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- Film als Zeitreflexion : die zuschauende sollen aktiver als im klassischen Erzählkino sein.

- Der Plot gibt sich große Mühe den Zugang zur Story zu erschweren, indem er die Chronologie
und Taktung sowie daraus resultierende Kausalabfolgen durchbricht.
- Im Gegenzug liefert er sparsam aber effektiv gesetzte cues, die das Geschehen weitestgehend
rekonstruierbar machen.
- Die nonlineare Narration stellt also eine Herausforderung dar, weil sie die etablierten kognitiven
Schemata, die bisher bei der Filmrezeption zum Einsatz kamen, in einigen Belangen übersteigt.
- Er will die Vorgänge auf der Leinwand verstehen und versucht sie daher in die vorhandenen
Schemata einzupassen.
- Das nonlineare Narration ließe sich also, je nach Grad der Rekonstruierbarkeit der Linearität, als
schwieriges Puzzle- oder als Lego-Spiel definieren.
- “Man wird also nicht auf die lächerliche Idee verfallen, die Anachronie als etwas Seltenes oder
als eine moderne Erfindung hinzustellen: sie ist im Gegenteil eines der traditionellen Mittel der
literarischen Narration” (genette 1998,23)
- Die zeitlichen Sprünge durchbrechen den Automatismus der zeitlichen Wahrnehmung.
- Oliver Fahler : Die Postmoderne wiederum stellte das Konzept des <Althergebrachte> im ganzen
in Frage, negierte die Möglichkeit des Neuen und widmete sich daher dem gleichzeitigen,
exzessiven und selbstreflexiven Spiel mit dem <Klassischen> und <Modernen>. Die zweite
Moderne sieht Fahle nun in der Tradition beider Linien, indem sich Aktions- und Zeit-Bild im
selbstreflexiven Spiel mit dem Althergebrachten und dem Anspruch des neuen an ihre eigenen
Grenzen begeben.>>>>> die Nonlineare Narration ebenfalls zwischen Bewegungs- und Zeit-Bild
angesiedelt werden. Das Bewegungs-Bild konstruiert, Zeit als lineare Struktur durch die Abfolge
der Montage. Das Zeit-Bild präsentiert sie in reinem nur erfahr- aber nicht fassbarer Form.
- Wie lässt sich aber nun ein Zeitmedium wie der Film in diesen Rahmen einordnen ?