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, Großes Vieleckbein, Kleines Vieleckbein, Dreieckbein, Erbsenbein, Hakenbein) gebildet,

die gelenkig miteinander verbunden sind. Sie liegen in zwei Reihen, zwischen denen sie das
distale Handgelenk ausbilden. Das funktionell bedeutsamere proximale Handgelenk wird
zwischen Kahnbein, Mondbein und Dreieckbein sowie der Speiche gebildet. Die Elle ist beim
Menschen von den Handwurzelknochen durch einen Discus articularis getrennt. An die
Handwurzel schließt sich die Mittelhand (Metacarpus) an, die aus fünf langgestreckten
Mittelhandknochen gebildet wird.

Den frei beweglichen Teil der menschlichen Hand stellen die fünf Finger (Digiti manus) mit
ihren insgesamt 14 Fingerknochen (zwei für den Daumen und je drei für die anderen vier
Finger) dar.
Muskeln
Schnitt durch den Unterarm. Gut erkennbar die Muskulatur, die zum großen Teil für die
Bewegung der Hand zuständig ist

Die Muskulatur der Hand ist sehr komplex, ein Großteil der 33 Muskeln liegt im Unterarm
und entsendet lediglich seine Sehnen in die Hand. Gruppen von kräftigeren Muskeln in der
Hand selbst bilden den Thenar auf der Daumenseite und den Hypothenar auf der Seite des
kleinen Fingers. Kleine Muskeln liegen zwischen den Mittelhandknochen.
Nerven

Die Hand wird von drei Nerven versorgt: Nervus ulnaris, Nervus medianus und Nervus
radialis. Der Nervus medianus zieht mit den Fingerbeugern im Bereich der Handwurzel durch
einen Kanal auf der Handflächenseite, der als Karpaltunnel (Canalis carpi) bezeichnet wird.
Die Blutversorgung erfolgt über eine doppelte Schleife, die die Arteria radialis mit der Arteria
ulnaris ausbildet.
Griff und Gefühl

Die Handfläche bzw. der Handteller ist durch eine robuste Sehnenplatte (Palmaraponeurose)
geschützt und erlaubt somit einen kraftvollen Griff. Die Haut der Hand und besonders der
Fingerenden ist sehr reich mit verschiedenen Rezeptoren (freie Nervenendigungen, Merkel-
Zellen u. a.) besetzt und gestattet eine hohe haptische Sensibilität. In der Handinnenfläche
nehmen 17.000 Fühlkörperchen (140 pro cm²) Druck-, Bewegungs- und Vibrationsreize auf.
Abwandlungen bei Tieren
Hand eines Orang-Utans

Nach der Trennung der Entwicklungslinien von Schimpansen und Mensch hat sich die Hand
im Verlauf der Evolution der Schimpansen stärker verändert als die Hand der Hominini; der
Mensch hat also im Vergleich zum Schimpansen eine „ursprünglichere“ Hand.[2]

Andere Wirbeltiere haben in Anpassung an ihre Lebensweise zum Teil sehr spezialisierte
Abwandlungen des anatomischen Aufbaus entwickelt. So sind tierartspezifisch einige oder
alle der Handwurzelknochen miteinander verschmolzen. Auch die Anzahl der