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Aus den

Eslarner Gemeinderatssitzungen

Das neueste Eslarner "Ärztehaus-Projekt"

Für das "Eslarner Ärztehaus" liegt Alles noch im Dunkeln. Tillyplatz 5 oder Tillyplatz 9? Vielleicht aber auch beide Grundstücke
zusammen mit Verlegung der ehem. "Kühgasse" ans Anwesen "Tillyplatz 1"?

Sitzung
vom Dienstag, 07. Dez. 2010
Mediale Dienste Oberpfalz ­ Ein Unternehmensbereich von Z­BUSINESS® EUROPE.

Aus den
Eslarner Gemeinderatssitzungen
Vorwort - Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

"Ihr seid ja wie die 'Bild­Zeitung'"!


Leserinnen und Leser meldeten sich zu Wort. Wir sind so ehrlich und bringen dies auf den Punkt.

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist schön, von Ihnen zu hören! So fand man mit dem Suchbegriff "Eslarn" die Pfarrei Eslarn auch am 06.12.2010, dem "Nikolaus­Tag".
Mittlerweile geschieht dies ­ wie am
gestrigen, frühen Abend sogar per Betrieb etwas kosten. Alles kostet der sollte wenigstens ein paar Euro
Telefon. aber irgendwie Geld, und so wissen für die Werbefreiheit mitunter not­
Von wirklich berufener Seite meldete dies Werbefachleute gut zu nutzen, wendiger Erweiterungen wie Be­
sich jemand, der ein klein wenig raten Firmen zu kostenlosen Ange­ sucherzähler, Gästebuch etc.
Anstoss an einer Portalveröffent­ boten, leicht einzubindender Hom­ ausgeben. Denn "umsonst" gibt es
lichung genommen hat. page­Tools, um damit Geld ver­ nirgends etwas, schon gar nicht im/
Auf ein Google®­Suchergebnis zum dienen zu können. über das Internet.
Stichwort "Eslarn" wussten wir nur Wer diese Dinge auf eine Homepage Wer in diesem "modernen" Medium
eine Meldung mit der Überschrift einbindet ­ und nur dies sollte hier so vertreten sein will, der muss als
"Zum Schmunzeln: Gebraucht­ nebenbei zum Ausdruck kommen ­ Homepagebetreiber/in schon beach­
wagenmärkte" zu fertigen, das veröffentlicht auch Links, zu denen ten, dass ihr/ sein Auftritt nicht
Suchergebnis als Bild abzudrucken, er ggf. stehen muss. kostenlos sein kann, wenn sie/ er
und natürlich darauf hinzuweisen Es soll auch schon vorgekommen sich damit werbewirksam präsen­
dass solche Suchergebnisse keines­ sein, dass solche Links über einen tieren will. Im Internet vertreten zu
wegs den Inhalt der Homepage ­ sog. "Link­Rotator" regelmässig sein ist für Jede/n letztlich sogar ein
hier der "Kath. Pfarrei Eslarn" ­ wechseln, als dann eben verschie­ finanzieller Wert. Dafür müsste man
sondern nur einen Werbelink denste ­ manchmal vielleicht höchst als Homepagebetreiber/in schon
derjenigen Firma wiedergeben, die unpassende ­ Werbung auf einer auch ein paar Euro übrig haben.
kostenlos den sog. "Besucherzähler" derart mit Besucherzähler, Gäste­ "Günstigst" zu Webseiten zu
gesponsored hat. buch etc. verlinkten Seite angeboten kommen, hierfür nur "Ehrenamt­
Hier macht keinesfalls die Kath. wird. Während es wohl die Vielzahl liche" zu verwenden, könnte letztlich
Kirche Werbung für Gebraucht­ derart Kosten sparender Homepage­ zum Schaden Vieler sein, denn
wägen, noch verkauft der Eslarner betreiber kaum stören würde, auch "Ehrenamtliche" verhindern gerade
Pfarrer solche Produkte. Nur damit einmal Erotikwerbung eingeblendet in diesem Bereich, dass (neue)
dies einmal klargestellt ist! zu erhalten, könnte dies für andere Arbeitsplätze geschaffen, be­
Man darf sich aber als Leserin/ Organisationen, Institutionen etc. stehende Arbeitsplätze erhalten
Leser unseres Portal durchaus da­ höchst peinlich sein. werden können. Wem dies dennoch
rüber aufregen, dass wir hier egal ist, der sollte sich als Home­
vielleicht die ehrenamtliche Arbeit UNSER TIPP: page­betreiber/in aber wohl kaum
eines "Webmaster" runtermachen "soziales Handeln" auf irgendwelche
wollten. Aber so einfach ist die Wer sich ehrenamtlich eine Home­ "Fahnen" schreiben. Übrigens:
Sache auch wieder nicht, denn page erstellen lässt, also dem Nachdem die "Bild" schon lange "kir­
Webseiten die ehrenamtlich gemacht Ersteller und ggf. gleichzeitig als chenkonform" berichtet, fühlen wir uns
werden sollen, dürften gemeinhin Verwalter agierenden Personen durch einen solchen Vergleich nahezu
weder bei der Erstellung, noch im nichts, oder fast nichts zahlen will, "geehrt".. [mwz]

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Vorwort - Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

"Alle haben zwei Ärzte, nur Eslarn nicht"!


Leserinnen und Leser meldeten sich zu Wort. Wir sind so ehrlich und bringen dies auf den Punkt.

Jetzt scheint es "raus" zu sein: Deshalb


also hat Eslarn solche Probleme mit dem
"Betreuten Wohnen", sinniert seit Jahren
darüber, ob man ­ wie scheinbar bereits
seit Jahrzehnten ­ wieder einmal einem
Arzt Praxisräume/ ein Haus auf Ge­ kommen. Die Marktgemeinde Eslarn hin­ Als "regionale Spezialität" wäre dieses
meindekosten zur Verfügung stellen soll. gegen hat hier aktuell nicht viel zu Bier durchaus zu vermarkten, aber eben
Weil "alle Orte rund um Eslarn zwei bieten, und erst in 10 Monaten weiss nur, wenn genügend Touristen in die Ge­
Ärzte haben, nur Eslarn nicht!". man über wissenschaftliche Erhebungen gend kommen, denen man dieses Bier
So jedenfalls die tagesaktuelle Aussage zum Zwecke einer künftigen Städtebau­ nicht nur vor Ort ausschenken, sondern
eines Eslarners, der es wissen muss. Es sanierung überhaupt einmal, was Eslarn es diesen ­ dazu noch gegen Geld ­ als
ging und geht also scheinbar nur in vielleicht einmal nach Abschluss des Werbeträger mitgeben könnte.
zweiter Linie um die Sicherstellung der gesamten, Jahre dauernden Sanierungs­ Letztlich aber dürfte dies Alles unbe­
ärztlichen Versorgung. Vielmehr hat man vorhabens "zu bieten haben könnte". achtlich sein, wenn es darum geht,
in Eslarn Probleme mit dem eigenen In etwas über 10 Monaten wissen wir in welche Gemeinde bei einer Verwal­
Selbstbewusstsein, weil andere Orte Eslarn also überhaupt einmal, wie Eslarn tungsgemeinschaft die Verwaltung
haben, wovon Eslarn bislang nur aussehen könnte, wenn die Fördergelder übernimmt, und damit den Grossteil des
träumen konnte. Dabei hatte Eslarn bis überhaupt fliessen, die Städtebausa­ Personals stellt. Da geht es wohl um die
vor einigen Jahren durchaus zwei Arzt­ nierung überhaupt schnell genug vor­ Bekanntheit, die "Schuldenfreiheit", und
praxen, aber man hat hier auch ge­ angetrieben werden kann, und ... die "zentrale Erreichbarkeit".
waltiges Akademiker­/ Ärztepotential Nun ja, zu viele Unwägbarkeiten für eine Alles Punkte, die bislang nur für die
"verschlissen". Nun da alle ­ aber vor Gegend, welcher schon bald an diversen Marktgemeinde Waidhaus sprechen.
allem auch die ehemaligen Entscheider ­ höheren Stellen ein politischer Genera­ Nehmen wir die letztmalige Aussage
älter werden, besteht natürlich berech­ tionenwechsel drohen könnte. unseres Bayerischen Ministerpräsiden­
tigte Angst nicht mehr umfassend ärztlich ten in Amberg wörtlich, dann wird
versorgt werden zu können, und den Das Kommunbier® wirds schon richten! zukünftig nur noch gefördert werden
sprichwörtlichen "Löffel der Macht" früher können, was Zukunft hat. Für die
als selbst geplant abgeben zu müssen. Ob es das Kommunbier®, jenes bereits Zukunft Eslarns wurde noch nicht viel
Ausserdem dürfte dem Markt Eslarn 2004 als Wortmarke angemeldete, aber getan, ausser dass man sich um die
bereits deswegen eine einzige Arztpraxis immer noch "streng geheime" Bier aus Tiefbrunnen und das Kommunbier®
nicht genügen, weil es demnächst wohl Eslarn "richten" wird, steht wohl in kümmerte. Für den möglichen Sitz einer
sehr schnell zu Überlegungen hinsicht­ besonderer Weise "in den Sternen". Verwaltungsgemeinschaft wird dies
lich einer Zusammenlegung mehrerer Letztere dürften bestenfalls diejenigen kaum reichen, zumal sich keine der
eigenständiger Ortschaften zu einer Personen sehen/ bereits gesehen umliegenden Gemeinden ­ Waidhaus
"Verwaltungsgemeinschaft" kommen haben, die dem "Zoigl"/ Kommunbier® wohl schon gar nicht ­ mit einer solchen
könnte. einmal zu sehr zugesagt hatten. Mehr Entscheidung zufrieden geben würde.
Die Marktgemeinde Waidhaus, ehedem aber auch nicht! Denn die Millionen [mwz].
wie heute das "Tor in den Osten", dürfte Euro, welche die Vermarktung dieses
hier in den engeren Kreis für den Sitz Bieres kosten wird, die wird Eslarn kaum
einer künftigen Verwaltungsgemeinschaft mehr haben (können).

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

Kommentierte Mitschrift
Sitzung vom 07. Dezember 2010

Es begann, ... nehmens mit diesen Hin­weisen an Das das vom RPV sondierte Gebiet
das zuständige Referat beim Land­ vielfach FFH­Flächen umfasst, aber
natürlich wie immer mit der durch ratsamt Neustadt/ Wn. weitergeleitet. auch im "Naturpark NOW" liegt,
den Ersten Bürgermeister Gäbl vor­ Es war weiter zu hören, dass auf seien letztlich nur 2% der Fläche für
getragenen Begrüssung aller Anwe­ dem Nachbargrundstück FlStNr. 273 Windkraftanlagen geeignet. Dies
senden. Im Zuhörerraum waren ein Teil der Parkplätze geschaffen wurde am 23.11.2010 auf einer
diesmal jede Menge Plätze frei, und werden könnte, wenn die Zufahrt Infoveranstaltung des RPV in
dies sollte auch so bleiben. von der Staatsstrasse 2154 (Orts­ Theuern vorgestellt, wobei im
Der Zweite Bürgermeister Zierer durchfahrtsstrasse) zur Heubach­ Januar 2011 eine weitere Beratung
(SPD) liess sich krankheitsbedingt gasse (Anm.: frühere Kühgasse) neu stattfinden wird.
entschuldigen, wie auch der Ge­ gestaltet und nach Norden verlegt Jede Gemeinde, und damit auch
meindebeamte, Herr VAR Georg wird. Eslarn, könne nun von sich aus
Würfl derzeit krankheitsbedingt nicht Der Erste Bürgermeister wies darauf geeignete Flächen melden, welche
dienstfähig ist. Wir wünschen von hin, dass in diesem Fall auch der RPV dann hinsichtlich einer
dieser Seite von Herzen "Gute Veränderungen an der Wasserlei­ Eignung prüfen wird. Dabei ­ so
Besserung"! tung und der Kanalisation nötig sind. Gäbl auf eine Anfrage von Forster
(FWG) ­ ist durchaus mit einer
Übrigens: Heute kam auch jemand 2. Windkraftanlagen, Mitteilung des grosszügigen Flächenbemessung zu
neu mit einem Spiralblock in den Regionalen Planungsverbandes rechnen, so dass mangels ent­
öffentlichen Teil der Sitzung. Viel­ "Oberpfalz­Nord" sprechender kommunaler Fach­
leicht haben unsere Bitten gewirkt, kenntnis keine Quadratmeter
und es schreibt ab jetzt noch jemand Der Erste Bürgermeister wies hier genaue Nennung nötig ist.
die öffentlichen Teile der Sitzungen darauf hin, dass e sich bei Wind­ Eine Anfrage durch Marktrat
mit. kraftanlagen im Gegensatz zu Thomas Kleber (CSU) ergab, dass
Photovoltaik­Anlagen um sog. "privi­ entsprechende Anfragen einer Firma
legierte Vorhaben" handelt. Insofern JuWi (Wir berichteten!), wie auch
1. Bauanträge der Firma Deglmann (Weiden)
könnte hier die Planungsfreiheit der
Kommunen eingeschränkt sein, bislang zurückgestellt wurden. JuWi
Wie immer waren auch wieder einige sah einen Bereich "Am Goldberg"
Bauanträge abzuarbeiten. weshalb sich der Regionale Pla­
nungsverband "Oberpfalz­Nord" mit als geeignet an, dort 2­4 Wind­
Gute Nachricht für alle Antragsteller krafträder aufzustellen. Die
rund um Einfamilienhäuser: Die deren Vorsitzenden, dem Neustädter
Landrat daran gemacht hatte auf der Bayerischen Staatsforsten, welcher
Anträge fanden alle einstimmige Zu­ das Grundstück gehört, ist jedoch
stimmung. Genaueres lesen Sie in Grundlage des sog. "Regionalen
Windatlas" das entsprechende Pla­ aktuell dazu übergegangen, weils
Kürze im Bericht der Regio­ die Kommunen an der Entscheidung
nalzeitung "Der neue Tag". Bei dem nungsgebiet nach geeigneten
Flächen zu sondieren. Für die Markt­ zu beteiligen.
Bautrag auf Erstellung einer Arzt­ Marktrat Baumann (CSU) regte an,
praxis mit Beratungs­ und Schu­ gemeinde Eslarn sei hier kein
geeigneter Standort festgestellt dass man das Gemeindegebiet
lungsräumen, auf dem FlStNr. 272, diesbzgl. durch unabhängige Gut­
also auf dem Gelände des früheren worden. Letztlich ­ so der Erste
Bürgermeister ­ habe aber jede Ge­ achter, und nicht von Inter­
Anwesens "Tillyplatz 9" waren essenvertretern prüfen lassen sollte,
einige grds. Erläuterungen durch meinde eigenständig zu
entscheiden, ob man Windkraft­ um letztlich Gewissheit zu haben
den Ersten Bürgermeister not­ Der Erste Bürgermeister wies der
wendig. anlagen auf dem eigenen Gemein­
degebiet haben wolle. Zudem sei ­ Vollständigkeit halber darauf hin,
Dieses Bauvorhaben soll gem. dass bereits damals Franz Rupp­
Antrag nicht als "Sonderbau" wie ein früherer Rechtsfall aus der
Gemeinde "Rackental" (Landkreis recht schon einmal das Thema
behandelt werden. Da jedoch weder "Windkraftanlagen" angesprochen
die gesetzlichen Regelungen betr. SAD) zeigte ­ noch nicht sicher, dass
eine derartige Regionalplanung ohne hatte.
der Abstandsflächen, noch bzgl. des Gäbl (SPD) schlug vor, dass man
Stellplatznachweises eingehalten Rechtsstreit bleiben, d. h. ent­
sprechende Vorfestlegungen auf dem RPV den Vorschlag machen,
werden können, wurde der Bauan­ alle Flächen des Gemeindegebiets
trag trotz einstimmigen Einver­ Flächen letztlich beachtet werden
müssen. mit einem Abstand von 800 m von

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010
der Wohnbebauung auf eine Eig­ was vor zwei Jahren zu einer zustellen, was man daran sehen
nung für Windkraftanlagen zu Herabsetzung der Wasserversor­ kann, dass z. B. für eine allein­
prüfen. gungsgebühren, nunmehr aber zu stehende Frau mit nur geringem
Auf einen Einwand von Schmid einer Erhöhung sowohl der Wasser­ Wasserverbrauch die **120.­­ Euro
(CSU), dass man hier letztlich wohl versorgungs­, wie auch der Ab­ Jahresgebühr eine harte Belastung
entscheiden müsse, ob man auf dem wasserentsorgungsgebühren führen darstellen würden, andererseits aber
eigenen Gemeindegebiet nun Wind­ muss. auch Familien mit einem höheren
kraftanlagen will oder nicht, ergänzte Schliesslich hat Eslarn ­ so der Erste Wasserverbrauch bei Umlegung der
Illing (CSU), dass man die Fest­ Bürgermeister ­ eine Wasser­ Kosten auf den Kubikmeter Ab­
stellung des RPV, der für Eslarn versorgung auf dem aktuellen Stand wasser sehr stark belastet würden.
bislang keine geeigneten Standorte der Technik, und auch für andere Diese Aussagen nahmen die
gefunden hatte, (doch) auch so Netzstrukturen wie Telefon, Strom Markträte Wild (SPD) und Kleber
bestehen lassen könnte. etc. müsse bezahlt werden. Konkret (CSU) zum Anlass, um eine
stellte sich in dieser Gemeinde­ Halbierung der Grundgebühr auf
Letztlich kam man überein, dass der ratssitzung die Frage, welchen von **60.­­ Euro/ Jahr, und eine Um­
Markt Eslarn Windkraftanlagen posi­ beiden Varianten das Marktgemein­ legung der dann verbleibenden
tiv gegenüber steht, und so wurde deratsgremium nun zustimmen Kosten auf die Abwassergebühr
mit zwei Gegenstimmen be­ wollte. vorzuschlagen. Dabei käme dann
schlossen, den RPV zu bitten, die Für das Haushaltsjahr 2010/ 11 ist zusätzlich ein Kubikmeterpreis von
gesamte Gemeindefläche der Mark­ eine Gebührenerhöhung unaus­ 2,785 Euro zustande, welcher für
tgemeinde Eslarn nochmals einer weichlich. Alle tragbar wäre.
Prüfung zu unterziehen. Von aktuell 2,21 Euro/ Kubikmeter
eingeleitetes Abwasser, müsse der Einstimmig wurde letztlich die
3. Ausbau der Verbindungsstrasse Preis bei einer verrechneten Ab­ Satzungsänderung mit Einführung
"Pfrentsch ­ Pfrentschweiher" wassermenge von 97.000 Kubik­ einer jährlichen Grundgebühr von
meter künftig auf 2,82 Euro/ Kubik­ **60.­­ Euro, wie auch die Erhöhung
meter steigen. des Abwasserpreises/ Kubikmeter
Es ging auch wieder um dieses Da das bereits vorliegende Kanal­
2,138 km lange Strassenstück, auf 2,80 Euro beschlossen. Die
sanierungskonzept eines Ing.­Büro Satzung wird zum 01.01.2011 in
welches mit 700 m auf Eslarner König für die nächsten Jahre aber
Gemeindegebiet liegt. Kraft treten.
mehrere Millionen Euro an Investi­
Eine entsprechende Vereinbarung, tionen in die Eslarner Kanalisation
nach welcher die Marktgemeinde erfordert, regte der Kämmerer an,
Waidhaus/ Opf. die Abwicklung für die nächsten Jahre jeweils 5. Änderung der Beitrags­ und
dieser 433.000.­­ Euro teuren Mass­ 60.000.­­ Euro/ Jahr einzustellen. Gebührensatzung zur Wasserver­
nahme (431.000.­­ Euro sind davon Der Kalkulationszeitraum für die sorgungssatzung
zuwendungsfähig) übernimmt, wurde Berechnung der Abwassergebühren
einstimmig beschlossen. Die ent­ beträgt zwei Jahre, so dass sich bei Es war klar, dass auch die Wasser­
sprechende Planung wurde bereits reiner Gebührenfinanzierung ein versorgungsgebühren steigen wer­
durch das Strassenbauamt über­ Gebührenbedarf von 3,36 Euro/ den, schliesslich wurde hier ­ so
nommen, so dass auch hieraus der Kubikmeter Abwasser ergeben Gäbl ­ in moderne Technik investiert.
Marktgemeinde Eslarn keinerlei würde. Alternativ könnte der Kosten­ Um es für Sie liebe Leserinnen und
Kosten entstehen, wie der Erste aufwand über eine Grundgebühr Leser kurz zu gestalten: Ab
Bürgermeister ausdrücklich betonte. abgedeckt werden. Der Kämmerer 01.01.2011 zahlt man in Eslarn statt
berechnete hier für 930 vorhandene der ursprünglichen 1,26 Euro, 1,44
4. Änderung der Beitrags­ und Ge­ Hausanschlüsse, bei Beibehaltung Euro/ Kubikmeter Wasser.
bührensatzung zur Entwässe­ der aktuellen Abwassergebühr von
rungssatzung 2,21 Euro/ Kubikmeter eine jährliche
Grundgebühr von **120.­­ Euro/ Dies aber unabhängig von den im
Hier wurde durch den Hausanschluss, bzw. grundstücks­ nächsten Jahr durch alle Grund­
Marktkämmerer Herrn Roland Helm bezogene Entnahmestelle. Der stückseigentümerinnen und
betont, dass eine Kommune bei der Kämmerer betonte, dass es zwar ­eigentümer aufgrund noch zu
Wasserver­ und Abwasserent­ noch andere Varianten gäbe, diese erlassender Bescheide (Siehe eine
sorgung kostendeckend arbeiten aber nur mit einem noch höheren der zurückliegenden Gemeinderats­
müsse. Der Erste Bürgermeister Kostenaufwand verbunden wäre. sitzungen!) zu zahlenden Sonderbei­
ergänzte, dass hier auch keinerlei Eine sog. "Einzelfallgerechtigkeit" ­ träge für die Verbesserung der
Rücklagen gebildet werden dürfen, so Gäbl ­ wäre hier kaum her­

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Wasserversorgung, Bauabschnitt IV.
Eslarn hat derzeit eine dem Stand Dies ist u. A. über Jahrzehnte nicht 8. Nutzungskonzept für das "Kleine
der Technik entsprechende Wasser­ geschehen, so dass sich uns Kongresszentrum"
versorgung, was aufgrund des persönlich schon die Frage stellt, ob
Auftrages der Marktgemeinde Eslarn man hier nicht vielleicht doch Wir nennen es einmal bissig
zur sog. "Daseinsvorsorge" nur Haftungsansprüche geltend machen "Kleines Kongresszentrum", denn
dienlich ist. könnte/ sollte. Schliesslich sollen u. mit knapp 400.000.­­ Euro wurde
Lassen Sie uns aber gleich dazu W. bereits vor dem Jahrtausend­ viel Geld in die "Alte Turnhalle" ge­
"kommentieren", dass die Marktge­ wechsel sog. "Kanalvideos" ange­ steckt.
meinde Eslarn seit über 10 Jahren fertigt worden sein. Vielleicht ist es Nun wurde zwar schon einmal
über eine, am wenigsten dem Stand der Marktverwaltung ja möglich, beschlossen, diese Räumlichkeit
der Technik entsprechende diese Videos (von denen nach 2000 allen Interessierten gegen einen
Kanalisation verfügt. noch Weitere angefertigt worden Pauschalbetrag von **50.­­ Euro/
Klar, wir haben eine vor einigen sein sollen), wie auch das in dieser Veranstaltung zu überlassen.
Jahren sehr modern gestaltete ­ u. Sitzung genannte Sanierungs­ Leider aber ist die Realität manch­
W. gem. Unterlagen der Regierung konzept eines Ingenieurbüros einmal mal sehr konkret, so dass sich mitt­
der Oberpfalz sogar für 10.000 öffentlich auszulegen, um jeder lerweile so viele "Interessenten"
Einwohnerwerte ausgelegte ­ Bürgerin/ jedem Bürger die Einsicht gemeldet haben, dass man doch
Kläranlage, welche aber nur über in diese "kostenträchtigen Unter­ eine Benutzerregelung aufstellen
eine biologische Klärstufe verfügt. lagen" zu ermöglichen. Etwas be­ muss. Dabei muss es dann auch um
Die Kanalisation ist jedoch in dauerlich war heute, dass die Haftungsfragen, die mögliche Ge­
grossen Teilen gerade dort defekt, Ausführungen des Marktkämmerers stellung einer Kaution und andere
wo man diese über die letzten nicht durch eine Projektion der notwendige Dinge gehen. Ein­
Jahrzehnte hinweg, Zug um Zug entsprechenden Rechnungen mittels stimmung wurde beschlossen, die
hätte sanieren können. Beamer begleitet wurden. Die Angelegenheit noch einmal im Bau­
Sicherlich muss eine Gemeinde im Nennung so vieler Zahlen wird darin ausschuss zu behandeln.
Bereich "Wasser/ Abwasser" kosten­ ungeübte Zuhörerinnen und Zu­
deckend arbeiten, und darf ande­ hörern sicherlich etwas stark
rerseits keine Gewinne machen. 9. Sanierung/ Neubau der
beansprucht haben. Aussegnungshalle
Dies heisst aber nicht, dass man
nicht vielleicht doch versucht,
mögliche Überschüsse zu erwirt­ Ja, auch dies stand am Ende
schaften, um damit eine fortlaufende 6. Jahresrechnung 2009
noch kurz zur Debatte. Der
Sanierung der Kanalisation ­ jeweils
dem Stand der Technik ent­ Die Jahresrechnung 2009 wurde Erste Bürgermeister wies
sprechend ­ zu gewährleisten. "durchgewunken" und der Erste darauf hin, dass man hier bald
Jedenfalls wäre eine bereits 1985 Bürgermeister erwartungsgemäss tätig werden sollte. Er schlug
fortlaufend vollzogene Sanierung der entlastet. Der gemeindliche Rech­ vor, alsbald eine Rundreise zu
Kanalisation auch dem "Geldbeutel" nungsprüfungsausschuss konnte bereits sanierten Objekten zu
der Ortsbürgerinnen und ­bürger keine "Ungereimtheiten" entdecken.
dienlich gewesen.
machen, an welcher
Während hier aber nicht viel 7. Reparatur/ Sanierung der selbstverständlich auch der
geschehen ist, wurde das örtliche Schulsporthalle kath. Ortsgeistliche
Kommunbrauhaus erhalten, was teilnehmen werde. Anm.: Bitte
wiederum nur dem besonderen Ja, auch die der sog. "Alten den Vertreter der
ehrenamtlichen Engagement von
Herrn Georg Zierer sen. zu ver­
Turnhalle" gegenüberliegende Schul­ Evangelischen Kirche nicht
sporthalle macht "Probleme". Hier vergessen!
danken ist. Hätten sich hier Andere zeigten sich Risse, so dass eine Be­
nicht in ebensolcher Weise um "das gutachtung durch das Architek­
Andere", will heissen die Beplanung turbüro Schönberger notwendig war. 10. Kindergarten ­ Der Haushalt
der Kanalsanierung kümmern Von mehreren vorgeschlagenen 2010
können? Sanierungsvarianten hat man heute
Im Namen der Eslarner Jugend­ diejenige mit einem Kostenaufwand Sorry, wir konnten am Schluss nicht
lichen und jungen Erwachsenen, von **14.000.­­ Euro gewählt. Nach mehr so ganz folgen, aber dass der
bzw. Eslarner "jungen Familie" Aussage des Ersten Bürgermeisters Kindergarten knapp 30.000.­­ Euro
denken wir schon, dass so etwas die im Hinblick auf die Dauer­ Verlust machte, braucht eigentlich
durchaus möglich gewesen wäre. haftigkeit günstigste Variante. nicht zu verwundern. Ist aber

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unseres Erachtens auch nicht weiter gremium. Denn ohne diese könnten
schlimm, denn für Kinder sollte uns wir die "kommentierte Mitschrift" gar
wirklich nichts zu teuer sein. nicht herausgeben.
Hinweis:
Ausserdem betragen die Per­
sonalkosten **235.000.­­ Euro Seit ca. zwei Wochen finden Sie auf der
Die vollständige, zumindest aber offiziellen Homepage der Marktge­
(Jahr), so dass etwas über 10% offizielle Version der "Verkündigun­ meinde Eslarn (www.eslarn.de) einen
Zusatzzahlungen ­ von denen 80% gen aus dem Eslarner Gemeinderat" neuen Menuepunkt "Brueckenland".
die Gemeinde, 20% die Kath. lesen Sie in Kürze auch in der Darunter wiederum gibt es Informationen
Kirchenstiftung tragen ­ nicht zu viel Regionalzeitung "Der neue Tag". zur "LAG­OVIS" (auch zu finden unter
sind. Diese Meldungen sind dann auch www.brueckenland.de).
"autorisiert". Sie können und dürfen hier natürlich
11. Tourismus ­ Beteiligung der noch mitmachen, und den Fragebogen
ausfüllen. Schliesslich kann ohne die
NutzniesserInnen Zum Abschluss bleibt uns nur, Ihnen Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger
als (treuen) Leserinnen und Leser, nahezu nichts stattfinden. Wir denken
Ja, Sie lesen richtig. Auch dieses ein schönes Weihnachtsfest, bzw. mal, dass die zuständige Koordinie­
Thema wurde noch erwähnt. Der "Hochfest der Geburt Jesu Christi" rungsstelle Ihre Mitarbeit benötigt, denn
Erste Bürgermeister machte den zu wünschen. als im Mai d. J. das Projekt vorgestellt
Vorschlag die Gewerbetreibenden, wurde, wurde u. W. niemand in Eslarn
QuartiergeberInnen, aber auch Gast­ davon informiert. Gerne lassen wir uns
Bis zum Neuen Jahr werden wir uns
aber hinsichtlich der u. E. unterbliebenen
wirte zukünftig an den Ausgaben für aber noch ein paar Mal mit anderen pdf­
Information eines Besseren belehren.
den Tourismus zu beteiligen. Ausgaben melden!
Der Erste Bürgermeister betonte,
Vom "geheimen Investor am Tillyplatz",
dass sich die Marktgemeinde­ver­ vom geplanten CityCenter, einem
waltung Eslarn jedes Jahr erhebliche Ärztezentrum war heute nichts Neues zu
Mühe gebe, Prospekte zu verwen­ hören.
den und andere touristische
Noch in der Pipeline!
Werbung zu betreiben. Dies müsse
zukünftig auch zu Gegenleistungen
von seiten der NutzniesserInnen Wir weisen wieder einmal darauf hin,
welche Fragestellungen den Bürger­
führen.
innen und Bürgern bislang noch nicht be­
Kleiner Exkurs: Hoffen wir mal, dass antwortet wurden.
dann auch sog. "Hotellerien" und
Gaststätten, welche man seit län­
1. Erträge/ Verluste aus dem vergan­
gerer Zeit nur unter www.gelbex.de genen Heimatfest 2010.
findet, zur Kasse gebeten werden. (Gesamtabrechnung)
Es wird wohl sehr interessant, wie
die Marktgemeindeverwaltung 2. Nichtverwendung der Wortmarke
Eslarn in einem, seit Jahren im "Kommunbier®" seit 01.2005.
Ortskern nahezu Touristen leeren Ort
von QuartiergeberInnen, Gast­ 3. Termin der Bürgerversammlung 2010.
stätten­BetreiberInnen Geld ver­ Diese hat gem. BayGO (Bayerische
langen will, um ­ sagen wir es Gemeindeordnung) zumindest einmal
ehrlich: Touristische Arbeitsplätze in pro Kalenderjahr stattzufinden.
der Gemeindeverwaltung erhalten zu
können! Bitte beantworten Sie allen Bürgerinnen
Hoffentlich kommt es nicht so weit, und Bürger, welche Ihnen anlässlich der
dass dann Unternehmen, die mit letztmaligen Kommunalwahl das Ver­
dem Tourismus überhaupt nichts am trauen geschenkt, und Sie gewählt
Hut haben/ haben dürfen, sich haben, diese vorgenannten Fragen.
endgültig dazu entschliessen, Eslarn Sie können sich dazu auch der "Ersten
Eslarner Zeitung" bedienen. Wir drucken
den Rücken zu kehren!
Ihre entsprechende Zusendung gerne
ab.
So, das war es schon wieder! Hat es
Ihnen gefallen, dann bedanken Sie
sich bei der Marktgemeinde Eslarn,
bzw. dem Marktgemeinderats­

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Aus den
Eslarner Gemeinderatssitzungen
IMPRESSUM/ IMPRINT

"Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen"

• Ist ein Informationsprodukt im Rahmen des 2003 gegründeten, sozialen Projekts "iSLING™".

• Begleitet kritisch die öffentlichen Gemeinderatsitzungen in der Marktgemeinde 92693 Eslarn.

• Möchte vor allem Jugendliche dazu motivieren, sich in Eslarn (und auch anderswo) politisch
zu betätigen, und sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, für ein
offenes, ehrliches, freiheitliches Miteinander einzusetzen.

• Wird herausgegeben von: Theresia M. Zach, Ludwig­Müller­Str. 2, D­92693 Eslarn.

• V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig­Müller­Str. 2, D­92693 Eslarn.


Weitere Kontaktdaten unter: www.eslarn­net.de

An dieser Ausgabe wirkte mit:

ZBE, Dept. OIKOS™ ­ Mediale Dienste Oberpfalz.


Soziale Projekte und mehr!

Übrigens:

Wir wissen es im Zuge unserer (kostenlosen) Veröffentlichungen für Eslarn natürlich zu schätzen, dass mittler­
weile auch diese mitunter etwas sehr kritische Berichterstattung Akzeptanz findet. Schliesslich geht es darum,
den Ort für die Zukunft fit zu machen und voran zu bringen. Es ist natürlich auch klar, dass auf die Bürgermeister
und das Gemeinderatsgremium vielfältige Lobbyisten Einfluss nehmen, und es nicht immer leicht ist, hier den
sprichwörtlichen "geraden" allen Bürgerinnen und Bürgern dienenden Weg zu gehen. Besonders "schön" wäre es
natürlich, wenn sich diese "Berichte aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" alsbald durch engagierte
Jugendliche realisieren liessen. Damit wäre dann das eigentliche Ziel dieser Sache erreicht.

Service­Hinweise finden Sie diese

Ausgabe betreffend auch im ZBE I.ID ­

NetBulletin 12.2010