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Weisung L.....:W...:....=Ba::u;..,:G:.:D~...:.5/:..:.9.:...0_....

JI~ S88 CFF FFS

Herausgeber (Federführung) Beteiligte Dienststellen Klassifikation

Bau GD - Ib / Br Ib - 28 - 0101
Ersatz für

Datum Befolgung durch Zur Kenntnis an

GD: Bau (alle A, S), RD 2./3. Dept.


KD: Bau I- II - m GS
Inkrafttreten StAI-II-m
1.3.1990

Richtlinien

für die Verhinderung von Abstürzen von Strassenfahr-


zeugen auf Gleisanlagen für Geschwindigkeiten
über 160 km/h

Die nachstehenden Bestimmungen gelten für neue Gleisanlagen mit


Geschwindigkeiten über 160 km/h o Bestehende Gleisanlagen mit höheren
Geschwindigkeiten als 160 km/h sind im Einzelfall gemäss diesen Richt-
linien und aufgrund eines Sicherheitsplanes zu überprüfen.

Die Richtlinien bewirken ein hohes Sicherheitniveau für den Zugsverkehr


auf den betroffenen Gleisanlagen. Die festgelegten Massnahmen sind jedoch
in bezug auf die Kosten akzeptabel und gestatten Parallelführungen
Bah n/Strasse mit angemessen geringen Abständen.

Die Richtlinien für die Verhinderung von Abstürzen auf Gleise (Br - E 1.3 d
vom 1.1.81) behalten ihre Gültigkeit und gelten für Gleisanlagen mit
Geschwindigkeiten bis 160 km/ho

Baudirektion
Der Direktor

! l/V~' t?-v
Dr. P. Winter
!nhaltsverzeichnis Seite

0 Begriffe

1 Allgemeines 1

1.1 Geltungsbereich 1

1.1.1 Abgrenzung 1

1.1.2 Ausnahmen 2

1.2 Bestimmungen 2

1.2.1 Übergeordnete Bestimmung 2

1.2.2 Mitgeltende Bestimmungen 2

1.3 Zielsetzungen 3

1.4 Zusammenarbeit des Baudienstes mit der Stabs- 4


abteilung (StA)

2 Grundlagen 4

2.1 Typen von SChutzeinrichtungen 4

2.2 Anforderungen an Schutzeinrichtungen 6

2.2.1 Bahnseitige Anforderungen 6

2.2.2 Strassensei tige Anforderungen 6


2.3 Ausführung von Schutzeinrichtungen 6

2.3.1 Leitschranken und Leitmauern 6

2.3.2 Geländer 6

2.3.3 Randabschlüsse 7

2.3.4 Beispiel eines Brückenrandes 7

2.4 Übersicht Leitschrankensysteme 8

2.4.1 Leitschranken am Strassenrand 8

2.4.2 Leitschranken auf Strassenbrücken und strassen- 9


seitigen Stützmauern (kombinierte Leitschranken)

3 Anordnung von Schutzeinrichtungen 10

3.1 Grundsätze 10

3.2 Vorgehen, Definition des Sicherheitsabstandes 11

3.2.1 Schutzeinrichtungen an Strassen parallel zu 11


Gleisanlagen

3.2.2 Schutzeinrichtungen an Strassen, die auf Gleisanlagen 11


zulaufen

3.2.3 Schutzeinrichtungen auf Brücken und Stützmauern 13

3.3 Bestimmungen des Sicherheitsabstand SG in der 13


Geraden

3.3.1 Sicherheitsabstand sc an Strassen mit Verkehrs- 14


geschwindigkeit::; 60 km/h

3.3.2 Sicherheitsabstand sc an Strassen mit Verkehrs- 15


geschwindigkeit 60 km/h < V < 100 km/h

3.3.3 Sicherheitsabstand sc a.n Strassen mit Verkehrs- 16


geschwindigkeit :2: 100 km/h
Geländeprofilierung 17

3.4.1 Schutzeinrichtungen in ebenem und schwach 17


geneigtem Gelände

3.4.2 Schutzeinrichtungen in stark geneigtem Gelände 19

3.5 Anordnung von Schutzeinrichtungen auf Brücken 24


und Stützmauern über Gleisen

3.5.1 Allgemeines 24

3.5.2 Wahl der Schutzeinrichtungen 24

3.5.3 Anordnung von Schutzeinrichtungen am Brücken- 25


rand

3.5.4 Befestigung von Brückenleitschranken 25

3.5.5 Massnahmen an den Enden von Überführungen 25

4 Ergänzende Schutzmassnahmen und 28


SChutzeinrichtungen

4.1 SChutzeinrichtungen für Strassenverkehrsteilnehmer 28

4.1.1 Allgemeines 28

4.1.2 Bepflanzung als optischer Schutz 28

4.1.3 Schutz vor abgesprengten Eisblöcken 28

4.2 Linienführung von Strassenüberführungen 29

4.3 Lärmschutzmassnahmen 29

5 Anhang 30
o Begriffe
Schutzeinrichtungen Einrichtungen und Massnahmen, die dazu dienen, die Sicherheit des
Eisenbahn- und Strassenverkehrs zu verbessern. Es sind dies insbe-
sondere Lcitschranken, Lcitmauern und Geländer

Leltschranken (LS) Schutzcinrichtungen, welche von der Fahrbahn abweichenden Fahr-


zeugen eine Richtungsänderung aufzwingen, so dass sie das Strassen-
gebiet nicht verlassen, dabei aber den übrigen Verkehr nicht
gefährden

Randleltschrankan Leitschranken am Strassenrand, allgemein mittelharte Konstruk-


tionen mit einem Längsclement

Brücke n le Itschran ke n Leitschranken auf Brücken und Stützmauern, allgemein harte Kon-
struktionen mit zwei oder mehr Längselcmenten

Kombinierte Leltschranken Aus zwei im Strassenquerschnitt hintereinander angeordneten Leit-


schranken bestehendes progressiv wirkendes Lcitschrankensystem

L.eltmauern Allgemein in Stahlbeton ausgeführte starre Leitcinrichtungen mit


einer auf den Aufprall von Strassenfahrzeugen ausgerichteten
speziellen Profilierung

Geländer Absturzsicherung, die zum Schutz gegen Fahrzeugabstürze konstruk-


tiv auf den Aufprall von Personen- und leichten Lastwagen ausge-
richtet werden kann

Durchschnittlicher Jahrestotal der Fahrzeuge in einem bestimmten Strassenquerschnitt


täglicher Verkehr (DTV) dividiert durch 365

Vecke hrsgeschwln d Igkelt Durchschnittliche auf einem Strassenabschnitt effektiv gefahrene


Geschwindigkeit

Gleisanlagen für Gleise, auf welchen die Geschwindigkeit der Züge über 160 km/h
Geschwindigkeiten ,. 160km/h beträgt

Absturzüberwachung Automatische Überwachung von Glcisanlagen in bezug auf abstür-


zende Gegenstände mit fest installierten Alarmauslösern im Bereich
von Brücken und Stützmauern

Paralleldistanz (p) Distanz zwischen Fahrstreifenrand und Lichtraumprofil der Gleis-


anlage

Sicherheitsabstand (sG) Aufgrund der Geländeprofilierung, der Verkehrsgeschwindigkeit und


dem DTV bestimmter Abstand zwischen Lichtraumprofil der
Glcisanlage und Fahrsteifenrand der Strasse in Geraden, bei dessen
Unterschreiten Schutzeinrichtungen notwendig werden
Hochleistungsstrassen HLS Strassen mit übergeordneter Netzfunktion, hoher Leistung, grosser
Verkehrsgeschwindigkeit, allgemein mit Richtungstrennung sowie
mit Knoten in zwei oder mehr Ebenen

Hauptverkehrsstrassen HVS Strassen mit der Hauptfunktion Verbinden, ho her Leistung, ange-
passter Verkehrsgeschwindigkeit, in Ausnahmefällen mit
Richtungstrennung sowie Knoten evtl. in zwei Ebenen
Sarnmalslrassan SS Strassen mit dcr Hauptfunktion Sammcln, hohcr Lcistung, chcr
klciner Vcrkchrsgeschwindigkeit, ohne Richtungstrcnnung sowie
Knotcn a niveau
Ersch lIassungsstrassan ES Strasscn mit der Hauptfunktion parzellenwcisc Erschlicssung,
klcincr Vcrkehrsgeschwindigkcitcn sowie Knoten a niveau
1 Allgemeines

101 Geltungsbereich
1.1.1 Abgrenzung

Die vorliegenden Richtlinien enthalten die für die Projektierung und


Ausführung der Anlagen notwendigen Angaben der strassen- und
bahnseitigen Schutzeinrichtungen. Sie kommen wie folgt zur Anwendung:

- Bei Gleisanlagen für Geschwindigkeiten über 160 km/h

Bei Strassen längs solcher Gleisanlagen, die auf sie zuführen oder sie
unter- bzw. überqueren.

- Die Richtlinien gelten für Neubaustrecken. Für bestehende Gleisanlagen


mit V > 160 km/h sind Anpassungen nach diesen Richtlinien im Einzel-
fall mit einem Sicherheitsplan zu prüfen.

- Die Richtlinien für die Verhinderung von Abstürzen auf Gleise, Aus-
gabe 1981, behalten ihre Gültigkeit und sind bei Gleisanlagen für
Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h anzuwenden.

Verkehrsanlagen

Gleisanlagen Slrassen im Strassenver~


Bereich von kehrsanlagen
Gleisan!agen

Abb. 1: Gettungsbereich der vorliegenden Richtlinien

Nicht behandelt werden Schutzeinrichtungen und Sicherheitsmassnahmen


gegen:

- willentliches oder unbeabsichtigtes Eindringen von Personen oder Tieren


in den Bereich von Gleisanlagen
-2-

- die Gefährdung durch Sabotage-, Terror- oder Vandalenakte

- das Berühren unter Spannung stehender Teile von Fahrleitungen (Voll-


wand, Schutzgitter oder Schutzdach)

1.1.2 Ausnahmen

Ausnahmen gegenüber diesen Richtlinien sind zulässig, wenn sie sich


wegen neuer Erkenntnisse oder veränderter Randbedingungen aufdrängen.
Bedingung für den Einsatz von nachfolgend nicht aufgeführten passiven
Schutzeinrichtungen sind in der Regel erfolgreich durchgeführte experi-
mentelle Prüfungen.

1.2 Bestimmungen
1.2.1 Übergeordnete Bestimmung

Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB - EBV) des Eid-


genössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements, Ausgabe 1983

1.2.2 Mitgeltende Bestimmungen

- Norm SN 640 570 (VSS), Leitschranken, Ausgabe 1968

- Richtlinien für die Ausführung von Leitschranken, Bundesamt für


Strassenbau (Richtlinien ASB), Ausgabe 1982

- Norm SIA 160, Einwirkungen auf Tragwerke, Ausgabe 1989

- Norm SIA 162, Betonbauten, Ausgabe 1989

- Empfehlung SIA 358, Geländer, Brüstungen und Handläufe, Ausgabe 1978

- SBB, Weisung Bau GD 13/89 Nr TU 17-0101 "Bepflanzungsraum


(Wuchsraum)"
-3-

103 Zielsetzungen
Die hohen Sicherheits ansprüche, welche an Gleisanlagen für Geschwin-
digkeiten über 160 km/h gestellt werden, machen Schutzeinrichtungen beim
Zusammentreffen mit Strassenverkehrsanlagen notwendig<

Die Risikoakzeptanz bei Gleisanlagen ist gering< Im Vergleich zum Strassen-


verkehr muss ein wesentlich höheres Sicherheitsniveau erreicht werden<
Der Umstand, dass es sich bei Gleisanlagen für Geschwindigkeiten über
160 km/h um nach modernsten Gesichtspunkten geplante Neubaustrecken
handelt, verlangt eine zusätzliche Erhöhung der Verkehrssicherheit der
Bahn.

Die Anordnung von Schutzeinrichtungen verfolgt darum primär die


folgenden Sicherheitsziele:

- Schutz der Bahnbenützer

- Störungsfreier Bahnbetrieb

- Schutz der Gleisanlage

Die Gefährdungen durch den Strassenverkehr gehen dabei aus von:

- Abstürzenden oder von der Fahrbahn abirrenden Strassenfahrzeugen

- Ladungen, die von Strassenfahrzeugen abgeworfen werden

Sekundäres Sicherheitsziel ist der Schutz der Strassenverkehrsteilnehmer.


Dabei ist sowohl der Schutz der Insassen von verunfallten Strassen-
fahrzeugen durch geeignete Ausführung der Schutzeinrichtungen als auch
der Schutz gegenüber Objekten oder Teilen, welche von schnellfahrenden
Zügen wegfliegen könnten, eingeschlossen.
-4-

Bahnbetrieb Strasse nvarke hr

Abb. 2: Primäre und sekundäre Zielsetzung der SChutzeinrichtungen

1.4 Zusammenarbeit des Baudienstes mit der Stabsabteilung


(StA)
Die Baudienste behandeln die rechtlichen Fragen im Einvernehmen mit der
StA und legen dieser die mit den Strasseneigentümern abzuschliessenden
Verträge zur Überprüfung vor. Sind Schutzeinrichtungen für ein Bauvor-
haben notwendig, das nicht auf ßahngebiet liegt und nicht Gegenstand eines
Vertrages bildet, ist die StA möglichst frühzeitig beizuziehen.

2 Grundlagen

2.1 Typen von Schutzeinrichtungen


Zur Gewährleistung der Sicherheit kommen Leitschranken, Leitmauern
und Geländer zum Einsatz. Nach ihrer Anordnung und nach den Sicher-
heitsanforderungen werden unterschieden:

- Randleitschranken

- Brückenleitschranken
- 5-

Leitschranken mit einer erhöhten Sicherheit bezüglich des Abwerfens


von Ladungen und des Durchbrechens von Fahrzeugen (Kombinierte
Leitschranken)

- Leitmauern mit oder ohne Leitholm

- Geländer

Geländer zum Schutz gegen abirrende oder abstürzende Fahrzeuge werden


in diesen Richtlinien nur in Kombination mit Leitschranken eingesetzt.

Wegen der beschränkten Funktionstüchtigkeit von Leitborden können diese


nicht als Schutzeinrichtungen eingesetzt werden.

Absturzüberwachungen von Gleisanlagen sind nicht erforderlich, da die in


diesen Richtlinien festgelegten Bedingungen für Schutzeinrichtungen eine
hohe Sicherheit gegen das Durchbrechen von Fahrzeugen und das Abwerfen
von Ladungen gewährleisten.

SChutzeinrichtungen
an Strassenrändern
I
I I I I
IteiisChranken (LS) I I Leitmauern (LM) I I Geländer
I Borde

I
I
Geländer IGr
Personen-
Schutz

LSgegeo Geländer!
Brücken n
LM ohne LM mit
Rand·LS Ladungs- LS"Kombi~
LS Leilholm LelihQlm
abwurl nationen

• t

Schutzeinrichtungen zur Verhinderung von
Abstürzen auf Gleiseanlagen für V > 160 km/h

Abb. 3: Übersicht Schutzeinrichtungen
-6-

2.2 Anforderungen an Schutzeinrichtungen


2.2.1 Bahnseitige Anforderungen

- Die Schutzeinrichtungen dürfen nicht durchbrochen, d.h. weder über-


noch unterfahren noch beim Aufprall schwerer Fahrzeuge durchschlagen
werden.

- Die Ladung eines Fahrzeuges darf bei einem Aufprall nicht abgeworfen
werden oder mindestens nicht auf die Gleisanlagen gelangen.

2.2.2 Strassenseitige Anforderungen

Ein Aufprall soll nicht zu sekundären Zusammenstössen mit anderen


Verkehrsteilnehmern führen.

- Die Verzögerungen beim Aufprall sollen auch für die Insassen leichter
Fahrzeuge erträglich sein.

- Die Beschädigungen an Schutzeinrichtungen sollen möglichst gering sein,


bzw. mit einem minimalen Aufwand repariert werden können.

- Randabschlüsse und Ränder von Brückenkonsolköpfen sollen die Wirk-


samkeit der Schutzeinrichtungen möglichst wenig stören und damit ein
systemkonformes Funktionieren gewährleisten.

2.3 Ausführung von Schutzeinrichtungen


2.3.1 Leitschranken und Leitmauern

Die Systeme haben den Richtlinien für die Ausführung von Leitschranken,
Ausgabe 1982, des Bundesamtes für Strassenbau zu entsprechen. Diese Richt-
linien gelten auch für Leitschrankenenden sowie für die Übergänge von
Strassen- auf Brückenleitschranken.

Eine Übersicht über die Ausführung von Leitschranken an Strassen, auf


Brücken und auf Stützmauern findet sich in den Tabelle 1, Ziffer 2.4.1 und
Tabelle 2, Ziffer 2.4.2.

2.3.2 Geländer

Für die Ausführung von Geländern zur Personen sicherung ist die Empfeh-
lung SIA 358, Geländer, Brüstungen und Handläufe, massgebend.
- 7-

2.3.3 Randabschlüsse

Randabschlüsse sind möglichst ohne Absatz auszuführen. Sie dürfen in


jedem Fall maximal 70 mm hoch sein.

2.3.4 Beispiel eines Brückenrandes

+
'(
V Kastenpraf;1
150/180
.-/
Sfakefengelooder
mit Zuqband

".,
IPE 100,
I"- Abstand 1333
CD
,V
I
möglichst kein Absatz,
max.70 7~'"" min.2000

Get'MIeg
Radwea
250 I
I

Abb. 4: Beispiel einer Brücke mit Gehweg und Leitschranke am Fahrbahnrand


- 8-

2.4 Übersicht Leitschrankensysteme


2.4.1 Leitschranken am Strassenrand

Typ nach Bezeichnung Darstellung Beschrieb Anwendungsbaroich


SN
640 570
nicht masssläblich Längselemenle Pfosten

[[ Leilschranke
mit Planke
Profil A
1 Planke Profil A

Kaslenprofil
[ PE 100.
Abstand
2000 mm
Falls ParaJleldislanz
p <; Sicherheitsab-

stand sG{resp. S K )
jedoch die Badin-
gung für den Einsatz

jL
Leilschranke [ PE 100. von Leilschranken
mit Kastenprofil 130/150 mm Abstand Typ I!I oder komb.
130/150 mm seitlich orten, 2000 mm Leflschranken gern.
konisch TabeUe 3 und 4
nichl gegeben sind

1-
Dislanzleitschran- Planke Profil A. [ PE 100.
ke mit Planke Abspanngurt Abstand
Profil A und 2000 mm
Abspanngurt

l-
Leltschranke mit Kaslenprofil [ PE 100.
Kastenprofil 150/180 mm Abstand
150/180 mm unten offen 2000 mm

[[I

1
Leilschranke mit 2 Kaslenprofile [ PE 100, Falls Paralleldislanz
2 Kastenprofilen 130/150 mm, Abstand p < Sicherheitsab~
1301150 mm seitlich offen, 2000 mm stand sG (resp. s K )
konisch und die Bedingungen
für den Einsatz von
Leitschranken

~L
Leitschranke mit 2 Kastenprofile [ PE 100. Typ 111 oder komb.
Planke Profil A und 150/180 mm Abstand Leitschranken gern.
2 Kastenprofilen Planke Profil A 2000 mm Tab. 3 und 4 gege-
150/180 mm ben sind

11 + 111 Leilschranke mit 1200 1) 2 Kastenprofile [ PE 100.


2 Kaslenprolilen t----eil 150/100 mm Abstand
(kombi- 1501180 mm aus- 2000 mm
nlerte sen und Distanz-
~.
I~
~
elll
Leil- leitschranke mit Planke Profi! A [ PE 100.
schranken) Planke Profil A und I und Abspann- Abstand
111
Abspanngurt innen i - I "-
gurt 2000 mm

Leitschranke mit 2 1500 1 ) 2 Kastenprofile [ PE 100.


KastenproliJen 150/180 mm Abstand

j
150/180 mm aus- 2000 mm
sen und Lell-
schranke mit 1 1 KastenproliI [ PE 100,
Kastenprofil i 150/180 mm Abstand
150/180 mm innen 2000 mm
innen ~

1) Die angegebenen Distanzen zwischen den Leitschranken sind als Deformationsraum notwendig

Tab. 1: ÜbersichtLeitschranken am Strassenrand


2.4.2 Leitschranken auf Strassonbrückon und strassenseitigen Stütz·
mauern (kombinierte Loitschranken)

Typ nach Bezoichnung Darstellung Beschrieb Anwendungsbereich


SNV
640 570
nichl massstäblich Längsalsmente Pfosten

1200
I PE 100,
--
Brücken und Stotz~
li + 111 Leilschranke mit 1 ) 2 Kaslenprolile
2 Kastenprofilen
150/180 mm aus- ~ 150/180 mm Abstand
2000 mm
mauern von Hl.S und
HVS mit Dienststeg
sen und Distanzleit·
schranke mit Plan- ~l Cl Planke Profil A I PE 100,
sowie Verkehrsge-
schwindigkeil
ke Profil A und Ab-
spanngurt innen
i I und Abspann-
gurt
Abstand
2000 mm
> 100 kmlh

1000

I~)
starr + 11 Betonleitmauer mjt Betonmauer mit LeHholm an
oder ohne Leltholm C-
oder ohne Leil- Pfosten 1 PE iOO
aussen, Distanz- holm aussen, alle 2000 mm
Jeitschranke mit (L.l- Planke Profil A
und Abspann-
I PE iOO,
alle 2000 mm
Planlte Profil A und
Abspanngurt innen I gur! innen

min. 1500
I PE 100, Brücken und Stütz-

~
11 + 111 LeHschranke mit 2 1 ) 2 Kastenprofile
Kaslenprofilen 150/180 mm Abstand mauer von allen
150/180 mm aus- 2000 mm Strassen mit Rad~
sen und Leitschran-
ke mit 1 Kaslen-
[I 1 Kastenprofil I PE 100,
und/oder Gehweg

profil 150/180 mm I I 150/180 mm Abstand


innen innen 2000 mm

starr + 11 Belonleitmauer min.1300 1) Beton mauer mit Leitholm an


mit oder ohne LeH- 1-'---1 oder ohne Lei!- Pfosten I PE
holm aussen und
Leilschranke mll
I c- holm aussen, 100, Abstand
2000 mm
Kastenprofil
1501180 mm Kastenprofil I PE 100,
innen
I 150/180 mm Abstand
innen 2000 mm

11 Leitschranke mit 1 ) Kaslenprofil I PE 100, Nur innerorts auf

n
Kastenprofil min. 2000 1501180 mm Absland BrOcken und StOtz-
150/180 mm in- 1333 mm mauern von allen
nen, und Geländer Strassen mit einer
aussen Geländer Verkehrsgeschwin-
I digkeil V < 80 kmlh
I I
und einer Schwer-
verkehrsdichte
I :=;; 100 Fz/d

1) Oie angegebenen Distanzen zwischen den Leitschranken sind als oelormationsraurn notwendig

Tab. 2: Übersicht Leitschranken auf Brücken und strassenseitigen Stützmauern


(kombinierte Leitschranken)
- 10-

3 Anordnung von SChutzeinrichtungen


3.1 Grundsätze
Schutzeinrichtungen sind immer dort anzuordnen, wo die Wahrschein-
lichkeit besteht, dass von der Strasse abirrende Fahrzeuge oder deren
Ladungen auf Gleisanlagen gelangen.

Die Entscheidung über die Anordnung sowie die Typenwahl von Schutz-
einrichtungen ergibt sich in Abhängigkeit der folgenden strassenseitigen
Charakteristiken:

Allgemeine Charakteristiken

- Elemente der horizontalen Linienführung

- Paralleldistanz p (Distanz zwischen Fahrstreifenrand und Lichtraumprofil


der Gleisanlage)

- Geländeprofilierung (Böschungsneigung) zwischen Strasse und Gleis-


anlage

- Verkehrsgeschwindigkeit auf der Strasse

- Durchschnittlicher täglicher Verkehr (bei Strassen mit Richtungstrennung


wird nur die Hälfte des DTV berücksichtigt)

- Schwerverkehrsanteil

Spezielle Charakteristiken

- Spezielle Elemente der horizontalen Linienführung (kurvenunstetige


Linienführung, kritische Kurvenverengung)

- Mikroklima (saisonal aussergewöhnliche Glatteisbildungen, häufige


lokale Nebelbildung)
- 11 -

3.2 Vorgehen, Definition des Sicherheitsabstandes

3.2.1 Schutzeinrichtungen an Strassen parallel zu Gleisanlagen

Zur Beurteilung der Notwendigkeit von Schutzeinrichtungen an parallel zu


Gleisen geführten Strassen sind die in Ziffer 3.1 erwähnten allgemeinen
Charakteristiken zu ermitteln. Die Paralleldistanz p ist dann mit dem
Sicherheitsabstand sc zu vergleichen. Schutzeinrichtungen sind anzu-
ordnen, wenn die Paralleldistanz p kleiner ist als der Sicherheitsabstand sC
gemäss Abb. 8,9,10.

DTV
J-_ _
------~

Sicherheitsabstand S G Paralleldistanz p
----"<-'---._._--- - -

.- ---- - --------- ------==-===:.;;1

- Lichtraumprofil Bahn -'-'


.......
------------------------------ -.... .........
.........
.........
"
'-...
"
Abb. 5: Grössen zur Beurteilung der Anordnung von Schutzeinrichtungen an Strassen parallel
zu Gleisanlagen

3.2.2 Schutzeinrichtungen an Strassen, die auf Gleisanlagen zulaufen

Gegenüber Fahrzeugen, welche auf gerader Strecke abirren, ist die Abirr-
distanz im Kurvenaussenbereich aus geometrischen Gründen allgemein
grÖsser. (Die dazugehörigen Untersuchungen stammen aus dem Fachartikel:
"Die neuen Richtlinien für passive Schutzeinrichtungen", Horst Hülsen,
Strassenverkehrstechnik-Heft 6/1985). Ausgehend vom Sicherheitsabstand
SC ist in Kurven der Sicherheitsabstand SK mit Hilfe des Diagramms Abb. 7
zu ermitteln. Schutzeinrichtungen sind anzuordnen, wenn die Parallel-
distanz p kleiner ist als der Sicherheitsabstand SK gemäss Abb. 7.
- 12-

-----------~:_--~aB~r_=r==
lichtraumprOfil B a h n - Z ;
------------- ......,-.-
Schutzeinrichtung 20 m
L -_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _- '

Abb. 6: Anordnung von Schutzeinrichtungen an Strassen, die auf Gleisanlagen zulaufen

~ 25
.5
<!)

'"c
'"
-0
C
t 20
<.!l

.s
-0

-'"
C
c
.0
C
15

'"
.t
'"
.t::
t
.t::
U
üi 10

5~----~~~~------~~~+------r----~----~

5 10 J5 20 25 30
Sicherheitsabstand 10 Kurven sK [m]

Abb. 7: Sicherheitsabstand SK für Aussenkurvenbereiche in Abhängigkeit des Kurvenradius


und des SicherheitsabstandS sG (siehe Abb. 8, 9, 10) tür gerade Strassenstücke
- 13-

3.2.3 Schutzeinrichtungen auf BrOcken und Stützmauern

Die Anordnung von Schutzeinrichtungen auf Brücken und Stützmauern hat


gemäss Ziffer 3.5 zu erfolgen.

3.3 Bestimmungen des Sicherheitsabstandes Sc> in der Geraden


Die Sicherheitsabstände sc lassen sich mit Hilfe der Diagramme der
Abb. 8, 9, 10 bestimmen.

Die Diagramme basieren auf Untersuchungen der OECD (OECD, roadside


obstac1es, Paris 1975) sowie der AASHTO (Guide for selecting, locating and
designing traffic barriers, USA 1977).

Die Berücksichtigung des DTV bei der Ermittlung des Sicherheitsabstandes sc


ist notwendig, weil dadurch das Sicherheitsniveau an allen Strassen konstant
gehalten werden kann.

Die Sicherheitsabstände in den Diagrammen 8, 9 und 10 sind dabei so


gewählt, dass pro Kilometer betrachtete Strecke statistisch gesehen alle
20 Jahre ein Fahrzeug bis auf die Gleise abirrt und auf diesen liegenbleibt.

Bei steiler als 1 : 3 ansteigenden Böschungen sind im allgemeinen keine


Schutzeinrichtungen notwendig. Im Fall von steiler als 1: 3 abfallenden
Böschungen sind grundsätzlich Schutzeinrichtungen notwendig, da das
Abirren über solch steile Böschungen als "Absturz" zu betrachten ist.

Beim Vorliegen von speziellen strassenseitigen Charakteristiken gemäss


Ziffer 3.1 ist der Sicherheitsabstand sc zu überprüfen und evtl. zu ver-
grössern.
- 14-

3.3.1 Sicherheitsabstand sG an Strassen mit Verkehrsgeschwindigkeit


~ 60 km/h

Das Diagramm Abb. 8 hat Gültigkeit für Innerorts- und alle übrigen Strassen,
auf welchen Geschwindigkeiten von maximal 60 km/h gefahren werden.
Bei Strassen mit Richtungstrennung wird nur die Hälfte des DTV berück-
sichtigt.

1:3 ,..--..--r.....--.---.- ~---~-------,----r-----,

V:::;; 60 km/h
1:4

1:5 \+--1--+-\----11---\

1:1 0 >4----11--1-\--\--\-1--\

<.n
0
0 0
5 10 15 20 25 30
I
Sicherheitsabstand sG [mi

·1 :1 0

-1:5 ~f---~f----'.--l~-~-I~:----+-----+---......j

-1:4 P\---~----1~----'::""---I-Xc--~",-t----l------.j

·......
.. ."

··......
.....
..... immer Schutzeinrichtung notwendig

Abb. 8: Sicherheitsabstand sG tür die Anordnung von Schutzeinrichtungen an Strassen mit


Verkehrsgeschwindigkeit ,; 60 km/h
- 15-

3.3.2 Sicherheitsabstand sG an Strassen mit Verkehrsgeschwindigkeit


60 km/h < V < 100 km/h

Das Diagramm Abb. 9 hat Gültigkeit für Strassen, auf welchen die
Verkehrsgeschwindigkeit über 60 km/h und unter 100 km/h liegt (im allg.
Ausserortsstrassen mit V = 80 km/h). Bei Strassen mit Richtungstrennung
wird nur die Hälfte des DTV berücksichtigt.

"D
1:3 ......
......
c:
a> ......
......
......
......
'"
~ ..... . ....
... ....
... 60 km/h < V < 100 km/h
.....
.....
...........
....
......
1:4 .. .. ......
.....
.....
......
....
.. ....
...... ...
1:5
... "
.... .. ...
,.

20 25 30
I
Sicherheitsabstand sG [mi

-1:5 f;.:~.;.~~;.;(c..;:~..;.~~ ~.;. ~:~;.;~~::.;.~


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. " immer Schutzeinrichtung notwendig

Abb. 9: Sicherheitsabstand sG für die Anordnung von Schutzeinrichtungen an Strassen mit


Verkehrsgeschwindigkeit 60 kmlh < V < 100 kmlh
- 16-

3.3.3 Sicherheitsabstand sG an Strassen mit Verkehrsgeschwindigkeit


~ 100 km/h

Das Diagramm Abb. 10 hat Gültigkeit für Strassen, auf denen Geschwindig-
keiten von 100 km/h und mehr gefahren werden. Bei Strassen mit
Richtungstrennung wird nur die Hälfte des DTV berücksichtigt.

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immer Schutzeinrichtung notwendig

Abb. 10: Sicherheitsabstand sG für die Anordnung von Schutzeinrichtungen an Strassen mit
Verkehrsgeschwindigkeit ;:, 100 knvh
- 17-

3.4 Geländeprofilierung

3.4.1 Schutzeinrichtungen in ebenem und schwach geneigtem Gelände

Geltungsbereich

Die angegebenen Regeln gelten für die Anordnung von Schutzeinrich-


tungen in ebenem und schwach geneigtem Gelände zwischen Strasse und
Gleisanlage. Das Gelände wird als eben oder schwach geneigt bezeichnet,
wenn sowohl die mittlere' Böschungsneigung wie auch die am stärksten
geneigten Partien nie s teiler als 1 : 3 sind.
Die Beispiele gelten für Strassen parallel zu Gleisanlagen. Der Sicher-
heitsabstand sc ist gegebenenfalls durch den Sicherheitsabstand SK,
Ziffer 3.2.2, für Strassen die auf Gleisanlagen zulaufen, zu ersetzen.

Ebenes Gelände

Wenn im ebenen Gelände der Parallelabstand p zwischen Fahrstreifenrand


und Lichtraumprofil der Bahn kleiner als der gemäss Abb. 8, 9, 10 bestimmte
Sicherheitsabstand ist, wird am Fahrbahnrand der Einsatz einer Leitschranke
Typ II gemäss Tabelle 1 notwendig.

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,, , Fahrstreifen-

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2500 '1
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LS Typ 11 L
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I ,-

Abb. 11: Strasse neben Gleisanlage in ebenem Gelände

Böschung gegen Gleis fallend

Die gleichen Regeln wie bei ebenem Gelände sind auch bei schwach gegen
das Trassee abfallende Böschungen anzuwenden. Eine Böschung ist schwach
fallend, wenn das Gefälle an keiner Stelle 1 : 3 übersteigt. Massgebendes
Gefälle ist die mittlere Böschungsneigung. Falls Teile der Böschung steiler
als I : 3 abfallen, ist gemäss Ziffer 3.4.2 vorzugehen.
- 18-

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I

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Steilster Teil der Böschung Massgebende mittlere Neigung


flacher oder gleich 1:3 flacher oder gleich 1:3

Abb. 12: Strasse neben Gleisanlage in schwach fallendem Gelände

Böschung gegen Gleis steigend

Bei schwach gegen das Gleis ansteigenden Böschungen sind Leitschranken


Typ II einzusetzen, wenn die Parallel distanz p kleiner ist als der aus den Abb.
8, 9, 10 ermittelte Sicherheitsabstand SG. Übersteigt der Neigungswinkel der
Böschung an einer Stelle den Wert von 1: 3, so ist gemäss Ziffer 3.4.2
vorzugehen. Massgebende Böschungsneigung ist der mittlere Neigungs-
winkeL

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I I I

,. I
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Steilster Teil der Böschung -------- --
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flacher oder gleich 1:3 I

Massgebende mittlere Neigung


flacher oder gleich 1:3

Abb. 13: Strasse neben Gleisanlage in schwach steigendem Gelände


- 19-

Anordnung von harten Schutz einrichtungen

Anstelle von Leitschranken Typ Ir werden Leitschranken Typ Irr oder


kombinierte Leitschranken (siehe Tab. 1) notwendig, wenn für die
betrachtete Strasse die folgenden in Tab. 3 aufgeführten Umstände
zusammentreffen.
Beispiel: Wenn im ebenen Gelände die Parallel distanz p < 1/3 SG und die
Verkehrsgeschwindigkeit V ~ 80 km/h und die durchschnittliche
Schwerverkehrsdichte ~ 100 Fz/ d beträgt, sind Leitschranken Typ III oder
kombinierte Leitschranken notwendig.

ebenes Gelände schwach falJende schwach steigende


Böschung Böschung

ParalJeldistanz p < 1/3 s < 1/2 s < 1/3 s

Verkehrs-
geschwindigkeit <: 80 km/h <: 80 km/h <: 80 km/h

durchschnittliche
Schwerverkehrs- > 100 Fz/d > 100 Fzfd > 100 Fzfd
dichte

Böschungshöhe -. .- < 1.0 m

Tab. 3: Bedingungen tür Leitschranken Typ 111 oder kombinierte Leitschranke

3.4.2 Schutzeinrichtungen in stark geneigtem Gelände

Geltungsbereich

Die Bestimmungen haben für stark geneigtes Gelände Gültigkeit. Stark


geneigt sind Böschungen, deren gesamte mittlere Böschungsneigung grösser
als 1 : 3 ist. Zusätzlich fallen aber auch Böschungen in diese Betrachtung, bei
denen nur ein Teil der Böschung steiler als I : 3 isLDie Beispiele gelten für
Strassen parallel zu Gleisanlagen. Der Sicherheitsabstand sc ist gegebenen-
falls durch den Sicherheitsabstand SK, Ziffer 3.2.2, für Strassen, die auf Gleis-
anlagen zulaufen, zu ersetzen.

Böschung gegen Gleis fallend

Bei steil gegen das Bahntrassee abfallenden Böschungen sind verschiedene


Profilierungen möglich. Ist die mittlere Böschungsneigung grösser als 1 : 3,
ist diese massgebend. Es ist unabhängig von der Paralleldistanz p eine Leit-
schranke Typ II anzuordnen.
- 20-

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Fahrstrei!en-
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,, j 1 l,,, LS Typ 11

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,,: 2500 :
,,
,, Massgebende mittlere
Neigung steiler t :3

Abb. 14: Strasse neben Gleisanlage in allgemein stark fallendem Gelände

Ist die mittlere Böschungsneigung flacher als 1: 3, einzelne Partien der


Böschung jedoch steiler als 1 : 3, ist die Paralleldistanz p aus der Summe aller
Horizontaldistanzen der schwach geneigten Böschungsteile zu bilden. Die
Horizontaldistanzen von steiler als 1 : 3 fallenden Böschungsteilen werden
nicht berücksichtigt.

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LS Typ II

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Mittlere Neigung !Iacher oder gleich 1:3
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Neigung steiler 1:3

Abb. 15: Strasse neben Gleis in Gelände mit kleiner mittlerer Böschungsneigung und Steil-
stück bei Gleis
·21·

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,, : -~~ Massgebende Neigung
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Neigung steiler 1:3

Mittlere Neigung flacher oder gleich 1 :3

Massgebende Neigung

Abb. 16: Strasse neben Gleis in Gelände mit kleiner mittlerer Böschungsneigung und Steil·
stück in der Mitte

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,, p<so
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,, ,
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,, I
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I 1 ------ _-------- --
Neigung steiler 1:3

I Mittlere Neigung flacher oder gleich 1:3

Massgebende Neigung

Abb. 17: Strasse neben Gleis in Gelände mit kleiner mittlerer Böschungsneigung und Steil·
stück bei der Strasse
- 22-

Die gleichen Regelungen sind sinngemäss für die Anordnung von Schutz-
einrichtungen bei Gleisanlagen neben Stützmauern anzuwenden.

,, ,, • •
r
Fahrstreifen~
,, " I ,,,
" ,, rand
,, LS Typ II ~
,, , I

~i,
,
,,,
,,
,,
,
I :
,,
I" Massgebende Neigung

Abb. 18: Strasse neben Gleis mit Stützmauer

Anordnung von harten Schutzeinrichtungen

Anstelle von Leitschranken Typ II werden Leitschranken Typ III oder


kombinierte Leitschranken (siehe Tab. 1) notwendig, wenn für die
betrachtete Strasse die folgenden in Tab. 4 aufgeführten Umstände
zusammentreffen.

allgemein stark stark fallendes Gelände mit


fallendes Gelände kleiner mittlerer
Böschunasneiauna

Paralleldistanz p < 1/2 SG < 1/3 sG

Verkehrsgeschwindigkeit ;0, 80 km/h ;0, 80 km/h

durchschnittliche
Schwerverkehrsdichte > 100 Fz/d > 100 Fz/d

Tab. 4: Bedingungen für Leitschranken Typ 111 oder kombinierte Leitschranken


- 23-

Böschung gegen Gleis steigend

Bei Böschungen oder Dämmen, welche gegen das Bahntrassee mit einem
grösseren mittleren Neigungswinkel als j : 3 ansteigen, werden grundsätzlich
keine Schutzeinrichtungen notwendig, falls die Böschungs- bzw. Damm-
höhe h die aufgeführten Minimalwerte erreicht bzw. überschreitet.

, /-t-\,, VerkehrsgeschwindigkeIt minimale Böschungshöhe

,, I

,, ,.
, V ,; 60 km/h h 2: 2.0 m
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60 km/h < V < 100 km/h h2:2.5m
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Abb. 19: Strasse neben Gleis mit allgemein stark ansteigendem Gelände oder Damm

Ist die mittlere Böschungsneigung gleich oder flacher als 1 : 3, ist der Sicher-
heitsabstand sc gemäss den Abb. 8, 9, 10 einzuhalten, resp. sind Schutzein-
richtungen anzuordnen.
- 24-

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Neigung steiler 1:3 t --
Massgebende mittlere , ' -_ _ _ __
Neigung flacher oder gleich 1:3

Abb. 20: Strasse neben Gleis mit schwacher mittlerer Böschungsneigung mit einer steilen
Partie

3.5 Anordnung von Schutzeinrichtungen auf Brücken und


Stützmauern über Gleisen

3.5.1 Allgemeines

Auf Brücken und Stützmauern über Gleisanlagen werden an die Schutzein-


richtungen grössere Anforderungen hinsichtlich der Durchbruchsicherheit
gestellt und deshalb härtere Typen angeordnet, als dies bei Strassen parallel
zu Gleisanlagen der Fall ist. Ein Durchbrechen der Schutzeinrichtungen auf
Brücken oder Stützmauern hat immer den Absturz auf die Gleisanlage zur
Folge. Dies ergibt sich aus den begrenzten Deformations- und Abirräumen
am Fahrbahnrand.

3.5.2 Wahl der Schutzeinrichtungen

Ein Einsatz der verschiedenen Systeme geht aus der Tabelle 5, Schutz-
einrichtungen auf Überführungen und Stützmauern über Gleisen, hervor.
- 25-

3.5.3 Anordnung von Schutzeinrichtungen am Brückenrand

Die Konsolköpfe sind so breit vorzusehen, dass die bei einer Anfahrt durch
ein schweres Fahrzeug notwendige Deformationstiefe gemäss SN 640 570,
VSS, Leitschranken, zur Verfügung steht. In besonderen Fällen kann die
Sicherheit gegen den Absturz von schweren Fahrzeugen durch eine Verbrei-
terung des Konsolkopfes hinter der Leitschranke (Vergrösserung der Defor-
mationstiefe) erreicht werden. Die Anordnung der verschiedenen Leit-
schrankensysteme ist im Anhang angegeben.

3.504 Befestigung von Brückenleitschranken

Mögliche Befestigungen von Brückenleitschranken sind in den Richtlinien


des ASB angegeben.

Da die Pfosten moderner Leitschranken wenig steif sind, übertragen sie


lediglich geringe Momente und Querkräfte auf den KonsolkopL Für die
Bemessung der Fahrbahnplatte können diese Einwirkungen vernachlässigt
werden. Um Risse im Konsolkopf zu vermeiden, ist in der Umgebung der
Befestigung eine Bewehrung mit einer engmaschigen Verbügelung vor-
zusehen.

3.5.5 Massnahmen an den Enden von Überführungen

Um bei Überführungen einen Absturz auf eine unterhalb der Strasse


liegende Gleisanlage zu verhindern, sind Leitschranken in der Regel über
die Brückenenden zu führen. Die Länge eines solchen Vorbrückenbereichs
ist der Linienführung der Strasse, der Verkehrsgeschwindigkeit sowie den
örtlichen topografischen Verhältnissen anzupassen. Ein Vorbrückenbereich
ist immer an beiden Bauwerksenden notwendig (symmetrische An-
ordnung).

Die Ausführung der Vorbrückenbereiche mit den Übergängen von den


Brücken- auf die Strassenleitschranken ist aus den Richtlinien ASB
ersichtlich.

Die Anordnung von Leitschranken an den Enden von Überführungen auf


Hochleistungsstrassen geht aus der Abb. 21 hervor.
- 26-

Absenkung Vorbrückenbereich Vorbrückenbereich

60m 60m

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- ..
------------------------------------------------------------
-
- ------------ -.-- -
Absen· Vorbrücken- . VorbrOcken- Absen-
kung bereich bereich
28m 24 m 24 m

Abb. 21: Anordnung von Leitschranken auf Hochleistungsstrassen an den Enden von Über-
führungen
- 27-

Strassentyp Verkehrsge- Typ nach Leitschrankensystem


sChwindigkeit, SN 640570
Verkehrsdichte

Hochleistungs V ~ 100 km/h Itl + II Kombination bestehend aus einer Leitschran·


strassen und (Kombina- ke mit 2 Kastenprofilen 150/180 mm
Hauptver· tion am äusseren Dienststegrand und einer
kehrsstrassen nach Tab. 2) Distanzleitschranke mit Planke Profil A und
mit Dienststeg Abspanngurt am Fahrbahnrand

starr + 11 System bestehend aus einer Leitmauer mit


(Kombina- spezieller Profilierung mit oder ohne
lion Leitholm am äusseren Dienststegrand und
nach Tab. 2) einer Distanzleitschranke mit Planke
Profil A und Abspanngurt am Fahrbahnrand

Hauptver- V " 80 km/h 111 + 11 System bestehend aus einer Leitschranke


kehrsstrassen, oder (Kombina- mit 2 Kastenprofilen ISO/ISO mm am
Sammelstras- Schwerverkehr tion äusseren Gehwegrand (mit Schutz gegen
sen und Er- > 100 Fz/d nach Tab. 2) Ueberklettern) und einer Laitschranke mit
schliessungs- Kastanprofil 150/180 mm (mit Oeffnung
strassen mit nach unten) am Fahrbahnrand
Geh- oder
Radweg
starr + 11 System bestehend aus einer Leitmauer mit
(Kombi na- spezieller Profilierung mit oder ohne
lion L.eilholm am äusseren Gehwegrand und
nach Tab. 2) einer Leitschranke mit Kastenprofil
150/180 mm (mit Oeffnung nach unten)
am Fahrbahnrand

V< 80 km/h II Staketengeländer mit Zugband am äusseren


und Gehwegrand und Leitschranke mit
Schwerverkehr Kastenprofil 150/180 mm (mit Oeffnung
,; 100 Fz/d nach unten) am Fahrbahnrand

GOterstrassen Bei GUterstrassen und Waldwegen sind die


und Waldwege Schutzeinrichtungen auf der Grundlage
eines Sicherheitsplanes zu erstellen

Tab. 5: Schutzeinrichtungen auf Uebertührungen und Stützmauern über Gleisen


- 28-

4 Ergänzende Schutzmassnahmen und Schutz d

einrichtungen

4.1 Schutzeinrichtungen für Strassenverkehrsteilnehmer


4.1.1 Allgemeines
Aufgrund der sekundären Zielsetzung können unabhängig von der
bahnseitigen Sicherheit im Bereich von Gleisanlagen für v > 160 km/h auch
Schutzeinrichtungen zum Schutz der Strassenverkehrsteilnehmer not-
wendig werden.

Schnell fahrende Züge können die Sicherheit des Strassenverkehrs in


folgender Art und Weise beeinträchtigen:

- Verunsicherung des Strassenbenützers infolge

• Blendung

• Überraschung (Lärm, unerwartetes Auftauchen eines Zuges)

o Ablenkung

- Gefährdung des Strassenverkehrs allgemein infolge Wegschleudern


von Gegenständen wie Eisblöcken

Die zum Schutz der Strassenbenützer notwendigen Massnahmen sind im


Einzelfall zu prüfen.

4.1.2 Bepflanzung als optischer Schutz

Der Streifen zwischen der Bahnlinie und der Strasse soll nach Möglichkeit
mit Sträuchern und/oder kleinwüchsigen Bäumen bepflanzt werden.
Die Weisung BAU GD 13/89 TU-17-0101 ist zu beachten. Bäume der
Höhenklassen I und Il mit einem Stammdurchmesser grösser als 0.1 m sind
zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, sind Leitschranken nach Massgabe der
Gefährdung anzuordnen.

4.1.3 Schutz vor abgesprengten Eisblöcken

- An Bahnüberführungen

An Bahnüberführungen über Strassen sind Schutzeinrichtungen gegen


weggeschleuderte Eisblöcke vorzusehen. Die Schutzeinrichtungen sind so
weit über die Überführung zu ziehen, dass der Abstand zum Strassenrand
im Minimum 10 m beträgt.
- 29-

- Bahnlinien parallel zur Strasse

Schutzeinrichtungen sind im ebenen Gelände dann erforderlich, wenn


der Abstand von der Strasse zur Gleisanlage weniger als 10 m beträgt. Je
nachdem, ob die Strasse höher oder tiefer als die Bahn liegt, ist die Distanz
den Verhältnissen entsprechend zu verkleinern oder zu vergrössern,

- Ausführungen von Schutzeinrichtungen

Als Schutzeinrichtungen kommen in Frage:

.. Kleine Dämme

• Ausreichend dichte oder tiefe Hecken

• Zweckmässige Schutzzäune, welche längs des Bahntrassees angebracht


werden

4.2 linienführung von Strassenüberführungen


Neu erstellte Strassenüberführungen sind in der Situation möglichst gerade
zu führen. Grössere Längsgefälle als 3% sind zu vermeiden.

4.3 Lärmschutzmassnahmen
Sind strassen- und/ oder bahnseitige Lärmschutzmassnahmen vorgesehen,
sind diese in ihrer Konstruktion so auszubilden, dass sie weder für den
Strassen- noch für den Bahnverkehr eine relevante Gefährdung bewirken,
- 30-

5 Anhang

Ausführung von Brückenleitschranken


Die Ausführung der Leitschranken hat den Richtlinien für die Ausführung
von Leitschranken des ASB zu entsprechen. Die Anordnung hat gemäss den
Abb. 22 bis 26 zu erfolgen.

IJ Kostenprofil
150/180
Planke Profil A Abspanngurt .

~-:;)
IPE 100,
Abstand 2000

0

D,V
Abstandholter ~~C -, IPE 100,
--- '"r-- i- Abstand 2000

-
'--- ~

möglichst kein Absatz 1


ma •. 70
LZ50
.•.::- I-~-
1200 300

Dienststeg
.,..""'~~
~,",,~ "'~""~'~'~'M' __
'~~""'~

Abb. 22: Kombinierte Leitschran\(ü bestohend aus einer Leitschranke mit 2 Kastenprofilen
1501180 mm und einer Distanzleitschranke mit Planke Profil A und Abspanngurt
(Anwendung auf HochloisllJllgsslrassen und Hauptverkehrsstrassen mit Dienststeg)
- 31 -

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p
I

Kaslenprofil
150/180
I r--- IPE 100 1

Absiond 20 00
i
I
Planke Profil A Absponngurt

ol-~
og
3- +- jf
"---'
Abstandhaller
---- e---;;'" -------
i'-
lPE 100,
Abstond 2000

-
'--

möglichst kein Absatz L250 1000


mox. 70
DienstsfeQ

Abb. 23: Kombinierte Leitschranke bestehend aus einer Leitmauer mit oder ohne Leitholm
und einer Distanzleitschranke mit Planke Profil A und Abspanngurt (Anwendung auf
Hochleistungsstrassen und Hauptverkehrsstrassen mit Dienststeg)

r----------------------------~

Kaslenprofil
150/180

IPE 100,
Kastenprofil Abs land 2000
150/180

IPE 100,
Abstand 2000

möglichst kein Absatz, 250 min.1500 300


max_ 70
Gehweg
Radweg
1----------

Abb. 24: Kombinierte Leitschranke bestehend aus einer Leitschranke mit 2 Kastenprofilen
150/180 mm und einer Leitschranke mit Kastenprofil 150/i80 mm (Anwendung auf
Hauptverkehrsstrassen, Sammelstrassen und Erschliessungsstrassen mit Geh- und!
oder Radweg)
- 32-

= I
Kostenprofil /
150/180
!
IPE 100, ~ I
Abstand 2000
i
I

0
~
1 Kastenprofil
~ :- ~150/180

lO
I'-
I IPE 100,
<J) Abstand 2000

IV

möglichst
max.70
ken Absatz,7~ min.1300

Gehweg
Radweg

Abb. 25: Kombinierte Leitschranke bestehend aus einer Leitmauer mit oder ohne Leitholm
und einer Leitschranke mit Kastenprofi! 150/180 mm (Anwendung wie Kombinations-
system gemäss Abb. 24)

Kastenprofil Staketengeländer
150/180 mit Zu band

IPE 100,
Abstand 1333

250 min.2000 250


möglichst kein Absatz,
max.70
G_eg
Radw

Abb. 26: Leitschranke mit Kastenprofil 150/180 mm und Geländer mit Zugband (Anwendung:
nur Innerorts, auf allen Strassen mit Rad- und oder Gehweg)