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0Seminar : Techniken politikwissenschaftlichen Arbeitens Mödlhamer

LV-Leiter : Christoph Mödlhamer, MA BA

Wie beeinflusst der Differenzierungsgrad der Schüler in der


Sekundarstufe die Chancengleichheiten an Bildung?

Forschungskonzept

Name: Ioana Sturza


Matrikelnummer: 11817297
Abgegeben am: 22.12.2019

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung………………………………………………………………………….4

2. Forschungsfrage und Argument………………………………………………….4

3. Daten und Methoden……………………………………………………………...6

4. Geplante Struktur………………………………………………………………...6

5. 6

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Vorwort

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ - so lautet der erste Artikel
aus der „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, festgelegt von den Vereinten Nationen am 10.
Dezember 1948 im Palais de Chaillot. Mehr als 160 Länder aus den 190 UN Mitglieder verwenden
in ihren Bundesverfassung das Wort Würde. Aber was heißt Würde? Ist das ein Konzept, das leicht
definierbar ist? Hängt es von den einzelnen ab oder eher von der Ganzheit, vom gesellschaftlichen
Konstrukt? Ist das Begriff über Zeit (und/ oder Ort) hinweg durch andere Interpretationen zu
erklären oder dagegen, ist das einen allgemein gültiges Ansatz? Denn, wenn man sich heutzutage
die Frage stellt ob die Bildung in einem bestimmten Zusammenhang zu Würde steht, dann erkennt
man, dass damit sich der intrinsischer Wert der Menschen frei entfalten kann, damit die Menschen
keinem Gesetz gehorchen, als dem, das sie zugleich selbst geben, dann müssen sie ein bestimmter
Maß an Wissen haben. Und wer sorgt für dieses Verständnisgrad wenn nicht die oberste
gesellschaftliche Instanz – die Herrschaft?

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1. Einleitung

Wie beeinflusst der Differenzierungsgrad der Schüler in der Sekundarstufe die Chancengleichheiten
an Bildung?

Die folgende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der Differenzierung der
unterschiedlichen Leistungsgruppen die für die 10 bis 14jährigen Jugendlichen nach Volksschule
erfolgt und das Niveau an Chancengleichheit in Bildung.
Dass das Themen der Bildung und Chancengleichheit in unserer Zeit höchstaktuell sind muss fast
nicht mehr erwähnt werden, denn was könnte uns heute, in einer Zeit von Wandel, in die die
Menschen auf die Kreuzung zwischen einem Erlebnis reich an neue Möglichkeiten, Freude und
Wissen und Selbstzerstörung stehen, mehr beschäftigen als die Entwicklung der neuen Generation?
Obwohl das Konzept von „Wissen“ / „Schule“ und das von „Bildung“ von manchen streng getrennt
wird (laut dem deutschen Reformpädagogen Georg Kerschensteiner „Bildung ist das, was übrig
bleibt, wenn alles Gelernte vergessen ist“ also „Bildung“ und „Gelernte“ seine teilweise disjunkt)
muss man heutzutage davon ausgehen, dass die Schule nicht nur „Lesen und Schreiben, Latein und
Griechisch“ einem aneignen sollte sondern auch einem den Weg nach Persönlichkeitsentfaltung
erschaffen sollte.
Das Thema beschreibt einerseits eine politische Frage aber gleichzeitig ein Konzept der die
gemeinsame Bevölkerungsgruppe betrifft: wir alle hatten oder hatten nicht die Chance Schüler zu
sein, haben von den öffentlichen Bildungssystem profitiert oder nicht, haben uns basiert auf diese
Erfahrungen das Leben gestaltet und uns eventuell eine normative Meinung gebildet. Jetzt kommt
das Moment wenn wir die Gegenwart und einbegriffen die Zukunft verbessern / anpassen können.
Warum sei eine Anpassung notwendig? Weil jede Kondratieff-Welle neue Ansprüche an die
Gesellschaft bringt, besonders das letzte Zyklus der des „Informations- und
Kommunikationstechnologie“. Entlang der Geschichte hat sich gezeigt, dass die Visionäre, die
jenige die wie in den Schachspiel die Handlungen, Ideen und Pläne ein Paar Schritte im Voraus
verfassen bevorteilt werden.

2. Forschungsfrage und Argument


Die bevorstehende Arbeit fragt also nach der Beziehung zwischen die Trennungsgrad der Schüler
und allgemeinen sowie eigenen Leistungsniveau der Lernenden, indem die Vor- und Nachteile
identifiziert und kategorisiert werden.

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Schon am Anfang kann man erkennen, dass jede Maßnahme, jedes Werkzeug und jeden Weg ein
Pro und ein Kontra hat. Also jede Entscheidung die von der Regierung getroffen wird um ein
Konzept zu bewahren einer Volksgruppe vorteilhaft sein wird während sie einer anderer
möglicherweise beschädigen wird. Aber das ist der Nachteil der Generalisierung: man gewinnt auf
dem hohen Ebene Inklusion aber man verliert auf dem niedrigen Ebene den eigenen Charakter. Und
genau das ist was im Österreichischen Bildungssystem passiert. Die Trennung der Schüler von 10
bis 14 Jahre in AHS- (Gymnasium) und Neue Mittelschule-Besucher scheint den Betroffenen dazu
zwingen mit 10 Jahre über den ganzen Werdegang entscheiden zu müssen.
Die Gemeinsame Schule ist zwar nicht ein neues Thema auf der österreichischen politischen Bühne.
Im Vergleich zu anderen europäischen Länder entschied sich Österreich im 1984 für die
Einführung der Gesamtschule nicht auf dem ganzen Bildungssystem sondern nur auf die Ebene der
Hauptschule (Specht 2009). Also schon in den 70er Jahre gab es Gesamtschulversuche die damals
in einem Kompromiss geendet sind und die sich infolgedessen bis heute erstrecken. Seitdem gab es
nur noch eine einzige wichtige Schulreform und zwar die Einführung der Neuen Mittelschule, die
die Hauptschulen ersetzt (2009 bis 2017/18) (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung, 2019). In den letzten Jahre ist die Frage nach einer gemeinsamen Schule der 10- bis
14jährigen wieder im Vordergrund gekommen. Verschiedene Parteien haben verschiedene
Meinungen.
Die Wahlprogramme für die Nationalratswahlen in 2019 zeigen, dass aus 8 dominante Parteien nur
zwei gegen einer gemeinsamen Schule sind: ÖVP und FPÖ (Wahlkabine.at, 2019). Welche Gründe
haben die Schwarz-Blauen die Reform abzulehnen und wie spiegelt sich diese Entscheidung auf die
heutige Legislaturperiode?

Eine weitere verknüpfte Frage die zu beantworten ist, ist für wem die Reform einen Vorteil
darstellen würde und für wem einen Nachteil. Umfassende Studien von OECD zeigen, dass eine
frühe Aufteilung der Schüler in AHS Besucher und Neue Mittelschule Besucher mögliche Nachteile
impliziert, so wie:
- die Senkung der durchschnittlichen Schülerleistungen (OECD 2003).
- je früher die Aufteilung der Schüler/innen erfolgt, desto größer sind die nachteiligen Effekte für
Chancengleichheit (Schütz et al. 2005; Hanushek/Wößmann 2005).
Es gibt aber auch Gewinne der gemeinsamen Schule die sich erwähnt lassen so wie einen
gemeinsamen höheren Leistungsniveau der Klassen, das Verschieben der Entscheidung zwischen
Matura und Mittlere Reife oder die spezielle Förderung der 7. und 8. Jahrgänge die als
Differenzierungsstufe (Englisch, Deutsch und Mathematik) betrachtet werden. Die Nachteile sind

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auch unterschiedlich: Überforderung der leistungsschwächeren Schüler und Unterforderung der
leistungsstärkeren Schüler, die Verlängerung des Studiums auf 9 Jahre (kein G8) oder die
Anonimität der Schüler in die großen Gesamtschulen. Die präliminäre Hypothese ist also dass:

H1: Je früher die Klassen aufgeteilt werden, desto benachteiligt werden manche Schülergruppen
sein.
H2: Je prägender eine Differenzierung ist umso mehr steigert sich die Spezialisierungsstufe der
leistungsfähigeren Schüler und senkt die der Schüler mit wenigere Ressourcen (Spezialisierung im
Unterschied zu Gesamtbildung).

3. Daten und Methoden


Für die Unterstützung der Hypothesen werden Daten Daten von World Economic Forum,
Bundesministerium für Bildung Wissenschaft und Forschung sowie von der Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verwendet werden.

Es ist klar, dass sich die Einstellungen einteilen lassen. Wo die Probleme und die Chancen liegen
und für welche Akteure wird im kommenden Paper analysiert werden.

4. Geplante Struktur
1. Einleitung
2. Argumente
3. Konzept, Methoden und Variablen
4. empirische Analysis
5. Schlussfolgerung

5. Vorläufige Bibliographie:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Geschichte des österreichischen


Schulwesens (2019), Internet: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulsystem/sw_oest.html,
Stand: 1.12.2019

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Hanushek, E. A. & Wößmann, L. (2005). Does educational tracking affect performance and
inequality? Differences-in-difference evidence across countries. Cesifo Working Paper no. 1415.
Category 4: Labour Markets.

OECD (2003). Literacy Skills for the World of Tomorrow. Further Results from PISA 2000. Paris:
OECD. Internet: http://www.oecd.org/education/school/2960581.pdf [Stand 2019-30-11)]

Schütz, G., Ursprung, H. & Wößmann, L. (2005). Education Policy and Equality of Opportunity,
CESifo Working Paper Nr. 1518. Internet: http://www.cesifo.de/DocCIDL/ce-sifo1_wp1518.pdf
[Stand 2009-02-19)]

Wahlkabine.at (2019), Fragen und Standpunkte der Parteien, Internet:


https://wahlkabine.at/nationalratswahl-2019/stellungnahmen, Stand: 1.12.1019

W. Specht Nationaler Bildungsbericht Österreich 2009 (2009), Band 2: Fokussierte Analysen


bildungspolitischer Schwerpunktthemen, Internet: https://www.bifie.at/wp-
content/uploads/2017/05/2009-06-16_NBB-Band2.pdf