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Das Substantiv hat folgende grammatische Kategorien:

 Das grammatische Geschlecht - (Femininum, Maskulinum, Neutrum)


 Die Zahl - (Singular, Plural)
 Der Fall (auch der Kasus) - Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ
Das grammatische Geschlecht - Im Deutschen gibt es drei grammatische
Geschlechter: männlich, weiblich und neutral
Männliche (maskuline) Substantive:
1. Männliche Personen - z.B der Bruder,der Vater usw.
2. Jahreszeiten des Frühlings -z.B der Sommer,der Herbst,der Winter
3. Tage\Monate- z.B der Montag,der Dienstag, der Januar, der Februar, der
März
4. Niederschlagsarten –z.B der Regen , der Hegel, der Schnee usw
5. Substantive aus Verben- z.B der Beginn (beginnen)
Weibliche Substantiv:
1.Weibliche Personen-z.B die Schwester,die Frau usw.
2.Kardinalzahlen als Ziffern-z.B die Eins, die Zwei usw.
3.Die Namen der Flüsse- z.B die Elbe,die Neckar,die Main,die Leine usw.
4.Die Namen der Bäume und Blumen-z.B die Rose,die Tanne usw.
Neutrale Substantive:
1. Buchstaben- z.B das A, das B, das C, das D usw.
2. Substantive aus Verben im Infinitiv- z.B das Schreiben , das Antworten
3. Namen von Siedlungen und Kontinenten mit einem Attribut - das alte Baku
4. Substantive auf –nis – z.B das Ergebnis
5. Substantive auf –ment- z.B das Experiment
6. Substantive auf -chen- z.B das Mädchen
7. Substantive auf -lein- z.B Männlein,Lichtlein, Entlein
8.Substantive auf -sal (-sel)-das Rätsel, das Überbleibsel;
Pluralbildung der Substantive- Pluralbildung dienen drei grammatische
Mittel:
1.Der Artikel - ( das Zimmer – die Zimmer )
2.Der Umlaut - ( der Sohn – die Söhne);
3.Das Suffix - (die Frau-die Frauen).
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Plural in Deutsch zu machen. Der Plural
auf  Deutsch kann die Endungen  e ; n /en;  er; s; oder gar kein Ende annehmen.
Deklination der Substantive- In deutschen Substantiven wird abgelehnt. Es
gibt 4 Fälle auf Deutsch Nominativ , Genitiv, Dativ und Akkusativ.
1. Nominativ ( Frage : Wer? Was?) - Es ist der erste Fall. Der Nominativ ist die
Grundform eines Nomens. Das Subjekt eines Satzes ist immer im Nominativ -
es ist das Ding oder die Person, die die Handlung ausführt.Wir benutzen den
Nominativ:
1) als Subjekt eines Satzes
b) Nach den Verben sein / werden / bleiben ist oft ein Substantiv in der
Nominativform - dies ist jedoch nicht das eigentliche Subjekt des Satzes,
sondern ein Prädikat (es weist dem Subjekt eine Charakteristik zu).
2. Genitiv (Frage: Wessen?)- Es ist der zweite Fall. Wir benutzen den Genitiv,
um Besitz anzuzeigen und auch nach bestimmten Präpositionen, Verben und
Adjektiven. Der Genitiv wird benutzt, um das Ding zu besitzen.Wir benutzen
den Genitiv:
a)zeigen Besitz an. z.B . Das Buchblatt ist dünn
b)mit bestimmten Präpositionen, z. G. statt, während, trotz Statt des Schwesters
fliege ich nach Berlin
3. Dativ ( Frage: Wem? Wo?) - Es ist der dritte Fall. Wir verwenden den Dativ
nach bestimmten Verben und Präpositionen.Das Dativobjekt wird auch als
indirektes Objekt bezeichnet.Es ist das Ding oder die Person, die die indirekte
Aktion erhält.In Sätzen mit mehr als einem Objekt ist das indirekte Objekt
normalerweise ein Person, für die eine Aktion beabsichtigt ist.Wir benutzen :
a) nach bestimmten Verben (Dativobjekt), hören, helfen, antworten usw.
b) nach bestimmten Präpositionen: aus, bei, zu, mit, nach, seit, von, zu
c) indirektes Objekt in Sätzen mit mehr als einem Objekt.
4.Akkusativ (Frage: Wen? Was? Wohin?)- Es ist der vierte Fall. Wir verwenden
den Akkusativ nach bestimmten Verben und Präpositionen. Das
Akkusativobjekt wird auch als das direkte Objekt bezeichnet - es ist das Ding
oder die Person, die die direkte Aktion empfängt. In Sätzen mit mehr als einem
Objekt wird normaler-weise das direkte Objekt ausgeführt.Wir benutzen :
a)nach bestimmten Verben (Akkusativobjekt), e. G. haben, singen, spielen,
komponieren, .
b)nach bestimmten Präpositionen: durch, für, gegen, ohne, um.
c)direktes Objekt in Sätzen mit mehr als einem Objekt.
a) Starke Deklination der Substantive
Die Substantive, die zu dieser Gruppe gehören, außer dem Wort "das Herz" sind
alle neutralen Substantive und einige männliche Substantive in dieser Gruppe
der Deklination. Die Spezifikation dieser Gruppe besagt, dass die
Singularnomen die Endung -s oder -es im Genitiv haben. Aber da sind einige
Wörter, die mit -us, -ismus oder s enden, die im Genitiv kein Ende haben. Die
Endung -es steht meist auch bei Substantiven mit der Affrikate pf, einem
Zischlaut oder mehreren Konsonanten im Auslaut: z.B. des Bandes...
Nom. der Tisch
Gen. des Tisches
Dat. dem Tisch
Akk. den Tisch
b) Schwache Deklination der Substantive.
Die Substantive dieses Typs heißen schwache Substan tive. Die Spezifikation
der schwachen Deklination lautet, dass die Substantive in allen Fällen die
Endung -n oder -en haben, mit Ausnahme des Nominativfalls. nur die
männlichen Substantive, die Lebewesen darstellen, sind in diese Art der
Deklination eingeschlossen.
Nom. der Bär
Gen. des Bären
Dat. dem Bären
Akk. den Bären
c) Ein Sonderfall der Deklination (der sogenannte Übergangstyp).
Einige Maskulina auf -e weisen in ihrer Deklination Merkmale der starken und
der schwachen Deklination auf. Sie haben im Genitiv die Endung -ns, im Dativ
und Akkusativ die Endung -n. Das sind: der Buchstabe, Friede, Funke, Gedanke,
Glaube, Name, Same, Wille.
Nom. der Name
Gen. des Namens
Dat. dem Namen
Akk. den Namen
d) Weibliche Deklination
Alle femininen Substantive sind in dieser Art der Deklination enthalten. Die
Spezifikation dieses Typs ist, dass die Substantive keine Endungen haben.
Nom. die Tante
Gen. der Tante
Dat. der Tante
Akk. die Tante
Das grammatische Geschlecht zeigt an, ob ein Substantiv männlich, weiblich
oder neutral ist. Alle deutsch en Substantive haben ein grammatikalisches
Gesch- lecht. In den Wörterbüchern und auf den Websites werden sie
normalerweise mit den Abkürzungen m (maskulin = männlich), f(feminin=
weiblich) und n (neutral) dargestellt. Wie schon gesagt, haben deutsche
Substantive kein logisches Geschlecht.Es bedeutet, man kann oft nicht von
einem Nomen unterscheiden, ob es männlich, weiblich oder neutral ist. Deshalb
ist es am besten, deutsche Substantive immer zusammen mit ihren Artikeln zu
lernen.
Männliche(maskuline) Substantive
Männliche Substantive mit den Endungen e, ent, ant,or, graph, et, ist, soph, at,it
Beispiel: der Student-die Studenten , der Komponist-die Komponisten
Männliche Substantive mit den Endungen el, en, er - Beispiel:der Arbeiter-die
Arbeiter
1.Männliche Personen - z.B der Bruder,der Vater usw.
2.Jahreszeiten des Frühlings - z.B der Sommer,der Herbst,der Winter
3.Tage / Monate- z.B der Montag,der Dienstag, der Januar, der Februar, der
März , der Mai, der Oktober; der Montag, der Sommer, der Winter,
4. Niederschlagsarten –z.B der Regen , der Hegel, der Schnee usw
5. Substantive aus Verben- z.B der Beginn (beginnen)
6. Substantive auf -ist/or – z.B. der Spezialist, der Doktor
7. Substantive auf -ich/ig – z.B. der Pfirsich usw.
Der Form nach:
1) Substantive mit den Suffixen: - er, -ler, -ner: der Fischer, der Bohrer, der
Moskauer, der Tischler, der Redner, der Afrikaner;
2) Substantive mit dem Suffix -ling: der Feigling, der Findling, der Fremdling,
der Frühling, der Häftling, der Lehrling u. a.;
3) die meisten Substantive, die affixlos von Verben abgeleitet sind: z. B, der
Sieg, der Verstand, der Auftrag
4) Fremdwörter mit den Suffixen -ismus: der Kommunismus, der Marxismus
und -us: der Kursus, der Kasus;
5) Fremdwörter und internationale Wörter (Benennungen von Lebewesen) mit
folgendem Suffix bzw. folgender Endsilbe -ent: der Dozent, der Student; -ant:
der Aspirant, der Laborant; -at: der Advokat, der Kandidat; - it: der Bandit, der
Jesuit; -ot: der Patriot, der Pilot; -et: der Poet, der Athlet; -ist: der Kommunist,
der Sozialist; -og(e): der Pädagog(e); -graph, der Biograph; -ier: der Pionier,
der Offizier; -eur: der Ingenieur; -ar: der Notar, der Bibliothekar; -är: der
Sekretär, der Militär; -al: der General; -or: der Doktor, der Professor.
Die Zahl- Im Deutschen wird zwischen Singular (Einzahl) und Plural
(Mehrzahl) unterschieden.
1.Narmin hat eine Katze
2.Ich habe viele Katzen
Im obigen Beispiel finden sich sowohl die Singular- als auch die Pluralform des
Nomens Katze. Im ersten Satz haben wir es mit der Einzahl zu tun. Denn
Narmin hat genau eine Katze. Das wird hierbei durch den Artikel einen
angezeigt und durch das Nomen selbst, da es keine Pluralendung aufweist.