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Philipps-Universität Marburg

Fachbereich 03: Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Lösungsansätze und deren Perspektiven für eine nachhaltige


Ökonomie: Ökosozialismus vs. sozialer Kapitalismus

Angaben zur Prüfung:


im Modul: Politische Ökonomie 2
Titel der Lehrveranstaltung: Politische Ökonomie des Klimawandels
Prüfungs-(=QIS-)Nummer: 321210
Prüfer/in: Georgi
Prüfungs-(Abgabe)datum: 30. April 2020
WS/SoSe: WS20/21

Angaben zur Person:


Name, Vorname: Ryhor Dashian
Matrikelnummer: 3096505
Immatrikuliert in Studiengang: Lehramt (Politik & Wirtschaft, Geographie)
(Fach-)Semester: 7

Straße u. Hausnummer: Borsdorfer Weg 17C


PLZ u. Wohnort: 63667 Nidda
E-Mail-Adresse: Dashian@students.uni-marburg.de

von dem/der PrüferIn auszufüllen:

Bewertung:
[Notenpunkte 1-15 oder bestanden/nicht bestanden oder ggfs. Täuschungsversuch]

Ort, Datum Unterschrift


PrüferIn

I
Gliederung

1.Einleitung 1
2.Begrifflichkeit und Herausforderungen der nachhaltigen Ökonomie 1
3.Lösungsansätze und Theorien zur nachhaltigen Entwicklung 4
3.1 Die ökosozialistische Alternative 5
3.2 Der Lösungsansatz des sozialen Kapitalismus 7
4.Analyse und Vergleich: Ökosozialismus vs. sozialen Kapitalismus 11
5.Fazit 13
6.Literaturverzeichnis 15

II
1.Einleitung

Beim Arbeiten mit Texten zum Thema „Nachhaltige Ökonomie“ im Seminar


„Politische Ökonomie des Klimawandels“ war auffällig, dass die Autoren der
Texte immer wieder auf die herrschende Problematik und die
dazugehörenden Herausforderungen eingegangen sind anstatt
Lösungswege oder Möglichkeiten zu untersuchen diese Krise zu bewältigen.
Falls sich mal mit der Thematik der Überwindung dieser Herausforderungen
auseinandergesetzt wurde, wurde diese oft nur oberflächlich getan ohne auf
konkrete Umsetzungen einzugehen. Aus diesem Grund beschäftigt sich
dieser Text mit zwei konkreten Vorschlägen und Lösungsansätzen von
Carsten Müller (2015) und Christian Zeller (2020).

Für die Umsetzung und Erreichung der Ziele stellen diese Personen
unterschiedliche Theorien und Lösungsansätze vor, die jedoch auch
Gemeinsamkeiten aufweisen. Diese werden im folgenden Text vorgestellt,
verglichen und folglich in einer Analyse hinterfragt.

2.Begrifflichkeit und Herausforderungen der nachhaltigen


Ökonomie

Die Liste der negativen Folgen von Kapitalismus und somit auch die Liste
von Kritiker*innen an dem Kapitalismus erweist sich als eine lange (vgl.
SEIBRING 2015: 2). Unter anderem wird dem Kapitalismus Ausbeutung der
ärmeren Bevölkerung, die Erschaffung sozialer Ungleichheiten, die
Zerstörung der Natur und der Umwelt und das Ökonomisieren der
Gesellschaft vorgeworfen (vgl. ebd.). Aus diesen Gründen entstehen
Diskussionen um Alternativen und es kommt zu Überlegungen nach neuen
Lösungswegen. Daraus bildete sich dann der Wissenschaftsbereich der
nachhaltigen Ökonomie mit dem Ziel für soziale Ausgewogenheit,
ökologische Tragfähigkeit und für möglichst effiziente Wirtschaft zu sorgen,
um nachkommende Generationen zu berücksichtigen (vgl. HAPPE et al. 2012:
232). Die konkrete Zielsetzung der Nachhaltigen Entwicklung lautet:

1
„Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgeschichtliche gleichberechtigt mit
sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen.
Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und
Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge
hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“ (vgl. MÜLLER
2015: 1 zit. nach: Rat für Nachhaltige Entwicklung 2015a: o.S.)

Es gibt verschiedene Ansätze eine nachhaltige Entwicklung der Ökonomie


oder kurz die nachhaltige Ökonomie zu definieren. Zusammengefasst
bedeutet Nachhaltigkeit in der Ökonomie eine positive und zukunftsfähige
Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt für eine lange Zeit
beziehungsweise bestenfalls für eine dauerhafte Zeit (vgl. MÜLLER 2015: 7).
Dabei werden vor allem die Kategorien Ökologie, Ökonomie und Soziales
betrachtet und analysiert (vgl. ebd.).

Um die grundsätzlichen Herausforderungen des ökonomischen Handelns zu


ermitteln, müssen zunächst die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Ökonomie“
nochmals deutlicher geklärt werden. Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit der
rationalen Bewirtschaftung von knappen Ressourcen jeglicher Art (vgl.
MÜLLER 2015: 14). Dabei geht es vor allem um natürliche, finanzielle und
humane Ressourcen (vgl. ebd.). Wobei ganz klar die natürlichen Ressourcen
im Mittelpunkt der behandelten Thematik stehen (vgl. ebd.). Der Übergang
zur Ökonomie geschieht dadurch, dass bei wirtschaftlichen Entscheidungen
abgewogen wird, wo Gelder eingesetzt werden und wo dann gegebenenfalls
Gelder wegbleiben, sodass es in diesen Gebieten zu Ressourcenknappheit
aufgrund der Nicht-Förderung kommt (vgl. ebd.). Diese Entscheidungen
werden von Personen getroffen, die nach Gewinnmaximierung streben und
mit den Mitteln arbeiten, welche ihnen gegeben wurde (vgl. ebd.). Somit ist
der Begriff „Ökonomie“ eine Zusammenfassung aller Formen der
wirtschaftlichen Auseinandersetzung mit knappen Ressourcen in der
Volkswirtschaft eines Landes beziehungsweise eines Gebietes (vgl. HAPPE et
al. 2012: 239). Das Ziel dahinter ist die Erwirtschaftung von Einkommen
durch die Produktion von Dienstleistungen und Waren, die Umsetzung des

2
Einkommens durch die Benutzung von Waren und Dienstleistungen und
schließlich die Freisetzung und Verwendung von Krediten (vgl. ebd.).

Aus diesen Definitionen lässt sich die grundsätzliche Problematik


beziehungsweise Herausforderung ökonomischen Handelns deuten. Nämlich
die Einschätzung was, für wen und wie viel von einem bestimmten Produkt
hergestellt werden soll und ob die wirtschaftlich gegebenen
Rahmenbedingungen dabei eingehalten werden können (vgl. MÜLLER 2015:
14). Betrachtet man die nachhaltigen Aspekte stellt sich noch zusätzlich die
Frage, wie die Produktion der Güter ablaufen soll (vgl. ebd.). Dabei gibt es
verschiedene Prinzipien zu dieser Thematik, die fordern die vergleichenden
Zahlen zwischen aus Output und Input zu optimieren (vgl. MÜLLER 2015:
14f). Bei den Prinzipien handelt es sich um das Maximal-, Minimal- und das
Optimum-Prinzip (vgl. MÜLLER 2015: 15). Außerdem zielen diese Prinzipien
auf Effizienz bei der Herstellung von Produkten und die Optimierung des
Ressourceneinsatzes (vgl. ebd.). Um diese Herausforderungen zu meistern
muss ein umweltverträgliches Zielniveau definiert werden und nach den
ökonomischen Prinzipien der Ressourcen- und Energieeffizienz gerichtet
werden (vgl. ebd.). Um die Problematik zu verdeutlichen wird das Konzept
der Nachhaltigkeit in drei Problemdimensionen aufgeteilt, die die Erreichung
beziehungsweise die Nicht-Erreichung der gesetzten Ziele verfolgen (vgl.
BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG 2008.: o.S.). Die folgende
Abbildung zeigt die Abhängigkeit, die Wechselseitigkeit und die Zielsetzung
der drei Dimensionen (vgl. ebd.).

Wie die Abbildung 1 zeigt gehören zu den drei Problemdimensionen die


Bereiche der Ökologie, der Ökonomie und die des Sozialen (vgl. ebd.). Die
ökonomische Problemdimension befasst sich mit finanziellen Erträgen, die
durch die Verwendung von Ressourcen generiert werden sollen (vgl. ebd.).
Die ökologische Perspektive der Problemdimension beschäftigt sich mit der
Tatsache, dass die Ressourcen der Natur nicht unendlich sind und dem
unfassbaren Wert der Natur (vgl. ebd.). Bei der sozialen Dimension handelt
es sich dann um die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit von
Ressourcen und Chancen für Menschen auf der Welt (vgl. ebd.).

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Abbildung 1: Dimensionen und Strategien der Nachhaltigkeit (vgl.
BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG 2008: o.S.)

3.Lösungsansätze und Theorien zur nachhaltigen


Entwicklung

Für die Lösungsansätze und Theorien der nachhaltigen Entwicklung der


Ökonomie spielt die im Bezug auf die Abbildung 1 bereits erwähnte
Wechselseitigkeit zwischen den Dimensionen, und vor allem zwischen
Ökonomie und Gesellschaft, eine erhebliche Rolle, da sozial stabile
Gesellschaften in der Regel effektiver gegen die negativen Folgen, die die
Ökologie betreffen, entgegenwirken können (vgl. MÜLLER 2015: 95). Diese
Wechselseitigkeit beschreibt sich in der Tatsache, dass die Ökonomie die
Menschen mit Gütern versorgt, die ihre Bedürfnisse erfüllen
beziehungsweise ihren Wohlstand erhöhen und andererseits die Gesellschaft
sich bereiterklärt Güter zu produzieren durch die Bereitstellung ihrer
menschlichen Ressourcen in Form von Arbeit (vgl. ebd.).

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3.1 Die ökosozialistische Alternative

Den Lösungsansatz des Ökosozialismus beschreibt Christian ZELLER (2020)


in seinem Werk „Revolution für das Klima. Warum wir eine ökosozialistische
Alternative brauchen“. Ökosozialismus hat das Ziel durch das
Vergesellschaften der Produktionsmittel die Macht des Kapitalismus zu
verdrängen (vgl. ZELLER 2020: 76). Es soll eine Gegenmacht auf Basis der
Gesellschaft entwickelt werden mit dem Ziel eine neue Form von
Staatlichkeit zu gründen, die anstelle des kapitalistischen Staates tritt (vgl.
ebd.). Die Forderung nach einem Ökosozialismus stellt der Autor, da die
Ergebnisse, die aus Sitzungen der zuständigen Institutionen resultieren, von
den benötigten Maßnahmen, die getätigt werden müssten, sehr weit entfernt
sind (vgl. ZELLER 2020: 15). Die Gründe dafür sieht auch er, wie bereits im
anfänglichen Teil des Textes beschrieben, bei den Herausforderungen der
Ökonomie wie beispielsweise dem Bedürfnis danach maximalen Gewinn zu
erwirtschaften (vgl. ebd.). Vor allem das Scheitern der Regierungen wie
beispielsweise beim Thema der Begrenzung der Erwärmung um 1,5 Grad
Celsius wird thematisiert, indem die Zielsetzung als unrealistisch
beschrieben wird (vgl. ZELLER 2020: 17-21). Wobei die Reduzierung der
Emissionen, die durch Treibhausgasen bedingt sind, als die zentrale
Herausforderung der Gesellschaft beschrieben wird (vgl. ebd.). Um diese
Herausforderung zu meistern, ist es notwendig mit erneuerbaren
Energieträgern und -erzeugern zu arbeiten (vgl. ZELLER 2020: 24). Die
Herstellung solcher Technologien benötigt jedoch viele Ressourcen im
Vergleich zu den herkömmlichen Energieträgern- und -erzeugern und
deshalb wird eine große Investition benötigt, um vollkommen mit
erneuerbaren Energien zu wirtschaften (vgl. ebd.). Deshalb fordert ZELLER
(2020: S.24ff) für dieses Vorhaben Energien zu verwenden, die größtenteils
aus fossilen Brennstoffen bestehen, damit dann seltene Erden und Metalle
zu gewinnen und somit weitere Technologien zu entwickeln, die grün und
erneuerbar sind (vgl. ebd.). Bei der Gewinnung der seltenen Erden und
Metallen muss beachtet werden, woher die Gewinnung stammt und die
Menschen und das Gebiet dort respektvoll zu behandeln (vgl. ebd.). Bis

5
hierhin bezieht sich der Autor auf einen Umbau und Neuorientierung der
Produktionsmöglichkeiten von Energie (vgl. ebd.).

Für die Umsetzung dieser Forderungen ist es notwendig und alternativlos


den Prinzipien des Kapitalismus zu widersprechen (vgl. ZELLER 2020: 26).
Denn die die Weiterführung der Produktionsweise des Kapitalismus würde
die schon bestehenden Herausforderungen weiter vorantreiben und
verstärken (vgl. ebd.). Dabei bezieht sich der Autor auch auf einen „grün
angestrichenen“ (ZELLER 2020: 26) Kapitalismus und verdeutlicht somit dass
eine vollkommene Abschaffung und Neustrukturierung des vorhandenen
Systems nötig ist (vgl. ebd.). Es wird verdeutlicht, dass neue Strategien, die
die Ökologie und die Gesellschaft fördern her muss und diese durch mehr
demokratische Teilhabe in der Wirtschaft verwirklicht werden kann (vgl. ebd.).

Nachdem der erste Schritt mit der Abschaffung des Kapitalismus getan
wären, wird nun der konkrete Umbauplan und somit die Einführung des
Ökosozialismus erklärt und beschrieben. Zum Plan für die Gestaltung des
Ökosozialismus gehört zunächst die gesamte Gesellschaft in der Hinsicht
aufzuklären, dass diese das Wissen besitzen, dass es die globale
Erwärmung gibt und inwiefern diese der Erde und den Menschen schadet
(vgl. ZELLER 2020: 72). Der darauffolgende Punkt fordert die Beschäftigung
der Menschen mit dieser Thematik (vgl. ebd.). Die Gesellschaft muss sich
über die Problematik und die Hindernisse bewusst werden und sich aktiv an
der Lösung des Problems beteiligen, indem sie sich Fragen stellt wie
beispielsweise Christian ZELLER (2020: 72) beschreibt: „Welche Hinternisse
sind zu beseitigen, innerhalb welcher Zeitspanne lassen sie sich
beseitigen?“. Durch die Aufklärung und das Verankern der Problematik in das
Bewusstsein der Gesellschaft soll dann die Produktion, der Handel, die
Mobilität, der Konsum, die Beziehungen der Länder untereinander und die
Finanzierung von Gütern auf der gesamten Welt neu ausgerichtet werden,
um auch für Gleichberechtigung zwischen den Industrieländern und den
weniger entwickelten Ländern der Welt zu schaffen (vgl. ZELLER 2020: 72f).
Es wird deutlich, dass die Abhängigkeit und Wechselwirkung zwischen dem
Sozialen und der Natur eine wesentliche Rolle zugeordnet wird. Des

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weiteren erweisen sich die gesellschaftlichen Verhaltensweisen ebenfalls als
außerordentlich wesentlich für dieses Prozedere (vgl. ebd.).

Über diese gesamtgesellschaftliche Aufklärung und auch Zusammenführung


soll dann die Lebensqualität für eine große Mehrheit der Gesamtgesellschaft
verbessert werden (vgl. ebd.). Jedoch erweist es sich als eine große
Herausforderung Menschen aus der ganzen Welt zu einer Einheit zu führen
mit dem Ziel Gleichberechtigung auf der Welt zu schaffen (vgl. ebd.). Dabei
müssen Aspekte wie immer noch bestehende Kriege zwischen Nationen, der
vorhandene Rassismus und die Diskriminierung zwischen Geschlechtern,
vor allem im Bezug auf die ungleiche Bezahlung, beachtet werden (vgl.
Zeller 2020: 80). Um auch diese Herausforderung zu überwinden, wird eine
Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse zwischen Mann und Frau
gefordert (vgl. ZELLER 2020: 81). Außerdem sollen alle hierarchischen
Verhältnisse überdacht und bestenfalls beseitigt werden (vgl. ebd.). Eine
Verhinderung weiterer Diskriminierungen und die Überwindung der aktuell
vorhandenen Diskriminierung, spielt eine wesentliche Rolle bei der
Durchsetzung des Ökosozialismus (vgl. ebd.). Selbiges gilt für die erwähnten
Punkte des Krieges zwischen Nationen und dem Rassismus gegenüber
Menschen mit Migrationshintergrund (vgl. ebd.). Voraussetzungen für die
Umsetzung dieser Forderungen sind die Selbstständigkeit der Menschen und
die „kollektive Aneignung von Rechten, Fähigkeiten, Kreativität, Ressourcen
und Macht“ (Zeller 2020: 76) (vgl. ebd.). Außerdem ist die Durchsetzung
gleicher sozialer, demokratischer und kultureller Rechte für alle Menschen
von wichtiger Bedeutung (vgl. ebd.).

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Bedürfnisse der Menschen,


die Bewusstmachung der Grenzen der Natur und der Umbau der
Produktionsweise für die Ersetzung der fossilen Energieträger durch
erneuerbare die wesentlichen Punkte für die Durchsetzung des
Ökosozialismus sind.

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3.2 Der Lösungsansatz des sozialen Kapitalismus

Carsten MÜLLER (2015) beschreibt in seiner Lektüre „Nachhaltige Ökonomie.


Ziele, Herausforderungen und Lösungswege“ ebenfalls Ansätze und
Perspektiven für eine nachhaltige Ökonomie. Hierbei beschreibt der Autor
die Beschäftigung mit der sozialen Verteilungsfrage als theoretische
Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung (vgl. MÜLLER 2015: 95).

Vor allem der Begriff der Freiheit erweist sich als wichtige Komponente für
die Klärung der Verteilungsfrage. Dabei wird der Begriff in zwei Formen
unterschieden. Es gibt einerseits die formelle Freiheit, die durch die jeweilige
Regierung des Landes anhand von Gesetzen und Regeln vorgegeben wird
und andererseits die materielle Freiheit, die durch das Verdienst und das
Kapital den Menschen Möglichkeiten eröffnet ihr Leben zu gestalten (vgl.
ebd.). Die Bedingungen, also das Einkommen und das Vermögen, für die
materielle Freiheit werden dabei der formellen Freiheit untergeordnet (vgl.
ebd.). Zusätzlich spielt die Sicherheit der Menschen in der Zukunft eine
wichtige Rolle (vgl. ebd.). Die Menschen müssen das Gefühl einer
gesicherten Zukunft haben, auch bei nicht-vorhersehbaren
Verschlechterungen der Ökologie, Ökonomie oder des sozialen Systems
(vgl. ebd.). Der letzte Punkt, der bei der sozialen Verteilungsfrage eine
wesentliche Rolle einnimmt, ist die Frage nach der Gerechtigkeit (vgl. ebd.).
Darunter versteht man im Allgemeinen die Gleichbehandlung, die
Chancengleichheit und das Innehaben der gleichen Rechte vor dem Staat
und dem Gesetz (vgl. MÜLLER 2015: 96). Diese Gerechtigkeit bezieht sich
auch auf die Einkommens- und die Vermögensverteilung in der Gesellschaft,
über die ebenfalls großräumig diskutiert wird (vgl. ebd.). Diese ungleiche
Verteilung von Vermögen und Einkommen in der Welt erweist sich als eines
der Kernprobleme sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit (vgl. MÜLLER
2015: 98).

Laut M ÜLLER (2015: 121-129) bedarf es einer Reformierung der


Einkommens-, Vermögens-, Umsatz- und Erbschaftssteuer, um dieses
Problem der ungleichen Vermögens- und Einkommensverteilung zu lösen.

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Diese Reformierung soll insofern geschehen, dass die Einkommens- und die
Vermögenssteuer erhöht wird (vgl. MÜLLER 2015: 125). Auch die Einkommen
durch Erbschaft soll dabei stärker Besteuert werden (vgl. MÜLLER 2015: 127).
Die Umsatzsteuer soll so ausgelegt werden, dass sie mit zunehmendem
Einkommen progressiv steigt, jedoch es bei nachhaltiger Produktion zu
Steuerbefreiungen kommt (vgl. MÜLLER 2015: 129). Voraussetzung für eine
erfolgreiche Umsetzung der eben erwähnten Punkte bezüglich der
Reformierung der Einkommens-, Vermögens-, Erbschafts- und Umsatzsteuer
ist eine internationale Zusammenarbeit um mögliche Steuerflüchtige zu
verhindern (vgl. MÜLLER 2015: 128). Diese Umsetzungen wären von Nöten,
um die großen Vermögens- und Einkommensunterschiede zwischen den
Menschen auf der Welt einzugrenzen, womit ein großer Schritt in Richtung
Nachhaltigkeit gemacht werden würde (vgl. MÜLLER 2015: 121).

Weiterhin heißt es, dass für eine nachhaltige Ökonomie eine Veränderung
des momentan gelebten Kapitalismus erfolgen muss (vgl. MÜLLER 2015:
137). Dieser neue geforderte Kapitalismus muss das Ziel verfolgen Sach-,
Human- und Naturkapital zu vermehren (vgl. ebd.). Durch die Investitionen in
Sach- und Humankapital und den Aufbau des Naturkapitals sollen die
Voraussetzungen für die Erfüllung der globalen Bedürfnisse der Menschen
auf der Welt geschaffen werden (vgl. MÜLLER 2015: 138). Auch das
Staatskapital soll dabei erweitert werden, um für die ausreichende
Versorgung der Gesamtbevölkerung national und international mit
öffentlichen Gütern sorgen zu können (vgl. ebd.). Voraussetzung für das
Erreichen dieser Vornahmen ist die Einnahme einer aktiven Rolle der
Regierung von Bedeutung (vgl. ebd.). Somit muss der neue Kapitalismus ein
auf das Wohlergehen der Menschen ausgelegter Kapitalismus sein, der das
Ziel einer globalen sozialen Marktwirtschaft verfolgt und sich gegen den
Kapitalismus lehnt, der von Wettbewerb und Konkurrenz profitiert (vgl. ebd.).

Der neue Kapitalismus soll dann weitere ökonomische Faktoren beinhalten,


um die Ökonomie ökologiegerechter zu gestalten und das Naturkapital zu
erhöhen. Zu diesen Faktoren zählen beispielsweise Erdöl, Erdgas und Kohle
als wichtigste Energieträger (vgl. MÜLLER 2015: 218). Diese Energieträger

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sind für den Antrieb der heutigen Wirtschaft und dem daraus resultierenden
materiellen Wohlstand verantwortlich (vgl. ebd.). Jedoch beschreibt der
Autor, dass die Steuerung dieser Energieträger auf einer klimagerechten
Basis aufgrund der sich selbst verstärkenden Marktpreisentwicklungen noch
nicht erforscht beziehungsweise schwer durchzusetzen ist (vgl. MÜLLER
2015: 220). Ein anderer ökologischer Faktor ist die weltweite
Wiederbewaldung, was im Aufbau des Naturkapitals beinhaltet ist (vgl. ebd.).
Diese Maßnahme soll zur Erreichung des Klimaziels von 2 Grad Celsius
beitragen (vgl. ebd.). Auch hierzu muss die Welt als ein Ganzes auftreten, da
die ökologischen Herausforderungen nicht überwunden werden können,
wenn nur einzelne Länder beziehungsweise Ländergruppen gegen diese
Herausforderungen und Probleme vorgehen (vgl. MÜLLER 2015: 224). Dabei
müssen unterschiedliche Auffassungen und Positionen der Länder zu einem
großen Ziel verhandelt und Kompromisse eingegangen werden, aber auch
dieses Vorhaben erweist sich als schwierig umzusetzen und kann nur bei
einer Einigung auf eine Lösung geschehen bei der alle beteiligten die
Kosten- und Nutzungsfaktoren als gerecht betrachten (vgl. ebd.).

Für die Erhöhung des Sachkapitals ist es notwendig eine Vollgeldreform


durchzusetzen, bei der ein neues Zahlungsmittel ohne Kredit in Umlauf
gesetzt wird ohne darauf Zinsen zu beziehen (vgl. MÜLLER 2015: 226). Dies
ist nötig um die Existenz- und Grundbedürfnisse der Bevölkerung der Welt
bei einer anwachsenden Wirtschaft zu befriedigen (vgl. ebd.). Die Grundidee
dahinter ist eine auf eine lange Zeit hinaus fokussierte Wirtschaft, bei der die
Ressourcen der Natur bezüglich ihrer Fähigkeiten zu regenerieren
unterstützt werden und somit der Verbrauch dieser Ressourcen in Grenzen
gehalten wird (vgl. ebd.). Ein solches Modell ohne Verzinsung und Kapital
führt dazu, dass nicht das Geld für den Menschen arbeitet, sonder der
Mensch an sich (vgl. ebd.).

Für eine wirksame Erhöhung für das Humankapital müssen zunächst


statistische Werte bestimmt werden, um festlegen zu können wie das
Humankapital erfasst werden soll (vgl. MÜLLER 2015: 228). Nach der
Festlegung der statistischen Werte müssen diese gemessen und

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systematisch erfasst werden (vgl. ebd.). Aus diesem Grund sollten in diesem
Modell Unternehmen und Organisationen ihre Daten bezüglich Humankapital
offenlegen, damit Staaten und Regierungen einen Überblick bekommen und
nach diesen Zahlen und Werten ihre politischen Entscheidungen treffen (vgl.
ebd.).

4.Analyse und Vergleich: Ökosozialismus vs. sozialer


Kapitalismus

Der soziale Kapitalismus bezieht sich vor allem auf die Befriedigung der
Grund- und Existenzbedürfnisse der globalen Bevölkerung und sieht da noch
eine Menge Spielraum bezüglich der Steigerung dieser (vgl. MÜLLER 2015:
231). Dass das Potenzial dieses Spielraums nicht vollständig ausgenutzt
wird, begründet der Autor mit einem Konstruktionsfehler im System, welches
als monetär beschrieben wird (vgl. ebd.). Dieses System, welches negative
Verteilungseffekte hervorruft und auf einen schwer zu bewältigen
Wachstumszwang basiert, müsse revolutioniert und erneuert werden, um
eine nachhaltige Entwicklung der globalen Ökonomie und Ökologie zu
ermöglichen (vgl. ebd.). Die wichtigsten Schritte bei der Erneuerung des
Kapitalismus wären zum Einen das Eingehen von Kompromissen und der
Beschluss eines gemeinsamen Zieles aller Nationen der Welt und zum
Anderen die Neujustierung der Wirtschaft bezüglich der Vergabe von
Krediten, des Geld rekrutieren durch Zinsen und der Schaffung eines neuen
Zahlungsmittels (vgl. ebd.). Die Vergabe von Krediten soll genauso wie das
Geld-Verdienen durch Zinsen abgeschafft werden (vgl. ebd.). Zusätzlich
spielt noch die Änderung des Prozentsatzes der Steuern bezüglich
Einkommen, Vermögen, Umsatz und Erbe eine bedeutende Rolle, die mit
Steuernachlässen be beispielsweise nachhaltiger Produktion von
Unternehmen begünstigt wird (vgl. ebd.). Durch diese und noch mehr
Maßnahmen soll eine Aufstockung von Human-, Natur- und Sachkapital
begünstigt werden, was sich entscheidend auf auf Ökologie, Soziales und
Ökonomie auswirken würde (vgl. MÜLLER 2015: 233).

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Der Ökosozialismus, der den herrschenden Kapitalismus verdrängen soll,
setzt vor allem auf die Schaffung von erneuerbaren Energieträgern durch die
Erforschung und Findung von seltenen Erden und Metallen, die dafür genutzt
werden sollen (vgl. ZELLER 2020: 24). Zusätzlich soll der kapitalistischen
Produktionsweise bezüglich Wettbewerb und Konkurrenz widersprochen
werden (vgl. Zeller 2020: 26). Die Forderung einer demokratischen Teilhabe
der Bevölkerung an der Wirtschaft ist groß (vgl. ebd.). Vor allem soll die
globale Bevölkerung zu dieser Teilhabe durch Aufklärung und die Eignung
von Wissen über die Ökologie und deren Herausforderungen befähigt
werden (vgl. ZELLER 2020: 72). Dieses System des Ökosozialismus setzt auf
eine große globale Zusammenkunft aller Menschen, die für das selbe Ziel
„kämpfen“ (vgl. ebd.). Dieses Ziel beinhaltet eine Welt ohne Krieg, ohne
Rassismus, mit Gleichberechtigung und erneuerbaren Energie (vgl. ebd.).

Wenn man die Lösungsansätze des neuen Kapitalismus und die des
Ökosozialismus miteinander vergleicht sind einige Gemeinsamkeiten zu
erkennen. Beide Autoren beschreiben, dass bei der Durchsetzung des
jeweiligen Lösungsansatzes es von Nöten ist, dass die globale Gesellschaft
als eine große Einheit auftritt. Somit setzen sie voraus, dass globale
Probleme wie Rassismus, Kriege, Terrorismus und die Ungleichheit zwischen
armen und reichen Ländern sowie zwischen den Geschlechtern untergraben
werden, wenn die Weltbevölkerung ein großes Ziel vor den Augen hat. Beide
Lösungsansätze bieten im Gegenzug für die Beilegung der globalen
Probleme gleiche demokratische, soziale und kulturelle Rechte für alle
Menschen der Weltbevölkerung. Bei der Erreichung dieses Ziels setzt vor
allem der Ökosozialismus auf Aufklärung und Bewusstmachung der
ökologischen Probleme bezüglich der Nachhaltigkeit. Der neue Kapitalismus
setzt dabei auf die Befriedigung der Grund- und Existenzbedürfnisse der
globalen Bevölkerung und baut darauf ein neues wirtschaftliches System auf,
welches zentral und durch die Einführung neuer Zahlungsmittel geführt
werden soll. Dagegen besteht der Ökosozialismus auf eine demokratische
Teilhabe der Bevölkerung und mehr Einfluss durch die Menschen selbst auf
wirtschaftliche Entscheidungen.

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5. Fazit

Beide Lösungsansätze verfolgen große Ziele und bekanntlich sind für die
Erreichung großer Ziele große Maßnahmen und Änderungen nötig. Beide
Autoren beschreiben konkrete Änderungsvorschläge und wie diese vollzogen
werden müssen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Jedoch ist für die
Umsetzung dieser Vorschläge viel Aufwand und Arbeit vorausgesetzt.
Carsten MÜLLER (2020: 234) beschreibt als ersten Schritt für die Erreichung
des Zieles einer nachhaltigen Entwicklung der Welt beispielsweise die
Reaktivierung der Seidenstraße, die etwa 65 Länder zwischen Asien und
Europa verbindet und somit auch einen Großteil der Weltbevölkerung. Das
würde in etwa ein Drittel der Wirtschaftsleistung der Welt repräsentieren (vgl.
ebd.). Dieses Projekt, welches die Vernetzung zwischen den Nationen
vereinfachen würde und bedingt dadurch Wirtschaftswachstum stabilisieren
würde, enthält noch viele andere Potenziale bezüglich Ökologie und
Ökonomie (vgl. ebd.). Das Projekt der Reaktivierung der Seidenstraße
zwischen Asien und Europa ist zwar auch kein kleines Vorhaben, jedoch
noch einige Stufen hinter dem Vorhaben die ganze Welt und ihre
wirtschaftlichen und politischen System zu verändern und eben da sollte,
meiner Meinung nach, der Fokus liegen. Man sollte mit kleinen Projekten und
Vorhaben beginnen und sich danach global ausbreiten und progressiv
größere Vorhaben widmen.

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Fußballverein in England, dass sich vor
einigen Jahren als Ziel gesetzt hat vegan, nachhaltig und karbonneutral in
allen Belangen vorzugehen (vgl. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 2019: o.S.). Die
„Forest Green Rovers“, die es schon seit 1890 gibt, sind im englischen
Profifußball tätig und betreiben beispielsweise das einzig vegane Fußball-
Stadion der Welt (vgl. ebd.). Außerdem wird das Stadion „The innocent New
Lawn“ zu 100% mit Ökostrom versorgt durch den Einsatz von Solarplatten
auf dem Stadiondach (vgl. ebd.). Auch das Fußballfeld im Stadion ist ein
ökologischer Rasen, da es nicht mit chemischen Mitteln gedüngt wird und
nur mit Regenwasser versorgt wird (vgl. ebd.). Das Ziel des Fußballvereines,
der seit 2010 mit der Übernahme eines neuen Besitzers diesen nachhaltigen

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Weg eingeschlagen hat, ist eben dieser den beispielsweise auch Christian
ZELLER (2020: 72) vertritt, nämlich die Welt und seine Bevölkerung auf die
Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen (vgl. SÜDDEUTSCHE
ZEITUNG 2019: o.S.).

Das Beispiel des nachhaltigsten Fußballvereins der Welt, das sogar von der
„Fédertation Internationale de Football Association“ (kurz: FIFA) als „grünster
Fußballverein der Welt“ (ebd.) ausgezeichnet wurde, zeigt, dass selbst wenn
sich solche Vorhaben bezüglich der nachhaltigen Entwicklung im
professionalisiertem Fußball durchsetzten können, das ansonsten auch von
Geld beherrscht und bestimmt wird, es Hoffnung gibt auch auf der gesamten
Welt Projekte zur Aufklärung und Ermutigung zum nachhaltigen Handeln zu
bewegen.

Meiner Meinung nach sollten sich beide Lösungsansätze, die viel Potenzial
für eine nachhaltige Entwicklung haben, sich weiter auf kleinerer Ebene
durchsetzen und als gutes Beispiel vorangehen bis man die Theorien und
Vorhaben auf weltweiter großer Ebene überzeugend durchsetzen kann. Man
könnte als vorbildliches Beispiel vorangehen und weitere Projekte und
Unternehmen davon überzeugen diese Aktionen zu unterstützen. Auch die
momentane Corona-Situation zeigt wie schwierig es ist eine Bevölkerung
davon zu überzeugen neue Regeln und Gesetze einzuhalten, um eine
Pandemie einzudämmen. Jetzt stelle sich man mal die Reaktion der
Bevölkerung vor, wenn die Regierung plötzlich ein völlig neues
beziehungsweise erneuertes Wirtschaftssystem präsentieren würde für eine
nachhaltige Ökonomie. Der Start auf kleiner Ebene wäre nötig, da beide
Theorien weiterhin Baustellen aufweisen und große Herausforderungen zu
bezwingen haben bis sie sich weltweit durchsetzen können (vgl. TANURO
2019: o.S.).

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6.Literaturverzeichnis

BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG (2008): Leitbild der nachhaltigen


Entwicklung. h.ps://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhalAgen-
entwicklung?p=all (letzter Zugriff: 3. April 2021)

HAPPE, VOLKER ET AL. (2012): Das Wirtschaftslexikon. Begriffe/Zahlen/


Zusammenhänge. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Bonn.

MÜLLER, CARSTEN (2015): Nachhaltige Ökonomie. Ziele, Herausforderungen


und Lösungswege. Berlin/Boston.

SEIBRING, ANNA (2015): Editorial. in: Aus Politik und Zeitgeschichte.


Kapitalismus und Alternativen (Hrsg.). Bonn. Seite 2.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (2019): Die Lösung für alles. Mit Tofu zu Toren. URL
h.ps://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/forest-green-rovers-
fussball-nachhalAgkeit-gruen-oeko-bio-vegan-sport-ernaehrung-umwelt-87124
(letzter Zugriff: 14. April 2021)

TARURO, DANIEL (2019): Was ist Ökosozialismus? Was der soziale Kampf mit
dem Kampf gegen den Klimawandel zu tun hat. URL: https://sozialismus.ch/
oekologie/2019/oekologie-was-ist-oekosozialismus-was-der-soziale-kampf-
mit-dem-kampf-gegen-den-klimawandel-zu-tun-hat/ (letzter Zugriff: 14. April
2021)

ZELLER, CHRISTIAN (2020): Revolution für das Klima. Warum wir eine
ökosozialistische Alternative brauchen. München.

15