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Alexander von Halem Mehrwert für Gäste bieten- Chancen des Bloggens

Mehrwert für Gäste bieten:


Chancen des Bloggens

Am Beispiel des Zeilitzheimer


Schlossblogs

Ein Vortrag für Privathoteliers im Rahmen des


Online-Hotel-Kongress
In Wiesbaden am 12. April 2011

Von Alexander von Halem

Mehrwert für Gäste bieten: Chancen des Bloggens am Beispiel des Zeilitzheimer
Schlossblogs von Alexander von Halem steht unter einer Creative Commons
Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz. (Darf unverändert unter
Namensnennung des Autors kopiert und verteilt werden).

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Alexander von Halem Mehrwert für Gäste bieten- Chancen des Bloggens

Schloss Zeilitzheim und das Schlossblog


Schloss Zeilitzheim1 ist ein barockes Landschloss im fränkischen Weinland
nahe Volkach an der Mainschleife (ca. 30 km von Würzburg entfernt). Meine
Eltern haben das damals baufällige Schloss 1979 erworben. Seither restaurieren
wir das Schloss Stück für Stück und alles, was darin passiert, dient dieser
Lebensaufgabe. Diese Arbeit wurde im Jahr 2004 durch das Deutsche
Nationalkommittee für Denkmalschutz mit dem Deutschen Preis für
Denkmalschutz (Silberne Halbkugel) gewürdigt.

Durch die grundlegende Restaurierung des Schlosses haben wir einen


Begegnungsort geschaffen für diejenigen, die den Zauber der alten Welt suchen
im Rahmen eines Aufenthaltes im Hotel oder den Besuch von Tagungen und
Feiern aller Art. Das Schloss mit seinem rosenberankten Arkadenhof,
romantischem Schlossgarten und zahlreichen historischen Räumen und Sälen ist
besonders beliebt bei Gruppen, die ungestört tagen oder sich fortbilden
möchten und dabei persönlich von uns betreut werden. Auch die 18
Gästezimmer, alle individuell und teils mit Himmelbetten eingerichtet, strahlen
den privaten Charakter des Hauses aus. Es ist kein typisches Hotel (es gibt zum
Beispiel keine Fernsehapparate oder Telefone in den Hotelzimmern), aber ein
Haus, in dem sich diejenigen wohl fühlen, die eine familiäre Atmosphäre
schätzen.

Für Firmen- und Familienfeste aller Art vermieten wir eine Reihe festlicher
Säle zur Bewirtschaftung mit externen Caterern: die Alte Schlosskelter mit
Holzpfeilern und hoher Balkendecke ist kräftig-rustikal (bis 80 Personen). Der
Jagdsaal mit Parkett und Stuckdecke, Ahnenbildern und festlicher Beleuchtung
ist stilvoll-elegant (bis 120 Personen). Der Gewölbekeller ist für große Anlässe,
die in einfacher Art begangen werden, geeignet (bis 600 Pers.). Das Juwel des
Hauses ist der Schönbornsaal mit Fresken aus dem 18. Jh. für Stehempfänge
oder kleine, exklusive Anlässe. Zur Entspannung lädt im Sommer der idyllische
Park ein und in der kälteren Jahreszeit das Kaminzimmer.

Das Hotel ist ein kleiner Familienbetrieb, in dem neben meiner Frau, Katalin
von Halem, und mir auch meine Mutter mitarbeitet. Sie plant und betreut zum
Beispiel die kulturellen Veranstaltungen im Schloss (Konzerte, Lesungen und
Theateraufführungen), während meine Frau, die Hotelmanagement studiert hat,
sich federführend um den Hotelbetrieb kümmert. Ich selbst kümmere mich um
all die Dinge, die im Büro und hinter den Kulissen erledigt werden müssen und
beschäftige mich insbesondere mit der Kommunikation.

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Ich blogge seit Anfang 2007. Das Schlossblog2 ist allerdings kein klassisches
Hotelblog. Die Strukturen dort sind über die vergangenen vier Jahre gewachsen.
Es ist ein Projekt, das sich stets im Wandel befindet und von „learning by doing“
geprägt ist. Wenn ich heute mit dem Bloggen neu anfangen würde, würde ich
einiges anders aufbauen. Von den folgenden Tipps können Neueinsteiger daher
vielleicht profitieren. Wichtig ist jedoch grundsätzlich: Jeder muss beim Bloggen
seinen eigenen Stil und seine eigenen Themen finden.

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Was ist Bloggen?


Ein Blog3 (der Begriff kommt von „weblog“) ist nichts anderes als ein
öffentliches Tagebuch. Es enthält regelmäßig neue schriftliche Einträge bei denen
die neuesten Artikel in der Regel zu oberst stehen. Regelmäßig muss jedoch
nicht täglich heißen. Ein Blog kann zudem meist abonniert werden auf
verschiedenen Wegen (RSS,4 E-Mail).

Blogs zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie eine Kommentarfunktion
bieten. Dieser Rückkanal ist der Aspekt, der ein Weblog zu einem Social Media
Instrument macht. Der Dialog kann, muss aber nicht zwingend im Blog selbst
stattfinden. So können Blogeinträge auch auf anderen Plattformen eingebunden
werden und der Dialog bzw. die Kommentierung dort stattfinden (zum Beispiel
bei Facebook).

Wichtig beim Bloggen ist aber nicht wie man es nennt, sondern dass man es
tut.

Aber was bringt mir das Bloggen, gerade als Hotelier?

„Warum muss ich das denn jetzt auch noch machen?!“ werde ich öfter von
Kollegen gefragt, oder bekomme zu hören „dafür habe ich doch keine Zeit!“.
Zum Thema Zeit gibt es für mich immer nur eine Standardantwort: Für alles, was
uns wichtig ist, nehmen wir uns Zeit. Es gibt jedoch auch Dinge im Leben, die
wir einfach noch nicht als wichtig erkannt haben.
Als Unternehmen und Unternehmer können wir mit persönlichen
Geschichten aus dem Hotelalltag Gesicht zeigen. Wir werden dadurch für
unsere Gäste transparenter. Mit Blogbeiträgen können wir über einen längeren
Zeitraum unsere Firmenphilosophie kund tun und eigene Werte vermitteln.

Gerade Gastronomen und Hoteliers sind es gewohnt mit Gästen Geschichten


auszutauschen. Dieses Geschichten erzählen, das sonst beim Frühstückstisch, an
der Rezeption oder zwischendurch stattfindet, birgt Themen, die prädestiniert
sind für’s Bloggen.

Je persönlicher und echter wir bloggen, desto wertvoller wird auch die
Kommunikation mit unseren Gästen. Der Kollege Jürgen Krenzer vom
Rhönschafhotel5 in Seiferts (Rhön), kommentierte zum Beispiel Ende letzten
Jahres den ersten Beitrag6 meiner Artikelserie, die sich speziell mit Hotelblogs
beschäftigte, wie folgt:

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„Ich bin zum Bloggen über mein Tagebuch "Mein Babyjahr 2008" gekommen und war
überrascht, welche Resonanz diese - eigentlich nur für mich geschriebene - Dokumentation
erzeugt hat. Du hast es (als einer der wenigen in der Branche) erkannt: Die Leute wollen wissen,
wie der Wirt, der Hotelier, der Direktor "tickt". Das isses. Und nichts anderes. Denn ICH will das
auch wissen. Deshalb gehe ich auf einen Blog. Das authentische Bloggen hat auch einen
riesengrossen Vorteil: Man bekommt immer mehr Gäste, die auch so ticken wie man selbst. Und
das macht doch allen dann vor Ort richtig Spaß…“7

Generell helfen Blogs einem auch überhaupt im Netz gefunden zu werden,


weil diese durch ihre Aktualität und Frische suchmaschinentechnisch einen
höheren Stellenwert haben, als statische Internetseiten.

Für Hotels sind Blogs auch deshalb wichtig, weil sie - im Gegensatz zu
statischem Marketing - helfen können Empfehlungen zu generieren.
Regelmäßige Blogleser werden oft zu Weiterempfehlern. Sie nehmen andere mit
auf den Weg.

Eine Leserschaft, die regelmäßig liest und vor allem auch die Kommentare
der anderen liest, wird so zur Gemeinschaft. Im Falle unseres Schlossblogs sind
Stammleser zum Beispiel schon zu Mitgliedern in dem als gemeinnützig
anerkannten Förderkreis des Schlosses geworden. Durch Mitgliedschaft und
Empfehlung werden Blogleser nicht selten zu regelrechten Fahnenträgern für das
Unternehmen.

Die schönste Folge einer treuen Leserschaft ist jedoch, wenn Blogleser zu
echten Freunden im (zumindest heute noch in dieser Unterscheidung)
sogenannten „wahren Leben“ werden. Das ist im Falle des Schlossblogs schon
hier und da geschehen. Wie der erste Kontakt im Social Web entsteht, ist
vielfältig: Mal lernt man sich bei der Fotoplattform flickr.com, mal über twitter
oder Facebook, manchmal sogar über das eigene Blog kennen. Durch
regelmäßige, persönlich gehaltene Beiträge im Blog werden diese vielfältigen
Kontakte „frisch“ gehalten. Erst kürzlich war eine Gruppe von rund dreißig
Internet-Freunden, die inzwischen zu wahren Freunden im klassischen Sinn
geworden sind, anlässlich des „Twitter Picnics“8 in Zeilitzheim zu Besuch.
Andere Leser, die zu Freunden geworden sind, unterstützen das Schloss zum
Beispiel durch regelmäßige Bücherspenden für den Büchermarkt oder mit Tipps
und Ideen.

Wen interessiert es und worüber soll ich schreiben?

Eine der ersten Fragen, die ich immer wieder bekomme, wenn ich Kollegen

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sage, sie sollten doch ihre Geschichten, die sie als Gastgeber ihren Gästen
erzählen, auch in Blogform anbieten, ist oft „Wen interessiert das überhaupt?
Worüber sollte ich überhaupt schreiben?“

Karin Janner bringt es im Buch „Social Media im Kulturmanagement“ schön


auf den Punkt:

„Ein Blog bietet die Chance, aktuell, authentisch und persönlich aus Ihrer Einrichtung zu
berichten und auch Beiträge zu bringen, die thematisch oder stilistisch nicht auf Ihre offizielle
Website passen – oder dort zu wenig wahrgenommen würden.“9

Was wollen Menschen lesen? Für reine Information genügt der Besuch auf
einer Website. In einem Blog wollen sie aber einen Mehrwert geboten
bekommen. Sie möchten wissen, wie der Hotelier „tickt“, was seine Themen
sind, für die er sich begeistern kann. Die Blogleserin möchte erfahren, was das
Unternehmen ausmacht, mit welcher „Stimme“ es spricht, was es besonders
macht. All das lässt sich prima in einem Blog kommunizieren, weil der
informelle Konversationsstil eines Tagebuchs einen ganz anderen Zugang
erlaubt, als statische Informationsseiten.

Themen, über die man schreiben kann, hängen natürlich stark von den
eigenen Interessen oder von der betrieblichen Ausrichtung ab. Dialog entsteht
jedoch meist dann, wenn die Begeisterung für etwas spürbar wird. Themen, die
mir für alle Betriebe gleichermaßen sinnvoll erscheinen, sind Besonderheiten
der Region oder wenn man Mitarbeiter zu Wort kommen lässt. Persönliche
Themen können eigene Hobbys sein, die Mitarbeit in Vereinen, ganz einfach
Dinge, die uns selbst begeistern.

Wichtig ist im Blog die Wortwahl und Sprache. Hier sollte man nicht
werbend schreiben. Man besucht ein Blog nicht (zumindest nicht regelmäßig),
wenn dort nur das aktuelle Tagesangebot oder das nächste Pauschalangebot
steht. Sprache, die emotional verständlich ist, erreicht die Herzen der Menschen
viel besser als trockene Berichterstattung (das ist ein Prinzip, an das ich mich
auch immer wieder selbst erinnern muss). Nicht schreiben „Morgen findet
wieder der jährliche Weihnachtsmarkt bei uns im Haus statt“, sondern zum
Beispiel „im ganzen Haus riecht es nach Zimt. Meine Frau hat nämlich gerade
die Zimtschnecken für den morgigen Weihnachtsmarkt aus dem Ofen in der
Schlossküche gezogen“.

Besonders beliebt bei Bloglesern sind Beiträge, die es ihnen erlauben, hinter
die Kulissen zu blicken.

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Grundsätze des Bloggens in der Hotellerie


Es gibt keine klare Bedienungsanleitung für das Bloggen, schon gar nicht für
die Hotellerie. Aber es gibt einige Erfahrungen und Beobachtungen von Dingen,
die man lieber unterlassen sollte sowie Dinge, die sich bewährt haben.

Was sollten wir beim Bloggen für das Hotel lieber lassen?

Auf gar keinen Fall sollte man meiner Meinung nach Negatives über
Mitarbeiter oder Gäste im Hotelblog schreiben. Man mag sich noch so ärgern
über eine Erfahrung: In die Öffentlichkeit gehört so etwas nicht. Auch über
Hotelbewertungen in Online-Portalen würde ich nicht gesondert im Blog
Stellung nehmen, weil dies (da an „falscher Stelle“) als „Nachtreten“ empfunden
werden könnte. Sehr wohl sollte man Bewertungen (egal ob positiv oder negativ)
jedoch am Ursprungsort (also dem jeweiligen Portal oder Bewertungsplattform)
als Hotelier kommentieren.

Wenn man Fotos von Gästen oder Mitarbeitern verwendet, sollte man dies
niemals ohne deren ausdrückliche Einwilligung tun. Manche Gäste freuen sich
sogar, sich selbst im Blog zu finden. Andere jedoch überhaupt nicht. Diese Frage
lässt sich durch eine kurze Frage klären. Man sollte der betreffenden Person das
Bild zeigen und sich die Erlaubnis geben lassen. Wenn dies nicht vor Ort
mündlich (möglichst mit einem Zeugen) geht, dann per E-Mail.

In seinem Blog sollte man nicht für eigene Produkte marktschreierisch


werben. Oft werden Blogs als verlängerter Arm des Marketing falsch verstanden.
Wenn ein Blog jedoch fast nur die gleiche Werbung enthält, wie die statische
Internetseite oder der Flyer, wird das den Leser schnell langweilen. Ein Dialog ist
so kaum möglich.

Ich empfehle Hoteliers auch, keine Fremdanzeigen im Blog schalten. Das


könnten Google AdWords Kampagnen sein, zum Beispiel. Im seltensten Fall
wird ein Hotelblog so stark gelesen werden, dass sich das als sinnvolle
Einnahmequelle rentieren würde. Und wenn: Der mögliche „Gewinn“
rechtfertigt es nicht, die Leser damit zu vergraulen. Manch Google Anzeige kann
auch recht peinlich sein, wenn sie in dem für Google vermeintlich richtigen
Kontext faktisch schlecht platziert ist.10 Eine mögliche Ausnahme könnte in
meinen Augen das Affiliate Marketing11 sein. So kann man zum Beispiel
relevante Bücher (Reiseführer über die eigene Umgebung, regionale Kochbücher
etc.) in einem Amazon Widget zum Kauf anbieten. Sofern die Relevanz und der

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Mehrwert für den Gast und Leser gegeben ist, wird dieser es verzeihen, wenn
der Hotelier am Buchverkauf ein paar Cent mitverdient.
Viele, die (noch) nicht bloggen, tun es nicht, weil sie „perfekt“ sein wollen.
Sie scheuen sich vor grammatischen und sonstigen Fehlern und lassen es dann
lieber gleich bleiben. Es geht bei der zeitnahen Kommunikation aber gar nicht
um Perfektion. Es geht vielmehr darum, echt zu sein, für den Gast und Leser
greifbar zu sein. Wichtiger als Perfektion ist die Vermittlung von echten
Emotionen und Meinungen. Wenn der Leser sich berührt fühlt, sieht er sicherlich
gerne über handwerkliche Fehler hinweg. Ein positives Beispiel ist in dieser
Hinsicht ein Text meines Kollegen Markus Geißel über seine Philosophie als
Koch, den er in Facebook als „Notiz“ veröffentlicht hatte (was durchaus Blog-
Charakter hat) und der nun auch auf seiner Website zu finden ist. Er enthält zwar
noch einige grammatische Fehler, ist aber mit einer solchen Authentizität
geschrieben, dass der Text ohne diese kleinen Fehler auch nicht seine gesamte
Kraft ausdrücken würde (Link: siehe Endnoten).12

Eine weitere Hürde für viele, die darüber nachdenken, ob sie nun bloggen
sollen, ist die Angst davor „Privates“ öffentlich zu machen. Hier darf man jedoch
die Begriffe „privat“ und „persönlich“ nicht verwechseln. Persönlich sollte ein
Blog sein. Private Informationen muss es jedoch nicht preis geben, um
erfolgreich zu sein. Wie viel Persönliches und vor allem was man schreibt hängt
natürlich vom eigenen Wesen ab. Wer sonst auch nicht viel von sich preis gibt,
sollte das natürlich auch nicht online im Blog tun. Aber es gibt doch auch viele
persönliche Erfahrungen, die nicht so privat sind, als könne man sie nicht teilen.
Es sind diese persönlichen Erfahrungen, mit denen sich andere Menschen
identifizieren können. Für mich war es zum Beispiel, als unsere Töchter in den
Kindergarten kamen oder als unsere Tochter Katharina das Seepferdchen-
Abzeichen beim Schwimmunterricht bekam. Rückmeldungen, gerade von
Stammgästen, die auch unsere Töchter kennen, kommen gerade bei solchen
Beiträgen. Das Fazit ist: Nichts rein Privates bloggen, aber durchaus viel
Persönliches.

Was sollten wir möglichst tun? Was hat sich bewährt?

Blogs ermöglichen es uns regelmäßig unser wahres Gesicht zu zeigen. Das


ist es auch, was unsere BlogleserInnen von uns erwarten: Echte, persönliche
Kommunikation. Einblicke in unser Leben. Und schließlich ist für die
allermeisten von uns das, was wir machen, nicht nur ein Beruf, sondern

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Berufung. Umso wichtiger ist es, dass wir hinter dem Unternehmen und hinter
den Beiträgen als die Menschen erkennbar werden, die wir sind. Deshalb sollte
jeder in seinem eigenen Blog sein persönliches Profil pflegen, möglichst mit
Foto. Auch Blogleser wollen es mit Menschen zu tun haben.

Auch hilft es dem Weblog eine Struktur zu geben. Ich empfehle, für Artikel
Kategorien festzulegen. So finden sich unsere LeserInnen besser zurecht, können
sich auf die Artikel konzentrieren, die sie selbst am meisten interessieren. Vier
bis fünf gute Kategorien halte ich für sinnvoll. Bei meinem „organisch
gewachsenem“ Schlossblog sind es zu viele „Labels“ geworden. Aber auch hier
gilt: man muss seinen eigenen Stil finden. Sich ein konzeptionelles
Themengerüst zu erarbeiten hilft bei der Gewichtung von Artikeln das Jahr über.
Auch hilft es bei der Themenfindung. So kann man in „schwachen Zeiten“
vorarbeiten für die geschäftigere Jahreszeit. Welchen Hauptthemen man sich
widmet, bestimmt natürlich die eigene Lebens- und Betriebsphilosophie.

Ich empfehle regelmäßig zu bloggen. Das erhöht die Chance, das LeserInnen
das Weblog auch abonnieren bzw. regelmäßig lesen. Was „regelmäßig“ ist, mag
dabei für jede/n anders sein. Hier muss jeder seinen eignen Rhythmus finden.
Täglich ist für viele Häuser zu viel, ausser sie halten es auch konsequent durch.
Etwa wöchentlich scheint angemessen zu sein. Aber auch monatlich ist nicht zu
wenig, wenn es dann wirklich regelmäßig ist und ordentliche Inhalte aufweist.
Andere Aufhänger sind zum Beispiel jahreszeitliche Themen.

Den Bloglesern - gerade denen, die zufällig über einen Link oder von der
eigenen Website auf das Blog stoßen - sollte man Werkzeuge an die Hand
geben, um die Blogartikel auch regelmäßig lesen zu können. Noch besser ist es
natürlich, wenn man ihnen auch hilft, diese zu benutzen. Zu den möglichen
Werkzeugen gehören zum Beispiel: RSS, E-Mail Abonnement, Verlinkung bei
Facebook etc.
Ein Blog sollte dem Leser möglichst einen Mehrwert bieten. Das kann zum
Beispiel durch Artikel von besonderer Aktualität und Relevanz geschehen. Es
sollte nicht nur der gleiche Inhalt von der statischen Internetseite sein, sondern
könnte zusätzliche (und nützliche) Hintergrundinformation vermitteln. Jemand,
der das Hotelblog in Vorbereitung auf einen Urlaub liest, könnte sich zum
Beispiel über Beiträge über regionale Spezialitäten oder Bräuche freuen.
Jemand, der das Haus schon kennt und schätzt, wird gerne persönlich gehaltene
Beiträge lesen oder solche, die über Neuerungen im Haus informieren.

Die alte Floskel „ein Bild ist mehr wert als tausend Worte“ gilt für Blogs

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genauso wie für alle anderen Medien. Es gilt daher regelmäßig Fotos
einzubetten. Nicht nur sind Fotos oft viel interessanter als Text, sie lassen sich oft
auch leichter erstellen bzw. beflügeln die eigene Fantasie beim Schreiben. Diese
sollten möglichst selbst (oder von Mitarbeitern) gemacht sein. Fotos aus dem
eigenen Blickwinkel sind viel authentischer, als professionelle Agenturbilder. Hat
man mal eine Schreibflaute, genügt es oft einfach ein Foto einzubetten und ein
paar kurze Zeilen Text dazu zu schreiben. Ich verwende die Fotoplattform
flickr.com zum Organisieren meiner Fotos online. So kann ich einzelne Bilder,
aber auch ganze Fotoalben, zum Beispiel zu Veranstaltungen im Schloss, in das
Schlossblog einbetten (siehe Beispiel zum Ostermarkt 201113). Sinnvoll ist es
auch bei seinen Fotos, die man online teilt, eine Creative Commons Lizenz14 zu
verwenden. Je liberaler diese Lizenz ist, desto öfter werden Bilder auch
andernorts verwendet und verweisen so zurück auf die eigenen Inhalte. Diese
Querverweise sind die Währung des Internets.

Was für Fotos gilt, gilt umso mehr für bewegte Bilder: Beiträge, in denen
kurze Videos eingebettet sind, die das Haus und das Geschehen darin zeigen,
werden meist öfter angeklickt, als andere Artikel. Das Produzieren eigener
Kurzvideos ist inzwischen ein Kinderspiel geworden. Handliche HD-Kameras
sind inzwischen für unter zweihundert Euro zu haben (ich nutze eine Flip Mino
HD15) und der Videoschnitt geht bequem am Macintosh Rechner mit
mitgeliefertem iMovie oder am PC mit Windows Live Movie Maker. Bereitstellen
kann man die selbst produzierten Videos dann auf kostenlosen Videoplattformen
wie YouTube16 oder vimeo.com. Von dort lassen sich die Videos bequem in das
eigene Blog einbetten.

Auch wenn man sich dann schon an das regelmäßige Schreiben von
Blogartikeln gewöhnt hat, ab und zu sollte man den „Stift“ auch aus der Hand
geben und Mitarbeiter und andere Familienmitglieder mitschreiben lassen. Das
gibt dem Blogleser jeweils eine frische Sichtweise und auch andere Personen,
mit denen er sich identifizieren kann. Wichtig ist dabei jedoch, dass man in den
entsprechenden Blogartikeln deutlich macht, wer gerade schreibt (möglichst mit
Foto). Im Schlossblog kommt gelegentlich meine Mutter, Marina von Halem, mit
„Gastbeiträgen“ zu Wort. Gerade diese Artikel sind laut Abrufstatistik oft
besonders beliebt. Sie war früher sehr skeptisch, ob das „Spielzeug“ etwas
bringt. Heute muss ich sie aber kaum noch überreden, mal wieder etwas für das
Schlossblog zu schreiben. Die Rückmeldungen ihrer Freunde und von
Stammgästen aus Übersee haben sie vielleicht umgestimmt. Ich muss sie aber
auch gelegentlich erinnern, das Blog selber zu lesen, denn es kommt

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gelegentlich auch vor, dass sie über Neuigkeiten in Schloss oder Familie von
Freunden in fernen Ländern hört, die die letzten Artikel des Schlossblogs vor ihr
gelesen haben.

Ein schönes Beispiel dafür, Mitarbeiter bloggen zu lassen, ist das Azubi-
Tagebuch17 als Kategorie innerhalb des Blogs des Prizeotel in Bremen. Mit
solchen Themen, über die Auszubildende Roney, Steffi & Co. schreiben, kann
sich jeder identifizieren, der selber schon mal eine Ausbildung gemacht hat.

Unbedingt empfehle ich - gerade neuen Betreibern eines Blogs - die


Kommentare zu moderieren. So kann man „comment spam“ vermeiden, der fast
unweigerlich dann eintritt, wenn das Blog erstmals extern verlinkt wird und von
den „Bots“ der Spammer gefunden wird. Man sollte aber nicht aus Angst vor
Spam oder kritischen Kommentaren die Kommentarfunktion grundsätzlich
sperren, denn nur dieser Rückkanal ermöglicht den Dialog und macht das
Weblog zu einem solchen.
Hilfreich ist es auch, regelmäßig die Statistiken der Abrufe einzelner Artikel
zu überprüfen. Diese Analyse hilft einem herauszufinden, welche Themen die
Blogleser am meisten interessieren. Welche Beiträge wurden am meisten
kommentiert? Auf welche Themen im Blog haben uns unsere Gäste direkt
angesprochen? Das sind wahrscheinlich die Themen, die gerade unsere
jeweiligen Gäste und Leserinnen regelmäßig lesen wollen.

Wichtig ist es auch, im Blog verständliche Begriffe zu benutzen. Das betrifft


Social Media Fachwörter genauso wie Fachjargon aus der Hotelbranche. Die
zufällige Leserin - gerade die, die kein klassischer Blog-Abonnent ist - wird es
nicht interessieren, dass sie sich auf einem Blog befindet. Für sie wird der Begriff
„Tagebuch“ oder ähnliches sicherlich zugänglicher sein. Wenn wir nicht gerade
ein rein brancheninternes Blog betreiben, sollten wir die Artikel nicht mit zu
vielen Fachbegriffen überhäufen. Blicke hinter die Kulissen: Ja. Aber diese
sollten auch für den Laien verständlich erklärt sein.

Die Plattform, oder das Content Management System (CMS),18 mit dem man
das Blog betreibt ist unwichtig. Schön wäre es jedoch, wenn das Blog in die
eigene Internetseite integriert ist und auf diesem auf schnell und problemlos
gefunden wird. Ein „Reiter“ auf der eigenen Internetseite wäre optimal.

Bei aller Begeisterung für Blogs: Uns muss klar sein, dass nicht jeder
regelmäßig Blogs liest oder gewillt ist, diese per RSS-Feed oder E-Mail
Benachrichtigung zu abonnieren. Ich empfehle daher die Bloginhalte extern zu
verlinken und diese Inhalte dort hin zu bringen, wo der Dialog stattfindet. Das

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mag für manche Häuser eine Facebookseite sein. Für andere mag es bedeuten,
das man immer wieder Bloginhalte in seine gedruckten (oder E-Mail) Newsletter
aufnimmt und verlinkt. Nicht jeder kommentiert gerne öffentlich in einem Blog.
Ich habe zum Beispiel einige Leser, die zwar regelmäßig das Schlossblog lesen,
bei Ideen oder Rückfragen diese aber per E-Mail an mich senden. Manche
nutzen aber auch die im Schlossblog eingebaute Echtzeit-Chat-Funktion. Jeder
Mensch bevorzugt andere Kommunikationsformen. Möglichst viele dieser
sollten wir unseren Lesern ermöglichen.

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Beispiele aus dem Zeilitzheimer Schlossblog


Besonders erfolgreich (und auch hilfreich für mich) sind Befragungen der
Leserschaft im Schlossblog gewesen. Blogs sind das perfekte Medium, um
Feedback zu bekommen. Sie sind durch die Kommentarfunktion gleichermaßen
ein Instrument zum Zuhören, als für das Vermitteln von Informationen.

Ein sehr erfolgreiches Beispiel dieser Art war die Befragung der
Schlossblogleser und Twitter-Follower zu fünf möglichen Postkartenmotiven für
das Schloss, von denen eines ausgewählt werden sollte. Ich war sehr positiv
überrascht über die Vielzahl der Zuschriften auf allen möglichen Kanälen. Vor
allem gaben mir diese aber wertvolle Hinweise und neue Perspektiven, auf die
ich alleine gar nicht gekommen wäre. So bekam ich zum Beispiel den Hinweis,
dass auf einem der Postkartenmotive Gartenstühle im Hintergrund angetippt
seien. Das hatte ich selbst nicht gesehen. Mit ziemlich klarer Mehrheit
entschieden sich die Leser für ein Motiv, das nicht meine erste Wahl gewesen
war, von dem ich aber nach den vielen Kommentaren überzeugt war, dass es die
richtige Wahl war.19

Auch das Design, Inhalt und Rückseitentext für eine Karte mit der Bitte im
Freien zu rauchen, habe ich erfolgreich per Umfrage im Blog erfragt. Ich bekam
so viele wertvolle Hinweise und Ideen, die den Entwurf maßgeblich beeinflusst
haben.

Ein weiteres Beispiel, wie die Befragung der BlogleserInnen mir bei der
Entwicklung eines Produkts geholfen hat, waren die Rückmeldungen und Ideen
für die Erstellung einer Weiterempfehlungskarte für Gäste.

Generell stelle ich immer wieder fest: Blogartikel, die Interaktion und die
Meinung der Leser erfragen, werden häufiger abgerufen und kommentiert, als
rein informative Artikel. So habe ich im vergangenen Sommer meine Leser nach
regionalen Vorschlägen für eine kühlende Sommertagestour gefragt und bekam
viele wertvolle Hinweise und Geheimtipps für Tagesausflüge. Die
Dialogfunktion des Schlossblogs hat sich so zu einem kostenlosen
Consultingwerkzeug entwickelt. Was aber noch viel wichtiger ist: Der
anhaltende Dialog mit den Lesern führt mitunter zu echten Freundschaften.

Ein weiteres Beispiel, wie eine Blogleserin mir eine zündende Idee für ein
Schlossprojekt gab, ist „Barockschloss: Das Spiel“.20 Ich wusste nur, dass ich ein
Spiel entwickeln wollte, das einen Bezug zum Schloss hat und fragte also meine
Blogleser, wie es aufgebaut werden könnte. Die Idee das Spiel auf dem Konzept

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des klassischen„Leiterspiels“ zu basieren kam von einer treuen Leserin. Das


Spiel ist inzwischen fertig und ist ein nettes, persönliches Kundengeschenk, das
auch online bestellt werden kann.
Seit etwa einem Jahr führe ich eine separate Website mit integriertem Blog
nur für den nordamerikanischen Raum.21 So kann ich Themen differenzieren.
Kanadier und Amerikaner, die nach Deutschland reisen, interessieren sich
nämlich schwerpunktmäßig für andere Themen. Ihnen ist der lokale Bezug und
meine Arbeit in Vereinen und Verbänden, wie dem Hotel- und
Gaststättenverband, nicht so wichtig. Sie interessieren sich eher für Ausflugstipps
in Weinfranken und für regionale Spezialitäten oder Reisetipps im Allgemeinen.

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Ein Fazit
Bloggen kostet nichts. Ausser Zeit. Und davon nur so viel, wie man
investieren will.
Blogartikel können oft als Nebenprodukt anderer Tätigkeiten entstehen, zum
Beispiel aus: Pressemitteilungen, Protokollen, Mitschriften, Besprechungen,
Newslettern, Briefen an Freunde und Familie. Wer regelmäßig in und um sein
Haus und Ort fotografiert, hat ohnehin schon genügend „Aufhänger“ für
Blogartikel.

Wir müssen den Menschen dort begegnen, wo sie sind. Dieser Dialog muss
nicht zwingend im Blog selbst stattfinden. Oft ist ein Blogartikel nur ein Impuls.
Vor allem kann er anderswo verlinkt und dort kommentiert werden, z.B. bei
Facebook.

Das Social Web ist kein Allheilmittel. Aber es bietet uns zusätzliche Kanäle
für gute Inhalte und erleichtert den anhaltenden Dialog mit unseren Gästen,
lange vor und nach der eigentlichen Reise. Wir haben zum Beispiel Gästen,
auch aus dem Ausland, die vor etlichen Jahren mal zu Gast waren, das
Schlossblog seither lesen und deshalb auch wieder kommen und vor allem: Sie
empfehlen uns ihren Freunden in der Heimat, die Reisen nach Europa bzw. In
unsere Gegend planen.

Nicht das Medium ist wichtig, sondern die Inhalte sind wichtig! Die Frage,
ob wir als Hotel offline oder online präsent sein sollten stellt sich nicht bzw.
Kann nicht mit „ja“ oder mit „nein“ beantwortet werden. Warum entweder oder?
Es gilt das Eine zu tun und das Andere nicht zu lassen!

Gerade kleine Betriebe und Unternehmen haben durch Social Media und
Blogs eine große Chance. Bei den Kleinen ist der Zugang zum Gast ohnehin
schon viel persönlicher, als bei großen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern.
Weblogs helfen den vor Ort begonnenen Dialog fort zu führen und Beziehungen
zu pflegen.

In der Nische liegt die Chance! Persönlich geschriebene Blogs erlauben uns
mit denjenigen, die sich in der gleichen Nische bewegen wie wir, auf
Augenhöhe und zeitnah zu kommunizieren. Wir müssen Mut zur Nische haben!

Was würde ich heute anders machen, wenn ich jetzt mit dem Bloggen
anfinge?

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Generell bin ich mit dem Schlossblog sehr zufrieden. Es ist gleichermaßen
ein Ventil für meine unausgegorenen Ideen, als auch ein erfolgreiches
Kommunikationswerkzeug. Das Schlossblog ist aber auch organisch gewachsen.
Zwei Plattform-Umzüge hat das Blog schon hinter sich und ist jetzt bei Googles
Blogger angesiedelt. Besser fände ich es innerhalb der eigentlichen Website
www.barockschloss.de untergebracht, anstatt als externer Link von dort.
Allerdings befürchte ich den Verlust des über Jahre hinweg angesammelten
Suchmaschinenbonus bei einem weiteren Blogumzug. Früher oder später steht
jedoch auch dieser Umzug bevor. Als Ratschlag für diejenigen, die frisch mit
dem Bloggen anfangen, gebe ich mit: Das Weblog als Unterseite (Reiter) in die
eigene Website einbauen! Hosting Plattformen wie Wordpress22 machen es
möglich.

Auch würde ich mir bei einem Neuanfang von vorne herein mehr Gedanken
machen über die Struktur des Weblog. Anstatt unzählige „tags“ und „labels“ im
Laufe der Zeit mehr oder weniger wahllos zu vergeben, würde ich vier oder fünf
prägnante Kategorien festlegen. Es könnten Kategorien sein wie „Ausflugstipps“
oder „Regionales“, „Denkmalpflege“ oder „Restaurierung“, „Familie“ oder
„Persönliches“ und so weiter. Hotels mit bloggenden Mitarbeitern könnten hier
Unterkategorien anlegen wie „Aus der Chefetage“, „Aus der Küche“ oder - wie
beim prizeotel - „Azubi Tagebuch“.

Im Nachhinein hätte ich auch früher damit angefangen einen


englischsprachigen Blog zu führen.

In jedem Falle war es die richtige Entscheidung zu bloggen. Im Zweifelsfall


gilt: Just do it! Wenn das Erstellen eines Gesamtkonzeptes eine zu große Hürde
darstellt, dann ruhig klein anfangen. Und immer mit der eigenen Sprache
sprechen, also am besten so schreiben, wie man spricht.

Viel Erfolg!

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Alexander von Halem Mehrwert für Gäste bieten- Chancen des Bloggens

Über den Autor


Nach einer Kindheit auf verschiedenen Kontinenten verbrachte Alexander
von Halem seine Jugend in Zeilitzheim in Franken. Ende der 80er Jahre
verschlug es ihn in sein Geburtsland USA, wo er eine Ausbildung zum Grafiker
absolvierte, Philosophie und Kunstgeschichte studierte und als Offizier der U.S.-
Streitkräfte diente. 1998 kehrte er nach Zeilitzheim zurück und führt seither das
Familienunternehmen »Hotel Schloss Zeilitzheim«, ein barockes
Landschlosshotel mit 18 Zimmern. Seit 2007 beschäftigt sich Alexander von
Halem intensiv mit Social Media (Blog, Twitter, Facebook etc.).

Alexander v. Halem

Online Profile und Seiten


http://www.barockschloss.de/
http://flavors.me/barockschloss
http://www.xing.com/profile/Alexander_vonHalem
http://www.scribd.com/alexander_halem
http://about.me/alexandervonhalem
http://www.youtube.com/user/barockschloss
http://www.facebook.com/vonhalem
http://www.linkedin.com/in/alexandervonhalem

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Schlossblogs von Alexander von Halem steht unter einer Creative Commons
Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

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http://www.barockschloss.de
2
Schlossblog: http://zeilitzheim.blogspot.com
3
Definition „Blog“. Wikipedia, Stand 9.4.11. http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
4
Erklärung RSS (Real Simple Syndication). Wikipedia, Stand 9.4.11: http://de.wikipedia.org/wiki/Rss
5
Blog des Rhönschafhotels von Jürgen Krenzer: http://rhoenerlebnis.de/blog
6
Blogartikel „Gesicht zeigen!“ im Schlossblog am 13.12.2010: http://zeilitzheim.blogspot.com/
2010/12/gesicht-zeigen.html
7
http://zeilitzheim.blogspot.com/2010/12/gesicht-zeigen.html?
showComment=1292276843712#c755226993469295645
8
Artikel im Schlossblog vom 8. April 2011 über das „Twitter Picnic“ am 3.4.2011: http://
zeilitzheim.blogspot.com/2011/04/das-zeilitzheim-twitter-picnic.html
9
Quelle: „Social Media im Kulturmanagement“, s. 27. Kapitel 1, „Blog, Facebook, Twitter, YouTube –
was soll ich nutzen? Orientierung im Dschungel der Tools“, Karin Janner. ISBN 978-3-8266-9110-2
10
In meiner Präsentation zeigte ich als Beispiel für schlecht platzierte Google AdWords Anzeigen
eine, in dem „Gay Thug Dating“ auf einer Sportseite angepriesen wurde.
11
Erklärung „affiliate marketing“ bei Wikipedia (Stand 13.4.2011): http://de.wikipedia.org/wiki/
Affiliate-Marketing
12
Markus Geissel, „Betrachtungen zu meiner Entwicklung und dem Kochen als solches“ , http://
www.zur-krone-bruennau.de/html/23a_markus_geissel.html
13
Blogartikel mit eingebettem Fotoalbum vom Ostermarkt 2011 im Schlossblog: http://
zeilitzheim.blogspot.com/2011/04/ostermarkt-im-barockschloss.html
14
Plattformen wie flickr.com erlauben die Zuordnung einer CC Lizenz beim Hochladen des Fotos.
Für jeden beliebigen Text lässt sich aber auch über dieses Formular eine Creative Commons Lizenz
generieren: http://creativecommons.org/choose/?lang=de
15
flip video: http://www.theflip.com/de-de/
16
YouTube Kanal von Schloss Zeilitzheim: http://www.youtube.com/user/barockschloss
17
Azubi-Tagebuch im Blog des Prizeotel, Bremen: http://www.prizeotel.com/so-geht-hotel-heute/
category/azubi-tagebuch/
18
Erklärung „Content Management System“ bei Wikipedia (Stand 14.4.2011): http://
de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System
19
Dieser Absatz erschien auch im Buch: „Social Media im Kulturmanagement“, s. 323. Kapitel 14,
„Einsatz von Social Media im Landschloss Zeilitzheim – kleines Kulturzentrum in Franken“, Alexander
von Halem. ISBN 978-3-8266-9110-2
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Das Brettspiel „Barockschloss: Das Spiel“ ist erschienen beim Berliner Spieltz! Verlag und kann
dort online angesehen und bestellt werden: http://spieltz.de/spieltz-online-shop?

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Alexander von Halem Mehrwert für Gäste bieten- Chancen des Bloggens

page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=87&category_id=10&manufacturer_id=29
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Website des Schlosses für Nordamerika: http://bavariancastle.squarespace.com/
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Bloggingplattform Wordpress: http://wordpress.org/

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