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Das Leben Don Boscos

Inhalt

• Blitzlicht – Wer war Don Bosco?


• Kindheit (1815-1830)
• Der Weg zum Priester (1831-1841)
• Das Wirken Don Boscos ab 1841
• Eine gefährliche Zeit (1853-1857)
• Gründung einer Ordensgemeinschaft
Inhalt

• Bau der Maria-Hilf-Basilika


• Weitere Gründungen ab 1871
• Sendung in die Mission
• „Zur rechten Zeit wirst Du alles
verstehen“
• Abschied
• Heilig
Blitzlicht – Wer war Don Bosco?

Erzieher mit Spürnasse Schriftsteller


Apostel der Jugend Pionier der guten Presse
Gaukler Gottes Diplomat und Vermittler
Mann neuer Ideen Verteidiger der Kirche
Vater der Verlassenen Streiter mit Humor
vielseitiger Handwerker Visionär und Prophet
Bettler für andere Träumer und Realist
Ordensgründer Priester und Beichtvater
Missionar Fürsprecher bei Gott
kühner Organisator Heiliger im Himmel
vertrauensvoller Marienverehrer Lausbub bis ans Lebensende
Kindheit (1815 – 1830)

Prolog: Geburt und frühe Kindheit


Johannes Bosco wird am 16. August 1815 in Becchi bei Turin
in Italien im familieneigenen Hof geboren. Seine Eltern
Margaretha und Francesco Bosco sind Bauern. Johannes hat
noch 2 Geschwister: seine älteren Brüder Antonio und
Giuseppe.

Als Johannes 2 Jahre alt ist, stirbt sein Vater an den Folgen
einer Lungenentzündung. Danach trägt die Mutter die Sorge
um die Familie. Sie und die Kinder bewirtschaften das kleine
Landgut. Die Verhältnisse, in denen sie leben, sind ärmlich.
Kindheit (1815 – 1830)

Johannes ist ein liebenswerter Schlingel. Die Kinder im Dorf


haben ihn gern. Er weiß die schönsten Spiele und kann am
lustigsten raufen.
Kindheit (1815 – 1830)

Seine Mutter erzieht ihn nach christlichem Vorbild. Trotz der


eigenen schlechten finanziellen und wirtschaftlichen Lage
vertraut Mama Margareta auf ihren Glauben.
Kindheit (1815 – 1830)

Als einmal ein Zirkus nach Becchi kommt, ist Johannes


begeistert von den Tricks der Artisten und übt so lange, bis er
diese ebenfalls kann.
Kindheit (1815 – 1830)

Er schauspielert für sich und andere. Er lernt zu jonglieren, auf


dem Seil zu balancieren, Feuer zu spucken und bringt sich
selbst das Zaubern bei.
Kindheit (1815 – 1830)

Durch seine Einzigartigkeit und sein Charisma ist Johannes


sehr beliebt. Dort wo er ist, ist immer etwas los. Um ihn
scharen sich viele Freunde.
Kindheit (1815 – 1830)

Den einzigen Lohn, den er von seinen Zuschauern für seine


Vorstellungen fordert, ist ein „Vaterunser“ als gemeinsames
Gebet. Gerne sind seine Zuschauer dafür bereit.
Kindheit (1815 – 1830)

Im Alter von 9 Jahren hat Johannes einen Traum, der sein


Leben verändert. Er beschreibt ihn später mit folgenden
Worten:
Kindheit (1815 – 1830)

Mir war, als befände ich


mich tief in einem
weiträumigen Hof.
Unzählige Jungen
umdrängten mich. Sie
fluchten und rauften. Ich
stürzte mich auf sie und
teilte links und rechts
Faustschläge aus, um
sie zur Ruhe zu bringen.
Da stand plötzlich ein
großer Mann neben mir,
ganz in Weiß gehüllt …
Kindheit (1815 – 1830)

… „Nicht mit Strenge,


sondern mit Güte!“
sagte er zu mir.

Ich war völlig verwirrt.


„Wer sind Sie?“
stammelte ich.

„Ich bin der Sohn jener


Frau, die du mit deiner
Mutter täglich dreimal
grüßt!“ …
Kindheit (1815 – 1830)

… „Meine Mutter hat


mir verboten, mit
fremden Leuten zu
gehen“ sagte ich. „Wie
heißen Sie?“

„Frage meine Mutter!“


kam die Antwort.

Da erblickte ich neben


ihm eine Dame, von
der ein Leuchten
ausging …
Kindheit (1815 – 1830)

… „Schau!“ sprach sie


mit sanfter Stimme.

Vor mir erschienen


wilde Tiere, Hunde und
Bären, die sich mit
einem Schlage in
freundliche Lämmer
verwandelten …
Kindheit (1815 – 1830)

… Ich begann zu
weinen und
schluchzte: „Was soll
das bedeuten?“

Die Dame legte mir


ihre Hand auf den
Kopf. Zur rechten Zeit
wirst Du alles
verstehen“ …
Kindheit (1815 – 1830)

… Ich erwachte. Meine


Wangen glühten von
den empfangenen
Ohrfeigen, und meine
Hände schmerzten von
meinen
Faustschlägen. Ich war
so aufgeregt, dass ich
für den Rest der Nacht
keinen Schlaf mehr
finden konnte“ …
Kindheit (1815 – 1830)

Als Johannes am nächsten Morgen von seinem Traum erzählt,


glauben seine Brüder, er wird mal Räuberhauptmann werden.
Nur seine Mutter meint, er sei vielleicht zum Priester bestimmt.
Kindheit (1815 – 1830)

Es ist klar, dass Johannes nicht ewig Feldarbeiter bleiben


wird, da seine hohe Intelligenz offensichtlich ist. Also lernt er
lesen und schreiben und verbringt viel Zeit mit Büchern. Für
ihn ist klar, dass er später einmal Priester werden möchte.
Kindheit (1815 – 1830)

Don Calosso, ein pensionierter Priester wird auf Johannes


aufmerksam, als dieser ihm nach einer Messe fehlerfrei die
gehörte Predigt aufsagen und deuten kann.
Kindheit (1815 – 1830)

Er gibt ihm daraufhin im Zeitraum 1826-1828 Privatunterricht.


Johannes lernt jetzt auch etwas Latein.
Kindheit (1815 – 1830)

Das ist seinem großen Bruder Antonio ein Dorn im Auge. Er


hält Johannes für einen Faulpelz, der keine Lust hat, zu
arbeiten. Oft gibt es deswegen Streit und Prügel. Die Situation
in der Familie wird immer unerträglicher.
Kindheit (1815 – 1830)

Mama Margaretha beschließt deshalb schweren Herzens,


Johannes zu entfernten Verwandten zu schicken, bis sich die
Situation mit Antonio wieder beruhigt hat.
Kindheit (1815 – 1830)

Johannes ist 12 Jahre alt, als er bei der Familie Moglia


unterkommt und bei ihnen als Stallknecht arbeitet. Dort bleibt
er für ein Jahr.
Kindheit (1815 – 1830)

Die Wogen haben sich zu Hause wieder geglättet und so kann


Johannes wieder zurückkehren. Er kann nun bei Don Calosso
wohnen und ist also in der Nähe von seiner Mutter. Der
Priester gibt ihm wieder Unterricht.
Kindheit (1815 – 1830)

Nach einem weiteren Jahr (1830) stirbt Don Calosso. Auf


seinem Sterbebett übergibt er Johannes den Schlüssel zu
seiner Geldtruhe, damit dieser endlich seinen Wunsch erfüllen,
studieren und Priester werden kann.
Kindheit (1815 – 1830)

Zwischen den Angehörigen Don Calossos kommt es zum


Streit um das Erbe. Daraufhin legt Johannes den Schlüssel zu
der Geldtruhe auf den Tisch und geht nach Hause. Es ist der
21.11.1830
Kindheit (1815 – 1830)

Der Traum, den Johannes mit 9 Jahren schon hatte,


wiederholt sich wieder. Er weiß nun, dass es sein Weg ist,
Priester zu werden und Jugendlichen zu helfen.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Der mittlerweile 16-jährige Johannes geht für 1 Jahr in die


Stadtschule in Castelnuovo. Anfänglich hat er es als
Bauernjunge schwer, Freunde zu finden. Trotzdem macht er sich
schnell bei seinen Mitschülern einen Namen und findet bald
Anerkennung.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Er gründet den „Club der Fröhlichen“. Die Clubregeln lauten:


1. in Fröhlichkeit sich überall als Christ benehmen und
2. für Schule und Kirche stets seine Pflicht erfüllen.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Nachdem die Streitigkeiten zwischen Antonio und Johannes


nicht beigelegt werden können, zahlt Mama Margareta Antonio
sein Erbe aus. Dieser zieht daraufhin fort. Sie unterstützt nun
Johannes auf seinem Weg zum Priester.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Ab 1831 wohnt Johannes in Chieri und macht dort in nur 4


Jahren das Gymnasium, indem er einige Klassen aufgrund
seiner überragenden Intelligenz überspringt. Um seine Miete
zu bezahlen, muss er nebenbei arbeiten gehen.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Damit seine Mutter nicht so viel Geld für ihn aufbringen muss,
arbeitet er in den Berufen Schneider, Schreiner,
Schuhmacher, Schmid und Konditor und verdient sich damit
etwas dazu für seine Miete und das Schulgeld.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Johannes überlegt sich, ob er nach der Schule in den


Fanziskanerorden eintreten soll. Ein befreundeter Priester,
Don Cafasso, rät ihm davon ab: „Gott hat anderes mit Dir vor!“
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Schließlich tritt Johannes Ende Oktober 1835 ins


Priesterseminar ein. Ganz Becchi unterstützt ihn dabei
finanziell und materiell, da die Familie Bosco sich das selbst
nicht leisten könnte.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

In einer schlichten Feier vertauscht Johannes sein


Weltgewand mit dem Talar.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Am 05. Juni 1841 wird Johannes Bosco im Alter von 26 Jahren


in Turin zum Priester geweiht. Von nun an nennen ihn die
Menschen „Don Bosco“.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Er ist ab jetzt Priester in der Kirche des heiligen Franz von


Assisi in Turin.
Der Weg zum Priester (1831-1841)

Seine Gemeinde bemerkt schnell, dass sie es hier mit einem


ungewöhnlichen Priester zu tun haben. Es ist ihnen aber noch
nicht klar, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für sie ist.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco absolviert mehrere theologische Studien in der Zeit


von 1841-1844. In dieser Zeit formt sich für ihn seine
Ausrichtung für die Zukunft.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco weiß noch nicht, welche Richtung er als Priester


einschlagen soll, also fragt er seinen Oberen nach Rat. Dieser
tröstet ihn: Er solle sich erst einmal umschauen und Vertrauen
haben, dann wird Gott ihm sein Weg schon offenbaren.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Also ist Don Bosco viel in der Stadt unterwegs und hält dabei die
Augen offen für die Situationen der Menschen. Es ist die Zeit der
Industrialisierung. Viele Fabriken entstehen und die Städte
vergrößern sich rasant. Damit vergrößert sich auch die Armut.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

In zahlreichen Besuchen in Gefängnissen, Krankenhäusern,


Hospizen und Anstalten begegnet er dem ganzen Elend der
damaligen Zeit, der sorgsam verborgenen Kehrseite der
aufstrebenden Industriestadt Turin:
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Menschliche Ruinen, frühzeitig gealtert, verdorben, ausgelaugt,


krank an Leib und Seele. Und immer wieder sind Jugendliche
darunter, ja sogar Kinder. Sie sind aus den umliegenden Dörfern
gekommen, um hier ihr Glück zu machen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Viele von ihnen haben keine Eltern mehr und leben auf der Straße.
Sie schlagen sich als Tagelöhner durch, betteln oder stehlen um
etwas zu Essen zu haben. Skrupellose Geschäftemacher nutzen
sie als billige Arbeitskräfte aus.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco ist darüber entsetzt und bittet Gott um ein


Zeichen, wie er sich nützlich machen soll.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Dann geschieht ein Schlüsselereignis für Don Bosco am


08. Dezember 1841 in der Sakristei der Franziskuskirche in
Turin. Don Bosco kommt ins Gespräch mit einem
Waisenjungen, den sein Mesner schon vertreiben wollte.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

„Wie heißt Du?“


„Bartholomäus Garelli“

„Kannst Du lesen und


schreiben?“
„Nein“

„Kannst Du singen?“
„Nein“

„Kannst Du pfeifen?“
„Ja“

Don Bosco und Bartholomäus werden Freunde.


Das Wirken Don Boscos ab 1841

Nach der Unterhaltung sprechen die beiden ein kurzes Gebet.


„In dieses Ave Maria“, so schreibt Don Bosco später, „habe ich
wahrhaftig mein ganzes Herz hineingelegt.“
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Am Sonntag nach der Begegnung mit Bartholomäus Garelli


stehen auf einmal sechs weitere zerlumpte Jungen vor Don
Bosco. Prüfende Augen, fragende Mienen, Erwartung und
Bitten im Blick.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco schnürt es das Herz zusammen, dann entscheidet


er sich: Wenn er schon nicht im großen helfen kann, dann
wenigstens nach seinen Kräften – in Kleinarbeit. Also nimmt er
sich den Jungen an.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Er erteilt Unterricht im Lesen und Schreiben und kümmert sich


um Arbeitsplätze für die Jungen…
Das Wirken Don Boscos ab 1841

… Er spricht über Gott und die Religion, führt hin zur heiligen
Messe und zu den Sakramenten. Er spielt, singt, wandert, lacht
und weint mit seinen Jungen. Bald kommen regelmäßig immer
mehr zu ihm, so dass es bald mehrere hundert sind.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Für die Turiner Anwohner sind die vielen Jugendlichen ein


Ärgernis, da es nicht immer ruhig und diszipliniert bei ihnen
zugeht. Sie beschweren sich deshalb über Don Bosco.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Das führt dazu, dass Don Bosco die Anweisung bekommt, keine
„Versammlungen“ mehr in der Öffentlichkeit abzuhalten. Da es
mittlerweile über 400 Jugendliche geworden sind, konnte er sich nur
noch auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Parks mit ihnen treffen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Auch die Spielwiese, die er für seine Schützlinge gepachtet


hat, darf er nicht mehr nutzen, da die Eigentümer nicht mehr
wollen, dass Jugendliche darauf „herumtrampeln“.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Das sind schlechte Nachrichten für ihn und seine Jungs. Es


gibt keinen Ausweg aus dieser Situation.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Gemeinsam tragen sie ihre Bitten um eine neue Heimat im


Gebet Gott vor und hoffen auf seine Hilfe.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Schließlich, als schon keine Hoffnung mehr besteht, sucht ihn


Herr Pinardi auf und teilt ihm mit, dass er einen Schuppen zu
vermieten hätte.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Gemeinsam sehen sie sich den Schuppen an. Don Bosco ist
erschrocken über den schlechten Zustand. Herr Pinardi bietet
jedoch Umbaumaßnahmen an und stellt außerdem eine Spielwiese
zur Verfügung. Dazu kann Don Bosco nicht nein sagen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Seine Jugendlichen freuen sich sehr. Sie merken immer mehr,


dass Don Bosco es ernst mit ihnen meint. Jetzt haben sie auch
zum ersten Mal ein festes Zuhause gefunden. Trotzdem wartet
noch viel Arbeit auf sie, bis alles fertig gestellt ist.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Gemeinsam bauen sie das erste Oratorium auf – einen Platz


zum spielen, lernen und fröhlich sein.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Auch eine kleine Kapelle bauen sie auf und schaffen sich damit
einen Platz zum beten und um Gott zu danken.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Am Ostersonntag 1846 wird sie gesegnet und eingeweiht.


Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco muss seine Arbeit immer mehr vor seinen


Priesterkollegen rechtfertigen. Sie wollen nicht, dass das
Ansehen der Kirche wegen ihm leidet. Als er mit immer neuen
Ideen ankommt, beschließt man, zu handeln.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Man schickt zwei Priester los, die ihn unter einem Vorwand in
eine Kutsche locken sollen, welche ihn dann in die Irrenanstalt
bringt. Anscheinend ist Don Bosco verrückt geworden!!! Dieser
kommt allerdings hinter den Plan und dreht den Spieß um.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

An seiner statt fahren werden nun die zwei Priester in die


Anstalt eingeliefert und es dauert einige Zeit, bis sich die
Verwechslung aufklärt.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Für‘s erste lässt man Don Bosco daraufhin in Ruhe. Er hat nun
genug damit zu tun, sein Oratorium weiter aufzubauen und sich
um seine Buben zu kümmern. In dieser Zeit arbeitet er sehr viel
und gönnt sich selbst keine Ruhe.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Das hat zur Folge, dass er eines Tages mit einer


Lungenentzündung schwer krank zusammenbricht. Die Ärzte
sind sehr besorgt und können ihm nur wenig helfen. Don Bosco
ringt mit dem Tod.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Die Jugendlichen in Turin sind verzweifelt und beten


stundenlang für ihn, damit er wieder gesund wird.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Die Gebete der Jungen wurden erhört. Endlich geht es Don


Bosco wieder besser. Natürlich sind alle sehr glücklich darüber.
Er ist dem Tod nur sehr knapp entkommen und ist noch sehr
schwach.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Er braucht nun für einige Zeit seine Ruhe, um sich zu erholen


und um wieder zu Kräften zu kommen. Dafür geht er hinaus
auf‘s Land zu seiner Mutter und wohnt für einige Zeit dort, bis
es ihm wieder besser geht.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Weil er alles alleine nicht mehr schaffen kann, bittet er seine


Mutter, mit nach Turin zu kommen, um ihm zu helfen und für
seine Jugendlichen eine Mama zu sein. Sie willigt ein und zieht
im Alter von 58 Jahren zu ihrem Sohn nach Turin ins Oratorium.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Einige Versuche, arme Jungen fest im Oratorium zu


beherbergen, scheitern. Oft werden Don Bosco und Mama
Margaretha bestohlen und müssen schlechte Erfahrungen
machen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Eines Abends im Mai des Jahres 1847 steht ein obdachloser, armer
Junge vor der Tür und bittet um Unterkunft. Trotz der schlechten
Erfahrungen, richtet Don Bosco ihm einen Platz in der Küche
zurecht. Er ist der erste „Interne“, der im Hause Bosco wohnt.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco nimmt sich dem Jungen an und vermittelt ihm eine
Ausbildung in einem Friseurladen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Bei einem Besuch lässt er sich von ihm den Bart rasieren. Der
Friseurmeister ist entsetzt, da der Junge erst seit kurzem da und
noch ungeschickt ist. Don Bosco sagt daraufhin nur: „Solange er
mir nicht mein Ohr abschneidet ist alles in Ordnung“.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Bald werden es immer mehr „Interne“, die fest bei Don Bosco
und Mama Margaretha wohnen.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Um diese Jungen kümmert er sich besonders und sorgt dafür,


dass sie eine gute und ganzheitliche Erziehung bekommen.
Dazu zählt natürlich auch die lebendige religiöse Erziehung
und das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Er vermittelt ihnen Ausbildungsplätze und sorgt dafür, dass sie


dort gut behandelt werden. Er verfasst den ersten
Ausbildungsvertrag in Italien. Zudem beginnt er, eigene
Werkstätten zu errichten, in denen er Buben ausbildet.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Für das Oratorium findet er Mitarbeiter und Lehrer, die den


Jugendlichen eine gute Erziehung und Ausbildung geben.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco wird in Turin immer bekannter und beliebter, da er


die Jugendlichen von der Straße holt (die Stadt damit sicherer
macht) und ihnen eine Perspektive bietet. Viele Menschen
unterstützen ihn deshalb bei seiner Arbeit.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Doch er erfährt auch Rückschläge: Am 26. April 1852 explodiert


in der Nähe des Oratoriums der Turiner Pulverturm und
beschädigt das Haus schwer. Also muss alles wieder neu
aufgebaut werden.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Don Bosco arbeitet Tag und Nacht und seine Mutter hilft ihm
dabei nach besten Kräften. Zusammen sind sie die Seele des
Oratoriums. Ihr fester Glaube trägt sie durch alle Niederschläge
hindurch und gibt ihnen immer wieder neue Hoffnung.
Das Wirken Don Boscos ab 1841

Eines Tages geschieht ein Wunder: Don Bosco verteilt aus


einem nahezu leeren Topf reichlich Kastanien für 100
Jugendliche, die mit ihm auf einem Ausflug waren. Es werden
mehrere derartige Vorkommnisse bei ihm berichtet.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Don Bosco muss sich nun mit neuen Problemen auseinandersetzen.


Die Stadtobrigkeit stellt sich gegen ihn. Ihm wird unterstellt, er
versammle die Diebe und Vagabunden um sie gegen die besseren
gesellschaftlichen
Schichten zu
verbünden. Er soll sein
„gefährliches Treiben“
sofort beenden.

Die Ursache dafür ist,


dass zu dieser Zeit
gerade eine Revolution
in Italien gegen die vor-
herrschende Monarchie
im Gange ist.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Auch den mächtigen


Industriellen ist Don
Bosco noch immer ein
Dorn im Auge. Durch ihn
verlieren sie billige
Arbeitskräfte und
machen weniger
Gewinn. Außerdem
macht er ihnen mit
seinen Werkstätten
Konkurrenz. Sie bieten
ihm deshalb an, sein
Werk abzukaufen, seine
Kinder zu vermitteln und
seine Schulden zu tilgen.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Don Bosco, zu dem mittlerweile regelmäßig bis zu 800 Jungen


kommen und ihm blind vertrauen, geht nicht darauf ein.
Infolgedessen werden in der Zeit 1853-1857 mehrere Anschläge
auf ihn verübt. Es wird auf ihn geschossen…
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

… er wird auf offener Straße überfallen, Drohungen werden


ausgesprochen, man versucht ihn zu vergiften …
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

… es wird ihm aufgelauert, wenn er nachts unterwegs ist. Dabei


muss er sich auch einige Male verteidigen.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Manchmal kommt ihm dabei ein großer grauer Wolfshund zu


Hilfe, der anschließend ebenso schnell wieder verschwindet, wie
er gekommen ist.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Er rettet Don Bosco mehrere Male das Leben, wenn die


Situation ausweglos erscheint. Die Leute nennen ihn
„il Grigio“ – Der Graue.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Es gibt noch eine weitere Bedrohung für Don Bosco: Im Juli


1854 bricht in Turin die Cholera aus, die tausende Menschen
dahinrafft. Diejenigen die es können, fliehen aus der Stadt.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Im Traum erhält Don Bosco den Auftrag, sich um die Kranken in


der Stadt zu kümmern. Erst zögert er, denn die
Ansteckungsgefahr ist sehr groß und die Krankheit endet in
dieser Zeit meist tödlich.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Dann fasst er den Entschluss, zu helfen und bittet seine Jungs


um Unterstützung. Er wählt unter den Freiwilligen etwa 40 aus.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu den Kranken.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Sie gehen in die überfüllten Lazarette. Sie pflegen die Kranken.


Sie kümmern sich um die vielen Waisenkinder. Sie kümmern
sich um die Bestattung der Toten.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Nach drei Monaten klingt die Seuche endlich wieder ab und in


der Stadt kehrt wieder ein normales Leben ein. Im Oratorium
gab es überraschender Weise keine Krankheitsfälle.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Von den mutigen jugendlichen Helfern ist ebenso kein Einziger


krank geworden. Sie und Don Bosco werden bald zum
Stadtgespräch von Turin.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

Im Oratorium herrscht eine Zeit der Fröhlichkeit. Die Kinder und


Jugendlichen spüren, dass sie sich in die Gesellschaft positiv
eingebracht haben und nun einen besseren Stellenwert haben
als zuvor. Das Oratorium war dafür der Schlüssel.
Eine gefährliche Zeit (1853-1857)

In ihnen reift aus dieser Erfahrung heraus auch der Glaube zu


Gott, der sie nicht im Stich gelassen hat und dem sie immer
vertrauen können. So ist es nicht verwunderlich, dass aus dem
Oratorium auch einige Priester hervorgehen.
Gründung einer Ordensgemeinschaft

Am 26. Januar 1854


gehen die ersten
Anhänger Don Boscos
eine geistliche Bindung
mit ihm ein, die er
zunächst ein „einfaches
Versprechen“ nannte.
Er gab dieser Bindung
den Namen „Salesianer“
zu Ehren des heiligen
Franz von Sales. Die
ersten Salesianer
verpflichten sich also,
sich im gemeinsamen Geiste mit Don Bosco um bedürftige
Jugendliche zu kümmern. Dies ist der erste Schritt Don Boscos zur
Ordensgründung.
Gründung einer Ordensgemeinschaft

Don Bosco geht in


diesem Vorhaben, eine
eigene Ordensgemein-
schaft zu gründen
immer mehr auf.
Seinen kirchlichen
Vorgesetzten ist dies
nicht recht, da er sich
damit ihrer Kontrolle
entzieht. Doch Don
Bosco besteht darauf,
da er sein Werk nicht
mit seinem Leben
beendet wissen möchte. Er will nicht das Fortbestehen seiner
Einrichtungen der Willkür kirchlicher Amtsträger überlassen,
sondern einzig und allein dem Papst persönlich. Damit stößt er
natürlich auf heftigen Widerstand seitens seiner Vorgesetzten.
Gründung einer Ordensgemeinschaft

Doch wenn Don Bosco


sich etwas in den Kopf
gesetzt hat, dann gibt
es für ihn kein Zurück
mehr. Er verfasst die
Regeln für seinen
Orden und kämpft
hartnäckig für die
Anerkennung der
Gemeinschaft der
Salesianer.
Hilfreich zur Seite
stehen ihm dabei treue Berater und Freunde von kirchlicher und
staatlicher Seite.
Gründung einer Ordensgemeinschaft

In mehreren Besuchen
stellt er seine Pläne
Papst Pius IX persönlich
vor und beeindruckt
diesen sehr von seinem
bisher Geleisteten und
seinen Ideen. Don Bosco
hat mittlerweile sein Werk
vergrößert und leitet nun
zusammen mit seinen
Mitarbeitern mehrere
Oratorien, Jugendheime
und Werkstätten.

Der Papst unterstützt Don Bosco sehr und gibt schließlich die
entscheidende Stimme in der Frage der Ordensgründung ab:
Gründung einer Ordensgemeinschaft

In der Kommission, die


über das Schicksal des
Ordens entscheiden
muss, kann keine
Mehrheit entstehen,
denn drei Kardinäle
sind dafür und drei
dagegen. Schließlich
gibt Papst Pius IX am
31. März 1874 seine
Stimme zugunsten des
Salesianerordens ab.
Damit ist die Entscheidung gefallen und die Kongregation wird
offiziell von der Kirche anerkannt.
Gründung einer Ordensgemeinschaft

Von nun an darf Don


Bosco eigene
Salesianer in seinen
Einrichtungen
beschäftigen, die alle
nach seinem
vorbeugenden
Erziehungsstil arbeiten.
Man spricht hierbei von
der „Pädagogik der
Vorsorge“.
Bau der Maria-Hilf-Basilika

Ein Traum bereits im


Oktober 1844 führte
Don Bosco den Bau
einer großen Kirche
vor Augen, die er
bauen und der
Gottesmutter Maria
weihen sollte.
Zwanzig Jahre später,
am 08. März 1864 ist
schließlich die
Grundsteinlegung für
diesen Bau.
Bau der Maria-Hilf-Basilika

Als der Baumeister


nach der Anzahlung für
den Bau bittet, kann ihm
Don Bosco nur ein paar
kleine Münzen anbieten;
mehr Geld hat er nicht.
Trotzdem gelingt es
wundersamer Weise
immer, die Rechnungen
zu bezahlen, oft auf die
letzte Minute hin. Viele
Spenden treffen aus der
ganzen Welt ein, um die
Kirche zu finanzieren.
Bau der Maria-Hilf-Basilika

Schließlich kann die Kirche „Maria Auxiliatrice“ (= Maria,


Hilfe der Christen“ am 09. Juni 1868 offiziell geweiht werden.
Später wird die Kirche zur Basilika erhoben.
Weitere Gründungen ab 1871

Nachdem Don Bosco


den Männerorden der
Salesianer gegründet
hat, die sich um Buben
kümmern, gründet er
später zusammen mit
Maria Mazzarello in
nur einem Jahr (1871-
1872) die Schwestern-
gemeinschaft „Maria
Auxiliatrice“ für die
Mädchen. In
Deutschland sind sie
unter „Don Bosco
Schwestern“ bekannt. Sie entwickeln sich später, wie zufälligerweise
auch die Salesianer, zur zweitgrößten katholischen Ordens-
gemeinschaft der Welt.
Weitere Gründungen ab 1871

Damit nicht genug: Er


gründet 1876 als dritte
Gemeinschaft die so
genannte „Vereinigung
der salesianischen
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter“.
Es handelt sich hier um
Menschen, die das
Werk der Salesianer
unterstützen und sich im
gleichen Sinne wie die
Ordensleute für
Jugendliche engagieren. Auch sie legen ein Versprechen ab und
richten ihr Leben nach den zentralen Punkten Don Boscos aus. Als
Laien sind sie Männer und Frauen aus dem Volk.
Sendung in die Mission

Auf Bitten der Erzbischofs von Buenos Aires beginnt Don Bosco
salesianische Freiwillige zu suchen für die Missionsarbeit. Er
möchte für die Ausbreitung des Christentums Missionare nach
Patagonien, Feuerland, Magallanes bis hin zum Südpol schicken.
Sendung in die Mission

Am 14. November 1875 sticht das Schiff mit den ersten 5


Priestern und 4 Laien an Bord von Genua aus in See, um nach
Argentinien zu fahren. Don Bosco begleitet sie persönlich auf das
Schiff und segnet sie.
Sendung in die Mission

Der ersten Gruppe folgen noch viele mehr. Mit der Zeit fassen
die Salesianer auf allen Kontinenten der Erde Fuß.
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

Papst Pius IX folgte Leo XIII. Auch er wurde rasch ein Freund
Don Boscos. Er ist von Don Boscos Unerschütterlichkeit und
Organisationstalent sehr beeindruckt und erteilt ihm deshalb den
Auftrag, die Herz-Jesu-Basilika in Rom fertig zu bauen.
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

Dem Papst ist dafür das Geld ausgegangen. Don Bosco hat
natürlich auch keines, also macht er im hohen Alter noch
Bettelreisen durch Frankreich (1883) und Spanien (1886), wo er
die Menschen um Geld für die Errichtung der Basilika bittet.
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

Längst verehren ihn die Menschen schon als lebendigen Heiligen.


Sein Ruf eilt ihm überall hin voraus und wo er erscheint, bilden sich
Menschenmassen, um ihn zu sehen. Er bekommt genug Geld
gespendet, um die Basilika fertig zu bauen. Es ist ein Wunder.
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

Der Papst ist gerührt von so viel Eifer und Heroismus und gesteht
Don Boscos Gemeinschaften alle kirchenrechtlichen Privilegien
zu, auf die diese schon lange bisher vergeblich gewartet hatten.
Für Don Bosco geht damit ein Traum in Erfüllung.
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

Am 14. Mai 1887 wird die Herz Jesu Basilika eingeweiht. In seiner
ersten heiligen Messe darin am 16. Mai ergreift Don Bosco
während der Wandlung ein heftiges Schluchzen, das ihn
minutenlang schüttelt. Später berichtet er, was geschehen war:
„Zur rechten Zeit
wirst Du alles verstehen“

„Ich sah mich plötzlich wieder als neunjähriges Kind, wie ich
meiner Mutter den Traum von damals erzählte. Und ich hörte die
Worte aus dem Traum über die Jahrzehnte herüberklingen: „Zur
rechten Zeit wirst Du alles verstehen!“ In diesem Augenblick habe
ich alles verstanden. Alles.“
Abschied

Ein paar Monate nach diesem Ereignis lassen Don Boscos Kräfte
zusehends nach. Hunderttausende Menschen aus aller Welt beten
für ihn. Er stirbt schließlich am 31.01.1888 um 4:45 in seinem Bett
in Turin, begleitet von seinen Mitbrüdern.
Abschied

Kaum hat sich die Kunde von Don Boscos Tod verbreitet, strömen
die Menschen der Stadt zum Oratorium, um ihm die letzte Ehre zu
erweisen. Geschäfte und Schulen haben geschlossen.
Unübersehbar groß ist die Menschenmenge, die ihm in stiller
Ehrfurcht und Dankbarkeit den letzten Gruß darbringt.
Abschied

Am 06. Februar 1888 ist die Beerdigung von Don Bosco, an der
mehr als hunderttausend Menschen teilnehmen. Er wird zunächst
im Salesianerkollegium von Valsalice beigesetzt, wo er die
kommenden 41 Jahre liegen wird.
Heilig

Am 01. April 1934 wird Don Bosco schließlich von Papst Pius XI
heilig gesprochen. Seine Gebeine werden in die Maria-Hilf-
Basilika überführt, wo sie heute noch aufbewahrt sind.
Heilig

Epilog: Die Zeit danach


Als erster Nachfolger Don Boscos übernimmt Don Rua die
Verantwortung für die Salesianer Don Boscos. Über die Jahre
und Jahrzehnte vergrößert sich der Orden zusehends.

Die Pädagogik nach Don Bosco wird über die Jahre in vielen
Ländern der Erde eine bekannte „Marke“ für einen humanen
und ganzheitlichen Erziehungsstil. Viele Richtlinien im
Umgang mit jungen Menschen, die Don Bosco entwickelt hat,
sind heute Standard.

Der weltweite Gedenktag des Heiligen Johannes Bosco ist


jährlich am 31. Januar.
Also, wer war nun Don Bosco?

Erzieher mit Spürnasse Schriftsteller


Apostel der Jugend Pionier der guten Presse
Gaukler Gottes Diplomat und Vermittler
Mann neuer Ideen Verteidiger der Kirche
Vater der Verlassenen Streiter mit Humor
vielseitiger Handwerker Visionär und Prophet
Bettler für andere Träumer und Realist
Ordensgründer Priester und Beichtvater
Missionar Fürsprecher bei Gott
kühner Organisator Heiliger im Himmel
vertrauensvoller Marienverehrer Lausbub bis ans Lebensende
Literaturangaben:
• Leonard von Matt und Henri Bosco: Don Bosco
(19791) Don Bosco Verlag, München
• Lothar Krauth: Don Bosco. Lausbub bis ans Lebensende
(19961) Don Bosco Verlag, München
• Teresio Bosco: Mama Margareta. Die Mutter Don Boscos
(20061) Don Bosco Verlag, München

Quellenangaben der verwendeten Bilder:


• www.sdb.org (Æ Resources Æ Resources Æ Art)
Eine Präsentation von Tobias Mendler
März 2007