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Wärmeschutz

Wärmeschutz (DIN 4108, Energie-Einsparverordnung EnEV)

Wärmeschutz ist erforderlich


1. aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen
Menschen und Tiere sollen vor klimatischen Einflüssen geschützt werden und sich daher
in ihren Behausungen behaglich fühlen.

2. aus baukonstruktiven Gründen


Spannungsempfindliche Bauteile müssen vor den Wechselwirkungen der Natur geschützt
werden, damit Bauschäden infolge Temperaturspannungen vermieden werden (Zusam-
menziehen im Winter, Ausdehnen im Sommer).

3. aus Energieersparnisgründen
Die Ansprüche der Menschen steigen, ihr Lebensstandard wächst, Rohstoffe sind jedoch nur
begrenzt vorhanden. Auch ein Teil jener Rohstoffe, aus denen wir heute Energie in Form
von Wärme gewinnen, stehen uns nur noch wenige Jahrzehnte zur Verfügung. Daraus
ergibt sich die zwingende Forderung, den Wärmeschutz unserer Bauten zu verbessern.
Zur Verbesserung des Wärmeschutzes gibt es eine ganze Anzahl natürlicher, aber zunehmend
auch künstlich hergestellter Dämmstoffe. Alle Dämmstoffe haben die Eigenschaft, dass sie
Wärme nicht gut leiten. Dies trifft in der Regel dann zu, wenn der Baustoff viele Luftporen
hat; Luft ist bekanntlich ein sehr schlechter Wärmeleiter.

Energieersparnis lässt sich zunächst erreichen durch optimale Wärmedämmung, bau-


konstruktive Maßnahmen wie Wintergärten, Winddichtheit der Gebäude, geringe U-Werte
bei Verglasungen, Wärmerückgewinnung aus Abwasser und Abluft. Diese Maßnahmen allein
dürfen nicht Zielrichtung für die Energieeinsparung sein, sondern auch alternative
Energiequellen wie die Sonne (Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren), das Grundwasser
(Wasser-Wasser-Wärmepumpen), die Erdwärme (Sole-Wasser-Wärmepumpen), die Außenluft
(Luft-Wasser-Wärmepumpen), Windkraftanlagen oder die Energiegewinnung aus Biomassen
müssen in Zukunft immer mehr einen Beitrag zur Energieversorgung leisten.

-1- Gerhards
Grundbegriffe der Wärmedämmberechnung
Grundsätzlich ist eine Wärmeübertragung auf drei verschiedene Arten möglich:

Übertragung der Wärme Wärmeströmung: Die Wärmestrahlen gehen


von Molekül zu Molekül bei Flüssigkeiten sowohl durch luftleere
bei festen Stoffen. Konvektion: (Weltall) als auch durch luft-
bei Luft (Gasen). gefüllte Körper (Räume)
Die Wärme wird dadurch hindurch. Wärmestrahlen
übertragen, dass die Mas- haben verschiedene Wellen-
se-teilchen, an welche längen und sind zur Über-
Wärme gebunden ist, ihre tragung nicht an Materie
Lage verändern. gebunden, d.h. können auch
ohne Verlust luftleere Räume
durchdringen. Auf einen
Körper auftreffende Wärme-
strahlen werden teils
absorbiert und teils reflektiert.

Wärmemenge Q (Wärmeenergie)
Unter einem Joule versteht man die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft 1 N in
ihrem Angriffspunkt in Kraftrichtung um 1 m verschoben wird.

Einheit
[Q] = 1 Newtonmeter = 1Nm
= 1 Wattsekunde = 1 Ws
= 1 Joule = 1 J

Wärmestrom P (Leistung)
Unter einem Watt versteht man die Leistung eines gleichmäßig ablaufenden Vorganges, die
dem in einer Sekunde (1 s) die Arbeit von einem Joule (1 J) verrichtet wird.

Einheit
J Nm
[P] =1 =1 =1W
s s

-2- Gerhards
spezifische Wärmeleitfähigkeit λ
(kleiner griechischer Buchstabe; gesprochen: Lambda)

Die spez. Wärmeleitfähigkeit λ gibt an, welche Wärme-


menge (in J oder Ws) im Beharrungszustand (= bei Dauer-
beheizung) in einer Sekunde durch 1 m2 einer 1 m dicken
Schicht eines Stoffes hindurchgeht, wenn die Temperatur-
differenz beider Oberflächen 1 K beträgt.

Ws ∗ m W
Einheit: [λ ] = 2
=
s ∗ m ∗ K mK

Die Wärmeleitfähigkeit ist stoffcharakteristisch und hängt ab von der


a) Rohdichte des Stoffes
Da Luft in Poren eine vorzügliche Dämmleistung bewirkt, kann man sagen, dass bei
gleichartigen Stoffen derjenige am besten dämmt, der die geringste Rohdichte besitzt.

b) Art, Größe und Verteilung der Poren


Viele und kleine Poren sind günstiger als wenige große Poren, da die Luft in kleinen Poren
ruhiger bleibt. Allzu feine Poren können jedoch eine Kapillarwirkung und damit wegen der
Durchfeuchtung die Dämmwirkung herabsetzen.

c) Mineralogischen Struktur des Grundstoffes


Glasige Stoffe dämmen besser als kristalline. Beton mit glasiger Hochofenschlacke dämmt
bei gleicher Rohdichte besser als ein Beton mit kristallinem Ziegelsplitt.

d) Dauerfeuchtigkeit des Stoffes


Sie hängt ab von
1. der Struktur des Stoffes
2. der Lage in der Konstruktion
3. der klimatischen Beanspruchung
Je geringer die Durchfeuchtung eines Stoffes ist, desto besser ist sein Wärmedämmwert.

e) Temperatur des Stoffes


Da die Moleküle sich bei niedrigen Temperaturen weniger bewegen als bei hohen, ist auch
die Wärmeleitfähigkeit bei niedrigen Temperaturen geringer als bei hohen. Dies bedeutet, je
niedriger die Stofftemperatur, desto besser (geringer) ist die Wärmeleitzahl. DIN 4108
schreibt deshalb vor, dass der Ermittlung der Wärmeleitzahl eine Stofftemperatur von +10°C
zu Grunde zu legen ist.

Wärmedurchlasskoeffizient Λ
(großes griechisches Lambda)

Bezieht man den Wärmedurchgang anstatt auf die


Schichtdicke von 1 m (wie bei der spez. Wärmeleitfähigkeit)
auf eine beliebige Schichtdicke, so erhält man den
Wärmedurchlasskoeffizienten.
Der Wärmedurchlasskoeffizient gibt an, welche Wärmemenge
(in Ws oder J) im Beharrungszustand in einer Sekunde durch 1
m2 eines Bauteils mit der Schichtdicke d (in m) dringt, wenn
die Temperaturdifferenz beider Oberflächen 1 K beträgt.

-3- Gerhards
Wärmedurchlasswiderstand R
(R von resistance (engl.) Widerstand)

Eine Konstruktion wird in der Praxis nicht nach dem Wärmedurchlasskoeffizienten beurteilt,
sondern nach dessen reziprokem Wert, dem Wärmedurchlasswiderstand (Dämmwert).
Besteht eine Konstruktion aus mehreren Schichten, so können die Dämmwerte einfach
addiert werden.

Beispiel:
Schichtdicke Wie groß ist der Wärmedurchlasswiderstand
R= einer 30 cm dicken Wand aus Lochziegel
spez.Wärmeleitfähigkeit
( ρ = 1,2 kg/dm3) mit 1,5 cm Innenputz und
d d d d 2 cm Außenputz (Mörtel aus hydraulischem
R = 1 + 2 + 3 + ⋅ ⋅ ⋅ + ´n
λ1 λ2 λ3 λn Kalk)?

m m2 K d1 d2 d3
Einheit: [R] = = R= + +
W W λ1 λ2 λ3
mK 0,02m 0,30m 0,015m
R= + +
W W W
0,87 0,5 0,87
d: Schichtdicke in m mK mK mK
2
λ: Rechenwert der spez. Wärme- m K
R = 0,64
leitfähigkeit W

Wärmeübergangskoeffizient h
(h für heat (engl.) Wärme)

Zwischen der Oberfläche eines festen Stoffes und der angrenzenden Luft findet ebenfalls ein
Wärmeaustausch statt. Diesen Wärmeaustausch bezeichnet man als Wärmeübergang. Unter
dem Wärmeübergangskoeffizienten h versteht man die Wärmemenge (in Ws), die pro
Sekunde zwischen 1 m2 einer Oberfläche eines festen Stoffes und der ihn berührenden Luft
ausgetauscht wird, wenn der Temperaturunterschied zwischen Luft und Stoffoberfläche 1 K
beträgt.
Dabei wird zwischen einem inneren und äußeren Wärmeübergang unterschieden (hi, =
interior (engl.) innen; he = exterior (engl.) außen).

Einheit:
[h] = Ws2 = W2
s∗m K m K

Im Winter ist die Wand innen


kühler als die Raumluft,
während die Wandoberfläche
außen wärmer ist als die
Außenluft.

Beim Wärmeübergang wirken Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion zusammen.


Der Wärmeübergangskoeffizient ist deshalb von einer Reihe von Faktoren abhängig, z. B. von
der Luftbewegung, der Oberflächenbeschaffenheit der Wand.

-4- Gerhards
Wärmeübergangswiderstand Rsi; Rse
Die Übergangswiderstände können durch die reziproken Werte von h-, und he gebildet
werden oder direkt als Widerstand eingetragen werden.

2
1 1
Einheit: [RS ] == m K
= Rsi = Rse
W hi he

Wärmedurchgangswiderstand RT
(Index T für Transmission = Durchgang)

2
Einheit: [RT ] == m K
W

1 1
RT = +R+ oder RT = Rsi + R + Rse
hi he

Will man den Temperaturverlauf in einem Bauteil


darstellen, so ist hierfür der Wärmedurchgangs-
widerstand erforderlich.

Wärmedurchgangskoeffizient U

W
Einheit: [U ] ==
m2 K

1 1 1
U= U= U=
1 1 Rsi + R + Rse RT
+R+
hi he

Unter dem Wärmedurchgangskoeffizienten U versteht man die Wärmemenge, die pro Se-
kunde durch 1 m2 einer Stoffschicht mit der Dicke d im Dauerzustand der Beheizung hin-
durchgeht, wenn der Temperaturunterschied von Raumluft zu Außenluft 1 K beträgt.

Der Wärmetransport von einem Luftraum aus durch ein Bauteil hindurch und wieder in den
angrenzenden Luftraum bezeichnet man als Wärmedurchgang. Im Wärmedurchgangs-
koeffzienten U (U-Wert) sind neben dem Wärmedurchlasswiderstand R die Wärme-
übergangswiderstände Rsi und Rse enthalten.

Bei Fenstern und Verglasungen werden nicht die Wärmeleitfähigkeitswerte, sondern die U -
Werte genannt.

-5- Gerhards
Beispiel

Ermittlung des Wärmedurchgangswiderstandes


einer Wand sowie Aufzeichnung des
Temperaturverlaufs in der Konstruktion für den
Winter, wenn mit einer maximalen
0
Außentemperatur von -15 C zu rechnen ist.
Raumtemperatur + 200C.

1 d 1
RT = +∑ +
hi λ he
1 d1 d 2 d 3 d 4 1
RT = + + + + +
hi λ1 λ2 λ3 λ4 he
1 0,01m 0,035m 0,24m 0,02m 1
RT = + + + + +
W W W W W W
8 2 0,21 0,040 0,33 0,87 23 2
m K mK mK mK mK m K
2 2 2 2
m K m K m K m K m2 K m2 K
RT = 0,125 + 0,048 + 0,875 + 0,727 + 0,023 + 0,043
W W W W W W
Wärmeübergang Innen- Dämm- Mauer- Außen- Wärmeübergang
innen putz schicht werk putz außen
2,40 C 0,9 0 C 16,70 C 130 C 0,40 C 0,80 C
m2 K
RT = 1,84 entspricht ∆ϑ = 350 C
W

Temperaturverlauf der Konstruktion


m2 K
1,84 = 350 C (∆ϑ )
W
m2 K
z. B. 0,125 = 2,380 C = 2,4 0 C
W
ϑOa = 200 C
ϑ1 = 20 0 C − 2,4 0 C = 17,6 0 C
ϑ2 = 17,60 C − 0,9 0 C = 16,7 0 C
ϑ3 = 16,7 0 C − 16,7 0 C = 00 C
ϑ4 = 00 C − 13,80 C = −13,80 C
ϑ5 = −13,80 C − 0,40 C = −14,20 C
ϑ0i = −14,2 0 C − 0,80 C = −150 C

Weitere Kenngrößen:
Während die bisherigen Kennwerte sich auf den Zustand der Dauerbeheizung, d. h. den stationären
Zustand bezogen haben, beziehen sich die folgenden Kennwerte auf das Verhalten eines Stoffes bei
Erwärmungs- u. Abkühlungsvorgängen, d. h. auf instationäre Temperaturverhältnisse.

-6- Gerhards
Spezifische Wärmekapazität c
Man versteht darunter die Wärmemenge, die erforderlich ist, um die Temperatur einer Masse
von 1 kg eines Stoffes um 1 K zu erhöhen.

Ws J
Einheit: [c] = = Rechenwerte von c siehe Tabelle
kg ∗ K kg ∗ K

Wärmeeindringkoeffizient b
Für Fragen wie die Fußwärme von Böden, das Aufwärmen von Wänden ist der Wärme-
eindringkoeffizient b von entscheidender Bedeutung. Der Wärmeeindringkoeffizient gibt
Auskunft darüber, welche Wärmemenge in Ws pro m2 und Kelvin und s0,5 eindringen kann.
Das bedeutet, dass sich ein Raum umso schneller aufheizt, je kleiner der
Wärmeeindringkoeffizient ist. Es bedeuten also:

Großer Wärmeeindringkoeffizient:
Viel Wärme dringt in einer Zeiteinheit in den Stoff ein und nur wenig steht zur Erwärmung
der Raumluft zur Verfügung; der Raum erwärmt sich nur langsam.

Kleiner Wärmeeindringkoeffizient:
Wenig Wärme dringt in einer Zeiteinheit in den Stoff ein; dafür steht mehr Energie für die
Erwärmung der Raumluft zur Verfügung.

Es ist

J λ in W/mK
b = λ ∗ ρ ∗c Einheit: [b] = ρ in kg/m3
m ∗ K ∗ s 0, 5
2

c in J/kgK

Beispiel: Wärmeeindringkoeffizient von Beton

W kg J J
b = λ ∗ ρ ∗ c = 2,1 ∗ 2400 3 ∗ 1000 = 2245 2 0,5
mK m kgK m Ks

Rechenwerte über spezifische Wärmekapazität c und Wärmeeindringkoeffizient b

c in b in
Stoff J/kg K J/m2Ks0,5
Aluminium 800 20785
Stahl 400 13735
Beton 1000 2240
Leichtbeton 1000 930
Zementestrich 1000 1670
Kalkputz 1000 1250
Kalksandstein 1000 990
Mauerziegel 1000 900
Leichthochlochziegel 1000 510
Hohlblocksteine 1000 380
Porenbeton 1000 340
Kork 1700 160
Schaumkunststoffe 1500 35
Holz, Holzwerkstoffe 2100 400
Luft (c = 1,29 kg/m3) 1000 14
Wasser 4200 1630

-7- Gerhards
Wärmespeicherfähigkeit Q
Die Bedeutung der Wärmespeicherung liegt darin, dass die Bauteile die im Sommer tagsüber
von außen aufgenommene Wärme speichern und erst in den späten Abendstunden nach
und nach an die Raumluft abgeben.
Im Winter soll erreicht werden, dass die Konstruktion aus der Raumluft Wärme aufnimmt und
sie bei Wegfall der Heizung langsam wieder an die Raumluft abgibt. Durch die
Wärmespeicherung wird das Behaglichkeitsgefühl in einem Raum und besonders in Wand-
nähe größer.
Die Wärmespeicherfähigkeit eines Stoffes ist umso größer, je mehr Wärmeenergie er auf-
nehmen kann. Ein Bauteil kann umso mehr Wärme speichern:
1. je mehr Masse er hat,
2. je größer seine spezifische Wärmekapazität ist,
3. je größer die Temperaturdifferenz zwischen Bauteil und der angrenzenden Luft ist.
Die speicherbare Wärmemenge errechnet sich mit der Formel:

Q = m ∗ c ∗ ∆T Einheit: [Q] = Ws = J m in kg bzw.


oder besser m’ in kg/m2
c in J/kgK
Q = m ' ∗ c ∗ ∆T Einheit: [Q] = Ws2 = J
∆T in K
m m2

Bei der Innendämmung stellt nur der Innenputz Speichermasse dar, während bei der
Außendämmung die Betonwand zusätzlich noch als Speichermasse zur Verfügung steht. Bei
der Außendämmung ist die Speicherfähigkeit hier ca. 34 Mal größer als bei der
Innendämmung.

-8- Gerhards
Temperaturamplitudenverhältnis TAV

Der Temperaturverlauf der Außenluft ist während


einer Tages- und Nachtphase nicht konstant. Diese
Außentemperaturschwankung hat Auswirkungen
auf den Temperaturverlauf im Bauteil selbst und im
Innern des Gebäudes während einer Tag-Nacht-
Phase. Das Temperaturamplitudenverhältnis eines
Bauteils ist dann als gut zu bezeichnen, wenn die
im Rauminnern festgestellte Tempera-
turschwankung geringer ist als bei der Außenluft
und wenn die Wärmeenergiewelle phasen-
verschoben innen ankommt. Das würde bedeuten,
dass die Bauteile zunächst einmal die Wärme
speichern und sie in den späten Abend- und
Nachtstunden abgeschwächt wieder an die
Raumluft abgeben. Besonders während der
Sommermonate kommt dem Temperatur-
amplitudenverhältnis eine gewisse Bedeutung zu.

Wärmestromdichte q

Für die Beheizung von Gebäuden ist wichtig zu wissen, wie viel Watt pro m2 Gebäudefläche
tatsächlich bei dem zu Grunde gelegten Temperaturunterschied zwischen der Raumluft und
der Außenluft hindurchgeht. Dies wird durch die Wärmestromdichte q ausgedrückt.
U: Wärmedurchgangskoeffizient
q = U (ϑLi − ϑLa ) Einheit: [Q] = W2 ϑLi : Lufttemperatur innen
m ϑLa : Lufttemperatur außen

-9- Gerhards
Zu obigen Werten kommt für die Energiebedarfsrechnung noch der Wirkungsgrad der
Heizanlage.
Zur Erzeugung von 1 kWh Strom werden in konventionellen Wärmekraftwerken
2,7 kWh aus Brennstoffen verbraucht.
Einflussgrößen des Wärmeschutzes
- 10 - Gerhards
sommerlicher Wärmeschutz winterlicher Wärmeschutz

1. Sonnenschutzvorrichtungen (außen 1. Wärmedämmung der raumumschlie


liegende variable Vorrichtungen am
wirksamsten) ßenden Bauteile wie Wände, Decken,
Fenster, Türen

2. Wärmespeicherung der raumumschließen- 2. Wärmespeicherfähigkeit dieser Bauteile -


den Bauteile, besonders innenliegender → Tauwasserbildung
Bauteile ->TAV

3. Anordnung der einzelnen Schichten bei 3. Anordnung der einzelnen Schichten bei
mehrschichtigen Bauteilen → mehrschichtigen Bauteilen. Richtige
Entfeuchtung der Bauteile während der Reihenfolge der Schichten von außen
Sommermonate (Verdunstungsperiode) nach innen → Tauwasserbildung

4. Gesamtenergiedurchlassgrad der Fenster 4. Gesamtenergiedurchlassgrad der Fenster


(metallbedampfte Scheiben)

5. Fensterflächenanteil 5. Fensterflächenanteil
(Fenster u.U. Schwachpunkt)

6. Geografischer Standort des Gebäudes 6. Geografischer Standort des Gebäudes


(Breitengrad, Höhe über dem Meeres (Breitengrad, Höhe über dem Meeres
spiegel, Bewölkungsverhältnisse) spiegel, Bewölkungsverhältnisse,
Nebelhäufigkeit)

7. Orientierung der Fenster bezüglich der 7. Orientierung der Fenster →


Himmelsrichtung solarer Wärmerückgewinn,
besonders bei Südfenstern

8. Lüftungsmöglichkeiten durch Öffnen der 8. Luftaustausch durch Öffnen von Fenstern


Fenster (über Eck besonders wirksam), und Türen sowie Luftdurchlässigkeit von
Zwangslüftung mittels Lüftungsanlagen Fenstern und Türen über deren
Fugenanteil

9. Äußere Oberflächenfarbe der Außen- 9. Luftaustausch mit mechanisch


wände, betriebenen Lüftungsanlagen mit oder
helle Oberflächen reflektieren ohne Wärmerückgewinnung
Wärmestrahlen,
dunkle Oberflächen absorbieren
Wärmestrahlen.

- 11 - Gerhards
Nachweis des Wärmeschutzes
nach
DIN 4108 Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)
• berücksichtigt bauphysikalische • fordert einen energiesparenden
Größen Wärmeschutz
• verlangt die Einhaltung von • verlangt die Nichtüberschreitung
Mindestwerten des Wärmedurchlass- eines Jahres-Primärenergiebedarfs
widerstandes R von Bauteilen
• schützt die Baustoffe und Bauteile vor • schützt vor zu großen Umwelt-
Durchfeuchtung und zu großen belastungen durch die Reduzierung
thermischen Spannungen des
Kohlenstoffdioxid- (C02),
Schwefeldioxid- (SO2) und
Stickoxidausstoßes (NOX)

Sowohl die Vorschriften der DIN 4108 als auch die Vorschriften der EnEV müssen
eingehalten werden.

Der Nachweis nach der EnEV kann erfolgen nach einem


ausführlichen Verfahren vereinfachten Verfahren
In diesem Verfahren ist neben dem Jahres- Hier ist der Jahres-Primärenergiebedarf Qp
Primärenergiebedarf Qp der Jahresheiz- zu ermitteln, der in Abhängigkeit vom A/Ve-
wärmebedarf Qh nach dem Monatsbilanz- Verhältnis vorgegebene Höchstwerte nicht
verfahren zu ermitteln. überschreiten darf. Ferner darf der Transmis-
Das Monatsbilanzverfahren ist für alle sions-Wärmeverlust H’T, bezogen auf die
Gebäude anzuwenden. Wärmebrücken, der wärmeübertragende Umfassungsfläche in
Fensterflächenanteil im Verhältnis zur Abhängigkeit vom Fensterflächenanteil be-
gesamten Wärme übertragenden Fläche, stimmte Höchstwerte nicht überschreiten.
sowie der sommerliche Wärmeschutz mit Für Wohngebäude mit einem Fensterflächen-
den Verschattungsmöglichkeiten und ihrer anteil < 30 % darf das vereinfachte Heiz-
Einrechnung, der Gesamtenergiedurch- periodenverfahren angewandt werden. Der
lassgrad der Verglasung sind ebenfalls zu Fensterflächenanteil errechnet sich zu:
berücksichtigen. Luftwechselrate, maschi- AW
nelle Lüftungssysteme mit und ohne Wär- f =
AW + AAW
merückgewinnung finden ebenfalls Eingang.
Berücksichtigt wird ebenso die geografische AW = Fensterfläche (engl. Window)
Lage des Gebäudes, Wintergärten, AAW = Fläche der Außenwand
transparente Wärmedämmung, passive
Sonnenenergienutzung. Das ausführliche Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffi-
Verfahren soll hier nicht weiter dargestellt zienten (U-Werte) von Bauteilen, die bei
werden. Umbaumaßnahmen erstmalig eingebaut, er-
setzt oder erneuert werden, dürfen festge-
legte Werte nicht überschreiten.
Das vereinfachte Nachweisverfahren wird
in den weiteren Berechnungsverfahren dar-
gestellt.

Nicht nur die Wärmedämmung darf Zielrichtung für die Energie-Einsparung sein, sondern
auch alternative Energiequellen wie die Sonne (Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren), das
Grundwasser (Wärmepumpen), die Erdwärme (Sole-Wasser-Wärmepumpen), Windkraft-
anlagen oder die Energiegewinnung aus Biomassen müssen in Zukunft immer mehr zur
Energiegewinnung herangezogen werden.

- 12 - Gerhards
Mindestwerte für Wärmedurchlasswiderstände von Bauteilen
nach DIN 4108

Wärmedurch-
Bauteile lasswiderstand R
in m2K/W
Zeile Zeile
Außenwände, Wände von
1 Aufenthaltsräumen gegen
Bodenräume, Durchfahrten, offene 1,20
Hausflure, Garagen, Erdreich
2 Wände zwischen fremdgenutzten
0,07
Räumen; Wohnungstrennwände
zu Treppenräumen mit wesentlich
3.1 niedrigeren Innentemperaturen 0,25
( ϑ <10°C
3 Treppenraumwände zu Treppenräumen mit Innen-
temperaturen ϑ >10°C wie z. B.
3.2 Verwaltungsgebäuden, 0,07
Geschäftshäusern, Unterrichts-
gebäuden, Hotels, Gaststätten und
Wohngebäuden
Wohnungstrenndecken, Decken 4.1 Allgemein 0,35
zwischen fremden Arbeitsräumen;
Decken unter Räumen zwischen
4 4.2
gedämmten Dachschrägen und in zentralbeheizten Bürogebäuden 0,17
Abseitenwänden bei ausgebauten
Dachräumen
unmittelbar an das Erdreich
5.1
grenzend bis zu einer Raumtiefe 0,90
unterer Abschluss nicht unter-
5 von 5,0 m
kellerter Aufenthaltsräume
über einen nicht belüfteten 0,90
5.2
Hohlraum an das Erdreich grenzend
Decken unter nicht ausgebauten
Dachräumen; Decken unter be-
kriechbaren oder noch niedrigeren
Räumen; Decken unter belüfteten
6 0,90
Räumen zwischen Dachschrägen
und Abseitenwänden bei
ausgebauten Dachräumen,
wärmegedämmte Dachschrägen
7 Kellerdecken; Decken gegen
abgeschlossene, unbeheizte 0,90
Hausflure u.Ä.
nach unten, gegen Garagen (auch
Decken und Dächer, die 8.1 beheizte), Durchfahrten und 1,75
8 Aufenthaltsräume gegen die belüftete Kriechkeller
Außenluft abgrenzen nach oben: Dächer, Decken, Decken
8.2 1,20
unter Terrassen, Umkehrdächer

Die Mindestwerte dieser Tabelle gelten für alle Bauteile mit einer flächenbezogenen Masse von
mindestens 100 kg/m2 und einer Raumtemperatur von mindestens 190C.
Die Mindestwerte gelten auch für die ungünstigste Stelle.

- 13 - Gerhards
Anforderungen an die einzelnen Bauteile

An Nischen, Brüstungen, Fensterstürzen, Rollladenkästen sind die


Werte einzuhalten.
Bei zweischaligen Außenwänden mit Luftschicht kann die Dämmung
der Luftschicht und der Außenschale (min d = 90 mm) mitgerechnet
Wände
werden. Dies gilt auch für Holzkonstruktionen mit vorgesetzten
hinterlüfteten Mauerwerksschalen.
Gebäude mit Innentemperaturen 12°C< ϑ <19°C müssen einen Wärme-
durchlasswiderstand von mindestens R = 0,55 m2K/W haben.

Für Außenwände, Decken unter nicht ausgebauten Dachräumen und


Dächern mit einer flächenbezogenen Gesamtmasse von weniger als
100 kg/m2 wird einer erhöhter Wärmeschutz gefordert:
Leichte Bauteile R < 1,75 m2K/W.
Bei Rahmen- und Skelettbauarten gelten sie nur für den Gefachbereich.
Für das gesamte Bauteil ist im Mittel der Wert R = 1,0 m2K/W
einzuhalten.

Bei der Berechnung des Wärmedurchlasswiderstandes R werden nur


die Schichten innerhalb der Abdichtung zum Raum hin berechnet.
Ausnahme: Umkehrdach. Hier ist der U-Wert um 0,05 W/m2K zu
erhöhen;
Bauteile mit Bei leichten Unterkonstruktionen mit einer flächenbezogenen Masse
Abdichtungen unter 250 kg/m2 muss der Wärmedurchlasswiderstand unterhalb der
Abdichtung mindestens 0,15 m2K/W betragen.
Bei Perimeterdämmung (= außenliegende Wärmedämmung erdberüh-
render Gebäudeflächen) geht die Wärmedämmschicht außerhalb der
Abdichtung in die Berechnung ein.

Erfüllen Decken unter nicht ausgebauten Dachräumen die Forderung nach


Decken
Zeile 6, so ist ein Wärmeschutz der Dächer nicht erforderlich.

Bei Bauteilen, die an das Erdreich grenzen, gehen nur jene Schichten
Fußböden/
innerhalb der Bauwerksabdichtung ein. Bei einer Perimeterdämmung
Bodenplatten
geht die Dämmung in die Berechnung ein.

Außen liegende Fenster und Türen von beheizten Räumen sind


mindestens mit Isolier- oder Doppelverglasung auszuführen.
Fenster/ Der nicht transparente Teil der Ausfachungen von Fensterwänden und
Fenstertüren Fenstertüren, die weniger als 50% der gesamten Ausfachungsfläche
betragen, müssen mindestens die Anforderungen nach der Tabelle
entsprechen.

Bei Glasvorbauten müssen die trennenden Bauteile die Bedingungen


Glasvorbauten
des Mindestwärmeschutzes erfüllen.

Bei ausgebauten Dachräumen mit Abseitenwänden soll die Wärme-


Abseitenwände
dämmung in der Dachschräge bis zum Dachfuß hinabgeführt werden.

- 14 - Gerhards
- 15 - Gerhards
U 1 ∗ A1 + U 2 ∗ A2 + ... + U n ∗ An
Um =
Ages

U 1 ∗ p1 + U 2 ∗ p 2 + ... + U n ∗ p n
Um =
100%

U 1 ∗ b1 + U 2 ∗ b2
Um =
b1 + b2

- 16 - Gerhards
- 17 - Gerhards
Wärmeschutznachweis nach der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)
Der Nachweis erfolgt nach dem Stand Frühjahr 2001.
Der Jahres-Primärenergiebedarf berechnet sich nach dem vereinfachten Verfahren
(Heizperiodenbilanzverfahren) zu:
kWh
Q p = (Qh + Q w )e p Qw = q w ∗ AN Qw = 12,5 ∗ AN
m2a
Qp = Jahres-Primärenergiebedarf in kWh/a
Qh = Jahres-Heizwärmebedarf in kWh/a
Qw = Zuschlag für die Warmwasserbereitung beträgt 12,5 kWh/m2a
ep = Anlagenaufwandszahl. Sie liegt je nach beheizter Nutzfläche und der Art des Heiz
systems sowie dem Wirkungsgrad der Heizanlage zwischen 1,25 und 2,10.

Jahresheizwärmebedarf

Qh = 66( H T + H V ) − 0,95(Qs + Qi )

66 = Gradtags-Faktor in kKh/a.
Basis: Raumsolltemperatur 19°C, Heizgrenze 10°C, Nachtabsenkung
0,95 = Verschattungsfaktor 5% ⇒ wirksame Sonneneinstrahlung 95%
HT = spezifischer Transmissionswärmeverlust in W/K
Hv = spezifischer Wärmeverlust durch Lüftung in W/K
Qs = solare Wärmegewinne in kWh/a
Qi = interne Wärmegewinne in kWh/a durch Personen, Geräte, Beleuchtung

Spezifischer Transmissionswärmeverlust

H T = Fx ∗ U ∗ A + 0,05 ∗ Ages

Fx = Temperatur-Korrekturfaktor der Bauteile in Abhängigkeit von ihrer Lage als Bauteil im Bauwerk
U = Wärmedurchgangskoeffizient des betreffenden Bauteils in W/m2K
A = Fläche der zugehörigen Wärme übertragenden Wandfläche AAW (Außenwand) bzw. Fensterfläche AW
(engl. Window) in m2
0,05 = Wärmebrückenzuschlag
Ages = Fläche der gesamten Wärme übertragenden Umfassungsfläche aus Wänden, Fenstern, Dach, Decken.

Spezifischer Lüftungswärmeverlust

H V = 0,19 ∗ Ve in W/K ohne Dichtheizprüfung des Gebäudes

H V = 0,163 ∗ Ve in W/K mit Dichtheizprüfung des Gebäudes

Ve = beheiztes Gebäudevolumen, ermittelt nach den Außenmaßen der fertigen, Wärme übertragenden
Umfassungsfläche A.

Solare Wärmegewinn

Qs = 0,567 ∗ I s ∗ g ∗ AW in kWh/a

Is = solare Wärmeeinstrahlung, in Abhängigkeit von der Himmelsrichtung


g = wirksamer Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung
AW = Fensterfläche. Die Fläche der Fenster ist nach den lichten Öffnungsmaßen zu ermitteln

Interne Wärmegewinne durch Bewohner, Geräte, Beleuchtungskörper, Brauchwasserverteiler, Abwasser

Qi = 22 ∗ AN in kWh/a AN = 0,32 ∗ Ve AN = Gebäudenutzfläche

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Ve
H T' = 0,53 + 0,1 ∗
A
Spezifischer Transmissionswärmever-
lust, bezogen auf die Umfassungs-
fläche

HT
H T' = in W/m2K
A

Die Reduktionsfaktoren Fx dürfen


ebenfalls eingerechnet werden.

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Beispiel eines Wärmeschutznachweises

1. Nachweis nach DIN 4108


2. Nachweis nach der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) nach dem vereinfachten Verfahren
3. Berechnung des
a) Heizölverbrauchs während eines Jahres
b) Verbrauchs an Erdgas während eines Jahres

Sonstige Daten:
• Die Fenster haben einen Wärmedurchgangskoeffizienten UW = 1,1 W/m2K.
• Der Gesamtenergiedurchlassgrad der Fenster beträgt g = 0,8.
• Die Außentür hat einen U-Wert von 2,8 W/m2K.
• Lichte Geschosshöhe 2,50 m.
• Die Anlagenaufwandszahl beträgt 1,2.
• Es erfolgt beim Gebäude keine Dichtheitsprüfung.
• Die Warmwasserbereitung erfolgt über die Heizanlage.

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Anlage zum Wärmeschutznachweis nach Energie-
Einsparverordnung (EnEV)
Die Anlagenaufwandszahl
Merke:
Mit der sog. primärenergetischen Aufwandszahl wird einerseits die
Anlagentechnik des Gebäudes berücksichtigt und andererseits die Effizienz der
vorgelagerten Prozesskette bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung
der Energie bis zur Systemgrenze (Gebäudehülle) bewertet. Zur Ermittlung der
Anlagenaufwandszahl stehen drei unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die
einen unterschiedlich hohen Kenntnisstand der Kenngrößen einer zu
bewertenden Anlage voraussetzen:

a) Diagrammverfahren
Das D. ist geeignet, um in der Vorplanungsphase eine überschlägige Ermittlung
der Aufwandszahl durchzuführen. Es stehen hierzu für sechs übliche
Anlagensysteme Diagramme zur Verfügung, anhand derer die Aufwandszahl
ermittelt werden kann.

b) Das tabellarische Verfahren


Mit dem tabellarischen Verfahren ist eine rechnerische Ermittlung der
Aufwandszahl möglich, wenn für die geplante Anlage kein
Aufwandszahldiagramm vorliegt. Die benötigten Kennwerte können den
Anhängen C1 bis c4 der DIN V 4701-10 (02/2001) [8] entnommen werden. Es
ist allerdings anzumerken, dass es sich bei den angeführten Kennwerten um
Standardwerte handelt, die sich am unteren energetischen Durchschnitt des
Marktniveaus orientieren. Insofern bestehen bei Verwendung des tabellarischen
Verfahrens sowie des Diagrammverfahrens auch noch Reserven hinsichtlich der
Aufwandszahlen. Zur einfachen Handhabung des tabellarischen Verfahrens
werden im Anhang der DIN V 4701-10 (02/2001) [8] Berechnungsblätter zur
Verfügung gestellt.

c) Das detaillierte Verfahren


Beim detaillierten Verfahren ist eine exakte Berücksichtigung der Kennwerte der
geplanten Anlage möglich - soweit diese zur Verfügung stehen. Hierzu ist
allerdings prinzipiell die Kenntnis sämtlicher Anlagendetails erforderlich. Die
berechnete Aufwandszahl orientiert sich dann aber am tatsächlichen
energetischen Niveau der Anlage; insofern können bei entsprechender
Anlagentechnik mit dem detaillierten Verfahren auch die günstigsten Auf-
wandszahlen berechnet werden. Wenn einzelne Werte nicht zur Verfügung
stehen, ist eine stufenweise Kombination mit dem tabellarischen Verfahren
möglich.

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