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Liebe LeserInnen des FWG-Newsletters, FWG-Newsletter No. 16 27. April 2012 auf der Tagesordnung der letzten

Liebe LeserInnen des FWG-Newsletters,

FWG-Newsletter No. 16

27. April 2012

auf der Tagesordnung der letzten Ratssitzung am 23. April standen Themen, die für die weitere Entwicklung Oeldes von einiger Bedeutung sind.

An dieser Stelle daher eine Zusammenfassung dieser Themen und der Standpunkte der FWG.

Schulentwicklung „Grundschulen

Die Geburtenentwicklung in Oelde ist dramatisch rückläufig. Während bis zum Schuljahr 07/08 noch rund 330 Kinder eingeschult wurden, gingen die Anmeldezahlen anschließend soweit zurück, dass im Jahr 12/13 für 260 Kinder nur noch 12 Einschulungsklassen benötigt werden. Aufgrund der schon bekannten Geburten in Oelde ist damit zu rechnen, dass die Anzahl der i-Männchen innerhalb von fünf Jahren auf etwa 200 Kinder fällt. Hierfür benötigen wir noch 9 Einschulungsklassen.

von fünf Jahren auf etwa 200 Kinder fällt. Hierfür benötigen wir noch 9 Einschulungsklassen. Freitag, 27.

Freitag, 27. April 2012

Diese Zahl ergibt sich, indem man die Zahl der Schüler eines Jahrgangs durch den Klassenrichtwert von 23 dividiert. D.h. eine Klasse soll zukünftig aus nicht mehr als 23 Kindern bestehen, aber auch nicht aus deutlich weniger Kindern, damit eine gleichmäßige Versorgung mit Lehrern gewährleistet ist.

Nach den Vorstellungen des Gesetzgebers kann eine Grundschule demnächst auch einzügig sein. Mehrzügige Schulen haben aber z.B. den Vorteil, dass Vertretungsprobleme im Krankheitsfall besser gelöst werden können und dass eine vielfältigere Qualifikation der Lehrer (z.B. im Sprachenbereich) möglich ist.

Allerdings ist auch eine Einzügigkeit möglich. Dafür müssen allerdings auch voraussichtlich und planbar mindestens 92 Kinder (also 23 Kinder x 4 Jahrgänge) die Grundschule besuchen. Wichtiger Indikator für die Prognose ist die Geburtenzahl. Keine Babys = Keine Schulkinder!

Bei konsequenter Umsetzung benötigt Oelde im Jahr 2018 nur noch vier Grundschulen. Drei Grundschulen könnten geschlossen werden. Der Anfang wird Mitte des Jahres in Sünning- hausen gemacht. Die Schüler/innen aus Sünninghausen werden in Stromberg zur Schule gehen.

Gegen dieses Verfahren spricht natürlich das Prinzip „kurze Beine – kurze Wege“, d.h. die Grundschulkinder sollen nach Möglichkeit in der Nähe ihres Elternhauses in die Schule gehen können.

Da Lette als „zweitkleinstes Dorf“ mit ebenfalls rückläufiger Geburtenrate der nächste Schließungskandidat ist, wehren sich die Letter heftig dagegen.

Die FWG hat gemeinsam mit der CDU verhindert, dass bereits jetzt diese Entscheidung gefällt wird.

FWG hat gemeinsam mit der CDU verhindert, dass bereits jetzt diese Entscheidung gefällt wird . Freitag,

Freitag, 27. April 2012

Wie steht nun die FWG zu dieser Frage?

Richtig ist: wer mehrere einzügige Grundschulen zulässt, trägt in jedem Jahr das Risiko, dass die Schülerzahl für eine Fortführung der Schule nicht ausreicht.

Aber: wenn mündige Menschen wie die Eltern in Lette, die Verantwortung für ihre Kinder tragen, bereit sind, dieses Risiko einzugehen, dann sollten wir sie bei ihren Bemühungen

unterstützen oder zumindest Zeit geben, alle Möglichkeiten geprüft zu haben.

Nicht mehr und nicht weniger verlangen die Eltern in Lette von uns.

Welche Gründe könnten dafür sprechen, die Entscheidung über die Grundschule in Lette nicht jetzt, sondern später zu treffen?

1. Die Einschulungszahlen der Jahre 2013 und 2014 reichen für eine reguläre Beschulung aus.

2. Die Letter Eltern und Bürger sollen Gelegenheit haben, zu prüfen, ob sie ehrenamtlich über Sportvereine und Förderverein Grundschule in der Lage sind, ein Angebot zu schaffen, welches auf freiwilliger Basis Grundschüler aus Oelde oder angrenzenden Gemeinden nach Lette locken kann. Auch ist noch nicht geprüft worden, ob z.B. die Letter Grundschule jahrgangsweise Überhänge aus benachbarten Orten aufnehmen kann.

3. Die tatsächlich zu erwartende Schülerzahl hängt auch davon ab, ob es der Stadt gelingt, die brach liegenden Baugebiete schneller zu vermarkten.

Förderung für bauwillige Familien

Um den Ortsteilen zu helfen und auch um die seit Jahren im Besitz der Stadt Oelde befindlichen Baugrundstücke (ca. 100 Grundstücke in Stromberg und Lette bei einem durchschnittlichen Verkauf von drei Grundstücken pro Jahr) zu vermarkten, möchte die FWG junge Familien fördern. Die Glocke berichtete am 16. April. Eigentlich schade, dass sich nur die CDU dem Antrag anschließen konnte.

am 16. April. Eigentlich schade, dass sich nur die CDU dem Antrag anschließen konnte . Freitag,

Freitag, 27. April 2012

Weiterführende Schulen in Oelde

Dass auch die Schullandschaft in Bewegung gerät, war bereits im letzten Jahr den zahlreichen Glocke- Berichten aus den umliegenden Städten und Gemeinden zu entnehmen. Insbesondere die Haupt- schulen haben massiv an Zuspruch verloren. Das dreigliedrige Schulsystem gerät unter Druck.

So haben u.a. Ennigerloh gemeinsam mit (Neu-) Beckum und auch Herzebrock-Clarholz Gesamt- schulen gegründet. An diesen Standorten vorhandene Haupt- und Realschulen werden nach und nach von der neuen Schulform abgelöst. Sie laufen aus. Der Vorteil der Gesamtschule für diese Gemeinden besteht darin, dass auch vor Ort das Abitur gemacht werden kann.

In Oelde entschied der Rat im letzten Jahr, zunächst die Entwicklung abzuwarten und am „Runden Tisch“ unter Beteiligung von Lehrer- und Elternvertretern die weitere Vorgehensweise zu diskutieren.

Nun haben sich aber im März zahlreiche Schüler für Schulen im Umland entschieden. Insbesondere die Gesamtschule in Ennigerloh freut sich, im August 2012 zahlreiche Oelder (in erster Linie mit Hauptschulqualifikation) begrüßen zu dürfen. Damit wird in der Hauptschule Oelde nur noch einzügig eingeschult. Und die Existenz der Schule steht dauerhaft auf dem Spiel. So wie in Beelen und Sendenhorst, wo die Hauptschulen ersatzlos auslaufen.

Was könnten die Konsequenzen für Oelde sein?

Die FWG möchte, dass es ein Schulangebot für alle Oelder Kinder gibt. Aber auch, dass die Eltern ergebnisoffen gefragt werden, welche Schulform sie für ihre Kinder wählen würden. Die Entschei- dung für die richtige Oelder Alternative steht am Ende des Prozesses, nicht am Anfang!

Welche Möglichkeiten bestehen überhaupt?

Eine Möglichkeit ist die Einführung der Sekundarschule. In der Praxis melden sich dort Schüler an, die sonst auf die Haupt- oder Realschule gegangen wären. Diese Schule, welche die Klassen 5 bis 10 um- fasst, wurde durch die Fraktionen von CDU,SPD, FDP und Grünen beantragt. Da die Oelder Real- schule einen guten Ruf besitzt, findet die Sekundarschule aber bisher kaum Unterstützer. Weder bei den Eltern noch bei den Lehrern der Realschule. Außerdem ist zu befürchten, dass die Sekundar- schule eine Übergangslösung bleibt, weil die Schülerzahlen (s. Grundschulen) dauerhaft rückläufig sind. Im Gegensatz zur Realschule ist die Sekundarschule eine verpflichtende Ganztagsschule.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Einführung einer Gesamtschule. Die Gesamtschule umfasst nicht nur die Klassen 5 bis 10, sondern auch eine Sekundarstufe II, die ohne Schulwechsel den Weg zum Abitur ebnet. Dadurch könnte sie auch Schüler anziehen, die ansonsten den Weg zum Gymnasium gehen würden. Auch die Gesamtschule ist eine verpflichtende Ganztagsschule.

Zu prüfen wäre auch, ob es die Möglichkeit gibt, in Kooperation mit einer anderen Stadt, deren Schullandschaft sich im Umbruch befindet, einen Teilstandort z.B. einer Sekundar- oder Gesamt- schule zu gründen. Der sog. Schulpolitische Konsens des Landes NRW sieht dieses ausdrücklich so vor. Sekundarschulen können auch durch den Zusammenschluss von Schulen benachbarter Schulträger entstehen.“ Dies würde auch die Realschule und das Gymnasium vorläufig vor Änderungen schützen.

Der Antrag zur Gründung einer Sekundarschule soll nun im nächsten Schulausschuss beraten werden.

Freitag, 27. April 2012

Verabschiedung des Haushaltes 2012

Nach einem etwas kürzeren Beratungsprozess wurde der Haushalt 2012 und der Finanzplan für die Jahre 2013-2016 verabschiedet. Nur die SPD lehnte den Haushalt ab.

Die Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes wird gelingen.

Auch wenn der Haushalt 2012 besser aussieht als die Krisenhaushalte der letzten Jahre, schließt er immer noch mit einem deutlichen Defizit. Getragen wird der Haushalt von positiven Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung. Daher stellt die Gewerbesteuer weiterhin die größte Risikoposition dar.

Notwendige Investitionen wird die Stadt Oelde im Bereich der Schulen und des Sports, der Feuerwehr, im Hochwasserschutz und im Kanal- und Straßenbau vornehmen.

Die FWG kann nicht erkennen, dass wir bei den geplanten Investitionen über das Ziel hinausschießen oder dass der geplante Standard deutlich über dem vergleichbarer Städte liegt.

Wir bewegen uns überwiegend im Bereich des Bestandes. Das ist so bei der Erweiterung der Realschule in Richtung ehemaliger Pestalozzi-Schule, das ist so beim Mensa-Bau des TMG. Das ist auch so, wenn ein als besserer Wirtschaftsweg ausgelegter Weitkampweg in eine ordentliche Siedlungsstraße umgebaut wird. Dazu gehört die Modernisierung des Tennenplatzes im Jahnstadion genauso wie die im Finanzplan vorgesehene Sanierung des Tennenplatzes in Lette. Insbesondere, wenn Vereine bereit sind, erhebliche Eigenleistungen zu erbringen, stehen wir solchen Projekten positiv gegenüber.

Zeitgemäße Sanierung geht vor Neubau und Erweiterung. Nun warten wir auf den Abriss des ehemaligen KOM, um dies bald auch für die südliche Innenstadt sagen zu können.

Was dort noch fehlt, ist eine von vielen Bürgern per Unterschrift bekundete Umnutzung eines sich wegen mangelnder Nutzung langsam vermoosenden Johenning-Platzes. Den Antrag auf Umwandlung in einen Parkplatz hatte die FWG bereits 2008 gestellt. Damals waren noch alle Fraktionen dagegen, nun sind es „nur“ noch CDU, SPD und Grüne.

Bei all den Bemühungen um Verbesserungen müssen wir auch sicherstellen, dass wir noch alles bezahlen können, was wir in Auftrag gegeben haben. Die FWG ist der Meinung, dass wir bei der Bearbeitung unserer Hausaufgaben noch nicht fertig, aber schon ein Stück weitergekommen sind.

Die FWG wünscht Ihnen einen schönen 1. Mai-Feiertag.

Ralf Niebusch

p.s. Am 13. Mai ist Landtagswahl! Wählen gehen.

Freitag, 27. April 2012

…. und besuchen Sie unseren Vierjahreszeiten-Park auch am Muttertag.

Sie unseren Vierjahreszeiten-Park auch am Muttertag. Hinweis in eigener Sache : FWG Oelde und jFWG Oelde
Sie unseren Vierjahreszeiten-Park auch am Muttertag. Hinweis in eigener Sache : FWG Oelde und jFWG Oelde

Hinweis in eigener Sache:

FWG Oelde und jFWG Oelde aktuell auch auf

in eigener Sache : FWG Oelde und jFWG Oelde aktuell auch auf Und unter www.fwg-oelde.de Der

Und unter www.fwg-oelde.de

Der FWG-Newsletter ist eine Information der FWG-Fraktion im Rat der Stadt Oelde. Die Fraktion berichtet in unregel- mäßigen, kurzen Abständen über das Geschehen in öffentlichen Sitzungen von Rat und Ausschüssen der Stadt Oelde. Ferner wird der Newsletter ergänzt um Themen aus dem Kreistag und der Freien Wählergemeinschaft Oelde e.V.

V.i.S.d.P. ist Ralf Niebusch, Michael-Keller-Str. 17, 59302 Oelde.

Freitag, 27. April 2012