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Pressemitteilu

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HERAUSGEBER: Hauptzollamt Krefeld
Medienstr. 1
47807 Krefeld
KONTAKT: Alwin Bogan / Pressesprecher
TELEFON: 02151 / 850 288
TELEFAX: 02151 / 850 103
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Nr. 04 vom 12. März 2010

Einmal zuviel betrogen – Gericht schickt Serienbetrüger wegen 52 Euro in Haft

Das Amtsgericht Krefeld hat einen 51-jährigen Mann aus Krefeld wegen Betruges
zu einer Haftstrafe von fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt.
Das Hauptzollamt Krefeld ermittelte gegen den arbeitslose Krefelder, weil er im Jahr
2008 eine Nebentätigkeit als Maurer bei einer Firma in Neukirchen-Vluyn ausübte,
ohne der Arbeitsagentur diese Tätigkeit anzugeben. Durch einen Datenabgleich
kam heraus, dass der Mann dadurch 52 Euro Arbeitslosengeld II erhalten hatte, auf
die er keinen Anspruch hatte.

„Bei unseren Ermittlungen kam dann noch ein weiterer Betrugsfall ans Licht“, erklärt
Alwin Bogan, Pressesprecher beim Hauptzollamt Krefeld. „Der 51-jährige hatte im
März 2008 gegenüber seinem Sachbearbeiter bei der Arbeitsverwaltung behauptet,
einen Scheck über 347 Euro nicht erhalten zu haben und bekam daraufhin von ihm
einen neuen Scheck.“ Tatsächlich hatte der Mann aber den angeblich
verschwundenen Scheck eine Woche vorher bei seiner Bank eingelöst.

Da er offenbar unbelehrbar und bereits wegen 15 früherer Betrugsfälle verurteilt


war, schickte ihn das Gericht nun ins Gefängnis. „Fünf Monate ohne Bewährung“
lautet das Urteil, das in der letzten Woche rechtskräftig wurde.

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