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Magnusfe www.jesus.de.

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Ich freue mich, dass ich euch von dieser großen Gnade
erzählen darf, dass der Herr Jesus Christus in mein Leben
gekommen ist. Ich möchte damit meinen Dank ausdrücken
und erzählen wie er in mein Leben eingegriffen hat.

Ich heiße Sonja und bin 30 Jahre alt. Ich komme aus der
Steiermark und mein Beruf ist Studentin. Vor einigen Jahren
und insbesondere innerhalb des letzten Jahres bevor ich zur
Umkehr kam, verlebte ich eine sehr schlechte Zeit. Hass und
Rebellion und immer mehr auch Verzweiflung waren in
meinem Leben, wodurch meine Freundschaften und
sozialen Beziehungen um mich herum weitgehend zerstört
wurden. Ich begann auch mehr und mehr ein
ausschweifendes Leben zu führen.

Ich wechselte Partner und war unentwegt "verliebt, verlobt,


verheiratet". Ich habe aber nie wirklich geheiratet. Ich bin
daraufhin sehr depressiv geworden und kam auf einmal in
große Verzweiflung und Angst. Ungefähr ein halbes Jahr
davor lernte ich jemanden aus einer christlichen
Jugendgruppe auf einer Wiener Einkaufsstraße kennen.

Ich bin dann immer wieder zu diversen Aktivitäten wie


Grillen, oder ähnliches eingeladen worden. Später bin ich
auch zu diversen christlichen Veranstaltungen in die
Gemeinde mitgegangen und suchte eigentlich die
Konfrontation. Ich habe aber auch begonnen den Menschen
dort aufmerksam zuzuhören.

David, ein junger Bursche, hat mir eine "Hoffnung für Alle"
Bibel geschenkt, aber ich ging meinen eigenen Weg weiter,
und suchte Erfüllung in Partnerschaften und Beziehungen.

Zu dieser Zeit lebte ich alleine in meiner Wohnung in Wien,


da ich es allein nicht mehr aushielt, habe ich Gott flehentlich
angerufen, er solle mir bitte helfen.

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt Gott noch nicht in mein


Leben kommen lassen, dass wurde mit damals klar und so
betete ich um Vergebung meiner Sündenschuld und
übergab mein Leben an ihn – und er hat Wunderbares
getan.

Ich durfte in weiterer Folge erkennen, wie weit ich von


meinem Herrn Jesus Christus getrennt gewesen bin, obwohl
die Existenz eines Gottes für mich seit meiner Kindheit
selbstverständlich war. Ich konnte jetzt erstmals erkennen
wie verloren ich ohne eine persönliche Beziehung zu Jesu
war.

Ich bat mein Eltern um Vergebung für alle Verletzungen und


konnte mit Gottes Hilfe umkehren von meinen sündigen
Wegen und langsam an meiner Seele gesund werden.

Ich bin Gott so dankbar, durch ihn die Lösung meiner


Schwierigkeiten und Nöte bekommen zu haben, obwohl
mein Alltag noch immer von diversen „Auf“ und „Abs“
geprägt ist, weiß ich, dass ich niemals mehr alleine durch
dieses Leben wird gehen müssen.

Ich habe seither auch nie wieder solche Depressionen und


Gefühle der Beklommenheit erlebt wie früher. Ich habe viele
neue Freunde gewonnen und ein schönes Zuhause mit einer
sehr lieben Mitbewohnerin gefunden.

Ich bin in allen Dingen beschenkt worden und darf


zuversichtlich darauf vertrauen, dass ich mit Gottes Hilfe
mein Studium beenden werde.

Mein Leben ist nicht leichter geworden, aber ich bin


glücklich, weil ich Sinn in meinem Leben gefunden habe!

Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und
meine Zuversicht setze auf den Herrn und verkündige all
sein Tun. (Psalm 73,28)

---

Hallo mein Name ist Nina und ich bin 1987 in Wien
geboren. Ich bin bis zu meinem 7. Lebensjahr ganz normal
aufgewachsen, das heißt es ist bis zu diesem Zeitpunkt
nichts Aufregendes für mich passiert.

Doch als ich 7 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern und
alles wurde anders. Sie erklärten mir, dass es nicht wegen
mir sei, sondern bevor sie richtig streiten und sich dann nicht
mehr sehen wollten, trennen sie sich lieber jetzt.

Am Anfang war ich erstaunt denn so etwas hatte ich nicht


erwartet sonst hörte ich das immer nur von Freundinnen und
ich dachte mir immer, dass sich meine Eltern nie trennen
werden – aber ich hatte unrecht. Nun verstand ich warum
diese Freunde so traurig waren.

Ich dachte auch, ich sei in der Sache an irgendetwas schuld


und machte mir immer Vorwürfe, obwohl meine Mama
immer sagte, dass es nichts mit mir zu tun hatte.

Von da an änderte sich mein Leben zum ersten Mal. Ich


wurde immer schlechter in der Schule und auch persönlich
ging es mir nicht mehr so gut. Ich versuchte diese
Entwicklung zu unterdrücken aber es ging nicht.

Nach ca. 2 Jahren kam meine Tante, die mittlerweile schon


15 Jahre in Australien lebt, zu uns auf Besuch. Sie redete oft
mit meiner Mama über Gott und wollte sie auch in eine
christliche Gemeinde mitnehmen. Sie stellte ihr einige Leute
aus christlichen Gemeinden vor und so gingen wir mal mit
ihr am Sonntag in einen Gottesdienst mit.

Bei den meisten Gemeinden gab es während des


Gottesdienstes auch eine Kinderstunde, wo uns (Kindern)
Geschichten aus der Bibel vorgelesen oder erzählt wurden
und auch gebastelt wurde. Nach einiger Zeit wurde das
regelmäßiger und wir gingen dann mittlerweile jeden
Sonntag in den Gottesdienst, wir schauten uns einige
christliche Gemeinden in Wien an.

Eines Tages bekehrte sich meine Mama. Mittlerweile gingen


wir schon ein paar Jahre in dieselbe Gemeinde und ich ging
immer noch mit um einfach meine Freunde die ich im Laufe
der Zeit kennen gelernt hatte zu treffen.

Als mein Mutter nach drei Jahren heiratete, gingen wir nach
einem Jahr in die Gemeinde meines Stiefvaters.

Mir gefiel es am Anfang überhaupt nicht und ich ging nur mit
um da zu sein, und ich pendelte zwischen der alten und der
neuen Gemeinde hin und her.

Schließlich entschloss ich mich aber doch, mit meinen Eltern


in die Gemeinde zu gehen. Ich saß zwar immer da aber
hörte nie wirklich zu, bis ich eines Tages bemerkte, dass
diese Leute irgendetwas hatten das ich nicht hatte.

Ich versuchte herauszufinden was das war und passte bei


den Predigten immer mehr auf und es begann mich plötzlich
zu interessieren.

Eines Tages sprach mich eine Predigt besonders an und ich


kam zu dem Entschluss meine Leben Jesus zu übergeben
und es so zu leben wie es ich es bei den Predigten gehört
hatte, das heißt ihm nachzufolgen.

Zum Herrn rief ich in meiner Not und er hörte mich. (Psalm
120,1)

Ich erzählte niemandem von meiner Bekehrung, doch ich


merkte selbst wie sich mein Leben veränderte. Von diesem
Zeitpunkt an erfuhr ich, was die wahre Freude im Leben ist
und, dass es einen gibt, der dich und mich nie im Stich lässt!

Ich möchte dir am Schluss einen Vers aus der Bibel


mitgeben, der gehalten hat was er verspricht.

Denn wer mich findet, hat Leben gefunden, Gefallen erlangt


von dem Herrn. (Sprüche 8,35)

--

Mein Name ist Martin und ich arbeite bei einer


Turbinenbaufirma als Konstrukteur.

Aufgewachsen bin ich in einem wohlbehüteten aber nicht


christlichen Elternhaus in St. Pölten. Meine Mutter ist
Sozialpädagogin und war die ersten 10 Jahre meines
Lebens bei mir zuhause. Meine Kindheit verlief ziemlich
normal. Ich war ein Einzelkind und hatte daher alle nur
denkbaren Privilegien. Ich hatte immer einige gute Freunde
und mein Leben war in Ordnung.
Das änderte sich als ich in die Pubertät kam. Ich begann
mich immer mehr mit PCs zu beschäftigen und saß meist
den ganzen Nachmittag zuhause und spielte Computer. Da
meine Mutter zu dieser Zeit auch schon wieder arbeitete,
konnte mir in dieser Hinsicht auch niemand Einhalt gebieten.
Meine sozialen Kontakte brachen immer mehr ab, und bald
hatte ich fast keine Freunde mehr. Die wenigen die mir noch
blieben, interessierten sich eigentlich auch nur für PC Spiele
und so sahen unsere gemeinsamen Nachmittage meist so
aus, dass jeder von uns in einem anderen Raum vor dem
PC saß, und wir gemeinsam Netzwerkspiele zockten.

Als ich in die HTL kam, begann ich mich mehr und mehr mit
dem Internet zu beschäftigen. Ich kam sehr bald in die
Hacker Szene, und schlitterte dort auch immer tiefer hinein.
Dass das wohl nicht der beste Umgang ist, weiß jeder, der
schon einmal in diese Seiten hineingeschnuppert hat –
Pornografie und Viren sind dort nur das kleinste Übel.
Ich begann nun auch selbst Cracks und ähnliches zu
schreiben, was mir dank meiner Assembler Kenntnisse nicht
sonderlich schwer fiel. Oft stand ich schon früh morgens auf,
um noch bevor es in die Schule ging die Downloads zu
starten. Während ich dann in der Schule saß, saugte der PC
massig Daten vom Internet, die ich dann als ich wieder nach
Hause kam betrachten konnte.

Als ich 16 war erfuhr ich das erste Mal, dass es anscheinend
Christen gibt, die es mit dem Glauben auch wirklich ernst
nehmen. Ich fuhr mit einer christlichen Jugendgruppe eine
Woche Snowboarden. Damals sah ich, dass diese Leute
etwas in ihrem Leben haben, das ich nicht hatte. Sie
erschienen mir irgendwie zufriedener. Genau das war,
wonach auch ich suchte – etwas das mich "satt" machte.

Ich begann mich öfter mit diesen Leuten zu treffen, konnte


aber ihre Geschichten von Jesus, Gott und der Bibel nicht
glauben, obwohl ich es eigentlich wollte. So begann ich jede
Menge Bücher zu diesem Thema zu lesen und betete jeden
Abend zu einem Gott von dem ich nicht einmal sicher
wusste ob er existiert. Ich betete, dass er mir zeigen sollte,
woran und was ich Glauben sollte.

So vergingen 3 Jahre der Ungewissheit bevor ich mir von


einem Tag auf den anderen sicher war, dass Gott existiert.
Diese Sicherheit wurde nicht etwa durch irgendein
besonderes Ereignis oder ähnliches ausgelöst, sondern über
Nacht wusste ich es. Das Gefühl der Sicherheit wurde auch
nicht langsam mehr sondern es war plötzlich da.

Ich war zu erfragen für die, die nicht nach mir fragten; ich
war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach:
Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen
nicht anrief. (Jesaja 65,1)

Eine meiner ersten Aktionen nach meiner Bekehrung war,


dass ich meinen PC verschenkt habe. Seither gehe ich
meinen Weg mit meinem Herrn Jesus und mein Leben ist
wieder mit viel mehr Freu(n)den auf dieser Welt gesegnet.

---

Es ist Freitag Nachmittag und draußen scheint die Sonne.


"Komm, wir gehen zur Jungschar", sagt meine Mutter, da
triffst du viele Freunde. Ich würde viel lieber mit meinen
Schulkollegen zum Fußballtraining gehen. Aber leider ist das
genau am selben Tag wie die Jungschar. Ich war noch nie
beim Training, und werde auch nie gehen dürfen, weil
meinen Eltern die Jungschar wichtiger ist.

Als Kind sehe ich die Sache mit Gott ungefähr so: "Es gibt
einen Vater im Himmel, der wie ein guter Hirte auf mich
aufpasst. Er hilft mir auch, wenn's mir schlecht geht. Ich bete
jeden Tag mit meinen Eltern und lese in der Bibel, und wenn
ich einmal sterbe, dann komme ich in den Himmel.
Irgendwie klammere ich mich an diesen Kinderglauben,
denn in der Schule hab ich es nicht so leicht. Weil ich einer
der kleinsten und schwächsten in der Klasse bin werde ich
viel verarscht. Beim Fußballspielen bin ich natürlich
überhaupt nicht gut. Einer von meiner Klasse sagt mir, dass
ich wie ein Holzhacker spiele, obwohl ich mich ja so bemühe
um besser zu spielen - aber ich schaffe es einfach nicht. Es
tut weh, wenn man in der Turnstunde beim Wählen immer
einer der letzten ist .

Freunde

In der Hauptschule habe ich zwei gute Freunde gefunden.


Wir sind viel gemeinsam unterwegs und treiben so manchen
Jugendstreich. Bei Häusern anläuten und dann weglaufen,
faule Äpfel bei offenen Fenstern hineinschießen,
Glasscherben auf die Straße legen, Autoscheiben
einschlagen, usw. Das ist ein Nervenkitzel und macht Spaß.
Endlich kann ich zeigen, dass ich auch was kann und meine
Freunde bewundern meinen Mut.

Während ich mit meinen Freunden immer wildere Dinge


unternehme gehe ich weiter zur Jugendstunde, weil meine
Eltern es so wollen. Ich weiß genau, wie ich mich dort
verhalten muss, und alle denken, dass ich ein ganz braver
Christ sei. Aber wenn ich mit meinen Freunden zusammen
bin, dann mache ich alles mögliche Verrückte, damit ich von
ihnen geschätzt werde, uns so führe ich eine Art
Doppelleben. Ich lese weiterhin jeden Tag in der Bibel, weil
sie mich einfach interessiert.
Ich bin auch gerne draußen in der Natur, und gehe mit
meinen Freunden auf Abenteuersuche. Der Berg in unserer
Nähe dient uns als Expeditionsgebiet. Ich bin 15 Jahre alt
und mein Leben ist voll in Ordnung - denke ich mir.

Neue Ausrichtung

Eines Tages lese ich am Abend wieder einmal in der Bibel.


Was ich bisher gelesen habe, hat mein Leben nicht
besonders berührt. Ich las mehr aus Neugierde, als dass ich
mir etwas von Gott erwartet hätte. Doch heute sollte es
anders kommen. Gott wird mir zeigen, was ER von mir
denkt. Ich lese im Buch der Offenbarung Kapitel 3 folgendes:

Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du
weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder
andere wärst! [...] Du sagst: "Ich bin reich und habe alles im
Überfluss, es fehlt mir an nichts", und dabei merkst du nicht,
in was für einem jämmerlichen Zustand du bist - arm, blind
und nackt. [...] Darum mach Schluss mit deiner
Gleichgültigkeit und kehre um! (Offenbarung 3)

Als ich diese Verse lese durchfährt es mich wie ein Blitz.
Schlagartig wird mir klar, dass Gott mich genau kennt und
total durchschaut. Mein selbstsüchtiges Doppelleben ist in
seinen Augen ein jämmerlicher Zustand und ich verspüre,
dass eine Entscheidung nötig ist. In mir kämpft es und ich
wäge beide Möglichkeiten zu leben ab. Die Abenteuer, der
Spaß und die Anerkennung meiner Freunde stehen auf der
einen Seite. Andererseits ist mir auch bewusst, dass ich Gott
zum Leben brauche. Irgendwie spüre ich, dass ich nur durch
ein Leben mit Jesus wirklich glücklich werden kann. Ich bete
in meinem Herzen zu Ihm und bitte Ihn um Vergebung für
mein bisheriges Treiben, und dass ER mir hilft so zu leben
wie ER es will.
Fragen

Von jetzt an verbringe ich mehr Zeit mit den anderen


Christen aus dem Jugendkreis und nicht mehr so viel mit
meinen Freunden aus der Schule. Ich bin auch meinen
Eltern gehorsam, was nicht immer leicht ist, wenn es zum
Beispiel um die Frage geht, wie lange ich fortgehen darf. Da
muss ich so manchen Nachteil in Kauf nehmen, doch ich bin
fest entschlossen Gottes Willen zu tun. Mit der Zeit aber
tauchen einige Zweifel über das Christentum auf.

Ich bin Christ geworden, weil ich in der Bibel gelesen habe
und auch meine Eltern Christen sind. Wer sagt mir, dass das
die richtige Religion ist? Wenn ich in Saudi Arabien
aufgewachsen wäre, dann hätte ich den Koran gelesen und
wäre jetzt Moslem.
So begann ich mich mit den anderen Religionen zu
beschäftigen. Ich informierte mich, wie andere Ihren
Glauben leben und verglich es mit dem was ich gelernt
hatte. Dabei fiel mir auf, dass der Glaube an Jesus sich von
allen anderen unterscheidet, weil Jesus bereits alles für die
Menschen getan hat, um sie mit Gott in Verbindung zu
bringen. Man braucht dazu keine guten Werke vorweisen,
sondern einfach nur an sein vollbrachtes Werk zu glauben.
Bei allen anderen Glaubensrichtungen muss der Mensch
meist ziemlich anstrengende Werke vollbringen, um Gott
oder den Göttern näher zu kommen.

Je mehr ich von anderen Religionen, Kulturen und Bräuchen


erfuhr, umso dankbarer wurde ich für das was ich durch
Jesus hatte. Jesus ist auch der einzige, der von den Toten
auferstand und nicht mehr gestorben ist. Kurz
zusammengefasst ist Religion die Suche des Menschen
nach Gott. Im Gegensatz dazu ist Jesus Christus die Suche
Gottes nach den Menschen. Ich lernte immer mehr
Menschen kennen, die sich von Ihm finden ließen und dabei
völlig verändert wurden. Manche hatten echt ein kaputtes
Leben in Alkohol, Drogen oder Beziehungsproblemen, und
jetzt sind sie frei und glücklich. Am meisten überzeugte mich
jedoch dass persönliche Erleben von Gottes Eingreifen in
meinem Leben als ich vor einem Problem stand, dass ich
selber nicht mehr lösen konnte.

Das große Abenteuer

In einem Buch von Brother Andrew lese ich, wie Gott ihm
geholfen hat tausende Bibeln über die verschlossenen
Grenzen zu den Christen in kommunistischen Ländern zu
bringen. Am Ende des Buches bittet er, dass noch weitere
Christen bei solchen Schmuggelaktionen mithelfen. Weil
mich die Not der Christen in diesen Ländern bewegt, und
mich diese große Glaubensherausforderung reizt, bewerbe
ich mich gleich dafür. Ich werde genommen und nach China
geschickt, weil dort ganz viele Christen keine eigene Bibel
haben, und es ihnen nicht erlaubt ist sie über die Grenze zu
bringen.

Ich fliege ganz alleine von Österreich nach China und schon
der Hinflug ist eine Vertrauensprüfung. Da alles im
Geheimen abläuft bekomme ich keine Angabe über den
Treffpunkt oder eine Adresse wo ich hinkommen soll. Das
einzige was ich habe ist eine Telefonnummer die ich
auswendig lernen muss. Ich vertraue ganz auf den Herrn,
dass er einen Plan und alles im Griff hat. Er schenkt mir
auch eine übernatürliche Ruhe und Gelassenheit dabei. Am
Flughafen in Hongkong wähle ich dann meine Nummer und
bekomme von der Person am Telefon Anweisungen wo der
Treffpunkt stattfindet. Wie durch ein Wunder finde ich mich
als hinterwäldlerischer Alpenbewohner im
Großstadtdschungel dieser 6 Millionenstadt zurecht. Ich
treffe auf ein Team von begeisterten Christen aus aller Welt
die wie ich mithelfen um Bibeln und andere christliche
Bücher über die Grenze zu bringen. Als Touristen getarnt
und die Koffer voll gestopft mit dieser wertvollen Ware
machen wir uns auf die Reise zu den verfolgten
Glaubensgeschwistern in China.

Wir sind tausende Kilometer unterwegs mit Zügen, Schiffen,


klapprigen Bussen und chaotischen Taxifahrern, bei deren
Fahrstil man intensives Beten um Bewahrung lernt. Wenn
wir die Bibeln sicher abgeliefert haben reisen wir wieder aus
und holen uns neue und versuchen bei einem anderen
Grenzübergang wieder ins Land zu kommen. Das
Überqueren der Grenze ist natürlich immer das
spannendste. Man kann menschlich nichts mehr tun und
sich nur noch auf Gottes Eingreifen verlassen, damit man
nicht entdeckt und die Bibeln beschlagnahmt werden.
Einmal werden unsere Koffer am Flughafen kontrolliert, und
wir denken jetzt ist es aus. Doch als der Beamte die
chinesischen Bibeln sieht sagte er: "This is a very important
book. China needs this book!!!" So hat Gott seinen Diener an
diesem Tag am richtigen Ort platziert, und wir können froh
und glücklich weiterreisen.

Neben unserer Aufgabe Bibeln zu liefern sehen wir auch viel


von den Sehenswürdigkeiten dieses Riesenreiches. Die
Armut und die schlechten Lebensbedingung in China
machen mich nachdenklich, und ich kehre als veränderter
und noch mehr dankbarer Mensch nach Österreich zurück.
Unvergesslich bleibt mir die Begegnung mit den
chinesischen Christen. Wenn wir ihnen die Bibeln übergaben
strahlten ihre Augen eine tiefe Dankbarkeit aus. Es war für
sie so großartig, dass wir uns von einem Ende der Erde
aufgemacht hatten um ihnen das kostbare Wort Gottes zu
bringen. Es gibt nichts Schöneres und Spannenderes als
sich von ganzem Herzen für den Herrn Jesus einzusetzen,
und damit anderen Menschen und Ihm Freude zu bereiten.

Mein Gott ist gut

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, kann ich


nur voller Dank meinem Herrn die Ehre dafür geben. Er hat
so viel Geduld mit mir gehabt und mich in seiner Liebe mit
einem intensiven, abenteuerlichen und total erfüllten Leben
beschenkt. Im Rückblick kommt es mir fast wie ein Traum
vor, dass ich das Alles in so kurzer Zeit erleben durfte. Jesus
Christus ist real in meinem Leben und ich bin schon sehr
gespannt, was sein Wille für mich in der Zukunft ist. Denn
Eines weiß ich: "SEIN WILLE IST GUT". Sowie auch der
meiner Eltern. Denn heute bin ich froh, dass sie mich damals
in die Jungschar gesteckt haben und nicht zum
Fußballtraining. Wäre ich auch der beste Fußballer der Welt
geworden, und würde monatlich tausende Euros verdienen,
nie und nimmer würde ich mit dem ultimativen Leben
tauschen, dass der Herr Jesus für mich vorbereitet hat.

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Mit 15 Jahren hatte ich nicht gerade den besten Ruf in der
Schule: ich trank nicht, nahm keine Drogen, hatte keine
Freundin, bekam relativ gute Noten und noch dazu glaubte
ich an Gott.

Geboren am 4. Juli´79 - aufgewachsen sehr christlich und


wohlbehütet in (m)einem kleinen, privilegierten Paradies: ein
idyllisches Kuhdorf am Hallstättersee, fern von jeder
Zivilisation.
Ich zweifelte nie, dass es einen Gott gibt, doch das
Christentum schien mir mit der Zeit immer weniger
Aufregendes zu bieten. Mit dem Windsurfen und
Snowboarden war das schon etwas ganz anderes.
D a s war wirklich aufregend! Es interessierte mich nur eins:
schneller, besser, höher, weiter, wilder und verrückter zu
fahren – bei Flachwasser, im Fluss oder in der Brandung, im
Geröll, im Tiefschnee oder am Asphalt – es war mir egal wo!
Hauptsache es machte Spaß und es ging ans Limit!

Wer würde nicht lieber anstatt abends in der Bibel zu lesen


und zu beten - bei Sonnenuntergang und Föhnsturm mit ein
paar Jumps und Jibes die Zuschauer am See begeistern?
So fand ich meine Anerkennung. Ich gehörte zu den besten
Surfern am See, und im Winter war ich so oft es ging mit
dem Board am Berg. Ohne lange zu überlegen, wurde für
meinen ersehnten Kick viel geopfert: mein Sparbuch, die
Freizeit, meine Frisur (wenn ich jemals eine hatte) und der
Frieden im christlichen Elternhaus. Was Gott betraf hatte ich
immer ein ruhiges Gewissen. Im Gegensatz zu meinen
Freunden, die mit Alkoholexzessen und vielen Mädels
prahlten, war ich doch ein recht guter Mensch, dachte ich.
Einen Rausch von Drogen oder Alk hatte ich zumindest nie –
den holte ich mir ganz woanders: Draußen in der Natur, im
Sommer oder im Winter mit meinen Boards. Manchmal
alleine, meistens aber mit meinem Bruder – der oft noch
verrücktere Ideen hatte als ich! (mehr dazu im Video!)

Meine kleine, paradiesische Welt war für mich in Ordnung,


und es gäbe eigentlich nichts mehr aus meinem Leben zu
berichten, wenn nicht jemand ganz Besonderer begonnen
hätte, sich ernsthaft in mein Leben einzumischen. Diese
Person beobachtete mich schon seit dem ich geboren wurde
und hatte nur einen Wunsch: eine persönliche Beziehung zu
mir aufzubauen. Hätte ich folgendes nicht alles selbst erlebt,
würde ich solche Erlebnisse wahrscheinlich keinem glauben.
Als ich 14 Jahre alt war, hatte ich meine erste bewusste
Begegnung mit IHM, dem Herrn Jesus Christus. Es war
während einer Predigt, in der es darum ging, Jesus sein
Leben zu schenken. Ich kann mich noch genau an meinen
inneren Kampf erinnern, der damals in mir tobte, als ich
spürte, dass Jesus bei meinem Herzen anklopfte. Ich war
aufgeregt wie selten zuvor. Obwohl ich nicht alles von der
Predigt verstand, begriff ich eins: Jesus Christus will mich an
seiner Hand nehmen. So versprach ich IHM in einem Gebet,
dass auch ich an seiner Hand leben will – hatte aber noch
keine Ahnung, was das eigentlich bedeutete. Zu diesem
Zeitpunkt zweifelte ich noch sehr stark, ob dieser Jesus mich
wirklich zufriedener machen könnte, als mein
begehrenswerter Lifestyle als Surfer und Snowbaorder.
Leider hatte ich noch überhaupt keine Ahnung wozu Gott
fähig ist...

Und so lebte ich einige Zeit in zwei Welten: in der


Christlichen und in meiner eigenen. Ich war nicht besonders
glücklich, und wusste auch, dass Jesus traurig über mich
war, denn oft schämte ich mich sogar für IHN. Doch in seiner
Geduld und Liebe ging er mir nach – manchmal sogar bis
aufs Wasser und an den Strand... Nach einer Woche völliger
Flaute in Apulien (ich war damals Surflehrer dort), war mein
Surferherz so verzweifelt, dass ich anfing um 4 Windstärken
zu beten. Am nächsten Tag waren sie wirklich da.
Zusammen mit einem Freund knieten wir uns anschließend
am Strand nieder, und beteten um 5 Windstärken. Auch das
wurde am nächsten Morgen Wirklichkeit, und nach einem
Gebet um noch mehr Wind war schließlich so ein Sturm,
dass es uns unmöglich war aufs Wasser zu gehen.
Diese und ähnliche Erlebnisse ermutigten mich damals sehr
in meinem Glauben. Ich konnte diesen Jesus als lebendigen
Herrn und Gott immer besser kennen lernen. Ich las viel in
der Bibel und eines Tages – schon 5 Jahre nach der ersten
Begegnung mit Ihm, wurde ich total herausgefordert:
So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem,
was er hat, der kann nicht mein Jünger sein!
Überlegt es euch vorher gut, ob ihr wirklich bereit seid, alles
für mich aufzugeben und mir nachzufolgen! (Lukas 14,33)

Diese Worte trafen mich. Ich wollte sein Jünger sein, aber
was wäre, wenn ich dafür mein Liebstes - das Surfen
aufgeben müsste? Ich wusste, dass ich nicht beides haben
konnte – meinen bisherigen Lebensstil u n d ihm gleichzeitig
nachfolgen!
Ich musste mich entscheiden. Ich wusste, dass auch ich am
Ende meines Lebens, vor Gott persönlich, vor Jesus
Christus stehen werde.

Was würde es mir dann nützen, wenn ich die ganze Welt
gewonnen, aber dabei das ewige Leben verloren hätte?
(Mattäus 16,26)

So vertraute ich ihm diesmal ganz, und gab ihm mein Leben
mit allem was dazugehörte: Sogar mein Surfzeug verkaufte
bzw. verschenkte ich, mein bestes Snowboard brach mir
auch ab, mein Geld, meine Zeit und Talente sollten von nun
an auch für IHN eingesetzt werden. Ich kapitulierte
sozusagen vor den Worten des Herrn. Durch das Lesen in
der Bibel verstand ich auch, dass meine Sünden, vor allem
der Egoismus mich von Gott trennten. Die Strafe dafür wäre
der Tod und das Verlorensein in der Hölle. Doch Jesus kam
um diese Strafe auf sich zu nehmen und starb an meiner
Stelle!

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen


Sohn (Jesus Christus) sandte, damit jeder der an IHN glaubt
nicht verloren, sonder ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Durch diesen Glauben an Jesus wurde ich frei und glücklich,


wie ich es noch nie vorher war. Denn ich durfte durch seine
Gnade verstehen, dass es einen Platz in der Mitte meines
Herzens gab, der nicht mit Adrenalin, Fun und Aktion zu
füllen war, sondern nur mit einem: nämlich mit einer
lebendigen Person, mit Jesus Christus! Und Ihm
nachzufolgen bedeutet wahres Leben, anhaltende Freude
und Frieden zu finden. ER allein ist der Weg, die Wahrheit
und das Leben. ER allein ist der Grund, warum das Leben
mehr als ein chasing the wind, -ein Versuch den Wind
einzufangen- sein kann.

– andreas schmaranzer