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PRESSEINFORMATION

16. August 2010

COMFORT-Städtereport Rosenheim

ROSENHEIM GLÄNZT MIT SENSATIONELL HOHER ZENTRALITÄT – MIETPREISE


IN DEN 1A-LAGEN STEIGEN IN FÜNF JAHREN UM RUND 40 PROZENT

In Rosenheim leben rund 61.000 Einwohner. Die Stadt liegt in der sogenannten „Super-
Region Alpin-Arc“. Diese umfasst das gesamte deutsche, österreichische und italieni-
sche Alpengebiet und wird von der Europäischen Kommission als die wirtschaftlich
stärkste Super-Region der EU beurteilt. Die von mittelständischer Wirtschaft geprägte
Stadt hat ihren Schwerpunkt in den Bereichen Holztechnik, Informations- und Kommuni-
kationstechnik sowie in Ausstellungen und Kongressen. Einige der bekannten Unter-
nehmen aus Rosenheim sind der Schuhhersteller Gabor AG, der Lebensmittelhersteller
Danone, die Kathrein-Werke KG und die Klepper Faltbootwerft AG.

Kennziffern für Rosenheim

Einwohnerzahl: 60.711

Bevölkerungsentwicklung: 1,1 %

Sozialversicherungspflichtig
29.122
Beschäftigte:

Arbeitslosenquote: 6,4%

Kaufkraftkennziffer: 102,95

Kaufpreisentwicklung:

Zentralitätskennziffer: 197,3

Quelle: BBE, Statistische Landesämter, Bundesagentur für Arbeit Quelle: COMFORT Marktbericht 2009/2010

Rosenheim gilt als die wichtigste Einkaufsstadt im gesamten südostoberbayerischen


Raum, wie Manfred A. Schalk, Geschäftsführer der COMFORT München GmbH, in ei-
nem aktuellen Städtereport des auf die Vermittlung von Ladenlokalen und Geschäfts-
häusern in 1A-Lagen spezialisierten Maklerunternehmens COMFORT, feststellt. Der
gesamte Einzugsbereich, der bis nach Österreich reicht, umfasst etwa 500.000 -
600.000 Menschen. Dies erklärt auch den geradezu sensationell hohen Wert für die
Zentralität, der von der BBE Köln für das Jahr 2010 mit einer Kennziffer oberhalb von
197 angegeben wird. Der Bundesdurchschnitt beträgt gerade einmal 100. Das Bevölke-
rungswachstum in den letzten zehn Jahren betrug etwa drei Prozent. In einem Ranking
der Städte in Deutschland mit dem höchsten Einzelhandelsumsatz erreichte Rosenheim
im Jahr 2009 den achten Rang. „Im Ranking vergleichbarer Städte der Größenordnung
um 60.000 Einwohner werden in Rosenheim vor diesem Hintergrund absolut überdurch-
schnittliche Spitzenmieten gezahlt“, berichtet Schalk.
Als Top-1A-Lage der Stadt gilt, obwohl sie teilweise eine Fahrstraße ist, die Münchener
Straße zwischen Bahnhofstraße und Prinzregentenstraße. In diesem Bereich müssen
Einzelhändler bei Neuanmietung eines Ladenlokales mit einer Größe von 80 bis 120 m²
nach COMORT-Recherchen Mieten von 100 EUR/m² kalkulieren. Für Verkaufsflächen
zwischen 300 und 500 m² werden nach COMFORT-Angaben aktuell Mietpreise von 55
EUR/m² erzielt. Im Fünf-Jahres-Vergleich bedeutet dies Steigerungsraten von knapp 40
% für die kleineren und mehr als 22 % für die größeren Ladenlokale.

Top-Filialisten wie Hennes & Mauritz, Thalia Buchhandlung, Vero Moda / Jack & Jones,
Douglas, Geox, New Yorker und K&L Ruppert sind an der Münchner Straße ansässig.
Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone ist in diesem Frühjahr in einen 250 m²
großen Shop auf der Münchner Straße 3 eingezogen, zuvor wurden die Flächen lange
Jahre durch die Buchhandlung Fuchs betrieben. In die vorherigen Räume von Vodafone
an der Münchner Straße 9 ist der Modeschmuckanbieter Bijou Brigitte eingezogen.

Des Weiteren hat es nach sehr langer Zeit einmal wieder Betreiber- und Konzeptwech-
sel an der Münchner Straße Richtung Bahnhofstraße gegeben. In die von der Com-
merzbank genutzte Liegenschaft Münchner Straße 32 a ist der Textilanbieter Cecil ein-
gezogen und das zuvor von Biba genutzte Ladenlokal an der Münchner Straße 32 hat
Marc O‘ Polo Women übernommen. Ein weiterer Wechsel fand in direkter Nachbar-
schaft statt, wo Street One die von Stalf genutzten Flächen in dem Geschäftshaus
Münchner Straße 30 angemietet hat. „Zusammengefasst heißt dies, dass unlängst mehr
Wechsel innerhalb der 1A-Lage stattfand als in den vergangenen fünf Jahren zusam-
men“, sagt Schalk. „Wir leiten daraus ab, dass der Standort Rosenheim immer besser
und von immer mehr Filialunternehmen für Company Stores entdeckt wird, denn wir
haben nicht einen Filialisten gesehen, der seine Flächen abgegeben hat. Es waren wie-
der einmal die sogenannten Einzelkämpfer, die dem Druck der großen und begehrten
Marken nicht Stand halten konnten.“

Foto: Rosenheim, Der neue Marc O‘ Polo Store Women in der Münchner Straße 32
Quelle: COMFORT München GmbH

In der etwas abgeschwächten Lage der Fußgängerzone in Rosenheim in Richtung Max-


Josefs-Platz befinden sich noch einige alt eingesessene Unternehmen - vorwiegend aus
der Gastronomiebranche. Aber auch Textilunternehmen wie Peek & Cloppenburg, More
& More, Marc O‘ Polo Men oder Esprit sind hier ansässig. Speziell der Max-Josefs-Platz
bildet einen städtebaulichen sowie gastronomischen Anziehungspunkt.
Mit den „Rosenheim-Arcaden“ wollte der Essener Projektentwickler mfi unter dem Motto
„Zukunft Bahngelände – die Chance für Rosenheim“ am Bahnhofsgelände bis zu
20.000m² weitere Handelsflächen errichten. Das Arcaden-Projekt der mfi stieß jedoch
bei einem Bürgerentscheid auf einhellige Ablehnung. Das Bahnhofsgebäude soll nun –
unabhängig von der mfi – bis zur Landesgartenschau 2010 modernisiert werden. Ziel
der Stadt Rosenheim ist es auch, das Bahnhofsvorfeld als Tor zur Innenstadt einladen-
der zu gestalten.

„Die klassischen Rosenheimer 1A-Lagen werden auf Grund der exzellenten Standort-
faktoren auch von Investorenseite nachhaltig geschätzt und nachgefragt“ resümiert
Manfred A. Schalk. Dabei müssten institutionelle Käufer bereit sein, die Größe von Ro-
senheim (Rosenheim hat gerade einmal gut 60.000 Einwohner) zu akzeptieren und die-
se unter Umständen vorhandene „Ankaufshürde“ zu nehmen. „Wenn das nicht der Fall
ist, freuen sich umso mehr die interessierten privaten Investoren und Family Offices, da
dann der Wettbewerb im Falle einer konkreten Kaufgelegenheit etwas geringer ausfällt.“
Insgesamt also weiterhin sehr gute Zukunftsperspektiven für Rosenheim.

Mietpreisangabe für die 1A-Lage

Die aufgeführten Angaben zu Mietpreisen in den 1A-Lagen beziehen sich auf Neuabschlüsse von Mietverträgen im
Jahr 2009 und auf ein standardisiertes, idealtypisches (fiktives) Ladenlokal mit ebenerdigem und stufenfreiem
Zugang, rechtwinkligem Zuschnitt sowie einer baulichen Ausstattung gehobener Art und Güte. Die Entwicklung zum
Vorjahr ist am Ende eines jeden Balkens in Prozent aufgeführt.

COMFORT City Index (CCI)


Der COMFORT City Index beurteilt einen Standort unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Kennzahlen, aber
auch vor dem Hintergrund der Nachfrage seitens des Einzelhandels und vieler anderer relevanter Fakten. Wird der
Standort von umliegenden Shopping-Centern bedroht, prosperiert das Umfeld oder befindet sich die Region in einer
strukturellen Krise? Wie sieht die Angebotsstruktur aus? Wie gestaltet sich das Verhältnis der Verkaufsflächen in
der Innenstadt zur Gesamtverkaufsfläche der Stadt? Wie stellt sich die Flächenproduktivität in der Innenstadt dar?
Wie gut ist die Innenstadt mit dem Pkw zu erreichen? Diese und andere Fragen fließen in die Beurteilung mit ein.
Eine genauere Definition findet sich unter www.comfort.de. Die Attraktivität für den Einzelhandel wird in
Einkaufstüten angegeben. Um zu feineren Abstufungen zu gelangen, darf die letzte Tüte auch einmal halb voll bzw.
leer sein.

Die COMFORT-Gruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1979 auf die Vermittlung von
Geschäftshäusern und Ladenlokalen in den 1A-Lagen deutscher Innenstädte spezia-
lisiert. Zu der Unternehmensgruppe, die im vergangenen Jahr ihr 30-jähriges Bestehen
feierte, zählt neben dem Parkhaus- und Garagenspezialisten COMFORT City Parking
auch die COMFORT Center Consulting GmbH, die sich auf die Konzeption, Entwicklung
und die Vermietung innerstädtischer Einkaufszentren konzentriert. Zu ihren Dienstleis-
tungen zählt auch das Centermanagement. Die COMFORT-Gruppe unterhält Büros in
Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und München.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Kathrin Friedrich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
unter der Rufnummer +49 211 9550-154 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen
zur COMFORT-Gruppe erhalten Sie auch im Internet unter www.comfort.de.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.