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PoC-Islamismus

Kritik der Veranstaltung mit Furat Abdulle


Unter dem Titel “We stand together” veranstaltet das Eine zynische Verlautbarung angesichts der tausenden
“Black_POC feministische Archiv” drei Veranstaltungen, von Raketenangriffen auf israelische Zivilisten, angesichts
darunter ein Poetry-Slam “Spoken Word” mit Furat Ab- der 171 Selbstmordattentate, die erst durch den Bau von
dulle am 21.10.2017. Sperranlagen eingedämmt werden konnten, angesichts der
Furat Abdulle war stellvertretende ASTA-Vorsitzende ständigen Messer- und Auto-Attentate. Hier bewahrheitet
der Universität Mainz, bis sie ein Misstrauensantrag eines sich Paul Spiegels Kritik: “Hinter dem Ruf nach Frieden
parteiübergreifenden Bündnisses am 9.11.2016 entließ. Im verschanzen sich die Mörder.”
Antrag heißt es: Abdulle ist klar im pop-islamistischen Spektrum zu
verorten. Über i.Slam sagt sie: „Viele andere Slammer
“Im Plenum am 21.07.2016 wurde von Furat Abdulle ein haben sexistische und blasphemische Beiträge. Wir wollen
offensichtlich gefälschter Screenshot über einen Mitref- nicht auf diese Weise artikulieren.“5 Die Burkadiskussion
erenten [...] herumgezeigt, der vorgeblich zeigt, wie sich diene nur dazu, andere Probleme zu übertünchen, der
dieser damit brüste, im AStA-Plenum Lügen unterge- Hijab sei feministisch.6
bracht zu haben und jetzt nur noch durchstimmen lassen Abdulles Facebook-Posts sind eine dem PoC-Umfeld an-
zu müssen. Die Fälschung war von schlechter Qualität, gepasste Mischung aus Da’wa (Ruf zum Islam) und anti-
und da der Betroffene dem Vorstand direkt sein Handy zur rassistischem Engagement light, das Analyse und Aktion
Überprüfung zur Verfügung gestellt hatte, ließ sich die durch öffentlich zelebrierte Emotion ersetzt. Die ostenta-
falsche Verdächtigung rasch ausräumen.” tive Verurteilung von Terrorismus und Antisemitismus
gehört heute zum Pop-Islamismus dazu. Sie geht bruchlos
Sie hat darüber hinaus einen Vortrag über israelbezogenen einher mit Aktivismus gegen die Existenz des israelischen
Antisemitismus mit ihrem Veto im ASTA verhindert und Staates (BDS) und Leugnung von israelbezogenem An-
versuchte ihrerseits, Veranstaltungen mit einer Rednerin tisemitismus oder der Ursächlichkeit des palästinensischen
durchzusetzen, die das Outing von Juden forderte, die nur Terrorismus für den Nahostkonflikt. Dass sie mit dieser
als geoutete gegen Antisemitismus sprechen sollen dürfen. Strategie an die identitätspolitische Vereinnahmung von
Ferner versuchte sie einen Vortrag mit Faisal Garba an Rassismuskritik durch den “Black_PoC feministischen Ar-
der Universität Mainz durchzusetzen1 und empörte sich chivs” Marburg andocken konnte, ist wenig überraschend.
mit der Linken Liste über die Verweigerung von Räumli- Bereits in den 1950-ern gelang es der arabischen Liga, den
chkeiten durch die Universität Mainz. Faisal Garba ist ein israelbezogenen Antisemitismus in die schwarze Bürger-
umtriebiger Aktivist der BDS-Bewegung,2 die versucht, rechtsbewegung der USA und in die subsaharischen
israelische WissenschaftlerInnen aus Universitäten zu Staaten zu tragen. Die infame UN-Resolution 3379 (1975)
vertreiben und den jüdischen Staat mit ökonomischen setzte die Gleichsetzung von Zionismus und Rassismus
Boykottmaßnahmen gegen den antisemitischen Terror der global durch. Solche Gleichungen sind attraktiv, wo man
Hamas, Fatah und PFLP zu schwächen. Garba forderte in Kritik und Reflexion durch Zugehörigkeit ersetzt hat.
einer Veranstaltung des University of Cape Town Pales- Wir sprechen uns öffentlich gegen die antizionistische und
tine Solidarity Forum auf die ohnehin rhetorische Frage, islamistische Agitation auch unter dem Deckmantel eines
ob man Israel boykottieren solle oder nicht: “May we be vermeintlichen Antirassismus aus.
here next year, not discussing whether or not to boycott,
but how to boycott.”3
Abdulle organisierte in Mainz am 23.9.2014 mit ihrer Bündnis gegen Antisemitismus Marburg
Gruppe i.Slam einen “Streetslam” (öffentliches Dichten)
gegen die israelische Intervention in Gaza. Der Tenor: https://www.facebook.com/Buendnis.Gegen.Antisemitismus.Marburg
„Wir wollen einfach in Frieden leben.“4

1 https://www.facebook.com/events/1878041692466904
2 https://www.youtube.com/watch?v=7lKzCKyPW2U 5 http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrich-
3 https://twitter.com/UCT_PSF/status/730803287272886272 ten-mainz/slammen-fuer-den-frieden_14632471.htm.
4 http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrich- 6 https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1291053864325
ten-mainz/slammen-fuer-den-frieden_14632471.htm. 380&set=a.117841631646615.19263.100002623367315.