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Die marokkanische Botschaft in Südafrika entkräftet Pretorias Vorwürfe in Bezug auf

die territoriale Integrität Marokkos

Johannesburg-Marokkos Botschaft in Südafrika bestritt am Dienstag, den 14. April 2020 die
Vorwürfe des südafrikanischen Ministeriums für Internationale Beziehungen und
Zusammenarbeit (DIRCO) in Bezug auf die territoriale Integrität Marokkos.

Auf der Grundlage unwiderlegbarer rechtlicher politischer und historischer Tatbestände


unterstrich die Kanzlei in einer Pressemitteilung für die Medien die Grundlagen, Beweise und
Wahrheiten, die die Legitimität des Anliegens der territorialen Integrität des Königreichs
veranschaulichen.

Punkt für Punkt entkräftet sie die phantasievollen Erfindungen in einer Pressemitteilung, die
DIRCO am Montag als Antwort auf einen Artikel der marokkanischen Presseagentur (MAP)
über die südafrikanische Position zur Frage der marokkanischen Sahara während eines
Briefings des Sekretariats veröffentlicht hat. In dieser Frage unterstrich die Botschaft des
Königreichs Marokko sofort den unangemessenen fehlerhaften und trügerischen Charakter
des südafrikanischen Arguments, das die marokkanische Sahara als "die letzte Kolonie in
Afrika" betrachtet.

Dies stellt eine Behauptung dar, die völlig im Widerspruch zur Realität vor Ort steht, wie sie
im Laufe der Jahre von den Vereinten Nationen aufgestellt wurde, die ausschließlich das
Dossier des regionalen Konflikts managen, der von Grund auf um die territoriale Integrität
Marokkos zustande gekommen ist, stellte die Botschaft die Erklärung auf.

Aus rechtlicher Sicht erinnert die Botschaft daran, dass fast 70 Resolutionen des
Sicherheitsrates und nicht weniger als 120 Berichte der verschiedenen UNO-Generalsekretäre
zu dieser Frage keinen Hinweis auf die marokkanische Sahara als "besetztes Gebiet" oder auf
Marokko als "Besatzungsmacht" enthielten", erinnert die Botschaft daran, betonend, dass die
diesbezüglichen Vorwürfe des DIRCO eindeutig eine politische und ideologische
Stellungnahme ohne Rechtsgrundlage darstellen.

Und die Botschaft verwies darauf, dass die südlichen Provinzen lange vor der Kolonialzeit
immer ein wesentlicher Bestandteil des marokkanischen Territoriums waren. Zahlreiche
Verträge, die im 18. und 19. Jahrhundert abgeschlossen wurden, werden ins Leben gerufen,
um diese Realität zu bestätigen, die sich amnesischen Häuptern zu entziehen scheint.

Der Internationale Gerichtshof (IGH), der in den Annäherungen des DIRCO zitiert wurde,
hatte in einem am 16. Oktober 1975 herausgegebenen Gutachten betont, dass die Region der
marokkanischen Sahara zum Zeitpunkt der spanischen Kolonialisierung in 1884 kein "Terra
Nullius" war und dass diese Treue zwischen dem König Marokkos und den Stämmen der
Region fortbestand.

Die Botschaft Marokkos in Pretoria hob andererseits hervor, dass die politische Entwicklung
des Dossiers Marokkos die Legitimität seiner nationalen Sache bestätigt. Die Mehrheit der
Staaten der Welt steht den Bemühungen Marokkos zwecks der Beilegung dieses regionalen
Streits bei, insbesondere durch die Autonomie-Initiative im Rahmen der marokkanischen
Souveränität.

Diejenigen, die diese historischen rechtlichen und politischen Realitäten der marokkanischen
Sahara ignorieren, laufen vergeblich an, die Geschichte durch eine trügerische Erzählung
ohne Zukunft neuzuschreiben.

Als gewähltes Mitglied des UNO-Sicherheitsrates für Afrika ist Südafrika dazu aufgefordert,
die Positionen Afrikas zu revidieren, betonte die Botschaft weiter, nachschiebend, dass die
blinde Ausrichtung auf die Positionen Algeriens und der Separatisten der Front Polisario
einen fatalen Schlag der Legitimität dieser Haltung beibringt.

Die kontinentale Führung verliert in diesem Fall ihr Wesen, ihre Unparteilichkeit und ihre
Verantwortung, stellt die Kanzlei erneut die Feststellung auf, daran erinnernd, dass die
Afrikanische Union die Exklusivität des UNO-Prozesses gemäß dem Beschluss 693 des AU-
Gipfels vom Juli 2018 in Nouakchott feststellt.

Unter Rückgriff auf die Ungenauigkeiten der Erklärungen des DIRCO zum Referendum als
Option zur Abklärung der Frage der marokkanischen Sahara bekräftigt die Botschaft, dass
diese Option von den Vereinten Nationen seit 2001 ausgeschlagen wurde.

In 2000 war der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, zum Schluss
gekommen, dass diese Option nicht anwendbar sei, und forderte die Parteien dazu auf, auf
eine politische Lösung hinzuarbeiten, sagte die Botschaft und fügte hinzu, dass der
Sicherheitsrat bezogen auf dieses Datum die Parteien dazu aufgerufen habe, zu einer für beide
Seiten akzeptablen politischen Lösung zu gelangen.

Infolgedessen wurde in keiner Resolution des Rates die Option eines Referendums in den
letzten 21 Jahren aufgeführt, stellt die Botschaft fest und betont, dass die Vereinten Nationen
die Dynamik dieses Ansatzes beibehalten, indem sie die Parteien Marokko, Algerien,
Mauretanien und die Separatisten der Front Polisario dazu auffordern, die Diskussionen im
Rahmen der Genfer Rundtische fortzusetzen, um eine realistische pragmatische und
dauerhafte politische Lösung auf Kompromisswege erzielen zu dürfen.

In allen in dieser Richtung verabschiedeten Resolutionen wird die Vorrangstellung der von
Marokko unterbreiteten Autonomieinitiative als seriöser und glaubwürdiger Plan in den
Vordergrund gestellt, fügt die Botschaft hinzu.

In Bezug auf die Unterrichtung des Sicherheitsrates über die marokkanische Sahara stellte die
Botschaft fest, dass Südafrika der Presse einen Entwurf von Elementen vorschlug, die nicht
den Inhalt des Austauschs innerhalb des Rates widerspiegeln, was von allen anderen
Mitgliedern des UNO-Gremiums abgelehnt wurde, einschließlich von den beiden
afrikanischen Mitgliedern des Sicherheitsrates, eine Realität, die Südafrika in eine Situation
der Isolation brachte, die es veranlasste, seinen Vorschlag zurückzuziehen.

Und die Kanzlei kommt zum Schluss, dass die Frage der Sahara für das marokkanische Volk
unabhängig von den Feinden der territorialen Integrität des Königreichs nicht nur auf der
Tagesordnung des UNO-Sicherheitsrates steht, sondern eine historische Ungerechtigkeit
darstellt, die gegen das marokkanische Volk auf dem Weg der Wiederherstellung seiner
territorialen Integrität begangen wurde. Dies ist ein Thema, das eng mit der Würde und der
Souveränität des marokkanischen Volkes in Verbindung steht.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com