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23.03.2020 – 30.03.

2020

Aufgaben bis 30.03.2020


1. Lest und schreibt im Heft die Zusamenfassung von Akt 1. ( Die Fragen
aus dem Buch sollen im Heft beantwortet sein!).
2. Lest Akt 2 aus dem Buch ( Seite 13-17)
3. Lest und schreibt im Heft die Zusammenfassung Akt 2. ( Die Fragen
aus dem Buch sollen im Heft beantwortet sein!).

IPHIGENIE AUF TAURIS, J.W. GOETHE (Klassik)


Zusammenfassung 1. Akt / Inhaltsangabe 1. Akt ( Seite 3-12)
Die Handlung beginnt auf der Insel „Tauris”, welche heute die Krim ist (Schwarzes Meer,
Ukraine).
Iphigenie geht in den heiligen Hain (Baumgruppe) der Tempelanlage in der sie als Priesterin
tätig ist . Sie lebt bereits seit mehreren Jahren auf der Insel, fühlt sich dort aber noch immer
genauso fremd wie am ersten Tag. Häufig steht sie mit einer Mischung von Einsamkeit und
Sehnsucht am Strand. Sie denkt dann an ihre Familie und an die Heimat Griechenland. Ihr
Vater ist der mächtige König Agamemnon, wodurch sie zur Familie der Tantaliden gehört.
Zudem hat sie einen Bruder (man wird später erfahren, dass er Orest heißt) und eine
Schwester (Elektra).

Iphigenie beklagt, dass sie es als Frau besonders schwer habe]. Männer hätten mehr Macht
und wüssten sich auch in Fremde eher zu helfen. Ihr Leben ist glücklicher, da sie Besitz
enhäufen, Siege erringen und schließlich einen ehrenvollen Tod sterben können . Frauen
hingegen seien zur reinen Pflichterfüllung verdammt, auch dann, wenn der Mann rau zu
ihnen ist.

Auf die Insel gebracht wurde sie von der Göttin Diana. Ursprünglich wollte der Vater von
Iphigenie sie opfern lassen. Wie man später erfährt, erhoffte sich Agamemnon davon
günstigeren Wind, um mit seiner Flotte in Richtung Troja zu fahren, welches er erobern
wollte. Kurz vor der Opferung wurde Iphigenie von Diana nach Tauris „teleportiert”. Für die
Göttin ist sie inzwischen als Priesterin tätig, aber nur mit Widerwillen, da sie lieber wieder
Zuhause wäre. Auf der Insel gefangen ist Iphigenie, da sie zum einen eine Verpflichtung
gegenüber Diana hat, welche ihr das Leben rettete[17]. Zum anderen unterbindet der König der
Insel, Thoas, ihre Abreise, den sie aber dennoch als „edlen Mann” bezeichnet. Im späteren
Verlauf des Buches wird man erfahren, dass Iphigenie ihn sehr schätzt und als zweiten Vater
betrachtet.

Der Auftritt endet damit, dass Iphigenie zur Göttin Diana betet. Sie wünscht sich, dass sie
wieder zurück zu ihrer Familie darf und dass Diana sie vom Leben auf der Insel, das sie als
zweiten Tod bezeichnet, erlöst [.

Kurze Zusammenfassung:

 Iphigenie ist auf der Insel Tauris (heutige Krim).


23.03.2020 – 30.03.2020

 Iphigenie läuft durch den Hain der Tempelanlage. Dort ist sie als Priesterin tätig. Der
Tempel widmet sich der Göttin Diana.
 Sie stammt aus der Familie der Tantaliden. Vater: König Agamemnon, Bruder: Orest,
Schwester: Elektra, Mutter: Klytämnestra.
 Agamemnon wollte sie der Göttin Diana opfern. Diana „teleportierte” Iphigenie nach
Tauris und rettete ihr so das Leben.
 Iphigenie lebt nun seit vielen Jahren als Tauris. Sie hat Sehnsucht nach Griechenland
und ihrer Familie, fühlt sich einsam und unglücklich.
 Sie kann nicht weg, da sie ihre Pflicht gegenüber Diana erfüllen muss und Thoas
(König der Insel) sie nicht gehen lässt.

Zusammenfassung 2. Akt / Inhaltsangabe 2. Akt ( Seite 13- 17)

Iphigenie ist noch immer im Hain des Tempels. Es tritt nun Arkas auf, der vom König zu ihr
geschickt wurde und ihr beste Grüße von diesem ausrichtet. Er verkündet, dass die Armee
große Siege errungen hat, sich auf dem Heimweg befinde und in Kürze wieder zurück sei.

Er drückt seine Bewunderung für Iphigenie aus und sieht sie offenbar als Vorbild für alle
Einwohner der Insel Tauris. Enttäuscht ist er jedoch darüber, dass sie viel über ihre
Vergangenheit für sich behält. Auf Tauris weiß demnach noch niemand, dass sie aus der
Familie der Tantaliden stammt.

Arkas erkennt, dass Iphigenie unglücklich ist, was sie selbst wenig später bestätigt. Sie fühlt
sich auf der Insel wie eine vertriebene und verwaiste Frau. Man erfährt, dass sie bereits seit
ihrer Jugend auf Tauris lebt und dass sich nach ihrer Ankunft mysteriösen Ankunft der König
persönlich gastfreundlich um sie gesorgt hat. Das ist bemerkenswert, denn zu dieser Zeit war
es auf der Insel üblich, dass jeder entdeckte Fremde möglichst bald im Tempel geopfert
wurde. Arkas betrachtet ihr abweisendes Verhalten daher als undankbar.

Iphigenie hat auf der Insel das Gefühl, dass sie nichts verändern kann und empfindet ihr
Leben daher als nutzlos. Ein solches Leben ist ihrer Meinung nach einem frühen Tod
gleichzusetzen. Arkas protestiert vehement dagegen und zählt auf was sie alles auf der Insel
bewegt hat: Erstens sei der König seit ihrer Ankunft wieder deutlich fröhlicher. Zweitens
konnte Iphigenie mit gutem Zureden die Taurer dazu bringen, den brutalen Brauch der
Menschenopfer abzuschaffen. Drittens sei die Göttin Diana so erfreut über die Veränderungen
gewesen, dass sie der Armee nun einen Sieg nach dem anderen gönnt. Viertens zeige der
König inzwischen deutlich mehr Milde, was sich positiv auf die Stimmung seiner Untertanen
auswirke.

Arkas deutet an, dass der König beabsichtigt, Iphigenie einen Antrag zu machen. Das ist
offenbar schon öfter vorgekommen, bisher ist sie diesen Anträgen aber immer ausgewichen.
Man erfährt, dass der König seinen Sohn verloren hat und dass er seitdem praktisch
niemandem mehr vertraue. Er habe Angst davor, einsam alt zu werden oder durch einen
Aufstand das Leben zu verlieren. Eine Heirat mit Iphigenie würde etwaiger Einsamkeit
vorbeugen. Falls Iphigenie einen Sohn bekäme, wäre zudem die Frage des Thronfolgers
geklärt.
23.03.2020 – 30.03.2020

Iphigenie jedoch will den König auf keinen Fall heiraten. Arkas bittet sie, sich etwas
entgegenkommender zu verhalten, vor allem da der König eher ein Mann des Kampfes und
daher nicht gut in Gesprächsführung sei. Er vermutet, dass der König über eine Ablehnung
des Heiratsantrags sehr ungehalten sein könnte. Diese Wut werde zwar nicht zu Gewalt
führen, möglicherweise aber zur Wiedereinführung der Opferung von Fremden bzw.
Menschen.

Der König nähert sich. Arkas geht. Während Iphigenie alleine ist nimmt sie sich vor, zum
König zumindest freundlich zu sein, will ihm aber möglichst nur Nettigkeiten ausrichten, die
auch wahr sind.

Kurze Zusammenfassung:

 Ort ist noch immer der Hain des Tempels. Iphigenie redet mit Arkas (Bote des
Königs).
 Arkas kündigt die Rückkehr der Armee und des König an (nach siegreichem Feldzug).
 Iphigenie fühlt sich unglücklich, verwaist, vertrieben. Sie ist bereits seit ihrer Jugend
auf der Insel. Niemand weiß dort, dass sie zur Familie der Tantaliden gehört.
 Arkas bezeichnet sie als undankbar.
 Vor Iphigenies Ankunft war das Opfern von Menschen Tradition. Trotzdem wurde sie
vom König persönlich gastfreundlich empfangen.
 Iphigenie fühlt sich nutzlos auf der Insel und betrachtet ihr Leben daher als sinnlos.
 Arkas protestiert: Sie habe viel für die Insel getan, unter anderem für die Abschaffung
der Opferung von Menschen gesorgt.
 Arkas deutet an, dass der König ihr einen Heiratsantrag machen werde. Iphigenie will
ihn nicht heiraten. Arkas befürchtet, dass der König aus Wut die Opferung von
Menschen wiedereinführen könnte.
 Der König kommt an, Arkas geht. Iphigenie nimmt sich vor, freundlich zum König zu
sein