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Perspektiven in spe

Die Erwartungen der Kandidaten

im Vorstellungsgespräch

Erfolgreiches Vorstellungsgespräch
und Enttäuschung in der Probezeit ?

C.L.Yvette

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Vorwort
Die Entscheidung über seine Zukunft und seine berufliche Karriere ist Ernst.
Nach dem Traumberuf beim Wunsch-Arbeitgeber sehnen wir uns alle, auch wenn es
manchmal nach ein Paar Monaten bei der neuen Firma nur noch eine Utopie geworden
ist.

Wer bei der Suche nach einer neuen geeigneten Anstellung in Stellenanzeigen oder
Jobbörsen nicht das große Los gezogen hat oder öfter Enttäuschungen hinnimmt, muss
vom Schicksal gebeugt nicht gleich aufgeben.
Schließlich passieren solche Pannen öfter als was man es wahrhaben will oder offen
zugibt.
Die Hinweise über eventuelle Fallstricken oder die Risiken über einen Misserfolg sind nicht
immer in dem Bewerbungsgespräch so eindeutig formuliert.

Dass die Stelle frei geworden ist, weil der Vorgänger nach der Probezeit ausgeschieden
ist, da Ihr zukünftiger Vorgesetzter eine ungeduldige cholerische Persönlichkeit ist, bei der
die Nerven jedes Neulingen nach kurzer Zeit blank liegen, wird kaum ausgesprochen.
Noch weniger werden Sie erfahren, dass ein Kandidat nach ein Paar Wochen gewechselt
hat, weil die Tätigkeit, um die er sich ursprünglich beworben hatte, zuerst gestrichen
wurde.
Aber jetzt möchte das Unternehmen noch einen weiteren Versuchsballon mit Ihnen
durchstarten.!

Dennoch existieren diese Gründe und bringen mit sich eine gewisse Unruhe oder sind
sogar Anlass zur Kündigung seitens des Mitarbeiters noch während der Probezeit.

Aber wie hätten wir denn das alles vorher wissen können ? Nicht jeder hat Kontakt zu
Mitarbeitern in dem Unternehmen, bei denen man sich Auskünfte einholen kann. Nach
einer subjektiven oder vorgefassten Meinung von einem Bekannten kann man auch nicht
immer objektiv beurteilen.

Heutzutage hat sich sogar die Zahl der Vorstellungsgespräche im Vergleich zu einigen
Jahren erhöht.
Zu dem klassischen ersten Vorstellungsgespräch werden noch Assessment Centers, oder
psychologische Teste inszeniert.
Zahlreiche Stellen werden von den Unternehmen nicht direkt veröffentlicht, sondern über
Personalberater, Headhunter oder Karrierecoaches angeboten, die zusätzliche separate
Gespräche veranstalten.

Dass für bestimmte Positionen der Kandidat auch zum Abendessen eingeladen wird, ist
heutzutage nicht ungewöhnlich.

Statistisch gesehen hat sich im Bezug auf einige gestrebte Positionen die Zeit für
mögliche Fragenstellungen durch den Kandidaten fast verdoppelt.

Aber wenn Stunden sogar auch Tage in Assessment Centers und Psychoteste investiert
werden, bei denen der Kandidat von Fragen bombardiert wird und sich ständig
konzentrieren und beherrschen muss, bleibt ihm eigentlich wenig stressfreien Freiraum für
eine effiziente Analyse über die Motivationsgründe des Arbeitgebers zur Besetzung einer
neuen Stelle.

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Die Anforderungen an die potentielle Mitarbeiter in den heutigen Vorstellungsgesprächen
haben das Konkurrenzgefühl, die Selbstkritik über seine eigenen Fähigkeiten, die
Definition seiner persönlichen Ziele und Motivationsfaktoren stark befördert und
ausgedrückt.

Der Arbeitgeber wird von einem Personalbereiter, Prüfer oder einen anderen Beobachter
begleitet, die alle wiederum Querfragen stellen mit der Hoffnung noch genauer in
Erfahrung zu bringen, ob der Kandidat für den Posten geeignet ist.

Unter diesem Druck soll der Kandidat die Zeit und mit letzter Kraft die passende Energie
finden, auffallende Einzelheiten zu identifizieren, die eventuelle Enttäuschungen schon
bereits während der Probezeit prophezeien.

Ohne zu vergessen, dass wir als Kandidaten sehr oft Psychoteste und Assessment Center
-Szenarios mit einer guten verantwortungsvollen Position immer noch verbinden.
Dem Job muss es schon Wert sein, wenn eine Firma diese hohe Investition getätigt,
denken wir!.

Dementsprechend sollten wir uns als Kandidaten auch daran gewöhnen, nicht nur als
potentielle Mitarbeiter aufzutreten, der für einen Posten kandidiert und ständig gefragt
wird.
Ratsam ist es, auf der Suche nach der Erfüllung unserer Wünsche den Arbeitgeber und
seiner Verbündeten genau unter die Luppe zu nehmen.

Über die Zufriedenheit einer Tätigkeit entscheiden wir nicht alleine. Andere Faktoren
beeinflussen den Erfolg oder Misserfolg der erwünschten Tätigkeit, und nicht nur die
Kompetenzen oder der Arbeitswille

Es ist daher sehr wichtig, die Einflussfaktoren zu analysieren und zu beurteilen, ob man in
der täglichen Arbeit damit klar käme oder eher die Gefahr sieht, gegen Windmühlen zu
kämpfen, wie einst Don Quijote.

Die vier Haupteinflussfaktoren:


¬ Die klare und präzise Definition der angebotenen Position
¬ Die Zukunftsperspektiven und die zur Verfügung gestellten Mitteln zur Erreichung
der Aufstiegsmöglichkeiten
¬ Der zukünftige Vorgesetzte
¬ Der Stellenvermittler

Anhand von Beispielen über vorgekommene Erlebnisse in Vorstellungsgesprächen wird


die Wichtigkeit dieser Einflussfaktoren belegt, die manchmal leicht unterschätzt wird.

Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, in erster Linie Ihre nächsten Vorstellungsgespräche
auch mit einem anderen Blinkwinkel zu betrachten und vorzubereiten.

Nach wiederholten praktischen Übungen steigern Sie Ihr Analysenpotenzial und Sie
schaffen es, von dem Überfluss an Informationen und Fragen über Ihre Person Abstand zu
nehmen.
Sie feilen Ihr Leistungsvermögen zu automatischen taktischen Beobachtungen aus und
sind dann besser imstande , ungeeignete Angebote rechtzeitig auf der Spur zu sein.

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Kapitel 1.

Das Vorstellungsgespräch,
....viel mehr als nur
eine berufliche Erfahrung!

Lassen Sie sich nicht entmutigen!


Das Vorstellungsgespräch soll trotz Enttäuschungen nicht als Gerichtsurteil erlebt
werden.

„Geh nicht nur die glatten Straßen.


Geh Wege,
die noch niemand ging,
damit Du Spuren hinterlässt
und nicht nur Staub. „ (Antoine de Saint Exupéry)

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1.1 Ermutigung zu beruflichen Perspektiven

Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ! Seien Sie einfach stolz, es schon so weit


geschafft zu haben.
Ganz egal, wie das Gespräch ausgeht, feiern Sie Ihren Erfolg und loben Sie sich
innerlich.

Allein Ihre Entscheidung, auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen und Ihren Wunsch nach
Veränderung zu bewerkstelligen zeigen Ihre Stärke und Fähigkeiten, Ihre berufliche
Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
Das schaffen nicht viele. In jeder Firma trifft man einige Mitarbeiter, die am Arbeitsplatz
ständig jammern , aber an Ihr Schicksal nichts ändern (wollen).
In jeder Firma trifft man auch “die anderen” , die schon seit zehn Jahren kündigen wollten.

Sich bewerben ist heutzutage ein Full Time Job und verlangt sehr viel Engagement, Mut
und Durchsetzungsvermögen. , insbesondere wenn man nach einem Traumjob sucht.

Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz löst immer die Bewerbungsmotivation aus.


Das Vorstellungsgespräch ist immer der Weg zu einem Neuanfang.
Die Gründe für den Wechsel oder der Zeitpunkt können sehr unterschiedlich variieren.

¬ Unterforderung oder starke Überforderung am Arbeitsplatz


¬ Burnout Syndrom
¬ Kein berufliches Weiterkommen in Sicht
¬ Unzufriedenes Arbeitsklima
¬ Private Gründe
¬ Finanzielle Motivation
¬ Schließung der Fabrik und Verlust des Arbeitsplatzes
¬ Delokalisierung des Standortes
¬ Kündigung durch den Arbeitgeber

Der Grund hat einen wichtigen Einfluss auf den Zeitfaktor, der für die Suche nach einem
geeigneten Wunschposten benötigt wird. Wegen Schließung der Firma und in Hinblick auf
die drohende Arbeitslosigkeit wird das Hauptziel eines Familienvaters eher eine
vergleichbare Tätigkeit schnellstens zu finden als nach Aufstiegsmöglichkeiten streben zu
wollen.
Möglicherweise wird er diese Position als Übergang akzeptieren. Wohlwissend nimmt er
eine eventuelle Unzufriedenheit und Eintönigkeit am Arbeitsplatz in Kauf und wird sich
dann bald nach besseren Angeboten umsehen.

Das Vorstellungsgespräch ist der Weg zur Erreichung der persönlichen beruflichen und
privaten Ziele jeder Art.

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1.2 Entdeckung der Persönlichkeit

Das Vorstellungsgespräch zeichnet Ihre Zukunft ab und ermöglicht Ihnen, Türen zu


neuen Kontakten und Perspektiven zu öffnen.
Der Anfang eines neuen Lebens scheint eine Wirklichkeit in greifbarer Nähe.

Die Chance zur Verbesserung sowie zur Verstärkung der individuellen Persönlichkeit
bietet kein anderes Interview besser als ein Bewerbungsgespräch an.

Mit Stolz empfängt der Kandidat die persönliche Einladung.


Er ist nicht mehr einer von vielen Bewerbern, er ist jetzt einer von wenigen Kandidaten,
die für den Posten in Frage kommen könnte.

Für viele möglichen Änderungen in unserem Leben fehlt es nur die passende
Gelegenheit. Eine persönliche Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist eine
greifbare Gelegenheit , seine beruflichen Ziele und Karrierepläne erfolgreich und
wunschgemäß zu steuern.

Übernacht wird der unbekannte Kandidat zum potentiellen Mitarbeiter.


Der passende Bewerber wird dann der glückliche Gewinner des Wettbewerbes.
Er hat alle Gründe stolz zu sein, weil nur eine Goldmedaille zu erkämpfen war.
Diesmal gibt es weder Silber noch Bronze für weitere Plätze.

1.3 Wunschposten in der Tasche,


Enttäuschung in der Probezeit
Die Suche nach Begründungen und Fehlern

Bei “ungewollten” Wechselgründen wie beim Verlust seines Arbeitsplatzes wegen


Umstrukturierungsmaßnahmen oder Schließung des Werkes haben wir bereits oben
analysiert, dass die Arbeitssuche unter Zeitdruck und primär in Anbetracht finanzieller
Aspekten stattfindet.
Daher werden eventuelle unerfüllte Wünsche wie Aufstiegsmöglichkeiten oder
Gehaltserhöhungen vielleicht zu kurz kommen und uns dessen bereits bei dem
Vertragsabschluss bewusst sein.

Das Ausbleiben möglicher Perspektiven wird zwar eine Enttäuschung sein, aber damit
hatten wir auch nicht konkret gerechnet.

Bei dem Vertragsabschluss für einen Wunschposten hat der Kandidat alle für ihn wichtige
Punkte geklärt.
Die Vorstellungsgespräche sind ohne Zeitdruck durchgeführt worden und damit war der
benötigte Freiraum für die Klärung der offenen Fragen gegeben.

Dennoch passiert es auch bei einem Wunschposten, dass bereits während der Probezeit
die Gefühlsspirale verrückt spielt, und Enttäuschung, Perspektivlosigkeit und Traurigkeit
sehr rasch spüren lässt. Im Vergleich zu den positiven Erinnerungen aus dem
Vorstellungsgespräch weist die Zwischenbilanz einen negativen Saldo auf.
Ein bitterer Nachgeschmack. Was ist eigentlich passiert?

Wie kann sich dann ein zufriedener Kandidat innerhalb von wenigen Monaten in einen
verlorenen Gewinner umwandeln?

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Die Suche nach einem Grund ist für den neuen Mitarbeiter eigentlich sehr schwer zu
erforschen.
Zuerst macht er sich Vorwürfe, zu ehrgeizig gewesen zu sein oder zu viel erwartet zu
haben. Es ist leider kein Trost.

Der Grund ist nicht greifbar, weil vielleicht keine “greifbare eindeutige Ereignisse
vorgekommen sind, die diese Gefühle hervorgerufen hätten.

Der Ursprung liegt eigentlich noch in der Rolle als Bewerber. Der eingestellte Mitarbeiter
erlebt nun die Konsequenzen eines nicht vollständig beendeten Vorstellungsgespräches.
Die ungesagten Wörter lassen sich jetzt jeden Tag konkreter und besser verstehen und
bringen mit sich eine enttäuschende Wahrheit ans Licht.
Jeden Tag werden die fehlenden Perspektiven des Wunschposten verständlicher und
entsprechen leider nicht mehr den rosigen Vorstellungen des ehemaligen Kandidaten.

Die gute Arbeitsatmosphäre, das positiven Feedback des Vorgesetzten in den ersten
Arbeitswochen ändern leider an dieser inneren Stimmung nichts. Der Mitarbeiter steht vor
einer Enttäuschung und wieder vor der Wahl, bleiben ohne Garantie auf Verbesserung
oder woanders sein Glück versuchen und sich erneut bewerben.

Es geschieht leider viel öfter als was man es wahrhaben will.


Aber zu wenige Mitarbeiter geben es zu und möchten in der Öffentlichkeit oder sogar in
Ihrer Bekanntschaft darüber reden.

1.4 Hilfe aus der Selbstverzweiflung und Beschuldigung

Pech gehabt! Es ist die Zusammenfassung der Situation, denkt der Mitarbeiter.
Schweigen ist für viele besser, als das Grinsen einiger nicht verständnisvollen Bekannten
ertragen zu müssen. “ Was willst Du? Du sollst überhaupt froh sein, einen Job zu haben.
Heute kann man sich seine Wunschtätigkeit nicht auswählen. “.

Auf einmal überschüttern die Bekannten den angeschlagenen Mitarbeiter mit


Ratschlägen und Darstellungen, wie Sie hätten einiges vermeiden können, wenn er
vorher um Hilfe gebeten hätte.
Selbstverständlich war es für die klar, dass die vorgeschriebene Stellung keineswegs
Zufriedenheit mit sich bringen würde.

“Das Unglück der Menschen ist, dass sie lieben, sich zum Schulmeister anderer zu
machen.” ( Meng Dse)

Mit den Kollegen redet man mit Sicherheit nicht einwandfrei über Unzufriedenheit am
Arbeitsplatz und mit dem Vorgesetzten noch weniger, weil es im voraus schwierig ist, den
wahren Grund der Enttäuschung anzuerkennen.

Man schweigt , weil man auch nicht gerne zugibt, dass der Traum auf der Karriereleiter
geplatzt ist.

Der Mitarbeiter in dieser Situation ist auch der Erste , der es nicht akzeptieren will.
“ Versager, Dummkopf, der nicht bemerkt hat, dass der Posten nicht der richtige war” ,
oder Sätze wie Ich habe einfach kein Glück” “Alle Bemühungen waren umsonst” gehen
regelmäßig durch den Kopf.

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Der wahre Grund warum der Posten während der Probezeit nicht mehr dem Verständnis
des Vorstellungsgespräches entspricht, war eben das fehlende Aktiv-Zuhören vom
Schweigens des Arbeitgebers.
Die blinde Utopie hat den letzten Schlag auf den Kopf gegeben.

Lernen Sie bitte das Schweigen des Redners aktiv zuzuhören

Schweigen Sie nicht, sondern sprechen Sie das Thema laut an, natürlich mit
vertrauenswürdigen Leuten in Ihrem Privatkreis.

“Man kann seine eigenen Fehler


nur mit den Augen anderer sehen”. (Chinesisches Sprichwort).

Die vertrauenswürdige Person ist diejenige, mit der man gerne redet.
Die Person, die keine Fragen stellt und keine Vorwürfe macht, sondern einfach zuhört.
Es ist die Person, die keine Leistung von Ihnen erwartet, sondern auch als Pechvogel mit
Enttäuschungen und Ihrem Zorn über sich selber wegen Ihrer vielleicht Naivität, zu
leichtsinniger Glaubwürdigkeit und sogar mangelhafter Zielklarheit nach wie vor Sie
genauso respektiert .

In erster Linie sollen Sie mit sich selbst reden. Sie werden sich durch diese Selbstanalyse
über einiges im klaren sein, eine größere Akzeptanz der Situation verarbeiten können und
vor allem bei einigen Vorkommnissen Ihre Unschuld merken.

Wichtig ist es, dass Sie solche Vorkommnisse als Pannen ansehen und nicht als das
Ende Ihrer Traumkarriere.

“Zu reden, ohne zu wissen, ist unklug.


Zu wissen und zu schweigen, ist feige.”
(Han Fe Dse)

Anbei lernen Sie einige Beispiele von realen Situationen aus Vorstellungsgesprächen, die
eben darauf hinweisen, dass die Vorstellungen der Kandidaten und die Erwartungen der
Arbeitgeber andere Prioritäten in den Vordergrund setzen.

“Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne
zu machen” (Konfuzius)

Ziel ist es , zum Verständnis zu bringen , dass nur “ehrliche Schweigen” eigentlich die
Kunst des Redens ist.

Andere konkrete Erfahrungen werden zeigen, dass die während der Probezeit entdeckte
Unzufriedenheit einfach nicht im Vorstellungsgespräch vorauszusehen war.

Damit gelangen wir zu einer sehr wichtigen Grundvoraussetzung auf der Suche nach
einer neuen Tätigkeit.

Der Kandidat muss ein gewisses Risiko einkalkulieren, dass ein Wechsel und der Anfang
einer neuen Position immer mit sich einbeziehen können.

Das Erfolgsrezept mit hundertprozentigen zufriedenen Ergebnissen in allen Fällen, das

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den Traumjob beim Wunsch-Arbeitgeber mit dem Top-Gehalt bereits in einem
Vorstellungsgespräch garantiert, gibt es nicht.

Dennoch nichts tun, um aus einer unzufriedenen Situation rauszukommen ist mit
Sicherheit nicht die Lösung.
Etwas unternehmen, in dem Fall das Schreiben einer Bewerbung ist bereits ein Erfolg.
Nur so kann der Kandidat - vielleicht auch mit Geduld, Umwegen und Pannen - endlich an
sein Ziel gelangen.

„Eine neue Philosophie,


eine neue Lebensweise,
bekommt man nicht umsonst.
Man erlangt sie nur mit viel Geduld
und großer Anstrengung.“
(Fjodor Dostojewski)

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