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BGV

Multiple Choice:

1. Die Eigenschaften schwarzer Körper


Ein schwarzer Körper absorbiert vollständig bei jeder Wellenlänge
Er verliert Energie dirch Aussenden einer charakteristischen Strahlung = thermische Emission ( nur
temp. Abhängig)
Als Strahler Ideal
Absorptionsgrad = 1
Rein theoretischer Körper, technisch nicht realisierbar
2. Prinzip der Golay- Zelle

Bei Raumtemperatur Betriebsfähig und detektiert typischerweise Wellenlängen von 1µm bis einigen
mm daher eignet es sich zur detektion von THz-Strahlung (IR-Mikrowelle)
Empfindlichkeit ließe sich erhöhen, wenn man per Laser intererometrisch die Membranverschiebung
misst.
3. Prinzip der Infrarotkamera aus dem Praktikum
Germaniumdetektor

4. Antireflexbeschichtung bei optischen Systemen ( Spiegel und Linsen)


Schichtdicke d=Lambda/4
Prinzip der destruktiven Interferenz: reflexionen werden vermindert, mehr strahlung geht durch die
Linse, Problem: Jede Wellenlänge benötigt eine eigene Schicht. Sehr aufwändig und teuer
5. Pyroelektrische Detektoren (physikalischer Effekt)
Dient der berührungslosen Temperaturmessung
Verhältnis-, Farb- oder Gesamtstrahlungspyrometer
Durch das Auftreten von Strahlung au einen Kristall ändert sich die
Polarisierung des Kristalls. Der dadurch entstehende Strom gibt Auskunft über die Änderung des
Strahlungsflusses. Der Pyroelektrische Sensor wird daher für Bewegungsmelder verwendet
6. Halbleiterdetektoren Bandlücke (abstand verringern, wie verändert sich Rauschen und Empfindlichkeit)
Größe der Bandlücke in eV angegeben
Halbleiter habe eine Bandlücke im Bereich 0,1-ca0,4eV
Bei Verringerung des Abstandes Steigt die Empfindlichkeit, aber auch das Rauschen des Detektors.

7. Transition Edge Bolometer Vergleich zu normalem Bolometer


Bolometer: Ein geschwärzter Körper erwärmt sich durch Strahlung, die Wärme wird über eine
Wärmebrücke abgeleitet. Durch die abgeleitete Wärme lässt sich auf die absorbierte Strahlung
schließen.
Transition Edge Bolometer: Durch einen Strom wird ein Widerstand auf einer konstanten
Temperatur gehalten. Wird der Widerstand durch Fotonen erwärmt, so steigt der Widerstand. Der
Strom durch den Widerstand sinkt. Dieser Strom wird gemessen und dadurch auf die
Temperaturdifferenz zur Ruhetemperatur geschlossen. mm bis Gammastrahlenbereich detektierbar.
Muss gekühlt werden.

8. Vergleich Thermaldetektoren / Photodetektoren( Wärmerauschen)


Photodetektor: Durch den Photoelektrischen Effekt wird einfallendes Licht in ein elektrisches Signal
umgewandelt, welches proportional zur Strahlungsintensität ist. (Muss kekühlt
werden;Temperatur^=Rauschen)
Durch die Grundtemperatur entsteht ein Rauschen abhängig von der Temperatur> 0 K=>
Wärmerauschen
Thermaldetektor: Durch einfallende Strahlung steigt die Temperatur eines Elektrischen Widerstands.
Durch Widerstandsmessung lässt sich auf den Lichteinfall schließen.

9. NIR, MIT, FIT (Nah, Mittleres, Fern- Infrarot) Woraus sind die Begriffe entstanden und warum
10. Modulation des Infrarotsignals am Eingang des Messgerätes ( Blende „zerhackt“ das Signal[thermale
Auflösung, räumliche Auflösung, Empfindlichkeit und Signal / Rausch Verhältnis])
Thermale Auflösung=>Besser
Räumliche Auflösung=>Besser
Empfindlichkeit=>Besser
11. Infrarot Emissionsgrad vergleich normaler Körper/ schwarzer Körper (Welche Oberflächen sind gut/schlecht?
Eine Reihe aus Materialien bilden) (rau ist besser als poliert!!!)

Schwarzer Körper ε=1; Haut ε=0,98; Eisen ε=0,06-0,25; Buchenholz ε=0,91; Eis, glatt=0,918, Papier ε=0,89;
Wasser ε=0,91; Aluminium ε=0,04;Platin ε=0,05

Richtig/ Falsch Fragen:

1. Ultraschall
a. US-Bilder können nicht zur 3D Darstellung verwendet werden -> Falsch
b. Ist Ultraschall Patientenschonend?->Richtig
c. US-Nahfeld schlechte Auflösung-> Falsch
d. Eindringtiefe
Steigt mit steigenderSchallintensität-Richtig
Steigt mit sinkender Frequenz->Richtig
Materialabhängig->Richtig
Parameter für Sensitivität eines Sensors
e. Reflexion: Akustische Impedanz, Formeln
Je größer der Unterschied der Akustischen Impedanz, desto höher die Reflexion
Wichtigster Effekt für Diagnose
Akustische Impedanzen ( Materialeigenschaft die der Schallausbreitung in einem Medium
entggenwirkt) Z=AI=ρ *c
Reflexionskoeff: R = Ireflektiert / Ieinfallend=aR = (Z2-Z1)²/(Z2+Z1)
Totale reflexion: Z1 <<Z2 : R ungefähr 1

f. A-Mode, B- Mode, M-Mode, (Unterschiede & Charakteristik)


A-Mode: Amplitudenmodulation, logarithmische Verstärkung des Eingangssignals notwenig
B-Mode: Brightness Mode, Dastellung der detektiierten Schallimpulse in Graustufen,
mechanische Bewegung der Sonde macht Schnittbild möglich
M-Mode: Motion Mode, hohe Impulswiederholungafrequenz, Die Amplitude des Signals wird
auf der vertikalen Achse dargestellt; die von den hintereinander liegenden Impulsen
erzeugteEchozüge sind auf der horizontalen Achse gegeneinander verschoben. Diese Achse
stellt also die Zeitachse dar. Darstellung von Bewegungen des Gewebes ( Bsp. Herzklappen)
g. Arrays und alle Möglichkeiten an Arrays
Sektorschallkopf: Geringe Ankopplungsfläche; Früh rotierten wenige Piezokristalle um eine
Achse und bauten somit ein dreieckiges Bild des Abgetasteten Bereichs mit einem Winkel
von 60-120° auf. -> Weiterentwicklung Mechanischer Schallkopf AnnularFaced Array
applicator. Ringförmig angeordnete Piezoelemente-> Fokussierung des Schallstrahls Möglich
Lineararray: Piezoelemente sind in einer Reihe angeordnet;parallele Schallausbreitung-
>rechteckiges Bild_ Vorteil:Gute Auflösung auf schallkopfnahe Strukturen Ideal zur
Untersuchung von Oberflächennahen Strukturen wie Schilddrüse und Haut_Nachteil:Große
Kontaktfläche
CurvedArray:Piezoelemente in Reihe angeordnet; Ankopplungsfläche Konvex gekrümmt;
Vorteil:Verminderte Auflagefläche verglichen mit Linararray.BessereNahfeldaufname als
Sektorscan. Verwendung bsp. Abdomen
Freiere Fokussierung ohne Schallkopfbewegung möglich, Richtungsvariabel je nach
steuerung des Arrays

h. Dopplerbildgebung und Möglichkeiten


Anwendung zur Strömungsmessung
1D: pulsedwave: B Mode
2D: Farbdoppler, F-Mode

i. Generelle Infos ( Art der Wellen, Frequenzen, etc)


Longitudinalwelle
Ultraschall: 20kHz – 1GHz
Hyperschall: 1GHz- 10 THz
In der Medizin: 1MHz- (5 bis 10) MHz
US Sender bestehen aus Quarz
Quarzkristall wird in bestimmter Größe und Gitterorientierung ausgeschnitten(wichtig für
Piezoeffekt)
2. NMR
a. Grundlagen ( Atomkerne, Spin, ungleiche Ladungsverteilung, Magnetisches Feld/Moment, parallel
oder Antiparallel, magnetisisierung nichtmagnetischer Körper im NMR)
Siehe: „Andere Lösung“

Kernresonanz ohne jedes zutun auch in der Natur zu sehen? nein


b. Flipwinkel( hängt nicht von B0 ab, Beispiel: ist proportional zur Amplitude, HF- Feld &
Einschaltdauer?)
α = γ * B1 * t
c. Pi- Impuls
Zur Echoanregelung eingestrahlt
Alle Magnetvektoren drehen um 180°
Manche XY Spins gehen verloren(richten sich nach B 0) Durch den verlust verringert sich
Amplitude des Echos
d. Pi/2- Impuls (maximale y-magnetisierung)
Phasierung des XY Spins
Nach abschaltung beginnt Dephasierung
e. T1- / T2- Gewichtung
Beides Material unabhängig
T1: Längsrelaxion: Saturation- recovery-Sequence (Erholungszeit des Z-Vektors)
T2: Querrelaxion: Spin-Spin-Relaxion (Komplette Dephasierung XY-Ebene)

Ausformulierte Fragen:

1. Vor und Nachteile Spiegel und Linsen im Infrarot?

Spiegel: Bsp: Gut Fokussierbar, großer Reflexionskoeffizient, größer als Linse, geringer
Ausdehnungskoeffizient, Verlust 2-3%

Linsen: Intensitätsverlust durch Absorbtion, Klein,

2. Wie sieht ein Emissionsspektrum aus? (realistischer Körper/ idealer schwarzer Körper)

Schwarzer Körper =Gerade Bei ε=1 Realistischer Körper ε=0,6 bzw grüne Kurve
3. Thermische Systemuntersuchung am Patienten. Vorraussetzungen an Raum und Patient für objektive
signifikante Ergebnisse?
Bsp: Patient sollte in Ruhe sein, Patient sollte möglichst bequem liegen, Raum nicht zu kalt & nicht zu
warm, keine übertriebenen Wärme oder Kältequellen(Fenster, Lüftung, etc)
4. Winkel zur Kameraachse und Betrachtungsebene für optimale Ergebnisse?
Antwort: 90°
5. 3 Materialien die besonders transparent für Infrarot sind? (Linsentauglich)
Bsp: Germanium, Silizium, Zinkselenid,Zinksulfid
6. 3 Materialien besonders untransparent für Infrarot?
Oxygeniertes Hämoglobin,( CO2, H2O), Brillenglas
7. Vergleich Thermale- & Photonendetektoren?
a. Tabelle ( Vor- und Nachteile)

8. Dynamischer Bereich eines Bildgebenden Systems? Definition?

9. Erkrankung oder Symptome die mit Thermographie diagnostiziert werden können?


2-3 Beispiele: Fieber, Unterkühlung, Gefäßerkrankungen, Arthritis, Tumore, Schmerzlinderung,
Gewebevitalität, Schilddrüsendisfunktion, Nervosität(Anschlagsprävention)
10. Beispiele wo Erkrankungen mit gewöhnlicher Thermographie kaum erkennbar sind, mit dynamischer
Thermographie wohl detektierbar sind?
Tumoren, z.B Im Gehirn tiefere Region als an der Oberfläche, Neurologische Probleme.

11. Was ist aktive Thermographie?


Die Oberfläche der Messobjekte wird durch einen kurzen Wärmeimpuls erwärmt. Danach wandert die
Wärme von der Oberfläche ins Körperinnere. Befinden sich Fehler mir geringer Leitfähigkeit(Wärme) unter
der Oberfläche wird der Transport behindert, der Bereich bleibt länger warm

12. Spektale Strahlungsdichte unterschiedlicher Strahler? ( Mensch, Sonne)

Siehe „Andere Lösung“