DEUTSCH
ONLINE A2.2
TRANSKRIPT AUDIO
KAPITEL 10-18
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Kapitel 10: Soziales Engagement
Das Ehrenamt
Kann ich dir helfen?
Hallo Manuel, hallo Jana.
Hallo Theresa!
Hallo Theresa!
Na, wie geht`s? Was gibt es Neues in der Schule?
Ich hab‘ im Mathetest ‘ne Drei bekommen.
Super. Das freut mich. Du hast ja auch viel geübt beim letzten Mal. Und, habt ihr heute viele
Hausaufgaben?
Ich habe viele Aufgaben in Mathe.
Sollen wir die später zusammen machen?
Nö, ich hab‘ das schon verstanden, glaube ich. Ich versuche es erstmal allein.
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Super. Das finde ich gut. Ich schau‘ es mir dann an.
Klar. Danke.
Und du, Jana wie ist es bei dir? Brauchst du Hilfe?
Ja, ich hab‘ Hausaufgaben in Mathe und Englisch. Ich kann das aber gar nicht.
Okay. Ich helfe gerade erst Elisa mit ihren Deutschaufgaben. Danach komme ich zu dir, so in 15 Minuten.
Bis dahin kannst du schon die Englischvokabeln vom letzten Mal wiederholen. Ich frage dich dann auch
ab, okay?
Gut. Mach‘ ich.
Wollen wir das zusammen machen?
1
Puh, die Aufgabe ist so schwer.
Lerner/in spricht
Ja, ich kann das nicht allein.
2
Warte, ich helfe dir!
Lerner/in spricht
3
Schau mal, Papa. Ich kann schon Kuchen backen.
Lerner/in spricht
Nein, ich mach‘ das alleine.
4
Warte, Opa. Wir machen das zusammen. Das ist ganz einfach.
Lerner/in spricht
Erste Hilfe
Beim Rettungsdienst
Hallo, hier ist Simon.
Hallo Simon, Luise hier.
Hi Luise, schön, dass du anrufst.
Ja, wir haben uns lange nicht gehört. Du, ich bin am Wochenende in Ludwigsburg und wollte fragen, ob
du vielleicht Lust auf ein Treffen hast? Am Samstagabend oder so? Ich bin gespannt, was es Neues gibt
bei dir.
Eigentlich total gern, aber ich muss leider das ganze Wochenende arbeiten.
Am Wochenende und abends? Was machst du denn? Ich denke, du studierst?
Ja, aber neben dem Studium arbeite ich jetzt ehrenamtlich als Sanitäter beim Rettungsdienst.
Beim Rettungsdienst, das heißt du fährst im Krankenwagen mit und hilfst bei Unfällen und so?
Naja, oft fahren wir auch alte oder kranke Menschen zu Terminen im Krankenhaus. Aber es gibt auch
viele Unfälle. Zum Glück sind sie nicht immer schlimm.
Das ist sicher total anstrengend. Und das machst du ohne Geld und dann auch noch am Wochenende?
Wow!
Ja es ist oft stressig, da hast du recht. Aber die Arbeit macht mir großen Spaß und ich kann viel
Erfahrung für mein Medizinstudium sammeln. Ich lerne richtig viel.
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Ja, das ist sicher super, nur feiern kannst du nicht mehr so oft.
Nee, leider. Aber ich muss auch nicht jedes Wochenende arbeiten. Nächstes Wochenende zum Beispiel
habe ich frei.
Da bin ich leider schon wieder in Aachen, aber vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Ja, hoffentlich. Wie geht es dir? Ist alles okay mit deinem Studium?
Ja, es ist schon schwer, ich habe viele Prüfungen und muss viel lernen, aber es läuft ganz gut.
Sie braucht einen Arzt
Notrufzentrale, mit wem spreche ich.
Hallo, ich möchte einen Unfall melden.
Gut. Wie ist Ihr Name, bitte?
Hausmann, Nora Hausmann,
Frau Hausmann, wo genau sind Sie? Von wo rufen Sie an?
Ich bin im Olympiapark am Willi-Gebhardt-Ufer, bei der Brücke des Spiridon-Louis-Rings.
Wann ist der Unfall passiert?
Gerade eben, vor ein paar Minuten.
Was genau ist passiert, Frau Hausmann?
Meine Freundin und ich waren im Olympiapark joggen. Sie ist plötzlich gestürzt. Jetzt hat sie starke
Schmerzen und kann nicht aufstehen.
Wo hat sie denn die Schmerzen?
Im linken Knie.
Hat Ihre Freundin noch andere Verletzungen?
Nein, nur das Knie. Sie kann nicht auf dem Bein stehen.
Gut, Frau Hausmann. Ich schicke einen Krankenwagen. Noch eine Frage: Wie ist Ihre Telefonnummer?
Meine Nummer, ähm, ist 0163 532 59 712
Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit
Sprechen Sie eine verletzte Person immer zuerst an. Wenn die Person nicht reagiert und bewusstlos ist,
prüfen Sie die Atmung. Wenn die Atmung normal ist, muss man die Person in die stabile Seitenlage bringen.
Nehmen Sie dazu den Arm auf Ihrer Seite und beugen Sie ihn nach oben.
Legen Sie danach den anderen Arm über die Brust.
Nehmen Sie jetzt das Bein, nicht das Bein bei Ihnen, sondern das Bein auf der anderen Seite. Winkeln Sie es
an.
Danach können Sie die Person vorsichtig zu sich drehen.
Schieben Sie jetzt die Hand unter den Kopf. Strecken Sie dann den Kopf weit nach hinten. Öffnen Sie zuletzt
den Mund der Person, damit der Atemweg frei bleibt, wenn die Person sich übergeben muss.
Rufen Sie erst dann den Rettungsdienst. Bis der Rettungsdienst da ist, müssen Sie bei der Person bleiben
und immer wieder die Atmung prüfen.
Ein Integrationsprojekt
Interview mit einer Trainerin
Elya, wir haben gerade einen Bericht über das Projekt Kicking Girls gehört. Du bist selbst Trainerin in
einer Kicking Girls-AG an einer Grundschule in Oldenburg.
Wie bist du zum Fußball gekommen?
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Ich war früher selbst in der Mädchenfußball-AG in meiner Grundschule. Vorher haben in den Pausen nur
die Jungs gekickt. Die Mädchen haben zugeguckt. Das hat sich aber bald geändert.
Und nach der Grundschule hast du weiter Fußball gespielt.
Ja, auch auf der Realschule habe ich bei den Kicking Girls gespielt. Meine Fußballtrainerin in der Schule
hat auch in einem Sportverein eine Mädchenmannschaft trainiert. Da wollte ich mitspielen. Aber zuerst
haben meine Eltern das nicht erlaubt. In der Schule kicken, das war okay. Aber als Mädchen im Verein
Fußball spielen? Nein, das wollten sie nicht. Sie kommen aus der Türkei. Dort ist Fußball nur etwas für
Männer.
Aber sie haben ihre Meinung geändert?
Ja. Bei den Kicking Girls-Fußballturnieren haben sie gesehen, dass ich richtig gut bin. Meine Trainerin hat
auch mit ihnen gesprochen. Dann konnte ich mit 12 Jahren endlich in den Verein. Dort hatte ich zweimal
pro Woche Training, dienstags und donnerstags, das waren meine Lieblingstage.
Mit 16 Jahren hast du dann die Coach-Ausbildung bei Kicking Girls gemacht.
Richtig. Das war sehr wichtig für mich. Danach wollte ich als Coach ehrenamtlich an einer Schule in der
Mädchenfußball-AG, auf den Turnieren und den Fußballcamps helfen. Fußball hat mein Leben verändert.
Ich habe so viel beim Fußball gelernt.
Und was hast du genau beim Fußball gelernt?
Also, zum Beispiel, dass man im Team stärker ist als allein, dass ich etwas richtig gut kann, dass ich
genauso wichtig bin, wie alle anderen. Ich habe viel mehr Selbstvertrauen bekommen. Außerdem habe
ich gelernt zu verlieren. Und zusammen findet man einen Weg, wie man es beim nächsten Mal besser
machen kann.
Was findest du bei deiner Arbeit mit den Mädchen am schönsten?
Dass auch Mädchen aus ganz verschiedenen Kulturen zusammen beim Kicken Spaß haben und
Freundinnen werden. Wie glücklich sie sind, wenn sie ein Tor geschossen haben. Oder wie sie sich
freuen, wenn sie beim Kicking Girls-Turnier eine Medaille bekommen.
Und wenn die Schul-AG vorbei ist, was tun die Mädchen dann?
Ganz besonders schön ist es natürlich, wenn einige von meinen Mädchen aus der Schule auch in einem
Verein anfangen, Fußball zu spielen. Ich bin Trainerin im Verein SV Oldenburg. Dort spielen mittlerweile
ein paar Mädchen aus meiner Schul-AG in den verschiedenen Mädchenmannschaften.
Toll! Dann wünsche ich dir, dass es auch in Zukunft ganz viele Mädchen in einen Fußballverein schaffen.
Vielen Dank, Elya und viel Erfolg mit deiner Kicking Girls Mädchenfußball-AG.
Danke!
In der Mädchenfußball-AG
Gespräch 1
Fährst du mit ins Fußballcamp?
Ja, meine Eltern erlauben das. Und du?
Nein, mein Vater hat es verboten.
Gespräch 2
Dürfen wir noch weiterspielen?
Nein. Gleich kommt eine andere Klasse in die Halle.
Bitte! Nur noch fünf Minuten!
Nein, heute nicht mehr.
Gespräch 3
Kann ich jetzt schießen?
Nein! Svetlana ist jetzt dran.
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Gespräch 4
Kann ich auch mal zum Training in deinen Verein kommen?
Ja, klar. Aber du musst zuerst deine Eltern fragen.
Ich hab‘ sie schon gefragt. Ich darf.
Super! Dann komm doch am Donnerstag um 16 Uhr.
Gespräch 5
Hand!
Nein, das war nicht Hand.
Doch. Der Arm ist auch verboten.
Oahh, Menno! Aber den Kopf darf ich benutzen, oder?
Ja, das ist erlaubt.
Fahrräder für Flüchtlinge
Sie hören ein Interview. Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie für die Aufgaben 1 bis 5 JA oder NEIN.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben.
Michael, du bist Student und engagierst dich in deiner Freizeit für Flüchtlinge. Wie bist du dazu
gekommen?
Ich wollte schon länger helfen und habe im Internet ein tolles Projekt gefunden: Fahrräder für Flüchtlinge.
Aha, interessant. Und was genau macht ihr da?
Wir sammeln alte Fahrräder und reparieren sie.
Ihr macht aber auch gemeinsame Touren mit den Flüchtlingen, oder?
Ja, wir organisieren einmal im Monat gemeinsame Fahrradtouren mit anderen Helfern und Nachbarn aus
der Umgebung.
Warum gefällt dir gerade dieses Projekt so gut?
Fahrradfahren ist mein Hobby. Ich fahre immer mit dem Fahrrad, bei Regen, bei Schnee, bei 35 Grad.
Wenn mein Fahrrad kaputt ist, repariere ich es immer selbst. Das macht mir richtig Spaß.
Woher bekommt ihr die Fahrräder?
Das sind Spenden. Man kann ganze Fahrräder spenden oder auch Teile, z.B. neue Reifen. Wir bekommen
aber auch Geldspenden. Von dem Geld kaufen wir dann die Teile, die wir gerade brauchen.
Und was sagen die Flüchtlinge?
Die freuen sich sehr. Alle wollen ein Fahrrad. Und auch bei den Fahrradtouren machen immer sehr viele
Menschen mit. Das ist jedes Mal ein wunderbares Erlebnis.
Das glaube ich. Wie weit fahrt ihr denn so?
Ungefähr 15-20 km. Die Polizei ist mit dabei und hilft uns. Deshalb können wir auch viele Kinder
mitnehmen.
Ein tolles Projekt! Wenn auch Sie zu Hause das Projekt unterstützen wollen, können Sie sich im Internet
auf der Seite www. …
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Kinderzirkus Moskitos
Ich möchte ein Integrationsprojekt aus meiner Stadt vorstellen. Das Projekt heißt „Kinderzirkus Moskitos“.
Dort kann man sich ehrenamtlich engagieren. An diesem Projekt nehmen Flüchtlingskinder aus der
Unterkunft Herbertstraße teil.
Nach der Schule haben die Kinder meistens nichts zu tun. Es ist langweilig in der Unterkunft. Deshalb
kommen wir einmal in der Woche zu ihnen und machen mit ihnen Zirkus. Einige Kinder können noch fast
kein Deutsch, aber das ist egal. Beim Kinderzirkus können alle Kinder mitmachen.
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Die Kinder sind großartig! Nach ungefähr drei Monaten Training machen wir eine richtige Zirkusshow in
der Unterkunft, in den Schulen und beim Kinderzirkus-Turnier. Beim Turnier haben unsere Kinder sogar den
zweiten Platz gemacht!
Das Projekt gefällt mir sehr gut, weil ich Kindern helfen kann. Es ist toll, dass die Kinder so viel Spaß haben,
gerne trainieren und sehr viel lernen. Sie werden richtige Profis und sind die Stars in der Unterkunft.
Kapitel 11: Feiern in Deutschland
Feste im Jahreskreis
Herzlichen Glückwunsch!
Gespräch 1
Schau mal, Herr Pohl hat auch an uns gedacht. Schöne Karte.
Oh ja.
Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie! Ich freue mich
schon sehr auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.
Herzliche Grüße
Manuel Pohl
Gespräch 2
Björn, eine Karte von den Wesslaus!
Lies mal vor.
Frohe Ostern!
Schöne Feiertage, viele bunte Eier und ganz viel Sonnenschein wünschen wir euch!
Liebe Grüße von Familie Wesslau
Gespräch 3
Ah, eine Karte von Tante Kerstin. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Alles Liebe und Gute zu deinem 25.! Bleib gesund und feier‘ richtig mit deinen Freunden. Ich hoffe, das Ge-
schenk gefällt dir.
Deine Tante Kerstin
Gespräch 4
Mama, Opa hat mir eine Karte geschickt.
Ja? Was schreibt er denn?
Lieber Robert,
bist du schon aufgeregt? Ganz alleine durch Südamerika, toll! Schick ganz viele Fotos und melde dich
mal, ja?
Gute Reise!
Dein Opa Hans
Gespräch 5
Das ist jetzt die letzte Karte.
Von wem ist die?
Von Maja und Torsten. Also:
Liebe Johanna, lieber Jens,
wir gratulieren euch zur Hochzeit und wünschen euch alles Gute für die Zukunft!
Viel Glück!
Maja und Torsten
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Weihnachten bei den Seefahrern
Hallo Svenja! Frohes neues Jahr!
Frohes neues Jahr, Wiebke! Wie waren deine Feiertage?
Oh! Das muss ich dir erzählen. Hast du einen Moment Zeit?
Erzähl mal! Was ist passiert?
Weißt du, meine Eltern wollen immer, dass wir Weihnachten alle kommen und alles ganz schön und
perfekt ist, aber das funktioniert nie. Irgendwann haben alle schlechte Laune.
Wirklich? Und? Was hast du dann gemacht?
Ich habe mal ganz anders Weihnachten gefeiert. Dieses Mal bin ich nicht zu meinen Eltern gefahren.
Mein neuer Mitbewohner kommt von den Philippinen. Kennst du Arnel?
Ja, ich habe ihn beim Filmeabend bei dir gesehen.
Ach ja. Also, Arnel wollte am Heiligen Abend zum Hafen in den Sieben-Meere-Club gehen. Das ist ein Ort
für Seefahrer. Arnels Onkel ist auch Seefahrer. Die meisten Seefahrer kommen von den Philippinen.
Ist ja toll, dass es einen Club gibt. Dann müssen sie nicht die ganze Zeit auf dem Schiff bleiben. Aber
Weihnachten in einem fremden Land ohne Familie …
Ja, genau. Es ist wirklich schwer für sie, Weihnachten ohne ihre Familien. Deshalb haben Arnel und
ich am 24. den ganzen Tag philippinisches Essen gekocht und sind am Abend mit dem Essen zum
Sieben-Meere-Club gegangen.
Was? In dem Club gibt es kein Essen? Nicht mal an Weihnachten?
Doch, natürlich, aber kein philippinisches Essen. Das war unser Weihnachtsgeschenk für die Seefahrer.
Ach so.
Jedenfalls war es richtig toll! Ungefähr 30 Seefahrer waren da, die meisten von den Philippinen, und
sie haben sich so gefreut, dass wir gekommen sind. Wir haben zusammen gegessen und Geschichten
erzählt. Dann haben wir Karaoke gesungen und getanzt! Es war so lustig und alle waren sehr offen und
freundlich. Ich glaube, nächstes Weihnachten gehe ich wieder mit Arnel zum Hafen.
Wow, das ist echt toll.
Ja. Und wie war dein Weihnachten?
Eigentlich wie jedes Jahr. Ich bin zu meinen Eltern gefahren und habe wahnsinnig viel gegessen. Am 25.
haben wir dann meine Oma besucht und …
Feste organisieren
Kennst du die neuen Nachbarn?
Hallo Jutta Wie geht’s?
Hallo Anke. Mir geht es gut. Hast du Lust auf einen Kaffee?
Ja, gern. Sag mal, kennst du schon die neuen Nachbarn aus 10c?
Nee. Und in 8b ist auch eine neue Familie eingezogen. Ich glaube, sie haben drei Kinder.
Aha? Schade, dass man gar nicht alle in der Straße kennt.
Ja. Was können wir machen, damit sich alle einmal treffen und kennenlernen? Auch die Kinder. Die
können doch zusammen spielen.
Wie wäre es mit einem Flohmarkt? In der Hansestraße haben sie das gemacht. Man konnte echt schöne
Sachen kaufen. Es gab auch Kuchen und Eis …
Hm. Aber für die Kinder ist das ja nicht so interessant.
Stimmt. Oder eine Spielgruppe für die Kinder? Man könnte sich einmal im Monat bei jemandem zu Hause
treffen.
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Das ist aber nur was für die kleinen Kinder.
Dann vielleicht ein Kinderfest! Wir organisieren Spiele für die Kleinen und auch für die großen Kinder,
Ja, das können wir auch mal machen, aber zum Kinderfest kommen vielleicht nicht alle Erwachsene.
Und es haben ja auch nicht alle Nachbarn Kinder. Dann besser ein Fest für alle.
So eine Art Straßenfest?
Warum nicht? Auf dem Fest kann es ja auch einen Flohmarkt geben. Und Spiele für die Kinder, Musik für
die Erwachsenen …
Gute Idee! Aber vielleicht ohne Flohmarkt. Das wird zu viel.
Du hast Recht. Wir können unsere Idee auf Zettel schreiben und an alle Haustüren kleben. Mal sehen,
was die anderen zu unserer Idee sagen.
Super! Das machen wir. Was wollen wir denn schreiben?
Termin für das Straßenfest
Hallo alle zusammen. Ich glaube, jetzt sind alle da, oder?
Nein, Jim ist noch nicht da. Aber er kommt gleich. Er hat mir gerade geschrieben.
Sollen wir auf ihn warten?
Nein, wir fangen schon mal an.
Okay. Also, heute wollen wir unser Straßenfest organisieren. Überlegen wir vielleicht zuerst ein Datum
für das Fest. Ich denke, gutes Wetter ist wichtig, deshalb muss das Fest im Sommer sein. Im Juli
vielleicht?
Also …
Juli finde ich nicht so gut. Da sind doch Ferien. Ich glaube, im Juli ist niemand da. Alle machen Urlaub.
Das stimmt. Lieber nicht im Juli. Wie wäre es mit Ende Juni?
Ja, aber …
Tut mir leid, Ende Juni bin ich schon weg.
Bitte. Ich möchte etwas sagen.
Ja, Markus?
Also. Die Ferien gehen bis zum 16. August. Wie wäre es am Samstag, den 19. August? Dann sind alle aus
dem Urlaub zurück und es ist immer noch Sommer.
Gute Idee.
Ja, das geht.
Ja.
Super! Und wann soll das Fest beginnen und bis wann wollen wir feiern?
Von 14 bis spätestens 22 Uhr? Ihr wisst ja, man darf ab 22 Uhr nicht mehr laut sein.
Ich glaube, Jim ist da. Moment.
Wer organisiert was?
Okay, jetzt sind alle da. Also, Jim, für dich zur Info, das Fest ist am 19. August von 14 Uhr bis spätestens
22 Uhr. Wen laden wir zu unserem Straßenfest denn ein?
Alle aus der Helgenstraße. Und die Leute aus der Luhestraße können doch auch zu unserem Fest
kommen. Es sind ja nur vier Häuser.
Gute Idee. Ich kann mit Jürgen aus der Luhestraße sprechen. Er spielt in einer Band. Vielleicht machen
sie auf unserem Fest Musik.
Mach das, Jim. Dann warten wir auf deine Info. Jürgens Band ist wirklich gut. Aber was machen wir,
wenn sie nicht spielen kann?
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Ich kann mich ja mal über andere Bands oder DJs und die Preise informieren.
Nee, Jutta, das wird zu teuer. Wenn Jürgens Band nicht kann, dann mache ich Musik. Ich bin kein super
DJ, aber wir sind ja auch nicht in der Disko.
Wunderbar. Danke, Jim. Was noch? Essen und Getränke sind natürlich ganz wichtig. Wir brauchen
Kaffee, Tee und Kuchen und am Abend können wir grillen.
Gute Idee. Wer kümmert sich ums Essen und um die Getränke?
Ich kümmere mich um den Kuchen.
Super, Ines. Und ich organisiere Salate, Würstchen und was wir für das Grillen brauchen. Und du,
Markus, kannst dich um die Getränke kümmern, oder?
Ja, das kann ich machen.
Und was machen wir für die Kinder?
Ich war mal auf einem Straßenfest in Bremen. Da gab es viele Spiele. Ich erinnere mich noch an einige.
Die waren lustig und die Kinder konnten Preise gewinnen. Es gab aber auch Spiele für die Erwachsenen.
Willst du dich dann um die Spiele und Preise kümmern, Jutta?
Ja, das mache ich.
Wollen wir die Einladungen schreiben, Karen?
Ja, okay. Und wir müssen noch Tische und Stühle organisieren. Und wie machen wir es mit dem Geld?
Wollen wir …
Einen Straßenflohmarkt organisieren
Sie hören ein Gespräch. Sie hören den Text einmal. Wer organisiert was für den Straßenflohmarkt?
Wählen Sie für die Aufgaben 1-5 ein passendes Bild aus a bis i. Wählen Sie jeden Buchstaben nur einmal.
Sehen Sie sich jetzt die Bilder an. … Sie hören jetzt das Beispiel.
Hallo Frank.
Hallo Sabine. Alles klar bei dir?
Ja, ich war grade bei Karin. Wir haben den Straßenflohmarkt im September organisiert. Ich kümmere
mich um die Einladungen. Wir wollen auch Kuchen und Salate verkaufen.
Sie hören jetzt den Text.
Gisela organisiert bestimmt den Kuchen, oder?
Ja, das wollte sie, aber das macht jetzt Helena. Gisela kümmert sich diesmal um die Salate und Brot.
Ehrlich? Wollt ihr auch wieder grillen?
Nein. Dieses Jahr nicht. Hannes hat letztes Jahr gegrillt. Dieses Mal will er aber lieber Musik machen.
Cool! Will Hannes mit seiner Band spielen?
Die anderen aus seiner Band haben keine Zeit. Deshalb spielt Hannes alleine auf seiner Gitarre. Aber wir
versuchen, noch mehr Musiker zu finden. Dann muss Hannes nicht die ganze Zeit spielen.
Aha. Und organisiert Thorsten wieder die Getränke?
Ja, aber nur die kalten Getränke, Wasser, Saft, Bier und so.
Kaffee und Tee gibt es nicht zum Kuchen?
Doch, aber ich weiß nicht, wer Kaffee und Tee organisiert. Helena wollte das nicht auch noch machen.
Das ist ihr zu viel.
Ah, okay, kann Oliver das nicht machen?
Oliver holt schon Tische und Stühle Er bekommt sie von seinem Sportverein. Kannst du nicht Kaffee und
Tee machen?
Ich bin nicht so gut im Kaffee- und Teemachen. Ich kann vielleicht noch Becher und Teller mitbringen.
Ich bin sicher, das wird ein ganz toller Flohmarkt. Hoffentlich …
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Was habt ihr geplant?
Hallo Ramona, hallo Anita.
Hallo Sabine. Ich habe gehört, dass es bald einen Flohmarkt gibt. Finde ich super.
Ja, der Flohmarkt ist am 9. September. Er fängt um 11 Uhr an und geht bis spätestens 16 Uhr. Wir
verkaufen natürlich hier in unserer Straße und wir laden auch alle aus der Mozartstraße ein.
Ja? Also, die Nachbarn aus der Mozartstraße können auch bei uns verkaufen?
Ja, genau. Ich schreibe die Einladungen und Frank kauft Becher und Teller. Oliver organisiert Tische und
Stühle. Dieses Jahr grillen wir nicht. Hannes will lieber Musik machen.
Mit seiner Band?
Nein alleine. Er spielt Gitarre.
Helena kümmert sich um den Kuchen und Gisela um Salate und Brot.
Und die Getränke?
Thorsten kauft die Getränke. Aber nur Wasser, Säfte und Bier. Wir brauchen noch Kaffee und Tee. Wer
kann das organisieren? Habt ihr eine Idee?
Ja, wir können uns doch um Kaffee und Tee kümmern, Anita. Oder?
Ja, das machen wir.
Super! Danke! Das wird ein toller Flohmarkt.
Das Altstadtfest
Gehen wir zum Stadtfest?
Hallo Rabea!
Hallo Niklas! Oh, gut, dass ich dich treffe. Hast du am Samstag Zeit?
Diesen Samstag? Warum?
Am Samstag ist in Freinsheim das Altstadtfest. Da möchte ich unbedingt hin. Ich habe endlich mal
wieder ein freies Wochenende. Mia ist bei ihren Großeltern. Ich kann also mal wieder ohne Kind
ausgehen. Kommst du mit?
Na klar. Kommt Pit auch mit?
Nein, er ist beruflich unterwegs.
Ach schade. Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen. Wann möchtest du denn hingehen?
So um sieben vielleicht?
Geht es auch ein bisschen später? Ich muss diesen Samstag arbeiten. Ich kann erst nach der Arbeit. So
um halb acht … Oder noch besser um acht.
Acht passt auch gut. Meine Freundin Ena kommt auch mit.
Ena …, ist das deine Nachbarin, mit der wir mal im Kino waren?
Nein, das ist Lena. Mit Ena habe ich lange gearbeitet. Du kennst sie von Pits Geburtstagsparty. Sie ist
auch Physiotherapeutin …
Hmm … Ich kann mich nicht erinnern. Wie sieht sie denn aus?
Sie hat lange braune Haare, ist schlank und ungefähr 1,74 Meter groß. Du hast dich sehr lange mit ihr
unterhalten.
Hmm … Lange braune Haare, schlank … Ahh. Sie hat grüne Augen, oder?
Ja, genau.
Ja, klar. Jetzt erinnere ich mich wieder. Schön, dass sie mitkommt.
Wollen wir Elyas auch noch fragen? Er kennt ja noch nicht so viele Leute hier. Vielleicht möchte er auch
mitkommen.
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Gute Idee. Er freut sich bestimmt. Ich ruf' ihn gleich an.
Prima!
Wo sollen wir uns treffen?
Hmm … Vielleicht direkt am Marktplatz?
Da ist bestimmt schon viel los. Treffen wir uns doch lieber vor dem Zucker und Salz.
Ja, gute Idee. Dann bis Samstag um acht!
Ich freu‘ mich! Bis dann …
Auf dem Fest
Rabea, sieh mal da ist mein neuer Arbeitskollege.
Wie bitte?
Da vorne ist mein neuer Arbeitskollege.
Wo … ? Welcher denn?
Der große Mann mit den kurzen, blonden Haaren.
Ena, da sind mindestens fünf Männer mit blonden Haaren. Ich weiß nicht, welchen du meinst? Den mit
dem Bart?
Nein, den meine ich nicht. Es ist der mit der Brille. Er holt sich gerade einen Wein. Siehst du ihn jetzt?
Mmh. Und wie ist er so?
Ich finde ihn sympathisch. Komm wir gehen mal zu ihm rüber. Hallo Simon, na wie geht’s?
Wie sehen sie aus?
Beispiel
Das sind meine Freunde. Links seht ihr Ena. Sie hat lange, braune Haare und grüne Augen. Niklas trägt ein
weißes T-Shirt. Er ist sehr groß. Circa 1,90 Meter. Er hat kurze, schwarze Haare und dunkle Augen. Er hat
einen Bart. Rechts auf dem Foto ist Rabea. Sie hat glatte, blonde Haare. Sie hat braune Augen und sie trägt
eine Brille.
Ich kann dich nicht verstehen
Gespräch 1
Was möchten Sie?
Ich hätte gern drei Weißweinschorlen.
Hier bitte sehr. Das macht zwölf Euro.
Entschuldigung, wie viel bitte?
Zwölf Euro.
Ah, zwölf Euro. Hier bitte.
Danke.
Gespräch 2
Hallo Ena! Schön, dass ich dich hier treffe.
Hallo Robert! Ja, das ist wirklich schön. Das ist meine Freundin Rabea.
Entschuldigung, habe ich das richtig verstanden? Tabea?
Nein, Rabea. Ich heiße Rabea.
Hi Rabea, freut mich!
Hallo Robert, mich auch. Wie gefällt dir das Fest?
Super! Ich bin zum ersten Mal da. Es gefällt mir echt gut.
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Gespräch 3
Ich hole mir noch eine Weinschorle. Möchtet ihr auch noch etwas trinken?
Ja, ich hätte auch gern noch eine.
Rabea, möchtest du auch noch etwas trinken?
Wie bitte? Was hast du gesagt?
Möchtest du auch noch eine Weinschorle.
Nein, danke. Ich hab‘ noch.
Sich besser kennenlernen
Hi Ena, schön dich hier zu treffen.
Hallo Mink! Schön, dass du auch hier bist. Das ist meine Freundin Rabea.
Hi, Rabea. Schön, dich kennenzulernen.
Hallo Mink.
Na, Mink wie gefällt dir das Fest?
Prima! Ich mag Stadtfeste. Bei uns in den Niederlanden gibt es auch sehr viele Feste. Wir sind gern
draußen. Besonders im Sommer. Wir essen Pommes und trinken Bier. Was isst du denn gern Ena?
Ich bin Vegetarierin. Ich esse gern Gemüse und Reis und natürlich Kartoffeln. Und ich liebe Käse.
Mink, du kommst aus den Niederlanden?
Ja, richtig.
Und woher genau?
Ich komme direkt aus Amsterdam. Aber ich habe am Stadtrand in einer kleinen Wohnung gewohnt.
Weißt du, Amsterdam ist sehr teuer. Warst du schon mal dort?
Ja. Ich habe sogar drei Jahre in Amsterdam gelebt. Ich war erst in einer Gastfamilie und dann in einer
WG.
Was? Wirklich? Was hast du dort gemacht?
Studiert. Ich habe dort meine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht.
Das ist ja lustig! Und wie hat es dir in Amsterdam gefallen?
Training Sprechen 1
Beispiel
Hast du ein Lieblingsfest?
Ja. Mein Lieblingsfest ist Weihnachten. Am 24. Dezember feiern wir alle zusammen. Wir feiern immer
bei meinen Großeltern.
1
Was isst du gern?
Lerner/in spricht
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Welche Musik hörst du gern?
Lerner/in spricht
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Was machst du in deiner Freizeit?
Lerner/in spricht
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4
Wann hast du Geburtstag und wie feierst du ihn?
Lerner/in spricht
Kapitel 12: Alltagsroutinen
Termine, Termine
Die Woche von Felix
Hey Felix, warte mal!
Hi Leon! Was gibt’s?
Hast du schon für die Matheklausur nächste Woche gelernt?
Nein, ich hatte noch keine Zeit. Ich muss noch für den Englischtest morgen lernen. Und du?
Nein, ich auch noch nicht. Und ich verstehe auch nicht alles. Wollen wir zusammen lernen?
Gute Idee! Wann hast du denn Zeit?
Vielleicht morgen Nachmittag gleich nach der Schule?
Morgen kann ich nicht. Ich habe dienstags immer um 16 Uhr Handballtraining und am Donnerstag auch.
Und am Mittwoch?
Am Mittwoch habe ich um fünf Gitarrenstunde. Da geht’s auch nicht.
Ok. Wann hast du denn Zeit?
Hmm … Also heute muss ich Englisch lernen, morgen habe ich Handballtraining, am Mittwoch
Musikschule, am Donnerstag wieder Training und am Samstag haben wir noch ein Extra-Training, weil
wir am Sonntag ein wichtiges Spiel haben.
Bei dir ist echt viel los! Wann machst du denn da deine Hausaufgaben und wann lernst du?
Oft erst abends nach dem Training. Da bin ich zwar manchmal ziemlich müde, aber es geht meistens
nicht anders.
Hast du keinen Nachmittag frei?
Doch, am Montag und am Freitag. Am Freitag können wir zusammen lernen.
Das geht bei mir nicht. Da gehe ich immer klettern.
Hmm … Dann geht nur am Samstag. Von 8 bis 10 Uhr habe ich Training, aber nach dem Training. So ab 11.
Hast du Zeit?
Ich weiß es noch nicht …
Schreibst du mir eine Nachricht, wenn du es weißt?
Ja, klar. Ich melde mich heute Abend!
Immer nur Arbeit
Wissen Sie das?
Guten Morgen, Frau Bernischke!
((Lerner/in)) Guten Morgen, Herr Schwarz!
Wo ist denn Frau Müller? Wissen Sie das?
((Lerner/in)) Nein, tut mir leid. Ich glaube sie ist noch nicht da.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Sind Sie sicher? Sie ist doch sonst immer als erste da. Und wir haben um halb neun ein Meeting. Hat sie
gestern Abend gesagt, dass sie später kommt?
((Lerner/in)) Nein. Zu mir hat sie hat nichts gesagt. Vielleicht hat sie das Meeting vergessen.
Das glaube ich nicht. Frau Müller vergisst doch kein Meeting!
((Lerner/in)) Hmm. Wahrscheinlich kommt sie gleich. Bestimmt hat ihr Bus Verspätung. Heute gibt es viel
Stau.
Hoffentlich kommt sie bald! Ohne Frau Müller können wir nicht mit dem Meeting beginnen. Können Sie
sie bitte anrufen?
Was vermuten Sie?
Beispiel
Warum arbeitet Sabine so lange?
Sie hat vielleicht zu viele Aufgaben.
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Warum ist Frau Mayer noch nicht da?
Lerner/in spricht
2
Warum hat Lisa heute so gute Laune?
Lerner/in spricht
3
Warum ist Ben schon so lange beim Chef?
Lerner/in spricht
4
Warum arbeitet Frau Rütter oft am Wochenende?
Lerner/in spricht
Arbeiten, wo andere Urlaub machen
Wie geht es dir?
Hallo Hannah!
Hallo! Wie geht es dir in den Bergen?
Gut. Es ist wunderschön hier.
Und, wie ist die Arbeit so?
Toll, aber auch richtig schwer.
Wie lange arbeitest du denn?
Na ja, aufstehen muss ich um 4.00 Uhr morgens.
Was, jeden Tag?
Ja, klar. Die Kühe muss man ja jeden Tag melken.
Oh, Gott!
Es ist okay. Ich habe mich daran gewöhnt.
Und was machst du dann den ganzen Tag?
Mich um die Tiere kümmern, den Stall sauber machen, beim Käse machen und in der Küche helfen, …
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Wow, das klingt nach viel Arbeit. Und bist du immer auf der Alm oder kannst du abends auch mal
ausgehen?
Abends bin ich viel zu müde – Ausgehen interessiert mich hier nicht. Und bis ins Dorf ist es auch viel zu
weit.
Und was machst du dann? In Ruhe duschen, lesen …
Duschen? Hannah, ich bin hier auf einer Almhütte. Wenn ich warmes Wasser haben will, dann muss ich
Holz holen, Feuer machen und das Wasser kochen. Das machen wir einmal in der Woche.
Stört dich das nicht?
Da kann man nichts machen. So ist es auf der Hütte. Ich wusste das ja vorher Aber, wenn ich wieder zu
Hause bin, dusche ich bestimmt erstmal eine ganze Woche jeden Tag dreimal.
Sommerjob auf Gran Canaria
Sommerzeit – Ferienzeit, das ist nicht für alle jungen Leute so. Viele nutzen die freie Zeit von Schule
oder Universität, um Geld zu verdienen. Manche von ihnen arbeiten aber da, wo andere Urlaub machen,
zum Beispiel Lucy Gassner aus Österreich:
In den Semesterferien arbeite ich drei Monate als Animateurin in einem großen Hotel auf Gran Canaria.
Viele sagen: Urlaub machen und dafür auch noch Geld bekommen, das möchte ich auch gern. Aber der
Job ist richtig anstrengend und gar nicht wie Urlaub.
Ich arbeite von morgens bis abends, damit die Touristen Spaß haben. Den ganzen Tag ist Kinder- und
Jugendprogramm: Beach Volleyball, Pool Partys, Theater, Basteln und, und, und. Am Abend machen wir
Shows für die Erwachsenen, oft bis zehn oder elf.
Die Arbeit mit Menschen macht mir Spaß. Man lernt so viele nette Leute kennen. Und in der Pause oder
an einem freien Abend an den Strand zum Schwimmen gehen und die Sonne genießen, das ist schon toll.
Das geht zu Hause nicht.
Für drei Monate im Jahr bin ich schon gern Animateurin. Mehr ist aber zu viel. Denn man bekommt nur
sehr wenig Schlaf und muss immer und überall dabei sein, immer lächeln und freundlich sein, auch wenn
man super müde ist oder mal schlechte Laune hat.
Wie ist die Arbeit?
Teil 1
In den Semesterferien arbeite ich drei Monate als Animateurin in einem großen Hotel auf Gran Canaria.
Teil 2
Viele sagen: Urlaub machen und dafür auch noch Geld bekommen, das möchte ich auch gern. Aber der Job
ist richtig anstrengend und gar nicht wie Urlaub.
Teil 3
Ich arbeite von morgens bis abends, damit die Touristen Spaß haben. Den ganzen Tag ist Kinder- und
Jugendprogramm: Beach Volleyball, Pool Partys, Theater, Basteln und, und, und. Am Abend machen wir
Shows für die Erwachsenen, oft bis zehn oder elf.
Teil 4
Die Arbeit mit Menschen macht mir Spaß. Man lernt so viele nette Leute kennen. Und in der Pause oder an
einem freien Abend an den Strand zum Schwimmen gehen und die Sonne genießen, das ist schon toll. Das
geht zu Hause nicht.
Teil 5
Für drei Monate im Jahr bin ich schon gern Animateurin. Mehr ist aber zu viel. Denn man bekommt nur sehr
wenig Schlaf und muss immer und überall dabei sein, immer lächeln und freundlich sein, auch wenn man
super müde ist oder mal schlechte Laune hat.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
l oder r?
1
leise
2
Glas
3
froh
4
hell
5
Rücken
6
Arm
Kapitel 13: Im Umzugsstress
Wir ziehen um
Einen Umzug organisieren
Okay, hier ist das Formular. Welche Variante wollen wir nehmen? Standard oder Do-it-Yourself?
Komfort!
Was?
Quatsch. Do-it-Yourself.
Hm, ich klicke das mal an: Do-it-Yourself …
Okay. Brauchen wir Umzugshelfer von G&T?
Gute Frage. Ein paar Freunde helfen uns bestimmt. Wir müssen bald fragen, wer Zeit hat. Wir können ja
mal eingeben, dass wir einen Umzugshelfer brauchen.
…
Umzugstermin. Also, wir bekommen den Schlüssel für die neue Wohnung am 23. Das ist ein Samstag.
Eigentlich können wir dann gleich einziehen.
Das geht nicht. Wir wollen doch noch die Wände streichen und so. Lieber eine Woche später.
Ok, also, dann Umzugstermin: 30. November. … Dann die Angaben zu unserer jetzigen Wohnung: Wir
wohnen im Erdgeschoss …, Fahrstuhl: nein, haben wir nicht ... Jörg, wie groß ist unsere Wohnung?
65 Quadratmeter.
Sicher? Ich dachte, eher 60.
Nein, ich weiß das ganz genau.
Also gut, 65 … Weiter. Die neue Adresse: Musikantenweg 14 … Was ist denn die neue Postleitzahl?
Sechzig dreihundertsechzehn.
Sechzig dreihundertsechzehn.
Und die Wohnung ist im dritten Stock.
Weiß ich. Zum Glück haben wir einen Aufzug!
Ja, das finde ich auch richtig gut!
Soll ich deinen Namen angeben?
Ja, mach das mal.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
So. Dann geben wir auch deine Handynummer an: 0123 und dann?
Ähm, warte. Meine Nummer hab ich nicht im Kopf. Ah, hier: 83 57 14.
83 57 14
Gut. Dann noch die E-Mail-Adresse … Fertig. Senden?
Ja. Ich informiere mich aber auch noch über die Preise für Studenten als Umzugshelfer. Es gibt da eine
Jobbörse im Internet. Und über die Preise für einen LKW bei einer Autovermietung.
Und wer soll den LKW fahren?
Weiß ich noch nicht. Ich vielleicht.
Du? Also die Idee finde ich gar nicht gut. Das hast du doch noch nie gemacht.
Angebote vergleichen
Jenny, ich habe das Angebot von G&T-Umzüge bekommen. Außerdem habe ich mich über die Preise für
Miet-LKWs und für Studenten-Helfer informiert.
Super! Zeig mal.
Aha, bei G&T alles zusammen 664 Euro. Das geht.
Ja, aber schau mal. Ein LKW für einen Tag mieten kostet nur 160 Euro.
Der Cabby? Der ist doch zu klein. Dann muss man zweimal fahren. Das finde ich nicht so gut. Der Caro
XT ist viel größer und nur 50 € teurer. Aber wer soll den fahren? Außerdem haben wir noch keinen
Helfer.
Hier, lies mal diese E-Mail von Studenten-Helfer.de. Ein Student bekommt 10 Euro pro Stunde. Für 5
Stunden 50 Euro plus die Vermittlungsgebühr. Macht 75,95. Ein Helfer von G&T kostet viel mehr. Doppelt
so viel!
Stimmt. Wir müssen den Helfer von G&T ja nicht buchen. Außerdem hilft der Fahrer auch beim Tragen,
hat Karin gesagt. Dann haben wir schon einen Helfer.
G&T ist trotzdem teurer als ein Caro XT und ein Student.
Aber nicht so viel.
Na, ja!
G&T kostet ohne Extra-Helfer 485,52 Euro. Ein Caro XT und ein Student kosten ca. 286 Euro.
Ja, das sind 200 Euro mehr, aber der Service ist gleich.
Der Service ist nicht gleich. Bei G&T haben wir einen Fahrer. Und ich möchte nicht, dass du den LKW
fährst. Du hast das noch nie gemacht.
So weit ist es doch nicht.
Egal. Außerdem dauert ein Umzug mit G&T nicht so lange, weil du den LKW nicht extra mieten, abholen
und zurückbringen musst. G&T ist also besser.
Du hast recht. Wir haben beim Umzug schon genug Stress. Also nehmen wir das Angebot von G&T an,
ja?
Ja, aber ohne Helfer. Wenn wir nicht genug eigene Helfer haben, nehmen wir einen oder zwei Studenten.
Das ist billiger.
Okay, dann rufe ich später bei G&T an.
Kann ich dich etwas fragen?
Gespräch 1
Hallo Tine! Wie war dein Wochenende?
Sehr schön! Danke. Und deins?
Auch schön. Sag mal, du und Martin, habt ihr am 30. November Zeit? Jörg und ich ziehen um und wir
brauchen noch ein paar Helfer.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Ach, habt ihr endlich eine Wohnung gefunden? Das ist ja toll! Klar helfen wir. Ihr wart bei unserem
Umzug ja auch so fleißig.
Super, Tine, vielen Dank! Ich melde mich dann noch und sage euch, wann ihr kommen sollt.
Gerne. Aber wir haben nicht so lange Zeit. Am Abend müssen wir zu Martins Eltern. Sein Vater hat
Geburtstag.
Gespräch 2
Hi Ulf.
Jörg! Setz dich doch kurz her!
Danke. Kann ich dich etwas fragen?
Klar. Was ist los?
Jenny und ich haben eine neue Wohnung gefunden. Am 30. November wollen wir umziehen. Wir
brauchen noch Helfer. Hast du Zeit?
Warte, ich gucke in meinen Kalender. Das ist ja erst nächsten Monat. Nein, da habe ich noch keine
Termine. Ich bin dabei. Aber erzähl doch mal. Wo ist die Wohnung, wie groß ist sie und wie viele Zimmer
hat sie?
Gespräch 3
Entschuldige, Nicole, hast du einen Moment Zeit?
Hi Jenny. Ja, klar.
Ich habe dir doch von der neuen Wohnung erzählt.
Ja. Wann zieht ihr denn um?
Am 30. November ziehen wir um. Das ist ein Samstag. Und wir brauchen noch ein bisschen Hilfe beim
Umzug.
Am 30. habe ich ein Hockeyturnier. Aber ich spreche mit Patrik. Vielleicht kann er euch helfen.
Gespräch 4
Hi Jörg. Kannst du mir helfen?
Ja, was soll ich tun?
Diese Kartons hier müssen in die neuen Büros im 3. Stock.
Alles klar. Auf geht`s … Sag mal, Thomas, kannst du mir vielleicht auch helfen?
Wobei denn?
Kartons tragen.
Hä?
Am 30. November bei unserem Umzug. Jenny und ich haben eine neue Wohnung.
Ach so! 30. November? Da kann ich nicht, da bin ich im Urlaub.
Schade. Aber natürlich schön für dich. Wohin fährst du denn?
Anruf bei G&T-Umzüge
G&T-Umzüge, Traute, guten Tag.
Guten Tag, Jörg Rahn hier. Ich habe heute ein Angebot von Ihnen bekommen. Ich möchte das Angebot
gern annehmen, aber den Umzugshelfer brauchen wir doch nicht.
Ja – wann genau möchten Sie denn umziehen?
Am 30. November. Das ist ein Samstag.
Okay … Jetzt habe ich das Angebot gefunden. Also kein Helfer. Alles andere bleibt so?
Ja, genau.
Um wie viel Uhr soll der Fahrer bei Ihrer alten Wohnung sein?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Wir wollen um 9 Uhr starten.
Sie ziehen zu zweit um. Ihre Handynummer habe ich schon. Sagen Sie mir bitte auch die Handynummer
von der zweiten Person.
Ja, die Nummer lautet 0145 77 88 99. Jenny Hartig.
Danke. Vor Ihrem Umzug möchten wir gern Ihre alte Wohnung sehen, damit wir den Umzug und die Zeit
besser planen können. Wann kann denn ein Mitarbeiter Ihre Wohnung ansehen?
Montags und donnerstags ab sechs oder freitags ab vier Uhr sind wir zu Hause.
Gut. Freitag, der 22. November, 16 Uhr. Passt Ihnen der Termin?
Ja, das geht. Vielen Dank.
Ich danke Ihnen. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Auf Wiederhören, Herr Rahn.
Auf Wiederhören.
Anruf bei der Umzugsfirma
G&T-Umzüge, Traute, guten Tag.
Lerner/in spricht
Wann möchten Sie umziehen?
Lerner/in spricht
Okay. Jetzt habe ich das Angebot gefunden. Um wie viel Uhr sollen die Umzugshelfer bei Ihnen sein?
Lerner/in spricht
Ich habe noch keine Handynummer von Ihnen. Können Sie mir bitte Ihre Handynummer sagen?
Lerner/in spricht
Vor Ihrem Umzug möchten wir gern Ihre Wohnung sehen, damit wir den Umzug und die Zeit besser
planen können. Wann kann unser Mitarbeiter Ihre Wohnung ansehen?
Lerner/in spricht
Gut. Donnerstag, der 21. April, 10 Uhr. Passt Ihnen der Termin?
Lerner/in spricht
Ich danke Ihnen. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich. Auf Wiederhören.
Lerner/in spricht
In der neuen Wohnung
Schlafzimmer oder Arbeitszimmer?
Oh, ist das kalt in der Wohnung. Ich mache mal in allen Zimmern die Heizung an.
Gute Idee.
Jörg, komm mal.
Was ist?
Das Schlafzimmer hier ist doch ein bisschen klein, oder?
Na ja, wir wollen hier doch nur schlafen.
Ja, aber glaubst du, dass unser Schrank wirklich hier reinpasst?
Ja, ich dachte schon. Hm. Warte mal. … Wie breit ist unser Kleiderschrank?
Genau zwei Meter fünfzig.
Du hast recht. Hier passt er nicht, es fehlen drei Zentimeter. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Aber
an die andere Wand passt er doch.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Da muss aber das Bett hin. Ich glaube, wir müssen die Zimmer tauschen. Also das Arbeitszimmer wird
das Schlafzimmer und dieses Zimmer wird das Arbeitszimmer. Das Bücherregal ist nur 2 Meter breit.
Das passt in dieses Zimmer. Was meinst du?
Oh, Jenny! Ehrlich jetzt? Der Umzugswagen ist gleich da, die anderen kommen auch gleich und du willst
jetzt noch Zimmer tauschen?
Hast du eine andere Idee? Wo soll denn der Kleiderschrank hin? Hier passt er doch nicht hin!
Warum passt das jetzt nicht? Passt er denn ins Arbeitszimmer? Das ist doch auch nur zwei
Quadratmeter größer.
Auf dieser Seite könnte der Schrank stehen und dort das Bett.
Ach nee, Jenny. Dann steht das Bett direkt neben der Tür, das ist doch blöd!
Vor dem Fenster soll das Bett aber auch nicht stehen … Der Umzugswagen ist da. Also, was machen wir
jetzt?
Okay, wir tauschen die Zimmer. Das müssen wir dann aber gleich allen Helfern sagen.
Wohin soll der Karton?
Dialog 1
Jörg, wohin soll die Waschmaschine? In die Küche?
Nein, ins Badezimmer, hinter die Tür.
Dialog 2
Jenny, gibt es Mineralwasser?
Das ist auf dem Balkon. Hol doch gleich eine ganze Kiste und auch ein paar Flaschen Cola und Saft, ja?
Pappbecher sind in der Küche neben dem Herd.
Alles klar! Was möchtest du denn trinken?
Machst du mir bitte eine Apfelschorle?
Klar!
Dialog 3
An welcher Wand sollen wir den Kleiderschrank aufbauen?
An der linken Wand.
Hier ungefähr?
Ein bisschen weiter rechts. Aber nicht zu nah am Fenster.
Okay. Ich glaube, wir brauchen noch einen Helfer. Zu zweit schaffen wir das nicht.
Marco kann euch gleich helfen.
Dialog 4
Wohin gehört dieser Karton mit Büchern?
Ins Arbeitszimmer, aber da ist es gerade total voll. Stell ihn einfach vor die Tür.
Weißt du, dass die Heizung im Arbeitszimmer nicht funktioniert?
Was? Nein!
Dialog 5
Wir haben jetzt alles aus dem LKW rausgeholt.
Was? So schnell? Wo ist denn der Fahrer?
Der steht draußen vor dem LKW und wartet.
Ok, ich gehe zu ihm. Kannst du Jörg suchen und ihm sagen, dass ich draußen beim Fahrer bin?
Mach ich.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Dialog 6
Hey Jörg, auf diesem Karton steht gar nichts. Wohin muss der?
Zeig mal, was ist denn da drin? … Oh, tut mir leid! Bringst du ihn bitte in den Keller?
Kein Problem.
Nimm den Fahrstuhl. Und dann mach mal eine Pause!
Später. Ich brauche noch keine Pause. Ich arbeite oft als Umzugshelfer. Und im Mai bin ich von
Niederrad nach Bockenheim gezogen. Den Umzug habe ich ganz allein gemacht.
Ehrlich? Wow!
Der ist doch toll!
Dialog 1
Der kleine Fernseher steht schon im Schlafzimmer. Wo wollen wir denn den großen Fernseher hinstellen?
Den hängen wir hier an die Wand.
Dialog 2
Wohin seid ihr denn gezogen?
Nach Nordend-Ost. In den Musikantenweg.
Oh, den kenne ich. Da hat mein Bruder mal gewohnt. Schön dort!
Ja, das finden wir auch.
Dialog 3
Da drüben sind Bürostühle. Komm!
Schau mal. Die sind doch toll und passen gut zu unserem Schreibtisch!
Stimmt, setz dich mal.
Ja, sehr bequem!
Dialog 4
Schau mal, Jörg. Unsere Nachbarn haben aber einen riesigen Balkon.
Ja. Die haben es gut. Warum ist unser Balkon so klein?
Na ja. Er ist größer als unser alter Balkon.
Stimmt.
Dialog 5
Wollen wir eine Pflanze für Jenny und Jörg mitbringen?
Okay. Welche denn?
Hm. Die da!
Dialog 6
Jenny, wo sind denn die Gläser? Ah, schon gut, ich hab‘ schon ein Glas gefunden.
Nein, das nicht! Das ist nicht sauber. Hier oben im Schrank sind Gläser.
Okay, danke.
Dialog 7
Wie geht es eigentlich Jenny und Jörg?
Ach, denen geht es gut. Sie sind gerade in eine neue Wohnung gezogen.
Ehrlich?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Dialog 8
Hier ist unser Wohnzimmer. Wir haben uns ein neues Sofa gekauft.
Das sieht ja bequem aus! Jetzt habt ihr auch Platz für so ein großes Sofa.
Genau.
Gespräch mit dem Hausmeister
Guten Morgen.
Lerner/in spricht
Danke. In welchem Zimmer geht das Fenster nicht richtig auf?
Lerner/in spricht
Also, das Fenster kann ich heute leider nicht reparieren. Sind Sie morgen Vormittag zu Hause?
Lerner/in spricht
Gut. Dann komme ich um halb neun. Sie haben am Telefon gesagt, dass noch etwas kaputt ist?
Lerner/in spricht
Okay. Ein Kollege kommt und repariert den Herd. Er ruft sie an und macht einen Termin mit Ihnen.
Lerner/in spricht
Gern. Auf Wiedersehen.
Lerner/in spricht
Viele Gespräche
Sie hören fünf kurze Gespräche. Sie hören jeden Text einmal. Wählen Sie für die Aufgaben 1 bis 5 die
richtige Lösung a, b oder c. Lesen Sie jetzt Aufgabe 1.
Bürgeramt Frankfurt-Sachsenhausen, guten Tag.
Guten Tag, ich bin umgezogen und möchte mich in Sachsenhausen anmelden.
Ja, Moment … Donnerstag, 8:15 Uhr habe ich einen Termin frei.
Danke, was muss ich mitbringen?
Wir brauchen ihren Ausweis oder Reisepass.
Brauchen Sie auch ein Foto?
Nein, Sie bekommen keinen neuen Ausweis, wir ändern nur die Adresse.
Muss ich Bargeld mitbringen?
Die Anmeldung ist für Sie kostenlos.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 2.
Guten Tag, Herr Rosenthal.
Guten Tag, Frau Pohl. Funktioniert die Heizung im Schlafzimmer wieder?
Ja, ihr Kollege hat die Heizung schon repariert.
Schön. Und nun ist die Dusche im Badezimmer kaputt?
Die Dusche? Nein, die Spülmaschine in der Küche funktioniert nicht mehr.
Entschuldigung. Die kaputte Dusche war bei Ihren Nachbarn. Dann schauen wir uns jetzt Ihre
Spülmaschine an.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 3.
Entschuldigung, haben Sie diesen Rock auch in Grau?
In Grau leider nicht, aber ich habe ihn in Schwarz. Schauen Sie mal. Hier.
Hm, er passt zu meiner Bluse, aber eigentlich habe ich schon einen schwarzen Rock.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Tut mir sehr leid. Wir haben aber graue Kleider in Gr. 36. Dieses steht Ihnen bestimmt sehr gut.
Nein, ich brauche einen grauen Rock, kein graues Kleid.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 4.
Guten Tag, Frau Jürgens. Was haben Sie denn?
Mein Knie tut weh. Ich habe Schmerzen beim Laufen.
Zeigen Sie mal … Hm. Machen Sie Sport?
Ja, ich gehe manchmal joggen.
Gehen Sie lieber spazieren als joggen. Aber Bewegung ist wichtig. Bleiben Sie nicht auf dem Sofa liegen.
Dann wird es nur schlimmer.
Aber das Knie tut so weh.
Sie müssen das Knie trotzdem bewegen. Schwimmen ist am besten.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 5.
Entschuldigen Sie!
Ja, bitte? Kann ich Ihnen noch etwas bringen?
Bitte bringen Sie mir noch ein Bier.
Natürlich gerne. Schmeckt es Ihnen?
Na ja. Das Hähnchen ist schon kalt. Und die Pommes sind sehr hart.
Oh, das tut mir schrecklich leid. Ich bringe Ihnen eine neue Portion. War denn die Suppe in Ordnung?
Ja, die war sehr lecker.
Das eigene Büro
Alle Hörtexte zum Mitlesen
Kapitel 14: Missgeschicke
An Tagen wie diesen
Der falsche Zug
Ja, hallo.
Hallo Magda!
Hallo Valerie! Wo bist du denn gerade?
Ich bin noch am Bahnhof in Nürnberg.
Du bist noch in Nürnberg? Du wolltest doch schon mit dem Zug um 15 Uhr fahren.
Ja, aber ich musste länger arbeiten. Ich fahre jetzt erst um 17 Uhr hier los und bin dann erst um halb elf
in Wien. Tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe.
Kein Problem … Valerie?
Moment … Bleib bitte kurz dran …
Ist der Platz hier noch frei?
Ja, bitte.
Können Sie mir bitte mit meinem Koffer helfen?
Natürlich.
Vielen Dank!
… So, jetzt bin ich wieder dran. Entschuldige.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Dann hole ich dich um halb elf am Bahnhof ab.
Nein, nicht nötig. Ich kann doch auch mit der U-Bahn fahren. Du musst mir nur sagen, mit welcher.
Du musst zuerst mit der U1 zum Schwedenplatz fahren. Und dann … Ach das ist zu kompliziert. Ich
schicke dir eine Wegbeschreibung.
Ja, gute Idee.
Ich freue mich schon so, dich wiederzusehen. Und auf Wien freue ich mich auch.
Ich freu‘ mich auch sehr. Wien gefällt dir bestimmt …
Herzlich Willkommen im Eurocity 729 nach Leipzig. Unser nächster planmäßiger Halt ist Erlangen.
Was? Oh, nein! Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Valerie, was ist los?
Ich bin im falschen Zug.
Oh nein! Und wie weit musst du jetzt fahren?
Jetzt muss ich bis Erlangen fahren.
Ist das weit?
Nein, es geht. Circa 15 Minuten.
Guten Tag! Die Fahrkarten, bitte!
Magda, ich muss auflegen, der Zugbegleiter kommt.
Okay, melde dich später!
Ja, mache ich. Tschüs.
Tschüs.
Durchsagen
Durchsage 1
Achtung, an Gleis 2! Der Intercity 73 aus Hamburg mit Weiterfahrt nach Zürich fährt ein.
Achtung, hier eine Durchsage für die Passagiere nach München. Der Intercity 71 mit Abfahrt um 9:31 Uhr ist
wegen einer technischen Störung um circa 40 Minuten verspätet. Ihre nächste Verbindung nach München ist
der Eurocity 117 um 9:54 Uhr von Gleis 7. Wir bitten um Ihr Verständnis. Achtung, an Gleis 2!
Durchsage 2
Einen schönen, guten Abend! Wir begrüßen Sie im ICE 1504 nach Leipzig Hauptbahnhof über Ingolstadt,
Nürnberg, Erlangen, Bamberg, Lichtenfels, Saalfeld, Jena Paradies und Naumburg. Unser nächster
fahrplanmäßiger Halt ist Nürnberg. Das Bordrestaurant befindet sich in der Mitte des Zuges zwischen erster
und zweiter Klasse. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen. Außerdem bringen wir Ihnen kleine Snacks
und heiße oder kalte Getränke auch gerne an Ihren Platz. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt. Good eve-
ning! We would like to …
Durchsage 3
Achtung, eine wichtige Durchsage für alle Fahrgäste. Die Straßenbahnlinie 18 fährt heute nicht ab der Stadt-
halle. Bitte nutzen Sie ab der Stadthalle die U-Bahn-Linie U6 bis zur Station Längenfeldgasse und steigen Sie
dort in die U-Bahn-Linie U4 Richtung Heiligenstadt um. Achtung, eine wichtige Durchsage für alle Fahrgäste …
Durchsage 4
Und nun die aktuellen Verkehrsmeldungen: Eine Staumeldung für die B4 in Richtung Nordhausen. Zwischen
Erfurt-Gispersleben und Kühnhausen gab es einen Unfall. Die B4 ist gesperrt. Und, Achtung an alle Autofahrer
auf der A38 Göttingen Richtung Halle. Zwischen Anschlussstelle Merseburg-Süd und Leuna liegt ein Sofa auf
der Fahrbahn. Fahren Sie vorsichtig! Und nun zu den Nachrichten …
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Fragen am Bahnhof
1
Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte helfen?
Ja, bitte?
Können Sie mir sagen, wo hier der Service-Point ist?
Ja, der ist gleich dort hinten.
Vielen Dank
2
Guten Abend, wie kann ich Ihnen helfen?
Guten Abend. Ich möchte gern wissen, wann der nächste Zug von Nürnberg nach Wien fährt.
Einen Moment, bitte. Um 18:30 Uhr fährt ein ICE über Passau nach Wien.
Und können Sie mir bitte sagen, ob der Zug direkt fährt?
Ja, der Zug fährt direkt. Sie müssen nicht umsteigen.
Vielen Dank.
Gerne. Einen schönen Abend!
3
Mensch! Ich brauche ja noch ein Ticket nach Nürnberg. Das hätte ich fast vergessen. Na super! Jetzt ist
auch noch der Fahrkartenautomat kaputt. Das gibt’s doch nicht! … Entschuldigung!
Ja, bitte?
Dieser Ticketautomat funktioniert nicht. Und an den anderen warten schon so viele Leute. Wissen Sie,
wo hier ein Fahrkartenschalter ist?
Gleich dort vorne.
Vielen Dank!
Gerne.
4
Guten Tag.
Guten Tag. Eine Fahrkarte nach Nürnberg bitte.
Gerne. Wann möchten Sie fahren?
Mit dem nächsten Zug.
Das ist der Regionalexpress um 17:31 Uhr
Haben Sie eine Bahncard?
Ja. Hier bitte.
Danke. Das macht dann 6,70 Euro.
Hier bitte.
Vielen Dank und eine gute Reise.
Höfliche Fragen
Beispiel
Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo der Zug nach Hannover abfährt?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Geldbörse oder Handy weg
Meine Geldbörse ist weg
Ich freue mich schon auf den Film. Der ist bestimmt klasse!
Ja, ich bin schon gespannt. Ich war sehr lange nicht mehr im Kino.
Der Film gefällt dir bestimmt. Du magst doch alte Filme, oder?
Ja, sehr!
Ich lade dich heute ein.
Wirklich? Das ist ja nett.
Ich hole die Karten.
Dann kann ich inzwischen die Getränke kaufen.
Hallo! Zweimal für „Frühstück bei Tiffany“.
Um Viertel vor neun oder um Viertel vor elf?
Um Viertel vor neun, bitte.
Das macht 16,60 Euro.
Moment. Wo ist denn meine Geldbörse? Das gibt’s doch nicht. Moment … Pamina!
… Entschuldigen Sie bitte, aber ich kann meine Geldbörse nicht finden.
Oje. Soll ich die Karten stornieren?
Ja, bitte.
Was ist los?
Meine Geldbörse ist weg!
Weg? Wirklich?
Ja, sie ist weg!
Hast du sie nicht vielleicht zu Hause vergessen?
Nein, ich habe doch noch Geld am Geldautomaten geholt und sie in meine Hosentasche gesteckt. Das
weiß ich ganz genau!
Und was hast du dann gemacht?
Dann bin ich direkt zur U-Bahn. Die hat mir bestimmt jemand in der U-Bahn gestohlen. So ein Mist!
Oje!
Jetzt ist alles weg! Meine Bankkarte, mein Ausweis, mein Führerschein, meine Monatskarte. Alles weg.
Wenigstens das Handy ist noch da!
Nicolas, du musst sofort deine Bankkarte sperren. Hast du die Nummer vom Sperr-Notruf?
Nein.
Das ist die 116 116. Mit der kannst du deine Karten und auch deinen Ausweis sperren.
Wirklich? Das wusste ich gar nicht.
Das ist total praktisch.
Stimmt. Aber ich rufe noch schnell André an. Ich weiß nicht, ob ich meine Kreditkarte auch dabei hatte.
… Mist, nur die Mailbox … Hallo André, kannst du bitte schauen, ob meine Kreditkarte auf dem
Schreibtisch liegt und mich zurückrufen?
Danke! Tschüs!
Hoffentlich meldet er sich bald!
Ok, ich lasse auf alle Fälle die Bankkarte und den Ausweis schon mal sperren … Guten Tag, hier spricht
Nicolas Roth. Ich möchte meine Bankkarte sperren.
Könnten Sie Ihren Namen bitte nochmal wiederholen?
Ja, Nicolas Roth. Ich buchstabiere …
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Kapitel 15: Trends in der Stadt
Green City – Rama dama!
Kommst du auch?
Hallo Milena. Wie geht’s? Wie war dein Urlaub? Du warst doch in Portugal, oder?
Hi Torsten, ja, es war toll, aber leider zu kurz.
Du kannst ja beim Mittagessen mal erzählen. Ich bin gespannt.
Würde ich gern, aber ich kann heute leider nicht mit in die Kantine kommen. Um drei haben wir ein
Meeting mit den Kollegen aus Frankfurt, da muss ich noch viel vorbereiten.
Oje ... Sehen wir uns am Samstag? Du kommst doch zum Rama dama, oder?
Rama dama? Keine Ahnung. Was ist das?
Wie, das kennst du nicht?
Wir machen doch von der Firma jedes Jahr bei der Aktion mit und sammeln Müll. Warst du denn nicht
dabei im letzten Jahr?
Nee. Ich bin doch erst seit letztem Juni in Passau und in der Firma.
Oh, stimmt. Du bist ja noch gar kein ganzes Jahr hier. Dann musst du die Aktion eben unbedingt
kennenlernen. Immer am ersten Wochenende im April ist in Passau Rama dama. Viele Kollegen machen
mit und sammeln Müll für eine saubere Stadt.
Okay, Müll sammeln, gut. Aber warum Rama dama?
Das ist Bayerisch für „Wir räumen auf.“
Ah, Rama dama, ich verstehe.
Ich gebe dir morgen beim Essen Bescheid. Ich muss erstmal überlegen.
Super. Dann bis Morgen und viel Glück bei deinem Meeting heute.
Danke, ja, ich hoffe, dass es klappt mit dem Projekt.
Deshalb bin ich dabei
Mahlzeit!
Mahlzeit! Na, bist du dabei am Samstag, Micha?
Du meinst bei Rama dama? Na, klar mache ich mit. Ich finde die Aktion wichtig. Jeder weiß, dass man
Müll nicht einfach irgendwohin wirft. Trotzdem liegt so viel Müll herum. Das finde ich echt schrecklich.
Außerdem ist es immer sehr lustig bei Rama dama.
Ja, das finde ich auch. Leider haben wir am Samstag eine Familienfeier. Meine Mutter wird 60. Deshalb
kann ich diesmal nicht kommen. Das finde ich echt schade.
Tja, da kann man nichts machen. Geburtstag ist Geburtstag. Aber Sebastian, du kommst doch?
Klar, ich bin auf jeden Fall dabei. Ich habe auch Christoph gefragt. Er kann aber nicht. Der Kindergarten
von seiner Tochter macht auch bei der Aktion mit. Alle Eltern sollen kommen. Deshalb muss er dort
mithelfen und kann nicht mit uns gehen.
Okay, klar. Dann sind wir 11 für die Firma, wenn ich richtig gezählt habe, das ist schon ganz okay. Ihr
könnt aber ruhig trotzdem noch ein bisschen Werbung machen.
Ja, ich muss heute Nachmittag noch zu einem Meeting mit der Marketing-Abteilung. Da frage ich, wer
noch mitkommt.
Super, Sebastian. und was ist mit dir Milena, kommst du auch?
Eigentlich hatte ich Samstag schon eine Verabredung, trotzdem komme ich. Die Aktion gefällt mir.
Vielleicht kann meine Freundin auch am Sonntag zu mir kommen.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Einen Ausflug planen
Na, habt ihr schön gefeiert?
Ja, es war richtig schön. Und ihr, wart ihr fleißig am Samstag?
Ja, na klar. Bei der Brotzeit saßen wir dann noch lange zusammen und haben auch schon über den
Ausflug gesprochen.
Super. Und?
Wir wollten einen Termin auswählen, aber das ist gar nicht so leicht. Der Ausflug kann frühestens im
Juni sein, vorher schaffen wir es nicht.
Stimmt, aber im Juni sind zwei Wochen Schulferien.
Ja, genau. Und viele fahren mit ihren Familien weg. Deshalb ist der Juni nicht gut. Ab August sind dann
schon die Sommerferien. Wir wollen den Ausflug also am 9. und 10. Juli oder am Wochenende danach
planen. Ich habe dann gleich noch am Samstag eine Doodle-Umfrage per Mail an alle geschickt.
Gut. Und, weißt du schon, wer wann kann?
Ja, viele haben schon geantwortet und sich in die Liste eingetragen. Die meisten Kollegen können an
dem Wochenende 16./17. Juli.
Gut. Dann planen wir den Ausflug an diesem Wochenende. Es können ja sowieso nie alle Kollegen
mitfahren.
Stimmt. Leider.
Und, was machen wir nun, Rad fahren an der Donau oder Wandern im Bayerischen Wald?
Ich habe am Samstag noch einmal ein paar Leute gefragt. Die meisten wollen gern Rad fahren.
Das dachte ich mir. Wandern waren wir ja auch schon im letzten Jahr.
Eben.
Ich habe vor unserem Termin heute schon ein bisschen recherchiert.
Super! Und? Was schlägst du vor?
Wir können zum Beispiel von Passau losfahren. Unterwegs können wir an der Donau ein Picknick
machen, zum Beispiel bei der Schlögener Schlinge, und dann bis Aschach fahren, das sind etwa 65 km.
Am nächsten Tag geht es dann zurück, mit dem Zug oder mit dem Rad.
Okay. Aber 65 Kilometer an einem Tag? Das ist vielleicht zu viel. Es soll ja gemütlich sein.
Meine zweite Idee ist: Wir fahren erst ein Stück mit dem Zug und dann auf dem Donau-Radweg bis Linz,
übernachten und machen dort eine Stadtführung und fahren dann mit dem Zug zurück nach Passau.
Das finde ich super. Die Strecke können wir ja später festlegen. In Linz haben wir abends mehr
Möglichkeiten. Aber in der Stadt finden wir sicher kein Hotel mit Zimmern für uns alle, was meinst du?
Wieso? So viele sind wir ja nicht. Im letzten Jahr waren wir 20 Personen. Zur Not nehmen wir zwei
verschiedene Unterkünfte. Wir finden schon etwas Passendes, in Linz gibt es viele Möglichkeiten. Wir
sind ja mit dem Fahrrad unterwegs und müssen nicht unbedingt im Stadtzentrum schlafen.
Was ist mit Dienstag?
Hey Sebastian, du, wir müssen doch noch das Geschenk für Torsten besorgen.
Stimmt. Er hat ja am 20. Mai seinen 30. Geburtstag.
Ja, wir müssen das Geschenk und die Karte bis zum Freitag kaufen, damit Montag noch alle auf der
Geburtstagskarte unterschreiben können.
Wann wollen wir denn gehen?
Kannst du zum Beispiel am Mittwoch?
Mittwoch nach der Arbeit, so ab fünf? Das klingt gut.
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Ach, Moment, diese Woche geht es am Mittwoch doch nicht. Ich muss nach der Arbeit in die Werkstatt,
mein Fahrrad war kaputt und jetzt kann ich es wieder abholen. Das hab ich ganz vergessen. Wie ist es
bei dir am Donnerstag? Da bin ich abends mit einer Freundin im Kino verabredet, aber vorher habe ich
Zeit.
Am Donnerstag? Da ist es schlecht. Da arbeitet meine Frau länger und ich muss unsere Kleine vom
Kindergarten abholen.
Mhm. Am Freitag habe ich um sechs Volleyball. Schaffen wir das vorher?
Nein. Ich kann am Freitag nicht. Ich gehe freitags um 17.00 Uhr joggen und danach machen wir immer
den Einkauf für das Wochenende. Was ist mit Dienstag?
Am Dienstag arbeite ich immer bis halb sechs, danach ist es vielleicht schon zu spät, was meinst du?
Nö, wieso? Dienstag, halb sechs, das passt doch gut. Dann treffen wir uns kurz nach halb vor der Firma.
Ich komme dienstags immer mit dem Auto ins Büro, ich kann dich gleich mit in die Stadt nehmen und
auch heimfahren, wenn du willst. Ich fahre dann abends ins Fitnessstudio.
Das klingt super. Einverstanden. Dann bis morgen!
Ja, ciao!
Kannst du am Donnerstag?
1
Du, wir müssen doch diese Woche zusammen das Geschenk für Sabine kaufen. Hast du am
Dienstagnachmittag Zeit?
Lerner/in spricht
Schade. Wie ist es am Mittwoch, so um vier?
Lerner/in spricht
Super. Wo wollen wir uns treffen?
Lerner/in
Hast du schon eine Idee, was wir Sabine kaufen können?
Lerner/in spricht
2
Hallo?
Lerner/in spricht
Darauf habe ich keine Lust. Wollen wir nicht lieber etwas anderes machen, vielleicht ins Kino gehen? Um
acht kommt ein toller neuer Film.
Lerner/in spricht
Das finde ich gut. Wann wollen wir uns denn treffen?
Lerner/in spricht
Orte für alle
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Ein Auto für viele
usemycar – privates Carsharing
Das ist Herr Schmidt und das ist sein Auto. Er braucht es selten.
Das sind Frau Müller und ihr Sohn Alex. Sie haben kein Auto. Aber manchmal wollen sie zu Oma oder ans
Meer fahren.
Wenn Herr Schmidt sein Auto nicht braucht, bietet er es bei usemycar zum Mieten an und sagt, was es pro
Tag kostet.
Frau Müller sucht bei usemycar ein Auto in ihrer Nähe. Sie findet fünf Autos.
Sie wählt das Auto von Herrn Schmidt, weil es nur zwei Straßen weiter steht und die Miete pro Tag am
günstigsten ist.
Herr Schmidt bekommt eine Nachricht und meldet sich bei Frau Müller.
Herr Schmidt und Frau Müller vereinbaren einen Termin und füllen dann gemeinsam ein Formular aus, damit
das Vermieten und Mieten sicher ist. Das dauert nicht lange und schon bekommt Frau Müller den Schlüssel
für das Auto.
Frau Müller fährt nun entspannt mit ihrem Sohn ans Meer …
… und Herr Schmidt verdient in der Zeit ein bisschen Geld mit seinem Auto.
Nach dem Ausflug bringt Frau Müller das Auto zurück. Gemeinsam kontrollieren Sie das Auto und Herr
Schmidt bekommt den Schlüssel zurück.
Wenn Herr Schmidt und Frau Müller sehr zufrieden waren, geben Sie sich 5 Sterne, wenn nicht, dann geben
Sie weniger.
Carsharing – eine super Sache
Treder.
Hallo Ralf, Kai hier. Na, wie geht`s?
Gut. Und dir?
Auch gut, danke. Sag mal, braucht ihr an dem Wochenende 3. bis 5. Juni euer Auto?
3. bis 5. Juni? Ja, da fahren wir zu meiner Schwester. Sie hat ein Baby bekommen. Und danach besuchen
wir noch Freunde in Nürnberg.
Schade.
Brauchst du ein Auto?
Ja, Melanie und ich wollen wegfahren und campen. Aber wir können auch ein Auto bei Quint oder so
mieten.
Das würde ich nicht machen. Das ist zu teuer.
Und wo soll ich sonst ein Auto mieten?
Du könntest dich doch bei usemycar registrieren. Kennst du usemycar noch nicht?
Nein. Nie gehört.
Das ist privates carsharing, eine super Sache! Du leihst dir ein Auto von einer privaten Person. Das ist
billiger und ihr seid auch noch versichert.
Aha, und wo registriere ich mich? Im Internet oder wo?
Ja. An deiner Stelle würde ich auch die App runterladen. Das ist super praktisch.
Kostet das was?
Nein, du kannst dich kostenlos registrieren und die App runterladen. Du bezahlst nur für die Miete und
die Versicherung.
Gut. Und die Preise für die Autos?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Die sind immer ganz unterschiedlich. Du solltest die Preise genau ansehen. Ein neues, großes Auto
kostet manchmal fast so viel wie bei einer normalen Autovermietung, zum Beispiel bei Quint. Aber so
ein Auto brauchst du ja nicht unbedingt, oder?
Nee, natürlich nicht. Okay, danke für deinen Tipp. Ich schaue mir usemycar gleich mal an.
Mach das. Und wenn du noch Fragen hast, ruf mich wieder an.
Also, ich weiß nicht.
1
Manchmal fährst du viel zu schnell.
((Lerner/in)) Das mache ich doch nie!
2
Mit dem Auto ist man schneller in Berlin als mit dem Zug.
((Lerner/in)) Das stimmt nicht.
3
Ich habe mir etwas überlegt. Wir verkaufen unser Auto.
((Lerner/in)) Auf keinen Fall!
4
Ich finde rote Autos am schönsten.
((Lerner/in)) Also, ich weiß nicht.
Kapitel 16: Kultur und Medien
Musik hören
Programmiert
1 Heute bin ich digital, ich denke nur noch an Zahlen.
Einsen und Nullen machen meine Träume wahr,
die Welt da draußen ist mir egal.
Ich bestell‘ ‘ne Pizza im Netz.
Das geht heut‘ alles wie von selbst.
Sozialer Kontakt wird überschätzt.
Ich feier‘ ‘ne virtuelle Party mit meinen virtuellen Fans.
Denn ich bin programmiert.
Oho, ich bin eigentlich nicht hier.
Oho, ich bin an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit
und das Absurde daran ist, ich bin nicht alleine hier.
Oho, wir sind alle programmiert.
2 Heute bin ich digital, extrem kritisch und mitteilsam.
Was ich denke, das wird auch gesagt,
mir ist‘s egal, ob man nach meiner Meinung fragt.
3 Ich bin sowas von verliebt.
Sie ist jung und schön, genau mein Typ.
Ich verdräng für ‘nen Moment mein Spiegelbild,
schick‘ ihr ein Foto von ‘nem Typ, den sie mit Sicherheit will.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Denn ich bin programmiert.
Oho, ich bin eigentlich nicht hier.
Oho, ich bin an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit
und das Absurde daran ist, ich bin nicht alleine hier.
Oho, wir sind alle programmiert.
Oho, wir sind an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit
und das Absurde daran ist, wir sind nicht alleine hier.
Oho, wir sind alle programmiert.
4 Wie fühlen sich echte Sonnenstrahlen an?
Ich weiß es nicht mehr.
Wie fühlt sich echte Nähe an?
Ich weiß es nicht mehr.
Wie fühlt sich das echte Leben an?
Ich weiß es nicht mehr.
Wie fühlt sich echte Liebe an?
Ich weiß es nicht mehr.
Denn ich bin programmiert.
Oho, ich bin eigentlich nicht hier.
Oho, ich bin an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit
und das Absurde daran ist, ich bin nicht alleine hier.
Oho, wir sind alle programmiert.
Wir sind an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit
und das Absurde daran ist, wir sind nicht alleine hier.
Oho, wir sind alle programmiert.
Wir sind alle programmiert.
Was denkst du?
Hallo Anna!
Hallo Kolja! Was machst du heute Abend?
Ich weiß noch nicht.
Bei Jo und Kirsten ist heute Abend ein Wohnzimmerkonzert.
Ach, heute Abend ist das?
Ja. Heute um 9.
Und welche Band spielt?
Kaysa.
Ahh … Ist das diese Band aus Hamburg, von der uns Miriam erzählt hat?
Ja, genau! Die machen wirklich tolle Musik.
Hmm … Ich weiß nicht. Ich finde ihre Musik nicht so toll.
Warum nicht?
Mir gefällt ihre Musik einfach nicht so gut. Und ihre Texte sind langweilig und auch immer so traurig.
Findest du? Das finde ich gar nicht. Ich finde die Texte total schön. Außerdem ist so ein kleines
Wohnzimmerkonzert doch bestimmt toll. Da kann man auch mal mit den Künstlern sprechen.
Wollen wir nicht lieber tanzen gehen?
Tanzen gehen können wir doch immer.
Per hat mir gerade eine Nachricht geschickt: Im Volksgarten ist heute Abend eine Open-Air-Party mit
Silent Disco. Das ist bestimmt super. Steffen kommt auch.
Ich mag keine elektronische Musik, Kolja.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Es gibt nicht nur elektronische Musik. Du kannst auch andere Musik hören.
Ich möchte aber trotzdem nicht zu dieser Open-Air-Party.
Warum denn nicht?
Da sind bestimmt wieder total viele Menschen. Darauf habe ich heute keine Lust.
Schade!
Ich rufe Nina an, vielleicht geht sie mit mir zum Kaysa-Konzert.
Okay. Dann gehe ich mit Per und Steffen auf die Open-Air-Party im Volksgarten.
Gut, dann wünsche ich dir einen schönen Abend!
Danke, dir auch!
Und liebe Grüße an Per und Steffen.
Wie findest du „Silent Discos“?
Wir sind heute live bei einer Silent Disco im Volksgarten und wollen die Besucher fragen, wie sie „Silent
Discos“ denn finden.
Hallo wir machen eine Reportage zum Thema „Silent Disco“ darf ich dir eine Frage stellen?
Person 1
Ja, klar.
Wie findest du „Silent Discos“?
Ich finde, „Silent Discos“ cool. Mir gefällt die Idee, dass es tolle Musik gibt, man tanzen kann, aber sich
trotzdem auch unterhalten kann. In einem normalen Club ist die Musik immer so laut, dass ein Gespräch
fast unmöglich ist.
Danke.
Und hier ist auch schon meine nächste Interviewpartnerin. Hallo! Darf ich dich etwas fragen?
Person 2
Ja, bitte.
Wie gefallen dir „Silent Discos“?
Ich mag „Silent Discos“ sehr, weil ich die Musik selbst auswählen kann und weil ich total gerne tanze.
„Silent Discos“ machen echt Spaß!
Vielen Dank! Und noch viel Spaß heute Abend!
Danke!
Hallo, wir machen einen Bericht über „Silent Discos“? Wie gefällt es dir hier?
Person 3
Hmm, ich weiß nicht. Ich bin heute das erste Mal auf einer „Silent Disco“ und es gefällt mir nicht so gut.
Und warum gefällt es dir nicht?
Die Musik ist langweilig, alle tanzen alleine und die Leute sprechen auch nicht miteinander. Wenn ich
alleine tanzen will, kann ich auch zu Hause bleiben. Ich glaube, ich gehe jetzt auch nach Hause.
Schade! Aber danke! Und trotzdem noch einen schönen Abend!
Kein Problem.
Hi! Wie findest du diese „Silent Disco“?
Person 4
Super! Ich finde es total toll hier! Ich gehe mindestens zweimal im Monat zu einer „Silent Disco“. Man
kann viele neue Leute kennenlernen und super feiern.
Vielen Dank!
Hallo! Hast du einen Moment Zeit? Wir machen eine Reportage über „Silent Discos“. Wie gefällt es dir
hier heute Abend?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Person 5
Ich finde die Idee bei Open-Air-Partys toll, weil man dann im Sommer auch länger draußen Party
machen kann. Aber jetzt gibt es auch immer öfter „Silent Discos“ in Klubs. Das finde ich nicht so gut.
Natürlich ist die Musik dort normalerweise ziemlich laut, und man kann sich nicht so gut mit anderen
unterhalten, aber mir gefällt es in einem Klub ohne Kopfhörer trotzdem besser.
Vielen Dank!
Die Meinungen zu „Silent Discos“ sind also unter den Besuchern ziemlich verschieden. Mein Team und
ich gehen jetzt auch noch ein bisschen tanzen. Mal sehen, ob es uns gefällt …
Immer informiert
Radioumfrage zu Medien
Liebe Hörerinnen, liebe Hörer. Bei uns hören Sie zu jeder vollen Stunde die aktuellen Nachrichten. Aber
wo informieren sich die Menschen heute noch über aktuelle Ereignisse? Wir sind auf die Straße
gegangen und haben nachgefragt.
Entschuldigung, darf ich Sie etwas fragen?
Ja, bitte?
Wo informieren Sie sich über aktuelle Ereignisse?
Also ich hole mir jeden Morgen die Tageszeitung aus dem Briefkasten und lese sie beim Frühstück.
Abends schaue ich mir die Nachrichten im Fernsehen an. Außerdem bin ich viel im Auto unterwegs.
Dann höre ich immer Radio. Im Radio gibt es auch regelmäßig Nachrichten.
Und Sie?
Sie meinen die Nachrichten? Hm. Morgens höre ich Radio. Da höre ich auch die Nachrichten. Bei
Facebook und Twitter bekomme ich viele Informationen. Da schaue ich mir aber nur das an, was mich
wirklich interessiert.
Haben Sie einen Moment Zeit?
Ja.
Wo informieren Sie sich über aktuelle Ereignisse?
Auf meinem Handy habe ich Apps von verschiedenen Fernsehsendern. Und abends zu Hause schaue ich
auch Fernsehnachrichten auf Englisch.
Und Nachrichten im Radio?
Eigentlich nicht, nein.
Hallo, wie informierst du dich über aktuelle Ereignisse?
Wenn ich wissen möchte, was los ist, schaue ich auf YouTube. Dort suche ich mir interessante Videos
aus.
Und sonst?
Manchmal schaue ich abends mit meinen Eltern die Nachrichten im Fernsehen.
Und Sie? Wo informieren Sie sich?
Ich habe verschiedene Nachrichten-Apps auf meinem Handy. So bekomme ich den ganzen Tag immer die
aktuellen Informationen.
Welche Apps sind das zum Beispiel?
Apps von Fernsehsendern, Zeitungen und Zeitschriften. Nicht nur deutsche, ich lese auch Nachrichten
auf Englisch, weil ich beruflich oft im Ausland unterwegs bin.
Lesen Sie auch manchmal Papierzeitungen?
Ja, manchmal im Flugzeug. Aber ich habe kein Abo für eine Zeitung oder Zeitschrift.
Vielen Dank!
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Kino oder Multiwatch
Hallo Christine, bitte entschuldige meine Verspätung.
Hallo Peter. Kein Problem. ich habe mich auch ein paar Minuten verspätet. Wie geht’s?
Gut, danke. Und wie geht es dir? Wie war dein Wochenende?
Oh, sehr gut! Ich hatte eine Verabredung mit Bettina. Wir waren mal wieder im Kino.
Schön! Ich war schon lange nicht mehr im Kino. Ich finde, es ist wirklich sehr teuer geworden.
Das stimmt. Deshalb gehe ich auch nicht mehr so oft.
Also wir haben jetzt Multiwatch.
Was ist das denn?
Ein Video-Streaming-Anbieter.
Ach so. So was habe ich nicht.
Multiwatch kann ich dir auf jeden Fall empfehlen. Da kannst du viele tolle Filme und Serien ansehen.
Und was kostet das?
Einige Filme und Serien sind kostenlos, für die anderen bezahlt man zwischen einem und drei Euro. Das
ist nicht so teuer.
Und wie funktioniert das?
Man braucht einen Fernseher und eine schnelle Internetverbindung. Das ist eigentlich alles.
Muss es ein Smart-TV sein?
Nicht unbedingt. Wir haben auch kein Smart-TV. Aber dann musst du einen Streaming-Stick kaufen. Das
ist wie eine Fernbedienung für den Fernseher. Du kannst Multiwatch einen Monat kostenlos testen.
Danach kostet es fünf Euro pro Monat.
Hm, also ich weiß nicht. Warum ist das besser als Fernsehen? Wenn man mal einen Film oder so nicht
sehen konnte, kann man meistens alle Sendungen eine bestimmte Zeit lang in der Mediathek finden und
ansehen. Das kostet nichts extra.
Das ist richtig, aber die Qualität ist bei Multiwatch viel besser und es gibt mehr Filme und Serien. Ich
gucke gerne Serien. Da kann ich mich richtig gut entspannen.
Ja? Ich kenne gar keine guten Serien.
Du kannst Multiwatch ja mal einen Monat ausprobieren. Es kostet ja nichts. Du musst nur pünktlich
kündigen. Oder du und Rainer kommt am Samstag zu uns und wir machen einen gemütlichen Film- und
Serienabend. Dann seht ihr auch unsere neue Wohnung.
Gute Idee! Das machen wir. Wie kommen wir denn am einfachsten zu euch?
Weißt du, wo früher die alte Post war?
Ja.
Also bei der alten Post müsst ihr …
Was wollen wir gucken?
Harald? Was kommt denn heute Abend im Fernsehen?
Fußball, Champions League!
Oh, nein! Das willst du doch nicht schauen, oder?
Hm, Borussia Dortmund spielt … Ach, das interessiert mich eigentlich nicht so sehr.
Na, ein Glück. Und was kommt noch?
Warte mal … Aha, hier. Es gibt einen deutschen Liebesfilm oder einen Mysteriethriller aus den USA. Was
möchtest du lieber sehen?
Den Liebesfilm. Wir können aber auch eine Show sehen. Welche gibt es denn?
© 2018 Goethe-Institut e.V. 87
DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Es gibt zwei Shows, eine Rankingshow und eine Backshow. Ach, das finde ich langweilig. Wollen wir eine
Serie schauen?
Welche kommen denn heute?
„Greys Anatomy“ kommt auf ProSieben. Gleich zwei Folgen hintereinander. Das ist nicht schlecht!
DAS möchtest du sehen? Na gut. Aber morgen entscheide ich.
Kunst erleben
Informationen
Sie hören fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Wählen Sie für die Aufgaben 1 bis 5 die richtige
Lösung a, b, oder c. Lesen Sie jetzt Aufgabe 1.
Guten Abend, es ist 19 Uhr. Und hier noch ein Tipp für alle Jazz-Fans. Morgen Abend spielt die bekannte
norwegische Sängerin Rebekka Bakken um 21 Uhr beim Jazz-Fest am Wiener Rathausplatz. Karten können
Sie online unter www.ticket-vienna.at oder bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0900-90 96 90 96 bestellen.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 2.
Hallo Vinzent, Ich bin’s Mona. Ich bin noch im Büro und kann vor dem Theater nicht nach Hause kommen.
Ich dachte, ich habe die Tickets in meinem Terminkalender. Aber hier sind sie nicht. Dann liegen sie auf dem
Schreibtisch im Arbeitszimmer. Kannst du bitte auch meine Lesebrille mitnehmen? Sie liegt im Regal im Flur.
Danke. Bis später!
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 3.
Und für alle Besucher vom Musikfestival am Karlsplatz jetzt noch der Wetterbericht für das Wochenende.
Nach dieser sonnigen Woche wird es am Wochenende kühler. Morgen, Samstag, liegen die Temperaturen nur
noch bei 15 Grad und am Nachmittag und Abend wird es windig. Am Sonntag ist es stark bewölkt bei
maximal 12 Grad. Ab Montag kann es regnen.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 4.
Und noch eine wichtige Information. Wegen einer Veranstaltung am Rathaus ist die Ringstraße vom Dr.
Karl-Renner-Ring bis zum Schottentor von 17 bis 23 Uhr gesperrt. Bitte fahren Sie nicht mit dem Auto.
Die Straßenbahnlinie 1 fährt nur bis zum Stubentor. Die Straßenbahnlinien D und 71 fahren ab dem Dr.
Karl-Renner-Ring. Nutzen Sie die U-Bahn-Linie U2, um direkt zum Rathaus zu kommen.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Lesen Sie jetzt Aufgabe 5.
Bei Radio-Energy können Sie heute Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr zwei Tickets für das Tim Bendzko
Konzert morgen in Wien gewinnen.
Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Lied von Tim Bendzko hören. Wir stellen Ihnen drei Fragen und Sie antworten.
Haben Sie einen Musikwunsch? Schicken Sie uns eine E-Mail.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
Wo ist die Albertina?
Hier ist die Mailbox von Annette Peters. Ich bin im Moment nicht erreichbar. Bitte sprechen Sie nach
dem Signalton.
Hallo Annette, ich bin’s Paula. Die Straßenbahn fährt nicht. Es gibt irgendein Problem. Ich laufe jetzt von
der U-Bahnstation aus. Ich komme also ein bisschen später. Tschüs!
Entschuldigen Sie, ich habe eine Frage.
Ja, bitte?
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Können Sie mir sagen, wie ich zur Albertina komme?
Ja, natürlich. Das ist gar nicht weit von hier.
Kann ich zu Fuß gehen?
Ja. Sie brauchen nur circa zehn Minuten.
Können Sie mir das bitte auf meinem Stadtplan zeigen?
Natürlich. Gehen Sie hier geradeaus und dann nach rechts. Dann gehen Sie am Burggarten vorbei und
immer weiter geradeaus den Ring entlang. Vor der Oper gehen Sie links in die Operngasse und wieder
geradeaus. Dann kommen Sie zu einem Platz und da sehen Sie links die Albertina.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Gerne.
Der Weg zum Burgtheater
Entschuldigung? Entschuldigen Sie!
((Lerner/in)) Ja, bitte?
Können Sie mir bitte sagen, wie weit es von hier bis zum Burgtheater ist? Kann ich zu Fuß gehen?
((Lerner/in)) Das Burgtheater ist ganz in der Nähe. Sie brauchen nur fünf Minuten.
Und können Sie mir bitte den Weg beschreiben?
((Lerner/in)) Natürlich. Sie gehen hier einfach geradeaus die Landhausgasse entlang, am Minoritenplatz
vorbei und dann kommen Sie direkt zum Palais Liechtenstein.
Mmh … Also die Landhausgasse entlang, am Minoritenplatz vorbei, geradeaus weiter bis zum Palais …
Wie war der Name?
((Lerner/in)) Sie gehen bis zum Palais Liechtenstein. Dort gehen Sie nach rechts und dann gleich links in
die Bankgasse. Dann sehen Sie schon das Burgtheater. Der Haupteingang ist an der Ringstraße.
Vielen Dank.
((Lerner/in)) Gerne.
Topf und top
1
pf
2
top
3
Pfanne
4
Pfund
5
fand
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Kapitel 17: Rund um die Arbeit
Eine Ausbildung machen
Wie läuft die Ausbildung?
Hallo Sally, na, wie läuft es bei dir mit der Ausbildung?
Hi Melanie. Naja, in der Firma ist alles super. Ich habe nette Kollegen und lerne viel. Die Arbeit macht
mir echt Spaß.
Aber?
Die Berufsschule stresst mich total, vor allem Mathe. Ich versteh‘ das einfach nicht und bekomme nur
schlechte Noten. Ich finde auch, dass ich das für meine Arbeit gar nicht brauche.
Kennst du Levi aus meiner Klasse?
Du meinst den großen blonden? Er macht eine Ausbildung zum Bürokaufmann, oder?
Ja genau, der. Er ist total gut in Mathe und versteht immer alles sofort. Frag ihn doch mal, vielleicht hilft
er dir.
Gute Idee. Danke für den Tipp. Ich habe nämlich echt Angst, dass ich die Prüfungen nicht schaffe.
Du Sally, ich habe jetzt Schluss und wollte grade noch einen Kaffee trinken gehen. Hast du Zeit? Kommst
du mit?
Klar, gern. Ich habe gerade eine Stunde frei. … Wie ist es bei dir, so?
Alles gut, soweit. Die Schule ist okay und in der Firma ist es jetzt auch wieder super. Ich war die letzten
zwei Monate in einer Abteilung ... Das war echt schrecklich. Ich musste den ganzen Tag kopieren und
Kaffee kochen. Ich habe wirklich nichts gelernt. Jetzt bin ich zum Glück wieder in einem neuen Bereich.
Gut für dich, dass es vorbei ist. Emma hat mir das auch von ihrer Firma erzählt. Sie hat sich dann be-
schwert, weil sie nichts gelernt hat. Sag mal, hast du von Malte gehört?
Nee, was ist denn mit ihm?
Fit für die Ausbildung
Willkommen bei „vocatium“, der Messe für Ausbildung und Beruf in Ulm. Hier am Stand wird es jetzt
wieder spannend. Azubis stellen Ihren Beruf vor, beantworten eure Fragen und haben wichtige Tipps
rund um die Ausbildung. Bei mir ist jetzt Linda Kostal. Linda, hallo! Schön, dass du da bist.
Hallo.
Linda, welchen Beruf lernst du?
Ich mache eine Ausbildung zur Chemielaborantin beim Umweltamt und bin jetzt im dritten
Ausbildungsjahr.
Worum geht es bei deiner Arbeit? Was macht man als Chemielaborantin genau?
Ich arbeite in einem chemischen Labor und mache Analysen. Ich teste zum Beispiel die Qualität von
Trinkwasser oder von Lebensmitteln.
Das klingt ja interessant. Du kannst mir also sagen, ob meine Lebensmittel gesund sind.
Genau, wenn ich sie im Labor untersuche.
Was ist das Beste an deiner Ausbildung?
Ich finde es spannend, wenn man Sachen aus dem Alltag analysiert, die man selber auch verwendet.
Wenn man dann sicher weiß, dass der Käse, das Fleisch oder das Wasser okay sind – das ist ein gutes
Gefühl.
Das ist sicher nicht immer so, oder?
Leider nein. Wir haben gerade bei Lebensmitteln auch schon schlimme Sachen gefunden.
Was passiert dann?
© 2018 Goethe-Institut e.V. 90
DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Dann dürfen die Firmen diese Lebensmittel nicht mehr verkaufen. Unsere Arbeit ist wichtig für die
Gesundheit der Menschen.
Was meinst du: welche Eigenschaften braucht man für den Beruf, wie muss man als Chemielaborant
oder -laborantin sein?
Tja, wichtig ist, dass man sehr genau arbeitet. Man muss bei der Arbeit Rezepte und Anleitungen genau
beachten. Sonst sind die Ergebnisse am Ende nicht richtig.
Was noch?
Man sollte sehr gut in Chemie und in Mathe sein und Interesse an Naturwissenschaft und Technik haben.
Man muss auch gute Noten in Englisch haben, denn viele Anleitungen sind auf Englisch geschrieben.
Warum wolltest du die Ausbildung machen?
Weil ich Spaß am Experimentieren und Ausprobieren habe und weil ich etwas mit den Händen machen
will. Chemie war in der Schule mein Lieblingsfach. Ich mag einfach das genaue Arbeiten. Deshalb glaube
ich, dass Chemielaborantin der richtige Beruf für mich ist.
Was ist denn wichtig für die Bewerbung?
Schreibt in der Bewerbung zum Beispiel, wenn euer Hobby Backen oder Kochen ist, denn da sind
Anleitungen, Rezepte und genaues Arbeiten ja auch ganz wichtig. Praktika helfen natürlich auch. Damit
hat man gute Chancen. Ich habe in der Schulzeit schon zweimal einen Ferienjob im Labor gemacht. Und
informiert euch über die Firma, damit ihr sagen könnt, warum ihr dort eure Ausbildung machen wollt.
Ist die Ausbildung beliebt?
Ja, sehr, und die Ausbildungsplätze sind schnell weg. Man muss sich früh bewerben und es hilft, wenn
man gute Noten hat. Am liebsten nehmen die Firmen Azubis mit Abitur.
Hast du noch einen anderen Tipp?
Ja, einen ganz praktischen. Bei mir ging nach dem Ende der Schule alles ziemlich schnell. Ich hatte
den Ausbildungsvertrag und habe drei Wochen später mit der Ausbildung angefangen. In meiner ersten
Woche sollte ich dem Personalbüro meine Bankdaten nennen, hatte aber noch gar kein eigenes
Girokonto. Das hatte ich total vergessen. Die Situation war ziemlich blöd für mich. Also: Vor
Ausbildungsbeginn muss man unbedingt ein Konto eröffnen.
Guter Tipp! Denn schließlich will man ja als Azubi am Ende des Monats Geld bekommen, oder? … Wieviel
verdient man denn bei der Ausbildung im Labor?
Ich bin jetzt im dritten Ausbildungsjahr und verdiene ca. 1000 Euro.
Das ist viel, oder?
Ja, das Gehalt ist besser als bei vielen anderen Ausbildungen. Die meisten Azubis verdienen weniger. Ich
bin auf jeden Fall zufrieden ...
In der Bank
Schönen Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Guten Tag! Ich möchte ein Konto eröffnen. Ich fange nächsten Monat mit der Ausbildung an und brauche
ein Girokonto.
Dann empfehle ich Ihnen das Konto „Start“. Das ist unser Angebot für Auszubildende, Schüler und
Studenten. Sie zahlen keine Gebühren für das Konto.
Ja, genau dieses Angebot habe ich schon im Internet recherchiert.
Gut. Sollen wir den Antrag gleich gemeinsam ausfüllen?
Ja, super. Gern.
Einen Moment bitte … So, dann brauche ich einige persönliche Angaben von Ihnen, zuerst Ihren vollen
Namen.
Ich heiße Mariella Weidemann.
Können Sie den Nachnamen buchstabieren, bitte.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Klar. W E I D E M A N N.
Danke. Nun Ihr Geburtsdatum bitte.
Ich bin am 4.4.2003 geboren.
4.4.2003. Okay. Wie ist Ihre Adresse?
Ich wohne in der Kleiststraße 15.
Und die Postleitzahl?
26121 Oldenburg
Danke. Sie haben gesagt, sie machen eine Ausbildung, richtig?
Ja, richtig. Ich mache eine Ausbildung als Verkäuferin.
Sehr gut. Was verdienen Sie pro Monat?
Im ersten Jahr 520 Euro.
Super. Das war es schon. Bitte lesen Sie die Angaben und unsere Bestimmungen noch einmal in Ruhe
durch. Wenn alles in Ordnung ist, bekomme ich hier noch eine Unterschrift von Ihnen.
Ein Konto eröffnen
Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Lerner/in spricht
Hier ist der Antrag. Wenn Sie wollen, können wir ihn gleich gemeinsam ausfüllen.
Lerner/in spricht
Gut. Dann brauche ich einige persönliche Angaben von Ihnen. … Das Konto ist für Sie selbst, richtig?
Dann brauche ich bitte Ihren vollen Namen.
Lerner/in spricht
Können Sie den Nachnamen buchstabieren, bitte.
Lerner/in spricht
Danke sehr. Wie ist Ihr Geburtsdatum?
Lerner/in spricht
Danke. Und Ihre Anschrift bitte! Die Straße, die Postleitzahl und der Wohnort.
Ich brauche auch Ihre Kontaktdaten. Wie ist Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse?
Lerner/in spricht
Was machen Sie beruflich?
Lerner/in spricht
Und wie hoch ist Ihr monatliches Gehalt?
Lerner/in spricht
So, bitte lesen Sie die Angaben und unsere Bestimmungen noch einmal in Ruhe durch. Wenn alles in
Ordnung ist, bekomme ich hier noch eine Unterschrift von Ihnen … Gut. Ihre Kontounterlagen bekommen
Sie etwa in einer Woche per Post zugeschickt. Sie bekommen zwei Briefe. In einem sind die Unterlagen
und in dem anderen Ihre Bankkarte.
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DEUTSCH ONLINE A2 - TRANSKRIPT AUDIO KAPITEL 1-18
Wer arbeitet wie?
Was schreibt er?
Das Meeting war doch gut, Yukio, oder findest du nicht?
Na klar doch, ich bin total zufrieden. Ich war erst unsicher, weil ich nur wenig Zeit zum Vorbereiten
hatte, aber meine Präsentation ist super gelaufen.
Ja, die war wirklich gut … Kommst du jetzt mit in die Kantine, es ist gleich zwölf?
Ja, aber wir müssen noch bei Mikka vorbei, ich bin eigentlich mit ihm zum Essen verabredet. Er sitzt in
Haus 1. Ist das okay für dich?
Ja klar. Gehen wir da lang.
Ich habe heute nicht gefrühstückt. Hoffentlich gibt es in der Kantine etwas Gutes … Oh. Mikka hat
geschrieben.
Wartet er schon?
Nee, sieht nicht so aus.
Wieso, was schreibt er?
Hi. Es tut mir leid, Yukio. Um zwölf Kantine klappt heute nicht. Meeting dauert länger. Trinken wir später
einen Kaffee?
Der Arme. Dann gehen wir doch zu zweit, besser gleich hier runter, oder?
Ja, stimmt. Ich schreib ihm nur noch kurz zurück.
Hast du schon gehört? Der neue Chef von Mikkas Abteilung hat schon wieder gekündigt.
Nee. Das wusste ich noch nicht. Verrückt. Der war doch nur ein halbes Jahr da, oder?
Ja, ungefähr. … Oh, das ist gut. Es gibt Schnitzel mit Pommes und Salat. Das mag ich jetzt. Was nimmst
du?
Ich nehme, glaube ich, den Fisch … Oh, nein.
Was ist? Stress?
Mein Chef schreibt, er will mich heute um fünf noch dringend sprechen.
Oh oh!?!
Nein, es ist sicher nicht schlimm. Aber ich wollte heute früher gehen und mit Lucy ins Möbelgeschäft, …
noch Sachen für die Wohnung kaufen. Das klappt dann wohl nicht. Sicher ist sie sauer, wenn ich ihr die
Nachricht schreibe.
Warum? Kann doch passieren.
Ja, schon, aber wir haben das letzte Woche schon einmal verschoben, weil ich Überstunden machen
musste. Na ja.
Kinderbetreuung
Ein Anruf aus der Kita
Frank, hallo.
Hallo Herr Frank, hier ist Annika von der Kita.
Oh, hallo Annika.
Ich rufe an, weil Mia krank ist. Sie hat hohes Fieber. Können Sie sie bitte abholen? Ich konnte Ihre Frau
leider nicht erreichen, aber ich habe ihr auf die Mailbox gesprochen.
Meine Frau ist heute beruflich unterwegs. Natürlich hole ich Mia gleich ab.
Gut. Vielen Dank, Herr Frank. Es geht ihr wirklich nicht gut.
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Danke für Ihren Anruf, Annika. Ich muss noch mit meiner Chefin sprechen, dann fahre ich los. Ich denke,
ich brauche circa 40 Minuten.
Gut! Dann bis später!
Sie sind verbunden mit der Sprachbox von Sandra Beck. Nehmen Sie nach dem Signalton Ihre Nachricht
auf.
Hallo Sandra, ich bin’s. Die Kita hat ja auch gerade bei dir angerufen. Mia ist krank. Ich hole sie ab und
dann fahre ich gleich zum Arzt. Ich wollte nur kurz Bescheid geben. Ich melde mich später wieder.
Tschüs!
Herein.
Frau Graf, kann ich Sie bitte kurz sprechen?
Ja, bitte.
Die Kita hat angerufen, meine Tochter hat hohes Fieber. Ich muss sie abholen.
Oje. Das tut mir leid. Dann nehmen Sie sich doch den Nachmittag frei, Herr Frank.
Ich habe um 14 Uhr einen Termin mit Herrn Haas, den müssen wir dann verschieben.
Das ist kein Problem, Herr Frank. Dafür finden wir eine Lösung.
Vielen Dank Frau Graf. Ich melde mich natürlich sofort, wenn ich mit meiner Tochter beim Arzt war.
Gut. Dann wissen Sie auch, ob Sie morgen wieder zur Arbeit kommen können oder nicht.
Ja. Dann tschüs, Frau Graf!
Tschüs, Herr Frank und gute Besserung für Ihre Tochter!
Kinder und Termine
Gespräch 1
Hallo, Anja!
Hallo Eliana! Ist Björn schon zu Hause?
Nein.
Oje! Es gibt leider ein Problem. Mein Zug hat 30 Minuten Verspätung. Ich kann Leon nicht vom
Musikunterricht abholen.
Ich kann das machen, Anja.
Okay, weißt du, wo die Musikschule ist?
Nein, aber sag mir doch einfach die Adresse, dann finde ich das bestimmt.
Moment … Die Adresse ist Brucknerstraße 89.
Wie bitte, Anja? Ich habe dich nicht verstanden. Kannst du die Adresse wiederholen?
Brucknerstraße 89.
Brucknerstraße 89?
Ja. Der Gitarrenunterricht dauert bis Viertel vor sechs.
Okay, alles klar.
Dann bis später!
Tschüs!
Gespräch 2
Hallo Bernd!
Hallo Pia! Ich wollte dir nur schnell sagen, dass ich die Karten fürs Theater am Samstagabend gekauft
habe.
Toll. Ich freue mich.
Wollen wir vorher noch essen gehen?
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Ja, das ist eine schöne Idee. Wir haben schon lange nichts mehr nur zu zweit gemacht.
Soll ich Julia fragen, ob sie am Samstagabend auf die Kinder aufpassen kann?
Warte noch, ich frage zuerst meine Schwester. Vielleicht hat sie am Samstag Zeit.
Fragst du sie bitte gleich. Du weißt, Julia ist immer schnell ausgebucht.
Ja, ich rufe sie gleich an und dann melde ich mich nochmal. Bis gleich.
Ja, bis gleich.
Gespräch 3
Hier ist die Mailbox von Maria Strate. Ich bin im Moment nicht erreichbar. Bitte hinterlassen Sie eine
Nachricht nach dem Signalton.
Hallo Maria, ich bin’s Theo. Ich hole jetzt die Kinder aus der Kita ab und dann besuchen wir noch Oma
und Opa. Wir kommen also später nach Hause! Tschüs!
Gespräch 4
Kindertagesstätte Fantasia, Jette Mertens, was kann ich für Sie tun?
Hallo hier spricht Tom Landmann. Kann ich bitte mit Eva sprechen?
Tut mir leid, aber Eva ist heute noch nicht da. Kann ich Ihnen vielleicht helfen?
Mein Sohn Emil ist krank. Er ist in der Kindergruppe von Eva. Können Sie ihr bitte sagen, dass er heute
und morgen nicht in den Kindergarten kommt?
Ja, natürlich. Das mache ich. Emil Landmann, richtig?
Ja, richtig. Vielen Dank!
Gerne. Und gute Besserung für Emil!
Danke. Tschüs!
Tschüs!
Gespräch 5
Graf.
Hallo Frau Graf, hier spricht Tobias Frank.
Hallo Herr Frank. Wie geht es Ihrer Tochter?
Leider gar nicht gut. Deshalb rufe ich auch an. Meine Tochter hat eine Grippe und muss bis Ende der
Woche zu Hause bleiben.
Oje, das tut mir leid.
Meine Frau kann sich nicht freinehmen, sie ist beruflich unterwegs. Deshalb wollte ich fragen, ob ich
morgen und übermorgen Homeoffice machen kann?
Ja, das geht in Ordnung Herr Frank. Frau Ischen hat noch ein paar Fragen. Sie möchte die Termine für
nächste Woche mit Ihnen besprechen. Kann sie Sie morgen Vormittag telefonisch erreichen?
Ja natürlich.
Sehr gut! Dann auf Wiederhören!
Auf Wiederhören!
Einen Termin verschieben
Guten Tag, hier spricht Matthias Neumann.
Lerner/in spricht
Es gibt leider ein Problem mit Ihrem Termin am Freitag um 9:30 Uhr. Wir müssen den Termin leider
verschieben. Frau Schneider ist krank.
Lerner/in spricht
Können wir den Termin auf Dienstagnachmittag um 16 Uhr verschieben?
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Lerner/in spricht
Und am Mittwoch?
Lerner/in spricht
Passt es Ihnen um 8:30 Uhr?
Lerner/in spricht
Und um 10:30 Uhr?
Lerner/in spricht
Sehr gut. Dann notiere ich den Termin am Mittwoch um 10:30 Uhr.
Lerner/in spricht
Auf Wiederhören!
Kapitel 18: Begegnungen
Eine Familie – zwei Kulturen
John und Meike Roda
Heute geht es um das Thema „binationale Familien“. Dazu haben wir John und Meike Roda eingeladen.
Meike, du bist Deutsche.
Ja, ich bin hier in Hamburg geboren und aufgewachsen.
Und John, erzähl doch mal, woher kommst du?
Ich komme von den Philippinen, aus Manila.
Wie und wo habt ihr euch denn kennengelernt?
Das war im Urlaub in Kanada vor … 14 Jahren.
Ja, ich habe dort studiert. Ich hatte Ferien und bin durch Kanada gereist. Auf einer Raftingtour habe ich
Meike kennengelernt. Wir sind dann zusammen weitergereist. Drei Wochen später musste Meike leider
zurück. Dann habe ich entschieden, in Deutschland weiter zu studieren. Das war eine sehr gute Idee!
Ja, wir sind seit acht Jahren verheiratet und haben zwei Söhne und eine Tochter.
Wie alt sind die Kinder?
Joshua ist sechs Jahre alt, und die Zwillinge Antonio und Sofie sind drei Jahre alt.
Welche Sprache oder Sprachen sprecht ihr zu Hause mit den Kindern?
Ich spreche mit den Kindern nur Deutsch.
Und ich spreche Englisch und Tagalog.
Und die Kinder können alle drei Sprachen verstehen und sprechen?
Deutsch verstehen und sprechen sie natürlich sehr gut. Englisch verstehen sie sehr gut und Joshua
spricht auch schon gut Englisch.
Tagalog verstehen sie ein bisschen. Die wichtigsten Sätze und Wörter. Aber Englisch können sie besser.
Auf den Philippinen sprechen alle sehr gut Englisch. Englisch ist wichtiger.
Lebt deine ganze Familie in Manila?
Nein, nur noch meine Eltern. Ich habe drei Geschwister. Sie sind alle älter als ich. Meine Schwestern
leben in Kanada und mein Bruder lebt in den USA. Ich habe auch viele Tanten, Onkel und Cousins in
Kanada und in den USA.
Was hat eure Familie zu eurer Beziehung gesagt?
Meine Eltern lieben Meike! Meine drei Geschwister leben alle in binationalen Ehen. Das ist für meine
Eltern normal.
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Meine Eltern haben nichts gesagt, aber ich glaube, am Anfang waren sie nicht so begeistert.
Ja, vielleicht. Aber jetzt mögen sie mich sehr.
Oh ja!
John, war es am Anfang schwer für dich in Deutschland?
Nein, ich hatte ja Meike und sie hat viele tolle Freunde. Aber in den ersten Jahren musste ich oft zum
Amt, zu den Behörden. Man braucht für alles Formulare und Papiere und natürlich alles auf Deutsch!
Das nervt und ich hatte immer ein bisschen Angst.
Meike, was glaubst du, ist in eurer Beziehung anders als in deutsch-deutschen Familien?
Andere Familien fahren im Urlaub in verschiedene Länder. Wir fliegen immer nach Kanada oder in die
USA. John Eltern sind im Sommer auch immer dort. Urlaub immer mit der Großfamilie! Außerdem gibt es
bei uns sehr selten deutsches Essen, weil John immer kocht.
John, was gefällt dir besonders in Deutschland?
Dass Deutschland in Europa ist. Man kann über das Wochenende in ein anderes Land reisen! Die
Menschen sind sehr tolerant. Jeder kann leben, wie er will.
Danke John und Meike, dass ihr zu uns ins Studio gekommen seid. Wenn ihr noch mehr über binationale
Familien in Deutschland wissen möchtet, schaut doch auf unsere Webseite www. …
Die Einladung
Wir sind nächste Woche Sonntag um 15 Uhr bei Jana und Felix eingeladen.
Ah, das ist ja nett. Einfach so?
Ava hat Geburtstag und wird drei. Jana hat gefragt, ob wir einen Obstsalat mitbringen können.
Und was noch? Ich kann Pansit machen?
Pansit? Und wenn die Reisnudeln zu weich werden oder kleben, dann ärgerst du dich wieder.
Nee.
Außerdem dauert die Vorbereitung viel zu lange. Obstsalat reicht. Die anderen Gäste bringen auch etwas
mit.
…
Was machst du da? Kochst du Mittagessen?
Nein, das ist für die Party bei Jana und Felix.
Ach, John.
Was ist los?
Ich habe doch gesagt, wir bringen Obstsalat mit. Und ein Geschenk für Ava.
Ja, du bringst Obstsalat mit und ich Empanadas. Warte, ich räume gleich auf, dann kannst du den
Obstsalat machen.
Oh Mann!
John, bist du gleich fertig? Es ist schon Viertel vor drei!
Joshua, geh und putz deine Zähne, Sofie, jetzt bleib mal stehen!
…
John, was machst du? Es ist schon drei Uhr!
Ich suche meine Brille!
John!
Papa!
Was hast du? Ist was passiert?
Nichts ist passiert. Aber es ist schon zwanzig nach drei. Die Party hat schon angefangen und wir sind
immer noch hier!
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Ja, wollen wir nicht endlich mal los? Seid ihr fertig?
Jaha.
Jaha.
Traditionen
Hexen und Teufel
... jetzt haben wir schon ziemlich viel über den Harz gehört Aber über typische Traditionen in der
Region Harz haben wir noch gar nicht gesprochen. Ich denke da an die Walpurgisnacht. Frau Keitel vom
Tourismusbüro in Thale ist heute bei uns. Frau Keitel, sicher können Sie uns dazu mehr sagen.
Na klar, gern. Für die Walpurgisnacht ist der Harz ja bekannt Das ist bei uns immer ein ganz besonderes
Fest im Frühling und auch für den Tourismus in der Region ganz wichtig. 100 000 Besucher kommen
jedes Jahr.
Wow, das ist viel.
Ja, dieses Fest mit Magie, Hexen, Teufeln. Das macht einfach Spaß und viele finden das faszinierend.
Woher kommt das Fest? Wie ist es entstanden?
Rund um die Walpurgisnacht gibt es viele Geschichten. Das Fest gibt es schon sehr lange. Die Menschen
feierten in dieser Nacht ihre Götter. Später war das Fest dann verboten, weil es nicht christlich war. Die
Menschen feierten aber trotzdem. Und deshalb nannte man sie dann Hexen und Teufel.
Und was heißt Walpurgisnacht?
Dieser Name kommt von einer katholischen Heiligen, Walpurga. Sie soll die Menschen vor Hexen und
Teufeln schützen.
Was ist heute für das Fest denn besonders wichtig?
In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, so sagt man, fliegen alle Hexen auf ihren Besen zum Brocken.
Das ist der höchste Berg im Harz. Dort feiern sie bis zum Morgen ein Fest mit dem Teufel. Sie
bekommen von ihm neue Kraft für das nächste Jahr.
Wie feiert man das heute? Mit dem Besen zum Brocken fliegen, das geht ja nicht wirklich.
Nein, natürlich nicht. Wie feiern wir? Also: In vielen Orten gibt es verschiedenste Veranstaltungen, nicht
nur in der Walpurgisnacht selbst. Wir feiern gleich mehrere Tage lang.
Es gibt Konzerte, Tanz, Theater, große Maifeuer mit Feuershows und, und, und …
Und überall trifft man bunte Hexen und Teufel?
Ja, genau. Bunte Kostüme und Masken, Fackeln und Feuer, das alles ist bei den Veranstaltungen
sehr wichtig. Auch die Besucher tragen oft Kostüme und kommen als Hexen oder Teufel zu den
Veranstaltungen, nicht nur die Kinder. Auch Erwachsenen macht das Spaß.
Typisch deutsch?!
Was ist typisch deutsch?
Was ist eigentlich typisch deutsch? Wir haben Deutsche und Menschen aus anderen Ländern gefragt.
Hören Sie zuerst, was die Deutschen über sich selbst denken.
Typisch deutsch? Hm. Wir sind pünktlich. Das ist ein Klischee, aber es stimmt für die meisten Deutschen.
Das lernen wir schon als Kinder. Und wir mögen Ordnung und Sauberkeit. Deutsche Städte sind allge-
mein sehr sauber, die Häuser und Gärten sind ordentlich. Das Auto wird jede Woche geputzt. Ja, aber
das stimmt, oder?
Wir sind ernst, nicht so lustig, haben keinen Humor oder einen komischen Humor. Wir lachen nicht so
viel. Na ja, allgemein gesagt. Natürlich sind nicht alle Deutschen so.
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Wir können nicht tanzen. Aber ganz ehrlich, die meistens Jungs auf unserer Schule können wirklich nicht
tanzen oder mögen nicht tanzen.
Wir haben über viele Dinge eine negative Meinung und die sagen wir auch ständig. Wir sehen immer,
was nicht so gut ist. Aber wir sehen nicht, was gut ist.
Aus Deutschland kommen zum Beispiel gute Autos und Maschinen. Technik aus Deutschland hat eine
gute Qualität. Mein Mann interessiert sich auch für Technik. Er kann zum Beispiel die Waschmaschine
reparieren, wenn sie nicht funktioniert. Aber wie man die Waschmaschine benutzt, das weiß er nicht.
Und wie sehen Menschen aus anderen Ländern die Deutschen? Hören Sie auch hier ein paar Beiträge.
Die Deutschen sind sehr freundlich, sie helfen gerne und interessieren sich für Menschen aus anderen
Kulturen. Sie sprechen gerne andere Sprachen. Ich möchte Deutsch sprechen, aber die Deutschen
möchten lieber mit mir Englisch sprechen, wenn sie wissen, dass ich aus den USA komme.
Bei uns in China und wahrscheinlich auch in anderen Kulturen denken die Menschen, dass die Deutschen
sehr ernst sind und keinen Humor haben, aber das stimmt überhaupt nicht. Meine Arbeitskollegen
lachen viel und haben einen guten Humor. Sie können über sich selbst lachen. Das finde ich sehr gut.
Zuverlässig sind die Deutschen. Viel zuverlässiger als die Menschen bei uns in Österreich. Wenn die
Deutschen zum Beispiel sagen, dass sie etwas bis Freitag machen, dann haben sie es auch bis Freitag
gemacht.
Die Deutschen sind sehr genau. Wenn sie im Laden etwas für 9,99 € kaufen, wollen sie 1 Cent
zurückhaben. In Italien hatte ich nie so viele Cent-Stücke in meinem Portemonnaie. Die Deutschen
wollen im Restaurant immer getrennt bezahlen. Dann müssen sie nur genau das bezahlen, was sie
selber gegessen und getrunken haben.
Alles selber machen ist typisch deutsch. Selber kochen, selber putzen, selber alles reparieren und
renovieren, selber stricken und nähen, …Die meisten Deutschen machen das gerne und sie geben nicht
gerne Geld für so etwas aus. Vielleicht, weil es viel teurer ist als bei uns in Südamerika.
Mein Lieblingswort ist …
Sagt mal, habt ihr ein deutsches Lieblingswort?
Ja, mein Lieblingswort ist Eiertanz. Das Wort klingt lustig und ich mag die Bedeutung.
Das habe ich noch nie gehört. Was bedeutet das denn?
Es bedeutet, dass man etwas Wichtiges sagen muss, aber man hat ein bisschen Angst, das zu sagen.
Zum Beispiel weil man vielleicht jemandem weh tut, wenn man es sagt. Oder weil die anderen dann
wissen, dass man etwas falsch gemacht hat. Deshalb sagt man dann etwas anderes oder sagt nicht
genau das, was man meint. Leider wird die Situation deshalb immer schwieriger.
Eiertanz! Ja, das passt gut! Also mein Lieblingswort ist Kopfkino. Man denkt oder erinnert sich an etwas
und es ist wie ein Film im Kopf. Das kann ein toller Film sein, ein sehr lustiger Film, aber auch ein sehr
schlechter.
Das Wort möchte ich lernen und benutzen. Also mein Lieblingswort ist Handschuh. Wenn ich das Wort
höre, muss ich immer lachen. Eigentlich denkt man zuerst: Jemand zieht sich Schuhe über die Hände
und läuft so durch die Straßen.
Also, ich liebe das Wort Feierabend. Die Deutschen benutzen es immer, wenn sie von der Arbeit nach
Hause gehen. Dann wünschen Sie ihren Kollegen einen „Schönen Feierabend!“ Das Wort ist super! Ich
liebe Feierabend!
Stimmt, finde ich auch ein sehr schönes Wort. Mir gefällt aber auch Weltschmerz. Wir benutzen das
Wort auch in den Niederlanden. Wir haben kein niederländisches Wort dafür. Und ich finde, es klingt
sehr schön.
Und was genau bedeutet das?
Man ist sehr, sehr traurig, so traurig, dass es weh tut, weil es viele schreckliche Dinge auf der Welt gibt
und man glaubt, man kann nichts tun.
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Also mein Lieblingswort ist ein lustiges Wort. Käsekuchen! Ich war einmal bei meiner Nachbarin
eingeladen und sie hat Käsekuchen gebacken. Ich habe zuerst gedacht, dass echter Käse im Kuchen ist
und der Kuchen gar nicht süß ist, aber das stimmt nicht. Der Kuchen ist süß und es gibt keinen Käse im
Kuchen. Trotzdem heißt er so. Sehr lustig!
Ja, ich kenne Käsekuchen. Der ist sehr lecker … Jetzt habe ich viele neue Wörter gelernt. Vielen Dank!
Das „D“ steht für …
Welche Wörter gehören für mich zu Deutschland und den Deutschen? Hm …
Die Deutschen sind sehr direkt. Sie sagen ihre Meinung klar und genau. Ja, direkt sein, ist für mich eine
typisch deutsche Eigenschaft.
Was noch? – Abendbrot. Abendbrot ist typisch deutsch. Traditionell essen die Deutschen abends Brot mit
Käse oder Wurst. Sie haben unglaublich viele verschiedene Brotsorten.
Mein deutsches Lieblingswort ist kaputt. Das Wort bedeutet, dass etwas nicht mehr funktioniert oder in
mehrere Teile zerbrochen ist. Kaputt klingt sehr lustig. Es passt zur Bedeutung. KAPUTT!
Also, wenn ich an Deutschland denke, denke ich auch an die schönen Weihnachtsmärkte im Dezember. Es
gibt sie in fast jeder deutschen Stadt. Ich war schon auf mehreren Weihnachtsmärkten.
Hm … Was gehört für mich noch zu Deutschland? – Wurst natürlich. Deutschland ist bekannt für seine Wurst.
Die Deutschen essen gerne Wurst, haben viele verschiedene Sorten und ich finde deutsche Wurst auch sehr
lecker.
Und ich mag das Wort Milch. Das Wort klingt sehr schön. MILCH! Außerdem trinke ich gern Milchkaffee.
Hm … Die Deutschen sind auch für ihre Technik bekannt. Die Deutschen haben sehr gute Ingenieure. „Made in
Germany“ bedeutet gute Qualität, besonders, wenn es um Technik geht.
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