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Auflage 1500 (Juli/August '93) V ÄLZISCHE -

PFOLKSZEITUNG NO 5

Hier ist

die

K-BUTT

No.

5

.

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ottostr.8

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SkiTClcHC

67657 K'lautern

föüK&L

NICHT

y&ANTWZJUCHeN

wiepez.

Laßt euch nicht länger Verarschen *

Lebt den Widerstand

!

3. Kontrollinstanze n

i n

de r

Stad t

werden

jede r

Form

abgelehnt,Wi r

wolle n

kein e

Sozialarbeiterinnen ,

wei l

si e

kein e

gleichberechtigte n

Partnerinne n

sind .

-

d e r

und

Durch

ih r

Angestelltenverhältni s

Vertreterinne n

Funktio n

diese r

haben .

Stadt ,

Mittlerinne n

be i

sin d

-

beraube n

Eigenverantwortung .

Si e

verhinder n

Leut e

Eigeninitiativ e ihre r

-

Hierarchiebildun g

Si e

sin d

Grundstoc k

fü r

di e

und

 

4 . Das Plenum;

is

t

da s

Oberst e

Gremium

Sei t

ca .

einem

3/ 4

Jah r

gib t

e s

K0K-

d

e s

Zentrums ,

hie

r

treffe n

sic h

Roaches

(Kultu r

ohne

Kommerz).Unser

Vertreterinne n de r

Gruppen

di e

im

Haus

Zie l

is t

e s

nicht;kommerziell e

Ansätz e

akti v sind . Das Plenum is t offe n

fü r

i n

Kultu r

und

Politi k

zu

entwickel n

und

all e

Nutzerinne n

de s

Zentrums .

All e

da s

zu

fördern .

 

Haus betreffende n Entscheidunge n werden

In

Kaiserslauter n

is t

e s

schwer ,

gerad e

hie r getroffen .

i

n

diese m

Bereic h

selbstbestimm t

zu

Das

Plenum

entscheide t

übe r

 

arbeiten .

Das

größt e

Problem

is t

dabei ,

Raumvergabe

,

Renovierung ,

d

e r

Platz .

Es

gib t

immer

wiede r

Verhandlunge n

mi t

de r

Stadt ,

gemeinsame

Probleme ,

wenn

wi r

ein e

Veranstaltun g

Aktivitäten ,

Öffentlichkeitsarbei t

usw.

machen

wollen .

Räume

i n

denen

wi r

 

-

Für

Entscheidunge n

im

Plenum

sol l

selbe r

Konzerte ,

Discos ,

Theate r

usw.

grundsätzlic h

da s

Konsenzprinzi p

gelte n

veranstalte n

können

sin d

nich t

-

In

verschiedene n

Einzelbereiche n

sol l

vorhanden .

Wir

haben

bereit s

im

letzte n

e

s

Arbeitsgruppe n

geben

(Konzert ,

Jah r

mehrer e

Artike l

in

de r

K-But t

Werkstätten ,

Organisatorisches ,

usw. )

veröffentlicht ,

di e

auf

di e

Ausgangsituatio n

in

Kl .

nähe r

eingehe n

5.

Grundsätzliche s

 

(sieh e

Anlage) .

Momentan

treffe n

wi r

uns

in

de r

0ttostr.8

,

di e

allerding s

im

Höchstfal l

20

Leute n

Plat z

biete t

und

f

ü r

Veranstaltunge n

ungeeigne t

ist .

Die s

is t

übe r

kur z

ode r

lan g

rech t

unbefriedigend .

Uns

is

t

klar ,

da s

nu r

e i n

miserable n

Wir

selbstverwaltete s

haben

Situatio n

vie l

darübe r

Zentrum

etwa s

an

diese r

kann .

so

änder n

wie

gerede t

e

i n

Zentrum

aussehe n

könnte ,

was

wi r

 

davon

erhoffe n

und

erwarte n

und

wie

uns w i r

e s

öffentlic h

durchsetze n

können .

Wir

haben

jetz t

ei n

Konzept

entwickel t

übe r

da s

wi r

gern e

mi t

eucli

diskutiere n

wollen ,

wenn

ih r

auch

an

einem

 

gemeinsamen

Zentrum

interessier t

seit .

Konzept

 

1 .

Was

wir d

benötigt ;

 

-

große n Raum fü r Konzerte ,

Veranstaltungen,Filmvorführungen,Kaffe e /Kne i pe,Vokü,Lesungen ,

Ein

große s

Haus.inklusiv e

einem

Kleinkunst/Theate r

usw.

-

Divers e

kleiner e

Räume

für

verschieden e

Gruppen

(Antifa ,

KOK,usw.).

-

Werkstätte n

(z.B .

Siebdruck ,

Töpfern ,

Fotolabor ,

usw. )

-

Proberäume

2

.

Das

Haus

muß

selbstverwalte t

sein ,

d.h .

di e

jeweilige n

Nutzerinne n

de s

Hause s

verwalte n

da s

Haus

autonom.

Jed e

Gruppe

ihr e

eigene n

Räume

selbstverantwortlich .

Die

Veranstaltungsräume , Klos , Küche und

ander e gemeinschaftlic h genutzte n Räume

zusammen

im

Plenum

(sieh e

Unten) .

Wir

rassistische n

wolle n

kein e

sexistischen ,

im

Strukture n

Zentrum.

Es

sol l

v o r müssen .

gewinnorientier t

Strukture n

gearbeite t

auf

werden .

ei n

Freirau m

sei n

i n

kei n

dem

Angst

Menschen

haben

solche n

Das

Konsum

Anmachen

Zentrum

kann

sein .

von

und

Ökologi e

nich t

Hierarchische n

sol l

ermöglich t

entgege n

werden . Ein kritische r Bezug

sol l

vornherei n

6.

Trägerverei n fü r ei n selbstverwaltete s Zentrum zu gründen , um s o ei n breitere

Forum

Wir

machen

fü r

di e

den

Vorschlagjeine n

eine s

Durchsetzun g

Solche n

zu

schaffen .

s

7.

Forderunge n

an

di e

Stad t

-

Gebäudes

entspricht .

Mietfrei e

da s

Zuverfügungstellun g

eine s

unsere n

Vorstellunge n

-

sein ,

Wasserinstallatione n

Das

Gebäude

daß

sol l

sowei t

i n

renovier t

sind .

Gas ,

Strom ,

Ordnung

-

solle n

Wir

selbs t

Materialie n

zu r

sin d

für

weiter e

Renovierunge n

werden .

Verfügung

dies e

gestell t

berei t

Renovierunge n

auszuführen .

-

(Strom ,

uns

Die

Laufenden

Wasser ,

getragen .

Kosten

Gas ,

de s

Müll )

Zentrums

werden

von

-

Arbei t

d e r

dürfe n

sein .

Wir

sin d

nich t

fü r

berei t

i n

unsere r

gegenübe r

Spenden

verbunde n

Arbei t

im

inhaltlich e

zu

Abstrich e

Auch

Stad t

machen.

mi t

di e

nich t

Geld

Bedingungen

weiter e

Zentrum

sollt e

weitestgehen d

selbs t

erwirtschafte t

werden .

Rheinpfalz

lügt!!!

Antwort de s BUrgermobs

zeigt e

uns ,

da ß

daß wi r davon ausgehen , dalJ dem

s i e

dazu

nich t

berei t

waren.

Si e

halte n

aggressiven Bürgermob damit eine '

liebe r

an de r

chauvinistische n

und

Berechtigung fü r sein

Tun gegeben

rassistische n

Grundstimmung

in

diesem

werden sollte .

In de n

Diskussionen

Land

fest .

Di e Bilde r

zeigte n

di e

während diese s

"Schauspiels "

konnten

gleich e

Fratz e

de s häßlichen

Deutschen,

wir feststellen , da ß e s auch viel e

wie

wi r si e au s Rostock

und Mannheim-

Schönau

kennen.

zeigt e

e s un s

wieder

einmal,

Außerdem da ß di e

öffentlich e

Hetze gegen Linke, Andersdenkende und -

aussehende

gewirkt

d i e

Denunziationen gegen

d i e

Zivilpo l

bi s

tie f

i n

di e

Bevölkerung

sich ,

an

al s

hat . Diese

eintraf ,

beteiligt e

auch

uns . Die

durch

Polize i

munter

Polizei ,

von vornherein

1 r.latcu

vertrete n

war , lie ß

sic h

Bürgern

festgenommen

uns

partnerschaftlic h

helfen .

Nachdem

worden

von diesen

eine r

vo n

un s

war(s.o.) ,

nich t

wollten

sagen,

di e Polizeibearaten

Menschen gab , di e unsere Aktion gu t und berechtig t fanden, und sichtlic h schockier t Uber da s Verhalten von Mitblirgern und Polize i waren.

Wo sin d

Zel t

Innezuhalten un d Uber de n umsichgrelfenden Rassismus und Faschismu s hie r i n de r BRD nachzudenken.

Zehn

wenn

mehr

wi r hier

,

Menschen

haben

kein e

um

Minuten

wollen ,

Uns

is t nach

diese r

Aktion

klarer ,

al s

es

un s schon

vorher

war , da ß e s

i n

Kaiserslauter n

auch

zu solchen

Taten

wie

Schönau

daß

in Saarlouis ,

die s

Mölln,

Mannheim-

kann ,

un d Sollnge n von großen

kommen

Teile n

un d

de r

. Bevölkerung

tolerier t

oder

sogar

befürworte t werden wllrde. Dazu kommt,

Organisatione n HANK un d GdNF) sin d ho4 ,

dem

und

Organisierung . Vor einem halben Jah r noch wurden vo r dem Amtsgericht Kaiserslauter n 5 stadtbekannt e

Faschisten

weil si e einen Franzosen

zusammenschlugen,

Background wurde vom Gerich t un d Medien

ih r

Pressemitteilun g

von der-Antifaschistische n

haben

Verbo t

vo n DA,NO un d NF di e Drelt-

faschistische r

mi t Strafen

bedacht,

bruta l

politische r

Angelpunkte

zwar

Wir

Kaiserslauter n

5.Jun i

Schneiderstraße /

Jugend

am Samstag, den

um 10:3 0 di e Kreuzung

Fruchthailstaß e

besetzt .

Aktio n

Nahmen

ca . 2 6

An de r teil .

Menschen

Verkehrsblockade

Wir wollten au f di e

durch

dies e

faschistische n

Morde

Wochenende

i n Sollnge n

vom letzte n

aufmerksam

machen. Di e

Blockad e

Mob

Aktivbllrgerlnnen

angegriffen .

mehrfach

dabei,

könnten.

Schläge n

das

wurd e

vo n Anfan g

«Vi vo n eine m

fuhren

riskierte n

werden

mi t

wurd e

"Ab

au s Autofahnerinne n

de s öftere n

un d

gewalttäti g

verletz t

un s

Autofahrerinnen

und

In di e Blockade

griffe n

da ß Menschen

Andere

an . Vom Bürgerinnenmo b

mi t Sprüchen

wie

(z.B.Rheinpfalz) dezent heruntergespielt .

Wir

forder n

di e lokale n

Medien,

wi e

auch

di e Politikerinne n

auf , zu

alle n

Vorkommnissen

vom S.Jun i

un d zu de r

Situatio n

I n Kaiserslauter n

Stellun g

beziehen.

Antifaschistisch e

Jugend

Kaiserslaut r

ins

Arbeit8lager/KZ","Geht doch ers t

wohin

e r gebracht

werden

sollte .

Al s

mal

Arbeiten","Abgeschosse n

gehören

eine r

von un s daraufhin

fragte ,

"was

die "

usw . quittiert .

Al s

ei n

das

Kasperletheate r

soll" ,

wurde

e r

Blockadetei1 nehmer sic h dann

gegen

sofor t

von 4 Poliziste n

gegriffe n

und

daß

stadtbekannt e

Nazi-Skinheads

am

einen Autofahrer , de r

mehrere

Menschen

bruta l

au f di e Motorhaube

eine s

_

letzte n

Wochenende

mi t Sprüchen wi e

beinahe

durchbrach, mi t eine r Transparentstang e

zur

Hllrgermob tätlic h angegriffen , und al s

d i e

Aktivbllrgern gejagt'.

Hlockade daraufhin abbrachen, fiele n

al s

Uberfuhr,

setzte ,

e r

di e

e r

vo n

5-6

von Al s wi r

Sperre

dem

Wehr

wurde

Polize i

eingriff ,

di e

mindestens

3 0 Bürger

teil s

verbal ,

teil s handgreiflich ,

Uber

un s

her .

Wir

haben

dies e

Reaktion

nich t

erwartet .

Unsere

Absicht

war ,

di e

Menschen

in de r Innenstad t

inmitten

ihrer alltägliche n Lebenssituatio n eine

Viertelstund e

zum Nachdenken

Uber di e

Fnaclil b t i sehen

Aktivitäte n

i n

diesem

Inml

anzuhalten .

Di e

gewalttätig e

Polizeifahrzeuge s geworfen. Dieses bekamen einig e ßPEr 1 lerlnnen , di e sic h wegen de s sogenannten City-Feste s au f dem Schillerplat z trafen , un d ander e Bürger mit . Si e empörten sic h star k über das , de r Sache unangemessene, aggressiv e Verhalten de r Polizei . Trotzdem wurdgn beide Festgenommenen zur Wache gefahren , wo si e kurz e Zei t

späte r

wurden. Diese Festnahmen waren so

au f freie n

wieder

Fuß gesetz t

unsinnig(Poliziste n au f de r Wache konnten nicht s mi t de n Festgenommenen

anfangen, verhörten

si e nich t

einmal) ,

"Solingen

kriegen

Innenstad t rumpöbelten. Plakat e i n de r Karstadtpassag e wurden mi t ähnliche n

Parolen

Autos Kaiserslautere r Faschiste n be i Kadertreffen de r ANK (Aktionsparte i

war noch

euch

nich t

genug","Wir

i n de r

wurden

alle,Sie g

Heil! "

beschmiert.

Außerdem

Nationalrevolutionäre r

Kameraden)

und

d e r

GdNF

(FUhrungskade r

au s

verschiedenen

Organisationen ) gesehen. Die Treffen

fanden i n eine r Kneipe in Frankenthal und i n de r Gärtnere i de s bundesweit

faschistische n

bekannten

Nazi-Ehepaares

Müller

in

Mainz-Gonsenheim

statt .

Delde

</ermummt" mit Sonnenbrillen, Schirmmützen, etc.

Artikel über die Kreuzungsblockade wegen der Morde in Solingen

* Falsch : Wir waren ca. 25 Menschen , zu r Hüft e Frauen • wobei einige Leute schwarze T-Shirts trugen.

• Falsch:

Wir kamen direkt vom Rathaus und haben, ohne den Umweg

über die Schneiderstraße, sofort die Kreuzung blockiert.*

* Kei n Wort darüber, daß wir mit unserer Aktio n auf die 5 faschbtisebe n Morde an Türkinnen in Solingen aufmerksam gemacht haben, was ganz deutlich durch Transparente und die verteilten Flugblatter hervorging.

Falsch: Uns ist niemand bekannt, der vo n außerhalb angereist war,

wir waren

fast ausschließlich , dem Lautrer Staatsschutz sehr wohl

bekannte , linke Bürgerinnen der Stadt Kaiserslautem.Hinter der Bemer- kung des "von Außerhalb zugereisten Demonstranten" verbirgt sich eine zu tiefst amidemokratische Grundhaltung , die . wenn überhaupt, das Demons- trationsrecht nur für Bürgerinnen der eigene n Stadt zulasst.

Falsch: Wir haben bei roter Ampel (für di e Autofahrerinnen) die

Zu diesem Zeitpunkt wa r die Polizei noch gar-

nicht anwesend , konnte also weder irgendetwas "tolerieren" noch "einschreiten" Als nach einigen Minuten mehrere Autofahrer in die stehenden Leute hineinfuhren , und dabei Verletzte riskierten , hat eines dieser Autos einen Schlag durch ein Transparent erhalten .

Kreuzung blockiert

Falsch ; Zu keinem Zeitpunkt waren irgendwelche Dresdner Fuß- ballfans (auch nicht aus der "rechten Szene") an der Fruchthalle , wes- wegen wir natürlich auch keine Auseinandersetzungen mit ihnen haben konnten.

Rheinpfalz ,

Montag , 7.6.93

Randale in Innenstadt

Demonstranten blockieren die Straße

Falsch : Es blieb wirklich nicht bei Diskussionen Aber nicht mit der

Polizei ,die gamicht "schlichten" konnte , weil sie immer noch nicht da war . sondern mit in die Menge gefahrenen Autofahrern und rechtem Zuschauerinnen-Mob Diese r hatte uns mit Parolen wie: " ALL E ENS ARBEITSLAGER/KZ , EHR GEHÖR T HINTE R GITTER , MACH T

SEE NT£DER( Aufforderung an die Autofahrerinnen

chen !), etc." angepöbelt und anschließend zusammen mit einigen Auto- fahrern tätlich angegriffen.

un s niederzuma-

Falsch : Der abgebildete Demonstrant wurde von einem Auto- fahrer angefahren und konnte gerade noch auf die Seite springen.

Als er rianuifhirudern Auto einen Schlag mit dem Transparent ver- setzte , wollte er vor der anrückenden Menge aus Autofahrern und deren Zuschauer-Symparisanten wegrennen, wurde jedoch von "ordnungsliebenden" Aktiv-Bürgern daran gehindert und daraufhin von der soeben eingetroffenen Polizei festgenommen. »Widerstand leisten heißt wohl neuerdings, sich als Demonstrant nicht freiwillig der Polizei im vorauseilenden Gehorsam gestellt

zu haben

"Linlcsautonome" : Gerne und häufig verwendetes Feinbild de r bürgerlichen Presse, um von vornherein einer Personengruppe die Legitimation jeglicher Aktivitäten abzusprechen , ohne au f Inhalte und Beweggründe dieser Gruppe eingeben zu müssen oder zu wollen.

Falsch : Der zweite festgenommene Demonstrant hatte ange- sichts dieser Hetzjagd zu den Polizisten gesagt: "Was ist da s hier für ein Kasperletheate r ?! " und wurde für diese Äußerung vo n

4 Polizisten mit Polizeigiiff

sicht nach unten auf die Motorhaube geschleudert Bei erkenn- t e n Antifaschisten wird der "StraAatbestand der Beamtenbelei- digung" wohl etwas grober geahndet.

bei gezogenen Haaren mit dem Ge -

Kei n Wor t darüber . daß sich Pissanünnen über das

Imiten der Autofahrerinnen und anderer Passantlnnen , sowie Ober das brutale Vorgehen der Polizei beschwert haben , was natürlich von der Polizei nicht erwähnt wird.

aggressive Ver-

Kei n Wor t über die anschließende Aktion beim SPD-Fest am Schiller-

platz , w o

dem stand : "Was gibt es hier zu feiern , schimt Euch !" Wir wollten dadurch verhindern , daß nach dem verabschiedeten "Asylkompromiß"

sich ca. I S Menschen mit einem Transparent aufstellten , au f

und den faschistischen Morden in Solingen die SPD wieder zur "feier- lichen" Tagesordnung übergehen kann.

V i.S.d.P: Antifaschistische Jugend, Kaiserslautern, Ottostr.8

Noch am selben Tag (Mo.7.6) faxten wir der Rheinpfalz Leseruinenbriefe.misereFYesserruttei- lung , sowie das Flugblatt zur Kreuzungsblockade als Klarstellung der Ereignisse. Desweiteren bekamen alle Fraktionen im Stadtrat (außer der "Freien Liste") ,der OB , das Polizeipräsidium , die Rheinpfalz-Zentrale in Ludwigshafen und der Südwestfunk unser "In- formationspaket" um den Druck in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Als nnch einer Woche Immer noch keine Reaktion der Rhcinpfnlz knin (es wurde keiner der Lcserlnnenbricfc abgedruckt, obwohl uns mindestens 5 Ixutc bekannt waren , die einen abge- schickt hallen!) drängten wir auf einen direkten Termin mit dem Vcranlwortlichen Redakteur. Bei diesem am 17.6 stattfindenden Gespräch erklärte er , daß seine Informationen auf dem Polizeibericht beruhen und durch 2Rheinpfalz-Kollegen , die zufällig dabei gewesen wären ,be- stätigt worden sind. Am nächsten Tag druckte die Rheinpfalz den folgenden Artikel ab , in den Teile des Gesprächs und Teile der I^scrlnnenbriefe eingeflossen sind:

Dieser Artikel stellt unsere Gegendarstellung zumTeil verzerrt dar. Es stimmt zwar, daß wir nicht die "Linksautonome Szene" sind , sondern die Antifaschistische Jugend , haben dies aber nichtals negative Abgrenzung formuliert.Es stimmt auch , daß wir die Polizei nicht gewalttätig angegriffen haben. Aus beiden voneinander unabhängigen Aussagen konstruierte die Rheinpfalz im ersten Satz des Artikels einen Zusammenhang zwischen Gewalttätern und Linksautonomen in Form eines Zita- tes , wie es so nicht gesagt wurde. (Und von uns auch nicht gesehen wird!)

Wir haben von Anfang an betont, daß bei unserer Aktion die Blockade der Kreuzung beabsich- tigt war, und mussten dies nicht "einräumen", was wie ein nachträgliches Schuldbekenntnis klingt.

Demonstranten: „Wir sind keine Extremisten"

Darstellung der Polizei zurückgewiesen

„Wir sind keine Gewalttatar un d ge-

hören auch nicht der Unkaautorw- ' hinweisen un d die Autofahrer un d

men Szene an." Das betont Achim luner in einer Stellungnahme zu

Bürger z u einer „Denkpause" zwin-

damit auf „die Morde In Solingen"

gen. Etliche Passanten Jedoch hätten

die Blockade de r Straß« mi t

;v Handgreiflichkeiten un d Beschlmp-

der. •i fungen reagiert Einige Fahrer hatten

Ihren Wagen gezielt auf Demonstrle-

rend é gesteuer t

•y. gendllche r I m Refle x mi t seine m

auf

Dabe i

hab e ei n Ju -

g Transparent ein Auto getroffen,

íjp'Kritik'-. Obten di e Demonstranten

:.

auch a m

Einsatz der Polizei, di e ei-

,j¡

ne n de r Teilnehme r brutal au f di e

í

Motorhaube gedrückt habe, was auch

einige der Passanten kritisiert hatten.

Keiner der Demonstranten

habe di e

Ordnungshüter angegriffen oder Wi- derstand geleistet stellte Achim Mül- ler fest Auch die Mitteilung der Poli- zei, da ß die demonstrierenden Ju -

.

gendlichen mit Fußballfans aus Dres-

den aneinandergerieten, wiesen Teil-

,

nehmer der Demo zurück.

 

Die Polizei bleibe bei Ihrer Darstel-

-

lung, betonte demgegenüber ei n Sprecher de s Präsidiums auf An -

frage der Rheinpfalz,

(hwm)

unserem Bericht Uber die Demon- stration und die Auseinandersetzun-

gen

a m Samstag,

S. Juni,

In

Fruchthallstraße (wir berichteten ora Montag, 7. Juni).

Die Darstellung der Polizei be- zeichnen Müller und weitere Teilneh- mer der Demonstration als einseitig

teilweise unkorrekt S o hätten

nicht 13, sondern 2 9 Junge Leute, Männer un d Frauen, gegen di e Brandanschläge in Solingen demon- striert. Die Mehrzahl gehöre der .An- tifaschistischen Jugend Kaiserslau- tern" nn, sei nicht von außerhalb in die Stadt gekommen und auch nicht vermummt gewesen.

Achim Müller rfiumta im Gesornch rmit de r Rhein pfaJj ein, da ß dl» De- monstranten die Fruchthallstraße a n der i Einmündung zur Schnelder- straOe blockierten. Wie weitere Teil- nehmer an dar Demo in Schreiben an die RhelnpfaJz betonen, wollten si e

und

 

X.m»a»art»irl.«a*

Zun

Artike l

de r RP "Randale

i n

'

Innenstadt "

Lokalteil .

,

von 07.06.9 3

im

JETZT RBICHTS I! I

Die

überdeutlich ,

Betroffenhei t

feige n

Morde

daß

von

di e

und

Solingen

Zeite n

zeigen i

pure r

staatstragende r

Aufgrund de r Berichterstattun g de r RheinPfal z vom 07.06.199 3 "Randal e i n Innenstadt " sehen wi r un s gezwungen eine n Leserbrie f zu unsere r Aktio n vom 05.06.199 3 au schreiben . In diesem Artike l wird größtenteil s mit erlogenen ( bzw. erfundenen ) Tatsachen gegen uns zu Felde gezogen.

Weder

waren

wi r

nu r

15 Menschen,

noch

waren

all e

ode r

de r

Großtei l

Männer.

Wir

gehören

auch

nich t

zu

einer ,

von

d e r

"Linksautonomen

überwiegend zu r Antifaschistische n Jugend.

Es waren auch keine Zugereiste n an de r

Aktion

Wir

waren

Auseinandersetzungen

Fußballfan s verwickelt , sondern wie si e

a u s

können "nur " i n Auseinandersetzungen mit wohl auch dem rechtsradikale n Lager, zuzuordnenden Lautre r Bürgern. Diese

attackierte n

Parole n wie : " Ab in s Arbeitslager/KZ ,

All e

Press e

gern

mißbrauchten,

Szene,

noch

sondern

waren

ominösen

wir

i n

beteiligt ,

Ar t

i n

Irgendeine r

auch

und weise

keinerle i

mit

Tex t

vermummt.

Dresdner

dem davorstehende n

a n

di e

entnehmen

an mi t

usw." .

Den

un s von Anfang

Wand

stellen ,

Ablauf

diese r

Aktion

entnehmen

si e

am

beste n

unsere r

Pressemitteilung .

Wir sehen in dem RheinPfalz Artike l ei n weitere s Beispie l für di e Hetze, di e

gegen

praktizier t

Linke

gerade

wird .

auch

hie r

i n

Kl

Der oder

Die

Berichterstatterinne n

außer Pollzelberichte n noch andere

Darstellunge n

Wir

unser e später e Aktion vo r dem SPD-Fest auf dem Schillerplat z nich t erwähnt

sollte n

demnächst

da ß

beachten .

auch

finden

e s

bezeichnend ,

wurde,

dies e

war wohl

weniger

 

spektakulä r

und nich t

so

leich t

umzulUgen.

 

Zur

Aktion :

Wir

(ca .

15

Menschen)

stellte n

un s

mit

einem

Transparen t

auf

dem

stand :

"

Was gib t

e s

hie r

su

feiern ,

schämt

euch"

vor

unser e

da s

Fes t

Meinung

und

machten

di e

Leute

auf

wollte n

aufmerksam.

Wir

dadurch verhindern , da ß dor t trot z dem

Solingen

und ihrem rechtsradikale m Hintergrun d

geschehenen

feige h

Morden

in

einfac h

so

zu r

"feierlichen "

Tagesordnung

finden

übergegangen

und

e s

beschämend

da s

wird .

Wir

gleichzeiti g

politikerinnentypisch ,

di e

SPD

sic h

nach

den Morden

in

Solingen

in

de r

Stad t

Belbst feierte .

Nachdem

si e

vo r

zwei

Wochen

de n Asylkomproraiß

mi t

verabschiede t

faktische n Abschaffung do s Asyl recht s (816 (IG) zustimmte . Ein e Entscheidung ,

de r

' Asylantenstrom,-flut . usw.) , welche di e

,

ha t

und

somit

wie

de r

ein e

Hetze

(Begriff e

J ausländerinnenfeindlich e

bzw.

j

rassistisch e

Stimmung

in

diesem

Land

 

;

aufheizt e

,

vorausging .

sic h

diese r

Di e SPD wird nich t

Verantwortung

i

entledige n

können,

auch

mi t

schönen

 

,

Worten

nicht .

 

\

Begleite t

wurde

di e

Aktion,

mit

teilweis e

fruchtbare n

Diskussionen

mit

d

e r

SPD-Basis

und vorbei

laufenden

 

Menschen.

 

Martin

Ruhnau

 

.

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Jugend

 

Qtt4str<$

 

oder

Mi,

Lichterkette n

zu r

Rettung

de s

Ansehens

d

e r

BRD endgülti g

vorbe i

sei n

müßen .

Wir sin d

quer

nich t

all e

durch

bereit ,

di e

staats ­

Heucheleien

tragenden

Parteie n

mitzutragen .

Spätesten s

sei t

letzte r

Woche,

a l s

ein e

große

Koalitio n

au s

SPD,

CDU/CSU,

FDP

und

einem

Republikane r

faktisc h

da s

Grundrecht

auf

Asyl

abgeschaff t

haben,

müßte

jedem

einigermaßen

humanistisc h

denkendem

Menschen

Boot

endlic h

entschlossene n

klar-goworden

unsere s

is t

sei n

fü r

sein ,

kann,

einen

daß

daß

ih r

e s

nich t

Zeit «

echten ,

Antifaschismus.Wi r

kennen

den

Weg,

de r

zu

de r

Bonner

Entscheidung

geführ t

hat .

Eine

mi t

alle n

rassistische n

Klischee s

beladen e

Diskussion ,

in

de r

mi t

bedrohlichen'

Begriffe n

wie

"Asylantenflut" ,

ström","Da s

Parteie n

Boot

is t

gearbeite t

voll"au s

wurde.

alle n

Die

beispiellos e

Hetze

i n

den

Medien

von

Spiege l

bi s

Bild ,

von

Rheinpfal z

bi s

Mannheimer

Morgen,

di e

ein e

Bedrohung

aufbauten ,

di e

e s

ni e

gab und auch

ni e

geben

wird.Der

kollektiv e

versucht e

mehrfache

Totschla g

in

Rostock,

de r von

Polize i

und

höchste n

Politiker n

zum

VoJksaufstand

hochstilisier t

wurde,

nu r

weil

e s

zu r

Durchsetzung

und

Schaffung

des

sogenannten

Asylkompromisses

nützlic h

war.

Die

Perspektivlosigkei t

viele r

Menschen,

di e

von

Arbeitslosigkei t

und

Wohnungsnot

 

betroffe n

sind ,

wurde

und

wird

gegen

.

schwache,

andersartig e

Menschen

ohne

Lobby

kanalisiert .

diesem

nach

Land

zu

Die

tu t

polltisch e

um ih r

sogenannten

in

Versagen

Wiedervereinigung

Klass e

alles ,

de r

vertuschen .

DIE

BRANDSTIFFTERINNEN

BONN

I !

SITZEN

IN

KEINEN

FUSSBREIT

DEN HEUCHLERINNEN

Stat t

Flüchtlig e

und Ausländerinnen

zu

schützen ,

wurden

den

Naziskin-Clique n

noch

Räume

und

Zentre n

zu r

Verfügung

gestellt ,

wo

si e

ihr e

Ritual e

und

ihr e

Hetze

weiter -

verbreite n

konnten

(Natürlic h

unte r

de r

Aufsich t

von

Sozialarbeiterinnen) .

Medien

und

Justi z

waren

sofor t

zu r

Stelle ,

um

au s

organisierte n

Neofaschiste n

und

Schlägerbanden

jugendlich e

Einzeltäte r

zu

machen.

So auch

geschehen

in

einem

Verfahren

gegen

5

stadtbekannt e

Faschiste n

au s

KL, di e

einen

Franzosen

zusammenschlugen.

Diese s

Verfahren

fand

vor

einem

halben

Jah r

vo r

dem

Amtsgericht

KL

statt .

Letzte s

Wochenende

prahlte n

teilweis e

dieselbe n

Faschiste n

in

de r

Innenstad t

mi t

Parole n

wie

"Solingen! ,

wi r

haben

noch

nich t

genug","Wir

kriege n

euch

alle!","S;* g

Hei 1".Plakat e

i n

de r

Karstadtpassag e

wurden

mit

ähnliche n

Parole n

Drohungen

Bewußtsein,

beschmiert .

zu

den

Wir

ernst ,

solch e

dem

Straßenfaschiste n

greife n

nehmen

mi t

Mittel n

seh r

daß dies e

jederzei t

gleic h

können,

wie di e

Mörder

von

Saarlouis ,

Hünxe,

Mölln,

Solinge n

usw .

Wir

müßen

verhindern ,

daß

dies e

Naziclique n

genauso

wie

di e

faschistische n

Organisatione n

vo n DVU, REPs ,

ÖDP sowi e

faschistisch e

-Kadergruppen

sic h

öffentlic h

treffe n

können

(wie z.B .

i n

Parlamenten,

Kneipen,

an

sogenannten

Infostände n

und

Parteiveranstaltungen )

um

ihr e

menschenverachtende

Hetze

zu

betreiben .

Wir werden

keine

Ruhe

geben,

b i s

dies e

Schreibtischtäte r

und

Stammtischhelden

mi t

 

ihre n

Puhl ikat.ionen(Nationalze i tung,

Deutsche

Volkszultung ,

Junge

Freihei t

u.u.w. )

uub

dem Stanadtbil d

von KL

verschwunden

sei n

werden.

ORGANISIERT

DIE

ANTIFASCHISTISCHE

 

SELBSTHILFE

!

I

Wir forder n

Euch

auf :

Schließ t

Euch mi t

Nachbarn

und

Bekannten

zusammen.

Habt

Acht

aufeinander .

Schütz t

gemeinsam

Eure

ausländische n

Kolleginnen ,

Flüchtlinge , Behindert e vo r dem rechte n Straßenterro r und rassistische r Hetze . Wir müssen all e enge r zusammenrücken,

gegen

um

einen

wirksamen

Schutz

Faschiste n

aufzubauen.

Dies e

Maßnahmen

sin d

wichtig .

Gerade,

wel l

un s

Erfahrungen

immer

wieder

gezeig t

haben,

daß

un s Polize i

oder

ander e

staatliche n

Organe

nich t

schütze n

wollen

oder

können.

Ihr e

"wehrhafte

Demokratie"

ha t

immer

nu r

im Schutz

von

Macht,

Geld,

ihre r

Projekt e

d i e diese m

eigene n

Repräsentante n

Daß zeig t

gegen

und

eindeuti g

i n

KEINE

bestanden .

mi t

Härte ,

Land

de r

Linke

vogegange n

wird .

MACHT DER OHNMACHT

Antifaschistisch e

wi r wissen , rassistische n "

weil

den

und

entgegensetze n

gleichberechtigt e

I I

Wi r habe n

un s

al s

Jugend daß wi r Terro r

zusammengetan,

nu r

auf

gemeinsam

Straß e

etwas

da s

de r

Für

i n

den

Behörden

können.

und

aelbstbestinmt e

Zusammenleben

alle r

Menschen,

egal

woher

si e

kommen,

ega l

wie

si

e

aussehen,

ega l

welches

Geschlecht

si e

haben.

Um

diese n

Ziele n

näher

zu

kommen,

brauche n

wi r

Freiräume ,

di e

wi r

ohne

Aufsich t

und

Hierarchi e

selbs t

gestalte n

und organisiere n

können.

Wir

brauchen

Räume,

fre i

von

rassistische r

und

8existische r

Anmache,

um

Solidaritä t

und

Eigenverantwortung

entwickeln

zu

können.

FÜR EI N SELBSTVERWLTETES

KULTURZENTRUM

IN

KAISERSLAUTERN

EINSTELLUNG

ALLER

VERFAHREN

ANTIFASCHISTINNEN

!

!

WEG

MI T

DEN

OFFENE

AUSLÄNDERGESETZEN

GRENZEN

FÜR ALLE

GEGEN

UND

SCHAFFT

DIE

ANTIFASCHISTISCHE

EINHEIT

II

ZUSAMMEN GEHÖRT UNS DIE ZUKUNFT

M t

Antifaschistisch e

Jugend

KL

"Kasperletheater,oder was ?!"

§§§§§§§§§§§§§§§

§

§

§

§

§

§

§

Bereits in der letzten K-BUTT (Ausgabe Mai/Juni ) haben wir durch eine Stellungsnahme unsere Ausladung von dem Aktionstag gegen Fremdenfeindlichkeit im Landstuhler Gymnasium dokumentiert. Als Begründung wurde von der Schulleitung ein " schlechter Einfluß auf ihre Schiller "angeführt, den Sie konkret aus einem Satz unseres 8-seitigen Flugblattes interpretierte. -SO WEIT SO SCHLECHT- Eben dieser Satz " Sprüht Eure Meinung an die Wand ", ist nun Anlass eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Mitglied der " Antifaschistischen Jugend ". Nach Meinung der Kriminalpolizei Kaiserslautern /Abteilung K21 , erfüllt dies den Strafbestand nach §111 , "Öffentliche Aufforderung zu Staftaten "; Zitat Strafgesetzbuch : "(l)'Wer öffentlich in einer Versammlung oder durch Verbreitung von Schriften /§11 Abs. 28 zu einer rechtswidrigen Tat auffordert , wird me ein Anstifter bestraft (§28). (2)'Bleibt die Aufforderung ohne Erfolg , so ist die Srafe:

Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstafe. Die Stafe darf nicht schwerer sein ab die , die für den Fall angedroht ist ,daß die Aufforderung Erfolg hat (Abs. 1);§49 Abs. 1 Nr.2 ist anzuwenden." Schülerinnen des Landstuhler Gymnasiums, die für eine Schülerzeitung recherchierten, bekamen von Herrn Manfred Leonhardt, dem Direktor zu hören: " Daß er ja eigentlich nichts gegen uns hat und auf keinen Fall etwas mit dem Ermittlungsverfahren zu tun hätte." Wie sich aber bei der Akteneinsicht herausstellte, hatte Hr.Leonhardt das Flugblatt bei der Polizei vorgelegt und ist somit der Auslöser für dieses Verfahren. BRAVO! !1 , weiter so Hr.Leonhardt, würden doch nur alle deutschen Direktoren so ein Vorbild für " Eigeniniative gegen Fremdenfeindlichkeit "abgeben. "Durch das angagierte Eingreifen des Direktors konnte die KriPo auch schnell den ung ob lieh Verantwortlichen ausfindig machen. Eine "Autonome Antitä KL" wurde da aus der Schublade gezogen , deren Mitglied der "Leiter" der Antifaschistischen Jugend sein soll. Dazu gibt es nur soviel zu sagen, daß es unseres Wissens

keine "Autonome Antifa KL " gibt.

hier einen Zusammenhang assoziieren , der von Polizei und Medien mit Gewalt und Terrorismus verbunden wird. Auch scheint es den Ermittlungsbehörden entgangen zu sein, daß wir den Anspruch haben, keine hierarchischen Strukturen zuzulassen und es somit keinen Leiter oder Führer geben kann und soll. Aber das dürfte für diese Befehlsempfäriger auch unvorstellbar sein.

Das Wort Autonom soll

Schluß mit den Ermittlungsverfahren gegen Antifaschisten und Antifaschistinnen !1

Wehrt

euch

-

Normalzustand!!

gegen

Nazis

,

Kasperle

Staat

und den

Proz« ß

fiesen

vie r

Antifaschisme n

au s HLt»«o iir»Xar»«3ljc»Jr* al z

Am 12.ip.199 1 wurden siebe n Menschen

zwischen Homburg un d

Polize i gestoppt übe r de n Grund

d e r Festnahme informiert z u werden,

e Homburger Wache

wurden si e au f di

und festgenommen. Ohne

Kaiserslauter n von de r

auf de r A6

gebracht un d mehrere Stunden festgehalten . Voraus gegangen war a n diesem Tag ein e Demonstration gegen Naziterro r und Rassismus. Diese fand direk t al s Reaktion au f di e Brandanschläge am 19.09.1991 i n Saarlouis-Fraulauter n und Saarwellinge n statt . Bei einem de r Brandanschläge wurde de r Ghanese Samuel Yeboah

getötet , zwei weiter e Menschen wurden lebensgefährlic h verletzt . Anlaß fü r di e Festnahmen war , daß am Nachmittag de s selben Tages de r bekannte Naziskintreffpunkt , di e Kneipe Spinnrädchen angegriffen wurde. Gegen

d i e siebe n Festgenommenen wurde

daraufhin ei n Ermittlungsverfahre n

wegen

§233a (Schwere Körperverletzung) ,

§125a (Schwerer Landfriedensbruch) und

so weiter eröffnet . Während gegenüber

Dreien

da s Verfahren eingestell t wurde,

sollt e

gegen di e restliche n Vier de r

Prozeß am 4 Dezember 1992 beginnen. Das

Gerich t lie ß aber diesen Termin wegen eine r "Weihnachtsfeier" platzen . Ein neuer Termin wurde jetz t nach längerem Hin und Her auf den 7 Sep . 9 3 angesetzt .

Die"Beweismittel"

.

der

Staatsanwaltschaf t

 

-

Die sogenannten

Tatzeugen

sin d

bi s

auf

einen

Passanten

all e

de r

Naziskinheadszene

zu

zuordenen.

 

Zwei

de r Faschiste n

konnten

sic h

di e

Festgenommenen

schon

im

Polizeirevier s

begutachten ,

Homburg

bevor

Gang de s genauer eine r

z u

"Gegenüberstellung"

 

e s kam. Dies e

lie f

s o

-

Sabotage

Ein

de s

beliebte s

Alltage s

Mitte l diese r Abteilung

ist ,

Leute

al s

Terroristinne n

be i

Vermieterinnen

oder

Chefinnen

oder

Ämtern

(Arbeits -

oder

Sozialamt)

z u

denunzieren .

 

Dus

Zie l

is t

ui e

Stabilitä t

eine s

geregelte n

so

Leute

in

Alltage s

ihre r

zu pol . Arbei t

zerstöre n

und

indirek t

zu

sabotieren .

E s is t auch

nicht s

außergewöhnliches,

jüngeren

um

Menschen

Mißtrauen

daß si e zu deren

zu

und Angst

gerade

be i

gehen

mit

Elter n

säen,

der

Absicht,

di e

Elter n

gegen

ihr e

Kinder

aufzuhetzen.

 

Chef

diese r

Spezialabteilun g

i n

Saarbrücken

is t Kriminalkommissar

KK

ähnlichen

Verfahren gegen Linke umstrittene , of t

Weiland.

KK Weiland

ha t

i n

haarsträubend e Aussagen gemacht oder

machen

lassen .

Zu

dem zeigt e

de r

Staatsschmut z

i n

Zusammenarbeit

mit

de r

Saarbrücker

Zeitung,

i n

dem

Artike l

"Di e

Extremiste n

rüste n

auf"

vom

20.11.9 2

von

wo fü r

Ble di e

eigentlich e

Gefahr

ausgeht .

Mi t

fadenscheinigen

Begründungen und stat . Zahlen sol l bewiesen werden da.s di e eigentlich e Gefahr von Links ausgeht . Dies wird geschmückt mit Staatschmutzbegriffe n wie " RAF-umfeld, Links Extremisten usw. " . In diesem Zusammenhang werden in diesem Artike l da s Autonome Zentrum Brauerstr . i n Saarbrücken sowie "Vorfäll e um di e Skinheadkneipe Spinnrädchen" erwähnt. Wir sehen in de r Informationpoliti k de s Staatschmutze s den Charakter von Vorverurteilunge n und Denuziatentum.

Da wir wegen diesen Tatsachen von einem dringenden Verurteilungswille n vo n Seite n de s Staatschmutzes un d de r Staatsanwaltschaf t ausgehen mUssen,

sehen

daß viel e Menschen vo m Prozeß

mitkriegen

Prozeßtermin mobilisiere n lassen . Wir

denken, daß sic h am ehesten durch

starke n öffentliche n Druck ein e Verurteilun g verhindern läßt . Wir rufen einzeln e Menschen oder Gruppen auf,

wir e s

al s dringend

notwendig

an ,

un d sic h auch zu m

einen

ab,

daß

di e

sieben

Festgenommen

Solikonzert e

fü r

unsere

Prozeßkasse z u

nebeneinander

gestell t

wurden,

und

di e

organisiere n

bzw. Infos

und

Flugblätte r

z u

Faschos

si e

nochmal

durch

di e

getönt e

weite r

zu verbreiten .

Wir

sin d gerne

Scheibe

beglotzen

konnten .

Jörg

berei

t

Infoveranstaltunge n

dem

Hemmerling

ehemaliger

Besitze r

de s

Prozeß

zu

machen.

 

Spinnrädchens

wurden

einen

Tag

späte r

 
 

Polariodfoto s

nu r

von

de n

Sieben

.

vorgelegt .

Solche

Praktiken

sind

selbs t

nach

geltendem

Recht

nich t

zulässig .

 

Die

weitere n

Zeugenaussagen

de r

Faschiste n

sind

rech t

widersprüchlich . Neben Andre Korn,

einem

nach

unserem

Wissen

 

unbedeutendem

Mitläufer

(

bzw .

Mitschläger )

i n

de r

Faschoszene,

is t

~

der

zweit e

de r

oben

genannten

"Belastungszeugen"(Oliver

Neumüller

aus St.Ingber t

de r

JN

(Junge

Kreisvorsitzende r Nationaldemokraten)

im

Bereich Saar Pfalz . Er ha t sic h schon

des

Naziskins im Saarland bezeichnet .

Außerdem

öftere n

öffentlic h

ha t e r

al s

Führer

de r

schon

einig e

Nazikonzerte

im

Saarland

organisiert .

Unter

anderem

da s

Screwdriverkonzert

Hassel

Naziskin s

letzten s

im Sep .

kommt

wegen