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BioGarten. Nr.4 Oktober • November '84, S.

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Kompostierung von Haus- und Gartenabfällen:
Die Wurmkiste
Als engagierten Umweltschützern stellte sich uns die Frage: "Wie produziere ich so wenig wie möglich
Müll, oder wie kann dieser so sinnvoll wie möglich verwertet werden?" Hier wollen wir auf die Beseitigung
von organischen Abfällen eingehen.
Da wir Obst und Gemüse ausschließlich frisch und direkt von einem Demeter-Hof beziehen (weniger Abfall,
da wenig Verpackungsmaterial) haben die organischen Abfälle an unserem Gesamtmüllaufkommen den
größten Anteil. Durch eine Pressemeldung sind wir auf die ,,Wurmkiste" aufmerksam geworden, durch die es
sogar in Etagenwohnungen möglich sein soll, organische Abfälle, Pa-
pier etc. zu kompostieren. Wir entschlossen uns spontan, diese Art von Müllverwertung in die Praxis
umzusetzen - mit dem Hintergedanken, bei Erfolg dieses Prinzip zu propagieren.
Wir bestellten uns ca. 200 Kompostwürmer (DM 29,-) und bauten unsere Wurmkiste. Konkret sah das
folgendermaßen aus: Anfertigung einer Holzkiste von ca. 90 cm Länge, 60 cm Breite und 30 cm Höhe. Der
Boden soll, regelmäßig verteilt, ca. 10 Löcher mit einem Durchmesser von 12 mm haben. Die Kiste muß
erhöht stehen (z. B. auf Ziegelsteinen), so daß der Boden frei ist. Das ist wichtig für Drainage und Belüftung.
Am besten steht die
Kiste an einer windgeschützten, sonnigen Stelle auf dem Balkon oder im Garten. Im Winter muß sie vor
Frost geschützt werden, man kann sie z. B. im Keller unterbringen (stinkt absolut nicht, wenn man alles
richtig macht - ansonsten ist etwas falsch).
Die Kiste muß mit einem Substrat (ca. 1/3-2/3) gefüllt werden, bevor man Haushaltsabfälle als Futter
eingeben kann. Das Substrat ist eine Mischung aus Erde und organischem Material, die die Würmer
brauchen, um sich wohl zu fühlen (z. B. in Wasser eingeweichter Pappkarton oder Zeitungspapier - kein
Buntdruck -, zersetztes Laub - keine Eichen- oder Buchenblätter, da zu sauer für Würmer -, oder gut
durchrotteter Tierdung). Wir verwendeten Pappe, die wir mit Lehmerde vermischten.
Danach wurden "unsere" Würmer in die Kiste eingebracht und mit Hausabfällen gefüttert (auch Kaffeesatz
mit Filterpapier). Hier gilt: Je kleiner die Abfälle, desto schneller werden sie verwertet. Anfangs fütterten wir
die Würmer nur zweimal wöchentlich, da unser Wurmbestand ziemlich gering war. Wir machten dazu eine
Mulde in das Substrat, so daß wir die Abfälle hinterher wieder mit Erde bedecken konnten. Die Kiste muß
gut feucht gehalten werden. Um unnötige und unerwünschte Gäste (Vögel) abzuhalten, deckt man die Kiste
ab, z. B. mit Karton, Jute.
Nach ca. 4 Monaten ist die Kiste voll. Die Würmer haben sich inzwischen enorm vermehrt und das ganze
Futter in wunderbaren dunkelfarbigen, krümeligen Humus umgesetzt.
Um an die Komposterde zu kommen, geht man folgendermaßen vor: Die Würmer werden ca. l Woche nicht
mehr gefüttert und anschließend mit einer Lockmischung an die Erdoberfläche gebracht. Dazu schüttet man
sehr viel Kaffeesatz (mögen Würmer besonders gern) auf die Erdoberfläche, so daß die Würmer alle nach
oben kommen, wo man sie ablesen kann. Mit einem einfachen Sieb wird der Humus gesiebt und kann für
Zimmer-und Balkonpflanzen verwendet werden. Achtung: Das reine Wurmerde-Konzentrat muß mit
"normaler" Erde im Verhältnis 1:20 vermischt werden, um ein natürliches Verhältnis herzustellen. Größere
Reste können im Garten genutzt werden.
Eine neue Wurmkiste kann mit der abgehobenen Lockmischung, die fast alle Würmer enthält, angesetzt
werden.
Wie wir feststellten, funktioniert dieses Prinzip ebenso einfach wie genial. In der Natur verarbeiten
Regenwürmer die organischen Abfälle von Pflanzen und Tieren. Sie bringen diese Materialien in den Boden
und verdauen sie zu Humus. Humus spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der
Bodenfruchtbarkeit. Vor allem der Kompostwurm (Eisenia foetida) eignet sich hierzu, da diese Sorte leicht in
Gefangenschaft gezüchtet werden kann und sich außerdem sehr schnell fortpflanzt. Der Kompostwurm bietet
eine elegante und umweltfreundliche Möglichkeit, auf wirkungsvolle Art organische Hausabfälle in
wertvollen Humus umzuwandeln.
(Unsere Bezugsquelle: Vermicon Kitza & Co, Burghäuserstr. 12, 8725 Altbessingen.)
Monika und Ulrich Aßhauer
s.a. Literatur:
Hans-Jürgen Berger: Kompostieren in der Tonne
Pala-Verlag
144 Seiten,
10,00 Euro / 17,80 sFr

ISBN 3-89566-118-x

BioGarten Nr.9 August • September 85


Ein Tonnenkomposter - The "American Way" of Komposting

Eine neue Art der Kompostbereitung hat in Amerika schon viele Anhänger gefunden. Das Prinzip ist ganz
einfach: Man gibt alle organischen Abfälle in eine drehbar gelagerte Tonne. Mikroorganismen zersetzen nun
diese Stoffe, es entsteht ein fruchtbarer Kompost. Die Tonne sollte mehrmals am Tag mit Hilfe einer
Handkurbel um ihre eigene Achse gedreht werden. Nur so wird das Abfall-Material ständig umgeschichtet
und mit Sauerstoff durchsetzt. Die Arbeit der Mikroorganismen wird dadurch erheblich beschleunigt. Die
Kompostbereitung ist schon nach wenigen Wochen abgeschlossen.
Bauanleitung
Der Tonnen-Kompostierer ist einfach nachzubauen. Die Tonnen- und damit auch die Rahmenmaße richten
sich nach dem eigenen Bedarf. Man kann beispielsweise ein altes, gut gereinigtes Metallfaß verwenden. Die
Rahmengröße ergibt sich aus Höhe und Durchmesser des Fasses.
Zuerst werden nicht zu dünne Latten zu einem Gestell gemäß Abbildung l zusammengeschraubt. Die
Verstrebung der beiden Seitenteile ist dabei besonders wichtig. Nur so wird ein sicherer Stand gewährleistet.
Aus einem galvanisierten Wasserrohr schneidet man für Kurbel und Faßachse ein entsprechend langes Stück
und biegt es sich zurecht. In den Faßenden werden für die Achse Löcher gebohrt und die Achse wird
eingeführt und durch Punktschweißen mit dem Faß fest verbunden. Die spätere Kurbelarbeit wird erleichtert,
wenn zusätzlich innen und außen an dem Faßböden Kreislager eingebaut werden.
Die Achse wird mit Hilfe von Holzhalterungen mit dem Gestell verbunden. Soll das Faß heruntergenommen
werden, einfach die Halterungen abschrauben. Für die Einfüllöffnung wird ein Rechteck aus dem Faß
herausgeschnitten und mit Hilfe von Scharnieren und einem Schloß wieder beweglich mit dem Faß
verbunden (Abb. 2).
Improvisation und eigene Ideen sind beim Nachbau dieses Komposters natürlich gefragt.
Der Tonnen-Komposter wird mit organischen Küchenabfällen (Pflanzenteile, Essensreste, Kaffeesatz usw.)
und Gartenabfällen beschickt. Dabei gilt, daß die Mikroorganismen um so besser arbeiten können, je kleiner
die Abfallteile vorher gemacht werden. Wird die Tonne täglich einige Male bewegt, kann schon nach 3-4
Wochen fruchtbarer Kompost geerntet werden.
Kompostierung auf dem Balkon; aus Spore 94, (www.cta.nl)
Get your private garbage collector
A few issues ago (More with worms, see Spore 90, page 9) we carried an article on raising worms. One can,
besides feeding them to animals, also use them for compost making.
Also, one can get rid of 3 kilos of garbage weekly. Take a shallow plastic or wooden box (30 cm high by
60cm wide and 1 m long) with a dark lid or cover of black plastic to keep the bin dark and prevent the worms
from drying out. Drill 20 holes (1 cm in diameter) in the top, sides and bottom to ensure good air circu-
lation, which also keeps your bin odourless. Place the bin on bricks or blocks to encourage airflow. Put the
box near the kitchen, on a porch, in a basement or shed. Worms thrive best between 13 and 27 °C. Tear
newspapers into thin strips and layer them until the bin is two-thirds full. Sprinkle water to dampen the
bedding. Spread two handfuls of soil over the bedding.
Get half a kilo of worms (red-worms are best: Eugenia fetid or try Lubricus rubella). Bury food scraps under
the bedding. Avoid meat and greasy foods. After two or three months, you can start adding new bedding and
food waste to one side of the bin. Within a few days, the worms will move to that side with fresh material
and you can start to remove and use the compost from the other side.

.Adapted from Organic Gardening, May 2001. Rodale Press, 33 E Minor Street, Emmaus, PA 18098, USA
Website: www.organicgardening.com
Website: www.wormwoman.com
http://www.nutzmuell.de/content/ueberuns/projekte.htm

Recyclinghof Altona (RHA)

Keimzelle für unseren Erfolg als sozialer Beschäftigungsträger wurde mit seiner
Inbetriebnahme 1988 der Recyclinghof Altona.

Hier werden Wurmbänke gebaut, alte Drahtesel wieder in die Gänge gebracht, wackeligen
Stühlen wieder auf die Beine geholfen, Vollholzmöbel liebevoll aufgearbeitet u.v.a.m..

Im Vordergrund steht dabei die berufliche und soziale (Re)Integration von schwer- bzw.
sinnesbehinderten Menschen durch gezielte Personalentwicklungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen sowie durch die Einleitung, Betreuung und Nachbereitung externer
Betriebspraktika.

Projekte

Bringen Sie Ihren Müll doch einfach zur Bank!

Auch wer keinen Garten hat, kann mit Hilfe der von Nutzmüll entwickelten "Hamburger
Wurmbank" den größten Teil seiner organischen Küchenabfälle zu wertvoller Komposterde
verarbeiten lassen.

Die eigentliche Arbeit verrichten kleine rotgeringelte Würmer (Eisenia foetida) und eine
Vielzahl von Mikroorganismen. Etwa ein Drittel des Hausmülls muss somit nicht mehr in die
Mülltonne, sondern wird zu Wurmhumus verwertet, einem organischen Dünger, bestens
geeignet für Blumentöpfe und Balkonkästen und Gemüsebeete.

Vom Frühjahr bis zum Spätherbst steht die Wurmkiste am besten im Schatten auf dem
Balkon. Sobald es für die Würmer kühl bis frostig wird, sollte die Wurmkiste ins Haus. Im
Keller oder auf dem Dachboden kann dann weiter kompostiert werden.

Wann das geschehen muss, hängt davon ab, wie voll die Kiste ist. Wenn nur wenig Humus und
Futter in der Wurmbank ist, dann muss sie schon bei Temperaturen unter 8 Grad Celsius ins
Haus. Ist die Kiste dagegen schon halb voll, so entsteht durch den Verrottungsprozess so viel
Wärme, dass sie erst dann herein-geholt werden muß, wenn strenger oder langanhaltender
Frost zu erwarten ist.

Der Startbesatz für die Wurmbank besteht aus Wurmhumus mit Wurmbrut und einigen
ausgewachsenen Würmern. Dazu sollten noch ein paar Handvoll Garten- oder Walderde
gegeben werden (es muss "lebendiger Boden" sein, keine Erde aus der Tüte), bis der Boden
der Kiste etwa 10 cm hoch bedeckt ist.

Die Wurmkiste ist durch ein Drahtnetz geteilt. Dieses Doppelkammersystem erleichtert die
Entnahme von fertigem Humus erheblich. Zuerst wird eine Kammer für den
Kompostiervorgang benutzt. Ist diese mit fertiger Komposterde gefüllt, beginnt man, die
organischen Abfälle ausschließlich in die zweite Kammer zu legen. Die Würmer wandern
dorthin, wo sie etwas zu fressen finden.

Die Kompostwürmer lieben:


- Obst-, Gemüse- und Kartoffelschalen
- Kaffeesatz mit Filtertüten (mögen sie besonders gerne)
- Teeblätter
- ausgekämmte Haare von Mensch und Tier
- zerkrümelte Eierschalen
- verblühte Schnitt- und Topfblumen
- Speisereste in kleinen Mengen
(bitte in den Kompost eingraben, so dass sie nicht faulen und dann unangenehm riechen).

Ab und zu kann man auch die Schale einer ungespritzten Zitrusfrucht gut zerkleinert
untermischen (schimmelt leicht).

Alle organischen Abfälle sollten möglichst kleingeschnitten werden, damit der


Kompostiervorgang beschleunigt wird.

Mit dem Kompostierbeginn sollten wöchentlich nur etwa 200g Küchenabfälle gefüttert
werden; diese Menge kann entsprechend der ansteigenden Wurmpopulation langsam
vergrößert werden. Nach etwa 4 Monaten läuft die Wurmbank auf vollen Touren und schafft
die Abfallmenge eines 2- bis 3- Personenhaushalts. Bei Überfütterung wird nicht alles
Material verarbeitet; es kann dann zu Fäulnis und Gerüchen kommen. Bei Unterfütterung
vermehren sich die Würmer nicht oder ihre Anzahl sinkt sogar.

Die Küchenabfälle sollten oberflächlich in die vorhandene Komposterde eingearbeitet werden,


damit sie nicht austrocknen und eventuelle Gerüche gebunden werden. Von Zeit zu Zeit kann
etwas Gartenerde oder Steinmehl aufgestreut werden. (Im Gartenfachhandel oder bei
Nutzmüll erhältlich).

Die Würmer fühlen sich wohl, wenn es in der Kiste dunkel und feucht-warm ist. Außerhalb der
Kiste würden sie binnen kurzer Zeit vertrocknen.
Ist der Kompost zu trocken, gibt man abgestandenes Wasser in kleinen Mengen hinzu.
Ist der Kompost zu nass, unterläßt man jegliches Wässern (z.B. Teeblätter erst trocknen
lassen)
Das beste Zeichen dafür, daß alles richtig läuft, ist eine hohe Vermehrung der Würmer.
Die Komposterde hat dann einen waldbodenähnlichen, milden Geruch.

Was ist Wurmhumus ?


Der Kompostwurm stopft unaufhörlich Erde und organisches Material in sich hinein und
scheidet nach der Darmpassage seine Nahrung als feinste Humuskrümel aus, die eine Unzahl
nützlicher Mikroorganismen enthalten. Wurmhumus ist sehr nährstoffreich, fördert das
Wurzelwachstum und stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Krankheiten und
Schädlinge. Im Gegensatz zum Kunstdünger sind die Pflanzennährstoffe im Wurmhumus an
Ton-Humus-Komplexe gebunden. Das verhindert das "Aufschießen" und Anfälligwerden der
Pflanzen, sogenannte "Verbrennungen" und das Auswaschen der Pflanzennährstoffe in
Gewässer und Grundwasser. Ton-Humus-Komplexe erhöhen außerdem die Pufferfähigkeit des
Bodens gegen sauren Regen.

Verwendung des Kompostes


Der Wurmhumus wird als Dünger verwendet, indem er als Schicht von 2 bis 10 cm auf die
Blumentöpfe, Balkonkästen, Beete und Rabatten gestreut wird. Beim Umtopfen von
Zimmerpflanzen kann zur Blumenerde 20 bis 25% Wurmhumus beigemischt werden.
Vermehren sich die Kompostwürmer mit der Zeit zu sehr (bis die Wurmbank voll ist, vergehen
allerdings mindestens 1 bis 2 Jahre), kann ein Teil der Würmer z.B. in Gartenkompostern
ausgesetzt werden.

18 Jahre Praxiserfahrungen mit der Wurmbank


Nutzmüll fördert seit achtzehn Jahren die Kompostierung durch Öffentlichskeitarbeit und
die Vergabe von jährlich etwa 300 Wurmbänken.

Insgesamt wurden seit 1986 somit etwa 5.400 Wurmbänke an umweltbewußte BürgerInnen
abgegeben. Über 1.800 Kubikmeter Eigenkompost wurden durch die Wurmbank hergestellt
und ein beachtlicher Mülleinspareffekt im Umfang von ca. 12.600 Kubikmetern erzielt.
Sustainable Urban Food Production in the City of Vancouver:
s. cityfarmer.info
...
4.1.1 Home Composting
4.1.1.1 Demonstration Gardens
The GVRD has developed a number of demonstration gardens where organic gardening and
composting techniques are demonstrated to the public.

4.1.1.2 The GVRD Residential Compost Program


The GVRD aims to reduce per capita garbage disposal in the region by 50%, in line with the
provincial mandate, by the year 2000. This will be achieved in large part though the residential
compost program. Composting can reduce the typical household waste stream by about 30%. The
aim is to achieve a much greater number of individual actions by regional residents so as to reduce
their organic waste at source. This will be achieved by providing consistent composting messages
across the region, providing training, educational resources and support to member municipalities
for the delivery of education and promotion programs in organic waste reduction at source. Thirty
three educational events have been organized including National Food Composting Awareness
week, the distribution of free seed packets and workshops at schools. Eleven compost
demonstration gardens have been set up throughout the Lower Mainland where residents can attend
workshops to learn the techniques of composting and how to garden using the finished compost.
The GVRD also supports the municipal compost bin distribution program and has produced a
number of explanatory and educational resources. There is a compost hot-line to answer queries.

Figure 4-1 Over 30% of the Lower Mainland Waste Stream Contains Organic Material. (Not
available here)

4.1.1.3 Municipal compost bin distribution program


To encourage composting, Vancouver and sixteen other local municipalities offer compost bins for
sale at a highly subsidized price ($25 in 1996). This program seems to have been an outstanding
success - 88,000 bins have been distributed in the region so far (16,000 in Vancouver) and 70% of
these are used on a regular basis. This has resulted in the diversion of, on average,
250kg/person/year and means that 22,000 metric tonnes of organic waste per year has been saved
from the landfills. With the total residential organic waste stream amounting to 210,000 tonnes per
year there is still much room for improvement.

4.1.1.4 City of Vancouver Worm Composting Program


Vancouver also subsidizes worm composting bins ($25 in 1997) which comes with a free
demonstration workshop. These are ideal for apartment dwellers who previously would have been
unable to compost due to lack of suitable space.

4.1.2 Municipal Composting


In some situations composting is done better at a larger scale. Some materials, such as yard waste
are difficult to break down using a home composter but can be efficiently dealt with in a municipal
system.

4.1.2.1 City of Vancouver Leaf Collection Program


Each fall Vancouver collects leaves from residents backyards in special Kraft paper collection bags.
These are then turned into compost. In 1994, a total of 5,000 tonnes of leaves were collected for
composting at the City's composting facility. The compost meets the criteria for unrestricted
distribution as described in B.C. Ministry of Environment, Lands and Parks' ÔBritish Columbia
Production and Use of Compost Regulation'. Following processing, the compost is sold to the City's
Park Board and landscapers, primarily as a landscape mulch. This compost could, no doubt, be used
as a valuable soil amendment for growing food although at present this does not seem to happen.

4.1.2.2 Yard and Garden Waste Composting Facility


In December 1992, Vancouver City Council approved the construction and operation of a yard and
garden waste composting facility at the City's Landfill in Delta. The facility is designed to process
approximately 22,000 tonnes per year of yard and garden waste. Recommendations: - The macro-
scale efficiencies of centralized composting do not take into account the full costs of transporting
the material back and forth from the facility. Smaller scale neighbourhood facilities tied into
community gardens and parks would reduce the transportation requirements and also allow the
process to become more transparent.