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Audi in Ingolstadt Vier Ringe an der Donau 1

Audi in Ingolstadt

Vier Ringe an der Donau

Audi in Ingolstadt Vier Ringe an der Donau 1
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Inhalt

Woher Audi kommt – die Geschichte des Automobilunternehmens

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Audi in Ingolstadt – eine Chronologie

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Jahrzehnte des Erfolgs – der Standort Ingolstadt

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Vorsprung durch Technik – die Technische Entwicklung

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Erweiterungen – rund um Ingolstadt

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Ein Audi entsteht – die Produktion

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Meisterleistung des Materialflusses – die Logistik

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Ziel ist Perfektion – die Qualitätssicherung

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Der Natur zuliebe – Umweltschutz bei Audi

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Topleistung durch Topmitarbeiter – das Personal- und Sozialwesen

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Der Nachwuchs ist die Zukunft – die Aus- und Weiterbildung

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Erlebnis Audi – auch in Kultur und Sport

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Starke Wurzeln – Audi ist in der Region engagiert

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Weltweiter Vorsprung durch Technik – die Audi Standorte

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Woher Audi kommt – die Geschichte des

Automobilunter-

nehmens

Viele von ihnen kamen aus dem Osten Deutschlands, aus Zschopau, Chemnitz und Zwickau. In Ingolstadt wagten die Mitarbeiter der Auto Union einen Neuan- fang. Wie Phönix aus der Asche entstand über Jahrzehnte ein Automobilhersteller der Extraklasse.

1949 wurde die Auto Union GmbH gegründet, seither sind die Vier Ringe in Ingolstadt beheimatet. Die AUDI AG ist der größ- te Arbeitgeber der Region. Der Konzern beschäftigt fast 35.000 Mitarbeiter allein in Ingolstadt. Das Markenzeichen, die vier ineinander verschlungenen Ringe, entstand 1932, als sich die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union AG mit Sitz in Chemnitz zusammenschlossen.

Die Geschichte von DKW lässt sich bis ins Jahr 1904 zurückver- folgen, als der Däne Jørgen Skafte Rasmussen in Chemnitz ein Unternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Abdampf- armaturen gründete. 1907 wurde der Produktionsbetrieb nach Zschopau verlagert; ab 1912 firmierte man als „Zschopauer Maschinenfabrik J. S. Rasmussen“. Zwischen 1916 und 1919 experimentierte die Firma mit Dampfkraftwagen – hieraus

Der sogenannte DKW Schnelllaster war das erste Automobil aus Ingolstadt.

DKW Schnelllaster war das erste Automobil aus Ingolstadt. Ausflug ins Grüne mit einem Audi Front Roadster,

Ausflug ins Grüne mit einem Audi Front Roadster, Baujahr 1935.

leitete sich die Abkürzung „DKW“ ab. Über Produktion von Spielzeug- und Fahrradhilfsmotoren kam das Unternehmen zur Zweiradfertigung, 1928 wurde das erste DKW Automobil gebaut.

Die Wurzeln von Wanderer gehen bis in das Jahr 1885 zurück. Am 15. Februar 1885 gründeten Johann Baptist Winklhofer und Richard Adolf Jaenicke in Chemnitz die Gesellschaft „Chemnitzer Velociped-Depot Winklhofer & Jaenicke“ zum Verkauf und zur Reparatur von Fahrrädern. Das erste Wanderer Motorrad wurde 1902 gebaut. Bereits 1905 stellten die Unternehmensgründer den ersten Autoprototyp „Wanderermobil“ vor; 1913 begann die Pkw-Serienfertigung.

Die Historie der Automobilmarke mit den Vier Ringen ist eng mit dem Namen August Horch verbunden. Der Unternehmer hatte bereits im Jahr 1899 seine erste Werkstatt in Köln eröffnet. Im Jahr 1904 gründete er im sächsischen Zwickau die „August Horch Motorwagenwerke AG“, fünf Jahre später kam es zum Zer- würfnis zwischen dem Firmengründer und dem Aufsichtsrat. Daraufhin verließ August Horch das Unternehmen und startete in derselben Stadt am 16. Juli 1909 einen Neubeginn unter dem Firmennamen August Horch Automobilwerke GmbH, der am 10. April des folgenden Jahres in Audi Automobil-Werke m.b.H. geändert wurde. Audi ist nichts anderes als die lateinische Über- setzung des Namens Horch.

Audi in Ingolstadt – eine Chronologie

1945

Am 3. Dezember wird im ehemaligen Heeresproviant- amt in der Schrannenstraße 3 das Zentraldepot für Auto Union Ersatzteile Ingolstadt GmbH gegründet.

1946

Im Zeughaus am Unteren Graben geht das Zentraldepot zur Ersatzteilfertigung über.

1948

In Ingolstadt beginnt man mit der Entwicklung eines Lieferwagens und der Neuerstellung von Konstruktions- zeichnungen der Vorkriegs-DKW RT 125.

1949

Gründung der Auto Union GmbH als Produktionsgesell- schaft. Im gleichen Jahr startet die Fertigung des DKW Schnelllasters und des DKW Motorrades RT 125 W.

1954

Inbetriebnahme des neu erbauten Motorradwerks an der Esplanade. Es handelt sich um den ersten großen Neubauabschnitt in der Nachkriegsgeschichte.

1958

Am 24. April übernimmt die Daimler-Benz AG die Mehrheit der Geschäftsanteile an der Auto Union. Bis Ende 1964 bleibt das Ingolstädter Unternehmen eine 100-prozentige Tochter der Daimler-Benz AG.

Unternehmen eine 100-prozentige Tochter der Daimler-Benz AG.   Im Juli erfolgt die Grundsteinlegung eines neuen
 

Im Juli erfolgt die Grundsteinlegung eines neuen Auto- mobilwerks an der Ettinger Straße. Zum Jahresende wird die Motorradfertigung eingestellt.

1959

Am 20. August läuft der erste DKW Junior vom Band des „Neuen Werks“.

1962

Im Juni werden die Düsseldorfer Werkanlagen an die Daimler-Benz AG verkauft. Die Fahrzeugproduktion konzentriert sich in Ingolstadt.

1964

Im Dezember übernimmt die Volkswagenwerk AG die Mehrheit der Gesellschafteranteile an der Auto Union. Seit Ende 1966 ist das Ingolstädter Unternehmen eine 100-prozentige VW-Tochter.

1965

Der erste Audi der Nachkriegszeit läuft vom Band. Die Produktion der DKW-Modelle wird sukzessive eingestellt.

1969

Die Auto Union GmbH und die NSU Motorenwerke AG schließen sich zur Audi NSU Auto Union AG mit Sitz in Neckarsulm zusammen.

1972

Audi 80 kommt auf den Markt, Erfolgsmodell aus Ingolstadt

1980

Produktionsbeginn Audi quattro in Ingolstadt

1985

Das Unternehmen firmiert als AUDI AG mit Sitz in Ingolstadt. Produkt und Unternehmen tragen seither denselben Namen.

1992

Eröffnung des Audi Kundencenters in Ingolstadt

1999

Einweihung des Windkanal-Zentrums; Eröffnung des Gebäudes „Markt und Kunde“

2000

Einweihung des neuen Audi Forum Ingolstadt (Audi museum mobile, Forum, Fahrzeugabholung und Gastronomie)

2009

100. Geburtstag der Marke Audi; 60-jähriges Bestehen des Stammsitzes Ingolstadt

2010

Einweihung des Entwicklungs- und Prüfzentrums für elektrifizierte Antriebe (Technische Entwicklung)

2011

10 Millionen Automobile der Baureihe Audi 80/Audi A4

2012

Inbetriebnahme neuer Audi A3 Karosseriebau

Vor der Hauptverwaltung der damaligen Auto Union GmbH:

Auto Union 1000 SP im Jahre 1962 in der Ettinger Straße in Ingolstadt.

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Jahrzehnte des Erfolgs – der Standort Ingolstadt

Am Stammsitz Ingolstadt schlägt das Herz der AUDI AG. Alle 30 Sekunden fährt ein Automobil vom Band, pro Tag rund 2.500 Audi-Modelle. Produziert werden der Audi A3, Audi A4, Audi A5, Audi Q5 und Audi TT und deren Varianten. Audi ist die wirtschaft- liche Lokomotive und der größter Arbeitge- ber der Region. Hier arbeiten über 35.000 Menschen. In den Standort Ingolstadt investiert Audi rund eine Milliarde Euro pro Jahr. Das Unternehmen hat sich als automo- biles Zentrum in der Welt etabliert und ist das zweitgrößte Automobilwerk in Europa.

Mit der Gründung der Auto Union GmbH in Ingolstadt begann 1949 ein neues Kapitel in der Geschichte des Automobilherstel- lers, der ehemals in Sachsen zu Hause war. In alten Gebäuden der Ingolstädter Festung begann das Unternehmen, Ersatzteile, Motorräder sowie DKW Fahrzeuge zu produzieren. Seit 1985 firmiert das Unternehmen als AUDI AG, Produkte und Unterneh- men tragen seither denselben Namen. Das in der Mitte Bayerns gelegene Werk ist nicht nur die größte Produktionsstätte des Unternehmens, sondern auch Sitz der Konzernzentrale und der Technischen Entwicklung der AUDI AG. Als wirtschaftlicher Motor der Region Ingolstadt bekennt sich Audi zu seiner Heimat an der Donau.

Erfolgsgeschichte schrieb das Unternehmen mit dem Audi 80, dem Audi 100, dem quattro und den Siegen im Rallyesport. In den folgenden Jahrzehnten hat sich Audi stets weiterentwickelt. Aus dem Audi 80 wurde der Audi A4, dem Audi 100 folgte der Audi A6 und eine variantenreiche Modellpalette. Nach dem legendären quattro-Antrieb, dem Inbegriff des Slogans „Vor- sprung durch Technik“, brachte Audi eine ganze Reihe tech- nischer Innovationen auf den Markt. So kommt mit den Voll-LED- Scheinwerfern eine wegweisende Lichttechnik aus Ingolstadt,

Scheinwerfern eine wegweisende Lichttechnik aus Ingolstadt, Täglich werden bis zu 330 Automobile am Audi Forum

Täglich werden bis zu 330 Automobile am Audi Forum Ingolstadt an Kunden ausgeliefert.

für die Audi rund um die Welt bekannt ist. Audi ist auch Vor- reiter beim Leichtbau und bei richtungsweisenden Fahrer- assistenzsystemen. Hinsichtlich der Verkaufszahlen eilt das Unternehmen von Rekord zu Rekord, in 2012 lieferte Audi insgesamt 1.455.100 Automobile aus. Davon kamen über eine halbe Million Audi-Modelle aus Ingolstadt.

Das Audi Forum Ingolstadt wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es umfasst auf 77.000 Quadratmetern eine vielfältige Erlebniswelt. Die Verbindung von Neuwagenabholung, Museum, Werkfüh- rung, Gastronomie, Programmkino, Jazzkonzerten, Fahrspaß und Serviceleistungen bietet ein authentisches Markenerlebnis. Einen Einblick in die Audi Themenwelten erhalten Kinder und Jugendliche mithilfe von spannenden Aktionsmodulen, innova- tiven Fahrsimulatoren und multimedialen Wissensspielen. Mit mehr als 400.000 Besuchern jährlich ist das Audi Forum Ingol- stadt ein Publikumsmagnet für die Menschen aus der Region und der ganzen Welt. Täglich werden im Kundencenter bis zu 330 Automobile an Kunden ausgeliefert. Autoabholer, die mit der Bahn anreisen, erwartet am Ingolstädter Hauptbahnhof ein ganz besonderer Service: Ein VIP-Shuttle bringt sie schnell und bequem zum Audi Forum Ingolstadt.

Das Werk der AUDI AG in Ingolstadt umfasst den gesamten Prozess einer Automobilfertigung. In den Produktionshallen be- finden sich Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage. Am Stammsitz entstehen die Modellreihen Audi A3, Audi A4, Audi A5 und Audi Q5 inklusive deren Derivate komplett gefertigt. Außerdem liefert das Werk Ingolstadt die lackierten Karosserien für das Audi TT Coupé, den Audi TT Roadster und die entspre- chenden TTS und TT RS-Modelle sowie für das Audi A3 Cabriolet und den Audi RS 3 Sportback. Die Montage erfolgt bei Audi Hungaria in Győr.

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In der Technischen Entwicklung (1) werden die neuen Modelle ersonnen. Der Audi A4, Audi A5 und Audi Q5 (2) sowie der Audi A3 und Audi A3 Sportback (3) werden hier pro- duziert. Der Karosseriebau des Audi A3 (4) und des Audi TT (5) befinden sich im nörd- lichen Teil des Werkgeländes.

Das Audi Forum (6) ist Aushängeschild, Eingang und Herz des Unternehmens in einem. Und die Baukräne zeigen: Das Werk wächst weiter.

Vorsprung durch Technik – die Technische Entwicklung

Die Mitarbeiter der Technischen Entwicklung (TE) sind ihrer Zeit weit voraus. Heute schon entstehen Techniken für die Automobile von übermorgen. Das Design gehört dabei genauso in die TE wie die Entwicklung der Motoren, der Elektronik, der Karosserien und der Fahrwerke. Mit der e-tron Technik bereitet Audi die Elektromobilität vor. Der nächste konsequente Schritt in Richtung E-Mobilität wird die Serieneinführung der Plug-in-Hybridtechnologie sein.

Audi betreibt seit 1995 ein eigenes Prüfgelände in Neustadt an der Donau. Dort werden neue Entwicklungen in vielfältigen Fahrsituationen erprobt. Ob Hochgeschwindigkeitstests auf der 4,7 Kilometer langen, dreispurigen Ovalstrecke mit zwei Steil- kurven oder Messungen zu Fahrleistung, Verbrauch, Geräusch- entwicklung, Temperatur und Bremsvorgängen auf den anderen Teststrecken: In Neustadt wird auf Herz und Nieren geprüft.

Im Elektronik-Center testen Mitarbeiter die gesamte Elektronik eines Referenzfahr- zeugs, damit die vernetzten Elektroniksysteme auch im Grenzbereich funktionieren.

Elektroniksysteme auch im Grenzbereich funktionieren. Wegweisende Lichttechnik aus Ingolstadt: Dafür ist Audi

Wegweisende Lichttechnik aus Ingolstadt: Dafür ist Audi rund um die Welt bekannt, zum Beispiel für die LED-Scheinwerfer.

Im Physikum sind die Fachabteilungen Akustik, Fahrleistungen/ Effizienz, Mechanik, Festigkeit und Korrosion tätig. In zahlreichen Mess- und Prüfeinrichtungen werden einzelne Komponenten und komplette Fahrzeuge erprobt. Vom Außengeräuschprüfstand bis hin zum Straßensimulator und zum Flachbahnprüfstand, der für Fahrleistungs- und Verbrauchsmessungen genutzt wird, durchlaufen alle Modelle ein wirklichkeitsnahes Testprogramm.

Im Elektronik-Center arbeiten Projektteams effektiv zusammen. Sechs Mess- und Prüfeinrichtungen stehen den Mitarbeitern zur Verfügung. Zu ihnen zählen ein Klima-Rollenprüfstand zur Be- witterungs- und Fahrbahnsimulation, ein Lichtkanal, ein Multi- Media-Interface-Labor und ein Soundlabor zur Entwicklung von Klangkonzepten. Zudem sind diverse Prüfeinrichtungen für vernetzte Elektronikkomponenten vorhanden. Im Jahr 2010 wurden zwei eigene Systemprüfplätze für Hochvoltbatterien aufgebaut.

Das Design des Audi A1 ist rundherum gelungen. Die Skizze veranschaulicht das Entstehen der Schulterlinie.

Das Design des Audi A1 ist rundherum gelungen. Die Skizze veranschaulicht das Entstehen der Schulterlinie.

Seit 1999 verfügt das Werk Ingolstadt über ein eigenes Windkanal-Zentrum. Im Aeroakustik-Windkanal, im Thermo- Windkanal und seit 2007 auch im Klima-Windkanal werden Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde simuliert. So kann an einer optimalen Aerodynamik gefeilt, die Innenraumklimatisierung und das Thermomanagement entwickelt sowie an der Reduzierung der Windgeräusche ge- arbeitet werden.

Das Design ist Kaufgrund Nummer eins für Audi-Kunden. In Ingolstadt sowie in den angeschlossenen Modell- und Werk- statthallen arbeiten rund 200 Designer und dazu Projekt- manager und Modelltechniker gemeinsam an den neuesten Serienmodellen und Showcars.

Im Design Check werden Fahrzeugmodelle realistisch und detailgetreu betrachtet, noch bevor sie entstehen. Möglich machen dies die Virtual Reality (VR) Studios. Greifbar und „lebensecht“ erscheinen die unterschiedlichen Materialien – vom schillernden Lack bis zur feinen Lederstruktur. Die wirk- lichkeitsnahen Lichtverhältnisse mit Schattenwurf und Spie- gelungen erzeugen für den Betrachter ein „Automobil zum Einsteigen“.

Im Getriebe- und Emissions-Zentrum (GEZ) werden Messungen für Abgas und Verbrauch unter unterschiedlichsten Klimabedin- gungen durchgeführt. Der Fahrbetrieb mit Allradfahrzeugen in Höhen von bis zu 4.200 Metern wird in einer Simulationskammer nachgestellt. In den Werkstätten und auf den Getriebeprüfstän- den werden die künftigen Aggregate aufgebaut und erprobt.

Die Entwicklung des Elektroantriebs als möglicher Antrieb der Zukunft fasst Audi im Entwicklungs- und Prüfzentrum für elektrifizierte Antriebe zusammen. Die Konzentration der Prüfstände für die E-Mobilität in diesem Zentrum schafft eine optimale Vernetzung der beteiligten Entwickler. Die Audi Inge- nieure haben so die Möglichkeit, in einem fortlaufenden Pro- zess zunächst die einzelnen Komponenten zu testen, dann das Zusammenspiel von Antrieb, Batterie und Leistungselektronik zu simulieren und schließlich den Einsatz des gesamten Antriebsstrangs zu erproben.

Die Interessen der TE und der Produktion werden im Audi Vor- seriencenter gebündelt. Schon früh in der Entwicklungsphase werden Produkteigenschaften und Fertigungstechniken abge- sichert und die wirtschaftliche Herstellung der Automobile gewährleistet.

Im SE-Forum (Simultaneous Engineering) können neue Modelle durch die integrierte und zeitparallele Abwicklung von Produkt- und Prozessgestaltungen noch schneller entwickelt werden. Zudem befindet sich mit dem hochmodernen Rechenzentrum dort das IT-Herz von Audi.

Der Blick in den Audi Q5 hybrid quattro zeigt den Antriebsstrang.

Erweiterungen – rund um Ingolstadt

Für Münchsmünster eine Fertigung – für Neuburg ein Fahrerlebnisgelände und Motorsport-Center.

Audi expandiert im Osten von Ingolstadt. Eine neue Betriebs- stätte im Industriepark Münchsmünster schafft dringend benötigte Produktionskapazitäten. Dort entstehen auf 27 Hek- tar Kompetenzzentren für die Fertigung von warm- und kaltum- geformten Bauteilen, von Strukturteilen aus Aluminium-Druck- guss und von Fahrwerkkomponenten. Um die Betriebsstätte zu betreiben, werden eine Energiezentrale, ein Gesundheitszen- trum, eine Feuerwache sowie Logistik und Werkservice vor Ort sein. Die ersten Vorserienteile sind für Ende 2013 geplant. Dann geht an der südlichen Grenze der Gemeinde Münchsmünster die Aluminium-Druckgießerei in Betrieb.

Ende 2013 werden in der Betriebsstätte in Münchsmünster die ersten Bauteile gefertigt.

in Münchsmünster die ersten Bauteile gefertigt. Ab 2014 werden das Audi driving experience center und Audi
in Münchsmünster die ersten Bauteile gefertigt. Ab 2014 werden das Audi driving experience center und Audi

Ab 2014 werden das Audi driving experience center und Audi Sport in Neuburg an der Donau beheimatet sein.

Westlich von Ingolstadt entsteht in Neuburg das Audi driving experience center. Audi-Kunden und Gäste können auf einem Fahrerlebnisgelände der Premiumklasse die gesamte Modell- palette der Vier Ringe erfahren. On- und offroad werden Inte- ressierte die Produkte von Audi dynamisch bewegen können:

bei Kursen der Audi driving experience auf der Handlingstrecke, auf der Dynamikplatte oder auf dem Offroad-Parcours. Das zen- trale Kundengebäude bietet Präsentationsflächen auf mehreren Ebenen sowie ein Restaurant. Von der Aussichtsterrasse haben Kunden einen weitläufigen Blick über das gesamte Gelände und das Fahrgeschehen.

Ab 2014 wird auch das Herz von Audi Sport auf diesem 47 Hek- tar großen Gelände in Neuburg schlagen – im Kompetenz-Center Motorsport. Alle Audi Motorsportaktivitäten werden dort unter einem Dach gebündelt: von der Entwicklung und Konzeptionie- rung neuer Sportprototypen über die Fertigung der Fahrzeuge bis zur Betreuung und Organisation der weltweiten Rennein- sätze. Das Gebäude ist optimal auf Funktionen und Prozesse ausgerichtet und bietet ideale Voraussetzungen für Audi Sport. Interessierte Besucher werden dabei künftig einen Blick hinter die Kulissen werfen können.

Ein Audi entsteht – die Produktion

Premiumqualität bei den Automobilen heißt für Audi hohe Qualität bei den Karos- serien – durch kleine Radien, homogene Oberflächen und exakte Spaltmaße.

Die AUDI AG verfügt über eines der flexibelsten und effizien- testen Produktionssysteme der Automobilindustrie: Das Audi Produktionssystem (APS) basiert auf den Grundprinzipien Takt, Fluss, Pull und Perfektion. Nur bei einer guten Zusammenarbeit aller Geschäftsbereiche in der Prozesskette kann das APS erfolg- reich arbeiten. Dadurch erreicht Audi kurze Durchlaufzeiten, niedrige Bestände und eine hohe Produktivitätssteigerung in der Produktion – bis zu zehn Prozent pro Jahr. Hauptaugenmerk ist der „Kontinuierliche Verbesserungsprozess“ (KVP) – denn wer sich nicht nachhaltig verbessert, verspielt langfristig den Erfolg des Unternehmens.

verspielt langfristig den Erfolg des Unternehmens. Bis ins kleinste Detail: die Endkontrolle der Lackiererei im

Bis ins kleinste Detail: die Endkontrolle der Lackiererei im Ingolstädter Werk.

Einen großen Teil der Verantwortung für die Premiumqualität trägt der Audi Werkzeugbau. Er arbeitet eng mit Designern, Entwicklern und Planern zusammen und begleitet deren Arbeit in der Optimierungsphase. Hier wird festgelegt, was physika- lisch möglich und prozesssicher herstellbar ist. Nach den Jahren

Zählpunkt 8: Abnahme durch das geschulte Auge eines Mitarbeiters, bevor der Audi A5 Sportback die Montagelinie verlässt.

bevor der Audi A5 Sportback die Montagelinie verlässt. 2004 und 2006 erhielt der Audi Werkzeugbau 2011

2004 und 2006 erhielt der Audi Werkzeugbau 2011 erneut die Auszeichnung „Werkzeugbau des Jahres“ im Wettbewerb „Excellence in production“. Neben Audi beliefert der Werkzeug- bau auch andere Marken des Volkswagen Konzerns mit Umform- werkzeugen und Karosseriebauanlagen. Der Audi Werkzeugbau beschäftigt an den fünf Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Barcelona (Spanien), Győr (Ungarn) und Peking (China) derzeit 1.916 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Produktions- und Werkplanung ist verantwortlich für die planerische Umsetzung aller Fahrzeugprojekte der Marke Audi an allen Produktionsstandorten und gestaltet dabei sowohl das Produkt als auch die Fertigungsprozesse. In enger Zusammen- arbeit mit der Technischen Entwicklung ermöglicht sie die Her- stellbarkeit der Automobile. Dabei steht der Kunde mit seinen Anforderungen immer im Mittelpunkt.

Im Presswerk des Standorts Ingolstadt verarbeiten 1.170 Mit- arbeiter pro Tag etwa 1.700 Tonnen Blech, davon rund 75 Ton- nen Aluminium, zu 521.000 Blecheinzelteilen. Die modernen Großraumpressen der Sparte Presswerk nehmen im internatio- nalen Produktivitätsvergleich die Spitzenposition ein.

Mit dem ergonomischen Montagesitz (EMS) können die Mitarbeiter bequem in das Fahrzeuginnere gleiten. In so

Mit dem ergonomischen Montagesitz (EMS) können die Mitarbeiter bequem in das Fahrzeuginnere gleiten. In so optimierter Haltung werden Rückenmuskulatur und Knie entlastet.

Die Karosseriebauten im Ingolstädter Werk zeichnen sich durch innovative Fertigungstechnologien sowie höchste Flexibilität und Effizienz aus. Der neue Audi A3 wird mit innovativen Tech- niken in einer hochmodernen Produktionshalle gefertigt, bei deren Planung Effizienz und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt standen: automatische Lichtsteuerung, Photovoltaikanlagen zur regenerativen Stromerzeugung auf dem Hallendach, Ver- brauchsanalysen. Das Mitarbeiterqualifizierungsprogramm „Energieproduktivität in der Produktion“ und intelligente Ab- schaltkonzepte sowie die Auswahl energieeffizienter Anlagen- komponenten helfen Energie sparen. Auf 50.000 Quadratme- tern, aufgeteilt in zwei Fertigungsebenen, bauen 800 Mit- arbeiter und ebenso viele Roboter den neuen Audi A3. Beim Verbinden von Stahlblechen nutzt Audi im Karosseriebau eine High-End-Technologie – das Remote-Laserstrahlschweißen, das bei den Türen des Audi A4 und des Audi Q5 zum Einsatz kommt. Es ist schnell, hocheffizient und ermöglicht schmale Schweiß- flansche an den Innenseiten der Türrahmen.

In der Lackererei wird in mehreren vernetzten Fertigungs- schritten die Karosserie in rund 30 Serienfarben zum Glänzen gebracht. 2.800 Mitarbeiter sorgen dort von der kataphore- tischen Tauchlackierung (KTL) über den Basislack bis hin zum Klarlack für höchste Qualität. Besonders wichtig ist zum einen das Fingerspitzengefühl der Mitarbeiter im Umgang mit den Lacken und zum anderen der genaue Blick fürs Detail. Und trotz moderner Roboter – am Ende entscheidet doch das Auge über Premium-Qualität. Und um diese hohe Qualität auch in Zukunft sicherzustellen, erfolgt die Ausbildung des Nachwuchses direkt vor Ort in der Lackiererei.

In der Montage steht im Mittelpunkt, die Produktionsabläufe zu verbessern, Verschwendung zu vermeiden sowie Effizienz und Ergonomie zu steigern.

Audi legt mit Blick auf den demografischen Wandel besonderen Wert auf die Gestaltung einer schlanken und ergonomischen Fertigung. Die Entkopplung der Menschen vom Maschinentakt und der gezielte Einsatz von Handlingrobotern sind hier nur zwei von vielen Lösungsansätzen, die Audi derzeit umsetzt und großflächig erprobt. 2011 erhielt die Montage A4/A5/Q5 von der Universität St. Gallen die Auszeichnung ComToAct für die vorbildliche Integration von Menschen mit Behinderung.

Handlinggeräte unterstützen die Mitarbeiter in den Arbeitsprozessen, zum Beispiel bei der Montage der Reifen beim Audi A5.

Meisterleistung des Materialflusses – die Logistik

Das Beherrschen von Komplexität durch moderne Logistik ermöglicht die Modell- vielfalt in den Werken.

Die Logistik hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Durch die steigende Modellvielfalt wird die Prozess- komplexität im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk erhöht. Die Audi Logistik steuert heute durchgängig die Prozesse von der Auftragseinplanung bis zur Auslieferung an den Kunden. Sie hat die Materialflüsse entlang der gesamten Lieferkette im Blick. Bereits bei der Produktentstehung ist die Logistik mit ein- gebunden und übernimmt während der gesamten Projektlauf- zeit eine aktive, integrative Rolle. So wird sichergestellt, dass die Marktversorgung, bei minimaler Durchlaufzeit und gerings- ten Beständen, pünktlich und flexibel realisiert wird. Das neue Logistikkonzept (NLK) gewährleistet den bestmöglichen Mate- rialfluss. Ziele des NLK sind die Erhöhung von Qualität, Produk- tivität und die Termintreue bei gleichzeitiger Reduzierung von Kosten und Durchlaufzeiten. Der Materialfluss vom Lieferanten ins Werk und die termingerechte Versorgung am Band werden optimiert.

Im Güterverkehrszentrum (GVZ) am Standort der AUDI AG in Ingolstadt werden die Materialströme gebündelt. Direkt vor den Werktoren werden Systeme und Module vormontiert und „just in sequence“ an die Fertigungsbänder geliefert. Investor und „Hausherr“ des GVZ sind die IFG Ingolstadt, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Ingolstadt, sowie die LGI GmbH, eine gemeinsame Tochtergesellschaft der IFG Ingolstadt und der AUDI AG. Das GVZ verfügt auf einem 118 Hektar großen Areal über 14 Hallen mit einer Nutzfläche von 368.000 Quadrat- metern. Insgesamt sind derzeit im Güterverkehrszentrum circa 4.500 Mitarbeiter beschäftigt. Die 15. Halle befindet sich aktuell im Bau. Die Komplexität am Standort Ingolstadt steigt und damit steigen die logistischen Herausforderungen. Ursache dafür sind neue Fahrzeuggenerationen, der hohe Fahrzeug- Individualisierungsgrad und die immer schneller aufeinander- folgenden Umstiegsphasen. Audi benötigt deshalb zusätzliche

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Umstiegsphasen. Audi benötigt deshalb zusätzliche 24 Aorta der Logistik: Die GVZ-Brücke verbindet das

Aorta der Logistik: Die GVZ-Brücke verbindet das Güterverkehrszentrum mit dem Audi Werkgelände und ermöglicht „just in sequence“ die Materialanlieferung direkt an die Montagelinien.

werknahe Flächen, die mithilfe der neuen GVZ Halle T geschaf- fen werden. Hier werden Teile zur Versorgung der Montage sequenziert und bedarfsgerecht zusammengestellt.

Der Standort des GVZ ist das Ergebnis von Verkehrsunter- suchungen. Die Vorteile des GVZ liegen für Audi in der Ver- sorgungssicherheit, der Komplexitätsbewältigung sowie der Reduzierung der Logistikkosten. Neben der verringerten Umweltbelastung, etwa wegen des geringeren Lkw-Transport- verkehrs, stärkt das GVZ auch den Wirtschaftsstandort Ingol- stadt und schafft neue Arbeitsplätze. In Montagezentren fer- tigen Modullieferanten ihre Baugruppen und liefern sie direkt an die Montagelinien. Zurzeit versorgen 14 externe Lieferanten und Dienstleister Audi über das GVZ. Im neuen Logistikzentrum werden die ankommenden Lastwagen mithilfe einer Leitstelle und mit Telematikgeräten in 19 Sprachen gesteuert. Das bedeu- tet geringere Verkehrsbelastung und verminderte Emissionen. Durch die zentrale Steuerung, die durchaus mit dem Handling an einem Flughafen vergleichbar ist, beträgt die Lkw-Verweil- dauer weniger als eine Stunde.

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Ziel ist Perfektion – die Qualitätssicherung

Audi genießt weltweit den Ruf bester Ver- arbeitung, höchster Materialanmutung und größter Zuverlässigkeit.

So kürte der ADAC jüngst den in Ingolstadt gebauten Audi A3 unter 52 Modellen zum Gewinner der Auszeichnung „Gelber Engel“ in der Kategorie „Qualität“ 2013.

Bei Audi ist Qualität keine abstrakte Maxime, sondern ein durch- gängiges Prinzip gelebter Unternehmenskultur. Sie ist in allen Geschäftsbereichen fest verankert, bei Audi ist Qualität Chef- sache. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Qualitätssicherung als neutrale Einheit organisatorisch unmittelbar an den Vorstandsvorsitzenden angebunden. Mit zentralem Sitz in Ingolstadt steuert sie die Qualitätssiche- rungen aller Audi Werke weltweit. Dabei ist sie am gesamten Produktprozess beteiligt, von der Entwicklung über die Fahr- zeugherstellung bis hin zur Begleitung des Handels.

Bereits in der Entwicklungsphase übernimmt die Qualitäts- sicherung vom ersten Pinselstrich an zahlreiche Beratungs- und Überwachungsaufgaben. Diese reichen von der Konzeptauswahl bis zur Bestimmung des jeweiligen Materialeinsatzes. In den Laboren der Qualitätssicherung werden die zu entwickelnden

Dachvermessung am Außenmeisterbock.

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die zu entwickelnden Dachvermessung am Außenmeisterbock. 26 Absicherungsfahrt unter extremen klimatischen Bedingungen

Absicherungsfahrt unter extremen klimatischen Bedingungen mit einem getarnten Fahrzeug.

Bauteile mit modernsten Analysemethoden wie zum Beispiel der Computertomografie getestet und freigegeben. Die Pro- dukttechnik begleitet dabei die Bauteilentwicklung und -qualifi- zierung gemeinsam mit den Lieferanten. Den letzten Feinschliff in Anmutung, Haptik und Funktion verfolgt die Detailabstim- mung am sogenannten Meisterbock, dem Referenzmodell des Fahrzeuges. Bevor ein Audi die Freigabe zur Serienproduktion erhalten kann, führt die Qualitätssicherung im Anschluss an die Erprobung der Technischen Entwicklung den sogenannten Absi- cherungslauf durch. Hier wird das Automobil über Millionen von Kilometern unter realen Kundenbedingungen im öffent- lichen Straßenverkehr weltweit auf Herz und Nieren getestet. Auch die Fahrzeugherstellung wird analog zur Entwicklung von der Qualitätssicherung im gesamten Ablauf begleitet. Neben vielen anderen Überwachungs- und Prüfaufgaben erfolgt am Zählpunkt 8 eine intensive Fahrzeugschlussabnahme vor Auslie- ferung. Gestützt wird diese von Stichprobenprüfungen im Fahr- zeugaudit und der Straßenfahrt.

Sobald sich das Automobil beim Kunden befindet, begleitet die sogenannte Service Technik den Handel, um ihn beim Fahrzeug- service zu unterstützen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen sowohl in die aktuelle Serienproduktion als auch in die Entwicklung neuer Audi-Modelle ein. Damit stellt Audi auch hier den Grundgedanken der kontinuierlichen Verbesserung sicher.

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Der Natur zuliebe – Umweltschutz bei Audi Ein Automobilwerk, das nur Ökostrom nutzt. Audi pflegt

Der Natur zuliebe – Umweltschutz bei Audi

Ein Automobilwerk, das nur Ökostrom nutzt. Audi pflegt einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen – für den Erhalt unserer Umwelt.

Audi legt größten Wert auf den schonenden Umgang mit Ressourcen. Die offene Kommunikation und die Einbindung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betrieblichen Umweltschutz sichern die nachhaltige Umsetzung der umwelt- politischen Ziele. Audi-Umweltpolitik wird auf allen Ebenen gelebt.

Basis der Umweltaktivitäten sind die bei Audi installierten Um- weltmanagementsysteme. Der Standort Ingolstadt hält seit mehr als 15 Jahren das Signet des EG-Öko-Audit-Systems (EMAS). Durch die Nutzung einer Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, den Bezug von Abwärme aus benachbarten Industrieunternehmen und den Einsatz von Wärmetauschern in den Produktionshallen spart Audi aktiv Heizenergie. Seit Anfang 2012 baut Audi in Ingolstadt Automobile ausschließlich mit Ökostrom, der aus deutschen und österreichischen Wasserkraftwerken stammt.

Doch Audi leistet noch mehr. Die mit fünf Millionen Euro Stamm- kapital dotierte Audi Stiftung für Umwelt verfolgt ausschließ- lich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Bereich Ökologie.

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Die Turbinenhalle der Kraft-Wärme-Kälte- Kopplungsanlage (KWKK) im Werk Ingolstadt.

Auf dem Werkgelände in Ingolstadt sind auf einer Fläche von insgesamt 23.000 Quadratmetern Photovoltaikmodule installiert.

Gefördert werden Maßnahmen und Forschungsaktivitäten, die die Entwicklung von umweltverträglichen Technologien jenseits des Automobils unterstützen sowie zur Umweltbildung und zu einem nachhaltigen Mensch-Umwelt-System beitragen.

Die AUDI AG hat sich zum Ziel gesetzt, trotz der geplanten Pro- duktionsausweitung bis zum Jahr 2020 die standort- und unter- nehmensbezogenen CO 2 -Emissionen um 25 Prozent, bezogen auf die Werte von 2010, zu senken. Darüber hinaus sollen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm die spezifischen CO 2 -Emissionen bis 2020 um weitere 40 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2010 verringert werden. Ebenfalls auf Basis 2010 sollen konzernweit die umweltrelevanten Kennzahlen für Energie, Frischwasser, entsorgte Abfälle und organische Löse-

mittel (VOC) bis 2018 je Bezugseinheit um 25 Prozent verbessert werden. Der kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz der Produktionsanlagen kommt dabei große Bedeutung zu. Für Photovoltaikanlagen stehen circa 23.000 Quadratmeter auf Audi-Hallendächern zur Verfügung. Damit werden rund 1.800 Megawattstunden (MWh) Strom pro Jahr produziert, der zu

40 Prozent direkt vor Ort verbraucht wird. Im Rahmen eines

Wärmeverbundes nutzt der Standort Ingolstadt jährlich min- destens 120.000 MWh Energie aus Abwärme.

Der Audi Konzern setzt auf eine ressourcenschonende Logistik.

70 Prozent aller in Ingolstadt produzierten Automobile gelan-

gen auf Güterzügen zu ihren Bestimmungsorten. Ausgefeilte Systeme helfen, Verpackungen und Transportmittel optimal einzusetzen. Für den Transport zum Nordsee-Verladehafen in Emden nutzt Audi Züge, die mit regenerativ erzeugtem Strom angetrieben werden. Einsparung in 2012: 7.059 Tonnen CO 2

gegenüber einem herkömmlichen Bahntransport.

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Topleistung durch Topmitarbeiter – das Personal- und Sozialwesen

Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie seine Mitarbeiter. Bei Audi geht das Personal- management weit über das Einstellen und Verwalten von Mitarbeitern hinaus.

Für Hochschulabsolventen und Berufsanfänger zählt Audi schon seit Jahren zu den beliebtesten Unternehmen. Bei den renom- mierten Arbeitgeber-Rankings der Beratungsinstitute trendence und Universum wählten Absolventen der Ingenieur- und Wirt- schaftswissenschaften Audi 2012 zum dritten Mal in Folge zum attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands.

Nicht nur für seine Innovationsfelder Leichtbau, Elektromobilität und Vernetzung benötigt das Unternehmen Experten aller Fach- richtungen. Um hier von den Besten die Richtigen zu gewinnen, setzt Audi stark auf Nachwuchsförderung: Von der Betreuung von Praktikanten, Abschlussarbeiten und Doktoranden bis hin zu dualen Studiengängen versucht Audi, möglichst früh eine Beziehung zu talentierten jungen Menschen aufzubauen, diese zu fördern und durch attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen ans Unternehmen zu binden.

Der Audi Konzern hat seine Belegschaft an allen Standorten 2012 weiter ausgebaut und beschäftigt nun weltweit 68.804 Mitarbeiter, davon arbeiten 50.150 in Deutschland. Am Stand- ort Ingolstadt sind 35.386 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.611 Auszubildende (gewerblich-technisch: 1.361, kaufmän- nisch: 117, duales Studium: 133). Im September 2012 haben in Ingolstadt 464 junge Menschen ihre Ausbildung in 20 Berufen aufgenommen (326 Jungen, 138 Mädchen). 52 davon starteten eine duale Berufsausbildung und erwerben parallel zur Aus- bildung die Fachhochschulreife.

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Die Altersstruktur der Gesellschaft verändert sich, und auch die Belegschaft von Audi wird allmählich älter. Dieser Tatsache trägt Audi schon seit mehreren Jahren Rechnung. Damit die Mitarbeiter bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben, hat das Unternehmen zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Prävention steht dabei im Mittelpunkt. So wurden am Standort Ingolstadt sowohl in der Produktion als auch im Büro ergonomische Arbeitsbedingungen geschaffen. Der Gesundheits-Check-up, der allen Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern offensteht, trägt zu einem sehr hohen Gesundheitsstand in der Belegschaft bei.

Mit einer Vielzahl verschiedener Arbeitszeitmodelle oder der Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, unterstützt Audi seine Mitarbeiter darin, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Im September 2012 hat das Unternehmen das Betreuungskon- zept „Audi Spielraum“, das alle Aktivitäten rund um das Thema Kinderbetreuung bündelt, weiter ausgebaut: In der flexiblen Kurzzeitbetreuung können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kinder stunden- oder tageweise betreuen lassen – etwa dann, wenn unerwartet ein Arbeitstermin oder eine Dienstreise ansteht oder wenn der Kindergarten geschlossen ist. Auch die Förderung von Frauen spielt bei Audi eine große Rolle: Der Auto- mobilhersteller hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen im Konzern – von der Auszubildenden bis zur Topmanagerin – weiter zu erhöhen.

Ausbildungsstart im September 2012: 464 Jugendliche (326 Jungen und 138 Mädchen) begannen am Standort Ingolstadt ihre Ausbildung in 20 verschiedenen Berufen.

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Der Nachwuchs ist die Zukunft – die Aus- und Weiterbildung

Auf die Ausbildung folgt die Weiterbildung. Die Weiterentwicklung eines jeden einzel- nen Mitarbeiters sichert auch in Zukunft den Erfolg von Audi.

700 junge Menschen starteten 2012 ihre Ausbildung bei Audi, davon 464 am Standort Ingolstadt. Somit befinden sich im Unternehmen derzeit 2.459 Azubis in einer Berufsausbildung. In 20 unterschiedlichen Berufen erhalten die Fachkräfte von morgen Wissen und Expertise. Zudem ermöglicht Audi vielen Berufsanfängern, ihre praktische Ausbildung mit dem Erwerb der Fachhochschulreife oder einem Ingenieurstudium zu ver- binden. Die Zusammenarbeit mit diversen Universitäten und das Angebot von dualen Studiengängen bieten mannigfaltige Berufseinstiegsmöglichkeiten.

Um auch in Zukunft die besten Arbeitskräfte zu gewinnen, geht Audi bereits früh auf Schüler zu. Schließlich sind die Berufswahl und das Unternehmen, in dem man ausgebildet werden und arbeiten möchte, eine wichtige Basis für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Audi bietet Praktika für alle Schülerinnen und Schüler, egal welche Schule sie besuchen. Ziel ist es, Ihnen die Vielfalt an Möglichkeiten zu zeigen und ihnen so die Ent- scheidung für ihren beruflichen Werdegang zu erleichtern.

Für angehende Akademiker bietet Audi vielfältige Einstiegs- möglichkeiten: vom Vor- oder Grundpraktikum, das häufig vor Studienbeginn absolviert wird, über duale Studiengänge und Praktika bis hin zur Betreuung von Abschlussarbeiten oder Promotionen.

Erwägt man eine Ausbildung bei Audi, denkt man zuerst an Fertigungsprozessberufe wie den Fertigungsmechaniker, an die Fachkraft für Logistik oder an den Werkzeug- und Zerspanungs- mechaniker. Auch an Fahrzeugberufe wie den Fahrzeuglackierer und den Mechatroniker. Doch Audi bietet jungen Frauen und

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und den Mechatroniker. Doch Audi bietet jungen Frauen und 34 Eigenständig arbeiten und ein wichtiger Teil

Eigenständig arbeiten und ein wichtiger Teil des Teams sein:

So starten Azubis bei Audi in die Karrierewelt.

Männern viel mehr: Modellbauer, Informatik- oder Industrie- kaufmann, Feuerwehrmann oder medizinische Fachangestellte und zusätzlich die Qualifikation zur Elektrofachkraft.

Der Anteil an weiblichen Auszubildenden steigt kontinuierlich – 2012 lag er bei über 26 Prozent. Audi ist sehr daran interessiert, Mädchen und junge Frauen schon vor der Ausbildungs- oder Studienfachwahl für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – mit Programmen, konkret auf den weib- lichen Nachwuchs zugeschnitten, etwa Mentoring-Seminare durch Audi-Mitarbeiterinnen für Studentinnen oder nationale und internationale Hochschulkooperationen. Sehr erfolgreich waren auch 2012 wieder der „Girls’ Day“ und das „Mädchen-für- Technik-Camp“.

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Erlebnis Audi – auch in Kultur und Sport

Mehr als nur ein Automobilhersteller:

Audi öffnet der Kreativität Tür und Tor – und unterstützt sportliche Höchstleis- tungen.

2012 feierte Audi 50 Jahre Kulturförderung. Anlass war der 50. Geburtstag der Audi Bläserphilharmonie. Dieses Werk- orchester, das aus der Initiative von Mitarbeitern entstand, war der Ausgangspunkt für das kulturelle Engagement von Audi. Heute finden sich Kooperationen mit Kulturinstitutionen von Weltrang ebenso im Audi Kulturprogramm wie eigene Veran- staltungen in der Region und wertvolle Projekte für den Künstler- nachwuchs. Neben den Kooperationen mit den Salzburger Festspielen oder den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sorgen die Audi Sommerkonzerte in der Region Ingolstadt oder die Audi Jugendchorakademie für wahre Kunsterlebnisse. Zur Feier des 50-jährigen Jubiläums des Kulturengagements bei Audi hatte das Unternehmen zu einem außergewöhnlichen Festakt eingeladen. Mit über 150 Künstlern auf der Bühne gestaltete die Wagner-Urenkelin Katharina Wagner den Abend in einer Werkhalle.

Jazz in der Werkhalle: Till Brönner und Band beim Festakt „50 Jahre Kultur bei Audi“.

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und Band beim Festakt „50 Jahre Kultur bei Audi“. 36 Jugend- und Nachwuchsförderung: die Audi Schanzer

Jugend- und Nachwuchsförderung: die Audi Schanzer Fußballschule.

Auch auf regionaler Ebene engagiert sich Audi als verlässlicher Förderer des Sports. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Marke Partner des Eishockeyclubs ERC Ingolstadt.

Mit den Fußballern des FC Ingolstadt 04, die die Vier Ringe auf ihrer Brust tragen, verbindet Audi eine langjährige Partner- schaft: Die Heimspiele des Zweitligisten werden im Audi Sport- park ausgetragen. Besonderen Wert legt Audi beim FC Ingol- stadt 04 auf eine verstärkte Jugend- und Nachwuchsförderung, die durch die Audi Schanzer Fußballschule bereits hervorragend umgesetzt wird.

Neben diesen beiden Vereinen und der langjährigen Partner- schaft mit der MTV Leichtathletikabteilung unterstützt Audi unterschiedlichste Sportveranstaltungen, die entweder als Bayerische Meisterschaft durchgeführt werden oder sehr viele Teilnehmer und Zuschauer aufweisen. Dieses sind beispielsweise der Halbmarathon Ingolstadt und der Triathlon Ingolstadt, die Reitertage Hagau, die Eisgala und die Nacht des Sports.

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Nicht nur sportlich am Ball: Audi-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich bei vielen Projekten in der Region,

Nicht nur sportlich am Ball: Audi-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich bei vielen Projekten in der Region, wie zum Beispiel beim Freiwilligentag.

Starke Wurzeln – Audi ist in der Region engagiert

Audi baut in Ingolstadt nicht nur Automobile. Audi übernimmt auch Verantwortung in der Region.

Verantwortung zu leben, ist als Grundsatz fest in der Audi Stra- tegie verankert. Neben der Arbeit an CO 2 -neutraler Mobilität und Produktion engagiert sich Audi für die Gesellschaft – vor allem in den Bereichen Bildung, Technik und Soziales. Als größter Arbeit- geber in der Region Ingolstadt will Audi die Lebensqualität vor Ort steigern und arbeitet daher regelmäßig mit Vertretern der Stadt Ingolstadt, ortsansässigen Unternehmen, Verbänden, Bil- dungsstätten und sozialen Einrichtungen zusammen.

Das Ehrenamt ist für Audi Ehrensache. In ihrer Freizeit sind viele Audianer ehrenamtlich tätig. Dieses Engagement will das Unter- nehmen mit der Initiative „Audi Ehrensache“ anerkennen und gleichzeitig weitere Beschäftigte ermutigen und unterstützen,

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sich für eine gute Sache einzusetzen. Beim ersten sogenannten Audi Freiwilligentag im Sommer 2012 konnten Interessierte einen Tag lang ein Ehrenamt kennenlernen – 330 Freiwillige haben sich an diesem Tag in 49 gemeinnützigen Projekten in der gesamten Region engagiert. Um auch über die künftig jährlich stattfindenden Freiwilligentage hinaus nachhaltig zu unterstüt- zen, gibt es seit Oktober 2012 die neue Vermittlungsplattform „Audi Ehrensache online“. Dort melden sowohl Audi-Mitarbeiter als auch gemeinnützige Einrichtungen aus der Region ehrenamt- liche Projekte, für die noch Helferinnen und Helfer benötigt wer- den. Interessierte können dann nach passenden Angeboten aus verschiedenen Bereichen wie Bildung und Betreuung, Handwerk, Rettung, Sport und Natur suchen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen. Audi ist hier Vermittler.

Soziale Verantwortung für die Region übernehmen die Beschäf- tigten bei Audi auch mit der jährlichen Weihnachtsspende. Seit nunmehr 36 Jahren ruft der Betriebsrat die Belegschaft zur Weihnachtsspende auf. Mehr als 99 Prozent der Mitarbeiter folgten im Jahr 2012 dem Aufruf und spendeten gemeinsam mit der Unternehmensleitung insgesamt 580.000 Euro. Mit diesem Geld wurden 89 Projekte von karitativen und sozialen Einrich- tungen in Ingolstadt und den umliegenden Landkreisen unter- stützt. Aber damit nicht genug: An Weihnachten 2012 konnten sozial benachteiligte Kinder ihre Wünsche an zwei Weihnachts- bäume im Audi Forum und in der Technischen Entwicklung hängen. Audi-Mitarbeiter erfüllten Wünsche von 180 Kindern.

Weihnachtsspende 2012: Unternehmen und Belegschaft spendeten gemeinsam 580.000 Euro an soziale Einrichtungen der Region.

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Partner im „Arbeitskreis Schule und Wirtschaft“: Audi unterstützte das Projekt „MINIPHÄNOMENTA“ mit mehreren

Partner im „Arbeitskreis Schule und Wirtschaft“: Audi unterstützte das Projekt „MINIPHÄNOMENTA“ mit mehreren Experimentierstationen für Grundschüler.

Audi pflegt zu zahlreichen Universitäten sehr intensive Kontakte. Die Wissenschaftskooperationen schaffen ideale Vorausset- zungen für innovative Lösungen. Außerdem wird der Wissens- transfer zwischen Forschung und Industrie durch die direkte Kommunikation beschleunigt. Zusätzlich liegt Audi die Förde- rung des Nachwuchses am Herzen. Kooperationen gibt es der- zeit mit sechs Universitäten aus München, Nürnberg, Eichstätt und Ingolstadt. Die Universität St. Gallen in der Schweiz und die TU Dresden sollen demnächst in den Kooperationsverbund aufgenommen werden. In den von Audi finanzierten Wissen- schaftsprojekten promovieren derzeit über 130 Doktoranden.

Die Audi-Hochschulkooperationen sind aber nicht nur auf die wissenschaftliche Arbeit beschränkt. Unter dem Motto „Univer- sität zum Anfassen“ fördert Audi mit der Veranstaltungsreihe „INI.Kolloquium“ auch eine verständliche Wissensvermittlung für die interessierte Öffentlichkeit. Über 1.740 Besucher hörten sich zehn Fachvorträge im Jahr 2012 an.

Audi arbeitet zudem eng mit den Schulen der Region zusam- men, um praxisnahes Lernen zu unterstützen. Das Unternehmen war von Anfang an als Partner im „Arbeitskreis Schule Wirt- schaft“ dabei und gestaltet dieses Netzwerk aktiv mit. Exper- ten aus dem Audi-Bildungswesen organisieren Tagungen und Seminare für Lehrer und Schüler und bieten Werkführungen und Praktika an. 2012 lag der Schwerpunkt der Angebote im Bereich Mobilität und alternative Antriebe. Darüber hinaus unterstützt Audi arbeitswillige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz oder ohne

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qualifizierenden Hauptschulabschluss mit Programmen zur Ein- stiegsqualifizierung dabei, ihre beruflichen Chancen zu verbes- sern. Audi ist auch Gründungsmitglied des Fördervereins der Swiss International School in Ingolstadt, die mehrsprachigen Unterricht vom Kindergarten bis zum Abitur anbietet und eine international anerkannte Ausbildung ermöglicht.

In Zusammenarbeit mit der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft mbH (INVG) hat die AUDI AG 2012 den Busverkehr in der Regi- on weiter ausgebaut. Insbesondere der Norden und der Westen Ingolstadts sind nun besser mit dem Werkgelände verbunden. Darüber hinaus wurden die Fahrtzeiten der Busse an die Bedürf- nisse der Audi-Mitarbeiter angepasst und die Linienführung ver- bessert. Von diesen Neuerungen profitieren nicht nur Audi-Mitar- beiter, sondern alle Anwohner der Region.

Die Region Ingolstadt soll stärkster Wirtschaftsstandort Deutschlands werden. Dieses Ziel schreibt sich die Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) auf die Fahnen. Audi ist einer der Initiatoren der Initiative, die aus Unternehmen, der Stadt Ingolstadt, den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen sowie aus einigen Kommunen besteht. Sie alle haben eines im Sinn: Gemeinsam wollen sie die Region „IngolStadtLandPlus“ weiter voranbringen:

als Wirtschaftsstandort, als Lebensraum, als Heimat.

Interessante Themen stehen im Fokus der Vortragsreihe „INI.Kolloquium“, hier diskutiert eine Expertenrunde die Wettbewerbsfähigkeit der Region Ingolstadt.

Vortragsreihe „INI.Kolloquium“, hier diskutiert eine Expertenrunde die Wettbewerbsfähigkeit der Region Ingolstadt.

Weltweiter Vorsprung durch Technik – die Audi Standorte

5. Audi in Martorell

Standort:

SEAT in Martorell, Spanien

Produktionsstart:

2011

Mitarbeiter:

1.500 (Stand: 31. Dezember 2012)

Modell:

Audi Q3

Produktion (2012):

106.829 Automobile

6. Audi in Bratislava

Deutschland

1. Audi in Ingolstadt

Grundfläche:

2.737.500 m² 35.386 (Stand: 31. Dezember 2012) Audi A3, Audi A3 Sportback, Audi S3, Audi S3 Sportback, Audi A4, Audi A4 Avant, Audi S4, Audi S4 Avant, Audi A4 allroad quattro, Audi RS4 Avant, Audi A5 Sportback, Audi A5 Coupé, Audi S5 Sportback, Audi S5 Coupé, Audi RS 5 Coupé, Audi Q5, Audi Q5 hybrid quattro, Audi SQ5 TDI, Karosseriebau/Lackiererei des Audi TT Coupé, Audi TT Roadster, Audi TTS Coupé, Audi TTS Roadster, Audi TT RS Coupé, Audi TT RS Roadster, Audi A3 Cabriolet 551.889 Automobile

Mitarbeiter:

Modelle:

Produktion (2012):

Mitarbeiter: Modelle: Produktion (2012): 2. Audi in Neckarsulm Grundfläche: Mitarbeiter: Modelle:

2. Audi in Neckarsulm

Grundfläche:

Mitarbeiter: Modelle:
Mitarbeiter:
Modelle:

ca. 1 Mio. m 2 14.764 (Stand: 31. Dezember 2012) Audi A4, Audi A5 Cabriolet, Audi S5 Cabriolet, Audi RS5 Cabriolet, Audi A6, Audi A6 hybrid, Audi A6 Avant, Audi S6, Audi S6 Avant, Audi A6 allroad quattro, Audi RS6 Avant, Audi A7 Sportback, Audi S7 Sportback, Audi RS7 Sportback, Audi A8, Audi A8 L, Audi A8 hybrid, Audi A8 L hybrid, Audi S8, Audi R8 Coupé, Audi R8 Spyder, Audi R8 GT, Audi R8 GT Spyder 262.965 Automobile

Standort:

VOLKSWAGEN SLOVAKIA in Bratislava, Slowakei

Produktionsstart:

2005

Mitarbeiter:

2.200 (Stand: 31. Dezember 2012)

Modell:

Audi Q7

Produktion (2012):

54.562 Automobile

Asien

7. Audi in Changchun

Standort:

FAW-Volkswagen Automotive Company Ltd. in Changchun, China

Produktionsstart:

1988

Modelle:

Audi A4 L, Audi A6 L, Audi Q5 333.467 Automobile

 

Produktion (2012):

8.

Audi in Aurangabad

8. Audi in Aurangabad
8. Audi in Aurangabad

Standort:

Škoda Auto India Private Limited (SAIPL) in Aurangabad, Indien

Produktionsstart:

2007

Modelle:

Audi A4, Audi A6, Audi Q5, Audi Q7 6.786 Automobile

Produktion (2012):

9. Audi in Jakarta

Produktion (2012):

Standort:

INDOMOBIL/Garuda Mataram Motors in Jakarta, Indonesien

Produktionsstart:

2011

Modelle:

Audi A4, Audi A6

Produktion (2012):

443 Automobile

4 2 1 6 3 7 5
4 2
1 6
3
7
5

Europa

3. Audi in Győr

Standort:

AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. in Győr, Ungarn

Grundfläche:

3.951.006 m 2

Mitarbeiter:

8.663 (Stand: 31. Dezember 2012)

Modelle:

Audi TT Coupé, Audi TT Roadster, Audi TTS Coupé, Audi TTS Roadster,

Segmente:

Audi TTRS Coupé, Audi TTRS Roadster, Audi A3 Cabriolet Motorenproduktion, Fahrzeugfertigung, Werkzeugbau,

Produktion (2012):

Technische Entwicklung 1.915.567 Motoren, 33.553 Automobile

8 9
8
9

4. Audi in Brüssel

Standort:

AUDI BRUSSELS S.A./N.V. in Brüssel, Belgien

Grundfläche:

540.000 m 2

Mitarbeiter:

2.503 (Stand: 31. Dezember 2012)

Modelle:

Audi A1, Audi A1 Sportback, Audi A1 quattro

Produktion (2012):

123.111 Automobile

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AUDI AG Kommunikation Standorte I/GP-U 85045 Ingolstadt www.audi.de Stand: März 2013 Printed in Germany 44

AUDI AG Kommunikation Standorte I/GP-U 85045 Ingolstadt www.audi.de Stand: März 2013

Printed in Germany
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