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VerfallundAufhebunsderlohnarbeit 2,*AZo'rl&*"y,

VerfallundAuflrebung<lerLohrarbeit

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VERFALL UND AUFTTEBUNG DEP.(zs'

LOIINARBEIT

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- eine Auseinarrdersetzung mit dem Arbeits- urrd Wissenschaftsbegriff -

Artikel wurde zuerst in der GEW-Zeitschrift: "wissen'scha{t-mehr"

Der folgende

werf'

väröffentlicht und im April 1997 von mir überarbeitet lch bedauere urd

kitisiere an dieser Stelle, daß diese studentische Zeitschrift ihr Etcheinen einstellen mußte, damit auch mich selbst,

Inhalt:

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Das Ende der Lohnarbeit

Als Paul Lafargue, Kommunarde und Schwiegersohn von Kad Marx 1883 seine

Schrift: "Das R"echt aufFaulheit - Widerlegung

ahnte er nicht, welche Altualität seine

des Rechts auf Arbeit"' schlieb.

Darlegung heute noch haben würde In

seiner schrift spott€te er übef die Arbeitssucht und <lie Lobpreisung der Arbeit seitens der Ökonomen, Philosophen und Moralisten. Er wies darin überdies nach, daß die Arbeit nicht nur Sklaverei bedeutet, sondem datüberhinaus Elend für alle

bedeulet,dienichtsandereshaben,alsdieMögliclrkeitihreArbeitskraftzu

verkaufen, denn:

je

mehr geschuftet wird, umso mehr Arbeiter werden

wiederum

vonderArbeitfreigestellt,also"überzählig"gernacht'Diesfi'eilichistein

immanentes Geseti der kapitalistischen

mehrwertschaffenden Lohnarbeit

Ökonomie,

die auf der Ausbeutung der

beruht. und bemühen sich rmsere Ökonomen,

KapitaleignorundPolitikernichtimmernoch,dieArbeit-heiligzu-sprechen?,

Versuchei sie nicht auch heute wieder mit der Massenarbeitslosigkeit

im Produktionsprozeß

Leistung

die noch

stehenden rigoros zu erpressen'

um sie zu noch,mehr.

und Reallohneinbußen anzustacheln? Noch anfang der 80er_Jahre lag es

klarauf-derHand,daßwirunsvonder''Ar.beitsgesellschaft''verabschieden

müssen,<latler3.technologischeSchubaufMicrolektronikbasismassenhaft

Arbeitsplätze vemichten würde. Die

Öffentlichkeil berichtete breit über die

Fertigungsrobotor,dielnformations.undKommunikationstechnolgien,Computer

aided Design, über "Die Fabrik der Zutrnft ohne Diensleistungs gesellschaft .

Merochen" und neuer

Heute dagegen wird nul noch vorn "Standorterhalt"

du*agogis"L votgeheuchelt,

klime-- iuch

geredet und uns wird

wieder in^Gang

daß - wenn erst die Konjunlctur

die üassenarbeitslosigkeit zu beseitigen wäre. Nichts ist falscher als

das,denninallenSektorenhaltendieRationalisierungstechnologjenihren

Einiug" Die lebendige Arbeitskaft wird in vielen Beroichen der

bereits zur Mar.ginalie bzw. sie kontrolliert nur noch den fu'beitspro.zeß. IVfit

Produktion

diesemTechnol-ogieschub,derdasWertgesetzderkapitalistischEnO.konomieu

selbst aushölt scfwindet die C'rundlage der bürgerlichen

Gesellschaft und es

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24.09.2003

*Q*r\

Verfall und Aufhebungl$pohnarb&

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kommt heute darauf an, eine völlig neue Form von Produktion und Verleilung

jenseits der Ware-Gelcl-Beziehung

anzuvisieren. Denn:

" Sohald iliz Afieil in un.mittelbarer Forn aufgehört ht t, die yole

Quelle des Reichtam zu sein, hött und mufi u{hören, die ,4rbeitsxeit sein Ma! ru sei,n and duher der Tauschweft fdas MafiJ

des Gebrauchsv'erts. Die Surplnsarbeil der Masse hat aufgehört,

Bedingung fh die Entwicklang der allgemeinen tnächte des

menschlichen

Kopfes. Damit bilcht di4 auf det , Taüschwert

ruhenile Produktion zasümftien, und iler unmittelbme muteilelle

Proiluktinnspro4efi eiläIt selbst tlie Form det Notilürfigkeit

und

Gegeflsälzlixhkeb

Indivirluslitäten and daher nbht ilus Redxziercn

abgestreifi. Die freie Entwicilang rler

der nofirendigen

Atbeitsieir, um Sutplusarbeit za setzen, sondem überhuupt die

Reduktion der notweniligen

Arbeit ilu Gesellschafi z,a einenr

Minimum, ier dnnn ilie künstlerische, wixsenschartltche

Ausbililang der Individuen iluch dielh rie allefteigewoxlne

etc.

Zeit

and geschaffnen

Kritik der pol. Okonomie)

Mittel eßti?richt. " (Karl Ndax, Grundrisse cler

Die Arbeit als Umformung der Natur

Der lvlensch unterschied sich vom .{lTen dadruch. daß er Werkzeuge herstellte und weiterentwickelte, mit deren Hilfe er die Natur bearbeitete und sie seinen Kenntnissen nach anwandte. Indem er also seine äußere Natur veränderte, veränderte er seine eigene und schufdie Gesellschaft, in der eine inrmer umfangreichere fu'beitsteilung entstand un<l die Erkemtnisse von Generation zu Generation weitergegeben und weiterenfiryickelt wrrden. A1les, was rvir heute sehen, ist bearbeitete Natur. Der gesamte gesellschaftliche Reichhrm aller Nationen ist histolisches Arbeitsprodukt, basiert also aufder Arbeit aller unserer

Vorfahren. Triebklalt der Entwicklung der Arbeit rvar zum einen Not (der

Mensch mußte sich unabhängig von Naturkatastropherq schlechten Ernten etc. machen), das Bedürfnis nach größtmöglichen Reichtum. aber auch

Lebensbedürfnis, Forscher- uncl Erfindergeist (man denke nur an das tledürfnis der Menschen, fliegen zu k.ömen) sowie auch das lledürnis nach FaulhEit, "freier" Zeit - in der die Notdurft und lv{ühsal abgestreift werden kann und Zeit

für Festivitäten. Ausschweifung etc. vorhanden

ist. "14/enn jedes Werkieug taf

Geheif , oder auch voruusthnend, daf ihm i,akommende l|'etk verichten

könnte, wie des Düdalus Kunsnerke sfuh von selbst bewegten oiler die

beitüle des Hephüstos üas eigflen Äntieb an die heilige Arbeit gingen, wenn

so diz lL'ebetschffi von selbst webten, sa bedarf es weder fb ien W'erkmeister der Gehilfen noch ffu ilie Herrn diz Sklaven" träunte schon Aristoteles, einer der großen Philosophen des Alterlums und nahm damit die heute erst realisierte

Autornal.ionsproduktion

Triebkr'äfte, die zusarnmen konespondieren

zuehander stehen die gesellschalllichen

vorbürgerlichen Gesellschaften entfalteten sie sich relativ langsam. l)ie

kapitalistische Produktionsweise

Anwendung der Dampfmaschino eine technologische Revohrtion nach der anderen hervor und die Produktivkräfte entwickelten sich ungeheuer schnell und mit unglautrlicher Dynamik.

vom'eg. Generell kann man sagen, daß also verschiedene

oder auch im \lriderspruch

Produktivkräfte Entwickelten. In den

-jedoch

brachte seit der Er{'rndung und

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goeddei arbeit.htm

,

24.09.2003

Verfall und Aufhebung der Lohnarbeit

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Die Arbeit als Fluch und zunehmende

Destruktivkraft

DieEntrvicklungs.undBewegungsgesetzgderbiifgerlicl-rerrGesellschattsind

bekannt:

AkkuÄlation

von Kapiial. Gier nach hohen

Profiten'

t't"t.ro"rtproJut

ung"tungt,

in .[,

isr Die

iion,

produlainkafte lverden heute durch das veraltete Produktionsverhätnis

Konkunarz. Fleute sitrd wir an einem Punkt der Geschichte

tlasi"'thalten an der Lohnarbeit' dem \Vertgesetz völlig absurd

so

gefesselt bz-w "umgebogen".

stär'lier zu Deshukitkiä"n

daß sie in ik-Gegenteil urnschlagen und.irnmer g"worden sind, die unsere naturale Grundlage

(;[["14e'1 zunehmend zeritören. Zu den Destruklivlaäften gehöd auch-nach

wievorclieWaffenproduktion^tnitt,elsder,vomwelfivirlschaftlichenBliclorinkel

ausanalysierl,B.oduktivkaftcZerstöftwcIden'Dernrilitärisch.lrrdustrieile

KomplexellangtdurchdieNATo-ost-Erweiterungunddenimperialistischen

Konkurr.enzkaÄpf

um welthegemonie, in tlessen

";

verlauf seit dern Ende des 2.

16 - 25 Millionen

-

weltkrieges ti., ises ull"in

lvlenschei getöt'et wurden, eine gefähliche DvnamiL

Dominanz ';iu den Kriegstotei

Ilundefltausende nv. trt{llionen

Volker; Kriegsschiuplatz Dritte

Hunde**lusäcie bn""

in der sog, "3. Welr',' zwisghetr

und zunehtldt

in iter Drinin lVell konmen noch zasäElixh

,,

von Verwundeten und l'ssehfien'" (Matthies" Welt, N{ünchen 1988' S l28) Die

Million"n ton Verwundetm und Versekten bzw'

diejenigen, .1ie otfgrund ton durch Kriege zerstör1en Emten verhungetn'. sind

darin nicht einbezcr"gen. Ebonso nicht all tliejenigen

',bombastischen" Kiieg gegen den Irak, die

Menrchgr' die 1 991,im. in der Türkei, die "EX"-

i'Kurden"

jugoslawischen N,4"nrJll!r1ir"i*

i'B-osniem" getötet wurden

mdenivollende

"nrßkndund.i

lediglich. *

volkergemetzel zwischen "serben", "Kroateir",

umkamen lch bringe diese Zahlen

wie memchenverachtend und barbarisch diese

und all diejenigen' die durch schefuibar nie

in Aliika und auch beim Krieg

verheerenden K:'iege

gegen die "Tschetsihenen"

,.läunr"huulichen,

bürlerliche Wellgesellschaft

qrtwickelten Des"truktir

ist und drß r.las Heer der Toten durch die

kIälie in seiner "friedlichm" Phase mittelerweile fast

elrensogroßist,wiedasda.Abgeschlachtetenim2.WeltkriegundsichTagfiin

tag v"rgro.*i. Die sog. "Zivilisation" ist damit

geworden.

längst

zu einer N{ilitarisation

DieLohrrarbeit.nichtnurinrlerunmittelbarenWaft'enprodul'lion.wirddamit

immerstär.kerzurDestruktivkaftundstösstdamittendenziellallewelt-

t sesellschaftliclten

fr fill"- ,li" clen Zwanssseselzen der Arbeit unt'erwodbn sind und arbeiten müssen'

Procluzenten in die Schützengräben del Vemichtung'

sclbsl zu reproduzicren

l/

-ilri;h

J;;"h ;."i;h"

rrbeiren nicht wirktich gern.-!l!L_

cle' A'rheit.und im

I ,li-r., Z-wanssvslem

I

t

überhaupt auslialtcn zu

köruten' muß sidr dic Arbeitsknlt

Tricks der

bestanilis seib.r ,notivisen

;:ilffi1f,i""i"'"'";.

l["iJ.

Arbeitsgegenstand die man sich mit

Betriehsklima

Doch die ps*chologischen

n"i'i"r,.[ri.l;. V3r'uchc' 'i"h in

L /

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wied-'erzufinden-

dem Lohn*ka,;;;; k

zu erkennen oder auch <lie schönen Dirge'

Zu strrk isl

drs

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";;;.'f.Llr"lli11*!nJlU.

Älbeitslietze

vcrgrliel dle En_flremdug

sich

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kam vor

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durch die Konkurrenz und

muß.-Auch

r"JFf"iiUifi.i"*ng

ver'flüchtigm

verflüchtigen

muß.

so statk geworden, daßjedel Berul-s-standes-Dünkel

\uch

unsäre Lehrerlnnen-Zunft

unscre Lehrerlnnen-Zunlt

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rvird-heute

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lleute nur nocn

nur noch

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die Waren. die mrn kitrllich eru irbt- können nicht

hätterverdient uerden/

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B::iä"i il'llüJ'i;1""1'" *'

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aus gea rbei tct

Arbcitsmolalisten - diJArbeileaseien

und

fein

- die"ArbeileÄeien ".Aibeitsplatzbesilzer",

Eigentumsrecht

auf

"Arbcitsplatzbesilzer"' kam

Hinre.grund allgcmeiner Yrun'ichcrung119biq5$1.

ß.sitzitel

Es existierl kein,.

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dän -\usbculungsplalz

ä1Til

j[:]fJi'r""'.""H&/P,

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lvlarktgcselz"

aZb!

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Untemehmgns.vondemdereigeneArbeitsplafzabhängt.Diesinslresondere,dafez.;'&"<-/i,

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!/tre.*€'-L.r'. ,

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24 09'2ooi

http ://wwrv. comz. asfh-berlin. de/-goeddelarbeit

\t'erfall und Aulhebung rler Lohnarbeil

die politische Ökonomie sich vom Keynesianismus vertbschiedet

Subventionen ftir marode Unlernehmensgruppen

hat und die

immer spärlicher l1ießen.

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Gleiclzeit beschließt der Staat. sich nicht mEhr für das uru.entable

\,Ienscheltraterial. das aus dem Produktionsprozeß herauslctrpultiert wurcle

verantwodlich zu liihlen und kappt das "Soziale" am Staat.

Für einen immer größtren Anteil der arbeitenden Klasse sitrkt der Lebensstanclard

durch die Reduzierung prirnärcr und sekundärer Löhne bei

der Ausbeutungs- bzrv, N,Iehrrvedlate. ,,Aber alle tr[ethoden 3ar produkion

gleichzeitigem

Anstieg

il.es

Mehruens sind tugleich Methoilen ilet Akkumatution, und jede Austlehnung

der Akkumulatinn wbd untgekehrtXfifielrur Entwieklung jener lfethoden. Es

,

I

v

folgt dnher, dq|

?,

Mofr"'oi. Konitnl

t die Lnge des ,4rbeiters,

ltvlches immü sdne Znhlung, hoch odet niedrfu, sich verschlechtem. tmfi, Das

ü Geset4, eildliclt, welches dic relatit e üherbevölherang oiler industrielle

Resen)esmee stets mil amfang unil Eneryie der Akkufiuhttion in Cleichgewicht höh, schmieda den Arheiter.fester an dus Kggjgg!als den

Prouclheus die Keile tles Ilephöstos an den

Felsen. E6edinptlae der

k k u n uffiffilc!,,l.

Pffig

D i"

A kl<u m u htion tt, n K apil n l ättprech

Akkunalttion vcn Reichtan auJ'den eincn

en rl e . I

von Elend, Arbeitsqual, Sklaverei,

moralischet Degradation aaf dem Gegenpol, d,h. aaf Seite du Klusse, diz ihr

lJ rrrrissenhffEillälffiing

ry&gLigrk"mulation

und

eignes Frodakt als Kapittl proilufiut. " (Karl

Marx. Kapital I ) Del Fluch der

Arbeit läßt sich nur beseitigen mit dem Kapital selbst.

Die Arbeit als Lehensbedüdnis

Tier N,Iensch als gesellschaftliches Individuum möchte sich geehrt und anerkannt rvisscn von den anderen Individuen der Gesellschaft. Femer ist es auch sein

Anliegen. sich ir seinem Arbeitsprodukt zu venvirklichen, sich selbst clarin zu

bestätigen. Dadn enthalten ist also der Kern des Gerusses und Bereicherung

seiner selbst und aller anderenjGenau diese p,ositive-Triebkaft rvirdjedoch in der

i

Ges el ls chaft zur S elb stvenv

eitun g,t.s w #a;;;;;*bo s;;ä

sich gegen drs Iffimulation

fremd ei bzw. richter gearbeitet

wird und sich der N4arkt zwischen den Produzentgn und Konsurnten schiebt. Die

"unsichtbare Hand" ist die Fausl des Stärkeren und fülrte in diesm Jaluhundert

zu immer abscheulicheren und vei.heerenden

Kriegen. Doch komrnen wir wietler

zum produktiven Arbeitsbegrütl der zur Auihebung des Fluchs der Arbeit

beilrasen kann:

t- .

I f;

rnaterielle Cnundlage da1'ür ist. daß die Produktivkräfte qualitativ so

I entwick€lt sind, daß sich damit Not und l\,{angel beseitigen lassen. Erstjenseits

I dieses Reichs der Notwendigkeit und nackten Bedür{tigkeit läßt sich das Reich

I der Freihcit, des Selbstg€nu;ses und wirklich proktiverllsbenstätiglieit

I

t

Diese mrterietlen C'runälagen sind heute g"g"b"r,

einfülrel:)

. durch die Agrar- und Ernährungswissenschat't in Verbindung mit der

Medizin lerl-ügen wir über' .{nbau- uncl Nahrungsmittelkemtnisse,

die alle

lvlmschen satt machen kömte, gr.oßm Nährwert hat uncl gut schmeckt r die Architektur und Baustatik etc. hat uns gelehrt, rvie Iläuser gebaut

werden können, in denen die h'{enschen sich entlällen kömen

(qualitätsvolle

und ökologisch sinnvolle Bausubstanz, helle Räume, gute

. Heizungen etc.)

. von der Psychologie und Erziehungswissenschatt haben lvir gelemt, was

a

von der liühkindlichen Ents,icklung an notwendig is1. darnit keine

http :lwu'u'. comz. rsflr-berlin. der goeddelarbeit.htm

24.09.2003

Verläll und Aulhebung der I-ohnarbeit

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psychischen Krüppel cntstehen md schöne Kinderspiele

gute Kinderbücher

Kinder fördem

die Ökologie, LTmwelt^ rmd Biotechnnlogie enthält in sich das Vemögon.

clen ökologischen Kollaps abzuwehren die Informations- und

Kommunili:ationstechnolgie

Erclbewohnem in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu kommunizieren

die Produktionstechnologie

die stumpfsinnige rnenschliche Albeil überflüssig wir.d (es wäre dann mehr

Zeit für künstlerischkreative-soziale

die rremchiedenen Arlen der Kunst kömen zur Sensibilisienmg

MEnschen beitragen, so daß sie rvieder unbeschrvert Genuß mpfinden

können uncl zu tiefen Gef-ühlen ohne lrrationalität fähig sind.

die Sexualwissenschatl lehfi uns, rvie rvir Menschen uns im

Gattungsprozeß liebevoll urnarmen und orgastisch empfinden körmen jenseits von gegenseitigem N4iß- und Nlisterbrauch und/oder des Heterr:- sorl,le des Gebärzwanges und des tiefliegenden Gebär- und Peoisneides.

zu erfirden oder

zu schreiben, die die Phanlasie und Sozialität der

bietet uns die Möglichkeit, weltweit mit allen

aufl\(icroelektronikbasis kann mithelfen, daß

Tätigkeit)

der

r Natur-, Gesellschafts- (rvozu auch die Wirtschaftswissenschaft

gehöf) und

Geisteswissenschaft, ja jede Wissenschall sollte nicht der abstraktrtr Ifupitalverwertung, sondem dem Menschen dienen. ihn bejahen und 1'ördem und alle gesellschaftlich Produzierenden bereichem und in Forschung und Lehre integrieren.

I)ies sind nur einige wenige Beispiele l'ür die Potentialität produltirrer Arbeit irr einer anderen Gesellschaft. die clem Wohl und der Entfaltung des konheten Inclividuurns und des realen Humanismus dient. In fastjedem \\risseschaflszreig lassen sich d:rf'ür'' da"zu" die produldiven Elemente heraush.istallisieren, Wesentlich für einen humanistischen Fortscfuitt ist jedoch die Befreiung der Wissenschaften aus den Zwangrgesetzen der Ökonomie- der \\Iale-(ield- Beziehung.

Ohne Konkurrenz kömten dann alle Forscher. Wissenschaftler und assoziierten

Produzenten theoretisch-praldisch

inlerdisziplinär miteirrander arbeiten und die

produktivsten Elemente derjeweiligen Wissenschaftsdisziplinm rniteinander rrerschmelzen sorvie ifue Vermögen bündeln. Die gesamte welt-gesel[schaftliche

hoduktion würde auf alle arbeitsl)higen Hände und Köpfe mverteilt. Wem

jederjedern hilft und wir alles, u'as wil produzieren. sorvohl uns selbst als auch allen anderen gehöd, wird es keinm lvlangel rnehr geben. LInd: wir könnten dann endlich anfangen, uns als lvlenschen zu begegnen und zu bejahen^ urrs gegenseitig anerkennen und in F-reundschaft ftircinander produzieren. Das w:ire die positive

Auflrebung der entliemdeten Arbeit Lurd

"Ilildung"

hin zu einer geselligon und

schöpferischen Tätigkeit des jede(r) fürjede(n) in einer hohen Zivilisation. Wie

rlir sie beneruren rvollen, spielt ostmal keine Rolle, nur: rvir müssen uns beeilenl

Wir kötrnten clann endlich anfbngil. uns als Menschen zu begegnen uncl zu bejahen, uns gegenseitig anzuerkennen und in Freundschaft und Liebe fiireinander zu produzieren. Das wäre die positive Aulhebung der gesellschaftlichen Hilfsarbeit ün Dienste einer abstrakten

Reichtumsakkurnulation

hin zu einer geselligen/sozialen und schöp1'erischen

Tätigkeit in einer hohen Zivilisalion.

in cler die Menschen betvußt ihr L,eben und

ihre Lebensproduklion

Modell stalinophiler Staatsökonomie zu tun hat, dürfte allen relleLtjerenden Leseri innen beu.ußt sein.

gestalten. Daß diEs nichts mit dem "realsozialistischen"

Dies erlbrdert clas Bestreben liir die wirkliche Vergesellschaftung

Produktionsmittel und die Entrnachtung (nicht Liquidierung der konkreten

der

http :r',i w rvrv.comz. a sflr-berlin. dei

go

edde/arbeil.hhn

24.09.2003

Verfall und Aufhebung der Lohnarbeit

Menschen, sondern ihre Auflrebung und Befreiung als Charaktmasken

Kapiüalverwerhrng!)

der

der herrtchenden

Klasse,

die Zurücknahme des-Staates tn

und da

<lie cesellscnaft,äiÄ eufn"buog ao

leisät seinealitu'e"Bäf,ig

Fähigkeiten,

ii,

,i"r,

Bilding heute

g"wo.ien

i"t

uationen' der Ware-Geld-Beziehung

In der Tat können alle von uns

geschlechtshierarchischen Arbe'-itsteilungl

fiergusr"ttten Ci:'turiry-CaSen-mre

ungänander kostenlos vefieilt werdm Jedet

mru*tenm-a ale anderen nagh seinen/ihren

weiterentwickeln körmen. Da Wissenschaft und

Gesamtarbeiter und

Aufgabe #".1\*

-mtittä*lü

zum

Hauptproäuldivfaktor gesellschaftlicher Entwicklung

aiu rcutigen geJellschaftlichor

Albeitenden

dieser

"i"rärtig

clamitvonangig alle wissenschaftlich

gndemfath

Jeäirken

Trägern in die-neue

eine-s Bündnisses

Kapitalismus

verdinglichtes

auch sie mit allen anderen sekloren und ihren lebendigen

als

Barbarei! Die Altemative zur Vereldenduflg

ist der Aulbau

zur Aufhebung

,*"rt

u"a

der Lohnarbeit - Voraussetzung des

a"Äürgerlichen Gesellschaft als wertförmiges und

verhältnis des Menschen zum Msnschen'

,-,--"-:;ffi

:*;i:#*-""."

-'

P.s.: Dieser Text kann und sollte an aktive gewerkschaftliche

urd

*l.r*"ttumi"n"KräftesowieirlteressiedeArbeiter/irnenweitergegobm

werdefi.

*"rJ"n

Ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn

er übersetzt

kti-t" und in den intemationalen

Austausch gebracht rvilrde'

Und: sofem dieser Text Eurem Anliegen und Inffie

iltspricht' körurt Ihr

ihn auch gan auf Euter Home-Page installieren'l :

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http ://www. comz. asfh-berlin. del-goedde/arbeit

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