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Abgesang auf ein politisches Chamäleon II Braunzone

Von Joß Fritz

Abgesang auf ein


politisches Chamäleon
Eine Betrachtung der Freiwirtschaftsbewegung aus antifaschistischer Sicht
Teil 2 und Schluß: Die Freiwirtschaftsbewegung nach 1945

Eine kritische Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte Paul Diehl und Karl Walker, allesamt frühere Autoren
vor und nach der Machtübertragung an die Nazis wurde in der “Schule der Freiheit”, sondern auch von dem späteren
der Freiwirtschaftsbewegung nach 1945 “vielfach ver- CSU-Ministerpräsidenten Franz Joseph Strauß und dem
drängt”1. Ein Ausdruck dessen ist die kontinuierliche damaligen Landtagsabgeordneten des revanchistischen
Zusammenarbeit mit völkischen und antisemitischen BHE, Prof. Dr. Wilhelm Ziegler, während des NS-Regi-
Gruppen und Personen, die untrennbar mit Gesells sozial- mes Ministerialrat im Reichspropagandaminsterium,
darwinistischen und rassistischen Vorstellungen verbun- unterzeichnet2.
den sind. Um die schon vor 1933 in der Freiwirtschaftsbe- 1953 schafft Lautenbach mit der “Aktionsgemeinschaft
wegung tätigen Richard Batz und Peter Thielen gründe- Soziale Marktwirtschaft” einen organisatorischen Rahmen
te sich im Januar 1946 in der britischen Zone die “Radi- für eine Zusammenarbeit von Freiwirten und neoliberalen
kal-Soziale Freiheitspartei” (RSF). Sie stellte einen Wirtschaftstheoretikern wie zum Beispiel dem Bundesmi-
Zusammenschluß lokaler Freiwirte-Parteien aus Köln, nister für Wirtschaft Ludwig Erhard (CDU) und Alfred
Bottrop, Düsseldorf, Solingen und Aurich dar. Während in Müller-Armack3.
Baden-Württemberg 1946 ein “Freiwirtschaftsbund” als
Vorläufer der späteren “Sozialen Freiheitspartei” (SFP) FSU-Kontakte zu Strasser-Anhängern
entstand, bildete sich in der französischen Zone die “Freie und Nationalneutralisten
Soziale Partei”. Nachdem sich die RSF 1949 mit mäßigem
Erfolg an Wahlen beteiligt hatte (Bund: 0,7 %, Bremen Auch zu dem 1955 aus dem Exil zurückgekehrten
und NRW je 2,1 %, Hamburg 1,5 %), schlossen sich die National“sozialisten” Otto Strasser und seinen Anhän-
drei Parteien 1950 zur “Freisozialen Union” (FSU) gern unterhielten FSU-Funktionäre Kontakte. So gehörte
zusammen. Inhaltlich hatte die FSU jedoch nichts Neues der 1. Vorsitzende der FSU in NRW, Heinrich Malzkorn,
anzubieten. Bis Mitte der 60er Jahre war das Bekenntnis zu Strassers Bündnispartnern. In seiner Zeitschrift “Das
der FSU zu Gesell in der Parteisatzung festgelegt. Erster Weltgewissen” veröffentlichte er im April 1955 das “Wert-
Vorsitzender war bis 1952 Richard Batz. Ihm folgt bis heimer Abkommen”, in dem Kooperationsmodalitäten
1954 Wilhelm Radecke, einst Wortführer des nationalso- zwischen FSU und Strassers “Bund für Deutschlands
zialistischen “Roland-Bundes”; ein Zeichen der Traditi- Erneuerung” (BDE) festgelegt wurden. Dies war in der
onslinie der FSU2. Radecke war es auch, der in seiner FSU jedoch nicht unumstritten und das Abkommen wurde
Amtszeit die Anhänger des ehemaligen Weggefährten Hit- storniert. In Westberlin beteiligte sich die FSU 1954 an
lers, General von Ludendorff, umwarb1. einer Wählergemeinschaft der “Arbeitsgemeinschaft Nie
1952 erreicht die FSU über Umwege ein erstes Land- vergessene Heimat” um den Strasser-Anhänger Alfred
tagsmandat. Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Reschke. Diese zerfiel allerdings noch vor den Wahlen
der gemeinsamen Fraktion von “Deutscher Partei” und wieder. Ein langjähriger Weggefährte Strassers, der frühe-
CDU, Heinrich Weeke, tritt zur FSU über. Bald darauf re SA-Brigadeführer Bruno Fricke, trat nach internen
wird er FSU-Landesvorsitzender und gastiert im Landtag Auseinandersetzungen aus Strassers BDE aus und 1952
in der Fraktion des revanchistischen “Bund der Heimat- der FSU bei. Hier setzte er sich - allerdings erfolglos - da-
treuen und Entrechteten” (BHE).2 Auch aus der 1952 ver- für ein, dem zu diesem Zeitpunkt noch im Ausland leben-
botenen neofaschistischen “Sozialistischen Reichspartei” den Strasser über eine Bundestagskandidatur für die FSU
(SRP) erhält die FSU Zulauf. So tritt der Hamburger SRP- die Einreise in die BRD zu ermöglichen2.
ler Ferdinand Böttger 1952 der FSU bei. Später wird er Enge personelle Verbindungen der FSU gab es auch
Organisationsreferent im FSU-Vorstand, von 1969 bis zum 1960 gegründeten “Weltbund zum Schutze des
1981 sogar deren Generalsekretär. Der Freiwirt Otto Lau- Lebens” (WSL) (“Lebensschutz ist Menschenschutz und
tenbach, während des NS-Regimes Herausgeber der Völkerschutz”). Schon damals hatten führende Vertreter
“Schule der Freiheit”, nimmt 1951 als Vorsitzender des der FSU im WSL mitgearbeitet und bekleideten zum Teil
wiedergegründeten “Freiwirtschaftsbundes” Kontakte zu wichtige Funktionen. So kandidierten bei der Bundestags-
neoliberalen Volkswirtschaftlern auf. Im selben Jahr ist wahl 1969 führende WSL-Aktivisten wie der Ernährungs-
der “Freiwirtschaftsbund” Mitinitiator eines “Begehrens wissenschaftler Dr. Max-Otto Bruker für die FSU zum
zur Sicherung der Deutschen Mark. Mark muß Mark blei- Bundestag. 1974 wurde WSL-Präsident Bruker von dem
ben”. Das Begehren wurde nicht nur von Otto Lautenbach, Alt-Nazi Prof. Dr. Werner Georg Haverbeck, einem

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ehemaligen Leitungsmitglied des NS-Studentenbundes, wird ohne die Illuminaten und die Christen des paulinisti-
abgelöst2. schen Glaubensbekenntnisses aufsteigen (...) Die
1983 referierte der damalige Präsident der freiwirt- Geschichtsrevision zertrümmert alle Lügen gegen das
schaftlichen “Internationalen Vereinigung für Natürliche deutsche Volk, auch die christlichen.”5 Ein Text des
Wirtschaftsordnung” (INWO), Prof. Felix Binn, im eng langjährigen Hamburger FSU-Funktionärs Johannes
mit dem WSL verbundenen “Collegium Humanum” in Schumann, schon während des NS-Regimes in der Luden-
Vlotho. In dem “Collegium” sollte im Jahr darauf sogar dorffer-Schrift “Am heiligen Quell deutscher Kraft”
ein Treffen der neonazistischen “Freiheitlichen Arbeiter- Autor, wurde 1992 auch in der neonazistischen Zeitschrift
partei” (FAP) stattfinden. Neben Binn nahm an dem Semi- “Recht und Wahrheit” abgedruckt. In dem Organ der
nar in Vlotho auch Hans Weitkamp aus Melle teil. Der “Deutschen Freiheitsbewegung” um Georg Albert Bosse
frühere Mitarbeiter des Nazi-Freiwirtes Otto Lautenbach und Generalmajor a.D. Otto Ernst Remer, während des
zählte noch in den 90er Jahren zur Leserschaft des FSU- NS-Regimes Kommandant des Berliner Wachregiments
Organs “Der Dritte Weg”. Bereits 1975 waren Vertreter und führend bei der Niederschlagung des Putsches vom
verschiedener rechter Parteien und Kleingruppen wie der 20. Juli 1944, schrieb Schumann: “Dreiste Lüge. Wer
NPD, des “Kampfbund Deutscher Soldaten”, der nach gegen Maastricht sei, sei gegen Europa! Die Wahrheit lau-
dem Zerfall von Otto Strassers DSU gegründeten “Unab- tet: Die Völker Europas wollen eine Gemeinschaft f r e i e
hängigen Arbeiter-Partei (Deutsche Sozialisten)”, aber r Völker auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit und
auch der FSU und des WSL im “Arbeitskreis der Wähler- Gegenseitigkeit – jenseits von Sozialismus und Kapitalis-
gemeinschaften, Unabhängigen Parteien und Bürgerinitia- mus”. Mit Remers NS-Vergangenheit hatte Schumann
tiven” (AWUB) zusammengekommen, um über ein schon vorher keine Probleme. In einer von der FSU zu
gemeinsames Wahlbündnis unter dem Namen “5%- Beginn der 80er Jahre verbreiteten Schrift von Schumann
Block” zu sprechen. Dem Vorstand gehörte u.a. der ehe- mit dem Titel “Deutschland zwischen Ost und West” hieß
malige FSU-Bundestagskandidat und WSL-Aktivist Dr. es zum 20. Juli 1944: “Die bis heute erst teilweise
Max-Otto Bruker an. Vorsitzender des “5%-Blocks”, des- bekanntgewordene Verräterei deutscher Offiziere richtete
sen Aktivitäten bald wieder einschliefen, wurde Friedrich sich also nicht nur gegen Hitler und den Nationalsozialis-
von As-Schönbeck2, der 1999 zu den Autoren des FSU- mus, sondern gegen das gesamte deutsche Volk”.
Organs “Der Dritte Weg” gehörte.
Es gab auch Verbindungen der Freiwirte zur Zeitschrift Die FSU-Zeitschrift “Der Dritte Weg”
“Diagnosen”, die später in “CODE” umbenannt und und ihr Umfeld
schließlich als “Das andere deutsche Nachrichtenmaga-
zin” nach nur wenigen Ausgaben eingestellt wurde. Her- Seit Ende der 80er Jahre hat sich das FSU-Parteiblatt
ausgeber der verschwörungstheoretischen Zeitschrift war “Der Dritte Weg” nicht nur optisch deutlich verändert.
Ekkehard Franke-Gricksch, Sohn des Schwiegersohns des Hieß es noch Mitte der 80er Jahre im Untertitel: “Freiso-
Nationalsozialisten Gregor Strasser, Alfred Franke- ziale Ordnung jenseits von Kapitalismus und Sozialismus-
Gricksch. Kommunismus”, nannte sich das Blatt Ende der 90er Jah-
Neben Texten von Antisemiten, Geschichtsrevisionisten re “Zeitschrift für Natürliche Wirtschaftsordnung. Alterna-
und ultrarechten Lebens- und Heimatschützern fanden tive zu Kapitalismus und Kommunismus - Basis für sozia-
sich in “Diagnosen” Werbeanzeigen für das FSU-Blatt le Gerechtigkeit” und orientierte sich verstärkt auf die
“Der Dritte Weg” und zahlreiche Beiträ- Ökologiebewegung und Esoterik-Szene. Die FSU als Par-
ge führender FSU-Funktionäre, wie z.B. tei, ohnehin nur in wenigen Regionen verankert, trat in
vom damaligen 1..FSU-Vorsitzenden, den Hintergrund. 1999 nannte der ehemalige FSU-Vorsit-
Dr. Kurt Keßler, von Johannes Schu- zende Kurt Kessler in “Der Dritte Weg”6 den Grund: Der
mann, früher im “Roland-Bund” (“Die FSU sei es “gleichgültig”, “welche sich wirklich sozial
Welt wird vom Geiste Gesells lernen – verpflichtet fühlende Partei die Reform durchführt”. Die
oder sie wird untergehen”)4 und Felix G. Zeitschrift öffnete sich auch für andere freiwirtschaftliche
Binn, damals Vorsitzender der INWO. Organisationen und ließ neben ihrem “Star-Autor”, dem
Zu aufmerksamen Lesern der Zeitschrift Aachener “Grünen” Helmut Creutz, u.a. Akteure der
gehörten der ehemalige Lautenbach-Mit- “Christen für eine gerechte Wirtschaftsordnung” (CGW),
streiter Dr. Hans Weitkamp, der Vorsit- der “Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft 1950 e.V.”,
zende des “Freiwirtschaftlichen Jugend- aus Tauschringen und der “Mackay-Gesellschaft” um den
verbandes” in den 30er Jahren, Hein Stirner-Anhänger Uwe Timm zu Wort kommen. Letzerer
Beba, und der damalige FSU-Funktionär ist Redakteur der “espero”, dem “Forum für libertäre
Dr. Johannes Jenetzky. Dieser schrieb Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung” mit Verbindungen
1990 in einem Leserbrief lobend: zur Linken, aber auch zur Rechten, wie z.B. der in Gre-
“CODE” steht für historische Wahrheit venbroich erscheinenden Zeitschrift “eigentümlich frei”.
und stellt dies politisch laufend unter Zu den Autoren des FSU-Blattes gehörten aber auch
Beweis. (...) Wer Deutschland liebt, der Anhänger des neofaschistischen “WSL”, des “Arbeits-
will nie mehr das alte Ungeheuer gegen kreis Demokratiereform” um die nationalistische
das neue eintauschen. Der große Morgen “Deutschlandbewegung” und des nationalrevolutionären

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Spektrums.
Mit der Umbenennung der Zeitschrift in “Humanwirt-
schaft. Zeitschrift für Natürliche Wirtschaftsordnung” und
der FSU in “Humanwirtschaftspartei” (HWP) erhoffte
man sich 2001 eine noch größere Ausstrahlung. Als Bera-
ter der neuen Redaktion mit dabei: der langjährige FSU-
Funktionär Horst Mikonauschke aus Schleswig-Hol-
stein, Ende der 90er Jahre Referent beim NPD-Arbeits-
kreis zu Wirtschaftsfragen. Seit 2004 ist Günter Hannich,
ehemaliger FSU-Funktionär aus Lauben und Autor in der
verschwörungstheoretischen Zeitschrift “Magazin 2000”, band e.V. und steht auch Aktivisten von FSU bzw. HWP
verantwortlicher Redakteur der “Humanwirtschaft”, die offen.
längst auch am Kiosk erhältlich ist. Die vorherige Ablö- Auch Irmgard Kohlhepp schrieb in “Alternativen”.
sung der Redaktion durch die HWP und deren “Bevoll- 1997 gründete das damalige Mitglied der “Grünen” mit
mächtigten” Wilhelm Schmülling (Essen) verursachte dem Ex-”Republikaner” Bernhard Heldt, jüngst Miti-
Unruhe in der Leserschaft. So initiierten Prof. Dr. Mar- nitiator eines Komitees “Freiheit für Horst Mahler”, die
grit Kennedy und Carl Amery Anfang 2004 eine “Lese- “Association Liberal Soziale Ordnung” (ALSO), für die
rinitiative Wirtschaft Menschlich” mit dem Ziel der Fort- auch in der “Jungen Freiheit” mit einer Anzeige geworben
führung der Zeitschrift unter der alten Redaktion. Auch wurde. Mitinitiator der “ALSO” war Albert Lämmel aus
Hermann Benjes, bis zu seiner Abwahl im Jahre 2000 Rastatt. Lämmel gehörte dem Vorstand der “Liberal-
FSU-Vorsitzender, hat ein neues Betätigungsfeld gefun- Sozialen Partei”, einer Abspaltung der FSU in den 60er
den. Er gründete 2003 in Kassel den “Deutschen Freiwirt- Jahren, an.2 Er leitet den “Arbeitskreis demokratisches
schaftsbund e.V.”. Unterstützung erhält er dabei u.a. von Geld - Steuer - Bodenrecht” und den “Geldreformkreis
Prof. Eckhard Grimmel, bis 1997 Autor der “Stimme des Deutschland” und ist Herausgeber der Schrift “Der
Gewissens” des “Weltbund zum Schutze des Lebens” Schlüssel”. Er ist aber auch Autor im NPD-Organ “Deut-
(WSL). sche Stimme” wo er u.a. über den NS-Finanztheoretiker
Gottfried Feder schrieb. Im Oktober 2003 war Lämmel
Der ökologische Flügel Referent auf einem “Symposium zur Wirtschaftskorrek-
tur” in Blankenberg, ebenso wie Prof. Johannes Hein-
Besonders auf das lebensreformerische und das ökolo- richs aus Königswinter, langjähriger Autor des FSU-Blat-
gische Spektrum orientiert ist das ehemalige FSU-Mit- tes “Der Dritte Weg”. Heinrichs referierte nicht nur bei
glied Georg Otto aus Eberholzen. Ursprünglich vom Friedensinitiativen, sondern auch beim deutschtümelnden
“Bund freisozialer Lebensreformer” kommend, kandidier- “Verein Deutsche Sprache” und beim Hamburger “Auf-
te Otto 1969 für die FSU zum Bundestag, war danach zeit- bruch 99”, der auch schon Horst Mahler zu Gast hatte, und
weise SPD-Mitglied, um dann über die “Grüne Liste arbeitete im rechtslastigen “Arbeitskreis Demokratiere-
Umweltschutz” (GLU) zur Partei “Die Grünen” zu form” mit. 1999 stellte die Wochenzei-
[1] Werner Onken/Günter
stoßen.2 Heute gruppieren sich um ihn ein paar hundert tung “Junge Freiheit” Heinrichs in ihrem Bartsch “NWO unter dem
Leser der Zeitschrift “Alternativen. Zeitschrift für eine “Fragebogen” vor. Das neueste Buch des Hakenkreuz”, 1997
Liberalsoziale Ordnung”, die von der “Aktion Dritter Nachfolgers von Rudolf Bahro auf dem [2] Richard Stöss (Hg.) “Partei-
Weg” und den “Liberalsozialen in Bündnis90/Die Grü- Lehrstuhl für Sozialökologie an der enhandbuch”, Westdt.Ver-
lag, Opladen 1986
nen” herausgegeben wird. Verbindungen gibt es hier u.a. Humboldt-Universität in Berlin mit dem [3] Hans-Joachim Werner
zu Tauschringen, ATTAC-Gruppen, zum eher anthroposo- Titel “Revolution der Demokratie”, das “Geschichte der Freiwirt-
phischen “Seminar für Freiheitliche Ordnung” in Bad Boll im Berliner Maas-Verlag erschien, wurde schaftsbewegung”, Wax-
und zur INWO. Letztere gibt die Zeitschrift “r-evolution” unlängst auf der “Rosa-Luxemburg- mann 1989
[4] “Diagnosen” 11/1982
heraus, arbeitet mit “Mehr Demokratie e.V.” zusammen Konferenz” in Berlin heftig beworben. [5] “CODE” 8/1990
und tagt u.a. in der Wuppertaler “Silvio-Gesell-Tagungs- Ein Beispiel mehr für die Gefährlichkeit [6] “Der Dritte Weg” 12/1999
stätte”. Diese gehört dem Freiwirtschaftlichen Jugendver- der Zinsknechte.
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