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VVERTRAG

hmer/ inn en
Unterneh men
KOLLEKTIVVERTRAG
für Arb eitnehm er/ inn en
in Telek om -Unterneh m en

GÜLTIG AB 1. JÄN N ER 2 00 9
Die GPA-DJP in g a n z Österreich

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L ie b e Ko ll e g in , li e b e r Ko ll e g e !
W e r t e s Mi t g li e d !

Als Mitglied der Gewer kschaft der Privatangestellt en, Dr uck, Journalismus, Papier überr eichen wir I h-
nen mit diesem Schr eiben die Neuauflage des für Sie gültigen Kollektivver trag es. Selbstver ständli ch
wurde dieser inhaltlich über ar beitet und der aktuellen Situation angepasst. Dieser exklusive Service
wir d I hnen dur ch den Geschäftsber eich I nteressenver tr e tung der GPA- DJP er möglicht.

Diese Neuauflage ist das positive Er gebnis aller bisher igen, gemeinsamen und sozialen Err ungen-
schafte n in der I hnen zugehörigen Br anche und sie unterstreicht die enorme Bedeutung kollektivver -
tr a glicher Ver einbar ungen auf überbetriebliche r Ebene dur ch I hre starke Gewerkschaft. Denn nur da-
dur ch wur de der abermals er folgr eiche Abschluss dieses Kollektivver tr ag es bewir kt, zu dem auch Sie
als tr eues Gewer kschaftsmit glied entscheidend beigetr agen haben.

Kollektivv ertr äge wer den nicht von Seiten des Gesetzgeber s beschlossen und sie sind ebenfalls keine
Selbstverst ändlichkeit. Da sie in oftmals sehr schwier igen Verhandlungen – nicht selten von Aktionen
begleite t – zwischen den Gewer kschaften auf Arbeitnehmer I nne nseite und den Ver tr eter I nnen der
Arbeitgeber zur Dur chsetzung gebracht wer den müssen, ist der gewerkschaftlich e Or ganisations-
grad einer Br anche von betr ächtlichem Einfluss. Aus diesem Gr und ist jedes einzelne Mitglied und
in weiter er Folge die damit ver bundene Stärke der Gewer kschaft von unschätzbar em Wert, damit
wir auch weiter hin gemeinsam Verbesserungen für Sie er r eichen und dadur ch den sozialen For t-
schr itt für alle Arbeitnehmer I nne n sicher stellen können.

Die Voraussetzung und die Kr aft für die Durchsetzung unser er Ziele und unserer gemeinsamen Be-
mühungen liegen in eben dieser gewer kschaftlich en Mitgliedschaft aller Arbeitnehmer I nne n, denn
nur gemeinsam sind wir star k! Deshalb geben Sie bitte unseren Leitsatz an all jene weiter , die nicht
dieser grundlegenden Über zeugung sind:

Es g i b t v ie le s,
f ür d a s e s si ch l o h n t ,
o r g a n i sie r t zu se in !

Herzlichen Dank für I hre Unter stützung. Sollten Sie zu I hr em Kollektivver tr ag noch Fr agen haben,
stehen wir I hnen selbstverständli ch gerne mit Rat und Tat zur Ver fügung.

Mit kollegialen Gr üßen

Wolfgang Katzian Mag.ª Claudia Kr al- Bast


Vorsitz ender Geschäftsber eich sleiter in
In h a ltsverzeich n is

Seit e Seit e

1 . Te i l: Al lg e m e in e Be st im m u n g e n 2 . Te i l: Ge h a l t sr e ch t l ich e r Te i l
§ 1 Geltungsber eich . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . 7 § 1 Ver wendungsgr upp en und Mindestgrundge-
§ 2 Geltungsdauer .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. 8 h älter . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . 16
§ 3 Ar beitszeit . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 8 § 2 Gehaltsbestandte ile . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . 16
§ 4 Über stundenarbei t, Sonn- , Feier tags- und § 3 Gehaltsabr echnun g . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . 17
Nachtar beit; Rufber eitschaft . . . . . . . . . . . . . . . . 9 § 4 Kollektivver trag liche Mindestgr undgehä lter
§ 5 Dienstreisen . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 10 für teilzeitbeschäft igte Ar beitnehmer / inn en 17
§ 6 Unfallversicher u ng . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . 11 § 5 Ver wendungsgr upp en . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . 17
§ 7 Anspruch bei Dienstverhinderu ng . . . . . . . . . . 11 § 6 Qualifikationsst ufen . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 19
§ 8 Kündigung . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . 12 § 7 Vor gangsweise bei Vor rückungen und Um-
§ 9 Abfer tigung . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 12 r eihungen . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
§ 1 0 Weihnachtsr emune ration und Ur laubszu- MI NDESTGRUNDGE HALTSTABELLE . . . .. . . . . . 20
schuss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . 13 LEHRLI NGSENTSC HÄDI GUNGEN . . . . . .. . . . . . . 21
§ 1 1 Diensterfindunge n . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . 13 § 8 Übergangsbestimm ungen . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . 21
§ 1 2 I nfor mation bei befr isteten Dienstverhält-
3 . Te i l: I ST- Ge h ä lt e r
ni ssen . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . 14
Erhö hung der I ST-Gehälter . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . 22
§ 1 3 Aus- und Weiter bildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . 14
Erläuterung 1 . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . 22
§ 1 4 Telearbeit . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 15
§ 1 5 Sondervereinbar u ngen, Günstigkeitsklau - ANHA NG
s e l .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . 15 Muster für einen Dienstzettel . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . 25
§ 1 6 Schlichtung von Gesamtstr eitigke iten . . . . . 15 Dienstzettel für Telear beit . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Das I mpr essum befindet sich auf der letzten Umschlagseite

– 6–
KOLLEKTIVVERTRAG
f ür d i e A r b e i t n e h m e r / i n n e n in Te le k o m - Un t e r n e h m e n

abgeschlossen zwischen dem sowie der

Fa ch v e r b a n d d e r Te le k o m m u n i k a t i o n s- und Ge w e rk sch a f t d e r Po st - u n d Fe rn m e ld e b e d i e n s -
Ru n d f u n k u n t e r n e h m u n g e n , t et en,
1 0 4 5 Wien, Wiedner Hauptstr aße 6 3 , 1 0 1 0 Wien, Biber str aße 5 ,

einer seits und dem ander erseits.

Öst e rr e i ch i sc h e n Ge w e r k sch a f t sb u n d ,
Ge w e rk sch a f t d e r Pr i v a t a n g e st e ll t e n ,
1 0 3 4 Wien, Alfr ed- Dallinger - Platz 1

1 . TEIL ALLGEM EIN E BESTIM M UN GEN

§ 1 Geltu n g sb ereich

( 1 ) Der Kollektivvertr ag gilt sind, beziehen sie sich auf Fr auen und Männer in glei-
cher Weise. Bei der Anwendung auf bestimmte Perso-
a ) r ä u m li ch :
nen ist die jeweils geschlechtsspezi fische For m zu ver-
für das Gebiet der Republik Österr eich.
wenden.
b ) f a ch li ch : Sowei t in diesem Kollektivver trag auf Gesetze ver wie-
für alle Mitgliedsbetrieb e des Fachverbandes der sen wir d, sind diese in der j eweils gültigen Fassung an-
Telekommunika tions- und Rundfunkunter neh - zuwenden.
mungen, die
1 . mobile öffentliche Telefondienste gemäß § 3 ( 2 ) Der Kollektivvertr ag gilt nicht
Z 1 6 TKG 2 0 0 3 mittels selbst betriebener Mobil- a ) für Fer ialpr aktikant ( inn) en, Ferialaushilfen ( aus-
funknetze; genommen 2 . Teil § 1 Abs 7 ) und Volontär e/ Volon-
2 . öffentliche Telefondienste gemäß § 3 Z 1 6 TKG tärinnen;
2 0 0 3 mittels eines selbst betriebenen festen Fer ialpr aktikant( inn) en sind Studierende, die für
Telekommun ikationsnetzes und die Dauer eines Semester s oder zum Zwecke einer
3 . öffentlich Mietleitungen gemäß § 3 Z 1 2 TKG ber uflichen (technischen, kaufmännischen oder
2 0 0 3 mittels selbst betriebener fester Telekom- administr ati ven) Vor- oder Ausbildung entspr e-
munikati onsnetze anbieten, chend der öffentlichen Studienor dnung vor über ge-
4 . sowie für ausgegliederte Tochterunter nehm en hend beschäftigt wer den.
von Unter nehmen laut 1 . bis 3 ., die über wie- Fer ialaus hilfen sind maximal 3 Monate zur techni-
gend für das Mutter unternehme n Dienstleistun- schen, kaufmännischen oder administr ativen Aus-
ge n er br ingen ( siehe Er läuter ung 1 , Seite 22 ) hilfe beschäftigte Arbeitnehmer / inn en.
und Volontäre/ Vol ontärinnen sind Per sonen, die zum
Zwecke einer beruflichen ( technischen, kaufmän-
5 . für Rechtsträger, die über eine Zulassung einer
nischen oder administr ativen) Vor - oder Ausbil-
ter restrisc hen Multiplex Plattfor m gemäß Pr i-
dung beschäftigt wer den, sofern dieser Umstand
vatfer nsehge setz ( PrTV- G) ver fügen.
bei der Einstellung ausdr ücklich festgelegt wor den
c) p e r sö n li ch : ist und sie nicht länger als ein halbes Jahr in einer
für alle Ar beitnehmer / inn en der unter b) genann- Firma beschäftigt wer den.
ten Unternehmen.
b ) für Vor standsmitglie der von Aktiengesellscha ften,
Sowe it in diesem Kollektivver tr ag personenbezogene Geschäftsfü hr er/ innen von Gesellschaften mit be-
Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführ t

– 7–
schr änkter Haftung, soweit Vor genannte nicht ar- c) für alle dem § 1 9 Poststr uktur gese tz unter liegen-
beiterkammer u mlagepflichtig sind; den Unternehmen.

§ 2 Geltu n g sd a u er

( 1 ) Der Kollektivver tr ag tritt mit 1 . Jä n n e r 2 0 0 9 in Kün digungsfrist zu jedem Monatsletzten mittels ein-
Kr aft. geschr iebene n Br iefes kündigen.

( 2 ) Beide Ver tr agspar tner können den Kollektivver - ( 3 ) Währ end der Kündigungsfrist sollen Verhandlun-
trag zur Gänze oder einzelne Paragr aphen des Kollek- gen wegen Erneuerung bzw Abänder ung des Kollek-
tivver tra ges unter Einhaltung einer dr eimonatigen tivver tr a ges geführ t wer den.

§ 3 Arb eitszeit

No r m a la r b e it sze it 5 2 Wochen in mehrwöchigen zusammenhängen-


d en Zeitr äumen verbr aucht wer den kann oder
( 1 ) Die nor male Ar beitszeit betr ägt 4 0 Stunden wö-
c) bei gleitender Ar beitszeit.
chentlich.

( 5 ) Fällt in Ver bindung mit Feiertagen die Ar beitszeit


( 2 ) Für die Ar beitszeit der Ar beitnehmer / inn en unter
an Werktagen aus, um den Arbeitnehmer ( inn e)n eine
1 8 Jahr en bzw der Lehr linge unter 1 9 Jahr en gelten
längere zusammenhängende Fr eizeit zu er möglichen,
die Vor schr iften des Bundesgesetzes über die Be-
so kann die ausfallende Nor malar beitszei t auf die
schäftigung von Kinder n und Jugendlichen ( KJBG).
Wer ktage von höchstens 2 6 zusammenhängende n,
Die zulässige Wochenar beitszei t kann für diese Ar beit-
die Ausfallstage einschließenden Wochen verteilt wer-
nehmer/ in nen entspr echend § 1 1 Abs 1 bis 3 KJBG so
den, wobei die tägliche Nor malar beitszei t 1 0 Stunden
auf die einzelnen Wer ktage aufgeteilt wer den, dass
nicht überschreiten darf.
die tägliche Ar beitszeit 9 Stunden und die dur ch-
Dur ch Betr iebsver einba rung kann ein länger er Durch-
schnittlic he Wochenarbeitszei t innerhalb eines Zeit-
r echnungsz eitr aum festgelegt wer den.
r aumes von 5 6 Wochen 4 0 Stunden nicht über steigt.

No r m a l a rb e it sze it b e i Sch ich t a r b e i t


( 3 ) Der 2 4 . Dezember und 3 1 . Dezember gelten als
( 6 ) Bei Arbeitsweise mit Schichtwechsel im Sinne des
ar beitsfr ei. Bei notwendiger Tätigkeit an diesen Tagen
§ 4 a AZG dar f die wöchentliche Normalarbeitszei t in
gebühr t die Feier tagsver gütu ng.
einzelnen Wochen bis auf 5 6 Stunden ausgedehnt
Dur ch Betr iebsver einba rung kann eine ander e, gleich-
wer den . Die tägliche Normalar beitszei t darf bis auf
wer tige Lösung vereinbar t wer den.
1 2 Stunden ausgedehnt wer den, wenn dies mit einem
Schichtwech sel in Verbindung steht oder die ar beits-
An d e r e Ve rt e il u n g d e r No r m al a r b e it sze i t medizini sche Unbedenklichkeit bestätigt wurde und
durch Betr iebsver einba rung eine entspr echende Re-
( 4 ) Für alle ander en Ar beitnehmer / inn en kann die zu- gelung getroffen wir d.
lässige Wochenar beitszei t so auf die einzelnen Wer k-
tage aufgeteilt wer den, dass die tägliche Nor malar - Ve r b ra u ch v o n Ze it g u t h a b en
beitsze it 9 Stunden und die dur chschnittlich e Wochen- ( 7 ) Währ end des Dur chr echnungsze itraumes ist der
ar beitsze it inner halb eines Zeitraumes von 5 6 Wochen Verbr auch des Zeitguthabens einver nehmlich im Vor-
4 0 Stunden nicht über steigt. hinein festzulegen. Ander nfalls können Ar beitgeber
Die tägliche Normalarbeitszei t darf auf 1 0 Stunden und Ar beitnehmer / in den Ver brauchszeitpu nkt für je-
ausgedehn t wer den, weils die Hälfte der Guthabenstunden einseitig be-
stimmen. Am Ende des Dur chrechnungsze itr aumes
a ) wenn die gesamte Wochenarbeitszei t regelmäßig
ist die Übertragung von maximal 4 0 Stunden Zeitgut-
auf 4 Tage ver teilt wir d oder
haben in den nächsten Dur chr echnungsze itr aum
b ) wenn der Zeitausgleich in mehr tägigen bzw bei ei- möglich. Er folgt auch dann der Zeitausgleich nicht,
nem Durchrechnungsze itr aum von mehr als

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sind diese Zeitguthaben als Überstunden abzur ech- Au ße r g e w ö h n li ch e Fä l le
nen. ( 1 1 ) I n außer gewöhnliche n Fällen finden die Bestim-
mungen der Abs 1 bis 9 und 12 keine Anwendung auf
Ar beiten, die insbesonder e zur Behebung einer Be-
Ve r lä n g e r u n g d e r No r m a l a rb e i t sze i t bei Ar-
tr iebsstör ung oder eines unver hältnismäßi gen wir t-
b e i t sb e r e it sc h a f t
schaftliche n Sachschadens er for derlich sind.

( 8 ) Die wöchentliche Nor malar beitszei t kann durch


An d e r e Ve r t e il u n g d e r No r m a l a r b e it sze i t b e i
Betr iebsver einbar ung bis auf 6 0 Stunden, die tägliche
Sa b b a t ica l
Nor malar beitszeit bis auf 1 2 Stunden ausgedehnt
( 1 2 ) Zum Aufbau länger er zusammenhängende r
wer den , wenn in die Ar beitszeit des Ar beitnehmer s/
Freizeit ( Sabbatical) kann dur ch freiwillige Betriebs-
de r Ar beitnehmer in regelmäßig und in erheblichem
vereinb ar ung ein Durchr echnungsze itraum bis zu
Umfan g Ar beitsber eitsch aft fällt.
höchstens 3 Jahr en mit unmittelbar anschließender
Ver länger u ng der Ar beitszeit bei Vor liegen eines er-
Sa bbaticalkonsumat ion vereinbar t wer den. Der ar tige
höhten Arbeitsbedar fes.
Betr ieb svereinbar ungen bedür fen zu ihr er Rechts-
wir ksamke it der Kenntnisnahme der Kollektivver -
( 9 ) Bei Vor liegen eines er höhten Ar beitsbedarfes
tr a gspar tner und sollen insbesondere nachfolgende
kann die Arbeitszeit über die nach den Absätzen 1
Punk te regeln:
bis 4 zulässige Dauer um 1 0 Überstunden in der ein-
zelnen Woche und darüber hinaus um höchstens – Geltungs ber eich und Geltungsdauer
6 0 Über stunden innerhalb eines Kalenderj ahr es ver- – Teilnehmerkr eis und Teilnehmer auswah l
längert wer den. Wöchentlich sind j edoch nicht mehr – Durchr echnungs zeitraum und Konsumation der an-
als 2 0 Über stunden zulässig. Die Höchstgr enze der Ta- gespar ten Zeit
gesar beitszei t von1 0 Stunden,b eiV erte ilung auf 4 z u- – Ausmaß und Bewer tung der angespar ten Stunden
sammenhängen de Tage von 1 2 Stunden, dar f nicht
– Anspr üch e nach der Dauer der Dienstzeit und auf
überschritt en wer den. I nnerhalb eines Durchr ech-
1 3 . und 1 4 . Gehalt
nungsz eitr aumes von 2 6 Wochen darf die Höchstgren-
– Wieder ein glieder ungsmaßna hmen nach dem Sab-
ze der Wochenar beitszei t von dur chschnittlich
batical
4 8 Stunden nicht über schr itten wer den.
– Rück tr ittsmöglichkei ten seitens Ar beitgeber und
Ru h e ze i t e n Arbeitnehmer / in
( 1 0 ) Nach Beendigung der Tagesar beitszeit ist eine – Ausmaß der Vergütung der angespar ten Stunden
ununterbr och ene Ruhezeit von mindestens 1 1 Stun- bei Rücktritt vom Sabbatical oder bei Auflösung
den zu gewähr en. Die tägliche Ruhezeit dar f auf des Dienstverhältnis ses
1 0 Stunden verkür zt wer den, wenn diese Ver kürzung – Kündigungssc hutz nach dem Sabbatical
inner h alb der nächsten 1 0 Kalendertage durch ent- – I ndiv iduelle Ver einbar ung mit dem/ der Ar beitneh-
sprechende Verlänger ung einer ander en täglichen mer / in
oder wöchentlichen Ruhezeit ausgeglichen wird. Die
– Sabbatical bei Über stundenpausc halbezieher n
tägliche Ruhezeit dar f auf 9 Stunden ver kür zt wer den,
wenn neben dem Ausgleich inner halb der nächsten Der Absatz 1 2 ( Sabbatical) wir d bis 3 1 . 1 2 . 2 0 0 9 be-
fr istet.
1 0 Kalender tage in ausr eichendem Ausmaß Er ho-
lungsmöglic hkeiten bestehen und der Ver kür zung kei-
ne nachweisbar en ar beitsmedizinis chen Bedenken
entgegen stehen.

§4 Üb erstu n d en a rb eit, So n n -, Feierta g s- u n d N a ch ta rb eit;


Ru fb ereitsch a ft

Üb e r s t u n d e na r b e i t nehmer/ in nen festgesetzten täglichen Normalarbeits-


zeit überschritten wir d.
( 1 ) Als Überstunde gilt jede ausdrücklich angeordne-
te Ar beitsstunde, dur ch die das Ausmaß der unter Be- ( 2 ) Für Überstunden in der Zeit von 6 bis 2 2 Uhr ge-
r ücksichtigun g der Bestimmungen des § 3 festgeleg- bühr t ein Zuschlag von 5 0 Pr ozent. Für Über stunden
ten täglichen Nor malar beitszei t über schr itten wird. in der Zeit von 2 2 bis 6 Uhr und für Überstunden an
Bei Teilzeitbeschäft igten liegen Über stunden er st vor , Sonn- und Feier tagen gebühr t ein Zuschlag von
wenn das Ausmaß der für die vollbeschäftigte n Ar beit- 1 0 0 Pr ozent.

– 9–
( 3 ) Der/ Die Ar beitnehmer / in, der/ die nach der für Anspr uch er lischt. I m Falle einer Pauschalabgeltun g
ihn/ sie geltenden Ar beitszeiteinte ilung währ end der von Über stunden oder einer Gleitzeitr egelun g tr itt an
Zeit der Wochenendr uhe beschäftigt wir d, hat in j eder die Stelle des Tages der in Betr acht kommenden Ar-
Kalenderwoc he anstelle der Wochenendr uhe An- beitsleistung das Ende des für die Ermittlung der
spruch auf eine ununterbr ochene Ruhezeit von durchschnittl ichen Über stundenanzah l maßgeblichen
3 6 Stunden ( Wochenr uhe) . Die Wochenr uhe hat einen Dur c hr echnungszeitr a umes.
ganzen Wochentag einzuschließen. Das Höchstmaß
der j ähr lichen Wochenenddienste ist dur ch Betriebs- ( 9 ) Sind regelmäßige Über stunden bei Bemessung
vereinb arung festzulegen. des Ur laubsentgeltes mit zu ber ücksichtigen, so gel-
ten Über stunden dann als r egelmäßig, wenn sie in
( 4 ) Die Über stundengr und ver gütung und die Gr und- mindestens 7 der letzten 1 2 Kalender monate vor Aus-
lage für die Berechnung der Überstundenzusch läge zahlung des Urlaubsentgeltes geleistet wor den sind.
ist 1 / 1 7 3 des Monatsgehaltes. Für die Ermittlung des Durchschnittes sind ebenfalls
die letzten 1 2 Monate her anzuziehen.
( 5 ) Bei Zusammentr effen mehr erer Zuschläge ge-
bührt nur der j eweils höchste Zuschlag. So n n - , Fe ie r t a g s- u n d Na ch t a r b e it
( 1 0 ) Fällt die nor male Ar beitszeit aufgr und der im Be-
( 6 ) Wir d aus Zweckmäßigkeitsg r ünden ein Über stun- tr ieb festgelegten Ar beitszeiteinte ilung regelmäßig
denpaus chalentgelt bzw eine All- I n- Regelung verein- zur Gänze oder zum Teil auf einen Sonntag, einen
bart, so hat für die Ber echnung der monatlichen Pau- Feiertag oder in die Nachtzeit ( 2 2 bis 6 Uhr) , so ge-
schalsummen der Gr undsatz zu gelten, dass sie der bühr t den zu dieser Ar beit her angezogenen Arbeit-
durchschnittl ich geleisteten Überstundenzahl ent- nehmer( in ne) n ein Zuschlag in Höhe von € 3 ,– pro ge-
spricht, wobei die obigen Überstundenzusch läge leisteter Stunde.
ebenfalls einzurechnen sind.
Ru f b e re i t sch a f t
( 7 ) Für Überstunden kann j eweils ver einbart wer den, ( 1 1 ) Rufber eitschaft liegt vor , wenn der / die Arbeit-
dass der/ die Ar beitnehmer/ in anstelle des Über stun- nehmer/ in sich ver pflichtet, außer halb seiner / ihr er
denentg eltes für jede geleistete Über stunde bezahlte Norm alar beitszeit telefonisch err eichbar zu sein und
Fr eizeit im Ausmaß von 1 1 / 2 Stunden und für j ede ge- über Auffor der ung unverzüglich in den Betr ieb zu
leistete Nacht- , Sonntags- und Feier tagsüberstu nde kommen, um die Ar beit aufzunehmen.
bezahlte Freizeit im Ausmaß von 2 Stunden er hält. I nne r halb eines Zeitraumes von drei Monaten darf nur
an 3 0 Tagen Rufber eitschaft vereinbar t werden. Das
( 8 ) Die Entlohnungen gemäß Abs 1 bis 6 bzw deren Pauschale für die Rufber eitschaft an Wer ktagen be-
Abgeltung in bezahlter Freizeit gemäß Abs 7 müssen tr ägt € 2 6 ,5 0 pr o Tag, das Pauschale für die Rufber eit-
binnen 4 Monaten nach dem Tage der Über stunden- schaft an Samstagen, Sonntagen und Feier tagen be-
leis tung geltend gemacht werden, widrigenfalls der tr ägt € 3 3 ,7 0 pr o Tag.

§ 5 Dien streisen

Be g r i f f d e r Die n st re i se Re i se k o st e n e n t sch ä d ig u n g
( 1 ) Eine Dienstr eise liegt vor, wenn der / die Ar beitneh- ( 2 ) Dem/ Der Ar beitnehmer / in sind die dur ch eine
mer / in zur Ausführ ung eines ihm/ ihr er teilten Auftra- Dienstr eise oder einen Dienstweg entstehenden Kos-
ges seinen/ ihren Dienstort verlässt. Als Dienstor t im ten gegen Vor lage entsprechender Belege zu er set-
Sinne dieser Bestimmungen gilt das Gemeindegebiet zen.
sowie ein Umkr eis von 1 2 Str aßenkilometer n ab der
a ) Mang els ander er Vereinbarung ist der/ die Arbeit-
Gemeindegr enz e, in dem sich die Betr iebsstätte befin-
nehmer / in gr undsätzlich verpflichtet, öffentliche
det. Die Dienstr eise beginnt mit dem Verlassen der
Ver ke hrsmittel oder Ver kehr smittel des Ar beitge-
Betr iebsstätt e bzw mit dem r eisenotwendigen Verlas-
ber s in Anspr uch zu nehmen.
sen der Wohnung und endet mit der Rückkehr zur Be-
triebsstätte bzw in die Wohnung. Dienstliche Tätigkei- b ) Bei Dienstr eisen mit der Eisenbahn wer den die
ten innerhalb des Dienstortes sind Dienstwege, für die Fahr tkosten der I I . Klasse er setzt, maximal aber
keine Reiseaufwandsent schädigungen zu leisten sind. die tatsächlich angefallenen Kosten. Liegt die aus-
dr ückliche Bewilligung des Ar beitgebers zur Benüt-
zung der I . Klasse oder des Schlafwagens vor, so
wer den diese Kosten er setzt.

– 10 –
c) Bei Dienstr eisen/ Die nstwegen mit dem Autobus, b ) Die Reiseaufwandsent schädigung wird bei Dienst-
Str aßenb ahn, U-Bahn, etc werden die tatsächli- r eisen im I nland mit jenem Betrag festgesetzt,
chen Kosten er setzt. der gemäß § 2 6 EStG als steuer frei anerkannt wird.
Bei Auslandsdienstr e isen, die einer ausdr ücklichen
d ) Für die Benützung von Flugzeugen oder Schiffen ist
Be willigung des Arbeitgeber s bedürfen, wer den
eine ausdrückliche Bewilligung des Arbeitgeber s
j ene Tag- und Nächtigungsgelde r festgesetzt, die
er fo rder lich. Liegt diese vor, wer den die tatsächli-
der höchsten Gebühr enstufe der Ver ordnung über
chen Kosten er setzt.
die Festsetzung der Reisezulagen für Dienstver -
e ) Für die Ver wendung des Pr ivat- Kfz des Ar beitneh- r ichtu ngen im Ausland für Bundesbedienstet e ent-
mers/ d er Ar beitnehmer in ist eine ausdr ückliche spr echen.
Bew illigung des Ar beitgeber s er for der lich. Aus ei-
c) Für Dienstreisen im I nland, die weniger als 3 Stun-
ner solchen Bewilligung kann aber kein dienstli-
den an einem Kalender tag dauer n, gebühr t kein
cher Auftr ag zur Ver wendung des Privat- Kfz abge-
Taggeld. Bei Dienstr eisen, die keinen vollen Kalen-
leitet wer den. Die Gewährung von Kilometergeld
der tag dauer n sowie für den Tag des Antr itts und
bed ingt daher auch keinerlei Haftung des Ar beitge-
den Tag der Beendigung einer mehrtägigen Dienst-
ber s für Schäden, die aus der Benützung des Kfz
r eise betr ägt das Taggeld für j ede angefangene
dur ch oder für den/ die Ar beitnehmer / in entstehen.
Stund e ein Zwölftel des oben angeführten Satzes
Zur Abdeckung des dur ch die Haltung und Benüt-
nach Maßgabe der Reisedauer am betreffenden
zung des Kfz entstehenden Aufwandes wir d bei
Tag.
Vor liegen einer Bewilligung zur Benützung des Pr i-
vat-Kfz ein Kilometer geld gewähr t. d ) Das Nächtigungsgeld entfällt, wenn mit der Dienst-
Dieses Kilometergeld entspricht dem amtlichen Ki- r eise keine Nächtigung ver bunden ist, Quartier
lometer geld in der j eweils gültigen Höhe. Über die- beigeste llt oder dur ch den Ar beitgeber nach Vor la-
ses Kilometer geld hinaus bestehen keine weiter en ge des Beleges bezahlt wir d oder die Benützung
Anspr üch e auf Reisekostener sat z. Über die gefah- des Schlafwagens mit Kostenersatz bewilligt wird.
r enen Kilometer ist ein Fahr tenbuch zu führ en, das
e ) Eine Reiseaufwandsent schädigung entfällt bei Ent-
unaufgefor der t bei der Abrechnung des Kilometer -
sendung des Ar beitnehmers/ de r Ar beitnehmer in
geldes vorzulegen ist.
zu Ver anstaltungen ( zB Seminaren, Kur sen, Ta-
gungen, Meetings) , sofern die Kosten der Teilnah-
Re i se a u f w a n d se n t sch ä d i g u n g
me an diesen Veranstaltungen vom Ar beitgeber
( 3)
getra gen werden.
a ) Für die Bestr eitung des mit der Dienstr eise ver bun-
f ) Anspr üc he im Sinne dieses Abschnittes müssen
denen persönlichen Mehr aufwandes für Ver pfle-
spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Beendi-
gung und Unter kunft er hält der / die Ar beitneh-
gung der Dienstreise oder des Dienstweges bei
mer/ in für j eden vollen Kalender tag eine Reiseauf-
sonstigem Verfall beim Ar beitgeber dur ch Rech-
wandsen tschädigung. Diese besteht aus dem Tag-
nungslegung in der betr iebsüblichen Form geltend
geld und dem Nächtigungsgeld.
gemacht wer den.

§ 6 Un fa llversich eru n g

Vom Ar beitgeber ist eine Unfallver sicher u ng für jene mer (in ne)n, die auf Antennenmasten oder Antennen-
Ar beitnehmer / innen einzur ichten, die Tätigkeiten tr agwer ken arbeiten ” und der „ Maststeiger - Lehrgang ”
ausüb en, für welche gemäß § 4 9 ff ASchG die Absol- Vorauss etzung sind.
vier ung der „ Ärztlichen Unter suchung von Ar beitneh-

§ 7 An sp ru ch b ei Dien stverh in d eru n g

( 1 ) Der / Die Ar beitnehmer/ in behält nach § 8 Abs 3 r end einer ver hältnismäßig kur zen Zeit an der Leis-
Angestelltenges etz den Anspruch auf das Entgelt, tung seiner/ ihr er Dienste ver hinder t wir d.
wenn er / sie dur ch ander e wichtige, seine/ ihre Person
betr effend e Gründe ohne sein/ ihr Ver schulden wäh-

– 11 –
( 2 ) Bei angezeigtem und nachträglich nachgewiese- d ) be im Tode eines Kindes, dass im ge-
nem Eintr itt nachstehender Familienangelege nheiten meinsamen Haushalt lebt . . . . . . . . . . . 3 Ar beitstage
ist – ergän zend zu (1 ) – j edem/ j eder Ar beitnehmer/ e ) be im Tod eines Kindes, das nicht im
in eine Freizeit ohne Schmälerung seines/ ihres mo- gemeinsamen Haushalt lebt, von
natlichen Entgeltes, im unmittelbar en Zusammen- Geschwister n, Schwieger eltern
hang mit dem Ereignis, in folgendem Ausmaße zu ge- u nd Gr oßeltern. . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . 1 Ar beitstag
währ en: f ) bei eigener Eheschließung . . . . . . . . . . 3 Ar beitstage
a ) beim Tode des/ der Ehegatten/ Ehe- g ) be i Wohnungswechsel im Falle ei-
ga ttin . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . 3 Arbeitstage nes bereits bestehenden eigenen
Haushalte s oder im Falle der Grün-
b ) be im Tode des Lebensgefähr ten/ der
dung eines eigenen Haushaltes . . . . 2 Ar beitstage
Lebensgefähr t in, wenn er / sie mit
dem/ der Ar beitnehmer / in im ge- h ) be i Eheschließung von Geschwis-
meinsamen Haushalt lebte . . . . . . . . . . 3 Arbeitstage tern oder Kindern . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . 1 Ar beitstag
c) be im Tode eines Elternteiles . . . . . . . . 3 Arbeitstage i) bei Niederkunft der Ehefr au bzw der
Lebensgefähr t in . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . 2 Ar beitstage

§8 Kün d ig u n g

Für Ar beitnehmer/ inn en, die dem Kollektivvertr ag in Dienstj ah r auf zwei Monate, nach dem vollendeten
der j eweils gültigen Fassung unterliegen, gelten die fünft en Dienstjahr auf dr ei, nach dem vollendeten
Regelungen des Angestelltengese tzes. Für den/ die fünfz ehnten Dienstjahr auf vier und nach dem vollen-
Ar beitgeb er / in beträgt die Kündigungsfr ist sechs Wo- deten fünfundzwanzigst en Dienstjahr auf fünf Mona-
chen und erhöht sich nach dem vollendeten zweiten te.

§9 Ab fertig u n g

( 1 ) Ge mäß den Bestimmungen des Angestelltenge- der Auflösung des Dienstver hältnis ses fällig. Der Rest
setzes er halten die Ar beitnehmer/ inn en, welche die- kann vom 6 . Monat an mit monatlichen, im Voraus
sem Kollektivver trag unter liegen, eine Abfer tigung. zahlbar en Teilbetr ägen abgestattet werden.
Die Höhe der Abfer tigung betr ägt demnach nach
dem vollendeten ( 4 ) I m Übrigen gelten die Bestimmungen des Ange-
3 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 2 Monatsentgelte stelltenges etzes.
5 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 3 Monatsentgelte
( 5 ) Für Ar beitnehmer/ inn en, die ab 1 . 1 . 2 0 0 3 eintr e-
10 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 4 Monatsentgelte
15 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 6 Monatsentgelte ten, gilt das Betr iebliche Mitar beiter vor so rge- Gesetz
20 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 9 Monatsentgelte ( BMVG) .
25 . Dienstj ahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 1 2 Monatsentgelte
( 6 ) Ver einbar en Arbeitgeber und Ar beitnehmer / in ei-
nen Über tr itt aus dem Abfer tigungsrech t des Ange-
( 2 ) Ein Anspruch auf Abfertigung besteht nicht:
stelltenges etzes / Arbeiterabfer tig ungs- Gesetzes in
a ) bei ver schuldeter Entlassung; jenes des BMVG, ist der / die Ar beitnehmer / in berech-
b ) bei vor zeitigem Austritt ohne wichtigen Grund; tigt, binnen einem Monat ab Unter zeichnung der Über -
tr ittsver ei nbarung ohne Angabe von Gr ünden von die-
c) bei Kündigung dur ch den/ die Ar beitnehmer / in, mit ser zur ückzutreten. Dies gilt nicht, soferne die Über -
Ausnahme bei Er r eichung des pensionsfähigen Al- tr ittsver ei nbarung inhaltlich dur ch Betr iebsver einba -
ters oder der Ber ufsunfähigkei t im Sinne des Ange- r ung gem § 9 7 Abs 1 Z 2 6 Ar bVG ( Festlegung von Rah-
stelltenges etzes. menbedingung en für den Übertritt in das Abfer ti-
gungsr ec ht des BMVG) bestimmt ist.
( 3 ) Die Abfertigung wir d, soweit sie den Betr ag des
Fünffachen des Monatsentgeltes nicht übersteigt, mit

– 12 –
§ 10 W eih n a ch tsremu n era tio n u n d Urla u b szu sch u ss

( 1 ) Allen Arbeitnehmer ( inn e) n gebühr t einmal in je- Der Ur laubszuschuss ist spätestens am 1 . Juni eines
dem Kalender jahr eine Weihnachtsr emune r ation und jeden Kalender jahres auszubezahlen.
ein Urlaubszuschuss.
Lehrlinge erhalten als Weihnachtsremune r ation und ( 4 ) Den währ end des Kalenderj ahr es eintr etenden
Ur laubszuschu ss j e einen Betr ag in der Höhe der mo- oder austr etenden Ar beitnehmer (inn e)n (Lehr lingen)
natlichen Lehrlingsentschä digung. gebü hrt der aliquoteTeil von Weihnachtsr emune ration
Bei Provisionsbezieh er (inne) n, die außer der Pr ovision und Ur laubszuschuss entspr echend der im Kalender -
ein Monatsgehalt ( Fixum) beziehen, wir d der Ber ech- jahr zur ückgelegten Dienstzeit.
nung von Weihnachtsr emune r ation und Ur laubszu- Ar bei tnehmer (inne) n und Lehr linge, die Weihnachts-
schuss das Fixum zugr unde gelegt. r emun eration und Urlaubszuschuss bereits erhalten
Pr ovision sbezieher / innen, mit denen nur Pr ovision haben, aber noch vor Ablauf des Kalender jahr es aus-
vereinb art ist, haben nur insoweit Anspruch, als ihr scheiden, ist der ver hältnismäßig zu viel bezahlte An-
Jahr esbezug ger inger ist als das Vier zehnfache des ih- teil, der auf den restlichen Teil des Kalenderj ahres ent-
nen gebührenden kollektivver tr ag lichen Mindest- fällt, bei der Endabrechnung in Abzug zu bringen.
gr undgeh altes.
( 5 ) Für Angestellte, die währ end des Kalender jahres
( 2 ) Der Ber echnung der Weihnachtsr emune ration ist vo n einer Vollbeschäftigun g in eine Teilzeitbeschäft i-
das im November gebühr ende Monatsgehalt (Lehr- gung oder umgekehrt über tr eten, setzt sich das
lingsentsc hädigung, Fixum) zugr unde zu legen. Der 1 3 . und 1 4 . Monatsgehalt j eweils aus dem der Dienst-
Ber echnung des Urlaubszuschusse s ist das im Monat zeit im Kalenderj ahr entspr echenden Teil des 1 3 . und
Mai gebührende Monatsgehalt (Lehrlingsentsch ädi- 1 4 . Monatsgehaltes vor dem Über tr itt und dem ent-
gung, Fixum) zugr unde zu legen. Bei der Ber echnung sprechenden Teil nach dem Übertritt ( Auszahlungs-
von Weihnachtsremune r ation und Urlaubszuschuss mon at) zusammen.
ist der Dur chschnitt aus den Zulagen des § 4 Abs 1 0
und 1 1 sowie der Über stunden der letzten 1 2 Monate ( 6 ) Für die Arbeitnehmer / inn en bewirken unbezahlte
einzubezie hen. Fehlze iten, ver ursacht dur ch Kr ankenstand über den
Bei Ar beitnehmer( inn e) n, die währ end des Kalender - Entgeltfor tza hlungsanspr uch hinaus, lediglich den
j ahr es ihr e Lehr zeit vollendet haben, setzen sich Entfall des laufenden Bezuges, der Zulagen und Zu-
Weihnachtsr e muner ation und Urlaubszuschuss aus schläge. Ander e, in diesem Kollektivver trag vor gese-
dem aliquoten Teil der letzten monatlichen Lehr lings- hene Leistungen ( insbesonder e Ur laubszuschuss und
entsch ädigung und aus dem aliquoten Teil des Bezu- Weihnachtsr em uner ation) sind dadurch nicht berührt,
ges zusammen. soweit dies nicht bei den einzelnen Leistungen aus-
drücklich festgelegt ist ( Analogiever bot) . Gleiches gilt
( 3 ) Die Weihnachtsremune r ation ist spätestens am für das Ausmaß des Ur laubsanspruche s.
1 . Dezember eines j eden Kalender jahr es auszubezah-
len.

§ 11 Dien sterfin d u n g en

Der Ar beitgeber hat Anspruch auf Anbietung einer von me die im Gesetz vor gesehene Entschädigung an
einem/ einer Arbeitnehmer / in währ end des Bestandes den/ die Er finder / in zu entr ichten und alle auflaufen-
des Dienstverhältnis ses gemachten Dienster findung den Patentgebühren zu bezahlen. Auf Ver langen des
im Sinne des § 7 (3 ) des öster reichischen Patentge- Ar beitnehmers / der Ar beitnehmerin muss diese/ r als
setzes. Er/ Sie muss dazu inner halb einer Fr ist von vier Erfinder/ in bei der Eintr agung in das Patentregister
Monaten vom Tag der Anbietung an Stellung nehmen ge nannt werden, auch dann, wenn der Ar beitgeber
und er klär en, ob er / sie sie für sich in Anspruch neh- als Anmelder erscheint. I m Übr igen gelten die Bestim-
men will; bis zur Anmeldung der Patentrechte ist der mungen des österr eichischen Patentgesetzes und die
Ar beitgeber zur absoluten Geheimhaltung der Er fin- gemäß diesem Gesetz getr offenen Einzelver einbaru n-
dung ver pflichtet. Er hat im Falle der I nanspr uchnah- gen.

– 13 –
§ 12 In fo rma tio n b ei b efristeten Dien stverh ä ltn issen

( 1 ) Die Absicht, ein mit Enddatum befr istetes Dienst- schließlich eines allfälligen Pr obemonats) das auf
verhältni s nicht über den Endzeitpunkt fortzusetzen, den Zeitr aum von 3 Tagen entfallende Entgelt über
ist dem/ der Ar beitnehmer/ in spätestens 2 Wochen das mit Fr istablauf beendete Dienstver hältnis hinaus
vor Fristablauf mitzuteilen. als Ersatz für nicht konsumierte Fr eizeit für Posten-
Diese Verpflichtung entfällt, wenn der/ die Ar beitneh- suchtage zu bezahlen.
mer / in erklär t, dieses Dienstver hältnis nicht for tset-
zen zu wollen oder von vornherein Klar heit dar über ( 3 ) Er fo lgt die Mitteilung nicht oder ver spätet, ist bei
besteht, dass eine Verlänger ung des befr isteten Befr istungen bis zu 3 -monatiger Dauer ( einschließlich
Diens tver hältnisses nicht beabsichtigt ist. eines allfälligen Pr obemonats) das auf den Zeitraum
von 1 Tag entfallende Entgelt über das mit Fr istablauf
( 2 ) Er folgt die Mitteilung nicht oder ver spätet, ist bei beend ete Dienstverhältnis hinaus als Er satz für nicht
Befr istungen von mehr als 3 - monatiger Dauer (ein- konsumierte Freizeit für Postensuchtage zu bezahlen.

§ 13 Au s- u n d W eiterb ild u n g

( 1 ) Jede/ r Ar beitnehmer / in hat unter For tzahlung des die Verhandlungen unter Beiziehung des Betr iebsr a-
Entgeltes Anspr uch auf Aus- und Weiter bildung im tes for tzusetzen.
Mindestausmaß von einer Woche (5 Wer ktage) pr o
Kalenderj ahr . ( 5 ) Dieser jähr liche Anspruch ist weder ganz noch
teilweise in Folgej ahre übertr agbar.
( 2 ) Der Anspr uch besteht nur für Bildungsveransta l-
tungen, die das persönliche For tkommen förder n und ( 6 ) Für den Anspr uch auf Rücker stattung von Aus-
Kenntnisse oder Fer tigkeiten vermitteln, die inner halb und Weiterbildungsko sten muss eine ausdr ückliche
der Tätigkeitsber eic he des Ar beitnehmer s/ de r Ar beit- Ein ver ständniser klä rung der Ar beitnehmerI n erfol-
nehmerin und der Unter nehmen, für den/ die dieser gen. Diese Er klärung hat die folgenden Punkte zu ent-
Kollektivv er tr ag gilt oder die mit diesen in konzer nar - halten:
tiger Ver bindung stehen, angewendet wer den kön- – Begi nn und Ende der eventuellen Rücker stattungs-
nen. I nner betr ieblich en Bildungsver ansta ltungen ist dauer , wobei ein Zeitr aum von 3 6 Monate nicht
Vor rang zu geben. über schr itt en wer den dar f.
I m Unter nehmen geplante und absolvier te Aus- und
– Die Höhe der Rücker stattungsk osten, wobei eine
Weiter bildung smaßnahmen sind anzur echnen.
Rückforderun g des währ end der Aus- und Weiterbil-
dungsd auer for tgezahlten Entgeltes dur ch den/ die
( 3 ) Bei erfolgreicher Absolvierung einer nebenber ufli-
Arbeitgeb er/ - in nicht zulässig ist.
che n Ausbildung im Sinne eines Schul- oder Fach-
– Der sich j eweils ergebende monatliche Betrag oder
hochschul- / Hochschul- / Unive r sitätsabschluss es ist
Anteil um den sich die Rücker stattungsk osten ver-
die in die jeweilige Normalarbeitszei t des Ar beitneh-
ringer n,
mer s/ der Ar beitnehmer in fallende Zeit für die End-
bzw Abschlusspr üfung en dur ch Nachweis des er folg- Kein en Anspr uch auf Rücker stattung von Aus- und
r eichen Abschlusses in eine bezahlte Dienstfr eistel- Weiter bildung skosten haben Arbeitgeber I nnen wenn,
lung (Bildungsfreiste llung) umzuwandeln. – Die Aus- und Weiterbildungsma ßnahmen dur ch den
Arbeitgeber inter n or ganisiert, betreut, veranstaltet
( 4 ) Hat der / die Ar beitnehmer / in in Betrieben, in de- und durchgeführt wer den.
nen ein Betriebsr at er richtet ist, die Teilnahme an ei- Diese Bestimmung gilt für alle ab 1 . 1 . 2 0 0 7 , zwischen
ner geplanten Aus- und Weiter bildung mindestens Ar beitge ber und Ar beitnehmer I n vereinbar ten Aus-
3 Monate vor her bekannt gegeben und kommt eine Ei- und Weiter bildungsko sten.
nigung über die Teilnahme zwischen dem Ar beitgeber
und dem/ der Ar beitnehmer / in nicht zustande, so sind ( Abs 6 gilt ab 1 . Jänner 2 0 0 7 )

– 14 –
§ 14 Telea rb eit

( 1 ) Tel ear beit liegt vor , wenn der Arbeitsplatz eines Über die Bedingungen der Telear beit können Betriebs-
Ar beitnehme rs/ einer Ar beitnehmer in in eine außer - vereinb ar ungen abgeschlossen werden. I nsoweit kei-
betr ieblic he Ar beitsstätte, insbesonder e die Woh- ne Betr iebsver einba r ung besteht, sind Ver einbar un-
nung, verlegt wir d und die Ver wendung neuer Kom- gen insbesonder e über Ar beitsstätte, Arbeitszeit, Ar-
munikationst echnologie für dieTätigkeit an der außer - beitsmittel, allfällige Aufwandser stattu ngen, Haf-
betr ieblic hen Ar beitsstätte bestimmend ist. Telear beit tungsregelun gen, über den Kontakt zum Betrieb und
ist nur im Einvernehmen zwischen dem Ar beitgeber eine Beendigung der Telear beit zu tr effen.
und dem/ der Ar beitnehmer / in möglich. Der von den Kollektivvertrag spartner n ausgearbeitete
Di enstzettel ist anzuwenden ( siehe Anlage 2 , Sei-
( 2 ) Für die Telear beit ist eine ausdr ückliche Vereinba- te 2 7 ) .
r ung zwischen Ar beitgeber und Ar beitnehmer / in zu
treffen, die schr iftlich ( Vertr ag oder Dienstzettel) fest-
zuhalten ist.

§ 15 So n d erverein b a ru n g en , Gün stig k eitsk la u sel

Die Bestimmungen dieses Kollektivver trag es können, nur gültig, soweit sie für den/ die Arbeitnehmer / in
soweit sie die Rechtsver hältnis se zwischen Ar beitge- g ünstiger sind oder Angelegenheiten betreffen, die
ber und Arbeitnehmer / in r egeln, dur ch Betr iebsver - im Kollektivvertr ag nicht ger egelt sind. Bestehende,
einb ar ung oder Ar beitsver tr ag weder aufgehoben für die Arbeitnehmer / inn en günstiger e Ver einbar un-
noch beschr änkt werden. Sonderver einbar u ngen sind gen bleiben unber ührt.

§ 16 Sch lich tu n g vo n Gesa mtstreitig k e iten

Mit der Beilegung von Gesamtstr eitigke iten, die sich ter ( inne) n der vertr agschließen den Organisationen
aus der Auslegung dieses Kollektivver trag es oder ( Fachverband der Telekommunikatio ns- und Rund-
aus der Einführ ung des neuen Mindestgrundgeha lts- funkunter ne hmungen, ÖGB) zusammengesetzte r
schemas mit 1 . 1 . 2 0 0 1 er geben, hat sich vor Anru- Ausschuss zu befassen, dessen Mitglieder tunlichst
fung des Bundeseinigungsa mtes oder des Ar beits- dem Kr eise der an den Verhandlungen über diesen
und Sozialger ichtes ein paritätisch aus je dr ei Vertre- Kollektivv er tr ag Beteiligten zu entnehmen sind.

– 15 –
2 . TEIL GEHALTSRECHTLICH ER TEIL

§ 1 Ver w en d u n g sg ru p pen u n d Min d estg ru n d g eh ä lter

( 1 ) Alle Arbeitnehmer / inn en wer den nach der Ar t ih- grup pe sind bei der Einreihung in die Qualifikations-
r er vorwiegend ausgeübten Tätigkeit in die Verwen- stufe anzur echnen. Für die Anr echnung der artiger
dungsgr up pen 1 bis 7 einger eiht. Bei der Einr eihung Vordie nstzeiten ist es ohne Belang, ob diese bei einem
in die Verwendungsgr upp en 4 bis 6 genügt die Er fül- oder ver schiedenen Dienstgeber n erbr acht wurden.
lung der Kr iter ien für die Fachlaufbahn oder für die Vorausset zung für die Anr echnung ist, dass der / die
Führungslaufb ahn. Ar beitneh mer / in diese Zeiten dem Ar beitgeber bei
Eintr itt, j edoch spätestens zwei Monate nach Beginn
( 2 ) Die Ver wendungsgrupp en werden im 2 . Teil § 5 des Dienstver hältnis ses, durch entsprechende Zeug-
durch ver bindliche Einstufungskr ite rien beschr ieben. nisse oder sonstige Ar beitspapier e nachweist.
Bei Dienstgeber n im Ausland ver brachte Vor dienstzei-
( 3 ) Die angeführ ten Tätigkeiten und Ber ufsbilder sind ten sind bei geeignetem – er for derlichenfalls über -
beispielhaft . setztem – Nac hweis unter denselben Vor aussetzun-
gen anzur echnen wie die im I nland zur ückgelegten
( 4 ) Der / Die Ar beitnehmer / in ist dar über hinaus in ei- Vordienstzeiten.
ne Qualifikationsst ufe einzuor dnen.
Die Qualifikationsst ufen werden in Grundstufe, Fach- ( 7 ) Ar beitnehmer / in nen unter 1 8 Jahren und Fer ia-
stufe und Expertenstufe eingeteilt. laushilfen mit abgelegter Matur a sind ungeachtet der
Ar t der ausgeübten Tätigkeit in die Verwendungsgr up-
( 5 ) Die Einr eihung in die Ver wendungsgr upp e und pe 1 einzur eihen. Fer ialaushilfen unter 1 8 Jahr en und
Qualifikation sstufe wir d von der Firmenleitung dem Ferialaushilf en ohne abgelegter Matur a sind ungeach-
2 . Teil dieses Kollektivvertr ag es entspr echend vor ge- tet der Art der ausgeübten Tätigkeit wie Lehr linge im
nommen. Falls in einem Betr ieb ein Betr iebsr at ge- 3 . Lehr j ahr zu entlohnen.
wählt ist, ist die Einr eihung in die Ver wendungsgr upp e
und Qualifikationsst ufe unter seiner Mitwirkung vor- ( 8 ) Der / Die Ar beitnehmer/ in kann j ährlich vom Ar-
zunehmen. Die Einr eihung in die Verwendungsgr up- beitgeber die Überpr üfung seiner Einstufung in die
pe, die Qualifikationsst ufe und die Höhe des Gehaltes Verwendungsgr uppe und Qualifikationsst ufe ver lan-
sowie alle weiter hin eintretenden Ver änder ungen sind gen (zB im Rahmen eines Mitarbeitergespr äches).
dem/ der Ar beitnehmer / in mittels Dienstzettel unmit- Kommt es diesbezüglich zu keinem Einver nehmen,
telbar bekannt zu geben ( siehe Muster für Dienstzet- ist dies vom Ar beitgeber entspr echend zu begr ünden.
tel, Anlage 1 , Seite 2 5 ). Der Betr iebsrat ist auf Ver langen des Ar beitnehmer s/
de r Ar beitnehmerin hinzuzuziehen.
( 6 ) Nachgewie sene tätigkeitsspezif ische Vor dienst-
zeiten entsprechend der jeweiligen Ver wendungs-

§ 2 Geh a ltsb esta n d teile

Der Bezug kann aus fixen und var iablen Bestandteilen mit dem fixen Bestandteil das Mindestgrundgeha lt er-
bes tehen. Der var iable Bestandteil (zB Provisionen) r eicht.
muss jedoch so bemessen sein, dass er zusammen

– 16 –
§3 Geh a ltsa b rech n u ng

( 1 ) Der/ Die Arbeitnehmer / in hat einen Rechtsan- g ) Aufschlüss elung der ver wendeten Abkürzungen
spruch auf eine über sichtliche Abrechnung, aus der und Codenummer n.
hervor geht:
( 2 ) Bei Eintr itt und Ausscheiden eines Ar beitneh-
a ) das Gehalt,
mer s/ e iner Ar beitnehmerin währ end eines Monates
b ) der Ver r echnungsmona t, ist zur Er mittlung des aliquoten Gehaltsteiles das für
den betreffenden Monat gebühr ende Br uttomonats-
c) Über stunden,
geh alt dur ch 3 0 zu dividier en und das Resultat mit
d ) allfällige Zulagen, der Anzahl der Kalendertage zu multiplizieren.

e ) Sonder zahlungen,

f ) Abzü ge und der en Bemessungsgr undl age,

§4 Ko lle k tivvertra g lich e Min d estg ru n d g eh älter für teilzeitb esch ä ft ig te


Arb eitn eh mer / in n en

Bei teilzeitbeschäft igten Ar beitnehmer (inn e)n, soweit durch 1 7 3 zu teilen und dann der so er mittelte Wert
sie diesem Kollektivvertrag unter liegen, ist das bei mit jener Zahl zu multiplizier en, die sich aus der ver-
voller kollektivver tr ag licher Nor malar beitszei t zuste- einbarten Stundenzahl ( Monatsstunden, Wochen-
hende kollektivvertrag liche Mindestgr undgeha lt stunden x 4 ,3 3 ) er gibt.

§5 Ver w en d u n g sg ru p pen

Ve r w e n d u n g sg r u p p e 1 Ka ufmännische und administr ative Ar beitnehmer/ in-


nen:
Tät ig k e i t sm er k m a l e :
Ar b e it n e h m er / in n e n , d i e Hil f st ä t ig k e i t e n v e r- zB:
r ich t e n so w ie Fe r ia l a u sh il f e n g e m ä ß 2 . Te il § 1 Telefonis t( inn)en mit Auskunftser teilu ng oder solche,
Ab s 7 . die zehn oder mehr Nebenstellen bedienen;
Qualifi zierte Hilfskräfte in Bür o, Betr ieb, Lager , Ver-
Kaufmännische und administr ative Ar beitnehmer / in-
sand sowie im technischen und EDV-Ber eich, soweit
nen:
sie nicht auch eine der in Verwendungsgr upp e 3 ge-
zB: nannten Aufgaben ausführ en;
Hilfskr äf te in Bür o, Wer kstätte, Registr atur , Magazin, Tätigk eiten in der Datener fassung zur Eingabe bzw
Lager , Ver sand; Übertragung von Daten auf Datentr äger, einschließ-
Eingeben von EDV- Daten währ end der Anlernzeit lich der Prüfung der eingegebenen Daten;
( höchs tens jedoch für die Dauer von 3 Monaten) ; Ar beitnehm er / innen im Call- Center ( Help Desk) wäh-
Fahrer / innen für Messtätigkeiten. r end der Einarbeitungs- bzw Ausbildungszeit (längs-
tens jedoch für die Dauer von 6 Monaten) .
Ve r w e n d u n g sg r u p p e 2
Ve r w e n d un g sg r u p p e 3
Tät ig k e i t sm er k m a l e :
Ar b e it n e h m er / in n e n , d ie e i n f a ch e , n ich t sch e - Tät i g k e it sm e r k m a l e :
m a t i sch e o d e r m e ch a n isch e Tä t i g k e it e n n a ch Ar b e it n e h m e r / in n e n , d i e a u f g r u n d i h r e r Be r u f s-
g e g e b e n e n Ri ch t l in i e n u n d g e n a u e r Ar b e i t sa n - k e n n t n iss e n a ch a l lg e m e in e n Rich t li n ie n u n d
w e isu n g v e r ri ch t e n , f ür d ie in d e r Re g e l e in e W e isu n g e n Tä t ig k e i t e n im Ra h m e n d e s i h n e n
k u r ze Ein a r b e it u n g sze i t e rf o rd e r l ich i st . Au ch e r st e l lt e n A u f t r a g e s se l b st st ä n d i g e r le d i g e n .
w ä h re n d d er Ei n a rb e i t u n g sze i t i st d i e Ein r e i-
h u n g in d ie v o rst e h e n d e Gru p p e d u r ch zu f üh r e n.

– 17 –
Kaufmännische und administr ative Ar beitnehmer / in- Unter er heblichem Ausmaß ist ein Dr ittel der Normal-
nen: arbeitsze it des Arbeitnehmers/ de r Ar beitnehmer in
an zusehen.
zB:
Übersetze r/ innen, Kaufmänn ische und administr ative Ar beitnehmer/ in-
Telefoni st( inn)en mit r egelmäßiger fr emdsprachiger nen:
Auskunftser teilun g;
zB:
Tätigkeiten in der Datenerfassung und Datenauswer -
Stellvert r eter / innen von Ar beitnehmer (inn e)n der
tung ;
Verwendungsgr uppe 5 .
Ar beitnehmer / in nen im Detailverkauf;
Nachstehende Beispiele gelten für Ber ufseinsteiger /
Ar beitnehmer / innen im Call-Center ( Help Desk) nach
innen nach Abschluss einer ber ufs- bzw facheinschlä-
er folgter Einarbeitungs- bzw Ausbildungszeit.
gig en Univer sität oder einer Fachhochschule, längs-
Nachstehende Beispiele gelten für Ber ufseinsteiger /
tens jedoch für die Dauer von 3 Jahr en:
innen nach absolvier ter höher er ber ufsbildender
Schule, längstens jedoch für die Dauer von 3 Jahren: Ar beitneh mer / innen im Rechnungswesen und Con-
tr olling;
Ar beitneh mer/ innen im Rechnungswesen und Con-
Ar b eitnehmer/ innen in Per sonalverwaltu ng, Personal-
trolling;
verr ech nung und Per sonalentwickl ung;
Ar beitnehmer / innen in Per sonalver waltu ng, Personal-
Sekretär / in, Assistent/ in;
verr ech nung und Per sonalentwickl ung;
Ar b eitnehmer/ innen im Mar keting, Vertr ieb und Ein-
Sekretär/ in, Assistent/ in;
kauf.
Ar beitnehmer / innen im Mar keting, Ver tr ieb und Ein-
kauf. Technis che Arbeitnehmer/ inn en:
Nachstehende Beispiele gelten für Ber ufseinsteiger /
Technis che Arbeitnehmer/ inn en:
innen nach Abschluss einer ber ufs- bzw facheinschlä-
zB: gig en Univer sität oder einer Fachhochschule, längs-
Haustechni ker / innen. tens jedoch für die Dauer von 3 Jahr en:
Nachst ehende Beispiele gelten für Ber ufseinsteiger /
Progr ammi er er / innen;
innen nach absolvier ter höher er ber ufsbildender
Ar bei tnehmer / innen ( Administr ator( i nn) en) in der
Schule, längstens jedoch für die Dauer von 3 Jahren:
System und Datenbankwartung ;
Pr ogr ammi er er/ innen; Ar beitnehmer/ in nen ( Administr ator( i nn) en) in der
Ar bei tnehmer / innen (Administr ator (i nn) en) in der Netzwer k- und Datenbanküber wac hung;
System und Datenbankwar tung ; System- und Produkttechniker / innen;
Ar beitnehmer / in nen (Administr ator (i nn) en) in der Ar beitneh mer / innen im Ber eich der technischen Pla-
Netzwer k- und Datenbanküber wac hung; nung, Err ichtung und War tung der Netzkomponenten.
System- und Pr odukttechniker / innen;
Ar beitneh mer/ innen im Ber eich der technischen Pla- Ve r w e n d u n g sg r u p p e 5
nung,
Tät i g k e it sm e r k m a l e :
Er richt ung und War tung der Netzkomponenten.
Fa ch la u f b a h n : Ar b e i t n e h m e r/ i n n e n , d ie a u f -
g r u n d i h re r u m f a n g r e i ch e n Be r u f sk e n n t n i sse
Ve r w e n d u n g sg r u p p e 4
sch w i e ri g e Tä t i g k e it e n se lb st st ä n d i g u n d f a ch -
Tät ig k e i t sm er k m a l e : li ch v e r a n t w o r t l ich a u sf üh re n
Fa ch la u f b a h n : A rb e i t n e h m e r/ i n n e n , d ie a u f - oder
g r u n d ih r e r Be r u f sk e n n t n i sse sch w ie r ig e Tä t ig -
Füh r u n g sla u f b a h n : Ar b e it n e h m e r / in n e n , d i e
k e i t e n se lb st st ä n d ig a u sf üh r en
r e g e lm ä ßig u n d d a u e r n d m i t d e r Füh r u n g v o n
oder
Ar b e it n e h m e r g ru p p e n ( v o n m in d e st e n s zw e i
Füh r u n g sla u f b a h n : Ar b e it n e h m e r / in n e n , d ie Ar b e it n e h m e r ( i n n e ) n , w o ru n t e r si ch Ar b e it n e h -
r e g e lm ä ßig u n d d a u e rn d m it d e r Ein t e i lu n g v o n m e r / i n n e n d e r Ve r w e n d u n g sg r u p p e 4 b e f i n d e n
Tä t ig k e i t e n v o n m i n d e st e n s 2 Ar b e i t n e h m e r( i n - m üsse n ) b e a u f t r a g t si n d .
n e ) n b e a u f t r a g t si n d , so w ie Ar b e it n e h m e r/ i n -
Kaufmännisc he und administr ative Ar beitnehmer/ in-
n e n , d ie in e r h e b li ch e m A u sm a ß, j e d o ch n ich t
nen:
üb e r w i e g e n d m i t Au f g a b e n a u s d e r Pe r so n al -
v e r a n t w o r t u n g d e r Ve r w e n d u n g sg r u p p e 5 b e - zB:
a u f t r a g t sin d ( = St e l lv e r t r e t e r/ i n n e n v o n Ar- Stellvert r eter / innen von Ar beitnehmer (inn e)n der
b e i t n e h m e r( i n n e ) n d e r Ve r w e n d u n g sg ru p p e 5 ) . Verwendungsgr uppe 6 ;
Ar beitnehmer/ i nnen im Rechnungswesen und Con-
tr olling;

– 18 –
Ar beitnehmer / inn en in Per sonalver waltu ng, Personal- w o r t u n g ( Füh r u n g , Fö rd e r u n g u n d En t w ick lu n g
verr ech nung und Per sonalentwickl ung; v o n A rb e i t n e h m e rg r u p p e n , v o n d e n e n e n t w e d e r
Sekretär/ in, Assistent/ in; 1 Ar b e it n e h m e r / in d e r Ve rw e n d u n g sg ru p p e 5
Ar beitnehmer / innen im Mar keting, Ver tr ieb und Ein- o d e r m in d e st e n s 3 Arb e i t n e h m e r / in n e n d e r
kauf; Ve r w e n d u n g sg r u p p e 4 a n g e h ö r e n ) b e a u f t r a g t
Führung skr äfte mit Per sonal- oder Budgetver antwor t - sin d .
lichkeit.
Kaufmännische und administr ative Ar beitnehmer/ in-
Techni sche Arbeitnehmer/ inn en: nen:

zB: zB:
Pr ogr ammie r er/ innen; Stellvert r eter / innen von Ar beitnehmer (inn e)n der
Ar beit nehmer / innen (Administr ator (i nn) en) in der Verwendungsgr uppe 7 ;
System und Datenbankwar tung ; Ar beitnehmer/ i nnen im Rechnungswesen und Con-
Ar beitnehmer / in nen (Administr ator (i nn) en) in der tr olling;
Netzwer k- und Datenbanküber wac hung; Ar b eitnehmer/ innen in Per sonalverwaltu ng, Personal-
System- und Pr odukttechniker / innen; verr ech nung und Per sonalentwickl ung;
Ar beitneh mer/ innen im Ber eich der technischen Pla- Assistent/ in ;
nung, Err ichtung und War tung der Netzkomponenten; Ar beitnehmer/ in nen im Mar keting, Vertr ieb und Ein-
Führungskr äfte mit Per sonal- oder Budgetver antwor t - kauf;
lichkeit. Führ ung skräfte mit Personal- und Budgetver antwor t -
lichkeit.
Ve r w e n d u n gsg r u p p e 6
Techni sche Arbeitnehmer/ inn en:
Tät ig k e i t sm er k m a l e :
zB:
Fa ch la u f b a h n : A rb e i t n e h m e r/ i n n e n , d ie a u f -
Spezialist ( inn)en im Sinne obiger Tätigkeitsmerkma -
g r u n d i h r e r u m f a n g r e ich e n u n d üb e rd u r ch -
le.
sch n it t li ch e n B e ru f sk e n n t n i sse st r a t e g isch
w ich t ig e Tä t ig k e i t e n se l b st st ä n d ig u n d e ig e n -
Ve r w e n d u n g sg ru p p e 7
v e r a n t w o r t lich a u sf üh r e n . Die se Ar b e it n e h -
m e r/ i n n e n sin d i m Ra h m e n d ie se r Tä t i g k e it e n Tät i g k e it sm e r k m a l e :
l e t zt v e ra n t w o r t li ch im Un t e r ne h m e n u n d t r a g e n Ar b e it n e h m e r / in n e n m it u m f a sse n d e n K en n t -
d a f ür Bu d g e t v e ra n t w o rt u n g n isse n u n d Er f a h ru n g e n i n l e it e n d e n , d a s Un t e r -
oder n e h m e n in ih r e m W i r k u ng sb e r e ich e n t sch e i -
d e n d b e e in f lu sse n d e n St e ll u n g e n .
Füh r u n g sl a uf b a h n : Ar b e it n e h m e r / in n e n , d ie
r e g e lm ä ßig u n d d a u e rn d m i t Pe r so n a lv e r a n t -

§6 Qu a lifi k a tio n sst u fen

( 1 ) Gr u n d st uf e : – aus niedriger en Ver wendungsgr upp en umger eihte


I n die Gr undstufe sind einzustufen: Arbeit nehmer/ innen nach spätestens 1 Jahr ,
– Ber ufseinsteiger/ in nen sowie Schul- oder Studien- – Arbeitnehm er / innen bei Er füllung beider nachste-
abgänger / innen, hender Kr iterien:
– Arbeitne hmer / innen ohne tätigkeitsspezif ische Vor- a) eigenständiges und r outinier tes Handeln inner -
kenntnisse, halb des Tätigkeitsber eic hes und
b) Teilnahme bzw erfolgreiche Absolvier ung inner -
– aus niedr iger en Ver wendungsgr upp en umger eihte
und außerbetrieblich er Weiter bildungsma ßnah-
Arbeit nehmer/ innen bis zu maximal 1 Jahr ( Aus-
men zur Tätigkeitsfestig ung bzw - er weiterung
nahme siehe 2 . Teil § 7 Abs 3 , Seite 2 0 ) .
Die Vorr ückung in die Fachstufe hat j edenfalls mit dem
( 2 ) Fa ch st u f e : Zeitpunkt der Er füllung der Kriter ien zu erfolgen.
I n die Fachstufe sind einzustufen:
( 3 ) Ex p e r t e n st u f e :
– Arb eitnehmer/ innen nach spätestens 3 Jahr en in
I n die Exper tenstufe sind Arbeitnehmer / inn en einzu-
der Gr undstufe der selben Ver wendungsgrupp e,
stufen, welche die entsprechende Anzahl nachstehen-
– alle Arbeitnehmer / inn en mit 3 Jahren nachgewiese-
der Kr iter ien erfüllen:
nen tätigkeitsspezif ischen Vordienstzeiten,
Anzahl der Kr iterien:

– 19 –
Ver wendungsgr upp e 1 und 2 . . . . . . . . . . . . . . 2 Kriter ien d ) v e r a n t w o r t l ich e B e a u f t ra g t e :
Ver wen dungsgruppe 3 und 4 . . . . . . . . . . . . . . 3 Kriter ien Über nahme der Position eines/ einer “ver a ntwor tli-
Ver wen dungsgruppe 5 bis 7 . . . . . . . . . . . . . . .. 4 Kriter ien chen Beauftragten ”, basier end auf den jeweils gül-
tigen gesetzlichen Grundlagen
Kr it e r ie n :
e ) Fa ch k o m p e t e n z:
a ) I n n o v a t io n / Ve r b e sse ru n g sv o r sch l ä g e :
üb er dur chschnittli che Fachkompetenz innerhalb
aktive Gestaltung und Optimierung von Ar beitsab-
der Ver wendungsgrupp e
läufen , soweit nicht Teil der Tätigkeit, ohne Not-
wendigkeit von abteilungsübergr eifenden Tätig- f ) W i sse n u n d Au sk u n f t se rt e il u n g :
keiten über dur chschn ittliches Wissen und Auskunftser -
teil ung zu schnittstellenüb ergr eifenden betr iebsin-
b ) W i sse n sv e r m i t t lu n g :
terne n Abläufen
wieder kehrend e Dur chführung interner ( Ein- )
Schulungen und Über nahme einer Coachingrolle, Die Vorr ückung in die Expertenstufe hat jedenfalls mit
so weit nicht Teil der Tätigkeit dem Zeitpunkt der Er füllung der Kr iterien zu er folgen.

c) Pr o je k t a rb e i t :
wi ederkehrende Mitar beit an abteilungsüber gr eif-
enden Tätigkeiten (Pr ojekte) , soweit nicht Teil der
Tätigkeit

§7 Vo rg a n g sw eise b ei Vo rrück u n g en u n d Umreih u n g en

( 1 ) Er folgt eine Vor rückung inner halb der gleichen ( 3 ) Bei Arbeitnehmer ( inn e) n im Call- Center ( Help-
Ver wendu ngsgruppe, so gebühr t das Mindestgr und- Desk), welche nach erfolgter Einarbeitungs- bzw Aus-
geh alt der höher en Qualifikationsst ufe mit 1 . des Vor- bildungszeit in der Gr undstufe der Verwendungsgr up-
r ückungsmona ts. pe 2 in die Gr undstufe der Verwendungsgr upp e 3 um-
gereiht wer den, betr ägt die maximale Ver weildauer
( 2 ) Er folgt eine Umr eihung in eine höher e Verwen- unte r Anr echnung der Einarbeitungs- bzw Ausbil-
dungsgr up pe aus einer Gr undstufe, so gebühr t das dungszeit 3 Jahr e.
Mindestgr undg ehalt der höheren Gr undstufe mit
1 . des Umr eihungsmonats . ( 4 ) Wenn das neue Lehr j ahr währ end des Monats be-
Er folgt eine Umr eihung in eine höhere Ver wendungs- ginnt, ist die neue, höher e Lehrlingsentschä digung
gr up pe aus einer Fachstufe, so gebühr t das Mindest- mit 1 . des Monats zu gewähr leisten, mit dem das neue
gr undgeh alt der Grundstufe der höher en Verwen- Lehr j ahr beginnt. Diese Regelung ist analog bei Ende
dungsgr up pe mit 1 . des Umreihungsmonats . der Lehr e anzuwenden.
Er folgt eine Umr eihung in eine höhere Ver wendungs- ( Abs 4 gilt ab 1 . Jänner 2 0 0 7 )
gr up pe aus einer Expertenstufe, so gebühr t das Min-
destgr undgeh alt der Fachstufe der höher en Verwen-
dungsgr up pe mit 1 . des Umreihungsmonats .

MIN D ESTG RUN DG EHA LTSTABELLE im Sin n e 2 . Teil § 1

GÜL TI G AB 1 . JÄNNER 2 0 09

in €

Ver w en d u n g sg ru p p en
Qu a lf ik a t io n sst u f en 1 2 3 4 5 6 7
Gr undstufe 1.195,54 1.446,26 1.673,14 1.947,68 2.321,68 2.983,68 3.795,90
Fachstufe 1.315,72 1.590,26 1.840,97 2.145,56 2.554,78 3.294,48 4.200,98
Exper tenstufe 1.470,08 1.774,67 2.055,42 2.401,45 2.858,32 3.688,16 4.702,40

– 20 –
LEH RLING SEN TSCHÄ DIGUNG EN

Die monatliche Lehr lingsentschä digung für Lehrlinge im 1. Lehrj ahr . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . € 436,16
betr ägt im 2. Lehrj ahr . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . € 602,95
im 3. Lehrj ahr . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . € 734,52
im 4. Lehrj ahr . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . € 1.020,46

§8 Üb erg a n g sb estimm u n g en

( 1 ) Alle Ar beitnehmer / inn en, die dem Geltungsbe- Das individuelle Mindestgr undgeha lt dar f j enen Be-
r eich dieses Kollektivver trag es unter liegen, sind bis tr ag nicht unter schreiten, der sich aus dem j eweiligen
spätestens 3 0 . 6 . 2 0 0 1 den Ver wendungsgr upp en Mindes tgrundgehalt “ alt ” er gibt. Das individuelle Min-
und Qualifikationsst ufen unter Berücksichtigung der destgrundgeh alt bleibt solange abgesichert, bis die
Anr echnungsbe stimmungen zuzuordnen. entsprechende Mindestgrundgeha ltsposition “neu ”
Währ e nd des Zeitraums der Über gangsbestimm un- diesem Betr ag entspr icht.
gen dür fen Ver fallsfr isten nicht eingewendet wer den.
( 3 ) Du rch den Umstieg und die dementspr echende
( 2 ) Soweit das neue Mindestgr undgeha lt niedr iger ist Einstufung in das Verwendungsgr upp enschema
als das Mindestgrundgeha lt des Verwendungsgr up- “ neu ” ble iben die I ST-Gehälter unber ühr t, soweit die
penschemas „ alt ”, wir d dieses individuelle Mindest- neuen Mindestgrundgehä lter bzw Mindestgr undge-
gr undgeh alt „alt ” wie folgt abgesicher t: h altsabsicherunge n nicht unter schr itten wer den.

– 21 –
3 . TEIL IST-GEHÄLTER
( 1 ) Das tatsächliche Monatsgehalt - I ST-Bezug ( bei spruchsber ech tigt sind Ar beitnehmer I nne n, die am
Pr ovisionsbe zieher n das Fixum) – der Ar beitnehmer- 3 1 .1 2 .2 0 0 8 in einem aktiven Dienstver hältnis stehen.
I nn en wir d mit Wir kung ab 1 . Jänner 2 0 0 9 um 3 ,6 %
er höht, maximal j edoch um € 1 5 0 ,– ( bei Vollzeitar - ( 2 ) Ber ech nungsgr undlage für diese Er höhung ist das
beits kräften; für Teilzeitarbeitsk r äfte aliquot). An- Dezembergehal t 2 0 0 8 .

ERLÄUTERUN G 1

Bi sh e ri g e r Te x t § 1 ( 1 ) li t b ) : Die Kollektivvertrag sparteien vereinbar en, dass der


„ f a ch l ich : für alle Mitgliedsbetr ieb e des Fachverban- fachliche Geltungsbereich des Kollektiver tr age s dur ch
des der Telekommunikatio ns- und Rundfunkunter- diese gesetzliche Änder ung nicht ver änder t, insbe-
ne hmungen, die konzessionspflic htige Dienste gemäß sonder e nicht er weitert wir d und sich der Kollektivver -
§ 1 4 Telekom- Gesetz* ) erbr ingen sowie für ausgeglie- tr a g daher weiterhin in fachlicher Hinsicht nur auf jene
derte Tochter unternehm en, die über wiegend für das Unter nehmen bezieht, die Dienste er bringen, die von
Mutter unterne hmen Dienstleistungen erbr ingen. ” der Konzessionspflic ht gemäß § 1 4 TKG 1 9 9 7 erfasst
war en.
Die Kollektivver trag sparteien ver einbaren bei unter -
Er lä u t e r u n g :
schiedlich er Auslegung über die Anwendung des Kol-
Dur ch das Bundesgesetz, mit dem ein Telekommuni-
lektivver tr a ges ihre Gesprächsber eits chaft.
kati onsgesetz erlassen wir d (in der Folge TKG 2 0 0 3 )
und das Bundesgesetz über die Ver kehr sarbeits- I n-
spektion und das KommAustria-Gese tz geändert wer-
* ) § 14 ( 1) Einer Konzession bedarf das Erbringen des m obilen
den, BGBl I 2 0 0 3 / 7 0 , tr itt das Telekommunikatio nsge- Spr acht el efondienst es und anderer öffent licher Mobilfunkdienst e
setz 1 9 9 7 , BGBl I 1 9 9 7 / 1 3 4 idF BGBl I 2 0 0 2 / 1 3 4 au- m it t els selbst bet riebene r Mobilkom m unikat i onsnet ze nach Maßga-
be des § 20 TKG.
ßer Kr aft. Dur ch das TKG 2 0 0 3 wir d daher auch die (2) Einer Konzession bedarf des Weit eren das Erbringen folgender
bisher geltende Konzessionspflic ht gemäß § 1 4 TKG Telekom m unikat ionsdiens t e:
1 9 9 7 abgeschafft und dur ch eine Anzeigepflicht für 1. öffent licher Spr acht elefondie nst m it t els eines selbst bet riebene n
fest en Telekom m unikat io nsnet zes und
die beabsichtigte Bereitstellung von öffentlichen Kom-
2. öffent liches Anbiet en von Miet leit ungen m it t els selbst bet r iebe-
munikationsd iensten und -netzen ersetzt. n er fest er Telekom m unikat io nsnet ze.

– 22 –
FACHVERBANDDERTELEKOMMUNIKATIONS- UNDRUNDFUNKUNTERNEHMUNGEN

Mag. Günther SINGER Mag. René TRITSCHER

Obmann Geschäftsführer

Ö STERREICHISCHERGEW ERKSCHAFTSBUND
Gewerkschaftder Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

W olfgangKATZIAN Mag.ªClaudia Kral-Bast

Vorsitzender Geschäftsbereichsleiterin

GEW ERKSCHAFTDERPRIVATANGESTELLTEN, DRUCK, JOURNALISMUS, PAPIER


W irtschaftsbereich Kommunikation

JohannesHOFMEISTER Mag. Bernhard HIRNSCHRODT

BereichssprecherTelekom W irtschaftsbereichssekretär

ÖSTERREICHISCHERGEW ERKSCHAFTSBUND
Gewerkschaftder Post- und Fernmeldebediensteten

Gerhard FRITZ Gerhard MAYERHOFER

Vorsitzender Sekretär

W alter SUMETSBERGER

Zentralsekretär

Wien, am 1 9 . November 2 0 0 8

– 23 –
AN LA GE 1

MUSTER FÜR DIEN STZETTEL

GEMÄSS ARBEI TSVERTRAGSR ECH TS- AN PASSUNGSGESETZ § 2

Gebühr enfr ei gem Erlass BMfF vom 1 . 3 . 1 9 9 4 Zl. 1 0 0 8 5 9 / 2 - I V/ 1 0 / 94

Name und Anschr ift des Arbeitgeber s:

Sta mpiglie

DIEN STZETTEL

( g e m ä ß A r b e it s v e r t r a g s r e ch t s - An p a ssu n g sg e se t z ) AVRAG

I. Herr / Fr au . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .

wohnhaft in . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

gebor en am . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . Staatsbür g er schaft: . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . .

II. Begi nn des Dienstverhältnis ses . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . .

Das Dienstver hältnis ist unbefristet / bis . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . .befr istet ( Nichtzutr effend es streichen!) .

III. Für das Dienstverhältnis findet der Kollektivvertrag für Ar beitnehmer / inn en von Telekom-Unterneh men,
in seiner jeweils geltenden Fassung, Anwendung, sowie alle zwischen Firmenleitung und Betr iebsrat ab-
geschlossenen Betr iebsver einba r ungen in der j eweils geltenden Fassung.

I V. Für die Kündigung des Dienstver hältnis ses gelten die Bestimmungen des Angestelltengese tzes / der Ge-
werbeordnung ( Nichtzutr effend es str eichen!) .

V. Dienstor t: .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

VI . Tätigkeitsinh alt (Dienstver wendun g) : . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .

VI I . Einstufung :

Verwendungsgr up pe: . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .

Qualifikations stufe: . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Kolle ktivver tragliche s Mindestgr undgeha lt: .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . .

Das tatsächlich zur Auszahlung gelangende Br uttomonatsgeha lt betr ägt der zeit € . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . ,
. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . mal j ähr lich zahlbar.

Darüber hinaus hat der / die Ar beitnehmer / in Anspruch auf folgende Entgeltbestandte ile:

– 25 –
1. Zulagen ( pr o Monat . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . , .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . mal j ähr lich zahlbar) .

2. Über stundenpausc hale: € . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . ( pr o Monat . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . ,

. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . mal j ähr lich zahlbar für. . . . . . . . . . . . .. . . . . . . Über stund en) .

3. Pr ovision/ Pr ämie : .. . . . . . . . . . . . . . .. . . .

Der/ Die Ar beitnehmer / in hat Anspr uch auf Einbeziehung dieser Pr ovision/ Pr ämie in die Bemessungs-
grund lage für die Ber echnung der Sonderzahlungen.
Die Zahlung der monatlichen Entgeltanspr üche erfolgt gemäß § 1 5 AngG. Die Fälligkeit der Sonder zahlun-
gen r ichtet sich nach den kollektivver tr ag lichen Bestimmungen.

VI I I . Ur la u b
Für den Urlaub wer den folgende Zeiten ber ücksichtigt:

Der Urlaubsanspr uch betr ägt pr o Dienstjahr . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . Wer ktage/ Ar beits tage, ab dem
. . . . . . . . . . . . .. . . . . . . Dienstj ah r . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . Wer ktage/ Ar beits tage.

I X. Ar b e it sze i t

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit betr ägt . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . Stund en.

X. Der/ Die Arbeitnehmer/ in hat Anspr uch auf Ausfolgung einer Kopie aller für ihn/ sie geltenden Betr iebsver -
einb arungen.
Diese liegen . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . zur Einsichtnahme auf.

XI . Folgende Zeugnisse wur den zwecks Anr echnung von Vordienstzeiten gemäß 2 . Teil § 1 des Kollektivver -
tr ages fr istger echt vorgelegt:

. . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .

. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . .

XI I . Mitarbeiter vor sor gekasse des Ar beitnehmer s/ de r Ar beitnehmerin nach dem BMVG (Name und Adresse) :

. . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . .

. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . , am . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . .

– 26 –
AN LA GE 2

ERGÄ N ZEN DER DIEN STZETTEL FÜR TELEA RBEIT

GEMÄSS § 1 4 D ES KOLLEKTI VVERTRAGES FÜR ARBEI TNEHMER ( I NN EN ) .t i t o I N


TELEKOM - UNTERNEHMEN

Zwischen der Firma . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . ( Arbeitgeber )

und Her r n/ Fr au . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . ( Ar beitneh mer / in)

wird Telear beit an einer außerbetr ieblich en Arbeitsstätte im Sinne des § 1 4 des Kollektivver trag es vereinbar t.

Or t der außer betr ieblich en Ar beitsstätte: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .

NORMAL ARBEI TSZ EI T

a) Die Lage der Nor malar beitszei t r ichtet sich nach der betr ieblichen Normalarbeitszei t.

. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
od er

b) Abweichend von der betr ieblichen Nor malar beitszei t wir d folgende Lage der Normalar beitszei t ver ein-
bar t:
Anme rkung: I m Rahmen der Bestimmungen des Ar beitszeitgeset zes ist auch eine ander e Ver teilung der
Nor malar beits zeit möglich. Die Mitbestimmungsr e chte des Betr iebsr ates bleiben aufr echt.
oder

c) Abweichende Ver einbarung über die Erbr ingung der Nor malar beitszei t: . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . .
Anmer kun g: Selbstbestimmte Nor malar beitszei t kann vereinbart wer den, wenn der tägliche Rahmen der
Nor malar beits zeit, die Dauer und das Höchstausmaß von Über tr agungsmögl ichkeiten und die Dauer und
Lage der fiktiven Normalarbeitszei t ger egelt sind, und im Übr igen die ar beitszeitgeset zlichen Bestimmun-
gen eingehalten werden.
oder

d) Die Normalarbeitszei t wir d wie folgt zwischen betrieblicher und außer betr ieblich er Ar beitszeit aufgeteilt.

MEHRA RB EI T:
Überstunde n und Mehr arbeit an der außer betr ieblich en Ar beitsstätte wer den nur ver gütet, wenn sie ausdr ücklich
ange ordnet wer den.

ARB EI TSZE I TA UFZEI CHNUNGEN :


Alle geleisteten Ar beitszeiten sind von dem/ der Ar beitnehmer/ in aufzuzeichnen, soweit die Ar beitszeit von dem/
der Ar beitnehmer/ in bestimmt wir d. Pr ivat bedingte Unterbr echungen der Ar beitszeit sind dabei festzuhalten.
Der / Die Ar beitnehmer / in hat die Aufzeichnungen unmittelbar nach dem Monatsletzten vor zulegen.

Folge nde Tätigkeiten wer den in Telear beit verr ichtet: . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Folgende für die Arbeitsleistung notwendige dem er gonomischen und sicher heitstechn ischen Standar d entspr e-
chende Ar beitsmittel wer den vom Ar beitgeber für die Zeit der Tätigkeit an der außer betrieblich en Ar beitsstätte
zur Verfügung gestellt: . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . .

. . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . .
Diese Arbeitsmittel werden vom Arbeitgeber installier t und gewar tet.
Der / Die Ar beitnehmer / in ist verpflichtet, diese Ar beitsmittel nur im Rahmen der ver einbar ten Telearbeit zu benut-
zen und die Benützung dur ch Dritte auszuschließen. Die zur Ver fügung gestellten Arbeitsmittel sind bei Beendi-

– 27 –
gung der Telearbeit bzw über Auffor der ung des Arbeitgeber s dem Arbeitgeber unver züglich zurückzustellen bzw
ihm zu er möglichen, die Arbeitsmittel zu über nehmen.

AUFW A NDSERSTATTUNG:

a) Folgende dur ch die außer betrieblich e Ar beitsstätte er for der lichen Aufwendungen werden dem/ der Ange-
stellten er stattet:

. . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . .

. . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. .

b) Der Aufwandser satz wir d wie folgt pauschaliert:

. . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . .

HAFTUNG:
Der / Die Angestellte ist verpflichtet, die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel so zu verwahr en, dass eine Beschä-
digung dur ch Dr itte möglichst ausgeschlossen ist.
Auf den Schutz von Daten und I nfor mationen ist in gleicher Weise zu achten und zu sorgen, wie dies für den Be-
trieb vorgesehen ist. Ver trauliche Daten, I nfor mationen und Passwör ter sind so zu schützen, dass Dr itte keine Ein-
sicht und keinen Zugr iff nehmen können.
Für Schäden, die der / die Ar beitnehmer / in dem Ar beitgeber im Zusammenhang mit dem Betr ieb der außer betrieb-
lichen Ar beitsstätte zufügt, haftet er / sie nach den Bestimmungen des Dienstnehmer haft pflichtgesetzes. Dies gilt
auch für die im gemeinsamen Haushalt mit dem/ der Arbeitnehmer/ in lebenden Personen.

KONTAKT ZUM BETRI EB:


Der Ar beitgeber ist verpflichtet, den Telearbeitnehmer ( inne)n hinsichtlich Aus- und Weiterbildungsan gebot die
betr ieblichen I nfor mationen zukommen zu lassen. Der Ar beitgeber ist dar über hinaus verpflichtet, die Ar beitneh-
mer / in nen an einem vor handenen, gemeinsamen betr ieblichen I nfor mationssyst em teilnehmen zu lassen.
Beendigun gsmöglichkeit der Telear beit ( gilt nur in Fällen, in denen dieT elear beit während eines aufr echten Ange-
stelltenver hältnisses im Betrieb ver einbar t wir d und der / die Ar beitnehmer / in die Räumlichkeit für die außer bet-
r ieblic he Ar beitsstätte zur Verfügung stellt) :

. . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . .. . . . . .
Die Telear beit kann bei Weiter bestand des Dienstver hältnis ses von beiden Seiten unter Einhaltung einer dr eimo-
natigen Ankündigungsfr is t eingestellt wer den. Aus wichtigen Gründen, wie Verlust der Wohnung vor diesem Zeit-
punkt, ver kür zt sich die Ankündigungsfr is t entspr echend.

SON STI GE VEREI NBARUNGEN:

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . .. . . . . .

. . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . .. . . . . .

. . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . .. . . . . .

ANMERKUNGEN:
Ein Dienstzettel ist nur insoweit notwendig, als die obigen Gegenstände nicht dur ch Betriebsvereinba r ung gere-
gelt sind. Der Dienstzettel kann daher überhaupt entfallen oder entspr echend verkür zt werden.

– 28 –
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Familienn ame ................................. ................................... Vorname. ......................... .............................. ˆ Frau ˆ Herr

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Derzeitige Tätigkeit ................. ......................................... ˆ Ich war bereits Mitglied der Gewerkschaft von/ bis ................. ...........
Ihre Angaben werden streng vertra ulich behandelt und unterliegen dem Da tenschutz . Nach Zusendung Ihrer Anmeldebestätigu ng
haben Sie unter Verwendung Ihrer Mitgliedsnummer die Möglichkeit, sämtliche für Sie wichtigen Informationen wie Kollektivvertra g,
Informationen zu aktuellen Themen, Aktivitäten unserer Interessengemeinschaft, etc., einzuholen. Unsere Internetadresse: w w w .gpa -djp.a t

Beschäftigt bei Firma (bzw. Schule/ Universit ät) ................. ........................................... Dienstort....................................................

Anschrift ................. ................................................ ................................................ ................................................ ...................

Branche ................................. ................................................ ................................... W erberIn-Mitglie dsnummer. .........................

Die Betra gsza hlung erfolgt m it Einzugserm ä chtig ungsverfa hren .


Hiermit ermächtige ich Sie w iderruflich , die von mir zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos mittels Lastschrift
einzuziehen. Damit ist auch meine kontoführende Bank ermächtigt, die Lastschriften einzulösen, wobei für diese keine Verpflicht ung zur
Einlösung besteht, insbesondere dann, wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist. Ich habe das Recht, innerhalb von
42 Kalendertag en ab Abbuchungstag ohne Angabe von Gründen die Rückbuchung bei meiner Bank zu veranlassen. Ich ermächtige die
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) den folgenden Mitgliedsbeitrag (= 1 % meines Brutto-
gehaltes/ Bruttolohnes, meiner Bruttolehrlingse ntschädigung bzw. Grenzbeitrag) von meinem unten angeführten Konto einzuziehen:

Höhe des monatlichen Beitrages: EUR

ˆ monatlich ˆ alle 2 Monate ˆ jedes Quartal ˆ 1/ 2 jährlich ˆ jährlich (Schüler-/ StudentInnen, Zweitmitgliedsch aft)

Konto-Nr. Geldinstitut ................................................. .........Bankleitzahl


Im Jänner jeden Kalenderjahres erhalte ich gemeinsam mit der Finanzamtsbestätigung eine Information für die Anpassung meines
Beitrages. Basis für den Prozentsatz der Anhebung ist ein gewichteter Durchschnitt von bestimmten Kollektivvertrag sabschlüssen der GPA-
DJP innerhalb eines Beobachtungszeit raumes von 12 Monaten. Sollte ich mit der Anpassung nicht einverstanden sein, habe ich die
Möglichkeit, mit dem beigelegten Formular den tatsächlich gültigen Mitgliedsbeitrag bekannt zu geben.
N ur a nk reuzen w enn ein Betriebsa bzug gew ünscht w ird:
ˆ Betriebsab zug - da in meinem Betrieb ein Betriebsabzug möglich ist, erkläre ich mich einverstanden, dass mein Gewerkschaftsbei trag
durch den Arbeitgeber (Dienstgeber) von meinem Gehalt/ Lohn, meiner Lehrlingsentschä digung abgezogen wird. Ich ermächtige den
Arbeitgeber, alle im Zusammenhang mit der Betragseinhebung erforderlichen personenbezogenen Daten im Sinne des DSG § 18 (1) bzw.
§ 7 (1) an die GPA-DJP zu übermitteln. Sollte ich den Gehalts/ Lohnabzug, Lehrlingsentschädigungsabzug im Betrieb nicht mehr wünschen
oder ich aus dem Betrieb ausscheiden, kann die Zahlungsart ohne Rücksprache auf Einzugsermächtigungsverfahren umgestellt werden. Ich
habe das Recht, innerhalb von 42 Kalendertagen ab Abbuchungstag ohne Angabe von Gründen die Rückbuchung bei meinerBank zu ver-
anlassen.

Beitrittsm ona t/ - ja hr

............. ................................ ................................................ ................................................ ...........


Da tu m / Unterschrift (Diese Unterschrift gilt gleichzeitig als Berechtigung für o.a. Einzugsermächtig ungsverfahren.)

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