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Ethik – Prüfung

Allgemeine INFOS
Frage: An die die Prüfung schon geschrieben haben, wie ist sie aufgebaut?
Du bekommst 3 blöcke mit jeweils 3 (ich glaube, es waren 3, vlt aber auch 4) fragen. Aus jedem der
blöcke kannst du dir eine aussuchen und dann ein essay dazu schreiben
2-5 seiten waren das für die erörterung I think. Aber mach dir mit der seitenlänge keinen stress. Ich
hab meistens so 1.5-2 seiten gschrieben und ich hatte eine 1 also easy.

Frage 18:

Die Methode RG besagt, Kohärenz wird hergestellt im Falle eines engen RGs, wo Urteile gemacht
werden über bestimmte Fälle mithilfe von Prinzipien und Regeln. Im Falle eines weiten RG, sind
theoretische Überlegungen nötig, weil diese für die Akzeptanz der Urteile und Prinzipien relevant
sind. Zwar sind alle Elemente revidier- und reflektierbar, aber es gibt anfängliche Überzeugungen,
die eine hohe Glaubwürdigkeit und Akzeptanz haben, und jene anfänglichen Überzeugungen fließen
natürlich in das Urteil mithinein oder sind in vielen Situationen die Basis für unser Urteil jedoch
auch, weil bestimmte Argumente als eine Art 'beste Erklärung' dienen.

Die Methode lässt in der Tat Vorurteile rationalisieren, und gegen diese Methode kann man einen
Einwand erheben indem man sagt, dass die Elemente (Überlegungen, Überzeugungen, Prinzipien,
Regeln) zwar revidierbar sind, aber man diese auch revidieren sollte/muss. Wenn man dies nicht tut,
werden die anfänglichen Überzeugungen wieder unser Urteil lenken. Es wäre also notwendig, wenn
wir tatsächlich all unsere Überzeugungen, Überlegungen, Prinzipien und Regeln revidieren und
reflektieren.

Frage 22 hat denke ich was mit dem zweiten Problem des Schwellenwerts zu tun, nämlich mit der
normativen Signifikanz: Die Idee ist, dass Grundbedürfnisse üblicherweise erfüllen werden können
sollten, und jene wichtiger sind als nicht-grundbedürfnisbezogene Präferenzen.

Frage 22 wird aber eh mit Frage 21 kombiniert.

Falls es jemanden, der die Prüfung heute (31.01.2019) nicht gemacht hat, interessiert, was
gekommen ist:

3,4,13
10,15,20
18 (leicht abgewandelt), 20, 21+22 (kombiniert zu einer Frage)
Die Fragen waren wirklich sehr ähnlich wie die möglichen Prüfungsfragen, die meisten waren sogar
ganz gleich. Ich hab nicht alle ganz aufmerksam durchgelesen, also kanns sein, dass noch wo was
abgewandelt oder leicht verändert war, wo ich es nicht dazugeschrieben hab.
Universalisierbarkeit... gegeben wenn keine Eigennamen, kein indexalischer Ausdruck,....?
oder schon?
Da gehen die Meinungen irgendwie auseinander…
kommt denk ich drauf an; wenn du zb „Gott“ als Eigenname definierst wären beide bsp nicht
universell aber „Jeder muss Gott gehorchen“ ist trz was anderes als „Jeder muss seinem Gott
gehorchen“ - Eigenname ist dann in beiden aber das eine ist nicht gleich universalisierbar wie das
andere.

Universalisierbarkeit ist daran geknüpft, dass es keine Eigennamen und indexikalischen Ausdrücke
enthält - also so wie du geschrieben hast :)

Zitat dazu aus dem Buch von Birnbacher "Universalisierbarkeit bedeutet, dass moralische Urteile
Handlungen ausschließlich aufgrund von Faktoren bewerten, die durch Ausdrücke von logisch
allgemeiner Form ausgedrückt werden können"