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FORSCHUNG

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Michael Kirch

Sprachenlernen
mit dem Fernsehen
Können Programme das Lernen einer zusätzlichen Sprache fördern?

Fernsehprogramme können die na- sen, Schreiben, Hörverstehen, Hör- menbedingungen dieses Sprachen-
türliche Begabung von Kindern, sehverstehen und Sprechen) noch lernens denen des Erstspracher-
Sprachen zu lernen, unterstützen: nicht untersucht wurde, so kann auf werbs in möglichst hohem Maße
Gerade junge Kinder werden spie- Grundlage existierender Studien den- ähneln, kommt die Begabung der
lerisch mit Fremdsprachen ver- noch vermutet werden, dass Kinder Kinder, eine zusätzliche Sprache
traut, wenn für sie bedeutsame so- unter bestimmten Voraussetzungen zu erlernen, zur Geltung. Dabei
ziale Situationen gezeigt werden. wesentliche Teilfertigkeiten der zu erwerben Kinder Sprache im Kon-
Weitere Faktoren fördern den erlernenden Sprache mithilfe des takt mit ihren Mitmenschen, die
Lernerfolg. Fernsehens erwerben können. ausschließlich in der Zielsprache
sprechen. Sie gebrauchen Sprache
Wie lässt sich der Lernerfolg in in konkreten Situationen, die sie

I
mmer mehr Eltern wünschen sich, den durchgeführten Studien nur dann bewältigen können, wenn
dass ihre Kinder frühzeitig eine erklären? sie sich bemühen zu verstehen und
erste Fremdsprache erlernen. Der Drei Faktoren scheinen das Erlernen sich gleichsam verständigen kön-
Zulauf bei privaten Instituten, wie einer Sprache mit dem Fernsehen be- nen. »Immersives Fremdsprachen-
dem von Helen Doron, aber auch die sonders zu begünstigen: lernen« versucht eine Lernsituati-
Zunahme an Fremdsprachenangebo-  Kinder verfügen on zu schaffen, die der
ten in regulären Kindergärten sind ein über eine große Be- des Erstspracherwerbs
Hinweis dafür.1 gabung, Sprachen ähnelt. Im Rahmen von
Ob Kinder im Kindergarten und Vor- zu lernen. Dabei Early Total Immersion
schulalter mithilfe von Fernsehsen- scheint der zusätz- Programs werden Kin-
dungen eine erste Fremd- oder Zweit- liche Sprach- der in Kanada während
sprache erwerben können, ist nach erwerb, entgegen der ersten zwei bis vier
Kenntnisstand des Autors noch mit früherer Annah- Grundschuljahre in al-
keiner Studie umfassend belegt wor- men, keine Mehr- len Fächern in der Ziel-
den. Die wenigen existierenden Stu- belastung darzu- sprache unterrichtet.
dien untersuchen jeweils unterschied- stellen (vgl. Lan- Bei teilimmersiven
liche Teilfertigkeiten. So lag bei- desstiftung Baden- Konzepten ist der An-
spielsweise der Schwerpunkt der Stu- Württemberg teil des Unterrichts, der
die über die Sendung Dora the Ex- 2006), durch den in der zu erlernenden
plorer beim Wortschatzerwerb (vgl. der Erwerb der Sprache gehalten wird,
Linebarger 2001). Die Arbeiten von Erstsprache bzw. der Mutterspra- auf ca. 70 % der gesamten Unter-
Speck-Hamdan und Kirch untersuch- che erschwert wird (vgl. Tracy richtszeit beschränkt (vgl. Burmei-
ten hingegen das Hörverstehen und 2008). Vielmehr geht man heute ster/Pasternak 2004). Wenn Kin-
Hörsehverstehen (vgl. Speck-Ham- davon aus, dass dadurch neben der der eine andere Sprache sprechen
dan/Kirch 2007). Sprache auch andere soziale und als die landesübliche Hauptspra-
Wenngleich der zusätzliche Sprach- kognitive Fähigkeiten gefördert che, spricht man vom »Zweit-
erwerb mithilfe von Fernsehprogram- werden (vgl. Franchescini 2003). spracherwerb«. Die Lernsituation
men in all seinen Teilfertigkeiten (Le-  Insbesondere dann, wenn die Rah- des Zweitspracherwebs kann für
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sich genommen als immersiv be- Insbesondere das Sprachenlernen mit lich beeinflussen verschiedene qua-
schrieben werden, wenn Kinder TV-Sendungen, die in der Zielspra- litative Kriterien den Lernerfolg. Die-
ausreichend Zeit mit der zu erler- che ausgestrahlt werden, entspricht se lassen sich auf Grundlage der Zu-
nenden Sprache verbringen und dem didaktischen Konzept des Con- schauereigenschaften, von Erkennt-
ausreichend integriert sind. tent and Language Integrated Learn- nissen über das Lernen im Allgemei-
 Auch die Art und Weise des frü- ing und ist ein Bestandteil immersi- nen, über das Lernen des spezifischen
hen Fremdsprachenlernens ist eine ven Lernens (vgl. Curtain/Dahlberg Inhalts und die Möglichkeiten des
mögliche Erklärung für den be- 2004). Im Mittelpunkt steht dabei Mediums entwickeln.
schriebenen Lernerfolg. Zu Be- nicht die Sprache an sich, sondern Allgemeine Qualitätskriterien für das
ginn lernen Kinder eine zusätzli- andere Inhalte, die mithilfe der Spra- Lernen mit dem Fernsehen, wie sie
che Sprache vornehmlich rezeptiv. che vermittelt werden. von Speck-Hamdan lerntheoretisch
Sie durchlaufen eine sogenannte
»silent period«, die bei jedem Kind
sehr individuell auftritt und unter-
schiedlich lang dauert (vgl.
Schmid-Schönbein 2001). Selbst
wenn Kinder in dieser frühen Pha-
se wenig sprechen, erscheint es für
den Spracherwerb förderlich zu
sein, wenn die Erwerbssituation
eine bidirektionale Kommunika-
tion zulässt und vielfältige auditi-
ve und visuelle Verstehenshinwei-
se anbietet. Kinder entscheiden
selbst, wann sie in der zu erlernen-
den Sprache zu sprechen begin-
nen. Zwingt man Kinder jedoch zu
früh zur eigenen Sprachproduk-
tion, kann sich dies negativ auf den
Spracherwerb auswirken.
Lernerfolg beim Sprachenlernen mit
dem Fernsehen wird nicht ausschließ-
lich von den Lerner- bzw. Zuschau- Weiterhin zeigt sich, dass der Film abgeleitet wurden, lassen sich auch
ereigenschaften beeinflusst. Das bzw. das Fernsehen es verstehen, die auf die Zielsetzung des Sprach-
Fernsehen scheint in vielerlei Hin- Emotionen der Zuschauer anzuspre- erwerbs adaptieren. Dies ist insbeson-
sicht der Eigenart des frühen Fremd- chen. Dieser Aspekt ist in Studien dere dann gerechtfertigt, wenn es sich
sprachenlernens von Kindern zu ent- über das Sprachenlernen mit dem um Sendungen in der Zielsprache
sprechen. So kann im Film bzw. Fernsehen bisher nur am Rande un- handelt, die in erster Linie Inhalte the-
durch den Film eine Lernsituation tersucht worden, dennoch lassen die- matisieren und nicht die zu erlernen-
geschaffen werden, die vielfältige se Ergebnisse, wie auch inhaltsunab- de Sprache selbst.
Verstehenshinweise anbietet. Neben hängige Arbeiten über die Bedeutung Das Prinzip der lebensbedeutsamen
der Sprache, der Mimik und Gestik von Emotionen für das Lernen, die Einbettung ist auch für den Sprach-
der DarstellerInnen werden Kontex- Vermutung zu, dass auch beim Spra- erwerb von Bedeutung. Wie beim Er-
te geschaffen, durch die das Verste- chenlernen mit dem Fernsehen Lern- werb der Muttersprache lernen Kin-
hen erleichtert wird. Film bzw. Fern- erfolg wesentlich vom Einfluss posi- der eine Sprache dann besonders
sehen als Hörsehmedium begünsti- tiver Emotionen abhängt (vgl. Spit- leicht, wenn dies in für sie bedeu-
gen das, im Rahmen des frühen Spra- zer 2002). tungsvollen Kontexten geschieht.
chenlernens, bedeutungsvolle Hör- Dies ist im Fernsehen eher in narrati-
sehverstehen. Wie kann Fernsehen Sprachen- ven Formaten möglich.
Wenn Kinder mit dem Fernsehen eine lernen unterstützen? Für das Sprachenlernen ist es hilf-
Sprache lernen, werden sie nicht zur Ob Kinder mithilfe von Fernsehsen- reich, wenn die Komplexität von
eigenen Sprachproduktion gezwun- dungen eine zusätzliche Sprache er- Sprachsituationen reduziert wird,
gen. Individuelle Lernwege werden werben können, hängt nicht nur von ohne dass sie künstlich wirken. Dies
damit respektiert. der Quantität des Inputs ab. Zusätz- kann im Fernsehen dadurch erreicht
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werden, dass die AkteurInnen einer werden, die dem Zuschauer weitest- gegenseitigen Austausch mit anderen
Sendung möglichst nacheinander gehend unbekannt ist. Fisch emp- ZuschauerInnen zum Ausdruck kom-
sprechen und Sprache nicht von Hin- fiehlt, dass die Distanz zwischen edu- men. Diese Co-Viewing-Effekte ver-
tergrundgeräuschen überlagert wird. kativen und narrativen Inhalten einer bessern den Lernerfolg erheblich und
Ist die verwendete Sprache einfach Sendung möglichst gering gehalten können offenbar durch Hinweise am
und langsam, erleichtert dies den werden sollte, um auf diese Weise das unteren Bildschirmrand unterstützt
Lernprozess zusätzlich (vgl. Speck- Verstehen zu optimieren. Diese For- werden (vgl. Fisch 2007, Götz 2008,
Hamdan 2004). derung lässt sich auch auf die Situa- Götz in diesem Heft).
Das Prinzip der vielfältigen An- tion des Sprachenlernens übertragen. Dass Wiederholungen auch das Spra-
schlussmöglichkeiten hat beim Spra- Inhalt, Sprache und Kontext werden chenlernen mit dem Fernsehen posi-
chenlernen mit dem Fernsehen eine verständlicher, wenn sich der eduka- tiv beeinflussen, überrascht nicht.
inhaltliche und eine sprachliche tive Inhalt und die Geschichte einer Interessant sind die vielseitigen Mög-
Komponente: Je häufiger Zuschaue- Sendung gegenseitig unterstützen. lichkeiten dieses Mediums, Wieder-
rInnen ihr Vorwissen mit den präsen- Die Zielsetzung, möglichst altersge- holungen umzusetzen. Werden zum
tierten Inhalten verknüpfen können mäße Inhalte und eine altersgemäße Beispiel Sendungen in der Zielspra-
und je häufiger sie Hinweise erhal- Sprache zu verwenden, entspricht che mehrfach wiederholt, führt dies
ten, durch die sie Sprache verstehen, dem in der Didaktik bekannten Prin- bei den Zuschauern nicht zu Lange-
desto wahrscheinlicher ist es, dass zip der »Passung«. Diese lässt sich weile. Die ZuschauerInnen scheinen
Kinder ihr Lernen als erfolgreich er- auch auf den Spracherwerb übertra- vielmehr mit jeder Wiederholung
leben. gen. Inhalt und Sprache müssen sich mehr zu verstehen und dadurch je-
an den Lerner- bzw. Zuschauereigen- weils eine neue, eine andere Sendung
schaften orientieren (vgl. Fisch zu sehen (vgl. Speck-Hamdan/Kirch
Lernen mit dem Fernsehen
2004). 2007).
ist fehlerfreundlich Im Rahmen eigener Studien konnte
nachgewiesen werden, dass Kinder
Wiederholung fördert das
Lernen mit dem Fernsehen ist fehler- auch beim Sprachenlernen mit dem
freundlich und beeinflusst daher auch Fernsehen keine passiven Zuschaue- Verstehen
den Spracherwerb. Niemand lacht rInnen bzw. LernerInnen sind (vgl.
den Zuschauer bzw. Lerner aus, nie- Speck-Hamdan/Kirch 2007, Calvert Neben der Wiederholung der Sen-
mand korrigiert oder ermahnt zu 2007, Speck-Hamdan in diesem dung selbst kann der zentrale, inhalts-
mehr Aufmerksamkeit oder intensi- Heft). Es zeigt sich vielmehr, dass tragende Wortschatz innerhalb einer
verem Üben. Sämtliche Maßnahmen, Kinder auch an Sendungen aktiv teil- Episode selbst mehrfach wiederholt
die diese, den Lerner annehmende nehmen, die in einer Sprache ausge- werden. Dabei ist wichtig, dass dies
und anerkennende Atmosphäre unter- strahlt werden, die ihnen zunächst immer in sinnvollen und wechseln-
stützen, erleichtern das Lernen (vgl. fremd ist. Dies erscheint für das Spra- den Kontexten geschieht. Darüber
Speck-Hamdan 2004). chenlernen wichtig, da nachgewiesen hinaus kann die Wiederholungshäu-
Mit diesem Aspekt eng verknüpft ist werden konnte, dass neben der Auf- figkeit dadurch erhöht werden, dass
das Identifikationspotenzial der Cha- merksamkeit auch der Grad der Teil- Wortschatz bzw. bestimmte Rede-
raktere einer Sendung. Niemand hört nahme an einer Sendung den Lern- wendungen über die gesamte Serie
gerne jemandem zu, den er nicht mag, erfolg beeinflusst (Kirch 2009, in hin immer wieder aufgegriffen wer-
noch bemüht man sich dann, sein Druck). Insofern ist zu erwarten, dass den.
Gegenüber zu verstehen. Formate, die ihre ZuschauerInnen Alle Maßnahmen, die dazu beitragen,
Weitere Qualitätskriterien für den direkt ansprechen und zum Mit- oder das Verstehen der Sprache zu erleich-
Spracherwerb mit dem Fernsehen las- Nachmachen anregen, auch den tern, erhöhen den Lernerfolg. Das
sen sich auf Grundlage des von Fisch Spracherwerb verbessern. einfache Übersetzen mag das sim-
entwickelten »Capacity Models« ab- pelste, aber selten das beste Mittel
leiten (vgl. Fisch 2004). Dabei geht sein, um dies zu erreichen. Es konn-
Aktive Auseinandersetzung
der Autor davon aus, dass alle Pro- te nachgewiesen werden, dass Metho-
gramme aus edukativen und narrati- verbessert den Lernerfolg den wie die Integration von Sprache
ven Inhalten bestehen. Im Zusam- und Bewegung (»Total Physical Re-
menhang mit dem vorliegenden Ar- Die Teilnahme und aktive Auseinan- sponse«), die sich in der Englisch-
tikel sind diese Prämissen noch da- dersetzung mit einem Programm didaktik bewährt haben, auch beim
durch zu ergänzen, dass beide Inhalts- muss sich nicht allein auf die Sen- Sprachenlernen mit dem Fernsehen
formen in einer Sprache ausgestrahlt dung beziehen, sondern kann auch im funktionieren (vgl. Kirch 2009).
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Der Spracherwerb wird auch dadurch hen Mehrsprachigkeit – 11 Thesen, unter: http://
unterstützt, wenn TV-Sendungen zu- ANMERKUNG www.sagmalwas-bw.de/projekt01/media/pdf/Mann-
heimer_Erklaerung.pdf
nächst in der zu erlernenden Sprache
1 Doron, H. (2008). Early English, www.helen Linebarger, D. L.: Summative evaluation of Dora
gezeigt und im Anschluss daran auf doron.com. the Explorer, Part 1: Learning outcomes. Kansas
Deutsch wiederholt werden. Kinder City: KS Media & Technology Projects, ABCD
Ventures, Inc. 2001.
stellen während der ersten Rezeption
Speck-Hamdan, A.; Kirch, M.: One, two, three mit
unbewusst Hypothesen über die Be- Dora, Elefant und Co. Englisch lernen im
deutung des Gesehenen auf und Vorschulalter – Sendungskonzepte im Vergleich. In:
TelevIZIon, 20/2007/1, S. 18-23.
verifizieren diese mithilfe der Wie- LITERATUR
Speck-Hamdan, A.: Wie Kinder lernen. In:
derholung auf Deutsch (vgl. Speck- TelevIZIon, 17/2004/1, S. 4-9.
Hamdan/Kirch 2007). Burmeister, P.; Pasternak R.: Früh und intensiv:
Englische Immersion in der Grundschule am Bei- Spitzer, M.: Lernen: Gehirnforschung und die Schu-
Es ist zu erwarten, dass eine TV-spe- spiel der Claus-Rixen-Grundschule in Altenholz. In: le des Lebens. Heidelberg, Berlin: Spektrum 2002.
zifische didaktische Aufbereitung des fmf-Landesverband Schleswig-Holstein (Hrsg.): Tracy, R.: Wie Kinder Sprachen lernen. Und wie
Mitteilungsblatt August 2004. wir sie dabei unterstützen können. 2. Aufl. Tübin-
Seherlebens in Form von »Pre-«, gen: Francke 2008.
Calvert, S.; Strong B. L.; Jacobs, E. L.; Conger, E. E.:
»While-« und »After-Listening«-Auf- Interaction and participation for young Hispanic and Vierheilig, A.: Lehr- und Lernpotentiale des Films
gaben weiterhin helfen kann, den Caucasian girls’ and boys’ learning of media. In: im Rahmen des Fremdsprachunterrichts an Grund-
Media Psychology, 9/2007/2, S. 431-445. schulen, Zulassungsarbeit für das 1. Staatsexamen,
Lernerfolg beim Sprachenlernen mit München (im Druck).
Curtain, H.; Dahlberg C. A.: Languages and
dem Fernsehen zu intensivieren. Ver- Children: Making the match. 3. Aufl. Boston, MA:
schiedene Umsetzungsformen wer- Allyn & Bacon 2004.
den dazu gerade an der Ludwig-Ma- Fisch, S.: Children’s learning from educational
ximilians-Universität München television: Sesame Street and beyond. Mahwah, NJ
u. a.: Erlbaum 2004.
getestet (vgl. Vierheilig 2009). Fisch, S.: Die »Mommy bar«: Wie Eltern und Vor-
Die Ausführungen in diesem Artikel schulkinder beim Fernsehen mehr miteinander re-
unterscheiden nicht explizit zwischen den. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 44-46.
Fremdsprachenerwerb und dem Franchescini, R.: Viele Wege führen zum Ziel: Er-
fahrungen und Anregungen aus der Beobachtung DER AUTOR
Zweitspracherwerb, da davon ausge- des Frühfranzösischunterrichts im Saarland. In:
gangen wird, dass die vorgetragenen Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Michael Kirch,
des Saarlandes (Hrsg.): Frühes Lernen und Bildung
Erkenntnisse auf beide Sprach- im Kindergarten. Saarbrücken: SDV 2003. Lehrer und Me-
erwerbssituationen gleichermaßen Götz, M.: Elterninformationen zum Elternticker.
diendidaktik-Do-
zutreffen. unter: www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/Eltern- zent, ist wiss. Mit-
Die Lernerfolge der Kinder beim information_Elternticker_neu.pdf. arbeiter am De-
Sprachenlernen mit TV-Sendungen Kirch, M.: Englisch lernen mit dem Fernsehen: Eine partment für Päd-
Studie über die Eignung des Fernsehens im Rah- agogik und Rehabilitation an der
sind teilweise beachtlich. Gemessen men des frühen Fremdsprachenerwerbs am Beispiel
der Sendung Something Special. Münster (im
Ludwig-Maximilians-Universität
daran ist es erstaunlich, wie wenig in München. Er verfasste seine
Druck).
diese Möglichkeiten im Rahmen for- Doktorarbeit zum Thema Sprach-
Landesstiftung Baden-Württemberg (Hrsg.):
meller und informeller Bildung ge- Kongress »Frühe Mehrsprachigkeit: Mythen – Ri- lernen und Fernsehen.
nutzt werden. siken – Chancen«; Mannheimer Erklärung zur frü-

IMPRESSUM
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