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ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

" Jede
Welt- oder Lebensentstehungstheorie, in der Jesus nicht als
Quelle und Urgrund des Lebens erwähnt wird, ist somit ein
totes Gebilde, das an dem Felsen Jesus zwangs läufig zersche l-
len muss.

Die Evolution ist somit einer der größten Irrtümer der


Weltgeschichte und hat Millionen von Menschen in den
Abgrund des Unglaubens gerissen . Was viele Ze itgenossen
leider nicht bedenken: Dem Abgrund des Unglaubens fol gt
jenseits der Todesmarke der Abgrund der ewigen Verlorenhei t
(Hölle). Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass
dem wirklich en Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln
"Danke, Jesus!" gehu ldigt wird.
Viel e wissen nichts davon, dass Jesu s
Christus uns ein großartiges Angebot ge-
macht hat. Er hat gesagt "Ich bin die Tür"
Uohannes 10,9), und damit meinte er den
Eingang zum Himmel. Wer sich zu ihm
hinwendet, der hat das ewige Leben.

Direktor und Professor a. D.


Dr.-In g. Wern er Gitt

Am Hofe 2; D-29342 Wien hausen


Tel.: 0 5149/9891 -0; Fax:-19
Homepage: bruderhand.de; E-Mai l: bruderhand@bruderhand.de
© 2009: M iss ionswerk D IE BRUDERHAND e.V.
Homepage des Autors: www.wernergitt.de
Titelbild: Elise Chri sti an, 2. A uflage
Nr.124
Mit Ihren Fragen dürfen Sie sich gern vertrauensvoll an uns wenden.
Auf Wu nsch schicken w ir Ihnen gern eine Auswahl weiterer kostenloser Schrifte n zu.
Werner Gitt
Die Triebfedern der Evolution
Als Triebfedern der Evolution werden heute Mutation, Selektion,
Isolation, lange Zeiten , Zufall und Notwendigkeit und der Tod
genannt. Alle diese Faktoren gibt es; keiner jedoch ist ein Geber
neuer kreativer Information .

• Mutation kann nur bereits vorhandene Erbinformation ver-


ändern. Ohne bereits vorhandene DNS-Information kann
die Evolution aber gar nicht erst starten. Die Mutation ist
definitionsgemäß ein Zufallsmechanismus ohne jegliche
Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31.
Zielvorgabe, so dass sie demzufolge prinzipiell keine neu-
Dezember 2008 in der Zeitung "DIE ZEIT" ein doppelseitiger en Konzepte (z. B. Organe erfinden) hervorbringen kann.
Artikel mit der Überschrift "Danke, Darwin!", dazu waren
weitere vier Ganzseiten dem Thema Evolution gewidmet. Der
• Selektion bevorzugt überlebenstüchtigere Lebewesen
und sorgt dafür, dass ihre Erbanlagen mit höherer
Dank gilt einem Mann, der vor 200 Jahren geboren wurde und
Wahrscheinlichkeit weitergegeben werden . Durch Selek-
dessen revolutionierendes Buch "Die Entstehung der Arten" vor
tion wird aber nur bereits Vorhandenes aussortiert oder
150 Jahren erschien.
ausgemerzt; es kann nichts verbessert werden oder Neues
Schon der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) behauptete entstehen.
voller Stolz: "Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bau-
• Auch die anderen oben genannten Evolutionsfaktoren
en," Auch der französische Mathematiker und Astronom Laplace
scheiden als kreative Gestalter aus.
(1749-1827) trumpfte 50 Jahre später gegenüber Napoleon auf:
"Meine Theorien benötigen nicht die Hypothese ,Gott'," Diese Schauen wir uns einige wenige Beispiele aus dem Bereich der
und andere Väter des wissenschaftlichen Atheismus suchten Lebewesen an und prüfen wir dabei, ob die ziellos wirkenden
nach einer Erklärung für die Herkunft des Lebens, in der Gott Evolutionsfaktoren die folgenden Konzeptionen zuwege ge-
nicht mehr vorkommt. Die scheinbar rettende Antwort gab bracht haben könnten .
Darwin, der es denkmöglich machte, die Entstehung des Lebens
auf "natürliche Weise " zu erklären. Während er selbst die Kon- Die geschlechtliche Vermehrung
sequenz dieser Aussage noch zaudernd bedachte, jubelt die Nach der Evolutionslehre ist die "Erfindung" der geschlecht-
heutige, immer gottloser gewordene Welt ihrem Schirmherrn in lichen Vermehrung eine entscheidende Bedingung für die
Leitartikeln ohne Ende zu. Höherentwicklung der Lebewesen. Durch immer wieder
Bis zu Darwins Reise zu den Galapagosinseln (1835) vertraute neue Genkombinationen entsteh en viele Varianten , von de-
man der Lehre des griechischen Philosophen Aristoteles, nach nen jene im Selektionsprozess überleben, die am besten in
der die Arten unveränderlich seien. Aus den verschiedenen ihre Umwelt passen. Dieser Prozess scheidet aber aus zwei
Schnabelformen der dort lebenden Finken schloss Darwin rich- Gründen für den gewünschten evolutiven Aufwärtstrend in der
tig: Arten können sich anpassen und verändern . Seine weitere Stammesentwicklung aus:
Schlussfolgerung, dass alles Leben auf einen gemeinsamen 1. Die sexuelle Fortpflanzung kann überhaupt nicht durch einen
Stammbaum zurückgeht, ist jedoch wissenschaftlich nicht Evolutionsprozess beginnen. Sie wäre doch nur möglich, wenn
zu rechtfertigen. Schon Darwin selber sah, dass eine große beide Geschlechter gleichzeitig über fertige voll funktionsfähige
Schwäche seiner Theorie darin lag, dass sich in der Natur so Organe verfügen. Bei der Evolution gibt es aber definitionsge-
gut wie keine fossilen Zwischenformen fanden . Dennoch: mäß keine lenkenden, zielorientiert planenden Strategien. Wie
Der Mensch verlor nach Darwins Lehre seine ihm vom sollte eine Entwicklung der dazu notwendigen Organe über
Schöpfer zugedachte ExtrasteIlung und war fortan nur noch ein Tausende von Generationen geschehen, wenn die Lebewesen
Emporkömmling aus dem Tierreich . sich doch noch gar nicht ohne diese Organe vermehren kön-
nen? Wenn aber die langsame Entw icklung ausz uschließen ist, evo lutivem Wege durch Au sprobi eren gefunden werd en, weil
w ie könnten dann so unterschi edli che und zudem komplexe d ie meisten anderen Vari anten ni cht genügend Sauerstoff
Organe, die bi s in die letzten Detail s aufein ander abgestimmt transporti eren w ürden, und das wäre tödl ich. Selbst wenn in
sein müssen, pl ötz li ch auftreten? Au ßerd em müssten sie noch zwei Stadien das ri chtige Mo lekül hergestellt w ürde, dann
ortsgleich verfügbar sein. wäre es der sichere Tod, wenn das dritte nicht stim men w ürde.
Dreimal w ird fü r die Hämoglobinherstellu ng eine grun d legend
2. Selbst wenn wir einmal annähmen, d ie M öglichke it der ge-
andere Biomaschineri e gebraucht, die auch noch zum ri chti gen
schlechtlichen Verm ehrung sei "vom Himmel" gefallen, dan n
Zeitpunkt di e Produkti on um stellen muss.
w ürde bei der Durchmi schung des Erbgutes keine prin zipiell
neue Inform ati on entstehen. Pfl anzen- und Ti erzüchter haben W oher kommt eine so lch kompli zierte Maschineri e? Jegliche
durch ihre unzähli gen Versuche gezeigt, dass hochgez üch- Evo lutionsvorstellung versagt hi er gründli ch, denn in ihren halb
tete Küh e stets Küh e gebli eben sind und aus W eizen nie- fert igen Zw ischenstadien, d ie laut Evolution zu dieser ko mple-
mals Sonnenblumen w urden. Die sogenannte M ikro-Evo lut ion xen Maschineri e geführt hätten, hätten d ie Lebewesen gar nicht
(Änderun gen innerh alb einer Art) ist nachprüfbar; für eine erst überl ebt.
Makr o-E vo lution (Änder ungen über die Artgrenzen hinweg)
Dieses Kon zept der nichtred uzierbaren Komplex ität, gilt auch
fehl en jegliche Belege.
für das Immunsystem des menschli chen Organi smu s oder für
das Flage llum , mit dem sich Bakteri en fortbewegen. Auch
Geniale Technik bei hier hätten die Lebewesen " auf dem W eg" zu ihrem jetzigen
den roten Blutkörperchen Stadium ni cht überl ebt. Naheliegender ist es anzunehmen, dass
alles von An fa ng an ferti g gewesen ist, und das ist nur möglich,
In jedem Bluttropfe n haben w ir etwa 250 000 Millionen rote
wenn ein weiser Schöpfer all es so konzipiert und geschaffen hat,
Bl utkörperchen. Es sind hochspez ialisierte U-Boote, di e keine
dass es vo ll fun kti onsfähig ist.
lebenstötenden Torpedos an Bord haben, sondern etwas äußerst
Lebensnotwendiges verri chten.
Der Flug des Goldregenpfeifers
• 175 OOO-mal werd en sie während der 120-tägigen Lebens-
dauer mit Sauerstoff betankt, und gleichze itig entladen Der Go ldregenpfeifer ist ein wu nderschöner Voge l. Jedes dieser

sie in der Lunge das durch d ie Ox idati on entstandene Geschöpfe schlüpft in Al aska aus dem Ei . Im W inter w ird es

Abfall produ kt Ko hlendioxid (( 0 dort aber sehr kalt, und so ziehen d ie Vögel dann nach Hawaii .
2) ,
Mit 45 00 Kilometer ist das Zi el sehr weit entfernt, und es wird
• Diese kleinen Transportschiffchen sind so w inzig, dass sie ein Nonstop-Flu g erforderl ich, weil es zur Rast bis dorthin keine
sich sogar durch die engsten Kapillargefäße zwä ngen, um
In se l gibt und der Voge l auch nicht schw immen ka nn . Für den
all e Teile des Körpers zu erreichen.
Flug braucht der Go ldregen pfeifer einen gefüllten Treibstofftank
• Pr o Sekun de werd en zwei Millionen neue rote Blut- in Form vo n 70 Gramm angefressenem Fett. Davon sind noch
körperchen erzeugt, di e den roten Blutfarbstoff Hämoglobin 6,8 Gramm Reserve für den Fall vo n Gegenw ind ein ka lkuliert.
enthalten, eine bemerkenswerte, sehr ko mplexe chemi sche Da der Vogel dre iei nhalb Tage ununterbrochen bei Tag und
Verbindung. Nacht fliegen muss und einen auf Bogenminuten genauen Kurs
einhalten muss, braucht er ei nen exakt arbeitenden Autopiloten.
Hämoglobin w ird für den Sauerstofftransport schon während der
Tri fft er die In seln nicht, wäre das der sichere Tod, w eil es weit
Embryonalentwicklung benötigt. Bi s zum dritten M onat ist der
und breit ke ine Landemögli chkeit gibt. Hätte er nicht d iese prä-
Sauerstoffbedarf deutli ch anders als im fetalen Stadium (ab dem
3. M onat), und darum w ird ei ne jewe il s andere Hämoglobin art zise kalkuli erte Fettmenge, w ürde er nicht überl eben.

mit einer anderen chemi schen Z usammensetzung benötigt. Mu tatio n und Selekti on sin d auch hier wieder unfä hi ge
Kurz vor der Geburt laufen dann alle Fabriken auf Hochto uren, Ko nstrukteure. Pl ausibler ist es, anz une hmen, dass der
um nochmals eine Um stellung auf das Erwachsenenhämoglob in Go ldregenpfeifer bereits von An fa ng an so geschaffen war -
durchzuführen. Die drei Hämoglobinarten können nicht auf ausgerü stet mit all em, was er braucht.
an Information und dazu noch in der höchsten uns bekannten
Ist die Evolution ein Packungsdichte vorkommt. Die Bildung aller Organe geschieht
brauchbares Denkmodell? informationsgesteuert, alle Abläufe in den Lebewesen funktio-
Wie der obige kurze Blick in den Bereich der Lebewesen nieren informationsgesteuert und die Herstellung aller körper-
beispielhaft zeigt, finden wir auch sonst durchweg hochgradig eigenen Substanzen (z. B. 50 000 Proteine im menschlichen
ziel orientierte Konzepte: Körper) geschieht informationsgesteuert. Das Gedankensystem
Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der
• Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus
Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse
3000 Meter Tiefe auftauchen kann, ohne dabei an der ge-
Information entstünde. Diese ist unbedingt erforderlich, weil
fürchteten Taucherkrankheit zu sterben.
alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge in
• Eine riesige Menge mikroskopisch kleiner Bakterien in
den Zellen informationsbasiert ablaufen .
unserem Darmtrakt hat eingebaute Elektromotoren, die
vorwärts und rückwärts laufen können . Information ist eine nicht-materielle Größe; sie ist daher
• Von der vollen Funktionsweise der Organe (z. B. Herz, keine Eigenschaft der Materie. Die Naturgesetze über nicht-
Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. materielle Größen, insbesondere die der Information, besagen ,
Unfertige, sich erst entwickelnde Organe sind wertlos. Wer hier dass Materie niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen
im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen, dass die Evolution kann. Weiterhin gilt: Information kann nur durch einen mit
keine Ziel perspektive in Richtung eines später einmal funktio- Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen . Damit
nierenden Organes kennt. Der deutsche Evolutionsbiologe G. ist bereits klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an
Osche bemerkte ganz richtig: "Lebewesen können ja während ein "Perpetuum mobile der Information", also an etwas, was die
bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den allgemein gültigen Naturgesetze strikt verbieten. Damit ist die
Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen." Achillesferse der Evolution getroffen und das wissenschaftliche
AUS gesetzt. In meinem Buch "Am Anfang war die Information"
Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommen-
(Hänssler-Verlag, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2002)
de Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die
habe ich diesen Weg ausführlich dargelegt.
Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen
kreativen Urheber ist daher mehr als nur naheliegend . Es passt
also gut zu unserer Beobachtung, was die Bibel bereits in ihrem
Woher kommt das Leben?
ersten Vers ausdrückt: "Am Anfang schuf GottI" Bei all dem lauten Evolutionsgetöse unserer Tage fragt man sich

Beeinflusst durch den Darwinismus etablierte sich die bibelkri- "Woher kommt das Leben denn nun wirklich?". Die Evolution
tische Theologie, die den Schöpfungsbericht als Botschaft von hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus
Gott abklassifizierte. Wir tun jedoch gut daran, "allem zu glau- Totem entstehen kann.
ben, was geschrieben steht" (Apostelgeschichte 24,14), denn Stanley Miller (1930-2007), dessen "Ursuppenexperiment"
"Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge" (4. Mose 23,19). (1953) in jedem Biologiebuch erwähnt wird, gab 40 jahre da-
nach zu, dass keine der gegenwärtigen Hypothesen über den
Woher kommt die Information? Ursprung des Lebens zu überzeugen vermag. Er bezeichnete sie
Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann allesamt als "Unsinn" bzw. als "chemische Kopfgeburten". Der
gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) erkannte etwas sehr
kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. Grundlegendes: "Leben kann nur von Leben kommen."
Naturgesetze kennen keine Ausnahme. Aus diesem Grunde
ist z. B. ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne
Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine.
Nur einer konnte sagen : "Ich bin das Leben" Oohannes 14,6),
und das war jesus. Von Ihm heißt es in Kolosser 1,16: "Denn
1
in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist,
Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte, dass in den das Sichtbare und das Unsichtbare" und weiterhin in johannes
Zellen aller Lebewesen eine geradezu unvorstellbare Menge 1,3: "Alle Dinge sind durch das Wort (~ jesus) gemacht, und