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Beitrittsvertrag

zur BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V.

zwischen der

COMMERZBANK AG, Frankfurt am Main


(nachstehend Trägerunternehmen genanntl

und der

BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V., Berlin


{nachstehend VK genannt}

Das Trägerunternehmen tritt mit Wirkung vom O1. August 1999 als Mitglied der VK bei.
Das Trägerunternehmen und die VK regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten wie
folgt:

g1

Das Trägerunternehmen erkennt die Satzung der VK in der jeweils gültigen Form als
verbindlich an.

g2

Die VK nimmt die vom Trägerunternehmen gemeldeten Mitgliedsangestellten in den


Kreis ihrer Versorgungsberechtigten auf und bestätigt ihnen unter Hinweis auf den feh-
lenden Rechtsanspruch die Versorgungszusagen gemäß dem Leistungsplan A bzw. N.

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Das Trägerunternehmen ist verpflichtet, seine Mitarbeiter nach folgenden Grundsätzen
anzumelden:

(1) lm Leistungsplan A sind zum 1. August 1999 alle Mitarbeiter/innen des Trä-
gerunternehmens anzumelden, die am 31. Juli 1999 bereits als Mitarbeiter/innen
des Trägerunternehmens Versicherte des BVV Versicherungsverein des Bank-
gewerbes a.G. (nachstehend BVV genannt) gewesen sind.

l2l lm&gsungg&I?S,..AJruerden außerdem ab dem 1. August 1999 nach Maßgabe


folgender Regelungen angemeldet:
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1. Mitarbeiter/innen, die aus einem ruhenden Arbeitsverhältnis, dem ursprünglich


eine Anmeldung beim BVV oder der VK im Leistungsplan A zugrunde lang, in
das Trägerunternehmen zurückkehren. Der Zeitraum des Ruhens des Arbeits-
verhältnisses darf maximal sechs Jahre betragen.

2. Mütter und Väter, die aus einem ruhenden Arbeitsverhältnis, dern ursprünglich
eine Anmeldung beim BVV oder der VK im Leistungsplan A zugrunde lag, in
das Trägerunternehmen zurückkehren und zwischenzeitlich keinen anderweitig
bezahlten Arbeitsplatz angenommen hatten. Hierbei ist eine Nebenbeschäfti-
gung gemäß E 1 Abs. 1 Zitt. 4 und 5 2 Abs. 1 Bundeserziehungsgeldgesetz
unschädlich. Der Zeitraum des Ruhens des Arbeitsverhältnisses darf maximal
sechs Jahre betragen. Das Trägerunternehmen ist berechtigt, Mitarbeiter/innen
auch bei einem längeren Ruhen des Arbeitsverhältnisses im Leistungsplan A
anzumelden.

\- 3. Mitarbeiter/innen, die unmittelbar nach Ableistung des Wehr- oder des Zivil-
dienstes in das Trägerunternehmen zurückkehren, sofern dem ruhenden Ar-
beitsverhältnis ursprünglich eine Anmeldung beim BVV oder der VK im Lei-
stungsplan A zugrunde lag. Der Zeitraum des Ruhens des Arbeitsverhältnisses
darf maximal zwei Jahre betragen.

4. Mitarbeiter/innen, die unmittelbar innerhalb des Konzerns den Arbeitsplatz


wechseln, sofern deren Arbeitsverhältnis eine Anmeldung beim BVV oder der
VK im Leistungsplan A zugrunde lag.

5. Mitarbeiter/innen, die neu in das Trägerunternehmen eintreten und unmittelbar


davor von einem Mitgliedsunternehmen im BVV versichert waren oder unmit-
telbar davor von einem Trägerunternehmen in der VK im Leistungsplan A an-
gemeldet waren.

{3) lm Leistungsplan N sind alle übrigen, im Inland tätigen oder vorübergehend ins
AusTäfiffiämgä'hrutffi Mitarbeiter/innen anzumelden, denen das Trägerunterneh-
men Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zusagt. Von Mitarbeitern
allein finanzierte Versorgungszusagen stellen keine betriebliche Altersversorgung
im Sinne der Anmeldeverpflichtung dar.

(41 Eine Anmeldepflicht im Leistungsplan N besteht nicht für diejenigen Mitarbei-


ter/innen, die entweder bei Diensteintritt das 50. Lebensjahr bereits vollendet
haben oder deren Jahreseinkommen die Anmeldepflichtgrenze gemäß 5 4 Abs. 3
Nr. 4 der Satzung übersteigt.

(5) Über die in Absatz 3 und 4 genannten Mindestanmeldeverpflichtung hinaus kann


das Trägerunternehmen freiwillig auch weitere Mitarbeiter zum Leistungsplan N
der VK anmelden, wenn nach dem Ergebnis einer Gesundheitsprüfung der Ab-
schluß einer Rückdeckungsversicherung beim BVV möglich ist.

(6) Von der Anmeldung in der VK ausgenommen sind die Mitarbeiter/innen, die am
31.O7.1999 als Mitarbeiter des Trägerunternehmens Versicherte des BVV sind
und sich für eine Weiterversicherung im BVV erklärt haben. Für diese Versicher-
ten gilt der Tarif A des BVV.
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Für die angemeldeten Mitgliedsangestellten erbringt das Trägerunternehmen folgende
Zuwendungen:

(1) Für die im Leistungsplan A angemeldeten Mitgliedsangestellten erbringt das Trä-


.,?!,!!:.. !:r:{j,._,i}.-,i-.":."?:t+_ : .-

gerunternehmen inonatliche Zuwendungen entsprechend den im Leistungsplan A


festgelegten Zuwendungsklassen.

t2t Für die im Leistung-s,Ph!.-,N_ angemeldeten Mitgliedsangestellten erbringt das Trä-


gerunternehmen monatliche Zuwendungen nach folgenden Bemessungsgrundsätz-
en:

o/o
a) Der Zuwendungsprozentsatz beträgt 3,5 der Bemessungsgrundlage'

b) Die Bemessungsgrundlage ist das laufende Bruttomonatseinkommen {ta-


v- rifliches Monatsgrundgehalt zuzüglich monatliche tarifllche bzw. übertarif-
liche Zulagen bzw. monatliches außertarifliches Grundgehalt).

c) Die Zuwendungsbemessungsgrenze beträgt für 1999 DM 1O2.OOO,-. Die


Zuwendungsbemessungsgrenze steigt bis zum Jahr 2OO9 jährlich auf den
Mittelwert zwischen der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Ren-
tenversicherung des Jahres 1999 und der Beitragsbemessungsgrenze des
laufenden Jahres.

d) Die Mitgliedsangestellten des Trägerunternehmens finanzieren 50 % des


Zuwendungsprozentsatzes durch Gehaltsumwandlung.

g5

Das Trägerunternehmen wird den künftigen Mitgliedsangestellten bei deren Dienstantritt


eine Ausfertigung der Broschüre ,,BVV-Bedingungen (N) - Tarifgemeinschaft N (lndivi-
dualtarif)" aushändigen. Über die Aufnahme in die VK werden die Mitgliedsangestellten
\- von dem Vorstand der VK eine Aufnahmebestätigung erhalten.

Der unter 5 3 Abs. 1 dieses Beitrittsvertrages in die VK gewechselten Mitgliedsange-


stellten erhalten zusammen mit der Aufnahmebestätigung des Vorstandes durch die VK
eine Ausfertigung der Broschüre ,,BVV-Bedingungen (A) - Tarifgemeinschaft A {Durch-
schnittsbeitra gstarif ) ".
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Veränderungen im Familienstand eines Mitgliedsangestellten sind der VK von dem
Trägerunternehmen spätestens innerhalb von drei Monaten anzuzeigen.

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Die VK schließt auf das Leben der versorgungsberechtigten Mitgliedsangestellten des
Trägerunternehmens kongruente Rückdeckungsversicherungen beim BVV ab. Leistun-
gen aus Aufstockungen unverfallbarer Anwartschaften nach 5 14 B Abs.2 des Lei-
stungsplanes A bzw. 5 8 Abs. 3 des Leistungsplanes N werden dabei erst zum Zeit-
punkt des Rentenbeginns versichert.
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Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Leistungsbegünstigter zu den Rückdeckungs-
versicherungen ist die VK. Das Trägerunternehmen verpflichtet sich, der VK die Zuwen-
dungen nach 5 4 der Satzung laufend zur Verfügung zu stellen. Es verpflichtet sich
ferner, an dem Datenträgeraustausch mit der VK teilzunehmen.
g9

Die VK verpflichtet sich gegenüber dem Trägerunternehmen, die Versicherungsleistun-


gen aus den Rückdeckungsversicherungen ausschließlich zur Finanzierung der Versor-
gungsverpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten des Trägerunternehmens
zu verwenden. Anfallende Überschüsse werden ausschließlich zugunsten der Versor-
gungsberechtigten verwendet.

g 10
*-
(1) Die VK verpflichtet sich, dem Trägerunternehmen jährlich die erforderlichen Be-
messungsgrößen für die gesetzliche lnsolvenzversicherung nach gg 7-15 BetrAVG
zu nennen. Beitragschuldner gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein VVAG
{PSVaG) ist das Trägerunternehmen.

tzt Die VK verpflichtet sich ferner, dem Trägerunternehmen jährlich die erforderli-
chen Angaben für den Nachweis des Betriebsausgabenabzugs nach 5 4 d ESIG
zu nennen.

q 11

Das Trägerunternehmen räumt seinen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen die Möglichkeit ein,


ein Mitglied in den Aufsichtsrat der VK zu entsenden.

912

v Der Trägerunternehmen kann seine Mitgliedschaft nach Maßgabe der Satzung kündigen.

'lA-
Frankfurt am Main, den 26. Juli 1999 Berlin, den 4.O j

COMMERZBANK
Aktiengesellschaft

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von Waldthausen
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Gerlach