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Impfungen

Definition:

Impfungen gelten allgemein als wirksame, präventive Maßnahmen und schützen vor Krankheiten, die
früher oft tödlich endeten.

Pro:

1. Schluss mit Ansteckungsgefahr

- der Schutz vor einer hoch ansteckenden Krankheit, die oftmals schwere Folgen mit sich
bringt oder sogar tödlich ist (Covid?)
- Impfungen ermöglichen eine ansteckende Krankheit regional, oder sogar weltweit
auszurotten
- in Deutschland sind zum Beispiel Kinderlähmung oder Diphterie dank Impfungen fast
vernichtet
- Immunität von chronisch Kranken wird gefördert

2. Man schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie:

- Großeltern schützen, aber auch ungeborene Kinder, da während einer Schwangerschaft


Infektionskrankheiten schwere Schäden beim ungeborenen Kind verursachen können.

3. Herdenimmunität – eine Impfung schützt die Gesellschaft

- Damit Krankheiten wie Masern ganz verschwinden, muss eine bestimmte Impfrate in der
Bevölkerung erfüllt sein. Auf diese Weise können Geimpfte auch Neugeborene oder
Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, schützen.
Dies nennt man Herdenimmunität.
- Durch flächendeckende Impfungen schützt man auch Kinder die wirklich nicht geimpft
werden können, weil sie zu jung oder krank sind

4. Moderne Impfstoffe sind sicher

- Impfstoffe sind besondere Arzneimittel, die in Deutschland rund um die Uhr überwacht
werden.
- die gute Verträglichkeit und hohe Sicherheit ist garantiert
- Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Nebenwirkungen treten selten auf.

5. Impfungen tragen zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen bei

- Geimpft sein heißt, dass man an der bestimmten Erkrankung nicht leiden würde, kein
zusätzliches Geld für Arzneimittel, Krankenhausaufenthalte usw. ausgeben müssen
- Alle Standard-Impfungen werden von den Krankenkassen bezahlt
- Die GKV und PKV profitieren auch davon, da sie nicht viele Leistungen und Medikamenten für
zu viele Menschen schaffen sollen
- Impfungen entlasten auch das Gesundheitssystem: Impfstoffe sind um vieles günstiger als die
wochenlange Behandlung von schwerkranken Patienten.

Contra – zu Gesundheitsstörungen und Erkrankungen führen. Der Zusammenhang zwischen der


Impfung und einer Erkrankung ist oft nicht zweifelsfrei nachweisbar.

1. Impfreaktionen

- Der Impfstoff soll die körpereigene Abwehr anregen.


- Symptome:
- Schwellung oder Rötung an der Einstichstelle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- erhöhte Temperatur
- Grippeähnliche Symptome
- Übelkeit oder Durchfall
- (Diese sogenannten Impfreaktionen sind jedoch in der Regel harmlos, bilden sich schnell
wieder zurück und zeigen, dass das Immunsystem erfolgreich reagiert)

2. Impfschäden

Unter einem Impfschaden versteht man einen bleibenden gesundheitlichen Schaden nach einer
Impfung. Schwere Impfschäden sind eher selten und sollten unbedingt beim Versorgungsamt
gemeldet werden.( Wichtig ist, dass es um Verdachtsfälle geht – denn oft ist nicht nachweisbar, ob
die Erkrankung von der Impfung ausgelöst wurde oder nur zeitlich mit ihr zusammenfällt.)
Anerkannte Impfschäden sind:

 Hirnschäden
 Lähmungen (парализа)
 Krampfanfälle (припадъци)
 Epilepsie
 Allergien
 Verhaltensauffälligkeiten (ADHS, Apathie, etc.)
 Diabetes
 Entwicklungs- und Sprachstörungen

Tritt der Impfschaden erst Monate oder Jahre später auf, kann er nicht mehr auf die Impfung
zurückgeführt werden und wird daher nicht als solcher anerkannt.

3. Impfkomplikationen
 Seit 2001 müssen Angehörige der Heilberufe den Verdacht auf eine über das übliche Maß
einer normalen Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Schädigung (Impfkomplikation)
an das Gesundheitsamt melden.
 Impfgegner vermuten, dass die offiziellen Zahlen zu Impfnebenwirkungen zu niedrig
angesetzt seien. Denn Probleme, die erst lange nach der Impfung auftreten, würden von den
Hausärzten vermutlich nur selten mit der Impfung in Verbindung gebracht. Zudem sei die
Meldung von Impfschäden für Ärzte mit großem Aufwand verbunden. Außerdem fürchteten
diese mögliche Regressforderungen bei einem Arztfehler. All das könnte dazu führen, dass im
Zweifelsfall nicht gemeldet wird.

 Diese Befürchtung ist unbegründet, denn schon vor 2001 mussten Ärzte nach Standesrecht
melden und Pharmazeutische Unternehmen nach Arzneimittelgesetz. Diese Meldungen
erfolgen sehr zuverlässig - gerade was den Verdacht auf schwerwiegende Reaktionen angeht.