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Behörden und Wiesenhof Möckern räumen letzte Diskussionspunkte aus
Zwischengutachten des staatlichen Max-Rubner-Institutes bestätigt: Kühlung ist hygienisch einwandfrei Möckern / Rechterfeld, 4. August 2011. „Die praktizierte Kühlung und anschließende Frostung im Wiesenhof Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb Möckern ist ein hygienisch einwandfreies Verfahren. Die von der zuständigen Behörde geforderte Ausweitung der Sprühkühlung führt nicht zu einem schnelleren Erreichen der in Anhang III Abschnitt II Kap. IV Nr. 8 Verordnung (EG) Nr. 853/2004 geforderten 4°C Schlachtkörpertemperatur, sondern birgt eher Hygienerisiken.“ Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischengutachten, das die PHW-Gruppe beim staatlichen Max-Rubner-Institut in Auftrag gegeben hatte. Hintergrund des Gutachtens ist die in den vergangenen Monaten in der Öffentlichkeit geführte Diskussion um Kühltemperaturen in dem FrostSchlachtbetrieb. Ungeachtet dieser Stellungnahme wird Wiesenhof Möckern auf eigene Initiative in den Ausbau der Kühlanlage investieren und hat dafür bereits einen Antrag bei den Behörden gestellt. In den vergangenen Monaten hatten Behörden und Wiesenhof beim Thema Kühlung und beim Thema Fleischbeschau unterschiedliche Auffassungen über die Auslegung der entsprechenden EU-Verordnung und über die Definition der Genehmigung vertreten. Mittlerweile haben beide Seiten alle Diskussionspunkte ausgeräumt. Zwischen Behörden und Wiesenhof besteht Einigkeit darüber, dass der Betrieb stets über die erforderliche Betriebsgenehmigung verfügte. Am 2. August bestätigte das Landesverwaltungsamt, dass die am 26. August 2010 erteilte Zulassung geändert werde. So darf der Betrieb bis die erweiterte Kühlung steht ausschließlich tiefgefrorenes Geflügelfleisch in den Verkehr bringen.

Beim Thema „Beschauzeiten/Fleischbeschau“ waren Behörden und Wiesenhof unterschiedlicher Meinung über die Auslegung der EU-Verordnung VO (EG) Nr. 853/2004, die eine „ordnungsgemäße Fleischbeschau“ regelt. Im Kern ging es dabei um die Untersuchungszeit pro Tier und die erlaubten Abweichungen von dieser Zeit.

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Mittlerweile hat das Landesverwaltungsamt die Beschauarbeitsplätze neu definiert. Der Landkreis, in dessen hoheitliche Verantwortung die Fleischbeschau fällt, wird die neuen Anforderungen umsetzen. Michael Schönewolf, Geschäftsführer von Wiesenhof Möckern: „Wir sind froh darüber, dass wir jetzt alle Diskussionspunkte ausgeräumt und damit auch rechtliche Klarheit haben. Fakt ist: Unser Betrieb arbeitet technisch auf höchstem Niveau, erfüllt alle Anforderungen an die Lebensmittelhygiene in vollem Umfang und ist auch in internationalem Maßstab ein Vorbildbetrieb. Es ist bedauerlich, dass durch zwei Medienberichte ein anderer Eindruck entstanden ist.“ Wiesenhof hat in den vergangenen Jahren über 20 Mio. Euro in moderne Schlacht-, Zerlege-, Kühl- und Verpackungstechnik investiert. Weiterer Beleg für die unbedingte Lebensmittelsicherheit und das hervorragende Hygieneniveau ist das sehr gute Abschneiden von - teilweise unangekündigten Kontrollen/Audits durch verschiedene Handelsunternehmen und unabhängige Zertifizierungsfirmen seit April 2011. Die Ergebnisse belegen, dass der Betrieb – wie schon in den Vorjahren - alle hygienischen sowie lebensmittelrechtlichen Anforderungen in vollem Umfang erfüllt. Zuletzt hatten Kontrolleure des britischen Lebensmittelstandards B R C Wiesenhof Möckern am 25. und 26. Juli 2011 umfassend überprüft. Das Resultat: Der Betrieb schloss mit dem sogenannten „A Grade“ – das entspricht der höchsten Bewertung – ab.

Weitere Informationen: Frank Schroedter, Engel & Zimmermann AG Unternehmensberatung für Kommunikation Schloss Fußberg, Am Schlosspark 15, 82131 Gauting Tel.: 089/89 35 633, Fax: 089/89 39 84 29 E-Mail: info@engel-zimmermann.de