Sie sind auf Seite 1von 23

FLUID DIGITAL Synthesizer

MANUAL

FLUID DIGITAL Synthesizer MANUAL © 2007 by TUBE OHM

© 2007 by TUBE OHM

Inhaltsverzeichnis

Seite

Haftungsausschluss

1

Vorwort

1

Konzeption

2

Technische Daten

2

Klangerzeugung

2

Effekte

3

Midi

3

Über das Handbuch

3

Technik der subtraktiven Synthesizer

3

Oszillator DCO

4

digital gesteuerter Verstärker DCA

4

digital gesteuerte Filter

4

LFO=langsamer Frequenz Oszillator

5

FLUID Installation

5

Bedienungsanleitung FLUID

6

Von Mäusen und Tasten

6

Schalter

6

Schrift Panels

6

DCO

7

DCF

8

DCF1/2 ADBR

9

DCA 1 / DCA 2

10

Ring Modulator / Sync

11

LFO 1

12

LFO 2

13

LFO M = Master LFO

13

Pitch ADBR

14

Master

14

Effekte

15

Tube AMP

15

Midi Learn

15

Chorus

16

Reverb

17

Delay

17

Fluid Signalfluss

18

Fluid Modulationsfluss

19

Troubleshooting

20

Anhang Midi learn Tabelle

21

Tube Ohm FLUID VST Synthesizer

Schön das Sie sich für FLUID entschieden haben. Fluid bietet ein großes Sound- Synthesepotential, welches erst einmal gehändelt werden will. Es stehen 128 Werks- Sounds zur aus verschiedenen Musikstilen zur Verfügung . Durch die Verwendung von Samples im 16/24 Bit kann das Soundpotential nochmals wesentlich erweitert werden. Einfach mal selbst Hand anlegen.

Haftungsausschluss.

Achtung, Fluid kann hohe Signalpegel produzieren welche bei unsachgemäßer Einstellung die Boxen beschädigen können. Sollten Sie die Sounds von Fuid über einen Kopfhörer hören, stellen Sie sicher das die Lautstärke richtig gepegelt ist um Hörschäden zu vermeiden!

Fluid wurde auf verschiedenen Hosts-Systemen auf Funktion getestet. Für Programm abstürze, Datenverlust oder defekte Hardware in jeglicher Hinsicht wird keine Haftung übernommen.

Fluid darf als Einzellizenz nur auf einem Computer installiert sein. Es ist ausdrücklich verboten, die Software Fluid z.B. in einem Softwaresampler zum Verkauf anzubieten oder zu vermieten. Sounds welche mit Fluid erstellt werden können in jeglicher Form frei privat und kommerziell genutzt werden.

Vorwort

Projektbeginn von Fluid war Winter 2006. Wir wollte einen Musikinstrument bauen, welches universell einsetzbar ist und mehr bietet als herkömmliche, subtraktive Synthesizer. So entstand in Fluid die Möglichkeit neben den normalen Wellenformen, die durch Oszillatoren generiert werden, auch Samples (16/24 Bit) zu laden und über die ganze Parameter-Bandbreite zu modellieren. Fluid ist kein Sampler und soll es auch nicht sein. Die Verwendung von Samples erweitert die klanglichen Möglichkeiten allerdings ungemein. Oft habe ich festgestellt, das subtraktiven Synthesizern der „human touch“ fehlt. Dass anstatt Musikinstrumente elektronische Funktionsgeneratoren gebaut wurden, welche trotz aufwendiger Modulationen den Sound immer gleich abspielen und letztendlich etwas steril klingen. Darum habe ich bewusst darauf verzichtet, die Oszillatoren zu synchronisieren, LFO's dem Host-Tempo anzupassen und Regler so zu limitieren das immer ein glatter Sound herauskommt.

Überraschender weise klingt Fluid wirklich je nach Programmierung sehr analog oder auch digital. Reichen die Wellenformen nicht - kein Problem- einfach andere laden. Braucht man Super Saw - von einem anderen Synti absamplen – fertig zur Weiterverarbeitung. Attack- Zeiten vom Klavier mit Streicher mischen – alles ist möglich und noch vieles mehr.

1

Konzeption

Ein wesentlicher Bestandteil von Fluid ist die all in one Page. Alle Parameter sind auf einmal sichtbar. Es gibt keine Subpages. Die Software soll zum Programmieren einladen. Hey - einfach mal ausprobieren, was passiert wenn man diesen oder jenen Regler bewegt.

Last But not least. Fluid ist aufgrund der vielen Parameter kein einfaches Instrument. Gewisse Grundkenntnisse über die Funktionsweise subtraktiver Synthesizer sollte man schon mitbringen. Kommt man nicht weiter ist es doch von Vorteil dieses Handbuch durchzulesen um Frust gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Danksagung:

Danke an meine Familie welche mich Monatelang nur noch übermüdet ertragen hat (wenn sie mich überhaupt gesehen hat), meine Freunde die mich mit Rat und Tat unterstützt

aber zu

bunt

haben (kannst du nicht noch dies und jenes

ich brauche aber noch Midi

ist

)

und den Betatestern.

Ansonsten wünsche ich allen viel Spaß mit Fluid.

TECHNISCHE DATEN

Systemvoraussetzung

FLUID

Win XP, min. CPU 3 Ghz, 512 MB RAM (Minimum) Miditastatur/ MIDI-Schnittstelle ASIO- fähige Soundkarte VST-fähiges Hostprogramm

KLANGERZEUGUNG

6-fach polyphon regelbare Anschlagsdynamik für DCF und DCA

3

DCO-Oszillatoren/Sampler pro Stimme

2

DCF-Filter HP/LP schaltbare Filter und Resonanzpole

5

ADBR Hüllkurven mit variablen Leveln und Zeiten

2

x ADBR für DCA

2

x ADBR für DCF

1

x ADBR für Pitch DCO

2

DCA steuerbar über 2 ADBR

2

modulations LFO - polyphon

1

Master LFO - monophon

**DCO = digital controlled Oszillator,**DCA= digital controlled Amplifier,**LFO= low frequenzy Oszillator,**DCF=digital controlled Filter,**ADBR=Attack,Decay,Breakpoint, Release Generator.

2

EFFEKTE

Oszillatorsync DCO 1 sync DCO 2 und/oder DCO 3

1 Ringmodulator

1 TUBE AMP

1 Stereo multifunktions CHORUS

1 Stereo REVERB

1 Stereo DELAY

MIDI

Automatisierung aller Parameter. Daten können im VST Host aufgezeichnet werden.

Wahl des Midikanals All-1

16

send= receive

MIDI-Learn Funktion für die *wichtigsten Parameter. So können z.B. Pitchbend und Modulation auf verschiedene Parameter gelegt werden

*MIDI-Learn dient hauptsächlich dazu mit dem modulations-Weel eines externen Synties diverse Parameter in Echtzeit zu verändern. Nicht alle Regler können über MIDI Learn angewählt werden. Siehe Anhang !*

Über das Handbuch.

Vorab eine kurze Einführung in die Technik der subtraktiven Synthesizer. Wenn du schon ein alter Hase bist kannst du das Kapitel überspringen. Als Neuling kann es nur von Vorteil sein etwas über die einzelnen Funktionsmodule eines Synthesizers zu erfahren. Nur wenn man weiß was man macht, kommt etwas dabei heraus.

In dem nächsten Kapiteln werden die Funktionen von FLUID erklärt. Und zwar in der Art:

Welcher Parameter macht was, Was soll das Fehlerquellen (worauf muss ich achten) oder (Mist warum macht er das denn) Tipps und Tricks

Fehlerquellen und Tipps sind farbig markiert.

Kapitel 1:

Technik der subtraktiven Synthesizer

Letztendlich kann man alle Syntheseformen in einem Satz zusammenfassen:

Soundsynthese ist die Manipulation von Frequenzen und Lautstärken über eine bestimmte Zeit. Grundvoraussetzung für ein elektronisches Musikinstrument ist zumindest ein Oszillator.

3

Oszillator DCO=erzeugt elektr. Schwingungen. z.B.Sinussignale, Rechtecksignale, Dreieck, Sägezahn. Abgesehen vom reinen Sinuston, enthalten die anderen Schwingungsverläufe mehr oder weniger Oberwellen. (Stichwort Fourieranalyse). Nun, wenn der Oszillator über eine Miditastatur angesteuert wird haben wir einen statischen Ton, welcher nach loslassen der Taste sofort stoppt. Ist nicht wirklich ein Syntie!

Digital gesteuerter Verstärker =DCO Die Miditastatur sendet unter anderem Informationen über die Tonhöhe und Haltephase der Tasten. Haltephase wird im Syntie als Gate Signal interpretiert. Die Gate Signale sind die Information für den Synthie, wann Tasten gespielt werden und wann sie losgelassen werden. Gate Signale werden benötigt, um Hüllkurvensignale zu triggern und nach loslassen der Taste den Release Vorgang einzuleiten. Also eine Taste wird gespielt, der DCO- Hüllkurvengenerator bekommt ein Gatesignal und läuft los. Er durchfährt die Attack, Decay, Sustain und verharrt auf dem eingestellten Sustain-Pegel solange, bis die Taste losgelassen wird. Danach durchfährt er die Release- Kurve bis auf Null.

Beispiel: Die Attackzeit ist eine Sec, die Decay Zeit ist 2 Sec, das Sustainlevel ist 50% die Releasezeit ist 5 sec.

Heißt: Wenn eine Taste gedrückt wird, geht die Lautstärke von 0 in einer Sek. auf das Maximum, fällt dann in 2 Sek. auf 50 % der Lautstärke ab. Die Lautstärke 50% wird solange gehalten bis die Taste losgelassen wird. Darauf hin fällt die Lautstärke in 5 Sek. auf 0 zurück.

Nun kann unser Synthesizer schon mit einer Lautstärkehüllkurve gespielt werden. Hat was, reißt aber nicht wirklich vom Hocker. Es fehlt noch eine dynamische Steuerung der Obertöne und diese wird durch ein digital gesteuertes Filter bewerkstelligt.

Digital gesteuerte Filter = DCF Es gibt verschiedenste Filterarten. TP=Tiefpassfilter. Er dämpft, je nach Einstellung der Cuttoff Frequenz, die hochfrequenten Signalbestandteile ab. Die Angabe DB/Okt gibt die Steilheit der Dämpfung des Filters an. Werte sind z.B. 6db, 12db,24db -pro Oktave. HP=Hochpassfilter. Er dämpft die tiefen Frequenzen . BP= Bandpassfilter. Er lässt ein mehr oder weniger schmales Band an Frequenzen durch. Die Güte 'Q' bestimmt die Rückkopplung des Filters. Ist die Güte=1, so schwingt der Filter. Der mit zunehmender Güte „Q“ wird der Sound „schärfer“ . Um leben in den Syntie zu bekommen, wird das Filter dynamisch durch einen Hüllkurvengenerator gesteuert. Dieser hat in der Regel ADSR Parameter und funktioniert ähnlich wie der Hüllkurvengenerator eines DCO's; nur das nicht die Lautstärke, sondern die Cutoff-Frequenz gesteuert wird. Eine Taste wird angespielt,das Gate Signal für den Filter ADSR, dieser läuft durch die einzelnen Phasen und steuert damit die Cutofffrequenz.

Schon hört sich unser Syntie ein bischen besser an. Leider noch ein bisschen statisch, aber das kann man ändern durch LFO's

4

LFO=Langsamer Frequenz Oszillator Die LFO's dienen dazu, DCF oder DCO und DCA langsam zu modulieren. Der Klang wirkt dann nicht mehr statisch, sondern verändert sich langsam periodisch. Angewendet auf einen Filter ändert dieser langsam die Cutoff-Frequenz, bei einem DCA wird die Lautstärke periodisch geändert (Tremolo), und ein DCO erzeugt dann ein Vibrato. Die Frequenz des LFO's liegt typisch bei 0.1 HZ- 100 HZ ( +/- je nach Gerät).

liegt typisch bei 0.1 HZ- 100 HZ ( +/- je nach Gerät). Kapitel 2: FLUID Installation

Kapitel 2:

FLUID

Installation

Starten Sie die Fluid.EXE Es wird automatisch das Verzeichnis c:\Programme\ Tubeohm \mit den Unterverzeichnissen \Fluid und \Bank angelegt. In dem Verzeichnis c:\Programme\Tubeohm\Fluid sind die Samples der Factory-Presets enthalten Das Verzeichnis c:\programme\tubeohm\Fluid\Bank enthält die Soundbank mit 128 Sounds.

Achtung es ist zwingend nötig, dass die Verzeichnisse wie oben beschrieben angelegt sind, da Fluid die Pfade intern gespeichert hat. Sind die Pfade nicht korrekt, findet Fluid die Preset-Samples nicht. Bei eigenen Sounds werden die Pfade der Samples mit der Soundbank abgespeichert.

Danach fragt das Installer Program nach dem gewünschten Pfad für die FLUID.DLL. Diese sollte in das Plugin-Verzeichnis Ihres VST-Hostprogramms kopiert werden. z.B. c:\programme\VST-Hostprogramm\Vstplugins Danach ist die Installation abgeschlossen.

Noch dem Starten des Hostprogramms und starten von FLUID erscheint das Registrierungsfenster. Sollten Sie keine Registrierung haben kann das Programm 30 Tage im Demo-Modus betrieben werden. Nach 30 Tagen ohne Registrierung schaltet es sich ab. Wollen Sie sich registrieren so nehmen Sie bitte über die Website www.TubeOhm.com Kontakt mit uns auf. Nach Zahlungseingang bekommen sie einen Registrierungscode zugeschickt Nach Eingabe der Registrierung wird das Programm frei geschaltet.

5

Anmerkung: es werden keine Daten von Ihnen gespeichert. Verwahren Sie deshalb den Registrierungscode gut auf.

Und endlich, los gehts

Bedienungsanleitung FLUID

Von Mäusen und Tasten: Alle Knöpfe sowie Schalter und Schrift / Symbol - Panels können mit der Maus und der Tastatur bewegt werden.

Knöpfe: Mauscursor auf den Knopf bewegen, Maustaste 1(L) drücken und halten, Maus bewegen.

bewegen, Maustaste 1(L) drücken und halten, Maus bewegen. Schalter: Cursor auf den Schalter bewegen, linke Maustaste

Schalter: Cursor auf den Schalter bewegen, linke Maustaste drücken.

Cursor auf den Schalter bewegen, linke Maustaste drücken. Schrift Panels: Cursor auf das Schriftpanel bewegen,

Schrift Panels: Cursor auf das Schriftpanel bewegen, Maustaste 1(L) drücken und halten, Maus in der vertikalen Richtung bewegen. Die Schriftpanels funktionieren so wie vertikale Slider.

Schrift und Symbolpanels

so wie vertikale Slider. Schrift und Symbolpanels Ausnahme: Schriftpanels mit weißer Schrift dienen lediglich

Ausnahme: Schriftpanels mit weißer Schrift dienen lediglich der Anzeige der geladenen *. wav Dateien. Diese verändern sich nur wenn neue Dateien geladen werden.

dienen lediglich der Anzeige der geladenen *. wav Dateien. Diese verändern sich nur wenn neue Dateien

6

DCO

DCO DCO 1-3 beinhalten Parameter für die Tonhöhenmodulation sowohl des Samplers als auch der Oszillatoren. P-Env:

DCO 1-3 beinhalten Parameter für die Tonhöhenmodulation sowohl des Samplers als auch der Oszillatoren.

P-Env:

bestimmt die Stärke der Pitchmodulation für Sampler und Oszillator durch den pitch ADBR.

PWM:

Pulsweitenmodulation durch angezeigten LFO. Der LFO1 oder 2 wirkt gleichzeitig auf die Pitchmodulation und auf PWM des Oszillators. (* Im Auswahlmenü Oszillator anwählen und die Wellenform auf Pulse stellen.*)

LFO:

Schriftpanel selektiert LFO 1 oder 2. Mit dem Regler darüber wird die Stärke der LFO-Modulation auf Sampler oder Oszillator eingestellt.

OVR:

Zerrt das Oszillator Signal und das Samplersignal an. Z.B. ein Verzerrter Sinus enthält dann Oberwellen, ein cleanes Sample wird verzerrt.

Sample Selektion:

Auf das Windows Symbol mit der linken Maustaste klicken. Es öffnet sich der Datei-Ausswahlmenu. Geeignetes Sample auswählen, öffnen, Sample wird geladen. Der Name des Samples erscheint im schwarzen Feld. Es können 16/24 Bit *.Wav Samples geladen werden. Im Text-Auswahlmenu SAMPLER anwählen.

Text-Auswahlmenu:

Textswitch OSZILLATOR / SAMPLER Wellenformauswahl nur für den Oszillator . LOOP Modi für den Sampler Loop off Loop on Loop Fade- vermindert Klicks beim Loop Loop Zero- wählt Nullstellen beim Loopen

DIR:

Spielt das Sample wahlweise vorwärts oder rückwärts ab

*Achtung Textswitch, auf des Textfeld mit der linken Maustaste klicken, gedrückt halten und die Maus in vertikaler Richtung bewegen- funktioniert wie ein Slider

OKT:

Wählt die Oktave aus. Regelbereich von -3 bis +2

7

SEMI:

Anzahl der Semitöne nach oben.Regelbereich 1-11

FINT:

Finetuning

Key-T:

Beeinflusst das Keytracking. Keytrack normal (12 Ton/Okt =maximal, blaue Led leuchtet.

Keytrack= 0. Ein Ton mit konstanter Tonhöhe wird über die ganze Tastatur gespielt

* Achtung, die blaue Led dient zur Anzeige das das Keytracking eingerastet ist. Nur so ist normales Tuning über das Keyboard möglich. Verändert man Key-T so verändert man die Steigung der Tonhöhe von 12 Tönen pro Oktave bis zu einem Ton über die gesamte Tastatur.

VOLUMEN: Lautstärke des DCO

DCF

über die gesamte Tastatur. VOLUMEN: Lautstärke des DCO DCF DCF: beinhalten die Filterparameter VELO:

DCF:

beinhalten die Filterparameter

VELO:

Anschlagsdynamik durch das Keyboard

FRQ:

Cutoff-Frequenz

Q:

Resonanz=Güte des Filters

ENV:

Beeinflussung der Cutoff-Frequenz durch den Filter ADBR. Mittelstellung ist Null. Links negative Beeinflussung, Rechts positive Beeinflussung

KEY-T:

Filterfrequenz wird durch die Tastatur beeinflusst. 0= Filterfrequenz bleibt über die ganze Tastatur, auch bei hohen Tönen, gleich. MAX=Filterfrequenz wird bei hoch gespielten Noten angehoben.

8

LFO-Schriftpanel:

Wählt LFO 1 oder 2 aus.

LFO:

Stärke der Frequenzbeeinflussung des Cutoff durch den LFO

VOLUMEN:

Lautstärke des Filters

Aussteuerungsanzeige: dient zur Kontrolle der Aussteuerung einen Synthese-Kanals. Er zeigt die Aussteuerung HINTER einem DCA an.

Text-Auswahlmenü:LOW-PASS/ HIGH-PASS; schaltet von Hoch zu Tiefpass

Filter Po:l

Es lassen sich die Filterpole andern , 6,12,24 db

Q-Pol:

Es lassen sich die Gütepole des Filters verändern

DIGITAL:

DIGITAL/ANALOG analog verändert das Filterverhalten.

DCF1/2 ADBR

Dient zur Steuerung der DCF. Fluid verfügt über zwei DVF-ADBR. Je einer für jedes DCF.

Fluid verfügt über zwei DVF-ADBR. Je einer für jedes DCF. AL: Attak Level DL: Decay Level

AL:

Attak Level

DL:

Decay Level

BL:

Breakpoint Level

AS:

Zeit von 0 bis Attack Level erreicht ist

DS:

Zeit von Attack Level bis zum Decay Level

BS:

Zeit vom Decay Level bis zum Breakpoint Level

RS:

Release Level (Ausklingzeit wenn die Taste losgelassen wurde)

9

A

B

D

L

L

L

AS B S R S
AS
B S
R S
D S
D S
A B D L L L AS B S R S D S DCA 1 /

DCA 1 / DCA 2

A B D L L L AS B S R S D S DCA 1 /

DCA 1 / DCA 2

(digital kontrollierte Verstärker)

Fluid verfügt über zwei Digital Controlled Amplifier kurz DCA genannt. Jeder DCA hat eine eigene ADBR Hüllkurve. Die Signalamplitude wird direkt über die Hüllkurve gesteuert.

AL:

Attack-Level

DL:

Decay-Level

BL:

Breakpoint-Level ( wirkt wie Sustain )

AS:

Zeit von 0 bis Attack Level erreicht ist

DS:

Zeit von Attack Level bis zum Decay Level

BS:

Zeit vom Decay Level bis zum Breakpoint Level

RS:

Release Level (Ausklingzeit, wenn die Taste losgelassen wurde)

Wie in dem Abbild ADBR zu sehen ist, sind differenziertere Möglichkeiten als bei einer normalen ADSR Hüllkurve vorhanden.

Fehlerquelle: Wenn alle Level auf = 0 gesetzt sind ist die Lautstärke 0

10

AL

BL

D L

BS R S AS D S
BS
R S
AS D S
AL BL D L BS R S AS D S Abbild : ADBR Die Parameter der

Abbild : ADBR

Die Parameter der DCA's

AS,DS,BS,RS:

Mit diesem Parametern können die Ein und Ausschwingzeiten der Hüllkurve gesteuert werden. „S“ steht für Sekunden

AL,DL,BL:

Mit diesen Parametern werden die Amplituden bestimmt, welche durchlaufen werden

LFO Text-Switch:

LFO-Regler:

VELO:

Volumen:

Zur Auswahl von LFO 1 oder LFO 2 Stärke der Modulation des DCA durch den LFO Stichwort Tremolo Effekt Regelt die Anschlagsdynamik Regelt die Gesamtlautstärke des DCA's. Wenn Verzerrungen auftreten, sollte der DCA leiser gestellt werden.

Ring Modulator/Sync

Text-Switch:

DCA leiser gestellt werden. Ring Modulator/Sync Text-Switch: DCO 1>2;DCO 1>3;DCO2>3 über den Text-Switch

DCO 1>2;DCO 1>3;DCO2>3

über den Text-Switch wird eingestellt welche beiden DCO's ringmoduliert werden. Folgende Möglichkeiten DCO 1 wird mit DCO 2 ringmoduliert DCO 1 wird mit DCO 3 ringmoduliert DCO 2 wird mit DCO 3 ringmoduliert

11

Die drei LED Anzeigen visualisieren die Einstellung

Text-Switch:

DCF > 1;DCF >2; schaltet den Ringmodulator Ausgang entweder auf DCF 1 oder 2

VOL:

beeinflusst die Lautstärke des Ausgangssignals

SYNC-Taste:

Master ist immer DCO 1 Sync 2 – DCO 1 synchronisiert DCO 2 Sync 3 – DCO 1 synchronisiert DCO 3

LFO1

DCO 2 Sync 3 – DCO 1 synchronisiert DCO 3 LFO1 LFO 1-polyphon FRQ: Regelt die

LFO 1-polyphon

FRQ:

Regelt die Frequenz des LFO1

PHASE:

Ist Phase auf 0 geregelt läuft der LFO frei. Die blaue LED ist aus. Wird die Phase geregelt, so läuft der LFO bei jedem neuen Tastendruck mit der eingestellten Anfangsphase los. Die blaue LED leuchtet und zeigt, dass die Phasensynchronisation an ist.

PW:

Einstellung der Pulsweite>> nur bei Rechteck-Signalen

LFO2

LFO 1 kann in seiner Frequenz von LFO 2 beeinflusst werden

Text-Switch Wellenformen: wählt die Wellenform aus mit welcher LFO 1 arbeitet Rechteck, Sin, Tri, Saw, Ramp und Rauschen

12

LFO2:

LFO2

bis auf den Regler LFO 2 mit LFO 1 identisch

LFO M = Master LFO

LFO Master -monophon

mit LFO 1 identisch LFO M = Master LFO LFO Master -monophon Dient zur Frequenzmodulation aller

Dient zur Frequenzmodulation aller DCO's

AS:

Einschwingzeit bis der LFO den maximalem Ausgangspegel erreicht hat

RS:

(Fade-In) Ausschwingzeit, beim loslassen der Taste auf dem Keyboard (Fade-Out)

FRQ:

Frequenz des LFO

AMP:

Stärke der Modulation auf alle DCO's

* legt man z.B. den Modulationsweel über MIDI learn auf AMP, so lässt sich die Modulations-Stärke über das Modwheel steuern

Text-Switch Wellenformen siehe LFO 1

13

Pitch ADBR

Pitch ADBR Die Pitchamplitude wird direkt über die Hüllkurve gesteuert. >> Siehe dazu DCO P-Envelope .

Die Pitchamplitude wird direkt über die Hüllkurve gesteuert. >> Siehe dazu DCO P-Envelope.

AL:

Attack Level

DL

Decay Level

BL

Breakpoint Level

AS

Zeit von 0 bis Attack Level erreicht ist

DS

Zeit von Attack Level bis zum Decay Level

BS

Zeit vom Decay Level bis zum Breakpoint Level

RS

Release-Level ( Ausklingzeit, wenn die Taste losgelassen wurde)

Siehe DCA1/2

VOL:

TUNE:

PORTA:

Text-Switch P_B:

Text-Switch MIDI:

Master

VOL: TUNE: PORTA: Text-Switch P_B: Text-Switch MIDI: Master Master-Ausgangslautstärke von Fluid Regelt das

Master-Ausgangslautstärke von Fluid

Regelt das Mastertunning aller DCO's gleichzeitig. Mitte Tunning=0

Regelt das Portamento

Regelt um wie viel Töne der Pitchbender die DCO's beeinflusst

Wählt den Midi Empfangskanal/Sendekanal aus

14

EFFEKTE

TUBE AMP

EFFEKTE TUBE AMP Text-Switch ON / OFF: Schaltet Tube AMP ein /aus GAIN: Stärke der Verzerrung

Text-Switch ON / OFF:

Schaltet Tube AMP ein /aus

GAIN:

Stärke der Verzerrung

FRQ:

Frequenzbereich wird geregelt

*über das Moswheel kann FRQ dynamisch geregelt werden, wenn Modwheel über MIDI learn auf FRQ geschatet ist

Q:

LRN:

Güte des Filters; regelt die Schärfe bis zur Selbstoszillation

MIDI Learn

Taste LRN betätigen, Led blinkt, gewünschten Regler am Fluid regeln, Regler am externen Synthesizer betätigen. LED geht aus. Externer Regler ist Regler am Fluid zugewiesen.

*dient z.B. um mit dem Modwheel einer externen Tastatur verschiedene Parameter dynamisch zu spielen. Regler für den Empfang geeignet>>siehe Anhang

RST:

Reset auf alle MIDI-Learn Parameter.

15

Chorus

Beinhaltet einen Stereo Chorus mit zwei unabhängigen Modulatoren für jeden Kanal. Die Frequenzen der Modulationen können separat für L und R eingestellt werden. Ein Tiefpass blendet hohe Frequenzen aus. Feedback regelt die Rückkopplung des Chorus und macht den Effekt „fetter“.

Rückkopplung des Chorus und macht den Effekt „fetter“. Text-Switch On/Off: schaltet den Chorus ein / aus

Text-Switch On/Off: schaltet den Chorus ein / aus

FRQ1:

Modulationsfrequenz des linken Kanals

FRQ2:

Modulationsfrequenz des rechten Kanals

MIX:

Regelt zwischen Original und Chorussignal

DELAY:

Stellt die Verzögerung des Chorus ein. 0= Phasing, Max= kurzes Echo

MOD:

Modulationstiefe des Chorus durch FRQ1/2

LP:

Dämpfung der hohen Frequenzen

FEED :

Interne Rückkopplung des Chorus (fetter)

16

REVERB

REVERB Text-Switch On/Off: Schaltet das Reverb ein /aus MIX: Regelt zwischen Original und Reverb-Signal DMP:

Text-Switch On/Off: Schaltet das Reverb ein /aus

MIX:

Regelt zwischen Original und Reverb-Signal

DMP:

Dämpfung der hohen Frequenzen

WITH:

Verbreitert den Stereo Effekt

SIZE:

Raumgröße/Nachhallzeit

DELAY

Das Stereo Delay hat jeweils eine Verzögerungsstufe für den linken und rechten Kanal. Diese können einzeln in Verzögerung und Feedback eingestellt werden.

einzeln in Verzögerung und Feedback eingestellt werden. Text-Switch On/Off: Schaltet das Delay ein /aus DEL 1:

Text-Switch On/Off: Schaltet das Delay ein /aus

DEL 1:

Verzögerung des linken Kanals

FEED 1:

Feedback des linken Kanals

DEL 2 :

Verzögerung des rechten Kanals

FEED 2:

Feedback des rechten Kanals

MIX:

Regelt zwischen Original und Delay Signal

17

18

18

19

19

Troubleshooting

Fluid produziert Knackser:

ADBR richtig eingestellt? Nicht zu kurz im D-B bereich? CPU Last zu hoch. Fluid benötigt mindestens eine 3 GHZ CPU, besser höher. Virenscanner oder Firewall sollten ausgeschaltet sein, des Weiteren auch alle Prozesse, welche in Hintergrund arbeiten und nicht benötigt werden.

Ist der neuste ASIO-Treiber geladen? Automatische Erkennung von CD Laufwerken aus? Windows auf Hintergrunddienste optimiert stellen!

Fluid findet die Preset Samples nicht:

Stimmen die Pfade?

Fluid verzerrt bei Samples:

OVR der einzelnen DCO' auf 0 gestellt? Tube AMP voll aufgerissen? Keine ASIO-Soundkarte?

Keine richtige Stimmung über des Keyboard:

Ist Key-T bei allen DCO's auf maximal und leuchtet die blaue LED daneben?

Known BUGS: Bei einen schnellen Soundprogrammwechsel kann es passieren das der Sound beim unmittelbaren Anspielen Dropouts produziert. Nach Programm-Change ist es besser 1-3 Sek. zu warten.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns über kontakt@tubeohm.com

WWW.TUBEOHM.COM

20

Anhang MIDI learn Tabelle

Anmerkung: alle Parameter können über ein VST-Hostprogramm automatisiert werden. MIDI learn dient lediglich dazu z.B. mit dem Modulationswheel einer externen Miditastatur die wichtigsten Parameter dynamisch steuern zu können.

Welche Parameter bedient werden können sind aus der Tabelle ersichtbar.

Modul

Regler

Midi Kanal

DCO1

 

LFO

11

OVR

16

 

4

DCO2

 

LFO

66

OVR

71

DCO3

 

LFO

97

OVR

83

RingM

Vol

102

LFO1

Frq

70

LFO2

Frq

29

LFO-M

Frq

93

Amp

1

DCF 1

Frq

13

Q

91

LFO

115

DCF2

Frq

73

Q

9

LFO

8

Tube Amp

Gain

30

Frq

85

DCA1

LFO

104

Vol

24

DCA2

LFO

110

Vol

25

Chorus

Mix

76

Reverb

Mix

10

Delay

Mix

103

Master

Portament

5

Master

Vol

120

21