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Captur 2 ph2 - 1466-2 DEU

Die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs bietet umfassende Informationen zur Nutzung und Wartung des Fahrzeugs, einschließlich der Funktionen, Wartungshinweise und der Behebung kleiner Pannen. Sie enthält auch Sicherheitsinformationen und eine Übersicht über die verschiedenen Ausstattungsmerkmale und technischen Spezifikationen der Fahrzeugmodelle. Zudem wird auf die Bedeutung der Symbole in der Anleitung hingewiesen, die auf wichtige Informationen und Sicherheitswarnungen verweisen.

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Captur 2 ph2 - 1466-2 DEU

Die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs bietet umfassende Informationen zur Nutzung und Wartung des Fahrzeugs, einschließlich der Funktionen, Wartungshinweise und der Behebung kleiner Pannen. Sie enthält auch Sicherheitsinformationen und eine Übersicht über die verschiedenen Ausstattungsmerkmale und technischen Spezifikationen der Fahrzeugmodelle. Zudem wird auf die Bedeutung der Symbole in der Anleitung hingewiesen, die auf wichtige Informationen und Sicherheitswarnungen verweisen.

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Bedienungsanleitung des Fahrzeugs

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


Diese Bedienungsanleitung enthält die erforderlichen Informationen:
– damit Sie Ihr Fahrzeug richtig kennen lernen und seine Funktionen und die fortschrittliche Technik unter allen Einsatzbedin­
gungen voll nutzen.
– damit die optimale Funktion durch genaue Beachtung der Wartungsempfehlungen stets gewährleistet bleibt.
– damit Sie kleine Pannen ohne großen Zeitverlust selbst beheben können.
Die kurze Zeit für die Lektüre dieser Bedienungsanleitung lohnt sich: Sie werden zahlreiche Funktionen des Fahrzeugs und
technische Neuerungen entdecken. Sollte die eine oder andere Unklarheit bestehen bleiben, werden die Fachkräfte des Netzes
Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Eine Orientierungshilfe finden Sie in den folgenden Symbolen:

und Diese am Fahrzeug angebrachten Symbole weisen darauf hin, dass Sie hinsichtlich detaillierter Informationen
zu der Ausstattung des Fahrzeugs und/oder etwaigen zu beachtenden Beschränkungen hinsichtlich des Betriebs dieser Aus­
stattung die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs konsultieren sollten.

an beliebiger Stelle im Handbuch gibt eine Übertragung auf eine Seite an.

Dieses an verschiedenen Stellen in der Bedienungsanleitung auftretende Symbol weist auf Gefahren und Sicher­
heitsempfehlungen hin.
Den Ausführungen in dieser Bedienungsanleitung liegen die technischen Spezifikationen der beschriebenen Fahrzeugmodelle
am Tage der Erstellung zu Grunde. Die Bedienungsanleitung beschreibt alle (serienmäßig oder optional) verfügbaren
Ausstattungsmerkmale der diversen Modelle. Ihr Einsatz in den einzelnen Fahrzeugen ist abhängig von der Ausfüh­
rung, den gewählten Optionen und dem jeweiligen Vertriebsland.
In dieser Bedienungsanleitung werden u. U. auch Ausstattungen beschrieben, die erst später im Modelljahr lieferbar
sein werden.
Die Diagramme in der Bedienungsanleitung dienen lediglich der Veranschaulichung.

Wir wünschen Ihnen gute Fahrt am Steuer Ihres Fahrzeugs.


Übersetzung aus dem Französischen. Nachdruck oder Übersetzung sind auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung
durch den Hersteller des Fahrzeugs gestattet.
INHALT
Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. ................................ 4 Signalanlage ................................................................ 143
Außen .............................................................................. 4 Scheibenwischer ......................................................... 144
Fahrgastraum .................................................................. 6 Kraftstofftank................................................................ 151
Fahrerposition.................................................................. 8 Anlassen des Motors.......................................................... 154
Fahrhilfen....................................................................... 10 EINFAHREN ................................................................ 154
Sicherheit an Bord ......................................................... 12 Starten, Abstellen des Motors...................................... 155
Identifikation eines Fahrzeugs - Aufkleber..................... 14 Fahrstufenwahl ............................................................ 164
Der Motorraum (Routinewartung).................................. 16 Besonderheiten bei Fahrzeugen mit Benzinmotor ...... 175
Pannenhilfe.................................................................... 18 Parkbremse ................................................................. 177
Das LPG-Fahrzeug........................................................ 20 UMWELTSCHUTZ....................................................... 184
E Tech Full Hybrid-Fahrzeug ......................................... 22 Empfehlungen zur Wartung und Schadstoffminderung
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut ................... 24 ..................................................................................... 186
E-tech full hybrid ............................................................ 24 Empfehlungen zur Fahrweise, ECO-Fahrweise .......... 187
LPG-Fahrzeug ............................................................... 31 Warnung Reifendruckverlust ....................................... 195
Karte .............................................................................. 37 Fahrsicherheits- und Assistenzsysteme ...................... 201
Schlüssel, Fernbedienung ............................................. 46 Zusätzliche Fahrhilfefunktionen................................... 205
Türen, Hauben und Klappen ......................................... 51 Geschwindigkeitsbegrenzer ........................................ 258
Vordersitz / Vordersitze.................................................. 58 Tempomat (Regler-Funktion)....................................... 262
Rücksitze ....................................................................... 62 Adaptiver Tempomat (Regler-Funktion)....................... 266
Sicherheitsgurte............................................................. 65 Einparkhilfen ................................................................ 285
Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen ............................ 71 Notruf ........................................................................... 314
Kindersicherheit ............................................................. 79 Für Ihr Wohlbefinden.......................................................... 317
Kindersitze ..................................................................... 85 Multi-Sense.................................................................. 317
Sicherheit von Kindern: Deaktivierung, Aktivierung des Luftdüsen, Heizung und Klimaanlage.......................... 319
Beifahrerairbags ............................................................ 99 Multimedia-Geräte ....................................................... 330
Fahrposition ................................................................. 102 Ausrüstung im Fahrgastraum ...................................... 332
Kontroll- und Warnleuchten ......................................... 108 Ablagefächer, Ausstattung Fahrgastraum ................... 340
Bordcomputer ...............................................................114 Transport von Gegenständen ...................................... 344
Lenkung ....................................................................... 133 Wartung ............................................................................... 349
Spiegel......................................................................... 135 Zugriff auf den Motor, Füllstände................................. 349
Beleuchtung und Signale............................................. 137 Batterie: ....................................................................... 358
INHALT
Reinigung..................................................................... 362
Praktische Hinweise ........................................................... 366
Reifen .......................................................................... 366
Pannenhilfe.................................................................. 380
Scheinwerfer, Beleuchtung: Austausch von Lampen .. 392
Wischerblätter: Austausch ........................................... 398
Sicherungen................................................................. 400
Einbau und Verwendung von Zubehörteilen................ 405
Funktionsstörungen ..................................................... 407
Technische Daten ............................................................... 413
Informationen zum Fahrzeug....................................... 413
Teile und Reparaturen ................................................. 423
Wartungsheft ............................................................... 424
Kontrolle gegen Durchrostung..................................... 430
AUSSEN

4 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


AUSSEN
1. Fensterheber 🡺 332 1
Scheiben-Wisch-Waschanlage 🡺 144
Antibeschlageinrichtung 🡺 319
2. 🡺 37 Keycard
Schlüssel/Fernbedienung 🡺 46
Ver- und Entriegeln der Türen/Hauben/
Klappen 🡺 53
3. Rückspiegel 🡺 135
4. Karosseriewartung 🡺 362
5. Reifen 🡺 366
6. Beleuchtung: Bedienung 🡺 137
Beleuchtung: Austausch 🡺 392

Betanken des Fahrzeugs 🡺 151


Betanken mit LPG 🡺 35

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 5


FAHRGASTRAUM

6 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


FAHRGASTRAUM
1. Einstellen der Sitzposition 🡺 58 1
2. Ablagefächer/Ausrüstung Fahrgast­
raum 🡺 340
3. Kopfstützen hinten 🡺 62
Rücksitzbank 🡺 63
4. Transport von Gegenständen 🡺 345
5. Sicherheit der Kinder 🡺 79
6. Kopfstützen vorne 🡺 58
Vordersitze 🡺 59

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 7


FAHRERPOSITION

8 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


FAHRERPOSITION
1. Kontrolllampen / Displays und An­
zeigen🡺 108
1
2. Bedienelemente des Bordcompu­
ters 🡺 114
3. Bedienelement Wisch­/Waschanla­
ge 🡺 144
4. Multimedia-Frontpartie 🡺 330
5. Beheizte/r Sitz(e) 🡺 58
Heizung/Belüftung 🡺 319
6. Schalthebel 🡺 164
7. Elektrische Parkbremse 🡺 177
8. Start-/Stopp-Taste des Motors
🡺 156
9. Zündschloss 🡺 155
10. Lenkrad-Einstellung 🡺 133
11. Entriegelungshebel der Motorhau­
be 🡺 349
12. LPG-Befehl🡺 31
13. Geschwindigkeitsbegrenzer 🡺 258
Tempomat (Regler-Funktion) 🡺 262
Adaptiver Tempopilot mit 🡺 266­Funk­
tion
14. Meine Sicherheit 🡺 205
15. Äußere Fahrzeugbeleuchtung
🡺 137

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 9


FAHRHILFEN

10 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


FAHRHILFEN
– Fahrsicherheits­ und Assistenzsyste­
me 🡺 201
1
– Warnung Spurwechsel 🡺 206
– Notfall-Spurhaltefunktion 🡺 213
– Aktives Notbrems-Assistenzsystem
🡺 229
– Toter-Winkel-Warnung 🡺 220
– Warnung beim Ausparken 🡺 306
– Warnung Reifendruckverlust 🡺 195
– Active driver assist 🡺 244
– Geschwindigkeitsbegrenzer 🡺 258
– Tempomat (Regler-Funktion) 🡺 262
– StopandGo-Adaptiver Tempomat
🡺 266
– Erkennung von Straßenschildern
🡺 239
– Parkassistent 🡺 285
– Rückfahrkamera 🡺 291
– 360-Grad-Kamera🡺 299
– Sicheres Aussteigen 🡺 311
– Warnhinweis zum Sicherheitsab­
stand 🡺 226
– Warnhinweis zur Wachsamkeit des
Fahrers 🡺 237

W i l l k o m m e n a n B o r d I h r e s F a h r z e u g s . - 11
SICHERHEIT AN BORD

12 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


SICHERHEIT AN BORD
1. Frontairbags 🡺 71 1
2. Deaktivieren des Beifahrerfrontair­
bags 🡺 99
3. Windowbags 🡺 77
4. Sicherheitsgurte 🡺 65
5. Seitenairbags 🡺 77

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 13


IDENTIFIKATION EINES FAHRZEUGS - AUFKLEBER

14 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


IDENTIFIKATION EINES FAHRZEUGS - AUFKLEBER
1. Erinnerung an Fahrgestellnummer
🡺 413
1
2. Reifendruck-Etiketten 🡺 195 🡺 368
3. Motor-Identifikation 🡺 414
4. Technische Informationen für die
Einsatzkräfte 🡺 413
5. Fahrzeugtypenschild 🡺 413

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 15


DER MOTORRAUM (ROUTINEWARTUNG)

16 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


DER MOTORRAUM (ROUTINEWARTUNG)
1. Öffnen der Motorhaube 🡺 349 1
2. Bremsflüssigkeit 🡺 356
3. Batterie 🡺 358
4. Scheibenwaschflüssigkeit 🡺 356
5. Motoröl-Einfüllverschluss
Motorölmessstab 🡺 350
6. Kühlflüssigkeit 🡺 354

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 17


PANNENHILFE

18 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


PANNENHILFE
1. Austausch der Wischerblätter vorne
🡺 398
1
2. Reifenpanne 🡺 375
Werkzeug 🡺 373
Reserverad 🡺 375
Radwechsel 🡺 376
3. Sicherungen 🡺 400
4. Abschleppflansch hinten 🡺 380
5. Austausch der Blinker 🡺 392
6 Austausch des Heckscheiben­Wi­
scherblatts 🡺 398
7. Abschleppflansch vorne 🡺 380

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 19


DAS LPG-FAHRZEUG

20 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


DAS LPG-FAHRZEUG
Anlassen, Abstellen des Motors: Fahr­
zeug mit Schlüssel 🡺 155
1
Anlassen, Abstellen des Motors: Fahr­
zeug mit 🡺 156 Keycard
1 Bordcomputer 🡺 114
2 LPG-Befehl🡺 31

Betanken mit LPG 🡺 35

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 21


E TECH FULL HYBRID-FAHRZEUG

22 - Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs.


E TECH FULL HYBRID-FAHRZEUG
1. Kühlflüssigkeit 🡺 355 1
2. Kontroll- und Warnlampen 🡺 108
Displays und Anzeigen 🡺 124
Modus „E­Save“ 🡺 29
3. Multimedia-Bildschirm
4. Regeneratives Bremsen – Schalt­
wippe
5. Batterie 🡺 358
6 Abschleppen eines Pannenfahr­
zeugs 🡺 380

Willkommen an Bord Ihres Fahrzeugs. - 23


E-TECH FULL HYBRID

Vorwort

24 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


E-TECH FULL HYBRID
1 12-V-Zusatzbatterie Wie bei jedem Akku entlädt sich diese, eingeschaltet, bis die Kontrolllampe
wenn sie genutzt wird. Die Antriebs­ blau leuchtet (🡺 124).
2 „230­V“­Antriebsbatterie batterie wird geladen: Andernfalls kann die Antriebsbatterie
3 Elektrische Kabel in oranger Farbe – während der Brems­ und Verzöge­
rungsphasen des Fahrzeugs;
beschädigt und das Fahrzeug nicht
mehr gestartet werden.
2
4 Elektromotor
– wenn der Verbrennungsmotor auto­
5 Verbrennungsmotor
matisch startet, um als Generator zu 12-V-Zusatzbatterie
Das Hybridfahrzeugsystem nutzt einen wirken.
Elektromotor zur Leistungsunterstüt­ Die im Gepäckraum befindliche 12-
Die Reichweite im elektrischen Fahr­ Volt-Zusatzbatterie liefert die Energie
zung des Verbrennungsmotors (beim
modus ist abhängig vom Ladezustand zum Öffnen bzw. Schließen und für
Beschleunigen, Anfahren usw.).
der Antriebsbatterie sowie von Ihrem weitere Fahrzeugausstattung.
Das Fahrzeug verfügt über ein höhe­ Fahrstil und Verbrauchern (Klimaanla­
res Beschleunigungsmoment und ver­ Hinweis: Die „12 Volt“­Zusatzbatterie
ge, Heizung usw.).
braucht zugleich weniger Kraftstoff. wird für das Starten des Motors nicht
Die Klimaanlage des Fahrzeugs wird verwendet. Dieser Vorgang wird vom
Das Fahrzeug kann auch vollelektrisch zum Kühlen der Antriebsbatterie ver­ Hybridsystem übernommen.
ohne Unterstützung des Verbren­ wendet. Lassen Sie die Klimaanlage
nungsmotors fahren. Das Fahrzeug von qualifiziertem Personal prüfen, um
nutzt die in der „230­V“­Antriebsbatte­ die Lebensdauer der Antriebsbatterie
rie gespeicherte Energie. zu erhalten. Das gilt vor allem dann,
wenn Sie eine Verringerung der Klima­
Batterien anlagenleistung feststellen.
Das Hybridfahrzeug ist mit zwei Batte­ Bei einer Entladung der Antriebsbatte­
rietypen ausgestattet: rie bewegt der Verbrennungsmotor das
– 230-V-Antriebsbatterie; Fahrzeug alleine, bis die Antriebsbat­
– 12-V-Zusatzbatterie. terie ausreichend geladen ist.
Wenn Ihr Fahrzeug längere Zeit ge­
„230­V“­Antriebsbatterie parkt ist, starten Sie den Motor in re­
gelmäßigen Abständen (etwa einmal
Diese Batterie befindet sich unter dem
im Monat) und überprüfen Sie, ob die
Heckboden und speichert Energie, die
für die korrekte Funktion des Elektro­ Kontrolllampe blau leuchtet. In
motors benötigt wird. diesem Fall muss die Batterie aufgela­
den werden: Lassen Sie den Motor

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 25


E-TECH FULL HYBRID
„230­V“­Stromkreis
Das elektrische System
des Hybridfahrzeugs
2 nutzt eine Gleichspan­
nung von ungefähr
230 Volt.
Dieses System kann während
und nach dem Ausschalten der
Zündung heiß sein. Beachten Sie
die Warnhinweise auf den Etiket­
ten, die sich im Fahrzeug befin­
den.
Jegliche Eingriffe oder Änderun­
gen am 230-Volt-System des
Fahrzeugs (Bauteile, Kabel, Ste­ Den „230­V“­Stromkreis erkennen Sie
cker, Antriebsbatterie) sind streng an den orangen Kabeln 6 und Teilen
verboten aufgrund der Gefahren, Die elektrischen Bauteile Ihres Fahr­
zeugs, die Gefahren für Ihre Gesund­ mit dem Symbol .
die solche Eingriffe für Ihre Si­ heit darstellen können, sind mit dem
cherheit darstellen können. Wen­ Symbol A gekennzeichnet.
den Sie sich an einen Vertrags­ Geräusche
partner. Hybridfahrzeuge sind im elektrischen
Es besteht die Gefahr von Fahrmodus besonders leise.
schweren Verbrennungen oder Sie selbst und auch andere Verkehrs­
Stromschlag mit tödlichen Fol­ teilnehmer sind daran nicht unbedingt
gen. gewöhnt. Es ist nicht leicht, das fah­
rende Fahrzeug an seinem Geräusch
zu erkennen.
Da der Elektromotor leise ist, hören
Sie eventuell andere ungewöhnliche
Geräusche (aerodynamische Geräu­
sche, Reifengeräusche usw.) sowie
Geräusche vom Betrieb des Hybrid­

26 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


E-TECH FULL HYBRID
systems (z. B. Kühlung der Antriebs­ Bei einer Störung der Fußgängerhupe Energieflussanzeige
batterie).
wird die Kontrolllampe mit der

Ihr Hybridfahrzeug ist


Meldung „Fehlfunktion des Außenge­
räusches“ angezeigt.
2
sehr leise. Überprüfen Wenden Sie sich an einen Vertrags­
Sie beim Verlassen des partner.
Fahrzeugs immer, ob der
Fahrstufenwahlschalter sich in Maßnahme
Position P befindet, aktivieren Sie Das Hybridsystem wählt den Verbren­
die Parkbremse und schalten Sie nungsmotor und/oder den Elektromo­
die Zündung aus. tor je nach Fahrstil (ruhige oder sportli­
GEFAHR SCHWERER VERLET­ che Fahrweise etc.), Verkehrssituation
ZUNGEN. und ausgewähltem Fahrmodus 🡺 317
aus.
Unwetter, überflutete Straßen:
Fußgängerhupe Abhängig vom gewählten Fahrmodus
Befahren Sie keine überflu­
Mit der Fußgängerhupe können Sie teten Straßen, wenn das zeigt die Kontrolllampe 7 die Ener­
andere Verkehrsteilnehmer, insbeson­ Wasser höher als bis zum gieflüsse zwischen:
dere Fußgänger und Fahrradfahrer, unteren Felgenrand reicht.
auf Ihre Anwesenheit aufmerksam ma­ – der elektrischen Baugruppe
chen. (Antriebsbatterie und Elektromotor);
Im elektrischen Fahrmodus wird dieser
Alarm automatisch aktiviert. – Verbrennungsmotor;
Der Ton wird ausgegeben, wenn die – Räder
Fahrzeuggeschwindigkeit zwischen 1
und 30 km/h liegt.
Weitere Informationen zur Fußgänger­
hupe finden Sie in der Multimediaanlei­
tung.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 27


E-TECH FULL HYBRID
Verbrennungsmotor als auch der Elek­
tromotor das Fahrzeug antreiben.

2 Sonderfall
Wenn die Antriebsbatterie
einen maximalen Ladezu­
stand erreicht hat, wird die Motor­
bremse vorübergehend reakti­
viert.
Passen Sie Ihre Fahrweise ent­
sprechend an.

Die Farbe des Stroms variiert: Energierückgewinnung C -Fluss Die Motorbremse kann
– Blau: Elektrische Energie; Wenn Sie den Fuß vom Gaspedal neh­ in keinem Fall das Betä­
– Weiß: Vom Verbrennungsmotor er­ men oder auf das Bremspedal treten, tigen des Bremspedals
zeugte Energie. wandelt der Elektromotor und/oder das ersetzen.
„Elektrischer Antrieb“ A -Fluss regenerative Bremssystem die durch
die Fahrzeugverzögerung erzeugte
Die elektrische Baugruppe wird ver­ Energie in elektrische Energie um.
wendet, um das Fahrzeugs anzutrei­
ben. Dies dient dem Bremsen des Fahr­
zeugs und der Wiederaufladung der
„Antrieb Verbrennungsmotor“ B - Antriebsbatterie.
Fluss
Fluss D „Energieerzeugung“
Der Verbrennungsmotor wird verwen­
det, um das Fahrzeug anzutreiben. Der Verbrennungsmotor lädt die An­
triebsbatterie wieder auf.
Hinweis: Eine Kombination verschie­
dener Stromflüsse ist möglich (z.B. ei­
ne Kombination von A -Fluss und
B -Fluss bedeutet, dass sowohl der

28 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


E-TECH FULL HYBRID
Vollelektrischer Fahrmodus Aufrechterhaltung des Ladestands Die im Schalter integrierte Kontrolllam­
der Antriebsbatterie: „E­Save“ pe 9 erlischt.
Dieser Modus ermöglicht es Ihnen, in
Erwartung einer Bergstraße oder einer 2
langen Autobahnsteigung einen aus­
reichenden Ladestand der Traktions­
batterie aufrechtzuerhalten.

Aktivierung/Deaktivierung der
Funktion „E­save“.

Die Warnlampe 8 leuchtet in


der Instrumententafel auf, um Sie dar­
über zu informieren, dass das Hybrid­
system ausschließlich die elektrische
Baugruppe zum Antreiben des Fahr­
zeugs verwendet.
Hinweis: Wenn der Ladestand der An­
triebsbatterie niedrig ist, schaltet das
Fahrzeug automatisch in den Hybrid­ Betätigen Sie bei laufendem Motor den
modus und der Verbrennungsmotor Schalter 9 .
springt an: Die 8 -Warnlampe in Die Warnlampe 9 leuchtet auf.
der Instrumententafel erlischt, um dies Drücken Sie erneut auf den Schalter
zu bestätigen. 9 , um den vollelektrischen Modus zu
deaktivieren.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 29


E-TECH FULL HYBRID

Wichtige Hinweise

2 Bitte lesen Sie diese Hinweise aufmerksam durch. Das Nicht-Befolgen dieser Hinweise kann zu Brandgefahr,
schwerwiegenden Verletzungen oder Stromschlägen mit tödlichen Folgen führen.
Im Falle eines Unfalls oder Aufpralls
Bei einem Unfall oder einem Schlag von unten gegen den Fahrzeugboden (z. B. ein Betonpoller, ein hoher Bord­
stein oder andere straßenbauliche Einrichtungen), kann der Stromkreis oder die Antriebsbatterie beschädigt werden.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug von einer Vertragswerkstatt überprüfen.
Fassen Sie nie die „230­V“­Bauteile oder die orangen Kabel an, die im Innen­ oder Außenbereich des Fahrzeugs sichtbar
sind.
Im Fall eines schweren Schadens an der Antriebsbatterie kann es zum Austritt von Flüssigkeiten kommen:
– fassen Sie diese Flüssigkeiten, die aus der Antriebsbatterie austreten, niemals an;
– sollte es dennoch dazu kommen, spülen Sie gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
Im Brandfall
Im Brandfall müssen Sie das Fahrzeug sofort verlassen und alle Insassen evakuieren. Kontaktieren Sie die Rettungsdiens­
te und weisen Sie diese darauf hin, dass es sich um ein Hybridfahrzeug handelt.
Verwenden Sie, wenn ein Eingreifen erforderlich ist, ausschließlich ABC- oder BC­Löschmittel, die zum Löschen von Brän­
den an elektrischen Anlagen geeignet sind. Kein Wasser oder andere Löschmittel verwenden.
Bei Schäden am Stromkreis müssen Sie sich in jedem Fall an eine Vertragswerkstatt wenden.
Zum Abschleppen
Siehe Abschnitt „Abschleppen, Pannenhilfe“ 🡺 380.
Waschen des Fahrzeugs
Den Motorraum und die „230­V“­Antriebsbatterie niemals mit Hochdruck reinigen.
Gefahr eines Schadens am Stromkreis.
Es besteht die Gefahr von Stromschlag mit tödlichen Folgen.

30 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


LPG-FAHRZEUG

Starten, Abstellen des Motors Die Zündung niemals Verantwortung des


Das Starten des Motors erfolgt im­ ausschalten, bevor das Fahrers beim Parken
mer mit Benzin. Fahrzeug vollständig oder Anhalten des 2
zum Stillstand gekom­ Fahrzeugs
men ist. Bei abgestelltem Motor Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
Solange der Kraftstoff­ sind Bremskraftunterstützung, zeug (auch nicht für kurze Zeit),
tank leer ist, kann das Lenkkraftunterstützung usw. so­ so lange sich ein Kind, ein körper­
Fahrzeug nicht starten wie die passiven Sicherheitsvor­ lich oder geistig beeinträchtigter
oder nur im LPG-Modus fahren. richtungen wie airbags und Gurt­ Erwachsener oder ein Tier im
Der Bi­Fuel­Betrieb mit LPG/Ben­ straffer ohne Funktion. Fahrzeug befinden.
zin erfordert Benzin (für Start, Diese könnten den Motor starten
starke Beschleunigung, niedrige und Funktionen aktivieren (z. B.
Temperaturen usw.). die elektrischen Fensterheber)
Wenn die orangefarbene Warn­ Stellen Sie Ihr Fahrzeug
oder die Türen verriegeln und so­
nicht an einem Ort ab,
mit sich und andere gefährden.
lampe auf der Instrumen­ an dem brennbare Stoffe
Zudem kann es bei warmer Witte­
tentafel aufleuchtet und ein Si­ wie trockenes Gras oder
rung und/oder Sonneneinwirkung
gnalton ausgegeben, füllen Sie Laub mit der heißen Auspuffanla­
im Fahrgastraum rasch sehr heiß
den Tank so schnell wie möglich ge in Berührung kommen können
werden.
mit Kraftstoff auf. und lassen Sie auch den Motor
LEBENSGEFAHR BZW. GE­
nicht an einem solchen Ort im
FAHR SCHWERER VERLET­
Leerlauf drehen.
ZUNGEN.
Für weitere Informationen
zu LPG-Versionen 🡺 31.
Besonderheiten bei Fahrzeu­
gen mit LPG-Motor
Diese Fahrzeuge arbeiten im Bi-Fuel-
Betrieb mit zwei Arten von Treibstoff:
LPG und Benzin.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 31


LPG-FAHRZEUG
Sie verfügen über zwei verschiedene von einer weißen oder grünen Warn­
Tanks 🡺 35.
Was ist LPG? lampe und der Warnlampe
2 auf dem Bordcomputer 2, be­
gleitet von einem Piepton. Dies weist
darauf hin, dass der Tank fast leer ist
Flüssiggas, das der Norm EN 589 oder und der Motor den Reservetank ver­
den entsprechenden nationalen Vor­ wendet.
schriften entspricht.
Es ist an seinem charakteristischen
Geruch erkennbar.

Auswahl der Kraftstoff-Modi LPG/


Benzin 1

Die Warnlampe 2 leuchtet grau


an der Instrumententafel und zeigt an,
dass das System wartet, bis die erfor­
derlichen Bedingungen erfüllt sind, be­
vor es in den LPG-Modus wechselt.

Die Warnlampe 2 leuchtet weiß


oder je nach Fahrzeug grün und zeigt
an, dass der LPG-Modus aktiviert ist. Den Schalter 3 „OK“, 4 oder 5 drü­
cken, um die Warnmeldung zu entfer­
Kraftstoffstand 3
nen und die Kontrolllampen zu deakti­
Die Anzeige 3 zeigt den Füllstand des vieren.
Flüssiggastanks an.
Die angegebene LPG-Menge ist ein Starten des Motors
Richtwert.
Mit dem Schalter 1 können Sie manu­ Das Starten des Motors erfolgt im­
ell von einem Kraftstoff-Modus in den Die Meldung „Niedriger LPG­Füllstand” mer mit Benzin.
anderen wechseln. erscheint je nach Fahrzeug begleitet

32 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


LPG-FAHRZEUG
– Bei Fahrzeugen mit Schlüssel Kraftstoffmodus während der Fahrt
🡺 155. ändern Für den Zugriff auf die In­
– Bei Fahrzeugen mit einer Keycard formationen und zum Zu­
🡺 156. Zum manuellen Umschalten vom
Benzin-Modus in den LPG-Modus
rücksetzen der LPG­Fahr­ 2
Hinweis: Wenn der LPG-Modus beim parameter 🡺 116.
Anlassen des Motors aktiviert ist, Drücken Sie das Bedienelement 1 .
schaltet das System vorübergehend in
– Der Flüssiggasstand 3 wird auf der
den „Benzin“­Modus zurück: Die Kon­
Instrumententafel aktiviert;
Solange der Kraftstoff­
trolllampe leuchtet ohne Signal­ tank leer ist, kann das
– Die Warnlampe erscheint in
ton grau und die Anzeige 3 weist dar­ Fahrzeug nicht starten
grau, um die Wahl des LPG-Modus zu
auf hin, dass der Benzin­Modus akti­
bestätigen, und dann je nach Fahr­ oder nur im LPG-Modus fahren.
viert ist.
zeug in weiß oder grün, wenn der Der Bi­Fuel­Betrieb mit LPG/Ben­
Sobald die erforderlichen Bedingungen LPG-Modus aktiv ist. zin erfordert Benzin (für Start,
erfüllt sind (Motortemperatur usw.),
Der Übergang zu LPG erfolgt während starke Beschleunigung, niedrige
schaltet das System automatisch auf
der ersten Beschleunigung: Temperaturen usw.).
LPG-Modus um: Die Kontrolllampe
Wenn die orangefarbene Warn­
leuchtet je nach Fahrzeug weiß Zum manuellen Umschalten vom
LPG-Modus in den Benzin-Modus lampe auf den Displays
oder grün.
Hinweis: Wenn der LPG-Modus beim Drücken Sie das Bedienelement 1 . und Anzeigen aufleuchtet und ein
Starten des Motors aktiv ist, schaltet Der Übergang zu LPG erfolgt während Signalton ausgegeben wird, füllen
das System vorübergehend in den der ersten Beschleunigung: Sie den Tank so schnell wie mög­
Benzin-Modus. – Der Flüssiggasstand 3 wird auf der lich mit Kraftstoff auf.
Sobald die Umgebungsbedingungen Instrumententafel aktiviert;
erfüllt sind (Motortemperatur usw.),
schaltet das System automatisch auf – Die Warnlampe erscheint in Automatisches Umschalten vom
LPG-Betrieb um. grau, um die Wahl des LPG-Modus zu LPG-Modus in den Benzin-Modus
bestätigen, und dann je nach Fahr­
Je nach Fahrzeug kann das System
zeug in weiß oder grün, wenn der
unter bestimmten Einsatzbedingungen
LPG-Modus aktiv ist.
vorübergehend wieder auf Benzinbe­
trieb umschalten.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 33


LPG-FAHRZEUG
Wenn kein LPG mehr im Tank ist, Beim Fahren unter schwierigen
Die Kontrolllampe leuchtet grau wechselt das System automatisch in Bedingungen
auf, um Sie zu warnen. den Benzin-Modus.
Bei sehr kaltem Wetter (Temperatur
2 Sind die Bedingungen erneut erfüllt, Hierauf wird durch die Meldung „Ré­
servoir GPL vide“ und die Kontrolllam­
unter ca. 10 °C) und abhängig von der
wird automatisch in den LPG-Modus Qualität des verwendeten Gases kann
zurückgeschaltet und die Warnlampe das System die Bedingungen für das
pe sowie einen Signalton 2 hin­ Umschalten zwischen LPG-Modus und
erscheint je nach Fahrzeug gewiesen. Benzinmodus automatisch verwalten.
weiß oder grün. Hinweis: Bei Fahrzeugen, die damit
Hinweis: Nach mehreren ergebnislo­ Die Kontrolllampe erlischt. ausgestattet sind, wird empfohlen, un­
sen Versuchen entscheidet das Sys­ Mit LPG auffüllen 🡺 35. ter diesen Bedingungen den Modus
tem eventuell, für die aktuelle Fahrt im ECO zu verwenden (insbesondere un­
Benzin-Modus zu bleiben. Es kann ein Funktionsstörungen ter 0 °C), um die Nutzung des LPG-
neuer Versuch unternommen werden, Modus 🡺 187 zu maximieren.
nachdem der Motor für etwa eine Mi­ Be einer Abweichung, die den ord­
nute vollständig gestoppt wurde. nungsgemäßen Betrieb des Motors Bei einem Unfall
beeinträchtigen kann, wird die Mel­
dung „LPG nicht verfügbar“ angezeigt Die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen,
LPG-Tank ist leer die getroffen werden müssen, entspre­
und das System schaltet automatisch
vom LPG­Modus in den Benzin­Mo­ chen denjenigen eines Fahrzeugs mit
dus. Benzin-Motor:
Dies wird durch die Meldung „LPG­ – Anziehen der Parkbremse;
System prüfen” bestätigt, und je nach – schalten Sie den Motor aus (eine
Fahrzeug erscheint die Warnlampe Schutzvorrichtung, die den LPG-Fluss
zum Motor unterbricht, schaltet sich
oder die gelbe Warnlampe automatisch ein);
– schalten Sie die Zündung aus;
an der Instrumententafel. – beachten Sie die örtlichen Vorschrif­
ten.
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­
nen Vertragspartner.

34 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


LPG-FAHRZEUG
Sie dürfen dann nicht weiter versu­
LPG hat einen ganz be­ chen, den Tank zu füllen.
stimmten Geruch, damit
Sie ein eventuelles Leck Selbstbedienungs­Autogas­Tank­ 2
leicht erkennen können. stelle
Wenn Sie Gasgeruch in Ihrem Wenn das Tankstellenpersonal das Be­
Fahrzeug oder in der Nähe fest­ tanken mit LPG übernimmt, müssen
stellen: Sie diesem den Einfülladapter 4 aus­
händigen.
– Wechseln Sie sofort in den
Benzin­Modus und stellen Sie si­
cher, dass sich keine Zündquelle WICHTIG: LPG­Tankadap­
in der Nähe des Fahrzeugs befin­ ter 4
det. Je nach Land ist die An­
– Begeben Sie sich in eine Ver­ wendung eines bestimmten Adap­
tragswerkstatt. Ziehen Sie die Handbremse an, stellen ters zum Betanken mit Flüssiggas
Sie den Motor aus und schalten Sie vorgeschrieben.
die Zündung und die Scheinwerfer Der Tankadapter 4 befindet sich
aus. in einem Beutel im Handschuh­
Keine der Teile des LPG- In jedem Fall müssen Sie die Sicher­ fach. Je nach Fahrzeug ist er
Systems anfassen, da­ heitshinweise an den Tankstellen be­ möglicherweise vorhanden oder
gegen schlagen oder folgen. auch nicht, je nachdem, in wel­
auseinanderbauen. Je nach Land müssen Sie vor dem chem Land das Fahrzeug ver­
Tanken den Tankadapter 4 auf den kauft wurde.
LPG-Einfüllstutzen schrauben.
Bevor Sie mit dem Fahrzeug in
Kraftstofftank Beim Befüllen des Tanks wird empfoh­ ein anderes Land fahren, ist es
Nutzbares Fassungsvermögen des len, diesen stets vollständig zu befül­
wichtig, einen Vertragspartner
LPG­Tanks: ca. 32 Liter len.
aufzusuchen, um herauszufinden,
Wenn die Pumpe kein LPG mehr aus­
welcher Adapter verwendet wer­
gibt oder wenn der Durchlass der
Pumpe stark nachlässt, ist die maxi­ den muss.
male Füllmenge für LPG erreicht.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 35


LPG-FAHRZEUG
Autogas­Tankstellen mit Selbstbe­ Wenn die Pumpe kein LPG mehr för­
dienung dert oder wenn der Durchlass der
Pumpe stark nachlässt, ist die maxi­
2 male Füllmenge für den Tank erreicht.
Der Befüllvorgang ist beendet, sobald
Sie den Knopf loslassen.
Lösen Sie den Stopp-Hebel (es kann
eine kleine Menge Gas austreten),
nehmen Sie die Zapfpistole heraus
und platzieren Sie sie an der Zapfsäu­
le.
Bringen Sie nach dem Befüllen den
Deckel 5 wieder an, um jegliches Ein­
dringen von Wasser oder Fremdkör­
pern in das System zu vermeiden.

Beim Betanken muss


Wir empfehlen Ihnen, bei der Handha­ der Motor abgestellt sein
bung der LPG­Zapfpistole Handschu­
he zu tragen. (und darf sich nicht le­
diglich im Standby­Mo­
Öffnen Sie die Tankverschlussklappe
dus befinden). Bei Fahrzeugen
Ihres Fahrzeugs und schrauben Sie
den Tankdeckel 5 vom LPG­Einfüll­ mit Stop and Start-Funktion muss
stutzen 6 ab. die Zündung ausgeschaltet wer­
Befolgen Sie sorgfältig die Anweisun­ den 🡺 155.
gen der LPG-Händler. Brandgefahr!
Diese erklären, wie man den Tank rich­
tig auffüllt.
Bei manchen Zapfsäulen muss der
Knopf an der Zapfsäule gedrückt und
bis zum Start des Füllvorgangs ge­
drückt gehalten werden.

36 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KARTE
– Schließen der Fenster mit der Fern­ Fernaktivierung der Beleuchtung
Allgemeines bedienung 🡺 332;
– Starten des Motors 🡺 155.
2
Wenn die Batterie leer ist,
können Sie Ihr Fahrzeug
trotzdem ver­ und entrie­
geln und starten 🡺 53, 🡺 155.

Reichweite
Achten Sie stets darauf, dass die rich­
tige Batterie verwendet wird, diese in
einwandfreiem Zustand sowie korrekt
eingelegt ist. Die Lebensdauer beträgt
etwa zwei Jahre: sie sollte ausge­
tauscht werden, wenn die Meldung Drücken Sie die Taste 4 , um das Ab­
1. Entriegeln der Türen und des Ge­ „Batterie Karte fast leer“ auf der Instru­ blendlicht und die Außenbeleuchtung
päckraums mententafel angezeigt wird 🡺 43. für etwa 20 Sekunden einzuschalten.
Dies ermöglicht es beispielsweise, das
2. Verriegelt alle Türen/Hauben/Klap­
Aktionsradius der Keycard Fahrzeug in einem Parkhaus zu orten.
pen.
Halten Sie die Taste 4 etwa zwei Se­
3. Verriegeln/Entriegeln nur der Heck­ Dies hängt von der Umgebung ab: kunden lang gedrückt, um die Außen­
klappe Achten Sie darauf, dass Sie das Fahr­ beleuchtung einzuschalten und einen
4. Einschalten der Beleuchtung mit zeug nicht unbeabsichtigt ver- oder Ton abzugeben.
der Fernbedienung. entriegeln, indem Sie versehentlich die
Tasten auf der Karte drücken. Hinweis: drücken Sie die Taste 4 er­
Die Keycard wird verwendet für: neut, um die Beleuchtung auszuschal­
Hinweis: Wenn eine Tür oder die Ge­ ten.
– Ver­/Entriegeln der Türen, Gepäck­ päckraumklappe offen oder nicht rich­
raumklappe und Tankverschlusskappe tig geschlossen ist, wird das Fahrzeug
🡺 53; nicht verriegelt. In diesem Fall ertönt
– die Beleuchtung des Fahrzeugs per ein Signalton, und die Warnblinkanlage
Fernbedienung einschalten; und die Seitenblinker blinken nicht.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 37


KARTE
Keycard nutzen, kann deren Funktion Einen Riemen 7 anbringen
Empfehlung gestört werden.
Die Keycard vor Wärme­
2 quellen, Kälte und Feuch­
Verantwortung des
tigkeit schützen.
Fahrers beim Parken
Bewahren Sie die Karte nicht an
oder Anhalten des
einem Ort auf, wo sie versehent­
Fahrzeugs
lich verbogen oder gar beschädigt
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
werden kann (beispielsweise in
zeug (auch nicht für kurze Zeit),
der Gesäßtasche).
so lange sich ein Kind, ein körper­
lich oder geistig beeinträchtigter
Erwachsener oder ein Tier im
Austausch: Bedarf einer Fahrzeug befinden.
zusätzlichen Keycard Diese könnten den Motor starten
Bei Verlust oder wenn Sie und Funktionen aktivieren (z. B.
eine neue Keycard benötigen, die elektrischen Fensterheber) Schieben Sie das hintere Gehäuse 5
wenden Sie sich bitte direkt an ei­ oder die Türen verriegeln und so­ nach unten und drücken Sie dabei auf
ne Vertragswerkstatt. mit sich und andere gefährden. den Bereich A .
Beim Austausch einer Keycard Zudem kann es bei warmer Witte­
müssen Sie das Fahrzeug zu­ rung und/oder Sonneneinwirkung
sammen mit den übrigen Key­ im Fahrgastraum rasch sehr heiß
cards zur Neuprogrammierung in werden.
eine Vertragswerkstatt bringen. LEBENSGEFAHR BZW. GE­
Es können bis zu vier Keycards FAHR SCHWERER VERLET­
pro Fahrzeug verwendet werden. ZUNGEN.

Interferenzen
Wenn in der näheren Umgebung des
Fahrzeugs andere Vorrichtungen oder
Geräte die gleiche Frequenz wie die

38 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KARTE
Verwendung
Bewahren Sie die Keycard
nicht an Stellen auf, wo sie
mit anderen elektronischen 2
Geräten (Computer, Telefon …),
die ihre Funktionsweise beein­
trächtigen können, in Berührung
kommen könnte.

Deaktivieren/Aktivieren des Modus


„Keyless Entry & Drive“
Je nach Fahrzeug können Sie Entrie­
geln beim Annähern an das Fahrzeug
und Verriegeln beim Entfernen vom
Stecken Sie die Handschlaufe in das Fahrzeug deaktivieren/aktivieren.
Bauteil 8 und führen Sie das Ende der
Schlaufe durch die Schnalle. Je nach Fahrzeug kann das Fahrzeug Sie können auch das Tonsignal deakti­
auf zwei Arten ver-/entriegelt werden: vieren/aktivieren, das beim Verriegeln
Positionieren Sie den Gurt an der Öff­ ertönt, wenn Sie sich vom Fahrzeug
nung 6 und schließen Sie das Gehäu­ – im Modus „Keyless Entry & Drive“
beim Annähern an das Fahrzeug und entfernen 🡺 129.
se.
Entfernen vom Fahrzeug;
Hinweis: Überprüfen Sie, ob der – Unter Verwendung der Keycard im
Durchmesser der Handschlaufe 7 in Fernbedienungsmodus Lassen Sie Ihre Keycard
die Öffnung 6 passt. niemals im Fahrzeug,
wenn Sie es verlassen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 39


KARTE
Handsfree­Entriegelung bei Annä­ Handsfree-Verriegelung, wenn Sie
Verantwortung des herung an das Fahrzeug sich vom Fahrzeug entfernen
Fahrers beim Parken
2 oder Anhalten des
Fahrzeugs
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
zeug (auch nicht für kurze Zeit),
so lange sich ein Kind, ein körper­
lich oder geistig beeinträchtigter
Erwachsener oder ein Tier im
Fahrzeug befinden.
Diese könnten den Motor starten
und Funktionen aktivieren (z. B.
die elektrischen Fensterheber)
oder die Türen verriegeln und so­
mit sich und andere gefährden.
Zudem kann es bei warmer Witte­
Wenn sich die Karte in der Zugangszo­ Wenn Sie die Karte bei sich tragen und
rung und/oder Sonneneinwirkung ne 2 befindet, wird das Fahrzeug ent­ die Türen und die Gepäckraumklappe
im Fahrgastraum rasch sehr heiß riegelt. geschlossen sind, entfernen Sie sich
werden. vom Fahrzeug: Es wird automatisch
Die Warnblinker und Seitenblinker
LEBENSGEFAHR BZW. GE­ blinken einmal, um anzuzeigen, dass verriegelt, sobald Sie den Zugangsbe­
FAHR SCHWERER VERLET­ die Türen entriegelt wurden. Bei man­ reich verlassen 3 . Die Warnblinkanla­
ZUNGEN. chen Fahrzeugen werden außerdem ge blinkt zweimal und bleibt dann
die Außenspiegel automatisch ausge­ etwa 4 Sekunden lang an. Ein Piep­
klappt. ton zeigt an, dass die Türen verriegelt
sind und bei einigen Fahrzeugen klap­
pen die Außenspiegel automatisch ein.
Hinweis: Die Entfernung, aus der sich
das Fahrzeug verriegelt, hängt von
den Umgebungsbedingungen ab.

40 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KARTE
fähr fünf Minuten nach dem Verrie­ Verwendung der Keycard als Fern­
geln des Fahrzeugs; bedienung
– nach mehreren Aufenthalten in der
Nähe der Zone 2 ohne dass die Tü­
ren entriegelt worden sind.
2
Verwenden Sie die Karte als Fernbe­
dienung, um das Fahrzeug zu entrie­
geln und die Funktion „Keyless Entry &
Drive“ wieder zu aktivieren.

Besonderheiten beim Verriegeln


des Fahrzeugs per „Keyless Entry
& Drive“
Nach dem Verriegeln per „Keyless Ent­
ry & Drive“ müssen Sie etwa drei Se­
Wenn sich die Karte 4 etwa 15 Minu­ kunden warten, bevor Sie das Fahr­
ten lang im Erkennungsbereich 3 be­ zeug wieder entriegeln können. Wäh­
funden hat, wird die Fernverriegelung rend dieser drei Sekunden kann die
korrekte Verriegelung durch Ziehen an Entriegelung mit Hilfe der Keycard
deaktiviert. Das Fahrzeug durch Drü­
cken der Taste 15 an der Karte 4 ver­ den Türgriffen kontrolliert werden. Knopf 7 drücken.
riegeln. Hinweis: Wenn eine Tür oder die Ge­ Die Entriegelung wird durch einmali­
Das Fahrzeug kann nicht aus der Fer­ päckraumklappe offen oder nicht rich­ ges Aufleuchten der Warnblinker und
ne verriegelt werden, wenn sich die tig geschlossen ist, wird das Fahrzeug der Seitenblinker angezeigt.
Karte innerhalb der Zone befindet 3 . nicht verriegelt. In diesem Fall ertönt
ein Signalton, und die Warnblinkanlage
Besonderheiten beim Entriegeln und die Seitenblinker blinken nicht. Bei laufendem Motor sind
die Keycardknöpfe deakti­
Unter bestimmten Umständen ist die
viert.
Entriegelung bei Annäherung an das
Fahrzeug deaktiviert:
– wenn das Fahrzeug acht Tage lang Verriegelung mit Hilfe der Keycard
nicht benutzt worden ist; Drücken Sie bei geschlossenen Türen
– wenn die Karte in der Nähe der und geschlossener Gepäckraumklap­
Fahrzeugzone 2 bleibt, während unge­

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 41


KARTE
pe die Taste 5 : Das Fahrzeug wird ver­ Verriegeln/Entriegeln nur der
riegelt. Heckklappe
Die Warnblinker blinken zweimal, um
2 anzuzeigen, dass das Fahrzeug verrie­
gelt wurde; bei manchen Fahrzeugen
werden außerdem die Außenspiegel
automatisch eingeklappt.
Drücken Sie je nach Fahrzeug zwei­
mal die Taste 5 , um das Fahrzeug zu
verriegeln. Die Taste 5 gedrückt hal­
ten, um die vorderen und hinteren
Fenster zu schließen.
Hinweis:
– Die maximale Entfernung, in der das
Fahrzeug verriegelt wird, hängt von
der Umgebung ab. Wenn sich die Karte nach dem Öffnen
– Wenn eine Tür oder die Heckklappe und Schließen einer Tür bei laufen­
geöffnet oder nicht richtig geschlossen dem Motor nicht mehr in der Zone 3
Drücken Sie die Taste 6 , um nur den
ist, wird die Verriegelung nicht ausge­ befindet, warnt Sie die Meldung „Karte
Kofferraum zu ver- und entriegeln.
führt. Ein Piepton ist zu hören, aber die nicht erkannt“, dass sich die Karte
Warnblinkanlage und die Blinker blin­ nicht mehr im Fahrzeug befindet. Da­
ken nicht. durch kann zum Beispiel ein Wegfah­
ren nach dem Absetzen eines Fahr­
gasts, welcher die Keycard bei sich
trägt, verhindert werden.
Die Warnmeldung wird ausgeblendet,
sobald die Keycard wieder erfasst
wird.

42 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KARTE
Spezial-Verriegelung Aktivieren der Spezial­Verriege­ Keycard „Handsfree“: Batterie
lung
Taste 2 zweimal kurz nacheinander Austauschen der Batterie
drücken. 2
Die Verriegelung wird durch zweimali­
ges langsames Blinken und dreima­
liges schnelles Blinken der Warn­
blinkanlage und aller Seitenblinker be­
stätigt.
Je nach Fahrzeug können die Außen­
spiegel automatisch einklappen, wenn
das Fahrzeug verriegelt wird. 🡺 135.

Um die Spezial-Verriegelung zu
deaktivieren
Taste 1 einmal drücken.
Wenn das Fahrzeug mit einer Spezial­ Das Entriegeln der Türen wird durch
verrieglung ausgestattet ist, können al­ ein Aufblinken der Warnblinkanlage
le Öffnungen verriegelt werden. Es ist signalisiert.
dann nicht mehr möglich, die Türen mit
den inneren Türgriffen zu öffnen (wenn
z.B. die Scheiben eingeschlagen wer­
den, um die Türen von innen zu öff­
nen).

Betätigen Sie niemals


die Spezial-Verriegelung,
solange sich noch eine
Person im Fahrzeug be­
findet!

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 43


KARTE
Erscheint die Meldung „Keycard­Batte­ Funktionsstörungen
rie schwach“ an der Instrumententafel, Geeignete Batterien erhal­
Wenn die Batterie zu schwach ist, um
muss die Batterie der Keycard erneu­ ten Sie bei Ihrem Vertrags­ einen ordnungsgemäßen Betrieb zu
2 ert werden:
– Üben Sie Druck auf den Bereich A
partner. Ihre Lebensdauer gewährleisten, können Sie das Fahr­
beträgt ca. zwei Jahre. Achten Sie zeug dennoch starten und ver­/entrie­
aus, und schieben Sie das hintere Ge­ darauf, dass keine Farbspuren geln. 🡺 53.
häuse 1 nach unten. auf der Batterie vorhanden sind,
– Entfernen Sie die Abdeckung 2 der
um Kontaktfehler zu vermeiden.
Batterie.
– entfernen Sie die Batterie, indem Sie
auf die eine Seite drücken und die an­
dere anheben;
Wenn sie ausgetauscht
– Die Batterie gemäß den Angaben
und der Skizze in der Abdeckung aus­ werden muss, unbedingt
tauschen. eine Batterie desselben
Gehen Sie für den Wiedereinbau in oder eines gleichwerti­
umgekehrter Ausbaureihenfolge vor. gen Typs verwenden (Vertrags­
Drücken Sie anschließend viermal in werkstatt aufsuchen).
Fahrzeugnähe auf eine der Keycard-
Tasten: Beim nächsten Startvorgang
erscheint die Meldung nicht mehr.
Beim Austausch:
Stellen Sie sicher, dass der Deckel
richtig eingerastet ist. – Sicherstellen, dass die
Hinweis: Berühren Sie beim Aus­ Batterien richtig einge­ Werfen Sie Ihre gebrauch­
tausch der Batterie nicht den Strom­ legt sind. ten Batterien nicht in den
kreis oder die Kontakte auf der Key­ Explosionsgefahr. normalen Müll. Bringen Sie
card.
– Wenn die Klappe nicht richtig sie zu einem Vertragspartner oder
schließt, die Keycard nicht benut­ wenden Sie sich an Ihre örtliche
zen und außer Reichweite von Behörde, um Informationen über
Kindern aufbewahren. geeignete Recyclingstellen zu er­
halten.

44 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KARTE

Vorsichtsmaßnahmen
in Bezug auf Batterien:
– Batterien (neu oder 2
gebraucht) außerhalb der Reich­
weite von Kindern aufbewahren;
– Batterien nicht verschlucken;
Gefahr von Verätzungen, die
zum Tode führen können.
– Bei Verschlucken oder Einfüh­
ren in eine beliebige Körperöff­
nung so schnell wie möglich ei­
nen Arzt aufsuchen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 45


SCHLÜSSEL, FERNBEDIENUNG
Sie dem Einsatz zurück in sein Gehäu­
Allgemeines se. Verantwortung des
Fahrers beim Parken
2 Empfehlung
oder Anhalten des
Fahrzeugs
Die Fernbedienung vor
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
Wärmequellen, Kälte und
zeug (auch nicht für kurze Zeit),
Feuchtigkeit schützen.
so lange sich ein Kind, ein körper­
lich oder geistig beeinträchtigter
Erwachsener oder ein Tier im
Der Schlüssel darf nur zu Fahrzeug befinden.
dem in der Gebrauchsanlei­ Diese könnten den Motor starten
tung beschriebenen Zweck und Funktionen aktivieren (z. B.
verwendet werden (nicht zum Öff­ die elektrischen Fensterheber)
nen einer Flasche …). oder die Türen verriegeln und so­
mit sich und andere gefährden.
Zudem kann es bei warmer Witte­
1. Verriegelt alle Türen/Hauben/Klap­
rung und/oder Sonneneinwirkung
pen.
im Fahrgastraum rasch sehr heiß
2. Entriegeln der Türen und des Ge­ werden.
päckraums
LEBENSGEFAHR BZW. GE­
3. Schlüssel zum Starten des Motors FAHR SCHWERER VERLET­
und Öffnen der Fahrertür ZUNGEN.
5. Verriegeln/Entriegeln nur der Heck­
klappe
Fernbedienung mit einklappbarem Aktionsradius der Funk­Fernbedie­
Einsatz: nung
4. Verriegelung/Entriegelung des Der Aktionsradius variiert je nach den
Schlüsseleinsatzes. Drücken Sie auf Bedingungen des Umfeldes bzw. Ge­
den Knopf 4 , der Einsatz bewegt sich ländes. Es empfiehlt sich daher, darauf
selbständig aus seiner Aufnahme. Drü­ zu achten, dass die Funk­Fernbedie­
cken Sie auf den Knopf 4 und führen nung nicht versehentlich betätigt und
46 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
SCHLÜSSEL, FERNBEDIENUNG
damit die Türen unbeabsichtigt ver- Verwendung
oder entriegelt werden. Bei Ersatz oder falls Sie
Hinweis: Wenn eine Tür oder die Ge­ einen zweiten Schlüssel
päckraumklappe offen oder nicht rich­
tig geschlossen ist, wird das Fahrzeug
oder eine weitere Fernbe­ 2
dienung benötigen.
nicht verriegelt. In diesem Fall ertönt Wenden Sie sich ausschließlich
ein Signalton, und die Warnblinkanlage an eine Vertragswerkstatt:
und die Seitenblinker blinken nicht.
– Für den Austausch eines
Interferenzen
Schlüssels müssen alle Schlüssel
Wenn in der näheren Umgebung des
und das Fahrzeug zwecks Initiali­
Fahrzeugs andere Vorrichtungen oder
Geräte die gleiche Frequenz wie die sierung des Systems in eine Ver­
Fernbedienung benutzen, kann deren tragswerkstatt gebracht werden.
Funktion gestört werden. – Je nach Ausführung können bis
zu vier Funk-Fernbedienungen
pro Fahrzeug verwendet werden.
Funktionsstörung der Funk- Mit der Fernbedienung A oder, je nach
Fernbedienung Fahrzeug, der Fernbedienung B kön­
Achten Sie immer darauf, dass nen die Türen verriegelt oder entriegelt
die richtige Batterie verwendet werden. Sie wird von einer Batterie be­
wird, diese in einwandfreiem Zu­ trieben, die gelegentlich ausgewech­
stand sowie korrekt eingelegt ist. selt werden muss 🡺 49.
Die Lebensdauer der Batterie be­
trägt ca. zwei Jahre.
Anleitung zum Austausch der Bat­
terie 🡺 49.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 47


SCHLÜSSEL, FERNBEDIENUNG
manchen Fahrzeugen klappen außer­ der Fahrzeugausführung werden au­
Verantwortung des dem die Außenspiegel automatisch ßerdem die Außenspiegel automatisch
Fahrers beim Parken ein. ausgeklappt.
2 oder Anhalten des Zweimaliges Drücken der Taste 1 ver­
riegelt das Fahrzeug und schließt die
Hinweis: Bei laufendem Motor oder
eingeschalteter Zündung sind die Tas­
Fahrzeugs
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­ Fenster vorne und hinten sowie (fahr­ ten der Fernbedienung deaktiviert.
zeug (auch nicht für kurze Zeit), zeugabhängig) das Panoramadach.
so lange sich ein Kind, ein körper­ Hinweis: Wenn eine Tür oder die Ge­ Spezial-Verriegelung
lich oder geistig beeinträchtigter päckraumklappe offen oder nicht rich­
tig geschlossen ist, wird das Fahrzeug
Erwachsener oder ein Tier im
nicht verriegelt. In diesem Fall ertönt
Fahrzeug befinden. ein Signalton, und die Warnblinkanlage
Diese könnten den Motor starten und die Seitenblinker blinken nicht.
und Funktionen aktivieren (z. B.
die elektrischen Fensterheber)
oder die Türen verriegeln und so­ Je nach Fahrzeug klappen
mit sich und andere gefährden. die Außenspiegel automa­
Zudem kann es bei warmer Witte­ tisch ein/aus, wenn das
rung und/oder Sonneneinwirkung Fahrzeug verriegelt/entriegelt wird
im Fahrgastraum rasch sehr heiß 🡺 135
werden.
LEBENSGEFAHR BZW. GE­
FAHR SCHWERER VERLET­
Verriegeln/Entriegeln nur der
Heckklappe
ZUNGEN.
Drücken Sie die Taste 3 , um nur den
Kofferraum zu ver- und entriegeln. Betätigen Sie niemals
Verriegeln der Türen die Spezial-Verriegelung,
Entriegelung der Türen solange sich noch eine
Drücken Sie auf die Verriegelungstaste
1. Einmaliges Drücken auf Taste 2 verrie­ Person im Fahrzeug be­
gelt alle Türen/Hauben/Klappen. findet!
Die Warnblinker und Seitenblinker
blinken zweimal, um anzuzeigen, Die Warn- und Seitenblinker blinken
dass die Türen verriegelt wurden. Bei einmal, um anzuzeigen, dass die Tü­
ren entriegelt wurden. Abhängig von
48 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
SCHLÜSSEL, FERNBEDIENUNG
Aktivieren der Spezial­Verriege­ Funk-Fernbedienung: Batterie
lung
Taste 1 zweimal kurz nacheinander Austauschen der Batterie
drücken. 2
Die Verriegelung wird durch zweimali­
ges langsames Blinken und dreima­
liges schnelles Blinken der Warn­
blinkanlage und aller Seitenblinker be­
stätigt.
Je nach Fahrzeug können die Außen­
spiegel automatisch einklappen, wenn
das Fahrzeug verriegelt wird. 🡺 135.

Um die Spezial-Verriegelung zu
deaktivieren
Hinweis: Den elektronischen Strom­
Taste 2 einmal drücken. kreis im Deckel der Fernbedienung
Das Entriegeln der Türen wird durch während des Batteriewechsels mög­
ein Aufblinken der Warnblinkanlage lichst nicht berühren.
signalisiert. Den Kasten am Schlitz 1 mit einem
Schlitzschraubendreher o. Ä. öffnen Achten Sie beim Zusammenbau dar­
und die Batterie 2 unter Beachtung auf, dass der Deckel richtig eingerastet
des auf der Rückseite des Deckels an­ und die Schraube korrekt angezogen
gegebenen Typs und der Polarität aus­ ist.
tauschen.

Wenn sie ausgetauscht


werden muss, unbedingt
eine Batterie desselben
oder eines gleichwerti­
gen Typs verwenden (Vertrags­
werkstatt aufsuchen).

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 49


SCHLÜSSEL, FERNBEDIENUNG

Geeignete Batterien erhal­ Werfen Sie Ihre gebrauch­ Vorsichtsmaßnahmen


ten Sie bei Ihrem Vertrags­ ten Batterien nicht in den in Bezug auf Batterien:
2 partner. Ihre Lebensdauer normalen Müll. Bringen Sie – Batterien (neu oder
beträgt ca. zwei Jahre. sie zu einem Vertragspartner oder gebraucht) außerhalb der Reich­
Achten Sie darauf, dass keine wenden Sie sich an Ihre örtliche weite von Kindern aufbewahren;
Farbspuren auf der Batterie vor­ Behörde, um Informationen über – Batterien nicht verschlucken;
handen sind, um Kontaktfehler zu geeignete Recyclingstellen zu er­
Gefahr von Verätzungen, die
vermeiden. halten.
zum Tode führen können.
– Bei Verschlucken oder Einfüh­
Funktionsstörungen ren in eine beliebige Körperöff­
Beim Austausch: nung so schnell wie möglich ei­
Wenn die Batterie zu schwach ist, um
einen ordnungsgemäßen Betrieb zu – Sicherstellen, dass die nen Arzt aufsuchen.
gewährleisten, können Sie das Fahr­ Batterien richtig einge­
zeug dennoch starten und ver­/entrie­ legt sind.
geln. 🡺 53.
Explosionsgefahr.
– Wenn die Klappe nicht richtig
schließt, nicht benutzen und au­
ßer Reichweite von Kindern auf­
bewahren.

50 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Hintere Türen Öffnen von innen
Öffnen und Schließen der Tü­
ren
Öffnen von außen
2
Vordertüren

Sind die Türen bereits entriegelt oder Am Griff 3 ziehen.


Sie tragen die Keycard bei sich, grei­ Je nach Fahrzeug muss der Griff 3
fen Sie den Türgriff 2 und ziehen Sie eventuell zwei Mal gezogen werden:
ihn zu sich. ein erstes Mal zum Entriegeln, ein
zweites Mal zum Öffnen der Tür.

Sind die Türen bereits entriegelt oder


Sie tragen die Keycard bei sich, grei­ Aus Sicherheitsgründen
fen Sie den Türgriff 1 und ziehen Sie dürfen die Türen nur bei
ihn zu sich. stehendem Fahrzeug
geöffnet oder geschlos­
sen werden.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 51


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Akustische Warnung für Erinne­ eine Kontrolllampe an, ob die Tür(en)
rung an das Einschalten des Lichts oder der Gepäckraum offen oder nicht Verantwortung des
richtig geschlossen sind, und die Mel­ Fahrers beim Parken
Beim Öffnen einer Vordertür ertönt ein
2 akustisches Signal, wenn bei ausge­
dung "„Gepäckraum offen“ oder „Tür
offen“ sowie ein Signalton ertönen et­
oder Anhalten des
schalteter Zündung die Fahrzeugbe­ Fahrzeugs
wa 40 Sekunden lang, bis die Tür oder
leuchtung nicht ebenfalls ausgeschal­ Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
der Gepäckraum geschlossen ist.
tet ist. zeug (auch nicht für kurze Zeit),
Kindersicherheit so lange sich ein Kind, ein körper­
Warnsummer Tür oder Gepäck­ lich oder geistig beeinträchtigter
raumklappe offen
Erwachsener oder ein Tier im
Fahrzeug befinden.
Diese könnten den Motor starten
und Funktionen aktivieren (z. B.
die elektrischen Fensterheber)
oder die Türen verriegeln und so­
mit sich und andere gefährden.
Zudem kann es bei warmer Witte­
rung und/oder Sonneneinwirkung
im Fahrgastraum rasch sehr heiß
werden.
LEBENSGEFAHR BZW. GE­
FAHR SCHWERER VERLET­
ZUNGEN.
Um zu verhindern, dass die hinteren
Türen von innen geöffnet werden kön­
Bei stehendem Fahrzeug und einge­
nen, den Hebel 5 umlegen und von in­
schalteter Zündung zeigt die Abbildung
nen prüfen, ob die Türen sicher verrie­
4 auf der Instrumententafel an, welche
gelt sind.
Öffnungselemente (Türen, Gepäck­
raum) geöffnet oder falsch geschlos­
sen sind.
Sobald das Fahrzeug eine Geschwin­
digkeit von ca. 10 km/h erreicht, zeigt
52 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Verriegeln/Entriegeln von Türen In die Keycard integrierter Schlüs­
und Öffnungen sel

Falls die Fernbedienung oder (je Zugriff auf Schlüssel 2 2


nach Fahrzeug) die Keycard nicht
funktioniert
Unter bestimmten Umständen kann
es zum Ausfall der Funk­Fernbedie­
nung oder der Keycard kommen:
– Batterie der Funk­Fernbedienung er­
schöpft oder Fahrzeugbatterie entla­
den usw.;
– Nutzung elektrischer Geräten mit
derselben Funkfrequenz (z. B. Handys
usw.);
– das Fahrzeug befindet sich in einem Der integrierte Schlüssel 2 kann zum
Bereich starker elektromagnetischer Ver­ oder Entriegeln der Fahrertür ver­
Strahlung. wendet werden, wenn die Karte nicht
In diesem Fall können Sie Folgendes funktioniert.
tun: Schieben Sie das hintere Gehäuse 1
– je nach Fahrzeug, den Schlüssel der nach unten und drücken Sie dabei auf
Funk-Fernbedienung oder den in der den Bereich A .
Keycard integrierten Notschlüssel ver­
wenden, um die Fahrertür zu entrie­
geln;
– um die Innentürverriegelung/­entrie­
gelung zu benutzen;

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 53


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Verwendung des integrierten Fahrzeuge mit Schlüssel, Fernbe­ Manuelles Verriegeln der Türen
Schlüssels der Keycard dienung

2 Verwendung des Schlüssels

Drehen Sie bei geöffneter Tür die


– Am Griff 3 ziehen; Schraube 6 (mit dem Ende des
– Drücken Sie die Abdeckung B an Schlüssels) und schließen Sie die Tür.
der Fahrertür nach unten. – Am Griff 3 ziehen; Sie ist nun von außen verriegelt.
– Führen Sie das Ende des Schlüssels – Drücken Sie die Abdeckung B an
2 in die Kerbe 4 unten in der Abde­ der Fahrertür nach unten. Das Öffnen kann nun nur von innen er­
ckung B ein. – Führen Sie das Ende des Schlüssels folgen oder mit dem Schlüssel für die
– Drehen Sie den Schlüssel nach 5 in die Kerbe 4 unten in der Abde­ Fahrertür.
oben, um die Abdeckung B zu entfer­ ckung B ein.
nen. – Drehen Sie den Schlüssel nach
– Stecken Sie den Schlüssel 2 in das oben, um die Abdeckung B zu entfer­
Schloss der Fahrertür, dann ver- oder nen.
entriegeln. – Stecken Sie den Schlüssel 5 in das
Nachdem Sie in das Fahrzeug einge­ Schloss der Fahrertür, dann ver- oder
stiegen sind, setzen Sie den integrier­ entriegeln.
ten Schlüssel wieder in seine Aufnah­
me in der Keycard ein.

54 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Verriegeln/Entriegeln der Türen Kontrolllampe Verriegelungsstatus Verriegeln von Türen/Hauben/
von innen der Türen/Hauben/Klappen Klappen ohne Keycard oder
Bei eingeschalteter Zündung, zeigt
Schlüssel
die Warnleuchte des Schalters 7 den Zum Beispiel bei leerer Batterie oder 2
Zustand der Verriegelung der Öff­ vorübergehendem Ausfall der Keycard
nungselemente an: oder des Schlüssels ...
– Wenn die Warnleuchte leuchtet, sind Halten Sie bei abgestelltem Motor
die Türen und die Gepäckraumklappe und geöffneter Tür oder Gepäck­
verriegelt; raumtür den Schalter 7 länger als fünf
– Bei entriegelten Türen/Hauben/Klap­ Sekunden gedrückt.
pen leuchtet die Kontrolllampe nicht. Beim Schließen der Tür werden alle
Wenn Sie die Türen verriegeln, leuch­ Türen/Hauben/Klappen verriegelt.
tet die Kontrolllampe noch eine Weile Hinweis: Die Entriegelung des Fahr­
und erlischt dann. zeugs von außen ist nur mit der sich
im Empfangsbereich des Fahrzeugs
befindlichen Keycard oder dem
Verantwortung des Schlüssel möglich.
Der Schalter 7 steuert gleichzeitig die Fahrers
Türen, die Gepäckraumklappe und die Wenn Sie sich entschlie­
Kraftstofftankklappe. ßen, mit verriegelten Tü­ Lassen Sie niemals beim
Wenn Tür bzw. die Motorhaube oder ren zu fahren, denken Sie daran, Verlassen Ihres Fahr­
Heckklappe geöffnet bzw. nicht korrekt dass bei einem Unfall dem Ret­ zeuges den Schlüssel
geschlossen ist, werden die Türen/ tungsdienst der Zugang zum oder die Keycard im
Hauben/Klappen in schneller Folge Fahrgastraum erschwert werden Fahrzeug zurück.
verund wieder entriegelt. könnte.
Falls Sie einen Gegenstand bei geöff­
netem Gepäckraum transportieren,
können Sie die anderen Türen trotz­
dem verriegeln: Halten Sie bei abge­
stelltem Motor den Schalter 7 , um die
Türen/Hauben/Klappen zu verriegeln.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 55


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
AUTOMATISCHE VERRIEGE­ wieder verriegelt, wenn das Fahrzeug
LUNG DER TÜREN/HAUBEN/ eine Geschwindigkeit von etwa 10 km/ Verantwortung des
KLAPPEN WÄHREND DER h erreicht. Fahrers
2 FAHRT
Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­
Wenn Sie sich entschlie­
ßen, mit verriegelten Tü­
Funktionsprinzip on
ren zu fahren, denken Sie daran,
Zum Aktivieren: Drücken Sie bei ste­ dass bei einem Unfall dem Ret­
hendem Fahrzeug und laufendem Mo­ tungsdienst der Zugang zum
tor auf den Schalter 7 , bis ein akusti­ Fahrgastraum erschwert werden
sches Signal ertönt.
könnte.
Zum Deaktivieren: Bei stehendem
Fahrzeug und laufendem Motor den
Schalter 7 drücken, bis zwei akusti­ Gepäckraum
sche Signale ertönen.
Die Funktion kann auch über den Mul­ Einen Spalt öffnen
timedia-Bildschirm 🡺 129 (je nach
Fahrzeug) aktiviert und deaktiviert wer­
den.

Funktionsstörungen
Die Störung (keine Zentralverriege­
Nach dem Starten des Fahrzeugs ver­ lung, die Schalterleuchte 7 leuchtet
riegelt das System die Türen automa­ nicht auf, wenn Sie versuchen, die Tü­
tisch, sobald eine Geschwindigkeit von ren und den Kofferraum zu verriegeln
ca. 10 km/h erreicht wird. usw.) vergewissern Sie sich, dass die
Zentralverriegelung nicht versehentlich
Die Entriegelung erfolgt: deaktiviert wurde, und überprüfen Sie,
– durch Drücken des Schalters zur Tü­ ob alle Öffnungselemente richtig ge­
rentriegelung 7 ; schlossen sind. Wenn sie korrekt ge­
– bei stehendem Fahrzeug durch Öff­ schlossen sind, wenden Sie sich an Ih­
nen einer Vordertür von innen. ren Vertragspartner.
Hinweis: Wenn eine Tür geöffnet/ge­ Drücken Sie die Taste 1 , um die Heck­
schlossen wird, wird sie automatisch klappe einige Zentimeter zu öffnen.

56 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


TÜREN, HAUBEN UND KLAPPEN
Öffnen Sie die Heckklappe. Öffnen der Türen von innen (ma­
nuell)
Schließen Lässt sich der Gepäckraum nicht ent­
riegeln, so kann dies manuell von in­ 2
nen erfolgen:
– verschaffen Sie sich Zugang zum
Gepäckraum, indem Sie die
Rückenlehne(n) der Rücksitzbank um­
klappen;
– führen Sie einen Stift o. ä. in die Öff­
nung 3 ein und verschieben Sie das
Ganze entsprechend der Zeichnung;
– Drücken Sie gegen die Heckklappe,
um diese zu öffnen.

Das Anbringen von Trä­


gern jeglicher Art (Fahr­
radträger, Gepäckkoffer
Die Gepäckraumklappe absenken; da­
bei zunächst den Innengriffe 2 ver­ usw.), die sich auf dem
wenden. Gepäckraumdeckel abstützen, ist
untersagt. Wenn Sie einen Las­
tenträger an Ihrem Fahrzeug be­
Verwenden Sie niemals festigen möchten, wenden Sie
die Streben zum sich an einen Vertragspartner.
Schließen der Gepäck­
raumtür.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 57


VORDERSITZ / VORDERSITZE
Entfernen der Kopfstütze
Kopfstützen vorne Schieben Sie die Kopfstütze in die
höchste Position (verstellen Sie falls
2 Entfernen der Kopfstütze erforderlich die Lehne nach hinten).
Drücken Sie die Taste 2 und heben
Sie die Kopfstütze an, um sie zu lösen.

Einsetzen der Kopfstütze


Überprüfen, ob das Gestänge der
Kopfstützen sauber ist 3 .
Führen Sie das Gestänge in die Füh­
rungsrohre 1 ein (verstellen Sie falls
erforderlich die Lehne nach hinten).
Senken Sie die Kopfstütze, bis sie ein­
rastet, und drücken Sie die Taste 2 ,
um sie auf die gewünschte Höhe ein­
zustellen. Vergewissern Sie sich, dass Die Kopfstütze dient der
jede Stange 3 in der Rückenlehne ein­ Sicherheit. Sie muss
gerastet ist.
stets angebracht und
Die 2 ­Taste drücken und die Kopfstüt­ korrekt eingestellt sein.
ze auf die gewünschte Höhe nach
Die Oberkante der Kopfstütze soll
oben ziehen. Überprüfen Sie die kor­
rekte Verriegelung nach Möglichkeit mit dem Scheitel
abschließen. Der Abstand zwi­
Absenken der Kopfstütze schen Ihrem Kopf und dem Ab­
schnitt A sollte so kurz wie mög­
Drücken Sie die Taste 2 und führen
Sie die Kopfstütze nach unten in die lich sein.
gewünschte Höhe. Überprüfen Sie die
korrekte Verriegelung

58 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


VORDERSITZ / VORDERSITZE
Vordersitz / Vordersitze nötig nach oben oder unten, bis die
gewünschte Position erreicht ist. Stellen Sie nach den
Einstellen der Sitzfläche Einstellungen sicher,
Einstellen der Rückenlehne: dass die Rückenlehnen 2
richtig eingerastet sind.

Diese Einstellung aus


Sicherheitsgründen
nur bei stehendem
Fahrzeug vornehmen.
Um die Wirksamkeit der Sicher­
heitsgurte nicht zu beeinträchti­
gen, sollten die Rückenlehnen
nicht zu weit nach hinten geneigt
werden.
Keine Gegenstände im vorderen
Fußraum (vor dem Fahrer) unter­
Vor- und Zurückstellen des Sitzes Zum Neigen der Rückenlehne bringen. Sie könnten beim plötzli­
Bewegen Sie, je nach Fahrzeug, den Bewegen Sie, je nach Fahrzeug, den chen Bremsen unter die Pedale
Schalter 1 nach vorn oder hinten, oder Schalter 2 nach vorn oder hinten, oder rutschen und diese blockieren.
heben Sie den Griff 3 an, um den Sitz heben Sie den Griff 5 an, und neigen
zu entriegeln. Lassen Sie den Hebel in Sie die Rückenlehne in die gewünsch­
der gewünschten Position los und ver­ te Position. Verschieben Sie den Sitz
gewissern Sie sich, dass der Sitz kor­ und lassen Sie den Griff in der ge­
rekt einrastet. wünschten Position los. Vergewissern
Sie sich, dass die Verriegelung korrekt
Anheben und Absenken der Sitz­ einrastet.
fläche
Bewegen Sie, je nach Fahrzeug, den
Schalter 1 nach oben oder unten, oder
bewegen Sie den Hebel 4 so oft wie
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 59
VORDERSITZ / VORDERSITZE
Mittlere Armlehne Einstellen der Lendenstütze des Sitzheizung
Sitzes

(je nach Fahrzeug) Zündung Ein:


Zum Einstellen der Mittelarmlehne 6 Schieben Sie den Hebel 7 nach unten, – Durch erstmaliges Drücken des
schieben Sie die Armlehne nach vorn um die Stützfunktion zu verstärken, Knopfes 8 am jeweiligen Sitz wird die
oder hinten. oder nach oben, um sie abzuschwä­ Heizung auf höchster Stufe einge­
chen. schaltet. Die beiden in den Schaltern
integrierten Warnlampen leuchten auf;
– wenn Sie den Schalter ein zweites
Mal drücken, wird die Heizung auf
„niedrige Stufe“ gestellt. Eine in den
Schalter integrierte Warnlampe leuch­
tet auf;
– beim dritten Drücken des Schalters
wird die Heizung ausgeschaltet.

Funktionsstörungen
Wenn eine Betriebsstörung erkannt
wird, schalten die Kontrollleuchten im
60 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
VORDERSITZ / VORDERSITZE
Schalter 8 des betroffenen Sitzes sich
nach ca. fünf Sekunden aus.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner. 2

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 61


RÜCKSITZE
Einsetzen der Kopfstütze
Kopfstützen hinten Setzen Sie das Gestänge in die Füh­
rungen ein und stecken Sie die Kopf­
2 Gebrauchsposition stütze bis zur Arretierung ein, um die
Die seitlichen Kopfstützen sind nicht Kopfstütze in der oberen Stellung zu
verstellbar. verwenden.
Die mittlere Kopfstütze ganz hochzie­ Überprüfen Sie die korrekte Verriege­
hen, bis sie einrastet. lung
Überprüfen Sie die korrekte Verriege­
lung Ablageposition der mittleren Kopf­
stütze 2
Entfernen der Kopfstütze

Wenn die Kopfstütze auf die nied­


rigste Position eingestellt ist, dient
dies nur der Aufbewahrung: Sie darf
sich nicht in dieser Position befinden,
wenn der Sitz besetzt ist.

Die Kopfstütze dient Ih­


rer Sicherheit. Achten
Sie darauf, dass sie vor­
handen und korrekt ein­
gestellt ist.
Drücken Sie Taste 1 und senken Sie
Schieben Sie die Kopfstütze bis zum die Kopfstütze komplett ab.
Anschlag nach oben, drücken Sie auf
die Taste 1 und ziehen Sie die Kopf­
stütze heraus.

62 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


RÜCKSITZE
Rücksitzbank: Verstellmöglich­ Ziehen Sie am Griff 1 und klappen Sie
keiten die Rückenlehne B herunter. Achten Sie beim Auf­
Hinweis: Aus Sicherheitsgründen ist richten der Rückenleh­
die Rückenlehne B mit einem Rück­
haltesystem ausgestattet. Bei der
ne darauf, dass sie kor­ 2
rekt einrastet.
Handhabung kann Widerstand spürbar Falls Sie Schonbezüge verwen­
sein. den, dürfen diese das korrekte
Zum Einbau der Rückenlehne in um­ Einrasten der Rückenlehne nicht
gekehrter Ausbaureihenfolge vorge­ behindern.
hen.
Achten Sie auf die korrekte Posi­
Stellen Sie die Rückenlehne wieder bis tionierung der Sicherheitsgurte.
an die Arretierung der Rückenlehne Bringen Sie die Kopfstützen wie­
auf.
der in ihre ursprüngliche Position.
Achten Sie darauf, dass der Sicher­
heitsgurt nicht zwischen Rückenlehne
und Gepäckablage gefangen wird. Einstellung vor/zurück
Die Funktion des Sicherheitsgurts kon­
trollieren.
Umklappen der Rückenlehne
Darauf achten, dass die Vordersitze
ausreichend nach vorne gestellt sind. Setzen Sie den Sicherheits­
gurt vor dem Verstellen der
Vor dem Umklappen einer Rückenleh­
Rückenlehne in die
ne:
Gurtführung A ein, um eine Be­
– die Kopfstützen in die unterste Posi­
schädigung des Gurtes zu ver­
tion bringen;
– Den Sicherheitsgurt in die Gurtfüh­ meiden.
rung A einlegen und die Schnalle in
das Gurtschloss einstecken. Dies ver­
hindert, dass der Sicherheitsgurt ein­
rastet, wenn die Sitzlehne wieder an­
gehoben wird.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 63


RÜCKSITZE
Den Hebel 2 von den Rücksitzen an­
heben, um die Sitzbank zu entriegeln.
Verschieben Sie die Sitzbank bis zur
2 gewünschten Position nach vorne bzw.
nach hinten.
Den Hebel 2 loslassen und sicherstel­
len, dass die Sitzbank richtig verriegelt
ist.

Diese Einstellung aus Si­


cherheitsgründen nur bei
stehendem Fahrzeug
vornehmen.

Achten Sie beim Verstel­


len der hinteren Sitze
darauf, dass die Veran­
kerungen frei sind (keine
Körperteile, Tiere, Steinchen,
Lappen, Spielzeuge usw.).

64 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SICHERHEITSGURTE
auszuwählen, in der die optimale Sicht Einstellen der Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte erreicht wird;
– stellen Sie die Lenkradhöhe ein.
Legen Sie zu Ihrem Schutz die Sicher­
heitsgurte auch bei kurzer Fahrstrecke 2
an. Beachten Sie zudem die gesetzli­ Vergewissern Sie sich,
chen Bestimmungen des jeweiligen
dass die Rücksitzbank 🡺
Landes.
62 in der richtigen Position
Um einen optimalen Schutz zu ge­ eingerastet ist, damit die hinteren
währleisten, stellen Sie vor dem An­
lassen erst Ihre Sitzposition und an­ Sicherheitsgurte ordnungsgemäß
schließend die Sicherheitsgurte für funktionieren.
alle Insassen ein.

Einstellen der Sitzposition


Nicht korrekt eingestellte
– Setzen Sie sich im Sitz ganz nach oder verdrehte Sicher­
hinten (Mantel, Jacke usw. vorher heitsgurte können bei
ausziehen). Dies ist die wichtigste Vor­ Um die korrekte Einstellung und Posi­
Unfällen Verletzungen
aussetzung für eine optimale Abstüt­ tionierung der Sicherheitsgurte auf al­
zung des Rückens; verursachen. len Sitzen zu gewährleisten:
– wählen Sie durch Vor­ oder Zu­ Es darf nur eine Person (Kind
– Sitze einstellen (Sitzposition und Rü­
rückschieben des Sitzes den richti­ oder Erwachsener) mit einem Si­
ckenlehnenwinkel, falls vorhanden);
gen Abstand zu den Pedalen. Der cherheitsgurt angeschnallt wer­ – fest an die Rückenlehne lehnen;
Sitz sollte so weit wie möglich nach den. – den Schultergurt 1 so nah wie mög­
hinten gestellt sein, Kupplungs- und Auch schwangere Frauen müs­ lich an den Halsansatz bringen, ohne
Bremspedal müssen sich jedoch kom­ sen den Gurt anlegen. In diesem dass er tatsächlich anliegt (ggf. die Hö­
plett durchdrücken lassen. Stellen Sie he des Sicherheitsgurts anpassen,
Fall darauf achten, dass der Be­
die Rückenlehne so ein, dass die Arme falls möglich) und darauf achten, dass
leicht angewinkelt sind. ckengurt ohne großes Spiel nicht
zu stark auf den Bauch drückt. der Brustgurt 1 Kontakt mit der Schul­
– stellen Sie die Kopfstütze ein. Für ter hat;
ein Höchstmaß an Sicherheit sollte der – Positionieren Sie den Beckengurt 2
Abstand zwischen Kopf und Kopfstüt­ so, dass er flach auf den Oberschen­
ze so gering wie möglich sein; keln und am Becken anliegt.
– stellen Sie die Sitzhöhe ein. Diese
Einstellung ermöglicht die Sitzposition
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 65
SICHERHEITSGURTE
Der Sicherheitsgurt sollte so nahe wie Warnmeldung im Falle eines nicht
möglich am Körper anliegen, vermei­ Warnlampen für nicht an­ angelegten Sicherheitsgurts vorn
den Sie es z. B. dicke Kleidung zu tra­ gelegte Sicherheitsgurte
2 gen, auswölbende Gegenstände unter
dem Gurt zu halten usw.
Diese Kontrolllampe leuchtet auf der
zentralen Anzeige A auf, wenn bei ein­
geschalteter Zündung für einen be­
Verriegeln setzten Sitz des Fahrers und/oder Bei­
Wickeln Sie den Gurt langsam und fahrers der zugehörige Sicherheitsgurt
gleichmäßig ab und vergewissern Sie nicht angelegt ist.
sich, dass die Schnalle 3 in der Arre­
tierung 5 einrastet (überprüfen Sie die
Arretierung durch Ziehen an der
Schnalle 3 ).
Blockiert der Gurt vor dem Verriegeln,
diesen ein größeres Stück aufrollen
lassen und dann erneut abrollen.
Sollte der Gurt einmal vollständig blo­
ckiert sein, ziehen Sie den Gurt lang­ Wenn bei geschlossenen Türen die
sam, jedoch kräftig um ca. 3 cm her­ Zündung eingeschaltet wird, erscheint
aus. Lassen Sie ihn dann automatisch etwa 60 Sekunden lang die Grafik 6
aufrollen und rollen Sie ihn erneut ab. an der Instrumententafel. Dies infor­
Sollte das Problem weiterbestehen, miert den Fahrer jedes Mal über den
wenden Sie sich an eine Vertragswerk­ Anlegestatus der einzelnen vorderen
statt. Sicherheitsgurte:
– wenn die Türen während der Fahrt
Entriegelung geöffnet werden (Fahrzeuggeschwin­
Drücken Sie die Taste 4 und der Si­ digkeit über Null);
cherheitsgurt wird von der Aufrollvor­ – ein vorderer Sicherheitsgurt ange­
richtung aufgerollt. Führen Sie ihn mit legt oder gelöst wird.
der Hand zurück. Erläuterung der Grafik 6 :
– Symbol in grün: Sicherheitsgurt an­
gelegt;

66 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SICHERHEITSGURTE
– Symbol in rot: der Sitz ist besetzt – ein Signalton ertönt etwa 120 Se­ – Symbol in grün: Sicherheitsgurt an­
und der Sicherheitsgurt ist nicht ange­ kunden, gelegt;
legt; und – Symbol in rot: der Sitz ist besetzt
– Symbol in grau: Sitzplatz nicht be­
setzt. – die Abbildung 6 wird für ca. 180 Se­
und der Sicherheitsgurt ist nicht ange­
legt;
2
kunden angezeigt und das Symbol für – Symbol in grau: Sitzplatz nicht be­
Bei geschlossenen Türen wird auf dem den betreffenden Sitz wechselt zu rot. setzt.
Zentraldisplay die Kontrolllampe Vergewissern Sie sich immer, dass die Je nach Fahrzeug erscheint die Kon­
Passagiere auf den Vordersitzen ord­
angezeigt, wenn die Zündung einge­
nungsgemäß angeschnallt sind und trolllampe bei geschlossenen
schaltet ist und Fahrer- und/oder
dass die angegebene Anzahl der als
Beifahrergurt(e) (bei besetztem Sitz) Türen im zentralen Display auch beim
angelegt angezeigten Sicherheitsgurte
nicht angelegt sind. Einschalten der Zündung, wenn ein
mit der Anzahl der besetzten Vordersit­
Bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit Rücksitz besetzt und der Sicherheits­
ze übereinstimmt.
von weniger als ca. 20 km/h leuchtet gurt nicht angelegt ist.
Hinweis: Ein auf dem Beifahrersitz ab­
Bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit
die Kontrolllampe auf dem Zent­ gelegter Gegenstand kann in einigen
von weniger als ca. 20 km/h leuchtet
Fällen die Warnleuchte aktivieren.
raldisplay auf, wenn ein Vordersitz be­
setzt und der Sicherheitsgurt nicht an­ die Kontrolllampe im zentralen
Warnmeldung im Falle eines nicht
gelegt ist. angelegten Sicherheitsgurts hinten Display auf, wenn der Sicherheitsgurt
Wird begleitet von der Grafik 6 , die je­ hinten nicht angelegt ist.
des Mal für etwa 60 Sekunden ange­ Wenn bei geschlossenen Türen die Wird begleitet von der Abbildung 6 , die
zeigt wird, wenn einer der vorderen Si­ Zündung eingeschaltet wird, erscheint jedes Mal für etwa 60 Sekunden ange­
cherheitsgurte angelegt oder gelöst etwa 60 Sekunden lang die Grafik 6 zeigt wird, wenn einer der hinteren Si­
wird. an der Instrumententafel. Dies infor­ cherheitsgurte angelegt oder gelöst
miert den Fahrer jedes Mal über den wird.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit Anlegestatus der einzelnen vorderen
ca. 20 km/h überschreitet und einer Sicherheitsgurte: Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
der vorderen Sicherheitsgurte während ca. 20 km/h überschreitet und einer
der Fahrt geöffnet ist oder wird: – wenn die Türen während der Fahrt der hinteren Sicherheitsgurte während
geöffnet werden (Fahrzeuggeschwin­ der Fahrt geöffnet ist oder wird:
digkeit über Null);
– leuchtet die Kontrolllampe im – ein vorderer Sicherheitsgurt ange­
zentralen Display auf; legt oder gelöst wird. – leuchtet die Kontrolllampe im
und zentralen Display auf;
Erläuterung der Grafik 6 :
und

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 67


SICHERHEITSGURTE
– ertönt 30 oder 120 Sekunden lang Höheneinstellung der Sicherheits­ Sicherheitsgurte hinten
ein Piepton; gurte vorne
und Seitliche Sicherheitsgurte hinten
2 – die Abbildung 6 wird mindestens
60 Sekunden lang oder, je nach Fahr­
zeugausführung, ca. 180 Sekunden
lang angezeigt und das Symbol für
den betreffenden Sitz wechselt zu rot.
Vergewissern Sie sich immer, dass die
Fondpassagiere ordnungsgemäß an­
geschnallt sind und dass die angege­
bene Anzahl der angelegten Sicher­
heitsgurte mit der Anzahl der besetz­
ten Rücksitze übereinstimmt.
Hinweis: Ein auf dem hinteren Beifah­
rersitz abgelegter Gegenstand kann
ebenfalls die Warnlampe auslösen.
Drücken Sie die Taste 7 , um die Höhe
des Sicherheitsgurtes so einzustellen, Das Verriegeln, Entriegeln und Verstel­
dass der Schultergurt wie zuvor ge­ len der hinteren Seitengurte 8 erfolgt
zeigt getragen wird. Drücken Sie die auf die gleiche Weise wie bei den vor­
Taste 7 und lösen Sie den Sicherheits­ deren Sicherheitsgurten.
gurt aus oder senken Sie ihn ab. Ver­
gewissern Sie sich, dass der Sicher­
heitsgurt richtig eingerastet ist, nach­ Prüfen Sie nach dem
dem Sie ihn angelegt haben. Verstellen der Rücksitz­
bank stets die korrekte
Position und Funktions­
weise der hinteren Sicherheits­
gurte.

68 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SICHERHEITSGURTE
Mittlerer Sicherheitsgurt hinten

Langsam am Gurt ziehen 9 .


Rasten Sie die Schlosszunge 10 in
das schwarze Gurtschloss 11 ein.
Die Gurtschnalle 12 im Gurtschloss
einrasten 13 .

Stellen Sie sicher, dass Sie


die Zunge 10 immer in der
Schnalle 11 eingerastet
lassen, auch wenn sich kein Pas­
sagier auf dem mittleren Sitz be­
findet.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 69


SICHERHEITSGURTE

Warnhinweise
Die nachfolgenden Anweisungen gelten für die Sicherheitsgurte sowohl der vorderen als auch der hinteren Sitzplätze.
2
– An den ursprünglich eingebauten Komponenten der Rückhaltesysteme (Sicherheitsgurte, Sitze und deren Hal­
terungen) dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Für spezielle Arbeiten (z.B. Montage von Kindersit­
zen) wenden Sie sich bitte an einen Vertragspartner.
– Keine Vorrichtungen verwenden, die das Spiel des Gurtes vergrößern (Wäscheklammern, Clips usw.), da ein zu lockerer
Sicherheitsgurt bei einem Unfall zu Verletzungen führen kann.
– Der Brustgurt darf niemals unter Ihrem Arm oder hinter Ihrem Rücken verlaufen.
– Verwenden Sie niemals einen Gurt zum Anschnallen mehrerer Personen und halten Sie niemals ein Baby oder Kleinkind
mit dem Gurt auf Ihrem Schoß.
– Die Gurte dürfen nicht verdreht sein.
– Nach einem Unfall müssen die Sicherheitsgurte überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Wechseln Sie die
Gurte ebenfalls aus, sobald diese auch nur die geringste Beschädigung oder Verschleißspuren aufweisen.
– Beim Wiederhochklappen der Rücksitzbank darauf achten, dass die Sicherheitsgurte korrekt verlaufen und die Gurt­
schlösser richtig liegen, damit sie ordnungsgemäß genutzt werden können.
– Stecken Sie die Schlosszunge in den entsprechenden Schlossrahmen.
– Achten Sie darauf, dass nichts in den Schlossrahmen gelangt und damit zu einer Beeinträchtigung der Gurtfunktion füh­
ren könnte.
– Vergewissern Sie sich, dass das Gurtschloss richtig positioniert ist (es darf weder von Personen noch Gegenständen
versteckt, eingequetscht, zerdrückt werden).

70 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Gurtstraffer
Zusatzsysteme zu den vorde­ – Nach einem Unfall
ren Sicherheitsgurten müssen alle Rückhalte­
Je nach Fahrzeug kann es sich um systeme in einer Ver­ 2
Folgendes handeln: tragswerkstatt überprüft und ge­
– Gurtstraffer der Aufrollvorrich­ gebenenfalls ausgetauscht wer­
tung des Sicherheitsgurtes; den.
– Beckengurtstraffer; – Eingriffe oder Änderungen am
– Brustgurtkraftbegrenzer; gesamten System (Gurtstraffer,
– airbags Fahrer und Beifahrer vor­ Airbags, elektronische Steuerge­
ne.
räte, Kabelstränge) sowie die
Die Rückhaltesysteme funktionieren Wiederverwendung der Teile in ei­
bei einem Frontaufprall einzeln oder nem anderen, wenn auch identi­
zusammen.
schen Fahrzeug, sind strengstens
Je nach Stärke des Aufpralls kann das untersagt.
System Folgendes auslösen
Die Gurtstraffer ziehen den Sicher­ – Um ein unbeabsichtigtes Auslö­
– Blockieren des Sicherheitsgurtes; sen des Systems zu vermeiden
– dem Gurtstraffer, der ausgelöst wird, heitsgurt an den Körper, um den Insas­
sen auf seinem Sitz zu halten und er­ und somit Schäden und Verlet­
um das Spiel der Sicherheitsgurte zu
korrigieren; höhen dadurch die Wirksamkeit. zungen zu verhindern, sind Arbei­
– den Beckengurtstraffer, um den Fah­ Bei eingeschalteter Zündung, bei ei­ ten an Airbags ausschließlich
rer auf seinem Sitz zu halten; nem starken Frontaufprall (je nach dem qualifizierten Personal einer
– Front-airbag Stärke des Aufpralls) kann das System Vertragswerkstatt vorbehalten.
Folgendes auslösen: – Eine Kontrolle der Elektrik des
– den Gurtstraffer 1 , der den Sicher­ Zünders darf ausschließlich durch
heitsgurt sofort aufrollt; speziell geschultes Personal mit
– den Gurtstraffer der Beckengurte 2 den vorgeschriebenen Spezial­
auf den Vordersitzen. werkzeugen erfolgen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 71


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
– Vor dem Verschrotten des Fahr­ – ausgelagerte Sensoren;
zeugs ist eine Vertragswerkstatt – eine gemeinsame Kontrolllampe
mit der fachgerechten Entsorgung
an der Instrumententafel
2 der Rückhaltesysteme und Gas­
generatoren Airbags zu beauftra­
gen. Das airbag­System funk­
tioniert nach einem pyro­
technischen Prinzip. Aus
Gurtkraftbegrenzer diesem Grund entstehen
Bei Überschreiten von bestimmten beim Auslösen von Airbags Hitze,
Aufprallkräften setzt der Gurtkraftbe­ Rauch (was nicht bedeutet, dass
grenzer ein, um die auf den Körper ein Feuer ausbricht) und ein Ex­
wirkenden Gurtkräfte auf ein erträgli­ plosionsgeräusch. In Situationen,
ches Maß zu mindern. Das System in denen der airbag zum Einsatz
verringert somit die Gefahr von Ober­
kommt, kann es zu Hautabschür­
körperverletzungen. Maßnahme
fungen oder andere Unannehm­
lichkeiten kommen. Das System funktioniert erst nach dem
Frontairbags Fahrer­ und Beifah­
Einschalten der Zündung.
rerseite
Bei einem starken Frontaufprall wer­
Sie sind sowohl auf der Fahrerseite als den die airbags blitzschnell aufgebla­
auch auf der Beifahrerseite vorhanden. sen und fangen den Aufprall des Kopfs
Ein Symbol im unteren Teil der Wind­ und des Oberkörpers auf dem Lenkrad
schutzscheibe zeigt an, ob dieses Ge­ (Fahrer) bzw. auf dem Armaturenbrett
rät vorhanden ist (abhängig vom Fahr­ (Beifahrer) ab. Unmittelbar danach
zeug). wird die Gasfüllung der Airbags abge­
Jedes airbag-System besteht aus: lassen, damit die Fahrzeuginsassen in
keiner Weise am Verlassen des Fahr­
– einem airbag mit Gasgenerator (im
zeugs gehindert werden.
Lenkrad für die Fahrerseite bzw. im Ar­
maturenbrett für die Beifahrerseite);
– einem Steuergerät zur Überwachung
des Systems, das die Zündung des
Gasgenerators auslöst;

72 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Funktionsstörungen Aufprallgeschwindigkeit von min­
destens 25 km/h
Diese Kontrolllampe leuchtet
beim Anlassen des Motors auf und er­ 2
lischt dann nach ca. 3 Sekunden.
Leuchtet sie nach Einschalten der
Zündung nicht auf oder leuchtet sie
weiterhin, so liegt eine Systemstörung
vor.
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­
nen Vertragspartner.
Verzögerungen können geminderten
Schutz bedeuten.

Seitenkollision mit einem anderen


Fahrzeug einer gleichwertigen oder
Frontalkollision mit einem anderen höheren Kategorie mit einer Kollisi­
Fahrzeug einer gleichwertigen oder onsgeschwindigkeit von mindes­
höheren Kategorie mit einer Kollisi­ tens 50 km/h
onsfläche von mindestens 40 %,
wobei die Geschwindigkeit beider
Fahrzeuge mindestens 40 km/h be­
trägt.

In folgenden Fällen werden Gurt­


straffer oder airbags ausgelöst.
Frontaufprall gegen eine starre
(nicht verformbare) Fläche mit einer

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 73


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN

In folgenden Fällen werden gegebe­ In folgenden Beispielen werden die – Seitenaufprall an der Front oder am
nenfalls die Gurtstraffer oder air­ Gurtstraffer oder airbags möglicher­ Heck des Fahrzeugs;
bags ausgelöst: weise nicht ausgelöst: – Frontaufprall, unter dem Heck eines
– Aufprall unterhalb des Fahrzeugs – Aufprall von hinten, egal wie stark; Lastwagens;
(z.B. Bordsteinkante) – Überschlag des Fahrzeugs – Frontaufprall gegen ein Hindernis
– Schlaglöcher mit einem spitzen Winkel
– Aufprall oder starke Kollision; – ...
– Steine
– ...

74 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN

Warnhinweise
Die nachfolgenden Anweisungen sollen verhindern, dass das Entfalten des airbagin einer Unfallsituation behindert
wird bzw. dass Verletzungen durch den Airbag selbst auftreten. 2
Warnhinweise für die Fahrer airbag
– Keinerlei Änderungen am Lenkrad oder der Nabe vornehmen.
– Die Lenkradnabe keinesfalls durch Zier- oder Schonbezüge abdecken.
– Keine Gegenstände (Anstecker, Aufkleber, Uhr, Telefonhalterung...) auf der Lenkradnabe befestigen.
– Das Lenkrad nie ausbauen oder zerlegen (dies ist ausschließlich geschulten Mitarbeitern der Vertragswerkstätten vorbe­
halten).
– Sitzen Sie nicht zu nah am Lenkrad: Sitzen Sie mit leicht angewinkelten Armen (siehe „Einstellen der Fahrposition“
🡺 65). So steht genügend Freiraum zur Verfügung, damit sich der Airbag ungehindert entfalten und Ihnen Schutz bieten
kann.
Warnhinweise für den Beifahrer airbag
– Das Anbringen von Sitzbezügen auf den Vordersitzen ist verboten, da dies die Funktion des Beifahrer­airbag be­
einträchtigen kann.
– Keinerlei Gegenstände (Anstecker, Aufkleber, Uhr, Telefonhalterung...) auf dem Armaturenbrett im Bereich des airbags
anbringen.
– Nichts zwischen Armaturenbrett und Beifahrer unterbringen (Tier, Regenschirm, Spazierstock, Pakete...).
– Die Füße nicht auf das Armaturenbrett oder den Sitz stellen, da dies schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben
könnte. Allgemein gilt: Alle Körperpartien (Knie, Hände, Kopf...) müssen vom Armaturenbrett entfernt gehalten werden.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 75


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Gurtstraffer der seitlichen Sicher­
Zusätzliche Rückhaltesysteme heitsgurte – Nach einem Unfall
zu den Sicherheitsgurten hinten müssen alle Rückhalte­
2 Je nach Fahrzeug kann es sich um systeme in einer Ver­
Folgendes handeln: tragswerkstatt überprüft und ge­
– Gurtstraffer Aufrollvorrichtung gebenenfalls ausgetauscht wer­
seitliche Sicherheitsgurte; den.
– Thorax-Gurtkraftbegrenzer. – Eingriffe oder Änderungen am
Die Rückhaltesysteme funktionieren gesamten System (Gurtstraffer,
bei einem Frontaufprall einzeln oder airbags, elektronische Steuerge­
zusammen. räte, Kabelstränge) sowie die
Je nach Stärke des Aufpralls kann das Wiederverwendung der Teile in ei­
System Folgendes auslösen nem anderen, wenn auch identi­
– Blockieren des Sicherheitsgurtes; schen Fahrzeug, sind strengstens
– der Gurtstraffer der Aufrollvorrich­ untersagt.
tung des Sicherheitsgurts (dieser wird – Um ein unbeabsichtigtes Auslö­
ausgelöst, um das Spiel des Sicher­ sen des Systems zu vermeiden
heitsgurts zu minimieren). Die Gurtstraffer ziehen den Sicher­
heitsgurt an den Körper, um den Insas­ und somit Schäden und Verlet­
Gurtkraftbegrenzer sen auf seinem Sitz zu halten und er­ zungen zu verhindern, sind Arbei­
höhen dadurch die Wirksamkeit. ten an Gurtstraffern und airbags
Bei Überschreiten von bestimmten Bei eingeschalteter Zündung kann das ausschließlich dem qualifizierten
Aufprallkräften setzt der Gurtkraftbe­ System nach einem starken Frontal­ Personal einer Vertragswerkstatt
grenzer ein, um die auf den Körper aufprall und abhängig von der Schwe­
wirkenden Gurtkräfte auf ein erträgli­ vorbehalten.
re des Aufpralls den Gurtstraffer 1 – Eine Kontrolle der Elektrik des
ches Maß zu mindern. Das System auslösen, der den Sicherheitsgurt so­
verringert somit die Gefahr von Ober­ Zünders darf ausschließlich durch
fort aufrollt.
körperverletzungen. speziell geschultes Personal mit
den vorgeschriebenen Spezial­
werkzeugen erfolgen.

76 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
– Vor dem Verschrotten des Fahr­ – Den Sitz und die Innenverklei­
zeugs ist eine Vertragswerkstatt Warnung bezogen auf dung nicht ausbauen, zerlegen
mit der fachgerechten Entsorgung die Seite airbag oder verändern (dies ist aus­
der Gasgeneratoren der Gurt­ – Verwendung von schließlich geschulten Mitarbei­ 2
straffer airbags zu beauftragen. Sitzbezügen: Für Sitze, die mit tern der Vertragswerkstätten vor­
einem airbag ausgestattet sind, behalten).
benötigen Sie je nach Fahrzeug­ – Der airbag wird durch die
Vorrichtungen zum Seitenauf­ typ spezielle Sitzbezüge. Fragen Schlitze in den Vordersitzlehnen
prallschutz Sie Ihre Vertragswerkstatt, ob sol­ (Türseite) ausgelöst: Stecken Sie
che Sitzbezüge erhältlich sind. keinesfalls Gegenstände in diese
Seitenairbag Die Verwendung nicht geeigneter Schlitze.
Beide Vordersitze können mit einem Sitzbezüge (oder von Spezial-
Seitenairbag ausgestattet werden. Er Sitzbezügen für andere Fahr­
befindet sich am Sitz jeweils auf der zeugtypen) kann die einwandfreie
Türseite und bietet Schutz bei einem Funktion dieser airbag beein­
starken Seitenaufprall.
trächtigen und somit Ihre Sicher­
Kopfairbags heit gefährden.
– Kein Zubehör und keine Ge­
Dies ist ein an den Seiten des Fahr­ genstände oder gar Tiere zwi­
zeugdachs angebrachter airbag (mo­
schen Rückenlehne, Tür und der
dellabhängig) – er entfaltet sich ent­
lang der vorderen und hinteren Seiten­ Innenverkleidung unterbringen.
türfenster, um die Fahrzeuginsassen Außerdem keine Kleider, Zubehör
bei einem starken Seitenaufprall zu o. Ä. über die Rückenlehne hän­
schützen. gen. Dadurch kann es zu fehler­
hafter Funktion des airbags oder
zu Verletzungen bei dessen Ein­
satz kommen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 77


ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN

Zusätzliches Rückhaltesystem
Folgende Warnungen dienen allesamt zur Sicherstellung, dass der airbag nicht in irgendeiner Weise am Entfalten ge­
2 hindert und dem Risiko schwerwiegender Verletzungen durch beim Entfalten herausgeschleuderte Gegenstände vor­
gebeugt wird.

Der airbag ergänzt die Funktion des Sicherheitsgurts. airbag und Sicherheitsgurt sind somit untrennbare Elemen­
te desselben Sicherheitssystems. Es ist daher unbedingt notwendig, immer den Sicherheitsgurt anzulegen. Nicht
angeschnallte Insassen sind bei einem Unfall der Gefahr schwerer Verletzungen ausgesetzt. Obwohl es beim Ent­
falten der Airbags immer zu leichten Verletzungen kommen kann, ist das Risiko von Verletzungen der Haut durch
den airbag für nicht angeschnallte Insassen erhöht.
Die airbagss und Gurtstraffer werden bei Überschlag oder Heckaufprall nicht zwangsläufig ausgelöst. Schläge gegen den
Unterboden des Fahrzeugs (Bordsteine, Schlaglöcher, Steine auf der Fahrbahn…) können zum Auslösen dieser Systeme
führen.
– Alle Arbeiten oder Änderungen an airbag-Komponenten (airbags, Gurtstraffer, Computer, Kabelbaum usw.) sind
strengstens untersagt (sofern sie nicht durch qualifiziertes Personal von Vertragspartnern vorgenommen werden).
– Zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit und Vermeidung eines unbeabsichtigten Auslösens dürfen Arbeiten an airbag­Anla­
gen nur vom entsprechend qualifizierten Personal der Vertragspartner durchgeführt werden.
– Lassen Sie das airbag­System aus Sicherheitsgründen nach einem Unfall, Diebstahl oder versuchtem Diebstahl über­
prüfen.
– Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen oder verleihen, informieren Sie den neuen Käufer bei der Aushändigung dieser Fahr­
zeug-Bedienungsanleitung über diese Bedingungen.
– Vor dem Entsorgen des Fahrzeugs ist ein Vertragspartner mit der fachgerechten Entsorgung des Gasgenerators bzw.
der Gasgeneratoren zu beauftragen.

78 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSICHERHEIT

Allgemeines Ein Aufprall mit 50 km/h Verantwortung des


ist gleichbedeutend mit Fahrers beim Parken
Kinder im Fahrzeug einem Sturz aus einer oder Anhalten des 2
Beachten Sie die jeweiligen Rechts­ Höhe von 10 Metern. Fahrzeugs
vorschriften des Landes, in dem Sie Mit anderen Worten: Wird ein Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
sich befinden. Kind nicht angeschnallt, ist es als zeug (auch nicht für kurze Zeit),
Das Kind muss, wie auch die Erwach­ würde es sich ungesichert auf ei­ so lange sich ein Kind, ein körper­
senen, bei jeder Fahrt eine korrekte nem Balkon im vierten Stockwerk lich oder geistig beeinträchtigter
Sitzposition haben und angeschnallt befinden! Erwachsener oder ein Tier im
sein. Sie tragen die Verantwortung für Halten Sie ein Kind während der Fahrzeug befinden.
die Kinder, die Sie im Fahrzeug mit­ Fahrt niemals im Arm. Diese könnten den Motor starten
nehmen.
Bei einem Unfall könnten Sie es und Funktionen aktivieren (z. B.
Ein Kind ist kein Erwachsener im nicht festhalten, auch wenn Sie die elektrischen Fensterheber)
Kleinformat. Es ist speziellen Gefahren
selbst angeschnallt sind. oder die Türen verriegeln und so­
ausgesetzt, da seine Muskeln und
Knochen im Wachstum begriffen sind. Tauschen Sie nach einem Unfall mit sich und andere gefährden.
Ein Sicherheitsgurt allein ist nicht aus­ die Kindersitze aus und lassen Zudem kann es bei warmer Witte­
reichend, wenn Sie ein Kind mitneh­ Sie Sicherheitsgurte und ISOFIX- rung und/oder Sonneneinwirkung
men. Verwenden Sie einen zugelasse­ Verankerungen überprüfen. im Fahrgastraum rasch sehr heiß
nen Kindersitz und stellen Sie sicher, werden.
dass Sie ihn richtig verwenden. LEBENSGEFAHR BZW. GE­
FAHR SCHWERER VERLET­
Um zu verhindern, dass ZUNGEN.
die Türen geöffnet wer­
den, verwenden Sie die Verwendung eines Kindersitzes
Funktion „Kindersiche­
rung“ 🡺 51. Das durch den Kindersitz gebotene
Schutzpotential hängt von seinem
Rückhaltevermögen und dem Einbau
ab. Wird der Kindersitz falsch einge­
baut, ist der Schutz des Kindes im Fal­

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 79


KINDERSICHERHEIT
le eines Aufpralls oder einer plötzli­
chen Bremsung nicht gewährleistet. Gehen Sie mit gutem Bei­ Lassen Sie das Kind nie­
Überprüfen Sie vor dem Kauf eines spiel voran, indem Sie sich mals ohne Aufsicht im
2 Kindersitzes, ob dieser den gesetzli­
chen Bestimmungen des Landes, in
immer anschnallen und es Fahrzeug zurück.
Ihrem Kind auch beibringen: Stellen Sie sicher, dass
dem Sie sich befinden entspricht und Ihr Kind stets angeschnallt ist und
– um sie korrekt mit dem Gurt zu
ob er in Ihr Fahrzeug eingebaut wer­ sein Sicherheitsgurt bzw. Hosen­
den kann. Nähere Informationen dar­ sichern;
– immer auf der dem Verkehr ab­ trägergurt richtig eingestellt ist.
über, welche Sitze für Ihr Fahrzeug ge­
eignet sind erhalten Sie bei Ihrem Ver­ gewandten Seite ein­ und ausstei­ Vermeiden Sie das Tragen von
tragspartner. gen. weiten Kleidungsstücken, die zu
Die Vorschriften zur Beförderung von einer Lockerung der Gurte führen
Verwenden Sie keinen gebrauch­
Kindern sind länderspezifisch. Die Ver­ könnten 🡺 65.
ten Kindersitz oder einen Sitz,
wendung eines Kindersitzes während Achten Sie darauf, dass Ihr Kind
dessen Gebrauchsanleitung fehlt.
des Transports hängt vom Alter und/ den Kopf oder die Arme nicht aus
Achten Sie darauf, dass kein Ge­
oder der Größe und/oder dem Gewicht dem Fenster hält.
des Kindes ab. genstand im Bereich des Kinder­
Überprüfen Sie während der
sitzes oder darauf den Einbau be­
Achten Sie bei Kindern, die nicht in ei­ Fahrt des Öfteren die korrekte
nem Kindersitz transportiert werden hindert.
Sitzposition des Kindes, insbe­
müssen, darauf, dass der Sicherheits­ sondere, wenn es schläft.
gurt richtig eingestellt und angelegt ist.
Sie müssen in jedem Fall die gesetzli­
chen Bestimmungen des jeweiligen
Landes beachten.
Lesen Sie vor dem Einbau des Kinder­
sitzes die dazugehörige Anleitung und
beachten Sie die Anweisungen. Wen­
den Sie sich im Falle von Einbau­
schwierigkeiten an den Hersteller. Be­
wahren Sie die Bedienungsanleitung
zusammen mit dem Sitz auf.

80 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSICHERHEIT
Wahl eines Kindersitzes Kindersitze zur Montage in Fahrt­ Wählen Sie einen Sitz mit Seitenauf­
richtung prallschutz für einen besseren seitli­
Kindersitz entgegen der Fahrtrich­ chen Schutz.
tung
Sitzerhöhungen
2

Bis zu 18 kg oder 4 Jahre darf das


Kind auf einem nach vorne gerichteten
Der Kopf eines Säuglings ist im Ver­ Sitz reisen. Wählen Sie einen Sitz ent­
hältnis zu dem eines Erwachsenen sprechend der Größe des Kindes aus: Ab einem Gewicht von 15 kg oder dem
schwerer und sein Hals ist empfindli­ Kopf und Rumpf sind die Bereiche, die Alter von 4 Jahren kann ein Kind auf
cher. Transportieren Sie das Kind so am besten geschützt werden müssen. einer Sitzerhöhung Platz nehmen, die
lange wie möglich in dieser Position Ein in Fahrtrichtung montierter Kinder­ eine Anpassung des Sicherheitsgurts
(mindestens bis zum Alter von 2 Jah­ sitz, der ordnungsgemäß im Fahrzeug an den Körper des Kindes ermöglicht.
ren). Kopf und Hals werden hier ge­ befestigt ist, reduziert das Risiko von Das Sitzkissen der Sitzerhöhung muss
stützt. Kopfverletzungen. Befördern Sie Ihr Beckengurtführungen aufweisen, da­
Wählen Sie einen Schalensitz, da die­ Kind in einem in Fahrtrichtung montier­ mit der Sicherheitsgurt auf den Ober­
ser einen besseren Seitenschutz bietet ten Kindersitz mit Hosenträgergurt, so­ schenkeln und nicht am Bauch des
und wechseln Sie den Sitz, sobald der lange dies bezogen auf die Größe des Kindes verläuft. Damit der Gurt über
Kopf des Kindes über den Schalen­ Kindes möglich ist. die Mitte der Schulter verläuft, empfeh­
rand hinausragt. len wir die Verwendung einer Sitzerhö­
hung mit verstellbarer Rückenlehne

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 81


KINDERSICHERHEIT
sowie einer Gurtführung. Der Gurt darf Befestigung mit dem Sicherheits­
niemals am Hals oder auf dem Arm gurt Der Sicherheitsgurt darf
verlaufen. nie lose oder verdreht
Der Sicherheitsgurt muss richtig einge­
2 Wählen Sie einen Sitz mit Seitenauf­
prallschutz für einen besseren seitli­
stellt sein, um im Falle einer abrupten sein. Lassen Sie ihn nie­
Bremsung oder eines Zusammensto­ mals unter dem Arm hin­
chen Schutz. ßes seine Schutzfunktion erfüllen zu durch oder hinter dem Rücken
können. verlaufen.
Liste der vom Hersteller Beachten Sie den vom Kindersitzher­ Stellen Sie sicher, dass der Gurt
steller vorgegebenen Gurtverlauf. nicht durch scharfe Kanten be­
empfohlenen Rückhalteme­
thoden für Kinder: Überprüfen Sie immer, ob das Gurt­ schädigt wird.
schloss richtig eingerastet ist, indem Ein Sicherheitsgurt, der nicht ord­
Sie am Gurt ziehen und spannen Sie nungsgemäß funktioniert, kann
diesen so stramm wie möglich, indem das Kind nicht schützen. Wenden
Sie auf den Kindersitz drücken.
Sie sich an einen Vertragspartner.
Überprüfen Sie den Halt durch Bewe­ Nutzen Sie diesen Sitzplatz nicht,
gungen nach links/rechts und oben/un­ solange der Gurt nicht repariert
ten: Der Sitz muss fest verankert blei­
ben. wurde.
Überprüfen Sie, ob der Kindersitz ge­
rade montiert wurde und nicht gegen Befestigung über ISOFIX System
eine Scheibe drückt.
Zugelassene ISOFIX-Kindersitze sind
in Übereinstimmung mit den geltenden
Den Kindersitz nicht ein­ Vorschriften genehmigt, wenn einer
bauen, wenn die Gefahr der vier folgenden Fälle zutrifft:
besteht, dass dieser das – Universal ISOFIX mit 3­Punkt­Befes­
Gurtschloss öffnet: Der tigung in Fahrtrichtung;
Boden des Kindersitzes darf nicht – Semi-universal ISOFIX mit 2-Punkt-
Befestigung;
auf Gurtschloss/Gurtpeitsche des
Wahl der Kindersitzbefestigung – fahrzeugspezifisch;
Sicherheitsgurts aufliegen. – i-Size mit wahlweise:
Es gibt zwei Möglichkeiten, Kindersitze
zu befestigen: mit dem Sicherheitsgurt
oder mit dem ISOFIX-System.
82 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
KINDERSICHERHEIT
– einem Gurt, der am dritten Ring
des entsprechenden Sitzes befestigt Die ISOFIX­Befesti­
wird; gungspunkte sind aus­
– oder einer mit dem zugelassenen
i-Size-Sitz kompatiblen Strebe, die
schließlich für Kindersit­ 2
ze mit ISOFIX-System
auf dem Fahrzeugboden ruht und
vorgesehen. Befestigen Sie keine
die Funktion hat, im Falle eines Auf­
pralls Bewegungen des Kindersitzes anderen Sitze, Sicherheitsgurte
zu verhindern. oder anderen Gegenstände an
Überprüfen Sie in den letzten drei Fäl­ diesen Verankerungen.
len anhand der Liste der kompatiblen Vergewissern Sie sich, dass sich
Fahrzeuge, ob der Sitz in Ihrem Fahr­ keine störenden Elemente im Be­
zeug angebracht werden kann. reich der Befestigungspunkte be­
finden.
Lassen Sie nach einem Unfall die
An den ursprünglich ein­ Sicherheitsgurte und ISOFIX Ver­
gebauten Komponenten Die zwei Ringe befinden sich hinter
ankerungen überprüfen und tau­ Reißverschlüssen 1 zwischen Rü­
der Rückhaltesysteme schen Sie die Kindersitze aus. ckenlehne und Sitzfläche und sind
dürfen keine Verände­
rungen vorgenommen werden: Si­ durch eine Markierung gekenn­
cherheitsgurte, ISOFIX und Sitze zeichnet.
sowie deren Halterungen. Bevor Sie einen ISOFIX- Der dritte Ring 4 wird zur Befestigung
Kindersitz verwenden, des oberen Gurtes an einigen Kinder­
der für ein anderes Fahr­ sitzen verwendet. 2 bei einigen Kin­
Befestigen Sie den Kindersitz mit den zeug gekauft wurde, ver­ dersitzen.
ISOFIX-Schlössern, falls vorhanden.
gewissern Sie sich, dass dessen Rücksitze
Das ISOFIX-System ermöglicht eine
leichte, schnelle und sichere Montage. Einbau erlaubt ist. Siehe hierzu
die vom Kindersitzhersteller her­
Das ISOFIX-System besteht aus zwei
und in manchen Fällen drei Befesti­ ausgegebene Liste der Fahrzeu­
gungsbügeln. ge, für die der Sitz zugelassen ist.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 83


KINDERSICHERHEIT

Die ISOFIX­Befesti­
gungspunkte sind aus­
2 schließlich für Kindersit­
ze mit ISOFIX-System
vorgesehen. Befestigen Sie keine
anderen Sitze, Sicherheitsgurte
oder anderen Gegenstände an
diesen Verankerungen.
Vergewissern Sie sich, dass sich
keine störenden Elemente im Be­
reich der Befestigungspunkte be­
finden.
Lassen Sie nach einem Unfall die
Der obere Gurt 2 sollte sich zwischen Befestigen Sie den Haken 3 des obe­ Sicherheitsgurte und ISOFIX Ver­
der Rückenlehne und der Hutablage ren Riemens 2 an dem Ring 4 , der mit ankerungen überprüfen und tau­
befinden. Dazu die Heckablage 🡺 344 schen Sie die Kindersitze aus.
ausbauen. dem Symbol gekennzeichnet ist.
Befestigen Sie den Haken 3 an einem Alle Sitzplätze
der Ringe 4 , die mit dem Symbol Ziehen Sie am oberen Gurt 2 , damit Vergewissern Sie sich,
die Rückenlehne des Kindersitzes mit
gekennzeichnet sind. der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes dass die Rückenlehne
Beifahrersitz in Kontakt kommt. des in Fahrtrichtung
montierten Kindersitzes
an der Lehne des Fahrzeugsitzes
anliegt. Es kann dann jedoch vor­
kommen, dass die Basis des Kin­
dersitzes nicht plan auf der Sitz­
fläche des Fahrzeugsitzes auf­
liegt.

84 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE
Vorne
Einbau des Kindersitzes, Allge­ Montieren Sie den Kin­
Die Beförderung von Kindern auf dem
meines dersitz vorzugsweise auf Beifahrersitz wird von Land zu Land
Auf manchen Sitzplätzen dürfen keine einem Rücksitz. unterschiedlich gehandhabt. Beachten 2
Kindersitze angebracht werden. Im Stellen Sie sicher, dass Sie die geltenden Gesetze und befol­
Diagramm ist zu sehen, wo Sie einen der Kindersitz oder die Füße des gen Sie die Hinweise auf dem Dia­
Kindersitz montieren können. Kindes nicht das korrekte Einras­ gramm.
ten des Vordersitzes behindern Vor dem Anbringen von Kindersitzen
🡺 58 🡺 62. vorne (sofern dies erlaubt ist):
Stellen Sie sicher, dass die Basis – führen Sie die Gurthöhenverstellung
des Kindersitzes beim Einbau ganz nach unten;
nicht entriegelt wird. – bringen Sie den Sitz in die hinterste
Falls Sie die Kopfstütze abneh­ Stellung;
– kippen Sie die Rückenlehne vorsich­
men müssen, achten Sie darauf,
tig aus der vertikalen Position (ca.
dass diese anschließend sicher 25 °);
verstaut wird. Andernfalls könnte – Bringen Sie, wenn das Fahrzeug
sie bei einem Aufprall oder einer über diese Einstellmöglichkeit verfügt,
Vollbremsung zu einem gefährli­ den Fahrersitz in die höchste Position.
chen Geschoss werden. Heben Sie die Kopfstütze des Sitzes
Befestigen Sie den Kindersitz im­ immer vollständig an, so dass sie nicht
mer am Fahrzeug, auch wenn er mit dem Kindersitz in Konflikt gerät
nicht benutzt wird, da er ansons­ 🡺 58.
ten bei einem Aufprall oder einer Nach dem Einbau des Kindersitzes
Vollbremsung zu einem gefährli­ (sofern möglich) kann der Beifahrer­
chen Geschoss werden könnte. sitz, wenn erforderlich, nach vorn ge­
schoben werden (um hinten ausrei­
chend Platz für Fahrgäste oder weitere
Es kann vorkommen, dass die aufge­ Kindersitze zu lassen). Wenn ein Kin­
führten Kindersitztypen nicht verfügbar dersitz entgegen der Fahrtrichtung in­
sind. Bevor Sie einen anderen Kinder­ stalliert ist, schieben Sie den Sitz nie
sitz verwenden, überprüfen Sie, ob maximal oder auch nicht so weit vor,
sich dieser einbauen lässt. dass er das Armaturenbrett berührt.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 85


KINDERSITZE
Ändern Sie die anderen Einstellungen – Führen Sie den Sitz vor dem Kind
nach Einbau des Kindersitzes nicht nach vorn, und stellen Sie die Position Einbau der Sitzerhö­
mehr. der Rückenlehne so ein, dass kein hung (Gruppe 2 oder 3)
2 Kontakt zwischen dem Sitz und den
Beinen des Kindes besteht.
Vergewissern Sie sich,
dass der Sicherheitsgurt
LEBENSGEFAHR: Vor
🡺 65 richtig funktioniert (aufwi­
Einbau eines nach hin­
Vergewissern Sie sich, ckelt).
ten gerichteten Kindersit­
dass der Kindersitz oder Stellen Sie den Sicherheitsgurt
zes auf dem Beifahrer­
die Füße des Kindes das wie folgt ein:
sitz muss sicher sein, dass der
airbag deaktiviert wurde 🡺 99. Einrasten des Vordersit­ – den Schultergurt auf die Schul­
zes nicht behindern, 🡺 62 oder ter des Kindes, ohne dass er sei­
🡺 58. nen Hals berührt;
Auf einem der seitlichen Rücksitze – Beckengurt so, dass er flach
Ein Kinderwagenaufsatz wird quer auf den Oberschenkeln und am
Bauen Sie in jedem Fall die Kopfstütze Becken anliegt.
zum Fahrzeug eingebaut und belegt des Rücksitzes aus, auf dem der Kin­
mindestens zwei Sitzplätze. Der Kopf dersitz angebracht ist 🡺 62. Führen Passen Sie gegebenenfalls die
des Kindes muss auf der der Fahr­ Sie den Rücksitz bei Bedarf ganz nach Position des Sitzes an.
zeugtür gegenüberliegenden Seite lie­ hinten. Diese Aktionen müssen durch­
gen. geführt werden, bevor der Kindersitz
Um einen Kindersitz entgegen der installiert wird. Kontrollieren Sie, dass
Fahrtrichtung zu montieren, stellen Sie der Kindersitz an der Lehne des Rück­ Kindersitze mit Lastfuß
den Vordersitz des Fahrzeugs so weit sitzes anliegt. dürfen niemals auf dem
wie möglich nach vorne. Stellen Sie mittleren Rücksitz mon­
den Vordersitz dann soweit zurück, wie tiert werden.
es Ihnen möglich ist, ohne dass der
Sitz den Kindersitz berührt. LEBENSGEFAHR BZW. GE­
FAHR SCHWERER VERLET­
Für die Sicherheit des Kindes in der
ZUNGEN.
Position „in Fahrtrichtung“:
– stellen Sie den Sitz, auf dem das
Kind sitzen wird, so weit wie möglich
nach hinten;

86 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE

Montieren Sie den Kin­


dersitz vorzugsweise auf
einem Rücksitz. 2
Um einen ISOFIX­Kin­
dersitz auf diesem Sitz zu instal­
lieren, lösen Sie die Sicherheits­
gurte von Hand, bevor Sie die
Verriegelungen aktivieren.

Wenn ein ISOFIX­Kin­


dersitz auf dem Sitz hin­
ten links angebracht
wird, kann der mittlere
Sitz nicht genutzt werden. Der
mittlere Sicherheitsgurt ist nicht
mehr zugänglich und kann nicht
mehr benutzt werden.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 87


KINDERSITZE

Befestigung mit dem Sicherheitsgurt

2 Einbaumöglichkeiten

88 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE

Überprüfen Sie den Zustand von airbag, bevor ein Beifahrer Platz nimmt oder ein Kindersitz montiert wird.

Sitz nicht zum Anbringen eines Kindersitzes geeignet. 2


Mit dem Sicherheitsgurt befestigter Kindersitz

Sitz für Einbau eines als „Universell“ gekennzeichneten Kindersitzes mit Sicherheitsgurt geeignet.

Sitz mit der Möglichkeit einen als „B2“ zugelassenen Kindersitz mit dem Sicherheitsgurt zu installieren.

LEBENSGEFAHR: Vor Einbau eines nach hinten gerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz muss sicher sein,
dass der airbag deaktiviert wurde 🡺 99.

Bei Verwendung einer für das Fahrzeug ungeeigneten Kinder-Rückhalteeinrichtung ist kein ausreichender Schutz
des Säuglings oder Kindes gewährleistet. Dieses könnte dann schwer oder tödlich verletzt werden.

Immer vergewissern, dass Ihr Kind angeschnallt ist und der Sicherheitsgurt bzw. Hosenträgergurt richtig einge­
stellt ist 🡺 65.
Passen Sie ggf. die Sitzposition entsprechend an.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 89


KINDERSITZE

Tabelle der Einbaumöglichkeiten


Die folgende Tabelle fasst die Informationen zusammen, die bereits auf dem Installationsdiagramm gezeigt wurden, um
2 sicherzustellen, dass die geltenden Vorschriften eingehalten werden.
Beifahrersitz
Gewicht des Hintere seitliche Mittlerer Sitz­
Typ Kindersitz Mit airbag deak­ Mit airbag akti­
Kindes Sitzplätze platz hinten
tiviert viert
Kinderwagenaufsatz quer
zur Fahrtrichtung < 10 kg X X U (2) X
Kategorie 0
Babyschale gegen die
Fahrtrichtung < 10 kg und < 13
U (1) (5) X U (3) X
kg
Kategorien 0 oder 0+
Schalensitz/Kindersitz ge­
gen die Fahrtrichtung < bis 13 kg und 9
U (1) (5) X U (3) X
bis 18 kg
Kategorien 0+ und 1
Sitz in Fahrtrichtung X
9 bis 18 kg X U (5) U (4)
Kategorie 1
Sitzerhöhung 15 bis 25 kg und
X U (5) / B2 (6) U / B2 (4) X
Kategorien 2 und 3 22 bis 36 kg

(1) LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR SCHWERER VERLETZUNGEN: Stellen Sie vor der Montage eines Kin­
dersitzes auf dem Beifahrersitzplatz sicher, dass der Beifahrer-airbag deaktiviert ist🡺 99.

X = Der Sitz ist nicht für den Einbau von Kindersitzen dieses Typs geeignet.

90 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE
U = Sitz mit der Möglichkeit einen als „Universell“ zugelassenen Kindersitz mittels Sicherheitsgurt zu installieren: Prüfen Sie, ob
er sich montieren lässt.
B2 = Sitzerhöhungen der Gruppen 2 und 3 (15 bis 25 kg und 22 bis 36 kg).
(2) Ein Kinderwagenaufsatz wird quer zum Fahrzeug eingebaut und belegt mindestens zwei Sitzplätze. Der Kopf des Kindes 2
muss auf der der Fahrzeugtür gegenüberliegenden Seite liegen.
(3) Stellen Sie den Sitz des Fahrzeugs bei Bedarf ganz nach hinten. Um einen Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung zu montie­
ren, stellen Sie den Vordersitz des Fahrzeugs so weit wie möglich nach vorne. Stellen Sie den Vordersitz dann soweit zurück,
wie es Ihnen möglich ist, ohne dass der Sitz den Kindersitz berührt.
(4) In jedem Fall müssen Sie die Kopfstütze des Rücksitzes einziehen, auf dem der Kindersitz installiert wird. Diese Maßnahme
muss durchgeführt werden, bevor der Kindersitz 🡺 62 installiert wird. Schieben Sie den Sitz vor dem Kind nach vorne, und stel­
len Sie die Rückenlehne senkrecht, um den Kontakt zwischen dem Sitz und den Beinen des Kindes zu vermeiden.
(5) Stellen Sie den Fahrzeugsitz in die hinterste und höchste Position und neigen Sie die Rückenlehne leicht (etwa 25°).
(6) Stellen Sie den Fahrzeugsitz in die hinterste und höchste Position und neigen Sie die Rückenlehne leicht (etwa 25°). Der
Kindersitz darf nicht mit der Mittelkonsole oder dem Armaturenbrett in Berührung kommen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 91


KINDERSITZE

Befestigung über ISOFIX System

2 Einbaumöglichkeiten

92 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE

Für den Beifahrersitz wird die Verwendung eines Kindersitzes mit Bodenstütze empfohlen, um ein Auslösen des
Warnsignals für den Sicherheitsgurt zu vermeiden. 2

Bei Verwendung einer für das Fahrzeug ungeeigneten Kinder-Rückhalteeinrichtung ist kein ausreichender Schutz
des Säuglings oder Kindes gewährleistet. Dieses könnte dann schwer oder tödlich verletzt werden.

Auf diesem Sitzplatz ist das Anbringen eines Kindersitzes dieser Art nicht erlaubt.
Unter Verwendung desISOFIX -Systems befestigter Kindersitz

Sitz ist für die Befestigung eines ISOFIX oder i-Size Kindersitzes ausgestattet.

Die Vorder- und Rücksitze sind mit einem Verankerungspunkt ausgestattet, an dem ein universeller, vorwärtsgerichteter
ISOFIX-Kindersitz befestigt werden kann. Die Verankerungspunkte befinden sich für den Vordersitz an der Beifahrersitzlehne
und für die Rücksitze an der Sitzbanklehne.

LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR SCHWERER VERLETZUNGEN:


Prüfen Sie vor der Montage eines gegen die Fahrtrichtung gerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, dass
der airbag deaktiviert wurde 🡺 99.

Montieren Sie den Kindersitz vorzugsweise auf einem Rücksitz.


Um einen ISOFIX-Kindersitz auf diesem Sitz zu installieren, lösen Sie den Sicherheitsgurt von Hand, bevor Sie
die Schrauben anziehen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 93


KINDERSITZE

Wenn ein ISOFIX-Kindersitz auf dem linken seitlichen Platz hinten installiert wird, kann der mittlere Sitzplatz nicht
genutzt werden. Der mittlere Sicherheitsgurt ist nicht mehr zugänglich und kann nicht mehr benutzt werden.
2

94 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


2

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 95


KINDERSITZE

Tabelle der Einbaumöglichkeiten


Die folgende Tabelle fasst die Informationen zusammen, die bereits auf dem Installationsdiagramm gezeigt wurden, um
2 sicherzustellen, dass die geltenden Vorschriften eingehalten werden.
Beifahrersitz
Größe des Ohne airbag
Gewicht des Hintere seitli­ Mittlerer Sitz­
Typ Kindersitz Sitzes [Befes­ oder mit air­ Mit airbag ak­ che Sitzplätze platz hinten
Kindes
tigung] bag deakti­ tiviert
viertem
Kinderwagenaufsatz
L1 [F]
quer zur Fahrtrichtung < 10 kg X X X X
L2 [G]
Kategorie 0
Babyschale gegen die
Fahrtrichtung < 13 kg R1 [E] IL (1) (5) X IL (2) X
Kategorien 0 oder 0+
Sitz gegen die Fahrtrich­ < bis 13 kg R3 [C]
tung und 9 bis 18 IL (1) (5) X IL (2) X
kg R2 [D]
Kategorien 0+ und 1
F3 [A]
Sitz in Fahrtrichtung IUF - IL IUF - IL
9 bis 18 kg F2 [B] X X
Kategorie 1 (1) (2)(3)
F2X [B1]
IUF - IL IUF - IL
Sitzerhöhung 15 bis 25 kg B2 X X
und 22 bis 36 (4) (2) (3)
Kategorien 2 und 3 kg
B3 X X X X
Sitz gegen die Fahrtrichtung i - U (1) (5) X i - U (2) X
-Sitzi-Size
Sitz in Fahrtrichtung X i - UF (1) i - UF (2) (3) X

96 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KINDERSITZE
Beifahrersitz
Größe des Ohne airbag
Gewicht des Hintere seitli­ Mittlerer Sitz­
Typ Kindersitz Sitzes [Befes­
Kindes
tigung]
oder mit air­
bag deakti­
Mit airbag ak­ che Sitzplätze platz hinten
tiviert
2
viertem
Sitzerhöhung X i - UF (4) i - UF (2) (3) X

X = Der Sitz ist nicht für den Einbau von Kindersitzen geeignet.
IUF = Dieser Sitzplatz ermöglicht bei Fahrzeugen, die damit ausgestattet sind, die Montage eines als „Universell/Semi­Univer­
sell“ zugelassenen Kindersitzes bzw. eines „fahrzeugspezifischen“ Sitzes mittels ISOFIX­System: Es muss kontrolliert werden,
ob er sich montieren lässt.
IL = Dieser Sitzplatz ermöglicht bei Fahrzeugen, die damit ausgestattet sind, die Montage eines als „Semi­universell“ zugelasse­
nen Kindersitzes bzw. eines „fahrzeugspezifischen“ Sitzes mittels ISOFIX­System: Es muss kontrolliert werden, ob er sich mon­
tieren lässt.
i-U = Geeignet für i­Size ­Rückhaltesysteme vom Typ „Universal“ (in und entgegen der Fahrtrichtung).
i-UF = Nur für die nach vorne und hinten gerichteten i­Size­„Universal“­Rückhaltesysteme geeignet.
(1) Den Fahrzeugsitz so weit wie möglich nach hinten schieben und absenken, dann die Rückenlehne leicht neigen (um ca.
25°).
(2) Stellen Sie den Sitz des Fahrzeugs bei Bedarf ganz nach hinten. Um einen Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung zu montie­
ren, stellen Sie den Vordersitz des Fahrzeugs so weit wie möglich nach vorne. Stellen Sie den Vordersitz dann soweit zurück,
wie es Ihnen möglich ist, ohne dass der Sitz den Kindersitz berührt.
(3) In jedem Fall müssen Sie die Kopfstütze des Rücksitzes einziehen, auf dem der Kindersitz installiert wird. Diese Maßnahme
muss durchgeführt werden, bevor der Kindersitz 🡺 62 installiert wird. Schieben Sie den Sitz vor dem Kind nach vorne, und stel­
len Sie die Rückenlehne senkrecht, um den Kontakt zwischen dem Sitz und den Beinen des Kindes zu vermeiden.
(4) Stellen Sie den Fahrzeugsitz in die hinterste und höchste Position und neigen Sie die Rückenlehne leicht (etwa 25°). Der
Kindersitz darf nicht mit der Mittelkonsole oder dem Armaturenbrett in Berührung kommen.
Die Größe eines ISOFIX Kindersitzes wird durch einen Buchstaben angegeben:
– F3,F2,F2X [A, B, B1]: Für in Fahrtrichtung gerichtete Sitze der Gruppe 1 (9 bis 18 kg);
– B2, B3: Sitzerhöhungen der Gruppen 2 und 3 (15 bis 25 kg und 22 bis 36 kg);
– R3, R2 [C, D]: Gegen die Fahrtrichtung montierte Sitze oder Schalensitze der Kategorie 0+ (unter 13 kg) oder der Katego­
rie 1 (9 bis 18 kg);
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 97
KINDERSITZE
– R1 [E]: Schalensitze entgegen der Fahrtrichtung der Kategorie 0 (unter 10 kg) oder der Kategorie 0+ (unter 13 kg);
– L1,L2 [F, G]: Kinderwagenaufsätze der Gruppe 0 (unter 10 kg);

2 (5) LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR SCHWERER VERLETZUNGEN: Vor der Montage eines gegen die Fahrt­
richtung gerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz sicherstellen, dass der Beifahrerairbag deaktiviert ist 🡺 99.

98 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SICHERHEIT VON KINDERN: DEAKTIVIERUNG, AKTIVIERUNG DES BEIFAHRERAIRBAGS

Deaktivieren des Beifahrerair­ Der Beifahrer-airbag darf


bags nur bei stehendem
Fahrzeug und ausge­ 2
schalteter Zündung ak­
tiviert oder deaktiviert werden.
Erfolgt die Aktivierung bzw. Deak­
tivierung während der Fahrt,
leuchten die Kontrolllampen

und auf.
Um zu dem airbag­Zustand zu­
rückzukehren, der der Schlüssel­
stellung entspricht, die Zündung
aus- und wieder einschalten.
Deaktivierung von airbag: Bei ste­
hendem Fahrzeug und ausgeschal­
teter Zündung das Schloss 1 drücken
und in OFF-Position drehen.
Vor dem Einbau eines Kindersitzes auf GEFAHR
dem Beifahrersitz: Beim Einschalten der Zündung muss Da der Betrieb des Bei­
geprüft werden, ob die Warnlampe
– Überprüfen Sie, dass der Kindersitz fahrer-airbags nicht mit
auf diesem Sitz montiert werden kann; auf dem Display 2 leuchtet. der Montage eines nach
– Beim Einsatz eines nach hinten ge­ hinten gerichteten Kindersitzes
Diese Kontrolllampe leuchtet per­
richteten Kindersitzes deaktivieren Sie vereinbar ist, bringen Sie NIE­
manent, um Sie darauf hinzuweisen,
unbedingt den airbag. MALS ein nach hinten gerichtetes
dass ein Kindersitz auf dem Beifah­
rersitz montiert werden kann. Kinderrückhaltesystem auf einem
Sitz an, der frontal durch einen
AIRBAG gesichert ist. Dies kann
zum TOD des KINDES oder zu
SCHWEREN VERLETZUNGEN
führen.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 99


SICHERHEIT VON KINDERN: DEAKTIVIERUNG, AKTIVIERUNG DES BEIFAHRERAIRBAGS
(siehe Beispiel oben) erinnern Sie an
diese Anweisungen.

2 Aktivierung des Beifahrerair­


bags vorne

Reaktivierung von airbag: Bei ste­


hendem Fahrzeug und ausgeschal­
teter Zündung das Schloss 1 drücken
und in die ON-Position drehen.
Beim Einschalten der Zündung müs­
Aktivieren Sie den Beifahrer-airbag sen Sie kontrollieren, dass die Warn­
wieder, sobald Sie den Kindersitz ent­
lampe aus ist und die Warnlam­
fernen, um den Schutz des Beifahrers
im Falle eines Aufpralls zu gewährleis­ pe im Display 2 nach jedem
ten. Start etwa eine Minute lang leuchtet.
Der Beifahrer-airbag ist aktiviert.

Funktionsstörungen
Bei Störungen des Systems zur Akti­
Die Hinweise auf dem Armaturenbrett vierung/Deaktivierung des Beifahrer-
und auf den Aufklebern A an beiden airbags ist die Montage eines Kinder­
Seiten der Beifahrer-Sonnenblende 3

100 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SICHERHEIT VON KINDERN: DEAKTIVIERUNG, AKTIVIERUNG DES BEIFAHRERAIRBAGS
sitzes gegen die Fahrtrichtung auf dem
Beifahrersitz untersagt.
Es wird davon abgeraten, den Beifah­
rersitz zu verwenden. 2
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­
nen Vertragspartner.

Der Beifahrer-airbag darf


nur bei stehendem
Fahrzeug und ausge­
schalteter Zündung ak­
tiviert oder deaktiviert werden.
Erfolgt die Aktivierung bzw. Deak­
tivierung während der Fahrt,
leuchten die Kontrolllampen

und auf.
Um zu dem airbag­Zustand zu­
rückzukehren, der der Schlüssel­
stellung entspricht, die Zündung
aus- und wieder einschalten.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 101


2

102 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


2

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 103


FAHRPOSITION

Armaturenbrett und Betätigun­


gen: Linkslenkung
2

104 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


FAHRPOSITION
Welche der nachfolgend beschrie­ 13. Parkpositionstaste am Automatik­ me.
benen Ausstattungen vorhanden getriebe. 24. LPG-Schalter.
sind, HÄNGT VON DER FAHRZEUG­ 14. Bedienelemente: 25. Hebel zur Entriegelung der Motor­
VERSION UND VOM VERTRIEBS­
LAND AB.
– aktivieren/deaktivieren der elektroni­ haube. 2
schen Parkbremse;
1. Seitliche Luftdüsen. 26. Bedienelemente:
– Aktivieren/Deaktivieren der Funktion
autohold. – die Funktion „My Safety“
2. Schalter für: – „E­Save“­Ladestandserhaltung
– Blinker; – Helligkeitsregler für Instrumentenbe­
– äußere Fahrzeugbeleuchtung; 15. Halterung für Keycard „Hands­ leuchtung;
– Nebelschlussleuchten free“. – elektrische Leuchtweitenregulierung;
16. Ladezone/Telefonablage – Aktivieren/Deaktivieren der Funktion
Stop and Start;
3. Schaltwippen für Automatikgetriebe 17. Steckdose für Zubehör. – Aktivieren/Deaktivieren des Modus
4. Kontrolllampen / Displays und An­ 18. Start-Stopp-Taste des Motors. „ECO“.
zeigen
19. Zündschloss.
5. Schalter für Front­ und Heckschei­
ben-Wisch/Waschanlage.
20. Bedienelemente:
– Bordcomputer auslesen und das
6. Luftdüsen in Instrumententafelmitte. Menü für persönliche Einstellungen am
7. Multimedia-Display. Fahrzeug;
8. Lage des Beifahrer-airbags. – Fernbedienung des Radio­ und Na­
vigationssystems.
9. Ablagefach
10. Bedienelemente:
21. Aufnahme für Fahrer­airbag, Si­
– Heizung oder Klimatisierung; gnalhorn.
– Warnblinkanlage;
– Zentralverriegelung; 22. Schalter zur Höhen­ und Tiefen­
– ... verstellung des Lenkrads.
23. Hauptschalter und Bedienelemen­
te für den Tempomaten (Regler­/Be­
11. USB-Anschlüsse. grenzer-Funktion), Stop and Go die
12. Schalthebel. adaptive Geschwindigkeitsregelung
und die aktiven Fahrerassistenzsyste­

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 105


FAHRPOSITION

Armaturenbrett Rechtslenkung

106 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


FAHRPOSITION
Welche der nachfolgend beschrie­ 10 LPG-Schalter. 22. Ladezone/Telefonablage
benen Ausstattungen vorhanden 11. Zündschloss. 23. Steckdose für Zubehör.
sind, HÄNGT VON DER FAHRZEUG­
12. Bedienelemente:
VERSION UND VOM VERTRIEBS­
LAND AB. – Bordcomputer auslesen und das
24. Bedienelemente: 2
– Heizung oder Klimatisierung;
Menü für persönliche Einstellungen am – Warnblinkanlage;
1. Seitliche Luftdüsen. Fahrzeug; – Zentralverriegelung;
2. Lage des Beifahrer-airbags. – Fernbedienung des Radio­ und Na­ – ...
3. Luftdüsen in Instrumententafelmitte. vigationssystems.
4. Multimedia-Display. 25. Ablagefach
5. Schalter für: 13. Aufnahme für Fahrer­airbag, Si­
gnalhorn. 26. Hebel zur Entriegelung der Motor­
– Blinker; haube.
– äußere Fahrzeugbeleuchtung; 14. Schalter zur Höhen­ und Tiefen­
– Nebelschlussleuchten verstellung des Lenkrads.
15. Hauptschalter und Bedienelemen­
te für die Stop and Go­Funktion, adap­
6. Schaltwippen für Automatikgetriebe tiver Tempomat/Regler-/Begrenzer-
7. Kontrolllampen / Displays und An­ FunktionActive driver assist.
zeigen 16. Start-Stopp-Taste des Motors.
8. Schalter für Front­ und Heckschei­ 17. USB-Anschlüsse.
ben-Wisch/Waschanlage.
18. Schalthebel.
9. Bedienelemente:
19. Parkpositionstaste am Automatik­
– die Funktion „My Safety“
getriebe.
– „E­Save“­Ladestandserhaltung
– Helligkeitsregler für Instrumentenbe­ 20. Bedienelemente:
leuchtung; – aktivieren/deaktivieren der elektroni­
– elektrische Leuchtweitenregulierung; schen Parkbremse;
– Aktivieren/Deaktivieren der Funktion – Aktivieren/Deaktivieren der Funktion
Stop and Start; autohold.
– Aktivieren/Deaktivieren des Modus
„ECO“.
21. Halterung für Keycard „Hands­
free“.
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 107
KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
Die Anzeige der Informationen ist Instrumententafel A oder B : leuchtet
ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN auf, wenn die Zündung eingeschaltet Wenn die Warnlampe
UND DEM VERTRIEBSLAND. wird.
2 Informationen zum Einstellen der Hel­
ligkeit finden Sie in der Bedienungsan­
aufleuchtet,
müssen Sie das Fahr­
leitung für das Multimediasystem. zeug zu Ihrer eigenen Sicherheit
Manchmal wird die Warnlampe von ei­ anhalten, sobald es die Verkehrs­
ner Meldung auf der Instrumententafel lage zulässt. Stellen Sie den Mo­
begleitet. tor ab und starten Sie ihn nicht er­
neut. Wenden Sie sich an einen
Vertragspartner.
Die Warnlampe
weist darauf hin, dass Sie
bei nächster Gelegenheit eine Das Ausbleiben der opti­
Vertragswerkstatt ansteuern soll­ schen Rückmeldung
ten und bis dorthin möglichst (Aufleuchten der Kon­
vorsichtig fahren müssen. Die trolllampen, Meldungen)
Nichtbeachtung dieser Empfeh­ deutet auf einen Ausfall der In­
lung kann zu einem Schaden am strumententafel hin. Sofort anhal­
Fahrzeug führen. ten (unter Berücksichtigung der
Verkehrssituation). Vergewissern
Sie sich, dass das Fahrzeug ge­
gen Wegrollen gesichert ist, und
verständigen Sie eine Vertrags­
werkstatt.

Kontrolllampe Standlicht

Kontrolllampe Fernlicht

108 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
begleitet.
Kontrolllampe Abblendlicht Zu Ihrer eigenen Sicherheit ist es er­ lampe aufleuchtet und ein
forderlich, dass Sie sofort anhalten, akustisches Signal ertönt, weist dies
Kontrolllampe Nebelschluss­
leuchte
wenn es die Verkehrsbedingungen er­
lauben. Stellen Sie den Motor ab und
auf eine Überlastung oder eine Entla­
dung im Ladestromkreis hin.
2
starten Sie ihn nicht erneut. Halten Sie – unter Berücksichtigung
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ der Verkehrssituation – sofort an. Wen­
Kontrolllampe der automati­
partner. den Sie sich an eine
schen Aktivierung des Fernlichts
🡺 137 Vertragswerkstatt.
Warnleuchte für Störungen im
Bremssystem Öldruck-Kontrolllampe
Kontrolllampe Blinker links
Leuchtet beim Einschalten der Zün­ Leuchtet beim Einschalten der Zün­
dung oder beim Starten des Motors dung oder beim Starten des Motors
Kontrolllampe Blinker rechts auf und erlischt nach einigen Sekun­ auf und erlischt nach einigen Sekun­
den. den.
Kontrolllampe fürairbag Wenn diese Kontrolllampe sowie die Leuchtet sie während der Fahrt auf,
Leuchtet beim Einschalten der Zün­
dung oder beim Starten des Motors Warnlampe beim Bremsen begleitet von der Warnlampe
auf und erlischt nach einigen Sekun­ aufleuchten und ein akustisches Signal und einem Warnton, halten Sie unbe­
den. ertönt, ist der Bremsflüssigkeitsstand dingt an und schalten Sie die Zündung
Leuchtet sie beim Einschalten nicht abgefallen bzw. es liegt eine Störung aus.
auf oder leuchtet sie bei laufendem im Bremssystem vor. Überprüfen Sie den Ölstand. Wenn der
Motor, zeigt das eine Systemstörung Halten Sie – unter Berücksichtigung Füllstand in Ordnung ist, leuchtet die
an. der Verkehrssituation – sofort an. Wen­ Warnlampe aus einem anderen Grund
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­ den Sie sich an eine auf.
nen Vertragspartner. Vertragswerkstatt. Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.
Warnleuchte STOP Lade-Kontrolllampe
Leuchtet beim Einschalten der Zün­ Leuchtet beim Einschalten der Zün­ Kontrolllampe geschwindig­
dung oder beim Starten des Motors dung oder beim Starten des Motors keitsabhängige Servolenkung
auf und erlischt, sobald der Motor läuft. auf und erlischt nach einigen Sekun­ Leuchtet beim Einschalten der Zün­
Leuchtet zusammen mit anderen den. dung oder beim Starten des Motors
Warnlampen und/oder Meldungen auf Wenn sie zusammen mit der Kontroll­ auf und erlischt nach einigen Sekun­
und wird von einem akustischen Signal den.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 109


KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
Leuchtet diese Kontrolllampe während Wenden Sie sich an einen Vertrags­
der Fahrt zusammen mit der Kontroll­ partner. Erscheint die Warnlampe wäh­ Kontrolllampe für Nichtver­
rend der Fahrt gelb und leuchtet zu­ fügbarkeit von elektronischem Sta­
lampe , weist dies auf eine bilitätsprogramm (ESC) und An­
2 Störung des Systems hin. dem die Kontrolllampe , müs­ triebsschlupfregelung
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ sen Sie so bald wie möglich einen Ver­
partner. tragspartner aufsuchen. Fahren Sie in ABS-Kontrolllampe
der Zwischenzeit vorsichtig. Leuchtet beim Einschalten der Zün­
„AUTOHOLD“ Systemkontroll­ Die Nichtbeachtung dieser Empfeh­ dung oder beim Starten des Motors
lung kann zu einem Schaden am Fahr­
lampe 🡺 181 auf und erlischt nach einigen Sekun­
zeug führen. den.
Wenn sie beim Fahren leuchtet, liegt
Warnleuchte
Kontrolllampe Parkbremse eine Störung des Antiblockiersystems
Leuchtet beim Einschalten der Zün­
bzw. elektrische Parkbremse betä­ vor.
dung oder beim Starten des Motors
tigt 🡺 177 Das Bremssystem funktioniert dann
auf und erlischt, sobald der Motor läuft.
wie bei Fahrzeugen ohne ABS. Wen­
Sie kann in Verbindung mit anderen
Gangwechselanzeige den Sie sich an einen
Warnlampen und/oder Meldungen auf­
Leuchtet auf, um Sie darauf hinzuwei­ Vertragspartner.
leuchten. Dies weist darauf hin, dass
Sie bei nächster Gelegenheit eine Ver­ sen, dass Sie in einen höheren (Pfeil
tragswerkstatt aufsuchen und bis da­ nach oben) oder niedrigeren Gang Die Kontrolllampe Partikelfil­
hin möglichst vorsichtig fahren soll­ (Pfeil nach unten) schalten sollen ter 🡺 175
ten. Die Nichtbeachtung dieser Emp­ 🡺 187.
fehlung kann zu einem Schaden am Warnleuchte für zu geringen
Fahrzeug führen. Warnleuchte Elektronisches Reifendruck
Stabilitätsprogramm (ESC) und An­ Leuchtet beim Einschalten der Zün­
Warnleuchte triebsschlupfregelung dung oder beim Anlassen des Motors
Wird die Warnlampe während der Leuchtet beim Einschalten der Zün­ auf und erlischt nach ein paar Sekun­
Fahrt rot angezeigt und leuchtet zu­ dung oder beim Starten des Motors den 🡺 195.
auf und erlischt nach einigen Sekun­
dem die Kontrolllampe , müs­ den. Kontrolllampe des Abgasent­
sen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit an­ Das Leuchten der Warnlampe 🡺 201 giftungssystems
halten, sobald die Verkehrsbedingun­ kann verschiedene Gründe haben. Bei Fahrzeugen, die damit ausgestat­
gen dies zulassen. Stellen Sie den Mo­ tet sind, leuchtet diese Leuchte auf,
tor ab und starten Sie ihn nicht erneut. wenn der Motor angelassen wird und,

11 0 - M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t
KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
je nach Fahrzeugausführung, wenn die aktiviert ist 🡺 187.
Zündung ausgeschaltet wird, während Kontrolllampe Spurhaltefunk­
sich der Motor im Standby-Modus Freilaufkontrolllampe tion 🡺 244
🡺 160 befindet, bevor er ausgeht:
– Wenn sie dauerhaft aufleuchtet,
🡺 187
Warnlampe für Motor-Standby
2
wenden Sie sich so bald wie möglich Kontrolllampe Kühlflüssig­ 🡺 160
an einen Vertragspartner; keitstemperatur
– Falls sie blinkt, verringern Sie die Diese leuchtet blau auf, wenn Sie die Kontrolllampe Bremspedal
Motordrehzahl soweit, bis die Kontroll­ Zündung einschalten oder den Motor betätigen
lampe erlischt. Wenden Sie sich so starten. Leuchtet auf, wenn das Bremspedal
bald wie möglich an einen Vertrags­ Leuchtet sie beim Fahren rot, müssen betätigt werden sollte 🡺 164.
partner 🡺 186. Sie unter Berücksichtigung der Ver­
kehrssituation unbedingt sofort anhal­ Warnlampe der Funktion
Warnleuchte Kraftstoff­Mini­ ten. Lassen Sie den Motor ein bis zwei „Parken im Modus Keyless Entry &
malstand Minuten im Leerlauf drehen. Drive“ 🡺 294
Sie leuchtet beim Einschalten der Zün­ Die Temperatur muss absinken und die
dung oder beim Starten des Motors Farbe der Kontrolllampe muss wieder
Warnlampe des Spur­
blau werden. Schalten Sie ansonsten
orange auf und erlischt nach einigen halteassistenten 🡺 206
Sekunden. den Motor aus. Lassen Sie den Motor
Wenn die Lampe während der Fahrt abkühlen und prüfen Sie danach den
Kühlflüssigkeitsstand. Warnlampe der aktiven Not­
orangefarben leuchtet und ein Signal
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ bremsfunktion 🡺 229
ertönt, füllen Sie so schnell wie mög­
lich Kraftstoff nach. Die Restreichweite partner.
beträgt dann noch ca. 50 km. Warnlampe zur Anzeige einer
Kontrolllampe Tempomat (Be­ Störung oder Nichtverfügbarkeit der
LPG-Kontrolllampe 🡺 31 grenzer-Funktion) 🡺 258 aktiven Notbremsung 🡺 229

Warnlampe Tempomat (Reg­ Warnlampe für Erkennung


Kontrolllampe LPG-Stand
ler-Funktion) 🡺 262 „Hände vom Lenkrad“ 🡺 206
niedrig 🡺 31

Kontrolllampe für den adapti­ Leuchtanzeige „Warnung zur


Kontrolllampe des -Modus
ven Tempomat 🡺 266 Wachsamkeit des Fahrers“ 🡺 237
ECO
Sie leuchtet auf, um eine Störung der
Leuchtet auf, wenn der ECO-Modus
Warnung zur Wachsamkeit des Fah­
M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t - 111
KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
rers zu signalisieren. Wenden Sie sich
an einen Vertragspartner. Leuchtet die Meldung Lade-Kontrollleuchte der 12-
„IN SICHERHEIT BRIN­ Volt-Zusatzbatterie
Leuchtet sie zusammen mit der Warn­
2 Warnleuchte elektrotechni­
sches System
GEN“ zusammen mit der

Bei zu hoher Temperatur der elektri­ Warnlampe lampe begleitet von einem
schen Baugruppe leuchtet sie zusam­ akustischen Signal auf, weist dies auf
und begleitet von einem akusti­
einen überlasteten oder entladenen
schen Signal auf, halten Sie das Stromkreis hin 🡺 359.
men mit der Warnlampe und
Fahrzeug zu Ihrer Sicherheit un­
begleitet von einem akustischen Signal
auf. Fahrzeug anhalten und die Zün­ ter Berücksichtigung der Ver­ Warnleuchte Antriebsbatterie
dung ausschalten. Wenden Sie sich an kehrslage sofort an. Zündung un­ Wenn sie zusammen mit der Warnlam­
einen Vertragspartner. terbrechen. Ausgeschaltet lassen.
Wenn sie zusammen mit der Warn­ Verlassen Sie das Fahrzeug, sor­ pe angezeigt wird, deutet
gen Sie dafür, dass alle Beifahrer dies auf eine Störung im Zusammen­
lampe begleitet von einem das Fahrzeug ebenfalls verlassen hang mit dem Betrieb der Antriebsbat­
akustischen Signal und der Mel­ und halten Sie sie fern vom Fahr­ terie hin. Wenden Sie sich an einen
dung „IN SICHERHEIT BRINGEN“ Vertragspartner.
zeug und vom Verkehr.
aufleuchtet, schalten Sie die Zündung
aus, und starten Sie den Motor nicht Brandgefahr
Warnleuchte Ladezustand An­
erneut. Verlassen Sie das Fahrzeug
triebsbatterie
und wenden Sie sich an einen Ver­
Diese Lampe leuchtet gelb, wenn der
tragspartner.
Wenn Sie das Fahrzeug Grenzwert der Reserve der Antriebs­
auf dem Standstreifen batterie erreicht ist 🡺 124.
abstellen, müssen Sie
andere Verkehrsteilneh­ Kontrolllampe für den elektri­
mer mit Hilfe eines Warndreiecks schen Fahrmodus
Sie leuchtet auf, wenn nur der Elektro­
bzw. der im jeweiligen Aufent­
motor und die Antriebsbatterie das
haltsland gesetzlich vorgeschrie­ Fahrzeug antreiben 🡺 24.
benen Vorrichtungen auf Ihr Fahr­
zeug aufmerksam machen. Warnlampe für Störungen im
elektrotechnischen Motor
Wenn sie sich einschaltet, deutet dies
11 2 - M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t
KONTROLL- UND WARNLEUCHTEN
auf einen elektrotechnischen Fehler im
Zusammenhang mit der elektrischen Airbag Beifahrer OFF 🡺 99
Baugruppe (Antriebsbatterie und Elek­
tromotor) hin. Wenden Sie sich an ei­
nen Vertragspartner. Warnlampe für nicht angeleg­ 2
ten Sicherheitsgurt 🡺 65
Warnleuchte Elektromotor
Wenn sie sich einschaltet, deutet dies
auf eine Störung des elektrotechni­
schen Systems im Zusammenhang mit
dem Elektromotor hin. Wenden Sie
sich an einen Vertragspartner.

Störungswarnleuchte Fuß­
gängerhupe

Auf Display C

Airbag Beifahrer ON 🡺 99
M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t - 11 3
BORDCOMPUTER
Fahrzeug mit Instrumententafel A
Allgemeines

2 Bordcomputer A oder B

Je nach Fahrzeug beinhaltet er folgen­


de Funktionen:
Die Funktionen werden im Bereich 5
– Kilometerstand; angezeigt
– Fahrparameter;
– Informationsmeldungen; Wählen Sie die Funktionen durch wie­
– Meldungen zu Funktionsstörungen derholtes Drücken des Schalters 2
(in Zusammenhang mit der Kontroll­ oder 3 aus.

lampe );
– Warnmeldungen (in Zusammenhang

mit der Kontrolllampe );


– Fahrzeugeinstellungen – Anpas­
sungsmenü 🡺 129.
Alle diese Funktionen sind in der Be­
dienungsanleitung aufgeführt.

11 4 - M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t
BORDCOMPUTER
Fahrzeug mit Instrumententafel B – geschätzte Kilometerleistung mit Bedeutung der angezeigten Werte
verbleibendem Kraftstoff; nach einer Speicherrückstellung
– Kilometerstand;
Die Werte „mittlerer Kraftstoffver­
– Durchschnittsgeschwindigkeit;
– durchschnittlicher Verbrauch LPG;
brauch“, „Reichweite“ und „Durch­ 2
schnittsgeschwindigkeit“ stabilisieren
– voraussichtliche Reichweite mit ver­
sich nach einer Speicherrückstellung,
bleibender LPG-Menge;
je größer die zurückgelegte Fahrstre­
– zurückgelegte Strecke mit LPG;
cke ist.
c) Tageskilometerzähler und durch­
Während der ersten Fahrkilometer
schnittliche Geschwindigkeit,
nach Speicherrückstellung ist u. U. ein
d) Reinitialisierung des Reifendrucks, Anstieg der voraussichtlichen Reich­
e) Zeit einstellen; weite beim Fahren festzustellen. Dies
f) Kilometerstand vor der Wartung: liegt daran, dass der mittlere Kraftstoff­
verbrauch seit der letzten Speicher­
– Fälligkeit der Wartungsdiagnose: rückstellung bei der Berechnung der
– Fälligkeit des Ölwechsels. Reichweite zu Grunde gelegt wird. Der
mittlere Kraftstoffverbrauch kann sich
Die Funktionen werden in den Berei­ Zurücksetzen von Tageskilometer­ jedoch verringern, wenn:
chen 5 angezeigt zähler und Fahrparametern (Re­
set-Taste) – das Fahrzeug gerade beschleunigt
Wählen Sie die Funktionen durch wie­ wurde;
derholtes Drücken des Schalters 2 Halten Sie nach Auswahl der ge­ – der Motor seine Betriebstemperatur
oder 3 aus. wünschten Fahreinstellung den Schal­ erreicht hat (Speicherrückstellung er­
ter 4 „OK “ solange gedrückt, bis der folgte bei kaltem Motor);
Auswahlmöglichkeiten Wert auf Null zurückspringt. – die Fahrstrecke von Stadt­ auf Über­
(Anzeige ist abhängig von Fahrzeug­ landverkehr wechselt
ausstattung und Land) Automatische Rückstellung der
Fahrparameter auf Null
f) Bordfunktionsabfrage, Anzeige von
Betriebsstörungen und Informations­ Die Speicherrückstellung wird automa­
meldungen, tisch bei Überschreiten der Kapazität
b) Reiseeinstellungen: eines Zählers ausgelöst.
– mittlerer Kraftstoffverbrauch;
– momentaner Kraftstoffverbrauch;

M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t - 11 5
BORDCOMPUTER

Reiseeinstellungen:
Die Anzeige der Informationen ist ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN UND DEM VERTRIEBSLAND.
2 Beispiele Bedeutung der gewählten Anzeige
a) Bordfunktionsabfrage.
Abfolge der Anzeige:
Keine Meldung gespeichert
– Informationsmeldungen (Beifahrer airbag OFF usw.),
– Hinweise zu Funktionsstörungen (Einspritzanlage überprüfen, usw.)

b) Momentaner Kraftstoffverbrauch.
Der Wert erscheint erst nach Erreichen einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h.
7.4 L/100

Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch seit Speicherrückstellung.


Der Wert wird erst nach Zurücklegen einer Fahrstrecke von mindestens 400 Me­
tern nach der letzten Speicherrückstellung angezeigt.
5.8 L/100
Durchschnitt LPG

Durchschnittlicher LPG-Verbrauch.

­.­L/100 km
Reichweite LPG

Voraussichtliche Reichweite der momentanen Flüssiggasfüllung.

--km

11 6 - M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t
BORDCOMPUTER
Beispiele Bedeutung der gewählten Anzeige
Strecke LPG
2
Mit LPG zurückgelegte Fahrstrecke seit dem letzten Zurücksetzen.

--km

c) Tages-Streckenzähler: Zurückgelegte Strecke seit der letzten Speicherrück­


stellung
112,4 km
Zum Reinitialisieren des Reifendrucks drü­
d) Reinitialisierung des Reifendrucks🡺 195.
cken Sie anhaltend
e) Zeit einstellen.
16 :30
🡺 132

M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t - 11 7
BORDCOMPUTER
Beispiele Bedeutung der gewählten Anzeige

Benzinmodus.

LPG-Modus.

11 8 - M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t
BORDCOMPUTER
Beispiele
Bordcomputer mit der Meldung „Fällig­ Bedeutung der gewählten Anzeige
keit der Wartungsdiagnose“
2
d) Kilometerstand vor der Wartung oder dem Ölwechsel
Serviceintervall nach 30.000 km oder 12 Fälligkeit der Wartungsdiagnose
Monaten Greifen Sie bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor auf die
Informationen „Fälligkeit der Wartungsdiagnose“ zu. Wenn sich der Entfernungs­
oder Zeitwert seinem Limit nähert, gibt es mehrere mögliche Szenarien:
– Fälligkeit unter 1500 km oder ein Monat: Es wird die Meldung „Wartung in“
Serviceintervall nach weniger als 300 km zusammen mit dem nächstgelegenen Grenzwert (Entfernung oder Zeit) ange­
oder 24 Tagen zeigt;
– Reichweite gleich 0 km oder Datum der Wartungsdiagnose erreicht: Die

Meldung „Wartung fällig“ leuchtet zusammen mit der Kontrolllampe auf.


Wartung fällig
Es muss baldmöglichst eine Wartung des Fahrzeugs durchgeführt werden.
Zurücksetzen: Um den Kilometerstand vor der nächsten Wartung zurückzusetzen, halten Sie die Taste OK ca. 10 Sekunden
lang gedrückt, bis auf dem Display dauerhaft die Fälligkeit der Wartungsdiagnose angezeigt wird.
Hinweis: Wenn eine Wartung ohne Motorölwechsel durchgeführt wird, muss nur die Fälligkeit (Strecke) der Wartungsdiagno­
se zurückgesetzt werden. Wenn ein Motorölwechsel durchgeführt wird, muss die Fälligkeit der Wartungsdiagnose und die Fäl­
ligkeit des Ölwechsels reinitialisiert werden.
Fälligkeit des Ölwechsels
Ölwechsel in 30.000 km/24 Monaten Greifen Sie bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor auf die
Informationen für „Fälligkeit der Wartungsdiagnose“ zu, um die Fälligkeit des
nächsten Ölwechsels anzuzeigen.
Die Ölwechselintervalle hängen, je nach Fahrzeug, von der Fahrweise ab (häufiges Fahren bei niedriger Geschwindigkeit,
Kurzstrecken, längeres Betreiben des Motors im Leerlauf, Anhängerbetrieb usw.). Die noch zu fahrenden Kilometer bis zum
nächsten Ölwechsel können daher in bestimmten Fällen geringer ausfallen als die tatsächlich zurückgelegte Fahrstrecke.
Reset: Um die Fälligkeit der nächsten Wartung zurückzusetzen, halten Sie die Taste OK etwa 10 Sekunden lang gedrückt, bis
im Display dauerhaft die Fälligkeit des Ölwechsels angezeigt wird.

M a c h e n S i e s i c h m i t I h r e m F a h r z e u g v e r t r a u t - 11 9
BORDCOMPUTER
Beispiele
Bordcomputer mit der Meldung „Fällig­ Bedeutung der gewählten Anzeige
2 keit der Wartungsdiagnose“

Hinweis: Wenn eine Wartung ohne Motorölwechsel durchgeführt wird, muss nur die Fälligkeit (Strecke) der Wartungsdiagno­
se zurückgesetzt werden. Wenn ein Motorölwechsel durchgeführt wird, muss die Fälligkeit der Wartungsdiagnose und die Fäl­
ligkeit des Ölwechsels reinitialisiert werden.

120 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BORDCOMPUTER

Informationsmeldungen
Sie können beim Starten des Fahrzeugs helfen bzw. eine Auswahl oder einen Fahrzustand anzeigen.
Beispiele für Informationsmeldungen finden Sie im Folgenden. 2
Beispiel für eine Meldung Bedeutung der gewählten Anzeige
„Feststellbremse betätigt“ Zeigt an, dass die Parkbremse angezogen ist.
Drehen Sie leicht am Lenkrad und drücken Sie gleichzeitig auf die Start/Stop-
„Lenkrad drehen + START“
Taste, um die Lenksäule zu entriegeln.
„Selbsttest laufend“ Erscheint, wenn das Fahrzeug eine Funktionskontrolle durchführt.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 121


BORDCOMPUTER

Störungsmeldungen

2 Sie erscheinen gemeinsam mit der Kontrolllampe und fordern Sie auf, bei nächster Gelegenheit einen Ver­
tragspartner anzusteuern und bis dorthin möglichst vorsichtig zu fahren. Die Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann
zu einem Schaden am Fahrzeug führen.
Sie erlöschen, wenn die Anzeigen­Wähltaste gedrückt wird, oder von alleine nach einigen Sekunden, und werden im Bordjour­

nal gespeichert. Die Kontrolllampe bleibt an. Nachfolgend finden Sie Beispiele für Störungsmeldungen.

Beispiel für eine Meldung Bedeutung der gewählten Anzeige


„Fahrzeug prüfen“ Weist auf eine Störung eines Pedalgebers, des Batteriesteuersystems oder eines
Ölstandgebers hin.
„Airbag prüfen“ Zeigt eine Störung der zusätzlichen Rückhaltesysteme an. Diese könnten bei ei­
nem Unfall versagen.
„Schadstoffkontrolle prüfen“ Zeigt eine Störung im Partikelfiltersystem des Fahrzeugs an.
„Elektrische Anlage prüfen“ Weist auf eine Störung des Antriebssystems hin.

122 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BORDCOMPUTER

Warnmeldungen

Sie erscheinen zusammen mit der Kontrolllampe und fordern Sie dazu auf, zu Ihrer eigenen Sicherheit und un­ 2
ter Berücksichtigung der Verkehrssituation sofort anzuhalten. Schalten Sie den Motor aus und starten Sie ihn nicht er­
neut. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
Beispiele für Warnmeldungen finden Sie im Folgenden. Hinweis: Diese Meldungen erscheinen im Display entweder einzeln
oder abwechselnd (wenn mehrere Meldungen angezeigt werden sollen), sie können zusammen mit einer Kontrolllampe und/
oder einem akustischen Signal erscheinen.
Beispiel für eine Meldung Bedeutung der gewählten Anzeige
„Gefahr eines Motorschadens“ Weist auf eine Fehlfunktion der Einspritzanlage, eine Überhitzung des Motors
oder eine schwerwiegende Störung im Bereich des Motors hin.
„Störung Bremssystem“ Weist auf eine Störung der Bremsanlage hin.
„GEFAHR elektrische Störung“ Weist auf einen Fehler in der elektrischen Anlage oder ein Problem im Ladekreis
der Fahrzeugbatterie (Lichtmaschine usw.) hin.
„Reifenpanne“ Zeigt Ihnen an, dass mindestens einer der Reifen defekt ist oder einen viel zu ge­
ringen Reifendruck aufweist.
„Lenkung defekt“ Zeigt ein Problem mit der Lenkung an.
„Störung des Elektromotors“ Weist auf einen Leistungsverlust des Fahrzeugs hin.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 123


BORDCOMPUTER
Tachometer 1
Displays und Anzeigen
Multimedia-Informationen 2
2 Kontrolllampen / Displays und An­
zeigen A
Je nach Fahrzeug können Sie Informa­
tionen auf dem Multimedia-Bildschirm
(Kompass, Telefon, Navigation usw.)
oder Informationen vom Bordcomputer
anzeigen.
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.

Voraussichtliche Reichweite der


momentanen Tankfüllung 3
Mindestfahrstrecke für die Anzeige:
400 m 🡺 114.

Kraftstoffvorratgeber 4
Falls sich der Füllstand bei Minimum
befindet, leuchtet die in der Anzeige in­
Leuchtet beim Einschalten der Zün­
dung auf. Beim Aufleuchten bestimm­ tegrierte Kontrolllampe orange
ter Kontroll­ und Warnlampen erschei­ und es ertönt ein akustisches Signal.
nen gleichzeitig Meldungen an der In­ Tanken Sie baldmöglichst.
strumententafel.
Je nach Fahrzeug können Sie an Ihrer Bordcomputer 5
Instrumententafel persönliche Einstel­
🡺 114
lungen bezüglich Inhalt und Farbwahl
vornehmen.
Drehzahlmesser 6
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­ (Anzeige × 1.000)
tung.

124 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BORDCOMPUTER
Wird je nach den ausgewählten per­ Leuchtet beim Einschalten der Zün­ Drehzahlmesser 15
sönlichen Einstellungen eventuell nicht dung auf.
(Anzeige × 1.000)
angezeigt. Beim Aufleuchten bestimmter Kontroll-
Er wird je nach Art der persönlichen
Kühlflüssigkeits­Temperaturanzei­
und Warnleuchten erscheinen gleich­
zeitig Meldungen an der Instrumenten­
Einstellung anders an der Instrumen­ 2
ge 8 tentafel angezeigt Je nach ausgewähl­
tafel.
tem Stil wird möglicherweise nichts an­
Bei normalem Gebrauch sollte sich die je nach Fahrzeugausführung können gezeigt.
Anzeige 8 vor Bereich 7 befinden. Sie an Ihrer Instrumententafel persönli­
Bei extremer Belastung kann sie sich che Einstellungen bezüglich Inhalt und Bordcomputer/Multimedia­Informa­
diesem Bereich annähern. Farbwahl vornehmen. tionen10
Gefahr besteht nur, wenn die Kontroll­ Weitere Informationen sind der Bedie­ je nach Fahrzeugausführung können
nungsanleitung des Geräts zu entneh­ Sie Informationen auf dem Multimedia-
lampe aufleuchtet und von ei­ men. Bildschirm (Kompass, Telefon, Naviga­
ner Meldung an der Instrumententafel tion usw.) oder Informationen vom
sowie einem akustischen Signal be­ Bordcomputer anzeigen.
gleitet wird. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
Instrumententafel B tung.

Kühlflüssigkeits­Temperaturanzei­
ge 11
Bei normalem Gebrauch sollte sich die
Anzeige 11 vor Bereich 12 befinden.
Bei extremer Belastung kann sie sich
diesem Bereich annähern.
Gefahr besteht nur, wenn die Kontroll­

lampe aufleuchtet und von ei­


Tachometer 9 ner Meldung an der Instrumententafel
sowie einem akustischen Signal be­
Abhängig vom ausgewählten Stil vari­
gleitet wird.
iert die Anzeige.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 125


BORDCOMPUTER
Voraussichtliche Reichweite der Warnleuchte für Erkennung „Hän­
momentanen Tankfüllung 13 de vom Lenkrad“ 22
Mindestfahrstrecke für die Anzeige: 🡺 206 🡺 0
2 400 m 🡺 116.
Warnleuchte STOP 23
Kraftstoffvorratgeber 14 🡺 108
Wenn sich der Füllstand bei Minimum
befindet, leuchtet die in die Anzeige in­ Besonderheiten der E-Tech Full
Hybrid
tegrierte Kontrolllampe orangefar­
ben und es ertönt ein akustisches Si­
gnal.
Tanken Sie baldmöglichst.

Blinker 16 und 20

Kontrollleuchte 17
🡺 108

Warnleuchte 18 für zu geringen


Reifendruck
🡺 195

Airbag-Kontrollleuchte 19 Leuchtet beim Einschalten der Zün­


dung auf.
🡺 71
Beim Aufleuchten bestimmter Kontroll-
Kontrolllampe „Parkbremse“ bzw. und Warnlampen erscheinen gleichzei­
„Elektrische Parkbremse“ 21 tig Meldungen an der Instrumententa­
fel.
🡺 164 🡺 177

126 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BORDCOMPUTER
Meldung, dass das Fahrzeug fahr­ Der Wert, bei dem das Fahrzeug lie­
bereit ist 24 gen bleibt, wird in Kürze erreicht
Die Meldung READY erscheint, wenn Bei häufigem und sehr langem Fahren
die Zündung eingeschaltet wird. Sie mit Geschwindigkeiten unter 10 km/h
(z. B. Abschleppen oder Fahren in stei­
2
verschwindet, sobald die Fahrzeugge­
schwindigkeit mehr als 5 km/h beträgt. lem Gelände), kann der Ladestand
den Grenzwert für einen bevorstehen­
Tachometer 25 den Zwangsstopp erreichen.
Abhängig vom ausgewählten Stil vari­ Ein Signal ertönt und die Kontrolllampe
iert die Anzeige.
leuchtet rot.
Verbleibender Ladestand der An­ Wenn der Ladestand noch weiter ab­
triebsbatterie „230 V“ 26 fällt, wird keine Reichweite für den
elektrischen Fahrmodus mehr ange­
Antriebsbatteriestand niedrig zeigt.
Bei häufigem Fahren mit niedriger Ge­ Halten Sie das Fahrzeug nach Mög­
schwindigkeit kann der Ladestand der Energieflussanzeige 29
lichkeit an, wenn die Verkehrsbedin­
Antriebsbatterie auf einen niedrigen gungen dies zulassen. 🡺 24
Wert sinken.
Lassen Sie den Verbrennungsmotor
Die Kontrolllampe 27 leuchtet gelb, laufen, bis die Kontrolllampen erlö­ Econometer 30
um Sie zu warnen. schen. 🡺 187
Die Leistung des Elektromotors wird Dadurch wird die Antriebsbatterie gela­
begrenzt, um die ordnungsgemäße den.
Funktion des E­Tech Full hybrid ­Sys­
tems sicherzustellen, bis der Ladezu­
Kontrolllampe für den elektrischen
stand der Antriebsbatterie ausreichend
Fahrmodus 28
ist.
Entscheiden Sie sich für einen ruhige­ Diese Lampe leuchtet, wenn das Fahr­
ren Fahrstil oder halten Sie das Fahr­ zeug rein elektrisch fährt.
zeug wenn möglich an, ohne die Zün­
dung auszuschalten, bis die Kontroll­
lampe 27 wieder blau leuchtet.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 127


BORDCOMPUTER
Tanken Sie unabhängig vom Lade­ Anzeige der Verbrennungsmotor­
stand der Antriebsbatterie bei nächster temperatur 36
Gelegenheit.
2 Wenn das Fahrzeug keinen Kraftstoff
mehr hat, füllen Sie mindestens 8 Liter
Kraftstoff in den Tank.
Andernfalls steht der Hybridmodus
nicht zur Verfügung.

Ausgewählter Fahrmodus 31
🡺 317 Betätigen Sie den Schalter 37 , um auf
die „Fahrzeug“­Welt 35 zuzugreifen,
Bordcomputerzone oder Multime­ und betätigen Sie dann den Schalter
dia-Informationszone 32 38 oder 39 so oft, bis 36 angezeigt
wird.
Voraussichtliche Reichweite der
momentanen Tankfüllung 33
Mindestfahrstrecke für die Anzeige:
400 m 🡺 116.

Kraftstoffvorratgeber 34
Falls sich der Füllstand bei Minimum
befindet, leuchtet die in der Anzeige in­

tegrierte Kontrolllampe orange


und es ertönt ein akustisches Signal.
128 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
BORDCOMPUTER
Warnung Motoröl-Mindeststand Instrumententafel mit Anzeige in automatisch zur ursprünglichen Maß­
Meilen einheit zurück.
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.
2

Um bestimmte Fahrassis­
tenzfunktionen zu verwen­
den, ist es erforderlich, die
Maßeinheit in der Instrumententa­
fel zu ändern, um die entspre­
chenden Informationen zu erhal­
ten, wenn das Fahrzeug in einem
Land gefahren wird, in dem die
Geschwindigkeitseinheiten von
Beim Anlassen des Motors erscheint den im Fahrzeug standardmäßig
an der Instrumententafel ein Warnhin­ (Möglichkeit der Umstellung auf km/h) eingestellten abweichen.
weis, wenn der Ölstand das Minimum Wählen Sie bei stehendem Fahrzeug
🡺 350 erreicht. und eingeschaltetem Motor auf dem
Die erste Warnung können Sie aus­ Multimedia-Bildschirm 41 die Welt
blenden, indem Sie auf den Schalter „Fahrzeug“, drücken Sie das Menü Diese Einstellung aus Si­
40 „OK“ drücken. „Einstellungen“ und dann „Einheiten“ cherheitsgründen nur bei
Die folgenden Warnmeldungen ver­ gefolgt von „Geschwindigkeit“. stehendem Fahrzeug
schwinden automatisch nach ca. 30 Wählen Sie zwischen km/h oder mph. vornehmen.
Sekunden. Der Tachometer und einige der auf der
Instrumententafel angezeigten Entfer­
nungsangaben werden umgerechnet. Menü für persönliche Einstel­
Um in den vorherigen Modus zu wech­
lungen am Fahrzeug
seln, wiederholen Sie diesen Vorgang. Diese Funktion ermöglicht je nach
Hinweis: Sobald die Batterie ausge­ Ausstattung des Fahrzeugs die Akti­
schaltet wird, kehrt der Bordcomputer

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 129


BORDCOMPUTER
vierung/Deaktivierung oder Einstellung – Blinkerlautstärke Weitere Informationen entnehmen Sie
bestimmter Fahrzeugfunktionen. – Freilauf; bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
b) „Zugang”: tung.
2 Ausgehend vom Multimedia­Dis­
– Fahrertür entriegeln;
play 1
– Verriegelt die Türen während der Diese Einstellung aus Si­
Fahrt;
cherheitsgründen nur bei
– Öffnen/Schließen im Handsfree­Mo­
dus; stehendem Fahrzeug
– Fernverriegelung/Entriegelung bei vornehmen.
Annäherung;
– Signalton der Fernverriegelung;
– Lautlos-Modus; An der Instrumententafel
– Automatische Verriegelung;
c) „Wischen und Beleuchtung“:
– Wischen im Rückwärtsgang
– Automatisches Wischen vorne;
– Wischen nach waschen,
d) „Willkommen“:
– Empfang außen;
– Automatisches Ausklappen der Au­
Zugang zum Menü Einstellungen ßenspiegel;
– Begrüßung innen;
Informationen zum Aufrufen der Ein­ – Deckenleuchten-Automatikmodus
stellungen finden Sie in der Bedie­ Je nach Funktion folgendes auswäh­
nungsanleitung des Multimediasys­ len:
tems.
– „ON“ oder „OFF“ zum Aktivieren
Einstellungen vornehmen oder Deaktivieren,
oder Zugang zum Menü Einstellungen
Wählen Sie ein Menü und dann die zu im Display 2
ändernde Funktion (die Anzeige hängt – Eine Einstellung der Einschaltzeit
von Fahrzeugausstattung und Land der Beleuchtung (z. B. für die Funktion Drücken Sie den Schalter 3 so oft wie
ab): „Show me home“). nötig, um zu den „Einstellungen“ zu
a) „Fahren”:
130 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
BORDCOMPUTER
gelangen, drücken Sie dann zur Bestä­ – Lautstärke der Warnmeldung bei „ZURÜCKSETZEN“.
tigung 6 „OK“. Spurverlassen;
Wiederholt auf 4 oder 5 drücken, um – Empfindlichkeit der Warnmeldung Funktion aktiviert
das Menü „Fahrzeugeinstellungen“
aufzurufen. Dann durch Drücken auf
bei Spurverlassen;
– Warnvibrationen bei Spurverlassen;
2
– Empfindlichkeit des Spurhalteassis­ Funktion deaktiviert.
„OK“ bestätigen.
tenten; Drücken Sie den Schalter 3 , um zum
Wählen Sie mit 4 oder 5 die zu än­ – Toter Winkel; vorherigen Menü zurückzukehren.
dernde Funktion aus, bestätigen Sie – Aktives Bremsen;
dann durch Drücken von „OK“ (die An­ Wenn Sie „EINPARKHILFEN“ oder
– Geschwindigkeitswarnung; „INSTRUMENTENTAFEL“ auswählen,
zeige kann je nach Fahrzeugausstat­ – Übermüdungswarnung
tung und Land variieren): können Sie eine Auswahl treffen (Laut­
– Abstandswarnung stärke des Parkassistenten oder Spra­
„KONTROLLLAMPEN“: „BELEUCHTUNG“: che der Instrumententafel).
– Sprache; – Deckenleuchten-Automatikmodus; Wählen Sie in diesem Fall die ge­
– Einheit; – Automatische Funktion „Show me wünschte Einstellung aus und bestäti­
– Stil; home“; gen Sie diese, indem Sie auf den
– Farbe – „Show me home“­Beleuchtung: XX Schalter 6 „OK“ drücken. Das Symbol
„FAHRZEUG“: Sekunden;
– Kopplung des Heckscheibenwi­ – ... vor der Zeile zeigt an, welche
schers an den Rückwärtsgang; „ZUGRIFF“: Einstellung ausgewählt wurde.
– Automatisches Frontscheibenwi­ – Verriegelt die Türen während der Um das Menü zu verlassen, drücken
schen; Fahrt; Sie 3 .
– Wischen nach waschen, – Öffnen und Schließen per Keyless Dieser Vorgang muss eventuell mehr­
– Freilauf im ECO-Modus Entry & Drive; mals wiederholt werden.
– Blinkerlautstärke – Ausschließliche Entriegelung der
– Begrüßung außen Fahrertür
„EINPARKHILFEN“: – Automatische erneute Verriegelung;
– Vorne; – Entriegelung bei Annäherung;
– Hinten; – Verriegelung beim Wegfahren;
– Seite; – Stille Verriegelung;
– Signaltonlautstärke – Automatisches Öffnen/Schließen;
„FAHRHILFEN“: – Automatisches Ausklappen der Au­
ßenspiegel;
– ...
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 131
BORDCOMPUTER
Uhrzeit und Außentemperatur werden
Während der Fahrt kann im Multimedia-Display 1 angezeigt. Je nach Fahrzeugausfüh­
das Menü für persönliche Weitere Informationen finden Sie in rung wird nach einer Strom­
2 Einstellungen am Fahrzeug den Multimedia-Anweisungen. unterbrechung (z. B. durch
nicht bedient werden. Abnehmen der Batterie oder
Ab einer Geschwindigkeit von Außentemperaturanzeige durchtrennte Stromkabel usw.)
20 km/h wechselt die Instrumen­ Sonderfall nach wenigen Minuten automa­
tentafelanzeige automatisch in Bei Außentemperaturen zwischen – tisch die richtige Uhrzeit wieder
den Bordcomputer­ und Warnsys­ 3 °C und +3 °C blinken die °C­Zei­ eingestellt, sobald das System
tem-Modus zurück. chen, um auf Glatteisgefahr hinzuwei­ GPS-Informationen empfangen
sen. kann.

Uhrzeit und Außentemperatur


Außentemperaturan­
Ausgehend vom Multimedia­Dis­ zeige
play Landschaftliche Bege­
benheiten sowie hohe
Luftfeuchtigkeit können Glatteis­
bildung begünstigen. Die Tempe­
ratur allein sagt noch nichts über
eine Glatteisgefahr aus!

132 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


LENKUNG
Lenkradheizung Die Funktion schaltet sich nach der et­
Schalter zur Höhen­ und Tie­ wa 30­minütigen Regelungsphase au­
feneinstellung des Lenkrads tomatisch ab. Die im Schalter integrier­
te Kontrollleuchte 3 bleibt an.
Hinweis: Wenn die Funktion automa­
2
tisch ausgeschaltet wurde, drücken
Sie den Schalter 3 zweimal, um sie
wieder zu aktivieren.
Wird der Schalter 3 nicht erneut ge­
drückt, wird die Funktion beim nächs­
ten Einschalten der Zündung wieder
aktiviert.
- Manuell:
Um die Funktion während der Regulie­
rungsphase zu deaktivieren, drücken
Sie den Schalter 3 . Die im Schalter
(je nach Fahrzeug) eingebaute Kontrollleuchte 3 erlischt.
Diese Funktion beheizt das Lenkrad 2 . Servolenkung
Den Hebel 1 senken und das Lenkrad
Funktionsprinzip
in die erforderliche Position bringen. Fahren Sie niemals mit einer schwach
Sobald die Temperatur erreicht ist, re­ geladenen Batterie.
Richten Sie dann den Hebel wieder
guliert die Funktion für etwa 30 Minu­
vollständig auf, über den Druckpunkt
ten die Temperatur in den beheizten Geschwindigkeitsabhängige Ser­
hinaus, um das Lenkrad zu verriegeln.
Bereichen und schaltet sich dann auto­ volenkung
Vergewissern Sie sich, dass das Lenk­ matisch aus.
rad gut verriegelt ist. Die geschwindigkeitsabhängige Servo­
Funktion aktivieren
lenkung umfasst ein elektronisches
Drücken Sie bei eingeschalteter Zün­ Steuergerät, das den Grad der Lenk­
Aus Sicherheitsgründen dung den Schalter 3 , die im Schalter unterstützung an die Fahrgeschwindig­
alle Einstellungen nur integrierte Kontrollleuchte leuchtet auf. keit anpasst.
bei stehendem Fahrzeug Deaktivieren der Funktion Die Lenkunterstützung ist folglich beim
vornehmen. - Automatisch: Einparken groß, wohingegen das Len­
ken mit zunehmender Geschwindigkeit

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 133


LENKUNG
schwerer wird (für mehr Sicherheit bei Hinweis: Die Servolenkung hängt ab
hohen Geschwindigkeiten). von der Fahrmodusauswahl im Menü
„MULTI­SENSE“ (🡺 317).
2 Sonderfall
Je nach Fahrzeugausführung muss im Halten Sie das Lenkrad bei
Fall einer Batteriestörung (Batterie ab­
geklemmt, entladen usw.) ein Reset stehendem Fahrzeug nicht
der Servolenkung durchgeführt wer­ in voll eingeschlagener Po­
den. Gehen Sie hierbei Folgenderma­ sition fest.
ßen vor:
– bei stehendem Fahrzeug auf einem
ebenen Untergrund;
Bei Motor im Stillstand oder
– Starten Sie den Motor, wenn sich
nur der Fahrer im Fahrzeug befindet: Ausfall des Systems ist ein
Drehen des Lenkrads im­
Die Kontrolllampe leuchtet auf mer noch möglich. Nur der Kraft­
und/oder (je nach Fahrzeugausfüh­ aufwand ist größer.
rung) wird die Meldung „Lenkrad ganz
nach rechts und links drehen“ an der
Instrumententafel angezeigt.
– drehen Sie das Lenkrad ganz nach Den Motor besonders in
links und dann nach rechts. Wenn der Gefällstrecken, aber
Motor das nächste Mal anspringt, wer­ auch grundsätzlich wäh­
den die Anzeigen und/oder, je nach rend der Fahrt nicht ab­
Fahrzeugausführung, die Meldung
ausgeschaltet. stellen (bei abgestelltem Motor ist
die Brems­ und Lenkkraftverstär­
Besonderheit bei Stop and Start
kung außer Funktion).
Wird der Motor in den Standby-Modus
versetzt, ist die Servolenkung nicht
mehr aktiv. In diesem Fall kehrt er in
seinen ursprünglichen Zustand zurück,
wenn der Motor neu gestartet wird
oder wenn die Geschwindigkeit ca. 1
km/h übersteigt (Hügel, Gefälle usw.).
134 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
SPIEGEL
Elektrisch einklappbare Spiegel
Außenspiegel Die Außenspiegel klappen automatisch
Diese Einstellung aus Si­
aus, wenn das Fahrzeug entriegelt cherheitsgründen nur bei
wird. Die Außenspiegel klappen auto­ stehendem Fahrzeug 2
matisch ein, wenn das Fahrzeug ver­ vornehmen.
riegelt wird.
Hinweis: Das automatische Ein­/Aus­
klappen der Außenspiegel kann deakti­
viert/aktiviert werden 🡺 129. Im Außenspiegel er­
scheinende Objekte sind
Sie können das Einklappen mit dem
Schalter 3 erzwingen. Dann sind die in Wirklichkeit näher, als
Außenspiegel unabhängig vom auto­ es den Anschein hat. Zu
matischen Einklappen und bleiben ein­ Ihrer eigenen Sicherheit: Berück­
geklappt, bis die Taste 3 erneut ge­ sichtigen Sie dies, um den Ab­
drückt wird. stand vor Einleitung eines Manö­
vers richtig einzuschätzen.
Sonderfall
Wenn der Rückspiegel manuell aus-
Einstellungen oder eingeklappt wurde, ist es möglich,
Bei Auswahl des Außenspiegels mit ihn zurückzustellen, um ihn nutzen zu
der Taste 2 leuchtet die integrierte können.
Kontrolllampe des Schalters. Sie kön­ Drücken Sie dazu den Schalter 3 .
nen dann die Taste 1 benutzen, um Vom Außenspiegel ist ein mechani­
den Spiegel in die gewünschte Positi­ sches Klopfgeräusch zu hören.
on zu stellen. Wenn kein Klopfgeräusch zu hören ist,
drücken Sie erneut auf den Schalter 3 ,
Außenspiegelheizung bis das Klopfgeräusch vom Außen­
Die Außenspiegelheizung wird zusam­ spiegel zu hören ist.
men mit der Heckscheibenheizung ein-
und ausgeschaltet 🡺 319.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 135


SPIEGEL
Innenspiegel
Diese Einstellung aus Si­
cherheitsgründen nur bei
2 stehendem Fahrzeug
vornehmen.

Im Außenspiegel er­
scheinende Objekte sind
in Wirklichkeit näher, als
es den Anschein hat. Zu
Ihrer eigenen Sicherheit: Berück­
sichtigen Sie dies, um den Ab­
stand vor Einleitung eines Manö­
vers richtig einzuschätzen.
Der Innenspiegel kann nach Bedarf
verstellt werden.

Innenspiegel mit Hebel 4


Um beim Fahren in Dunkelheit nicht
von den Scheinwerfern des nachfol­
genden Fahrzeugs geblendet zu wer­
den, betätigen Sie den kleinen Hebel
4 hinter dem Rückspiegel.

Innenspiegel ohne Hebel 4


Der Rückspiegel verdunkelt sich auto­
matisch, wenn hinter Ihnen ein Fahr­
zeug fährt, dessen Scheinwerfer im
Spiegel blenden, oder es sehr hell ist.

136 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BELEUCHTUNG UND SIGNALE
Standlicht befindet. Diese Kontrolllampe leuchtet
Äußere Fahrzeugbeleuchtung an der Instrumententafel auf.
Drehen Sie den Ring 2 , bis das Automatikfunktion
Symbol sich gegenüber der Markie­ (je nach Fahrzeug) 2
rung 3 befindet. Drehen Sie den Ring 2 , bis das Sym­
Diese Kontrolllampe leuchtet an der In­ bol AUTO an der Markierung 3 ausge­
strumententafel auf. richtet ist. Bei laufendem Motor schal­
Hinweis: Je nach Fahrzeug kann das tet sich das Abblendlicht je nach Hel­
Standlicht nur manuell aktiviert wer­ ligkeit des Außenlichts automatisch ein
den, wenn die Feststellbremse aktiviert oder aus, ohne dass Sie den Hebel 1
ist oder, je nach Fahrzeug, wenn sich betätigen müssen.
der Schalthebel in der Stellung P be­ Je nach Fahrzeug schaltet sich das
findet. Abblendlicht nach mehreren Wischbe­
Andernfalls informiert die Meldung wegungen der Frontscheibenwischer
„Standlicht nicht verfügbar“ auf der In­ automatisch ein.
strumententafel Sie darüber, dass es
nicht möglich ist, das Standlicht zu ak­
tivieren. Prüfen Sie vor Nacht­
fahrten, ob die elektri­
Funktion Einschalten des Tagfahr­ schen Geräte ordnungs­
lichts gemäß funktionieren,
Das Tagfahrlicht schaltet sich wenn der und stellen Sie die Scheinwerfer
Motor gestartet wird automatisch ein ein (wenn Ihr Fahrzeug nicht nor­
(ohne dass Sie den Hebel 1 ) betätigen mal beladen ist) 🡺 141. Stets dar­
müssen). Es schaltet sich aus, sobald auf achten, dass die Scheinwerfer
der Motor abgestellt wird. nicht verschmutzt bzw. verdeckt
sind (Schmutz, Schlamm,
Abblendlicht
Schnee, transportierte Gegen­
stände usw.).
Manuelle Bedienung
Drehen Sie den Ring 2 bis das Sym­
bol sich gegenüber der Markierung 3

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 137


BELEUCHTUNG UND SIGNALE
Fernlicht: Aktivieren des automatischen
Das System kann unter be­ Fernlichts:
Drücken Sie bei laufendem Mo­ stimmten Bedingungen ge­
2 tor und eingeschaltetem Abblendlicht stört sein, besonders bei :
gegen den Hebel 1 . Diese Kontroll­ – extremen Witterungsbedingun­
lampe leuchtet an der Instrumententa­ gen (Regen, Schnee, Nebel...);
fel auf.
– verdeckter Frontscheibe oder
Um zum Abblendlicht zurückzukehren, Kamera;
den Hebel 1 wieder zu sich ziehen.
– wenn ein Fahrzeug, das vor Ih­
Funktion „Scheinwerfer beim Fah­ nen fährt oder Ihnen entgegen­
ren höher stellen“ kommt, eine schlechte oder ver­
deckte Beleuchtung hat;
Bei aktiviertem Fernlicht verbessert die
– falscher Einstellung der vorde­
Funktion „Scheinwerfer beim Fahren
höher stellen“ die Sicht des Fahrers ren Scheinwerfer;
durch automatisches Höherstellen von – reflektierenden Systemen;
Abblend- und Fernlicht. – ...
Beim Deaktivieren des Fernlichts keh­ Drehen Sie bei eingeschalteter Zün­
ren die Abblendlichtscheinwerfer in ih­ dung den Ring 2 am Bedienhebel 1 ,
re ursprüngliche Stellung zurück. Je nach Fahrzeug schaltet sich das bis das Symbol AUTO der Markierung
Fernlicht in folgenden Fällen automa­ 3 gegenüberliegt. Die Warnlampe
Automatisches Fernlicht tisch ein:
– die Außenlichtstärke ist niedrig; erscheint an der Instrumenten­
– es wird kein anderes Fahrzeug oder tafel.
Je nach Fahrzeugtyp schaltet
dieses System automatisch das Fern­ Licht erkannt;
– die Geschwindigkeit des Fahrzeugs Deaktivieren des automatischen
licht ein und aus. Die Funktion nutzt ei­
beträgt mehr als etwa 40 km/h. Fernlichts:
ne Kamera hinter dem Innenspiegel
zur Erkennung von vorausfahrenden Wenn eine der oben angegebenen Be­ – Bringen Sie den Ring 2 in eine an­
und entgegenkommenden Fahrzeu­ dingungen nicht erfüllt ist, schaltet das dere Stellung als AUTO;
gen. System auf Abblendlicht um. oder
Hinweis: Darauf achten, dass die – ziehen Sie am Bedienhebel1 .
Frontscheibe frei von Schmutz,
Schlamm, Schnee, Beschlag usw. ist.
138 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut
BELEUCHTUNG UND SIGNALE
– die Scheinwerfer erlöschen beim
Die Warnlampe erlischt an der Das System „Automati­ Ausschalten der Zündung, beim Öff­
Instrumententafel. sches Fernlicht“ darf un­ nen der Fahrertür oder beim Verriegeln
Hinweis: Wenn die Funktion „Automa­ ter keinen Umständen des Fahrzeugs automatisch. In diesem
Fall werden die Lichter beim nächsten
2
tisches Fernlicht“ deaktiviert wird, wird die Aufmerksamkeit und
das Fernlicht aktiviert. Start des Motors entsprechend der Po­
Verantwortung des Fahrers in Be­
sition des Rings 2 wieder eingeschal­
zug auf die Beleuchtung des tet.
Funktionsstörungen Fahrzeugs und die Anpassung an
Hinweis: Falls die Nebelleuchten ein­
Wenn die Meldung „Lichtautomatik die Licht­, Sicht­ und Verkehrsver­ geschaltet sind, erfolgt kein automati­
prüfen“ an der Instrumententafel ange­ hältnisse ersetzen. sches Abschalten der Beleuchtung.
zeigt wird, ist das System deaktiviert.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ Akustische Warnung für Erinne­
partner. Ausschalten rung an das Einschalten des Lichts
Wenn die Leuchten nach dem Abstel­
Die Verwendung eines len des Motors ausgeschaltet wurden,
tragbaren Navigations­ wird beim Öffnen der Fahrertür ein
akustisches Warnsignal ausgelöst, um
systems bei Dunkelheit Sie darauf hinzuweisen, dass die
im Bereich der Front­ Leuchten noch eingeschaltet sind.
scheibe unterhalb der Kamera
kann die Maßnahmen des Sys­ Funktionsstörungen
tems „Automatisches Fernlicht“ Wenn die Meldung „Beleuchtung prü­
stören (Gefahr von Reflexionen fen“ gemeinsam mit der Kontrolllampe
auf der Frontscheibe).
angezeigt wird und die Kon­

trolllampe in der Instrumenten­


tafel blinkt, weist dies auf eine Störung
Je nach Fahrzeugtyp: der Beleuchtung hin.
– Bringen Sie den Ring 2 manuell in Wenden Sie sich an einen Vertrags­
die Stellung 0; partner.
oder
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 139
BELEUCHTUNG UND SIGNALE
Begrüßungs­ und Verabschie­ in Stellung AUTO (oder, je nach Fahr­ Nebelschlussleuchten
dungs-Funktion zeug, in Stellung 0), ziehen Sie den
Hebel 1 zu sich hin: Das Standlicht
(je nach Fahrzeug)
2 Ist die Funktion aktiviert, werden Tag­
und das Abblendlicht werden zusam­
fahrlicht und Standlicht hinten automa­ men mit den Kontrolllampen
tisch eingeschaltet, sobald die Keycard
erkannt oder das Fahrzeug entriegelt und an der Instrumententafel et­
wird. wa 30 Sekunden lang eingeschaltet.
Es geht automatisch aus: Zur Verlängerung dieser Zeitspanne
– ca. eine Minute, nachdem es auf­ kann der Hebel bis zu vier Mal gezo­
leuchtete; gen werden (Gesamtzeitspanne be­
– beim Anlassen des Motors je nach grenzt auf zwei Minuten).
Stellung des Beleuchtungshebels; Die Meldung „Beleuchtung ein _ _ _“
oder gefolgt von der verbleibenden Zeit er­
scheint als Bestätigung. Sie können
– beim Verriegeln des Fahrzeugs.
anschließend Ihr Fahrzeug verriegeln.
Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­ Um das Licht auszuschalten, bevor
dies automatisch geschieht, drehen Mit dem mittleren Ring 4 des
on Hebels drehen Sie das Symbol zur
Sie den Ring 2 in eine beliebige Positi­
Informationen zum Aktivieren oder De­ on und dann in die Position AUTO Markierung 3 und lassen ihn dann
aktivieren der externen Begrüßungs­ oder, je nach Fahrzeug, in die Position los.
funktion finden Sie in den Multimedia- 0. Die Funktion hängt von der Position
Anweisungen. des Bedienhebels, d. h. von der ge­
Wählen Sie „ON “ oder „OFF “. wählten Beleuchtung ab und wird
durch eine Kontrolllampe an der Instru­
Funktion „Show me home“ mententafel angezeigt.
Diese Funktion ermöglicht das kurzzei­ Wenn die Sicht wieder frei ist, nicht
tige Einschalten von Stand­ und Ab­ vergessen, die Leuchten auszuschal­
blendlicht (zum Öffnen eines Tors ten, um die anderen Verkehrsteilneh­
usw.). mer nicht zu blenden.
Bei ausgeschaltetem Motor und
ausgeschaltetem Licht, dem Ring 2

140 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


BELEUCHTUNG UND SIGNALE
Ausschalten Leuchtweitenregulierung
Drehen Sie den mittleren Ring 4 er­
neut, bis die Markierung 3 dem Sym­
bol für Nebelschlussleuchten gegen­ 2
überliegt. Die entsprechende Kontroll­
lampe an der Instrumententafel er­
lischt.
Beim Ausschalten der Außenbeleuch­
tung wird die Nebelschlussleuchte
ebenfalls ausgeschaltet.

Bei Nebel, Schnee oder


Transport von Gegenstän­
den, die über das Dach vor­
stehen, erfolgt nicht grundsätzlich
ein automatisches Einschalten Der Regler A wird je nach Fahrzeug­
der Scheinwerfer. beladung zur Leuchtweitenregulierung
Die Nebelscheinwerfer werden der Scheinwerfer verwendet.
vom Fahrer bedient: Kontrolllam­ Bei eingeschaltetem Abblendlicht den
pen an der Instrumententafel in­ Schalter A so oft wie nötig drücken
formieren Sie darüber, ob sie ein­ oder anheben, um die gewünschte Po­
geschaltet (Kontrolllampe akti­ sition an der Instrumententafel auszu­
viert) oder ausgeschaltet (Kon­ wählen.
trolllampe deaktiviert) sind. Hinweis: Je nach Fahrzeug wird die
gewählte Position beim Motorstart für
ca. 30 Sekunden und beim Drücken
des Schalters A für fünf Sekunden an­
gezeigt.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 141


BELEUCHTUNG UND SIGNALE

Tabelle mit Beispielen für Einstellpositionen


Beispiele für Einstellungen des Bedienelements A in Ab­
2 hängigkeit von der Ladung
Nur Fahrzeuge mit Benzinmo­
Version E-Tech full Hybrid
tor
Fahrer allein oder mit Beifahrer 0 oder 1 0 oder 1
Alle Sitze besetzt 1 oder 2 1 oder 2
Fahrer mit Beifahrern und der maximalen Zuladung ent­ 2 oder 3 oder 4
2 oder 3
sprechenden Gepäcks oder Ladung
Fahrer ohne Beifahrer und der maximalen Zuladung ent­ 3 oder 4
3 oder 4
sprechenden Gepäcks oder Ladung

Die nachstehende Tabelle enthält einige Beispiele. Stellen Sie auf jeden Fall den Regler A der Beladung des Fahrzeugs ent­
sprechend so ein, dass die Fahrbahn gut zu sehen ist und dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.

142 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SIGNALANLAGE
stand zu überschreiten, und lassen Sie
Akustischer Warngeber ihn dann los: Der Hebel kehrt in seine
ursprüngliche Position zurück und die
betreffende Blinkleuchte blinkt dreimal.
2
Warnblinkanlage

Zum Betätigen der Hupe drücken Sie


die Lenkradtaste A .

Lichthupe
Um die Scheinwerfer aufzublenden, Drücken Sie den Schalter 2 , um
ziehen Sie den Hebel 1 zu sich heran alle vier Fahrtrichtungsanzeiger und
und lassen ihn dann los. Seitenverstärker zu aktivieren.
Sie sind nur bei Gefahrensituationen
Blinker im Verkehr einzuschalten, um die an­
Bewegen Sie den Lenkradhebel 1 in deren Verkehrsteilnehmer zu warnen,
die gleiche Richtung, in die Sie das wenn Sie gezwungen sind, plötzlich
Lenkrad bewegen möchten. oder an einer unübersichtlichen Stelle
Impulsfunktion zu halten oder wenn Sie z. B. an einen
Verkehrsstau heranfahren.
Schieben Sie den Hebel 1 kurz nach
oben oder unten, ohne den Wider­
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 143
SCHEIBENWISCHER
Besonderheit
Scheiben-Wisch-Waschanlage Während der Fahrt führt das Anhalten
des Fahrzeugs zu einer Verringerung
2 Fahrzeug mit Intervall­Frontschei­
benwischer
der Wischgeschwindigkeit.
Es wird von schnell auf langsam um­
geschaltet.
Nach dem Anfahren wird wieder auto­
matisch in die zuvor gewählte Stufe
zurückgeschaltet.
Jede Aktion am Schaft 1 setzt die au­
tomatische Funktion außer Kraft und
bricht sie ab.

Fahrzeug mit Frontscheibenwi­


scher mit Regensensor
A. Einmaliges Wischen
Ein kurzer Druckimpuls löst eine ein­
malige Wischbewegung aus.
B. Anhalten
C. Intervallschaltung
Die Scheibenwischer bleiben zwischen
zwei Wischbewegungen stets einige
Sekunden stehen. Es ist möglich, das
Intervall zwischen den Wischvorgän­
gen durch Drehen des Rings 2 zu än­
dern.
D. langsame Wischgeschwindigkeit
E. schnelle Wischgeschwindigkeit

144 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SCHEIBENWISCHER
– G : maximale Empfindlichkeit. automatische Wischfunktion zu deakti­
Je höher die Empfindlichkeit, desto vieren.
schneller reagieren die Scheibenwi­ Funktionsstörungen
scher und die Wischgeschwindigkeit
erhöht sich.
Bei einer Fehlfunktion der Wischauto­ 2
matik funktioniert der Scheibenwischer
Bei der Aktivierung der Wischautoma­ in Intervallschaltung.
tik oder bei der Erhöhung der Empfind­
lichkeit wird eine einmalige Wischbe­ Wenden Sie sich an einen Vertrags­
wegung ausgeführt. partner.
Hinweis: Der Betrieb des Regensensors kann in
folgenden Fällen unterbrochen wer­
– Der Regensensor hat nur eine unter­ den:
stützende Funktion. Bei eingeschränk­
ter Sicht muss der Fahrer seinen – beschädigte Frontscheibenwischer:
Scheibenwischer manuell aktivieren. Ein Wasserschleier oder durch ein Wi­
Bei Nebel oder Schneefall schalten scherblatt hinterlassene Spuren im Er­
sich die Scheibenwischer nicht auto­ kennungsbereich des Sensors können
Der Regensensor befindet sich an der
matisch ein; das Aktivieren der Schei­ die Reaktionszeit des automatischen
Frontscheibe, vor dem Innenspiegel.
benwischer obliegt weiterhin dem Fah­ Scheibenwischers verlängern oder die
A. Einmaliges Wischen Wischgeschwindigkeit erhöhen.
rer.
Ein kurzer Druckimpuls löst eine ein­ – Bei negativen Temperaturen ist die – Frontscheibe mit Absplitterungen
malige Wischbewegung aus. Wischautomatik beim Start des Fahr­ oder Rissen im Bereich des Sensors,
zeugs nicht aktiv. Sie wird automatisch oder eine durch Staub, Schmutz, In­
B. Anhalten
aktiviert, sobald das Fahrzeug eine be­ sekten, Frost, die Verwendung von
C. Funktion Wischautomatik Wachsen oder hydrophobe Produkte
stimmte Geschwindigkeit (8 km/h)
In dieser Position erkennt das System, überschreitet; verschmutzte Frontscheibe. Der Schei­
dass Wasser auf der Frontscheibe vor­ – aktivieren Sie die Wischautomatik benwischer ist weniger empfindlich
handen ist und aktiviert den Scheiben­ nicht bei trockenem Wetter; oder reagiert möglicherweise sogar
wischer in der angepassten Geschwin­ – enteisen Sie die Frontscheibe voll­ gar nicht.
digkeit. ständig, bevor Sie die automatische D. langsame Wischgeschwindigkeit
Es ist möglich, die Auslöseschwelle Wischfunktion aktivieren; E. schnelle Wischgeschwindigkeit
und das Intervall zwischen den Wisch­ – Beim Waschen des Fahrzeugs in ei­
vorgängen durch Drehen des Rings zu Besonderheit
ner Walzenwaschanlage stellen Sie
ändern 2 : den Regler 1 auf Position B , um die
– F : minimale Empfindlichkeit;

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 145


SCHEIBENWISCHER
Während der Fahrt führt das Anhalten Besondere Position der vorderen
des Fahrzeugs zu einer Verringerung Scheibenwischer (Service­Positi­
der Wischgeschwindigkeit. on)
2 Es wird von schnell auf langsam um­
geschaltet.
In dieser Position können die Wischer­
blätter angehoben werden, um sie von
Nach dem Anfahren wird wieder auto­ der Frontscheibe wegzuklappen.
matisch in die zuvor gewählte Stufe Es kann nützlich sein:
zurückgeschaltet.
– die Wischerblätter zu reinigen;
Jede Aktion am Schaft 1 setzt die au­ – die Wischerblätter im Winter von der
tomatische Funktion außer Kraft und Frontscheibe zu lösen;
bricht sie ab. – Wischerblätter austauschen 🡺 398.
Vorsichtsmaßnahmen Heben Sie bei eingeschalteter Zün­
– Bei Frost müssen Sie vor dem ers­ dung oder gestartetem Motor den He­
ten Einschalten der Scheibenwischer bel 1 zweimal in die Position A (ein­
überprüfen, dass die Wischerblätter maliges Wischen).
nicht an der Frontscheibe kleben. Die Scheibenwischer bleiben mitten
Wenn Sie die Scheibenwischer betäti­ auf der Frontscheibe stehen. Stellen Sie den Bedien­
gen, obwohl die Wischerblätter durch hebel 1 vor jeglicher Be­
Um die Wischerblätter wieder in die
den Frost blockiert sind, können Sie handlung der Frontschei­
abgesenkte Position zu bringen, ver­
dadurch sowohl die Wischerblätter als
gewissern Sie sich bei eingeschalteter be (Wagenwäsche, Ent­
auch den Scheibenwischer­Motor be­
Zündung, dass die Wischerblätter wie­ eisen, Reinigung der Frontschei­
schädigen.
der auf die Frontscheibe geklappt sind. be usw.) in die Position B (Par­
– Die Scheibenwischer nicht bei tro­
Stellen Sie dann den Hebel 1 in die ken).
ckener Scheibe aktivieren. Andernfalls
Position A (einmaliges Wischen).
ist mit vorzeitigem Verschleiß oder ei­ Verletzungs­ und/oder Beschä­
ner Beschädigung der Wischerblätter Vor dem Einschalten der Zündung die digungsgefahr.
zu rechnen. Scheibenwischer auf die Frontscheibe
legen. Andernfalls besteht die Gefahr
einer Beschädigung der Motorhaube
oder der Scheibenwischer, wenn die
Scheibenwischer eingeschaltet wer­
den.

146 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SCHEIBENWISCHER
Scheibenwaschanlage
Bei Hindernissen (Schmutz, Stellen Sie bei Arbeiten
Eis, Schnee usw.) auf der im Motorraum sicher,
Frontscheibe müssen Sie dass der Scheibenwi­ 2
die Scheibe zunächst von diesen scherschalter in Position
Hindernissen befreien (ein­ B (Aus) steht.
schließlich des mittleren Bereich Verletzungsgefahr!
hinter dem Innenspiegel), bevor
Sie den Scheibenwischer ein­
schalten (Gefahr einer Überhit­
zung des Wischermotors).
Wird die Bewegung eines Wi­
scherblattes durch etwas behin­
dert, kann es stehen bleiben.
Entfernen Sie das Hindernis und
betätigen Sie die Scheibenwi­
scher erneut mit dem Scheibenwi­ Ziehen Sie bei eingeschalteter Zün­
dung am Hebel 1 und lassen Sie ihn
scher-Bedienhebel. dann los.
Längeres Ziehen löst, zusätzlich zur
Scheibenwaschanlage, zwei Wischbe­
wegungen und nach einigen Sekunden
eine dritte Wischbewegung aus.
Bei mit einem Multimedia­Display aus­
gestatteten Fahrzeugen können Sie
die dritte Wischbewegung aktivieren
oder deaktivieren 🡺 129.
Hinweis: Bei Temperaturen unter 0 °C
kann die Scheibenwaschflüssigkeit an
der Frontscheibe gefrieren, wodurch
die Sicht beeinträchtigt wird. Beheizen
Sie die Frontscheibe mit Hilfe der Be­
lüftung, bevor Sie sie reinigen.
Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 147
SCHEIBENWISCHER
– Achten Sie darauf, dass keine Die Scheibenwischer bleiben zwi­
Leistungsvermögen der Objekte die Bewegung des Wi­ schen zwei Wischbewegungen stets
Wischerblätter scherarms stören. einige Sekunden stehen. Die
2 Achten Sie stets auf den Wischfrequenz variiert je nach Fahr­
zeuggeschwindigkeit;
Zustand der Wischerblätter. Ihre
Lebensdauer hängt nicht zuletzt – langsame Wischgeschwindigkeit.
Heckscheiben­Wisch­Waschan­
von Ihnen ab: lage Zum Ausschalten drehen Sie erneut
am Ring 3 .
– Es muss stets sauber sein: rei­
nigen Sie das Wischblatt und die Heckscheibenwischer Hinweis:
Scheibe regelmäßig mit Seifen­ Zum Waschen in einer Autowaschan­
lauge; lage mit rotierenden Bürsten stellen
– Verwenden Sie den Scheiben­ Sie den Ring 3 des Hebels 1 wieder in
die Stopp­Position, um die Wischauto­
wischer nicht bei trockener Schei­ matik zu deaktivieren.
be;
Beachten Sie die Nutzungsanweisun­
– Lösen Sie die Wischerblätter
gen.
von der Scheibe, wenn der Schei­
benwischer längere Zeit nicht ver­
wendet wurde. Verwenden Sie den Wi­
Ersetzen Sie ihn in jedem Fall, scherarm nicht zum Öffnen
sobald er an Effizienz verliert: et­ oder Schließen der Heck­
wa einmal im Jahr. 🡺 398. klappe.
Sicherheitshinweise zur Ver­
wendung des Scheibenwi­
schers
Drehen Sie bei eingeschalteter
– Bei Frost oder Schnee muss
Zündung den Ring 3 am Hebel 1 , bis
die Scheibe vor dem Starten der sich das Symbol mit der Markierung 2
Scheibenwischer gereinigt wer­ ausgerichtet ist:
den (Gefahr der Motorüberhit­ – aus;
zung); – Intervallschaltung.

148 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


SCHEIBENWISCHER
– Achten Sie darauf, dass keine
Stellen Sie den Bedien­ Leistungsvermögen der Objekte die Bewegung des Wi­
hebel 1 vor jeglicher Be­ Wischerblätter scherarms stören.
handlung der Heckschei­ Achten Sie stets auf den 2
be (Wagenwäsche, Ent­ Zustand der Wischerblätter. Ihre
eisen, Reinigung, usw.) in die Po­ Lebensdauer hängt nicht zuletzt Heckscheibenwischer ein- und
sition Aus. von Ihnen ab: ausschalten
Verletzungs­ und/oder Beschä­ – Es muss stets sauber sein: rei­ Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
digungsgefahr. nigen Sie das Wischblatt und die wird automatisch der Heckscheibenwi­
Scheibe regelmäßig mit Seifen­ scher in Intervallschaltung ausgelöst
lauge; (bei eingeschalteten Frontscheibenwi­
– Verwenden Sie den Scheiben­ schern). Wenn Ihr Fahrzeug mit einem
Menü für persönliche Einstellungen am
wischer nicht bei trockener Schei­ Fahrzeug ausgestattet ist, können Sie
be; die Funktion 🡺 129 aktivieren oder de­
– Lösen Sie die Wischerblätter aktivieren.
von der Scheibe, wenn der Schei­ Bei Fahrzeugen, welche nicht mit ei­
benwischer längere Zeit nicht ver­ nem Menü für persönliche Einstellun­
wendet wurde. gen am Fahrzeug ausgestattet sind,
Ersetzen Sie ihn in jedem Fall, lassen Sie die Funktion in einer Ver­
sobald er an Effizienz verliert: et­ tragswerkstatt deaktivieren.
wa einmal im Jahr. 🡺 398. Befinden sich Hindernisse auf der
Sicherheitshinweise zur Ver­ Heckscheibe (Schmutz, Schnee ...),
versucht der Scheibenwischer, alle
wendung des Scheibenwi­
Hindernisse wegzuwischen. Wird die
schers Bewegung des Wischerblattes durch
– Bei Frost oder Schnee muss ein Hindernis verhindert, kann sich der
die Scheibe vor dem Starten der Scheibenwischer ausschalten. Entfer­
Scheibenwischer gereinigt wer­ nen Sie das Hindernis, warten Sie ca.
den (Gefahr der Motorüberhit­ 30 Sekunden und aktivieren Sie den
Scheibenwischer erneut mit dem
zung); Scheibenwischer-Bedienhebel.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 149


SCHEIBENWISCHER
Vorsichtsmaßnahmen
– Bei Frost müssen Sie vor dem ers­
ten Einschalten der Scheibenwischer
2 kontrollieren, dass die Wischerblätter
nicht an der Frontscheibe kleben.
Wenn Sie den Scheibenwischer ein­
schalten, obwohl das Wischerblatt an
der Scheibe festgefroren ist, besteht
die Gefahr, dass Sie sowohl das Wi­
scherblatt als auch den Wischermotor
beschädigen.
– Verwenden Sie die Scheibenwischer
nicht bei trockener Scheibe. Andern­
falls ist mit vorzeitigem Verschleiß oder
einer Beschädigung der Wischerblätter
zu rechnen.

Heckscheiben-WischWaschanlage

Halten Sie bei eingeschalteter


Zündung den Hebel 1 längere Zeit ge­
drückt und lassen Sie ihn dann los.
Wenn Sie den Hebel länger halten,
werden (zusätzlich zur Scheiben­
waschanlage) zwei Wischvorgänge
ausgelöst, einige Sekunden später
folgt ein dritter (zum Wegwischen von
Tropfen).
Wenn Sie den Hebel loslassen, stellt
er sich automatisch wieder in die Posi­
tion „Heckscheibenwischer“ zurück.

150 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KRAFTSTOFFTANK

Der Tankdeckel ist typ­


spezifisch.
Diesen im Bedarfsfall 2
durch einen identischen
Tankdeckel ersetzen. Lassen Sie
sich hierzu in einer Vertragswerk­
statt beraten.
Der Tankdeckel darf nicht in die
Nähe einer offenen Flamme oder
einer Hitzequelle gebracht wer­
den.
Reinigen Sie den Einfüllbereich
nicht mit einem Hochdruckreini­
Benutzen Sie beim Tanken den Halter ger.
Praktisches Fassungsvermögen
des Kraftstofftanks von etwa 48 Li­ 2 an der Tankklappe 1 , um den Tank­
ter. deckel 3 aufzuhängen.
Genauere Angaben zum Befüllen des Kraftstoffqualität
Zum Öffnen der Klappe 1 drücken Sie
bei entriegeltem Fahrzeug auf den Be­ Fahrzeugs mit Kraftstoff entnehmen Tanken Sie Qualitätskraftstoff, der
reich A und lassen dann los. Die Klap­ Sie bitte dem Abschnitt „Betanken des den länderspezifischen Normen ent­
pe 1 öffnet sich. Fahrzeugs“. spricht und die Spezifikationen auf
Klappen Sie die Tanklappe bis zum dem auf der Tankklappe 1 befindlichen
Anschlag zurück, um diese zu schlie­ Aufklebers einhält 🡺 416.
ßen.
Die Kraftstoffarten gemäß
den europäischen Normen,
die mit denen die Motoren
von in Europa verkauften Fahr­
zeugen kompatibel sind, finden
Sie in Tabelle 🡺 416.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 151


KRAFTSTOFFTANK
Unbedingt bleifreien Kraftstoff ver­ Sonderfall
wenden. Die Oktanzahl (RON) muss Beim Betanken muss
Wenn das Fahrzeug etwa drei Monate
den Angaben auf dem Aufkleber in der der Motor abgestellt sein
lang gestanden hat, müssen Sie
Tankverschlussklappe 1 entsprechen
2 🡺 416.
Kraftstoff nachfüllen, um Schäden (und nicht im Standby-
an der Kraftstoffpumpe zu vermei­ Modus, bei Fahrzeugen
den. mit Stop and Start-Funktion): Sie
Prüfen Sie nach dem Be­ Dazu bei ausgeschalteter Zündung müssen die Zündung ausschal­
tanken, ob Tankdeckel und Kraftstoff einfüllen oder mindestens 10 ten🡺 155.
Tankklappe korrekt ge­ Liter einfüllen, den Motor starten und Brandgefahr!
die Pumpe betätigen, um den Kraft­
schlossen sind.
stoffkreislauf zu erneuern.
Wenn es aufgrund des Kraftstoffstands
im Tank nicht möglich ist, mindestens 5 Zu Ihrer eigenen Sicher­
Betanken des Fahrzeugs heit sind jegliche Arbei­
Liter Kraftstoff hinzuzufügen, fahren
Um den Tank ohne Gefahr des Ver­ Sie das Fahrzeug, bis im Tank genü­ ten sowie Veränderun­
spritzens von Kraftstoff zu befüllen, gend Kapazität geschaffen ist. gen am Kraftstoffversor­
führen Sie bei abgestellter Zündung Die Verwendung von verbleitem Kraft­ gungssystem (Steuergeräte, Ver­
die Zapfpistole bis zum Anschlag ein stoff oder das Leerfahren des Kraft­
und betätigen Sie anschließend den kabelung, Kraftstoffkreislauf, Ein­
stofftanks führt zu Schäden am Abgas­ spritzventile bzw. ­düsen, Schutz­
Zapfpistolendrücker. entgiftungssystem und kann den Ver­ abdeckungen usw.) strengstens
Während des gesamten Tankvorgangs lust der Garantie zur Folge haben!
in dieser Position halten. untersagt (dies ist ausschließlich
Um ein Betanken mit verbleitem Kraft­ dem qualifizierten Personal einer
Springt die Automatik bei annähernd stoff zu vermeiden, weist der Einfüll­
vollem Tank zum ersten Mal heraus, Vertragswerkstatt vorbehalten).
stutzen eine Verengung auf, sodass an
die Automatik maximal noch zweimal Tankstellen nur die Zapfpistole klei­
einrasten, damit der konstruktionsbe­ neren Durchmessers für bleifreien
dingte Expansionsraum erhalten bleibt. Kraftstoff eingeführt werden kann.
Achten Sie während des Befüllens dar­
auf, dass kein Wasser eindringen
kann. Die Klappe 1 und der zugehöri­
ge Rand sind stets sauber zu halten.

152 - Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut


KRAFTSTOFFTANK

Anhaltender Kraftstoff­
geruch
Falls es zu einem anhal­ 2
tenden Kraftstoffgeruch
kommt:
– Halten Sie ­ unter Berücksichti­
gung der Verkehrssituation - an
und schalten Sie die Zündung
aus.
– Schalten Sie den Warnblinker
ein, lassen Sie alle Fahrzeugin­
sassen aussteigen und achten
Sie darauf, dass sich diese vom
Verkehr fernhalten.
– Wenden Sie sich an eine Ver­
tragswerkstatt.

Machen Sie sich mit Ihrem Fahrzeug vertraut - 153


EINFAHREN
Während der ersten 1.000 km im
größten Gang die Geschwindigkeit von
130 km/h bzw. eine Motordrehzahl von
ca. 3.000 bis 3.500 Umdr./min nicht
überschreiten.
Ihr Fahrzeug wird erwartungsgemäß
3 erst ab etwa 3000 km seine maximale
Leistung erbringen.
Hinweis: Bei einem Neufahrzeug in
der Einfahrphase: Der Kühlmittelstand
kann höher sein als die Markierung
„MAXI“ am Behälter und anschließend
auf zwischen „MINI“ und „MAXI“ absin­
ken. Dies stellt kein Risiko dar.
Wartungsintervalle: siehe die War­
tungsunterlagen des Fahrzeugs.

154 - Anlassen des Motors


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
Springt der Motor nicht an, den Kupplungspedal getreten, bis der Mo­
Zündschloss bei einem Fahr­ Schlüssel vor Wiederholung des Start­ tor angesprungen ist.
zeug mit Schlüssel. vorgangs ganz zurückdrehen. Den Motor abstellen
Zündschlüssel loslassen, sobald der
Motor angesprungen ist. Lassen Sie den Motor in den Leerlauf
Zündschloss zurückkommen, und drehen Sie den
Schlüssel in die Position „LOCK“ 0.
Starten des Motors
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Schalt­
3
getriebe wird im Falle eines Motorstill­
stands die Meldung „Kupplung betäti­
gen“ an der Instrumententafel ange­
zeigt. Drücken Sie das Kupplungspe­
dal vollständig durch, um den Motor
neu zu starten.

Die Zündung niemals


ausschalten, bevor das
Fahrzeug steht; Bei ab­
gestelltem Motor sind
Bremskraftunterstützung, Lenk­
„Stopp/Lenkradsperre eingerastet“­ kraftunterstützung usw. und die
Position LOCK 0 passiven Sicherheitsvorrichtun­
Zum Anlassen: gen wie airbags und Gurtstraffer
Verriegeln: Den Schlüssel abziehen
und das Lenkrad bewegen, bis das Bei einem Fahrzeug mit Automatikge­ nicht verfügbar.
Lenkradschloss einrastet. triebe und manuellem Hebel stellen
Sie den Hebel in die Position P.
Zum Entriegeln den Schlüssel und das
Lenkrad etwas bewegen. Betätigen Sie die Zündung, ohne Gas
zu geben. Lassen Sie den Schlüssel
„Ein“­Position ON 2
sofort nach dem Anspringen des Mo­
Die Zündung ist eingeschaltet: Zube­ tors los.
hör (Radio usw.) kann verwendet wer­
Spezieller Fall: Beim Anlassen des
den.
Motors bei sehr niedriger Außentem­
„Start“­Position START 3 peratur (unter ­10 °C): Halten Sie das
Anlassen des Motors - 155
STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS

Starten Sie niemals Ihr Verantwortung des Stellen Sie Ihr Fahrzeug
Fahrzeug im Freilauf in Fahrers beim Parken nicht an einem Ort ab,
einer Steigung. Es be­ oder Anhalten des an dem brennbare Stoffe
steht die Gefahr der De­ Fahrzeugs wie trockenes Gras oder
aktivierung der Servolenkung. Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­ Laub mit der heißen Auspuffanla­
3 Unfallgefahr! zeug (auch nicht für kurze Zeit), ge in Berührung kommen können
so lange sich ein Kind, ein körper­ und lassen Sie auch den Motor
lich oder geistig beeinträchtigter nicht an einem solchen Ort im
Erwachsener oder ein Tier im Leerlauf drehen.
Fahrzeug befinden.
Diese könnten den Motor starten
und Funktionen aktivieren (z. B. Zündschalter bei einem Fahr­
die elektrischen Fensterheber) zeug mit Keycard
oder die Türen verriegeln und so­
mit sich und andere gefährden.
Zudem kann es bei warmer Witte­
rung und/oder Sonneneinwirkung
im Fahrgastraum rasch sehr heiß
werden.
LEBENSGEFAHR BZW. GE­
FAHR SCHWERER VERLET­
ZUNGEN.

Die Keycard muss sich im Erken­


nungsbereich 1 befinden.

156 - Anlassen des Motors


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
die Taste 2 drücken; lösen Sie das
Bremspedal, sobald der Motor gestar­ Verantwortung des
tet wurde. Wenn ein Gang eingelegt Fahrers beim Parken
ist, betätigen Sie auch das Kupplungs­ oder Anhalten des
pedal. Fahrzeugs
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
Besonderheiten
zeug (auch nicht für kurze Zeit), 3
– Wenn eine der für das Starten erfor­ so lange sich ein Kind, ein körper­
derlichen Bedingungen nicht erfüllt ist, lich oder geistig beeinträchtigter
wird die Meldung „Bremspedal betäti­
Erwachsener oder ein Tier im
gen+ STARTEN“ oder „Kupplung betä­
tigen + START“ oder „Getriebe in P Fahrzeug befinden.
schalten“ auf der Instrumententafel an­ Diese könnten den Motor starten
gezeigt. und Funktionen aktivieren (z. B.
– In einigen Fällen muss das Lenkrad die elektrischen Fensterheber)
bewegt werden, während die Starttas­ oder die Türen verriegeln und so­
Zum Anlassen:
te 2 gedrückt wird, um die Lenksäule mit sich und andere gefährden.
– Bei einem Fahrzeug mit Automatik­ zu entriegeln. In einem solchen Fall
getriebe betätigen Sie in der Position P Zudem kann es bei warmer Witte­
wird die Meldung „Lenkrad drehen +
das Bremspedal und die Taste 2 rung und/oder Sonneneinwirkung
START“ angezeigt.
– In P Position das Bremspedal und im Fahrgastraum rasch sehr heiß
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Schalt­
die Taste 2 betätigen. werden.
getriebe wird im Falle eines Motorstill­
Bei der E-Tech Full hybrid-Version wird stands die Meldung „Kupplung betäti­ LEBENSGEFAHR BZW. GE­
die Meldung READY auf der Instru­ gen“ an der Instrumententafel ange­ FAHR SCHWERER VERLET­
mententafel angezeigt, begleitet von zeigt. Drücken Sie das Kupplungspe­ ZUNGEN.
einem Piepton. dal vollständig durch, um den Motor
Die Meldung erlischt, sobald die Fahr­ neu zu starten.
zeuggeschwindigkeit etwa 5 km/h
überschreitet.
Lassen Sie das Bremspedal los, so­
bald der Motor angesprungen ist;
– bei Fahrzeugen mit manuellem Ge­
triebe das Bremspedal betätigen und

Anlassen des Motors - 157


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
Funktion des Zubehörs – die Karte sich in der Nähe von Gerä­
Die Zündung niemals ten befindet, die auf der gleichen Fre­
ausschalten, bevor das quenz arbeiten (Monitor, Mobiltelefon,
Fahrzeug vollständig Videospielgerät usw.);
zum Stillstand gekom­ – das Fahrzeug befindet sich in einem
Bereich starker elektromagnetischer
men ist. Bei abgestelltem Motor
3 sind Bremskraftunterstützung,
Strahlung.
Die Meldung „Keycard im Bereich +
Lenkkraftunterstützung usw. so­
START ablegen“ wird an der Instru­
wie die passiven Sicherheitsvor­ mententafel angezeigt.
richtungen wie airbags und Gurt­
straffer ohne Funktion.

Stellen Sie Ihr Fahrzeug


nicht an einem Ort ab,
an dem brennbare Stoffe (Einschalten der Zündung)
wie trockenes Gras oder Sobald Sie in Ihr Fahrzeug einsteigen,
Laub mit der heißen Auspuffanla­ stehen Ihnen bestimmte Funktionen
ge in Berührung kommen können zur Verfügung (Radio, Navigation,
und lassen Sie auch den Motor Wisch-Waschanlage usw.).
nicht an einem solchen Ort im Um die anderen Funktionen nutzen zu
Leerlauf drehen. können, drücken Sie mit der Keycard
im Fahrgastraum die Taste 2 , ohne die
Pedale zu betätigen.
Motorstart im Modus „Keyless Ent­
ry & Drive“ bei geöffneter Heck­ Funktionsstörungen
klappe In bestimmten Fällen kann es zu ei­
In diesem Fall soll sich die Keycard nem Ausfall der Keycard mit „Keyless
nicht im Gepäckraum befinden, damit Entry & Drive“ kommen:
sie nicht verloren wird. – wenn z. B. die Batterie der Keycard
erschöpft ist;

158 - Anlassen des Motors


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
Stopp-Bedingungen Wenn sich bei dem Versuch, den Mo­
tor bei stehendem Fahrzeug abzustel­
len, die Keycard nicht mehr im Fahr­
gastraum befindet oder die Batterie
der Karte schwach ist, wird auf der In­
strumententafel die Meldung „Keycard
fehlt: START gedrückt halten“ ange­
zeigt: Halten Sie die Taste 2 länger als
3
drei Sekunden gedrückt.
Wenn sich die Keycard nicht mehr im
Fahrgastraum befindet, stellen Sie si­
cher, dass Sie wissen, wo die Keycard
ist, bevor Sie den Knopf gedrückt hal­
ten. Ohne die Keycard können Sie den
Motor nicht erneut starten.
Betätigen Sie das Brems­ oder Kupp­ Bei ausgeschaltetem Motor funktioniert
lungspedal und legen Sie die Keycard eingeschaltetes Zubehör (Radiogerät
Das Fahrzeug muss sich im Stillstand usw.) 10 Minuten weiter.
4 (Knopfseite) auf den Platzierungsbe­
befinden, und bei Fahrzeugen mit Au­ Beim Öffnen der Fahrertür wird das
reich 3 . Drücken Sie den Knopf 2 , um
tomatikgetriebe muss der Hebel auf Zubehör ausgeschaltet.
das Fahrzeug zu starten. Die Meldung
Position P stehen.
erlischt.
Bei E-Tech Full hybrid-Versionen wird Sonderfall der E-Tech Full Hybrid-
die Meldung READY an der Instru­ Versionen
mententafel angezeigt.
Bei angehaltenem Fahrzeug und im
Wenn sich die Keycard im Fahrzeug elektrischen Fahrmodus wird an der
befindet, drücken Sie die Taste 2 : Der Instrumententafel die Meldung „MO­
Motor wird abgeschaltet. Die Lenksäu­ TOR LÄUFT. ZÜNDUNG AUSSCHAL­
le wird beim Öffnen einer Tür oder TEN“ angezeigt und von einem Signal­
beim Verriegeln des Fahrzeugs verrie­ ton begleitet, wenn:
gelt.
– der Beifahrersicherheitsgurt nicht
Bei E-Tech Full hybrid­Versionen ver­ angelegt ist;
schwindet die Meldung READY von – die Motorhaube geöffnet ist;
der Instrumententafel. – die Fahrertür geöffnet ist.

Anlassen des Motors - 159


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
je nach Fahrzeug den Motor (Stand­
Stellen Sie beim Verlas­ Verantwortung des by), wenn das Fahrzeug zum Stillstand
sen des Fahrzeugs si­ Fahrers beim Parken kommt oder sich mit langsamer Ge­
cher, dass der Motor oder Anhalten des schwindigkeit bewegt. Die Kontrolllam­
ausgeschaltet ist. Dies Fahrzeugs
pe erscheint in der Instrumen­
gilt insbesondere, wenn Sie die Verlassen Sie niemals Ihr Fahr­
3 Keycard mit sich führen. zeug (auch nicht für kurze Zeit),
tentafel.
so lange sich ein Kind, ein körper­ Bedingungen des Standby-Modus
lich oder geistig beeinträchtigter bei niedriger Geschwindigkeit
Erwachsener oder ein Tier im
das Fahrzeug ist seit dem letzten Halt
Fahrzeug befinden. gefahren.
Diese könnten den Motor starten
Bei Fahrzeugen mit Automatikge­
und Funktionen aktivieren (z. B.
triebe:
die elektrischen Fensterheber)
– Das Getriebe ist auf D, M oder N ge­
oder die Türen verriegeln und so­
schaltet;
mit sich und andere gefährden.
und
Zudem kann es bei warmer Witte­
rung und/oder Sonneneinwirkung – das Bremspedal ist (fest genug) ge­
im Fahrgastraum rasch sehr heiß drückt;
werden. Der Motor verbleibt im Standby­Mo­
LEBENSGEFAHR BZW. GE­ dus, wenn der Fahrstufenwahlhebel
auf Position Psteht oder wenn er auf
FAHR SCHWERER VERLET­
Position N steht und die Parkbremse
ZUNGEN. bei losgelassenem Bremspedal gezo­
gen ist.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Funktion Stop and Start
– Die Gangschaltung ist in Neutralstel­
Durch dieses System können sowohl lung (Leerlauf);
Kraftstoffverbrauch als auch Treib­
hausgasemissionen reduziert werden. und
Beim Anlassen des Fahrzeugs wird – das Kupplungspedal wird losgelas­
das System automatisch aktiviert. sen.
Während der Fahrt stoppt das System Gilt für alle Fahrzeuge:
160 - Anlassen des Motors
STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS

Die Kontrolllampe an der Instru­ Lassen Sie Ihr Fahrzeug Die Kontrolllampe an der Instru­
mententafel leuchtet dauerhaft auf und nicht fahren, wenn der mententafel leuchtet dauerhaft auf und
informiert Sie darüber, dass der Motor Motor sich im Standby- informiert Sie darüber, dass der Motor
in den Standby-Modus versetzt wird. Modus befindet (die in den Standby-Modus versetzt wird.
Die Bedien- und Kontrollelemente des
Fahrzeugs bleiben in Betrieb, während Kontrolllampe leuchtet in Verhindern, dass der Motor in den
Standby-Modus versetzt wird
3
der Motor im Standby-Modus ist. der Instrumententafel auf).
Wenn der Motor in den Standby­Mo­ In bestimmten Situationen, wie beim
dus geht, ist eventuell keine Lenkun­ Einfahren in eine Kreuzung, kann der
terstützung mehr gegeben. Motor (bei aktiviertem System) laufen
Diese setzt wieder ein, sobald sich der Bevor Sie das Fahrzeug gelassen werden, um einen schnelles
Motor nicht mehr im Standby-Modus verlassen, müssen Sie Anfahren zu erleichtern.
befindet oder die Geschwindigkeit den Motor abstellen Bei Fahrzeugen mit Automatikge­
mehr als etwa 1 km/h beträgt (z. B. (nicht auf Standby stel­ triebe:
Bergabfahrt oder Neigung). len) 🡺 155. Sorgen Sie dafür, dass das Fahrzeug
steht und treten Sie leicht auf das
Bremspedal.
Wenn der Motor im Bedingungen des Standby-Modus Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Standby­Modus ist, er­ bei hoher Geschwindigkeit
folgt kein automatischer Treten Sie das Kupplungspedal durch.
Je nach Fahrzeug kann der Standby-
Anzug der Parkbremse Modus im Freilauf­Modus aktiviert wer­
(je nach Fahrzeug). den 🡺 108. Beim Betanken muss
Bei Fahrzeugen mit Automatikge­ der Motor abgestellt sein
triebe: (und nicht im Standby-
– Der Wahlhebel steht auf Position D Modus, bei Fahrzeugen
oder M, mit STOP and START­Funktion):
und Sie müssen die Zündung aus­
– das Bremspedal wird losgelassen; schalten🡺 155. Brandgefahr!
und
– das Gaspedal wird losgelassen.

Anlassen des Motors - 161


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
Verlassen des Standby-Modus – beim Öffnen der Fahrertür, ohne ei­ Bedingungen für das Nicht­Unter­
Für Automatikgetriebe:
nen Gang eingelegt und das Kupp­ brechen des Motors
lungspedal freigegeben zu haben;
– wenn die Fahrertür geöffnet wird; Bestimmte Bedingungen verhindern,
oder dass das System die Motor-Standby-
oder Funktion verwendet, insbesondere
– beim Lösen des Sicherheitsgurts
– wenn der Sicherheitsgurt des Fah­ des Fahrers, ohne einen Gang einge­ wenn:
3 rers gelöst wird legt und das Kupplungspedal freigege­ – die Fahrertür nicht geschlossen ist;
– wenn das Bremspedal gelöst und ben zu haben; – der Sicherheitsgurt des Fahrers
die Schaltposition D, M oder N einge­ nicht angelegt ist;
oder
legt ist; – der Rückwärtsgang eingelegt ist;
– das Getriebe ist in der Leerlaufpositi­
oder – die Fronthaube nicht verriegelt ist;
on und das Kupplungspedal ist leicht
– wenn Position R gewählt ist ; gedrückt; – die Außentemperatur zu niedrig oder
oder zu hoch ist;
oder – die Batterie nicht ausreichend gela­
– wenn das Gaspedal betätigt ist; – ein Gang ist eingelegt und die Kupp­ den ist;
oder lung ist komplett durchgedrückt. – die Differenz zwischen der Innen­
– Im manuellen Modus sind die Besonderer Hinweis: Je nach Fahr­ raumtemperatur des Fahrzeugs und
Schaltwippen aktiviert. zeug wird für einige Sekunden an der dem Sollwert der Klimaautomatik zu
Instrumententafel die Warnlampe groß ist;
– die Einparkhilfe in Betrieb ist;
Bei aktivierter „AUTO­ angezeigt, wenn Sie die Zün­ – die Höhe über Normalnull zu hoch
HOLD“­Funktion 🡺 181 dung ausschalten, während sich der ist;
Motor im Standby-Modus befindet. – die Neigung für Fahrzeuge mit Auto­
kann die Parkbremse ge­
matikgetriebe zu steil ist;
löst und der Motor im Standby- – die Klarsichtfunktion wurde aktiviert
Modus gehalten werden. Bei Fahrzeugen mit 🡺 319;.
Um den Standby­Modus des Mo­ Schaltgetriebe: – die Motortemperatur zu niedrig ist;
tors zu beenden, betätigen Sie Der Neustart kann unter­ – das Schadstoffreduzierungssystem
bei losgelassenem Bremspedal brochen werden, wenn bei einge­ befindet sich in der Regenerierungs­
das Gaspedal. phase;
legtem Gang das Kupplungspedal – ...
zu schnell gelöst wird.
Besonderheit des automatischen
Für Schaltgetriebe: Neustarts des Motors

162 - Anlassen des Motors


STARTEN, ABSTELLEN DES MOTORS
Unter bestimmten Bedingungen kann Durch erneuten Druck wird das Sys­
der Motor automatisch neu starten, für tem reaktiviert. Die Meldung „Stopp­
Ihre Sicherheit und Ihren Komfort. und­Start aktiviert“ leuchtet auf der In­
Tritt auf, wenn: strumententafel auf und die Kontrolll­
lampe des Schalters 1 erlischt.
– die Außentemperatur zu niedrig oder
zu hoch ist; Diese Funktion wird jedes Mal akti­
– die Klarsichtfunktion wurde aktiviert viert, wenn das Fahrzeug gestartet 3
🡺 319;. wird 🡺 155.
– die Batterie nicht ausreichend gela­
den ist; Funktionsstörungen
– die Fahrzeuggeschwindigkeit über 5 Wenn die Meldung „Stop­und­Start
km/h liegt (bergab...); prüfen“ an der Instrumententafel ein­
– das Bremspedal wiederholt betätigt geblendet und von der Kontrolllampe
wird oder eine Anforderung an das 1 begleitet wird, ist das System deakti­
Bremssystem besteht; viert.
– ...
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.
Die Kontrolllampe leuchtet in Besonderer Hinweis: Wenn
der Instrumententafel, um Sie über sich der Motor im Standby-
den automatischen Neustart des Mo­ Modus befindet, wird der
tors zu informieren. Motor durch einmaliges Drücken
des Schalters 1 automatisch neu
gestartet.
Bevor Sie das Fahrzeug
verlassen, müssen Sie
den Motor abstellen Aktivieren, Deaktivieren der Funkti­
(nicht auf Standby stel­ on
len) 🡺 155. Drücken Sie den Schalter 1 , um die
Funktion zu deaktivieren. Die Meldung
„Stopp­und­Start deaktiviert“ leuchtet
auf der Instrumententafel zusammen
mit der Kontrollllampe des Schalters 1
auf.

Anlassen des Motors - 163


FAHRSTUFENWAHL
Automatikgetriebe, elektroni­
Schalthebel. scher Hebel
Elektronischer Wahlhebel

4. : Position des geschalteten Gangs;


5. : Position, die von der aktuellen Po­
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Be­ sition aus durch Bewegen des Wahlhe­
achten Sie das Schema auf dem bels 1 um eine Kerbe vorwärts oder
Schaltknauf 1 . 1 elektronischer Wahlhebel rückwärts erreichbar ist
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: R Rückwärtsgang 6. : Position, die von der aktuellen Po­
🡺 164. sition aus durch Bewegen des Wahlhe­
N Neutralstellung bels 1 um zwei Kerben vorwärts oder
Einlegen des Rückwärtsgangs
D Regelautomatik rückwärts erreichbar ist
Die Rückfahrscheinwerfer leuchten
B Für E-Tech Full Hybrid-Versionen, Die Symbole 5 oder 6 zeigen an, wel­
beim Einlegen des Rückwärtsgangs
Vorwärtsfahrt mit erhöhter regenerati­ che Gänge gewählt werden können.
bei eingeschalteter Zündung auf.
ver Bremsung Wenn diese Symbole nicht angezeigt
werden, bedeutet dies, dass die Gän­
P Parken, Taste 2 ge aus der aktuellen Position heraus
3 Zugängliches Zahnradnetz nicht gewählt werden können.
An der Instrumententafel informieren
Sie die folgenden Symbole:

164 - Anlassen des Motors


FAHRSTUFENWAHL
Impulswähler Schalten in P

Das Dreieck 7 wird angezeigt, wenn


der manuelle Modus aktiviert ist.
Bewegen Sie den Wahlhebel 1 eine Bei stehendem Fahrzeug, laufendem
oder zwei Kerben vor oder zurück, um Motor oder eingeschalteter Zündung
Vor Verlassen des Fahr­ die gewünschte Position zu schalten drücken Sie auf die Taste 2 , um die
(R, N, D oder B, je nach Fahrzeug), Position P einzulegen. Die Warnlampe
zeugs sollten Sie sich dann lassen Sie den Hebel los und er des Schalters 2 leuchtet orangefar­
vergewissern, dass auf kehrt in seine stabile Position zurück. ben, sobald die Park-Stellung P des
den Displays und Anzei­ Getriebes eingelegt ist.
Die gewählte Position wird an der In­
gen die Warnlampe P und die im strumententafel zusammen mit der
Schalter 2 integrierte rote Warn­ Kontrolllampe 4 vor der Position ange­ Schalten aus P
lampe aufleuchten. zeigt. Betätigen Sie bei stehendem Fahrzeug
Gefahr, dass das Fahrzeug Wenn der Schaltvorgang aus bestimm­ und laufendem Motor das Bremspedal
nicht stehenbleibt. ten Gründen nicht möglich ist, blinkt und bewegen Sie den 1 Wahlhebel
die angeforderte Position an der In­ vorwärts oder rückwärts in die ge­
strumententafel. wünschte Stellung. Die Warnlampe der
Taste 2 geht aus.
Wenn das Bremspedal nicht vollstän­
dig durchgedrückt ist, werden die Mel­
Anlassen des Motors - 165
FAHRSTUFENWAHL
dung „Bremsen“ und die Warnlampe 15 Sekunden lang an der Instrumen­ Einlegen des Rückwärtsgangs
tentafel.
an der Instrumententafel ange­ Bewegen Sie bei stehendem Fahrzeug
In normalen Verkehrssituationen müs­ und laufendem Motor den Wahlhebel
zeigt. sen Sie den Fahrstufenwahlhebel nicht 1 zwei Rasten nach vorn in die Stel­
Hinweis: betätigen: Das automatisierte System lung R.
– wenn der Fahrer seine Tür öffnet, schaltet im geeigneten Augenblick und
Wenn das Bremspedal nicht betätigt
3 um das Fahrzeug zu verlassen, und bei optimaler Motordrehzahl unter Be­
wird, ertönt ein Signalton, die Anzeige
die P-Position nicht eingelegt ist, ertönt rücksichtigung der Fahrzeugbelastung,
der Stellung R blinkt für etwa 5 Sekun­
ein akustisches Signal und an der In­ der Straßenbeschaffenheit und des
den im Raster der Instrumententafel
strumententafel wird die Meldung „P von Ihnen gewählten Fahrstils.
und eine Nachricht „Bremsen“ wird für
nicht eingelegt“ angezeigt; Hinweis: Wenn bei laufendem Motor etwa 15 Sekunden angezeigt.
in der Stellung N oder R die Fahrge­
Hinweis: Bei laufendem Motor und ei­
– Die Kontrolllampe leuchtet im­ schwindigkeit zwischen 0 und 8 km/h
ner Geschwindigkeit zwischen etwa 0
mer dann, wenn Sie das Bremspedal beträgt, darf zum Schalten in Stellung
und 8 km/h in der Position N, oder D,
treten müssen, um die Position des D das Bremspedal nicht betätigt wer­
müssen Sie das Bremspedal nicht tre­
Automatikgetrieb­Wahlhebels zu wech­ den. Dies ist hilfreich, wenn beim Ein­
ten um die Position R einzulegen. Dies
seln. parken mehrere Male abwechselnd
ist hilfreich, wenn beim Einparken
der Vorwärtsgang und der Rückwärts­
mehrere Male abwechselnd der Vor­
Um den Leerlauf einzulegen gang eingelegt werden müssen.
wärtsgang und der Rückwärtsgang
Bewegen Sie bei stehendem Fahrzeug Kraftstoff sparende Fahrweise eingelegt werden müssen.
und laufendem Motor zum Schalten Fahren Sie auf normalen Strecken
der Position N den Wahlhebel 1 eine grundsätzlich in Fahrstufe D und mit
Kerbe vor oder zurück, je nachdem, nur leicht betätigtem Gaspedal. Die
welcher Gang gerade geschaltet ist. Fahrstufenwechsel erfolgen automa­
tisch bei einer niedrigeren Drehzahl.
Fahren im Modus „Automatik“ Beschleunigen - Überholen
Bewegen Sie bei stehendem Fahrzeug Drücken Sie das Gaspedal zügig
und laufendem Motor den Wahlhebel durch (den Druckpunkt überwinden).
1 zwei Rasten zurück in die Stellung Sie können zu Überholvorgängen auch
D. jederzeit zurückschalten, indem Sie
Ist eine der Bedingungen nicht erfüllt, die linke Wippe drücken.
blinkt D etwa fünf Sekunden lang und
die Meldung „Bremsen“ erscheint etwa

166 - Anlassen des Motors


FAHRSTUFENWAHL
Schaltwippen für den Gangwech­ wechseln. Je nach Fahrzeug sind zwei
sel 8 und 9 manuelle Fahrmodi verfügbar:
– Mit dem „vorübergehenden“ ma­
nuellen Modus kann durch kurzes
Drücken eines der beiden Schaltwip­
pen ein Gangwechsel bewirkt werden.
Fahrmodus D und eingelegter Gang 3
werden in der Instrumententafel ange­
zeigt. Der Buchstabe D und der untere
Pfeil werden auf der Kontrollleuchte 3
heller angezeigt.
Hinweis: Das Getriebe wechselt in
den Automatikmodus D, wenn der ge­
schaltete Gang für die Fahrzeugleis­
tung nicht mehr optimal ist oder wenn
eine bestimmte Zeit lang keine Schalt­ Hinweis: Um in den Automatikmodus
wippe betätigt wurde. zurückzukehren, halten Sie (je nach
– Den permanenten manuellen Mo­ Fahrzeug) die rechte Schaltwippe ge­
Je nach Fahrzeug können Sie die dus aktivieren Sie, indem Sie eine der drückt oder bewegen Sie den Impuls­
Schaltwippen 8 und 9 für den Gang­ Schaltwippen gedrückt halten. Der hebel 1 eine oder zwei Kerben nach
wechsel verwenden, wenn sich der Fahrmodus M und der eingelegte hinten.
Wahlhebel in der Stellung D befindet. Gang werden auf der Anzeige 10 in In jedem Fall gilt:
8 : Herunterschalten. der Instrumententafel angezeigt. Alle
Buchstaben und der Pfeil nach unten – Zum Herunterschalten über die Gän­
9 : Heraufschalten.
erscheinen an der Anzeigeleuchte 3 ge drücken Sie die linke Schaltwippe.
Die Positionen P, N und R können mit – Zum Hochschalten durch die Fahr­
als Hintergrundbeleuchtung.
den Schaltwippen nicht angewählt stufen drücken Sie die rechte Schalt­
werden. wippe.
Hinweis: Abhängig vom Display wird
Fahren im manuellen Modus die Schaltempfehlung durch Anzeigen
Beim Fahren in Position D können Sie
mit den Schaltwippen 8 und 9 am + und - oder und ange­
Lenkrad in den manuellen Fahrmodus zeigt.

Anlassen des Motors - 167


FAHRSTUFENWAHL
Sonderfälle Abstellen des Fahrzeugs
Die Position P darf nur bei
Unter bestimmten Fahrbedingungen Bei Fahrzeugen mit Hebel 1 wird die
(die beispielsweise zum Ansprechen Position P automatisch geschaltet, stehendem Fahrzeug ver­
des Motorschutzes oder des Elektroni­ ebenso wie die elektrische Parkbrem­ wendet werden.
schen Stabilitätsprogramms führen, se (bei entsprechend ausgestatteten
ESC etc.) kann das „automatisierte Fahrzeugen), wenn
3 System” die Fahrstufe automatisch – der Motor aus ist,
wechseln. Um am Berg zu halten, las­
– der Sicherheitsgurt des Fahrers ge­
Auch zur Vermeidung „falscher Fahr­ öffnet wird und das Fahrzeug steht, sen Sie den Fuß nicht auf
manöver“ kann die Automatik das – die Fahrertür geöffnet wird und das dem Gaspedal.
Wechseln der Fahrstufe verhindern: In Fahrzeug steht. Überhitzungsgefahr des Auto­
einem solchen Fall blinkt die Anzeige An der Instrumententafel P angezeigt matikgetriebes.
der Fahrstufe einige Sekunden lang. wird, und die Warnlampe der Taste P
eingeschaltet ist.
Sonderfall
Da die Position P beim Ausschalten Diese Einstellung aus Si­
– Wenn Untergrund oder Wetterver­ des Motors automatisch eingelegt
hältnisse (starke Steigungen, plötzli­ cherheitsgründen nur bei
wird, ist es manchmal notwendig, das
che Gefälle, tiefer Schnee, Sand oder Fahrzeug in die Position N zu bringen, stehendem Fahrzeug
Matsch) das Fahren im Automatikmo­ zum Beispiel bei manchen Waschstra­ vornehmen.
dus erschweren, sollte je nach Fahr­ ßen:
zeug der manuelle Modus mit den – Bei laufendem Motor die Taste P
Schaltwippen aktiviert werden. Da­ Kontrollintervall
drücken, den Wahlhebel 1 eine Kerbe
durch vermeiden Sie bei Bergauffahr­ vor oder zurück bewegen und dann Konsultieren Sie das Wartungsdoku­
ten das Hochschalten durch die Auto­ den Motor ausschalten, ment für Ihr Fahrzeug oder wenden
matik und können bei langen Gefällen – bei abgeschaltetem Motor und ein­ Sie sich an einen zugelassenen Händ­
die Bremswirkung des Motors nutzen. geschalteter Zündung den Wahlhebel ler, um zu prüfen, ob eine planmäßige
– Warten Sie bei kaltem Wetter eini­ 1 eine Kerbe vor oder zurück bewe­ Wartung des Automatikgetriebes erfor­
ge Sekunden, bevor Sie den Hebel gen und dann den Motor ausschalten. derlich ist.
aus Stellung P oder N in die Stellung D Wenn es nicht gewartet werden muss,
oder R bringen, um ein Abwürgen des Beim nächsten Neustart des Motors
wird die Position P automatisch akti­ muss das Öl nicht nachgefüllt werden.
Motors zu vermeiden.
viert, wie oben beschrieben.

168 - Anlassen des Motors


FAHRSTUFENWAHL
Funktionsstörungen Quickshift-Getriebe, manueller
Wenn Sie beim Rangie­ Hebel
– Wird beim Fahren die Meldung
„Getriebe prüfen“ auf der Instrumen­ ren mit dem unteren
tentafel eingeblendet, verweist das auf Fahrzeugbereich gegen Fahrstufenwahlhebel
eine Störung. eine Beton-Wegmarke,
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­ einen hohen Bordstein oder ande­
nen Vertragspartner; re straßenbauliche Einrichtungen 3
– Wenn das Fahrzeug während der stoßen, kann das Fahrzeug be­
Fahrt auf der Instrumententafel die schädigt werden. Es kann bei­
Meinung „Getriebeöl zu heiß“ äußert, spielsweise zur Verformung einer
halten Sie an und lassen Sie das Ge­ Achse kommen.
triebe abkühlen, bis die Meldung aus­ Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebe­
geblendet wird. nenfalls von einer Vertragswerk­
– Pannenhilfe bei einem Fahrzeug
statt überprüfen, um jegliches Un­
mit Automatikgetriebe 🡺 380.
fallrisiko auszuschließen.
Im Fall einer Motorstörung oder elektri­
schen Störung (Batteriefehler), die die
Funktion des Automatikgetriebe betrifft,
achten Sie darauf, dass das Fahrzeug
ordnungsgemäß festgesetzt wird. 1 Fahrstufenwahlhebel
P Parken
R Rückwärtsgang
N Neutralstellung
D Regelautomatik
B Für E-Tech Full Hybrid-Versionen,
Vorwärtsfahrt mit erhöhter regenerati­
ver Bremsung

Anlassen des Motors - 169


FAHRSTUFENWAHL
Maßnahme werden, wenn das Bremspedal ge­
drückt und das Gaspedal frei ist.

Die Warnlampe READY


wird an den Displays und
3 Anzeigen angezeigt, wenn
das Hybridsystem aktiviert und
fahrbereit ist 🡺 155.

Fahren im Modus „Automatik“


Stellen Sie den Fahrstufenwahlhebel 1
auf D.
In normalen Verkehrssituationen müs­
Die Anzeige 3 in den Displays und An­ sen Sie den Fahrstufenwahlhebel nicht
zeigen zeigt an, welche Stellung durch betätigen: Das automatisierte System
Starten Sie den Motor mit dem Wahl­
den Wahlhebel 1 eingelegt ist, oder schaltet im geeigneten Augenblick und
hebel 1 in Position P. Bei E-Tech Full
zeigt je nach Fahrzeug den eingeleg­ bei optimaler Motordrehzahl unter Be­
Hybrid-Versionen leuchtet die Meldung
ten Gang im manuellen Modus an. rücksichtigung der Fahrzeugbelastung,
BEREIT in der Instrumententafel auf.
Hinweis: Drücken Sie die Taste 2 : der Straßenbeschaffenheit und des
Beim Verlassen der Position P muss
– um die Position P zu verlassen: von Ihnen gewählten Fahrstils.
vor dem Drücken des Entriegelungs­
– aus der Position D, N oder B (bei E- knopfes 2 das Bremspedal betätigt Kraftstoff sparende Fahrweise
Tech Full Hybrid-Versionen) in Position werden. Fahren Sie auf normalen Strecken
R oder P schalten; grundsätzlich in Fahrstufe D und mit
Betätigen Sie das Bremspedal (die
– bei E-Tech Full Hybrid-Versionen nur leicht betätigtem Gaspedal. Die
Kontrolllampe 4 am Display erlischt)
von Position D in Position B schalten. Fahrstufenwechsel erfolgen automa­
und bewegen Sie den Fahrstufenwahl­
hebel aus der Position P. tisch bei einer niedrigeren Drehzahl.
Um ein ruckartiges Anfahren zu ver­ Beschleunigen - Überholen
meiden (Unfallgefahr), darf bei ste­ Drücken Sie dazu das Gaspedal zügig
hendem Fahrzeug der Fahrstufen­ und vollständig durch.
wahlhebel nur auf Doder R gestellt

170 - Anlassen des Motors


FAHRSTUFENWAHL
Die Automatik schaltet dann - unter Schaltwippen für den Gangwech­ wechseln. Je nach Fahrzeug sind zwei
Berücksichtigung der Motordreh­ sel 5 und 6 manuelle Fahrmodi verfügbar:
zahl ­ in den für die Situation opti­ – Mit dem „vorübergehenden“ ma­
malen Gang zurück. nuellen Modus kann durch kurzes
Drücken eines der beiden Schaltwip­
Fahren im Modus B pen ein Gangwechsel bewirkt werden.
(E-Tech full Hybrid-Version) Fahrmodus D und eingelegter Gang 3
werden in der Instrumententafel ange­
Dieser Modus ermöglicht das Fahren
zeigt.
mit einer dynamischeren Nutzbremse.
Beim Loslassen des Gaspedals wird Hinweis: Das Getriebe kehrt automa­
die Nutzbremse eingesetzt, um das tisch in den D-Modus zurück, wenn der
Fahrzeug zu verlangsamen. eingelegte Gang nicht optimal ist oder
wenn die Schaltwippen eine gewisse
Der Elektromotor erzeugt einen höhe­
Zeit lang nicht benutzt wurden.
ren elektrischen Strom, der das Aufla­
den der Antriebsbatterie ermöglicht. – Den permanenten manuellen Mo­
dus aktivieren Sie, indem Sie eine der
Im Modus B wird der Einsatz der rege­
Schaltwippen gedrückt halten. Der
nerativen Bremse reduziert, wenn die
Fahrmodus M und der eingelegte
Speicherbatterie kalt oder vollständig Je nach Fahrzeug können Sie die Gang werden auf der Anzeige 7 in der
geladen ist. Schaltwippen 5 und 6 für den Gang­ Instrumententafel angezeigt.
wechsel verwenden, wenn sich der
Wahlhebel in der Stellung D befindet.
Die Motorbremse kann in
5 : Herunterschalten.
keinem Fall das Betätigen
6 : Heraufschalten.
des Bremspedals ersetzen.
Die Positionen P, N und R können mit
den Schaltwippen nicht angewählt
werden.

Fahren im manuellen Modus


Beim Fahren in Position D können Sie
mit den Schaltwippen 5 und 6 am
Lenkrad in den manuellen Fahrmodus

Anlassen des Motors - 171


FAHRSTUFENWAHL
Sonderfälle
Vor dem Verlassen des
Unter bestimmten Fahrbedingungen
(die beispielsweise zum Ansprechen Fahrzeugs kontrollieren,
des Motorschutzes oder des Elektroni­ dass die Kontrolllampe P in
schen Stabilitätsprogramms führen, der Instrumententafel aktiviert ist.
ESC etc.) kann das „automatisierte Gefahr, dass das Fahrzeug
3 System” die Fahrstufe automatisch nicht stehenbleibt.
wechseln.
Auch zur Vermeidung „falscher Fahr­
manöver“ kann die Automatik das Sonderfall
Wechseln der Fahrstufe verhindern: In – Wenn Untergrund oder Wetterver­
einem solchen Fall blinkt die Anzeige hältnisse (starke Steigungen, plötzli­
der Fahrstufe einige Sekunden lang. che Gefälle, tiefer Schnee, Sand oder
Matsch) das Fahren im Automatikmo­
dus erschweren, sollte je nach Fahr­
Hinweis: Durch Betätigen und Halten Um am Berg zu halten, las­
zeug der manuelle Modus mit den
der rechten Schaltwippe kehren Sie in sen Sie den Fuß nicht auf Schaltwippen aktiviert werden. Da­
den Automatikmodus zurück. An der dem Gaspedal. durch vermeiden Sie bei Bergauffahr­
Instrumententafel wird der Automatik­ Überhitzungsgefahr des Auto­ ten das Hochschalten durch die Auto­
modus D angezeigt. matikgetriebes. matik und können bei langen Gefällen
In jedem Fall gilt: die Bremswirkung des Motors nutzen.
– Zum Herunterschalten über die Gän­ – Bei sehr kalter Witterung warten
ge drücken Sie die linke Schaltwippe. Sie einige Sekunden, bevor Sie die
– Zum Hochschalten durch die Fahr­ Diese Einstellung aus Si­ Fahrstufe P oder N verlassen und den
stufen drücken Sie die rechte Schalt­ cherheitsgründen nur bei Schalthebel in die Position D, R oder B
wippe. stehendem Fahrzeug vor­ bringen (je nach Fahrzeug), um den
nehmen. Motor nicht abzuwürgen.
Hinweis: Abhängig vom Display wird
die Schaltempfehlung durch Anzeigen

+ und - oder und ange­


zeigt.

172 - Anlassen des Motors


FAHRSTUFENWAHL
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­
Diese Einstellung aus Si­ Wenn Sie beim Rangie­ nen Vertragspartner;
cherheitsgründen nur bei ren mit dem unteren – Wenn das Fahrzeug während der
stehendem Fahrzeug Fahrzeugbereich gegen Fahrt auf der Instrumententafel die
vornehmen. eine Beton-Wegmarke, Meinung „Getriebeöl zu heiß“ äußert,
einen hohen Bordstein oder ande­ halten Sie an und lassen Sie das Ge­
re straßenbauliche Einrichtungen triebe abkühlen, bis die Meldung aus­ 3
Abstellen des Fahrzeugs geblendet wird.
stoßen, kann das Fahrzeug be­
– Pannenhilfe bei einem Fahrzeug
Nach Stillstand des Fahrzeugs das schädigt werden. Es kann bei­ mit Automatikgetriebe 🡺 380.
Bremspedal betätigt halten und den spielsweise zur Verformung einer
Fahrstufenwahlhebel auf P (Parken) Achse kommen.
stellen; das Getriebe steht dann im Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebe­
Leerlauf und die Antriebsräder sind
nenfalls von einer Vertragswerk­
durch die Automatik blockiert.
statt überprüfen, um jegliches Un­
Stellen Sie sicher, dass die elektri­ fallrisiko auszuschließen.
sche Parkbremse angezogen ist.

Kontrollintervall
Die Position P darf nur bei
stehendem Fahrzeug ver­ Konsultieren Sie das Wartungsdoku­
ment für Ihr Fahrzeug oder wenden
wendet werden.
Sie sich an einen zugelassenen Händ­
ler, um zu prüfen, ob eine planmäßige
Wartung des Automatikgetriebes erfor­
derlich ist.
Wenn es nicht gewartet werden muss, Hängt der Fahrstufenwahlhebel beim
muss das Öl nicht nachgefüllt werden. Anfahren trotz Betätigung des Brems­
pedals in der Stellung P fest (z.B. Bat­
Funktionsstörungen teriefehler), kann er manuell gelöst
– Wird beim Fahren die Meldung werden, um die Antriebsräder freizuge­
„Getriebe prüfen“ auf der Instrumen­ ben. Rasten Sie dazu die Manschet­
tentafel eingeblendet, verweist das auf tenbasis aus, drücken Sie die Taste 9
eine Störung. und gleichzeitig die Taste 8 am Fahr­

Anlassen des Motors - 173


FAHRSTUFENWAHL
stufenwahlhebel, um ihn zu entriegeln
und in die Stellung N zu bringen.
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­
nen Vertragspartner.

174 - Anlassen des Motors


BESONDERHEITEN BEI FAHRZEUGEN MIT BENZINMOTOR
Besondere Betriebsbedingungen, wie: Startschwierigkeiten Je nach Fahrzeug weist die in der In­
strumententafel angezeigte Kontroll­
– Zurücklegen längerer Fahrstrecken Um den Katalysator oder den Anlasser
bei leuchtender Warnlampe für niedri­ nicht zu beschädigen und um eine vor­ leuchte darauf hin, dass der Fil­
gen Kraftstoffstand zeitige Entladung der Batterie zu ver­
ter zunehmend verstopft ist und gerei­
– Verwendung von verbleitem Kraft­ hindern, den Anlasser nicht über län­
nigt werden muss. Wenn die Kontroll­
stoff; gere Zeit betätigen oder das Fahr­
– Verwendung von nicht zugelassenen zeug anschieben oder anschleppen, leuchte erscheint, zum Reinigen
3
Schmierstoffen oder Kraftstoffzusätzen ohne zuvor die Ursache der Störung des Partikelfilters solange mit einer
(Additiven). zu identifizieren und zu beseitigen. Geschwindigkeit zwischen 50 km/h
sowie Funktionsstörungen wie: Versuchen Sie grundsätzlich nicht, den und 110 km/h fahren (sofern Verkehrs­
– eine defekte Zündanlage, Kraft­ Motor durch wiederholte Startversuche verhältnisse und Geschwindigkeitsbe­
stoffpanne oder gelockerte Zündkabel, zum Laufen zu bringen. Lassen Sie die schränkungen dies zulassen), bis die
die sich durch Zündaussetzer und Ru­ Störung in einer Vertragswerkstatt be­ Kontrollleuchte erlischt.
ckeln während der Fahrt bemerkbar heben. Die Kontrollleuchte sollte nach etwa 5
machen, bis 20 Minuten Fahrt erlöschen.
– Leistungsverlust; Hinweis: Die Kontrolllampe erlischt
Stellen Sie Ihr Fahrzeug
können zur Überhitzung des Katalysa­ möglicherweise nach 20 Minuten,
nicht an einem Ort ab,
tors führen und dessen Wirksamkeit wenn die für die Reinigung des Filters
mindern bzw. ihn zerstören und in an dem brennbare Stoffe
erforderlichen Betriebsbedingungen
der Folge zu einem Überhitzungs­ wie trockenes Gras oder nicht vollständig erfüllt sind.
schaden am Fahrzeug führen. Laub mit der heißen Auspuffanla­
Wenn der Motor vor dem Erlöschen
Wenn Sie die oben genannten Be­ ge in Berührung kommen können der Kontrolllampe abgestellt wird,
triebsstörungen feststellen, müssen und lassen Sie auch den Motor muss das Verfahren eventuell neu be­
Sie die erforderlichen Reparaturen so nicht an einem solchen Ort im gonnen werden.
bald wie möglich in einer Vertrags­ Leerlauf drehen. Ist der Filter stark zugesetzt, leuchten
werkstatt durchführen lassen. auf den Displays und Anzeigen die
Wenn Sie Ihr Fahrzeug zu den im War­
tungsdokument vorgegebenen Fällig­ Partikelfilter Kontrolllampe und je nach
keiten regelmäßig in einer Vertrags­ Fahrzeugausführung die Kontrolllampe
Der Partikelfilter ist Bestandteil des
werkstatt warten lassen, können derar­
Abgasbehandlungssystems bei Ben­
tige Funktionsstörungen weitgehend zusammen mit der Meldung
zinmotoren.
vermieden werden. „Zündung prüfen“ auf. In diesem Fall
ist eine Fachwerkstatt aufzusuchen.
Anlassen des Motors - 175
BESONDERHEITEN BEI FAHRZEUGEN MIT BENZINMOTOR
Bei Aufleuchten der Kontrolllampe

und je nach Fahrzeugausfüh­

rung der Kontrollleuchte zusam­


men mit der Meldung „Gefahr eines
3 Motorschadens“ halten Sie das Fahr­
zeug an, stellen den Motor ab und
wenden sich an einen Vertragspartner.

Zu Ihrer eigenen Sicher­


heit müssen Sie beim
Aufleuchten der Warn­

lampe unter
Berücksichtigung der Verkehrssi­
tuation sofort anhalten. Stellen
Sie den Motor ab und starten Sie
ihn nicht erneut. Wenden Sie sich
an einen Vertragspartner.

176 - Anlassen des Motors


PARKBREMSE
oder
Elektrische Parkbremse – wenn die Fahrertür geöffnet wird; Das Fahrzeug kann mit
oder der elektrischen Park­
Automatische Funktionen bremse festgesetzt wer­
– wenn bei Fahrzeugen mit Automatik­
getriebe der Schalthebel in die Stel­ den. Prüfen Sie vor dem
Anziehen der elektrischen Park­ Verlassen des Fahrzeugs den An­
bremse lung P gebracht wird.
zug der elektrischen Parkbremse. 3
Die Kontrolllampe 3 der Taste 4

und die Kontrolllampe der


Instrumententafel leuchten auf,
um das Anziehen der Parkbremse
zu bestätigen. Die Kontrolllampen
erlöschen, wenn die Türen verrie­
gelt werden. Je nach Fahrzeug­
ausführung befindet sich im obe­
ren Bereich der Frontscheibe ein
Aufkleber, der Sie daran erinnert.

In allen anderen Fällen, z.B. wenn der


Motor abgewürgt wurde oder durch
Bei stehendem Fahrzeug kann die die Funktion Stop and Start 🡺 160 in
elektrische Parkbremse verwendet den Standby-Modus wechselt, wird die
werden, um das Fahrzeug gegen Fort­ elektrische Parkbremse nicht automa­
bewegung zu sichern: tisch betätigt. Dann muss auf den ma­
– durch Drücken der Start/Stopp- nuellen Modus zurückgegriffen wer­
Taste 1 oder durch Drehen des den. Bei bestimmten länderspezifi­
Zündschlüssels 2 in die schen Modellausführungen ist die An­
Stellung „ON“; wendung „Elektrische Parkbremse“
nicht aktiviert. Siehe hierzu die Infor­
oder
mationen unter „Manueller Betrieb“.
– wenn der Sicherheitsgurt des
Fahrers gelöst wird
Anlassen des Motors - 177
PARKBREMSE
Der Anzug der elektrischen Parkbrem­ Automatisches Lösen der Park­ Manuelles Lösen der elektrischen
se wird durch die Meldung „Parkbrem­ bremse Parkbremse
se angezogen“ und die Kontrolllampe
Die Bremse wird automatisch gelöst,
an der Instrumententafel sowie sobald Sie das Gaspedal betätigen,
um anzufahren.
durch das Aufleuchten der Kontrolllam­
3 pe 3 des Schalters 4 bestätigt. Manuelle Bedienung
Nach Abstellen des Motors geht die
Kontrolllampe 3 einige Minuten nach
Anziehen der elektrischen Parkbremse

aus. Die Kontrolllampe geht


beim Verriegeln des Fahrzeugs aus.
Hinweis: In bestimmten Situationen
(Ausfall der elektrischen Parkbremse,
manuelles Lösen der Parkbremse
usw.) wird ein Signalton ausgelöst und
an der Instrumententafel die Meldung
„Parkbremse anziehen“ angezeigt, um Betätigen Sie den Schalter 1 , ohne die
den Fahrer zu warnen, dass die elek­ Pedale zu drücken, oder drehen Sie
trische Parkbremse gelöst wurde: den Schlüssel 2 in die Stellung „ON“
– bei eingeschaltetem Motor, wenn die 2, um die Zündung einzuschalten. Drü­
Fahrertür geöffnet wird; cken Sie das Bremspedal, und drü­
– bei abgestelltem Motor (z. B. bei Ab­ cken Sie dann den Schalter 4 : Die
Sie können die elektrische Parkbrem­
würgen des Motors), wenn eine Vor­ Kontrolllampe 3 im Schalter und die
se manuell betätigen.
dertür geöffnet wird.
Kontrolllampe in der Instrumen­
Ziehen Sie in diesem Fall den Schalter Manuelles Anziehen der elektri­ tentafel erlöschen.
4 und lassen Sie ihn wieder los, um schen Parkbremse
die elektrische Parkbremse anzuzie­ Ziehen Sie am Schalter 4 . Auf den
hen. Displays und Anzeigen leuchten die

Kontrolllampen 3 und auf.

178 - Anlassen des Motors


PARKBREMSE
Kurzzeitiges Anhalten Sonderfälle
Das Fahrzeug kann mit
der elektrischen Park­
bremse festgesetzt wer­
den. Prüfen Sie vor dem
Verlassen des Fahrzeugs den An­
zug der elektrischen Parkbremse. 3
Die Kontrolllampe 3 der Taste 4

und die Kontrolllampe der


Instrumententafel leuchten auf,
um das Anziehen der Parkbremse
zu bestätigen. Die Kontrolllampen
erlöschen, wenn die Türen verrie­
gelt werden.
Je nach Fahrzeug befindet sich
im oberen Bereich der Frontschei­ Um die elektrische Parkbremse manu­ Um an einer Steigung oder mit ange­
be ein Aufkleber, der Sie daran ell anzulegen (z. B. beim Halt an einer hängtem Wohnwagen oder Anhänger
erinnert. roten Ampel, im Stand bei laufendem zu parken, ziehen Sie den Schalter 4
Motor usw.), ziehen Sie den Schalter 4 einige Sekunden lang, um die maxi­
und lassen ihn wieder los Die Park­ male Bremskraft zu erreichen.
bremse wird beim Anfahren automa­ Zum Parken mit gelöster elektroni­
tisch gelöst. scher Parkbremse (beispielsweise bei
Frostgefahr):
– Einlegen eines beliebigen Ganges in
die Position P: Die Antriebsräder wer­
den durch die Antriebswelle mecha­
nisch blockiert;
– Schalten Sie den Motor durch Drü­
cken der Start/Stopp-Taste 1 oder
durch Drehen des Zündschlüssels 2
aus,

Anlassen des Motors - 179


PARKBREMSE
– Lösen Sie den Sicherheitsgurt des Sofort anhalten (unter Berücksichti­
Fahrers. Verlassen Sie Ihr Fahr­ gung der Verkehrssituation).
– Öffnen Sie die Fahrertür. zeug nie, ohne wieder in
– manuelles Lösen der elektrischen P zu schalten und den
Parkbremse (siehe im Abschnitt „Ma­ Das Ausbleiben der opti­
Motor abzustellen. Wenn
nuelles Lösen der elektrischen Park­ schen Rückmeldung
Sie bei stehendem Fahrzeug und
3 bremse“),
– Je nach Fahrzeug wird die elektroni­ laufendem Motor bei gewählter
(Aufleuchten der Kon­
trolllampen, Meldungen)
sche Parkbremse automatisch betätigt. Fahrstufe Gas geben, kann sich
deutet auf einen Ausfall der In­
Sie müssen sie manuell lösen. das Fahrzeug in Bewegung set­
strumententafel hin. Sofort anhal­
zen.
Ausführung mit Automatikgetriebe ten (unter Berücksichtigung der
Unfallgefahr!
Verkehrssituation). Vergewissern
Aus Sicherheitsgründen wird bei geöff­ Sie sich, dass das Fahrzeug ge­
neter bzw. nicht korrekt geschlossener
Fahrertür und laufendem Motor das Funktionsstörungen gen Wegrollen gesichert ist, und
automatische Lösen der Parkbremse verständigen Sie eine Vertrags­
– Im Falle einer Funktionsstörung
deaktiviert (um zu verhindern, dass werkstatt.
sich das Fahrzeug ohne Fahrer in leuchtet die Warnleuchte an
Gang setzt). Die Meldung „Bremse der Instrumententafel auf, begleitet
manuell lösen“ erscheint an der Instru­ von der Meldung „Parkbremse prüfen“.
mententafel, wenn der Fahrer das Unter bestimmten Umständen leuchtet
Gaspedal betätigt.
auch die Warnleuchte auf.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.
– Im Fall einer Störung der Servo-
Parkbremse leuchtet die Warnleuchte

auf, begleitet von der Mel­


dung „Störung Parkbremse“ und einem
Signalton. Unter bestimmten Umstän­
den leuchtet auch die Warnleuchte

auf.

180 - Anlassen des Motors


PARKBREMSE
Aktivieren Deaktivieren
Wenn die Meldung „GE­
FAHR ­ Elektrische Stö­
rung“ oder „Batterie kon­
trollieren“ oder „Störung
Bremssystem“ angezeigt wird,
muss das Fahrzeug abgestellt 3
werden, indem der erste Gang
(Schaltgetriebe) oder die Stellung
P (Automatikgetriebe) gewählt
oder der Schalter 4 etwa 10 Se­
kunden lang gezogen wird.
Wenn die Verhältnisse und die
Neigung es erfordern, die Räder
des Fahrzeugs unterkeilen.
Gefahr, dass das Fahrzeug
nicht stehenbleibt. Schalter drücken 2 . Betätigen Sie das Bremspedal und
Die Kontrolllampe 1 am Schalter 2 den Schalter 2 gleichzeitig.
Wenden Sie sich an einen Ver­
tragspartner. leuchtet auf, um zu bestätigen, dass Das Kontrolllampe 1 des Schalters 2
die Funktion aktiviert ist. erlischt, um anzuzeigen, dass die
Funktion deaktiviert ist.
Funktion „Autohold“ Wird die Bremskraft beibehalten, wird
die Parkbremse automatisch betätigt,
Bei stehendem Fahrzeug (z. B. rote wenn:
Ampel, Kreuzung, Stau usw.) sorgt die
– der Fahrer das Fahrzeug verlässt;
Funktion für Bremskraft, auch wenn
der Fahrer das Bremspedal loslässt. oder
Die Bremskraft wird gelöst, sobald der – das Fahrzeug für mehr als etwa drei
Fahrer bei eingelegtem Gang ausrei­ Minuten nicht bewegt wird.
chend beschleunigt.

Anlassen des Motors - 181


PARKBREMSE
Bedingungen für die Aufrechterhal­ gnalton ertönt, wenn Sie mit einer nicht
tung der Bremskraft Bei jedem Motorstart kehrt ordnungsgemäß gelösten Parkbremse
die Funktion wieder in den fahren (bei einer Geschwindigkeit von
Folgende Bedingungen müssen erfüllt
beim letzten Ausschalten mehr als 10 km/h).
sein:
aktiven Modus zurück. Feststellen
– der Sicherheitsgurt des Fahrers ist
angelegt; Den Hebel 2 nach oben ziehen. Stel­
3 und
len Sie sicher, dass das Fahrzeug
Handbremse
– die elektronische Parkbremse ist ge­ wirklich steht. Die Kontrolllampe
löst; leuchtet in der Instrumententafel auf.
und
– das Fahrzeug steht nicht an einem
Achten Sie während der
sehr steilen Hang.
Fahrt darauf, dass die
Das Beibehalten der Bremskraft wird
Handbremse vollständig
durch die Kontrolllampe an der gelöst ist (die rote Kon­
Instrumententafel bestätigt. trolllampe muss erloschen sein),
da andernfalls die Bremsen über­
Bedingungen zum Unterbrechen hitzen und beschädigt werden
der Bremskraft könnten.
Folgende Bedingungen müssen erfüllt
sein:
– der Fahrer beschleunigt ausreichend
bei eingelegtem Gang; Lösen
oder Ziehen Sie den Hebel 2 leicht nach
– der Fahrer deaktiviert die Funktion. oben, drücken Sie die Taste 1 und
senken Sie den Hebel zum Boden.
Die Warnlampe erlischt an der
Die Kontrolllampe an der Instru­
Instrumententafel.
mententafel geht aus.
Die rote Warnleuchte wird auf der In­
strumententafel angezeigt und ein Si­

182 - Anlassen des Motors


PARKBREMSE

Bei Stillstand des Fahr­


zeugs, je nach Steigung
und/oder Beladung des
Fahrzeugs kann es not­
wendig sein, die Handbremse um
zwei Raststufen weiter anzuzie­ 3
hen und einen Gang einzulegen
(1. Gang oder Rückwärtsgang bei
Schaltgetriebe) bzw. die Stellung
P (bei Fahrzeugen mit Automatik­
getriebe) zu wählen.

Wenn Sie beim Rangie­


ren mit dem unteren
Fahrzeugbereich gegen
eine Beton-Wegmarke,
einen hohen Bordstein oder ande­
re straßenbauliche Einrichtungen
stoßen, kann das Fahrzeug be­
schädigt werden. Es kann bei­
spielsweise zur Verformung einer
Achse kommen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebe­
nenfalls von einer Vertragswerk­
statt überprüfen, um jegliches Un­
fallrisiko auszuschließen.

Anlassen des Motors - 183


UMWELTSCHUTZ
Ihr Fahrzeug wurde mit Rücksicht für von Benzindämpfen aus dem Tank in werden (z.B. Batterien), dürfen nicht
die gesamte Lebensdauer mit Rück­ die Umwelt)... als normaler Müll entsorgt werden.
sicht auf die Umwelt entwickelt: wäh­ Bringen Sie sie zu einem Vertragspart­
rend der Herstellung, der Nutzung und Tragen auch Sie zum Umwelt­ ner oder wenden Sie sich an Ihre örtli­
am Ende der Nutzungsdauer. schutz bei che Behörde, um Informationen über
geeignete Recyclingstellen zu erhal­
– Teile und Fahrzeuge am Ende ihrer
3 Herstellung Lebensdauer dürfen nicht weggewor­
ten.
– Um die Wiederverwertung Ihres
Die Herstellung Ihres Fahrzeugs er­ fen werden. Sie müssen an eine juristi­ Fahrzeugs am Ende seiner Lebens­
folgt an einem Industriestandort, der sche Person übergeben werden, die dauer zu optimieren, können Sie sich
fortschrittliche Prozesse zur Reduzie­ die Umweltstandards einhält. an einen Vertragspartner wenden oder
rung von Umweltbelastungen umsetzt, die Website des Herstellers besuchen,
sowohl im Hinblick auf das direkte Um­ um sich über Rücknahmestellen zu in­
feld als auch auf die Natur (Reduzie­ formieren, die den Umweltschutz unter
rung des Wasser und Energiever­ Einhaltung der lokalen/nationalen Ge­
brauchs, der optischen und akusti­ setze garantieren.
schen Beeinträchtigungen, der in die
Luft und in die Gewässer abgegebe­ Recycling
nen Emissionen, Sortierung und Recy­
cling von Wertstoffen). Ihr Fahrzeug ist zu mindestens 85 %
recycelbar und zu mindestens 95 %
Emissionen verwertbar.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden
Ihr Fahrzeug wurde im Sinne eines ge­ viele Fahrzeuteile aus recyclingfähigen
ringeren Ausstoßes von Treibhausga­ Materialien hergestellt.
sen (CO₂) beim Betrieb entwickelt. So­
mit verbraucht es weniger Kraftstoff Die Materialien und Strukturen wurden
(z. B. verbrauchen Benzinfahrzeuge sorgfältig entwickelt für:
– Entsorgen Sie Verschleißteile und
140 g/km, was 4,2 l/100 km ent­ – eine einfache Entnahme und Wie­
Bauteile, die bei der routinemäßigen
spricht). deraufbereitung dieser Komponenten
Wartung des Fahrzeugs ausgetauscht
Darüber hinaus verfügen die Fahrzeu­ durch Fachbetriebe;
werden, wie z. B. Reifen oder Altöl
ge über Abgasentgiftungssysteme wie – Förderung einer Kreislaufwirtschaft
(leere oder volle Tanks), an dafür vor­
Katalysator, Lambda­Sonde, Aktivkoh­ (Wiederverwendung, Recycling, Rück­
gesehenen Sammelstellen.
lefilter (dieser verhindert die Abgabe gewinnung usw.)
– Verschlissene elektrische und elek­
tronische Bauteile, die ausgetauscht

184 - Anlassen des Motors


UMWELTSCHUTZ
Dies gilt insbesondere für elektrifizierte
Fahrzeugbatterien.
Um die Rohstoffressourcen zu scho­
nen, enthält Ihr Fahrzeug auch viele
Teile aus recycelten Kunststoffen oder
nachwachsenden Materialien.
3

Anlassen des Motors - 185


EMPFEHLUNGEN ZUR WARTUNG UND SCHADSTOFFMINDERUNG
Ihr Fahrzeug erfüllt die 2015 in Kraft nen Originalteile ersetzt, kann sich das gen im Abgasentgiftungssystem des
getretenen Vorschriften zur Verwer­ Abgasverhalten des Fahrzeugs än­ Fahrzeugs.
tung von Altfahrzeugen am Ende ihrer dern. Diese Störungen können zur Freiset­
Nutzlebensdauer. Das Fahrzeug muss von einem Ver­ zung von Schadstoffen und zur Be­
Bestimmte Teile Ihres Fahrzeugs wur­ tragshändler gemäß den Anweisungen schädigung mechanischer Teile führen.
den demnach aus recyclingfähigen im Wartungsplan eingestellt und über­
3 Materialien hergestellt. prüft werden: Er verfügt über die not­ Diese Kontrolllampe auf den
wendige Ausrüstung, um sicherzustel­ Displays und Anzeigen weist auf mög­
Diese Komponenten lassen sich leicht len, dass Ihr Fahrzeug in seinem ur­
ausbauen, um später durch speziali­ liche Störungen im System hin:
sprünglichen Zustand erhalten wird.
sierte Betriebe übernommen und recy­ Sie leuchtet beim Einschalten der Zün­
celt werden zu können. dung auf und erlischt nach Anlassen
Motoreinstellungen des Motors.
Mit seiner Gesamtkonzeption, den Ori­
ginal­Motoreinstellungen und dem ge­ – Zündkerzen: Um ein optimales Ver­ – Wenn sie dauerhaft aufleuchtet,
ringen Kraftstoffbedarf entspricht Ihr hältnis von Kraftstoffverbrauch und wenden Sie sich so bald wie möglich
Fahrzeug den derzeit gültigen gesetzli­ Leistung zu gewährleisten, müssen die an einen Vertragspartner;
chen UmweltschutzVorschriften. Es Spezifikationen der Entwicklungsabtei­ – Falls sie blinkt, verringern Sie die
trägt aktiv zur Reduzierung umwelt­ lung genauestens eingehalten werden. Motordrehzahl soweit, bis die Kontroll­
schädlicher Abgase und zum Energie­ Verwenden Sie daher ausschließlich lampe erlischt. Wenden Sie sich bald­
sparen bei. Das Abgasverhalten und die für Ihr Fahrzeug vorgeschriebenen möglichst an einen Vertragspartner.
der Verbrauch Ihres Fahrzeugs hän­ Zündkerzen und achten Sie auf korrek­
gen jedoch auch von Ihnen ab. Achten ten Elektrodenabstand. Wenden Sie
Sie daher stets auf gute Pflege und sich hierfür an eine Vertragswerkstatt.
korrekte Bedienung des Fahrzeugs. – Zündung und Leerlauf: Es ist kei­
ne Einstellung notwendig.
Wartung – Luftfilter, Kraftstofffilter: Ein ver­
Es wird darauf hingewiesen, dass sich schmutzter Filtereinsatz vermindert die
der Fahrzeughalter bei Nichtbeachtung Leistung. Er muss ausgewechselt wer­
der gesetzlichen Vorschriften im Hin­ den.
blick auf das Abgasverhalten strafbar
macht. Abgasüberwachung
Werden Teile des Motors, der Kraft­ Das Abgasüberwachungssystem dient
stoffund der Auspuffanlage durch an­ der Erkennung von Funktionsstörun­
dere als die vom Hersteller vorgegebe­

186 - Anlassen des Motors


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
Je nach Fahrzeugausführung ergänzt
Energiesparende Fahrweise das Navigationssystem diese Informa­
tionen.
Der Kraftstoff- sowie Energieverbrauch
bei E-Tech Full Hybrid-Versionen wird In der Instrumententafel A oder B
entsprechend der Norm und den ge­
setzlichen Vorgaben geprüft. Je nach Fahrzeug kann die Anzeige
Diese ist für alle Fahrzeughersteller der Informationen der im Multifunkti­ 3
identisch und ermöglicht den Vergleich ons­Display ausgewählten Individuali­
der Fahrzeuge untereinander. sierungseinstellung der Instrumenten­
tafel entsprechend organisiert und an­
Der tatsächliche Verbrauch hängt von gepasst werden.
den Nutzungsbedingungen des Fahr­
zeugs, der Ausstattung und dem Fahr­ Gangwechselanzeige 1
stil ab.
Zur Optimierung des Kraftstoffver­
brauchs beachten Sie bitte die folgen­
Je nach Fahrzeug informiert Sie eine
den Empfehlungen.
Kontrolllampe in der Instrumententafel
Je nach Fahrzeugausführung stehen über den optimalen Zeitpunkt zum
verschiedene Funktionen zur Verfü­ Hoch- oder Zurückschalten, um so den
gung, die dazu beitragen, den Kraft­ Kraftstoffverbrauch zu minimieren:
stoffverbrauch zu senken:
– der Drehzahlmesser; Hochschalten
– die Gangwechselanzeige;
– die Anzeige des Fahrstils;
Zurückschalten
– die Streckenübersicht und die Emp­
fehlungen für eine ECO-Fahrweise Wenn Sie diese Anzeige regelmäßig
über das Multifunktionsdisplay; verfolgen, senken Sie den Kraftstoff­
– Beschleunigungsindikator Eco verbrauch des Fahrzeugs.
– ECO-Modus;
– die „Freilauf“­Funktion;
– die Stop and Start 🡺 160-Funktion;
– der Econometer bei E­Tech Full Hy­
brid-Versionen.

Anlassen des Motors - 187


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
Anzeige des Fahrstils 2 Sie informiert Sie in Echtzeit über Ih­
ren derzeitigen Fahrstil. Sie werden
über die Anzeige 2 informiert.
Je mehr „Blütenblätter” auf der Anzei­
ge 2 zu sehen sind, desto flexibler und
umweltfreundlicher fahren Sie.
3 Wenn Sie diese Anzeige regelmäßig
verfolgen, senken Sie den Energiever­
brauch des Fahrzeugs.
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.

Beschleunigungsanzeige Eco 3
Zeigt in Echtzeit an, ob Sie moderat
oder stark beschleunigen.
Sie werden über die Anzeige 3 infor­
miert:
– Grün: moderate und korrekte Be­
schleunigung;
– Weiß: Beschleunigung ist zu hoch;
– Grau: Beschleunigung ist hoch.
Hinweis: Es ist nicht möglich, zugleich
die Fahrstilanzeige 2 und die Eco­Be­
schleunigungsanzeige 3 einzublen­
den.

188 - Anlassen des Motors


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
Im Multimedia-Display Je höher die Note ist, desto geringer Funktion aktivieren
ist der Kraftstoffverbrauch.
Streckenübersicht Es werden Empfehlungen zum ener­
giesparenden Fahren gegeben, um Ih­
re Leistung zu verbessern.
Das Speichern Ihrer bevorzugten Stre­
cken ermöglicht es, Ihre Leistungen 3
untereinander und mit denen anderer
Nutzer des Fahrzeugs zu vergleichen.
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.

ECO-Modus
Der ECO-Modus ist eine Funktion, die
den Kraftstoffverbrauch optimiert.
Er wirkt sich auf bestimmte Fahraktio­
nen aus (Beschleunigung, Gangwech­
Nach dem Abschalten des Motors kön­ sel, Tempomat, Verzögerung usw.).
nen Sie in der „Streckenübersicht“ im
Die Begrenzung der Beschleunigung
Multimedia-Display 4 alle Informatio­
ermöglicht einen inner­ und außerstäd­
nen zur letzten gefahrenen Strecke ab­
tischen Fahrstil mit geringem Ver­
rufen.
brauch.
Zeigt an:
– Gesamtnote;
– Zwischennote;
– Strecke ohne Kraftstoffverbrauch.
Es wird ein Leistungsindex zwischen 0
und 100 angezeigt, mit der Sie Ihre
Leistung als energiesparender Fahrer
bewerten können.
Je nach Fahrzeug kann die Funktion
wie folgt aktiviert werden:
Anlassen des Motors - 189
EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
– Durch Drücken des Schalters 5 . Leerlauf-Funktion Econometer
– durch Drücken des Schalters 6
Je nach Fahrzeug können Sie bei
🡺 317;
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe in
– vom Multimedia-Display aus (siehe
den Verzögerungsphasen (wenn der
Multimedia-Anweisungen)
Fuß vollständig vom Gaspedal genom­
men wird) in den Leerlauf schalten, um
3 Die Kontrolllampe leuchtet in die Motorbremsung zu verringern und
der Instrumententafel auf, um zu be­ weiterzufahren, ohne zu beschleuni­
stätigen, dass die Funktion aktiviert gen, um Kraftstoff zu sparen
wurde.
Während der Fahrt ist es möglich, den Die Leerlauf-Warnlampe leuch­
ECO-Modus zeitweise zu verlassen, tet auf, wenn die Option „Leerlauf“ in
um optimale Motorleistungen nutzen den Benutzereinstellungen 🡺 129 akti­
zu können. viert ist (ON).
Drücken Sie dazu das Gaspedal zügig Diese Kontrolllampe wird angezeigt,
und vollständig durch. wenn die Funktion aktiviert ist:
Der ECO­Modus wird reaktiviert, so­ – Grau, wenn sich das Fahrzeug nicht (an der Instrumententafel)
bald Sie das Gaspedal loslassen. im Leerlaufmodus befindet
– in Grün oder Weiß (fahrzeugabhän­ Das Econometer zeigt Ihnen in Echt­
Deaktivieren der Funktion gig), wenn sich das Fahrzeug im Frei­ zeit den Energieverbrauch des Fahr­
laufmodus (automatischer Leerlauf) zeugs an.
Je nach Fahrzeug kann die Funktion
wie folgt deaktiviert werden: befindet Blau „Energierückgewinnung” C
Hinweis: An Fahrzeugen mit der Nutzungsbereich
– Durch Drücken des Schalters 5 .
– durch Drücken des Schalters 6 Funktion Multi-Sense 🡺 317 erfolgt die Wenn Sie die Fahrt verlangsamen, in­
🡺 317. Aktivierung/Deaktivierung je nach dem Sie den Fuß vom Gaspedal neh­
Fahrzeugausführung über die Konfigu­ men oder das Bremspedal betätigen,
ration der verschiedenen My Sen­ erzeugt der Elektromotor elektrischen
Die Warnlampe erlischt in der Strom. Die Energie wird zum Abbrem­
se-Modi oder des ECO-Modus.
Instrumententafel, um die Deaktivie­ sen des Fahrzeugs und zum Nachla­
rung zu bestätigen. den der Antriebsbatterie genutzt.
„Energieverbrauch“ D Nutzungsbe­
reich
Die Farbe des Econometers variiert:
190 - Anlassen des Motors
EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
– Grün: Vollelektrischer Modus, die Wärmekomfort – Ein dynamischer Fahrstil mit starken
Antriebsbatterie liefert die für den rein und häufigen Beschleunigungs- und
Ein erhöhter Kraftstoffverbrauch des
elektrischen Antrieb des Fahrzeugs er­ Bremsvorgängen verbraucht im Ver­
Fahrzeugs ist bei Benutzung der Hei­
forderliche Energie; hältnis zur damit gewonnenen Zeit viel
zung (insbesondere bei Außentempe­
– Weiß: Hybrid­Antrieb, die Antriebs­ Kraftstoff.
raturen unter Null) oder der Klimaanla­
batterie und/oder der Verbrennungs­ – Fahren Sie in den unteren Gängen
ge normal.
motor liefern die für den Antrieb des
Fahrzeugs erforderliche Energie.
nicht mit hoher Drehzahl. Fahren Sie
immer im größtmöglichen Gang.
3
Verhalten – Vermeiden Sie heftiges Beschleuni­
– Den Motor nicht bei stehendem gen.
Ob und wie diese Informa­ Fahrzeug warmlaufen lassen, son­ – Bremsen Sie so wenig wie möglich.
tionen angezeigt werden, dern vorsichtig fahren, bis er seine Wenn Sie Hindernisse oder Kurven
richtet sich nach der ausge­ normale Betriebstemperatur erreicht rechtzeitig sehen, brauchen Sie even­
wählten Umgebungseinstellung. hat. tuell nur den Fuß vom Gaspedal zu
– Das Fahren mit hoher Geschwindig­ nehmen.
keit wirkt sich stark auf den Kraft­ – Versuchen Sie nicht, die gleiche Ge­
Empfehlungen zur Fahrweise, stoffverbrauch des Fahrzeugs aus schwindigkeit bergauf beizubehalten,
ECO-Fahrweise bzw. verringert bei E­Tech Full Hy­ geben Sie nicht mehr Gas als auf ebe­
brid-Fahrzeugen die Reichweite des nem Gelände. Versuchen Sie, immer
Fahrzeugs. die gleiche Gaspedalstellung beizube­
– Eine „sportliche“ Fahrweise verrin­ halten.
gert die Reichweite eines E-Tech – Zwischengas oder nochmaliges
Full Hybrid-Fahrzeugs: Entscheiden Gasgeben vor dem Abstellen des Mo­
Sie sich für einen „sanfteren“ Fahr­ tors ist bei heutigen Fahrzeugen nicht
stil. erforderlich.
– Unwetter, überflutete Straßen:
Beispiele (bei konstanter Geschwindig­
keit): Befahren Sie keine
– die Geschwindigkeit von ca. 130 km/ überfluteten Straßen,
h auf 110 km/h zu reduzieren, spart bis wenn das Wasser hö­
zu 20 % Kraftstoff; her als bis zum unte­
– die Geschwindigkeit von ca. 90 km/h ren Felgenrand
auf 80 km/h zu reduzieren, spart bis zu reicht.
10 % Kraftstoff.

Anlassen des Motors - 191


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
– Ein Reifen mit zu niedrigem Luft­ lich ein, wenn die Sichtverhältnisse
Behinderungen des druck erhöht den Kraftstoffverbrauch. dies erfordern („sehen und gesehen
Fahrers – Zur Optimierung des Kraftstoffver­ werden“).
Verwenden Sie auf der brauchs sollten Sie mit dem höchsten – Öffnen Sie vorzugsweise die Frisch­
Fahrerseite ausschließ­ Reifendruck oder dem empfohlenen luftdüsen. Fahren mit offenen Fenstern
Druck (laut Plakette an der Fahrertür) steigert bei 100 km/h den Kraftstoffver­
lich zum Fahrzeug passende
3 fahren 🡺 368. brauch um 4 %.
Fußmatten, die sich an den vorin­ – Nicht konforme Reifen können er­ – Füllen Sie den Kraftstofftank nie bis
stallierten Elementen befestigen höhten Kraftstoffverbrauch bewirken. zum Rand, um ein Überlaufen zu ver­
lassen. Überprüfen Sie diese Be­ meiden.
festigungen regelmäßig. Legen Empfehlungen – Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage
Sie nie mehrere Matten überein­ ohne Regelautomatik sollte die Kli­
ander. maanlage ausgeschaltet werden, so­
Die Pedale könnten dadurch lange sie nicht benötigt wird.
blockiert werden. Tipps zur Reduzierung des Ver­
brauchs und zum Schutz der Um­
welt:
Reifen Wenn das Fahrzeug in der prallen
Sonne abgestellt war, vor dem Starten
den Fahrgastraum lüften, damit die
heiße Luft entweichen kann.
– Entfernen Sie den Dachgepäckträ­
ger, wenn dieser nicht mehr benötigt
wird.
– Nutzen Sie für den Transport sperri­
ger Güter vorzugsweise einen Anhän­
ger.
– Bevorzugt im ECO-Modus fahren. – Verwenden Sie für Fahrten mit
– Stromverbrauch ist gleich Kraftstoff­ Wohnwagen einen zugelassenen Spoi­
verbrauch! Schalten Sie daher alle ler; nicht vergessen, diesen korrekt
elektrischen Geräte aus, wenn sie einzustellen.
nicht mehr benötigt werden. Dennoch: – Vermeiden Sie Fahrten „von Tür zu
Sicherheit hat Vorrang. Schalten Sie Tür“ (kurze Fahrstrecken mit längeren
die Fahrzeugbeleuchtung grundsätz­ Unterbrechungen); der Motor erreicht

192 - Anlassen des Motors


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
dabei niemals seine optimale Betriebs­ Die Kontrolllampe 1 zeigt die bevor­
temperatur. Das ECO Fahrassistenz­ stehende Fahrsituation an.
system ist abonnementba­ Sobald der Fahrer das Gaspedal frei­
ECO-Fahrassistent siert. gibt, wird die Kontrolllampe 2 auf der
Je nach Fahrzeug ermöglicht Ihnen Um das Abonnement zu verwal­ Instrumententafel ausgeblendet. Die
diese Funktion mit abonnementbasier­ ten, lesen Sie bitte die Multime­ Kontrolllampe 1 leuchtet so lange auf
ten Karten eine sparsamere Fahrwei­ dia-Anleitung. der Instrumententafel, bis die Situation 3
se. eintritt.
Bei Annäherung an eine bestimmte Wenn der Fahrer seine Geschwindig­
Fahrsituation (Kreisverkehr, Geschwin­ Funktionsprinzip keit nicht anpasst, werden die Kontroll­
digkeitsbegrenzung usw.) informiert lampen 1 und 2 auf der Instrumenten­
die Funktion den Fahrer über eine An­ tafel weiterhin angezeigt, bis die Situa­
zeige auf der Instrumententafel, wann tion eintritt.
das Gaspedal losgelassen werden
muss. Fahrsituationen
Wenn der Fahrer diese Aktion aus­ Folgende Fahrsituationen werden er­
führt, stoppt das Fahrzeug die Be­ kannt:
schleunigung und begrenzt die Ver­
wendung der Bremsen. Kurven;
Dadurch werden der Kraftstoffver­
brauch und der Verschleiß von Brems­ Geschwindigkeitsbegrenzung;
belägen und Reifen reduziert.
Kreisverkehr;
Aktivieren/Deaktivieren
Wählen Sie in der Umgebung „Fahr­ Maut;
zeug“ das Menü „Fahrhilfen“ und dann Bei Annäherung an eine bestimmte
die Option „ECO Fahrassistenzsys­ Fahrsituation werden die Kontrolllam­
tem“. pen 1 und 2 auf der Instrumententafel Kreuzung mit einem Verkehrs­
angezeigt. schild „Halt. Vorfahrt gewähren“ oder
„Vorfahrt gewähren“.
Die Kontrolllampe 2 fordert den Fahrer
auf, vom Gaspedal zu gehen.

Anlassen des Motors - 193


EMPFEHLUNGEN ZUR FAHRWEISE, ECO-FAHRWEISE
Folgende Situationen kann die
Funktion nicht erkennen:
– Steigungen und Gefälle;
– Kreuzungen ohne ein Verkehrsschild
„Halt. Vorfahrt gewähren“ oder „Vor­
fahrt gewähren“;
3 – Staus.

194 - Anlassen des Motors


WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST
verlust eines oder mehrerer Reifen ei­
ne Warnung aus.
Das System ist an dem Aufkleber 1 im
Fahrzeug zu erkennen.

Funktionsprinzip
3

Dieses System erkennt einen Reifen­


druckverlust der Reifen, indem die Ge­
schwindigkeit der Räder während der
Fahrt gemessen wird.

Die Kontrolllampe 2 leuchtet


durchgehen, um den Fahrer über den
unzureichenden Druck (Reifendruck­
verlust, Reifenpanne ...) zu informie­
ren.

Wenn das Fahrzeug damit ausgestat­


tet ist, gibt dieses System bei Druck­

Anlassen des Motors - 195


WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST
– Nicht korrekt zurückgesetztes Sys­ Zurücksetzverfahren für die Be­
Diese Funktion dient als tem: Reifendruck weicht vom empfoh­ zugswerte für den Reifendruck
zusätzliche Fahrhilfe. lenen Druck ab.
– es wurde eine bedeutende Ände­ Die Reinitialisierung muss erfolgen:
Die Funktion übernimmt
nicht die Aufgaben des rung der Beladung oder der Lastvertei­ – Nach jedem Wiederherstellen oder
lung auf einer Seite des Fahrzeugs Zurücksetzen des Reifendrucks
Fahrers. Sie kann niemals die
3 Wachsamkeit und Verantwortung
vorgenommen;
– sportlicher Fahrstil mit starker Be­
– nach einem Radwechsel;
– Nach einem Reifenwechsel.
des Fahrers ersetzen. Überprüfen schleunigung; Der Reifendruck muss der jeweiligen
Sie in monatlichen Abständen den – Fahren auf schneebedeckter oder Nutzung des Fahrzeugs entsprechen
Reifendruck, einschließlich den glatter Fahrbahn; (unbeladen, beladen, Fahrt auf der Au­
des Reserverads. – Fahren mit Schneeketten; tobahn...). Die vorgeschriebenen Rei­
– einseitige Montage eines neuen Rei­ fendrücke müssen unbedingt eingehal­
fens; ten werden (gilt auch für das Reserve­
Funktionsbedingungen – Montage von Reifen, welche nicht rad). Kontrollieren Sie diese mindes­
den Vorgaben des Hersteller­Netzwer­ tens einmal pro Monat und vor jeder
Um bei einem Reifendruckverlust eine kes entsprechen. längeren Fahrt (siehe Aufkleber an der
zuverlässige Warnung abzugeben,
Fahrertür 🡺 368).
muss das System auf einen Reifen­
druck zurückgesetzt werden, welcher Der Reifendruck muss vor
dem auf dem Reifendruck-Aufkleber Beginn des Rücksetzens
🡺 368 angegebenen Reifendruck ent­ geprüft werden. Das Sys­
spricht (Referenzwerte).
tem gibt keine Warnung aus,
Das Zurücksetzen muss immer wenn der Druck nicht dem emp­
nach der Überprüfung des Reifen­
fohlenen Druck entspricht.
drucks aller vier Reifen in kaltem
Zustand durchgeführt werden.
In folgenden Situationen kann es sein,
dass das System verspätet reagiert Es kann sein, dass der
oder nicht richtig funktioniert: plötzliche Druckverlust ei­
– das System wurde nach dem Auffül­ nes Reifens (Platzen eines
len des Luftdrucks oder sonstigen Ar­ Reifens...) nicht sofort vom Sys­
beiten an den Rädern nicht reinitiali­ tem erkannt wird.
siert;

196 - Anlassen des Motors


WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST
drücken, um in den Bereich 7 der In­
strumententafel zu gelangen.
– Bei Fahrzeugen mit einer Instrumen­
tentafel vom Typ B so oft auf den
Schalter 6 drücken, bis Sie zur Regis­

terkarte „Vehicle” gelangen. 3


– kurz den Schalter 3 oder 4 drücken,
um an den Befehl „Reifendruck zu­
rücksetzen ­ drücken und halten” zu
gelangen,
– Drücken und halten Sie den Schalter
5 OK gedrückt, um die Rückstellung
zu starten.
Halten Sie den Schalter 5 gedrückt,
bis die Meldung „Vorgang abgeschlos­
sen” angezeigt wird. Jetzt kann die
Fahrt fortgesetzt oder angetreten wer­
den.

Wenn das Fahrzeug mit ei­


nem Navigationssystem
ausgestattet ist, kann der
Rücksetzvorgang auch über das
Multimedia-Display durchgeführt
werden. Siehe hierzu die Bedie­
nungsanleitung für die Ausstat­
tung.

Zündung ein, Fahrzeug steht:


– Bei Fahrzeugen mit einer Instrumen­
tentafel vom Typ A auf den Schalter 6
Anlassen des Motors - 197
WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST

Meldungsanzeige
Diese Tabelle zeigt die möglichen Meldungen im Zusammenhang mit dem Zurücksetzen der Reifendrucküberwachung.
Trittleiter Meldungen Interpretationen

3 - Reifendruck im Stand initialis. Die Meldung wird während der Fahrt angezeigt.
Um den Druck der vier Reifen zurückzusetzen,
muss das Fahrzeug gestoppt werden.
1 Reifendruck init langer Druck Um den Druck der vier Reifen bei gestopptem
Fahrzeug zurückzusetzen, den Rücksetzvorgang
einleiten; hierzu den Schalter 5 OK drücken und
gedrückt halten, bis die Meldung „Wenn Druck ok
gedrückt halten“ angezeigt wird.
2 Wenn Druck ok gedrückt halten Die Meldung blinkt. Dies ist eine Erinnerung dar­
an, dass der Druck auf die auf dem Reifendru­
cketikett 🡺 368 empfohlenen Referenzwerte ein­
gestellt werden muss. Halten Sie den Schalter 5
OK gedrückt, um die Anfrage zur Reinitialisierung
zu bestätigen, bis die Meldung „Arbeitsgang be­
endet“ erscheint.
3 Arbeitsgang beendet Der Rücksetzvorgang wurde erfolgreich durchge­
führt. Jetzt kann die Fahrt fortgesetzt oder ange­
treten werden.

198 - Anlassen des Motors


WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST
und die Reinitialisierung des Reifen­ scheinen, wenn das System ein Pro­
Anpassung des Reifendrucks druck-Referenzwerts initialisieren. blem mit dem Reifendruck feststellt.
Der Druck der vier Reifen muss in Die Informationen an der Instrumen­
kaltem Zustand eingestellt werden
Gaspatrone zur Reifenreparatur tentafel signalisieren mögliche Pro­
(siehe Aufkleber am Rand der Fahrer­ und Mobilitätsset bleme mit dem Reifendruck (z. B.
tür). Verwenden Sie nur vom Hersteller unzureichender Reifendruck oder
Ist eine Messung bei kalten Reifen empfohlenes Equipment. Andernfalls Reifenpanne). 3
nicht möglich, den Reifendruck um besteht die Gefahr, dass das System
0,2 bis 0,3 bar (3 psi) gegenüber verspätet reagiert oder nicht richtig
dem Sollwert erhöhen. funktioniert 🡺 369. Korrigieren Sie
nach Verwendung des Reifenfüllsets
Niemals Luft aus einem warmen
den Reifendruck, und starten Sie das
Reifen ablassen.
Zurücksetzen des Referenzwerts des
Starten Sie nach jedem Nachfüllen Reifendrucks.
oder Korrigieren des Reifendrucks die
Reinitialisierung des Reifendruck­Re­ Reifendruckprobleme
ferenzwerts.

Wechsel der Räder/Reifen


Verwenden Sie nur vom Hersteller ge­
nehmigte Geräte, da ansonsten die
Gefahr besteht, dass das System zu
spät aktiviert oder inkorrekt betrieben
wird🡺 366.
Korrigieren Sie nach jedem Rad­/Rei­
fenwechsel den Reifendruck und star­
ten Sie die Reinitialisierung des Be­
zugswerts des Reifendrucks.

Reserverad
Bei entsprechender Ausstattung des
Fahrzeugs den Reifendruck korrigieren Die Tabelle listet die Warnmeldungen
auf, die in der Instrumententafel 8 er­
Anlassen des Motors - 199
WARNUNG REIFENDRUCKVERLUST

Tabelle der Fehlermeldungen


Kontrolllampen Meldungen Interpretationen
Dies zeigt an, dass ein unzureichender Reifen­
druck oder eine Reifenpanne festgestellt wurde.
3 Reifen aufpumpen und initial. Den Druck der vier Reifen in kaltem Zustand
leuchtet auf überprüfen und einstellen, und das System zu­
rücksetzen.

Dies zeigt an, dass das Zurücksetzen fehlge­


schlagen ist. Den Reifendruck vor erneuter Initiie­
Reifendruck jus- tieren und init.
blinkt und bleibt anschließend dau­ rung des Rücksetzvorgangs kontrollieren und
erhaft an einstellen.

blinkt und leuchtet anschließend Dies weist auf eine Störung im System hin. Wen­
TPW prüfen
dauerhaft zusammen mit der Warn­ den Sie sich an einen Vertragspartner.

lampe

Dies zeigt an, dass am Fahrzeug ein Reserverad


montiert ist, dessen Größe sich von der der an­
deren Räder unterscheidet. Das System bleibt
TPW nicht vorhanden solange nicht verfügbar, bis ein Rad montiert
blinkt und bleibt anschließend dau­ wurde, dessen Größe der der anderen Räder
erhaft an entspricht, und der Rücksetzvorgang durchge­
führt wurde.

200 - Anlassen des Motors


FAHRSICHERHEITS- UND ASSISTENZSYSTEME
Je nach Fahrzeug können sie Folgen­ das System eine Optimierung der
des umfassen: Diese Funktionen dienen Bremswege, insbesondere bei gerin­
als zusätzliche Hilfen in ger Bodenhaftung (nasse Fahrbahn
– ein Antiblockiersystem (ABS); …).
– elektronisches Stabilitätspro­ kritischen Fahrsituatio­
gramm (ESC) mit Untersteuerungs­ nen, um das Verhalten Bremsvorgänge im Regelbereich des
kontrolle und Antriebsschlupfrege­ des Fahrzeugs an die Fahrweise ABS erkennt der Fahrer am Pulsieren
lung; anzupassen. des Bremspedals, welches auf die 3
– den Bremsassistenten; wechselnden Veränderungen des
Diese Funktionen übernehmen
– Multikollissionsbremse; Bremsdruckes zurückzuführen ist. Das
nicht die Aufgaben des Fahrers. ABS kann jedoch keinesfalls die „phy­
– Bremssystem mit Energierückge­
Sie erweitern nicht die Möglich­ sikalische” Bremsleistung verbessern,
winnung;
– die Berganfahrhilfe. keiten des Fahrzeugs und sol­ die von der jeweiligen Bodenhaftung
len nicht zu einer schnelleren der Reifen abhängt. Die gewohnten
Fahrweise verleiten. Diese Vorsichtsmaßnahmen müssen folglich
Funktionen können daher niemals unbedingt eingehalten werden (Ab­
die Wachsamkeit und die Verant­ stand zum vorausfahrenden Fahrzeug
usw.).
wortung des Fahrers beim Führen
des Fahrzeugs ersetzen (der Fah­
rer muss während der Fahrt im­ In Notsituationen kann eine
mer auf plötzliche Gefahrensitua­ Vollbremsung vorgenom­
tionen gefasst sein). men werden. Eine „Stotter­
bremsung“ zur Erhaltung der
Lenkfähigkeit erübrigt sich. Das
Antiblockiersystem (ABS) ABS reguliert die Leistung der
Bei einer starken Bremsung verhindert Bremsanlage.
das ABS ein Blockieren der Räder und
trägt dadurch dazu bei, einen mög­
lichst kurzen Bremsweg zu erzielen Funktionsstörungen:
und die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs – Auf den Displays und Anzeigen
zu erhalten.
Unter diesen Bedingungen sind wäh­ leuchten und je nach
rend der Bremsung auch Ausweichma­ Fahrzeugausführung die Meldungen
növer möglich. Außerdem ermöglicht „ABS prüfen“, „Bremsanlage prüfen“
Anlassen des Motors - 201
FAHRSICHERHEITS- UND ASSISTENZSYSTEME
und „ESC prüfen“, um anzuzeigen, Dieses System hilft Ihnen, in kritischen Über die Sensoren misst und ver­
dass ABS, ESC und Notbremsassis­ Fahrsituationen die Kontrolle über das gleicht das System ständig die Ge­
tent sind deaktiviert sind. Das Brem­ Fahrzeug zu behalten (plötzliche Aus­ schwindigkeit der Antriebsräder und
sen ist weiterhin möglich; weichmanöver, Verlust der Reifenhaf­ erkennt, wenn diese durchdrehen.
– Auf den Displays und Anzeigen tung in Kurven...). Wenn ein Rad durchzudrehen droht,
Funktionsprinzip wird es vom System solange ge­
3 leuchten , , und
Ein Sensor am Lenkrad erkennt die
bremst, bis die Antriebsleistung der
Haftung des Rads angepasst ist.
zusammen mit der Meldung gewünschte Fahrtrichtung.
Das System greift auch ein, um die
„Störung in der Bremsanlage“ auf, um Andere im Fahrzeug verteilte Senso­ Motordrehzahl an die Haftung der Rä­
auf eine Störung in der Bremsanla­ ren messen die tatsächliche Fahrtrich­ der anzugleichen, und zwar unabhän­
ge hinzuweisen. tung. gig von der Betätigung des Gaspedals.
Wenden Sie sich in beiden Fällen an Das System vergleicht die gewünschte In bestimmten Situationen (beim Fah­
einen Vertragspartner. mit der tatsächlichen Fahrtrichtung und ren auf sehr weichem Boden wie
korrigiert Letztere falls erforderlich Schnee oder Schlamm oder beim Fah­
durch Abbremsen bestimmter Räder ren mit Schneeketten) reduziert das
Die Bremssysteme sind und/oder Anpassung der Motorleis­ System gegebenenfalls die Motorleis­
eingeschränkt funktions­ tung. Wenn das System anspricht, tung, um ein Durchdrehen der Räder
tüchtig. Scharfe Brems­ zu verhindern.
manöver sind gefähr­ blinkt die Kontrolllampe in der
Instrumententafel. Funktionsstörungen
lich. Halten Sie umgehend, d. h.
Untersteuerungskontrolle (USK) Erkennt das System eine Funktions­
sobald es die Verkehrssituation störung, leuchten auf den Displays und
zulässt, an. Wenden Sie sich an Diese Funktion optimiert das ESC Anzeigen die Meldung „ESC prüfen“
einen Vertragspartner. (Elektronisches Stabilitätsprogramm)
im Falle starker Untersteuerung (Haf­ und die Kontrolllampen und
tungsverlust der Vorderräder).
Elektronisches Stabilitätspro­ Antriebsschlupfregelung auf. In diesem Fall sind ESC
gramm (ESP) mit Untersteue­ Das System verhindert das Durchdre­ und die Antriebsschlupfregelung deak­
rungskontrolle und Antriebs­ hen der Antriebsräder und kontrolliert tiviert.
schlupfregelung das Fahrzeug beim Anfahren, Be­ Wenden Sie sich an einen Vertrags­
schleunigen bzw. Bremsen. partner.
Elektronisches Stabilitätsprogramm
ESC Funktionsprinzip

202 - Anlassen des Motors


FAHRSICHERHEITS- UND ASSISTENZSYSTEME
Bremsassistent Erkennt das System eine Funktions­ größer ist als die von der Funktion
störung, leuchtet auf den Displays und ausgelöste automatische Bremsung.
Es handelt sich hierbei um ein Zusatz­ Anzeigen die Meldung „Bremsanlage
system zum ABS, das zur Verringe­ Hinweis: Multikollisionsbremse setzt
prüfen“ zusammen mit der Kontrolllam­ ordnungsgemäße Funktion des
rung der Bremswege des Fahrzeugs
beiträgt. Bremssystems voraus.
pe .
Funktionsprinzip
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ Funktionsstörungen 3
Das System ermöglicht die Feststel­ partner.
lung einer Notbremsung. In einem sol­ Wenn das System eine Funktionsstö­
chen Fall entwickelt die Bremsanlage rung registriert, erscheint die Meldung
Multikollisionsbremse „Nach Aufprall prüfen“ an der Instru­
sofort maximale Leistung und löst ge­
gebenenfalls das ABS aus. Die Multikollisionsbremse verringert mententafel und die Kontrolllampe
das Risiko eines weiteren Aufpralls
Die ABS-Bremsung erfolgt, solange leuchtet auf.
nach einem Unfall, indem sie das
das Bremspedal betätigt wird.
Fahrzeug vorübergehend zum Still­ Dann ist die Funktion deaktiviert. Wen­
Die Bremslichter leuchten auf. stand bringt. den Sie sich an einen Vertragspartner.
Je nach Fahrzeug können diese bei
starker Bremsverzögerung blinken. Funktionsprinzip Bremssystem mit Energierück­
Bremsautomatik Wenn das Airbagsystem einen Aufprall gewinnung
Bei einem schnellen Loslassen des erkennt, werden die Gurtstraffer oder Beim Bremsen kann das Bremssystem
Fahrpedals greift das System (je nach Airbags ausgelöst 🡺 71 und die Funkti­ mit Energierückgewinnung die durch
Fahrzeug) sofort ein und bremst auto­ on „Multikollisionsbremse“ aktiviert das das Abbremsen des Fahrzeugs ent­
matisch, um den Bremsweg zu verkür­ elektronische Stabilitätsprogramm standene Energie in elektrische Ener­
zen. (ESC), um das Fahrzeug abzubrem­ gie umwandeln.
Sonderfälle sen.
Dies lädt die Antriebsbatterie und er­
Bei Verwendung des Tempomaten: Die Multikollisionsbremse ist während höht die Reichweite des Fahrzeugs.
dieser Maßnahme deaktiviert, wenn:
– wenn Sie das Fahrpedal benutzen,
kann das System eine Bremsung aus­ – der Fahrer das Gaspedal fest durch­ Funktionsstörungen
lösen, wenn Sie das Pedal loslassen; drückt;
– Wenn Sie das Gaspedal nicht ver­ und/oder – leuchtet in der Instrumen­
wenden, wird das System nicht ausge­ – die vom Fahrer durch Betätigung tentafel, begleitet von der Meldung
löst. des Bremspedals erzeugte Bremskraft „Bremssystem prüfen“: Die Bremsun­
Funktionsstörungen terstützung ist noch in Betrieb.

Anlassen des Motors - 203


FAHRSICHERHEITS- UND ASSISTENZSYSTEME
Unter diesen Bedingungen kann das rückrollen des Fahrzeugs, indem die
Gefühl beim Treten des Bremspedals Bremsen automatisch angezogen wer­ Die Berganfahrhilfe kann
anders sein. den, wenn der Fahrer den Fuß vom nicht vollständig verhin­
Es wird empfohlen, stark und gleich­ Bremspedal nimmt, um das Gaspedal dern, dass das Fahrzeug
mäßig auf das Pedal zu treten. zu betätigen. zurückrollt (an einem ex­
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ Funktionsweise des Systems trem steilen Berg ...).
3 partner. Es funktioniert nur, wenn ein Gang ein­ Das Fahrer kann stets das
gelegt ist (Position nicht N oder P bei Bremspedal betätigen und auf
– leuchtet in der Instrumen­ Automatikgetrieben) und das Fahrzeug diese Weise ein Zurückrollen des
tentafel auf, begleitet von der Meldung völlig still steht (Bremspedal ist betä­
Fahrzeugs verhindern.
„Störung Bremssystem“:Dies zeigt ei­ tigt).
Der Berganfahrassistent sollte
ne Störung des Bremssystems an. Das System hält das Fahrzeug für ca. nicht für längere Stopps verwen­
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ 2 Sekunden fest. Anschließend lösen
sich die Bremsen allmählich und das det werden: Benutzen Sie das
partner.
Fahrzeug beginnt entsprechend der Bremspedal.
Neigung zu rollen. Diese Funktion ist nicht dafür aus­
Zu Ihrer eigenen Sicher­ gelegt, das Fahrzeug dauerhaft
heit müssen Sie beim gegen Wegrollen zu sichern.
Aufleuchten der Warn­ Benutzen Sie gegebenenfalls das
Bremspedal, um das Fahrzeug
lampe unter anzuhalten.
Berücksichtigung der Verkehrssi­ Der Fahrer muss bei glattem Un­
tuation sofort anhalten. Stellen tergrund oder geringer Bodenhaf­
Sie den Motor ab und starten Sie tung besonders wachsam sein.
ihn nicht erneut. Wenden Sie sich Gefahr schwerer Verletzungen!
an einen Vertragspartner.

Berganfahrhilfe
Das System unterstützt den Fahrer
beim Anfahren am Berg, je nach Grad
der Steigung. Es verhindert ein Zu­

204 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– Akustische Warnmeldung Geschwin­ Um zum Modus „Alles ein“ zurückzu­
Meine Sicherheitseinstellungen digkeitsüberschreitung🡺 239; kehren, drücken Sie einmal die Taste
– Spurhalteassistent🡺 206; 1 . die Kontrollleuchte der Taste 1
Über die Funktion „My Safety“ können – Warnung zur Wachsamkeit des Fah­ leuchtet auf.
mehrere Fahrhilfefunktionen gleichzei­ rers 🡺 237
tig deaktiviert oder aktiviert werden. – Notfall-Spurhalteassistent 🡺 213
Je nach Fahrzeugausführung können
Sie die Funktion „My Safety“ über das
Bei aktiviertem Modus „Alles ein“: Die Die Warnmeldungen wer­
den unter Berücksichtigung
3
Kontrollleuchte an der Taste 1 leuchtet
Multimedia-Display durch die Auswahl auf und die Meldung „My Safety All ON der verstrichenen Zeit seit
der abzuschaltenden Fahrhilfefunktio­ ausgewählt“ wird auf den Displays und dem letzten Abstellen des Motors
nen als Gruppe konfigurieren. Anzeigen eingeblendet, um dies zu be­ erneut aktiviert:
stätigen. Die im Modus verfügbaren
Maßnahme Fahrassistenzsysteme sind aktiviert. – wenn das Fahrzeug entriegelt
ist;
„Individueller“ Modus oder
Über diesen Modus können Sie be­ – wenn eine Tür geöffnet ist;
stimmte im Modus „Alles ein“ verfüg­ oder
bare Fahrhilfen deaktivieren oder
wieder aktivieren, die zuvor über die – wenn der Motor erneut gestar­
Einstellung „MY SAFETY PERSO“ tet wird.
konfiguriert wurden.
Drücken Sie bei eingeschalteter Zün­
dung zweimal kurz hintereinander den
Schalter 1 . Nach erstmaligem Drücken
wird die Meldung „Für 'Meine Sicher­
heitsanpassung konfigurieren' erneut
drücken“ auf den Displays und Anzei­
gen eingeblendet. Beim zweiten Drü­
cken erlischt die Warnlampe auf dem
Modus „Alles ein“ Schalter 1 . Der „Individuelle“ Modus
je nach Fahrzeugausführung sind die ist aktiviert. In der Instrumententafel
Funktionen und Konfigurationen der erscheint die Meldung „My Safety Per­
Fahrassistenz wie folgt: so ausgewählt“.

Anlassen des Motors - 205


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Konfiguration des Modus „Persön­ Spurhalteassistent – führt eine Korrektur der Fahrzeug­
lich“ lenkung aus.

Im Multimedia-Display 2
Sie können die Kontrolle
über das Fahrzeug jeder­
3 zeit wieder übernehmen,
indem Sie das Lenkrad betätigen.

Einbauort von Kamera 1


Darauf achten, dass die Windschutz­
scheibe frei (von Schmutz, Schlamm,
Schnee, Beschlag usw.) ist.

Diese Funktion dient als


Anhand der Informationen der Kamera zusätzliche Fahrhilfe.
1 löst die Funktion beim Überfahren
Diese Funktion ersetzt
einer durchgezogenen oder unterbro­
Informationen zum Aufrufen der Ein­ chenen Linie oder bei Annäherung an keinesfalls die Wach­
stellungen finden Sie in den Multime­ den Straßenrand (Spurtrenner, Leit­ samkeit und Verantwortung des
dia-Anweisungen. planke, Gehweg, Böschung usw.) eine Fahrers, welcher stets die Kon­
Korrektur der Fahrzeuglenkung aus, trolle über sein Fahrzeug behal­
ohne Aktivierung der Fahrtrichtungsan­ ten muss.
zeiger.
Je nach Einstellung wird beim Über­
queren einer gestrichelten Linie ohne
Aktivierung der Fahrtrichtungsanzeiger
macht die Funktion Folgendes:
– warnt den Fahrer ohne Korrektur­
maßnahmen am Lenksystem;
oder

206 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Aktivieren/Deaktivieren Über den „Meine Sicherheit“­ Maßnahme
Schalter 3
Im Multimedia-Display 2

Wenn die Funktion aktiviert ist, werden


– Um die Funktion zu deaktivieren,
Weitere Informationen entnehmen Sie wenn sie im Modus „Benutzerdefiniert“ in der Instrumententafel und
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­ der Funktion „Meine Sicherheit“
tung. 🡺 205deaktiviert wurde, drücken Sie sowie die linken und rechten
den Schalter 3 zweimal. Auf den Dis­ Fahrspurlinien 4 grau angezeigt.
plays und Anzeigen wird die Warnlam­ Die Funktion warnt oder greift ein,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
pe gelb eingeblendet.
– Um die Funktion zu reaktivieren, über ca. 65 km/h steigt und die -
drücken Sie den Schalter 3 einmal.
oder die -Warnleuchte und die
Die Warnlampe erscheint an der linken oder rechten Linienanzeigen 4
Instrumententafel. weiß angezeigt werden.
Die Funktion ist in Betrieb, wenn
das Fahrzeug

Anlassen des Motors - 207


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– sich einem Straßenrand nähert, oh­ In diesem Fall warnt die Funktion den der Fahrer die Kontrolle über das
ne den Blinker zu aktivieren; Fahrer: Fahrzeug wiedererlangt hat.
– eine durchgehende Linie ohne Betä­ – durch eine Vibration am Lenkrad;
tigung der Blinker überquert;
– eine gestrichelte Linie überquert, oh­ und Sie können die Richtungs­
ne die Blinker zu aktivieren, wenn die korrektur jederzeit durch
– die Warnlampe oder
3 Einstellung „Operationen auf gestri­
chelten Linien“ ausgewählt ist. und die Anzeige 4 auf der Seite der
Bewegen des Lenkrads un­
terbrechen.
überquerten Linie wird in der Instru­
In diesen Fällen
mententafel in rot angezeigt.
– löst die Funktion eine Maßnahme an
Hinweis: Die Funktion erlaubt das Fahrzeug mit „Active driver assist“­
der Lenkung aus, um den Kurs des
leichte Schneiden von Kurven. System
Fahrzeugs zu korrigieren;
Sonderfälle Wenn die „Spurhaltefunktion“ gleich­
– wird die Warnlampe oder zeitig mit der Funktion „Spurhalteassis­
„Kontrolle behal.“ Warnung tent“ aktiviert ist, ändert sich die Anzei­
und die Anzeige 4 auf der Seite – Wenn das System in Betrieb ist und ge der Kontrolllampe wie folgt:
der überquerten Linie in der Instru­ keine Aktivität des Fahrers am Lenkrad
mententafel in gelb angezeigt. – Die „Spurhaltefunktion“ ist in Betrieb:
erkennt, erscheint die Meldung „Kon­
Wenn der korrigierende Eingriff auf trolle behal.” in der Instrumententafel, Die grüne Warnlampe ersetzt
das Lenksystem nicht ausreicht, leuch­ begleitet von einem akustischen Signal die weiße oder graue Warnlampe
und, je nach Fahrzeugausführung,
tet die Warnlampe oder oder in der Instrumenten­
auf und die Anzeige 4 auf der Seite leuchtet die Warnleuchte rot auf, tafel. So werden Sie vorrangig über
der überquerten Linie wird in der In­ bis der Fahrer die Kontrolle über das den Status der „Spurhaltefunktion“ in­
strumententafel in rot angezeigt; Fahrzeug übernommen hat. formiert;
gleichzeitig vibriert das Lenkrad. – War das System zu lange in Betrieb, – die „Spurhaltefunktion“ ist auf Stand­
Wenn die Einstellung „Operationen auf wird in der Instrumententafel die Mel­ by geschaltet und die „Spurwechsel­
gestrichelten Linien“ nicht ausgewählt dung „Kontrolle behal.“ angezeigt, be­ warnung“ ist weder bereit noch in Be­
ist, schlägt die Funktion Alarm, gleitet von einem Signalton und, je
wenn das Fahrzeug eine gestrichelte nach Fahrzeug, von der Warnleuchte trieb: Die graue Warnlampe er­
Linie überquert, ohne die Blinker zu setzt die weiße oder graue Warnlampe
aktivieren, und sich kein Straßenrand in Rot, sowie der Anzeige 4 auf
nahe genug an der Linie befindet. der Seite der betreffenden Linie, bis oder in der Instrumenten­
tafel. So werden Sie vorrangig über

208 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
den Status der „Spurhaltefunktion“ in­ – die Fahrzeuggeschwindigkeit je – eine Anhängerkupplung ist elektrisch
formiert; nach Fahrzeugausführung mehr als et­ mit der Steckdose der Anhängerkupp­
– die „Spurhaltefunktion“ ist auf Stand­ wa 160 km/h oder 180 km/h, beträgt; lung verbunden;
by geschaltet, während die „Spurwech­ – Änderung der Fahrspurbreite;
selwarnung“ bereit oder in Betrieb ist: – Funktion der elektronischen Stabili­ – die Kontrolllampe angezeigt
tätskontrolle (ESC); wird.
Die Warnlampe oder in
der Instrumententafel leuchtet rot oder
– Betrieb des Antiblockiersystems;
– Auslösen des aktiven Notbremssys­
Wenn die Funktion deaktiviert ist, wird 3
gelb auf. So werden Sie vorrangig tems; die Warnlampe an den Displays
über den Status der Funktion „Spurhal­ – Eingriff einer weiteren Funktion, die und Anzeigen gelb.
teassistent“ informiert. das Lenksystem steuert, wie z. B. der
In jedem Fall sind Sie jederzeit über „Spurhaltefunktion“. Einstellungen
den Status der Funktion informiert, Wenn die Funktion nicht verfügbar ist,
wenn diese das Lenksystem Ihres
Fahrzeugs steuert. Es werden immer leuchten die Warnlampe oder
die nützlichsten Informationen ange­
zeigt. und die linke und rechte Linien­
anzeigen 4 auf den Displays und An­
Funktion vorübergehend deakti­ zeigen grau.
viert/nicht verfügbar Wenn die Frontkamera verdeckt ist,
Das System ist vorübergehend nicht wird die Meldung „Frontkamera ohne
verfügbar oder deaktiviert: Sicht“ auf der Instrumententafel ange­
– die Markierung wurde sehr schnell zeigt Reinigen Sie den Bereich, in dem
überschritten; sich die Sensoren befinden
– fortlaufendes Fahren auf einer Linie;
– ungefähr vier Sekunden nach einem Automatische Deaktivierung
Spurwechsel; Die Funktion wird unter folgenden Um­
– enge Kurven ständen automatisch deaktiviert:
– beeinträchtigte Sicht – Die elektronische Stabilitätskontrolle
– einer der Blinker ist aktiviert; (ESC) ist deaktiviert oder gestört;
– Aktivieren der Warnblinkanlage; – das Antiblockiersystem funktioniert
– Einlegen des Rückwärtsgangs; nicht richtig;
– starke Beschleunigung;

Anlassen des Motors - 209


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
ohne die Fahrbahn des Fahrzeugs oder
zu korrigieren. – « Fahrassistenz- systeme prüfen ».
– „Vibration“: die Lenkradvibration für Wenden Sie sich an einen Vertrags­
die Funktion „Spurhalteassistent“ ein­ partner.
stellen;
– „Erwartete Fahrspurausfahrt“: Emp­
3 findlichkeit für die Erfassung von Fahr­
spurmarkierungen einstellen. Wählen
Sie hierzu:
– „Spät“: Linie wird beim Über­
schreiten erkannt;
– „Standard“: Linie beim Annähern
erkannt;
– „Früh“ Markierung wird in der Nä­
he erkannt.
Informationen zu den Funktionseinstel­ Weitere Informationen entnehmen Sie
lungen 2 im Multimedia-Display finden bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
Sie in der Bedienungsanleitung des tung.
Multimediasystems:
– „Operationen auf gestrichelten Lini­ Funktionsstörungen
en“: Wählen Sie mit dieser Einstellung Wenn das System eine Betriebsstö­
die Reaktion der Funktion aus, wenn rung erkennt, leuchten die linke und
das Fahrzeug eine gestrichelte Linie rechte Fahrspurmarkierung sowie die
überquert, ohne die Blinker zu aktivie­
ren: Kontrolllampe auf den Displays
– ausgewählte Einstellung: Die und Anzeigen gelb.
Funktion kann eine Maßnahme an
In einigen Fällen werden sie von der
der Lenkung auslösen, um den Kurs
folgenden Meldung begleitet:
des Fahrzeugs zu korrigieren;
– Einstellung nicht gewählt: Die – « Fahrassistenzsy- steme n. vorhan.
Funktion kann den Fahrer durch ei­ »;
ne Vibration am Lenkrad warnen, oder
– « Frontkamera prüfen » ;

210 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
Arbeiten/Reparaturen des Systems 3
– Durch die Kollision des Fahrzeugs mit einem Hindernis kann die Kameraausrichtung verstellt und demzufolge deren
Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe) im Einbaubereich der Kamera müssen
fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Einige Bedingungen können die Maßnahmen des Systems stören oder beschädigen, wie z. B.:
– Windschutzscheibe verdeckt (durch Schmutz, Eis, Schnee, Kondenswasser usw.);
– eine komplexe Umgebung (Tunnel, etc.);
– schlechte Witterungsbedingungen (Schnee, Regen, Hagel, Glatteis usw.),
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– die Fahrbahnmarkierungen sind unregelmäßig oder schwer zu erkennen (z. B. teilweise verblichen, zu großer Abstand,
unebene Fahrbahnoberfläche ...);
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– die Straße ist schmal, kurvenreich oder hügelig (enge Kurven usw.);
– nahes Auffahren auf ein Fahrzeug in derselben Spur
In diesem Fall kann der „Spurhalteassistent“ falsch oder gar nicht aktiviert werden.
Es besteht die Möglichkeit, dass der Fahrzeugkurs falsch oder nicht korrigiert wird.
Deaktivieren der Funktion
Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– der Bereich der Kamera (an der Frontscheibe oder am Innenspiegel) beschädigt ist
– die Fahrbahn glatt oder rutschig ist (Schnee, Glatteis, Aquaplaning, Rollsplitt usw.);
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);

A n l a s s e n d e s M o t o r s - 2 11
ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– die Frontscheibe ist gerissen oder verzogen (Scheibenreparaturen in diesem Bereich nicht selbst durchführen, sondern
von einem Vertragspartner durchführen lassen);
– das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht
– das Fahrzeug in einen Bereich mit mehreren Oberflächenmarkierungen (z. B. in eine Baustelle) einfährt

212 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Unter Verwendung von Informationen
Notfall-Spurhalteassistent von Radar 2 und Kamera 1 löst die Dieses System bietet ei­
Funktion bei der Gefahr einer Kollision ne zusätzliche Fahrhilfe.
mit einem auf der angrenzenden Fahr­ Dieses System ersetzt
spur entgegenkommenden Fahrzeug keinesfalls die Wach­
eine Korrektur der Fahrzeuglenkung
samkeit und Verantwortung des
aus, ohne dass die Blinker aktiviert
wurden. Fahrers, welcher stets die Kon­ 3
trolle über sein Fahrzeug behal­
Je nach Fahrzeug löst die Funktion un­
ter Verwendung von Informationen von ten muss.
Radarsensoren 3 und Kamera 1 bei
der Gefahr einer Kollision mit einem
Fahrzeug, das mit der gleichen oder Einbauort der Kamera 1
einer höheren Geschwindigkeit unter­ Darauf achten, dass die Frontscheibe
wegs ist, eine Korrektur der Fahrzeug­ frei (von Schmutz, Schlamm, Schnee,
lenkung aus, wenn es sich im Erfas­ Beschlag usw.) ist.
sungsbereich der hinteren Radarsen­
soren befindet. Einbauort des vorderen Radars 2
Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­
Sie können die Kontrolle reich nicht verdeckt wird (Schmutz,
über das Fahrzeug jeder­ Schlamm, Schnee, ein schlecht mon­
tiertes/angebrachtes vorderes Num­
zeit wieder übernehmen,
mernschild), beeinträchtigt, verändert
indem Sie das Lenkrad betätigen. (einschließlich Lackierung) oder durch
Zubehörteile verdeckt wird, die an der
Vorderseite des Fahrzeugs angebracht
sind (am vorderen Stoßfänger, Logo
usw.)

Einbauort der seitlichen Radarsen­


soren 3
Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­
reich nicht blockiert (durch Schmutz,

Anlassen des Motors - 213


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Schlamm, Schnee usw.), beeinträchtigt Erkennung eines entgegenkom­
oder verändert ist (einschließlich La­ menden Fahrzeugs
ckierung usw.).

Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­


on
3 Über den „Meine Sicherheit“­Schal­
ter A

Weitere Informationen entnehmen Sie


bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.

Drücken Sie den Schalter A zweimal,


wenn die Funktion im Modus „Persön­
lich“ der Funktion „Meine Sicherheit“
🡺 205 deaktiviert wurde.
Um die Funktion wieder zu aktivie­
ren, drücken Sie den Schalter A .
Ausgehend vom Multimedia-Display
B.

214 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Wenn beim Fahren mit einer Ge­ und
schwindigkeit zwischen ca. 65 km/h – löst eine Korrektur der Fahrzeug­
und 110 km/h die Gefahr eines Zusam­ lenkung aus.
menstoßes mit einem Fahrzeug be­
steht, das aus der Gegenrichtung auf
einer benachbarten Fahrspur und in­ Sie können die Richtungs­
nerhalb des Erfassungsbereichs C
kommt, ohne dass der Fahrtrichtungs­
korrektur jederzeit durch 3
Bewegen des Lenkrads un­
anzeiger aktiviert wurde:
terbrechen.
– warnt das System vor der Kollisi­
onsgefahr:

Diese Funktion dient als


zusätzliche Fahrhilfe.
Diese Funktion ersetzt
keinesfalls die Wach­
samkeit und Verantwortung des
Fahrers, welcher stets die Kon­
trolle über sein Fahrzeug behal­
ten muss.

Die Funktion wird möglicherweise nicht


aktiviert, wenn die Annäherungsge­
schwindigkeit höher als ca. 200 km/h
ist (z. B. wenn Sie mit 110 km/h unter­
Die Meldung „Kollisionsgefahr“ wird wegs sind und das Fahrzeug auf der
auf dem Armaturenbrett angezeigt, be­ angrenzenden Fahrspur mit 91 km/h in
gleitet von der Anzeige 4 in Rot, der die Gegenrichtung fährt).
Linie an der Seite des Eingriffs und ei­
nem akustischen Signal. Die Anzeige Im Falle eines Überholvorgangs
5 erscheint auf der Instrumententafel (je nach Fahrzeug)
an der Seite des Eingriffs;

Anlassen des Motors - 215


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Linie nähern und die Gefahr eines Zu­ – beeinträchtigte Sicht
sammenstoßes mit einem Fahrzeug – Aktivierung der Blinker (nur, wenn
besteht, das sich im toten Winkel D ein entgegenkommendes Fahrzeug
befindet und sich in die gleiche Rich­ auf der angrenzenden Fahrspur er­
tung wie Ihr Fahrzeug bewegt, oder kannt wird);
mit einem Fahrzeug, das sich auf einer – Aktivieren der Warnblinkanlage;
3 angrenzenden Fahrspur schnell von
hinten nähert und sich im Erfassungs­
– starke Beschleunigung;
– die Fahrzeuggeschwindigkeit je
bereich E befindet, wird das System nach Fahrzeugausführung mehr als et­
aktiviert: wa 160 km/h oder 180 km/h, beträgt;
– warnt vor einer Kollisionsgefahr: – Änderung der Fahrspurbreite;
Die Kontrolllampe 6 blinkt, die Mel­ – Funktion der elektronischen Stabili­
dung „Seitliches Hin­ dernis entdeckt“ tätskontrolle (ESC);
wird auf der Instrumententafel ange­ – Betrieb des Antiblockiersystems;
zeigt, begleitet von der Anzeige 4 in – Betrieb des aktiven Notbremssys­
Rot, der Linie an der Seite des Ein­ tems;
griffs und einem akustischen Signal. – ...
Die Anzeige 5 erscheint auf der Instru­ Das System kann nicht aktiviert wer­
mententafel an der Seite des Eingriffs; den bei:
und – Die Kamera auf der jeweiligen Seite
– löst eine Korrektur der Fahrzeug­ des Fahrzeugs keine (durchgezogene
lenkung aus. oder unterbrochene) Linie erkennt;
– Die Kamera die beiden Grenzen der
Vorübergehend nicht verfügbar / vom Fahrzeug befahrenen Spur nicht
Nichtaktivierung des Systems gleichzeitig erkennt.
– der Rückwärtsgang eingelegt ist;
Das System ist vorübergehend nicht – das Sichtfeld der Kamera behindert
verfügbar oder deaktiviert: ist;
– die Markierung wurde sehr schnell – der vordere Radarsensor verdeckt
überschritten; ist;
– fortlaufendes Fahren auf einer Linie; – je nach Fahrzeug die hinteren Rada­
Beim Fahren ab einer Geschwindigkeit – ungefähr vier Sekunden nach einem re verdeckt sind;
von ca. 65 km/h: wenn Sie sich einer Spurwechsel; – ...
(durchgehenden oder unterbrochenen) – enge Kurven

216 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Je nach Fahrzeug wird, wenn einer der bar“ auf der Instrumententafel, um Sie
seitlichen Radarsensoren verdeckt ist, darüber zu informieren, dass der Not­
die Meldung „Seitenradar keine Sicht“ fall­Spurhalteassistent deaktiviert wur­
auf der Instrumententafel angezeigt. de.
Wenn das vordere Radar verdeckt ist, Wenn das Fahrzeug einen Anhänger
wird die Meldung „Frontradar keine oder Wohnwagen zieht, können uner­
Sicht“ in der Instrumententafel ange­ wartete oder unnötige Korrekturen auf­ 3
zeigt. treten. Sie können das System deakti­
Wenn die Frontkamera verdeckt ist, vieren, um unerwartete oder unnötige
wird die Meldung „Frontkamera keine Korrekturen zu vermeiden.
Sicht“ in der Instrumententafel ange­
zeigt. Funktionsstörungen
Reinigen Sie den Bereich, in dem sich Wenn die Funktion eine Betriebsstö­
die Sensoren befinden. rung feststellt, können die folgenden
Meldungen auf der Instrumententafel
Automatisches Deaktivieren der angezeigt werden:
Funktion – « Frontkamera prüfen » ;
Das System wird in den folgenden Fäl­ oder
len automatisch deaktiviert: – « Frontradar prüfen » ;
– Die elektronische Stabilitätskontrolle oder
(ESC) ist deaktiviert oder gestört;
– das Antiblockiersystem funktioniert – « Fahrassistenz­ systeme prüfen » ;
nicht richtig; oder, je nach nach Fahrzeug,
– Eine Anhängerkupplung ist elek­ – « Seitenradar prüfen ».
trisch mit der Steckdose der Anhän­ Wenden Sie sich an einen Vertrags­
gerkupplung verbunden. partner.
– die Kontrolllampe wird ange­
zeigt.
Wenn das Fahrzeug mit einer vom
System erkannten Anhängerkupplung
ausgestattet ist, erscheint die Meldung
„Anhänger: Seitenradar nicht verfüg­

Anlassen des Motors - 217


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
3 Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls kann sich die Ausrichtung von Kamera oder Radarsensor(en) ändern und dadurch ihre Funktion
beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Austausch, Reparaturen, Arbeiten an der Frontscheibe) im Einbaubereich der Kamera bzw. der
Radarsensoren müssen fachgerecht ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Einige Bedingungen können die Maßnahmen des Systems stören oder beschädigen, wie z. B.:
– Windschutzscheibe verdeckt (durch Schmutz, Eis, Schnee, Kondenswasser usw.);
– eine komplexe Umgebung (Tunnel, etc.);
– schlechte Witterungsbedingungen (Schnee, Regen, Hagel, Glatteis usw.),
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– die Fahrbahnmarkierungen sind unregelmäßig oder schwer zu erkennen (z. B. teilweise verblichen, zu großer Abstand,
unebene Fahrbahnoberfläche ...);
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– die Straße ist schmal, kurvenreich oder hügelig (enge Kurven usw.);
– nahes Auffahren auf ein Fahrzeug in derselben Spur
In diesem Fall kann der „Spurhalteassistent“ falsch oder gar nicht aktiviert werden.
Es besteht die Möglichkeit, dass der Fahrzeugkurs falsch oder nicht korrigiert wird.
Deaktivieren der Funktion
Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– der Kamerabereich (an der Frontscheibe oder am Innenspiegel) oder Radarbereich(e) sind beschädigt;
– die Fahrbahn glatt oder rutschig ist (Schnee, Glatteis, Aquaplaning, Rollsplitt usw.)
– schlechte Sichtverhältnisse (Nacht, Nebel usw.);

218 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– die Frontscheibe ist gerissen oder verzogen (Scheibenreparaturen in diesem Bereich nicht selbst durchführen, sondern
von einem Vertragspartner durchführen lassen);
– das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht
– das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);
– das Fahrzeug in einen Bereich mit mehreren Oberflächenmarkierungen (z. B. in eine Baustelle) einfährt;
– Sie fahren nicht auf einer asphaltierten Straße.
3

Anlassen des Motors - 219


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweis toter Winkel Die Funktion benachrichtigt


den Fahrer nicht, wenn sich
die anderen Fahrzeuge
nicht bewegen.

3
Diese Funktion dient als
zusätzliche Fahrhilfe.
Diese Funktion ersetzt
keinesfalls die Wach­
samkeit und Verantwortung des
Fahrers, welcher stets die Kon­
trolle über sein Fahrzeug behal­
Die Funktion nutzt die Informationen ten muss.
der Sensoren auf jeder Seite des hin­
teren Stoßfängers (Bereich C ), um
den Fahrer zu warnen:
– wenn sich ein Fahrzeug im Bereich
des toten Winkels A befindet und in
dieselbe Richtung wie Ihr Fahrzeug
fährt;
und/oder
– wenn die Gefahr eines Zusammen­
stoßes mit einem Fahrzeug besteht,
das sich im Bereich B befindet und auf
einer angrenzenden Fahrspur schnel­
ler fährt als Sie.
Die Funktion warnt Sie, wenn Ihr Fahr­
zeug mit einer Geschwindigkeit über
ca. 15 km/h unterwegs ist.

220 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Besonderheit Warnleuchte 2 Display D

Achten Sie darauf, dass der Bereich C Eine Kontrollleuchte 2 befindet sich an Erste Warnung: Blinker nicht betä­
um die Radare auf beiden Seiten des jedem Außenspiegel 3 . tigt, Die Kontrolllampe 2 zeigt an,
hinteren Stoßfängers nicht (durch Hinweis: dass ein Fahrzeug im toten Winkel er­
Schmutz, Schlamm, Schnee usw.) be­ fasst wurde und/oder dass sich ein
hindert ist. – reinigen Sie die Rückspiegel 3 re­ Fahrzeug in einer benachbarten Spur
gelmäßig, damit die Kontrollleuchten 2 schnell von hinten nähert.
Wenn einer der Radarsensoren ver­ gut zu sehen sind;
deckt ist, wird die Meldung „Seitliche – wenn Sie ein anderes Fahrzeug
Radarsensoren ohne Sicht“ auf der In­ Display E
überholen, leuchtet die Kontrolllampe
strumententafel angezeigt Reinigen 2 nur auf, wenn dieses Fahrzeug lan­ Blinker betätigt, die Kontrolllampe 2
Sie den Bereich, in dem sich die Sen­ ge genug im Bereich des toten Win­ blinkt, wenn die Funktion ein Fahr­
soren befinden. kels A Ihres Fahrzeugs bleibt. zeug im Warnbereich für den toten
Winkel erkennt und/oder wenn sich ein
Fahrzeug auf der Seite, zu der Sie
steuern, von hinten nähert. Wenn Sie
den Blinker ausschalten, wechselt die
Funktion in die erste Warnung (Display
D ).

Anlassen des Motors - 221


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Bedingungen, unter denen die
Funktion nicht funktioniert:
– Beim Fahren auf einer Straße mit
engen Kurven;
– im Rückwärtsgang.
Wenn das Fahrzeug mit einer vom
3 System erkannten Anhängerkupplung
ausgestattet ist, wird in den Displays
und Anzeigen die Meldung „Anhänger:
Toter­Winkel­Warnung aus“ angezeigt,
die Sie darüber informiert, dass die
Funktion nicht betriebsbereit ist. Las­
sen Sie sich bezüglich des passenden
Zubehörs für Ihr Fahrzeug von Ihrer
Vertragswerkstatt beraten.

Funktionsstörungen
Erkennt das System einen Fehler, er­
scheint an der Instrumententafel die
Meldung „Seitenradar prüfen“.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.

Aufgrund der hinter dem


Stoßfänger verbauten Sen­
soren sollten alle Arbeiten
am Stoßfänger (Reparatur, Aus­
tausch, Lackierung usw.) von
qualifiziertem Fachpersonal aus­
geführt werden.

222 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

– Die Erkennungskapazität des Systems ist für eine normale Fahrbahnbreite vorgesehen. Beim Befahren einer
engen Fahrspur warnt Sie die Funktion möglicherweise, wenn ein Fahrzeug in einer nicht direkt benachbarten
Spur erkannt wird. 3
– Die Erkennungskapazität des Systems ist für eine normale Fahrbahnbreite vorgesehen. Wenn Sie auf einer breiten Fahr­
bahn fahren, kann es möglich sein, dass das System ein Fahrzeug im toten Winkel nicht erkennt.
– Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen (starker Regen, Schnee usw.) kann das System vorübergehend unterbro­
chen sein. Seien Sie wachsam und beachten Sie die Verkehrssituation.
Unfallgefahr!

Anlassen des Motors - 223


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
Der Fahrer muss seine Geschwindigkeit stets den Verkehrsbedingungen anpassen, unabhängig von den Vorga­
ben des Systems.
Das System darf auf keinen Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.
3 Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Durch die Kollision des Fahrzeugs mit einem Hindernis kann die Radarausrichtung verstellt und demzufolge ihre Funkti­
on beeinträchtigt werden. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
– Sämtliche Arbeiten (Reparaturen, Austausch usw.) im Einbaubereich des Radars müssen fachmännisch ausgeführt wer­
den.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Einige Bedingungen können die Maßnahmen des Systems stören oder beschädigen, wie z. B.:
– komplexe Umgebungen (Metallbrücken, Tunnel, Straßen mit Absperrungen am Rande usw.);
– schlechte Witterungsbedingungen (Schnee, Hagel, Glatteis, ...);
– das Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung ausgestattet ist, die vom System nicht erkannt wird.
Falschalarm oder keine Warnung
Wenn sich das System ungewöhnlich verhält, wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

224 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Einschränkungen des Systems


– Der Bereich um das Radar muss sauber und ohne Änderungen bleiben, um die korrekte Funktion des Systems
zu gewährleisten.
– Kleine Gegenstände, die sich in der Nähe des Fahrzeugs bewegen (Motorräder, Fahrräder, Fußgänger usw.), werden
vom System möglicherweise nicht erkannt.
– Beim Einfahren in eine Kurve können die Radare vorübergehend die Erkennung von Fahrzeugen in benachbarten Fahr­
3
spuren einstellen.
– Die Funktion warnt Sie möglicherweise spät, wenn sich in den angrenzenden Fahrspuren (bei einer drei­ oder mehrspuri­
gen Straße) zwei weitere Fahrzeuge mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit als Ihr Fahrzeug von hinten nähern.
– Das System warnt möglicherweise nicht, wenn die anderen Fahrzeuge mit einer deutlich anderen Geschwindigkeit fah­
ren.
– Wenn das Fahrzeug von einem langen Fahrzeug überholt wird (z. B. Überholvorgang eines Lastkraftwagens mit einer
ähnlichen Geschwindigkeit wie das Fahrzeug), kann das System die Warnung vor dem Ende des Manövers unterbrechen.
– Das Fahrzeug fährt auf einer kurvenreichen Strecke.

Anlassen des Motors - 225


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­
Warnmeldung Sicherheitsab­ Diese Funktion dient als on
stände zusätzliche Fahrhilfe.
Diese Funktion ersetzt
keinesfalls die Wach­
samkeit und Verantwortung des
3 Fahrers, welcher stets die Kon­
trolle über sein Fahrzeug behal­
ten muss.

Einbauort von Kamera 1


Darauf achten, dass die Windschutz­
scheibe frei (von Schmutz, Schlamm,
Schnee, Beschlag usw.) ist.

Einbauort des Radars 2


Aus der „Fahrzeug“­Welt Ihres 3 Multi­
Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­
Diese Funktion nutzt Informationen media-Bildschirms drücken Sie auf das
reich nicht verdeckt (z. B. durch
von Radar 2 und Kamera 1 und infor­ „Fahrassistent“ Menü.
Schmutz, Schlamm, Schnee, ein
miert den Fahrer über den zeitlichen schlecht angebrachtes vorderes Kenn­ Aktivieren oder deaktivieren Sie die
Abstand zwischen dem eigenen und zeichen usw.), beschädigt, verändert „Abstandswarner“­Funktion.
dem vorausfahrenden Fahrzeug, so­ (einschließlich Lackierung) oder durch
dass ein sicherer Abstand zwischen irgendein an der Fahrzeugfront (z. B.
beiden Fahrzeugen gehalten werden am Grill oder Logo) angebrachtes Zu­ Bei jedem Start wird der zu­
kann. behörteil abgedeckt ist. letzt für die Funktion ge­
Diese Funktion ist aktiviert, wenn das speicherte Modus aktiviert.
Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit
zwischen ca. 30 km/h und 200 km/h
fährt.

226 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Maßnahme – D (rot): Das Zeitintervall beträgt we­
niger als ca. 1 Sekunde (völlig unzurei­ Der Messwert wird nur
chender Abstand zwischen den beiden zur Information ange­
Fahrzeugen). zeigt: Das System greift
Wenn der Abstand zwischen den bei­ nicht in die Funktionen
den Fahrzeugen weniger als etwa 0,5 des Fahrzeugs ein.
Sekunden beträgt, blinken die Anzeige Die Funktion ist nicht dafür be­ 3
4 und das Display D auf der Instru­
stimmt, im innerstädtischen Ver­
mententafel rot und „­.­ s“ wird ange­
zeigt. kehr oder mit einem dynamischen
Fahrstil genutzt zu werden (Kur­
Unter bestimmten Bedingungen kann
das Zeitintervall eventuell nicht ange­ ven, Beschleunigungen, plötzli­
zeigt werden: ches Bremsen ...), sondern bei
– in Kurven; stabilen Verkehrsbedingungen.
– bei einem Fahrspurwechsel; Die Funktion greift nicht in das
– wenn das vordere Fahrzeug weit ge­ Bremssystem ein.
nug entfernt oder außer der Reichwei­ Radar­ und Kamerabereiche müs­
Wenn die Funktion aktiviert ist, wird die te von Radar oder Kamera ist. sen sauber und frei von Modifika­
Anzeige 4 in der Instrumententafel an­
gezeigt und informiert den Fahrer über tionen sein, um eine ordnungsge­
den Abstand zwischen seinem und mäße Funktion des Systems si­
dem vorausfahrenden Fahrzeug. cherzustellen.
– A (grau): Funktion nicht verfügbar; Sämtliche Arbeiten (wie Repara­
– A (grün): kein Fahrzeug erkannt; turen, Austausch, Arbeiten an der
– B (grün): Das Zeitintervall beträgt Frontscheibe oder am Stoßfän­
ca. 2 Sekunden oder mehr (an Ihre ger) im Einbaubereich von Radar
Geschwindigkeit angepasster Abstand oder Kamera müssen fachmän­
zwischen den beiden Fahrzeugen); nisch ausgeführt werden.
– C (orangefarben): Das Zeitintervall
ist auf einen Wert zwischen ca. 1 und
2 Sekunden geschrumpft (unzurei­
chender Abstand zwischen den beiden
Fahrzeugen);

Anlassen des Motors - 227


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
3 Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera
verändert und demzufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie sich an ei­
ne Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe oder am Stoßfänger) im Einbaubereich
von Radar und/oder Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
– Behinderung der Windschutzscheibe oder des Stoßfängers (durch Schmutz, Eis, Schnee, Beschlagbildung usw.);
– eine komplexe Umgebung (Metallbrücke, Tunnel, usw.);
– schlechte Wetterbedingungen (Schnee, Hagel, Glatteis, etc.);
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– Der Kontrast zwischen dem vorausfahrenden Fahrzeug und der Umgebung ist gering (z. B. weißes Fahrzeug in ver­
schneiter Landschaft usw.);
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– schmale, kurvenreiche oder hügelige Fahrstrecke (enge Kurven, ...)
Es besteht die Möglichkeit, dass das System Falschwarnungen ausgibt.

228 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– stehenden Fahrzeugen;
Aktives Notbrems­Assistenz­ oder Dieses System kann das
system – in der Umgebung befindlichen Fuß­ Fahrzeug, wenn nötig, bis
gängern und Radfahrern. zum Stillstand abbrem­
Das System informiert den Fahrer, sen.
Aus Sicherheitsgründen legen Sie
wenn die Gefahr eines Frontalaufpralls
besteht, um entsprechende Notmanö­ während der Fahrt immer den Si­ 3
ver zu ermöglichen (Betätigen des cherheitsgurt an und achten dar­
Bremspedals und/oder Drehen des auf, dass Gegenstände im Fahr­
Lenkrads). zeug so verstaut sind, dass sie
Abhängig von der Reaktionsfähigkeit nicht nach vorn geschleudert wer­
des Fahrers kann das System beim den und Insassen treffen können.
Bremsen helfen, um Schäden zu be­
grenzen oder eine Kollision zu verhin­
dern. Einbauort der Kamera 1
Das System ist ansonsten inaktiv Darauf achten, dass die Windschutz­
und löst keinen Alarm aus. scheibe frei (von Schmutz, Schlamm,
Schnee, Beschlag usw.) ist.
Anhand der Informationen der Kamera
1 und des Radars 2 ermittelt das Sys­ Diese Funktion dient als
Einbauort des Radars 2
tem den Abstand zwischen Ihrem zusätzliche Fahrhilfe.
Fahrzeug und: Diese Funktion ersetzt Vergewissern Sie sich, dass der Be­
keinesfalls die Wach­ reich in der Umgebung des Radars
– dem vorausfahrendem Fahrzeug auf nicht (durch Schmutz, Matsch, Schnee
der gleichen Fahrspur; samkeit und Verantwortung des
oder falsch angebrachtes Nummern­
oder Fahrers, welcher stets die Kon­ schild) verdeckt, beschädigt, verändert
– entgegenkommenden Fahrzeugen trolle über sein Fahrzeug behal­ (z. B. durch Lackierung) oder verbor­
bei einem Fahrmanöver zur Richtungs­ ten muss. gen ist.
änderung;
oder
– von rechtwinklig kreuzenden Fahr­
zeugen;
oder
Anlassen des Motors - 229
ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Maßnahme wird auf der Instrumententafel die rote
Im Falle eines Notbrems­
Warnleuchte oder, je nach Fahr­ manövers können Sie die
zeug, das Symbol 3 und die Meldung Bremsung jederzeit been­
„Bremsen“ begleitet von einem akusti­
den durch:
schen Warnsignal angezeigt.
– Betätigen des Gaspedals;
3 Hinweis:
– Betätigt der Fahrer die Fahrzeug­ oder
steuerungen (Lenkrad, Pedale usw.), – Drehen am Lenkrad als Kollisi­
reagiert das System gegebenenfalls ons-Ausweichmanöver.
mit Verzögerung oder wird nicht akti­
viert.
– Wurde das Fahrzeug durch eine ak­
tive Notbremsung angehalten, wird
Besondere Merkmale von
das Fahrzeug für kurze Zeit im Still­
stand gehalten. Nach Ablauf dieser Warnungen
Zeit muss das Fahrzeug mit dem Fuß Abhängig von der Ge­
Sollte beim Fahren eine Kollisionsge­ über das Bremspedal im Stillstand ge­ schwindigkeit können Warnung
fahr auftreten, veranlasst das System halten werden. und Bremsvorgang gleichzeitig
Folgendes: – Nach Aktivierung der Bremsen durch erfolgen.
– Warnmeldungen zu einer Kollisi­ das System wird die Meldung „Fahre­
onsgefahr: Auf den Displays und An­ rassistenz ein“ eingeblendet.
zeigen wird die Meldung „Erkanntes Fahrzeugerkennung
Hindernis“ begleitet von einem akusti­ Erkennung von auf derselben Spur
schen Signal eingeblendet; fahrenden Fahrzeugen
Hinweis: Wenn der Fahrer das Brems­ Das System kann die Gefahr einer
pedal betätigt während das System Kollision mit einem vorausfahrenden
weiterhin eine Kollisionsgefahr er­ Fahrzeug auf derselben Spur erken­
kennt, wird gegebenenfalls bei unzu­ nen, sobald das Fahrzeug die Ge­
reichender Bremsung zur Vermeidung schwindigkeit von etwa 8 km/h über­
einer Kollision die Bremskraft erhöht; schreitet.
– Auslösung einer Bremsung: Re­
agiert der Fahrer bei einer drohenden
Kollision nicht auf die Warnmeldung,
230 - Anlassen des Motors
ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Erkennung entgegenkommender Erkennung von auf der Spur ange­ Aktivieren/Deaktivieren
Fahrzeuge bei einem Fahrmanöver haltenen Fahrzeugen
zum Richtungswechsel Das System erkennt stehende Fahr­
zeuge, wenn: Je nach Fahrzeugausfüh­
rung wird die Funktion un­
– Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindig­
keit von etwa 8 km/h bis 80 km/h fährt. ter Berücksichtigung der
verstrichenen Zeit seit dem letz­ 3
Erkennung von Fußgängern und ten Abstellen des Motors erneut
Radfahrern aktiviert:
Erkennung von Fußgängern und – wenn das Fahrzeug entriegelt
Radfahrern auf derselben Spur ist;
Das System erkennt Fußgänger und oder
Radfahrer, wenn:
– wenn eine Tür geöffnet ist;
– Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindig­
keit von etwa 8 km/h bis 85 km/h fährt. oder
Erkennung von Fußgängern und – wenn der Motor erneut gestar­
Radfahrern bei einem Richtungs­ tet wird.
Wenn Sie die Richtung wechseln wechsel
möchten (z.B. A ), erkennt das System Das System erkennt Fußgänger und
entgegenkommende Fahrzeuge, Radfahrer, wenn: Aktivieren und Deaktivieren des
wenn: – Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindig­ Systems über das Multimedia­Dis­
keit von etwa 8 km/h bis 20 km/h fährt. play 4
– Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindig­
keit von etwa 8 km/h bis 20 km/h fährt;
– Sie den Blinker aktiviert haben.
Erkennung von rechtwinklig kreu­
zenden Fahrzeugen
Das System erkennt rechtwinklig kreu­
zende Fahrzeuge, wenn:
– Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindig­
keit von etwa 20 km/h bis 60 km/h
fährt.

Anlassen des Motors - 231


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

die Kontrolllampe angezeigt

oder die Kontrolllampe leuchtet


in der Instrumententafel auf.
Mögliche Ursachen sind:
3 – Das System ist kurzzeitig
„blind“(durch Sonne, entgegenkom­
mende Scheinwerfer, Schlechtwet­
ter, ...). Die Funktion des Systems
setzt wieder ein, sobald es die Sicht­
verhältnisse zulassen;
– das System ist vorübergehend un­
terbrochen (z. B. die Frontscheibe, der
vordere oder hintere Stoßfänger oder
Anweisungen zum Aktivieren oder De­ Befolgen Sie für den Zugriff auf die das Logo ist durch Schmutz,
aktivieren der Funktion finden Sie in Funktionseinstellungen bei stehendem Schlamm, Schnee, Kondenswasser
den Multimedia-Anweisungen. Fahrzeug über das Multimedia-Display usw. verdeckt). In diesem Fall parken
4 die darauf eingeblendeten Anwei­ Sie das Fahrzeug und stellen den Mo­
Wählen Sie „EIN“ oder „AUS“. tor ab. Reinigen Sie die Frontscheibe,
sungen:
die Frontstoßstange oder das Logo.
Einstellungen „Vorausschauende Warnung“: stellen Beim nächsten Starten des Motors er­
Sie die Empfindlichkeit des Warnsi­ löschen nach etwa fünf bis zehn Minu­
gnals ein. Wählen Sie hierzu: ten Fahrt die Kontrolllampe und die
Diese Einstellung aus Si­ – « Spät » ; Meldung. Ist dies nicht der Fall, liegt
cherheitsgründen nur bei – « Standard » ; möglicherweise eine andere Ursache
stehendem Fahrzeug – « Früh ». vor. Wenden Sie sich an eine Vertrags­
vornehmen. Weitere Informationen entnehmen Sie werkstatt.
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung. Funktionsstörungen
Einstellungen auf dem Multimedia-
Display 4 Wenn das System eine temporäre Stö­
Vorübergehend nicht verfügbar rung feststellt, leuchtet, je nach Fahr­
Wenn das System eine temporäre Stö­
rung feststellt, wird je nach Fahrzeug zeug, die Kontrolllampe oder die

232 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Kontrolllampe an der Instrumen­


tentafel. Wenden Sie sich an einen
Vertragspartner.

Anlassen des Motors - 233


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss. Die Funktion kann verzögert
3 oder gar nicht einsetzen, wenn das System eindeutige Anzeichen erkennt, dass der Fahrer die Kontrolle über das
Fahrzeug übernimmt (Eingriff an Lenkrad, Pedalen usw.).
Das System kann nicht aktiviert werden:
– wenn sich die Fahrstufenwahl in der Position Neutral befindet;
– wenn das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) aktiviert wurde.
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera
verändert und demzufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie sich an ei­
ne Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe usw.) im Einbaubereich des Radarsen­
sors und/oder der Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

234 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Störungen des Systems


Einige Bedingungen können die Maßnahmen des Systems stören oder beschädigen, wie z. B.:
– eine komplexe Umgebung (Metallbrücke, Tunnel, usw.);
– schlechte Wetterbedingungen (Schnee, Hagel, Glatteis, etc.);
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– wenig Kontrast zwischen Objekt (Fahrzeug, Fußgänger usw.) und Umgebung (z. B. weiß gekleideter Fußgänger im
3
Schnee).
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– Windschutzscheibe verdeckt (durch Schmutz, Eis, Schnee, Kondenswasser usw.);
– ...
Unter diesen Bedingungen reagiert das System eventuell nicht, warnt den Fahrer möglicherweise nicht oder kann unbeab­
sichtigt bremsen.
Einschränkungen des Systems
– Jedes Mal, wenn das Fahrzeug gestartet wird, führt das System eine Kalibrierung entsprechend der Fahrzeugumgebung
durch und kann zwei bis fünf Minuten lang inaktiv sein.
– Die Radar­ und Kamerabereiche müssen sauber und frei von jeglichen Veränderungen gehalten werden, um das ord­
nungsgemäße Funktionieren des Systems zu gewährleisten, wenn die Bedingungen im Abschnitt „Besonderheiten bei ent­
gegenkommenden Fahrzeugen beim Richtungswechsel“ erfüllt sind;
– das System reagiert evtl. auf kleinere Fahrzeuge wie z. B. Motorräder oder Fahrräder nicht so effektiv wie auf andere
Fahrzeuge;
– rutschige Fahrbahnbedingungen (Regen, Schnee, Glatteis usw.) können die Funktion des Systems beeinträchtigen;
– die Funktion ist darauf angewiesen, dass das System den eindeutigen Umriss eines Fußgängers erkennen kann. Das
System kann demnach nicht erkennen:
– Fußgänger in der Dunkelheit oder bei schlechten Lichtverhältnissen
– Fußgänger, die nur zum Teil sichtbar sind;
– Fußgänger mit einer Körpergröße unter ca. 80 cm;
– Fußgänger, die Gegenstände tragen
– ...

Anlassen des Motors - 235


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Unter diesen Bedingungen reagiert das System eventuell nicht, warnt den Fahrer möglicherweise nicht oder kann unbeab­
sichtigt bremsen.

3 Deaktivieren der Funktion


Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– der Bereich der Kamera ist beschädigt (z. B. innen oder außen an der Frontscheibe).
– die Fahrzeugfront wurde beschädigt (Aufprall, Kratzer auf dem Radar usw.),
– das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);
– die Frontscheibe ist gerissen oder verzogen (Scheibenreparaturen in diesem Bereich nicht selbst durchführen, sondern
von einem Vertragspartner durchführen lassen);
– Sie fahren nicht auf einer asphaltierten Straße.
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.
Unterbrechung der Funktion
Sie können das aktive Bremsen jederzeit unterbrechen, indem Sie das Gaspedal antippen oder indem Sie durch eine
Lenkradbewegung ein Ausweichmanöver ausführen.

236 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Maßnahme – seit dem letzten Anhalten des Fahr­
Warnung zur Wachsamkeit des zeugs sind mehrere Minuten vergan­
Fahrers gen;
– die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt
Die Wachsamkeitswarnung für den mehr als ca. 70 km/h.
Fahrer ist eine Funktion, die das Ver­
halten des Fahrers (Fahrstil, Lenkung Wenn die Gefahr von Ermüdung oder
usw.) analysiert und diesen warnt, eingeschränkter Aufmerksamkeit be­ 3
wenn die Gefahr von Einschlafen be­ steht, wird die Nachricht
steht. „Warn.Fahrspurass Pause machen“ 1
in der Instrumententafel angezeigt, be­
Sie berücksichtigt Indikatoren wie z. gleitet von einem Signalton.
B.:
Zum Löschen der Warnmeldung den
– Lenkradbewegungen; Schalter 2 OK drücken.
– Aktionen des Fahrers an anderen
Systemen (Blinker, Bremspedal usw.). Nach dem Löschen der Meldung setzt
das System die Wachsamkeitsüberwa­
chung fort und gibt bei Bedarf eine
Diese Funktion ist eine neue Warnung aus.
zusätzliche Fahrhilfe bei
Übermüdungsgefahr. Die Die Wachsamkeitswarnung
Funktion funktioniert bei überwacht ständig die Auf­
dem Fahrzeug nicht. Unter keinen merksamkeit des Fahrers
Umständen kann die Funktion die und kann mehrere Warnungen
Wachsamkeit und Verantwortung pro Fahrt ausgeben.
des Fahrers beim Fahren erset­ Das System wird bei jedem Start
zen. des Motors zurückgesetzt.
Der Fahrer muss die Fahrweise
jederzeit unabhängig von den An­
gaben des Systems seiner Wach­
samkeit anpassen.

Diese Funktion sorgt in folgenden


Fällen für eine Warnung:
Anlassen des Motors - 237
ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Aktivieren/Deaktivieren Aktivieren und Deaktivieren von
Je nach Fahrzeugausfüh­ Warnmeldungen über die Schalt­
rung werden Warnmeldun­ fläche „Meine Sicherheit“ 3
Diese Einstellung aus Si­ gen automatisch deakti­
cherheitsgründen nur bei viert, sobald die „Spurhaltefunkti­
stehendem Fahrzeug on“ aktiviert wird. Um die Warnun­
3 vornehmen. gen wieder zu aktivieren, muss
die „Spurhaltefunktion“ deaktiviert
werden. Weitere Informationen
Je nach Fahrzeugausfüh­ 🡺 244.
rung werden die Warnmel­
dungen unter Berücksichti­
gung der verstrichenen Zeit seit Je nach Fahrzeugausfüh­
dem letzten Abstellen des Motors rung können Warnmeldun­
erneut aktiviert: gen gegebenenfalls nicht
– wenn das Fahrzeug entriegelt deaktiviert werden.
ist;
oder Die Warnmeldungen können im „indivi­
duellen“ Modus der Funktion „Meine
– wenn eine Tür geöffnet ist; Sicherheitseinstellungen“ 🡺 205 deak­
oder tiviert oder aktiviert werden.
– wenn der Motor gestartet wird. Wurden die Warnmeldungen zuvor im
individuellen Modus deaktiviert, gehen
Sie folgendermaßen vor:
– Drücken Sie zum Deaktivieren der
Werden die Warnmeldun­ Warnmeldungen zweimal die Taste 3 ,
gen deaktiviert, bewertet die Warnlampe der Taste 3 erlischt;
– Drücken Sie zum erneuten Aktivie­
das System weiterhin den ren der Warnmeldungen einmal die
Ermüdungszustand des Fahrers. Taste 3 , die Warnlampe der Taste 3
leuchtet auf.

238 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Aktivieren und Deaktivieren von – Fahren auf einer Straße in schlech­ Erkennung von Verkehrszei­
Warnmeldungen über das Multime­ tem Zustand; chen
dia-Display 4 – starker Seitenwind;
– Die Uhr ist falsch konfiguriert (je
nach Fahrzeug);
– kurvenreiche Straßen;
– Anhängerzug. 3
Funktionsstörungen
Stellt das System eine Störung fest,
leuchten auf den Displays und Anzei­
gen die Meldung „Müdigkeitswarner

prüfen“ und die Warnlampe auf.


Lassen Sie das System von einem au­
torisierten Fachhändler überprüfen.

Das System zeigt die Geschwindig­


Zum Aktivieren oder Deaktivieren von keitsbegrenzungen gemäß den am
Warnmeldungen befolgen Sie bitte die Straßenrand erkannten Schildern in
Anweisungen auf dem Multimedia­Dis­ der Instrumententafel an.
play.
Es werden hauptsächlich die Informa­
Wählen Sie „EIN“ oder „AUS“. tionen der Kamera 1 , welche an der
Frontscheibe hinter dem Rückspiegel
Einschränken des Betriebs von befestigt ist, verwendet.
Warnungen Je nach Land nutzt das System gege­
Einige Bedingungen können den Be­ benenfalls auch Daten eines Kar­
trieb des Systems stören oder beschä­ tenabonnements zum Interpretieren
digen, zum Beispiel: bestimmter Schilder (Ortseingang,
– bestimmte Fahrstile (falsches Fah­ usw.).
ren usw.);

Anlassen des Motors - 239


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Das in der Instrumententafel angezeig­ in die entsprechende Einheit der Dis­ Maßnahme
te Zeichen ändert sich, sobald das plays und Anzeigen des Fahrzeugs an.
System ein Verkehrszeichen erkennt. – Wird in Ländern die Höchstge­ Kontroll- und Warnlampen
Sobald der Geschwindigkeitsbegren­ schwindigkeit bei Regen auf bestimm­
zer oder der Geschwindigkeitsregler ten Straßen eingeschränkt, kann das
aktiviert ist, können Sie den Sollwert System die erkannte Geschwindig­
3 für die begrenzte Geschwindigkeit an keitsbegrenzung einige Sekunden
nach Aktivieren des Frontscheibenwi­
die vom System auf den Displays und
Anzeigen eingeblendete Geschwindig­ scherbetriebs anpassen.
keitsbegrenzung anpassen (🡺 258 und Bei Fahrzeugen ohne Kartenabon­
🡺 262). nement: Bei Fahrten in einem Land
Bei Überschreitung der erkannten Ge­ mit Geschwindigkeitsangaben in einer
schwindigkeitsbegrenzung ändert sich anderen Einheit als im Fahrzeug kön­
das Verkehrszeichen auf den Displays nen Sie manuell die auf den Displays
und Anzeigen modifiziert, um den Fah­ und Anzeigen angegebene Einheit der
rer darüber zu informieren. Geschwindigkeitsbegrenzung auswäh­
len (z. B. die Einheit von Meilen auf Ki­
Einbauort der Kamera 1 lometer umstellen), damit die Informa­
tionen 🡺 124 korrekt angezeigt wer­
Darauf achten, dass die Windschutz­ den. Die Funktion zeigt folgende Warnlam­
scheibe frei (von Schmutz, Schlamm, pen an:
Hinweis: Das System berücksichtigt
Schnee, Beschlag usw.) ist.
nicht außerordentliche Geschwindig­ 2. Geschwindigkeitsbegrenzungsschil­
keitsbegrenzungen, wie zum Beispiel der und zusätzliche Geschwindigkeits­
Besonderheiten an Tagen mit grenzwertüberschreiten­ begrenzungsschilder (Geschwindigkeit
Bei Fahrzeugen mit Kartenabonne­ der Luftverschmutzung. auf Ausfahrtrampe mit Pfeil, Geschwin­
ment: digkeit mit Wohnwagen, Geschwindig­
– Fährt das Fahrzeug in einem Land keitsbegrenzung mit Länge der An­
mit Geschwindigkeitsangaben in einer wendung usw.)
anderen Einheit als im Fahrzeug, zeigt 3. Zusätzliche Verkehrszeichen (Be­
das System das Schild sowohl mit der ginn der Überholverbotszone).
Geschwindigkeitsbegrenzung in der
Landeseinheit als auch die Umrech­ Bei Überschreitung der erkannten Ge­
nung der Geschwindigkeitsbegrenzung schwindigkeitsbegrenzung blinkt ein
Kreis um das Verkehrszeichen (Warn­

240 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
lampe 2 ) und wird je nach Fahrzeug­ Aktivieren/Deaktivieren schwindigkeitsüberschreitung über
ausführung einige Sekunden lang zur die Taste „Meine Sicherheit“ 4
Warnung von einem akustischen Si­
gnal begleitet. Sie leuchtet weiterhin Diese Einstellung aus Si­
auf den Displays und Anzeigen auf, cherheitsgründen nur bei
solange eine Überschreitung der er­ stehendem Fahrzeug
kannten Höchstgeschwindigkeit er­
kannt wird.
vornehmen. 3
Besonderheiten
Je nach Fahrzeug können Warnungen
im benutzerdefinierten Modus der
Kartenabonnement Funktion „Meine Sicherheit“ 🡺 205 de­
Die Verkehrszeichenerken­ aktiviert oder aktiviert werden.
nung ist einem Kartenabon­
nement zugeordnet.
Je nach Fahrzeugausfüh­
Um das Abonnement zu verwal­
rung werden die akusti­
ten, lesen Sie bitte die Multime­
schen Warnsignale unter
dia-Anleitung. Die akustischen Warnsignale können
Berücksichtigung der verstriche­
Wenn kein Abonnement besteht, im „individuellen“ Modus der Funktion
nen Zeit seit dem letzten Abstel­
ist das System darauf beschränkt, „Meine Sicherheit“ 🡺 205 deaktiviert
len des Motors erneut aktiviert: oder aktiviert werden.
die Schilder mit den Geschwindig­
keitsbegrenzungen zu berück­ – wenn das Fahrzeug entriegelt Wurden die akustischen Warnsignale
sichtigen, wenn sie von der Ka­ ist; zuvor im „individuellen“ Modus deakti­
mera erkannt werden. oder viert, gehen Sie folgendermaßen vor:
Das System wird die Informatio­ – wenn eine Tür geöffnet ist; – Drücken Sie zum Deaktivieren der
nen aus den zugehörigen Karten akustischen Warnsignale zweimal
oder die Taste 4 . die Warnlampe der Taste
nicht mehr berücksichtigen. Die
Verfügbarkeit der Geschwindig­ – wenn der Motor erneut gestar­ 4 erlischt;
tet wird. – Drücken Sie zum Aktivieren der
keitsbegrenzung kann beeinflusst
akustischen Warnsignale einmal die
werden. Taste 4 . die Warnlampe der Taste 4
leuchtet auf.
Aktivieren und Deaktivieren von
akustischen Warnsignalen zur Ge­
Anlassen des Motors - 241
ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Aktivieren und Deaktivieren von Anpassung der Geschwindigkeits­ – die Sicht eingeschränkt ist (Nacht,
akustischen Warnsignalen bei Ge­ begrenzung oder Reisegeschwin­ Nebel usw.);
schwindigkeitsüberschreitungen digkeit – die Hinweisschilder nicht lesbar
über das Multimedia-Display 5 (Schnee ...) oder verdeckt sind (durch
ein anderes Fahrzeug oder durch Bäu­
me);
3 – Kartenmaterial ist nicht auf aktuel­
lem Stand.
Erkennt das System eine Betriebsstö­
rung, erscheint auf den Displays und

Anzeige die Meldung „ “.

Um den Sollwert des Geschwindig­


Zum Aktivieren oder Deaktivieren von keitsbegrenzers, des Tempomaten
akustischen Warnsignalen befolgen oder des adaptiven Tempomaten an
Sie die Anweisungen auf dem Multime­ die erkannte Geschwindigkeitsbegren­
dia-Display. zung anzupassen, drücken Sie den
Wählen Sie „EIN“ oder „AUS“. Schalter 6 .

Funktionsstörungen
Das System kann die Geschwindig­
keitsbegrenzung eventuell nicht erken­
nen, wenn:
– die Frontscheibe verschmutzt ist;
– die Kamera durch die Sonne geblen­
det wird;

242 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
Der Fahrer muss die Geschwindigkeit unabhängig von den Vorgaben des Systems immer an die Straßenver­ 3
kehrsordnung und die Verkehrslage anpassen.
Das System erkennt möglicherweise nicht alle Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder oder interpretiert sie falsch.
Der Fahrer darf Verkehrszeichen, die vom System nicht erkannt werden, nicht ignorieren und muss vorrangig die Verkehrs­
beschilderung und die Straßenverkehrsordnung beachten.
Bei schlechter Sicht (Nebel, Schnee, Frost ...) kann das System dem Fahrer eventuell nicht die entsprechende Geschwin­
digkeitsbegrenzung anzeigen.

Anlassen des Motors - 243


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
kann mithilfe des Stop and Go adapti­
Active driver assist ven Tempomaten die als Fahrge­ Sie wird durch das Symbol
schwindigkeit bezeichnete ausgewähl­ 🡺 266 dargestellt.
Das System „Active driver assist“ ist te Geschwindigkeit beibehalten und
eine Fahrerhilfe für den Einsatz außer­ Hinweis:
gleichzeitig ein sicherer Abstand zu ei­
halb geschlossener Ortschaften, auf nem auf derselben Spur vorausfahren­ – Der Fahrer muss die jeweils gültige
breiten Straßen und mit sichtbaren Li­ zulässige Höchstgeschwindigkeit und
3 nien.
den Fahrzeug eingehalten wird.
die Sicherheitsabstände gemäß der
Die Regelgeschwindigkeit kann sich Gesetzgebung des Landes, in dem er
Dieses System besteht aus der Funk­ automatisch an Tempolimits anpassen
tion „Adaptiver Tempomat Stop and fährt, einhalten;
(je nach Land und Abonnement).
Go“ 🡺 266 und der „Spurhaltefunkti­ – Der adaptive Tempomat (Regler-
on“. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug Funktion) kann das Fahrzeug bis zu ei­
stoppt, kann der adaptive Tempomat nem Drittel der Bremsleistung abbrem­
Das System übernimmt folgende Auf­ mit Stop and Go­Funktion das Fahr­ sen. Je nach Situation kann es not­
gaben für den Fahrer: zeug bis zum vollständigen Stillstand wendig sein, dass der Fahrer stärker
– Beibehalten der Fahrzeuggeschwin­ abbremsen, bevor es wieder losfährt. bremsen muss.
digkeit auf Grundlage einer zuvor ge­
speicherten Geschwindigkeit;
– Anpassen des Abstands zum vor­ Wichtig: Halten Sie stets Der adaptive Tempomat mit
ausfahrenden Fahrzeug; Ihre Füße in der Nähe Stop and Go-Funktion löst
– Halten des Fahrzeugkurses in der der Pedale und die Hän­ keine Notbremsung aus;
Mitte der Fahrspur; de am Lenkrad, damit sein Bremsvermögen ist be­
– Anpassen der Fahrzeuggeschwin­
digkeit an die auf den Straßenschil­ Sie jederzeit reagieren können. grenzt.
dern angezeigte Geschwindigkeit (er­
folgt je nach Fahrzeugausführung au­
Das System steuert die Beschleuni­ Die „Spurhaltefunktion“
tomatisch oder nach Bestätigung
gung und Verzögerung des Fahrzeugs
durch den Fahrer). Die „Spurhaltefunktion“ greift anhand
mithilfe des Motors und des Bremssys­
tems. der Kamerabilder in das Lenksystem
Die Funktion „Stop and Go­Adapti­ ein, um das Fahrzeug in der Spurmitte
ver Tempomat“. Die Stop and Go adaptive Geschwin­ zu halten.
digkeitsregelung kann je nach Fahr­
Je nach Land und Abonnement und zeug und je nach Straßenbedingungen Wenn die Bedingungen es zulassen,
anhand der über eine GSM­Verbin­ (Verkehr, Wetter usw.) von 0 bis 180 ist die Funktion bei folgenden Ge­
dung von einem Radar, einer Kamera km/h aktiviert werden. schwindigkeiten verfügbar:
oder von Karten gesendeten Daten

244 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
– (je nach Fahrzeugausführung) ab werden, sobald es die Bedingungen
0 km/h bis zu einer Geschwindigkeit zulassen.
zwischen 160 km/h und 180 km/h mit
einem vorausfahrenden Fahrzeug;
oder
– (je nach Fahrzeugausführung) ab
60 km/h bis zu einer Geschwindigkeit 3
zwischen 160 km/h und 180 km/h oh­
ne einem vorausfahrenden Fahrzeug.
Die „Spurhaltefunktion“ ist ein Komfort­
merkmal.

Sie wird durch die Warnlampe


angezeigt.
Hinweis: In scharfen Kurven sind die
Lenkmöglichkeiten der Funktion be­
grenzt. Daher muss der Fahrer in die­
ser Situation sofort das Steuer über­
nehmen.

Zusätzliche Informationen
Je nach Fahrzeug kann die Funktion
„Active driver assist“ in Verbindung mit
weiteren Fahrhilfen verwendet werden.
Beachten Sie die folgenden Hinweise:
– Wenn sich die „Spurhaltefunktion“ im
Einstellmodus befindet, wird die Funk­
tion „Spurhalteassistent“ ausgesetzt,
sofern sie bereits aktiviert war. Wird
die Lenkung nicht von der „Spurhalte­
funktion“ gesteuert, kann die Funktion
„Spurhalteassistent“ wieder aktiviert

Anlassen des Motors - 245


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Einbauort der Komponenten

246 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
1 Kamera wenn es sich einer Kurve oder einem behörteil abgedeckt ist.
Kreisverkehr nähert. 7 Aktive Fahrzeugkontrolle
Erkennt Markierungen am Boden und
die Position von Fahrzeugen auf den 3 Elektrische Parkbremse Dieses System liefert der Kamera 1
verschiedenen Fahrspuren. Hält das Fahrzeug unter bestimmten Informationen zur Fahrzeugdynamik
Sie empfängt Informationen vom Ra­ Bedingungen im Stillstand. (Geschwindigkeit, Querbeschleuni­
dar 6 und führt sie mit seinen eigenen gung usw.) und wirkt auf das Brems­
Informationen zusammen, um den
4 Servolenkung
system ein, um die Verzögerung zu 3
Fahrzeugkurs und Geschwindigkeit Betätigt die Vorderräder, um den Fahr­ steuern und das Fahrzeug im Still­
des Fahrzeugs (Beschleunigung/ zeugkurs gemäß den vom Kamera 1 stand zu halten.
Bremsen) zu bestimmen. Unter ande­ übertragenen Informationen zu steu­
rem steuert sie die Aktivierungs­/Deak­ ern. Es ermöglicht auch die Erkennung
tivierungsparameter des Systems (Tür­ der Hände des Fahrers am Lenkrad. Radar­ und Kamerabe­
öffnungsstatus usw.). 5 Motorsteuergerät reiche müssen sauber
Je nach Fahrzeugausführung werden und frei von Modifikatio­
die Daten verarbeitet und erkannt, ob Es steuert und weist den Motor an, die
erforderliche Beschleunigung auszu­ nen sein, um eine ord­
der Fahrer die Hände am Lenkrad
führen. nungsgemäße Funktion des Sys­
hat.
Darauf achten, dass die Frontscheibe 6 Radar tems sicherzustellen.
frei (von Schmutz, Schlamm, Schnee Berechnet den Abstand von Ihrem
usw.) ist. Fahrzeug zum vorausfahrenden Fahr­
2 Luftbild und Karten zeug.
(Je nach Land und Abonnement) Die maximale Reichweite des Systems
Straßenkarten und bestimmte Fahrbe­ beträgt ca. 150 Meter. Diese kann je
dingungen (Kreisverkehre und Kurven­ nach Straßenzustand unterschiedlich
fahrten) werden entsprechend der vom sein (Bodenfreiheit, Wetterbedingun­
Fahrzeug zurückgelegten Strecke her­ gen usw.)
untergeladen. Das System kann die Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­
Verzögerung nach einer Änderung der reich nicht verdeckt (z. B. durch
auf Verkehrszeichen angezeigten Ge­ Schmutz, Schlamm, Schnee oder ein
schwindigkeitsbegrenzung vorwegneh­ schlecht angebrachtes vorderes Kenn­
men, abhängig von den vom Fahrer zeichen), beschädigt, verändert (ein­
gewählten Parametern. schließlich Lackierung) oder durch ir­
Das System kann auch die Geschwin­ gendein an der Fahrzeugfront (z. B.
digkeit des Fahrzeugs anpassen, am Grill oder Logo) angebrachtes Zu­

Anlassen des Motors - 247


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Bedienelemente

248 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
8 Lenkrad (RES).
Der Fahrer muss immer die Hände am 13. Schalter zum Aktivieren oder Ver­
Lenkrad lassen. Erfolgt ein zu starker ringern der Fahrgeschwindigkeit oder
Eingriff am Lenkrad durch den Fahrer, zum Speichern der aktuellen Ge­
wird die „Spurhaltefunktion“ übergan­ schwindigkeit (SET/-).
gen, damit der Fahrer wieder die Kon­ 14. Schalter zum Aktivieren oder Erhö­
trolle über das Fahrzeug übernehmen hen der Regelgeschwindigkeit oder 3
kann. zum Abrufen der gespeicherten Fahr­
Unter bestimmten Bedingungen geschwindigkeit (SET/+).
(scharfe Kurven usw.) kann eine Vibra­
15. Popup­Schalter (je nach Fahr­
tion am Lenkrad ausgelöst werden, um
zeugausführung): Der Geschwindig­
den Fahrer darauf hinzuweisen, dass
keitssollwert wird den erkannten Ge­
er die Kontrolle über das Fahrzeug
schwindigkeitsbegrenzungen ange­
wieder übernehmen muss.
Wenn der Fahrer das Lenkrad nicht passt 🡺 239.
bedient (es werden keine Hände er­
kannt), wird die „Spurhaltefunktion“
nach mehreren Alarmen deaktiviert. Wird auf der Instrumententafel an­
gezeigt
9. Schalter zum An-/Abwählen der
Fahrhilfen, je nach Fahrzeugausfüh­
rung: 16. Warnlampe für den adapti­
ven Tempomaten mit „Stop and Go“­
– Active driver assist;
Funktion.
– Adaptiver Tempomat (Regler­Funkti­
on) 17. Gespeicherte Reisegeschwindig­
– Tempomat (Begrenzer-Funktion) keit.
– Aus. 18. Vorausfahrendes Fahrzeug
10. Hiermit wird die Funktion in Stand­ 19. Gespeicherter sicherer Abstand
by geschaltet und die Höchstge­ 20. Linke und rechte Blinkleuchten
schwindigkeit gespeichert (0).
21. Kontrollleuchte für „Spurhaltefunk­
11. Sichere Entfernungseinstellungen
12. Hiermit wird die gespeicherte tion“ .
Fahrgeschwindigkeit abgerufen

Anlassen des Motors - 249


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Sie können die „Spurhaltefunktion“ je­
Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­ derzeit durch kräftiges Drehen des
on „Active driver assist“ Lenkrads unterbrechen. Sobald Sie
das Lenkrad nicht mehr drehen, wird
Funktion aktivieren die „Spurhaltefunktion“ wieder aktiviert.
Hinweis: Halten Sie bei Einsatz der
3 „Spurhaltefunktion“ das Lenkrad stets
mit beiden Händen. Lassen Sie unter
keinen Umständen das Lenkrad los.

Deaktivieren der Funktion


Schalter drücken 9 . Die Deaktivierung
der Funktion wird auf den Displays und
Anzeigen durch Erlöschen der Warn­

Um die Funktion zu aktivieren, drücken leuchte 21 und der rechten und


Sie den Schalter 9 so oft wie nötig. linken Fahrspuranzeige 20 bestätigt.

Die Warnlampe 21 wird auf den Anpassen der Position innerhalb


Displays und Anzeigen grau angezeigt. der Spur
Drücken Sie dann den Schalter 13 (je nach Fahrzeug)
(SET/-) oder 14 (SET/+).
Die Funktion „Active driver assist“ mit
dem adaptivem Tempomat Stop and
Go und der „Spurhaltefunktion“ wird
daraufhin aktiviert.
Auf den Displays und Anzeigen bestä­

tigen die Warnlampe 21 sowie


die linke und rechte Fahrspuranzeige
20 durch grünes Aufleuchten, dass die
Funktion in Betrieb ist und das Fahr­
zeug zur Spurmitte steuert.

250 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
etwa 10 Sekunden den Versatz genau – ohne einem vorausfahrenden Fahr­
einstellen. Das Fahrzeug bleibt dann in zeug die Fahrzeuggeschwindigkeit un­
der versetzten Position, sobald Sie das ter etwa 48 km/h sinkt;
Lenkrad nicht mehr drehen. Die Linien – das Fahrzeug überquert eine Linie;
20 zeigen den aktuellen Versatz an. – das System vorübergehend gestört
Um wieder zur Mitte der Fahrspur zu­ ist (z. B. Schmutz, Schlamm, Schnee,
rückzukehren, drehen Sie das Lenkrad
leicht in die entgegengesetzte Rich­
Kondensation usw. auf der Kamera). 3
Bestimmte Aktionen des Fahrers un­
tung und lassen Sie das Lenkrad los, terbrechen die „Spurhaltefunktion“
sobald das Fahrzeug die Mitte erreicht ebenfalls:
hat.
– Aktivieren der Blinker;
Unter bestimmten Bedingungen (z. B. – bei der Betätigung des Lenkrads
Kurve, Geschwindigkeit) kann das wird zu viel Kraft aufgewendet.
Fahrzeug automatisch neu zentriert
werden. Der Standby-Modus der Funktion wird
auf den Displays und Anzeigen durch
Zum Aktivieren der Position innerhalb Aufleuchten der grauen Warnlampe 21
„Spurhaltefunktion“ im Standby­
der Spur muss sich die „Spurhaltefunk­ Modus
tion“ im Einstellmodus befinden, auf und der linken und rechten
den Displays und Anzeigen die grüne Die „Spurhaltefunktion“ schaltet auto­ Fahrspuranzeige 20 bestätigt.
matisch in den Standby-Modus, wenn
Warnlampe 21 aufleuchten und – das System die Markierungen nicht
die Fahrzeuggeschwindigkeit weniger mehr erkennt oder nur noch eine Fahr­ Wichtig: Halten Sie stets
als 50 km/h betragen. spurmarkierung erkannt wird; Ihre Füße in der Nähe
Unter diesen Umständen können Sie – die Spur zu eng oder zu breit ist; der Pedale und die Hän­
die Position innerhalb der Fahrspur – das System keine Hände am Lenk­ de am Lenkrad, damit
durch leichtes Drehen des Lenkrads rad erkennt; Sie jederzeit reagieren können.
nach rechts oder links anpassen, da­ – bestimmte Fahrbedingungen auftre­
mit das Fahrzeug zu der jeweiligen ten (Kreisverkehr, Kreuzung, extrem
Seite treibt, ohne dass die „Spurhalte­ enge Kurve usw.); Sobald die Voraussetzungen wieder
funktion“ deaktiviert wird. Sobald der – die Fahrzeuggeschwindigkeit je erfüllt sind, lenkt die Funktion das
Versatz zur Spurmitte mindestens et­ nach Fahrzeugausführung mehr als et­ Fahrzeug erneut in die Mitte der Fahr­
wa 15 cm beträgt, ohne dass sich das wa 160 km/h oder 180 km/h, beträgt; spur. Auf den Displays und Anzeigen
Fahrzeug auf etwa 30 cm dem Spur­
rand nähert, können Sie innerhalb von werden die Warnlampe 21 und

Anlassen des Motors - 251


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
die rechte und linke Fahrspuranzeige ten“ in gelb in der Instrumententafel – Nach dem Anhalten des Fahrzeugs
20 grün angezeigt. 22 ; wird automatisch die elektronische
– Nach etwa 30 Sekunden wird auf Parkbremse angezogen, die Warn­
den Displays und Anzeigen die Mel­ blinkanlage bleibt eingeschaltet, die
Sie können die Fahrtrich­ dung „Hände am Lenk­ rad lassen“ zu­
tung jederzeit durch Bewe­ sammen mit der roten Warnlampe 22 Warnleuchte erlischt und die
3 gen des Lenkrads anpas­ Meldung „Spurzentrierung deaktiviert“
erscheint an den Kontrolllampen / Dis­
sen. und begleitet von einem allmäh­
lich lauter werdenden akustischen plays und Anzeigen, um Sie zu infor­
Warnsignal eingeblendet; mieren.
Warnung „Hände am Lenk­ rad – Sollte nach etwa 35 Sekunden
lassen“ nach Anzeige der Warnung der Fahrer
nicht die Hände am Lenkrad angelegt Wenn das System in den
haben, ertönt ein durchgehendes ersten beiden Warnstufen
akustisches Warnsignal. Die Bremsen Hände am Lenkrad er­
werden dann wiederholt kurz betätigt, kennt, wird die Warnung beendet.
um dem Fahrer mitzuteilen, dass er Die Funktion führt das Fahrzeug
die Kontrolle über das Fahrzeug wie­ weiterhin in die Mitte der Fahr­
der übernehmen muss, indem er die spur.
Hände auf das Lenkrad legt. Reagiert
der Fahrer nicht, schaltet die Funktion
„Active driver assist“ die Warnblinkan­ Hinweis: In bestimmten Fällen erkennt
lage ein und verlangsamt das Fahr­ die „Spurhaltefunktion“ gegebenenfalls
zeug bis zum Stillstand. den Handkontakt mit dem Lenkrad
nicht mehr und gibt eine Warnung aus:
Der Fahrer kann dieses – Der Fahrer hält das Lenkrad nur
Manöver jederzeit unterbre­ ganz leicht fest.
– der Fahrer trägt Handschuhe;
Wenn die „Spurhaltefunktion“ keine chen, indem er die Hände – ...
Hände am Lenkrad erkennt, wird eine am Lenkrad anlegt, bremst oder
mehrstufige Warnung ausgelöst: die Funktion „Active driver assist“
– nach etwa 15 Sekunden erscheint deaktiviert.
die Meldung „Hände am Lenkrad hal­

252 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Scharfe Kurven Wenn das Fahrzeug eine Fahrbahn­
linie vollständig überquert und die
Spur verlässt, wird die „Spurhalte­
funktion“ in den Standby­Modus
versetzt. Der Standby-Modus der
Funktion wird auf den Displays und
Anzeigen durch Aufleuchten der grau­ 3
en Warnlampe 21 und der lin­
ken und rechten Fahrspuranzeige 20
bestätigt.

Funktionsstörungen
Sollte im Zusammenhang mit der
„Spurhaltefunktion“ eine Betriebsstö­
rung festgestellt werden, wird auf den
Displays und Anzeigen die Meldung
In scharfen Kurven reicht das Lenkver­ „Fahrassistenzsy- steme n. vorhan.“
mögen der Funktion abhängig von der oder „Fahrassistenz- systeme prüfen“
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht aus, eingeblendet und die Funktion deakti­
sodass der Fahrer unverzüglich das viert.
Steuer übernehmen muss, damit die Wenden Sie sich an einen Vertrags­
Funktion das Fahrzeug weiterhin in der partner.
Mitte der Fahrspur halten kann.
Wenn der Fahrer nicht eingreift, vibriert
das Lenkrad um anzuzeigen, dass das
Fahrzeug in Kürze die Fahrspur ver­
lässt und der Fahrer unverzüglich die
Kontrolle übernehmen muss.
Auf den Displays und Anzeigen wer­

den die Warnlampe 21 und die


entsprechende rechte oder linke Fahr­
spuranzeige 20 rot eingeblendet.

Anlassen des Motors - 253


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Warnung

Der „Active driver assist“ ist eine zusätzliche Fahrhilfe. Er entbindet den Fahrer unter keinen Umständen von des­
sen Verantwortung, auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände zu achten oder wachsam zu
3 sein.
Der Fahrer muss stets die Kontrolle über das Fahrzeug haben.
Der Fahrer muss Fahrtrichtung und Geschwindigkeit unabhängig von den Systemangaben immer an die Umgebung und
die Fahrbedingungen anpassen.
Mit Ausnahme der Linien zur Begrenzung der Fahrspuren und der Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder im Rahmen der
Erkennungskapazität des Systems werden die Verkehrszeicheninformationen (andere Verkehrszeichen, Ampeln, Fußgän­
gerüberwege usw.) vom System nicht erkannt. Diese lösen keine Warnung oder Reaktion des Systems aus.
„Active driver assist“ nutzt die Funktion „Stop and Go adaptiver Tempomat“ und die „Spurhaltefunktion“. Das System darf
auf keinen Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.
Verwenden Sie den „Active driver assist“ nur außerhalb geschlossener Ortschaften, auf breiten Straßen mit sichtbaren Lini­
en.
Er darf nicht auf kurvenreichen Strecken oder glatter Fahrbahn (Glatteis, Aquaplaning, Rollsplitt) oder bei ungünstigen Wit­
terungsbedingungen (Nebel, Regen, Seitenwind usw.) genutzt werden.
Unfallgefahr!
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera
verändert und demzufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie das System und wenden Sie sich an ei­
ne Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe, am Lack usw.) in der Nähe des Radar­
sensors und/oder der Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

254 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Deaktivieren des Systems


Sie müssen das System deaktivieren, wenn:
– das Fahrzeug fährt auf einer kurvenreichen Strecke:
– das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);


das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht
das Fahrzeug in einem Tunnel oder in der Nähe einer Metallstruktur gefahren wird;
3
– das Fahrzeug sich einer Mautstelle, einer Baustelle oder einer schmalen Fahrspur nähert;
– das Fahrzeug einen sehr steilen Hang hinauf- oder hinabfährt
– schlechte Sichtverhältnisse (blendende Sonne, Nebel usw.);
– die Wetterbedingungen schlecht sind (Regen, Schnee, Seitenwind usw.);
– das Fahrzeug auf rutschigem Untergrund (Regen, Schnee, Schotter usw.) gefahren wird;
– Kamerabereich beschädigt (z. B. innerer oder äußerer Frontscheibenbereich), Frontscheibe gesprungen oder verzogen
– der Radarbereich wurde beschädigt (Stöße usw.);
– die Oberfläche des Lenkrads ist beschädigt oder feucht.
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspart­
ner.

Anlassen des Motors - 255


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN

Einige Bedingungen können den Betrieb des Systems stören oder beschädigen, zum Beispiel:
– Blockierung der Frontscheibe oder des Radarbereichs (Schmutz, Eis, Schnee, Kondensation usw.); kontrollie­
ren Sie regelmäßig die Sauberkeit und den Zustand der Frontscheibe, der vorderen Wischerblätter und der vorde­
ren Stoßfänger.
– eine komplexe Umgebung (Tunnel, etc.);
3 – ungünstige Witterungsbedingungen (Schnee, Starkregen, Hagel, Glatteis usw.);
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– Der Kontrast zwischen dem vorausfahrenden Fahrzeug und der Umgebung ist gering (z. B. weißes Fahrzeug in ver­
schneiter Landschaft usw.);
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– schmale, kurvenreiche oder hügelige Straßen (enge Kurven usw.);
– die Teerlinien, die vom System als Linie erkannt werden;
– enger/breiter werdende Fahrspuren;
– Straßenmarkierungen, die abgenutzt, kontrastarm oder sehr weit voneinander entfernt sind (teilweise gelöschte Linien,
etc.);
– multiple Fahrbahnmarkierungen (Baustellenbereich, Abfahrten, Seitenstreifen usw.);
– Straßenschilder ohne Pfeil, die sich an einer Autobahnausfahrt befinden;
– ein Gebiet mit geringer Konnektivität, die eine Geolokalisierung des Fahrzeugs unmöglich macht bzw. Karten, die nicht
aktuell sind;
– ein Fahrzeug mit deutlichem Geschwindigkeitsunterschied;
– Verwendung von Fußmatten, die nicht an das Fahrzeug angepasst sind. Verwenden Sie auf der Fahrerseite ausschließ­
lich zum Fahrzeug passende Fußmatten, die sich an den vorinstallierten Elementen befestigen lassen. Überprüfen Sie die­
se Befestigungen regelmäßig. Legen Sie nie mehrere Matten übereinander. Die Pedale könnten dadurch blockiert wer­
den.
In diesen Fällen
– Es besteht die Möglichkeit unerwünschter Brems- oder Beschleunigungsvorgänge.
– Es besteht die Möglichkeit, dass der Fahrzeugkurs falsch oder nicht korrigiert wird.

256 - Anlassen des Motors


ZUSÄTZLICHE FAHRHILFEFUNKTIONEN
Viele unvorhergesehene Situationen können den Systembetrieb beeinträchtigen. Bestimmte Objekte oder Fahrzeuge, die
im Erfassungsbereich von Kamera oder Radar auftauchen, können vom System falsch interpretiert werden, was möglicher­
weise zu unangemessenem Beschleunigen oder Bremsen führt.
Sie sollten stets auf plötzliche Ereignisse achten, die möglicherweise während der Fahrt auftreten. Behalten Sie
stets die Kontrolle über das Fahrzeug, indem Sie Ihre Füße in der Nähe der Pedale und die Hände am Lenkrad hal­
ten, damit Sie jederzeit reagieren können.
3

Anlassen des Motors - 257


GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
Die Geschwindigkeitsbegrenzerfunkti­ 1. Schalter zum An-/Abwählen der dieser Geschwindigkeit wie eines ohne
on steuert den Motor und das Brems­ Fahrhilfen, je nach Fahrzeugausfüh­ Geschwindigkeitsbegrenzer.
system, damit Sie die von Ihnen ge­ rung: Ein Überschreiten der eingestellten
wählte Fahrgeschwindigkeit, also die – Active driver assist; Höchstgeschwindigkeit durch Betäti­
Höchstgeschwindigkeit, nicht über­ – Adaptiver Tempomat (Regler­Funkti­ gen des Fahrpedals ist nur noch in
schreiten. on) Ausnahmesituationen möglich (siehe
3 – Fahrgeschwindigkeitsregler; Abschnitt „Überschreiten der einge­
– Tempomat (Begrenzer-Funktion) stellten Höchstgeschwindigkeit“).
Je nach Fahrzeug können – AUS.
Sie die Funktion des Ge­
2. Hiermit wird die Funktion in Standby
Einschalten
schwindigkeitsbegrenzers
geschaltet und die Höchstgeschwin­
mit der Funktion „Verkehrszei­ digkeit gespeichert (0).
chenerkennung“ verknüp­
3. Die gespeicherte Höchstgeschwin­
fen🡺 239.
digkeit (RES) wird abgerufen.
4. Schalter zum Aktivieren und Verrin­
Bedienelemente gern der Grenzgeschwindigkeit oder
zum Speichern der aktuellen Ge­
schwindigkeit (SET/-).
5. Schalter zum Aktivieren und Erhö­
hen der Grenzgeschwindigkeit oder
zum Abrufen der gespeicherten Grenz­
geschwindigkeit (SES/+).
6. Popup­Schalter (je nach Fahrzeug­
ausführung): Der Geschwindigkeits­
sollwert wird den erkannten Geschwin­
digkeitsbegrenzungen angepasst

🡺 239.

Anlassen des Motors


Wenn eine Geschwindigkeit eingestellt
ist, fährt sich das Fahrzeug unterhalb
258 - Anlassen des Motors
GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
Um die aktuelle Geschwindigkeit zu – Schalter 4 (SET/-) zum Reduzieren
speichern, drücken Sie die Taste 4 der Geschwindigkeit.
(SET/-) oder 5 switch (SET/+): die
Grenzgeschwindigkeit ersetzt die Bin­ Automatischer Geschwindig­
destriche und je nach Fahrzeug wird keitsbegrenzer mit Erkennung
die Warnleuchte 7 in Weiß angezeigt. der Höchstgeschwindigkeit
Die langsamste Geschwindigkeit, die
(Je nach Abo: Ohne Abo kann diese
3
gespeichert werden kann, ist 30 km/h.
Funktion nicht aktiviert werden. Zur
Verwaltung Ihres Abonnements siehe
Verändern der eingestellten die Multimedia-Anleitung).
Höchstgeschwindigkeit
Mit Hilfe der Kamera, der Funktion
„Verkehrszeichenerkennung“ 🡺 239
und der mit dem Abonnement verbun­
denen Karte begrenzt das System au­
tomatisch die Geschwindigkeit des
Drücken Sie den Schalter 1 so oft wie Fahrzeugs, wenn ein Verkehrszeichen
nötig, um den Geschwindigkeitsbe­ mit Geschwindigkeitsbegrenzung er­
grenzer 7 auszuwählen. Die 7 Warn­ kannt und passiert wird.
lampe leuchtet grau. Die Meldung „Ge­
schwindigkeitsbegrenzer bereit: EIN­ Aktivieren/Deaktivieren
STELLEN, um zu aktivieren“ erscheint
zusammen mit Strichen an der Instru­ Wählen Sie im Multimedia-Display in
mententafel, um anzuzeigen, dass die der Welt „Fahrzeug“ „Fahrhilfen“ aus.
Begrenzer-Funktion aktiviert ist und Anschließend im Menü „Geschwindig­
auf eine Höchstgeschwindigkeit wartet, keitsanpassung“ das Feld „Adaptiver
die gespeichert werden soll. Tempomat“ aufrufen und „Zu Ge­
schwindigkeitsbegrenzung“ wählen.
Hinweis: Je nach Fahrzeug wird beim
Anlassen des Fahrzeugs automatisch Sie können die eingestellte Höchstge­ Hinweis: Die Aktivierung/Deaktivie­
der Geschwindigkeitsbegrenzer ge­ schwindigkeit ändern, indem Sie (wie­ rung ist auch durch Gedrückthalten der
wählt, wenn die Funktion 6 oder OFF derholt oder lang anhaltend) auf fol­ Kontexttaste 6 möglich.
beim letzten Anhalten des Fahrzeugs gende Tasten drücken:
gewählt wurde. – den Schalter 5 (SET/+), um die Ge­
schwindigkeit zu erhöhen,

Anlassen des Motors - 259


GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
Überschreiten der eingestellten Bei starkem Gefälle kann das System Abrufen der eingestellten
Höchstgeschwindigkeit die Grenzgeschwindigkeit eventuell Höchstgeschwindigkeit
nicht einhalten: In den Displays und
Ein Überschreiten der Begrenzungsge­ Anzeigen blinkt die Grenzgeschwindig­ Wurde eine Geschwindigkeit gespei­
schwindigkeit ist jederzeit möglich. keit rot und es ertönt in regelmäßigen chert, kann sie über Drücken der Taste
Drücken Sie dazu das Gaspedal fest Abständen ein Warnsignal, um Sie auf 3 (RES) abgerufen werden.
bis zum Anschlag durch.
3 Während der Überschreitung blinkt die
diesen Umstand hinzuweisen.

Höchstgeschwindigkeit rot an der In­ Wenn der Geschwindig­


Unterbrechen der Funktion
strumententafel. Nehmen Sie dann keitsbegrenzer auf Standby
den Fuß vom Gaspedal: Der Ge­ geschaltet ist, drücken Sie
schwindigkeitsbegrenzer wird erneut den Schalter 4 oder den Schalter
wirksam, sobald Sie eine geringere als 5 um die Funktion wieder zu akti­
die gespeicherte Geschwindigkeit er­ vieren, ohne dass die zuvor ge­
reichen. speicherte Geschwindigkeit be­
rücksichtigt wird: Berücksichtigt
Die Füße müssen in wird stattdessen die aktuelle Ge­
der Nähe der Pedale schwindigkeit des Fahrzeugs.
bleiben, um im Notfall
reagieren zu können.

Wenn der Geschwindig­


keitsbegrenzer nicht ver­ Durch Drücken des Schalters 2 (0)
fügbar ist (nach mehre­ wird die Funktion des Geschwindig­
ren Versuchen, ihn zu keitsbegrenzers ausgesetzt. Die
aktivieren), wenden Sie sich an Grenzgeschwindigkeit wird gespei­
einen Vertragspartner. chert und in grauer Schrift auf der In­
strumententafel angezeigt.

Einhalten der eingestellten Höchst­


geschwindigkeit nicht möglich.

260 - Anlassen des Motors


GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
Abschalten der Funktion
Um die Fahrassistenz zu
verlassen, drücken Sie den
Schalter 1 so oft wie nötig,
bis sie AUSGESCHALTET ist. Es
erscheint die Meldung „Fahrhilfen
deaktiviert“ an der Instrumenten­ 3
tafel.

Die Geschwindigkeitsbegrenzerfunkti­
on wird unterbrochen, wenn Sie den
Schalter 1 drücken, um den Ge­
schwindigkeitsbegrenzer abzuwählen.
In diesem Fall ist keine Geschwindig­
keit mehr gespeichert
Die 7 Kontrolllampe verschwindet von
der Instrumententafel, um zu bestäti­
gen, dass die Funktion deaktiviert ist.

Anlassen des Motors - 261


TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Die Tempomatfunktion steuert den Mo­ 1. Schalter zum An-/Abwählen der
tor und das Bremssystem, um Ihnen Fahrhilfen, je nach Fahrzeugausfüh­ Diese Funktion dient als
zu helfen, eine von Ihnen gewählte rung: zusätzliche Fahrhilfe.
Fahrgeschwindigkeit, die so genannte – Active driver assist; Sie entbindet den Fahrer
Regelgeschwindigkeit, einzuhalten. – Adaptiver Tempomat (Regler­Funkti­ unter keinen Umständen
Diese Reisegeschwindigkeit kann auf on) von seiner Verantwortung, auf
3 jede Geschwindigkeit über 30 km/h – Fahrgeschwindigkeitsregler; Geschwindigkeitsbegrenzungen
eingestellt werden. – Tempomat (Begrenzer-Funktion)
und Sicherheitsabstände zu ach­
– AUS.
ten oder aufmerksam zu sein.
2. Hiermit wird die Funktion in Standby Der Fahrer muss stets die Kon­
Je nach Fahrzeug können geschaltet und die Höchstgeschwin­ trolle über das Fahrzeug haben.
Sie die Tempomat-Funktion digkeit gespeichert (0). Der Tempomat (Regler-Funktion)
mit der Funktion „Verkehrs­
3. Hiermit wird die gespeicherte Fahr­ darf nicht in dichtem Verkehr, auf
zeichenerkennung“ verknüpfen geschwindigkeit abgerufen (RES). kurvenreicher Strecke oder glatter
🡺 239.
4. Die Fahrgeschwindigkeit wird akti­ Fahrbahn (Glatteis, Aquaplaning,
viert und vermindert oder die aktuelle Rollsplitt) oder bei ungünstigen
Geschwindigkeit wird gespeichert Witterungsbedingungen (Nebel,
Bedienelemente (SET/-). Regen, Seitenwind…) genutzt
5. Schalter zum Aktivieren und Erhö­ werden.
hen der Regelgeschwindigkeit oder Unfallgefahr!
zum Abrufen der gespeicherten Regel­
geschwindigkeit (SET/+).
6. Popup­Schalter (je nach Fahrzeug­
ausführung): Der Geschwindigkeits­
sollwert wird den erkannten Geschwin­
digkeitsbegrenzungen angepasst

🡺 239.

262 - Anlassen des Motors


TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Einschalten Drücken Sie den Schalter 1 so oft wie Anlassen des Motors
nötig, um den Tempomat 7 auszuwäh­
len. Bei gespeicherter Regelgeschwindig­
keit und aktivierter Regler-Funktion
Die 8 Warnlampe leuchtet grau. können Sie den Fuß vom Gaspedal
Die Meldung „Tempomat bereit: ET zur nehmen.
Aktivierung“ erscheint zusammen mit
Strichen an der Instrumententafel, um 3
anzuzeigen, dass der Tempomat akti­ Die Füße müssen in der
viert ist und auf die Eingabe einer Nähe der Pedale blei­
Fahrgeschwindigkeit wartet. ben, um in einem Notfall
schnell reagieren zu
Aktivieren des Tempomaten können.
(Regler-Funktion)
Drücken Sie bei konstanter Fahrt mit
einer Fahrzeuggeschwindigkeit über Ändern der Regelgeschwindig­
etwa 30km/h den Schalter 5 (SET/+) keit
oder den Schalter 4 (SET/­): Die Funk­
Die Reisegeschwindigkeit kann durch
tion wird aktiviert und die momentane
wiederholtes Drücken der folgenden
Geschwindigkeit berücksichtigt. Die
Taste geändert werden:
Regelgeschwindigkeit ersetzt die Stri­
che. – Schalter 4 (SET/-) zum Reduzieren
der Geschwindigkeit,
Die Regelgeschwindigkeit ersetzt die
– Schalter 5 (SET/+), um die Ge­
Striche. Der Tempomat ist erkennbar
schwindigkeit zu erhöhen.
aktiv, wenn die gespeicherte Ge­
schwindigkeit und die Kontrolllampe 8 Hinweis: Drücken und halten Sie ei­
grün angezeigt werden. nen der Schalter, um die Geschwindig­
keit schrittweise zu ändern.
Wenn Sie versuchen, die Funktion un­
ter 30 km/h zu aktivieren, erscheint die
Meldung „Geschwindigkeit ungültig“ Überschreiten der eingestellten
und die Funktion bleibt deaktiviert. Regelgeschwindigkeit
Die Überschreitung der vorgewählten
Regelgeschwindigkeit ist jederzeit

Anlassen des Motors - 263


TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
durch Drücken des Gaspedals mög­ Unterbrechen der Funktion Sie sich vergewissert haben, dass die
lich. Verkehrsbedingungen dies zulassen
Wird die Regelgeschwindigkeit über­ (Verkehrsaufkommen, Fahrbahn- und
schritten, blinkt diese in der Instrumen­ Wetterbedingungen, usw.), abrufen.
tentafel in roter Schrift. Nehmen Sie Drücken Sie bei einer Fahrzeugge­
danach den Fuß vom Gaspedal: Nach schwindigkeit ab 30 km/h den Schalter
3 einigen Sekunden fährt das Fahrzeug 3 (RES).
automatisch wieder mit der ursprüngli­
chen Regelgeschwindigkeit.
Einhalten der Regelgeschwindigkeit
nicht möglich
Bei einer stark abschüssigen Straße
kann es sein, dass das System die
Fahrgeschwindigkeit nicht hält: Die ge­
speicherte Geschwindigkeit blinkt dann
rot bei den Displays und Anzeigen auf
und es ertönt in regelmäßigen Abstän­
den ein Piepton, um Sie zu informie­ Die Funktion wird unterbrochen beim:
ren. – Betätigen der Taste 2 (0);
– Betätigen des Bremspedals;
– Betätigen des Kupplungspedals oder
Wenn der Tempomat wenn Sie in den Leerlauf schalten (Au­
(Regler-Funktion) (nach tomatikgetriebe);
– je nach Fahrzeug beim Betätigen Bei gespeicherter Geschwindigkeit
mehreren Aktivierungs­
des Kupplungspedals über einen län­ wird die Aktivierung der Geschwindig­
versuchen) nicht mehr keitsregelung durch Anzeige der Re­
verfügbar ist, wenden Sie sich an geren Zeitraum oder bei längerer Neu­
tralstellung. gelgeschwindigkeit in grün und, ab­
einen Vertragspartner. hängig vom Fahrzeug, die Anzeige der
Die Regelgeschwindigkeit wird gespei­ Warnlampe 8 bestätigt.
chert und in grauer Schrift auf der In­
strumententafel angezeigt. Hinweis: Liegt die zuvor gespeicherte
Regelgeschwindigkeit weit über der
Aufrufen der Regelgeschwindigkeit momentanen Fahrgeschwindigkeit,
Wurde eine Regelgeschwindigkeit ge­ wird das Fahrzeug stark beschleuni­
speichert, können Sie diese, nachdem

264 - Anlassen des Motors


TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
gen, um den eingestellten Wert zu er­
reichen.
Wenn die Regler-Funktion auf Standby
geschaltet ist, drücken Sie den Schal­
ter 4 oder den Schalter 5 , um die Ge­
schwindigkeitsregelung wieder zu akti­
vieren, ohne dass die zuvor gespei­ 3
cherte Geschwindigkeit berücksichtigt
wird: Berücksichtigt wird stattdessen
die aktuelle Geschwindigkeit des Fahr­
zeugs.

Abschalten der Funktion


Die Tempomatfunktion wird unterbro­
chen, wenn Sie den Schalter 1 drü­
cken, um den Tempomat abzuwählen. Die 8 Kontrolllampe verschwindet von
In diesem Fall ist keine Geschwindig­ der Instrumententafel, um zu bestäti­
keit mehr gespeichert. gen, dass die Funktion deaktiviert ist.

Um die Fahrassistenz zu Wenn Sie den Ge­


verlassen, drücken Sie den schwindigkeitsregler auf
Schalter 1 so oft wie nötig, Standby schalten oder
bis sie AUSGESCHALTET ist. Es ihn ausschalten, wird die
erscheint die Meldung „Fahrhilfen Geschwindigkeit nicht schnell re­
deaktiviert“ an der Instrumenten­ duziert: Sie müssen durch Betäti­
tafel. gen des Bremspedals bremsen.

Anlassen des Motors - 265


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Anhand der Radar- oder Kameradaten dem das Fahrzeug vollständig zum wendig sein, dass der Fahrer stärker
kann der adaptive Tempomat (Regler- Stillstand gekommen ist. bremsen muss.
Funktion) (bzw. der adaptive Tempo­ Das System steuert die Beschleuni­ Anhand der Radar- oder Kameradaten
mat mit Stop and Go-Funktion bei gung und Verzögerung des Fahrzeugs können Sie mit dem adaptiven Tempo­
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe) die mithilfe des Motors und des Bremssys­ maten mit Stop and Go-Funktion eine
ausgewählte Geschwindigkeit (die so­ tems. ausgewählte Geschwindigkeit (die so­
3 genannte Reise­ oder Regelgeschwin­ Die maximale Reichweite des Systems genannte Reise­ oder Regelgeschwin­
digkeit) beibehalten und gleichzeitig ei­ beträgt ca. 130 Meter. Diese kann je digkeit) beibehalten und gleichzeitig ei­
nen sicheren Abstand zu dem in der­ nach Straßenzustand unterschiedlich nen sicheren Abstand zum vorausfah­
selben Fahrspur vorausfahrenden sein (Bodenfreiheit, Wetterbedingun­ renden Fahrzeug in derselben Spur
Fahrzeug einhalten. gen usw.) einhalten.
Je nach Fahrzeugausführung kann Je nach Straßenverhältnissen (Ver­ Je nach Fahrzeugausführung kann
das System bei aktivierter Funktion kehrslage, Wetter usw.) kann die Funk­ das System bei aktivierter Funktion
„Verkehrszeichenerkennung“ 🡺 239 tion „Adaptiver Tempomat (Regler­ „Verkehrszeichenerkennung“ 🡺 239
die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs Funktion)“ aktiviert werden: die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs
an die von der Kamera erkannten Ge­ an die von der Kamera erkannten Ge­
schwindigkeitsbegrenzungsschilder – Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: ab schwindigkeitsbegrenzungsschilder
anpassen. 0 km/h anpassen.
– Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: ab
Je nach Land und Abonnement ver­ 30 km/h Je nach Land und Abonnement ver­
wendet das System die Kamera und wendet das System die Kamera und
das Kartenmaterial, um die Geschwin­ Die Funktion wird durch das Symbol das Kartenmaterial, um die Geschwin­
digkeit des Fahrzeugs entsprechend digkeit des Fahrzeugs entsprechend
angezeigt.
den Straßenverhältnissen (Kreisver­ den Straßenverhältnissen (Kreisver­
kehre, Kurven, vorhandene Verkehrs­ Hinweis: kehre, Kurven, vorhandene Verkehrs­
zeichen oder Zonen mit Geschwindig­ – Der Fahrer muss die jeweils gültige zeichen oder Zonen mit Geschwindig­
keitsbegrenzungen) anzupassen. zulässige Höchstgeschwindigkeit und keitsbegrenzungen) anzupassen.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe die Sicherheitsabstände gemäß der Wenn das vorausfahrende Fahrzeug
kann der adaptive Tempomat mit Stop Gesetzgebung des Landes, in dem er stoppt, kann der adaptive Tempomat
and Go-Funktion das Fahrzeug bis fährt, einhalten; mit Stop and Go­Funktion Ihr Fahr­
zum vollständigen Stillstand abbrem­ – Der adaptive Tempomat (Regler- zeug bis zum vollständigen Stillstand
sen, wenn das vorausfahrende Fahr­ Funktion) kann das Fahrzeug bis zu ei­ abbremsen. Ein Fortsetzen der Fahrt
zeug anhält. Ein Fortsetzen der Fahrt nem Drittel der Bremsleistung abbrem­ ist in diesem Fall erst möglich, nach­
ist in diesem Fall erst möglich, nach­ sen. Je nach Situation kann es not­ dem das Fahrzeug vollständig zum
Stillstand gekommen ist.
266 - Anlassen des Motors
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Das System steuert die Beschleuni­
gung und Verzögerung des Fahrzeugs Der adaptive Tempomat mit Diese Funktion dient als
mithilfe des Motors und des Bremssys­ Stop and Go-Funktion löst zusätzliche Fahrhilfe.
tems. keine Notbremsung aus; Er entbindet den Fahrer
Die maximale Reichweite des Systems sein Bremsvermögen ist be­ unter keinen Umständen
beträgt ca. 130 Meter. Diese kann je grenzt. von seiner Verantwortung, auf
nach Straßenzustand unterschiedlich Geschwindigkeitsbegrenzungen 3
sein (Bodenfreiheit, Wetterbedingun­
und Sicherheitsabstände zu ach­
gen usw.)
ten oder aufmerksam zu sein.
Der Stop and Go adaptive Tempomat
Der Fahrer muss stets die Kon­
kann ab 0 km/h aktiviert werden.
trolle über das Fahrzeug haben.
Die Funktion wird durch das Symbol Der Fahrer muss seine Ge­
angezeigt. schwindigkeit immer an die Um­
gebung und die Verkehrsbedin­
Hinweis: gungen anpassen.
– Der Fahrer muss die jeweils gültige Verwenden Sie den adaptiven
zulässige Höchstgeschwindigkeit und Tempomaten außerhalb ge­
die Sicherheitsabstände gemäß der
schlossener Ortschaften, auf
Gesetzgebung des Landes, in dem er
fährt, einhalten; breiten Straßen mit sichtbaren
– Der adaptive Tempomat (Regler- Linien.
Funktion) kann das Fahrzeug bis zu ei­ Der Tempomat kann auf sehr kur­
nem Drittel der Bremsleistung abbrem­ venreichen oder rutschigen Stra­
sen. Je nach Situation kann es not­ ßen (Glatteis, Aquaplaning,
wendig sein, dass der Fahrer stärker Schotter) oder bei schlechtem
bremsen muss. Wetter (Nebel, Regen, Seitenwind
usw.) nur eingeschränkt funktio­
nieren
Unfallgefahr!

Anlassen des Motors - 267


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Einbauort der Kamera und des – Tempomat (Begrenzer-Funktion)
Radars Radar­ und Kamerabe­ – Aus.
reiche müssen sauber
4. Sichere Entfernungseinstellungen
und frei von Modifikatio­
nen sein, um eine ord­ 5. Hiermit wird die gespeicherte Fahr­
geschwindigkeit abgerufen (RES).
nungsgemäße Funktion des Sys­
3 tems sicherzustellen. 6. Aktiviert, speichert oder reduziert
die Fahrgeschwindigkeit oder spei­
chert die aktuelle Geschwindigkeit
Bedienelemente (SET/-).
7. Schalter zum Aktivieren und Erhö­
hen der Regelgeschwindigkeit oder
zum Abrufen der gespeicherten Regel­
geschwindigkeit (SET/+).
8. Hiermit wird die Funktion in Standby
geschaltet und die Höchstgeschwin­
digkeit gespeichert (0).
9. Popup­Schalter (je nach Fahrzeug­
Kamera 1 ausführung): Der Geschwindigkeits­
Darauf achten, dass die Windschutz­ sollwert wird den erkannten Geschwin­
scheibe frei (von Schmutz, Schlamm, digkeitsbegrenzungen angepasst
Schnee, Beschlag usw.) ist.
🡺 239.
Radar 2
Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­ Je nach Fahrzeug können
reich nicht verdeckt (z. B. durch 3. Schalter zum An-/Abwählen der Sie den Tempomat mit Reg­
Schmutz, Schlamm, Schnee oder ein Fahrhilfen, je nach Fahrzeugausfüh­
ler­Funktion mit der Funkti­
schlecht angebrachtes vorderes Kenn­ rung:
zeichen), beschädigt, verändert (ein­ on „Verkehrszeichenerken­
– Active driver assist;
schließlich Lackierung) oder durch ir­ nung“🡺 239 durch Drücken des
– Adaptiver Tempomat (Regler­Funkti­
gendein an der Fahrzeugfront (z. B. on) Schalters 7 verknüpfen.
am Grill oder Logo) angebrachtes Zu­ – Fahrgeschwindigkeitsregler;
behörteil abgedeckt ist.
268 - Anlassen des Motors
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Anzeigen Einschalten ren und die aktuelle Geschwindigkeit
zu übernehmen.
Drücken Sie den Schalter 3 so oft wie
nötig, um den adaptiven Tempomat Die kleinste mögliche Regelgeschwin­
auszuwählen. digkeit beträgt 30 km/h.
Die Regelgeschwindigkeit 13 ersetzt
Die Kontrolllampe leuchtet grau die Striche und die Kontrolllampe
und die Meldung „Adaptiver Tempomat
3
sowie die Regelgeschwindigkeit
bereit: SET zur Aktivierung“ erscheint
werden grün angezeigt, um anzuzei­
in der Instrumententafel, begleitet von
gen, dass die Funktion Geschwindig­
Strichen, um anzuzeigen, dass die
keitsregelung aktiviert ist.
Funktion aktiviert ist und auf die Einga­
be der Regelgeschwindigkeit wartet. Wenn Sie bei einem Fahrzeug mit
Schaltgetriebe versuchen, die Funktion
Diese Funktion kann nicht aktiviert
zu aktivieren, wenn die Fahrzeugge­
werden, wenn:
schwindigkeit über 180 km/h oder un­
– die Parkbremse angezogen ist; ter 30 km/h liegt, wird die Meldung
– der Sicherheitsgurt des Fahrers „Geschwindigkeit ungültig“ angezeigt
10. Kontrolllampe adaptiver Tempomat nicht angelegt ist; und die Funktion wird nicht aktiviert.
(Regler-Funktion) – mindestens eine Tür nicht richtig ge­
Bei gespeicherter Regelgeschwindig­
11. Vorausfahrendes Fahrzeug schlossen ist;
keit und aktivierter Regler-Funktion
– die Funktion „Parken im Modus Key­
12. Gespeicherter sicherer Abstand können Sie den Fuß vom Gaspedal
less Entry & Drive“ bereits aktiviert ist.
nehmen.
13. Gespeicherte Reisegeschwindig­ In der Instrumententafel erscheint die
keit. Besonderheit bei Fahrzeugen mit
Meldung „Adaptive Regler n. verfüg­
Automatikgetriebe: Wenn die Fahr­
bar“.
zeuggeschwindigkeit unter 30 km/h
Vorsicht: Halten Sie stets liegt, wird die Regelgeschwindigkeit
Aktivieren des Tempomaten automatisch auf 30 km/h eingestellt.
die Füße in der Nähe der (Regler-Funktion) Das Fahrzeug beschleunigt, bis die
Pedale, damit Sie jeder­
Drücken Sie bei stehendem oder mit gespeicherte Regelgeschwindigkeit er­
zeit reagieren können. reicht ist.
konstanter Geschwindigkeit fahrendem
Fahrzeug den Schalter 7 (SET/+) oder
6 (SET/­), um die Funktion zu aktivie­

Anlassen des Motors - 269


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Aktivieren des Tempomaten mit Er­ (je nach Fahrzeug)
kennung von Geschwindigkeitsbe­ Wenn das Fahrzeug mit der Funktion
grenzungsschildern (Anzeige A ) „Verkehrszeichenerkennung“
🡺 239ausgestattet ist, drücken Sie die
Kontexttaste 9 , um die Geschwindig­
keit des Fahrzeugs an die von der Ka­
3 mera erkannten 14 Geschwindigkeits­
begrenzungen anzupassen.
Die Fahrgeschwindigkeit 13 schaltet
beim Passieren des Schilds auf die er­
kannte Geschwindigkeit um 14 .

Aktivieren des Tempomaten mit


vorausschauender Erkennung von
Geschwindigkeitsbegrenzungs­
schildern (Anzeige B ) (je nach Abonnement)
Anhand der Kamera, der Funktion
„Verkehrszeichenerkennung“ 🡺 239
und der mit dem Abonnement verbun­
denen Karte nimmt das System die au­
tomatische Anpassung der Fahrzeug­
geschwindigkeit vorweg, bis das
nächste Schild identifiziert ist 15 .
Aktivieren/Deaktivieren
Über das Multimedia-Display, in der
„Fahrzeug“­Welt wählen Sie „Fahras­
sistent“ aus. Dann wählen Sie im Me­
nü „Komfort“ die Option „Geschwindig­
keitsbegrenzung adaptiver Tempomat“.
Der auf den Displays und Anzeigen
eingeblendete Buchstabe „A“ 16 be­
stätigt die Aktivierung des Tempoma­
ten mit erweiterter Geschwindigkeits­
270 - Anlassen des Motors
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
begrenzung durch Verkehrszeichener­ Hinweis: Die Aktivierung/Deaktivie­ Wenn die Funktion aktiviert ist, werden
kennung. rung ist auch durch Gedrückthalten der die folgenden Geschwindigkeiten auf
Kontexttaste 9 möglich. der Instrumententafel angezeigt:
– Hinweis: Sie können die Funktion – Fahrgeschwindigkeit 13 ;
auch durch Drücken und Halten der – die vom System erkannte aktuelle
Popup-Taste 9 aktivieren/deaktivieren. Geschwindigkeitsbegrenzung 14 auf
– In manchen Fällen (wenn ein erheb­ dem Straßenabschnitt, auf dem das 3
licher Unterschied zwischen der Fahr­ Fahrzeug unterwegs ist;
zeuggeschwindigkeit und der Höchst­ – die vom System erkannte Geschwin­
geschwindigkeit besteht) fordert Sie digkeit 15 auf dem nächsten Straßen­
das System gegebenenfalls zur manu­ abschnitt oder der nächsten Tempo­
ellen Validierung der Geschwindigkeit limitzone.
durch Drücken der Popup-Taste 9 auf: Die erkannte Geschwindigkeit 15 wird
Zu Ihrer Information wird die angezeig­ vom System berücksichtigt. Die Fahr­
te Geschwindigkeit von dem weißen zeuggeschwindigkeit passt sich all­
Quadrat 17 umrahmt. mählich an, bis sie ohne Zutun des
Fahrers die Fahrgeschwindigkeit 13
erreicht. Die auf 15 angegebene Ge­
Der Tempomat mit voraus­ schwindigkeit wird auf 14 angezeigt,
schauender Erkennung von wenn Sie das Schild oder die gekenn­
Geschwindigkeitsbegren­ zeichnete Zone passieren.
zungsschildern ist mit einem Der Fahrer muss immer auf die vom
Abonnement verbunden. Wenn System angewendete Geschwindig­
kein Abonnement vorhanden ist, keit achten und bleibt für die Fahr­
kann diese Funktion nicht aktiviert zeuggeschwindigkeit verantwort­
werden. lich.
Um das Abonnement zu verwal­ Sollte die Funktion nicht aktiviert oder
ten, lesen Sie bitte die Multime­ das Abonnement nicht mehr aktiv ist,
dia-Anleitung. erfolgt die Einstellung der Fahrge­
schwindigkeit wie über den Geschwin­
digkeitsbegrenzer mit Verkehrszei­
Maßnahme chenerkennung (Display A ).

Anlassen des Motors - 271


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Aktivierung des Tempomaten mit schwindigkeit an, die dem erkannten
Vorauserkennung der Straßenfüh­ Merkmal entspricht. Die Geschwindigkeitsrege­
rung (Display C ) Der Fahrer muss immer auf die vom lung mit vorausschauender
System angewendete Geschwindig­ Erkennung der Straßenfüh­
keit achten und bleibt für die Fahr­ rung ist mit einem Abonnement
zeuggeschwindigkeit verantwort­ verbunden.
3 lich. Wenn kein Abonnement vorhan­
Aktivieren/Deaktivieren den ist, kann diese Funktion nicht
Über das Multimedia-Display, in der aktiviert werden.
„Fahrzeug“­Welt wählen Sie „Fahras­ Um das Abonnement zu verwal­
sistent“ aus. Dann wählen Sie im Me­ ten, lesen Sie bitte die Multime­
nü „Komfort“ die Option „Adaptiver dia-Anleitung.
Tempomat für Straßenlayout“ aus.
(Wenn die Funktion nicht aktiviert ist
oder das Abonnement nicht mehr aktiv Kontrolle der Fahrgeschwindig­
ist, entspricht die Bedienung der Ein­ keit
stellung der Fahrgeschwindigkeit mit
Erkennung von Geschwindigkeitsbe­ Sie können die Kontrolle über die
(je nach Abonnement) grenzungsschildern (Display A ; siehe Fahrzeuggeschwindigkeit jederzeit
vorherige Seiten) oder, je nach Abon­ wieder aufnehmen, indem Sie Folgen­
Mithilfe der Kamera, der Funktion „Ver­ nement, der Einstellung der Fahrge­ des tun:
kehrszeichenerkennung“ 🡺 239und schwindigkeit mit vorausschauender
der mit dem Abonnement erworbenen – Unterbrechen der Funktion:
Erkennung von Geschwindigkeitsbe­
Karte kann das System die automati­ – durch Betätigen des Bremspedals;
grenzungsschildern (Display B ).
sche Anpassung der Fahrgeschwindig­ – den Schalter 8 (0) drücken;
keit 13 vorwegnehmen und verwalten, Die folgenden Symbole zeigen die
– den Schalter 3 zum Aktivieren/Deak­
wenn sich das Fahrzeug einem Kreis­ vom System berücksichtigten Merkma­
tivieren der Fahrhilfen drücken.
verkehr oder einer Kurve nähert. le:
Bei der automatischen Anpassung der
Wenn sich das Fahrzeug einer Kurve Geschwindigkeit an die Beschilderung
oder einem Kreisverkehr nähert, er­ – Kreisverkehr;
und/oder Straßenführung können die­
scheint auf der Instrumententafel eine se Ereignisse ignoriert werden. Drü­
– Kurve.
18 Warnlampe. Das Fahrzeug passt cken und halten Sie:
seine Geschwindigkeit an eine Ge­

272 - Anlassen des Motors


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
– den Schalter 7 (SET/+), um zur ge­ Einstellen der Regelgeschwin­ Einstellung des Abstands
speicherten Fahrgeschwindigkeit zu­ digkeit
rückzukehren;
– den Schalter 6 (SET/­), um die aktu­
elle Geschwindigkeit zu speichern und
beizubehalten.

Sicherheitsabstand
3
Sobald der Tempopilot aktiviert ist, wird
der voreingestellte Sicherheitsabstand
12 in grüner Schrift in der Instrumen­
tentafel angezeigt. Der standardmäßi­
ge Folgeabstand entspricht ca. 2 Se­
kunden.
Wenn das System ein Fahrzeug in Ih­
rer Spur erfasst, erscheint ein Fahr­
zeugumriss 11 über der Entfernungs­
angabe 12 in der Instrumententafel. Es ist jederzeit möglich, den Sicher­
Einstellen der Geschwindigkeit durch heitsabstand zum vorausfahrenden
Die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs Fahrzeug zu ändern, indem Sie mehr­
wiederholtes Drücken (für geringe Va­
wird an die Geschwindigkeit des vor­ mals hintereinander die Taste 4 betäti­
riation) oder langes Drücken (für hohe
ausfahrenden Fahrzeugs angepasst. gen.
Variation):
Gegebenenfalls werden die Bremsen
betätigt (die Bremslichter leuchten), – den Regler „SET/­“ 6 zum Senken Die horizontalen Abstandsmarkierun­
um den in der Instrumententafel ange­ der Geschwindigkeit; gen in der Instrumententafel zeigen die
zeigten Abstand einzuhalten. – den Regler „SET/+“ 7 zum Erhöhen verfügbaren Sicherheitsabstände an:
der Geschwindigkeit. – Abstandsmarkierung D : Großer Ab­
Hinweis: Die Größe der Umrissgrafik
11 variiert je nach Abstand zum vor­ stand (entspricht ungefähr 2,4 Sekun­
ausfahrenden Fahrzeug. Je größer der den);
Umriss, desto näher sind Sie dem – Abstandsmarkierung E : Mittlerer Ab­
Fahrzeug. stand 2 (entspricht ungefähr 2 Sekun­
den);
– Abstandsmarkierung F : Mittlerer Ab­
stand 1 (entspricht ungefähr 1,6 Se­
kunden);
Anlassen des Motors - 273
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
– Abstandsmarkierung G : Geringer Überschreiten der eingestellten Überholmanöver
Abstand (entspricht ungefähr 1,2 Se­ Regelgeschwindigkeit
kunden). Zum Überholen eines vorausfahren­
den Fahrzeugs bei einer eigenen Ge­
Die ausgewählte Abstandsmarkierung schwindigkeit nur über 70 km/h wird
wird in der Instrumententafel grün an­ durch Aktivieren der Blinker vorüberge­
gezeigt. Die anderen Markierungen hend der Folgeabstand deaktiviert und
3 bleiben grau. eine Beschleunigung ausgelöst, um
Hinweis: Der Abstand muss an die das Überholen zu erleichtern.
Verkehrslage, die örtlichen Vorschrif­
ten und die Wetterbedingungen ange­ Stopp und Start
passt werden.
Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug
langsamer wird, passt das System bei
Der sichere Abstand wird einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe
standardmäßig auf Grund­ dessen Geschwindigkeit an und bringt
es ggf. zum Stillstand (im Falle eines
lage der Entfernungsmes­ Staus usw.). Das Fahrzeug hält einige
sers E bestimmt. Meter hinter dem vorausfahrenden
Fahrzeug an. Die Stop and Start­Funk­
Die Überschreitung der vorgewählten
tion kann den Motor in den Standby-
Regelgeschwindigkeit ist jederzeit
Modus 🡺 160 versetzen.
durch Drücken des Gaspedals mög­
lich. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug
wieder losfährt:
Beim Überholen wird die Regelge­
schwindigkeit 13 gelb angezeigt: Die – wenn der Stopp weniger als dreißig
Funktion „Abstandseinhaltung“ ist nicht Sekunden dauert, startet das Fahr­
mehr gewährleistet. zeug ohne Zutun des Fahrers wieder.
Geben Sie dann das Gaspedal frei: Hinweis: Der Fahrer sollte immer auf
Der Tempomat und die Funktion für plötzliche Zwischenfälle während der
den Sicherheitsabstand regeln Ge­ Fahrt vorbereitet sein und bleibt für die
schwindigkeit und Abstand anhand der Kontrolle des Fahrzeugs verantwort­
zuvor ausgewählten Werte erneut. lich: Wenn das System einen Fußgän­
ger in der Nähe des Fahrzeugs er­
kennt, wird der automatische Neustart
bis zum nächsten Halt verhindert;

274 - Anlassen des Motors


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
– Wenn die Haltezeit mehr als etwa – Sie den Sicherheitsgurt des Fahrers
dreißig Sekunden beträgt, ist für das lösen; Durch das Wechseln in
erneute Anfahren des Fahrzeugs eine – Sie eine Tür, die Motorhaube oder den Standby-Modus
der folgenden Maßnahmen erforder­ die Heckklappe öffnen; bzw. das Ausschalten
lich: – Sie die Motor­Start/Stopp­Taste drü­ des adaptiven Tempo­
– Drücken Sie das Gaspedal; cken;
maten mit Regler-Funktion wird
– Drücken Sie die Taste 5 (RES) – die Neigung zu steil ist;
– die Fahrzeuggeschwindigkeit 180 die Geschwindigkeit nicht rasch 3
einmal.
km/h übersteigt; reduziert: Sie müssen bei Bedarf
Die Warnmeldung „zum Neustart des – Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: durch Betätigen des Bremspedals
Reglers RES drücken oder beschleuni­ Wenn Sie das Kupplungspedal über ei­ bremsen.
gen“ erscheint in der Instrumententa­ nen längeren Zeitraum gedrückt halten
fel, um Sie darüber zu informieren. oder über einen längeren Zeitraum
Wenn der Stopp länger als etwa drei kein Gang eingelegt ist; Beenden des Standby-Modus
Minuten dauert, wird die elektronische – Sie bestimmte Fahrhilfen und Kor­
Parkbremse automatisch angezogen rektureinrichtungen auslösen (aktive Auf Grundlage der gespeicherten
und der adaptive Tempomat deakti­ Notbremsung, ABS, ESC). Regelgeschwindigkeit
Hinweis: Je nach Fahrzeug schaltet Wurde eine Regelgeschwindigkeit ge­
viert. Das Kontrolllampe 10 er­ speichert, können Sie diese, nachdem
das System, wenn der Empfang der
lischt, um anzuzeigen, dass die Funkti­ angeschlossenen Daten nicht optimal Sie sich vergewissert haben, dass die
on deaktiviert ist. ist, automatisch die Voraberkennung Verkehrsbedingungen dies zulassen
von Geschwindigkeitsbegrenzungs­ (Verkehrsaufkommen, Fahrbahn- und
Unterbrechen der Funktion schildern und/oder die Voraberken­ Wetterbedingungen, usw.), abrufen.
Sie können die Funktion in den Stand­ nung der Straßenführung auf Standby. Betätigen Sie den Schalter 5 (RES)
by-Modus versetzen, indem: Die beiden Funktionen werden auto­ oder den Schalter 7 (SET/+) im Be­
matisch wieder aktiviert, sobald der reich gültiger Geschwindigkeiten nach
– Sie den Schalter 8 (0) betätigen; oben.
– Sie das Bremspedal betätigen, wäh­ Empfang wieder optimal ist.
rend sich das Fahrzeug bewegt. Im Standby­Zustand werden die Sym­ Beim Abruf der gespeicherten Ge­
bole stets grau dargestellt und auf der schwindigkeit wird zur Bestätigung,
Die Funktion wird vom System deakti­ dass der Tempomat (Regler-Funktion)
viert, wenn: Instrumententafel wird die Meldung
„Adaptiver Tempomat ausgeschaltet“ aktiviert ist, die Regelgeschwindigkeit
– Sie das Automatikgetriebe auf P in Grün angezeigt.
eingeblendet.
oder N stellen; Hinweis: Liegt die gespeicherte Re­
– Sie den Rückwärtsgang einlegen; gelgeschwindigkeit über der aktuellen

Anlassen des Motors - 275


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Fahrzeuggeschwindigkeit, beschleu­ durch das vorausfahrende Fahrzeug Abschalten der Funktion
nigt das Fahrzeug, um den eingestell­ usw.) kann das System möglicher­
ten Wert zu erreichen. weise nicht schnell genug reagie­
Auf Grundlage der aktuellen Ge­ ren.
schwindigkeit Abhängig von der Situation gibt das
Wurde der Tempomat in Standby ver­ System einen Hinweiston aus und
3 setzt, aktivieren Sie durch Drücken der zeigt:
Taste 6 (SET/-) den Tempomat erneut – das orangefarbene Warnsymbol H ,
ohne Berücksichtigung der zuvor ge­ wenn die Aufmerksamkeit des Fahrers
speicherte Fahrgeschwindigkeit mit erforderlich ist;
der aktuellen Geschwindigkeit des oder
Fahrzeugs.
– das rote Alarmsymbol J zusammen
mit der Meldung „Bremsen“, wenn die
Warnhinweise „Kontrolle über Situation eine unmittelbare Aktion des
das Fahrzeug übernehmen“ Fahrers erfordert.
Reagieren Sie in allen Fällen ent­
sprechend und führen Sie die erfor­ Die Funktion des „adaptiven Tempo­
derlichen Fahrmanöver aus. maten“ wird unterbrochen, sobald Sie
den Schalter 3 betätigen.
Wenn die Funktion nicht mehr aktiv ist,

erlischt das Hinweissymbol in


der Instrumententafel.

In einigen Fällen (z. B. bei einem viel


langsameren Fahrzeug, einem
schnellen Wechsel der Fahrspur
276 - Anlassen des Motors
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
gebrachtes Zubehör (am Kühlergrill) Funktionsstörungen
Um die Fahrassistenz zu verdeckt wird oder aufgrund von an
der Vorderseite des Fahrzeugs ange­ Wenn eine Störung der Funktion des
verlassen, drücken Sie den adaptiven Tempomaten erkannt wird,
Schalter 3 so oft wie nötig, brachten Zubehörs nicht zu sehen ist
(am Kühlergrill oder Logo usw.). wird die Meldung „Adaptiven Tempo­
bis sie AUSGESCHALTET ist. Es mat kontrollieren“ in der Instrumenten­
erscheint die Meldung „Fahrhilfen In bestimmten Umgebungen kann die tafel angezeigt und die Funktion des
deaktiviert“ an der Instrumenten­ Funktion beeinträchtigt sein, z. B. adaptiven Tempomaten wird außer 3
tafel. – in Trockenzonen, in Tunneln, auf Kraft gesetzt.
langen Brücken oder kaum befahrenen Wird eine Betriebsstörung an einer
Straßen ohne Fahrbahnmarkierungen, oder mehreren Komponenten des Sys­
Vorübergehende Nichtverfüg­ ohne Schilder oder bei Bäumen in der tems festgestellt, wird der adaptive
Nähe; Tempomat (Regler­Funktion) deakti­
barkeit – in der Nähe von Militäreinrichtungen viert.
oder Flughäfen.
Radar Je nach Art der Störung wird die Mel­
Wenn Sie das entsprechende Gebiet dung in der Instrumententafel ange­
Das Radar kann Fahrzeuge vor Ihrem verlassen, arbeitet die Funktion wie­
Fahrzeug erkennen. Das System kann zeigt:
der.
nicht ordnungsgemäß arbeiten, wenn – „Frontkamera prüfen“ je nach Fahr­
der Radarerkennungsbereich verdeckt Wenden Sie sich an eine Vertrags­ zeug begleitet von der Warnleuchte
ist oder wenn das Signal gestört ist. werkstatt, falls die Meldung nach dem
Neustart des Motors nicht gelöscht ;
Wenn der Radarerkennungsbereich wird.
blockiert oder das Radarsignal gestört – „Frontradar prüfen“ je nach Fahr­
ist, wird in der Instrumententafel die zeug begleitet von der Warnleuchte
Kamera
Meldung „Frontradar keine Sicht“ an­
Das System kann nicht funktionieren, ;
gezeigt und der adaptive Tempomat
wenn die Kamera verdeckt ist (durch – „Kamera/Radar prüfen“ je nach
wird unterbrochen.
Schmutz, Schlamm, Schnee, Konden­ Fahrzeug begleitet von der Warnleuch­
Das grüne Hinweissymbol 10 erlischt,
sation usw.).
um anzuzeigen, dass die Funktion au­ te ;
tomatisch deaktiviert wurde. Bei verminderter Sichtbarkeit der Ka­ – „Fahrzeug prüfen“ begleitet von der
mera wird die Leistung des adaptiven
Stellen Sie sicher, dass der Radarbe­
Tempomaten reduziert. Bleiben Sie Warnleuchte .
reich sauber bleibt und nicht durch
wachsam.
Schnee, Schlamm, ein schlecht ange­ Wenden Sie sich an einen Vertrags­
brachtes Nummernschild oder durch partner.
an der Vorderseite des Fahrzeugs an­
Anlassen des Motors - 277
ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Einschränkungen der System­ Erkennung bei Kurvenfahrt
funktion
Fahrzeugerkennung

Vom System nicht erkannt werden:


– Fahrzeuge, die an Kreuzungen an­ Wenn Sie in eine Kurve einfahren, er­
kommen: Auffahrten (Beispiel L ); kennt das Radar bzw. die Kamera das
– Fahrzeuge, die auf der falschen vorausfahrende Fahrzeug möglicher­
Das System erkennt nur Fahrzeuge Straßenseite fahren oder rückwärts auf weise vorübergehend nicht (siehe M ).
(Pkw, Lkw, Motorräder), die sich in die­ Sie zukommen.
Das kann zu einer Beschleunigung
selbe Richtung wie Ihr Fahrzeug be­ durch das System führen.
wegen. Beim Verlassen einer Kurve kann die
Der adaptive Tempomat
Ein Fahrzeug, das auf Ihre Fahrspur muss außerhalb geschlos­ Erkennung des vorausfahrenden Fahr­
wechselt (Beispiel K ) wird vom Sys­ zeugs gestört sein oder verspätet er­
sener Ortschaften, auf brei­
tem erst berücksichtigt, wenn es in die folgen.
Erfassungsbereiche von Kamera und ten Straßen mit sichtbaren Linien
verwendet werden. Dies kann zu einer abrupten oder
Radar gelangt. verzögerten Bremsung durch das
Dies kann zu einer abrupten oder System führen.
verzögerten Bremsung durch das
System führen.

278 - Anlassen des Motors


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Erkennung von Fahrzeugen in be­ Durch den Geländeverlauf (Höhen­
nachbarten Fahrspuren unterschiede) verdeckte Fahrzeu­
ge
Das System erkennt keine Fahrzeuge,
die aufgrund von Höhenunterschieden
verdeckt sind oder die sich außerhalb
der Erkennungsbereiche von Kamera 3
und Radar befinden, wenn Sie bergauf
oder bergab fahren.

Fahrzeuge außerhalb der Erken­


nungsbereiche von Kamera und
Radar

Das System reagiert spät oder gar


nicht, wenn sich die erkannten Fahr­
zeuge außerhalb des Erkennungsbe­
Das System kann Fahrzeuge erken­
reichs von Kamera und Radar befin­
nen, die sich in einer benachbarten
den, insbesondere in folgenden Fällen:
Fahrspur befinden, wenn:
– wenn Fahrzeuge lange Gegenstän­
– Sie in eine Kurve einfahren (Beispiel
de transportieren, die über eine Mar­
N );
kierung ragen;
– Sie auf einer Straße mit engen Fahr­
– wenn die tatsächliche Länge von ho­
spuren unterwegs sind;
hen Fahrzeugen (z. B. P ) außerhalb
– das Fahrzeug auf der benachbarten
des Radarerfassungsbereichs (Bau­
Fahrspur langsamer unterwegs ist und
maschine, landwirtschaftliches Zug­
sich eines der Fahrzeuge zu dicht an
fahrzeug usw.) liegt;
der Fahrspur des anderen befindet.
– wenn Fahrzeuge am Rand der Fahr­
Das kann zu einem plötzlichen Ver­ spur unterwegs sind;
langsamen oder Bremsen des Fahr­ – wenn schmale Fahrzeuge sehr nah
zeugs durch das System führen. beieinander sind (z. B. Q ).

Anlassen des Motors - 279


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
wenn Fahrzeuge stehen und lang­
sam fahren Halten Sie sich stets be­
reit, die Kontrolle über Ihr
Fahrzeug zu überneh­
men, wenn Sie auf stehende
oder sehr langsam fahrende
3 Fahrzeuge zufahren (Beispiel
R ).
Der adaptive Tempomat löst keine
Notbremsung aus; sein Brems­
vermögen ist begrenzt.

– die Fahrspur wechselnde Fahrzeuge


vor 17 , bei denen ein stehendes Fahr­
zeug erkannt wird 18 (z. B. S );
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit – stehende Fahrzeuge 19 , während
mehr als etwa 50 km/h beträgt, er­ Sie die Fahrspur wechseln (z. B. T ).
kennt das System keine:
– stehenden Fahrzeuge (siehe R );
– sehr langsam fahrenden Fahrzeuge.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
weniger als etwa 50 km/h beträgt, re­
agiert das System möglicherweise
nicht oder sehr spät auf:
– stehenden Fahrzeuge (siehe R );
– sehr langsam fahrende Fahrzeuge;

280 - Anlassen des Motors


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)
Nichterkennung feststehender Hin­
dernisse und kleiner Objekte

Erkennung von Fahrzeugen, die mit


hoher Geschwindigkeit die Fahrspur
wechseln
Vom System nicht erkannt werden:
Wenn Ihr Fahrzeug von einem ande­
– Fußgänger, Fahrräder, Roller usw.;
ren, mit hoher Geschwindigkeit fahren­
– Tiere;
den Fahrzeug (Motorrad, Auto usw.)
– stehende Hindernisse (Mautschran­
20 überholt wird (Beispiel V ) und sich
ken, Mauern usw.) (siehe U ).
dieses Fahrzeug vorübergehend zwi­
Diese werden vom System nicht be­ schen Sie und das vorausfahrende
rücksichtigt. Sie lösen keine Warnung Fahrzeug 21 einfädelt, kann das Sys­
oder Reaktion des Systems aus. tem eine übermäßige Beschleuni­
gung, Verlangsamung oder Brem­
sung auslösen.

Anlassen des Motors - 281


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)

Warnung

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Er entbindet den Fahrer unter keinen Umständen von seiner Ver­
antwortung, auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände zu achten oder aufmerksam zu sein.
3 Der Fahrer muss stets die Kontrolle über das Fahrzeug haben.
Der Fahrer muss die Geschwindigkeit unabhängig von den Vorgaben des Systems immer an die Umgebung und
die Fahrbedingungen anpassen. Das System erkennt ausschließlich die Begrenzungslinien von Fahrspuren, jedoch keine
anderen Signalelemente des Straßenverkehrs (Ampeln, Schilder, Fußgängerüberwege usw.). Diese lösen keine Warnung
oder Reaktion des Systems aus.
Das System darf auf keinen Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.
Der adaptive Tempomat (Regler­Funktion) darf nur auf Autobahnen (oder mehrspurigen Straßen mit Mittelleitplan­
ke) genutzt werden.
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera
verändert und demzufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie das System und wenden Sie sich an ei­
ne Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe, am Lack usw.) in der Nähe des Radar­
sensors und/oder der Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

282 - Anlassen des Motors


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)

Deaktivieren der Funktion


Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– das Fahrzeug fährt auf einer kurvenreichen Strecke:
– das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);


das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht
das Fahrzeug in einem Tunnel oder in der Nähe einer Metallstruktur gefahren wird;
3
– das Fahrzeug sich einer Mautstelle, einer Baustelle oder einer schmalen Fahrspur nähert;
– das Fahrzeug einen sehr steilen Hang hinauf- oder hinabfährt
– schlechte Sichtverhältnisse (blendende Sonne, Nebel usw.);
– das Fahrzeug auf rutschigem Untergrund (Regen, Schnee, Schotter usw.) gefahren wird;
– die Wetterbedingungen schlecht sind (Regen, Schnee, Seitenwind usw.);
– der Radarbereich wurde beschädigt (Stöße usw.);
– der Bereich der Kamera ist beschädigt (z. B. innen oder außen an der Frontscheibe).
– Die Frontscheibe ist gerissen oder verzogen.
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspart­
ner.

Anlassen des Motors - 283


ADAPTIVER TEMPOMAT (REGLER-FUNKTION)

Störungen des Systems


Einige Bedingungen können die Maßnahmen des Systems stören oder beschädigen, wie z. B.:
– wenn die Windschutzscheibe oder der Stoßfänger im Bereich des Radars (durch Schmutz, Eis, Schnee, Kon­
denswasser, Nummernschild usw.) verdeckt ist;
– eine komplexe Umgebung (Tunnel, etc.);
3 – ungünstige Witterungsbedingungen (Schnee, Starkregen, Hagel, Glatteis usw.);
– schlechte Sicht (Dunkelheit, Nebel, etc.);
– Der Kontrast zwischen dem vorausfahrenden Fahrzeug und der Umgebung ist gering (z. B. weißes Fahrzeug in ver­
schneiter Landschaft usw.);
– Blendung (grelle Sonne, Lichter von Fahrzeugen, die in die entgegengesetzte Richtung fahren; usw.);
– schmale, kurvenreiche oder hügelige Straßen (enge Kurven usw.);
– ein deutlich langsameres Fahrzeug;
– Verwendung von Fußmatten, die nicht an das Fahrzeug angepasst sind. Verwenden Sie auf der Fahrerseite ausschließ­
lich zum Fahrzeug passende Fußmatten, die sich an den vorinstallierten Elementen befestigen lassen. Überprüfen Sie die­
se Befestigungen regelmäßig. Legen Sie nie mehrere Matten übereinander. Die Pedale könnten dadurch blockiert wer­
den.
In diesen Fällen kann das System fälschlicherweise eingreifen.
Es besteht die Möglichkeit unerwünschter Brems- oder Beschleunigungsvorgänge.
Viele unvorhergesehene Situationen können den Systembetrieb beeinträchtigen. Bestimmte Objekte oder Fahrzeuge, die
im Erfassungsbereich von Kamera oder Radar auftauchen, können vom System falsch interpretiert werden, was möglicher­
weise zu unangemessenem Beschleunigen oder Bremsen führt.
Sie sollten stets auf plötzliche Ereignisse achten, die möglicherweise während der Fahrt auftreten. Halten Sie das
Fahrzeug stets unter Kontrolle, indem Sie die Füße in der Nähe der Pedale halten, damit Sie jederzeit eingreifen
können.

284 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
schwindigkeit unter ca. 10 km/h gefah­
Einparkhilfe ren wird. Wenn Sie beim Rangie­
Die Funktion berücksichtigt keine An­ ren mit dem unteren
Funktionsprinzip hängerzug- oder Trägersysteme, die Fahrzeugbereich gegen
vom System nicht erkannt werden. eine Beton-Wegmarke,
einen hohen Bordstein oder ande­
re straßenbauliche Einrichtungen 3
Diese Funktion dient als
stoßen, kann das Fahrzeug be­
zusätzliche Fahrhilfe.
schädigt werden. Es kann bei­
Sie kann keinesfalls die
spielsweise zur Verformung einer
Wachsamkeit und die
Achse kommen.
Verantwortung des Fahrers beim
Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebe­
Rückwärts-Fahren ersetzen.
nenfalls von einer Vertragswerk­
Der Fahrer muss während der
statt überprüfen, um jegliches Un­
Fahrt immer auf plötzliche Gefah­
fallrisiko auszuschließen.
rensituationen gefasst sein: Bei
allen Fahrmanövern sicherstellen,
dass sich keine kleinen, schmalen Position der Ultraschallsensoren 1
und/oder sich bewegenden Hin­
Die durch die Pfeile 1 gekennzeichne­ Achten Sie bei den durch die Pfeile 1
dernisse (Kinder, Tiere, Kinderwa­
ten Ultraschallsensoren an den Stoß­ gekennzeichneten Ultraschallsenso­
gen, Fahrräder, Begrenzungsstei­ ren darauf, dass diese nicht (durch
fängern, dienen zur Erkennung von ne, Pfosten usw.) im toten Winkel
Hindernissen in der Fahrzeugumge­ Schmutz, Schlamm, Schnee oder ein
befinden. fehlerhaft montiertes/befestigtes Num­
bung.
mernschild usw.) verdeckt, beschädigt,
Die Funktion warnt den Fahrer über verändert (z. B. durch Lackierung)
akustische Signale und eine Anzeige oder durch am Heck und, je nach
mit dem Bereich, in dem das Hindernis Fahrzeug, an der Vorderseite oder an
erkannt wurde. den Längsseiten des Fahrzeugs ange­
Je nach Ausstattung erkennt das Sys­ brachte Zubehörteile versperrt sind.
tem Hindernisse hinter, vor und neben
dem Fahrzeug.
Der Parkassistent wird nur aktiviert,
wenn das Fahrzeug mit einer Ge­
Anlassen des Motors - 285
EINPARKHILFEN
Maßnahme Hinderniserkennung nis grün, orangefarben (oder bei eini­
gen Fahrzeugen auch gelb) oder rot
angezeigt.

Sonderfall von Hindernissen an


der Seite
3

Auf dem Display 2 wird die Fahrzeug­ Das System kann die meisten Hinder­
umgebung angezeigt, und ein akusti­ nisse erkennen, die sich in der Nähe
sches Signal ertönt. des Hecks und je nach Ausstattung vor
Je nach Fahrzeugausführung müssen der Front und an den Seiten des Fahr­
gegebenenfalls erst ein paar Meter zu­ zeugs befinden.
rückgelegt werden, bevor die Seitener­ Die Frequenz des akustischen Signals Je nach Ausrichtung der Räder be­
kennung aktiviert wird. nimmt bei Annäherung des Fahrzeugs stimmt das System die Fahrtrichtung
an ein Hindernis zu und verwandelt des Fahrzeugs und macht den Fahrer
Wenn alle Bereiche grau hinterlegt gegebenenfalls auf die Gefahr eines
sind, wird die gesamte Fahrzeugkontur sich bei etwa 20 cm zu einem an der
Seite erkannten Hindernis und bei et­ Zusammenpralls mit einem Hindernis
überwacht: 3 seitlich vom Fahrzeug aufmerksam.
wa 30 cm zu einem vorn oder hinten
– Display A : Die Fahrzeugumgebung erkannten Hindernis in ein ununterbro­ Wenn ein Hindernis seitlich vom Fahr­
wird untersucht; chenes akustisches Signal. zeug erkannt wird:
– Display B : Die Untersuchung der
Fahrzeugumgebung ist abgeschlos­ Es wird der Bereich angezeigt, in dem – Besteht die Gefahr eines Aufpralls,
sen. das Hindernis erkannt wurde (Display ertönen bei Annäherung an das Hin­
C ). Je nach Fahrzeugausführung wird dernis akustische Signale in immer
der Bereich je nach Nähe zum Hinder­ kürzeren Abständen, bis nur noch ein

286 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Dauerton wahrnehmbar ist. Es wird Aktivieren/Deaktivieren Automatische Deaktivierung der
der Bereich angezeigt, in dem das Hin­ Einparkhilfe
dernis 3 erkannt wurde (Display D ). Aktivieren/Deaktivieren des Sys­ Das System deaktiviert sich:
– Wenn keine Aufprallgefahr besteht, tems über das Multimedia-Display
ertönt kein akustisches Signal bei An­ 4 – wenn die Fahrgeschwindigkeit ca.
näherung an das Hindernis. Je nach 10 km/h überschreitet;
– je nach Fahrzeug, wenn das Fahr­
Fahrzeugausführung wird der Bereich
eingeblendet, in dem das Hindernis 3 zeug länger als etwa drei Sekunden
3
erkannt wurde. steht und ein Hindernis erkannt wird
(z.B. im Stau usw.);
– wenn der Wahlhebel sich in der Stel­
Bei Änderung der Fahrt­ lung N oder P befindet;
richtung während eines – wenn eine Störung festgestellt wird.
Fahrmanövers wird die Hinweis: Je nach Fahrzeugausfüh­
Gefahr einer Kollision rung wird bei einem mit einer vom Sys­
mit einem Hindernis gegebenen­ tem erkannten Anhängerzugvorrich­
tung ausgestatteten Fahrzeug nur die
falls verspätet signalisiert.
hintere Einparkhilfe deaktiviert.

Einstellungen

Aus der „Fahrzeug“­Welt Ihres 4 Multi­


Diese Einstellung aus Si­
media-Bildschirms drücken Sie auf das
„Parkassistent“ Menü. cherheitsgründen nur bei
stehendem Fahrzeug
Aktivieren oder deaktivieren Sie Berei­
che, die von den Ultraschalldetektoren vornehmen.
abgedeckt werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung.
Hinweis: Je nach Fahrzeugausfüh­
rung kann der hintere Erkennungsbe­
reich nicht deaktiviert werden.

Anlassen des Motors - 287


EINPARKHILFEN
System kein akustisches Warnsignal
Bei jedem Anlassen des Bei jedem Anlassen des ab oder blendet keine Meldung ein.
Fahrzeugs nimmt die Funk­ Fahrzeugs nimmt die Funk­ Prüfen Sie die Ultraschallsensoren auf
tion den Zustand an, der tion den Zustand an, der Sauberkeit. Sollte die Störung fortbe­
beim letzten Abstellen des Motors beim letzten Abstellen des Motors stehen, wenden Sie sich an einen Ver­
gespeichert wurde. gespeichert wurde. tragspartner.
3
Drücken Sie bei stehendem Fahrzeug Sonderfälle
in der „Fahrzeug“­Welt auf dem Multi­
media-Display 4 auf das Menü „Par­ In folgenden Fällen können akustische
kassistent“. Signale und je nach Fahrzeugausfüh­
rung der jeweilige Erkennungsbereich
Weitere Informationen entnehmen Sie manuell deaktiviert werden:
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
tung. – Wenn sich vor den Ultraschallsenso­
ren eine vom System nicht erkannte
Deaktivierung des Tons des Sys­ Zug­, Transport­ oder Anhängeraus­
tems rüstung befindet;
– Wenn die Ultraschallsensoren be­
(je nach Fahrzeug) schädigt sind.
Den Ton der Einparkhilfe aktivieren Hinweis: Auch bei stumm geschal­
oder deaktivieren. tetem Ton werden Sie weiterhin über
Hinweis: Bei stumm geschaltetem Ton das Display gewarnt.
werden Sie bei Annäherung an ein
Hindernis nur über das Display ge­ Funktionsstörungen
warnt. Bei Erkennung einer Fehlfunktion
durch das System: Entweder werden
Lautstärke des Parkassistenten Sie beim Einlegen des Rückwärts­
Die Lautstärke des Parkassistenten gangs durch ein drei Sekunden lang
stellen Sie über den Lautstärkebalken ertönendes akustisches Signal beglei­
ein tet von der eingeblendete Meldung
„Parksensoren prüfen“ auf den Dis­
plays und Anzeigen gewarnt oder beim
Einlegen des Rückwärtsgangs gibt das
288 - Anlassen des Motors
EINPARKHILFEN

Empfehlungen

Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unter ca. 10 km/h können bestimmte Geräuschquellen (Motorrad, LKW, Pressluft­
hammer usw.) die akustischen Warnungen der Einparkhilfe auslösen.
3
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Im Falle eines Aufpralls kann sich die Ausrichtung der Ultraschallsensoren ändern und dadurch ihre Funktion be­
einträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
– Alle Arbeiten in dem Bereich, in dem sich die Ultraschallsensoren befinden (Reparaturen, Austausch usw.), müssen von
einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Einige Bedingungen können den Betrieb des Systems stören oder beschädigen, zum Beispiel:
– schlechte Witterungsbedingungen (Regen, Schnee, Hagel, Glatteis usw.),
– einige Arten von Lärm (Motorrad, Lastwagen, Pressluftbohrer, usw.);
– Anbringen einer nicht kompatiblen Anhängerkupplung (Kugel oder Haken).
Falschalarm oder keine Warnung
Wenn sich das System ungewöhnlich verhält, wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

Anlassen des Motors - 289


EINPARKHILFEN

Einschränkungen des Systems


– Die Ultraschall-Erfassungsbereiche sollten sauber und frei von jeglichen Veränderungen gehalten werden, um den
ordnungsgemäßen Betrieb des Systems zu gewährleisten.
– Kleine Gegenstände, die sich in der Nähe des Fahrzeugs bewegen (Motorräder, Fahrräder, Fußgänger usw.), werden
3 vom System möglicherweise nicht erkannt.
– Das System erkennt möglicherweise keine Hindernisse, die sich zu nahe am Fahrzeug befinden.
– Das System gibt gegebenenfalls keine Warnung aus, wenn sich die anderen Fahrzeuge oder Hindernisse mit einer er­
heblich anderen Geschwindigkeit bewegen.
– Bei einer Änderung der Fahrtrichtung während eines Manövers meldet das System Hindernisse möglicherweise nur ver­
zögert.

290 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN

Rückfahrkamera
Maßnahme

Wenn der Rückwärtsgang eingelegt


wird, überträgt die an der Heckklappe Feste Führungslinie 3
befindliche Kamera 1 auf dem Multi­ Die feste Anzeige enthält farbige Mar­
media-Display 2 eine Ansicht des Be­ kierungen A , B und C , die den Ab­
reichs hinter dem Fahrzeug, begleitet stand hinter dem Fahrzeug anzeigen:
von zwei Führungslinien 3 und 4 (be­ – A (rot) in etwa 30 Zentimetern Ent­
weglich oder fest). fernung vom Fahrzeug;
Dieses System verwendet mehrere – B (gelb) in etwa 70 Zentimetern
Leitlinien für den Betrieb (beweglich für Entfernung vom Fahrzeug;
den Lenkeinschlag und fest für die – C (Grün) in etwa 150 Zentimetern
Entfernung). Nutzen Sie anschließend Entfernung vom Fahrzeug.
bei Erreichen des roten Bereichs die Diese Orientierungslinie ist festste­
Darstellung des Stoßfängers, um das hend und zeigt den Weg des Fahr­
Fahrzeug präzise abzustellen. zeugs bei gerade ausgerichteten Rä­
der an.

Anlassen des Motors - 291


EINPARKHILFEN
Bewegliche Führungslinie 4
Darauf achten, dass die Am Display wird ein spie­
Dies wird blau im Multimedia-Display
2 angezeigt. Diese Führungslinie gibt Kamera nicht verdeckt ist gelverkehrtes Bild wie in ei­
je nach Lenkeinschlag die Fahrtrich­ (durch Schmutz, Schlamm, nem Rückspiegel ange­
tung an. Schnee, Beschlag, ...). zeigt.
Die Orientierungslinien entspre­
3 Einstellungen chen einer auf eine ebene Fläche
projizierten Darstellung. Überla­
gern diese ein senkrecht stehen­
des oder auf dem Boden liegen­
des Objekt, dürfen sie nicht be­
rücksichtigt werden.
Gegenstände, die am Rand des
Displays erscheinen, werden
möglicherweise verzerrt darge­
stellt.
Bei zu hellem Licht (Schnee,
Fahrzeug in der Sonne usw.)
kann das Kamerabild beeinträch­
tigt werden.
Wenn der Gepäckraum offen oder
Drücken Sie auf dem Multimedia­Dis­ falsch geschlossen ist, wird die
play bei eingelegtem Rückwärtsgang Meldung „Gepäckraum geöffnet“
die Schaltfläche „Einstellungen“, um auf dem Multimedia­Display an­
die Leitlinien hinzuzufügen oder zu gezeigt.
entfernen und die Kamerabildeinstel­
lungen (Helligkeit, Kontrast usw.) an­
zupassen Funktionsstörungen
Weitere Informationen entnehmen Sie Wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist
bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­ und ein Funktionsfehler erkannt wird,
tung. wird auf dem Multimedia-Bildschirm

292 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
vorübergehend ein schwarzer Bild­ Unterschied zwischen der ge­ Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt in
schirm 2 angezeigt. schätzten Entfernung und der tat­ Richtung eines steilen Abhangs
Ursächlich hierfür kann eine die Kame­ sächlichen Entfernung
ra oder den Bildschirm beeinträchti­
gende Störung sein (Klarheit, Stand­ Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt in
bild, verzögerte Kommunikation usw.). Richtung einer steilen Steigung
Wenn die vorübergehende Anzeige 3
des schwarzen Bildschirms bestehen
bleibt, wenden Sie sich bitte an einen
Vertragspartner.

Diese Funktion ist eine


zusätzliche Hilfe. Sie
kann niemals die Wach­
samkeit und Verantwor­
tung des Fahrers ersetzen.
Der Fahrer muss während der Die festen Hilfslinien 6 zeigen die Ent­
Fahrt immer auf plötzliche Gefah­ fernungen weiter weg an, als sie tat­
rensituationen gefasst sein: Bei sächlich sind.
allen Fahrmanövern sicherstellen, Daher sind die auf dem Bildschirm an­
dass sich keine kleinen, schmalen Die festen Maßlinien 6 zeigen Objekte gezeigten Objekte tatsächlich näher
und/oder sich bewegenden Hin­ näher, als sie tatsächlich sind. auf dem Abhang.
dernisse (Kinder, Tiere, Kinderwa­ Die auf dem Display angezeigten Ob­ Wenn der Bildschirm zum Beispiel ein
gen, Fahrräder, Begrenzungsstei­ jekte sind auf der Steigung tatsächlich Objekt bei G anzeigt, liegt die tatsäch­
ne, Pfosten usw.) im toten Winkel weiter weg. liche Entfernung des Objekts bei F .
befinden. Wenn der Bildschirm zum Beispiel ein
Objekt bei D anzeigt, liegt die tatsäch­
liche Entfernung des Objekts bei E .

Anlassen des Motors - 293


EINPARKHILFEN
Fahren oder Rückwärtsfahren zu Parken im Modus „Keyless Ent­ Einschalten
einem hervorstehenden Objekt ry & Drive“

Position H scheint auf dem Bildschirm Die durch die Pfeile 11 markierten in
weiter entfernt zu sein als Position J . den Stoßfängern verbauten Ultra­
Allerdings befindet sich Position H in schalldetektoren helfen bei der Suche
der gleichen Entfernung wie Position nach Parklücken und beim Einparken.
K.
Nehmen Sie die Hände vom Lenkrad.
Die von den festen und beweglichen Sie müssen nur folgende Elemente be­
Orientierungslinien angegebene Fahrt­ tätigen:
richtung berücksichtigt die Höhe des
– Gaspedal
Objekts nicht. Es besteht also die Ge­
– Betätigen des Bremspedals;
fahr, dass das Fahrzeug beim Rück­
– Schalthebel.
wärtsfahren auf die Position K mit
dem Objekt kollidiert. Sie können die Kontrolle jederzeit wie­
der übernehmen, indem Sie das Lenk­
rad betätigen.

Wenn das Fahrzeug steht oder mit we­


niger als ca. 30 km/h fährt, gibt es
294 - Anlassen des Motors
EINPARKHILFEN
mehrere Möglichkeiten, auf die Funkti­ Hinweis: Beim Fahrzeugstart oder Sobald eine Parklücke erkannt wurde,
on zuzugreifen: nach einem mithilfe des Systems ge­ wird sie auf dem Multimedia-Display 4
– über den Multimedia-Bildschirm 4 lungenen Längseinparkmanöver mit dem Buchstaben „P“ angezeigt.
die Welt „Fahrzeug“ 2 aufrufen und auf schlägt das System als Standardma­ Fahren Sie langsam weiter, bis die
das Menü „Freihändiges Parken“ növer das Verlassen einer Längspark­ Meldung „STOP“ begleitet von einem
3 drücken; lücke vor. akustischen Signal eingeblendet wird.
– über das Widget „Parken im Modus In anderen Fällen kann das standard­ Wenn mehr als eine Parklücke erkannt
wird, müssen Sie die gewünschte
3
Keyless Entry & Drive“ (sofern zuvor mäßig vorgeschlagene Manöver im
konfiguriert); Multimedia-Display 4 eingestellt wer­ Parklücke durch Berühren des Dis­
– über die Taste „Favoriten“ am Lenk­ den. plays auswählen.
rad (sofern zuvor konfiguriert); Weitere Informationen entnehmen Sie Die Lücke wird auf dem Multimedia-
– je nach Fahrzeug über den Schnell­ bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­ Display 4 grün angezeigt und mit dem
zugriff „Freihändiges Parken“ in der tung. Buchstaben „P“ gekennzeichnet.
360°-Kameraansicht. – Halten Sie an;
– legen Sie den Rückwärtsgang ein.
Besonderheiten Während des Systemstarts
Achten Sie darauf, dass die durch die wird die Einparkhilfe akti­ Die Kontrolllampe in der Instru­
Pfeile 1 gekennzeichneten Ultraschall­ viert. Bei damit ausgestat­ mententafel leuchtet auf, zusätzlich er­
detektoren nicht verdeckt sind teten Fahrzeugen wird außerdem klingt ein Signalton.
(Schmutz, Schlamm, Schnee, schlecht die Rückfahrkamera oder die 360- – Lassen Sie das Lenkrad los;
montiertes Nummernschild usw.). Grad-Kamera eingeschaltet, um – Folgen Sie den im Multimedia­Dis­
den Fahrer zu unterstützen play 4 angezeigten Anweisungen des
Wahl des Einparkmanövers
🡺 285, 🡺 291, 🡺 299. Systems.
Das System kann drei Arten von Ma­ Ihre Fahrgeschwindigkeit darf ca. 7
növern ausführen: km/h nicht überschreiten.
– Einparken des Fahrzeugs in eine Maßnahme
Längsparklücke; Parken Das Erlöschen der Warnlampe
– Einparken des Fahrzeugs in eine in der Instrumententafel, zusammen
Querparklücke; Solange die Fahrgeschwindigkeit unter
ca. 30 km/h liegt, sucht das System mit einem akustischen Signal, infor­
– Verlassen einer Längsparklücke. miert Sie, dass das Parkmanöver be­
verfügbare Parkplätze zu beiden Sei­
Wählen Sie auf dem Multimedia­Dis­ ten des Fahrzeugs. endet ist.
play 4 über das Display das ge­
wünschte Manöver aus.

Anlassen des Motors - 295


EINPARKHILFEN
Ihre Fahrgeschwindigkeit darf ca. 7
Diese Funktion dient als km/h nicht überschreiten. Die Warnlampe auf der Instru­
zusätzliche Fahrhilfe. Sobald sich das Fahrzeug in der Posi­ mententafel erlischt und es ertönt ein
Sie kann weder die tion zum Verlassen der Parklücke be­ Signal, um Sie darüber zu informieren,
Wachsamkeit noch die dass das Manöver unterbrochen wur­
Verantwortung des Fahrers erset­ findet, erlischt die Warnlampe de. Der Grund für die Unterbrechung
3 zen (der Fahrer muss stets an der Instrumententafel und es ertönt wird im Multimedia-Display 4 ange­
zeigt.
bremsbereit sein). ein Warnton; auf dem Multimedia­Dis­
play 4 wird zur Bestätigung des abge­ Denken Sie daran, dass:
schlossenen Fahrmanövers eine Mel­ – das Lenkrad loszulassen;
Verlassen einer Längsparklücke dung eingeblendet.
und
– Aktivieren Sie die Funktion „Freihän­ – dass alle Türen und die Heckklappe
diges Parken“; Beim Rangieren kann geschlossen sind;
– wählen Sie den Modus „Längspark­ sich das Lenkrad schnell und
lücke verlassen“.
– aktivieren Sie die Fahrtrichtungsan­ drehen: Die Hände nicht – dass sich in Fahrtrichtung kein Hin­
zeiger auf der Seite, auf der Sie das in die Aussparungen am dernis befindet;
Fahrzeug verlassen möchten; Lenkrad stecken, und sicherstel­ und
Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, len, dass sich nichts im Lenkrad – dass der Motor läuft.
wird eine Meldung auf dem Multime­ verfangen kann.
dia-Display 4 angezeigt, um das Ma­ Wenn die Warnlampe blinkt, ist
növer zu starten. das System wieder verfügbar und das
– Zum Starten drücken Sie auf „OK“. Unterbrechen/Fortsetzen des Ma­
növers Manöver kann fortgesetzt werden.
Um das Manöver fortzusetzen, drü­
Die Kontrolllampe in der Instru­ In folgenden Fällen wird das Manöver cken Sie das Menü „Einparkhilfen“. Die
mententafel leuchtet auf, zusätzlich er­ angehalten:
klingt ein Signalton. – das Fahrzeug steht zu lange still; Warnlampe erscheint an der In­
– Lassen Sie das Lenkrad los; – ein Hindernis auf der Strecke verhin­ strumententafel.
– Vorwärts- und Rückwärtsmanöver dert das Beenden des Parkmanövers;
Befolgen Sie die Anleitungen im Multi­
gemäß den Anweisungen auf dem – der Motor wird abgeschaltet;
funktions-Display 4 .
Multimedia-Display 4 und unter Ver­ – eine Tür oder der Kofferraum wird
wendung der Warnungen des Parkas­ geöffnet.
sistenten durchführen.
296 - Anlassen des Motors
EINPARKHILFEN
Abbrechen des Parkmanövers Funktionsstörungen
In folgenden Fällen wird das Manöver Wenn die Funktion eine Betriebsstö­
abgebrochen: rung feststellt, werden die folgenden
– Sie übernehmen das Lenkrad; Meldungen auf der Instrumententafel
– wenn die Fahrgeschwindigkeit über angezeigt:
7 km/h liegt; – „Parkassistenz prüfen“ zusammen
– über das Multimedia-Display;
3
– wenn Sie während des Parkmanö­ mit der Warnlampe ;
vers mehr als zehn Mal vor­ und zu­ oder
rückgefahren sind.
– „Einparksensoren prüfen“;
– wenn die Sensoren der Einparkhilfe
verschmutzt oder verdeckt sind; oder
– wenn das Manöver zu lange unter­ – „Einparkhilfen prüfen“.
brochen wurde. Reinigen Sie die Ultraschall-Sensoren.
Sollte das Problem weiterbestehen,
Die Warnlampe auf der Instru­ wenden Sie sich an eine Vertragswerk­
mententafel erlischt und es ertönt ein statt.
Signal, um Sie darüber zu informieren, Hinweis: Bei einer Störung der Funkti­
dass das Manöver abgebrochen wur­ on ist das Fahrzeug nicht gegen Weg­
de. Der Grund für den Abbruch wird im rollen gesichert.
Multimedia-Display 4 angezeigt.
Übernehmen Sie sofort wieder die
Kontrolle über das Fahrzeug.
Nichtverfügbarkeit der Funktion
Wenn Sie über eine der Methoden ver­
suchen, das System zu aktivieren, und
die Betriebsbedingungen nicht erfüllt
sind, werden Sie über die Displays und
Anzeigen mit der Meldung „Automati­
sches Einparken nicht verfügbar“ dar­
über informiert, dass die Funktion nicht
verfügbar ist.

Anlassen des Motors - 297


EINPARKHILFEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss. Achten Sie darauf, dass Sie
3 während des Parkmanövers die örtlichen Verkehrsregeln einhalten.
Der Fahrer muss während der Fahrt immer auf plötzliche Gefahrensituationen gefasst sein: Bei allen Fahrmanö­
vern sicherstellen, dass sich keine kleinen, schmalen und/oder sich bewegenden Hindernisse (Kinder, Tiere, Kinderwagen,
Fahrräder, Begrenzungssteine, Pfosten, Zugvorrichtungen usw.) im toten Winkel befinden.
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Bei einem Aufprall kann die Funktion der Sensoren beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden Sie
sich an eine Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an Verkleidungen) im Einbaubereich der Sensoren müssen
fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Bestimmte Bedingungen können den Betrieb des Systems stören oder beeinträchtigen, z. B. schlechte Wetterbedingungen
(Schnee, Hagel, Eis usw.).
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.
Es besteht die Möglichkeit, dass das System Falschwarnungen ausgibt.
Einschränkungen des Systems
– Gegenstände, welche sich im toten Winkel der Sensoren befinden, kann das System eventuell nicht erkennen.
– Kontrollieren Sie stets, dass die vom System vorgeschlagene Parklücke tatsächlich verfügbar und vor und während des
gesamten Manövers frei von Hindernissen ist.
– Das System darf nicht beim Ziehen eines Anhängers verwendet werden oder wenn das Fahrzeug selbst oder Fahrzeuge
in der Umgebung eine Zug- oder Transportvorrichtung tragen.

298 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Unter Verwendung der Informationen Mit ihnen können Sie die Fahrzeugum­
360-Grad-Kamera der Kameras 1 , 2 und 3 , die sich im gebung sehen:
vorderen Stoßfänger, in den Türspie­ – Vorderansicht (mit Kamera 1 ) + Vo­
geln und auf der Heckklappe befinden, gelperspektive (mit Kameras 1 , 2 und
sowie von den Ultraschallsensoren 4 3 ): Standard­Frontansicht und Panora­
an den Stoßfängern, hilft die Funktion ma­Frontansicht + Standard­Vogelper­
bei schwierigen Manövern (z. B. Ein­
parken) durch Darstellung der Fahr­
spektive; 3
– Rückansicht (mit Kamera 3 ) + Vo­
zeugumgebung. gelperspektive (mit Kameras 1 , 2 und
Hinweis: Achten Sie darauf, dass die 3 ): Standard­Rückansicht und Panora­
Kameras nicht verdeckt sind (durch ma­Frontansicht + Standard­Vogelper­
Schmutz, Schlamm, Schnee, Konden­ spektive;
sation usw.). – Front­ oder Rückansicht (mit Kame­
ra 1 oder 3) + Seitenansicht (mit Ka­
Maßnahme mera 2 ): vorne/hinten + Beifahreran­
sicht.
Die Ultraschalldetektoren erfassen
Hindernisse an Front, Heck und (je
nach Fahrzeug) an der Seite des Fahr­
zeugs.

Die Kameras übertragen mehrere se­


parate Ansichten auf das Multimedia-
Display 5 .

Anlassen des Motors - 299


EINPARKHILFEN
Frontkamera 1 Rückwärtige Kamera 3
Diese Funktion ist eine
zusätzliche Hilfe. Sie
kann niemals die Wach­
samkeit und Verantwor­
tung des Fahrers ersetzen.
3 Der Fahrer muss während der
Fahrt immer auf plötzliche Gefah­
rensituationen gefasst sein: Bei
allen Fahrmanövern sicherstellen,
dass sich keine kleinen, schmalen
und/oder sich bewegenden Hin­
dernisse (Kinder, Tiere, Kinderwa­
gen, Fahrräder, Begrenzungsstei­
ne, Pfosten usw.) im toten Winkel
befinden.
Die Ansicht der Frontkamera wird auf Die Ansicht der rückwärtigen Kamera
dem Multimedia-Display 5 angezeigt. wird auf dem Multimedia-Display 5 an­
gezeigt.

Für die Rückansichten zeigt


das Multimedia-Display5
ein umgekehrtes Bild der
Rückansicht wie in einem Rück­
spiegel.

300 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Dieses System wird zunächst mit Hilfe
Bei Frontansicht oder mehrerer Messgeräte (mobil und An­ Die Orientierungslinien der
Rückansicht: Beim Ma­ hänger für die Flugbahn und fest für Front­, Heck­ und Seitenan­
növrieren an einem die Entfernung) verwendet. sicht entsprechen einer
Hang können Objekte, Feste Orientierungslinien 6 Darstellung auf ebener Fläche;
die auf dem Multimedia-Display Die feste Anzeige enthält farbige Mar­ diese Maße gelten nicht, wenn sie
angezeigt werden, näher oder kierungen A , B und C , die den Ab­ von einem senkrechten oder auf 3
weiter entfernt sein als sie schei­ stand hinter dem Fahrzeug anzeigen: dem Boden befindlichen Gegen­
nen. – A (rot) in etwa 30 Zentimetern Ent­ stand überlagert werden.
Berücksichtigen Sie dies, um fernung vom Fahrzeug; Am Rand des Multimedia­Dis­
den Abstand vor dem Manö­ – B (gelb) in etwa 70 Zentimetern plays dargestellte Objekte können
vrieren richtig einzuschätzen. Entfernung vom Fahrzeug; Verzerrungen aufweisen.
– C (Grün) in etwa 150 Zentimetern
Entfernung vom Fahrzeug. Bei zu hellem Licht (Schnee,
Fahrzeug in der Sonne usw.)
Bewegliche Maßlinie 7
kann das Kamerabild beeinträch­
Dies wird blau im Multimedia-Display tigt werden.
5 angezeigt. In der Front­ und Rück­
ansicht gibt diese Maßlinie je nach
Lenkeinschlag die Fahrtrichtung an.
In der kombinierten Dar­
stellung von den Kame­
ras:
– Erhabene Objekte (Gehsteig,
Fahrzeug usw.) können in der Vo­
gelperspektive verzerrt erschei­
nen;
– Objekte auf dem Fahrzeug wer­
den nicht angezeigt.
Die auf das Multimedia-Display 5
übertragene „Vorder­“ oder „Rückan­
sicht“ wird mit einer, zwei oder drei
Maßlinien, 6 und 7 , dargestellt.
Anlassen des Motors - 301
EINPARKHILFEN
Vorderseitenansicht 2 Vogelperspektive
Im Modus „Vogelperspekti­
ve“ sind die auf dem Multi­
media-Display angezeigten
Objekte tatsächlich weiter weg als
sie scheinen.
3 Berücksichtigen Sie dies, um
den Abstand vor dem Manö­
vrieren richtig einzuschätzen.

Hinderniserkennung
Wenn die Funktion „Park Assist“ bei
aktiviertem System ein oder mehrere
Hindernisse um das Fahrzeug herum
erkennt, wird die Anzeigelinie 12 in
Die im Türspiegel eingebaute Kamera Die Vogelperspektive ist eine kombi­ den verschiedenen Ansichten ange­
2 überträgt eine Seitenansicht auf das nierte Darstellung der Kameras 1 , 2 zeigt.
Multimedia-Display 5 . und 3 . Zusätzlich zur akustischen Warnung
Je nach Fahrzeug können Sie über Sie zeigt eine Ansicht der Oberseite zeigen diese Indikatoren die Nähe von
das Multimedia­Display von der Vogel­ des Fahrzeugs und seiner Umgebung Hindernissen durch verschiedene Far­
perspektive zur Vorderseitenansicht an. ben an:
wechseln. Weitere Informationen ent­ Diese kann verwendet werden, um ei­ – Grün: Hindernis zwischen ca. 50 und
nehmen Sie bitte der Multimedia­Be­ ne Ansicht der Fahrzeugposition in Be­ 70 cm;
dienungsanleitung. zug auf seine unmittelbare Umgebung – Gelb: Hindernis zwischen ca. 30 und
(vorne, hinten und seitlich) zu bestäti­ 50 cm;
gen. – Rot: Hindernis innerhalb von ca. 30
cm.
Diese Anzeigelinien zeigen auch den
Orte an, an denen Hindernisse erkannt
werden, was durch ihre Stellung in Be­
zug auf das Symbol „Fahrzeug“ ange­
zeigt wird.
302 - Anlassen des Motors
EINPARKHILFEN
Weitere Informationen 🡺 285. Die Automatikfunktion wird ausge­
schaltet: – Verwenden Sie diese
Aktivieren/Deaktivieren – wenn sich der Schalthebel ungefähr Funktion nicht, während
drei Sekunden lang im Leerlauf sich die Außenspiegel in
(Schaltgetriebe) oder der Wahlhebel in der eingeklappten Position befin­
der Stellung N oder P (Automatikge­
triebe) befindet;
den.
– Stellen Sie sicher, dass die Ge­
3
– wenn das Fahrzeug schneller als
10 km/h vorwärts fährt päckraumklappe ordnungsgemäß
geschlossen ist, bevor Sie die
Manueller Modus Funktion nutzen.
Um den manuellen Modus zu aktivie­ – Stellen Sie keine Gegenstände
ren, müssen Sie bei stehendem Fahr­ auf oder vor die Kameras.
zeug und laufendem Motor in der Welt
„Fahrzeug“ auf dem Multimedia­Dis­
play 5 das Menü „360°­Kamera“ drü­
cken, und die Frontansicht sowie die
Vogelperspektive erscheinen auf dem
Multimedia-Display.
Automatik-Modus Der manuelle Modus wird deaktiviert:
Bei stehendem Fahrzeug und laufen­ – wenn das Fahrzeug 10 km/h vor­
dem Motor wird beim Schalten in den wärts fährt
Rückwärtsgang der Automatikmodus – wenn der Schalthebel etwa drei Mi­
aktiviert. Die Rückansicht und die Vo­ nuten lang nicht betätigt wurde.
gelperspektive erscheinen auf dem
Multimedia-Display 5 .
Wenn aus dem Rückwärtsgang schnell
in den Vorwärtsgang geschaltet wird,
werden die Rückansicht und die Vogel­
perspektive auf dem Multimedia­Dis­
play 5 durch die Vorderansicht und die
Vogelperspektive ersetzt.

Anlassen des Motors - 303


EINPARKHILFEN
Unterschied zwischen der ge­ Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt in Fahren oder Rückwärtsfahren zu
schätzten Entfernung und der tat­ Richtung eines steilen Abhangs einem hervorstehenden Objekt
sächlichen Entfernung

Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt in


Richtung einer steilen Steigung
3

Die festen Maßlinien 13 zeigen Objek­ Position H scheint auf dem Bildschirm
te in weiteren Entfernungen als sie tat­ weiter entfernt zu sein als Position J .
sächlich sind. Allerdings befindet sich Position H in
Daher sind die auf dem Bildschirm an­ der gleichen Entfernung wie Position
Die festen Maßlinien 13 zeigen Objek­ gezeigten Objekte tatsächlich näher K.
te näher, als sie tatsächlich sind. auf dem Abhang. Die von den festen und beweglichen
Die auf dem Display angezeigten Ob­ Wenn der Bildschirm zum Beispiel ein Orientierungslinien angegebene Fahrt­
jekte sind auf der Steigung tatsächlich Objekt bei G anzeigt, liegt die tatsäch­ richtung berücksichtigt die Höhe des
weiter weg. liche Entfernung des Objekts bei F . Objekts nicht. Es besteht also die Ge­
Wenn der Bildschirm zum Beispiel ein fahr, dass das Fahrzeug beim Rück­
Objekt bei D anzeigt, liegt die tatsäch­ wärtsfahren auf die Position K mit
liche Entfernung des Objekts bei E . dem Objekt kollidiert.

304 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Einschränkungen des Systems Einstellung der Anzeige befindet, sind folgende Ansichten ver­
fügbar:
– Display geteilt zwischen der Rückan­
sicht/Vogelperspektive;
oder
– Display geteilt zwischen Rückan­
sicht/Vorderseitenansicht (je nach
3
Fahrzeug).
Beim Schalten vom Rückwärtsgang in
die Position P (Automatikgetriebe)
oder in den Leerlauf (Schaltgetriebe),
sind die folgenden Ansichten verfüg­
bar:
– Display geteilt zwischen der Rückan­
sicht und der Vogelperspektive;
oder
Das System kann in bestimmten Berei­ Über das Multimedia-Display können
– Display geteilt zwischen Rückan­
chen keine Objekte anzeigen. Sie, wenn das „360°­Kamera“­System
sicht/Vorderseitenansicht (je nach
Im Front- oder Rückansichtsmodus angezeigt wird, die Ansichten ändern
Fahrzeug).
kann das System nicht zur Erkennung (z. B. Vogelperspektive durch Rückan­
sicht ersetzen). Beim Schalten vom Rückwärtsgang in
eines Objekts im Bereich L verwendet
die Position D (Automatikgetriebe)
werden.
oder in einen Gang (Schaltgetriebe),
Im Modus „Vogelperspektive“ kann das Diese Einstellung aus Si­ sind die folgenden Ansichten verfüg­
System nicht zum Anzeigen eines gro­ bar:
cherheitsgründen nur bei
ßen Objekts im Bereich M (nahe am
stehendem Fahrzeug – Display geteilt zwischen der Vorder­
Rand des angezeigten Bereichs) ver­
vornehmen. ansicht und der Vogelperspektive;
wendet werden.
oder
– Display geteilt zwischen Front­/Vor­
Wenn sich der Wahlhebel in Position R derseitenansicht (je nach Fahrzeug).
(Automatikgetriebe) oder der Schalthe­
bel im Rückwärtsgang (Schaltgetriebe)

Anlassen des Motors - 305


EINPARKHILFEN
Warnung beim Verlassen der
Parklücke Das Erkennungsvermögen
des Systems hängt von der
Umgebung des Fahrzeugs
(statische Objekte usw.) und dem
Zustand des Stoßfängers usw.
3 ab.

Diese Funktion dient als


zusätzliche Fahrhilfe.
Diese Funktion ersetzt
keinesfalls die Wach­
samkeit und Verantwortung des
Unter Ausnutzung von Informationen Fahrers, welcher stets die Kon­
von den Radarsensoren, die auf bei­
trolle über sein Fahrzeug behal­
den Seite am hinteren Stoßfänger (Be­
reich A ) installiert sind, informiert das ten muss.
System den Fahrer, wenn ein anderes
Fahrzeug im Erfassungsbereich B er­
scheint. Besonderheit
Die Funktion ist aktiviert, wenn: Achten Sie darauf, dass der Radarbe­
– der Rückwärtsgang ist eingelegt; reich A nicht verdeckt ist (durch Auf­
kleber, Schlamm, Schnee usw.).
und
Wenn einer der Radarsensoren ver­
– das Fahrzeug steht oder fährt mit deckt ist, wird die Meldung „Seitliche
geringer Geschwindigkeit Radarsensoren ohne Sicht“ auf der In­
strumententafel angezeigt Reinigen
Sie den Bereich, in dem sich die Sen­
soren befinden.

306 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Aktivieren/Deaktivieren über das Maßnahme
Multimedia-Display 1

Die Warnleuchten 4 im Multimedia-


Display geben die Seite an, auf der
Die Funktion warnt Sie, wenn sich ein
das sich nähernde Fahrzeug erkannt
Anweisungen zum Aktivieren oder De­ Fahrzeug im Bereich B befindet und
wurde.
aktivieren der Funktion finden Sie in sich Ihrem Fahrzeug nähert.
den Multimedia-Anweisungen. Hinweis: Reinigen Sie die Kamera re­
Wenn ein Fahrzeug erkannt wird,
gelmäßig, damit sie nicht verdeckt
„ON“ oder „OFF“ auswählen. leuchten die Warnleuchten 2 an bei­
wird.
den Außenspiegeln 3 auf.
Die Warnleuchten 2 und 4 werden von
Hinweis: Reinigen Sie die Außenspie­
einer akustischen Warnung begleitet,
gel 3 regelmäßig, damit die Warn­
wenn der Rückwärtsgang eingelegt
leuchten 2 gut zu sehen sind.
wird und sich Ihr Fahrzeug bewegt.
Ist das Fahrzeug mit einer vom Sys­
tem erkannten Anhängerkupplung aus­
gestattet und ein Anhänger ange­
schlossen, wird die Warnung beim Ver­
lassen der Parklücke automatisch de­
aktiviert. Die in der Instrumententafel
angezeigte Meldung „Fahrassistenzsy­

Anlassen des Motors - 307


EINPARKHILFEN
steme n. vorhan.“ dient dazu, Sie zu
warnen.

Funktionsstörungen
Wenn das System einen Fehler er­
kennt, wird auf der Instrumententafel
3 die Meldung „Seitliche Radarsensoren
prüfen“ angezeigt. Wenden Sie sich an
einen Vertragspartner.

Aufgrund der hinter dem


Stoßfänger verbauten Sen­
soren sollten alle Arbeiten
am Stoßfänger (Reparatur, Aus­
tausch, Lackierung usw.) von
qualifiziertem Fachpersonal aus­
geführt werden.

308 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN

Einschränkungen des Systembetriebs

Einschränkungen des Systems


– Der Bereich um das Radar muss sauber und ohne Änderungen bleiben, um die korrekte Funktion des Systems
zu gewährleisten. 3
– Kleine Objekte (Motorräder, Fahrräder, Fußgänger usw.), die sich auf das Fahrzeug zubewegen, werden vom System
möglicherweise nicht erkannt.
Deaktivieren der Funktion
Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– der Radarbereich A beschädigt wurde (hinterer Stoßfänger);
– das Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung ausgestattet ist, die vom System nicht erkannt wird.

Anlassen des Motors - 309


EINPARKHILFEN

Warnhinweise

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion ersetzt keinesfalls die Wachsamkeit und Verantwor­
tung des Fahrers, welcher stets die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten muss.
3 Das System darf auf keinen Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.
Arbeiten/Reparaturen des Systems
– Bei einem Aufprall kann sich die Position der Radarsensoren ändern, was die Funktion beeinträchtigt. Deaktivieren Sie
die Funktion und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
– Sämtliche Arbeiten (Reparaturen, Austausch, Karosseriearbeiten usw.) im Einbaubereich der Radarsensoren müssen
fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.
Störungen des Systems
Einige Bedingungen können den Betrieb des Systems stören oder beschädigen, zum Beispiel:
– komplexe Umgebung (Tiefgarage, Stahlkonstruktionen usw.);
– ungünstige Witterungsbedingungen (Schnee, Starkregen, Hagel, Glatteis usw.)
Falschalarm oder keine Warnung
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.

310 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Besonderheit
Sicherer Ausstieg für Passagie­
re
Beschreibung

Die Funktion nutzt die Informationen


der Sensoren auf jeder Seite des hin­
Achten Sie darauf, dass der Bereich C
teren Stoßfängers (Bereich C ), um
um die Radare auf beiden Seiten des
den Fahrer zu warnen:
hinteren Stoßfängers nicht (durch
– wenn sich ein anderes Fahrzeug Schmutz, Schlamm, Schnee usw.) be­
Diese Funktion ist eine zusätzliche (oder Motorrad, Fahrrad, Fußgänger hindert ist.
Fahrhilfe für die Sicherheit der Insas­ usw.) innerhalb des Erfassungsbe­
Wenn einer der Radarsensoren ver­
sen des Fahrzeugs. reichs A befindet;
deckt ist, wird die Meldung „Seitliche
Der Zweck der Funktion „Sicherer Aus­ und Radarsensoren ohne Sicht“ auf der In­
stieg für Passagiere“ besteht darin, – wenn im Bereich B die Gefahr eines strumententafel angezeigt Reinigen
den Fahrer und/oder die Mitfahrer vor Zusammenstoßes mit einem Fahrzeug Sie den Bereich, in dem sich die Sen­
der potenziellen Gefahr zu warnen, (oder Motorrad, Fahrrad, Fußgänger soren befinden.
wenn sie ihre Türen bei stehendem usw.) besteht. Sie müssen die Funktion deaktivieren,
Fahrzeug öffnen. wenn:
– der Radarbereich C beschädigt wur­
de (hinterer Stoßfänger);

A n l a s s e n d e s M o t o r s - 3 11
EINPARKHILFEN
– das Fahrzeug mit einer Anhänger­ Aktivieren/Deaktivieren der Funkti­
kupplung ausgestattet ist, die vom on über das Multimedia-Display 4
System nicht erkannt wird.

Maßnahme

Wenn das erkannte Objekt sehr nahe


ist, ertönt ein Piepton begleitet von der
Warnmeldung 3 „Seitliches Hindernis
Anweisungen zum Aktivieren oder De­
erkannt“ auf der Instrumententafel.
aktivieren der Funktion finden Sie in
Hinweis: Das System bleibt nach dem den Multimedia-Anweisungen.
Wenn eine Tür geöffnet wird und ein Ausschalten der Zündung noch für ei­
sich bewegendes Objekt erkannt wird, nige Zeit aktiv.
wird die Warnleuchte 1 im Außenrück­ Wenn das Fahrzeug entrie­
spiegel 2 angezeigt und je nach Fahr­ gelt wird, kehrt die Funktion
zeug leuchtet die Umfeldbeleuchtung zum zuletzt gespeicherten
an der Vordertür auf. Status auf dem Multimedia­Bild­
Hinweis: Reinigen Sie die Außenspie­ schirm zurück.
gel 2 regelmäßig, damit die Warn­
leuchten 1 gut sichtbar sind.

312 - Anlassen des Motors


EINPARKHILFEN
Bedingungen, unter denen die prüfen“ angezeigt. Wenden Sie sich an
Funktion nicht funktioniert: einen Vertragspartner.
– wenn das Fahrzeug in Bewegung ist
und nicht vollständig stillsteht; Diese Funktion ist eine
– wenn das Fahrzeug von außen ver­
riegelt ist; zusätzliche Fahrhilfe und
– wenn sich bewegende Objekte (Mo­ erkennt möglicherweise 3
torräder, Fahrräder, Fußgänger, Fahr­ bestimmte Fahrzeuge
zeuge usw.) mit einer niedrigen Ge­ oder bewegte Objekte in der Nä­
schwindigkeit auf Ihr Fahrzeug zu oder he Ihres Fahrzeugs nicht. Diese
in dessen Nähe bewegen, die vom Funktion ersetzt in keiner Weise
System nicht als Risiko eingestuft wird; die Wachsamkeit und Verantwor­
– wenn die Reichweite der Sensoren, tung des Fahrers und der Insas­
die sich im hinteren Stoßfänger befin­
den, durch Objekte verdeckt wird, wie sen des Fahrzeugs, die immer
z. B. andere besonders breite geparkte dafür verantwortlich sind, die Ver­
Fahrzeuge, die sehr nahe an Ihrem kehrssituation besonders zu be­
Fahrzeug geparkt sind. achten und den Bereich vor dem
Wenn das Fahrzeug mit einer vom Verlassen des Fahrzeugs zu
System erkannten Anhängerkupplung überprüfen.
ausgestattet ist, wird die Meldung Störungen des Systems
„Fahrhilfen nicht verfügbar“ auf der In­ Bestimmte Bedingungen (komple­
strumententafel angezeigt, um anzu­ xe Umgebung, schlechte Wetter­
geben, dass die Funktion nicht be­ bedingungen usw.) können den
triebsbereit ist.
Betrieb des Systems stören oder
Lassen Sie sich bezüglich des passen­ beschädigen, wodurch die Gefahr
den Zubehörs für Ihr Fahrzeug von Ih­
von Fehlalarmen besteht.
rer Vertragswerkstatt beraten.

Funktionsstörungen
Wenn das System einen Fehler er­
kennt, wird auf der Instrumententafel
die Meldung „Seitliche Radarsensoren

Anlassen des Motors - 313


NOTRUF
Bei entsprechend ausgestatteten Fahr­ – Grün blinkend: Anruf läuft.
zeugen kann die Notruffunktion ge­ Nutzen Sie die Notruffunkti­ 2. Warnlampe für Automatikbetrieb.
nutzt werden, um bei einem Unfall on nur in einem Notfall, an
3. Taste SOS.
oder medizinischen Notfall automa­ dem Sie selbst beteiligt
tisch oder manuell den Rettungsdienst sind oder den Sie gesichtet ha­ 4. Mikrophon.
(gebührenfreier Anruf) anzurufen, was ben, oder wenn Sie sich krank 5. Lautsprecher.
3 die Zeit bis zum Eintreffen des Ret­ fühlen.
tungsdiensts verkürzt.
Hinweis: Die Notruffunktion ist be­
triebsbereit:
– in den Ländern, die von den entspre­
chenden Telefonnotdiensten und der
mit dem System kompatiblen Infra­
struktur abgedeckt werden;
– abhängig von der Netzabdeckung in
der geografischen Region, in der das
Fahrzeug betrieben wird.
Wenn Sie die Notruffunktion nutzen,
um einen gesichteten Unfall zu mel­
den, müssen Sie – sobald dies gefahr­
los möglich ist – anhalten, damit der
Notrufdienst die Position Ihres Fahr­
zeugs und damit den Unfallort lokali­ Ein Anruf läuft immer wie folgt ab:
sieren kann. – die Verbindung mit dem Notrufdienst
Beachten Sie in jedem Fall die lokalen wird hergestellt;
1. Systemfunktion-Kontrolllampe: – Daten im Zusammenhang mit dem
Vorschriften. – grün: betriebsbereit Vorfall (Kennzeichen des Herstellers,
(Netzwerk verfügbar); Zeitpunkt des Anrufs, letzte Standorte,
Fahrzeugrichtung usw.) werden gesen­
– aus: nicht betriebsbereit
det;
(Netzwerk nicht verfügbar); – Sprachverbindung mit dem Notruf­
– rot: funktioniert dienst wird hergestellt;
Fehler; – Falls erforderlich wird der Rettungs­
dienst alarmiert.

314 - Anlassen des Motors


NOTRUF
Es gibt zwei Notrufmodi: Der Notruf wird bei einem Unfall, bei – Drücken und Halten der Taste 3 für
– Automatischer Modus; dem die Aktivierung einer Schutzfunkti­ mindestens drei Sekunden;
– Manueller Modus. on erforderlich war, automatisch aus­ oder
gelöst (Gurtstraffer, airbag etc.)
– fünfmaliges Drücken der Taste 3 in­
nerhalb von zehn Sekunden.
Um Ihre Sicherheit und
den ordnungsgemäßen Bleiben Sie bei einem
Unfall (wenn es die Ört­
Wenn die Taste versehentlich gedrückt
wurde, ist es möglich, den Anruf abzu­
3
Betrieb des Systems zu brechen, indem Sie die Taste 3 etwa
gewährleisten, müssen lichkeit und die Ver­
zwei Sekunden lang gedrückt halten,
alle Arbeiten an der Batterie (Aus­ kehrslage zulassen) in
bevor der Anruf mit dem Callcenter
bau, Abklemmen usw.) von einem der Nähe des Fahrzeugs, um ggf. verbunden wird.
qualifizierten Fachmann ausge­ den Anruf des Callcenters schnell
Wurde eine Notrufverbindung herge­
führt werden. beantworten zu können. stellt, kann diese nur vom Notrufdienst
Verbrennungsgefahr durch beendet werden.
Stromschlag. Manueller Modus
Halten Sie unbedingt die Aus­ Funktionsstörungen
tauschzeiten ein, die in den War­ In manchen Fällen funktioniert der Not­
tungsunterlagen angegeben sind ruf nicht (z. B. bei niedrigem Batterie­
(nicht überschreiten). stand usw.).
Es handelt sich um eine Batterie Wenn das System eine Betriebsstö­
eines speziellen Typs. Achten Sie rung feststellt, wird die Warnlampe 1
beim Austausch darauf, eine Bat­ für mehr als 30 Minuten in Rot ange­
terie des gleichen Typs einzuset­ zeigt. Wenden Sie sich so bald wie
möglich an einen Vertragspartner.
zen.
Wenden Sie sich an einen Ver­
tragspartner.

Automatikmodus
Wenn die Warnlampe 2 im Automatik­
modus grün angezeigt wird, bestätigt Der Notruf kann ausgelöst werden
dies, dass die Automatik aktiviert ist. durch:
Anlassen des Motors - 315
NOTRUF

Das System arbeitet mit ei­ Ohne die Notruffunktion ist


ner Reservebatterie. Die das System nicht rückver­
Lebensdauer der Batterie folgbar und wird nicht stän­
beträgt etwa vier Jahre (die Warn­ dig überwacht. Daten werden au­
lampe 1 wird rot angezeigt, um tomatisch und konstant gelöscht,
3 Sie zu warnen). und das System speichert nur die
Wenden Sie sich an einen Ver­ letzten drei Positionen des Fahr­
tragspartner. zeugs.
Den geltenden gesetzlichen Vor­
schriften entsprechend werden
Daten nur im Falle eines Notrufs
gesendet. Die an das Call Center
gesendeten Daten werden gemäß
den Datenschutzgesetzen des
Landes behandelt, in dem Sie
sich befinden. Das System spei­
chert Aktivitätsverlaufsdaten nur
für 13 Stunden.
Der Fahrzeughalter hat das Recht
auf Zugang zu seinen Daten. Sie
können verlangen, dass die Da­
ten korrigiert, gelöscht oder ge­
sperrt werden.

316 - Anlassen des Motors


MULTI-SENSE
Je nach Fahrzeugausführung können Zugang zum Menü Sie haben Zugriff auf MULTI-SENSE
Sie mit dem MULTI-SENSE zwischen (je nach Fahrzeug):
mehreren Fahrmodi wählen, die das – über das Multimedia-Display auf 1 ;
Fahrverhalten, die Umgebungsbe­ – mit dem Schalter 2 .
leuchtung, den Komfort und die Fahr­ Weitere Informationen entnehmen Sie
position beeinflussen: bitte der Multimedia­Bedienungsanlei­
– Alle Modi sind vorkonfiguriert und tung.
können individuell angepasst werden Der gewählte Modus wird auf dem Dis­
(Umgebungsbeleuchtung usw.);
– Der Modus „Perso“ ist vollständig
play der Instrumententafel 3 ange­
zeigt.
4
konfigurierbar.
Die Fahrmodi haben Auswirkungen
auf: Nach Abschalten des Mo­
– Lenkkraft; tors ist nach einem erneu­
– das elektronische Stabilitätspro­ ten Starten des Fahrzeugs
gramm; stets der Modus „Komfort“ aktiv.
– Ansprechverhalten des Motors.
Sie haben zudem Auswirkungen auf:
– die Beleuchtung des Fahrgastraums Modus „Benutzerdefiniert“
und der Instrumententafel; Dieser Modus ermöglicht die vollstän­
– die Darstellung der Instrumententa­ dige Konfiguration der Fahrelemente,
fel und des Multimedia-Displays; einschließlich des Ansprechverhaltens
– je nach Fahrzeugausführung, die des Motors.
Fahrposition.

Sie können die Einstellun­


Die Motoreinstellungen sind gen für den Modus „Benut­
spezifisch für jeden der zerdefiniert“ zurücksetzen.
Fahrmodi und können mit Weitere Informationen entnehmen
Ausnahme des Modus „Perso“ Sie bitte der Multimedia­Bedie­
nicht individuell angepasst wer­ nungsanleitung.
den.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 1 7
MULTI-SENSE
„Eco“­Modus Fahrzeugs auf rutschigen Straßen
(Schnee, Eis usw.) optimieren.
Der Eco­Modus ist auf Energieeinspa­
rung ausgelegt. Die Lenkunterstützung Verwenden Sie diesen Modus auf
ist weich und das Motor- und Getriebe- befestigten und rutschigen Straßen.
Management sind auf eine Senkung Hinweis: Die Verwendung des
des Kraftstoffverbrauchs ausgelegt „SNOW“­Modus ist in bestimmten
🡺 187. Fahrsituationen (auf weichem Boden,
tiefem Schnee, Schlamm, Sand usw.)
4 „Sport“­Modus nicht geeignet.
Dieser Modus lässt eine schnellere
Reaktionsfähigkeit des Motors und des In den Modi „All­Terrain“
Getriebes zu. Die Lenkunterstützung und „Schnee“ stehen be­
ist straffer.
stimmte Assistenzfunktio­
„Komfort“­Modus nen (Stop and Go­Adaptiver Tem­
pomat, Aktive Fahrhilfe usw.)
Mit den Standard­Fahrzeugeinstellun­ nicht zur Verfügung oder werden
gen bietet dieser Modus den besten
bei der Wahl eines dieser beiden
Kompromiss zwischen Komfort und
Dynamik. Modi automatisch deaktiviert.

„All­Terrain“­Modus
(je nach Fahrzeug)
Dieser Modus ermöglicht eine optimale
Nutzung bei Fahrten auf losem Unter­
grund (Schlamm, Sand, Laub usw.).

„SNOW“­Modus
(je nach Fahrzeug)
In diesem Modus können Sie die elek­
tronische Stabilitätskontrolle Ihres

3 1 8 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE

Luftdüsen, Luftaustritt

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 1 9
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
1. Seitliche Luftdüsen Rücksitze
2. Entlüftungsöffnung für Seitenfenster
3. Belüftungsdüsen für Frontscheibe
4. Luftdüsen in Armaturenbrettmitte
5. Warmluftdüsen zu den vorderen
Fußräumen
6. Bedienteil
4 7. Warmluftdüsen zu den hinteren
Fußräumen
8. Zentrale Belüftungsdüsen für den
hinteren Beifahrer.

Luftdüsen Mitte 4, seitlich 1 und


hinten 8 Luftmenge
Zum Schließen schieben Sie den Reg­ (je nach Fahrzeug)
ler 9 über den Widerstandspunkt hin­
aus zur Fahrzeugaußenseite hin. Warmluftdüsen zu den Fußräumen 7 .
Zum Öffnen schieben Sie das Bedien­
element 9 zur Fahrzeuginnenseite hin. Keine Mittel in das Lüf­
Ausrichtung tungssystem des Fahr­
Bewegen Sie den Cursor 9 an die ge­ zeugs einsprühen (zum
wünschte Stelle. Beispiel im Fall schlech­
ter Gerüche…).
Gefahr einer Beschädigung
Bringen Sie keine Gegen­
oder eines Brandes.
stände an den Lüftungs­
schlitzen an (z. B. Telefon­
halterung).
Beschädigungsgefahr.

3 2 0 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
Herkömmliche Klimaanlage 7. Luftverteilungsanzeige im Fahrgast­ Maßnahme
raum.
Die A-Bedienelemente 8. System OFF Bremsleuchte. Aktivieren des Systems
9. System OFF Stopleuchte. Wenn das Fahrzeug gestartet wird,
kehrt das System zum zuletzt verwen­
10. Einstellung der Luftverteilung im deten Programm zurück.
Fahrgastraum.
Das System ist auch im geparkten Zu­
11. Aktivierungssteuerung für die stand funktionsfähig.
Funktion „A/C MAX“.
12. Umluftbetrieb.
Drücken Sie das Bedienelement 13 , 4
um das System zu aktivieren, oder
13. Bedienelement für die Aktivierung stellen Sie das Bedienelement 16 auf
der Klimaanlage die gewünschte Gebläsestufe ein.
14. Entfrostungs­/Antibeschlageinrich­
Abschalten der Anlage
tung Heckscheibe und heizbare Au­
ßenspiegel (je nach Fahrzeug). Knopf 9 drücken:
15. Funktion „Klare Sicht“. – die Klimaanlage stoppt automatisch;
– die Gebläseleistung im Fahrgast­
16. Regler für Gebläseleistung.
raum ist gleich Null;
1. Temperaturanzeige der Fahrerhei­ 17. Temperaturregelung. – – es strömt trotzdem weiter etwas
zung. Luft nach, sobald das Fahrzeug sich
2. Anzeige der Lüftungsgeschwindig­ bewegt.
keit. Einige Tasten verfügen
Diese Stellung sollte im Normalbetrieb
über eine Betriebsanzeige­ nicht gewählt werden.
3. Aktivierungssteuerung für den be­
heizten Fahrersitz. leuchte, welche den Funkti­
onsstatus anzeigt. Ein­ und Ausschalten der Klimaan­
4. Aktivierungssteuerung für beheiztes
lage
Lenkrad.
5. Aktivierungssteuerung der beheiz­ Regler 13 erlaubt die Aktivierung
ten Frontscheibe. (Warnleuchte an) oder Deaktivierung
(Warnleuchte aus) der Klimaanlage.
6. Aktivierungssteuerung für Beifahrer­
Das System lässt sich nicht einschal­
sitzheizung.
ten, wenn die Lüftungsleistung Null ist.
Die Klimaanlage ermöglicht:
F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 2 1
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
– das Absenken der Temperatur im wählte Luftverteilung 6 wird auf dem Funktion „freie Sicht“
Fahrgastraum; Multimedia-Display angezeigt.
Die Taste 15 drücken und die integrier­
– ein schnelleres Entfeuchten beschla­ Die Stellungen sind in der folgenden te Warnleuchte schaltet sich ein.
gener Scheiben. Reihenfolge:
Diese Funktion ermöglicht ein schnel­
Empfehlung: Um die Reichweite des
les Belüften und Entfrosten der Front­
Fahrzeugs zu optimieren, deaktivieren Die Luft wird zu den Belüftungs­ scheibe und der vorderen Seitenfens­
Sie die Klimaanlage, wenn die Außen­ düsen für die Frontscheibe und der ter. Sie bewirkt ein automatisches Ein­
temperatur angenehm ist. vorderen Seitenscheiben geleitet. schalten der Klimaanlage oder der
4 Betätigung für Gebläseleistung Die Luft wird zu den Belüftungs­
Heizung.
Um die Funktion zu verlassen, drü­
Drücken Sie Regler 16 oder drehen düsen für die vorderen Seitenschei­ cken Sie erneut die Taste 15 oder
Sie diesen hoch, um die Lüftungsleis­ ben, den Luftdüsen im Armaturenbrett wählen die gewünschte Einstellung
tung entsprechend dem gewünschten und in die Fußräume geleitet. (Verteilung, Lüftungsgeschwindigkeit,
Komfort einzustellen. Recycling).
Der Luftstrom verteilt sich auf
Temperaturregler (Heizung) die Entfeuchtungsdüsen der vorderen Heckscheibenbelüftung und ­ent­
Drücken oder heben Sie das Bedien­ Seitenfenster, die Entfeuchtungsdüsen frostung
element 17 . Je roter die Kontrollleuch­ der Frontscheibe, die Belüftungsdüsen
Taste 14 drücken und die integrierte
te 1 leuchtet, desto höher ist die Tem­ des Armaturenbretts und die Fußräu­
Warnleuchte schaltet sich ein. Diese
peratur. me.
Funktion ermöglicht eine schnelle Ent­
Bei längerem Betrieb der Klimaanlage frostung der Heckscheibe und der
kann die Temperatur zu niedrig wer­ Die Luft wird im Wesentlichen Rückspiegel (bei entsprechend ausge­
den. Um die Temperatur zu erhöhen, zu den Luftdüsen im Armaturenbrett statteten Fahrzeugen).
heben Sie den Regler 15 auf das ge­ geleitet.
Um diese Funktion zu beenden, er­
wünschte Niveau, und die Kontroll­ neut die Taste 14 drücken. Standard­
leuchte 1 bewegt sich auf dem Multi­ Der Luftstrom wird zu den Belüf­ mäßig wird die Entfeuchtung automa­
media-Display nach oben. tungsöffnungen am Armaturenbrett tisch abgeschaltet.
und in den Fußraum geleitet.
Einstellung der Luftverteilung im „A/C MAX“­Funktion
Fahrgastraum Die Luft wird hauptsächlich in Die Funktion „A/C MAX“ ermöglicht es
Drücken Sie 8 ein- oder mehrmals, um die Fußräume geleitet. dem Benutzer, die maximale Leistung
die Luftverteilung zu wählen. Die ge­ seiner Klimaanlage zu spüren, ohne
Einschränkungen oder Kompromisse
3 2 2 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
in Bezug auf die Akustik und das Ge­ umgewälzt; dabei erfolgt keine Außen­ ECO-Modus
fühl, dass die Luft an den Händen und luftzufuhr.
im Gesicht zu kalt ist. Die Luftumwälzung ermöglicht:
Diese Funktion umfasst automatische – Isolieren des Fahrzeugs von der Au­
Änderungen: ßenluft (z. B. beim Fahren in Berei­
– Temperatur auf maximal kalt pro­ chen mit hoher Luftverschmutzung
grammiert; usw.);
– Verteilung der Luft zu den Insassen; – eine schnellere Kühlung des Fahr­
– Luftstrom bei maximaler Leistung; gastraums.
– Aktivierung der Klimaanlage; 4
– Luftumwälzung.
Die Taste 11 drücken, um die Funktion Die Beschlagentfernung/
zu aktivieren. Deaktivieren Sie den Enteisung hat weiterhin
ECO-Modus, um die beste Leistung zu Vorrang vor der Luftumwäl­
erzielen. zung.

Empfehlung
Um bei Frost Ihre Front­ Bei längerer Verwendung
scheibe von Eis zu befrei­ des Umluftbetriebs können
en, verwenden Sie vorzugsweise Seitenfenster und Front­
einen Eiskratzer, anstatt die Ent­ scheibe beschlagen; außerdem
frostungs­ und Frontscheibenbe­ wird die Luft allmählich stickig, da
lüftung zu verwenden, um Ener­ sie nicht erneuert wird. Wir emp­
gie zu sparen. fehlen daher, durch erneutes Drü­
cken der Taste 12 in den Normal­
betrieb (Außenluft) zurückzukeh­
Einschalten der Luftumwälzung ren, sobald die Umluftfunktion
(einschließlich Aktivierung der Um­ nicht mehr benötigt wird.
wälzklappe)
Taste 12 drücken und die integrierte
Warnleuchte schaltet sich ein. Die Luft Über das Menü MULTI-SENSE auf
wird im Fahrgastraum angesaugt und dem Multimedia-Display 18 oder durch
F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 2 3
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
Drücken des Schalters 19 kann der 3. Aktivierungssteuerung für den be­ Maßnahme
Modus ECO aktiviert werden, der Ein­ heizten Fahrersitz.
fluss auf die Temperatur hat und den Aktivieren des Systems
Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs re­ 4. Aktivierungssteuerung für beheiztes
Lenkrad. Wenn das Fahrzeug gestartet wird,
duziert.
kehrt das System zum zuletzt verwen­
Eine ECO Warnlampe , die sich unter 5. Bedienelement für die Aktivierung deten Programm zurück.
der Temperaturanzeige auf dem Multi­ der Klimaanlage
Das System ist auch im geparkten Zu­
media-Display 18 befindet, informiert 6. Aktivierungssteuerung der beheiz­ stand funktionsfähig.
darüber, dass der Modus ECO aktiviert ten Frontscheibe.
4 ist.
7. Aktivierungssteuerung für Beifahrer­
Drücken Sie das Bedienelement 14 ,
um das System zu aktivieren, oder
sitzheizung. stellen Sie das Bedienelement 17 auf
Klimaanlage mit Regelautoma­
tik 8. Luftverteilungsanzeige im Fahrgast­ die gewünschte Gebläsestufe ein.
raum.
Bedieneinheiten: Abschalten der Anlage
9. System OFF Bremsleuchte.
10. System OFF Stopleuchte. Drücken Sie das Bedienelement 17
„OFF“.
11. Einstellung der Luftverteilung im
Fahrgastraum. Ein­ und Ausschalten der Klimaan­
12. Aktivierungssteuerung für die lage
Funktion „A/C MAX“. Im Automatikmodus steuert das Sys­
13. Umluftbetrieb. tem die Aktivierung der Klimaanlage.
14. Bedienelement für die Aktivierung Es ist weiterhin möglich, das System
der Klimaanlage im Modus AUTO. durch Drücken des Bedienelements 5
zu aktivieren oder zu deaktivieren
15. Entfrostungs­/Antibeschlageinrich­
tung Heckscheibe und heizbare Au­ Automatik-Modus
ßenspiegel (je nach Fahrzeug).
Die Klimaautomatik garantiert (außer
16. Funktion „Klare Sicht“. bei extremem Einsatz) ein angeneh­
17. Anpassen der Gebläseleistung mes Klima im Fahrgastraum sowie gu­
1. Temperaturanzeige der Heizung. und Abstellen des Systems. te Sicht bei optimiertem Kraftstoffver­
18. Temperaturregelung. brauch.
2. Anzeige der Lüftungsgeschwindig­
keit.
3 2 4 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
Die Klimaautomatik garantiert (außer Diese Funktion ermöglicht ein schnel­
bei extremem Einsatz) ein angeneh­ Die Luft wird im Wesentlichen les Entfernen des Front-, Heck- und
mes Klima im Fahrgastraum sowie gu­ zu den Luftdüsen im Armaturenbrett Seitenscheibenbeschlags sowie des
te Sicht bei optimiertem Kraftstoffver­ geleitet. Außenspiegelbeschlags (fahrzeugab­
brauch. hängig). Sie aktiviert automatisch die
Drücken Sie auf den Knopf 14 Der Luftstrom wird zu den Belüf­ Klimaanlage und die Heckscheibenhei­
tungsöffnungen am Armaturenbrett zungsfunktionen.
Einstellung der Luftverteilung im und in den Fußraum geleitet. Zum Verlassen der Funktion drücken
Fahrgastraum Sie die Taste 14 oder 16 .
Drücken Sie 11 ein- oder mehrmals, Die Luft wird hauptsächlich in 4
um die Luftverteilung zu wählen. Die die Fußräume geleitet. Heckscheibenbelüftung und ­ent­
gewählte Luftverteilung 8 wird auf dem
frostung
Multimedia-Display angezeigt. Die Temperaturregler (Heizung) Die Taste 15 drücken und die integrier­
Stellungen sind in der folgenden Rei­ Drücken oder heben Sie den Regler te Warnleuchte schaltet sich ein. Diese
henfolge: 18 an, um die auf der Kontrollleuchte Funktion ermöglicht es, die Heckschei­
1 angezeigte Temperatur einzustellen. be und die Außenspiegel entspre­
Die Luft wird zu den Belüftungs­ chend ausgestatteter Fahrzeuge
düsen für die Frontscheibe und der Betätigung für Gebläseleistung schnell von Beschlag und Vereisung
vorderen Seitenscheiben geleitet. zu befreien.
Im Funktionsmodus „Regelautomatik“
Um diese Funktion zu beenden, er­
passt die Anlage die Gebläseleistung
Die Luft wird zu den Belüftungs­ neut die Taste 15 drücken. Standard­
stets so an, dass das gewählte Raum­
düsen für die vorderen Seitenschei­ mäßig wird die Entfeuchtung automa­
klima erreicht und beibehalten wird.
ben, den Luftdüsen im Armaturenbrett tisch abgeschaltet.
Sie können die Gebläseleistung jeder­
und in die Fußräume geleitet.
zeit an Ihre Bedürfnisse anpassen, in­ Funktion „A/C MAX“
dem Sie das Bedienelement 17 drü­
Der Luftstrom verteilt sich auf cken, um die Gebläseleistung zu erhö­ Die Funktion „A/C MAX“ ermöglicht es
die Entfeuchtungsdüsen der vorderen hen oder zu verringern. dem Benutzer, die maximale Leistung
Seitenfenster, die Entfeuchtungsdüsen seiner Klimaanlage zu spüren, ohne
der Frontscheibe, die Belüftungsdüsen Funktion „freie Sicht“ Einschränkungen oder Kompromisse
des Armaturenbretts und die Fußräu­ in Bezug auf die Akustik und das Ge­
me. Die Taste 16 drücken und die integrier­ fühl, dass die Luft an den Händen und
te Warnleuchte schaltet sich ein. im Gesicht zu kalt ist.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 2 5
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
Diese Funktion umfasst automatische Bei Umluftbetrieb über längere Zeit
Änderungen: wird die Luft allmählich stickig, da sie
– Temperatur auf maximal kalt pro­ nicht erneuert wird, und die Scheiben
grammiert; können beschlagen.
– Verteilung der Luft zu den Insassen; Es empfiehlt sich daher, durch erneu­
– Luftstrom bei maximaler Leistung; ten Druck auf die Taste 13 auf Auto­
– Aktivierung der Klimaanlage; matikbetrieb umzustellen, wenn der
– Luftumwälzung. Umluftbetrieb nicht mehr erforderlich
Die Taste 12 drücken, um die Funktion ist.
4 zu aktivieren. Deaktivieren Sie den
ECO-Modus, um die beste Leistung zu ECO-Modus
erzielen.

Einschalten der Luftumwälzung


(einschließlich Aktivierung der Um­
wälzklappe) Über das Menü MULTI-SENSE auf
Diese Funktion wird automatisch ge­ dem Multimedia-Display 20 oder durch
steuert, sie kann jedoch auch manuell Drücken des Schalters 19 kann der
aktiviert werden. In diesem Fall wird Modus ECO aktiviert werden, der Ein­
die Inbetriebnahme durch die integrier­ fluss auf die Temperatur hat und den
te Kontrolllampe der Taste 13 bestä­ Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs re­
tigt. duziert.
Eine ECO Warnlampe , die sich unter
der Temperaturanzeige auf dem Multi­
Die Beschlagentfernung/ media-Display 20 befindet, informiert
Enteisung hat weiterhin darüber, dass der Modus ECO aktiviert
Vorrang vor der Luftumwäl­ ist.
zung.

Manuelle Nutzung
Die Taste 13 drücken und die integrier­
te Warnleuchte schaltet sich ein.

3 2 6 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
„Favoriten“­Funktion Klimaanlage: Informationen und Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage ohne
Empfehlungen Regelautomatik: Schalten Sie die An­
lage aus, solange sie nicht benötigt
Informationen und Empfehlungen wird.
zur Verwendung Empfehlungen zur Kraftstofferspar­
nis und somit zum Umweltschutz:
Empfehlungen Fahren Sie mit geöffneten Luftdüsen
Unter bestimmten Bedingungen (Kli­ und geschlossenen Fenstern. Wenn
das Fahrzeug in der prallen Sonne ab­
maanlage aus, Umluftbetrieb aktiviert,
keine oder nur schwache Gebläseleis­ gestellt war, vor dem Starten den Fahr­ 4
tung usw.) können die Scheiben des gastraum lüften, damit die heiße Luft
Fahrzeugs beschlagen. entweichen kann.
Aktivieren Sie bei Beschlag die Funkti­
on „klare Sicht“, um die Scheiben da­ Wartung
von zu befreien und nutzen Sie dann Zu den Wartungsintervallen siehe das
die Klimaanlage im Automatikbetrieb, Wartungsheft das Fahrzeugs.
um erneutes Beschlagen zu vermei­
Je nach Fahrzeug können Sie durch
den.
Drücken der Lenkradsteuerung 21 fol­
Schalten Sie die Klimaanla­
gende Funktionen entsprechend den
zuvor gespeicherten Nutzungseinstel­ ge auch bei kalter Witte­
Keine Mittel in das Lüf­ rung regelmäßig einmal pro
lungen aktivieren:
tungssystem des Fahr­ Monat ca. 5 Minuten lang ein.
– Beheizbares Lenkrad zeugs einsprühen (zum
– Sitzheizung.
Beispiel im Fall schlech­
– Beheizte Heckscheibe.
– Außenspiegelheizung. ter Gerüche…). Funktionsstörungen
Gefahr einer Beschädigung Bei Funktionsstörungen wenden Sie
Weitere Informationen zur Program­
mierung dieser Funktion finden Sie in oder eines Brandes. sich bitte an eine Vertragswerkstatt.
der Multimedia-Anleitung. – Verringerung des Wirkungsgra­
des bezüglich Entfrostungseinrich­
Kraftstoffverbrauch tung, Antibeschlageinrichtung oder
Es ist normal, dass sich bei einge­ der Klimaanlage.
schalteter Klimaanlage der Kraftstoff­
verbrauch erhöht, besonders innerorts.
F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 2 7
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE
Die Ursache dafür kann sein, dass der Kältemittel
Innenraumfiltereinsatz verstopft ist. Entzündliches Produkt
– Es wird keine kalte Luft erzeugt.
Prüfen Sie, ob sich alle Schalter und Konsultieren Sie die Bedie­
Hebel in korrekter Betriebsstellung be­ nungsanleitung für das Fahrzeug
finden und ob die Sicherungen in Ord­
nung sind. Beenden Sie ansonsten Wartung
den Betrieb.
(1) Menge der im
4 Sonderfälle der Hybridversionen
x,xxx kg
Fahrzeug vorhan­
Die Klimaanlage des Fahrzeugs wird denen Kältemittel­
zum Kühlen der Antriebsbatterie ver­ flüssigkeit.
wendet.
(2) Erderwärmungs­
Ein längerer Abfall des Wirkungsgrads THP xxxxx potenzial (CO2-
der Klimaanlage kann zu einer vorzeiti­ Äquivalent).
gen Leistungsminderung der Antriebs­
batterie führen. (3) Menge in Form
CO2­Äquiva­
Der Kältemittelkreislauf (in dem einige von Gewicht und
lent x,xx t
Wasser unter dem Fahrzeug Bauteile luftdicht verschlossen sind) CO2-Äquivalent.
Bei längerer Nutzung der Klimaanlage kann fluorierte Treibhausgase enthal­
ist es normal, dass sich unter dem ten. Zusätzliche Informationen
Fahrzeug Wasser sammelt. Dies wird Je nach Fahrzeugausführung finden Je nach Etikett und je nach Art des
durch Kondensation verursacht. Sie die folgenden Informationen auf Kältemittels:
dem Aufkleber A , der im Motorraum
Kältemittel R-134yf
angebracht ist.
Den Kältemittelkreis­ – (1) 0,420 kg oder bei E­Tech Full Hy­
Das Vorhandensein und die Position
lauf nicht öffnen. Das brid-Versionen 0,520 kg
der Informationen auf dem Aufkleber
Kältemittel ist gefährlich – (2) GPWP 4
A hängt vom jeweiligen Fahrzeug ab.
für Augen und Haut. – (3) 0,002 t
Art des Kältemittels

Typ des Öls in der Klimaanla­


ge

3 2 8 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
LUFTDÜSEN, HEIZUNG UND KLIMAANLAGE

Den Kältemittelkreis­
lauf nicht öffnen. Das
Kältemittel ist gefährlich
für Augen und Haut.

Bevor Sie Arbeiten im


Motorraum durchführen, 4
müssen Sie die Zündung
ausschalten 🡺 155.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 2 9
MULTIMEDIA-GERÄTE
Anordnung und Funktion der Elemente
Multimediasystem können je nach Fahrzeug unterschied­ Schließen Sie nur Gerä­
lich sein. te an, deren Leistung 12
1. Multimedia-Display; Watt nicht übersteigt.
2. Multimedia-Anschlüsse; Brandgefahr!
3. Betätigungen unter dem Lenkrad;
4. Betätigungen unter dem Lenkrad; Bedienelemente am Lenkrad 4
4 5. USB-C-Multimedia-Anschlüsse für
die Fondfahrgäste.

Weitere Informationen ent­


nehmen Sie bitte der Multi­
media­Bedienungsanlei­
tung.

„USB­C“­Multimedia­Anschluss 2
und 5
Die USB-C-Multimedia-Anschlüsse 2
und 5 laden Zubehör mit einer maxi­
malen Leistung von 15 Watt (5 Volt)
pro Steckdose. Bei damit ausgestatteten Fahrzeugen
Hinweis: Die USB-C 2 Multimedia­An­ können Sie die Bedienelemente für
schlüsse ermöglichen auch die Daten­ Freisprecheinrichtung 6 und Spracher­
übertragung. kennung 7 benutzen.

3 3 0 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
MULTIMEDIA-GERÄTE
Mikrofon 8
Benutzen des Telefons
Wir weisen darauf hin,
dass die geltenden ge­
setzlichen Bestimmun­
gen hinsichtlich der Nutzung die­
ser Geräte zu beachten sind.

Kabelloses Ladegerät 9
(je nach Fahrzeug)
🡺 340

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 3 1
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
Elektrische Fensterheber mit Im­ Drücken Sie vom Beifahrerplatz und
Fensterheber pulsfunktion den hinteren Sitzplätzen aus auf den
Schalter 6 .
Diese Systeme funktionieren bei ein­
geschalteter Zündung oder, bei ausge­
schalteter Zündung, bis zum Öffnen/
Verriegeln einer Vordertür (maximal
ca. 3 Minuten lang)

4 Verantwortung des
Fahrers
Verlassen Sie niemals
das Fahrzeug (auch
nicht für kurze Zeit), solange sich
Schlüssel oder Keycard und ein
Kind, ein unselbstständiger Er­
wachsener oder ein Tier im Fahr­
zeug befinden. Drücken oder ziehen Sie einen Fens­
Sie könnten den Motor starten terheberschalter kurz bis an den An­ Hinweis: Wenn das Fenster beim
schlag: Das Fenster wird vollständig Schließen auf Widerstand (z. B. den
und Funktionen aktivieren (z. B.
geöffnet bzw. geschlossen. Durch Zweig eines Baums usw.) stößt, stoppt
Fensterheber) und somit sich und es und öffnet anschließend wieder um
nochmaliges Betätigen des Schalters
andere gefährden oder auch die können Sie den Vorgang unterbre­ einige Zentimeter.
Türen verriegeln. chen.
Wird etwas eingeklemmt, sofort
Hinweis: Die hinteren Fenster fahren Vermeiden Sie das Abstüt­
den betreffenden Schalter in die nicht vollständig herunter.
andere Richtung betätigen, um zen von Gegenständen auf
Vom Fahrersitz aus den Schalter betä­ einer halbgeöffneten Fens­
das Fenster zu öffnen. tigen:
Gefahr schwerer Verletzungen! terscheibe, dies könnte die Fens­
1. für die Fahrerseite; terheber beschädigen.
2. für die Beifahrerseite vorne;
3 und 5 für die Passagiere auf den
hinteren Sitzen.
3 3 2 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
gung des Fensterheberschalters ent­ so oft wie nötig am entsprechenden
Sicherheit der Insas­ riegelt. Schalter, um das Fenster vollständig
sen zu schließen (das Fenster schließt
Fahrer können die vor­ Schließen der Fenster mittels schrittweise), und halten Sie anschlie­
deren und hinteren Fernbedienung ßend den Schalter eine Sekunde lang
in der Stellung für das Schließen; öff­
Fensterheberbedienelemente für Wenn Sie beim Verriegeln der Türen
nen und schließen Sie das Fenster an­
alle Fahrgäste, einschließlich sich von außen im Modus „Keyless Entry
schließend vollständig, um das System
selbst, durch Druck auf Taste 4 & Drive“ die Verriegelungstaste an
zu reinitialisieren.
der Fahrertür, an der Keycard oder,
sperren. Eine Bestätigungsmel­
je nach Fahrzeug, am Schlüssel Wenden Sie sich gegebenenfalls an 4
dung wird in der Instrumententafel Ihre Vertragswerkstatt.
zwei Mal drücken, schließen sich alle
angezeigt. mit elektrischen Fensterhebern mit Im­
pulsfunktion ausgestatteten Fenster Schiebedach mit elektrischer
und, je nach Fahrzeug, das Schiebe­ Betätigung
Betätigung des elektrischen Fens­ dach automatisch.
terhebers mit Impulsfunktion nicht Verschieben der Sonnenjalousie 1
Das System sollte jedoch nur aktiviert
möglich
werden, wenn der Benutzer deutlich
Der elektrische Fensterheber mit Im­ sieht, dass sich niemand im Fahrzeug
pulsfunktion ist mit einem Überhit­ befindet.
zungsschutz ausgestattet: Wenn Sie
den Schalter für den Fensterheber
mehr als 16 Mal in kurzer Abfolge drü­ Achten Sie beim Schlie­
cken, wechselt er in den Schutzmodus ßen der Fenster darauf,
(Verriegeln des Fensters). dass keine Körperteile
Sie haben die folgenden Möglichkei­ (Arm, Hand usw.) aus
ten: dem Fahrzeug herausragen.
– Betätigen Sie den elektrischen Fens­ Gefahr schwerer Verletzungen!
terheber kurz, und halten Sie zwischen
den einzelnen Betätigungen einen zeit­
lichen Abstand von etwa 30 Sekunden Funktionsstörungen
ein.
– Bei laufendem Motor wird das Fens­ Im Falle einer Störung beim Schließen
ter nach ca. 20 Minuten ohne Betäti­ eines Fensters wechselt das System in
den Normalmodus zurück: Ziehen Sie

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 3 3
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
– Öffnen: Drücken Sie den Griff 2 Schließen des Dachs mittels Fern­
nach hinten, um die Blende in die ge­ Verantwortung des bedienung
wünschte Position zu bringen. Fahrers Wenn Sie die Verriegelungstaste an
– Schließen: Ziehen Sie den Griff 2 Verlassen Sie niemals der Keycard zwei Mal kurz nachein­
nach vorne, um die Blende in die ge­ Ihr Fahrzeug (auch nicht ander drücken, schließen die Fenster
wünschte Position zu bringen.
für kurze Zeit), so lange sich ein und das Schiebedach automatisch.
Schiebefunktion des Schiebedachs Kind, ein körperlich oder geistig Das System sollte jedoch nur aktiviert
beeinträchtigter Erwachsener werden, wenn der Benutzer deutlich
4 oder ein Tier im Fahrzeug befin­ sieht, dass sich niemand im Fahrzeug
befindet.
den.
Das Kind könnte den Motor star­
ten und Funktionen aktivieren (z. Wenn das Fahrzeug mit
B. Fensterheber) und somit sich dieser Funktion ausge­
und andere gefährden oder auch stattet ist, aktiviert diese
die Türen verriegeln. Maßnahme die Spezial-
Im Falle, dass etwas klemmt, Verriegelung 🡺 37 oder 🡺 46.
durch Drehen der Taste 4 ganz Vergewissern Sie sich, dass sich
nach rechts (Stellung D ) sofort ei­ tatsächlich niemand mehr im
nen Richtungswechsel einleiten. Fahrzeug aufhält.
Gefahr schwerer Verletzungen!

– Kippen: Bringen Sie die markierte


Stellung 3 in Stellung A . Bei Fahrzeugen mit die­
– Öffnen: Bringen Sie – je nach Art ser Funktion aktiviert
der gewünschten Öffnung – die mar­ diese Aktion die Spezial­
kierte Stellung 3 in die Stellung B , C verriegelung 🡺 48🡺 43.
oder D . Vergewissern Sie sich, dass sich
– Schließen: Richten Sie die Markie­ tatsächlich niemand mehr im
rung 3 an Position O aus.
Fahrzeug aufhält.

3 3 4 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM

Achten Sie beim Schlie­ Achtung: Hierbei ist der


ßen des Schiebedachs Einklemmschutz des Schie­
darauf, dass keine Kör­ bedachs ausgeschaltet!
perteile (Arm, Hand Wenden Sie sich baldmöglichst
usw.) aus dem Fahrzeug heraus­ an einen Vertragspartner.
ragen.
Gefahr schwerer Verletzungen!
Vorsichtsmaßnahmen
4
– Fahrzeuge mit beladener Dachga­
Funktionsstörungen lerie.
Im Allgemeinen wird davon abgeraten,
das Schiebedach bei beladenem Dach
zu betätigen
Besonderheiten Vor der Nutzung des Panoramadachs
die an der Dachgalerie befestigten Ob­
Das Fahrzeug ist mit einem Einklemm­ jekte und/oder Zubehörelemente
schutz ausgestattet: Trifft das Panora­ (Fahrradschienen, Dachkoffer usw.)
madach beim Schließen auf einen Wi­ überprüfen: Sie sollten ordnungsge­
derstand (Arm, Ast usw.), stoppt es mäß angeordnet und gesichert sein
und öffnet sich anschließend wieder und die Funktion des Panoramadachs
um einige Zentimeter. nicht stören.
Ein mittels Fernbedienung geschlosse­ Wenden Sie sich zu den diesbezügli­
nes Schiebedach kann durch Drücken chen Möglichkeiten an einen Vertrags­
der Taste 4 wieder in die Stellung ge­ partner.
bracht werden, in der es sich vor dem
Schließen befand. – Kontrollieren Sie, dass das Schie­
Wenn sich das Schiebedach nicht bedach ordnungsgemäß geschlossen
Das Schiebedach kann bei Temperatu­ ist.
schließen lässt, richten Sie die Markie­
ren unter -20 °C nicht geöffnet werden. – Die Dichtungen ca. alle drei Monate
rung 3 an Position O aus und drücken
Das Schließen des Schiebedachs ist mit den von der technischen Abteilung
dann auf die Taste 4 , bis das Schiebe­
jedoch weiterhin möglich. empfohlenen Produkten reinigen.
dach vollständig geschlossen ist; wen­
den Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 3 5
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
– Das Panoramadach nicht unmittel­ Innenbeleuchtung Leseleuchten B oder C
bar öffnen, nachdem es im Regen ge­
standen hat oder gewaschen wurde. Deckenbeleuchtung A

Verantwortung des
Fahrers
Verlassen Sie niemals
Ihr Fahrzeug (auch nicht
4 für kurze Zeit), so lange sich ein
Kind, ein körperlich oder geistig
beeinträchtigter Erwachsener
oder ein Tier im Fahrzeug befin­
den.
Das Kind könnte den Motor star­
ten und Funktionen aktivieren (z.
B. Fensterheber) und somit sich
und andere gefährden oder auch
die Türen verriegeln. Zum Aktivieren den Schalter 1 drü­
Im Falle, dass etwas klemmt, cken:
durch Drehen der Taste 4 ganz – Dauerbeleuchtung;
nach rechts (Stellung D ) sofort ei­ – Ein­ oder Ausschalten der Beleuch­
nen Richtungswechsel einleiten. tung bei Entriegelung des Fahrzeugs
Gefahr schwerer Verletzungen! oder beim Öffnen einer der Türen. Die­
se erlischt mit einer zeitlichen Verzö­
gerung, sobald die relevanten Türen
korrekt geschlossenen sind.
– Die Beleuchtung wird sofort ausge­
schaltet.

Drücken Sie den Schalter 2 für den


Fahrer, den Schalter 3 für den Beifah­
3 3 6 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
rer, um die Dauerbeleuchtung zu akti­ gerung, sobald die relevanten Türen Handschuhfachleuchten
vieren. korrekt geschlossenen sind.
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Multime­ – Die Beleuchtung wird sofort ausge­
dia­Display können Sie über das Dis­ schaltet.
play festlegen, ob beim Öffnen der Tü­
ren oder des Gepäckraums die Lese­ Leseleuchten E
leuchten eingeschaltet werden sollen
oder nicht 🡺 129.

Deckenbeleuchtung D 4

Das Licht 8 wird eingeschaltet, sobald


die Klappe geöffnet wird.

Betätigen Sie den Schalter 5 , 6 oder


7 , um die Dauerbeleuchtung zu akti­
vieren.
Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Multime­
Durch Betätigung des Schalters 4 akti­ dia­Display können Sie über das Dis­
vieren Sie Folgendes: play festlegen, ob beim Öffnen der Tü­
– Dauerbeleuchtung; ren oder des Gepäckraums die Lese­
– Ein­ oder Ausschalten der Beleuch­ leuchten eingeschaltet werden sollen
tung bei Entriegelung des Fahrzeugs oder nicht 🡺 129.
oder beim Öffnen einer der Türen. Die­
se erlischt mit einer zeitlichen Verzö­

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 3 7
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
Gepäckraumleuchte Sonnenblende, Spiegel
Sonnenblenden vorne

Abdeckung 2 anheben. Die Beleuch­


tung 3 ist automatisch.
Die Leuchte 9 geht an, wenn der Ge­
päckraum geöffnet wird.
Sonnenblende absenken 1 . Achten Sie darauf, dass
Das Entriegeln und Öffnen der Deckel des Make-
Make-up-Spiegel
der Türen oder der Heck­ up-Spiegels während der
(je nach Fahrzeug) Fahrt geschlossen ist.
klappe schaltet die Innen­
leuchten und die Bodenleuchten Verletzungsgefahr!
für die Dauer eines Zeitintervalls
ein.

3 3 8 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
AUSRÜSTUNG IM FAHRGASTRAUM
Zubehörsteckdose Sie können die Sockel 1 und 2 ver­
wenden.

Schließen Sie aus­


schließlich Geräte mit ei­
ner Leistungsaufnahme
von maximal 120 W (12
V) an.
Wenn mehrere Zubehörsteckdo­ 4
sen gleichzeitig in Benutzung
sind, darf die Gesamtleistung des
angeschlossenen Zubehörs nicht
mehr als 180 Watt betragen.
Brandgefahr!

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 3 9
ABLAGEFÄCHER, AUSSTATTUNG FAHRGASTRAUM
Ablage an der Sonnenblende 2 Ablagefach/Induktionsladezone
Ablagefächer in den vorderen der Mittelkonsole 3
Seitentüren 1

Sie dient zum Anklemmen von Auto­


bahntickets, Karten, o.ä. Weitere Informationen zur Induktions­
Sie dienen zur Unterbringung einer ladezone finden Sie in der Multimedia-
1,5-Liter-Flasche. Bedienungsanleitung.

Keine Gegenstände im Achten Sie darauf, dass


vorderen Fußraum (vor in den offenen Ablagefä­
dem Fahrer) unterbrin­ chern keine harten,
gen. Sie könnten beim schweren oder spitzen
plötzlichen Bremsen unter die Pe­ Gegenstände platziert werden,
dale rutschen und diese blockie­ die bei plötzlichem Abbiegen,
ren. Bremsen oder im Falle eines Un­
falls auf die Fahrgäste geschleu­
dert werden können.

3 4 0 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
ABLAGEFÄCHER, AUSSTATTUNG FAHRGASTRAUM
Ablagefach/Induktionsladezone Ablagefach 5 und 6 in der Mit­
in der Mittelkonsole 4 telkonsole Achten Sie darauf, dass
in den offenen Ablagefä­
chern keine harten,
schweren oder spitzen
Gegenstände platziert werden,
die bei plötzlichem Abbiegen,
Bremsen oder im Falle eines Un­
falls auf die Fahrgäste geschleu­ 4
dert werden können.

Ablagefächer Beifahrerseite

Weitere Informationen zur Induktions­


ladezone finden Sie in der Multimedia-
Bedienungsanleitung.

Achten Sie darauf, dass


in den offenen Ablagefä­
chern keine harten,
schweren oder spitzen
Gegenstände platziert werden,
die bei plötzlichem Abbiegen,
Bremsen oder im Falle eines Un­ Ziehen Sie zum Öffnen am Griff 7 .
falls auf die Fahrgäste geschleu­ Die Ablage kann Dokumente im For­
dert werden können. mat DIN A4, eine Flasche usw. aufneh­
men.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 4 1
ABLAGEFÄCHER, AUSSTATTUNG FAHRGASTRAUM
Ablagefach in der mittleren Öffnen Sie die Abdeckung 8 der ver­
Armlehne 10 schiebbaren Armlehne durch Drücken Achten Sie darauf, dass
der Taste 9 . das im Getränkehalter
befindliche Gefäß in Kur­
Becherhalter 11 ven oder bei Beschleuni­
gungen und Bremsmanövern
nicht überschwappen kann.
Bei heißen Getränken besteht
4 neben dem Auslaufrisiko Ver­
letzungsgefahr!

Ablagefächer in den hinteren


Seitentüren 12

Je nach Fahrzeug kann der Getränke­


halter über Haltehaken für den Becher
verfügen.
Es dient als Aufnahme für den Aschen­
becher, Getränkedosen usw. ...

Sie dienen zur Unterbringung einer


0,5-Liter-Flasche.

3 4 2 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
ABLAGEFÄCHER, AUSSTATTUNG FAHRGASTRAUM
Verstautaschen 13 in den Rü­
ckenlehnen der Vordersitze

Achten Sie darauf, dass


in den offenen Ablagefä­
chern keine harten,
schweren oder spitzen
Gegenstände platziert werden,
die bei plötzlichem Abbiegen,
Bremsen oder im Falle eines Un­
falls auf die Fahrgäste geschleu­
dert werden können.

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 4 3
TRANSPORT VON GEGENSTÄNDEN
Bodenklappe
Ausstattung Gepäckraum
Position „Laderaumerweiterung“
Heckablage
Ausbau

– Haken Sie die beiden Halteseile 1


am Gepäckraum aus.
– Heben Sie die Heckablage 2 an, um
sie auszurasten (Bewegung A );
– Ziehen Sie die Heckablage zu sich Indem Sie die Rückenlehne der Rück­
heran. sitzbank umklappen, entsteht ein fla­
cher Boden und der Gepäckraum kann
Um sie wieder anzubringen, gehen Sie in zwei getrennte Bereiche aufgeteilt
in umgekehrter Ausbaureihenfolge vor. werden.
Der bewegliche Boden 1 ist auf der
Keine schweren oder Laufschiene 2 angebracht.
harten Gegenstände auf
der Heckablage ablegen. Zulässige Last auf dem be­
Im Falle einer abrupten weglichen Boden: 100 kg,
Bremsung oder eines Unfalls gleichmäßig verteilt.
könnten diese Gegenstände die
Fahrgäste gefährden.

3 4 4 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
TRANSPORT VON GEGENSTÄNDEN
Zwischenstellung – die Rückbank unter Zuhilfenahme müssen Sie die Kopfstützen entfernen,
des Hebels neben dem Rücksitz 🡺 62 bevor Sie die Rückenlehne umklap­
nach vorne schieben; pen; dadurch kann die Rückenlehne
– die Bodenklappe 1 im Gepäckraum maximal nach vorne gegen das Sitz­
unter der Schiene 2 positionieren. bankkissen gedrückt werden.
Hinweis: Wenn kein Notrad oder Mo­
Transport von Gegenständen im bilitätsset untergebracht ist, darf der
Gepäckraum Platz unten im Gepäckraum nicht an­
Räumen Sie Transportgut stets so in derweitig beladen werden.
den Gepäckraum ein, dass die größte 4
Fläche angelehnt ist an:

In verriegelter Position wird der Zugriff – Die Rückenlehne der Rücksitzbank,


auf das Werkzeug ermöglicht, das sich für normale Beladung (Beispiel A ).
unter der Gepäckraummatte befindet.
– Entfernen Sie den herausnehmba­
ren Boden 1 .
– Verstauen Sie ihn mithilfe der vorge­
sehenen Schienen 2 im Gepäckraum.

Ablageposition – die Rückenlehnen der Vordersitze


(je nach Fahrzeug) mit umgeklappten Rücksitzlehnen für
Sie ermöglicht ein größeres Gepäck­ maximale Beladung (Beispiel B ).
raumvolumen. Sicherstellen, dass die zu transportie­
– Entfernen Sie den herausnehmba­ renden Gegenstände gleichmäßig im
ren Boden 1 . Laderaum verteilt sind.
Wenn Sie Gegenstände auf die umge­
klappte Rückenlehne laden möchten,

F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 4 5
TRANSPORT VON GEGENSTÄNDEN
Anhängerzugvorrichtung
Die Gegenstände mit
dem größten Gewicht
sollten immer direkt auf Zulässige Stützlast, maxi­
dem Gepäckraumboden mal zulässige Anhänge­
aufliegen. last im gebremsten und
Ist das Fahrzeug mit Verzurrösen ungebremsten Zustand: 🡺 422.
1 am Gepäckraumboden ausge­ Auswahl und Montage der An­
4 stattet, nutzen Sie diese zum Fi­ hängerzugvorrichtung
Anhängerzugvorrichtung (Traver­
xieren transportierter Gegenstän­
de. se und Kupplungskugel) nicht ab
Das Ladegut ist so zu sichern, Werk am Fahrzeug angebaut: Die
dass bei heftigem Bremsen kei­ komplette Anhängerzugvorrich­
nerlei Gegenstände nach vorne tung darf nicht mehr als 28 kg
auf die Insassen geschleudert wiegen.
Maximale Abmessungen A : 843 mm .
werden können. Abschleppvorrichtungen dürfen
Die Schlosszungen der hinteren keine Beleuchtungskomponenten
Sicherheitsgurte stets in die Gurt­ oder das Nummernschild verde­
schlösser einrasten, auch wenn cken, wenn sie nicht verwendet
sie nicht benutzt werden. werden.
Sie müssen in jedem Fall die ge­
setzlichen Bestimmungen des je­
weiligen Landes beachten.
Zu Montage und Benutzung der
Anhängerzugvorrichtung die An­
weisung des Herstellers beach­
ten.
Es empfiehlt sich, diese Anwei­
sung bei den Bordpapieren aufzu­
bewahren.

3 4 6 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
TRANSPORT VON GEGENSTÄNDEN
Dachgalerie Fahrzeuge ohne längs angebrach­
te Dachgalerie Lassen Sie sich bezüglich
Zugang zu den Befestigungspunk­ des passenden Zubehörs
ten für Ihr Fahrzeug von einem
Vertragspartner beraten.
Fahrzeuge mit längs angebrachter Zur Befestigung der Dachgalerie,
Dachgalerie
die entsprechende Montageanlei­
tung lesen.
Es empfiehlt sich, diese Anwei­ 4
sung bei den Bordpapieren aufzu­
bewahren.
Maximal zulässige Belastung
des Dachträgers 🡺 422.

Wird die von unseren


Öffnen Sie die Türen, um Zugang zu Technischen Abteilungen
den Halterungen zu erhalten 3 . zugelassene Original-
Dachgalerie mit Schrau­
ben ausgeliefert, dürfen aus­
schließlich diese zur Befestigung
Die Halterungen 2 befinden sich an
den Dachlängsträgern 1 . der Dachgalerie auf dem Fahr­
zeug verwendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen
Öffnen der Heckklappe
Überprüfen Sie vor der Betätigung der
Gepäckraumklappe die auf den Dach­
trägern montierten Gegenstände und/
oder Zubehörteile (Fahrradträger,
F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n - 3 4 7
TRANSPORT VON GEGENSTÄNDEN
Dachbox usw.): Diese müssen korrekt
positioniert und gesichert sein und dür­
fen die korrekte Funktion der Gepäck­
raumklappe nicht behindern.

Spoiler A

Es darf kein Transport­


zubehör (wie Fahrradträ­
ger, Gepäckbox usw.)
montiert werden, das ge­
gen den Spoiler oder die Heck­
klappe steht. Wenn Sie einen
Lastenträger an Ihrem Fahrzeug
befestigen möchten, wenden Sie
sich an einen Vertragspartner.

3 4 8 - F ü r I h r Wo h l b e f i n d e n
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Entriegeln des Sicherheitshakens
Motorhaube Vermeiden Sie jeglichen der Fronthaube
Druck auf die Motorhau­
be: Gefahr des verse­
hentlichen Schließens
der Motorhaube.

Jegliche Eingriffe oder


Veränderungen an der
„230 V“­Elektrik des 5
Fahrzeugs (Bauteile, Ka­
bel, Stecker, Antriebsbatterie)
sind strengstens untersagt.
Es besteht die Gefahr von
schweren Verbrennungen oder
Zum Öffnen am Hebel 1 auf der linken Stromschlag mit tödlichen Fol­ Zum Entriegeln die Lasche 2 drücken,
Seite des Armaturenbretts ziehen. gen. während die Motorhaube geöffnet wird.
Zudem kann sich der Kühlerventi­
lator jederzeit in Gang setzen. Die
Bevor Sie Arbeiten im Vorsicht bei Arbeiten im
Motorraum durchführen, Warnung im Motorraum er­ Motorraum. Der Motor
müssen Sie die Zündung kann noch heiß sein. Zu­
innert daran.
ausschalten 🡺 155. Verletzungsgefahr!
dem kann sich der Küh­
lerventilator jederzeit in Gang set­

zen. Die Warnung im Mo­


torraum erinnert daran.
Verletzungsgefahr!

Wa r t u n g - 3 4 9
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Öffnen der Motorhaube Schließen der Motorhaube
Auch nach einem leich­
Vergewissern Sie sich vor dem Schlie­
ßen der Motorhaube, dass keinerlei ten Aufprall gegen das
Gegenstände im Motorraum verges­ Frontblech oder die Mo­
sen wurden. torhaube ist das Verrie­
Zum Schließen der Motorhaube die gelungssystem so schnell wie
Stütze 5 in die Aufnahme 6 einsetzen. möglich durch einen Vertragspart­
Die Haube zum Schließen in der Mitte ner zu überprüfen.
fassen und nach unten führen, bis die
Öffnung nur noch ca. 30 cm beträgt;
dann loslassen. Sie verriegelt sich Motoröl
5 durch ihr Eigengewicht.
Allgemeines
Prüfen Sie, ob die Motor­ Ein Motor verbraucht Öl, um die sich
haube korrekt verriegelt bewegenden Teile zu schmieren und
zu kühlen. Mitunter muss zwischen
ist.
Heben Sie die Motorhaube an, lösen den planmäßigen Ölwechseln etwas
Sie die Haltestange 5 mittels des Achten Sie darauf, dass Öl nachgefüllt werden.
Griffs 4 aus ihrer Aufnahme 6 . An­ die Verankerungen frei sind
Wenden Sie sich jedoch an Ihren Ver­
schließend muss die Haltestange zu (Steinchen, Lappen…). tragshändler, wenn nach der Einfahr­
Ihrer eigenen Sicherheit in der Aufnah­ phase alle 1.000 km mehr als 0,5 Liter
me zur Offenhaltung 3 fixiert werden. verbraucht werden.
Vergewissern Sie sich Kontrollintervalle: Überprüfen Sie
Stellen Sie bei Arbeiten den Ölstand regelmäßig, insbeson­
nach Arbeiten im Motor­
dere vor jeder längeren Fahrt, um
im Motorraum sicher, raum, dass Sie nichts der Gefahr von Motorschäden vor­
dass der Scheibenwi­ darin vergessen haben zubeugen.
scherschalter in Position (Tücher, Werkzeuge usw.).
Aus steht. Diese können den Motor beschä­ Ablesen des Ölstands
Verletzungsgefahr! digen oder einen Brand verursa­ Ein korrektes Messergebnis ist nur auf
chen. ebener Fläche und nach längerer
Standzeit des Motors zu erzielen.

3 5 0 - Wa r t u n g
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Zum Ablesen des genauen Ölstands – Lesen Sie den Füllstand ab: Dieser
und um Motorschäden durch einen sollte niemals unter die Marke „mini“ A Überschreiten des ma­
zu hohen Füllstand zu vermeiden, fallen oder über die Marke „maxi“ B ximalen Ölstands
unbedingt den Messstab verwen­ steigen. Der maximale Füllstand
den. Achten Sie nach der Ablesen darauf, B darf unter keinen Um­
Je nach Fahrzeug wird der Fahrer nur dass der Messstab bis zum Anschlag ständen überschritten werden:
über das Display in der Instrumenten­ eingeschoben wird bzw. – wenn der Dies könnte den Motor und die
tafel gewarnt, wenn der Ölstand bei Ölmessstab einen Deckelverschluss
Abgasreinigungsanlage beschädi­
Minimum ist. besitzt – vollständig festgeschraubt
wird. gen. Starten Sie den Motor
nicht, wenn der maximale Füll­
stand überschritten ist. Wenden
Auffüllen von Motoröl Sie sich an eine Vertragswerk­ 5
Einen Trichter verwen­ statt.
den oder den Bereich
des Einfüllstutzens
schützen, um zu verhindern, dass
Bevor Sie Arbeiten im
Motoröl auf heiße Teile des Motor­
Motorraum durchführen,
raums oder auf empfindliche Teile
müssen Sie die Zündung
(z. B. elektrische Bauteile) ge­
ausschalten 🡺 155.
langt.
Brandgefahr!

– Ziehen Sie den Messstab heraus


und wischen Sie ihn mit einem saube­
ren und fusselfreien Tuch ab.
– schieben Sie ihn dann wieder bis
zum Anschlag hinein (für die mit einem
„Ölmessstab mit Deckelverschluss“ C
ausgestatteten Fahrzeuge: drehen Sie
den Deckel wieder fest zu);
– Ölmessstab wieder entfernen;

Wa r t u n g - 3 5 1
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Nachfüllen, Befüllen, Entleeren
Achten Sie darauf, den
Befüllen/Nachfüllen Füllstand „maxi“ nicht zu
überschreiten und anschlie­
ßend den Messstab 2 wieder ein­
zuführen und den Deckel 1 wie­
der fest zu verschließen.

– Den Deckel lösen 1 ;


– Füllen Sie den Füllstand auf (als
5 Richtwert gilt, dass der Füllstand zwi­
schen den Marken „mini“ und „maxi“
am Ölmessstab 2 zwischen 0,9 l und 2
l liegt, je nach Motorvariante);
Das Fahrzeug muss auf ebener Fläche – etwa 20 Minuten warten, damit das
abgestellt sein, der Motor muss im Öl fließen kann;
Stillstand und kalt sein (beispielsweise, – den Füllstand mit dem Messstab 2
bevor Sie den Motor morgens zum kontrollieren (wie beschrieben).
ersten Mal starten). Achten Sie nach dem Ablesen darauf,
dass der Messstab bis zum Anschlag
eingeschoben wird bzw. der Ölmess­
Bevor Sie Arbeiten im stab mit Deckelverschluss vollständig
Motorraum durchführen, festgeschraubt ist.
müssen Sie die Zündung
🡺 155 oder 🡺 156 aus­
schalten.

3 5 2 - Wa r t u n g
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE

Auffüllen von Motoröl Überschreiten des maxi­ Stellen Sie bei Arbeiten
Verwenden Sie einen malen Ölstands im Motorraum sicher,
Trichter, oder schützen Der maximale Füllstand dass der Scheibenwi­
Sie den Bereich um den darf auf keinen Fall über­ scherschalter in Position
Einfüllstutzen, um zu verhindern, schritten werden: Andernfalls be­ Aus steht.
dass Motoröl auf heiße Teile des steht die Gefahr einer Beschädi­ Verletzungsgefahr!
Motorraums oder auf empfindli­ gung des Motors und des Abgas­
che Teile (z. B. elektrische Bautei­ entgiftungssystems.
le) gelangt. Wenn der maximale Füllstand
Öl nachfüllen und/oder
Brandgefahr! überschritten ist, den Motor nicht
starten. Wenden Sie sich an eine
Ölstand kontrollieren: 5
Beim Öl nachfüllen oder
Vertragswerkstatt.
Motorölwechsel Ölstand kontrollieren si­
cherstellen, dass kein Öl auf die
Kontrollintervalle: siehe Wartungs­
heft. Motorkomponenten gelangt.
Motorölwechsel: Wenn Vergessen Sie nicht, den Deckel
Füllmenge beim Ölwechsel
Sie den Motorölwechsel richtig zu schließen und den Öl­
Siehe die Wartungsunterlagen Ihres bei betriebswarmem Mo­ messstab wieder anzubringen,
Fahrzeugs oder wenden Sie sich an
tor durchführen, setzen damit keine Ölspritzer auf heiße
einen Vertragspartner. Überprüfen Sie
immer den Füllstand des Motoröls mit Sie sich der Gefahr von Verbren­ Motorkomponenten gelangen.
Hilfe des Messstabs, wie oben be­ nungen durch das ablaufende Brandgefahr!
schrieben (er darf niemals unter der heiße Öl aus.
Markierung „Mini“ oder über der Mar­
kierung „Maxi“ liegen).

Qualität des Motoröls Bei übermäßigem oder wie­


derholtem Absinken des
Siehe die Wartungsunterlagen Ihres
Fahrzeugs Füllstands wenden Sie sich
bitte an eine Vertragswerkstatt.

Wa r t u n g - 3 5 3
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Kühlflüssigkeit Nur mit vom Hersteller geprüfter Kühl­
Vorsicht bei Arbeiten im flüssigkeit auffüllen; damit ist gewähr­
Motorraum. Der Motor Kühlmittel Verbrennungsmotor leistet:
kann noch heiß sein. Zu­ – Frostschutz;
dem kann sich der Küh­ – Korrosionsschutz des Kühlsystems.
lerventilator jederzeit in Gang set­

zen. Die Warnung im Mo­ Bevor Sie Arbeiten im


torraum erinnert daran. Motorraum durchführen,
Verletzungsgefahr! müssen Sie die Zündung
ausschalten 🡺 155.
5
Motor nicht in geschlos­ Austauschintervalle
senen Räumen laufen Siehe die Wartungsunterlagen Ihres
lassen! Vergiftungsge­ Fahrzeugs
fahr!
Bei übermäßigem oder wie­
Bei ausgeschalteter Zündung und mit derholtem Absinken des
dem Fahrzeug auf ebener Fläche ste­ Füllstands wenden Sie sich
hend muss der Füllstand in kaltem Zu­
stand zwischen den Markierungen bitte an eine Vertragswerkstatt.
„MINI“ und „MAXI“ im Kühlflüssigkeits­
behälter 1 liegen.
Der Füllstand muss bei kaltem Motor Stellen Sie bei Arbeiten
vor Erreichen der Markierung „MINI“ im Motorraum sicher,
korrigiert werden.
dass der Scheibenwi­
Kontrollintervalle scherschalter in Position
Überprüfen Sie den Kühlflüssig­ Aus steht.
keitsstand regelmäßig (bei unzurei­ Verletzungsgefahr!
chender Kühlflüssigkeitsmenge kann
der Verbrennungsmotor stark beschä­
digt werden).
3 5 4 - Wa r t u n g
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Stellen Sie das Fahrzeug auf ebenem
Bei warmem Verbren­ Untergrund ab und schalten Sie die Bei übermäßigem oder wie­
nungsmotor sollten kei­ Zündung aus. Schrauben Sie dann derholtem Absinken des
nerlei Arbeiten am Kühl­ den Deckel des Kühlmittelbehälters 2 Füllstands wenden Sie sich
system durchgeführt ab. bitte an eine Vertragswerkstatt.
werden. Im kalten Zustand muss der Füllstand
Es besteht Verbrennungsge­ im Trichter zwischen den Markierun­
gen „MIN“ 3 und „MAX“ 4 liegen.
fahr.
Kontrollintervalle Stellen Sie bei Arbeiten
Überprüfen Sie den Kühlflüssig­ im Motorraum sicher,
Kühlmittel für elektrisches An­ keitsstand regelmäßig. (Bei unzurei­ dass der Scheibenwi­
triebssystem chender Kühlflüssigkeitsmenge kann scherschalter in Position 5
der elektrische Stromkreis stark be­ Aus steht.
schädigt werden.) Verletzungsgefahr!
Ein eventuell erforderliches Auffüllen
der Flüssigkeit darf nur durch einen
Vertragspartner erfolgen.
Bei warmem Verbren­
nungsmotor sollten kei­
Bevor Sie Arbeiten im nerlei Arbeiten am Kühl­
Motorraum durchführen, system durchgeführt
müssen Sie die Zündung werden.
ausschalten 🡺 155. Es besteht Verbrennungsge­
fahr.
Austauschintervalle
Siehe die Wartungsunterlagen Ihres
Fahrzeugs
Dieses System unterscheidet sich er­
heblich vom Kühlsystem eines Ver­
brennungsmotors. Es dient zur Küh­
lung des Elektromotors.
Ablesen des Füllstands

Wa r t u n g - 3 5 5
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
Füllstände, Filter kontrollieren möchten, beschaffen Sie
sich das Dokument mit der Erklärung Vorsicht bei Arbeiten im
Füllstand der Bremsflüssigkeit der Kontrollmethode. Es ist in den Ver­ Motorraum. Der Motor
tragswerkstätten oder über die Web­ kann noch heiß sein. Zu­
seite des Herstellers erhältlich. dem kann sich der Küh­
Auffüllen lerventilator jederzeit in Gang set­
Nach Arbeiten am Hydrauliksystem der
Bremsen muss grundsätzlich die zen. Die Warnung im Mo­
Bremsflüssigkeit durch einen Fach­ torraum erinnert daran.
mann erneuert werden. Verletzungsgefahr!
Verwenden Sie ausschließlich eine
5 von unseren technischen Abteilungen
geprüfte und zugelassene Bremsflüs­ Behälter der Scheibenwaschanla­
sigkeit aus einem neuen, versiegelten ge
Behälter.
Austauschintervalle
Siehe die Wartungsunterlagen Ihres
Fahrzeugs
Kontrollintervalle: Häufig - in jedem
Fall, sobald Sie nur die leichteste Be­
einträchtigung der Bremsen feststel­ Bei übermäßigem oder wie­
len. derholtem Absinken des
Die Kontrolle des Füllstandes erfolgt Füllstands wenden Sie sich
bei abgestelltem Motor auf ebener Flä­ bitte an eine Vertragswerkstatt.
che.
Füllstand 5
Es ist normal, dass der Pegel mit der
Abnutzung der Verkleidungen sinkt,
aber er darf niemals unter die Warn­
markierung „MINI“ fallen. Auffüllen
Wenn Sie den Verschleißgrad der Öffnen Sie bei abgestelltem Motor den
Bremsscheiben und -trommeln selbst Deckel 6 . Füllen Sie auf, bis die Flüs­

3 5 6 - Wa r t u n g
ZUGRIFF AUF DEN MOTOR, FÜLLSTÄNDE
sigkeit sichtbar wird, und bringen Sie den Wartungsarbeiten Ihres Fahrzeugs
anschließend den Deckel wieder an. vorgesehen.
Hinweis: Überprüfen Sie regelmäßig Austauschintervalle für Filterkom­
den Füllstand des Behälters und füllen ponenten: siehe Wartungsdokument
Sie die Flüssigkeit vor einer Fahrt für Ihr Fahrzeug.
nach.
Flüssigkeit
Stellen Sie bei Arbeiten
Spezialzusatz für Scheibenwaschanla­
im Motorraum sicher,
gen. Verwenden Sie im Winter einen
Spezialzusatz mit Frostschutz. Ver­ dass der Scheibenwi­
wenden Sie die von einer Vertrags­ scherschalter in Position
werkstatt empfohlenen Produkte. Aus steht. 5
Hinweis: Verwenden Sie kein hartes Verletzungsgefahr!
Wasser (Gefahr der Beschädigung der
Handpumpe, Kalkablagerungen an der
Pumpe und den Düsen).
Vorsicht bei Arbeiten im
Waschdüsen:
Motorraum. Der Motor
Wenden Sie zum Ausrichten der Höhe kann noch heiß sein. Zu­
der Frontscheiben­Waschanlagendü­
dem kann sich der Küh­
sen an eine Vertragswerkstatt.
lerventilator jederzeit in Gang set­

Bevor Sie Arbeiten im zen. Die Warnung im Mo­


Motorraum durchführen, torraum erinnert daran.
müssen Sie die Zündung Verletzungsgefahr!
ausschalten 🡺 155.

Filter
Der Austausch der Filterelemente
(Luftfilter, Fahrgastraumfilter...) ist in

Wa r t u n g - 3 5 7
BATTERIE:
vigation, Lüftung, Stromversorgung
Batterie: Die Batterie stets vor­ des Zubehörs usw.) möglicherweise
sichtig handhaben; die automatisch abgeschaltet werden.
Batteriesäure darf nicht Der Ladezustand der Batterie kann
mit der Haut oder gar mit sich verschlechtern, insbesondere
den Augen in Berührung kom­ wenn Sie Ihr Fahrzeug wie folgt nut­
men. Passiert es dennoch, aus­ zen:
giebig mit klarem Wasser spülen. – für Kurztrips;
Gegebenenfalls einen Arzt aufsu­ – in der Stadt;
– wenn die Temperatur niedrig ist;
chen.
– nach längerer Nutzung elektrischer
Halten Sie Flammen, glühende
5 Gegenstände oder Funken von
Verbraucher (Radio usw.) bei ausge­
schalteter Zündung.
den Batteriekomponenten fern
(Explosionsgefahr).
Bevor Sie Arbeiten im
Motorraum durchführen,
Je nach Fahrzeugtyp überwacht ein müssen Sie die Zündung
Die Batterie 1 ist wartungsfrei. Bitte System permanent den Ladezustand ausschalten 🡺 155.
nicht öffnen und keine Flüssigkeit der Batterie. Wenn er abnimmt, wird
nachfüllen. die Meldung „Batterie­Energiesparmo­
dus“ und anschließend die Meldung
„Batterie schwach - Motor starten“ auf Vorsicht bei Arbeiten im
der Instrumententafel angezeigt. Star­
Motorraum. Der Motor
ten Sie in diesem Fall den Motor und
die Meldung an der Instrumententafel kann noch heiß sein. Zu­
erlischt. dem kann sich der Küh­
Hinweis: Die Meldung „Batterie­Ener­ lerventilator jederzeit in Gang set­
giesparmodus“ kann nach fünf bis
30 Minuten Nutzung des Fahrzeugs zen. Die Warnung im Mo­
bei abgestelltem Motor angezeigt wer­ torraum erinnert daran.
den, um den Benutzer zu warnen, Verletzungsgefahr!
dass die stromverbrauchenden Funk­
tionen (Innenbeleuchtung, Radio, Na­

3 5 8 - Wa r t u n g
BATTERIE:
Aufkleber A 12-Volt-Zusatzbatterie
Um Ihre Sicherheit und
die einwandfreie Funkti­ Unter dem Beifahrersitz
on der elektrischen Aus­
stattung des Fahrzeugs
(Leuchten, Scheibenwischer, ABS
usw.) zu gewährleisten, dürfen
Eingriffe an der Batterie (Ausbau,
Abklemmen usw.) grundsätzlich
nur durch Fachleute vorgenom­
men werden.
Verbrennungsgefahr durch 5
Stromschlag.
Halten Sie unbedingt die Aus­
tauschzeiten ein, die in den War­
tungsunterlagen angegeben sind
Beachten Sie die Warnhinweise auf (nicht überschreiten).
der Batterie:
Es handelt sich um eine Batterie
– 2 offenes Feuer und Rauchen sind Je nach Fahrzeugausführung befindet
eines speziellen Typs. Achten Sie sich unter dem Beifahrersitz in einem
verboten;
beim Austausch darauf, eine Bat­ speziellen Fach eine Sekundärbatterie
– 3 Augenschutz obligatorisch
– 4 Von Kindern fernhalten; terie des gleichen Typs einzuset­ 1 : Sie liefert die für den Betrieb einiger
– 5 explosives Material; zen. Geräte erforderliche Energie.
– 6 Siehe Handbuch; Wenden Sie sich an einen Ver­ Die Sekundärbatterie 1 benötigt keine
– 7 ätzende Materialien. tragspartner. Wartung. Bitte nicht öffnen und kei­
ne Flüssigkeit nachfüllen.
Aufkleber A

Wa r t u n g - 3 5 9
BATTERIE:

Um Ihre Sicherheit und


die einwandfreie Funkti­
on der elektrischen Aus­
stattung des Fahrzeugs
(Leuchten, Scheibenwischer, ABS
usw.) zu gewährleisten, dürfen
Eingriffe an der Batterie (Ausbau,
Abklemmen usw.) grundsätzlich
nur durch Fachleute vorgenom­
men werden.
5 Verbrennungsgefahr durch
Stromschlag.
Es handelt sich um eine Batterie
Beachten Sie die Warnhinweise auf eines speziellen Typs. Achten Sie Die im Gepäckraum befindliche „12­
der Batterie: beim Austausch darauf, eine Bat­ Volt“­Zusatzbatterie liefert die Energie
– 2 offenes Feuer und Rauchen sind terie des gleichen Typs einzuset­ zum Ver­ bzw. Entriegeln und für wei­
verboten; zen. tere Fahrzeugausstattung.
– 3 Augenschutz obligatorisch Wenden Sie sich an einen Ver­ Bitte nicht öffnen und keine Flüssig­
– 4 Von Kindern fernhalten; tragspartner. keit nachfüllen.
– 5 entzündliche Materialien; Der Ladezustand der 12­Volt­Zusatz­
– 6 Siehe Handbuch; batterie 1 kann abnehmen, insbeson­
– 7 ätzende Materialien. Im Gepäckraum dere, wenn Sie Ihr Fahrzeug unter fol­
(E-Tech Full Hybrid-Version) genden Bedingungen nutzen:
– wenn die Außentemperatur sinkt;
– nach längerer Nutzung elektrischer
Verbraucher bei ausgeschalteter Zün­
dung,
– nach einer längeren Abstelldauer.

3 6 0 - Wa r t u n g
BATTERIE:

Zu Ihrer Sicherheit und Klemmen Sie die 12-V-


zur Sicherstellung des Sekundärbatterie nicht
ordnungsgemäßen Be­ ab. Dies ist nicht zuläs­
triebs der elektrischen sig.
Ausrüstung des Fahrzeugs (Be­ Verbrennungsgefahr durch
leuchtung, Bremsassistent usw.) Stromschlag.
müssen alle Arbeiten an der „12­
V“­Sekundärbatterie (Ausbau, Ab­
klemmen usw.) von einer qualifi­
zierten Fachkraft durchgeführt
werden. 5
Verbrennungsgefahr durch Strom­
schlag.
Halten Sie unbedingt die Aus­ Beachten Sie die Warnhinweise auf
tauschzeiten ein, die in den War­ der Batterie:
tungsunterlagen angegeben sind 2. kein offenes Feuer und Rauchver­
(nicht überschreiten). bot;
Es handelt sich um eine Batterie
3. Augenschutz muss getragen wer­
eines speziellen Typs. Achten Sie den.
beim Austausch darauf, eine Bat­
4. von Kindern fernhalten;
terie des gleichen Typs einzuset­
zen. 5. explosive Materialien;
Wenden Sie sich an einen Ver­ 6. Siehe Bedienungsanleitung.
tragspartner. 7. ätzende Materialien.

Wa r t u n g - 3 6 1
REINIGUNG
niemals Scheuermittel). Vorher gründ­ eine Korrosionsschutz­Garantie ver­
Pflege der Karosserie lich mit einem Hochdruckreiniger ab­ fügt. (siehe Wartungsheft)
spülen: Beachten Sie die örtlichen Vorschriften
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug
können Sie länger fahren. – Baumharzflecken und industrielle für das Waschen von Fahrzeugen (z.
Verschmutzung; B. dürfen Sie Ihr Fahrzeug nicht auf ei­
Daher wird empfohlen, das Fahrzeug – Schlamm, der in den Radkästen und ner öffentlichen Straße waschen).
von außen regelmäßig zu pflegen. am Fahrzeugunterboden ein feuchtes Wenn Sie das Fahrzeug mit einem
Ihr Fahrzeug wurde mit modernen Gemisch bildet; Hochdruckreinigungsgerät reinigen,
technischen Mitteln gegen Korrosion – Vogelkot, der eine chemische Re­ treffen Sie bitte folgende Vorsichts­
geschützt. Es ist jedoch ständig ver­ aktion mit dem Lack verursacht, die maßnahmen:
schiedenen Faktoren ausgesetzt. zum schnellen Ausbleichen oder
gar zum Ablösen des Lacks führen – Stellen Sie sicher, dass der Lack Ih­
Ätzende Substanzen in der Luft
5 – Luftverschmutzung (in bebauten und kann. res Fahrzeugs, der Bereich oder das
Bauteil, das Sie reinigen möchten, für
industriellen Gebieten); Waschen Sie das Fahrzeug sofort, um diese Art der Reinigung geeignet ist;
– Salzgehalt der Luft (in Meeresnähe, diese Spuren auszubauen, denn durch – Der vom Gerät abgegebene Druck
besonders bei warmer Witterung), Polieren lassen sie sich nicht löschen; muss weniger als 100 bar betragen.
– jahreszeitlich bedingte Einflüsse von – Rückstände von Streusalz in den – Positionieren Sie beim Waschen die
Witterung und Luftfeuchtigkeit (Streu­ Radkästen und am Fahrzeugunterbo­ Sprühdüse mindestens 15 cm vom
gut, Straßenreinigung usw.). den, besonders nach Fahrten in Ge­ Fahrzeug entfernt und überprüfen Sie,
Nutzungsbedingte Auswirkungen bieten, wo chemische Schmelzmittel ob der Wasserdurchfluss weniger als
Schleifeffekte eingesetzt wurden. 15 l/min beträgt.
Entfernen Sie regelmäßig herabgefal­ – Reinigen Sie nicht zu lange densel­
Staubpartikel in der Luft, Sand, ben Bereich, Aufprallstellen oder die
lene Pflanzenreste (Harz, Blätter...)
Schmutz; Steinchen, die andere Fahr­ Dichtungen (Gefahr der Beschädigung
vom Fahrzeug.
zeuge hochschleudern usw. des Lacks, des Ablösens der Dichtun­
Ein Minimum an Vorbeugemaßnah­ Abstand halten zu anderen Fahrzeu­ gen usw.).
men zur Ausschaltung gewisser Risi­ gen, wenn Splitt auf der Straße liegt
(Gefahr von Lackschäden). Wurden mechanische Bauteile, Schar­
kofaktoren ist daher erforderlich. niere usw. gereinigt, müssen diese
Eventuelle Lackschäden möglichst durch Aufsprühen von Produkten, die
Was Sie tun sollten schnell beheben oder beheben lassen, von unserer Technik­Abteilung zuge­
damit sich kein Korrosionsherd bildet. lassen wurden, wieder geschützt wer­
Waschen Sie Ihr Auto häufig, bei aus­
geschaltetem Motor mit den von un­ Denken Sie daran, Ihr Fahrzeug zu den.
serer Technischen Abteilung empfohle­ den vorgeschriebenen Kontrollen in
nen Reinigungsmitteln (verwenden Sie die Werkstatt zu bringen, wenn es über

3 6 2 - Wa r t u n g
REINIGUNG
reinigen, ist nicht durch unsere Techni­ Anbringen von Aufklebern auf dem
Spezielle ausgewählte Rei­ sche Abteilung zugelassen: Lack (kann Spuren hinterlassen).
nigungs­ und Pflegeproduk­ – mechanische Bauteile (z. B. Motor­
te finden Sie in unseren raum);
Markenboutiquen. – Räder (z. B. Bremsanlagenkompo­
nenten, wie Bremssättel);
Das Fahrzeug mit einem Hochdruck­
– der Unterboden;
reiniger reinigen.
Was Sie vermeiden sollten – die Teile mit Scharnieren (z.B. in den
Türen);
Das Fahrzeug in der prallen Sonne – die lackierten Kunststoff­Außenbe­
Vor der Benutzung einer Waschan­
oder bei Frost waschen. schläge (z.B. Stoßfänger).
lage
Schmutz oder Fremdkörper abkratzen Stellen Sie den Scheibenwischerhebel
ohne sie einzuweichen.
Dies könnte zu Oxidation oder Beein­
trächtigung der Funktion führen. in die Parkstellung 🡺 144. 5
Den Wagen übermäßig verschmutzen Prüfen Sie die Befestigung von Aus­
lassen. Besonderheit der Fahrzeuge mit rüstungen außen, Zusatzscheinwer­
Zulassen, dass sich Rost ausgehend Mattlackierung fern, Rückspiegeln und befestigen Sie
von kleineren Lackschäden ausbreitet. die Wischerblätter mit Klebeband.
Diese Art Lackierung erfordert be­
Die Verwendung von Lösungsmitteln, stimmte Vorsichtsmaßnahmen. Montieren Sie, falls vorhanden, den
die nicht von unserer technischen Ab­ Radio-Antennenstab ab.
teilung zur Fleckenentfernung zugelas­ Was Sie tun sollten Kontrollieren Sie, dass die Tankklappe
sen sind, kann die Lackierung beschä­ geschlossen ist, und verriegeln Sie an­
Reinigen Sie das Fahrzeug mit viel
digen. schließend das Fahrzeug.
Wasser und per Hand mit einem wei­
Fahrten im Schnee oder auf unbefes­ chen Lappen, einem weichen Vergessen Sie nach dem Waschen
tigten Straßen ohne nachfolgende Wa­ Schwamm... nicht, das Klebeband wieder zu entfer­
genwäsche, insbesondere Reinigung nen sowie den Antennenstab anzubrin­
der Radkästen und des Fahrzeugun­ Was Sie vermeiden sollten gen.
terbodens.
Wachshaltige Produkte (Poliermittel) Reinigen der Scheinwerfer, Senso­
verwenden. ren und Kameras
Kräftig reiben.
Mit einem weichen Lappen oder Watte
Waschen des Fahrzeugs in einer abwischen.
Mit Hochdruckgerät oder durch Auf­
Waschstraße mit rotierenden Bürsten.
sprühen von Produkten entfetten oder Reicht dies nicht aus, tränken Sie den
Lappen mit Seifenlauge und wischen
Wa r t u n g - 3 6 3
REINIGUNG
Sie mit einem weichen Lappen oder Pflege der Innenverkleidungen Gegebenenfalls mit Seifenlauge an­
Wattebausch nach. feuchten und mit einem anderen wei­
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug chen Lappen oder Wattebausch (mit
Anschließend vorsichtig mit einem wei­ können Sie länger fahren. Daher wird
chen trockenen Lappen nachreiben. klarem Wasser angefeuchtet) nachrei­
empfohlen, den Innenraum des Fahr­ ben.
Verwenden Sie keine alkoholhalti­ zeugs regelmäßig zu pflegen.
gen Reinigungsmittel oder Utensili­ Anschließend vorsichtig mit einem
Flecken müssen stets so schnell wie weichen trockenen Lappen nachrei­
en (z. B. einen Spachtel). möglich entfernt werden. ben.
Aufkleber, Dekorfolien usw. entfer­ Verwenden Sie unabhängig von der Verwenden Sie in dem Bereich keine
nen Art des Flecks kaltes (oder lauwar­ Produkte mit Alkohol und/oder
mes) Seifenwasser auf der Basis Sprühflüssigkeiten.
von Naturseife.
5 Was Sie tun sollten
Die Verwendung von Detergenzien Sicherheitsgurte
Mit einem weichen Lappen oder Watte (Spülmittel, Pulver, alkoholhaltige
abwischen. Reinigungsmittel) ist zu unterlas­ Diese sollten stets sauber gehalten
Leicht mit Seifenwasser befeuchten sen. werden.
und anschließend immer mit einem Verwenden Sie hierfür einen weichen Zur Reinigung die Produkte aus dem
weichen Tuch oder Watte abwischen. Lappen. Hersteller­Vertriebsprogramm (erhält­
Anschließend vorsichtig mit einem wei­ lich in den Boutiquen der Marke) ver­
Abspülen und den Überschuss wegwi­ wenden; gegebenenfalls auch mit ei­
chen trockenen Lappen nachreiben. schen. nem Schwamm und lauwarmer Seifen­
Was Sie vermeiden sollten lauge reinigen. Mit einem sauberen
Multimedia-Frontpartie Lappen trockenreiben.
Alkoholhaltige Reinigungsprodukte Die Wartung des Displays hängt mögli­ Chemische Reinigungsmittel oder
verwenden. cherweise von der Art der Multimedia­ Färbung sind unzulässig (die
Benutzen Sie Utensilien (z. B. einen ausstattung ab. Weitere Informationen Gurtfasern könnten verspröden).
Spachtel). entnehmen Sie bitte der Multimedia-
Kräftig reiben. Bedienungsanleitung. Textilien (Sitze, Türverkleidungen
usw.)
Scheiben der Bordinstrumente
Entfernen Sie regelmäßig den Staub
(z.B. Instrumententafel, Uhr, Außen­ von Textilien.
temperaturanzeige) Flüssigkeitsfleck
Das Fahrzeug mit einem Hochdruck­
reiniger reinigen. Mit einem weichen Lappen oder Watte Verwenden Sie Seifenlauge.
abwischen.
3 6 4 - Wa r t u n g
REINIGUNG
Nehmen Sie die Flüssigkeit mit Hilfe raums aus dem Fahrzeug entfernen
eines weichen Tuchs auf (leicht tupfen, müssen (z. B. Fußmatten), achten Sie
niemals reiben!), spülen Sie und neh­ bei der erneuten Anbringung auf ihre
men Sie die überschüssige Flüssigkeit richtige Lage (die Fußmatte des Fah­
auf. rers wieder auf der Fahrerseite usw.)
Feste oder breiige Flecken und ihre richtige Befestigung anhand
der mit den Teilen gelieferten Elemente
Entfernen Sie die überschüssigen fes­ (z. B. muss die Fußmatte des Fahrers
ten oder breiigen Stoffe sofort und mittels der vorinstallierten Elemente
vorsichtig mit einem Spachtel (dabei befestigt werden).
von den Rändern zur Mitte des Flecks
hin arbeiten, um ihn nicht zu vergrö­ In jedem Fall müssen Sie bei stehen­
dem Fahrzeug überprüfen, dass der
ßern).
Fahrer nicht behindert wird (Hindernis 5
Bei Flüssigkeitsflecken wie angegeben beim Drücken der Pedale, Verfangen
reinigen. des Absatzes in der Fußmatte usw.).
Besonderheiten bei Bonbons und
Kaugummis Was Sie vermeiden sollten
Einen Eiswürfel auf den Fleck legen, Positionieren von Objekten wie Deodo­
um ihn zu verfestigen, dann wie bei ei­ rants, Parfums usw. in der Nähe der
nem festen Fleck vorgehen. Luftdüsen, da diese die Armaturen­
brettverkleidung beschädigen könnten.
Für Hinweise zur Innen­
raumpflege und/oder bei
nicht zufriedenstellenden
Ergebnissen wenden Sie sich an Verwendung von Hochdruckreinigern
Ihre Vertragswerkstatt. oder Dampfstrahlern im Inneren des
Fahrgastraums:
Ohne entsprechende Sicherheitsvor­
Ausbau/Einbau von serienmäßig kehrungen kann dies - unter Anderem
im Fahrzeug eingebauten, heraus­ - zu Funktionsstörungen elektrischer
nehmbaren Ausstattungsteilen Bauteile führen.
Wenn Sie herausnehmbare Ausstat­
tungsteile zur Reinigung des Fahrgast­
Wa r t u n g - 3 6 5
REIFEN
warnstreifen 1 versehen, die an meh­ Reifendruck
Reifen reren Stellen in die Lauffläche ein­
Die vorgeschriebenen Reifendrücke
gearbeitet sind.
Sicherheit: Reifen – Räder unbedingt einhalten (gilt auch für das
Der Bodenkontakt des Fahrzeugs wird Reserverad). Der Reifendruck muss
ausschließlich durch die Reifen herge­ Ungünstige Fahrmanö­ mindestens einmal im Monat und vor
stellt; ihrem einwandfreien Zustand jeder längeren Fahrt überprüft werden
ver wie das „Fahren über (siehe Aufkleber an der Kante der Fah­
kommt folglich größte Bedeutung zu. Bordsteine“ können Rei­ rertür).
Es sind unbedingt die Bestimmungen fen und Felgen beschä­
der jeweiligen Straßenverkehrsord­ digen und zu Verstellungen der
nung einzuhalten. vorderen oder hinteren Achsgeo­ Ein falscher Reifen­
metrie führen. Lassen Sie gege­ druck führt zu abnorma­
Überprüfung der Reifen lem Reifenverschleiß
benenfalls ihren Zustand in einer
Vertragswerkstatt überprüfen. und ungewöhnlichem
6 Heißlaufen. Dies sind Faktoren,
die die Sicherheit ernsthaft beein­
Wenn das Reifenprofil bis zu den Ver­ trächtigen und zu Folgendem füh­
schleißindikatoren abgenutzt ist, wer­ ren können:
den diese sichtbar 2 : Dann müssen
die Reifen ausgetauscht werden, da – schlechte Straßenlage
die Profiltiefe höchstens 1,6 mm be­ – Gefahr des Platzens eines Rei­
trägt, was zu einer schlechten Stra­ fens oder der Ablösung der Lauf­
ßenhaftung auf nassen Straßen fläche
führt.
Der Reifendruck hängt von der
Auch Überladung des Fahrzeugs, lan­
Beladung und der Geschwindig­
ge Autobahnfahrten, insbesondere bei
hohen Außentemperaturen und regel­ keit ab. Passen Sie den Druck
mäßiges Befahren schlechter Wege den Einsatzbedingungen an (Nä­
führen zu vorzeitigem Reifenverschleiß heres hierzu finden Sie auf dem
Die Reifen müssen sich in einem gu­
und wirken sich auf die Fahrsicherheit Aufkleber an der Fahrertürkante).
ten Zustand befinden und eine ausrei­
aus.
chende Profiltiefe aufweisen: Die von
unserer technischen Abteilung geneh­ Der Reifendruck sollte bei kalten Rei­
migten Reifen sind mit Verschleiß­ fen kontrolliert werden. Hochdruck, der
366 - Praktische Hinweise
REIFEN
bei heißem Wetter auftritt oder bei Umwechseln der Räder Winterbetrieb
Fahren mit hoher Geschwindigkeit auf­
Räder nicht über Kreuz austauschen. Schneeketten
tritt, kann ignoriert werden.
Schneeketten dürfen nur auf die
Wenn der Reifendruck nicht bei kalten Reifenwechsel vorderen Antriebsräder aufgezogen
Reifen überprüft werden kann, erhö­
werden; die Montage auf die Hinter­
hen Sie ihn um 0,2 bis 0,3 bar (oder
räder ist aus Sicherheitsgründen
3 PSI). Für Ihre Sicherheit und strikt untersagt.
Niemals Luft aus einem warmen zur Einhaltung der ge­
Bei Montage von Reifen, die größer
Reifen ablassen. setzlichen Bestimmun­ sind als die Originalreifen, kann es
gen. sein, dass keine Schneeketten mehr
Wenn Reifen erneuert werden, angelegt werden können.
Achtung: Eine fehlende
dürfen nur solche gleicher Marke, Laufrichtungsgebundene Reifen
oder nicht korrekt ver­
Größe, gleichen Typs und glei­ Ein laufrichtungsgebundener Reifen
schraubte Ventilkappe
chen Profils an einer Achse mon­
kann zur Undichtigkeit
tiert werden.
darf nur in einer Richtung montiert
werden. Sie müssen diese Laufrich­
6
des Reifens und zu Druckverlust
Sie müssen entweder eine tung beachten.
führen.
Tragfähigkeit und eine Ge­ Wenn ein laufrichtungsgebundener
Stets nur originale Ventilkappen
schwindigkeitsklasse aufwei­ Reifen nach einer Reifenpanne entge­
verwenden und diese korrekt ver­
sen, die mindestens derjenigen gen der vorgesehenen Drehrichtung
schrauben. montiert werden muss, müssen Sie
der Originalreifen entspricht,
oder den von einem Vertrags­ vorsichtig fahren, insbesondere auf
händler empfohlenen Reifen nasser Fahrbahn, da der Reifen keine
Fahrzeug mit automatischer Reifen­
optimalen Eigenschaften bietet.
druckkontrolle entsprechen.
Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifen­ Die Nichtbeachtung dieser Anwei­
panne, zu geringe Befüllung usw.) sungen könnte Ihre Sicherheit ge­ Schneeketten können
fährden und die Fahrtauglichkeit nur auf Reifen montiert
leuchtet die Warnlampe in der Ihres Fahrzeugs beeinträchtigen. werden, die genauso
Instrumententafel 🡺 195 auf. Gefahr des Verlustes der Kon­ groß sind wie die ur­
trolle über das Fahrzeug. sprünglich an Ihrem Fahrzeug
Reserverad
montierten Reifen.
🡺 375, 🡺 376.

Praktische Hinweise - 367


REIFEN
Winterreifen bzw. M+S-Reifen druck um 0,2 bis 0,3 bar (3 PSI) ge­
Um eine ausreichende Bodenhaftung Lassen Sie sich in einer genüber dem Sollwert erhöht wer­
Ihres Fahrzeugs zu erzielen, empfiehlt Vertragswerkstatt beraten, den. Niemals Luft aus einem war­
es sich, Winterreifen auf alle vier Rä­ welche Winterausrüstung men Reifen ablassen.
der zu montieren. für Ihr Fahrzeug am besten geeig­ Der Reifendruck muss der jeweiligen
Vorsicht Diese Reifen weisen manch­ net ist. Nutzung des Fahrzeugs entsprechen
mal eine Laufrichtung sowie einen un­ (unbeladen, beladen, Fahrt auf der Au­
ter der Höchstgeschwindigkeit des tobahn...). Die vorgeschriebenen Rei­
Fahrzeugs liegenden Geschwindig­ Reifendruck fendrücke müssen unbedingt eingehal­
keitsindex auf. ten werden (gilt auch für das Reserve­
Aufkleber A rad). Überprüfen Sie diese mindestens
Reifen mit Spikes einmal im Monat sowie vor jeder län­
Reifen mit Spikes sind nicht in allen geren Reise.
Ländern zulässig und meistens auch Je nach Fahrzeugausführung reinitiali­
nur für eine vom Gesetzgeber vorge­
6 gebene Zeitspanne. Zudem gelten die
sieren Sie nach jedem Aufpumpen
oder Korrigieren des Reifendrucks den
allgemeinen Ge­schwindigkeitsbegren­ Reifendruck-Referenzwert 🡺 195.
zungen.
Fahrzeug mit automatischer Reifen­
Werden nur zwei Reifen mit Spikes druckkontrolle
aufgezogen, diese auf die Vorderräder
montieren. Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifen­
panne, zu geringe Befüllung usw.)

Auf Reifen mit 18 Zoll leuchtet die Warnlampe in der


dürfen keine Schnee­ Instrumententafel 🡺 195 auf.
ketten aufgezogen wer­
den.
Wenn Sie für diese Reifen Öffnen Sie die Tür, um die Angaben zu
Schneeketten benötigen, verwen­ lesen.
den Sie Sonderzubehör. Der Reifendruck muss bei kalten Rei­
Wenden Sie sich an einen Ver­ fen gemessen werden.
tragspartner. Ist eine Messung bei kalten Reifen
nicht möglich, muss der Reifen­

368 - Praktische Hinweise


REIFEN
Reifensicherheit und Einsatz von Mobilitätsset
Ketten: Informationen zu den War­
tungsbedingungen und, je nach Fahr­
zeugmodell, zur Montage von Schnee­
ketten 🡺 366.

Für Ihre Sicherheit und


zur Einhaltung der ge­
setzlichen Bestimmun­
gen.
Wenn Reifen erneuert werden,
dürfen nur solche gleicher Marke,
Größe, gleichen Typs und glei­
chen Profils an einer Achse mon­ 6
B. : Reifengröße der montierten Rei­ tiert werden.
fen. Sie müssen mindestens eine
C. : Erlaubte Geschwindigkeit Tragfähigkeit und Geschwindig­
D. : Reifendruck vorne keitsklasse aufweisen, die der
der Originalreifen oder der
E. : Reifendruck hinten
Empfehlung eines Vertragspart­
F. : Reifendruck für das Reserverad ners entspricht.
Die Nichtbeachtung dieser Anwei­
Voll beladene Fahrzeu­ sungen könnte Ihre Sicherheit ge­
ge (zulässiges Gesamt­ fährden und die Fahrtauglichkeit
gewicht erreicht) mit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigen.
Anhänger Gefahr des Verlustes der Kon­
Den Reifendruck um 0,2 bar er­ trolle über das Fahrzeug.
höhen und nicht schneller als
100 km/h fahren 🡺 422.
Gefahr von Reifenplatzern.

Praktische Hinweise - 369


REIFEN

Mit dem Reifenfüllset Das Reifenfüllset darf Das Reifenfüllset ist nur
können Reifen repariert nicht verwendet werden, für das Befüllen von Rei­
werden, deren Laufflä­ wenn der Reifen bereits fen eines Fahrzeugs zu­
che A von Fremdkör­ durch Fahren ohne Luft gelassen, das werkseitig
pern mit maximal 4 mm Durch­ beschädigt wurde. mit diesem Reifenfüllset ausge­
messer durchstoßen wurde. Kontrollieren Sie daher vor der rüstet ist.
Schnitte oder Löcher von mehr Reparatur sorgfältig die Reifen­ Unter keinen Umständen zum Be­
als 4 mm bzw. Schnitte in der Rei­ flanken. füllen von Reifen eines anderen
fenflanke B können auf diese Ebenso kann das Fahren mit plat­ Fahrzeugs oder zum Aufpumpen
Weise nicht repariert werden. ten Reifen ein Sicherheitsrisiko anderer Gegenstände verwenden
Vergewissern Sie sich auch, dass darstellen und zu irreparablen (Rettungsring, Schlauchboot...).
die Felge in Ordnung ist. Schäden führen. Beim Umgang mit der Flasche mit
6 Falls der Fremdkörper, der die Diese Reparatur ist ein Notbe­ dem Reparaturprodukt darauf
Reifenpanne verursacht hat, noch helf. achten, dass keine Spritzer an die
im Reifen steckt, diesen nicht her­ Lassen Sie den Reifen danach Haut gelangen. Sollte dies den­
ausziehen. unbedingt schnellstmöglich von noch passieren, ausgiebig mit kla­
einem Fachmann überprüfen (und rem Wasser spülen.
nach Möglichkeit reparieren). Den Reparatursatz für Kinder un­
Beim Austausch eines Reifens, zugänglich aufbewahren.
der mittels Reifenfüllset repariert Werfen Sie die Patrone keines­
wurde, müssen Sie den Fach­ falls weg. Geben Sie sie in Ihrer
mann davon in Kenntnis setzen. Vertragswerkstatt bzw. an den
Während der Fahrt können be­ entsprechenden Sammelstellen
dingt durch das Dichtungsmittel ab.
im Reifen Vibrationen im Lenkrad Die Patrone unterliegt einem Ver­
spürbar werden. fallsdatum, das auf ihrem Etikett
angegeben ist. Überprüfen Sie
das Verfallsdatum.

370 - Praktische Hinweise


REIFEN
Besorgen Sie sich bei Ihrem Ver­ Bei laufendem Motor und mit ange­
tragshändler einen neuen Druck­ zogener Parkbremse: Vor dem Einsatz des
schlauch und eine neue Patrone – Trennen Sie alle Zubehörteile von Reifenfüllsets das Fahr­
mit Reparaturmittel. den Zubehörsteckdosen des Fahr­ zeug ausreichend weit
zeugs; vom Verkehr entfernt ab­
– Informationen auf dem zum Rei­ stellen, den Warnblinker einschal­
fenfüllset gehörenden Kompressor ten und die Parkbremse anzie­
(im Gepäckraum des Fahrzeugs)
hen. Alle Insassen des Fahrzeugs
durchlesen und die Anweisungen be­
folgen; müssen aussteigen und sich vom
– Reifen mit dem vorgeschriebenen Verkehr fern halten.
Druck versehen 🡺 368;
– das Befüllen nach maximal 15 Minu­
ten beenden und den Druck ablesen
(am Manometer 2 ); Wenn Sie das Fahrzeug
Hinweis: Während sich die Flasche auf dem Standstreifen 6
entleert (Dauer ca. 30 Sekunden), abstellen, müssen Sie
zeigt das Manometer 2 kurzzeitig ei­ andere Verkehrsteilneh­
nen Druck von bis zu 6 bar an, bevor mer mit Hilfe eines Warndreiecks
der Druck abfällt. bzw. der im jeweiligen Aufent­
– den Druck einstellen: um ihn zu er­ haltsland gesetzlich vorgeschrie­
Verwenden Sie im Falle einer Reifen­ höhen, mit dem Set weiter aufpumpen. benen Vorrichtungen auf Ihr Fahr­
panne das Reparaturset, das sich je Zum Verringern des Drucks den Knopf zeug aufmerksam machen.
nach Fahrzeug unter dem Gepäck­ 1 drücken.
raumteppich oder im Ablagefach der Wenn der empfohlene Druck von
hinteren linken Tür befindet. 1,8 bar nach 15 Minuten nicht er­
Fahrzeug mit automatischer Reifen­ reicht ist, ist eine Reparatur nicht
druckkontrolle möglich. Fahren Sie das Fahrzeug
nicht. Wenden Sie sich an einen
Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifen­ Vertragspartner.
panne, zu geringe Befüllung usw.)

leuchtet die Warnlampe in der


Instrumententafel 🡺 195 auf.

Praktische Hinweise - 371


REIFEN
– Sofort losfahren und mit einer Ge­
schwindigkeit zwischen 20 und 60 km/ Achtung: Eine fehlende
h fahren, damit sich das Produkt oder nicht korrekt ver­
gleichmäßig im Reifen verteilt. Wenn schraubte Ventilkappe
Sie eine Strecke von 3 km gefahren kann zur Undichtigkeit
sind, halten Sie an und überprüfen Sie
des Reifens und zu Druckverlust
den Druck.
– Wenn der Druck höher als 1,3 bar, führen.
aber niedriger als der empfohlene Stets nur originale Ventilkappen
Druck (siehe Aufkleber an der Fahrer­ verwenden und diese korrekt ver­
türkante) ist, korrigieren Sie den schrauben.
Druck. Andernfalls wenden Sie sich an
eine Vertragswerkstatt: Der Reifen ist
nicht reparaturfähig.
Nach Reparaturen unter
6 Sicherheitshinweise für die Ver­ Verwendung des Reifen­
Wenn der Reifen korrekt befüllt ist, wendung des Reifenfüllsets füllsets maximal 200 km
nehmen Sie das Füllset ab: Schrauben
Das Reifenfüllset nicht länger als 15 weit fahren. Außerdem
Sie den Adapter langsam von der Fla­
sche 3 , um zu vermeiden, dass Pro­ Minuten ohne Unterbrechung verwen­ eine Geschwindigkeit von 80 km/
dukt ausspritzt, und bewahren Sie die den. h auf keinen Fall überschreiten.
Flasche in einer Plastikverpackung Die Flasche muss nach der ersten Ver­ Der Aufkleber, den Sie an eine
auf, um zu vermeiden, dass Produkt wendung ersetzt werden, auch wenn sichtbare Stelle am Armaturen­
ausläuft. sie noch Flüssigkeit enthält. brett kleben sollten, erinnert Sie
– Bringen Sie den Aufkleber mit den daran.
Fahrhinweisen (der sich unter der Fla­ In einigen Ländern ist es gesetz­
sche befindet), an einem für den Fah­ Im Fußraum des Fahrers
lich vorgeschrieben, einen mit Hil­
rer sichtbaren Ort auf dem Armaturen­ sollten sich keine Ge­
fe des Reifenfüllsets reparierten
brett an. genstände befinden, da
Reifen zu ersetzen.
– Verstauen Sie das Set. diese bei einem plötzli­
– Am Ende dieses anfänglichen Auf­ chen Bremsmanöver unter die
pumpvorgangs wird immer noch Luft Pedale rutschen und deren Be­
aus dem Reifen entweichen. Sie müs­ nutzung behindern können.
sen eine kurze Strecke fahren, um das
Loch zu abzudichten.
372 - Praktische Hinweise
REIFEN
Werkzeug
Positionieren Sie die Werk­
zeuge nach dem Gebrauch
für Position C wieder an
der Wand und ziehen Sie den
Gurt oder, je nach Fahrzeug, bei­
de Gurte fest.

6
Die Ausstattung mit dem Werkzeug­
satz A , B oder C richtet sich nach
dem Fahrzeugmodell.
Denken Sie daran, die Werkzeuge
nach der Benutzung sicher zu verstau­
en.
Die Werkzeugbox B befindet sich in
der Wanne unter dem Reserverad.
Der Werkzeugsatz C befindet sich an
der Wand des Gepäckraums. Er wird
von einem oder, je nach Fahrzeug, von
Hebel 1
zwei Gurten gehalten. Damit können Sie die Abschleppöse 5
festziehen oder lockern.

Wagenheber 2
Klappen Sie den Wagenheber richtig
zusammen, bevor dieser wieder in sei­
ne Aufnahme eingesetzt wird (achten
Praktische Hinweise - 373
REIFEN
Sie auf die korrekte Position der Kur­
bel). Lassen Sie die Werkzeu­ Aus Sicherheitsgründen
ge nicht ungesichert im ist nur die Benutzung ei­
Werkzeug für Radzierkappen 3 Fahrzeug, da sie beim nes vom Hersteller emp­
Dient dem Entfernen der Radkappen. Bremsen herumge­ fohlenen Wagenhebers
schleudert werden könnten. Prü­ zulässig.
Radschraubenführung 4 fen Sie nach dem Gebrauch, ob Der Wagenheber ist fahrzeugspe­
Zum Ansetzen und Abnehmen der alle Werkzeuge korrekt im Werk­ zifisch und dient zum Wechseln
Radschrauben. zeugkoffer eingerastet sind, und der Räder.
positionieren Sie ihn dann korrekt Unter keinen Umständen sollte er
Abschleppöse 5 . in seinem Gehäuse, um jegliches für Folgendes verwendet werden:
🡺 380 Verletzungsrisiko zu verringern. – bei einem anderen Fahrzeug;
Wurden mit dem Reserverad – um eine Reparatur durchzufüh­
6 Radmutternschlüssel 6 Schrauben mitgeliefert, dürfen ren;
Kann zum Verriegeln oder Entriegeln diese Schrauben ausschließlich – um an die Unterseite des Fahr­
der Radschrauben und der Abschlep­ für das Reserverad verwendet zeugs zu gelangen.
pöse 5 verwendet werden. werden.
Verletzungsgefahr!
Es kann dadurch zu Schäden
am Fahrzeug kommen.

374 - Praktische Hinweise


REIFEN
Reifenpanne, Reserverad
leuchtet die Warnlampe in der Wenn das Reserverad
Reifenpanne Instrumententafel 🡺 195 auf. über längere Zeit gela­
gert wurde, lassen Sie
von einem Mechaniker
überprüfen, ob es noch gefahrlos
eingesetzt werden kann.
Fahrzeug, das mit einem Reser­
verad ausgestattet ist, das sich
von den anderen vier Rädern
unterscheidet:
– Montieren Sie an einem Fahr­
zeug nie mehr als ein Reserve­
rad. 6
– Ersetzen Sie das Reserverad
baldmöglichst durch ein mit dem
Originalrad identisches.
Je nach Fahrzeug, verfügen Sie über: – Während der Benutzung dieses
– ein Mobilitätsset im Ablagefach A Reserverades, das nur kurzzeitig
unter dem Teppich im Gepäckraum eingesetzt werden sollte, darf die
oder im Ablagefach in der Tür hinten auf dem Kennschild an der Felge
links 🡺 369 (je nach Fahrzeug); angegebene Geschwindigkeit
– Ein Reserverad B oder selbstrepa­ nicht überschritten werden.
rierende Reifen. – Durch die Montage dieses
Rads kann sich das gewohnte
Fahrzeug mit automatischer Rei­ Verhalten Ihres Fahrzeugs verän­
fendruckkontrolle
dern. Vermeiden Sie heftiges Be­
Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifen­ schleunigen und Bremsen und
panne, zu geringe Befüllung usw.) verringern Sie Ihre Geschwindig­
keit bei Kurvenfahrt.

Praktische Hinweise - 375


REIFEN
– Wenn Sie Schneeketten ver­ Reserverad sonsten der Boden des Gepäckraums
wenden, bringen Sie das Reser­ verformen kann.
verad an der Hinterachse an und Je nach Fahrzeug befindet sich der
prüfen Sie den Reifendruck. Werkzeugblock unter oder über dem
Reserverad und ist an der Wand unter
dem Gepäckraumteppich befestigt.

Wenn Sie das Fahrzeug Radwechsel


auf dem Standstreifen
abstellen, müssen Sie
andere Verkehrsteilneh­
mer mit Hilfe eines Warndreiecks
bzw. der im jeweiligen Aufent­
6 haltsland gesetzlich vorgeschrie­
benen Vorrichtungen auf Ihr Fahr­
zeug aufmerksam machen.
Um an das Rad zu gelangen:
– Gepäckraumtür öffnen;
– je nach Fahrzeug die Bodenklappe
und die Gepäckraummatte anheben
🡺 344;
– die zentrale Halterung 1 in der Mitte
des Reserverads lösen;
– Reserverad B herausnehmen.
Je nach Fahrzeugausführung müssen
Sie zur Unterbringung eines Reserver­
ads im Gepäckraum die Sitzbank nach
vorne verschieben 🡺 62
Hinweis: Wenn kein Notrad oder Mo­
bilitätsset untergebracht ist, darf der
Platz unten im Gepäckraum nicht an­
derweitig beladen werden, da sich an­

376 - Praktische Hinweise


REIFEN
Ziehen Sie die Schrauben fest (prüfen
Schalten Sie die Warn­ Wenn Sie das Fahrzeug Sie dabei, ob das Rad richtig an der
blinkanlage ein. auf dem Standstreifen Nabe anliegt).
Stellen Sie das Fahr­ abstellen, müssen Sie Lassen Sie das Fahrzeug ab.
zeug abseits vom Ver­ andere Verkehrsteilneh­ Ziehen Sie, wenn das Rad auf dem
kehr auf eine ebene und feste mer mit Hilfe eines Warndreiecks Boden steht, die Schrauben fest; las­
Fläche. bzw. der im jeweiligen Aufent­ sen Sie den Anzug sowie den Reifen­
Ziehen Sie die Handbremse an, haltsland gesetzlich vorgeschrie­ druck des Reserverads so bald wie
und legen Sie einen Gang ein benen Vorrichtungen auf Ihr Fahr­ möglich überprüfen.
(erster oder Rückwärtsgang bzw. zeug aufmerksam machen.
P bei Fahrzeugen mit Automatik­ Das defekte Rad nach
getriebe). einer Reifenpanne mög­
Lassen Sie Fahrzeuginsassen Beginnen Sie, den Wagenheber mit
der Hand hochzukurbeln und setzen lichst sofort wechseln.
aussteigen und achten Sie dar­ Sie die Aufnahmeplatte 4 des Wagen­ Den Reifen danach un­ 6
auf, dass diese sich vom Verkehr hebers in Pfeilrichtung 3 in die leicht bedingt von einem Fachmann
fernhalten. eingekerbte Nut unter dem Fahrzeug, überprüfen lassen.
die sich unter dem Schweller des
Fahrzeugs 5 befindet
Fahrzeuge mit Wagenheber und Weiterkurbeln und die Grundplatte kor­ Fahrzeug mit automatischer Reifen­
Radschlüssel rekt positionieren (sie muss senkrecht druckkontrolle
Gegebenenfalls die Radkappe abbau­ unter dem Heberkopf stehen). Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifen­
en. Das Fahrzeug durch einige Umdrehun­ panne, Reifendruckverlust usw.) leuch­
Lösen Sie die Radschrauben mit dem gen der Kurbel so weit anheben, bis
Radschlüssel 1 . Setzen Sie den das Rad frei hängt. tet die Warnlampe auf den Dis­
Schlüssel so an, dass Druck nach un­ Die Radschrauben entfernen und das plays und Anzeigen 🡺 195 auf.
ten ausgeübt wird. Rad abnehmen.
Setzen Sie den Wagenheber 2 waage­ Setzen Sie das Reserverad zuerst auf
recht an: Der Kopf des Wagenhebers die Nabe auf und drehen Sie dann das
muss am Schweller so dicht wie mög­ Rad, bis die Befestigungslöcher des
lich an dem betreffenden Rad ange­ Rads und der Nabe sich decken.
setzt werden (siehe Pfeil 3 ).

Praktische Hinweise - 377


REIFEN
Radzierkappen, Radzierkappe
Lassen Sie die Werkzeu­ Aus Sicherheitsgründen – Rad
ge nicht ungesichert im ist nur die Benutzung ei­
Fahrzeug, da sie beim nes vom Hersteller emp­
Bremsen herumge­ fohlenen Wagenhebers
schleudert werden könnten. Prü­ zulässig.
fen Sie nach dem Gebrauch, ob Der Wagenheber ist fahrzeugspe­
alle Werkzeuge korrekt im Werk­ zifisch und dient zum Wechseln
zeugkoffer eingerastet sind, und der Räder.
positionieren Sie ihn dann korrekt Unter keinen Umständen sollte er
in seinem Gehäuse, um jegliches für Folgendes verwendet werden:
Verletzungsrisiko zu verringern. – bei einem anderen Fahrzeug;
Wurden mit dem Reserverad – um eine Reparatur durchzufüh­
6 Schrauben mitgeliefert, dürfen ren;
diese Schrauben ausschließlich – um an die Unterseite des Fahr­
für das Reserverad verwendet zeugs zu gelangen.
werden.
Verletzungsgefahr! Ausbau mit dem Radkappenwerkzeug
Es kann dadurch zu Schäden 1 (im Set enthalten), dazu den Haken
am Fahrzeug kommen. in die Öffnung in der Nähe des Ventils
einrasten lassen 2 .
Zum Wiedereinbau richten Sie es mit
dem Ventil 2 aus. Rasten Sie die Rad­
kappe ein, beginnend an der Stelle
des Ventils A dann B und C und zu­
letzt gegenüber dem Ventil D .

378 - Praktische Hinweise


REIFEN

Lassen Sie die Werkzeu­


ge nicht ungesichert im
Fahrzeug, da sie beim
Bremsen herumge­
schleudert werden könnten. Ach­
ten Sie darauf, alle Werkzeuge
nach der Benutzung richtig in der
Werkzeugbox zu befestigen, und
verstauen Sie diese ordnungsge­
mäß an der vorgesehenen Stelle.
Verletzungsgefahr!

Praktische Hinweise - 379


PANNENHILFE
Stellen Sie den Hebel in die Stellung N
Abschleppen: Pannenhilfe und warten Sie etwa eine Minute.
Stellen Sie das Getriebe vor dem Ab­ Die Lenksäulenentriegelung und die
schleppen in die Neutralstellung (Stel­ Zusatzfunktionen werden mit Strom
lung N für Fahrzeuge mit Automatikge­ versorgt: Sie können die Beleuchtung
triebe) und warten Sie dann bei E-Tech des Fahrzeugs (Blinker, Bremslicht
Full Hybrid­Versionen etwa eine Minu­ usw.) nutzen. Bei Dunkelheit muss die
te. Entriegeln Sie die Lenksäule und Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet
lösen Sie anschließend die Parkbrem­ sein.
se. Üben Sie je nach Fahrzeugausführung
Entriegelung der Lenksäule nach dem Abschleppen zwei aufeinan­
der folgende Druckimpulse auf die
Stecken Sie den Schlüssel in das Start­Stopp­Taste aus (mögliches Ent­
Zündschloss und drehen Sie ihn auf laden der Batterie).
Position ON 2 oder halten Sie, je
6 nach Fahrzeugausführung, mit der Die für das Abschleppen geltenden ge­
Keycard im Fahrgastraum den Start­ setzlichen Bestimmungen müssen un­
knopf etwa zwei Sekunden lang ge­ bedingt beachtet werden. Wenn Sie
drückt. das Zugfahrzeug fahren, achten Sie
darauf, die maximale Anhängelast
Stellen Sie den Hebel wieder in die 🡺 422 für Ihr Fahrzeug nicht zu über­
Neutralstellung (Stellung N für Fahr­ schreiten.
zeuge mit Automatikgetriebe) und war­
ten Sie dann bei E-Tech Full Hybrid-
Versionen etwa eine Minute.
Stellen Sie vor dem Abschleppen den
Schalthebel in die Stellung N und war­
ten Sie etwa eine Minute. Entriegeln
Sie die Lenksäule und lösen Sie an­
schließend die Parkbremse.
Entriegelung der Lenksäule
Achten Sie darauf, dass sich die Key­
card im Fahrgastraum befindet. Drü­
cken Sie dann die Motorstarttaste etwa
zwei Sekunden lang.
380 - Praktische Hinweise
6

Praktische Hinweise - 381


PANNENHILFE

Ein Fahrzeug mit Automatikgetrie­


be abschleppen

382 - Praktische Hinweise


PANNENHILFE
Das Fahrzeug muss entweder auf ei­ Automatikgetriebe mit manuellem Automatikgetriebe mit elektroni­
nem Tieflader transportiert oder mit an­ Hebel schem Hebel
gehobenen Rädern abgeschleppt wer­
den.
In Ausnahmefällen (gilt nicht für E-
Tech-Full-Hybridfahrzeuge) darf das
Fahrzeug mit allen vier Rädern am Bo­
den abgeschleppt werden, allerdings
nur vorwärts, mit Gangwahlhebel in
Leerlaufstellung N, und nur über eine
maximale Strecke von 80 km und mit
einer Geschwindigkeit von höchstens
25 km/h.

Lassen Sie die Keycard


6
während des Abschlep­
pens im Fahrzeug.
Gefahr der Verriege­ Wenn der Hebel trotz gedrücktem Da die Position P beim Ausschalten
Bremspedal beim Starten in der Positi­ der Zündung automatisch gewählt
lung der Lenksäule.
on P blockiert ist, kann er von Hand wird, kann es in einigen Situationen
gelöst werden, um die Antriebsräder (z. B. bei der Benutzung bestimmter
freizugeben. Autowaschanlagen) erforderlich sein,
Rasten Sie dazu die Manschettenbasis in Position N zu schalten.
aus, drücken Sie die Taste 2 und Wenn die Position P eingestellt ist und
gleichzeitig die Taste 1 am Fahrstufen­ die Zündung eingeschaltet ist (Mel­
wahlhebel, um ihn zu entriegeln und in dung READY auf den Displays und
die Stellung N zu bringen. Anzeigen bei E­Tech Full Hybrid­Fahr­
Wenden Sie sich baldmöglichst an ei­ zeugen) verschieben Sie den Wählhe­
nen Vertragspartner. bel 3 um eine Stufe nach vorne oder
hinten. Warten Sie etwa eine Minute
und schalten Sie dann die Zündung
durch Drücken der Starttaste aus.

Praktische Hinweise - 383


PANNENHILFE
Nach dem nächsten Einschalten der
Zündung ist das automatische Schal­
ten in Position P aktiviert, sodass es in
den zuvor beschriebenen Situationen
erfolgt.

Bei ausgeschaltetem
Motor ist die Lenk- und
Bremsunterstützung au­
ßer Funktion.

384 - Praktische Hinweise


PANNENHILFE
Abschleppvorrichtung hinten
Zugang zu den Abschleppösen Stellen Sie sicher, dass
Verwenden Sie zum Abschleppen die Abschleppöse kor­
ausschließlich die Abschleppösen rekt verschraubt ist.
vorne 4 und hinten 7 (keinesfalls Es besteht die Gefahr,
aber die Antriebsachse oder andere dass das geschleppte Objekt
Teile des Fahrzeugs). Die Abschleppö­ verloren geht.
sen dürfen nur zum Abschleppen ver­
wendet werden. Sie dürfen auf keinen
Fall verwendet werden, um das Fahr­
zeug direkt oder indirekt anzuheben. – Verwenden Sie eine
starre Abschleppstange.
Abschleppvorrichtung vorne
Bei Verwendung eines
Abschleppseils (sofern die ge­
setzlichen Vorschriften dies zulas­
6
sen) müssen die Bremsen des
Drücken Sie auf den Bereich C wäh­ abgeschleppten Fahrzeugs funkti­
rend Sie an Bereich D ziehen, um die onsfähig sein.
Klappe 8 zu öffnen.
– ein Fahrzeug, das nicht fahrbe­
Ziehen Sie die Anhängerkupplung 5 reit ist, darf nicht abgeschleppt
bis zum Anschlag an: Ziehen Sie sie werden.
zunächst mit der Hand so weit wie
– Vermeiden Sie beim Abschlep­
möglich an und arretieren Sie sie dann
mit dem Radschlüssel oder, je nach pen ein plötzliches Beschleunigen
Fahrzeug, mit dem Hebel. oder Bremsen, da dies zu Schä­
Sie dürfen nur den Abschleppring 5 den am Fahrzeug führen kann.
und den Radschlüssel oder den Hebel – In jedem Fall sollte eine Ge­
verwenden, die mit dem Werkzeug schwindigkeit von 25 km/h nicht
Drücken Sie auf den Bereich A und 🡺 373 aufbewahrt werden. überschritten werden.
halten Sie ihn gedrückt, während Sie
am Bereich B ziehen, um die Klappe
6 zu öffnen.

Praktische Hinweise - 385


PANNENHILFE

Lassen Sie die Werkzeu­ Je nach Fahrzeugmodell Bestimmte Batterien wei­


ge nicht ungesichert im muss bei einer Batteriestö­ sen eventuell Besonder­
Fahrzeug, da sie beim rung (Batterie abgeklemmt, heiten beim Ladevor­
Bremsen herumge­ entladen usw.) eine Rücksetzung gang auf. Wenden Sie
schleudert werden könnten. der Servolenkung durchgeführt sich an einen Vertragshändler.
werden 🡺 133. Offene Flammen von der Batterie
und deren Umfeld fern halten (Ex­
Batterie: Pannenhilfe plosionsgefahr) und die Batterie
nur in einem ausreichend belüfte­
Zur Vermeidung von Funkenbil­ Bevor Sie Arbeiten im
ten Raum aufladen, um der Ge­
dung Motorraum durchführen,
fahr schwerer Verletzungen vor­
– Vergewissern Sie sich, dass müssen Sie die Zündung
zubeugen
„Stromverbraucher“ (Deckenleuchten ausschalten 🡺 155.
6 …) ausgeschaltet sind, bevor Sie eine
Gefahr schwerer Verletzungen!
Batterie abklemmen oder anschließen.
– Schalten Sie beim Laden das Lade­ Anschluss eines Ladegeräts
gerät aus, bevor die Batterie ange­ Das Ladegerät muss mit einer Bat­
schlossen oder abgeklemmt wird. terie mit einer Nennspannung von
– Legen Sie keine Metallgegenstände 12 Volt kompatibel sein.
auf die Batterie, da dies zu einem
Kurzschluss zwischen den Polen füh­ Klemmen Sie die Batterie nicht ab,
ren kann. wenn der Motor läuft. Grundsätzlich
– Warten Sie nach dem Abstellen des die Anweisungen des Ladegerät-
Motors mindestens fünf Minuten, bevor Herstellers beachten..
Sie die Batterie abklemmen.
– Schließen Sie die Batterieklemmen
nach dem Wiedereinbau unbedingt
wieder an.

386 - Praktische Hinweise


PANNENHILFE
sorgen. Falls Sie bereits über solche
Die Batterie stets vor­ Kabel verfügen, überzeugen Sie sich
sichtig handhaben; die vor Gebrauch von deren einwandfrei­
Batteriesäure darf nicht em Zustand.
mit der Haut oder gar mit Die beiden Batterien müssen eine
den Augen in Berührung kom­ identische Nennspannung haben:
men. Passiert es dennoch, aus­ 12 V. Die Batterie, die den Strom lie­
fert, sollte eine Kapazität (Amperestun­
giebig mit klarem Wasser spülen.
den, Ah) haben, die mindestens derje­
Gegebenenfalls einen Arzt aufsu­ nigen der entladenen Batterie ent­
chen. spricht.
Halten Sie Flammen, glühende Vergewissern Sie sich vor Anschluss
Gegenstände oder Funken von der Starthilfekabel, dass die beiden
den Batteriekomponenten fern Fahrzeuge keinen Kontakt untereinan­
(Explosionsgefahr). der haben (Kurzschlussgefahr bei Ver­
bindung der Pluspole) und dass die
6
Vorsicht bei Arbeiten im Motor­ Batterie im Motorraum
raum. Der Motor kann noch heiß entladene Batterie korrekt angeschlos­
sen ist. Die Zündung des Strom neh­ Die Batterie ist nicht direkt zugänglich.
sein. Zudem kann sich der Küh­
menden Fahrzeugs ausschalten. Verwenden Sie die Klemme 1 (+) und
lerventilator jederzeit in Gang set­
die Klemme 2 (–) im Motorraum.
zen. Die Warnung im Mo­ Die Abdeckung 3 von Klemme 1 an­
torraum erinnert daran. heben (+).
Verletzungsgefahr!

Anschluss von Starthilfekabeln


zum Starten des Motors mittels
Fremdbatterie
Wenn Sie das Fahrzeug mit der Batte­
rie eines anderen Fahrzeugs starten
müssen, müssen Sie sich geeignete
Kabel (mit ausreichendem Quer­
schnitt) bei einem Vertragshändler be­

Praktische Hinweise - 387


PANNENHILFE
ßend an die Klemme 5 (+) der strom­ 12­Volt­Zusatzbatterie: Pannen­
liefernden Batterie an. hilfe
Schließen Sie das Minuskabel B erst
an die Klemme 4 ( – ) und anschlie­ Anschluss von Starthilfekabeln
ßend an die Klemme 2 (–) der strom­ zum Starten des Motors mittels
liefernden Batterie an. Fremdbatterie
Den Motor des Strom gebenden Fahr­ Wenn die 12-Volt-Zusatzbatterie
zeugs starten und mit mittlerer Dreh­ schwach ist, können Sie das Hybrid­
zahl laufen lassen. system mithilfe der Batterie eines an­
Wenn der Motor Ihres Fahrzeugs nicht deren Fahrzeugs erneut aktivieren und
sofort anspringt, schalten Sie die Zün­ starten 🡺 155.
dung aus und warten Sie einige Se­ Die Batterie ist nicht direkt zugänglich.
kunden, bevor Sie den Vorgang wie­ Sie müssen daher die im Motorraum
derholen. befindlichen Fernpole verwenden.
6 Klemmen Sie bei laufendem Motor die Besorgen Sie bei einem Vertragspart­
Kabel A und B in umgekehrter Folge ner Kabel mit ausreichend großem
wieder ab (2 – 4 – 5 – 1 ). Querschnitt. Wenn Sie bereits ein
Bringen Sie die Abdeckung 3 der Starthilfekabel besitzen, prüfen Sie es
Klemme 1 (+) wieder an. auf guten Zustand.
Die beiden Batterien müssen eine
identische Nennspannung haben:
Stellen Sie sicher, dass 12 V. Die Batterie, die den Strom lie­
es keinen Kontakt zwi­ fert, sollte eine Kapazität (Amperestun­
schen den Kabeln A und den, Ah) haben, die mindestens derje­
B gibt und dass das nigen der entladenen Batterie ent­
Pluskabel A nicht mit einem me­ spricht.
tallischen Bauteil im Fahrzeug, Vergewissern Sie sich vor Anschluss
das den Strom liefert, in Berüh­ der Starthilfekabel, dass die beiden
rung kommt. Fahrzeuge keinen Kontakt untereinan­
der haben (Kurzschlussgefahr bei Ver­
Verletzungsgefahr und/oder der
Schließen Sie das Pluskabel A erst an bindung der Pluspole) und dass die
Beschädigung des Fahrzeugs. entladene Batterie korrekt angeschlos­
die Klemme 1 ( + ) und anschlie­

388 - Praktische Hinweise


PANNENHILFE
sen ist. Die Zündung des Strom neh­
menden Fahrzeugs ausschalten. Keine Arbeiten unter der
Den Motor des Strom gebenden Fahr­ Motorhaube durchfüh­
zeugs starten und mit mittlerer Dreh­ ren, während das Fahr­
zahl laufen lassen. zeug geladen wird oder
die Zündung eingeschaltet ist
🡺 155.
Geben Sie mit einem Hy­
bridfahrzeug keinesfalls
Starthilfe für die 12-Volt- Fernpole
Batterie in einem anderen Fahr­
zeug. Die elektrische Leistung in
der 12-Volt-Zusatzbatterie eines
Hybridfahrzeugs reicht hierfür
nicht aus. 6
Es kann dadurch zu Schäden Verwenden Sie die Klemme 1 (+) und
am Fahrzeug kommen. die Klemme 2 (–) im Motorraum.

Das Pluskabel im Motor­


Vorsicht bei Arbeiten im raum darf nicht abge­
Motorraum. Der Motor klemmt werden.
kann noch heiß sein. Zu­ Es besteht die Gefahr
dem kann sich der Küh­ eines unbeabsichtigten Star­
lerventilator jederzeit in Gang set­ tens des Motors.
Gefahr von Verbrennungen
zen. Die Warnung im Mo­ durch Funkenbildung.
torraum erinnert daran.
Verletzungsgefahr!

Praktische Hinweise - 389


PANNENHILFE
Schließen Sie das Pluskabel A erst an
die Klemme 1 ( + ) und anschlie­
ßend an die Klemme 5 (+) der strom­
liefernden Batterie an.
Schließen Sie das Minuskabel B zu­
erst an die Klemme 6 ( – ) und an­
schließend an die Klemme 2 (–) an.
Drücken Sie die Starttaste oder drehen
Sie den Zündschlüssel (je nach Fahr­
zeugausführung) und ziehen Sie nach
dem Einschalten der Zündung die Ka­
bel A und B in umgekehrter Reihen­
folge ab ( 1 - 5 - 6 - 2 ).

6 Stellen Sie sicher, dass


Hinweis: Öffnen Sie die Abdeckung Kontrollieren Sie nach jeder Bedie­
3 der Klemme 1 (+), indem Sie die es keinen Kontakt zwi­ nung der Abdeckung 3 , dass die Ab­
Taste 4 in Pfeilrichtung drücken. schen den Kabeln A und deckung der Klemme 8 korrekt an der
B gibt und dass das Lasche 7 fixiert ist.
Pluskabel A nicht mit einem me­
tallischen Bauteil im Fahrzeug, Besonderheiten bei E-Tech Full
das den Strom liefert, in Berüh­ Hybrid-Fahrzeugen
rung kommt. Wenn die 12-Volt-Zusatzbatterie
Verletzungsgefahr und/oder Ge­ schwach ist, können Sie das Hybrid­
fahr der Beschädigung des system mithilfe der Batterie eines an­
Fahrzeugs. deren Fahrzeugs erneut aktivieren und
starten 🡺 155.
Die Batterie ist nicht direkt zugänglich.
Sie müssen daher die im Motorraum
befindlichen Fernpole verwenden.
Besorgen Sie bei einem Vertragspart­
ner Kabel mit ausreichend großem
Querschnitt. Wenn Sie bereits ein

390 - Praktische Hinweise


PANNENHILFE
Starthilfekabel besitzen, prüfen Sie es
auf guten Zustand. Vorsicht bei Arbeiten im
Die beiden Batterien müssen eine Motorraum. Der Motor
identische Nennspannung haben: kann noch heiß sein. Zu­
12 V. Die Batterie, die den Strom lie­ dem kann sich der Küh­
fert, sollte eine Kapazität (Amperestun­ lerventilator jederzeit in Gang set­
den, Ah) haben, die mindestens derje­
nigen der entladenen Batterie ent­ zen. Die Warnung im Mo­
spricht.
torraum erinnert daran.
Vergewissern Sie sich vor Anschluss Verletzungsgefahr!
der Starthilfekabel, dass die beiden
Fahrzeuge keinen Kontakt untereinan­
der haben (Kurzschlussgefahr bei Ver­
bindung der Pluspole) und dass die Keine Arbeiten unter der
entladene Batterie korrekt angeschlos­
sen ist. Die Zündung des Strom neh­
Motorhaube durchfüh­ 6
ren, während das Fahr­
menden Fahrzeugs ausschalten.
zeug geladen wird oder
Den Motor des Strom gebenden Fahr­
die Zündung eingeschaltet ist
zeugs starten und mit mittlerer Dreh­
zahl laufen lassen. 🡺 155.

Geben Sie mit einem Hy­


bridfahrzeug keinesfalls
Starthilfe für die 12-Volt-
Batterie in einem anderen Fahr­
zeug. Die elektrische Leistung in
der 12-Volt-Zusatzbatterie eines
Hybridfahrzeugs reicht hierfür
nicht aus.
Es kann dadurch zu Schäden
am Fahrzeug kommen.

Praktische Hinweise - 391


SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
– die Abdeckung eingerastet ist (falls Rück- und Blinkleuchten
Außenbeleuchtung: Austausch vorhanden).
von Lampen
Vordere Scheinwerfer

Wenden Sie sich für den Lampenwechsel


Austausch der LED­Lam­
pen an einen Vertragspart­
ner.

Vor dem Lampenwechsel.


Identifizieren Sie ihre anfängliche Posi­
tionierung im Gehäuse.
6 Beim Lampenwechsel.

Die Lampen stehen un­ LED-Standlicht/Bremslicht 1


ter Druck und können
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
beim Austausch platzen. partner.
Verletzungsgefahr!
Tagfahrlicht/-Standlicht 1
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
Nach dem Lampenwechsel.
partner.
Gehen Sie beim Einbau in umgekehr­
LED-Fernlicht/-Abblendlicht/-Blinker
ter Reihenfolge vor und achten Sie
2
darauf, die Kabel nicht zu beschädi­
gen. Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.
Denken Sie daran, dass:
– die ausgetauschte Glühlampe auf
die gleiche Weise wieder in ihr Gehäu­
se eingesetzt werden muss,
– sie korrekt verriegelt ist;
392 - Praktische Hinweise
SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
Blinkleuchten 2 – Lösen Sie die Mutter 3 , die sich hin­ LED-Rückfahrscheinwerfer und
ter der Verkleidung befindet. -Nebelschlussleuchten 5
– Lösen Sie die Lichteinheit 4 von au­
ßerhalb des Fahrzeugs, indem Sie sie
nach hinten ziehen;
– Entfernen Sie den Lampenträger, in­
dem Sie ihn um eine Vierteldrehung
drehen, und wechseln Sie dann die
Lampe aus.
Lampentyp: WY16W.

Gemäß den gesetzlichen


Vorschriften bzw. zur Si­
cherheit: Besorgen Sie sich
bei einer Vertragswerkstatt der
6
Marke ein Sortiment Ersatzlam­
pen und Sicherungen.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner.

Die Lampen stehen un­


ter Druck und können
beim Austausch platzen.
Verletzungsgefahr!

– Gepäckraumtür öffnen.

Praktische Hinweise - 393


SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
Dritte LED-Bremsleuchte 6 LED-Kennzeichenbeleuchtung 7 Kennzeichenleuchten 8

6
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ (je nach Fahrzeug) (je nach Fahrzeug)
partner. Wenden Sie sich an einen Vertrags­ – Rasten Sie die Leuchte durch Drü­
partner. cken der Lasche 9 aus.
– Nehmen Sie den Deckel ab, um an
die Lampe zu gelangen.
Lampentyp: W5W.

Die Lampen stehen un­


ter Druck und können
beim Austausch platzen.
Verletzungsgefahr!

394 - Praktische Hinweise


SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
LED-Seitenblinker 10 Innenbeleuchtung: Lampen­ Lampe der Lesespots B
wechsel
Deckenbeleuchtung A

6
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ – Rasten Sie die Abdeckung (mit Hilfe
partner. eines Schlitzschraubendrehers o. Ä.)
aus.
– Rasten Sie die Streuscheibe (mit Hil­ – Entnehmen Sie die Lampe.
fe eines Schlitzschraubendrehers o. Lampentyp: W5W
Ä.) aus.
– Entnehmen Sie die Lampe.
Lampentyp: W5W Die Lampen stehen un­
ter Druck und können
beim Austausch platzen.
Verletzungsgefahr!

Praktische Hinweise - 395


SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
LED-Lesespots C Deckenbeleuchtung D LED-Lesespots E

6
Wenden Sie sich an einen Vertrags­ – Rasten Sie die Streuscheibe (mit Hil­ Wenden Sie sich an einen Vertrags­
partner. fe eines Schlitzschraubendrehers o. partner.
Ä.) aus.
– Entnehmen Sie die Lampe.
Lampentyp: W5W

396 - Praktische Hinweise


SCHEINWERFER, BELEUCHTUNG: AUSTAUSCH VON LAMPEN
Gepäckraumleuchte Handschuhfachleuchten Make-up-Spiegel-LED-Leuchten 3

6
– Rasten Sie die Leuchte 1 (mithilfe – Rasten Sie die Leuchte 2 (mithilfe Wenden Sie sich an einen Vertrags­
eines Flachklingen-Schraubendrehers eines Flachklingen-Schraubendrehers partner.
o. Ä.) aus und drücken Sie dabei auf o. Ä.) aus und drücken Sie dabei auf
die Federzunge an der linken Seite; die Federzunge an der linken Seite; Umgebungsbeleuchtung
– Entnehmen Sie die Lampe. – Entnehmen Sie die Lampe.
Wenden Sie sich an einen Vertrags­
Lampentyp: W5W Lampentyp: W5W partner.

Praktische Hinweise - 397


WISCHERBLÄTTER: AUSTAUSCH
Einbau
Austausch der Frontscheiben­
wischerblätter 2

6
Zum Wiederanbringen des Wischer­ Achten Sie stets auf den
blatts 2 führen Sie dieses in seine Auf­ Zustand der Wischerblätter.
Bringen Sie die Scheibenwischer vor nahme im Arm 3 ein, bis es mit einem Ihre Lebensdauer hängt
dem Tausch der Wischerblätter in die hörbaren Klicken einrastet. Prüfen, ob von Ihnen ab:
Service-Position B . das Wischerblatt fest sitzt
– Reinigen Sie die Wischerblätter
Bei laufendem Motor oder einge­ Um die Wischerblätter wieder in die
untere Stellung zu bringen, vergewis­ sowie die Front­ und Heckschei­
schalteter Zündung:
sern Sie sich bei eingeschalteter Zün­ ben regelmäßig mit Seifenlauge.
– Bringen Sie den Hebel 1 zwei Mal
dung, dass die Wischerblätter wieder – verwenden Sie sie nicht, wenn
kurz nacheinander in die Stellung A
(einmaliges Wischen): Die Wischer­ auf die Frontscheibe geklappt sind. die Windschutzscheibe oder die
blätter bleiben in der Service-Position Stellen Sie dann den Hebel 1 in die Heckscheibe trocken ist;
B von der Motorhaube abgesetzt ste­ Stellung A (einmaliges Wischen): Die – lösen Sie sie von der Wind­
hen. Scheibenwischerblätter legen sich schutzscheibe oder Heckscheibe,
– Heben Sie den Wischerarm 3 an. beim Einschalten der Zündung unter
wenn sie längere Zeit nicht be­
– senken Sie die Lasche 4 und bauen die Motorhaube.
nutzt wurden.
Sie die Wischblätter 2 aus.

398 - Praktische Hinweise


WISCHERBLÄTTER: AUSTAUSCH
Wischerblatt des Heckschei­
benwischers 5 Achten Sie stets auf den – Achten Sie bei Frost
Zustand der Wischerblätter. darauf, dass die Wi­
– Reinigen Sie die Wischerblätter scherblätter nicht an der
sowie die Front­ und Heckschei­ Scheibe festgefroren sind (Gefahr
ben regelmäßig mit Seifenlauge. der Überhitzung des Wischermo­
– verwenden Sie sie nicht, wenn tors).
die Windschutzscheibe oder die – Achten Sie stets auf den Zu­
Heckscheibe trocken ist; stand der Wischerblätter. Sie sind
– lösen Sie sie von der Wind­ auszutauschen, wenn sie beschä­
schutzscheibe oder Heckscheibe, digt oder verschlissen sind (nach
wenn sie längere Zeit nicht be­ ca. einem Jahr).
nutzt wurden. Lassen Sie den Wischerarm wäh­
rend des Wischerblattwechsels 6
nicht ohne Wischerblatt auf die
Scheibe zurückfallen: die Scheibe
Der Hebel in der Stellung könnte beschädigt werden.
„Aus“ (deaktiviert):
– Heben Sie den Wischerarm 6 an.
– schwenken Sie das Wischblatt 5
Bevor Sie das hintere
(Bewegung C ), bis es ausrastet;
– Entfernen Sie das Wischerblatt, in­ Wischerblatt wechseln,
dem Sie es abziehen. achten Sie darauf, das
Einbau der Hebel auf Position
Aus (deaktiviert) steht.
Gehen Sie beim Einbau in umgekehr­
ter Reihenfolge vor. Prüfen, ob das Wi­ Verletzungsgefahr!
scherblatt fest sitzt

Praktische Hinweise - 399


SICHERUNGEN
Sicherungen im Fahrgastraum hin­ Klammern 3
Sicherungskasten ter einer Klappe im Handschuh­
fach B
Falls ein elektrisches Gerät nicht funk­
tioniert, überprüfen Sie die Sicherun­
gen.

Sicherungen im Fahrgastraum A

6
Entfernen Sie die Sicherung mittels
der Sicherungsklemme 3 , die sich auf
Rasten Sie die Klappe 2 aus. der Rückseite der Klappe befindet.
Schieben Sie die Sicherung zur Seite,
um sie aus der Klammer zu lösen.
Die freien Sicherungsplätze möglichst
Rasten Sie die Klappe 1 aus. nicht belegen.

Gemäß den gesetzlichen


Vorschriften bzw. zur Si­
cherheit: Besorgen Sie sich
bei einer Vertragswerkstatt der
Marke ein Sortiment Ersatzlam­
pen und Sicherungen.

400 - Praktische Hinweise


SICHERUNGEN

Überprüfen Sie die be­


treffende Sicherung und
ersetzen Sie sie gege­
benenfalls (die Ersatz­
sicherung muss die gleiche
Amperezahl wie die ursprüngli­
che Sicherung haben.
Wird eine Sicherung mit höherer
Amperezahl eingesetzt, kann es
bei übermäßigem Stromver­
brauch eines Abnehmers zur
Überhitzung der Stromkabel und
damit zu einem Kabelbrand kom­ 6
men.

Sicherungsbelegung
(Welche Sicherungen vorhanden
sind, hängt vom Ausstattungsni­
veau bzw. von den Optionen ab.)

Praktische Hinweise - 401


SICHERUNGEN

402 - Praktische Hinweise


SICHERUNGEN
Num­ Num­
Abgesichertes Bauteil Abgesichertes Bauteil
mer mer
1 Außenspiegelheizung Elektr. Fensterheber für den
15
Beifahrersitz
Beheizbarer Fahrer­ und Bei­
2
fahrersitz 16 USB hinten
3 Anhängerbetrieb 17 Rückspiegelschalter
Heckscheibenwischer und Elektr. Fensterheber für den
4 18
Nebelschlussleuchte rechten Rücksitz
5 Warnblinkanlage ohne MCB Fensterheber mit Impuls­
19
schaltung
6 Bremsleuchten ohne MCB
7 Radio 20
Elektr. Fensterheber für den
linken Rücksitz
6
Sicherungen im Motorraum C
8 Heckscheibenheizung Externer und interner Begrü­
21 Einige Funktionen sind durch Siche­
Manuelle Klimaanlage, Ra­ ßungston rungen im Motorraum geschützt (Mo­
dio, Gateway­ECU, Innen­ dul C ).
9 22 Deckenleuchte
spiegel, Sicherheitsgurt, be­ Da der Zugang zu den Sicherungen
heizte Frontscheibe 23 Taste Parkassistent sehr eingeschränkt ist, wird zu deren
Austausch der Besuch einer Ver­
10 USB vorne 24 Vorrüstung für Zubehör
tragswerkstatt empfohlen.
Zubehörsteckdose im Ge­ 25 Vorrüstung für Zubehör
11 päckraum, Anhängerkupp­
lung 12­V­Steckdose, Zigaretten­
26
anzünder
Je nach Fahrzeug, Sitzhei­
12 27 Beheizbares Lenkrad
zung
13 Warnblinkanlage mit MCB Schalter der Scheibenwasch­
28
flüssigkeitspumpe
14 Bremsleuchten mit MCB

Praktische Hinweise - 403


SICHERUNGEN

Vorsicht bei Arbeiten im


Motorraum. Der Motor
kann noch heiß sein. Zu­
dem kann sich der Küh­
lerventilator jederzeit in Gang set­

zen. Die Warnung im Mo­


torraum erinnert daran.
Verletzungsgefahr!

Bevor Sie Arbeiten im


6 Motorraum durchführen,
müssen Sie die Zündung
ausschalten 🡺 155.

404 - Praktische Hinweise


EINBAU UND VERWENDUNG VON ZUBEHÖRTEILEN

Elektrisches und elektronisches Zubehör


Bevor Sie diese Art von Zubehör installieren (insbesondere bei Telefonen und Funkgeräten: Frequenzbereich,
Leistung, Anbringen der Antenne ...), stellen Sie sicher, dass es für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Lassen Sie sich
hierzu in einer Vertragswerkstatt beraten.
Bevor Sie ein Zubehörteil an eine Steckdose anschließen, vergewissern Sie sich, dass es die für die Steckdose 🡺 330,
🡺 339 zulässige Höchstleistung nicht überschreitet.
Brandgefahr!
Alle Arbeiten an den elektrischen und/oder elektronischen Installationen des Fahrzeugs dürfen nur von qualifiziertem Fach­
personal durchgeführt werden. Jeder fehlerhafte Anschluss und/oder Einbau von elektrischem/elektronischem Zubehör,
das vom Hersteller nicht zugelassen ist, kann in der Tat Folgendes verursachen:
– Schäden an der elektrischen und/oder elektronischen Ausrüstung;
– Beschädigung der daran angeschlossenen Komponenten; 6
– das Auslesen und die Nutzung von Fahrzeugdaten;
– eine Verletzung der Privatsphäre (Änderung, Löschung oder unberechtigter Zugriff auf personenbezogene Daten)
– Aufheben der Berechtigung für die Inbetriebnahme
Gefahr schwerer Unfälle.
Gefahr der Verletzung der Privatsphäre.
Wenn Sie zukünftig elektrische Geräte einbauen lassen, stellen Sie sicher, dass Sie über die Absicherung und den Installa­
tionsort dieser Sicherung informiert werden.
Verwendung des Diagnoseanschlusses
Die Verwendung von elektronischem Zubehör am Diagnoseanschluss kann schwerwiegende Störungen an den elektroni­
schen Systemen des Fahrzeugs zur Folge haben. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, nur vom Hersteller zugelas­
senes Zubehör anzuschließen. Wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
Gefahr schwerer Unfälle
Nachrüstung von sonstigem Zubehör
Wenn Sie Zubehör am Fahrzeug anbringen möchten: Wenden Sie sich an einen Vertragspartner. Um die korrekte Funktion
Ihres Fahrzeugs zu gewährleisten und eine Beeinträchtigung der Sicherheit auszuschließen, empfehlen wir außerdem die
Verwendung von zugelassenem Zubehör; dieses Zubehör ist genau auf Ihr Fahrzeug abgestimmt, weshalb die Garantie
nur für solches Zubehör gilt.

Praktische Hinweise - 405


EINBAU UND VERWENDUNG VON ZUBEHÖRTEILEN
Falls Sie eine Lenkradkralle verwenden, befestigen Sie sie ausschließlich am Bremspedal.
Behinderungen des Fahrers
Verwenden Sie auf der Fahrerseite ausschließlich zum Fahrzeug passende Fußmatten, die sich an den vorinstallierten Ele­
menten befestigen lassen. Überprüfen Sie diese Befestigungen regelmäßig. Legen Sie nie mehrere Matten übereinander.
Die Pedale könnten dadurch blockiert werden.

406 - Praktische Hinweise


FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Die nachstehenden Hinweise und Empfehlungen sollen Ihnen eine kurzfristige und provisorische Abhilfe im Pannenfall
ermöglichen. Suchen Sie danach aus Sicherheitsgründen baldmöglichst eine Vertragswerkstatt auf.
Verwendung der Key­
MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
card
Die Türen lassen sich Batterie der Keycard entladen. Die Batterie austauschen. Sie können das Fahrzeug
nicht mittels Keycard nach wie vor ver- und entriegeln und starten 🡺 53 und
ver- oder entriegeln. 🡺 156.
Verwendung von elektrischen Geräten mit Beenden Sie die Verwendung der Geräte oder verwen­
der gleichen Funkfrequenz (Handys...) den Sie die integrierte Taste 🡺 53.
Das Fahrzeug befindet sich in einem Ge­ Verwenden Sie den in die Karte eingebauten Schlüssel
biet mit starker elektromagnetischer 🡺 53.
Strahlung. Fahrzeugbatterie entladen.
Die Meldung „Keycard im Bereich + Legen Sie Ihre Keycard auf die Ablagefläche 🡺 156und
6
START ablegen“ wird an der Instrumen­ drücken Sie dann die START-Taste.
tentafel angezeigt.
Der Motor des Fahrzeugs läuft. Bei laufendem Motor ist das Ver- und Entriegeln mit der
Schlüsselkarte nicht möglich. Schalten Sie die Zündung
aus.
Desynchronisation der Karte Entriegeln Sie die Fahrertür, indem Sie den in der Key­
card integrierten Schlüssel in das Türschloss 🡺 53 ste­
cken, legen Sie dann die Karte auf die Ablagefläche
🡺 156 und drücken die START-Taste, um die Keycard zu
synchronisieren.

Mittels Fernbedienung MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE


Die Türen lassen sich nicht mit­ Batterie der Fernbedienung leer. Verwenden Sie den Schlüssel.
tels Funk-Fernbedienung ver-
oder entriegeln.

Praktische Hinweise - 407


FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Mittels Fernbedienung MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
Verwendung von elektrischen Geräten Die Geräte ausschalten bzw. den Schlüssel ver­
mit der gleichen Funkfrequenz (Han­ wenden.
dys...)
Das Fahrzeug befindet sich in einem Be­ Die Batterie austauschen. Sie können das Fahr­
reich starker elektromagnetischer Strah­ zeug nach wie vor ver­ und entriegeln und star­
lung. ten 🡺 53 und 🡺 155.
Batterie entladen.
Der Motor des Fahrzeugs läuft. Bei laufendem Motor ist das Ver- und Entriegeln
mit dem Schlüssel nicht möglich. Schalten Sie
die Zündung aus.
Desynchronisierung der Fernbedienung Entriegeln Sie die Fahrertür mit dem Schlüssel
6 im Türschloss 🡺 53 und starten Sie den Motor,
um die Fernbedienung 🡺 155 zu synchronisie­
ren.

Sie betätigen den Anlasser. MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE


Die Kontrolllampen an der Instru­ Batterieklemmen nicht richtig angezogen, Ziehen Sie an, klemmen Sie sie wieder an
mententafel leuchten nur schwach gelöst oder oxidiert. oder reinigen Sie sie, wenn sie oxidiert sind.
oder gar nicht, der Anlasser dreht
nicht. Batterie entladen oder nicht betriebsbe­ Eine andere Batterie an die defekte Batterie
reit. 🡺 386 anschließen oder ggf. die Batterie er­
setzen.
Das Fahrzeug nicht anschieben, solange die
Lenksäule verriegelt ist.
Fehler im Stromkreis. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
Der Motor lässt sich nicht starten. Bedingungen für den Motorstart nicht er­ 🡺 155 .
füllt.

408 - Praktische Hinweise


FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Sie betätigen den Anlasser. MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
Die Keycard mit „Keyless Entry&Drive“­ Legen Sie die Keycard in die dafür vorgese­
Funktion funktioniert nicht. hene Aussparung in der Mittelkonsole 🡺 156.
Hohe Leerlaufdrehzahl bei stehen­ Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor weist Die Leerlaufdrehzahl des Motors sollte nach
dem Fahrzeug und kaltem Motor. dies nicht notwendigerweise auf eine Stö­ etwa einer Minute absinken. Andernfalls kann
rung hin. Dies kann durch den Anstieg dies durch eine andere Störung verursacht
der Motortemperatur verursacht werden. worden sein. Wenden Sie sich an einen Ver­
tragspartner.
Der Motor lässt sich nicht abstel­ Die Keycard wird nicht erkannt. Legen Sie die Karte in die dafür vorgesehene
len. Aussparung in der Mittelkonsole.
Drücken Sie einmal lange die Start-Stopp-
Taste.
Störung der Elektronik Drücken Sie die Start-Taste dreimal schnell, 6
oder halten Sie gedrückt.
Die Lenksäule bleibt verriegelt. Das Lenkrad ist blockiert. Bewegen Sie das Lenkrad, während Sie den
Motorstartknopf drücken (oder, je nach Fahr­
zeugausführung, beim Drehen des Zünd­
schlüssels) 🡺 155.
Ladestromkreis defekt. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

Während der
MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
Fahrt
Vibrationen. Reifen nicht korrekt befüllt/ausgewuchtet oder Überprüfen Sie den Reifendruck: Falls dies nicht die Ursa­
beschädigt. che ist, lassen Sie die Reifen von Ihrem Vertragspartner
überprüfen.
Weißrauchbil­ Dies ist nicht notwendigerweise eine Störung. Reduzieren Sie die Motordrehzahl und vermeiden Sie eine
dung am Aus­ Je nach klimatischen Bedingungen (Kälte, starke Beschleunigung, um die Rauchentwicklung allmählich
puff Feuchtigkeit usw.) kann eine starke Beschleuni­ zu stoppen. Andernfalls kann dies durch eine andere Stö­

Praktische Hinweise - 409


FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Während der
MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
Fahrt
gung des Fahrzeugs eine Rauchentwicklung rung verursacht worden sein. Wenden Sie sich an einen Ver­
verursachen. tragspartner.
Rauchbildung Kurzschluss oder Undichtigkeit im Kühlsystem. Halten Sie - unter Berücksichtigung der Verkehrssituation -
im Motorraum. an, schalten Sie die Zündung aus, entfernen Sie sich vom
Fahrzeug und verständigen Sie eine Vertragswerkstatt.
Die Öldruck-
Kontrolllampe
leuchtet auf:
in Kurven oder Der Füllstand ist zu niedrig. Motoröl hinzufügen 🡺 350.
beim Bremsen
6 geht spät aus Öldruck zu niedrig. Halten Sie - unter Berücksichtigung der Verkehrssituation -
oder bleibt sofort an. Wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
beim Be­
schleunigen
eingeschaltet

MÖGLICHE URSA­
Während der Fahrt ABHILFE
CHEN
Die Lenkung wird schwergängig (Servo­ Überhitzung der Ser­ Vorsichtig und mit verringerter Geschwindigkeit fahren; den
lenkung). volenkung. am Lenkrad für das Einschlagen der Räder aufzubringen­
den Kraftaufwand berücksichtigen.
Störung des elektri­ Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
schen Unterstüt­
zungsmotors.
Störung des Unter­
stützungssystems

410 - Praktische Hinweise


FUNKTIONSSTÖRUNGEN
MÖGLICHE URSA­
Während der Fahrt ABHILFE
CHEN
Der Motor überhitzt. Die Temperaturan­ Kühlerventilator de­ Halten Sie das Fahrzeug an, schalten Sie den Motor ab
zeige der Kühlflüssigkeit befindet sich im fekt und verständigen Sie eine Vertragswerkstatt.
Warnbereich und die Kontrolllampe
Leckagen. Überprüfen Sie den Kühlmittelbehälter: Er sollte Kühlflüs­
leuchtet auf. sigkeit enthalten. Falls er keine enthält, wenden Sie sich
baldmöglichst an eine Vertragswerkstatt.
„Sprudeln“ der Kühlflüssigkeit im Aus­ Schaden an der Me­ Den Motor ausschalten.
gleichsbehälter. chanik: Zylinderkopf­ Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
dichtung defekt

Kühler: bei einem erheblichen Kühlflüssigkeitsmangel denken Sie daran, dass Sie niemals kaltes Kühlmittel 6
nachfüllen dürfen, solange der Motor sehr heiß ist. Wurde das Kühlsystem im Pannenfall provisorisch mit Wasser
befüllt (auch Teilfüllung), dieses so bald wie möglich durch neue Kühlflüssigkeit in der vorgeschriebenen Dosie­
rung ersetzen. Keinesfalls Kühlflüssigkeit verwenden, die nicht den Normen unserer Technischen Abteilungen ent­
spricht.

Elektrische Geräte MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE


Der Scheibenwischer funktioniert Die Wischerarme kleben fest. Die Wischerarme vor dem Einschalten lösen.
nicht.
Ladestromkreis defekt. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
Sicherung defekt Ersetzen Sie die Sicherung oder lassen Sie sie er­
setzen 🡺 400.
Der Scheibenwischer stoppt nicht. Elektrische Betätigungen defekt. Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
Die Blinkfolge ist zu schnell. Glühlampe hinten durchge­ 🡺 392 .
brannt.

P r a k t i s c h e H i n w e i s e - 4 11
FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Elektrische Geräte MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE
Die Blinker funktionieren nicht. Ladestromkreis oder Steuerung Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
defekt.
Sicherung defekt Ersetzen Sie die Sicherung oder lassen Sie sie er­
setzen 🡺 400.
Die Scheinwerfer lassen sich nicht Ladestromkreis oder Steuerung Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
mehr ein-oder ausschalten. defekt.
Sicherung defekt Ersetzen Sie die Sicherung oder lassen Sie sie er­
setzen 🡺 400.

Elektrische Geräte MÖGLICHE URSACHEN ABHILFE


6 Spuren von Kondensation in den Scheinwer­ Spuren von Kondensation können ein natürliches Phäno­
fern oder Heckleuchten. men aufgrund von Schwankungen der Temperatur und der
Luftfeuchtigkeit sein.
In diesem Fall werden die Gläser nach dem Einschalten der
Scheinwerfer nach und nach wieder klar.
Die Warnlampe „Bitte angurten“ für die vor­ Ein zwischen Boden und Sitz befindlicher Gegenstand be­ Entfernen Sie
deren Sicherheitsgurte leuchtet unabhängig einträchtigt die Funktionsweise des Sensors. sämtliche Gegen­
davon, ob die Gurte angelegt wurden oder stände unter den
nicht. Vordersitzen.

412 - Praktische Hinweise


INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG
5. MTR (Zulässiges Gesamt­Zugge­
Fahrzeugtypenschilder wicht: Zugfahrzeug beladen, mit An­
hänger)
6. MMTA (Zulässige Achslast vorne)
7. MMTA an Hinterachse
8. Für Einträge von Partnern oder Er­
gänzungen.
9. Nicht belegt
10. Nummer des Originallacks (Farb­
code).

Technische Informationen für


die Einsatzkräfte
Die Daten auf der Seite des Fahr­
zeug­Typenschilds sind bei jegli­
chem Schriftverkehr anzugeben. 7
Das Vorhandensein und der Ort der
Informationen sind vom Fahrzeug
abhängig.
Typenschild A
1. Name des Herstellers.
2. Zulassungsnummer.
3. Identifizierungsnummer.
B. Diese Information wird je nach
Fahrzeug an der Markierung wieder­
holt .
4. MMAC (Zulässiges Gesamtgewicht Der QR Code auf Aufkleber A ermög­
des Fahrzeugs) licht es Notfallassistenten mithilfe ei­
nes Tablets oder Smartphones, sofort

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 1 3
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG
auf die technische Information zuzu­ Motortypenschild, Motoreigen­
greifen, die für Arbeiten am Fahrzeug schaften
bei einem Notfall erforderlich sind.
Sicherstellen, dass Aufkleber A nicht Motor-Identifikation
verdeckt ist und auf der Front- und
Heckscheibe klebt.
Jede Änderung oder Beschädigung
verhindert den Zugriff auf die Infor­
mationen.

4 1 4 - Te c h n i s c h e D a t e n
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG

Bei jeder Korrespondenz oder Be­


stellungen auf das Motor­Typen­
schild im Bereich A verweisen. 7
(Position je nach Motortyp verschie­
den)
1. Motortyp.
2. Motorkennzahl.
3. Seriennummer des Motors.

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 1 5
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG

Motordaten
Modelle 1.0 TCe 1.3 TCe E Tech Full Hybrid
Motortyp
(siehe Motor­Typen­ H4D Turbo H5H Turbo H4M 5DH
schild)

Hubraum (cm) 999 1 330 1598 -


Benzin
Kraftstoff
Unbedingt bleifreies Benzin verwenden, dessen Oktanzahl der auf dem -
Oktanzahl
Aufkleber an der Tankklappe angegebenen entspricht🡺 151.

4 1 6 - Te c h n i s c h e D a t e n
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG
Modelle 1.0 TCe 1.3 TCe E Tech Full Hybrid

Kraftstoffarten, die
den Europäischen
Normen entsprechen
und mit den Motoren
Bleifreier Kraftstoff ge­
von in Europa ver­
mäß EN 228 enthält bis -
kauften Fahrzeugen
zu 5 % (Vol.) Ethanol.
kompatibel sind (wen­
den Sie sich in allen
anderen Fällen an ei­
nen Fachhändler).
7

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 1 7
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG
Modelle 1.0 TCe 1.3 TCe E Tech Full Hybrid

Bleifreier Kraftstoff ge­


mäß EN 228 enthält bis -
zu 10 % (Vol.) Ethanol.

Ausschließlich die für den jeweiligen Motortyp vorgeschriebenen Kerzen


verwenden.
Kerzen Der Kerzentyp ist auf einem Aufkleber im Motorraum angegeben. Sollte -
dies nicht der Fall sein, so wenden Sie sich an einen Vertragspartner.
Ungeeignete Kerzen können zu Motorschäden führen.

4 1 8 - Te c h n i s c h e D a t e n
7

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 1 9
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG

Fahrzeugabmessungen (in Me­


tern)

4 2 0 - Te c h n i s c h e D a t e n
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG
Länge
A 0,882
B 2,639
C 0,717
D 4,238
E 1,554
F 1,575 unbeladen
G 1,541
1,797
2,003 mit ausgeklappten
H Außenspiegeln
1,816 mit eingeklappten
Außenspiegeln
7

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 2 1
INFORMATIONEN ZUM FAHRZEUG

Gewichte (in kg)


Die angegebenen Gewichte beziehen sich auf ein Basisfahrzeug ohne Sonderausstattung. Sie variieren je nach Aus­
stattung des Fahrzeugs. Wenden Sie sich an Ihre Vertragswerkstatt.
Zulässiges Gesamtgewicht des Fahrzeugs ( MMAC )
Zulässige Achslast ( MMTA ) Gewichtsangaben auf dem Typenschild 🡺 413
Zulässiges Gesamt-Zuggewicht ( MTR )
Anhängelast gebremst* Erhältlich durch folgende Formel: MTR - MMAC
Ungebremste Zuglast* 645 kg
Zulässige Stützlast * 75 kg
Zulässige Dachlast 80 kg (inklusive Trägerelement)
* Anhängelasten (Wohnwagen, Bootsanhänger usw.)
7 Bei einem Rechenwert für MTR ­ MMAC gleich Null oder bei MTR gleich Null (oder fehlender Angabe) laut Typenschild ist das
Abschleppen untersagt.
– Beim Anhängerbetrieb sind die gesetzlichen Vorschriften der einzelnen Länder zu beachten, insbesondere die Straßenver­
kehrsordnung. Wenden Sie sich zwecks Montage einer Anhängerzugvorrichtung an Ihren Markenhändler.
– Im Anhängerbetrieb darf das zulässige Gesamt-Zuggewicht (Fahrzeug + Anhänger) keinesfalls überschritten werden.
Zulässig ist jedoch:
– MMTA hinten um bis zu 15 % überschritten,
– MMAC um 10 % oder 100 kg überschritten (je nachdem, welche Grenze zuerst erreicht ist).
In beiden Fällen darf im Anhängerbetrieb eine Geschwindigkeit von 100 km/h nicht überschritten werden, und der Reifendruck
muss um 0,2 bar (3 Psi) erhöht werden.
– Die Motorleistung und das Fahrverhalten in Steigungen und Gefällen nehmen in der Höhe ab. Es empfiehlt sich daher, die
Anhängelast bei 1 000 Meter um 10 % zu verringern und je weitere 1 000 Meter zusätzliche Höhe ebenfalls um 10 %.

4 2 2 - Te c h n i s c h e D a t e n
TEILE UND REPARATUREN
Original Teile und Zubehör werden nach einem sehr strikten Lastenheft konzipiert und hergestellt und werden regelmäßig spezi­
fischen Tests unterzogen. Die Qualität entspricht folglich mindestens der Qualität der zur Fertigung der Neufahrzeuge verwen­
deten Teile.
Mit der Verwendung von Originalteilen und ­zubehör haben Sie die Gewähr, dass das Leistungsniveau Ihres Fahrzeugs unver­
ändert erhalten bleibt. Darüber hinaus gelten für alle Reparaturarbeiten, die von Vertragswerkstätten mit Originalteilen durchge­
führt wurden, die auf der Rückseite des Reparaturauftrags genannten Garantiebedingungen.

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 2 3
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
7 ....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

4 2 4 - Te c h n i s c h e D a t e n
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □ 7
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 2 5
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
7 ....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

4 2 6 - Te c h n i s c h e D a t e n
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □ 7
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 2 7
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
7 ....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

4 2 8 - Te c h n i s c h e D a t e n
WARTUNGSHEFT
VIN: ..................................................................................
Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke
Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □ 7
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

Datum: Km-Stand: Rechnungs-Nr.: Kommentare/Wertmarke


Art der Arbeit: Händlerstempel
Wartung □
....................................... □
Kontrolle auf Korrosion
OK □ Nicht OK* □

* Siehe spezifische Seite

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 2 9
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

4 3 0 - Te c h n i s c h e D a t e n
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 3 1
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

4 3 2 - Te c h n i s c h e D a t e n
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 3 3
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

4 3 4 - Te c h n i s c h e D a t e n
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

Te c h n i s c h e D a t e n - 4 3 5
KONTROLLE GEGEN DURCHROSTUNG
Arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der Garantie erforderlich sind, sind im Folgenden vermerkt.
VIN: ..................................................................................
Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Korrosionsreparatur:

Datum der Instandsetzung: Händlerstempel

Durchzuführende Arbeiten:

4 3 6 - Te c h n i s c h e D a t e n
STICHWORTVERZEICHNIS
Z
W
V
U
T
S
R
P
O
N
M
L
K
IJ
H
G
F
E
D
B
A

A Außentemperatur;, 132 1

Äußere Fahrzeugbeleuchtung, 137 1

Ablagefächer, 340, 340


Austausch der Fernbedienungsbatterien, 49
1 2

Ablagefächer/Ausrüstungen: Fahrgastraum, 340


Austausch der Wischerblätter vorne, 398
1

ABS, 201, 201 1 2

Autohold, 181, 181


1 2

Abschleppen eines Pannenfahrzeugs, 382


Automatikgetriebe, Wahlhebel, 164, 169
1

1 2

Abschleppösen, 382
Automatikgetriebe (Verwendung), 164, 169
1

1 2

Active driver assist, 244 1

AUTO-Modus, 137 1

Adaptiver Tempomat (Regler-Funktion), 266 1

Airbag, 71, 76, 77, 88, 92, 99


1 2 3 4 5 6

B
Airbag, aufblasbares Kissen, 71, 77 1 2

Batterie:, 358
Airbag : Aktivierung des Beifahrerairbags vorne, 99
1

Batterie: Starthilfe, 386


Airbag : Deaktivierung des Beifahrerairbags, 99
1

Batterie der Schlüssel-/Funk-Fernbedienung, 49


Airbags : Kindersicherheit, 99
1

Batterien, 43, 49
Aktives Notbrems-Assistenzsystem, 229
1 2

Batterien (Fernbedienung), 49
Aktivierung des Beifahrer-Airbags vorne, 92, 99
1

1 2

Bedienelemente Tür/Haube/Klappe, 48
Akustischer Warngeber, 143
1

Beheizbare Frontscheibe, 324


Akustische Warnung für Erinnerung an das Einschalten des Lichts,
1

137 Beheizbares Lenkrad, 133 1

Anheben des Fahrzeugs Wechsel eines Rades, 376 1


Beleuchtung: Außen, 137, 143 1 2

Anlassen des Motors, 164, 169, 175, 181, 187, 196, 201, 201, 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Beleuchtung: Fernlicht, 137 1

206, 220, 226, 229, 258, 262, 266, 294, 299


10 11 12 13 14 15 16 17
Beleuchtung: Funktion „Show me home“, 137 1

Anpassen der Fahrzeugeinstellungen, 129 1


Beleuchtung: Instrumententafel, 137 1

Antiblockiersystem: ABS, 201, 201 1 2


Beleuchtung: Nebelleuchten, 137 1

Antriebsschlupfregelung, 201, 201 1 2


Beleuchtung: Warnblinkanlage, 143 1

Antriebsschlupfregelung (ASR), 201, 201 1 2


Beleuchtungssignale, 137, 143 1 2

Anzeigen: Blinker, 143 1


Berganfahrhilfe, 201, 201 1 2

Aufkleber: Reifendruck, 368 1


Besonderheiten bei Fahrzeugen mit Benzinmotor, 175 1

Ausrüstung, 340 1
Besonderheiten bei Fahrzeugen mit GPL-Motor, 31 1
STICHWORTVERZEICHNIS
Besonderheiten bei Fahrzeugen mit LPG-Motor, 32 1 Energiesparende Fahrweise, 187 1

Betanken des Fahrzeugs, 151 1 Energieverbrauch, 124 1

Blinker, 143, 392


1 2 Entfeuchtung der Heckscheibe, 324 1

Bordcomputer, 114, 114, 129 1 2 3 Entfrostungs- und Frontscheibenbelüftung, 321, 324 1 2

Bremsassistent, 201, 201 1 2 Entriegeln des Fahrzeugs, 39, 46, 48, 49 1 2 3 4

Bremse, 181, 1811 2 Entriegelung der Türen, 39, 53 1 2

Erkennung von Fahrzeugen, 229 1

D Erkennung von Fußgängern, 229 1

Dachgalerie, 347 1
Erkennung von Verkehrszeichen, 239 1

Deaktivierung des Beifahrer-Airbags vorne, 92, 99 1 2


Ersatzlampen, 392 1

Display, 124, 129


1 2
ESC: Elektronische Stabilitätsprogramm, 201, 201 1 2

E F
ECO Fahren, 187 1
Fahrerhilfen, 201, 201, 206, 220, 226, 229, 239, 294, 299
1 2 3 4 5 6 7 8 9

ECO-Modus, 187 1
Fahrhilfen, 129, 206, 220, 226, 229, 239, 244, 266, 294, 299,
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Einparkhilfe, 129, 285


1 2
306, 311
12

Einstellen der Sitzposition, 58, 59, 65, 137 1 2 3 4


Fahrposition, 102 1

Einstellen der Vordersitze, 59 1


Fahrstufenwahl, 164 1

Einstellung des Lenkrads, 133 1


Fälligkeit des Ölwechsels, 114 1

Einstellungen, 129 1
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks, 151 1

Einstellungen der Fahrposition, 65, 133 1 2


Fehlerbehebung: Batterie, 386 1

Einstellungen des Konfigurationsmenüs, 129 1


Fensterheber, 332 1

Einstellungen für die Fahrzeuganpassung, 129 1


Fernbedienung, 39 1

Elektrische Parkbremse, 177, 181 1 2


Fernbedienung: Spezialverriegelung, 49 1

Elektrische Zentralverriegelung, 39, 46, 49, 53, 56 1 2 3 4 5


Fernbedienung/Schlüssel: Batterie, 49 1

Elektronisches Stabilitätsprogramm: ESC, 201, 201 1 2


Filter: Öl, 352
1

Emissionskontrolle, Empfehlungen, 186, 186 1 2


Flüssiggas, 32, 791 2

Empfehlungen zur Fahrweise, 187, 187 1 2


Frontscheibenbelüftung, 321, 324 1 2
STICHWORTVERZEICHNIS
Füllstände:, 349, 356 1 2

I
Füllstände: Kühlflüssigkeit, 354 1

Innenbeleuchtung, 336
Funktionsstörungen, 71, 99, 114, 137, 160, 175, 175, 201, 201,
1

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Insassensicherheit: Beifahrer airbag, 99


201, 201, 206, 220, 229, 266, 306, 400, 400
1

10 11 12 13 14 15 16 17 18

Instrumententafel, 114, 114, 129, 129, 129, 132, 160, 187, 196
Funktionsstörungen: Kartenbatterien, 37
1 2 3 4 5 6 7 8 9

Isofix, 92
Funktionsstörungen der Batterien der Fernbedienung, 49
1

Funktion Start & Stopp, 160 1

J
Funktion Stopp and Start, 133, 151 1 2

Jack-Anschluss, 376 1

G
K
Gangwechsel, 164, 169, 187 1 2 3

Gebläse, 321, 324 1 2


Karte, 39 1

Gefahrensignal, 143 1
Karte: Keyless Entry & Drive, 37 1

Gepäckraum, 46, 56, 56 1 2 3


Karte: Motor startet nicht mit Keyless Entry & Drive, 37 1

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, 133 1


Karte: Notschlüssel, 37 1

Geschwindigkeitsbegrenzer, 258 1
Karte: Ver-/Entriegeln der Türen, Hauben, Klappen, 37 1

GPL, 31 1
Katalysator, 175 1

Gurtstraffer, 71 1
Keycard: Batterie, 43 1

Gurtstraffer an den Vordersitzen, 71 1


Keycard: Verwendung, 39 1

Keycard mit Keyless Entry & Drive, 39 1

H Keycard „Handsfree“: Batterie, 43, 43 1 2

Kinder, 79, 88, 92, 99


Heckablage, 344, 344
1 2 3 4

1 2

Kinder (Sicherheit), 332


Heizung, 319, 321, 324
1

1 2 3

Kinderrückhaltesysteme, 79, 88, 92


Heizung: Luftauslässe: Luftdüsen, 319
1 2 3

Kindersicherheit, 39, 46, 79, 79, 88, 92, 99, 332


Herkömmliche Klimaanlage, 321
1 2 3 4 5 6 7 8

Kindersitze, 79, 85, 88, 92


Hilfe: Fahrhilfe, 266
1 2 3 4

Kinder transportieren, 79, 88, 92 1 2 3

Klimaanlage, 319, 321, 324 1 2 3

Klimaanlage: Informationen und Empfehlungen, 327 1


STICHWORTVERZEICHNIS
Klimaanlage: Luftauslässe: Luftdüsen, 319 1 Mobilitätsset, 196, 372 1 2

Konfigurationsmenü, 129 1 Montage des Kindersitzes, 85 1

Kontrolllampen, 114, 129 1 2 Motor abstellen, 155 1

Kontroll- und Warnlampen, 220 1 Motordaten, 414


1

Kopfstützen, 58 1 Motorhaube, 349, 3491 2

Kopfstützen hinten, 62 1 Motor-Identifikation, 414 1

Kopfstützen vorne, 58 1 Motor in den Standby-Modus versetzen, 160 1

Kraftstoffersparnis, 187 1 Motoröl, 350, 350, 352


1 2 3

Kraftstoffqualität, 151 1 Motorölfüllmenge, 352 1

Kraftstoffreichweite, 129 1 Motorölmessstab, 350 1

Kraftstoffstand, 129, 151 1 2 Motorölstand:, 129, 350, 350, 352 1 2 3 4

Kraftstoffverbrauch, 114, 187, 187 1 2 3 Motorölwechsel, 352 1

Kühlflüssigkeit, 129, 3541 2 Multifunktions-Display, 220 1

Multimedia-Displays, 187, 294, 299, 306, 324 1 2 3 4 5

L Multimedia-Frontpartie, 206, 226, 229 1 2 3

Lack: Pflege, 362 1


Multimedia-Geräte, 129, 137, 330 1 2 3

Lampen: Abblendlicht, 137, 392 1 2


Multi-Sense, 133, 317
1 2

Lampen: Blinker, 143, 392 1 2


Multiview-Kamera, 299 1

Lampen: Standlicht, 137, 392


N
1 2

Lampen der Scheinwerfer austauschen, 392 1

Lampenwechsel, 392 1 Notbremsung, 201, 201, 229 1 2 3

Lichtruf, 143
1 Notfall-Spurhalteassistent, 213 1

LPG (Flüssiggas), 32 1

Luftdüsen, 319, 319


1 2
O
Öffnen/Schließen: Gepäckraum, 48
M
1

Öffnen der Türen, 51, 51, 53 1 2 3

Meldungen an der Instrumententafel, 114, 160, 196 1 2 3

Menü für persönliche Einstellungen am Fahrzeug, 114, 129 1 2


STICHWORTVERZEICHNIS
P Scheibenwischer, 144, 144, 144, 148 1 2 3 4

Schließen/Öffnen des Schiebedachs, 48 1

Pannenhilfe für Steuergeräte des Automatikgetriebes, 382


Schließen der Türen, 39, 51, 51, 53
1

1 2 3 4

Parkassistent, 294
Schlüssel, 46, 48, 49
1

1 2 3

Parkassistent: Assistiertes Parken, 294 1

Schlüssel/Fernbedienung, 46 1

Parkbremse, 177, 181


Schlüssel/Fernbedienung: Spezialverriegelung, 49
1 2

Parken: Parkassistent, 306


Schlüssel/Funk-Fernbedienung: Verwendung, 46, 48
1

1 2

Pflege der Innenverkleidungen, 364 1

Servolenkung, 133, 133 1 2

R Sicherer Ausstieg für Passagiere, 311 1

Sicherer Fahrzeugausstieg, 311 1

Räder (Sicherheit), 366 1

Sicherheitsabstand, 266 1

Radschlüssel, 376 1

Sicherheitsabstände, 226 1

Radwechsel, 376 1

Sicherheitsgurte, 65, 65, 65, 71, 88, 92, 364


1 2 3 4 5 6 7

Reifen, 187, 196, 366, 366


1 2 3 4

Sicherheitsgurte: Einstellung der Fahrposition, 65 1

Reifen: Reifendruck, 368 1

Sicherheitsgurte: Höheneinstellung des Sicherheitsgurts, 65 1

Reifenbefüllung, 196, 372, 376 1 2 3

Sicherheitsgurte: Sicherheitsgurteinstellung, 65 1

Reifendruck, 114, 187, 196, 376


1 2 3 4

Sicherheitsgurte: Warnlampe für nicht angelegte Sicherheitsgurte, 1

Reifenpanne, 372, 375, 376 1 2 3

65
Reifenpanne: Reserverad, 375 1

Sicherungen, 400, 400


1 2

Reinigung: Fahrzeuginnenraum, 364 1

Signalanlage, 143, 143


1 2

Reserverad, 3751

Sonnenjalousien, Sonnenblende, 338 1

Rückfahrkamera, 291 1

Spezial-Verriegelung der Türen, 49 1

Rückhaltesysteme für Kinder, 79, 79, 88, 88, 92, 92 1 2 3 4 5 6

Spiegel, 133, 135, 135


1 2 3

Rücksitzbank, 63 1

Spurhalteassistent, 206, 206 1 2

Rücksitze, 62
1

Spurhaltefunktion, 244 1

Rücksitze: Verstellmöglichkeiten, 63 1

Spur halten: Assistent, 206 1

Starten des Motors, 155, 160


S
1 2

Störfälle: Funktionsstörungen, 206, 220, 229 1 2 3

Scheibenwaschanlage, 144, 144, 148 1 2 3


Störungen bei der Bedienung der Kartenbatterien, 43 1
STICHWORTVERZEICHNIS
T Vorrichtungen zum Seitenaufprallschutz, 77, 77 1 2

Vorsichtsmaßnahmen, 144, 144 1 2

Tagfahrlicht, 46, 137 1 2

Tankdeckel, 151 1

W
Tankklappe, 48 1

Warnhinweis toter Winkel, 220


Teile und Reparaturen, 423
1

Warnlampen Instrumententafel, 114, 129, 160, 187, 196


Temperaturregelung, 324
1 2 3 4 5

Warnmeldung bei Spurverlassen, 206


Tempomat (Regler-Funktion), 258, 262, 266
1

1 2 3

Warnmeldung Sicherheitsabstände, 226


Tempomat - Geschwindigkeitsbegrenzer, 258, 262
1

1 2

Warnung, 143
Tipps zur Verbrauchssenkung, 187
1

Warnung: Verlassen der Parklücke, 306


Toter Winkel: Warnung, 220
1

Warnung Reifendruckverlust, 195, 196, 376


Transport von Gegenständen im Gepäckraum, 345
1 2 3

Warnung vor überhöhter Geschwindigkeit, 239


Tür/Haube/Klappe, 39, 46, 51, 56
1

1 2 3 4

Warnung zur Wachsamkeit des Fahrers, 237


Türen, 51, 51, 56
1

1 2 3

Wartung, 186
Türen, Hauben, Klappen – Verriegeln/Entriegeln, 49
1

Wartung: Fälligkeit des Ölwechsels, 114


Türen/Gepäckraumtür, 39, 48, 53, 56
1

1 2 3 4

Wartung: Filter, 356 1

U Wartung: Innenverkleidungen, 364 1

Wartung: Karosserie, 362 1

Uhr, 132, 132


Wartung: mechanisch, 349, 350
1 2

1 2

UMWELTSCHUTZ, 184
Waschen, 362
1

V Wischerblätter: Austausch, 398 1

Verriegeln, 65 1
Z
Verriegeln der Türen, 39, 48, 51, 53, 56
Zeiteinstellung, 114
1 2 3 4 5

Verriegelung, Fernbedienung, 46, 48


Zubehör: Steckdosen für Zubehör, 339
1 2

Verstellmöglichkeiten der Vordersitze, 58, 59 1 2

Zubehörsteckdose, 339 1

Ver- und Entriegeln der Türen/Hauben/Klappen, 53


Zugang zum Motorraum, 349
1

Vordere Scheinwerfer, 392


Zusatzklimatisierung, 321, 321, 324, 324
1

1 2 3 4

Vordersitz / Vordersitze, 58 1
STICHWORTVERZEICHNIS
Zusätzliche Rückhaltevorrichtungen zu den hinteren Sicherheitsgur­
ten, 76
1

Zusätzliche Rückhaltevorrichtung zu den Sicherheitsgurten, 71, 76,


1 2 3

77
Zusatzsysteme zu den vorderen Sicherheitsgurten, 71
1

Zusatztankkapazität, 114
1
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