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Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de ++ Ausgabe
Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de ++ Ausgabe

Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM

EBM-Report

(vormals HÜTTENREPORT)

www.einheit-berlin-mitte.de ++ Ausgabe 2/2015

(62)

für die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de ++ Ausgabe 2/2015 (62)

Inhalt

Editorial

Seite 3

EBM intern

4

Neues von der Hütte

5

Sammelsurium

6

Kleine Mediennachlese

7

Elbsandsteinsplitter

8

Jahresanfangsfahrt

10

Großer Zschirnstein im Sturm

11

EBM-Winterwanderung

13

EBM beim Relaxen

18

Das „schöne Foto“

20

Für Euch gelesen

22

Aus aller Welt

26

In eigener Sache

28

Zahlen/Wissenwertes

30

Leute

32

Jubiläum einer Erstbesteigung

34

Alle Gipfel mit „Y“

37

Termine

38

EBM in Kürze

39

Letzte Seite/Rätsel

40

zweiten

Dezember-Dienstag wurden der Beitrag für die Hüttengemeinschaft (30 Euro für 2015) und auch der EBM-Beitrag (ein Euro/Monat = 12 Euro Jahresbeitrag 2015) fällig. Eine Überweisung, auch von Spenden sind an Willy Göricke (sh. S. 39) natürlich ebenfalls möglich. Kontodaten siehe dort, auf den Abrechnungszetteln bzw. im Fahrtenplan. Bitte unterstützt uns bei dem Erhalt und dem Betrieb der Hütte.

Erinnerung:

Zur

Vorweihnachtsgruppenversammlung

am

Impressum

Bildnachweis:

Titel : Barbarine von Harald Wiemann; Klaus Föllmer S.14, 15, 17; Sigrid Marotz S. 17; Mario Bornschein S. 36; Internet Texte: Harald Wiemann, sofern nicht anders bezeichnet Layout, Druck und Versand: Harald Wiemann

Liebe EBMler, liebe Sympathisanten,

es geht wieder los, allerdings nicht auf den zentralen Gipfel des Titelfotos. Im Jahr der Sperrung 1974 war auch EBM mit vier Leuten noch oben (siehe kleines Foto). Das waren damals Hannelore Hentschel, Jörg Scharsich, Peter Gosse und Manfred Kloos. Die neue Klettersaison ist nun schon voll im Gange, auch wenn erst einmal die unvermeidlichen Dinge an unserer Hütte Vorrang hatten, sprich der Hüttenputz Allen, die sich daran fleißig beteiligt haben (und auch denen, die sich permanent das ganze Jahr über kümmern), an dieser Stelle der versammelte Dank aller Nutzer. Die Hütte ist gut über den Winter gekommen und steht jetzt wieder voll nutzbar zur Verfügung, vor allem mit fließendem Wasser. Apropo fließendes Wasser: Da gab es nämlich im Winter eine böse Überraschung, denn es trat eine ganz erhebliche Differenz zwischen dem Verbrauch, den die Hauptuhr der ganzen Ferienanlage anzeigte, und der Summe der Einzelverbräuche an den einzelnen Hütten auf. Das konnte aber inzwischen aufgeklärt werden. Wir haben die Hütte an vier Terminen im Winter auch ohne das fließende Wasser genutzt. Die Kayserberg-Erfahrungen, der Kaminofen und einige zusätzlichen Winterbetriebs- behelfsinstallationen*) haben das ermöglicht. „Nun geht‘s heraus in die Natur und klettert“, würde jetzt der Beckenbauer sagen oder so ähnlich. Aber passt auf Euch auf, ergänzen wir.

Es grüßen Euch

Thomas und Ulf

*) Diese schöne Wortschöpfung sollte unbedingt in die nächste Ausgabe des Dudens aufgenommen werden.

EBM intern

Nun wächst zusammen, was zusammen gehört. Diese berühmte Brandt’sche Weissagung haben sich jetzt Christiane Lübke und Ulf

Knoll Ende Januar zu

jetzt Christiane Lübke und Ulf Knoll Ende Januar zu Herzen genommen und geheiratet. nicht geändert, jedenfalls

Herzen genommen und geheiratet. nicht geändert, jedenfalls für uns, der Festnetznummer umstellen. Beim Telefon ist Christiane zu- gegangen und Num-mer übernommen, die

6516948).

Viel hat sich dadurch denn lediglich bei müssen wir uns nämlich Ulf auf hat die Lübke‘sche

da

lautet::

Vier Jahre sind wieder vergangen, was bedeutet, dass EBM mit

der Organisation des Jahresabschlusstreffens der (Ost-)Berliner Bergsteiger an der Reihe ist. Jochen hat schon mal den Feierort in Mezni Louka vorreserviert, also die Grundlage geschaffen. Nun müssen wir die Veranstaltung noch mit Leben erfüllen. Demnächst werden wir uns zum ersten Mal zusammenfinden und das Notwendige besprechen. Bitte helft alle mit und stellt ein wenig Eurer Zeit zur Verfügung.

Rüdiger Schubert war einer der wirklich aktiven EBM-Mitglieder. Vieles ging auf sein Engagement zurück. Paddeln, Skilaufen, Klettern, Bergsteigen und Wandern und Feiern. Für mich war er der Prototyp des outdoor- gesteuerten Naturliebhabers. Unerschöpflich war sein Reservoir an Witzen. Selbst als ich ihn zwei Tage vor seinem Tod besuchte, hatte er noch welche auf Lager, die ich nicht kannte. Und bei Liedtexten konnte ihm kaum einer das Wasser reichen, auch wenn er die zugehörigen Melodien manchmal nicht genau traf. Bei Dingen, die von uns zu organisieren waren, zum

Beispiel den Jahresabschlusstreffen, war er stets an vorderer Front mit dabei. Er war bei EBM ein echter Aktivposten. Er wäre am 10. Februar 2015 80 Jahre alt geworden. Harald

wäre am 10. Februar 2015 80 Jahre alt geworden. Harald   Für die Wanderfahrt in

Für die Wanderfahrt in die Fränkische Schweiz vom 20. bis 26. September sind noch einige Plätze frei. Bei Interesse Meldung an Harald Wiemann. Das Quartier wird in Muggendorf sein. Falls es eine brauchbare Verbindung gibt, werden wir mit dem ÖPNV und/oder einer passenden Fernbuslinie fahren.

Neues von der Hütte

Ein Winterbetrieb unserer Hütte ist eigentlich vom Standort her nicht vorgesehen, denn in der gesamten Ferienanlage wird im Winterhalbjahr das Wasser abgestellt. Das dauert immer von Anfang November bis Ende März, einem Zeitraum also, in dem wir durchaus noch Aktivitäten haben. Totensonntag, Silvester, Jahresan- fangsfahrt oder unsere traditionelle Winterwanderung sind solche Ter- mine. Eigenartigerweise wird die Ab- wasserentsorgung weiterhin aufrecht erhalten. Dies nun ist aber die Vor- ausetzung dafür, dass trotzdem ein Winterbetrieb mit gewissen Ein- schränkungen möglich ist.

Winterbetrieb mit gewissen Ein- schränkungen möglich ist. Wir haben von Anfang an alle Er- fordernisse

Wir haben von Anfang an alle Er- fordernisse durchdiskutiert, die er- forderlich sein würden. Heizbarkeit der Hütte – erledigt, Toilettenfrage mit Biotoilette in der Außen- duschkabine – erledigt, letzter Bau- stein: eine behelfsmäßige Brauch- wasserversorgung in der Duscht- oilette – erledigt. Der letztere Baustein wurde rech- tzeitig zur Winterwanderung fertig. Ein 10-Liter-Hochbehälter mit Ablass- ventil und ein Kugelventil am Waschbecken, alles mittels Schlauch verbunden, sichern eine bequeme

Bedienung. Und alles lässt sich beim Sommerbetrieb schnell abbauen bis zum nächsten Einsatz. Wichtig ist natürlich, immer genug Brauchwasser gebunkert zu haben. Zwei 20-Liter-Kannister, sowie diverse kleinere stehen dafür zur Verfügung.

Am 5. März hat eine Fachfirma das Wasserversorgungssystem der Ferienanlage überprüft und dabei ein Leck gefunden, das für die Differenz bei den Anzeigewerten der Wasseruhren verantwortlich ist. Die dadurch verlustig gegangene erhebliche Wassermenge muss nun auf alle Anleger umgelegt werden.

Sammelsurium

Seil gekappt: Joe Simpson ist bekannt geworden durch sein Buch „Sturz ins Leere“, in dem er die Folgen eines gekappten Seiles schildert, an dessen Ende er hing. Es wurde auch beeindruckend verfilmt. Simpson überlebte nach dramatischen Tagen. Die Folgen eines Absturzes aus einer Höhe von etwa 25 Metern überlebte ein eifersüchtiger Bergsteiger in Wyborg bei Petersburg wie ein Wunder auch. Er hatte sich mit Hilfe seiner alpinen Ausrüstung an einem Hochhaus von oben bis in den achten Stock abgeseilt, weil er den Verdacht hegte, seine Lebensgefährtin würde ihn betrügen. Eine resolute Rentnerin, die das Mannöver beobachtete, wollte ihn davon abbringen, und als der 32-Jährige weiter abseilte, schnitt die Frau einfach das Seil durch. Nicht nur der Mann, sondern auch die Frau kam ins Krankenhaus, weil sie in Erkenntnis dessen, was sie gerade angerichtet hatte, einen Bluthochdruckschock erlitten hatte. Sie muss sich jetzt wegen versuchten Totschlags verantworten.

Best Ager-Messe: „Die 66“ heißt eine Messe in Anlehnung an den Hit von Udo Jürgens, und sie bedient die Leute mit dem Leitspruch „Die Kinder sind groß – jetzt machen wir unser Ding“. Angeboten werden dort sogar Himalaya- Besteigungen, neben viele anderen Reisen. Nach einer Studie folgt die Reiselust gleich nach der Gesundheit ganz oben auf der Wunschskala. Im Schnitt gehen die Besucher der Messe dreimal im Jahr auf Tour.

Reiseträume: Ein Großteil der Deutschen hegen einen unerfüllten Reisewunsch. Mehr als jeder Zehnte möchte einmal weit weg von jeglicher Zivilisation sein. Überraschend dabei: Frauen suchen eher das Abenteuer als Männer. Die Outdoor-Sportarten liegen bei den Urlaubsplänen gut im Rennen. 28 Prozent wollen wandern, immerhin 21 Prozent klettern und 19 Prozent Mountainbike fahren.

Lawinen: Bei einem Höhlenforscher-Kurs sind in der Hohen Tatra auf polnischer Seite vier Teilnehmerinnen von einer Lawine verschüttet worden. Eine 30-jährige Frau ist am Unglücksort trotz Wiederbelebung gestorben, eine weitere wurde schwer verletzt, die anderen beiden nur leicht. Die Rettungsaktion war dadurch erschwert worden, dass der Hubschrauber nicht bis zum Unglücksort fliegen konnte.

Viele Opfer: Vier italienische Skibergsteiger starben bei einem Lawinen- unglück in der Nähe des Großen Stankt Bernhard. Auch hier konnte der Rettungshubschrauber nicht bis zur Unglücksstelle fliegen. In dieser Saison waren bis Mitte Februar bereits 25 Lawinenopfer in den Schweizer Alpen zu beklagen.

Kleine Mediennachlese

James Bond kehrt in die Berge zurück. Diesmal in Gestalt von

Daniel Craig und seinem heutigen „bösen“ Gegenspieler Christoph Waltz. Nachdem sein Vorgänger Sean Connry mit seinem Gegenspieler Klaus Maria Brandauer auf dem und am Schilthorn agiert hatte, spielte sich diesmal alles im März in Obertilliach in Osttirol ab. Rund 3500 Übernachtungen für die Filmcrew waren gebucht und zwei Hubschrauber-Landeplätze angelegt worden, ein wahrhaftig umfangreiches Konjunkturprogramm für die Region. Die neun Meter Schnee im Winter 2013/2014 hatte dazu geführt, dass die

dortige marode Hochspannungsleitung in die Erde verlegt wurde, was den Produzenten eine nahezu ideale Landschaft für die natürlich unverzichtbaren Verfolgungsjagden bescherte. Auch Sölden mit dem Gaislachkogel war Drehort.

Für alle, die dem heimischen Winter kletternd in Arco am Gardasee

ein Schnippchen schlagen wollen, ist jetzt die dritte, völlig neu überarbeitete Auflage des entsprechenden Kletterführers einschließlich einiger neu hinzu gekommener Gebiete beim Verlag Kletterführer.Net erschienen. Preis: 31.00 Euro. Bezug über Jan Erbsmehl und René Bauer GbR, Deutscher Platz 4, 04103 Leipzig, Tel. 0341/58060172; email: kontakt@kletterfuehrer.net.

In den vergangenen Monaten hat das Fernsehen einige Filme

gezeigt, bei denen eine Hochgebirgsszenerie den Rahmen bildete. Auch auf der Berlinale gab es einen entsprechenden Film (45 Years). Bei letzterem erfährt ein Mann nach 45 Ehejahren, dass ein Schweizer Gletscher die Leiche seiner Frau freigegeben hat. Das stürzt ihn in eine tiefe Krise.

Im Februar lief im

Freitagabendprogramm der ARD der Film „Unterm Eis“, Er behandelt ein Familiendrama, das dadurch entsteht, dass zwei Brüder eine Gletschertour unternehmen und sie dabei von einer Lawine verschüttet werden. Der eine überlebt schwer

verletzt, der andere bzw. seine Leiche wird vermisst. Nur sein Rucksack wird gefunden. Der Film wurde in der großartigen Landschaft des Geirangerfjords in Norwegen gedreht.

Nur sein Rucksack wird gefunden. Der Film wurde in der großartigen Landschaft des Geirangerfjords in Norwegen

Elbsandsteinsplitter

Von der Sächsischen Schweiz kommt man jetzt schneller in die „richtige“ Schweiz. Ab den 29. März bietet eine Schweizer Fluggesellschaft zweimal täglich einen Flug Dresden-Zürich an.

Immer wieder wurde in der Vergangenheit bedauert, dass ehemals vorhandene attraktive Sichtschneisen zuwachsen. Jetzt sind im vergangenen Jahr einige dieser Sichtschneisen im Nationalpark wieder eröffnet worden, zum Beispiel die Achsen am Falkenstein (Süd- und Ostseite), am Bloßstock, an der Brosinnadel, am Hohen Torstein (Südseite) und in der Wilden Hölle.

Am 18./19.April gibt es wieder die Möglichkeit, in Sachsen den „Everest“ zu besteigen, natürlich nur höhenmetermäßig. Möglich macht dies der Sächsische Mt. Everest Treppen-Marathon, auf der so genannten Spitzhaustreppe bei Radebeul. Sie hat 397 Stufen, überwindet einen Höhenunterschied von genau 87,41 Metern und wurde 1750 auf Veranlassung von August dem Starken und nach Plänen von David Pöppelmann gebaut. Durch geschickte Verlängerung der Runde kam ein Höhenunterschied von genau 88,48 Metern und eine Länge von genau 421,25 Metern heraus. 100 Runden ergeben also jeweils einen Marathonlauf hinauf und einen hinunter auf „Normalnull“ sowie den Aufstieg auf 8848 Meter. Innerhalb von 24 Stunden müssen dabei so viele Stufen, wie es der Körper hergibt, gestiegen werden. Gewertet wird aber auch die schnellste 100- Rundenzeit. Es gibt eine Einzel- eine Dreierseilschafts- und eine Touri- Zeitwertung. Bei letzterer laufen 50 Touris je eine Runde als Mannschaft. Das Startgeld bewegte sich zwischen 100 und 300 Euro je Mannschaft bzw. Einzelstarter. Einzelstarter mussten Erfahrungen mit Ultraläufen nachweisen können.

Ungefähr 950 Bäume, vorwiegend

Birken und Kiefern wurden in den vergangenen Jahren im Umfeld von Kletterfelsen entfernt. Dafür

verantwortlich ist die AG „Freischneiden“ des SBB, die damit etwa 350 Anträge bearbeitet hat. Neun von zehn Anträgen auf Entfernung von störenden Bäumen sind dabei positiv beschieden worden. Es gibt also keinen Grund selbstherrlich Hand anzulegen. Das bringt nur Ärger mit dem Forst bzw. der NPV.

worden. Es gibt also keinen Grund selbstherrlich Hand anzulegen. Das bringt nur Ärger mit dem Forst

Etwas für’s Auge kann man am 20. und 21. Juni auf der Elbe bei Pirna erleben. Dann findet dort das traditionelle Drachenbootrennen statt.

Gleichzeitig allerdings findet auch das Sommersonnenwendtreffen der DAV-Sektion Brandenburger Tor auf dem Zeltplatz in Ostrov statt. Für ambitionierte Jogger findet am 7. August der Festungslauf vom Ortskern Pirna hinauf auf das Festungsplateau (247 Höhenmeter) statt. Eine Woche zuvor (1. und 2. August) laufen im Rahmen der Veranstaltung „FESTUNG AKTIV“ viele andere sportliche Highlights, unter

anderem ein Flying Fox, Slackline oder Klettern.

unter anderem ein Flying Fox, Slackline oder Klettern.  In der kleinen Dorfkirche in Reinhardts- dorf

In der kleinen Dorfkirche in Reinhardts-

dorf sind viele biblische Bilder zu besichtigen.

Für eine Kirche ist das an sich nichts Be- sonderes, wenn da nicht in den Hintergründen etlicher der Gemälde Motive aus der Säch- sischen Schweiz zu erkennen wären. Sie sind mit die ältesten Darstellungen aus der Säch- sischen Schweiz überhaupt. Die ältesten Nach- weise dieser Barockkirche stammen aus dem 11./12. Jahrhundert.

Im

Experten des Internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohori bereisen, um sich ein Bild davon zu machen, ob diese Region in die Welterbeliste der UNESCO

aufgenommen werden könnte. Träger auf deutscher Seite im dafür im März gegründeten Trägerverein sind die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Erzgebirge und Mittelsachsen sowie 35 Städte und Gemeinden mit über 500 Einzelobjekten. Die Aufnahme der regulären Geschäftstätigkeit des Vereins ist bei Fürsprache seitens der ICOMOS für den 1. Januar in Annaberg-Buchholz vorgesehen.

Spätsommer

2015

werden

die

Wer zur Zeit mit dem Auto nach Hrensko rüber fährt, kann

umfangreiche Bauarbeiten an der Bergseite feststellen. Etwa 4,5 Millionen

Euro investiert Tschechien in die dortige Felsensicherung. Ein drei Kilometer langer Fangzaun soll die Straße und den Ort vor herabfallenden Felsbrocken schützen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Prebischtor untersucht mit dem Ergebnis, dass die berühmte Sandstein- Felsenbrücke zwar schwache Stellen habe, aber insgesamt stabil sei.

Jahresanfangsfahrt 2015

Bestimmt schon zum 20. Mal war ich mit am Großen Zschirnstein zur jeweiligen Jahresanfangsfahrt (insgesamt war es diesmal wohl die 56. Auflage). Nie war das eine Jahr wie das andere. Mal war die Südkante so stark verreift, dass man fast Stufen schlagen konnte, mal goss es in Strömen, mal gab es klirrende Kälte. Einmal war zuvor soviel Schnee gefallen, dass die

Boofe, in der immer Grog und Bratwürste über einem Feuer auf uns warten, völlig zugeweht, so dass die Helfer von Lok erst einmal eine Schneise als Zugangstür in die Schneewechte schlagen mussten. In diesem Jahr waren die typischen Kennzeichen: Heftiger Sturm und Temperaturen deutlich über plus 10 Grad Celsius. Am Ausstieg wehten uns die Windböen fast fort. Für die Vorsteiger, die dort auf ihre Nachsteiger warteten, nicht unbedingt angenehm, trotz der frühlingshaften Temperaturen. Sieben Kletterer stiegen diesmal durch die Wand, reichlich 20 Leute waren überhaupt erschienen, davon 11 von EBM. Der Rest wurde von Lok und Humboldt gebildet, von den Bärensteinern habe ich leider niemanden entdeckt. Schade, denn der Termin ist ja schließlich einer der gesamten Sektion Brandenburger Tor und sowieso einer für die ehemaligen Ostberliner Sektionen insgesamt.

der gesamten Sektion Brandenburger Tor und sowieso einer für die ehemaligen Ostberliner Sektionen insgesamt. ►►► 10
der gesamten Sektion Brandenburger Tor und sowieso einer für die ehemaligen Ostberliner Sektionen insgesamt. ►►► 10

►►►

Dass es dort zuvor noch viel Schnee gegeben haben musste, verrieten bizarr wegschmelzende Schnee- reste am Wegesrand.

verrieten bizarr wegschmelzende Schnee- reste am Wegesrand. Das restliche Wochenende haben Steffi und ich noch genutzt,

Das restliche Wochenende haben Steffi und ich noch genutzt, um auf der Hütte einige Bau- und Reparatur- vorhaben zu verwirklichen bzw. das Grundstück und die Abflüsse zu säubern. Das lag nahe, denn wir hatten in

diesem Jahr nicht wie üblich in Kleingießhübel sondern auf unserer Hütte Quartier bezogen. Das bot gleichzeitig die Möglichkeit, die Wintertauglichkeit der Hütte zu testen. Dieser Test fiel positiv aus.

Harald

Großer Zschirnstein im Sturm

Nach 20 Jahren Abstinenz aus den verschiedensten Gründen lockte uns das Angebot, ein Quartier in der Zschirnsteinbaude in Kleingießhübel zu bekommen und im Auto flott von Willy hin zu kommen, doch wieder einmal am Jahresanfangsevent unserer DAV-Sektion teilzunehmen. Schon auf der Autobahn machte sich der Sturm bemerkbar, aber wir, Willy; Jochen S, Hannelore und Peter H. kamen gut durch. Nach dem Zimmerbezug gingen Willy und Jochen auf Langstrecke, Peter und ich machten eine Orientierungswanderung. Zum Abendbrot wurde Evi von Harald gebracht, der mit Steffi auf unserer Hütte war. Da die Gaststätte eigentlich Ruhetag hatte, gingen wir alle in unser recht großes Zimmer, wo Evi erfolgreich zum Spielen animierte. Nach und nach trudelten auch Jens Müller und Thomas Klenz sowie Adolf Milker mit Sohn ein. Aber 22.00 Uhr war in unserem Zimmer dann Zapfenstreich. Am Sonnabend nach gutem Frühstück, es musste ja auch bis zur Bratwurst vorhalten, war gegen 10.00 Uhr Start. Es war stürmisch, aber es regnete nicht. Die Männer waren bis auf Peter flott weg, Evi wollte auf Steffi und Harald warten, kam aber angesichts ihrer Fußprobleme dann

►►►

doch mit uns mit. Wiesenweg, B-Flügel, Wildpretkeller: Evi kannte sich gut aus, und so stiegen wir die Stufen bis auf das Massiv des Großen Zschirnsteins auf. An der Triangulationssäule warteten der unverwüstliche Rudi Kebschull und Christel Beyer mit Grog und Stiefeln auf die erste Seilschaft mit Beter Beyer im Vorstieg. Hier oben gab es Sturmböen, bei denen man nicht aufrecht am Felsrand stehen mochte. Nach Begrüßung der ersten Seilschaft trennten wir uns von der Aussicht und folgten Rudi auf dem rutschigen Abstieg zur Boofe. Der Kessel dampfte, wir tauschten unsere gefüllten Wasserflaschen gegen Becherfüllungen aus dem Kessel und stärkten uns mit Bratwurst. Die EBM-Seilschaft mit Jens und Thomas war noch unterwegs. Sie wollten den diesmal wieder recht fitten Senior Jochen testen, ob er ihnen wohl folgen könne. Aber der konnte, auch noch mit 80 Lenzen. Darauf noch einen aus dem Kessel! Harald und Steffi kamen dann auch noch von der Hütte, auch Reinhard Link samt Freund hatten sich noch eingefunden, insgesamt ca. 30 Leute. Als Jochen sich ver-

abschiedete, Willy war schon wieder auf Langstrecken- tour, folg-ten wir mit Evi seinen Spuren und wanderte ab- wärts ins Quartier zu Kaffee und Kuchen. Nach und nach tru- delten auch die anderen Bauden- gäste ein und dazu noch Beyers und Reinhard Czichelski. Nun wurde es

unterhaltsam, und man erfuhr mehr als auf einer Versammlung. Alle nutzten noch das Abendbrotangebot und dann zog es die Gäste zur eigenen Hütte und uns müde ins Bett. Der Sonntag begann trübe. Nach dem Frühstück trennten sich die Wege. Willy machte mit uns noch einen Abstecher in die schöne Altstadt von Pirna. Jens, Thomas und Evi wanderten im Bielatal, dort war sogar Sonnenschein. Dank an Petrus und die Organisatoren für das schöne Wochenende.

war sogar Sonnenschein. Dank an Petrus und die Organisatoren für das schöne Wochenende. Hannelore und Peter

Hannelore und Peter Hentschel

EBM-Winterwanderung 2015

Teil I: Vorspann

14 Leute auf unserer Hütte heißt:

Die Kapazitätsgrenze ist erreicht. Da wir im Winter mit abgestelltem Wasser leben müssen, heißt das zum anderen: Ein ausreichender Vorrat an Brauchwasser musste frostsicher bevorratet werden. Und zum dritten musste die einzige bisher praktizierte Wasserent- nahmestelle am Abwaschbecken entlastet werden. Ersteres hatte ich als Fahr- tenleiter von langer Hand erledigt mit dem Ergebnis, dass fast ein Hektoliter vor Ort gebunkert waren, von dem aber letztlich höchstens die Hälfte verbraucht worden ist. Trink-wasser war von den Teilnehmern zusätzlich mitgebracht worden.

war von den Teilnehmern zusätzlich mitgebracht worden. In der rechten Toilette hatte ich zusätzlich eine
war von den Teilnehmern zusätzlich mitgebracht worden. In der rechten Toilette hatte ich zusätzlich eine

In der rechten Toilette hatte ich zusätzlich eine Wasserentnahmestelle in Form eines Hochbehälters mit Schlauchanschluss und Auslaufventil installiert. Diese Lösung hat sich bestens bewährt. Sorgen hatte ich auch bei dem Gedanken, die Teilnehmer könnten jeweils abends und morgens auf drei- Gänge-Mahlzeiten und 14 ver-schiedene Heißgetränke nicht verzichten. Das regelte sich dann aber sehr gut, denn das Abendessen hatten wir in die „Porschdorfer Einkehr“ verlagert. Blieb noch die Wegeauswahl. Von vornherein wollte ich irgendwie die Bussardboofe in die Tour ►►►

einbeziehen, weil ich zu dieser Boofe eine innige Beziehung pflege, die sich auch schon in etliche diesbezügliche Liedtexte manifestiert hat. Im Vorfeld hatte ich zwei Routen vorgesehen, eine für gutes Wetter, eine für schlechtes. Die bin ich auch noch sicherheitshalber zuvor abgelaufen, um vor Überraschungen sicher zu sein. Wenn man allein unterwegs ist, kann man sich bei Touren Dingen widmen, die man in der Gruppe dann gar nicht mehr wahrnimmt. So erlebte ich zum Beispiel erstmals, dass der Bachlauf neben der Straße von Schmilka zur hinauf Zwieselhütte Wasser führt. Die Schneeschmelze hatte das bewirkt. Nur wenige Tage später herrschte dort schon wieder Trockenheit. Auch hatte ich Zeit, um um manche Ecke zu schauen. Dabei entdeckte ich so manches schöne Fleckchen für Pausen oder Biwaks. Auch so mancher noch nicht gesehener Blick auf unsere Felsenwelt eröffnete sich mir dabei. So vorbereitet, sollte es ein schönes gemeinsames Erlebnis werden.

Teil II: Der Tag des Ereignisses

Erlebnis werden. Teil II: Der Tag des Ereignisses Von unserer Hütte aus ging es erst einmal

Von unserer Hütte aus ging es erst einmal mit den Autos zum Nationalparkbahnhof und von dort mit dem Zug bis nach Schmilka und weiter mit der Fähre an das andere Elb-ufer. Wir 17 Leute waren zufällig zu dem Zeitpunkt an unserem Ausgangs-punkt, als dort die Schifferfast- nacht zelebriert wurde. Der Ort war ge- schmückt, und aus den Kneipen war bereits vereinzelt bier- selige Stimmung zu vernehmen. Wir ließen uns aber davon nicht aufhalten. Es ging zunächst hoch zur Kreuzung an der Zwieselhütte, dann weiter auf dem

►►►

Elbleitenweg zum Falkoniergrund, in diesen hinein und am Ende die Rotkelchenstiege ein ganzes Stück hinauf. Geplant hatte ich, zum Muschelkopf auf dem Oberen Terrassenweg zu wandern und an diesem Gipfel ein Glühwein-Picknick einzulegen. Irrtümlich bogen wir aber schon auf den Unteren Terrassenweg ein, was wir aber noch rechtzeitig bemerkten. Dann fanden wir aber doch noch den richtigen Pfad. Am Muschelkopf pfiff es aber so stark, dass wir bis zur Heiligen Stiege weitergingen. Der Pfad ist sehr exponiert, aber letztlich durch Geländerhilfen am Fels gut machbar. Für Leute mit Höhenangst jedenfalls nicht zu empfehlen. Schließlich landeten wir in der Bussardboofe. In den Zustieg hatten wir ein Seil gelegt, was zumindest bei den kurzen ►►

landeten wir in der Bussardboofe. In den Zustieg hatten wir ein Seil gelegt, was zumindest bei

Abstiegen hilfreich war. In der Boofe war dann Glühwein- und Grillzeit. Ich gab dann auch noch ein kleines Boofenkonzert, hatte aber Mühe, die Aufmerksamkeit aller Mitwanderer zu erreichen. Meine eiskalten Finger und die fehlende Aufmerksamkeit zwangen mich dazu, es dann bei zwei Liedchen zu belassen. Danach trennten sich dann unsere Gruppe in zwei Häufchen. Die eine ging auf der Heiligen Stiege mit einem Besichtigungsabstecher zur Heringsgrundnadel direkt nach Schmilka, die andere lief noch ein Stück auf dem Reitsteig vorbei an der Wentzelwandaussicht und stieg schließlich über den Lehnsteig nach unten. Problemlos, da beide Stiegen praktisch schnee- bzw. eisfrei waren. Nicht ganz problemlos verlief die Rückfahrt nach Bad Schandau, denn nur dadurch, dass sich Steffi quasi auf die Schienen legte, schaffte es auch noch ein verschlafener Nachzügler in den Zug. Der Abend klang dann in der Porschdorfer Einkehr sowie bei Spiel und Spaß in der Hütte aus.

Einkehr sowie bei Spiel und Spaß in der Hütte aus. Bei unserer diesjährigen Winterwanderung gab es

Bei unserer diesjährigen Winterwanderung gab es zwar keinen Schnee, aber auch ohne das Weiß war es eine schöne Wanderung, denn die entlaubten Bäume ließen viele interessante Blicke zu, die es im Sommer so nicht gibt. Die exponierten Terrassenwege boten zum Beispiel schöne Aussichten auf die Falknertürme und den Rauschenstein nebst dessen Nachbarn. Der Heringsgrund mit den Schneeberger Löchern bis hin zu den Lehnsteigtürmen lieferte weitere eindrucksvolle Aussichten. Ich denke, es hat wohl allen gefallen, was dazu führen sollte, im nächsten Winter wieder einen solchen Termin vorzusehen.

Harald

17
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Was es sonst noch so gab

In 80 Metern Höhe an der Fassade des

Petersdom in Rom verbrachte ein Fassaden- kletterer eine Nacht, weil er unbedingt mit Matteo Renzi, dem italienischen Ministerpräsidenten über seine Arbeitslosigkeit sprechen wollte. Das klappte nicht, und stattdessen musste er die Weihnachtstage und den Jahreswechsel wegen Wiederholungsgefahr in einer Arrestzelle des Vatikans verbringen. Er war zuvor schon vier Mal durch Fassadenklettereien am Petersdom auf- gefallen.

durch Fassadenklettereien am Petersdom auf- gefallen. ♦  Üblicherweise geht man davon aus, dass ein

Üblicherweise geht man davon aus, dass ein Verschütteter in einer

Lawine nur etwa 15-20 Minuten ohne Schaden überlebt. Jetzt überlebte ein Skifahrer 97 Minuten in über zwei Metern Tiefe einer Lawine. Er war 230

Meter mitgerissen worden und hatte dabei dreifaches Glück: Zum einen, dass er sich eine ausreichend große Atemhöhle schaffen konnte, zum anderen, dass er außer einer starken Unterkühlung und einer Lungenprellung keine wesentlichen Verletzungen davon getragen hatte sowie drittens, dass er überhaupt gefunden wurde. Denn er hatte zwar einen Lawinenpiepser dabei, dessen Batterien waren aber leer und das Gerät war deshalb gar nicht eingeschaltet. 50 Retter und zwei Helikopter hatten nach ihm gesucht.

Unglaubliches Glück hatte ein 14-Jähriger aus Großbrittanien bei

einem Sturz von einem Gletscher in den Alpen. Beim Fotografieren für Erinnerungsfotos mit seinem Smartfon war er ausgerutscht und kam dadurch in einer steilen Eisrinne erst so richtig ins Rutschen. 500 Höhenmeter tiefer kam er dann zum Halten. Dabei habe er nur leichte Verletzungen davon getragen, erklärte die Polizei.

Reinhold Messner wird es freuen: Den Yeti gibt es doch. Und er

ist menschenfreundlich. Jedenfalls half er den Bostoner Bürgern beim Auto-Freischaufeln. Allerdings verbarg sich nur ein echter Mensch unter einem entsprechenden Kostüm.

Für Euch gelesen

Bei der Bestückung unserer Publikationen habe und hatte ich immer das Problem, dass potentielle Autoren sich nicht dazu durchringen konnten, das, was sie bei ihren Unternehmungen so erlebt hatten, für das Bergecho oder unseren EBM- Report aufzuschreiben. Manchmal habe ich gedacht, die Lagerfeuer und Biertische müssten Abhöranlagen haben und die dort zum besten gegebenen Schilderungen aufgezeichnet werden. Die Redakteure hätten dann genügend spannend und witzig erzählte Geschichten für ihre Hefte.

Jetzt habe ich zwei (drei) Bücher gelesen, deren Autoren vermutlich präzise Tagebuch geführt haben oder aber über ein phänomenales Gedächtnis verfügen. Bei beiden Autoren habe ich aber auch den Eindruck, dass sie Persönliches verarbeiten mussten, beispielsweise das egoistische Ausleben des eigenen Hobbys auf Kosten von Partnern.

1. Joachim Mietsch: Bergbesessen

auf Kosten von Partnern. 1. Joachim Mietsch: Bergbesessen Das Buch ist schon länger auf dem Markt,

Das Buch ist schon länger auf dem Markt, nämlich seit 2010. Anlässlich des letzten Weihnachtsfestes gelangte es auf meinen Gabentisch.

Die Edition des Oberlausitzer Verlages Frank Nürnberger ist buchtechnisch ein Genuss:

Hochwertiges Papier und zahl-reiche sehr gut wieder- gegebene Fotos. Zudem halte ich das Design des Werkes für sehr gelungen. Das ist bei vielen Büchern aus unserem Metier durchaus nicht immer Standard. Allerdings merkt man dem Buch an, dass der Autor wohl auch der Lektor war, und so sind etliche Satz- und Rechtschreibfehler durch- gerutscht, die aber dem Gesamteindruck ►►►

nicht einschränken. Auch die Schrift hätte eine Stufe größer gedruckt werden können Für Mietsch ist es das zweite Buch. Es beschreibt im wesentlichen ähnlich wie in seinem ersten („Kopfstand“) die Erlebnisse während seines zweiten Sabbat-Jahres. Dabei geht er ausgerichtet an seinem penibel geführten Tagebuch chronologisch vor. Dabei lässt er auch tiefer gehende Gedanken nicht aus.

Mietsch ist wohl gläubiger Katholik, und so sind seine Schilderungen nicht nur Ansichten aus einem glücklichen Leben. Er verarbeitet in dem Buch auch den tragischen Tod seiner Frau, die ihm im Grunde stets den Rücken frei gehalten hat, ohne selbst an den schönen Erlebnissen teil gehabt zu haben. Oft sind ja die nicht mitkletternden Partner/innen Grund für die Beendigung einer Beziehung. Denn in der Regel gehen – zumindest wenn das Bergsteigen oder das Klettern exzessiv ausgeübt wird und der Partner nicht mitzieht oder mitziehen kann – viele Beziehungen auseinander. Bei Mietsch hat sie trotzdem 33 Jahre lang gehalten. Das Buch ist deshalb dieser bemerkenswerten Frau gewidmet, und auch in den Schilderungen tauchen Gedanken an sie immer wieder auf. Nach meinem Geschmack etwas zu massiv, was eigentlich nur dadurch zu erklären ist, dass dem Autor bei seinen Touren nach dem tragischen Tod seiner Frau immer wieder klar geworden ist, wem er das alles im Grunde genommen zu verdanken hat. Seine „Bessessenheit“ ist wohl auch mit Hilfe dieser Frau entstanden und gepflegt worden. Und als Lehrer hatte er auch die Möglichkeit, das umzusetzen.

Die Beschreibungen sind gut zu lesen, und wir als Bergsteiger oder Kletterer können alles gut nachvollziehen, fast so, als sei man dabei gewesen. Das trifft auf die Tourenbeschreibungen zu, nicht aber auf die vielen Details aus seinem sonstigen (privaten) Leben. Da geht er teilweise krümelkackerisch vor. So erfährt man beispielsweise, wie viele Bücher er auf welcher Veranstaltung oder sogar im Bekannten-kreis verkauft oder verteilt hat, oder man erfährt überflüssigerweise, dass sein Laptop 229 Euro und der Beamer 399 Euro gekostet hat.

Fazit: Wer neben den Bergerlebnissen auch den Autor näher kennenlernen will, auch wenn der sich ziemlich oft (auch bildlich) in den Vordergrund schiebt, ist mit „Bergbesessen“ gut bedient. Wirklich sehr gut bedient ist man auf jeden Fall mit der ausgezeichneten verlegerischen Leistung.

ISBN 978-3-941908-21-5; Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger, 2010; E-Mail: oberlausitzer-verlag@t-online.de .

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2. Michael Diemetz: Splittergruppe Luginsland (Teil 1 und 2)

Michael Diemetz (ehemals: Metzger) ist in der Ostberliner Kletterszene durchaus kein Unbekannter. Seine Schilderungen, besonders im ersten Band, der Erlebnisse aus der verflossenen DDR aufgreift, haben viele von

aus der verflossenen DDR aufgreift, haben viele von uns so oder so ähnlich auch gehabt. Besonders

uns so oder so ähnlich auch gehabt. Besonders wenn dann auch noch Akteure eine Rolle spielen, die man selber kennt oder mit denen man geklettert ist, schafft das sofort eine gewisse sympathische Nähe. Da kann man denn auch über zahlreiche drucktechnische und Rechtschreibfehler hinweg sehen. Auch die Qualität der Fotos sind gemessen an den heutigen technischen Möglichkeiten eher schwach, zumal sie überwiegend schwarz/weiß sind. Sicher sind bei den Fotos aus der DDR-Zeit Abstriche zulässig (Alter; Equipment), aber bei denen aus der Nachwendezeit kann man mehr erwarten. Das Papier ist schön weiß, die Schrift ausreichend groß und die beiden Bände durch die Broschur gut unterwegs zu lesen. Das habe ich auch mit Vergnügen gemacht.

Die Bände beschreiben die Erlebnisse der Splittergruppe Luginsland, dessen Schriftführer der Autor war. Dieser lose Zusammenschluss löste sich nach der Wende erwartungsgemäß zunehmend auf. ►►►

Durch die beruflichen und privaten neuen Möglichkeiten ging in der Gruppe zwangsläufig jeder eigene Wege, und deshalb wandelte sich der Stil der beiden Bände von den meist spaßigen Begebenheiten im ersten zu einer Art privatem (durchaus ebenfalls humorigen) Reiseführer im zweiten Band.

Was ich besonders beim ersten Band vermisst habe, war die Beleuchtung der gesellschaftlichen Verhältnisse damals, ohne die das Verständnis für gewisse Situationen eigentlich nicht denkbar ist, jedenfalls für die Leser, die es nicht selbst durchlitten haben. Ohnehin bekommt man beim Lesen den Eindruck, für Diemetz gab es eigentlich nur Klettern und Freizeit. Die Mühen der Ebene bleiben weitgehend außen vor. Als Vater eines (auch mitkletternden) behinderten Jungen hätte ich mir zum Beispiel mehr zu dem Thema „Klettern mit Behinderung“ gewünscht.

Diemetz kann gut schreiben und übrigens auch vortragen. Die Bücher lesen sich deshalb locker daher und man hat Spaß an ihnen. Ein bisschen übertrieben halte ich die zahlreichen Angaben zu den Schwierigkeiten. Davon wimmelt es im Text. Hätte ich die Zeit, würde ich mal all die Angaben zusammenzählen, und bekäme sicherlich ein vermutlich vollständiges Klettertagebuch, jedenfalls bei den höheren Schwierigkeiten. Warum muss der Autor schreiben (sinngemäß), auf der Rückreise haben wir noch dort und dort noch schnell eine VIIa und zwei VIIb gemacht? Es würde doch reichen:

Auf der Rückreise haben wir da und da noch einige schöne Wege gemacht. So bekommt man den Eindruck, der Autor wolle sich mit Schwierigkeiten aufplustern, gerade so, als wolle der Autor zeigen, was für ein Kerl er doch war. Die beiden Bücher sind vom Stil her für die Szene geschrieben. Da verwundert es schon, dass viele geläufige Fachbegriffe extra erläutert werden. Möglicherweise sollen sie aber auch Kletterneulinge animieren, sich einer Bergführeragentur anzuvertrauen, die der Autor unter anderem auch betrieben hat.

Fazit: Ein Buch, bei dem man beim Lesen trotzdem seinen Spaß hat, besonders für die Menschen, die auf Grund ihres Alters bereits auf eine (abgeschlossene) Kletterkarriere zurückblicken können. Ich habe mich jedenfalls bei vielen Erlebnissen wiedergefunden, weil ich es genauso oder ähnlich auch erlebt habe.

Die beiden Bände sind im Machtwortverlag 2012 bzw. 2014 erschienen, haben aber keine ISBN-Nummer und müssen deshalb über den Fachhandel (zum Beispiel bei PEAK) oder direkt unter www.machtwortverlag.de bzw. Telefon 0340-511558 bezogen werden.

Harald

Aus aller Welt

Der Himalaja soll

neu vermessen werden. Und das mit Hilfe von Hightec-Motorseglern, die in Strausberg entwickelt werden. Aus Adlershof steuern Wissenschaftler eine dafür speziell entwickelte Kamera bei, die präzise Aufnahmen liefern soll. Damit soll dann am Zentrum für Luft- und Raumfahrt in

Berlin ein maßstabs- getreues 3D-Modell des Gebirges entstehen. Rund 350.000 Einzel- aufnahmen werden zur exaktesten Kartierung des Gebirges zusam- mengefügt, die es je gab. Hilfreich wird das für die Gletscherforschung, die Bergrettung und den Katastrophenschutz sein. Die Motorsegler werden nicht ferngesteuert, sondern von Piloten, an deren Stirn und Brust sich Sensoren befinden, die den Einfluss der Höhe auf den Menschen registrieren.

die den Einfluss der Höhe auf den Menschen registrieren.  Wieder hat der Montblanc Todesopfer gefordert.

Wieder hat der Montblanc Todesopfer gefordert. Zwei Bergsteiger fanden Weihnachten auf dem Gletscher von Amancette den Tod. Bis zu 100 Mal pro Jahr müssen die Retter in dem Massiv ausrücken.

Den bisherigen Besteigungsrekord auf den 6962 Meter hohen Aconcagua in Argentinien von 15 Stunden und 42 Minuten hat der 27-jährige Spanier Kilian Jornet auf jetzt 12 Stunden und 49 Minuten verbessert. Der Aconcagua ist der höchste Berg außerhalb des Himalajas.

Aconcagua ist der höchste Berg außerhalb des Himalajas.  Eine bisher unterschätzte Gefahr geht infolge des

Eine bisher unterschätzte Gefahr geht infolge des Klimawandels innerhalb mancher Gletscher aus. Im Inneren von Gletschern bilden sich große Seen, die entweder durch der Gletscherbewegung talwärts bzw. auch durch das Abschmelzen explosionsartig ihre Wassermassen freisetzen können. ►►►

hatte eine solche Flutwelle 200 Todesopfer in der kleinen französischen Stadt St. Gervais gefordert. Eine solche Wasserblase im Tete-Rousse- Gletscher am Fuße des Montblanc war plötzlich und ohne Vorwarnung geplatzt und hatte eine meterhohe Flutwelle erzeugt. Jetzt erforschen Wissenschaftler das Phänomen und versuchen, Methoden zu entwickeln, um sie überhaupt zu finden und etwaiges Gefahrenpotential zu erkennen.

19 Tage waren die beiden Amerikaner Tommy Caldwell (36) und Kevin

Jorgeson (30) in der bisher schwierigsten Route an der Südwand des El

Capitan im Yosemite-Tal unterwegs. Die beiden hätten das Unternehmen

an der so genannten Dawn Wall, für das sie jahrelang trainiert und es dann monatelang geplant hatten, als „spitituelle Erfahrung“ erlebt, sagten sie. Selbst Barack Obama gratulierte den beiden und veröffentlichte dies auf Twitter, garniert mit einem Foto von ihm vor einem Gemälde, das den berühmten Felsen zeigt. Es war nicht der erste Versuch der Beiden. Bereits 2010 hatten sie es versucht, mussten jedoch wegen eines Schneesturmes aufgeben. 2011 brach sich Jorgeson bei einem Sturz in der Wand einen Knöchel. Bei dem nun erfolgreichen Versuch brauchten sie an einem unteren Stück sieben Tage und

elf Versuche, bis es gemeistert war. Die beiden kletterten frei, die Erstbegeher hatten 1970 für die Route mit Verwendung von technischen Hilfsmitteln 27 Tage gebraucht. Allerdings war die Route eingenagelt und mit Exen versehen, so dass beim Klettern selbst kein Sicherungsmaterial mit geschleppt werden musste.

selbst kein Sicherungsmaterial mit geschleppt werden musste.  Der Brenner soll einen neuen Eisenbahntunnel erhalten.

Der Brenner soll einen neuen Eisenbahntunnel erhalten. Die Pläne sind schon 30 Jahre alt. Bereits 2004 war ein Vertrag zwischen Österreich und Italien über den Bau abgeschlossen worden. Das Projekt wird allein für die beiden 60 Kilometer langen Röhren acht Milliarden Euro verschlingen. Dazu kommen erhebliche Kosten für die Anbindung, Beispielsweise fallen nur auf bayerischer Seite rund 2,6 Milliarden Euro dafür an. Der Tunnel soll die Brennerautobahn vom unerträglichen Lastwagen- verkehr spürbar entlasten. Allerdings kann mit dem Bau vorläufig nicht begonnen werden, weil Naturschützer die Umweltbeeinträchtigungen auf den Zulaufstrecken ablehnen.

Der Überfall von Talibanterroristen auf ein alpines Lager am Nanga

Parbat hat die pakistanische Polizei dazu veranlasst, eine Hochgebirgspolizeitruppe aufzustellen. Sie soll 50 Mann umfassen und von professionellen Bergsteigern für ihren Einsatz trainiert werden. Sie soll nach Angaben der Polizei aus Gilgit zunächst am Nanga Parbat agieren.

Später sollen dann andere Berge dazu kommen, zum Beispiel der K2. Bei dem Überfall von islamistischen Kämpfern auf das Basislager am Nanga Parbat waren 2013 zehn ausländische Alpinisten und ein einheimischer Bergführer ermordet worden. Seitdem sind die Besucherzahlen in dem Gebiet drastisch zurück gegangen. Inzwischen wurde bekannt, dass zwei inhaftierte Täter, die im Gefängnis auf ihren Prozess warteten, fliehen konnten. Insbesondere der Hauptverdächtigte militante Islamist Habib-ur-Rehman ist weiter auf der Flucht.

Ein Jahr nach dem verheerenden Unfall im Khumbu-Eisbruch am

Mount Everest soll nun in diesem Jahr eine neue, sicherere Route durch diesen Eisbruch gelegt werden. Die Linie soll den linken Teil des Gletschers meiden, der besonders durch Lawinen gefährdet ist. Jetzt im April sollen die Seile und Leitern angebracht werden. 16 Sherpas waren damals umgekommen von denen nur 13 geborgen werden konnten. Die nepalesische Tourismusbehörde hat die Gültigkeit der Permitts für die Alpinisten auf fünf Jahre verlängert, die wegen des Unfalls ihre Touren nicht machen konnten.

Die Frühjahrs-Everest-Saison hängt in der Schwebe, nachdem von Nepal bisher immer noch keine Genehmigungen erteilt worden sind. Darunter fallen auch die immerhin Tausende Euro teuren Genehmigungen, deren Verlängerung die nepalesische Regierung nach der Katastrophe im Khumbu-Eisbruch zugesagt hatte. Hintergrund sind, wie zu erwarten, bürokratische Hürden. Das zuständige Ministerium konnte bis jetzt nicht erklären, ob die Verlängerung ausschließlich für das Team gelte, das abreisen musste, oder für jedes einzelne Mitglied. Für die Veranstalter ist diese Frage wichtig, da nicht alle Abgereisten es wieder versuchen wollen, die Teams also nicht mehr so bestehen wie im Jahr 2014. Rund 250 Bergsteiger waren damals abgereist.

Die Polizei in Neuseeland hat an Tasman-Gletscher am Mount

Cook (Aoraki) eine Leiche geborgen, die vermutlich 42 Jahre im Eis gelegen hat. Es handelt sich wahrscheinlich um die Leiche eines 19- jährigen Neuseeländers, der 1973 dort verunglückt ist. Noch etwa 70 Leichen werden an dem Berg vermutet.

In eigener Sache

So ein Heft zu erstellen, bringt regelmäßig Druck, je näher der Erscheinungstermin rückt. Meist ist dann keine Zeit mehr, die Texte jemandem noch zum Korrekturlesen zu geben. Und man selber übersieht häufig die offensichtlichsten Fehler. Natürlich auch etliche Tippfehler. Letztere bleiben auch beim x-ten Lesen und jucken mich nicht weiter. Anders bei den sachlichen/inhaltlichen Fehlern. Und da freut es mich immer, wenn ich von aufmerksamen Lesern darauf hingewiesen werde, lässt es mich doch ahnen, dass es Leute gibt, die das Geschriebene dankbar annehmen. So auch beim letzten Heft:

Auf Seite 24 muss der dritte Abschnitt eine Etage tiefer gerückt werden, denn er gehört natürlich zur Turbobesteigung (Im selben Artikel im Bergecho 1/2015 ist das bereits korrigiert.).

Auf Seite 34 muss es für die Abkürzung FDGB natürlich heißen: Freunde des gefädelten Bulinknotens.

Auf den Seiten 13 und 31 stutzte ein kritischer Leser (ein Ingenieur!) zu Recht bei der Masseberechnung der „Eintagsfliege“. Selbstverständlich muss es bei der natürlichen Dichte richtig 2,5 t/m³ heißen. Dann stimmt die Rechnung in etwa wieder.

Bei manchen Exemplaren der letzten Ausgabe ließ die Druckqualität zu wünschen übrig. Das lag daran, dass die Lebensdauer der Tonerkartuschen endlich ist und eine kurzfristige Beschaffung dieser teuren Teile (Farbtonerkartuschen) nicht so schnell möglich war. Meine bisherige Druckerei im Bundestag war dummerweise auch ausgefallen und so musste ich die weniger gut ausgerüstete Heimwerkstatt nutzen. Aber das Titelfoto und das auf den Mittelseiten möchte ich auf jeden Fall in guter Farbqualität beibehalten. Ansonsten müsste das Heft halt wieder komplett schwarz/weiß erscheinen.

Harald

*

Ein Kletterer aus der Stadt Bonn, der beendete stets die Saison mit einem Saufgelage und endete auf einer Trage. Das hat er nun letztlich davon.

Zahlen

Zahlen

Zahlen

Zahlen

70 Prozent aller Tropengletscher befinden sich in Peru. Seit den 1970er

Jahren sind die Oberflächen der 2.679 Gletscher dort um 40 Prozent geschrumpft, von ursprünglich rund 2000 auf jetzt nur noch 1300 Quadratkilometer. Der Gletscherrückgang bewegt sich inzwischen zwischen 8 und 20 Metern jährlich.

Für die Beschneiung der Alpen werden pro Jahr nach Angaben der CIPRA rund 600 Gigawattstunden benötigt. Das entspricht dem Energieverbrauch von etwa 135.000 Vier-Personen-Haus-halten.In den Alpen werden derzeit rund 50 Prozent der Pisten künstlich be-schneit, in einigen Skigebieten in

Kärnten und Südtirol bereits bis zu 80 bis 90 Prozent. Um nicht als Umweltsünder dazustehen, wird die Erzeugung erneuerbarer Energie von den Betreibern der Skigebiete forciert. Auch an der Schneeerzeugung mit wenig oder sogar Null Energie wird geforscht. In dieser Richtung wird an der Zerstäubung von Wasser unter hohem Druck gearbeitet (mindestens 17 Bar). Dieser kann erzeugt werden, wenn in einem Druckrohr das Wasser mindestens 200 Meter oder mehr hinunter rauscht. Bei der Entspannung auf Normaldruck entsteht dann ausreichend tiefe Temperaturen. Ein Pilotprojekt dazu gibt es schon.

tiefe Temperaturen. Ein Pilotprojekt dazu gibt es schon.  Am Abzweig zur Manaslu-Runde im Verlauf der

Am Abzweig zur Manaslu-Runde im Verlauf der Annapurna-Runde ist ein

Kontrollpunkt, an denen eine Registrierung anhand der Permitts erfolgt. Deshalb gibt es auch verlässliche Zahlen darüber, wie viele Touristen bzw. Trekker diesen Punkt pro Jahr passiert haben. Es waren etwa 17000 für beide Runden , davon auf der Annapurna-Runde vor dem Monsun (März/April) rund 2000 und nach dem Monsun circa 6000, sowie 200 von Juni bis August.

Winterbergsteigen in Schottland wird immer beliebter. Damit man weiß,

was man sich vorgenommen hat, haben Bergbegeisterte Schotten Listen aufgestellt der höchsten Berge. Mister Munroe zum Beispiel bereits am Ende des 19. Jahrhunderts die, die höher als 3000 Fuß(914 m) sind. Die heißen heute „Munroes“. Es sind genau 282. Mister Corbett aus Bristol listete die Berge auf, die höher als 2500 Fuß sind und deren Gipfel eine relative Mindesthöhe von 500 Fuß erreichen

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Zahlen

(Fortsetzung)

mussten. Das sind die „Corbetts“. Dann gibt es noch die Donalds, die Marilyns und die Grahams. Aber das auch noch zu erläutern, führt an dieser Stelle zu weit. Aber für die, die da im Winter unterwegs sein wollen noch ein Zitat von Ines Papert: „Wer in Schottland auf besseres Wetter wartet, hat bereits verloren.“ (Ines Papert ist am Ben Nevis häufiger anzutreffen, da sich dort durch die Nähe zum Atlantischen Ozean und der damit verbundenen hohen Luftfeuchtigkeit und der vielen Niederschläge wahre Eisparadiese bilden.)

Zahlen

Zahlen

Zahlen

Mehr als 3000 gefährliche Gletscherseen hat die pakistanische

Meteorologiebehörde bei neueren Untersuchungen ausgemacht, die dadurch eine Gefahr für die Menschen in den Tälern sind, weil sie unkontrolliert und spontan überzulaufen oder zu bersten drohen (siehe auch Beitrag „Aus aller Welt“).

Im Jahr 2013 gab es 1.126 Kletterunfällen in Deutschland. Beim

Skifahren verletzten sich vergleichsweise mehr als 40.000. Beim Klettern liegt ein Schwerpunkt im Auseinanderdriften von Kletterkönnen und der Beherrschung der Sicherungstechniken. Viele junge Leute steigern rasant ihre Kletterleistungen, die Sicherungsbeherrschung hinkt dagegen hinterher. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Routine, der vorwiegend erfahrene Kletterer zum Opfer fallen.

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Wissenswertes

Die Notrufnummer 112 gilt europaweit und in vielen anderen Ländern der Welt. Ein Anruf ist sowohl vom Festnetz als auch beim Mobiltelefon kostenfrei. Eine Vorwahl ist nicht nötig. Wenn kein Empfang beim eigenen Netzanbieter besteht, sucht das Mobiltelefon automatisch nach anderen Netzen. Auch in Staaten, in denen eine andere Notrufnummer üblich ist, zum Beispiel in den USA, wird bei Anwahl der 112 auf die jeweilige Landesnummer weitergeleitet. Sollte man nicht wissen, wo man sich eigentlich befindet, lokalisiert die Leitstelle den Standort auch bei unterdrückter Rufnummer. Im Festnetz, was eher unwahrscheinlich vorkommen sollte, funktioniert das über die Informationen des Netzbetreibers, beim Mobilfunk über das Global System for Mobile Communications (GSM).

Leute

Leute

Dass dem Bergsteigen durchaus Verletzungsgefahr innewohnt, musste die Top- Biathletin Laura Dahlmeier schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, die sich beim Bergsteigen verletzte und deshalb die Wintersaison nur verspätet in Angriff nehmen konnte. Bei einem Sturz beim Klettern im Zugspitzmassiv zog sie

sich einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk sowie eine Knochenprellung am Knöchel zu. Ob der Bundestrainer mit ihren Risiko behafteten Hobbies, nämlich Klettern, Bergsteigen und Mountainbiking wohl einverstanden ist?

Bergsteigen und Mountainbiking wohl einverstanden ist?  Dr. Heiner Geißler , der ehemalige General- sekretär
Bergsteigen und Mountainbiking wohl einverstanden ist?  Dr. Heiner Geißler , der ehemalige General- sekretär

Dr. Heiner Geißler, der ehemalige General- sekretär der CDU und auch Bundesminister ist am 3. März 85 Jahre alt geworden. Er ist einer der wenigen gewesen, die im Bundestag bei Gesetzen, die den Natursport berührten, unsere Interessen vertrat. Er selbst war leidenschaftlicher Bergsteiger, Sportkletterer und Gleitschirmflieger und hat sich da sogar literarisch verewigt.

Passend zum diesjährigen Matterhorn- Jubiläum besingt der Ex-ABBA-Star Frida (Anni- Frid Lyngstad) den Berg, der sie angeblich geheilt habe. Die jetzt 69-Jährige lebt seit 15 Jahren in Zermatt. Das Wahrzeichen von Zermatt habe ihr den Schmerz über den Verlust ihres Mannes im Jahr 1999 genommen. Das neue Lied der Sängerin heißt „1865“. Das ist das Jahr der Erstbesteigung des Gipfels.

„1865“. Das ist das Jahr der Erstbesteigung des Gipfels.  In den Schweizer Alpen wird sich
„1865“. Das ist das Jahr der Erstbesteigung des Gipfels.  In den Schweizer Alpen wird sich

In den Schweizer Alpen wird sich wohl Dietrich Wersich nach der Wahlniederlage bei der Hamburger Bürgerschaftswahl trösten müssen. Die Schweizer Berge sind für den Oppositionsführer der CDU nach eigenem Bekunden nämlich der beliebteste Ort in seiner Freizeit.

„Das Leben ist wichtiger als irgendein Berg“. Dies sagte Thomas

Huber in einem Interview der Huberbuam mit der Zeitschrift CERTO, die sich mit Sicherheit (Risiko) und Gesundheit befasst. Und zu der Frage, wie

sich sein Risikoverhalten verändert habe, seit er dreifacher Vater ist, antwortete er: „Ich habe die Herausforderung immer angenom-men, um das Leben zu spüren, und nicht, um es zu verlieren.“ Auf die Frage, wie lange er noch in der Senkrechten zu finden sei, verwies er auf seinen 75-

jährigen Vater, der immer noch in die Berge gehe. Alexander Huber, angesprochen auf sein Buch „Die Angst, dein bester

Freund“, meinte: „Nur wer sich mit seinen Ängsten auseinandersetzt, kann

] Die Angst zu verneinen, kann

seinen Problemen richtig begegnen. [ tödlich sein.“

kann seinen Problemen richtig begegnen. [ tödlich sein.“ Über seinen gescheiterten Versuch an der Masherbrum

Über seinen gescheiterten Versuch an der Masherbrum Nordostwand (zusam- men mit Peter Ortner und Hansjörg Auer schreibt David Lama auf seiner Homepage: „Obwohl uns der Berg mehr oder weniger am Wandfuß abgeworfen hat, zieht mich etwas zu ihm zurück. Wenn man bedenkt wie weit wir gekommen sind, kann man unseren Versuch als nicht erwähnenswert betrachten. In Wirklichkeit aber war diese Aktion eine der bedeutendsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Das alles macht die Masherbrum Nordostwand zu einem Ziel, welches man nicht jedes Jahr Schlag auf Schlag versucht. Andererseits sind es genau die Gründe und Tatsachen, welche das Projekt unmöglich erscheinen lassen, die mich antreiben.“ O-Ton Auer: „Obwohl in einem gewissen Maße unvernünftig, reizt uns doch diese Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Vernunft.“

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Zitat:

„Das fast Sterben und dann überlebt zu haben ist das Stärkste, was wir spüren können.“

(Reinhold Messner in der Stuttgarter Zeitung Nr. 182 vom 6. August 2008, S.8)

Stärkste, was wir spüren können.“ (Reinhold Messner in der Stuttgarter Zeitung Nr. 182 vom 6. August

Jubiläum einer Erstbesteigung

Jubiläum einer Erstbesteigung Ein zerissenes Seil führte zu einer Tragödie und hat zugleich den Mythos begründet,

Ein zerissenes Seil führte zu einer Tragödie und hat zugleich den Mythos begründet, den das Matterhorn auch heute noch umgibt. Ohne dieses wäre die Besteigung wohl nur wie die auf jeden anderen Berg registriert worden. Dieses Seil ist auch heute noch zentrales Ausstellungsstück im Zermatter ►►►

Matterhorn Museum „Zermatlantis“. Und die Besucher stehen schaudernd vor dem Stück Hanf und den dramatischen Illustrationen dazu. 150 Jahre sind die dramatischen Ereignisse in diesem Jahr her. Filme wurden über oder am Berg gedreht, und das Matterhorn ist zum Symbol für die Schweiz schlechthin geworden. Eigentlich gehört der Berg ja in die Nationalflagge, statt des schlichten weißen Kreuzes. Das geht natürlich nicht, schon wegen des anderen Heiligtums der Schweizer, dem Wilhelm Tell. Dafür rüstet Zermatt nun zu einem großen Jubiläum. Die Gemeinde richtete bereits einen Begegnungsort, den Matterhorn Plaza, ein, auf dem zahlreiche Events rund um das Jubiläum stattfinden werden. Auf dem Bahnhofsvorplatz steht eine große Countdown-Uhr, die die Tage, Stunden

und sogar Mi-

nuten zählt, die noch bis zum 150. Jubiläum der erfolgrei- chen Erstbe- steigung am 14. Juli 1865 ver-bleiben. Auf

Plaza

steht auch ein

Alu-

miniumzelt, in

dem Bergfoto-

von

Gaudenz Danuser ausgestellt sind. Rund um das Jubiläum werden eine Vielzahl von Veranstaltungen mit einer vielen Prominenten stattfinden, die sicher es alle wert sind, besucht zu werden. Den Berg allerdings am 14. Juli zu besuchen oder gar ersteigen zu wollen, dürfte eine Schnapsidee sein. Denn erfahrungs-gemäß wird dann der Platz auf dem Gipfel wie auch auf der gesamten Normalroute sehr eng werden. Und wenn es das Wetter zulässt, werden auch die anderen, mitunter extrem schweren Routen sicher gut besucht sein.

mitunter extrem schweren Routen sicher gut besucht sein. dem großes grafien Die beiden schwarz/weiß Bilder sind

dem

großes

grafien

Die beiden schwarz/weiß Bilder sind Fotografien, die aus einem Bergkalender von 1931 stammen. (Inge Sachse hatte den in ihrem Archiv.). Sie sind von A. Peeren—Barberini noch in schwarz/weiß aufgenommen worden. Die nachfolgenden Farbfotos auf Seite 36 und das Foto auf der Doppelseite 20/21 stammen von swiss-image und den Fotografen Christian Perret und Robert Boesch sowie Mario Bornschein.

36

Alle Gipfel mit „Y“

Der Reiz, alle Gipfel in einem bestimmten Gebiet abzusammeln, ist meiner Ansicht nach nachvollziehbar. Für die sächsische Schweiz ist das seit langem gang und gäbe. Und wenn man die hat, dann kann man die der Böhmischen Schweiz dazu nehmen oder alle die, die auf dem Territorium der ehemaligen DDR stehen oder oder oder. Verfeinerungen sind möglich:

Nur im Vorstieg, alle zum zweiten Mal, nur nachts oder im Winterhalbjahr. Phantasie hilft gegebenenfalls weiter.

Im alpinen Bereich ist das nicht anders. Alle 14 Achttausender, besser noch ohne zusätzlichen Sauerstoff, im Winter oder im Alleingang. Mit weniger Höhe wären da alle 82 4000er in den Alpen oder alle 4000-Fuß hohen Gipfel in den Rocky Mountains zu nennen. Alles aber ist schon, jedenfalls für die ersten gelaufen, also müssen Handycaps dazu kommen, zum Beispiel innerhalb eines engen Zeitfensters.

Nun ist das alles schon von irgendwelchen auf Schlagzeilen erpichten

Bergsteigern abgehakt worden

zweithöchsten Berge der Kontinente an oder die als Matterhorn des jeweiligen Gebirges titulierten Gipfel. Dazu gehört zum Beispiel die Belaja Kaja, das Matterhorn des Kaukasus. Irgendwann sind alle dritthöchsten (Triple Seven Summits) oder schließlich alle 14 höchsten Gipfel der sieben Kontinente fällig. Da wären dann die 14 Achttausender schon mit dabei. Aber Vorsicht: Die nepalesische und die pakistanische Regierung möchte sechs weitere Berge als separate Achttausender einstufen, was Messner und seine Nachfolger sicher vor neue Probleme stellen würde.

bietet jetzt die jeweils

Kammerlander

Eine weitere Möglichkeit ist die, in entlegene Regionen zu gehen und dort an den meist noch jungfräulichen Felsen rumzuturnen. Weitere Projekte dieser Art sind die „Seven Volcanic Summits“, natürlich auch schon die „Second Seven Volcanic Summits“. Es gibt auch schon die „Seven Islands Summits“, worunter die höchsten Gipfel der sieben größten Inseln der Erde verstanden wird. Auch die „7+7 Summits“ kann man machen. Das sind dann die „Seven Summits plus die „Seven Islands“. Mittlerweile gibt es schon die „Seven Summits der Alpen“. Letztere hat sich ein Bergführer sogar als Marke schützen lassen. Wenn man sich dann noch des anglo- amerikanischen Maßsystems bemühte, könnte man weitere Listen aufstellen, die man abarbeiten kann, als Erster natürlich.

Der DAV ist gegen die Neueinstufung von 8000ern, denn er befürchtet, dass dann die alten Herren um Messner nochmals los ziehen müssten. ►►►

Warnendes Beispiel: 1932 zog der damals 73jährige Österreicher Karl Blodig, der bis dahin schon alle nur 74 damals UUIA-offiziellen 4000er der Alpen bestiegen hatte, nochmals los, weil in einem neu aufgelegten Kletterführer ein „neuer“ 4000er aufgetaucht war, die Aiguille du Jardin. Der Berg kommt allerdings auch auf der heutigen 82er Liste nicht vor. Blodig bestieg den Berg über eine 1000-Meter Eiswand im Alleingang bei insgesamt 2700 Höhenmetern. Das ganze mit 73 Jahren!

Nun überlege ich, welche Ziele ich mir als nur minderbegabter Kletterer setzen kann. Ich habe da schon eine Idee: Alle Gipfel der Sächsischen Schweiz, deren Name auf „y“ endet, auf dem jeweils schwersten Weg zu besteigen. Das Problem ist nur, ich habe noch keinen gefunden.

Harald

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Termine zum Vormerken

30.4. – 3.5.

9. 5.

13.- -17. 5.

19. 5.

22.- 25. 5.

19. – 21. 6

3. –5. 7.

11. 7.

Verlängerte Bergfahrt über den 1. Mai Weinberghütte

Radtour

Geplant: Potsdam-Caputh-Ferch-Potsdam

V. Eveline Sievers

Verlängerte Bergfahrt über Himmelfahrt Weinberghütte

Gruppenabend mit Vortrag von Gert Kommichau über die Digitalfotografie

Verlängerte Bergfahrt über Pfingsten Weinberghütte

Sommerwend-Sektionsfahrt „Brandenburger Tor nach Ostrov/Tschechien

Elbsandstein Bouldercup auf den Elbwiesen bei Bad Schandau; abends Open A ir- Bergfilmnacht; Infos: www.elbsandsteincup.eu

20. Auflage des DLRG-Elbeschwimmens

EBM in Kürze:

Gruppenabende monatlich, jeweils am 3. Dienstag 18 Uhr (im Dezember am 2. Dienstag). im Begegnungszentrum LIBEZEM, Rhinstraße 9, 10315 Berlin-Friedrichsfelde Tel.: 5229200

Gruppenmitgliedschaft 12,– Euro Beitrag/Jahr unabhängig von einer Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein (DAV). Eine Mitgliedschaft im DAV ist nicht Bedingung.

Unsere Hütte in der Sächsischen Schweiz steht allen Gruppenmitgliedern zur Nutzung offen, genauso deren Freunden und Bekannten, vorausgesetzt, es ist jemand von der Gruppe mit auf der Hütte, Übernachtungsgebühr. 6.- Euro pP, Schüler ab 10 Jahre 3.- Euro und unter 10 Jahren 1 Euro. Hüttenmitgliedschaft 30 Euro/Jahr, dann Übernachtungsgebühr nur 2,50 Euro, Schüler ab 10 Jahre 1 Euro, darunter frei. Abrechnung bei Willy Göricke (sh.unten).

Die Hütte befindet sich in 01814 Prossen, in der Ferienanlage Weinberg, Nummer 20 und 21; Anfahrt über Bergstraße Hüttenschlüssel gegen Pfand bei Thomas Klenz. Anmeldung über die Homepage oder bei Thomas Klenz (im Verhinderungsfall auch bei Ulf Knoll).

Kontakte:

Ulf Knoll 0160/98 15 98 77, Alfred-Randt-Str. 16, 12559 Berlin Thomas Klenz 67820278, Walchenseestr. 12, 12527 Berlin Harald Wiemann 80 90 89 70, Akeleiweg 11,12487 Berlin Jochen Söhler 564 87 73, Cecilienstr. 172, 12683 Berlin EBM-Finanzen: Willy Göricke, wgo99@t-online.de IBAN: DE51160500001100334366, BIC: WELADED1PMB

Ausführliche Infos über www.einheit-berlin-mitte.de

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„Das Gipfelglück ist nur ein Wunsch der Untengebliebenen.“

(Reinhold Messner, Stuttgarter Zeitung vom 6.8.2008)

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Der EBM-Report gratuliert mit dieser Ausgabe nachträglich zu den ‚Runden‘ im vergangenen Quartal:

Dr. Lothar Kramer zum 80. Geburtstag am 13. Januar

Quartal: Dr. Lothar Kramer zum 80. Geburtstag am 13. Januar Peter Gapski zum 75. Geburtstag am

Peter Gapski

zum 75. Geburtstag am 10. Februar

Eveline Sievers

zum 75. Geburtstag am 05. März

Anne Schrumpf

zum 45. Geburtstag am 04. April

Adolf Milker

zum 75. Geburtstag am 20. April

Günter Hempel

zu 40 Jahren EBM am 1. April 2015

Peter Spilger

zu 40 Jahren EBM am 1. April 2015

Barbara Söhler

zu 35 Jahren EBM am 01. Januar 2015

Anne Schrumpf

zu 35 Jahren EBM am 01. April 2015

Holger Lehmann

zu 20 Jahren EBM im Jahr 2015*)

Peter Schrumpf

zu 20 Jahren EBM im Jahr 2015*)

*) wann genau seid ihr denn eingetreten? Meldet euch mal.

Fotorätsel

„Lösung“ aus dem letzten Heft: Wer war auf dem nebenstehenden Foto zu sehen? Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht sicher. Ich vermute wegen des Anoraks, der Mütze und des Autos den Jochen Söhler. Wer weiß es eventuell besser?

des Autos den Jochen Söhler. Wer weiß es eventuell besser? Und hier nun das neue Foto-

Und

hier

nun

das

neue

Foto-

Rätsel:

Wo

ist

die

Wartenbergstraße

zu

finden,

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Begrenzung

auf

dem

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rechts

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Soviel

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sehen ist. Soviel sei verraten, sie be- ( harald.wiemann@t-online.de) . findet sich nicht in Berlin

(harald.wiemann@t-online.de).

findet sich nicht in Berlin und schon gar nicht im Stadt-

Warten-

bezirk

berg. Lösungen wie immer an die Redaktion

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