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Frühling / Sommer 2010

Genuss kultur

in Oberösterreich

www.genussland.at

2010 Genuss kultur in Oberösterreich www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich
2010 Genuss kultur in Oberösterreich www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich

Mit bestem Gebäck im Gepäck

www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich Wo die Einkehr zur Auszeit wird

Ein geistreicher Landstrich

www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich Wo die Einkehr zur Auszeit wird

Wo die Einkehr zur Auszeit wird

www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich Wo die Einkehr zur Auszeit wird
www.genussland.at Mit bestem Gebäck im Gepäck Ein geistreicher Landstrich Wo die Einkehr zur Auszeit wird

Genussland O b e r ö s t e r r e i c h

Mit gutem Gewissen

Gutes genießen!

Genussland O b e r ö s t e r r e i c h Mit
Genussland O b e r ö s t e r r e i c h Mit
Inhalt 4 - 7 Mit bestem Gebäck im Gepäck 8-1 1 Ein geistreicher Landstrich 12-1
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Inhalt 4 - 7 Mit bestem Gebäck im Gepäck 8-1 1 Ein geistreicher Landstrich 12-1

Inhalt

4 - 7

Mit bestem Gebäck im Gepäck

8-1 1

Ein geistreicher Landstrich

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Gesundes und Köstliches aus Oberösterreichs Kräutergarten

Es duftet und dampft aus der Küche

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Warum Käse ein Geschenk des Himmels ist

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Mutig in die neuen Zeiten

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Wo die Einkehr zur Auszeit wird

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Fruchtiges Nass netzt Radlers Kehle

26- 2 9 Ein wahrer Schmaus für Auge und Ohr

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Genusselixier gesunde Ernährung

Mit Nussbach durch die Kalkalpen

Wild auf sanfte Bergwelten

Impressum:

Herausgeber, Medieninhaber und Konzeption:

Oberösterreich Tourismus, Freistädter Straße 119, 4041 Linz, Austria Redaktion: Oberösterreich Tourismus, Freistädter Straße 119, 4041 Linz, Austria Gestaltung, Satz und Produktion: OÖ Werbung GmbH, Freistädter Straße 119, 4041 Linz, Austria Druckerei: kb-offset Kroiss & Bichler GmbH & CoKG Verlags- und Herstellungsort: Regau Fotos: OÖ Tourismus/Röbl: Seiten 1, 2, 3, 5, 6, 10, 11, 13, 17, 18,19, 20, 21, 22, 23, 26, 27, 30; OÖ Werbung/Günterseder: Seiten 1, 4, 7; OÖ Werbung/EOS Witzany:

Seite 9; Biobäcker Honeder: Seiten 5, 6, 7; Qualitätsbrennerei Reisetbauer: Seite 8; Nussbach Destillery: Seite 10; Kräuterkraftquelle Hirschbach: Seite 12; Mathe: Seite 12; Genussregion Salzkammergut Käse/Rita Newmann: Seite 14; Georg Friedl: Seite 15; OÖ Tourismus/Erber: Seite 16, 24, 32, 33; OÖ Tourismus/Weissenbrunner: Seite 31; Spiegelfeld: Seite 16, 17; S. Pfaffenwimmer: Seite 21; Hofer: Seite 27; Mei- sterstraße Salzkammergut: Seiten 28, 29; Barmherzige Brüder: Seite 30; Martin Weymeyer: Seite 35; Salzkammergut Trophy - Erwin Haiden, nyx.at: Seite 34-35

29; Barmherzige Brüder: Seite 30; Martin Weymeyer: Seite 35; Salzkammergut Trophy - Erwin Haiden, nyx.at: Seite

Genussland Oberösterreich

Mit bestem

Gebäck im Gepäck

>>Auf Genusstour in Oberösterreich<<

Alle Bäcker in Oberösterreich stehen zeitig auf und backen gutes Brot. Ein paar davon sind noch dazu besonders innovativ und der Natur verbunden. Der gut gemeinte Gruß „Guten Morgen“ um 10 Uhr vormittags könnte für Dieter Hof- mann, den Obmann der „Troad Bäcker“ ein Affront sein. Er aber lächelt mild und erzählt, was diese Initiative zu bedeuten hat. Ein Lebensmittel-Cluster, der nur oberösterreichisches Getreide verarbei- tet und mit natürlichem Sauerteig, bes- ten Zutaten, viel Fantasie und alter Handwerkskunst arbeitet. Und genauso schmeckt das Endprodukt. Beim „Troad Bäcker“ dabei sind elf Bäcker, fünf Müh-

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len und eine Gewürzmühle. Ein nettes Emblem auf dem Schaufenster kenn- zeichnet die Betriebe, in denen der Kun- de mit ruhigem Gewissen einkaufen kann und immer beste Qualität bekommt. Weiter auf der Tour in Sachen Brot und Bio. In Sarleinsbach, mitten im Mühlvier- tel, einsam in der typischen Hügelland- schaft liegt die große Mauracher Hofbäckerei. Biobauer Josef Eder hat seinen Hof bereits im Jahr 1980 umge- stellt und arbeitet hier nach dem Prinzip „von der Ähre bis zum Brot“. Seit Gene- rationen wird hier Brot gebacken, seit 1998 ausschließlich mit biologischen

Zutaten. „Ich lasse die Bakterien im Boden leben, ich weiß um die natürliche Ordnung der Natur, ich habe alles Not-

GETREIDE WIE ROGGEN, PURPUR- WEIZEN (EINE BESONDERS KOST- BARE UND GESUNDE SORTE), HA- FER UND DINKEL ABER AUCH EXOTEN WIE DAS PHARAONEN- KORN (EINE ALTE UND WERTVOLLE SORTE) UND EINKORN WERDEN AM MAURACHER HOF VERARBEITET.

wendige am heimischen Hof“. Kultiviert auf eigenen Äckern oder zugekauft von Vertragsbauern, schonend vermahlen in

wendige am heimischen Hof“. Kultiviert auf eigenen Äckern oder zugekauft von Vertragsbauern, schonend vermahlen in
der eigenen Mühle und bestens verar- beitet. Das Mauracher Brot und das Gebäck schmecken fantastisch

der eigenen Mühle und bestens verar- beitet. Das Mauracher Brot und das Gebäck schmecken fantastisch anders, ursprünglicher, bisshart, mit einer ordentlichen Kruste und vollem Ge- schmack. „Ich möchte das lebendige Wesen Korn als ein lebendiges Produkt weitergeben. Ich möchte das Wertvolle unserer Urah- nen beibehalten“, sagt Josef Eder und zeigt uns begeistert seinen Betrieb. Quer durch das Mühlviertel landen wir bei unserer Genussreise schließlich im kleinen Ort Weitersfelden in der Bäcke- rei Honeder. Der Duft ist verführerisch, das Angebot macht den Mund wässrig.

>>Signiertes Brot von der Troadbäckerei Bräuer aus Reichenthal zeugt von der handwerklichen Fertigung.<<

Seit 1893 wird beim „Honeder“ Brot gebacken. Zuerst nur für den Lehrer, den Pfarrer, den Apotheker, den Arzt, also die „oberen Zehn“ des Dorfes. Dann wurde mit dem Pferdewagen und später mit dem Auto in die weitere Umgebung geliefert. 1995 übernahm Sohn Reinhard den Betrieb und stellte ihn sofort auf Bio um. „Das entsprach unserer Lebenseinstellung“ sagt Ehefrau Helga, die aus der Hotellerie kommt. Die Beiden haben sich beruflich auf einem Kreuzfahrtschiff kennen gelernt und sind heute so etwas wie ein Power- paar. 1995 war auch der Beginn der Regionalentwicklung Mühlviertler Alm

1995 war auch der Beginn der Regionalentwicklung Mühlviertler Alm Genuss Kultur Ausgabe: Frühling / Sommer 2010
1995 war auch der Beginn der Regionalentwicklung Mühlviertler Alm Genuss Kultur Ausgabe: Frühling / Sommer 2010
1995 war auch der Beginn der Regionalentwicklung Mühlviertler Alm Genuss Kultur Ausgabe: Frühling / Sommer 2010

Genussland Oberösterreich

Genussland Oberösterreich zur Verbesserung und Aufwertung der gewachsenen, lokalen Strukturen. Die Honeders haben von

zur Verbesserung und Aufwertung der gewachsenen, lokalen Strukturen. Die Honeders haben von Anfang an voll mit- gemacht, nicht ohne ein gewisses Risi- ko. Es hat viel Durchhaltevermögen gekostet und viele Nerven, um aus den kleinen Strukturen heraus zu kommen.

OBERÖSTERREICHS BÄCKER UND BAUERN BIETEN KNUSPRIGE KÖST- LICHKEITEN IN SPITZENQUALITÄT, DIE ÜBER DIE GRENZEN HINAUS BEKANNT SIND. VEREINIGUNGEN WIE DIE TROADBÄCKER UND LEITBE- TRIEBE WIE DIE BIO-BÄCKEREI MAU- RACHER SICHERN DIE QUALITÄT.

Heute werden große Handelsfirmen beliefert, die Firma ist auf elf Filialen angewachsen. Das Ehepaar träumt von „Landbackstuben“, vielleicht auch von einer internationalen Ausbreitung. „Man wird sehen“, sagt Helga Honeder, „wichtig ist die Kontinuität und die Regionalität.“ Insgesamt eine schöne

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Bilanz für ehemalige Kleinstbäcker, wo der Ururgroßvater noch „Gai gefahren“ ist, also mit dem Gaul ins Nachbardorf. Generell spielt in Oberösterreich neben den Brotsorten der Bäcker das klassi- sche Bauernbrot eine gewichtige Rolle.

Die köstlichen Laiber aus Sauerteig wer- den direkt ab Hof beim Produzenten oder bei einem Bauernmarkt angeboten. Ein Tipp: der wöchentliche Bauernmarkt in Regau! Frischer geht’s nicht – außer man bäckt selbst. Als Anerkennung für

Tipp: der wöchentliche Bauernmarkt in Regau! Frischer geht’s nicht – außer man bäckt selbst. Als Anerkennung
Tipp: der wöchentliche Bauernmarkt in Regau! Frischer geht’s nicht – außer man bäckt selbst. Als Anerkennung
die großen Leistungen der Bauern prä- miert die OÖ Landwirtschaftskammer die besten Brote in den

die großen Leistungen der Bauern prä- miert die OÖ Landwirtschaftskammer die besten Brote in den unterschiedli- chen Kategorien. Brot und Gebäck ist aber auch aus oberösterreichischen Gastronomie nicht wegzudenken. Ob frisches Semmerl, Flesserl – ein typisch oberösterrei- chisches Gebäck – oder köstliches Brot. Ob am Frühstückstisch, zur Brettljause oder zum Abendessen. Ob in der Most- schenke, dem Wirtshaus oder in der Haubenküche – Brot und Gebäck passt immer dazu. Und abschließend, Wochen nach dieser Recherche – das Tiefkühlfach macht es möglich – erfreut das herrlich schme- ckende, sättigende, duftende Brot den Gaumen und das Gemüt. Und wie sagt der Gourmetpapst Wolfram Siebeck so richtig, „für natürliches Brot mit erstklas- siger Butter lass ich jedes Schicki-Micki- Menü leichten Herzens stehen“. (Susanne Mitterbauer)

Menü leichten Herzens stehen“. (Susanne Mitterbauer) Genusstipp „Das geht runter wie Öl“ – Ein

Genusstipp

Genusstipp „Das geht runter wie Öl“ – Ein Gruppen-Tagesprogramm, bei dem die Gäste in der Bio-Hofbäckerei
Genusstipp „Das geht runter wie Öl“ – Ein Gruppen-Tagesprogramm, bei dem die Gäste in der Bio-Hofbäckerei
Genusstipp „Das geht runter wie Öl“ – Ein Gruppen-Tagesprogramm, bei dem die Gäste in der Bio-Hofbäckerei
„Das geht runter wie Öl“ – Ein Gruppen-Tagesprogramm, bei dem die Gäste in der Bio-Hofbäckerei

„Das geht runter wie Öl“ – Ein Gruppen-Tagesprogramm, bei dem die Gäste in der Bio-Hofbäckerei Mauracher in Sarleinsbach erfah- ren, was „Bio – von der Ähre bis zum Brot“ heißt, das alte Brezer- haus in Sarleinsbach und das Prä- monstratenser Stift Schlägl ihre Pforten öffnen sowie im Stiftskeller kulinarische Schmankerl und Bier- geheimnisse zum Besten gegeben werden. Guten Appetit!

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Gruppenreisefolder 2010 kostenlos anfordern bei Oberösterreich Tourismus Information Tel.: +43 (0) 732/221022 info@oberoesterreich.at

Tel.: +43 (0) 732/221022 info@oberoesterreich.at >>Beste Zutaten aus der Umgebung, Handfertigung und

>>Beste Zutaten aus der Umgebung, Handfertigung und die Herstellung nach überlieferten Rezepten gibt dem Brot einen unvergleich- lichen Geschmack.<<

Brotspezialisten in OÖ:

 

Oberösterreichische Troad Bäcker Tel.: +43 (0) 732/771620-0 www.troadbaecker.at

Bio-Hofbäckerei Mauracher GmbH

4152

Sarleinsbach

Tel.: +43 (0) 7283/8466

 

www.mauracherhof.com

Biobäckerei Naturbackstube Café-Konditorei Honeder

4272

Weitersfelden

Tel.: +43 (0) 7952/6277 www.honeder-baecker.at

 

Brotrezepte, Bauernmärkte, Produzenten etc. finden Sie auf www.genussland.at

Genussvoll trinken

Ein geistreicher Landstrich

>>Schnaps und Edelbrände in Oberösterreich<<

Schnaps oder nicht Schnaps – das ist im Land ob der Enns keine Frage. Ob als krönender Abschluss eines guten Essens, als „Runden“-Getränk beim Plausch mit Freunden oder als Heilmittel bei Unpäss- lichkeiten aller Art – Hochprozentiges hat immer einen Platz im Leben der Ober- österreicher. Wobei das Wort „Schnaps“ den Köstlichkeiten, die heute ins Glas kommen, längst nicht mehr Genüge tut. Vielmehr handelt es sich dabei um feinste Spirituosen, die mit handwerklicher Fi- nesse, Fingerspitzengefühl und Sinn für das Gute destilliert werden. Oberöster- reichs Schnapsbrenner gehören zu den besten der Welt. Wie etwa Hans Reisetbauer aus Axberg. „Mit mir kann man über alles diskutieren,

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nur nicht über Qualität“, sagt der Edel- brenner, der mit seiner kompromisslosen Haltung die heimische Schnapslandschaft von Grund auf verändert hat. Gemein- sam mit Weggefährten gründete er Mitte

FEINSTE FRÜCHTE, MODERNE BRENNTECHNIK, INNOVATIONS- GEIST UND DIE BEHARRLICHKEIT VON HANS REISETBAUER ERGEBEN BRÄNDE, DIE IHRESGLEICHEN SUCHEN.

der 90-er Jahre das „Edelbrandforum“, das zum Motor für den Höhenflug heimi- scher Spirituosen wurde. Bereits zum fünf- ten Mal wurde der Axberger von einem renommierten Gourmetführer zum „Meis-

terbrenner des Jahres“ gewählt. Neben bewährten Destillaten betritt Reisetbauer beim Schnapsbrennen gerne auch einmal Neuland: Sein „Single Malt Whisky“ und sein „Blue Gin“ sind mittlerweile Ver- kaufsschlager.

Weltbeste Brenner Ein weiterer Fixstern am heimischen Edelbrandhimmel ist Josef Hochmair aus Wallern, wie Reisetbauer mehrfa- cher „Meisterbrenner“ und Gewinner der „Destillata“, einer jährlich in Öster- reich stattfindenden internationalen Edelbrandprämierung. Mehr als 50 Sor- ten werden auf Hochmairs „Malzner- hof“ erzeugt, von diversen Getreide- bränden bis hin zu exotischen Destilla-

Sor- ten werden auf Hochmairs „Malzner- hof“ erzeugt, von diversen Getreide- bränden bis hin zu exotischen
ten wie Karotten- oder Mangobrand. Der Prozess, der beim Brennen abläuft, ist freilich immer derselbe.

ten wie Karotten- oder Mangobrand. Der Prozess, der beim Brennen abläuft, ist freilich immer derselbe. Zunächst wird das Lesegut – meist Obst – gerei- nigt, aussortiert, zerkleinert und gegebe-

„BRENNEN KANN MAN ALLES, WAS STÄRKE ODER ZUCKER HAT, ALSO SÜSS IST. DAS WÜRDE SOGAR MIT TOMATEN ODER SELLERIE FUNKTIONIEREN“, SAGT JOSEF HOCHMAIR.

nenfalls mit etwas Wasser vermischt. Dann muss das Ganze ohne Verzöge- rung zur Gärung gebracht werden. Das funktioniert am besten bei einer Tempe- ratur von 18 bis 20 Grad und mithilfe

bei einer Tempe- ratur von 18 bis 20 Grad und mithilfe von Reinzuchthefen, die den Zucker

von Reinzuchthefen, die den Zucker im Lesegut in Alkohol umwandeln. Das kann bis zu zehn Tage dauern, je nach- dem, wie viel Zucker die Hefen „auf- zufressen“ haben. Ist die Gärung abgeschlossen, kommt die Maische in den Brennkessel und wird erhitzt. Und hier beginnt die eigentliche Kunst des Schnapsbrennens, „denn die meisten Fehler passieren nach der Gärung“, so Hochmair. Bei rund 80 Grad gehen Wasser und Al- kohol getrennte Wege: Der Alkohol ver- dampft, wird wieder heruntergekühlt und so zur hochprozentigen Spirituose, die mit Wasser verdünnt und schließlich ab- gefüllt wird. Der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt und so finden

Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt und so finden >>Schnaps und Edel- brand sind Getränke, die von

>>Schnaps und Edel- brand sind Getränke, die von immer mehr Anhängern der gehobe- nen Kulinarik genossen werden.<<

sich in Oberösterreichs Spirituosenland- schaft heute neben althergebrachten Des- tillaten auch originelle Neuschöpfungen wie Honigbrand, Topinamburbrand oder Ingwergeist.

Rezepte aus der Klosterküche Seit jeher ein Hort erlesener Schnapskul- tur sind Oberösterreichs Klöster. Befass- ten sich doch die Mönche als erste mit der Erzeugung von Schnaps und Likö- ren, nachdem die Mauren das Wissen um die Destillation im Mittelalter nach Europa gebracht hatten. Und noch heu- te kann man hinter Stifts- und Kloster- mauern so manch trinkbaren Schatz heben, der nicht nur der Seele, sondern auch der Gesundheit gut tut.

Genussvoll trinken

Genussvoll trinken 10 Auch im Stift Reichersberg nahe der bayerischen Grenze versteht man sich aufs Brennen.

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Auch im Stift Reichersberg nahe der bayerischen Grenze versteht man sich aufs Brennen. Zuständig dafür ist Alfred Thanecker, der Vater des derzeitigen Propstes Werner Thanecker. Mit seinen 77 Jahren hat er viel Erfahrung in der Destillation, ruht sich jedoch nicht auf herkömmlichen Rezepturen aus. Beson- ders angetan haben es ihm Sorten, die in Vergessenheit zu geraten drohen. Uns so kann man im Klosterladen und in der Stiftsvinothek unter anderem Brände vom Klarapfel, vom Lederapfel und von der Kletzenbirne verkosten und kaufen. Weiters im Angebot sind diverse Wein- brände und Liköre, die Rezepte dafür stammen aus dem Fundus der Klosterbi- bliothek.

Der süße Bruder des Schnapses Wie die Schnapserzeugung ist auch die Likörherstellung in Oberösterreich weit

verbreitet. Besonders in ländlichen Ge- genden zieren zur Sommerzeit noch heute viele Einmachgläser die Fenster- bänke. In ihnen reifen Nuss-, Weichsel- und andere Schnäpse ihrer Trinkbarkeit entgegen. Wobei es sich bei diesen land-

BEIM LIKÖR WERDEN OBST, GE- WÜRZE, KRÄUTER UND ZUCKER IN ALKOHOL ANGESETZT UND GEBEN AN DIESEN IHRE INHALTS- UND GESCHMACKSTOFFE AB. IM FACH- JARGON WIRD DIESER VORGANG MAZERATION GENANNT.

läufig Schnaps genannten Flüssigkeiten eigentlich um Liköre handelt. Einer, der sich ganz besonders gut auf die Produktion von Nusslikör versteht, ist Robert Linsbod. Mehrere tausend Fla- schen feinsten Nussgeists verlassen Jahr

die Produktion von Nusslikör versteht, ist Robert Linsbod. Mehrere tausend Fla- schen feinsten Nussgeists verlassen Jahr

>>Im idyllischen Kremstal wachsen 80 Nussbäume, deren Früchte ausschließlich für den namens- geschützten Nussbacher Nussgeist verwendet werden.<<

für Jahr seine „Nussbach Distillery“ im idyllischen Kremstal. Wobei sich der „Geist“ nur im eng umgrenzten Gebiet der Gemeinde Nußbach so nennen darf, überall anders muss er als Likör deklariert werden. 80 Nussbäume lie- fern Linsbod den Rohstoff für seine hochprozentige Köstlichkeit, mit der er heuer beim Internationalen Spirituo- senwettbewerb (ISW) in Deutschland einen ersten Platz erreichte. Angesetzt werden die Nüsse und Gewürze in selbstgebranntem Birnen- und Apfel- brand. Die Distillery steht Besuchern offen, so kann man sich vor Ort ein Bild von der hohen Kunst der Likörerzeugung machen. Und sich mit einem kräftigen Schluck Nussgeist etwas Gutes tun. Denn nicht umsonst meint ein Sprich- wort: „Es gibt mehr alte Schnapstrinker als alte Ärzte“. Wohl bekomm’s! (Silvia Pfaffenwimmer)

als alte Ärzte“. Wohl bekomm’s! (Silvia Pfaffenwimmer) OÖ Edelbrand- und Schnapshersteller: Qualitätsbrand

OÖ Edelbrand- und Schnapshersteller:

Qualitätsbrand Reisetbauer

4062 Kirchberg-Thening

Tel.: +43 (0) 7221/63690

www.reisetbauer.at

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

4981 Reichersberg

Tel.: +43 (0) 7758/2313-0 www.stift-reichersberg.at

Nussbach Destillery

4542 Nussbach

Tel.: +43 (0) 7587/8312-0 www.cerymore.com

Brennerei Hochmair

4702 Wallern an der Trattnach

Tel.: +43 (0) 7249/48765 www.malznerhof.at

Destillerie Ollmann

4190 Bad Leonfelden

Tel.: +43 (0) 7213/61152-32

www.destillerie.ollmann.at

Most & Mehr Mairinger

4224 Wartberg o.d. Aist

Tel.: +43 (0) 7236/20512

www.mostundmehr.at

Genusstipp

„Hochprozentig geistlich“ heißt es für alle, die am gleichnamigen Gruppen-Tagespro- gramm von 27.04. bis 07.11.2010 teil- nehmen. Besucht werden die Qualitäts- schnapsbrennerei Hochmair in Wallern, die Evangelische Kirche und die Landesaus- stellung „Renaissance & Reformation“.

Gruppenreisen auf www.genussland.at

Genussvoll essen

Gesundes und Köstliches aus Oberösterreichs Kräutergarten

>>Ein würzig herber Duft von Lavendel, Salbei und Hollerblüten zieht durch den Wald, daneben räuchern Baumharze und Beifuß vor sich hin. Eine „Kräuterhexe“ bereitet in ihrem Kessel duftende Kräuteressenzen zu.<<

So oder ähnlich war es bestimmt schon vor einigen Jahrhunderten. Denn die Verwendung von Kräutern dürfte so alt sein wie das Kochen selbst. Kräuter ver- feinern nicht nur Speisen und geben ein besonderes Aroma, sondern sind auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen und daher unverzichtbar in der heutigen Küche. Aber Kräuter können noch viel mehr.

Von der Wiese in den Topf Eine wahre Expertin und auch liebevoll „Kräuterhexe“ genannt, ist Judith Hög- linger, die Wirtin des Landhotels Bärn- steinhof. Inmitten der herrlichen Natur des Böhmerwaldes hat sie den Kräuter- garten direkt vor der Haustür. Das freut auch ihre Gäste, denn diese werden mit wohltuenden Kräuterbädern verwöhnt und genießen die schmackhafte Kräuter- küche. Welche Kräuter verwendet wer- den, richtet sich immer auch nach der Jahreszeit, da nur frische und unbehan- delte Kräuter in der Küche und somit auf der Speisekarte landen.

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Nicht nur köstlich, sondern gesund Viele Kräuter haben auch eine nachge- wiesene Heilwirkung. Einmal wöchent- lich bietet die „Kräuterhexe“ im Bärnsteinhof gemeinsam mit Kräuterpä- dagogen geführte Wanderungen an, wo wild wachsende Kräuter mit allen Sinnen erkundet werden. Im Frühling sind das etwa die Gänseblümchen, daran gehen nämlich die meisten vor-

die Gänseblümchen, daran gehen nämlich die meisten vor- bei. Leider, denn Gänseblümchen haben viele ätherische

bei. Leider, denn Gänseblümchen haben viele ätherische Öle, sind sehr wohlschmeckend und peppen optisch jeden Frühlingssalat auf. Bei einer Wan- derung kann man auch früh morgens Gänseblümchenkapern ernten, daher die noch geschlossenen Blüten pflücken. Zurück im Hotel werden diese dann zu köstlichen Antipasti verarbeitet: Obstes- sig mit Zucker, Salz, etwas Ingwer, Senf- körnern und einem Körnchen Koriander aufkochen, die Gänseblümchenkapern kurz in diesem Sud wallen lassen und in Gläser abfüllen.

Kräutersammeln, aber richtig Wer sich nun selbst auf den Weg machen möchte, um einmal in die Rolle einer Kräuterhexe zu schlüpfen, für den gibt’s ein paar Tipps zum Sammeln und vor allem zur anschließenden Verarbeitung. • Sammeln: Kräuter immer in luftigen Kör- ben ohne Deckel, keinesfalls in Plastik- behältern sammeln. • Zeitpunkt: Am besten vormittags pflücken und anschließend sofort verarbeiten,

in Plastik- behältern sammeln. • Zeitpunkt: Am besten vormittags pflücken und anschließend sofort verarbeiten,
Es duftet und dampft aus der Küche da sich ansonsten die ätherischen Öle verflüchtigen. •
Es duftet und dampft aus der Küche da sich ansonsten die ätherischen Öle verflüchtigen. •

Es duftet und dampft aus der Küche

da sich ansonsten die ätherischen Öle verflüchtigen. • Kräuter nicht in den Kühlschrank legen, auch da verschwinden Geschmack, Farbe und Wirkstoffe sehr schnell. • Trocknen: an einem trockenen, schatti- gen Platz die Kräuter am besten auf einem Rost ausbreiten, mehrmals wen- den. Blüten brauchen etwa fünf Tage, Wurzeln etwa zwei Wochen. Zerklei- nern und in Gläsern verschlossen, am besten lichtgeschützt aufbewahren. • Einfrieren: Gleich nach dem Pflücken einfrieren, die meisten Wirkstoffe blei- ben somit erhalten.

Vitamin-Kräuteraufstrich:

250g Biotopfen mit Sauerrahm und Lein-

samenöl oder Olivenöl vermengen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Ge- mischte Wildkräuter (Löwenzahn, Schaf- garbenblätter, Brunnenkresse, Schnitt- lauch, Petersilie, Ringelblumenblüten- blätter) mit einem scharfen Messer fein schneiden (nicht quetschen!), mit dem Topfen vermengen und mit Salz und et- was Honig abschmecken.

Wer jetzt Lust bekommen hat, die Wir- kung der Kräuter kennen zu lernen, für den gibt es die „Kräutertage im Bärnsteinhof“: 3 Nächte mit den Bärn- steinhof – Inklusive-Leistungen, 1 geführte Kräuterwanderung, Verarbeitung der Kräuter, 1 Eintritt und Führung im größten Kräutergarten Österreichs in Klaffer am

Kleine Kräuterkunde:

Kleine Kräuterkunde: Basilikum: ein Alleskönner, antibakteriell, darmreinigend, krampflösend, beruhi- gend, für die
Kleine Kräuterkunde: Basilikum: ein Alleskönner, antibakteriell, darmreinigend, krampflösend, beruhi- gend, für die
Kleine Kräuterkunde: Basilikum: ein Alleskönner, antibakteriell, darmreinigend, krampflösend, beruhi- gend, für die
Basilikum: ein Alleskönner, antibakteriell, darmreinigend, krampflösend, beruhi- gend, für die mediterrane Küche, am

Basilikum: ein Alleskönner, antibakteriell, darmreinigend, krampflösend, beruhi- gend, für die mediterrane Küche, am besten frisch verwenden. Estragon: verdauungsfördernd, reich an Jod & Mineralsalzen, krampflösend, gal- lenanregend, zum Würzen für Fisch und Fleisch Gänseblümchen: entzündungshemmend, blutreinigend, als Tee, in Salaten oder Aufstrichen Kapuzinerkresse: hoher Anteil an Vitamin C, ätherische Öle helfen bei Erkäl- tungskrankheiten – schleimlösend, aphrodisierende Wirkung, für Salate, Aufstriche. Kümmel: bei Völlegefühl, wirkt antiseptisch, krampflösend, verdauungsfördernd und regt den Appetit an, als Tee. Lavendel: wirkt beruhigend, hilft bei Magen-Darmbeschwerden, reich an Gerb- stoffen & Flavonoiden, für Süßspeisen. Minze: verstärkt die Produktion von Speichel & Magensäure, krampflösend, gal- lenanregend, wirkt kühlend (daher im Sommer verwenden) Rosmarin: antibakteriell, stärkt Herz-Kreislauf, als Tee oder für Bäder, Würzmittel in der mediterranen Küche. Schafgarbe: krampflösend, bei Erkältungen, als Tee, in Suppen.

Hochficht, 1 wohltuendes Kräuterbad im Original Hoizschaff’l sowie hausge- machtes Haut-/Massageöl zum Mitneh- men ab € 235,–. www.baernsteinhof.at.

Weitere Genusstipps:

Die Kräuter Kraft Quelle Hirsch-

bach in der Genuss-Region Mühlviert- ler Bergkräuter ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen die entlang von Kräuterfeldern und -gärten füh- ren, wie zum Beispiel der Bergkräu- terwanderweg. Lohnenswert ist ein Besuch in der Bergkräutergenossen- schaft Hirschbach. Der Verwöhn-

bauernhof Haiböck in Hirschbach

macht Kräuter erlebbar und bietet neben dem Kräuterbett im Kornfeld, Kräuter im Garten, Kräutersauna, Kräuterspeck und natürlich entspan- nende und wohltuende Tage. www.kräuterkraftquelle.at www.wandern.at

Sehenswertes und Ziele für Gruppenausflüge:

Kräutergarten – Naturprodukte Kampl in Reichersberg www.meisterstrasse.at/a.kampl

1. OÖ Heilkräutergarten in Klaffer am Hochficht www.kräutergarten-klaffer.at

Zauberkräutergarten im Jagdmärchenpark Hirschalm in Unterweißenbach www.hirschalm.at

Genussvoll essen

Warum Käse ein

Geschenk des Himmels ist

>>„Lass den Bauern nicht wissen, wie gut sein Käse mit Birnen ist“ (italienisches Sprichwort). Im Genussland Oberösterreich hält man mit der Meinung über die eigenen Käsesorten aber nicht hinter’m Berg und stellt sie stolz vor den Vorhang.<<

Oberösterreichischer Käse hat in den letzten Jahren einen wahren Auf- schwung erlebt. Mag die Hinwendung zu diesem Naturprodukt ein Trend sein, mag es ein regional verstärktes Interesse oder einfach Innovationsfreude der Käseproduzenten sein, das Ergebnis ist eine noch nie dagewesene Käsevielfalt im Land. Wenngleich Oberösterreich heute auf eine lange Tradition verwei- sen kann, war die Sortenauswahl früher eher bescheiden. Der erste Käse wurde Schätzungen zufolge vor ca. 8.000 Jah- ren produziert. Die Hirtenvölker Zentral- asiens entdeckten dann das Lab und begründeten damit die Käseherstellung durch Fermentierung. Nach Österreich kam der Käse durch die Nomaden sowie über Griechenland, das römische Reich, die Schweiz, Italien und Deutsch- land. Nachdem Käse bis ins 19. Jahr- hundert meist vor Ort in der Familie hergestellt wurde, spielten klimatische und kulturelle Gegebenheiten der jewei- ligen Region eine ausgeprägte Rolle. Nach wie vor findet man daher würzi-

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gen Hartkäse eher in den Alpenregio- nen, milden Käse und Frischkäse eher im Osten. Oberösterreich ist für die gewachsene Tradition von Frischkäse und Weichkäse bekannt und beherbergt heute sogar mit den Molkereigenossen- schaft Berglandmilch mit den Marken Landfrisch und Schärdinger die größte Frischkäserei Österreichs.

Prämierter Käse Berühmt für ihren Weichkäse ist zum Bei- spiel die Klosterkäserei im Stift Schlier- bach. Hier in der einzigen Klosterkäserei Österreichs, eingebettet in die sanfte Landschaft des Kremstales, wird schon seit 1924 handwerklich hochwertig ge- käst und der bekannte Schlierbacher Schlosskäse, ein oberflächengereifter Weichkäse mit Rotkultur, gefertigt. „Ein Geschenk des Himmels“, meint nicht nur die klösterliche Gemeinschaft des Zister- zienserstiftes Schlierbach, sondern auch Georg Friedl, diplomierter Wein- und Käsesommelier aus dem Mühlviertel. Er zeigt sich von der angenehmen Würze

und dem weichen Schmelz des Käseteigs begeistert und empfiehlt neben dem Schlosskäse die Varianten wie „St. Seve- rin“ oder „2 Mönche“, die alle bei inter- nationalen Käsiaden die vordersten Plätze belegen. Im Salzkammergut, der alpinen Region Oberösterreichs, ist eher Hartkäse, halb- harter Käse und Schnittkäse zu finden.

DIE ALPINEN PFLANZEN UND KRÄUTER DER GEGEND VERLEIHEN DER BEI DER KÄSEHERSTELLUNG VERWENDETEN MILCH EINEN SPE- ZIELLEN GESCHMACK, DER DEM SALZKAMMERGUT KÄSE SEINEN TYPISCHEN CHARAKTER GIBT.

Bäuerliche Milchviehbetriebe liefern die- se Rohmilch an die Gmundner Molkerei, wo sie zu reichhaltigen und qualitativ hochwertigen Sorten wie Gmundner Berg, Gosauer Jausenkäse, Stoderer Rauchkäse oder Traunstein König, einem gekürter Käseweltmeister, ver- edelt wird.

Berg, Gosauer Jausenkäse, Stoderer Rauchkäse oder Traunstein König, einem gekürter Käseweltmeister, ver- edelt wird.

>>Der diplomierte Käsesommelier Georg Friedl bringt in seiner Geschmacksschule den Gaumen von Käse- freunden zur sinnlichen Entfaltung.<<

Fein im kleinen Neben den größeren Molkereien spie- len in Oberösterreich zunehmend Klein- betriebe im bäuerlichen Bereich wieder eine Rolle. Hier wird gewachsener Tra- dition neues Leben eingehaucht, hand- werkliches Geschick und höchste Qualität geboten. So haben sich z.B. die Zwettler Käsebauern im Mühlviertel als erste biologische Betriebsgemein- schaft zusammen geschlossen, um gemeinsam Käse zu erzeugen und zu vermarkten. Daraus entstanden sind geschmacklich überzeugende Käse wie das Bio-Binkerl, der Zwettler Bio-Bergkä- se oder der Bio-Räucherkäse "G'selchter Zwettler". Jährliche Auszeichnungen ste- hen auch bei den Zwettler Kasern am Programm und wenn Prämierungen auch nicht als einziges Bewertungskrite- rium herangezogen werden sollen, so beweisen sie doch die hohe Qualität der Produkte und das innovative Bemü- hen der Käser. Und die dürfen mit recht stolz auf ihre Arbeit sein. Ebenso wie die zahlreichen Ziegen- und Schafkäse- hersteller, deren Produkte sich einer immer höheren Beliebtheit erfreuen. Aber das ist eine andere Geschichte. (Sabine Günterseder)

Aber das ist eine andere Geschichte. (Sabine Günterseder) Die Käsespezialisten:     Schaukäserei und

Die Käsespezialisten:

 
 

Schaukäserei und Genusszentrum im Stift Schlierbach

4553

Schlierbach

Tel.: +43 (0) 7582/83013-12 www.stift-schlierbach.at

 

Genuss Region Salzkammergut Käse

4810

Gmunden

Tel.: +43 (0) 7612/782-0 www.gmundner-milch.at www.genuss-region.at

 

Zwettler Käsebauern

4180

Zwettl an der Rodl

Tel.: +43 (0) 7212/6747

 

Berglandmilch reg.Gen.m.b.H.

4061

Pasching

Tel.: +43 (0) 7229/684-0 www.schaerdinger.at

 
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Oberösterreich Tourismus Information Freistädter Straße 119, 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.genussland.at www.muehlvierteln.at

Der Wandertipp:

Der Wandertipp: Die Kasberg-Almrunde Ausgangspunkt der ca. dreistündigen Wanderung ist das Hochberghaus, ein
Der Wandertipp: Die Kasberg-Almrunde Ausgangspunkt der ca. dreistündigen Wanderung ist das Hochberghaus, ein
Der Wandertipp: Die Kasberg-Almrunde Ausgangspunkt der ca. dreistündigen Wanderung ist das Hochberghaus, ein

Die Kasberg-Almrunde Ausgangspunkt der ca. dreistündigen Wanderung ist das Hochberghaus, ein gemütlicher Berggasthof auf 1.150 m Seehöhe, der bequem über die 6 km lange asphaltierte Berg- straße Farrenau erreichbar ist. Die Strecke führt von der Farrenaualm über die Kasbergalm und den Kas- bergalm See, das Spitzplaneck und Regenkar zur Sepp Huber Hütte und zurück zum Hochberghaus. Die Kasbergalm-Hütte ist während des Almsommers eine Sennerei und wird von Mittwoch bis einschließlich Sonntag bewirtschaftet. Wanderer freuen sich über die Naturprodukte aus der Sennerei und die typische Almjause. Infos: Tourismusverband Grünau im Almtal, Tel.: +43 (0) 7616/8268, www.gruenau-almtal.at

Genussvoll erleben

Mutig in die

neuen Zeiten

>>Renaissance und Reformation, die OÖ. Landesausstellung 2010 in Grieskirchen<<

Aufbruch allerorten. Wandel überall. Neue Zeiten kündigen sich stürmisch an. Nein, die Rede ist nicht von unserer schnelllebigen Epoche Anfang des 21. Jahrhunderts, in der E-Mail und Internet unseren Alltag in nur wenigen Jahren umgekrempelt haben. Die Rede ist von einer recht ähnlichen Zeit des Auf- bruchs, die allerdings schon 500 Jahre hinter uns liegt – der Renaissance. Ihr widmet sich die Oberösterreichische Landesausstellung 2010 von 27. April bis 7. November mit dem Titel „Renais- sance und Reformation“ im Schloss Parz in Grieskirchen.

Neue Ideen, Wandel der Zeiten

Ähnlich wie unserer Zeit die Elektronik die Kommunikation massiv beschleunigt hat, war es damals der Buchdruck, der die Verbreitung neuer Ideen förderte. Die beweglichen Lettern unter der Presse sozusagen als Turbozündung für die Raketenfahrt aus dem Mittelalter. Der Humanismus, die Wiederentdeckung

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der Antike, die Reformation und damit das Ende des katholischen Glaubensmo- nopols in Europa. All diese Ideen ver- breiteten sich in Windeseile und ließen den Wind der Veränderung in die stau- bigen Ritzen des Mittelalters blasen.

Die neuen Zeiten und ihre Ideen hinter- ließen auch in Oberösterreich ihre Spu- ren. Rasch erfasste die Reformation breite Bevölkerungsschichten, einflussreiche Adelige bekannten sich zu ihr. Hier stand die Wiege des Georg von Peuerbach, der in der Astronomie mithalf, den Grund- stein für die Revolution des Weltbildes zu legen. Mit Johannes Kepler wirkte einer der führenden Wissenschaftler seiner Zeit in Oberösterreich. Und schließlich schlu- gen sich die Umwälzungen auch noch in den blutigen Bauern- und Glaubenskrie- gen nieder.

Ein nahezu idealer Schauplatz

Grieskirchen und mit ihm das Schloss Parz sind ein nahezu idealer Schauplatz

für eine Ausstellung über die Renaissance in Oberösterreich. Zählt doch Parz zu den bedeutendsten Renaissanceschlös-

für eine Ausstellung über die Renaissance in Oberösterreich. Zählt doch Parz zu den bedeutendsten Renaissanceschlös-
für eine Ausstellung über die Renaissance in Oberösterreich. Zählt doch Parz zu den bedeutendsten Renaissanceschlös-
sern des Bundeslandes. Berühmt ist der mächtige Schlossbau vor allem für seinen Freskenzyklus, der um

sern des Bundeslandes. Berühmt ist der mächtige Schlossbau vor allem für seinen Freskenzyklus, der um 1580 entstanden

vor allem für seinen Freskenzyklus, der um 1580 entstanden >>Die Renaissance hat gerade in der Region

>>Die Renaissance hat gerade in der Region rund um Grieskirchen eindrucksvolle Spuren hinterlassen, prächtige Schlösser mit eindrucks- vollen Fresken.<<

Schlösser mit eindrucks- vollen Fresken.<< ist. Hausherr Sigmund von Pollheim ver- ewigte damals sein

ist. Hausherr Sigmund von Pollheim ver- ewigte damals sein protestantisches Glaubensbekenntnis bildhaft an der Au- ßenfassade seines Schlosses. Auch ab- seits der Ausstellung wird ein Streifzug übers Land rund um Grieskirchen zu einer Entdeckungsreise zu den Schau- plätzen der Vergangenheit, zu jenen Orten, an denen sich die Umwälzungen der Geschichte tief eingegraben haben.

Den Fahrtwind der Geschichte spüren Sich Zeit nehmen, das Tempo reduzie- ren, die Landschaft genießen und dabei den Atem der Geschichte wahrnehmen. Auf dem Fahrrad zeigt sich immer wie- der, dass die Langsamkeit eine Voraus- setzung dafür ist, dass manche Dinge erst erkennbar werden. Das Land „erfahren“ ist eine ganz besondere Form des Genusses. Rund um Grieskir- chen sind vor allem der Trattnachtalrad- weg und Aschachtalradweg die Schlüssel für das Tor in die Renaissance.

die Schlüssel für das Tor in die Renaissance. Die prächtigen Schlösser der Region, neben Parz auch
die Schlüssel für das Tor in die Renaissance. Die prächtigen Schlösser der Region, neben Parz auch

Die prächtigen Schlösser der Region, neben Parz auch Tolltet und das beein- druckende Wasserschloss Aistersheim, die alten Schauplätze der Glaubenskon- flikte und der Bauernkriege. Sie alle lie- gen verborgen in der sanften Hügelwelt des Hausrucks mit ihren alten Bauernhö- fen und malerischen Dörfern. Wer hier in die Pedale tritt, der spürt entweder direkt entlang der Radwege oder in den Orten nur wenig abseits der Routen, den Fahrtwind der Geschichte.

Durch das Land des Mostes Es ist eine traditionsreiche Landschaft aus sanften Geländewellen, die mit oft Jahrhunderte alten Bauernhöfen übersät sind. Diese oft mächtigen Gehöfte im Herzen Oberösterreichs versorgen das Land mit seinem Lieblingsgetränk – dem Most. Woran der vorbeiradelnde Gast eine waschechte Mostgegend erkennt? Meist schon am Landschaftsbild. Wenn alte, knorrige oft hoch gewachsene Bäu- me die Straßen säumen und an diesen

Genussvoll erleben

Genussvoll erleben Bäumen auch noch die typischen klei- nen, grünen Äpfel und Birnen hängen, dann ist

Bäumen auch noch die typischen klei- nen, grünen Äpfel und Birnen hängen, dann ist der Weg zum Most meist nicht mehr weit. Ein herzhafter Biss in diese Früchte ist allerdings wenig empfehlens- wert, denn die klassischen Mostobstsor- ten mögen zwar knackig sein, Süße fehlt ihnen allerdings fast vollständig. Es bedarf also der Hand eines erfahrenen

und qualitätsbewussten Bauern, um daraus spritzigen, erfrischenden und leicht alkoholischen Most auf höchstem Niveau zu erzeugen. Der erfreut dann in den zahlreichen Mostschänken nicht zuletzt die Kehlen durstiger Radler, meist in Verbindung mit einer zünftigen Jause. Denn, so viel sei an dieser Stelle schon einmal festgehalten: Die vielen

sei an dieser Stelle schon einmal festgehalten: Die vielen 18 Entdeckungen aus der Renaissance näh- ren

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Entdeckungen aus der Renaissance näh- ren zwar den Geist, das Radeln an sich weckt aber gleichzeitig einen ganz anderen, bei weitem weltlicheren Hun- ger. Und da die Renaissance als genuss- freudige Epoche überliefert ist, dürfen wir bei einem Ausflug in diese Zeiten auch getrost zu einem opulenten Mahl einkehren.

Ein Museum für den Most Und weil der Most den Oberösterreichern gar so gut schmeckt, wurde ihm in St. Ma- rienkirchen an der Polsenz sogar ein ei- genes Museum gewidmet. Inmitten einer der klassischen Mostregionen des Bun- deslandes gelegen, entführt es seine Be- sucher in die Geschichte dieses so be- liebten Durstlöschers. Alte Werkzeuge und Pressen mit denen das typisch bäu- erliche Getränk vor Jahrhunderten ge- wonnen wurde zieren als Zeugen der Ver- gangenheit das Presshaus. Gleichzeitig sind auch jene Gewerbe ein Thema, die sich rund um die Mostproduktion heraus- gebildet haben, wie etwa die Fassbin-

sind auch jene Gewerbe ein Thema, die sich rund um die Mostproduktion heraus- gebildet haben, wie
>>Reife Früchte aus den Mostobsthainen sind die Grundlage für das Nationalgetränk der Oberösterreicher, den
>>Reife Früchte aus den Mostobsthainen sind die Grundlage für das Nationalgetränk der Oberösterreicher, den

>>Reife Früchte aus den Mostobsthainen sind die Grundlage für das Nationalgetränk der Oberösterreicher, den Most.<<

der. Mit dem Duft vergorenen Obstes in der Nase steigt auch die Lust, den Most des 21. Jahrhunderts zu verkosten, der mit seinen hohen Qualität zu einer Visi- tenkarte des Genusslandes Oberöster- reich geworden ist.

Die Renaissance genießen Wer die Renaissance als historische Epoche im Munde führt, der denkt dabei oftmals auch an ausschweifende Gelage und unter der üppigen Last zahl- loser Speisen sich biegende Tische. Nun gehört der Genuss ganz sicherlich untrennbar zu dieser Periode des Auf- bruchs, wenn er auch nur einer recht kleinen Oberschicht vorbehalten blieb. Raffinierte Gerichte, erlesene Zutaten – diese Maximen gelten auch für jene Gruppe von Gastronomen, die sich rund um die Landesausstellung 2010 vom Thema inspirieren lassen. Und so bekommen die Besucher der Region gleich mehrfach die Chance, in das The- ma Renaissance eintauchen zu können:

Geistig, beim Besuch der Ausstellung

auf Schloss Parz. Mit dem typischen Ent- deckergeist der Epoche bei einem Streif- zug übers Land. Und schließlich auch noch kulinarisch. Renaissance aus allen Poren, sozusagen. (Christian Hoflehner)

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Oberösterreich Tourismus Information Freistädter Straße 119, 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.landesausstellung.at

Der Wandertipp:

Der Radtipp:

Der Weberbartlweg im Naturpark Obst-Hügel-Land führt von St. Marienkirchen an der Polsenz in einer zweistündigen Runde auf vielen Naturwegen durch sanft hügeliges Gelände. Woher der Weg seinen Namen erhielt? Der Weberbartl ist eine Apfelsorte, die in der Umge- bung von Grieskirchen stark verbreitet ist.

Der Trattnachtalradweg begleitet die Trattnach von der Mündung in den Innbach bis zur Quelle. Vom Donau- radweg kommend erreichen die Radler zuerst Eferding und fahren entlang des Trattnachufers von Fra- ham nach Bad Schallerbach. Nach Grieskirchen geht’s am Schloss Tollet vorbei über Taufkirchen an der Trattnach und Hofkirchen ins Quell- gebiet des Flüsschens. Das Ziel liegt schließlich in Geboltskirchen.

Infos: www.radfahren.at

Infos: Tel.: +43 (0) 7249/47112-25 www.obsthuegelland.at www.wandern.at

Kultur und Küche

Wo die Einkehr

zur Auszeit wird

>>Wirtshauskultur im Genussland Oberösterreich<<

Eine warme Stube oder ein lauschiger Gastgarten, vor sich ein gutes Glas Bier und einen saftigen Braten, als Gast auf- merksam umsorgt vom Wirt: Es gibt sie noch, diese feinen Momente, in denen alles so ist, wie es sein soll und besser nicht sein könnte. Und ganz besonders oft begegnet man ihnen in Oberöster- reichs Gasthäusern und Restaurants, wo das Wort „Wirtshauskultur“ noch hoch- gehalten wird. Was diese ausmacht, lässt sich für Wirt Otto Klement aus Steyr in wenige Worte fassen: Speis’ und Trank auf hohem

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Niveau, Atmosphäre, Herzlichkeit, freundliche Mitarbeiter und ein Wirt oder eine Wirtin zum Plaudern. In sei- nem „Knapp am Eck“ im Steyrer Wehr-

„OBERÖSTERREICHS GASTRONOMI- SCHER BOTSCHAFTER IST DER KNÖ- DEL, NICHT DER MOZARELLA“, SO WIRT OTTO KLEMENT AUS STEYR.

graben findet man all das – und mehr. In unregelmäßigen Abständen lädt Kle- ment zum „Augen- und Ohrenschmaus“, und das im sprichwörtlichen Sinn. Bei

Musik oder Kabarett können es sich die Gäste so richtig schmecken lassen. Auf dem Teller landen ausschließlich Produk- te aus der Region. Komponiert werden die Gerichte von Klements Frau Josi und Sohn Jürgen, die in der Küche zugange sind. Der Wirt selbst war einer der Gründungsväter der Wirtekooperation „Kultiwirte“ und empfiehlt seinen Berufs- kollegen vor allem eines: „authentisch“ zu bleiben. Diese Echtheit begegnet dem Gast auch auf Schritt und Tritt bei einem Besuch des „Kirchenwirts“ in Großraming.

Diese Echtheit begegnet dem Gast auch auf Schritt und Tritt bei einem Besuch des „Kirchenwirts“ in
Das Wirtshaus als Fernsehstar Wirtin Angela Ahrer führt ihr Gasthaus in einer der schönsten Natur-
Das Wirtshaus als Fernsehstar Wirtin Angela Ahrer führt ihr Gasthaus in einer der schönsten Natur-
Das Wirtshaus als Fernsehstar Wirtin Angela Ahrer führt ihr Gasthaus in einer der schönsten Natur-

Das Wirtshaus als Fernsehstar Wirtin Angela Ahrer führt ihr Gasthaus in einer der schönsten Natur- und Ferienre- gionen Oberösterreichs mit sicherer Hand. In der Gaststube sitzt man unter dunklen, mächtigen Deckenbalken. Sie zeugen von der langen Geschichte des Hauses, das 1524 erstmals erwähnt wurde. Zu Ahrers Gästen gehören Wan- derer und Radfahrer, die im nahen Na- tionalpark Kalkalpen ihrem Hobby nachgehen. Die Schönheit des Land- strichs lockte aber auch schon Fernseh- teams nach Großraming. Und so wurde

PROMINENTE WIE DIE SCHAUSPIE- LERIN CHRISTINE NEUBAUER BE- ZOGEN QUARTIER IN ANGELA AHRERS GEMÜTLICHEN GÄSTE- ZIMMERN.

die Kirchenwirts-Gaststube zum Schau- platz für die Serie „Die Landärztin“. Im Gasthaus wird ausschließlich mit regionalen Produkten gekocht, bei der Zubereitung ist die Wirtin weniger kom- promisslos: „Hier darf man durchaus ein wenig mit der Zeit gehen“, so Ahrer. Vor einer anderen, aber nicht minder schönen Kulisse speist man in Johann Parzers „Orther Stub`n“ im Seeschloss Orth in Gmunden. Passend zur Lage des Restaurants auf einer Insel im Traunsee setzt der Küchenchef – Parzers Sohn

Insel im Traunsee setzt der Küchenchef – Parzers Sohn >>Das Wirte-Ehepaar Eva und Josef Maier vom

>>Das Wirte-Ehepaar Eva und Josef Maier vom Landgasthof Stranzinger in Mettmach mixt Tradition mit dem Elan der Zeit.<<

Christoph – bei der Zusammenstellung seiner Menüs verstärkt auf fangfrischen Fisch aus dem See. Aber auch Wild und Lamm aus der näheren Umgebung finden sich auf der Speisekarte. Mittags sei die Küche gutbürgerlich, abends „gehoben“, so Johann Parzer. Das schätzen Einhei- mische wie Touristen gleichermaßen, ebenso wie die rund 360 Brautpaare, die sich pro Jahr im Schloss Orth das Ja-Wort geben. Berühmtheit erlangte die „Orther Stub’n“ aber auch durch die populäre Serie „Schlosshotel Orth“, die in ihren Räumen gedreht wurde. Und so kann es schon einmal passieren, dass ein Gast mit Koffer anreist und nach dem „Hotel- direktor“ fragt. Parzer nimmt’s mit Humor und Gelassenheit – auch das ist ein Zei- chen echter Gastlichkeit.

Mit Humor bei der Sache Humor ist auch für Wirtin Eva Maier aus dem innviertlerischen Mettmach unab- dingbar fürs Geschäft. „Man muss ein Wirtshaus so führen, dass es einem selbst Spaß macht“, ist die Gastrono- min, die den „Landgasthof Stranzinger“ gemeinsam mit ihrem Mann Josef betreibt, überzeugt. Ihrem Motto, „Tradi- tion mit dem Elan der Zeit zu mixen“, bleibt Eva Maier auch in der Küche treu. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei regionalen Produkten, wie dem einzig- artigen Innviertler Surspeck, den sie als

Kultur und Küche

Vorspeise oder als Knödel serviert. Blut- wurst und Beuschel haben ebenso einen Platz auf der Karte wie leichte Salat- kreationen. Denn schließlich gehe es darum, dem Gast die Augen zu öffnen für den Genuss und die Vielfalt der hei- mischen Gastronomie, so Maier.

Nur Biologisches auf dem Teller Neue Wege geht man auch im „Ro- adlhof“ in Reichenau. Wirt Carlos Keck und seine Frau Ines verkochen und ver- kaufen ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel. Wer ganz genau wissen will, was auf seinem Teller liegt, der fin- det auf der Karte neben jedem Gericht

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den Produzenten des verwendeten Le- bensmittels. „Nachdem ich bzw. meine Eltern unsere Landwirtschaft schon seit 20 Jahren biologisch bewirtschaften, war die Umstellung im Gasthaus eigentlich

IM BIO-GASTHOF ROADLHOF IN REICHENAU SETZT MAN AUF SPE- ZIALITÄTEN FÜR DEN WANDERER.

nur eine logische Konsequenz“ erklärt Carlos Keck seine Begeisterung für die „grüne“ Gastronomie. Unmittelbar hinter dem Ausflugsgasthaus, das von vielen Wanderern besucht wird, beginnt das

Landschaftsschutzgebiet Roadlberg. Hier präsentiert sich das Mühlviertel noch ge- nauso idyllisch und verträumt, wie Dich- ter Adalbert Stifter es einst beschrieb. Auf der Wiese gleich neben dem Hof weidet das Rotwild, eine Spezialität des boden- ständigen Wirtshauses. Regionaler geht’s nicht. Regionalität und Ursprünglichkeit, ver- mischt mit einem guten Schuss Innovati- onsgeist und einer Prise Mut, als Beilagen Humor und Herzlichkeit und alles gekrönt von der Schönheit der Land- schaft – das ist das Rezept für den Erfolg der oberösterreichischen Wirtshauskultur. (Silvia Pfaffenwimmer)

der Land- schaft – das ist das Rezept für den Erfolg der oberösterreichischen Wirtshauskultur. (Silvia Pfaffenwimmer)

>>Die gemütliche Orther Stub`n im Seeschloss Orth ist bekannt für seine Gerichte mit fangfrischem Fisch aus dem Traunsee.<<

Gerichte mit fangfrischem Fisch aus dem Traunsee.<< Hier kommt man auf den Geschmack:   Landgasthof

Hier kommt man auf den Geschmack:

 

Landgasthof Klausner

Orther Stub’n – Seeschloss Orth

4591

Molln

4810

Gmunden

Tel.: +43 (0) 7584/39933 www.landgasthof-klausner.at

Tel.: +43 (0) 7612/62499 www.schlossorth.com

Landgasthof Kirchenwirt

Knapp am Eck

4463

Großraming

4400

Steyr

Tel.: +43 (0) 7254/8256 www.kirchenwirt-ahrer.at

Tel.: +43 (0) 7252/76269

www.knappameck.at

Landgasthof Stranzinger

Roadlhof

4931

Mettmach

4204

Reichenau im Mühlkreis

Tel.: +43 (0) 7755/7252 www.landgasthof-stranzinger.com

Tel.: +43 (0) 7211/8988

www.roadlhof.at

Oberösterreichische Wirtshauskultur: www.kultiwirte.at

Mehr Infos zu den Genusslandwirten, Spezialitätenwochen und Rezepten auf www.genussland.at

Der Wandertipp:

„Musikalischer Almsommer“ von 25.07. bis 22.08.10 im Nationalpark Kalkalpen

• Besuch der Veranstaltung „Mit Klampfn und Quetschn“ auf der Alm

• Eine geführte Nationalparktour im Waldmeer und Wasserschloss der Kalkalpen

Liftfahrt zum Panoramaturm am Wurbauerkogel und Fahrt mit der Sommerrodelbahn 3 Übernachtungen pro Person ab € 82,–

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Info und Buchung:

Wanderspezialisten Nationalpark Kalkalpen Tel.: +43 (0) 7564/5263 www.wanderspezialisten.at www.wandern.at

Genussvoll reisen

Fruchtiges Nass

Fruchtiges Nass für die Radlerkehlen >>Der Most steht für Oberösterreich wie kaum ein zweites Produkt<<

für die Radlerkehlen

>>Der Most steht für Oberösterreich wie kaum ein zweites Produkt<<

Er ist erfrischend. Sein herber und zugleich fruchtiger Geschmack ist sein unverwechselbares Markenzeichen. Ein- mal wird er aus Birnen, dann wieder aus Äpfeln und immer wieder auch aus beiden gemeinsam hergestellt. Er steht so typisch für Oberösterreich wie kaum ein anderes Produkt der heimischen Landwirtschaft. Und er ist dort zuhause, wo auch die Drahtesel ihre bevorzugten Aufenthaltsbereiche haben. Insofern ist er der nahezu ideale Durstlöscher auf dem Rad-Weg durch Oberösterreich.

Most-Radeln quer durch Oberösterreich Oberösterreich-Kenner wissen sicher schon, von wem hier die Rede ist. Vom Most, jenem leicht alkoholischen Ge- tränk, das in seinen Ursprüngen die Bau- ern bei der harten Feldarbeit erfrischte. Die Arbeit bleibt an dieser Stelle aller- dings garantiert außer Betracht. Denn im beginnenden 21. Jahrhundert ist es die Mostschenke, in der das edle Getränk in durstige Kehlen fließt. Und wie schon an- gedeutet gehören eben diese Kehlen nicht selten jenen passionierten Radfah- rern, die gerade dabei sind Oberöster- reich, und damit das unumstrittene Herrschaftsgebiet des Mostes, zu erkun- den.

Viele Wege führen zum Most Nun ist es allerdings nicht von Natur aus so, dass jeder Winkel im Land ob der Enns auch gleich eine Hochburg des Mostes ist. Wer also seinen fahrbaren Untersatz auspackt und sich anschickt,

auf den Spuren des Mostes durch das Land zu pedalieren, der wähle seine Route – sprich den passenden Radweg – mit Bedacht. Eine sichere Bank in Sachen Vergorenes und Saft aus Apfel und Birne ist das wellige Terrain der Vor- alpen südlich und westlich der Landes- hauptstadt Linz. Knorrige, steinalte Bäume, auf denen die kleinen grünen

AUF RADWEGEN WIE DEM TRATT- NACHTAL-RADWEG ODER DEM EFERDINGER LANDLRADWEG BE- GEGNET MAN JENEN BAUERNHÖ- FEN, DIE VON DIESEN OFT KRUMM WACHSENDEN BÄUMEN UMSTAN- DEN SIND.

Äpfelchen und Birnchen reifen säumen hier oftmals den Weg und prägen die typische Kulturlandschaft. Sie gehören zu ebenso alten wie traditionsreichen Mostobstsorten. Der Panoramaradweg führt beispielsweise von Wels kommend mitten in die Mosthochburg rund um St. Marienkirchen an der Polsenz und Scharten hinein.

Doch auch außerhalb des geographi- schen Herzens Oberösterreichs verste- hen sich kundige Bauern auf die Herstellung von Mosten und Obstsäften höchster Qualität. Bestens für Radler erschlossen ist das in dieser Hinsicht bemerkenswerte Kremstal, der Kremstal- radweg führt an den Stiften Kremsmüns- ter und Schlierbach vorbei direkt in dieses Zentrum des Mostgenusses hinein.

Pause machen für den Genuss Bleibt schließlich noch zu erwähnen, dass selbstverständlich auch so bekann- te Routen wie der Donauradweg so manches Mostschmankerl zu bieten haben. Neben der Gegend rund um das historische Städtchen Eferding verführt hier vor allem auch östlich der Landes- hauptstadt, im donaunahen Mühlviertel, die eine oder andere Mostschenke dazu, das Pedale treten zwischendurch einmal sein zu lassen. Dann lässt sich der Radler im Schatten der Obstbäume nieder, bestellt sich sein Glas Most oder Apfelsaft und gibt sich in Zufriedenheit der Vorfreude auf die soeben georderte Jause hin. Denn schließlich ist die Zeit ein kostbares Gut. Und was lohnt sich mehr, als die Freizeit als schönstes Gut- haben auf diesem Konto, dem bewuss- ten Genuss zu widmen. Jetzt bei der Mostjause. Und auch danach, beim Er- Radeln der Schönheiten Oberöster- reichs. (Christian Hoflehner)

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Gratis Radkarte anfordern:

Oberösterreich Tourismus Information Freistädter Straße 119, 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.radfahren.at

Eine Liste von Mostproduzenten und Mostschenken im Genussland Oberösterreich gibt’s unter www.genussland.at

Genussvoll reisen

Ein wahrer Schmaus

für Auge und Ohr

>>Zwischen Bergen und Seen lauern die Highlights der Kultur. Majestätische Berge und saftige Almen als Kulisse, die großen Meister der Vergangenheit und Gegen- wart als Kulturprogramm, all das gewürzt mit dem Können alten Handwerks. Würde das Salzkammergut nicht schon existieren, man müsste es erfinden.<<

Vorhang auf. Dieses Theater ist ein au- ßergewöhnliches, ein einzigartiges. Das Bühnenbild ist atemberaubend, die Zuta- ten sind beeindruckende Berge und glas- klare Seen. Nein, hier wird keine Hei- matschnulze gegeben, in der sich rechtschaffener Jäger und zügelloser Wil- derer mit tragischem Ausgang um die un- schuldige Sennerin streiten. In diesem Theater geben sich Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Lehár und Thomas Bern- hard die Klinke in die Hand. Und zwi- schendurch tönt es auch so richtig schwungvoll, um nicht zu sagen fetzig

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von den Bergen herunter. Hier werden echte Schmankerl auf die Bühne ge- bracht. Sozusagen kulturelle Feinkost für Auge und Ohr.

Willkommen im Salzkammergut Es ist eine Bühne für Natur- und Kulturge- nießer, das Salzkammergut. Es bietet sei- nen Besuchern nämlich ein ganz ent- scheidendes Plus gegenüber anderen Etablissements. Das Bühnenbild, vor dem gespielt wird ist jederzeit frei begehbar. Ganz im Gegenteil, wäre es ein sträfli- cher Fehler, die Beine einfach nur im Zu-

schauerraum auszustrecken. Es lohnt sich, die saftigen Almböden zu durchstreifen, in der einen oder anderen urigen Hütte

DAS SALZKAMMERGUT IST EINE IN DIESER FORM EINZIGARTIGE NA- TURARENA AUS MAJESTÄTISCHEN BERGEN MIT SAFTIG GRÜNEN AL- MEN, IDYLLISCHEN TÄLERN UND SPIEGELNDEN SEEN.

einzukehren oder vielleicht sogar einen der vielen kleineren oder größeren Gipfel anzustreben. Oftmals wird der eifrige

einzukehren oder vielleicht sogar einen der vielen kleineren oder größeren Gipfel anzustreben. Oftmals wird der eifrige
>>Unterwegs im Salzkammergut. Naturidylle wie das Löckermoos in Gosau und der Krippenstein locken Wanderer

>>Unterwegs im Salzkammergut. Naturidylle wie das Löckermoos in Gosau und der Krippenstein locken Wanderer an.<<

in Gosau und der Krippenstein locken Wanderer an.<< Wanderer dann mit einer herzhaften Jause belohnt, die

Wanderer dann mit einer herzhaften Jause belohnt, die er in dieser Form nur dort droben und keinesfalls irgendwo un- ten im Tal bekommt. Sei es der Dach- stein, die höchste Erhebung im Bühnen- bild, oder der Schafberg mit seiner

schnaubenden Zahnradbahn, eine Al- mentour oder ein erquickender Spazier- gang am See. Ein Ausflug zu Fuß ist eine dringend gebotene Vorbereitung, auf das Programm, das auf dieser Bühne im An- schluss geboten wird.

Viele Bühnen, viel Programm Hereinspaziert ins Multiplex sommerlichen Kulturvergnügens. Für jede Ausprägung des Hungers nach Kultur wird hier die passende Speise serviert. Auf der Bühne Traunsee haben die Salzkammergut

Speise serviert. Auf der Bühne Traunsee haben die Salzkammergut Genuss Kultur Ausgabe: Frühling / Sommer 2010
Speise serviert. Auf der Bühne Traunsee haben die Salzkammergut Genuss Kultur Ausgabe: Frühling / Sommer 2010

Genussvoll reisen

Genussvoll reisen Festwochen Gmunden ihren Auftritt. Lite- ratur, Musik, Ausstellungen, Theater – es ist die große

Festwochen Gmunden ihren Auftritt. Lite- ratur, Musik, Ausstellungen, Theater – es ist die große Vielfalt aller Sparten, die zu Füßen des Traunsteins ihren ganz großen Auftritt hat. Selbstverständlich findet auch Thomas Bernhard, der im nahen Ohlsdorf auf seinem Bauernhof lebte, immer wieder den Weg ins Pro- gramm. Die goldenen Zeiten der Ope- rette lässt die Bühne Bad Ischl mit dem Lehár Festival auferstehen. Unterhaltung auf höchstem Niveau in der perfekt pas- senden Kulisse der Kaiserstadt. Der gro- ße Mozart hat seinen Platz auf den Bühnen Hallstatt und Bad Goisern gefun- den, wo das Salzkammergut Mozart Festival um die Wurzeln des musikali- schen Genies kreist. Wer heiße Boogie und Blues-Rhythmen bevorzugt, dem sei „Shake the Lake“ empfohlen. Bei diesem Festival auf den Bühnen Bad Ischl und Wolfgangsee kocht der See. Und nicht einmal der Berg ist vor den Musikern sicher, da wird einfach das Klavier in die Schafbergbahn verladen.

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Die Meisterhandwerker vom Salzkammergut Damit hat diese Heimat der Musen aber noch immer nicht alle Trümpfe ausge- spielt. Denn zum Abschluss sollte das Publikum unbedingt noch in Betracht ziehen, auch jenen Handwerkern einen Besuch abzustatten, die für die dringend notwendigen Requisiten sorgen. Die be-

rühmten Goiserer Schuhe, maßgefertigte Lederhosen, Trachtenknöpfe aus Hirsch- horn – was wäre das Salzkammergut ohne sie. Hergestellt werden sie von den Betrieben der Meisterstrasse Salz- kammergut, die oft in langer Tradition stehen. Sozusagen ein meisterliches Roadmovie zum Abschluss. (Christian Hoflehner)

kammergut, die oft in langer Tradition stehen. Sozusagen ein meisterliches Roadmovie zum Abschluss. (Christian Hoflehner)
kammergut, die oft in langer Tradition stehen. Sozusagen ein meisterliches Roadmovie zum Abschluss. (Christian Hoflehner)

>>Meisterlich in jeder Beziehung. Das Salzkammergut ist ein Gesamtkunstwerk aus Natur, Kultur und Handwerk.<<

Der Wandertipp:

Salzkammergut Gipfelticket Mit dem neuen Salzkammergut Gip- felticket können Wanderer mit einem einzigen günstigen Ticket drei Berg- gipfel erreichen: die Zwieselalm in Gosau, den Feuerkogel in Ebensee und den Grünberg in Gmunden. Für nur 28 Euro für Erwachsene und 16,50 Euro für Kinder warten drei idyllische Wanderwege, fantastische Ausblicke auf Dachstein und Seen so- wie gemütliche Hütten auf naturbe- geisterte Gäste. Das neue Ticket ist an den Kassen der Bergbahnen er- hältlich. Erfreulich für alle Familien:

alle drei Gipfel bieten familienfreund- liche Einrichtungen, z.B. kostenlose geländegängige Kinderwägen auf der Zwieselalm, kleinkindtaugliche Wege am Feuerkogel und einen spannenden Wissenstrail am Grünberg!

Zwieselalm Hütte 4824 Gosau Tel.: +43 (0) 6136/8389

Berggasthof Edelweiß Tel.: +43 (0) 6133/5219-0 www.feuerkogel.net

Landhotel Grünberg Tel.: +43 (0) 7612/77700 www.gruenberg.at

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Nähere Infos:

Oberösterreich Tourismus Information Freistädter Straße 119, 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.kultururlaub.at www.wandern.at

info@oberoesterreich.at www.kultururlaub.at www.wandern.at Kultur-Highlights 2010 Musikfestivals Donaufestwochen

Kultur-Highlights 2010

Musikfestivals Donaufestwochen im Strudengau 30. Juli–15. August, Alte Musik an histori- schen Orten mit Kontrapunkt aus der Moderne, Highlight: Operneigenproduktion „Orpheus oder die wunderbare Beständig- keit der Liebe“, Tel.: +43 (0) 7268/26857 www.donau-festwochen.at

Musikfestival Steyr 23. Juli–14. August, Open Air Opern-Festival im Steyrer Schlossgraben, Highlight: Oper „Don Giovanni“, Tel.:+43 (0) 7252/53229-0 www.musikfestivalsteyr.at

Salzkammergut Mozartfestival

10.

Juli–22. August, Kulturfestival in

 

Hallstatt und Bad Goisern, Highlight:

Brucknerfest 12. September–3. Oktober, traditionsreiche Linzer Musikveranstaltung

Tel.: +43 (0) 732/7612-2124 www.brucknerhaus.at

Visualisierte Klangwolke 4. September, Klang- und Visualisierungsspektakel mit Beschallung des Donauraumes und Klassische Klangwolke 12. September, Eröffnungskonzert des Brucknerfests

„Le nozze di Figaro“ (Mozart) Tel.: +43 (0) 664/5966911 www.mozartfestival.org

Shake the Lake 2.–6. Juni 2010, Boogie und Blues Festival in Bad Ischl und am Wolfgangsee Tel.: +43 (0) 6132/277570 www.shakethelake.at

Salzkammergut Festwochen Gmunden

22.

Juni bis 28. August 2010,

Tel.: +43 (0) 732/7612-2120 www.klangwolke.at

Festival Ars Electronica 2.–7. September, Avantgardistisches Medienkunstfestival Tel.: +43 (0) 732/7272-0 www.aec.at/festival

Brucknertage St. Florian 15.–21. August, Musikveranstaltung im Chorherrenstift St. Florian, Tel.: +43 (0) 7224/20073 www.brucknertage.at

Oberösterreichs größtes Sommerfestival rund um den Traunsee Tel.: +43 (0) 7612/70630 www.festwochen-gmunden.at

Ausstellungen Landesausstellung 2010 „Renaissance und Reformation“, 27. April – 7. November, Schloss Parz in Grieskirchen Tel.: +43 (0) 7248/62255-60

www.landesausstellung2010.at

Lehár-Festival 17. Juli–5. September, Operetten-Festival mit „Die Csárdásfürstin“ (Emmerich Kálmán) und „Der Fidele Bauer“ (Leo Fall) in Bad Ischl Tel.: +43 (0) 6132/23839 www.leharfestival.at

Clara Siewert/Alfred Kubin Juni–August 2010, Ausstellung im Nordico Museum der Stadt Linz Tel.: +43 (0) 732/70703603 www.nordico.at

www.kultururlaub.at

Genussvoll reisen

Genusselixier

gesunde Ernährung

>>Gesunde Ernährung ist die Basis für einen gesunden Körper und einen fitten Geist. Das klingt zwar durchaus einleuchtend, aber nicht besonders genussvoll. Das Gesundheitsland Oberösterreich wird Ihnen beweisen, dass eine ausgewogene Vital- kost köstlich schmecken und ein Genuss für Körper, Geist und Gaumen sein kann.<<

Ein hektischer Berufsalltag und eine oft- mals genauso stressige Freizeit verleiten zu unregelmäßigem und ungesundem Essen. Antriebslosigkeit, Trägheit, Unwohlsein und ein paar Kilos zu viel sind die Folge. Eine gesündere Ernäh-

paar Kilos zu viel sind die Folge. Eine gesündere Ernäh- 30 rung wäre sinnvoll. Wenn das

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rung wäre sinnvoll. Wenn das so ein- fach wäre, werden Sie jetzt denken. Jawohl, das ist es, denn die Experten im Gesundheitsland Oberösterreich helfen auf genussvolle Weise beim Umstellen der Ernährung. Versprochen!

Gesund und genussvoll essen Im Erfinden von Ausreden sind wir meist kreativer als beim Zusammenstellen einer Mahlzeit. Denn das dauert lange, meinen die meisten. Stimmt nicht, weiß Helmut Klugsberger, Küchenchef im Gesundheitszentrum Revital Aspach. Küchenprofis zeigen im Revital Kochate- lier, wie man auch zuhause einfach und ohne großen Aufwand ein köstliches

Menü zaubern kann. „Und das bedeutet Genuss für die Sinne und Treibstoff für die Gesundheit“, so Klugsberger. Wer nun Lust auf gesunde Vitalkost bekommen hat, findet hier die besten Möglichkeiten zur genussvollen Ernäh- rungsumstellung. Die folgenden Gesund- heitsbetriebe sind alle auch oberöster- reichische Genusslandpartner und das steht für regionale und garantiert frische Produkte. Oftmals kommen diese sogar vom Bio-Bauern gleich um´s Eck. Hm, einfach köstlich!

Alles in Balance Metabolic Balance ist ein ganzheitliches und nachhaltiges Stoffwechsel-Umstel-

Hm, einfach köstlich! Alles in Balance Metabolic Balance ist ein ganzheitliches und nachhaltiges Stoffwechsel-Umstel-
lungsprogramm, dauerhafte Gewichtsre- gulation und mehr Energie und Vitalität inklusive. Basierend auf gut und schlecht

lungsprogramm, dauerhafte Gewichtsre- gulation und mehr Energie und Vitalität inklusive. Basierend auf gut und schlecht verträglichen Lebensmitteln wird ein individueller Ernährungsplan für die Stoffwechselumstellung erstellt. Genuss- volle Massagen und Anwendungen unterstützen den Effekt und sorgen für ein rundum Wohlgefühl. Im Gesundheits- hotel Gugerbauer in Schärding und auch im Gesundheitszentrum Revital Aspach wird Metabolic Balance erfolg- reich durchgeführt. Viele Tipps und indi- viduell zusammengestellte Unterlagen helfen, das Programm auch zuhause einfach fortzuführen.

Genussvoll verzichten Heilfasten ist in aller Munde. Besonders im Frühjahr sind die Zeitschriften voll mit Tipps für erfolgreiches Fasten. Trotzdem scheitern viele zu Hause durchgeführten Kuren an den Verlockungen, die uns Küche und vor allem Kühlschrank bie-

Verlockungen, die uns Küche und vor allem Kühlschrank bie- ten. Dabei würde es sich wirklich lohnen

ten. Dabei würde es sich wirklich lohnen durchzuhalten, denn nicht nur Körper, sondern auch Seele werden gereinigt und so wieder in Einklang gebracht. Die Marienschwestern vom Karmel etwa ver- binden eine Fastenkur mit Kneippen und Spiritualität, eine besondere Wohltat für alle, die den Kopf wieder frei bekom- men wollen. Im Kneipp Traditionshaus Bad Mühllacken im Mühlviertel werden individuelle Programme – vom Aroma- Fasten über das Suppen-Fasten bis hin zum spirituellen Fasten – angeboten. Wer beim Fasten allerdings nicht auf feste Nahrung verzichten möchte, für den ist Basenfasten ideal. Bei dieser sehr milden Entsäuerungs- und Fastenkur sorgen frisch gepresste Frucht- und köst- liche Gemüsesäfte, Kartoffel sowie pflanzliche Fette (z.B. Mandeln) dafür, dass kein Hunger aufkommt. Im Kneipp- und Gesundheitszentrum der Barmherzi- gen Brüder in Schärding wird dies durch entspannungsfördernde Wickel, straffende Basenbäder, Kräutertees und Bewegung unterstützt. Der Körper wird so effektiv und sanft in Schwung gebracht und die Kilos purzeln wie von selbst. (Doris Praher)

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Infos und GRATIS Bestellung „Gesundheitsangebote 2010“:

Oberösterreich Tourismus Information Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.gesundheitsurlaub.at

10 22 info@oberoesterreich.at www.gesundheitsurlaub.at >>Die Natur genießen und dabei Körper und Seele

>>Die Natur genießen und dabei Körper und Seele wieder in Einklang bringen.<<

Gesundheits- und Genusslandpartner:

 

Individuelles Heilfasten:

Kneipptraditions-Häuser der Marienschwestern vom Karmel Aspach – Bad Kreuzen – Bad Mühllacken Tel.: +43 (0) 5/9922 www.kneippen.at

Basenfasten:

Kneipp- & Gesundheitszentrum der Barmherzigen Brüder

4780

Schärding / Inn

Tel.: +43 (0) 7712/3221 www.kurhaus-schaerding.at

Metabolic Balance:

Gesundheitshotel Gugerbauer Kurhausstraße 4

4780

Schärding / Inn

Tel.: +43 (0) 7712/3191 www.hotel-gugerbauer.at

Gesundheitszentrum

Revital Aspach

5252

Aspach

Tel.: +43 (0) 7755/6801-0 www.revital-aspach.at

Genussvoll reisen

Mit Nussbach

durch die Kalkalpen

>>Wahrscheinlich sind die österreichischen Kalkalpen die letzte Gegend Europas, in der es kein Handynetz gibt. Kein Kontakt mit der Außenwelt, dafür aber viel Kontakt mit einer faszinierenden Wildnis im Herzen Europas. Die erobert man am besten per Pferd!<<

„War da nicht jemand, wo unbedingt einen Haflinger wollt?“, fragt Hermann, Besitzer der Reitanlage. Ich oute mich als bekennende Warmblutverachterin, ernte mitleidige Blicke und treff´ Nussbach. Herrn Nussbach – so viel Zeit muss sein. Herrn Nussbach aus Stadl Paura, dem österreichischen Pferdemekka, keiner von diesen schmalbrüstigen Schicki-Haflin- gern, sondern ein ganzer Kerl. Kleine Mauseöhrchen, ein Muskel bepackter Hintern. Wanderrittführer Josef möchte dann gerne mal eine Stunde ins Ge- lände, um die Pferde kennenzulernen. Schreie, ein Warmblut fliegt von hinten heran. Irgendwie bricht ein Tumult los, Herr Nussbach und ich halten uns da mal

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am Rande, Nussbach frisst. Haflinger sind Tiere mit der dankenswerten Eigen- schaft stets das Beste aus jeder Situation zu machen.

URIGE HÜTTEN SIND BEI REITAUS- FLÜGEN IM NATIONALPARK KALK- ALPEN EINE WILLKOMMENE PAUSE FÜR REITER UND PFERD.

Am nächsten Morgen starten die Reiter, ein erster Einkehrschwung im „Wia z’Haus“, beim Jagahäusl im Bodinggra- ben, dann aber weiter, hinauf zur Eben- forst Alm und nun kommt‘s: Voller Galopp! Himmel, muss man den Kerl zu- rückhalten! Beträchtliche Höhenmeter

und viele Kurven später wird Herr Nuss- bach langsamer, ist ja auch unfair, dass die anderen längere Beine haben. Nachtquartier ist die Werfner Alm. Bei Michl Schwarzlmüller gibt’s durchaus flie- ßend Wasser, namentlich am Brunnen vor dem Hüttentore. Ein Plumpsklo hat‘s auch und ein Bettenlager. Ochsensteaks brutzeln in der Pfanne, herrlich. Hütten- zauber, Hüttengeplauder. Die Alm darf nur in einer gebuchten Tour angeritten werden und wir sind mitten im Nationalpark. Der Nationalpark Kalkal- pen umfasst das Sensengebirge und das Reichraminger Hintergebirge. Der 20.856 Hektar große Park ist Österreichs erster Waldnationalpark (81 % Wald!),

und das Reichraminger Hintergebirge. Der 20.856 Hektar große Park ist Österreichs erster Waldnationalpark (81 % Wald!),
die vier großen „W“ prägen ihn: Wald, Wasser (800 Quellen!), Wild und Wild- nis. Ziel

die vier großen „W“ prägen ihn: Wald, Wasser (800 Quellen!), Wild und Wild- nis. Ziel ist es, die Natur komplett sich selbst zu überlassen, einen Urzustand wieder herzustellen. Allein 6.000 Arten Käfer leben hier, was bei uns jetzt ge- rade über den Tisch krabbelt ist ein Al- penbockkäfer, sicher sieben Zentimeter lang. Na Mahlzeit! Am nächsten Morgen geht’s bergab, hinunter in die „Große Klause“. Aus der wilden Waldwelt wurde das Holz hin- aus getriftet, weil die Eisenverhüttung in der Steiermark einen gewaltigen Holz- bedarf gehabt hatte. Bis 1936 – aber der Wasserweg war lang, beschwerlich

Bis 1936 – aber der Wasserweg war lang, beschwerlich und das Holz kam gesplittert wie Mika-

und das Holz kam gesplittert wie Mika- dostächen an. Und so entstand die Idee der Waldbahn. Auf 42 Kilometer Länge tuckerte sie bis 1971 durch unzählige, dem Fels abge- rungene Tunnel. Als die Gleise entfernt waren, entstand auf der Trasse ein Rad- und Wanderweg. Und neuerdings ein Reitweg! Der erste Tunnel tut sich auf, ein kurzer nur, Kühle umfängt einen und wie- der raus. Aber nun folgt eine lange Röhre, ganz weit vorne ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Schritte der Pferde hallen, Wasser tropft von oben, Gänsehautgefühle. Es wird immer dunk- ler, man spürt die Irritation der Pferde. Nussbach wird immer langsamer, merkt plötzlich, dass der Hintern des Pferdes vor ihm im Dunkel verschwindet, stürmt hinterher. Langsam wird’s wieder heller, durchatmen. Den nächsten langen Tunnel will Josef im Trab durchreiten. Noch mehr Gänsehaut, die Akustik ist gewaltig. Als wir schließlich auf dem Bergbauern- hof Seebacher der hinreißenden Familie Schausberger ankommen, stürzen sich die Pferde in eine Wiesenkoppel, die erst am Horizont endet. Nussbach wälzt und wälzt, als gäbe es kein Morgen. Wir Kul- tur beflissenen Menschen besuchen noch schnell das Knappenhaus in Unterlaussa. 800 Jahre lang wurden hier dem Berg Erze abgerungen: Eisen, Gagat, der schwarze Bernstein, Steinkohle und Bau-

Eisen, Gagat, der schwarze Bernstein, Steinkohle und Bau- >>Im urigen Jagahäusl im Bodinggraben (Molln) am

>>Im urigen Jagahäusl im Bodinggraben (Molln) am Ausgangspunkt zur Ebenforstalm verwöhnen die Wirtsleut Karin und Günter Nömayr Besucher und Naturliebhaber mit einheimischen Spezialitä- ten und köstlichen Mehlspeisen.<<

xit. Ein altes Schulheft gehört zum Muse- umsinventar. In der Sparte Biologie steht bei den Pferderassen: Lipizzaner, Haf- ling, Pinzgauer. Nix Araber, Quarter oder Friese, und meiner Ansicht nach ge- hört der Haflinger eh vor den Lipizzaner, Platz eins für Nussbach! (Nicola Förg)

Sattelfest in Oberösterreich

Sattelfest in Oberösterreich Oberösterreich bietet Pferdefreunden grenzenlose Freiheit im Sattel. 2.500 Kilometer
Sattelfest in Oberösterreich Oberösterreich bietet Pferdefreunden grenzenlose Freiheit im Sattel. 2.500 Kilometer
Sattelfest in Oberösterreich Oberösterreich bietet Pferdefreunden grenzenlose Freiheit im Sattel. 2.500 Kilometer

Oberösterreich bietet Pferdefreunden grenzenlose Freiheit im Sattel. 2.500 Kilometer Reitwege und vielfältige Reitangebote warten auf Anfänger und Reitprofis. Von der sanfthügeli- gen Mühlviertler Alm bis zum wildro- mantischen Nationalpark Kalkalpen. Viele Unterkünfte, Gasthäuser und Hütten haben sich auf reitende Gäste eingestellt und bieten typische Haus- mannskost sowie Verpflegung und Unterstellmöglichkeiten für die Freunde auf vier Beinen. www.pferdeurlaub.at

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Oberösterreich Tourismus Information Freistädter Straße 119 4041 Linz Tel.: +43 (0) 732/22 10 22 info@oberoesterreich.at www.genussland.at

Genussvoll reisen

Wild auf

sanfte Bergwelten

>>Brandheiße Mountainbikerouten in Oberösterreich<<

Langsam aber stetig klettert das Moun- tainbike bergwärts, die Straße knirscht unter den Stollenreifen. Bei jeder Umdre- hung der Kurbel spannen sich abwech- selnd die Muskeln in den Beinen. Langsam aber stetig tritt der Schweiß auf die Stirn und im Kopf macht sich diese tiefe Befriedigung breit, die Gewissheit, den Anstieg zu bewältigen. Vor dem Biker türmt sich die Bergwelt Oberöster- reichs auf, unter ihm ziehen sich die wei- ten Täler und die Dörfer wirken wie Spielzeug. Oberösterreich ist ein nahezu ideales Revier für die Gämsen unter den Radfahrern. Als Mountainbike-Zentrum profiliert hat sich das Salzkammergut.

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Genussbiker im Salzkammergut Im Salzkammergut können sich sportliche Pedalritter auf mehr als 1.450 Kilometern erschlossener Mountainbike-Wege so richtig austoben. Glasklare Seen spen- den kühles Nass und unzählige gemütli- che Hütten sorgen für einen einmaligen Ausblick und den nötigen Energie-Kick. Natur und Action im Doppelpack – was will das erlebnishungrige Biker-Herz mehr? Nur einmal im Jahr, wenn die be- reits legendäre Salzkammergut Moun- tainbike Trophy die Stollenreifen zum Rauchen bringt, ist es ein Wochenende lang mit der Ruhe vorbei. Selbst hartge- sottene Biker sollten unbedingt im Zei-

chen der Gämse geboren sein, denn die- ser Event für Extrem- und Hobbyfahrer ge- hört zu den härtesten in ganz Europa. Doch halt, neben den knochenharten

AM 17. JULI 2010 IST ES WIEDER SOWEIT: BEI DER MOUNTAINBIKE TROPHY TRETEN AMBITIONIERTE BERGRADLER IHRE BIKES ÜBER EINE ÄUSSERST SELEKTIVE BIKE- STRECKE.

Profi-Ridern kommen im Salzkammergut auch genussfreudige Tourenbiker, die gerne mal auf einer Hütte Kaiserschmarrn schmausen, auf ihre Rechnung.

Salzkammergut auch genussfreudige Tourenbiker, die gerne mal auf einer Hütte Kaiserschmarrn schmausen, auf ihre Rechnung.
Der Bikeservice vom Profi Durch und durch auf Biker eingestellt sind die Bikespezialisten im Mountain-

Der Bikeservice vom Profi Durch und durch auf Biker eingestellt sind die Bikespezialisten im Mountain- bikezentrum Salzkammergut. Die Bike- unterkünfte servieren neben dem vitalen Sportlerfrühstück auch gleich die pas- senden Bikerouten für die Tagestour. Das Bike-Taxi übernimmt den Transfer zu Ausgangspunkten und wieder zurück zur Unterkunft. Wer Lust hat, auch ein- mal „fremd zu biken“, ist im Mountain- bike Testcenter Salzkammergut an der richtigen Adresse. Die „Mauna Loa“ Bikerworld verleiht Top-Bikes, während die eigenen Boliden vor Ort serviciert werden.

>>Zu den schönsten Mountainbikegebieten Oberösterreichs zählen das Salzkammergut und die Nationalpark Kalkalpen Region.<<

Wo Schweiß und Wasser fließen Zu den schönsten Mountainbikegebieten Oberösterreichs zählt der Nationalpark Kalkalpen im Südosten des Bundeslan- des. Die Naturlandschaft ist geprägt von bewaldeten Kalkgebirgen, die das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen. In wildromantischen Schluchten mit trink- wasserklaren Gebirgsbächen tritt das kostbare Nass wieder ins Freie. Mehr als 500 Kilometer beschilderte Rad- und Mountainbikewege in der Nationalpark- Region sorgen dafür, dass der Schweiß mit dem Wasser um die Wette fließt. Der Preis der Anstrengung sind saftige Alm- wiesen und die fantastischen Panorama- blicke des Reichraminger Hintergebirges und des Sengsengebirges. Sobald sich die Stollenreifen dem Sonnenuntergang entgegen drehen, ist es Zeit an die Ein- kehr zu denken. Die vielen urigen Hütten und Almen entlang der Bikerouten sind genau der Unterstand für die Nacht, der dem Biker vor dem Landschaftspanorama des Nationalparks Kalkalpen vor- schwebt. (Christian Hoflehner)

Nationalparks Kalkalpen vor- schwebt. (Christian Hoflehner) Salzkammergut Schmankerltour: Eine herrliche

Salzkammergut Schmankerltour:

Salzkammergut Schmankerltour: Eine herrliche Einsteigertour mit kuli- narischen Höhepunkten. Im Angebot inbegriffen sind
Salzkammergut Schmankerltour: Eine herrliche Einsteigertour mit kuli- narischen Höhepunkten. Im Angebot inbegriffen sind

Eine herrliche Einsteigertour mit kuli- narischen Höhepunkten. Im Angebot inbegriffen sind 3 Nächte (Seehotel Traunsee****, Hotel Erzherzog Johann****, Moserwirt***), täglicher Gepäcktransfer, Schifffahrt Ebensee-Traunkirchen und die Salzkammergut Mountainbike-Karte zum Preis ab € 299,– pro Person. Info: www.radurlaub.com

Ebensee-Traunkirchen und die Salzkammergut Mountainbike-Karte zum Preis ab € 299,– pro Person. Info: www.radurlaub.com
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MTB-Magazin gratis anfordern:

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www.oberoesterreich.at Unvergessliche Erlebnisse in Oberösterreich Oberösterreich ist eine attraktive Urlaubsdestination
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Unvergessliche Erlebnisse in Oberösterreich

Oberösterreich ist eine attraktive Urlaubsdestination – und lässt keine Wünsche offen. Neben den ausgewählten Besonderheiten gibt es noch unendlich viele Eindrücke in Oberösterreich zu entdecken.

Silberzeile Schärding, Steinernes Meer im Mühlviertel, Dachstein, Kunstmuseum Lentos

Dachstein Höhlenwelt, Kaiservilla Bad Ischl, Schiederweiher, Weltkulturerbe Hallstatt

Stift St. Florian, Seeschloss Ort, Mühlviertler Steinbloß Bauernhof, Schlögener Donauschlinge

Die Gäste können viel erleben und ihren Aufenthalt an glasklaren Seen, auf sonnigen Bergen, auf blühenden Wiesen, in verzauberten Tälern, in kulturträchtigen Städten oder in interessanten Museen genießen.