Sie sind auf Seite 1von 4

www.energy20.net/week

www.energy20.net/week ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul
www.energy20.net/week ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul
www.energy20.net/week ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul

ZUKUNFT ENERGIE

publish-industry Verlag GmbH

ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul PV-Großanlage
ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul PV-Großanlage
ZUKUNFT ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul PV-Großanlage

29.07.2014 Ausgabe 15

ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul PV-Großanlage Bioenergie
ENERGIE publish-industry Verlag GmbH 29.07.2014 Ausgabe 15 week Rekordmodul PV-Großanlage Bioenergie

week

Rekordmodul PV-Großanlage Bioenergie

Rekordmodul

Rekordmodul PV-Großanlage Bioenergie

PV-Großanlage

Rekordmodul PV-Großanlage Bioenergie

Bioenergie

Konzentrator-PV mit 36,7 %

Neue Systemlösungen

Zubau in Deutschland

Wirkungsgrad

> Seite 2

im Test

> Seite 4

immer langsamer

> Seite 4

IN ALLER KÜRZE

Condition Monitoring steigert die Effizienz von Windenergieanlagen. Ei- nen Film zu diesem The- ma gibt es im Web-Vi- deomagazin „Ressource Deutschland TV“ des VDI-Zentrums Ressource- neffizienz.

Bild: Screenshot Youtube
Bild: Screenshot Youtube

Informativ: Video zu Monitoring

Das Smart Grid entwi- ckeln Landis+Gyr und RWE weiter – im Nach- barland Polen. 50.000 Smart Meter sollen bis 2015 installiert sein.

Bild: Rehau
Bild: Rehau

125 Meter lang und besonders dicht ist die neue Generation von Erdwärmesonden, die der Hochschule Mittweida die nachhaltige Nutzung von Geothermie ermöglicht. Was die Sonden so robust macht sowie weitere Meldungen zu Bioenergie lesen Sie auf Seite 4.

PV: Weniger Ertrag, mehr Gewinn

Eine Studie des Fraunho- fer ISI, des DIW, der GWS und des IZES zeigt große Unterschiede zwischen Ein-

nahmen und Gewinnen aus Photovoltaik- und Wind- kraftanlagen in Deutsch- land. Obwohl sie insgesamt

Quelle: Fraunhofer ISI

Quelle: Fraunhofer ISI

PV-Strom: Zwischen 2000 und 2012 wuchs die Erzeu- gung von PV-Strom und damit auch der Gewinn.

geringere Mengen an Strom erzeugen, erzielen PV-Anla- gen deutlich höhere Gewin- ne als Windkraftanlagen:

Für 2012 fielen die durch PV-Anlagen realisierten Ge- winne mit rund 2,7 Mrd. Euro mehr als dreimal so hoch aus als die 750 Mio. Euro, die Windkraftanlagen einbrachten. Zudem gebe es Gegensätze zwischen den Bundesländern. ☐ Download der Studie:

www.energy20.net/week

EU-Vorschlag zu Energieeffizienz

Diskussion um Effizienz

Die EU-Kommission hat vergangene Woche ihren Vorschlag für ein Energie- effizienzziel für das Jahr 2030 vorgelegt. Demnach empfiehlt sie ein Ziel zur Senkung des Energiebe- darfs um 30 Prozent. Damit bleibt der Vorschlag deut- lich hinter den 40 Prozent zurück, die das EU-Parla- ment Anfang 2014 zur De- batte gestellt hatte. Die De- neff bewertet den Vorschlag

als faktisches Aushebeln des Energieeffizienzziels und kritisiert das Vorge- hen der EU-Kommission. Der ZVEI dagegen bewertet den Vorschlag positiv. Laut ZVEI-Präsident Michael Ziesemer gehe der Vorschlag in die richtige Richtung. Bis- her habe das Problem weni- ger bei dem ambitionierten Ziel gelegen, als bei der zö- gerlichen Umsetzung in den EU-Mitgliedsstaaten. ☐

Branche

29.07.2014 I Seite 2

Weltrekord in der Konzentratorphotovoltaik

Die am Fraunhofer ISE ent- wickelte Modultechnologie „Flatcon“ hat mit 36,7 Pro- zent einen neuen Weltre-

kordwert und den bislang höchsten Wirkungsgrad für ein PV-Modul erreicht. Die ISE-Forscher arbeiten

Quelle: Fraunhofer ISE
Quelle: Fraunhofer ISE

Rekordmodul: „Flatcon“ erreicht mit neuen Vierfachso- larzellen einen Wirkungsgrad von 36,7 Prozent.

bereits seit Jahren an der Technologie der hoch kon- zentrierenden Photovoltaik. Hierbei wird mittels einer Fresnel-Linse das Sonnen- licht gebündelt, um es dann auf eine sehr kleine, aber hocheffiziente Solarzelle zu lenken. Den Rekordwert erreichten die Forscher un- ter anderem mit neu entwi- ckelten, auf der sogenannten Wafer-Bonding-Technologie basierenden, Vierfachsolar- zellen von Soitec Solar. ☐

Virtuelle Kraftwerke

Kooperation für Vernetzung

Damit Anlagenbetreiber ihre Erzeugungsanlagen in einem virtuellen Kraftwerk einbringen können, haben Mark-E und Siemens ei- nen Vertrag zum Aufbau ei- nes solchen unterzeichnet. Mark-E bündelt die Anlagen seiner Kunden zu einem vir- tuellen Kraftwerk und ver- marktet es über den eigenen Energiehandel. Die nötige Hard- und Software für die cloud-basierte Lösung ent-

wickelte die Siemens-Divi- sion Smart Grid. 1100 MW Leistung aus rund 450 An- lagen kommen für den „Po- wer Pool“ bereits jetzt zu- sammen. Darüber können Betreiber Sekundärregel- leistung, Minutenreserve oder die Direktvermarktung von EEG-Anlagen im Ener- giemarkt platzieren. Der Cloud-Ansatz soll Energie- versorgern und Stadtwerken den Einstieg erleichtern. ☐

Stromhandel

Rekordexport

Die deutsche Stromwirtschaft hat laut Angaben des Interna- tionalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie: Deutschland expor- tierte Strom im Wert von 3,76 Mrd. Euro in die Nachbarlän- der. Gleichzeitig wurde Strom im Wert von 1,81 Mrd. Euro importiert. In der Gesamt- bilanz erzielte Deutschland so einen Netto-Exportüber- schuss von 1,95 Mrd. Euro.

Rückenwind für Brennstoffzellen

Wasserstoff kann eine be- deutende Rolle bei der In- tegration und Speicherung erneuerbarer Energien spie- len. Deshalb treiben GKN und McPhy den Einsatz von Feststoffspeichern für Wasserstoff voran. Die Unternehmen haben eine Technologie-Partnerschaft vereinbart, die den Einsatz von kostengünstigen Fest- stoffspeichern für Wasser- stoff beschleunigen und die Technologie für den indust-

riellen Brennstoffzellen- und zukünftigen Energiemarkt kommerziell zugänglich machen soll. Auch der Staat tut etwas: So fördert Hessen den Ausbau von KWK-An- lagen mit Brennstoffzellen in Unternehmen und Pri- vathaushalten. Ein neues Programm soll bis zu 60 An- lagen mit Zuschüssen von je 50 Prozent der Investitions- kosten oder maximal 17.550 Euro finanziell fördern. Zudem fördert die Regie-

rung die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen mit 4,9 Mio. Euro und unter- stützt ein Forschungs- und

Entwicklungsprojekt von FuelCell Energy Solutions und Joint-Venture-Partner Fraunhofer IKTS. ☐

Quelle: iStockphoto/DarioEdigi
Quelle: iStockphoto/DarioEdigi

Umfassend: Der Wasserstoffkreislauf und relevante Anwendungsbereiche

 

Veranstaltungen Juli bis September 2014 - mehr Veranstaltungen unter www.energy20.net/veranstaltungen

Termin

Ort

Veranstalter

Veranstaltung/Thema

Information

12.

August

Bern

CTCC

Berner CleanTech-Treff – Tagung

www.energie-cluster.ch

14.

August

Emsdetten

Hugo Vogelsang Maschinenbau

Biogas-Runde – Besichtigung einer Biogasanlage

www.biogas-runde.de

14.

August

Haiger

Invensor

Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mit Adsorptionskälte- maschinen – Seminar

www.invensor.com/de/invensor/veranstal-

 

tungen

21.

August

Köln

Steinbeis Transferinstitut

Prozesscontrolling in der Energiewirtschaft – Seminar

www.sti-energie.de

 

Energiewirtschaft

27.

- 28. August

Berlin

VDI

Wirtschaftlichkeit und technische Konzeption von WEA – Seminar

www.vdi-wissensforum.de/de/nc/angebot/

 

detailseite/event/02SE243002

28.

August

Essen

BEW

Grundlagen der Investitionsrechnung, Schwerpunkt Energiewirtschaft – Seminar

www.bew.de/nocache/bildungsangebote

28.

- 29. August

Berlin

VDI

Bestimmung des Windpotenzials und des Energie- ertrages von WEA – Seminar

www.vdi-wissensforum.de/de/nc/angebot/

 

detailseite/event/02SE188006

29.

August

Berlin

HDT

Betrieb, Instandhaltung und Wartung von PV- Anlagen – Tagung

www.hdt-essen.de/W-H110-07-016-4

9. - 10. September

Berlin

VDI Wissensforum

Energiesysteme, Energiewirtschaft und Energie- wende – Crashkurs

www.vdi-wissensforum.de/de/nc/angebot/

detailseite/event/06SE021003

www.energy20.net/week

Anzeige

29.07.2014 I Seite 3

100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 2013 2025 2035 55 25%
100 %
80
%
60
%
40
%
20
%
2013
2025 2035
55
25%
bis
40
bis
60 %
45%

www.energy20.net/week

Bioenergie & Erneuerbare

29.07.2014 I Seite 4

Erdwärme versorgt Hochschule

An der Hochschule Mitt- weida entsteht bis 2016 ein neues Laserinstitutsgebäu- de, bei dessen Energiever-

sorgung die Verantwortli- chen auf Erdwärmesonden von Rehau setzen. Die zehn Erdwärmesonden „Raugeo

Quelle: Rehau
Quelle: Rehau

Neue Generation: Außenschicht und Verfüllmaterial verleihen den Sonden hohe Systemdichtheit.

PE-Xa“ mit einer Länge von jeweils 125 Metern verfü- gen über eine funktionale Außenschicht, durch die in Kombination mit dem Ver- füllmaterial „Raugeo fill rot“ eine sehr hohe Systemdicht- heit erzielt wird. So erreicht das System einen Wasser- durchlässigkeitsbeiwert von > 10-10, der den von toni- gem Schluff (10-9) über- steigt und damit als nahezu hydraulisch wasserdicht be- trachtet werden kann. ☐

Heizkosten reduzieren mit Langzeitspeichern

Wärme speichern rechnet sich

Die in Kommunen, Genos- senschaften und Unterneh- men anfallenden Heizkos- ten sind meist höher als ihre Stromkosten. Mit ih- ren Langzeit-Wärmespei- chern schließt Cupasol die jahreszeitlich bedingte Ver- sorgungslücke zwischen Er- zeugung und Nutzung und harmonisiert den zeitlichen Versatz zwischen Wärme- angebot und -nachfrage. Die Speicher eignen sich

für alle, die Abwärme ab 200 kW thermischer Leis- tung produzieren und die Wärme nutzen möchten. ☐

Quelle: Cupasol
Quelle: Cupasol

Im Einsatz: Speicher im Nahwärmenetz Emmingen

Bioenergie in Energieversorgung integrieren

Effiziente Konzepte gesucht

Soll die Erzeugung von Strom, Prozess- und Nahwärme aus Biomasse stärker an die Nachfrageent- wicklung angepasst werden, sind „intelligente“ Lösungen erforderlich. Darum sucht das Bundesministerium für Ernährung und Land- wirtschaft Vorhaben, die die Erzeugung von Bioenergie kompatibel machen mit den Herausforderungen fluktu- ierender Stromnetze und

spezifischer Wärmebedürf- nisse. Sie sollen die Vorteile der Bioenergie zur Kompen- sation von Kapazitätsproble- men anderer Energieträger in Wert setzen. Die Modelle können sich auf verschiede- ne Bereitstellungs- und Ver- sorgungsebenen beziehen. Projektskizzen können bei der Fachagentur für Nach- wachsende Rohstoffe einge- reicht werden. ☐ Infos unter goo.gl/LvnrAS

PV-Testanlage in Betrieb

SMA Solar Technology hat im Gewerbegebiet San- dershäuser Berg bei Nieste- tal eine Photovoltaik-Frei-

flächenanlage mit einer Peak-Leistung von 3,2 Me- gawatt in Betrieb genom- men. Der dort produzierte

Quelle: SMA
Quelle: SMA

Im Test: SMA Utility Power-System mit Wechselrichter, Mittelspannungsblock und DC-Technik

Solarstrom wird in unmit- telbarer Nähe der Anlage im SMA Solarwerk 3 sowie in weiteren Gebäuden des Un- ternehmens genutzt. Mit der Anlage kann das Unterneh- men zudem neue Systemlö- sungen für PV-Großanlagen in direkter Nähe zur Ent- wicklung unter realen Be- dingungen testen und den Kunden präsentieren. Mo- mentan wird dort das SMA Utility Power-System getes- tet. ☐

Zubau von Bioenergieanlagen wird langsamer

Der Zubau von Bioenergie- anlagen hat sich 2013 ver- langsamt – nicht zuletzt durch die unsicheren po- litischen Rahmenbedin- gungen. Das geht aus dem Zwischenbericht hervor, für den das DBFZ mehr als

8800 Betreiber von Bioener-

gieanlagen hinsichtlich der

2013 erbrachten Strompro-

duktion, dem Substrat- und Brennstoffeinsatz sowie zu verschiedenen technischen Parametern befragt hat.

So wurden 2013 insgesamt rund 200 Biogasanlagen zu- gebaut (2011: 1300), die in- stallierte Leistung stieg um 200 MW el (inklusive der An- lagenerweiterungen). Maß- gebliche Entwicklungen im vergangenen Jahr waren Anlagenerweiterungen und zunehmende Flexibilisie- rung der Anlagen. Da die Vergütungen im neu novel- lierten EEG stark abgesenkt wurden, ist mit den etab- lierten Anlagenkonzepten

ein wirtschaftlicher Betrieb meist nicht mehr möglich. Deshalb kann nur noch mit einem sehr geringen Aus-

bau an Standorten mit sehr günstigen Bedingungen ge- rechnet werden. ☐ Bericht: goo.gl/5D1vo2

Quelle: DBFZ

Quelle: DBFZ

Weniger Zubau, mehr Leistung: Biogasanlagenentwick- lung in Deutschland (ohne Aufbereitungsanlagen)

www.energy20.net/week

Impressum

 

Herausgeber Kilian Müller

Verlag publish-industry Verlag GmbH Nymphenburger Straße 86 80636 München, Germany

+49/89/500383-0 F +49/89/500383-10 info@publish-industry.net www.publish-industry.net

T

Geschäftsführung Kilian Müller, Frank Wiegand Handelsregister HRB München 123 526 USt.-Ident.-Nr. DE 198 160 792

Redaktion Chefredaktion:

Dr. Karlhorst Klotz (kklo) (verantwortlich i.S.v.

§

55 RStV. Anschrift wie Verlag, -61)

Redaktion: Katrin Alber (kale) (-69), Sabrina Quente (sque) (-81), Alexandra Kistler (akis) (-20);

energy2.0@publish-industry.net

Anzeigen Anzeigenleitung: Christian Schlager (verantwortlich i.S.v. § 55 RStV. Anschrift wie Verlag, -64) Media Sales: Jessica Gruber (-67) Anzeigenpreisliste: vom 01.01.2014

Leser & Aboservice leserservice-pi@vuservice.de

Nachdruck Alle Verlags- und Nutzungsrechte liegen beim Verlag. Verlag und Redaktion haften nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder. Nachdruck, Vervielfältigung und Online-Stellung redaktioneller Beiträge nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Gerichtsstand München