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Vermögensverwaltung mit Indexanlagen –

Selektionsprozess

Kostengünstige ETF/Indexfonds
sich stark unterscheiden, auch wenn Sie einen ähnlichen Markt
Exchange Traded Funds (= börsengehandelte Fonds, ETF) abbilden. Swiss Market Index (SMI), Swiss Leader Index (SLI)
und Indexfonds investieren wie herkömmliche Fonds in unter- und Swiss Performance Index (SPI) beispielsweise bilden alle
schiedliche Wertpapiere und verteilen so das Anlagerisiko. den Schweizer Aktienmarkt ab, sind aber unterschiedlich kon-
Im Unterschied zu klassischen Fonds versuchen diese pas- zipiert und diversifiziert. Die Wahl des Indexes bestimmt das
siven Fonds aber nicht, die Rendite ihres Vergleichsindexes Risiko- und Renditeprofil des Fonds.
(Benchmark) zu übertreffen. Sie haben lediglich zum Ziel,
den Index 1 zu 1 nachzubilden und können deshalb auf ein Ein Beispiel: Die Aktien von Nestlé sind in allen drei Indizes
teures Fonds-Management verzichten, das die Titel laufend enthalten, allerdings deutlich unterschiedlich gewichtet. Die
analysiert und umschichtet. Das spart Gebühren. ETF und Gewichtung von Nestlé im SMI liegt bei rund 23 Prozent,
Indexfonds sind meist viel günstiger als herkömmliche Fonds im SLI bei rund 9 Prozent und im SPI bei rund 19 Prozent
– und oft erfolgreicher: Die Rendite vieler herkömmlicher (Dezember 2016).
Fonds bleibt deutlich hinter dem Vergleichsindex zurück.
 Replikationsart
ETF werden wie Aktien an einer Börse gehandelt. Indexfonds Die Replikationsart hält fest, wie ein bestimmter Fonds in
können im Normalfall einmal pro Tag gehandelt werden. die Titel investiert, die in seinem Vergleichsindex enthalten
Sowohl ETF als auch Indexfonds bilden Sondervermögen und sind. Man unterscheidet zwischen physischer und syntheti-
bleiben bei der Zahlungsunfähigkeit des Herausgebers oder scher Replikation.
der Depotbank im Besitz des Anlegers.
Bei der physischen Replikation investiert der ETF und der
Indexfonds effektiv in die Titel, die in seinem Vergleichsindex
Anspruchsvolle Wahl des richtigen Titels
enthalten sind. Ein ETF auf den SMI beispielsweise kauft die
In den letzten Jahren ist die Zahl der verfügbaren ETF und in diesem Index enthaltenen Aktien wie Nestlé, Novartis
Indexfonds stark gestiegen. Für Anleger wird die Wahl des und Roche. Diese Replikationsart ist transparent und einfach
richtigen Titels deshalb immer anspruchsvoller, aber auch verständlich. Bei der synthetischen Replikation werden die
immer wichtiger: Die Rendite von zwei Produkten auf den- Kundengelder nicht in die im Vergleichsindex enthaltenen
selben Index kann sich um mehrere Prozentpunkte pro Jahr Titel angelegt, sondern der Fonds geht mit einer Gegenpartei
unterscheiden. ein Tauschgeschäft (Swap) ein: Der Fonds verbrieft das Recht
auf die Auszahlung der prozentualen Indexveränderung.
Dabei entsteht ein begrenztes Gegenparteirisiko. Das VZ
Der Titelselektionsprozess beim VZ
setzt hauptsächlich Fonds ein, die physisch repliziert werden.
Das VZ wählt aus den verfügbaren Fonds die besten Titel Synthetische Fonds kommen nur vereinzelt zum Einsatz, z.B.
und bietet sie den Anlegern zur Investition an. Als unabhän- im Rohstoffbereich.
giger Finanzdienstleister ohne eigene Produkte gewährleistet
das VZ, dass der Vergleich neutral und einzig im Interesse des  Quantitative Kriterien
Kunden erfolgt. Das VZ analysiert sämtliche Indexfonds und Nebst der Auswahl des richtigen Indexes und der Replikationsart
an der Schweizer Börse SIX gehandelten ETF. berücksichtigt das VZ in seinem Titelselektionsprozess auch
quantitative Beurteilungskriterien wie die historische Gesamt-
 Wahl des richtigen Indexes rendite, den Tracking Error (Genauigkeit der Indexabbildung)
Vor dem Entscheid für einen bestimmten Fonds steht die und die Handelbarkeit (Liquidität).
Wahl eines bestimmten Indexes. Verschiedene Indizes können

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Doc ID SPVVIA.01.D.06.17