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HALFENSCHIENEN Z_HZA 08/18 BETON
HALFENSCHIENEN
Z_HZA 08/18
BETON
HALFENSCHIENEN Z_HZA 08/18 BETON
HALFENSCHIENEN Z_HZA 08/18 BETON

HALFEN HZA HALFENSCHIENEN

Allgemeine Hinweise

Verwendung von Fremdprodukten

Diese Zulassung ist nur gültig für Original HALFEN Produkte, die durch HALFEN hergestellt wurden. Sollten HALFEN Produkte durch Fremdprodukte ersetzt werden, so sind die Angaben in dieser Zulassung nicht darauf übertragbar und der Anwen- der übernimmt die Haftung für aus dem Austausch resultierende Personen- oder Sachschäden in vollem Umfang.

Allgemeine

bauaufsichtliche

Zulassung/

Allgemeine

Bauartgenehmigung

Nummer:

Z-21.4-145

Antragsteller:

Halfen GmbH

Liebigstraße 14

40764 Langenfeld

Gegenstand dieses Bescheides:

Halfen-Ankerschiene HZA 41/22

Deutsches

Institut

für

Bautechnik

OIEt

Zu l assungsstelle für Bau pro dukte und Bauarten Bautechnisches Prüfamt

Eine vom Bund und den Ländern gemeinsam getragene Anstalt des öffentlichen Rechts

Mitglied der EOTA, der UEAtc und derWFTAO

Datu m:

Geschäftszeichen :

03.08.2018 123-1 .21.4-24/18

Geltungsdauer vom: 2. April 2018

bis:

2. April 2021

Der oben genannte Regelungsgegenstand wird hiermit allgemein bauaufsichtlich zugelassen/genehmigt. Dieser Bescheid umfasst acht Seiten und sieben Anlagen.

DIBt I Kolonnenstraße 30 BI D -1 0829 Berlin I Tel. : +493078730-01 Fax: +493078730-3201 E-Mail:dib t @dibt.d e Iwww.dibt.de

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. Z-21.4-145

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Deutsches Institut für DIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIBt
Bautechnik

Seite 2 von 8 j 3. August 2018

Mit diesem Bescheid ist die Verwendbarkeit bzw. Anwendbarkeit des Regelungsgegenstandes im Sinne der Landesbauordnungen nachgewiesen.

2 Dieser Bescheid

ersetzt

nicht die

für die

Durchführung

von

Bauvorhaben

gesetzlich

vorgeschriebenen Genehmigungen, Zustimmungen und Bescheinigungen.

3 Dieser Bescheid wird unbeschadet der Rechte Dritter, insbesondere privater Schutzrechte, erteilt.

4 Dem Verwender bzw. Anwender des Regelungsgegenstandes sind, unbeschadet weiter gehender Regelungen in den "Besonderen Bestimmungen", Kopien dieses Bescheides zur Verfügung zu stellen. Zudem ist der Verwender bzw. Anwender des Regelungs- gegenstandes darauf hinzuweisen, dass dieser Bescheid an der Verwendungs- bzw. Anwendungsstelle vorliegen muss. Auf Anforderung sind den beteiligten Behörden ebenfalls Kopien zur Verfügung zu stellen .

5 Dieser Bescheid darf nur vollständig vervielfältigt werden. Eine auszugsweise Veröffentlichung bedarf der Zustimmung des Deutschen Instituts für Bautechnik. Texte und Zeichnungen von Werbeschriften dürfen diesem Bescheid nicht widersprechen, Übersetzungen müssen den Hinweis "Vom Deutschen Institut für Bautechnik nicht geprüfte Übersetzung der deutschen Originalfassung" enthalten.

6 Dieser Bescheid wird widerruflich erteilt. Die Bestimmungen können nachträglich ergänzt und geändert werden , insbesondere, wenn neue technische Erkenntnisse dies erfordern.

7 Dieser Bescheid bezieht sich auf die von dem Antragsteller gemachten Angaben und vorgelegten Dokumente. Eine Anderung dieser Grundlagen wird von diesem Bescheid nicht erfasst und ist dem Deutschen Institut für Bautechnik unverzüglich offenzulegen.

8 Die von diesem Bescheid umfasste allgemeine Bauartgenehmigung gilt zugleich als allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für die Bauart.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. Z -21.4-145

II BESONDERE BESTIMMUNGEN

Bauartgenehmigung Nr. Z -21.4-145 II BESONDERE BESTIMMUNGEN Deutsches Institut für DIBt Bautechnik Seite 3 von 81
Deutsches Institut für DIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIBt
Bautechnik

Seite 3 von 81 3. August 2018

1

Regelungsgegenstand und Verwendungs- bzw. Anwendungsbereich

1.1

Regelungsgegenstand

Die Halfen-Ankerschiene HZA besteht aus einer C-förmigen Schiene mit Verzahnung und mit mindestens zwei auf dem Profilrücken angeschweißten Ankern oder festgeklemmten Bolzenankern.

Die Schiene wird oberflächenbündig einbetoniert. In die Schiene werden hammerkopf- förmige Schrauben mit Verzahnung eingesetzt, mit denen beliebige Konstruktionsteile befestigt werden können. Auf der Anlage 1 ist die Ankerschiene im eingebauten Zustand dargestellt.

1.2

Verwendungs- bzw. Anwendungsbereich

Die Ankerschiene darf für Verankerungen unter statischer oder quasi-statischer Belastung in bewehrtem oder unbewehrtem Normalbeton der Festigkeitsklasse von mindestens C20/25 nach DIN EN 206-1 :2001-07 "Beton ; Teil 1: Festlegung, Eigenschaften , Herstellung und Konformität verwendet werden. Bei Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer der Betonbauteile, in denen die Ankerschienen verankert werden, sind die Einschränkungen entsprechend Abschnitt 3.2.6 zu beachten. Bei Brandbeanspruchung darf die Ankerschiene nur senkrecht zur Schienenlängsachse belastet werden. Bei Verankerung in der aus Lastspannungen erzeugten Zugzone des Betons oder bei Ausnutzung der Mindestabstände der Ankerschienen müssen die infolge Sprengwirkung auftretenden örtlichen Querzugspannungen durch zusätzliche Bewehrung aufgenommen werden, sofern nicht konstruktive Maßnahmen oder andere günstige Einflüsse (z . B. Querdruck) ein Aufspalten des Betons verhindern. Die Anwendungsbereiche der Konstruktionsteile (Schiene, Anker, Schraube, Mutter und Scheibe) sind in Abhängigkeit von den Werkstoffen in der Anlage 4, Tabelle 4 angegeben. Eine verzinkte Ankerschiene darf nur mit Bewehrung in Verbindung stehen , wenn die Temperatur an den Kontaktstellen zwischen der Bewehrung und den verzinkten Stahlteilen 40 °C nicht überschreitet. Bei Spannbetonbauteilen muss der Abstand einer verzinkten Ankerschiene von den Hüllrohren des Spanngliedes bzw. des Spanndrahtes mit sofortigem Verbund mindestens 2 cm betragen. Werden feuerverzinkte Schienen mit Bolzenankern aus nichtrostendem Stahl verwendet, so dürfen die Hüllrohre der Spannglieder bzw. die Spanndrähte mit sofortigem Verbund den Bolzenanker aus nichtrostendem Stahl - nicht jedoch die feuerverzinkte Schiene - berühren.

2

Bestimmungen für das Bauprodukt

2.1

Eigenschaften und Zusammensetzung

Die Konstruktionsteile der Ankerschienen (Schiene, Anker, Schraube, Mutter und Scheibe) müssen den Zeichnungen und Angaben der Anlagen entsprechen. Die in dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung nicht angegebenen Werkstoff- kennwerte, Abmessungen und Toleranzen der Ankerschienen und Schrauben müssen den beim Deutschen Institut für Bautechnik, bei der Zertifizierungsstelle und der fremdüber- wachenden Stelle hinterlegten Angaben entsprechen.

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Nr. Z-21.4-145

Deutsches Institut für DIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIBt
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Seite 4 von 8 l 3, August 2018

2.2

Herstellung und Kennzeichnung

2.2.1

Herstellung (Verbindung Schiene/Anker)

Die Herstellung der Verbindungen (Anschweißen, Anstauchen und Einpressen) zwischen Anker und Schiene sind im Werk vorzunehmen. Für das Anschweißen der Anschweißanker ist das Schutzgasschweißen MAG/MAGM (Prozess 135 gemäß DIN EN ISO 4063:2000-04) anzuwenden. In Abhängigkeit von den Anforderungen, die für die Konstruktion festgelegt sind, gelten - in Abstimmung mit dem Tragwerksplaner und der Genehmigungsbehörde - für die Ausführung der Schweißnähte die Regelungen nach DIN EN 1090-2:2011-10. Die Bolzenanker werden im Werk durch ein vorgefertigtes Loch im Schienenrücken gesteckt und durch Aufstauchen verpresst.

2.2.2

Kennzeichnung

Jeder Lieferschein der Ankerschienen und Schrauben muss vom Hersteller mit dem Über- einstimmungszeichen (Ü-Zeichen) nach den Übereinstimmungszeichen-Verordnungen der Länder gekennzeichnet werden. Zusätzlich sind auf dem Lieferschein das Werkzeichen, die Zulassungsnummer und die vollständige Bezeichnung der Ankerschienen und Schrauben anzugeben.

Die Kennzeichnung darf nur erfolgen, wenn die Voraussetzungen nach Übereinstimmungsnachweis erfüllt sind.

Abschnitt 2.3

Die Ankerschiene wird mit HZA 41/22 bezeichnet. Die Bezeichnung der hammerkopf- förmigen Zahnschrauben erfolgt entsprechend der Gewindegröße. Jede Ankerschiene ist gemäß Anlage 4 zu kennzeichnen. Die Schrauben sind gemäß der Anlage 3 zu prägen.

2.3

Übereinstimmungsbestätigung

2.3.1

Allgemeines

Die Bestätigung der Übereinstimmung der Ankerschienen und Schrauben mit den Bestimmungen der von dem Bescheid erfassten allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung muss für jedes Herstellwerk mit einer Übereinstimmungserklärung des Herstellers auf der Grundlage einer werkseigenen Produktionskontrolle und eines Übereinstimmungszertifikates einer hierfür anerkannten Zertifizierungsstelle sowie einer regelmäßigen Fremdüberwachung durch eine anerkannte Überwachungsstelle nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen erfolgen: Für die Erteilung des Übereinstimmungszertifikats und die Fremdüberwachung einschließlich der dabei durchzuführenden Produktprüfungen hat der Hersteller der Anker- schienen und Schrauben eine hierfür anerkannte Zertifizierungsstelle sowie eine hierfür anerkannte Überwachungsstelle einzuschalten.

Die Übereinstimmungserklärung hat der Hersteller durch Kennzeichnung des Bauprodukts mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) unter Hinweis auf den Verwendungszweck abzugeben.

Dem Deutschen Institut für Bautechnik ist von der Zertifizierungsstelle eine Kopie des von ihr erteilten Übereinstimmungszertifikats zur Kenntnis zu geben.

2.3.2

Werkseigene Produktionskontrolle

In jedem Herstellwerk ist eine werkseigene Produktionskontrolle einzurichten und durch- zuführen. Unter werkseigener Produktionskontrolle wird die vom Hersteller vorzunehmende kontinuierliche Überwachung der Produktion verstanden, mit der dieser sicherstellt, dass die von ihm hergestellten Bauprodukte der von diesem Bescheid erfassten allgemeinen bauauf- sichtlichen Zulassung entsprechen. Für Umfang, Art und Häufigkeit der werkseigenen Produktionskontrolle ist der beim Deutschen Institut für Bautechnik und der fremdüberwachenden Stelle hinterlegte Prüfplan maßgebend.

225314.18

1.21.4-24/18

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. Z-21.4-145

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Deutsches
Institut
für
DIBt
Bautechnik

Seite 5 von 8 1 3. August 2018

Die Ergebnisse der werkseigenen Produktionskontrolle sind aufzuzeichnen und auszu- werten. Die Aufzeichnungen müssen mindestens folgende Angaben enthalten:

- Bezeichnung des Bauprodukts bzw. des Ausgangsmaterials und der Bestandteile

- Art der Kontrolle oder Prüfung

- Datum der Herstellung und der Prüfung des Bauprodukts bzw. des Ausgangsmaterials oder der Bestandteile

- Ergebnis

der

Kontrolle

und

Prüfungen

und

soweit

zutreffend

Vergleich

mit

den

Anforderungen

- Unterschrift des für die werkseigene Produktionskontrolle Verantwortlichen.

Die Aufzeichnungen sind mindestens fünf Jahre aufzubewahren und der für die Fremd- überwachung eingeschalteten Überwachungsstelle vorzulegen. Sie sind dem Deutschen Institut für Bautechnik und der zuständigen obersten Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen .

2.3.3

Bei ungenügendem Prüfergebnis sind vom Hersteller unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zur Abstellung des Mangels zu treffen. Bauprodukte, die den Anforderungen nicht entsprechen, sind so zu handhaben , dass Verwechslungen mit übereinstimmenden ausgeschlossen werden. Nach Abstellung des Mangels ist - soweit technisch möglich und zum Nachweis der Mängelbeseitigung erforderlich - die bestehende Prüfung unverzüglich zu wiederholen. Fremdüberwachung

In

jedem

Herstellwerk

ist

die

werkseigene

Produktionskontrolle

durch

eine

Fremd-

überwachung regelmäßig zu überprüfen, mindestens jedoch zweimal jährlich . Im Rahmen der Fremdüberwachung ist eine Erstprüfung der Ankerschienen und Schrauben durchzuführen und sind Proben für Stichprobenprüfungen zu entnehmen. Die Probenahme und Prüfungen obliegen jeweils der anerkannten Überwachungsstelle. Für Umfang, Art und Häufigkeit der Fremdüberwachung ist der beim Deutschen Institut für Bautechnik und der fremdüberwachenden Stelle hinterlegte Prüfplan maßgebend.

Die Ergebnisse der Zertifizierung und Fremdüberwachung sind mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Sie sind von der Zertifizierungsstelle bzw. der Überwachungsstelle dem Deutschen Institut für Bautechnik und der zuständigen obersten Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen.

3

Bestimmungen für Planung, Bemessung und Ausführung

 

3.1

Planung Die Verankerungen sind ingenieurmäßig zu planen. Unter Berücksichtigung der zu verankernden Lasten sind prüfbare Berechnungen und Konstruktionszeichnungen anzufertigen. Die Konstruktionszeichnungen müssen die genaue Lage, Größe und Länge der Anker- schienen sowie die zulässigen Schrauben enthalten.

3.2

Bemessung

 

3.2.1

Allgemeines

Die Verankerungen sind ingenieurmäßig zu bemessen. Der Nachweis der unmittelbaren örtlichen Krafteinleitung in den Beton ist erbracht. Die Weiterleitung der zu verankernden Lasten im Bauteil ist nachzuweisen. Die Schwächung des Betonquerschnitts durch den Einbau von Ankerschienen ist ggf. beim statischen Nachweis zu berücksichtigen.

225314.18

1.21 .4-24/18

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. Z-21.4-145

Deutsches Institut für DIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIBt
Bautechnik

Seite 6 von 8 j 3. August 2018

Eine Biegebeanspruchung der Schraube darf nur dann unberücksichtigt bleiben, wenn

- das anzuschließende Bauteil aus Metall besteht und ohne Zwischenlage gegen die Schiene verspannt wird,

- der Lochdurchmesser im anzuschließenden Bauteil bei der Schraube M12 14 mm und bei der Schraube M16 18 mm nicht überschreitet. Zusatzbeanspruchungen, die in der Ankerschiene, im anzuschließenden Bauteil oder im Bauteil, in dem die Ankerschiene verankert ist, aus behinderter Formänderung (z. B. bei Temperaturwechseln) entstehen können , sind zu berücksichtigen.

Der Angriff der Einzellast bzw. des Lastpaares kann an beliebiger Stelle der Ankerschienen erfolgen. Die Achse der Schraube muss mindestens 2,5 cm vom Schienenende entfernt sein.

Die

Anlage 5, Tabelle 5 dürfen nicht unterschritten werden . Bei Beanspruchung der Schienen durch Schrägzug ::::: 45° und Querlast senkrecht zum Rand ist für Abstände von 75 mm bis 100 mm eine Rückhängebewehrung entsprechend Anlage 6 oberes Bild anzuordnen.

Mindestabstände

(Achs-,

Rand- und

Eckabstände)

und

Mindestbauteildicken

nach

3.2.2 Bemessungswiderstände

Die Bemessungswiderstände sind in Anlage 5, Tabelle 6 in Abhängigkeit von der Profillänge und den Beanspruchungsrichtungen angegeben.

Die

Richtungen (Querlast x, Querlast y und Zuglast z)

Ankerschiene

darf

in

allen

beansprucht werden. Der Bemessungswert der Lastresultierenden FEd darf die Bemessungswiderstände FRd nicht überschreiten.

3.2.3 Biegebeanspruchung der Schrauben Die Bemessungswiderstände gegen Biegung sind in Anlage 5, Tabelle 6, angegeben. Die rechnerische Einspannstelle ist die Oberkante der Ankerschiene. Der Bemessungswert des Biegemomentes der Schraube darf den Bemessungswiderstand gegen Biegung nicht überschreiten, wenn gemäß Abschnitt 3.2.1 eine Biegebeanspruchung nicht unberücksichtigt bleiben darf.

Fz,Ed ~

FRd (1 - MEi MRd)

F Rd

=

Bemessungswiderstand der Ankerschiene nach Anlage 5, Tabelle 6

MRd

=

Bemessungswiderstand gegen Biegung der Schraube nach Anlage 5, Tabelle 6

Fz,Ed =

Bemessungswert der einwirkenden Zuglastkomponente

MEd = Bemessungswert des einwirkenden Biegemomentes Bei Fassadenbekleidungen mit veränderlichen Biegebeanspruchungen (z. B. infolge Temperaturwechseln) darf der Spannungsausschlag crA = ± 50 N/mm 2 um den Mittelwert crM bezogen auf den rechnerischen Spannungsquerschnitt der Schraube, nicht überschritten werden.

3.2.4 Sonderfall schmale Stahlbetonbauteile Eine in der Stirnseite von mindestens 10 cm dicken gering belasteten Stahlbetonbauteilen (z. B. Fassadenplatten, schwach beanspruchten Wänden) angeordnete Ankerschiene darf auf zentrischen Zug mit dem Bemessungswiderstand nach Anlage 5; Tabelle 6 beansprucht werden, wenn eine zusätzliche Bewehrung entsprechend Anlage 6, unteres Bild vorgesehen wird.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. 2-21.4-145

Deutsches Institut für OIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
OIBt
Bautechnik

Seite 7 von 813. August 2018

3.2.5

Verschiebungsverhalten

 

Zuglast; Querlast in Schienenlängsrichtung:

Unter Belastung in Höhe der Gebrauchslast kann mit Verschiebungen bis 0,5 mm in Richtung der Last gerechnet werden:

Querlast senkrecht zur Schienenlängsrichtung:

 

Unter Belastung in Höhe der Gebrauchslast kann mit Verschiebungen bis zu 1,5 mm

senkrecht zur Schienenlängsrichtung gerechnet werden. Werden die Schrauben unter Last

eingebaut, kann mit Versch iebungen bis 0,6 mm gerechnet werden. Dieser Wert erhöht

sich

auf 2,0 mm bei Umkehr der Belastungsrichtung. Bei Querlasten ist zusätzlich das vorhandene Lochspiel zwischen Schraube und Anbauteil zu berücksichtigen .

3.2.6

Brandschutz Bei Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer der Betonbauteile dürfen die Anker- schienen unter statischer und quasi-statischer Belastung nur senkrecht zur Schienenachse (Zuglast z und Querlast y) im bewehrten und unbewehrten Normalbeton der Festigkeits- klasse von mindestens C20/25 beansprucht werden. Die Bemessungswiderstände für die Ankerschienen sind in Abhängigkeit von der Schraubengröße für die Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten (F90) bzw. 60 Minuten (F60) in der Anlage 7, Tabelle 7 angegeben und dürfen nicht überschritten werden.

Die minimalen Achsabstände gemäß Anlage 7, Tabelle 8 sind einzuhalten. Die Beurteilung der Feuerwiderstandsdauer des Betonbauteils und der anzuschließenden Konstruktion ist nicht Gegenstand diese Zulassung.

3.3

Ausführung

3.3.1

Einbau der Ankerschienen An der Ankerschiene dürfen keine Anker nachträglich befestigt oder andere Änderungen vorgenommen werden. Der Einbau der Ankerschiene ist nach den gemäß Abschnitt 3.1 gefertigten Konstruktionszeichnungen vorzunehmen.

Die Ankerschienen sind so auf der Schalung zu befestigen, dass sie sich beim Verlegen der Bewehrung sowie beim Einbringen und Verdichten des Betons nicht verschieben. Sie sind gegen Eindringen von Beton in den Schieneninnenraum zu schützen. Beim Betonieren ist

darauf zu

achten, dass unter den

Köpfen der Anker der Beton

besonders sorgfältig

verdichtet wird.

3.3.2

Befestigung der Anschlusskonstruktion (Schraubenmontage) Die erforderliche Schraubengröße ist den Konstruktionszeichnungen zu entnehmen. Liegt durch unsachgemäßes Betonieren o. ä. die Vorderkante der Ankerschiene nicht bündig mit der Betonfläche, so muss dieser Zwischenraum bei der Montage der Anschluss- konstruktion vollflächig unterfüttert werden. Die Köpfe der Schrauben werden in den Schienenschlitz eingeführt, müssen nach einer Rechtsdrehung um 90 ° auf beiden Schenkeln der Ankerschiene voll aufliegen, in die Ver- zahnung einrasten und durch Anziehen der Mutter mit dem Drehmomentenschlüssel arretiert werden. Die in Anlage 5, Tabelle 6 angegebenen Anzugsdrehmomente müssen eingehalten werden. Nach der Montage ist der richtige Sitz der Schraube zu überprüfen, der Markierungsschlitz am Schattende der Schraube muss quer zur Schienenlängsrichtung stehen. Der Achs- abstand der Schrauben darf die Angaben der Anlage 5 nicht unterschreiten.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung

Nr. Z-21.4-145

3.3.3 Kontrolle der Ausführung

Deutsches Institut für DIEt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIEt
Bautechnik

Seite 8 von 8 13. August 201 8

Bei dem Einbau der Ankerschienen und bei der Schraubenmontage (Befestigung von Anschlusskonstruktionen) muss der mit der Verankerung von Ankerschienen betraute Unternehmer oder der von ihm beauftragte Bauleiter oder ein fachkundiger Vertreter des Bauleiters auf der Baustelle anwesend sein. Er hat für die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten zu sorgen. Insbesondere muss er die Ausführung und Lage der Ankerschienen sowie einer eventuellen Rückhängebewehrung kontrollieren. Die Aufzeichnungen müssen während der Bauzeit auf der Baustelle bereitliegen und sind den mit der Kontrolle Beauftragten auf Verlangen vorzulegen. Sie sind ebenso wie die Lieferscheine nach Abschluss der Arbeiten mindestens 5 Jahre vom Unternehmer aufzu- bewahren.

Beatrix Wittstock

Referatsleiterin

Arbeiten mindestens 5 Jahre vom Unternehmer aufzu- bewahren. Beatrix Wittstock Referatsleiterin 225314.18 1.21.4-24/18

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. Z-21.4 -145 vom 3. August 2018

Bauartgenehmigung Nr. Z-21.4 -145 vom 3. August 2018 Einbauzustand ( Maße In mm) LO N ~

Einbauzustand

( Maße In mm)

LO

N

~

VI

1/)

Bautelldlcke h

Deutsches Institut für DIBt Bautechnik
Deutsches
Institut
für
DIBt
Bautechnik
Bautelldlcke h Deutsches Institut für DIBt Bautechnik Schienen- höhe hch Verankerungstiefe hef Direkt-

Schienen-

höhe

hch

Verankerungstiefe hef

Direkt-

Abstands-

montage

montage

U-Scheibe

\

Vlerkant-

U-Schelbe

40x40x5

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41 /22

Einbauzustand

Anlage 1

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. Z-2 1.4-145 vom 3. August 2018

Deutsches

Institut

für

Bautechnik

DIBt

Tabelle 1: Regellänge und Ankeranordnung

Schlenenlänge, Endüberstand und Achsabstand der Anker (mm)

Länge

100

150

200

50

Profil

-!t- g

 

1- 150

41/22

1

25

25

25

25

25

·N

1

25

Anker Anschweißanker Typ 1

~

Schnitt-

I '.'"'' ~1

1

1

H

l- 1,,J

1

1

1

1

Schweißnaht-

1 stellung Q

Schweißnaht-

1 stellung L

1

J

~

1

1

t

- ~~

)

1

1

1,1,?i'l

1

Ankerstellung

Quer(Q)

Ankerstellung

Längs (L)

J

'äi

.c

1-

1

25

Tabelle 2: Ankerabmessungen

j

C

ro

c:!?

-~

.c

0

Cl)

C:

<(

~

0

12

B!

'<I"

 

a

min.

 

b

162

18

12

169

18

12

1128

17

20

Q)

 

.c

,o

min.

 
 

-E

t

 

h ef

imm)

62

79

5,0

69

86

5,0

128

135,5

6,0

Cl

C:

::,

'ffi

11l

~

C:

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L/Q

L/Q

Q

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Cl

C: C:

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Cl)

L/Q

L/Q

Q

.c

~><

~l'O

Q)

t~

Cl)

3x12

3x12

3x20

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41/22 Ankeranordnung, Abmessungen

250

200

-N

1

25

1-

1

25

> 250

S250

-N

1

Bolzenanker Typ 86

mit Sechskantkopf

Q)

~

C:

ro

C:

~

0

CO

n

bD

F2

e

0

12

B!

'<I"

1

rT

1

1

1

1-1-

~

j

1

86

d1

t

d1

08

Q)

-

.c

Maße lnmm

d2

(mm

16

min.

h ef

79,8

Anlage 2

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. Z-21.4 -145 vom 3. August 2018

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für

Bautechnik

DIBt

Maße der Schiene und der Schrauben M12 und M16

(Schaft-und Gewindeausbildung nach DIN EN ISO 4018:2011-07)

34,7

A

M

Tabelle 3: Werkstoffe

Prägung: Werkzeichen, Festlgkeltsklasse, z . B.

HALFENB.8

f

-

~i

ll')O

-.i 1()

II

II

N<O

ii

~~

~

,

1

kaltverfonnt

]

~

.Sl

m

1

goo

!'.!=1=-g-n

-W--+

Ansicht a -a

Tell

Benennung

Werkstoffe

 
 

Stahl

Nichtrostender Stahl

1

Schiene

DIN EN 10 025:2005-04

DIN EN 10 088:2009-08

 

1.0038

(S235JR)

1.4401, 1.4404 oder 1.4571

2

Anschwelßanker

DIN EN 10 025:2005-04

DIN EN 10 088:2009-08

 

1.0038

(S235JR)

1.4401, 1.4404 oder 1.4571

3

Balzenanker mit

DIN

EN 10 263-2:2018-02 oder

DIN EN 10 088:2009-08

Sechskanlkopf B6

DIN EN 10 263-3:2018-02

1.4401, 1.4404, 1.4571 oder 1.4578

4

Schrauben

DIN EN ISO 898-1:2013-05 Festlgkeltskl. 8.8

A4-50 n. DIN EN ISO 3506-1:2010-04 1.4401, 1.4404, 1.4571 oder 1.4578

5

Sechskantmuttern

DIN EN ISO 898-2:2012-08, Fesllgkellskl. 8

A4-50 n. DIN EN ISO 3506-2:2010-04 1.4401, 1.4404 oder 1.4571

8

Unterlegscheiben

DIN EN ISO 10025:2005-04 und DIN EN ISO 7089:2000-11 oder DIN EN ISO 7090:2000-11

DIN EN 10 088:2009-08 1.4401, 1.4404 oder 1.4571

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41/22

Schiene und Schrauben Abmessungen, Werkstoffe

Anlage 3

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. 2-21.4-145 vom 3. August 2018

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Institut

für

Bautechnik

DIBt

Tabelle 4: Anwendungsbereiche In Abhängigkeit der Werkstoffe

Werkstoffe der Konstruktionsteile

 

Schiene

1

walzblank

2

Feuerverzlnkt (Auflage c!: 50 µm)

Feuerverzlnl<t

3

(Auflage c!: 50 µm)

Nichtrostender Stahl

4

1.4401, 1.4404

oder 1.4571

Nichtrostender Stahl

5

1.4401, 1.4404

oder 1.4571

Anker

walzblank

Feuerverzinkt (Auflege c!: 50 µm)

Feuerverzlnl<t (Auflage c!: 50 µm)

Anschweißanker walzblank@

(nur bei Typ I mit an- geschweißten Ankam)

Nichtrostender Stahl

1.4401, 1.4404, 1.4571 oder 1.4578

Schraube, Mutter,

Unterlegscheibe

ohne

Korroslonsschutz

Galvanisch verzinkt (Auflage c!: 5 µm)

Feuerverzlnl<t{Q (Auflage c!: 40 µm)

Nichtrostender Stahl

A4-50

Nichtrostender Stahl

A4 - 50

(D Oder galv. verz. mit Sonderbeschichtung, Auflage c!: 12 µm. (2) Hlnslchtllch des Korroslonsschutzes der Anschwelßanker darf eine Betonüberdeckung c von 30 mm zugrunde gelegt werden.

Anwendungsbereich

Verwendung nur möglich, wenn alle Befesllgungselemente In Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen durch eine Mindestbetondeckung nach DIN EN 1992-1-1:2011-01 mit DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04 geschützt sind. Bauteile In geschlossenen Räumen, z.B. Wohnungen, Büros Schulen, Krankenhäuser, Verkaufsstätten, mit Ausnahme von Feuchträumen Bauteile In Innenräumen mit normaler Luftfeuchte (einschl. Küche, Bad und Waschküche In Wohngebäuden)

Bauteile der Korrosionsbeständigkeitsklasse III nach 2-30.3-6

Bauteile der Korroslonsbeständlgkeltsklasse III nach 2-30.3-6

Kennzeichnung der Halfen-Ankerschienen Typ HZA

Die Kennzeichnung Ist dauerhaft auf dem Schienenrücken ( Innen oder außen ), auf dem Schienensteg oder auf dem Anker vorzunehmen. Sie kann mittels Aufkleber, Aufdruck, Prägung oder anderer geeig- neter Maßnahmen erfolgen. ( Mindestanforderung: Profilangabe, bei Ausführung aus nichtrostendem Stahl zusätzlich A4 ) Beispiele:

1 @ HZA41~2 @ 1

a) Prägung Im Profilrücken

Beanspruchungsrichtungen

X

r:·-·:

1

---

Werte für Querlast parallel zur Schienenlängsachse ( räuml. Winkel)

1

1

1

1

1

1

li==*

z

HZA41/22

1

b) Aufdruck am Profilsteg

Bild a) Einzellasten

( für alle Lastrichtungen )

(mm)l~250 1 l •c!:25~! 1 c!:25~I 1 .!:250 1 I

l

-F

l

-F

l

-F

l

-F

l

-F

Bild b) Lastpaare

( senkrecht zur Schienenlängsachse )

.? 100 c!: 250

c!: 100

c!: 250 c!: 100

(mm)

1

1•

'

1

1 •

1

I •

 

l

l

l

l

l

l

F

F

F

F

F

F

Bild c) Lastpaare

( parallel zur Schlenenlängsachse )

(mm)

c!: 50

1

1

'

c!: 450

c!: 50

'

1 1•

c!: 450

-- --

FF

FF

c!: 50

• 1 1•

FF

247178.18

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41/22

Anwendungsbereiche Kennzeichnung, Beanspruchungsbereiche Lastanordnung

Anlage 4

1.21 .4-24/18

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. 2-21.4-145 vom 3. August 2018

Deutsches

Institut

für

Bautechnik

OIEt

Tabelle 5: Mindestabstände und Mindestbauteilabmessungen

Mindestabstände und -bautellabmessungen (mm)

HZA 41/22

bewehrter®® Beton

6

7

unbewehrter

Beton

®0

Br

110

2 Anker

90

> 2 Anker

150

Ba

Ba

a,

90

2xar

220

200

2xar

220

230

c.v

hmln

105

Br1

50

Schienen- Q_)

paare

8 a1

100

8e1

150

Darstellung

Randeinfassung

Schienen aare

r.A

s,l,x

'f.As,l,y

Randeinfassung Bel Belastung Bel Belastung

Vx,Ed

As,x

206

Vy,Ed

as,y@

06/200

©

r.A s,l,x bzw. 'f.A s,l,Y

2010

Mindestbewehrung bei Belastung V x,Ed

Asx '

i---- --

r.A

1

s, ,y

(D Ergibt sich aus der Länge der Anker und der Höhe der Schienenprofile, sowie der erforderlichen Betondeckung nach DIN EN 1992-1-1 :2011-01 mit DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04. Muss ggf. In Abhängigkeit der Exposltlonsklasse erhöht werden . @ Nur für zentrischen Zug zulässig. Gilt für gerissenen und ungerlssenen Beton.

@

Symmetrische Anordnung, Verteilung entlang gesamter Ankerschienenlänge und um ar über Ankerschienenende hinaus ; Verankerungslänge lb gemäß DIN EN 1992-1-1.

©

Mindestens einen Bewehrungsstab In den Ecken anordnen.

®

GIit für gerissenen Beton der Betonfestlgkeltsklassen :2: C30/37.

@

GIit für ungerlssenen Beton der Betonfestlgkeltsklassen :2: C30/37. Zur Berücksichtigung des gerissenen Zustandes sind die Abstände mit dem Faktor 1,5 zu erhöhen. Alternativ können die Bemessungswiderstände mit dem Faktor (1/1,4) reduziert werden.

0

Für Betonfestlgkeltsklassen C20/25 bzw.C25/30 müssen die Abstände mit dem Faktor 1,25 bzw. 1,15 erhöht werden. Alternativ können die Bemessungswiderstände mit dem Faktor (1/1,25) bzw. (1/1 ,15) reduziert werden.

Tabelle 6: Bemessungswiderstände der Ankerschienen, Anzugsdrehmomente, Bemessungswiderstand gegen Biegung der Schrauben

Bemessungs-

Zug- und Querlast senkrecht Querlast parallel zur

widerstände

zur Schienenlängsachse

Schlenenlängschseß s16°

FRd (kN)

Einzel-

Last- ®

Einzel-

Last-®

last

paare

last

paare

7,0

4,9

7,0

7,0

Profil-Länge (mm)

:2:100

c!:200

:i!:100

c!:200

Bemessungswiderstände gegen Biegung M Rd (Nm) bezogen auf Schienen- bzw. -Betonoberkante

Anzugsdrehmoment (Nm)

Festigkeits-

klasse 8.8

M12

83,8

50

M16

213,1

120

Werkstoff-

güte A4-60

M12

M16

27,5 70,0

50

80

® Bel gleichzeitiger Beanspruchung auf Zug oder Querlast senkrecht zur Schienenlängsachse und Querlast parallel zur Schienenlängsachse darf der Bemessungswert der Lastresultlerende den Wert von ~d = 4,9 kN bei Lastpaaren nicht überschreiten.

® Bel Abweichung der Lastrichtung von der Schienenlängsachse über ß = 15° muss die Bemessungslast auf FRd = 4,9 kN reduziert werden.

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41/22

Montagekennwerte und Bemessungswiderstände für bewehrten und unbewehrten Beton

Anlage 5

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. Z-21.4-145 vom 3. August 2018

Deutsches

Institut

für

Bautechnik

DIBt

Zusätzliche Bewehrung bei Randabständen der Ankerschienen von 2:: 75 mm bis< 100 mm und Lastrichtung senkrecht zum Rand ( nach Abschnitt 3.2.4 ).

20,~

1

1

~----~

FEd

erf. As =

~

Rückhängebewahrung

.-J_

fA 8

I jj -- ------- 7Tl

1

11

11

1

Zusätzliche Bewahrung bei In Stirnseiten mit d 2:: 100 bis 2 a r bzw. 2 a r1

angeordneten Ankerschienen

(nach.Abschnitt 3.2.4 ).

2x~06

8500B

0

-.:1"

1\1

1bd

DIN EN 1992-1-1:2011-01

ml DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04

Schnitt A-A

As(B500B)

d br = klelnster zulässiger

(/)

o_j_

<:;.>

(/)

1\1

0

N

VI

erf. As =

FEd 4 X O'Rd

0

Lt)

1\1

0

LO

1\1

ansetzbare Stahlspannung O'Rd = 11,0 kN/cm 2

A 8 = Bewehrungsquerschnltt (cm 2 ) FEd = max. Bemessungswert der Einwirkung (kN)

schienen Typ HZA

Maße in mm

Blegerollen-0 nach DIN EN 1992-1-1:2011-01 mit DIN EN 1992-1-1/ NA:2013-04

Halfen Ankerschienen Typ HZA 41/22

Rückhängebewehrung bei reduziertem Randabstand

Anlage 6

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/ Allgemeine Bauartgenehmigung Nr. Z-21.4-145 vom 3. August 2018

Deutsches

Institut

für

Bautechnik

OIBt

Tabelle 7 : Bemessungswiderstände (kN) senkrecht zur Schlenen-

längsachse (Zuglast z und Querlast y gem. Anlage 4) bei Brandbeanspruchung entsprechend Feuerwlderstandklasse F90 und F60 für einbetonierte Halfen-Ankerschienen unter Berücksichtigung der zugehörigen Halfen-Schrauben

Profil <D

HZA

41/22

Bemessungswiderstand in kN

Halfen-Schrauben gemäß Anlage 3 Festlgkeltsklasse 8.8 / A4-50

M12

1,8

M16

4,0

<D Profile aus Stahl walzblank oder verzinkt und aus nichtrostendem Stahl

Einseitige Brandbeanspruchung

Beflammungsrichtung ar :a: 2,0 hef

Mehrseitige Brandbeanspruchung

Tabelle 8 : Erforderlicher Achsabstand a (mm) bei einer Feuerwiderstandsdauer F60 und F90 Im Bereich der Halfen-Ankerschienen

Profil

HZA

41/22

erforderlicher Achsabstand a ( mm ) für Feuerwiderstandsdauer

60 Minuten

35

90 Minuten

45

Halfen Ankerschiene Typ HZA 41/22

Brandbeanspruchung Bemessungswiderstände der Schrauben

Anlage 7

ADRESSEN

mbH,

Vervielfältigung

Vertriebsgesellschaft

für auszugsweise

auch HALFEN

© gilt 2018

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VERTRIEB HALFEN Vertriebsgesellschaft mbH · Liebigstr. 14 · 40764 Langenfeld Telefon: 02173 970 - 0, Telefax: 02173 970 - 225, E-Mail: info@halfen.de

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B - 012 - 08/18
B - 012 - 08/18

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