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November 2010

SPARPAKET TAG X:GEGEBU


GEMEINSAM
NDES TAG BE LAGERN
N SOZIALABBAU, KOPFPAUSCHALE UND HARTZ IV:

STOPPEN
Uhr
FÜR EINE SOLIDARISCHE GESELLSCHAFT! Am 26. November 10

Zeitung des Bündnisses „Wir zahlen nicht für eure Krise!“

die Bankenrettung gerissen hat. Ihre Energie- chen stellen für eine Gesellschaft mit noch mehr Wahnsinn Einhalt geboten wird. Und wenn es

„Herbst der politik bedeutet Laufzeitverlängerung für Atom-


meiler und Geschenke an die Atomlobby. Und
die Zukunft der Sozialsysteme sieht hier düster
Ungleichheit und Unsicherheit. So wird die
Wirtschaftsweise zementiert, die zwangsläufig
schon die nächsten Blasen auf dem Finanz-
am 26. 11. in Berlin ernst wird mit dem Spar-
paket, dann sagen wir: „Annahme verweigert!“
und rücken den Abgeordneten im Bundestag auf

Entscheidung“ aus: Einführung der Kopfpauschale durch die


Hintertür, weitere Aushöhlung der solidari-
markt produziert und weltweit in brutaler Stand-
ortkonkurrenz die Interessen der Menschen an
die Pelle!
Damit treffen wir eine Entscheidung für unsere
schen Sicherung, höhere Beiträge, Leistungs- gutem Leben, guter Arbeit und nachhaltigem Zukunft, für soziale Gerechtigkeit, für eine soli-
Am 26. November will die schwarz-gelbe Regie- abbau. Wirtschaften dem Profit unterordnet. In ganz darische Gesellschaft. Für ein solidarisches Ge-
rung im Parlament ihr „Sparpaket“ durchpeit- Merkels Sozialpolitik heißt „Kürzen“, ihre Bot- Europa werden jetzt unsoziale Kürzungspakete sundheitssystem statt dem Weg in die Kopfpau-
schen. Nicht mit uns. Wir zeigen dieser Politik schaft an die Beschäftigten „Niedriglohn“. durchgedrückt, sollen die Menschen die Folgen schale mit einseitiger Belastung. Für die längst
die rote Karte!
„Wir haben jahrelang über unsere Verhältnisse
gelebt, jetzt sind drastische Sparmaßnahmen
angesagt“, hatte Bundeskanzlerin Merkel be-
reits im Mai angedroht. Ihr geplantes Kürzungs-
paket ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die
ohnehin zu wenig zum Leben haben. Erwerbs-
losen soll das Elterngeld gestrichen und der
Hartz IV-Regelsatz um lächerliche 5 Euro erhöht
werden, während das Märchen von der „spät-
römischen Dekadenz“ wiederholt wird. Andern-
orts knallen unterdessen längst die Korken:
Die „notleidenden“ Kreditinstitute von gestern
streichen heute wieder astronomische Profite
ein. Gewinne werden privatisiert, Verluste so-
zialisiert. Mit ihren „Rettungsschirmen“ hat die
Regierung seit Ausbruch der Finanzkrise 2008
Hunderte von Milliarden für die Sicherung der
Profite von Banken und Konzernen locker ge-
macht. Die Einführung einer Vermögenssteuer?
Einer Finanztransaktionssteuer? Ein Richtungs-
wechsel? Fehlanzeige.
Die gesellschaftliche Spaltung wächst. Wenige
haben immer mehr und viele immer weniger. Gleichzeitig wird gegen Erwerbslose und von Standortkonkurrenz und Niedriglohnpolitik überfällige Umverteilung von Arbeit durch Ar-
Auskommen, Gesundheit und Möglichkeit zur Migrant/-innen gehetzt. Das Prinzip ist alt: zahlen. Doch sie wehren sich. Ob in Griechen- beitszeitverkürzung statt Rentenkürzung durch
Teilhabe sind immer stärker ungleich verteilt Sollen die da unten sich untereinander strei- land oder Frankreich: sie demonstrieren und die „Rente mit 67“. Gegen Lohndumping und für
– obwohl gesellschaftlicher Reichtum und Ar- ten, bis die Fetzen fliegen. Die Friseurin, die streiken gegen eine Anhebung des Rentenal- eine sofortige Erhöhung der Hartz IV-Regelsät-
beitsproduktivität so groß sind wie nie. Das 1000 Euro brutto verdient, gegen die Hartz ters, gegen Privatisierungen und Kürzungen. ze. Für eine zukunftsfähige Energie-, Klima- und
Sparpaket wird zur Ausweitung der sozialen IV-Empfängerin, deutsche Erwerbslose gegen Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspie- Verkehrspolitik statt Atomlobbyismus, Ausbau
Kluft beitragen. 80 % der Menschen in Deutsch- Migrant/-innen und so weiter. len, und auch wir haben uns entschieden: Es ist der Autobahn 100 in Berlin und Stuttgart 21.
land lehnen das ab! Übrigens: Bevor die Sparmaßnahmen über- auch hier an der Zeit, gemeinsam aufzustehen Und für eine Demokratie, in der es etwas zu ent-
Doch Angela Merkel kündigt einen „Herbst der haupt beschlossen sind, ordnete der Chef der und dieser Politik die rote Karte zu zeigen! Es scheiden gibt.
Entscheidungen“ an. Es gehe „um Haushalts- Bundesagentur für Arbeit, Frank Weise, schon ist an der Zeit, dieses „weiter so“ zu stören. In
sanierung, Energiepolitik und die Zukunft der mal vorsorglich die Streichung des Elterngeldes Stuttgart, wo Zehntausende gegen ein sinnlo- Berliner Bündnis:
Sozialsysteme“. Diese Haushaltssanierung be- für Hartz IV-Beziehende an. Mit Demokratie hat ses Mega-Bahnhofs-Projekt auf die Straße ge- „Wir zahlen nicht für eure Krise!“
deutet jedoch, dass Hartz IV-Empfänger/-innen das nichts zu tun. hen. Im Wendland, wo Anfang November dem
und Beschäftigte das Loch stopfen sollen, das Im „Herbst der Entscheidung“ will Merkel Wei- Castor-Transport und dem energiepolitischen

Die neuen Grausamkeiten Nein zum Deal für


Sparpaket stoppen! Nein zur Rente mit 67 der Hartz IV „Reform“ die Atomindustrie!
Am 26. November 2010 soll im Rahmen der 2007 hat die schwarz-rote Bundesregierung be- Bei Kindern soll der Regelsatz gleich nied- Im Herbst wird im Bundestag über die Verlän-
Verabschiedung des Bundeshaushalts für 2011 schlossen, die Altersgrenze für die Rente von rig bleiben, Erwachsene werden mit ganzen gerung der Laufzeiten für Atomreaktoren durch
das von der Bundesregierung aufgelegte „Spar- 2012 an schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. 5 Euro mehr abgespeist. Kürzungen des ohne- die „Novellierung des Atomgesetz“ entschie-
paket“ beschlossen werden. Das „Sparpaket“ In der Altersgruppe von 60 bis 65 Jahren waren hin lächerlichen Betrags sind nun auch noch den. 17 AKWs sollen mindestens bis zu 15 Jah-
ist in Wahrheit ein Kürzungspaket sozialer Leis- aber 2009 gerade mal eine Million Personen ohne schriftliche „Belehrung“ möglich - das re länger laufen. Das Mehr an Profiten wird nur
tungen: Ein Drittel der Streichungen liegt im so- versicherungspflichtig beschäftigt, eine Be- ist das Ergebnis des neuen Gesetzentwurfs zur zu einem Bruchteil mit der geplanten Brennele-
zialen Bereich; es geht besonders zu Lasten von schäftigtenquote von 24,2 %. Neuberechnung der Hartz IV-Regelsätze, der mentesteuer abgeschöpft. Geschickt umgeht
Hartz IV-Empfänger/-innen und jungen Familien. Das heißt Rentenkürzung! Wer mit 65 geht, des- noch Anfang Dezember durch den Bundestag die Bundesregierung zudem die Zustimmungs-
Das soll gestrichen werden: sen Rente wird um 7,2 % gekürzt. Bei 63 Jahren gepeitscht werden soll. pflicht des Bundesrats, wo sie keine Mehrheit
gibt es satte 14,4 % weniger Rente. Ein „Über- Hatte das Bundesverfassungsgericht die bis- hat. Welche Meiler wie lange am Netz bleiben
• Elterngeld für Hartz IV-Empfänger/-innen -
prüfungsbericht“ wird ab November im Bundes- herige Berechnung als nicht nachvollziehbar und Atommüll produzieren, der dann wieder
300 Euro pro Monat weniger, insbesondere
tag diskutiert. Gewerkschaften, Sozialverbän- kritisiert, wurden nun die Zahlen erneut ma- transportiert, zwischen- und endgelagert wer-
für Alleinerziehende
de, Opposition und Bewegungen fordern: Die nipuliert: Durch Tricks wird die Berechnungs- den muss, hängt vom öffentlichen Druck ab!
• Rentenversicherungsbeiträge für Hartz IV-
Rente ab 67 muss vollständig zurückgenommen grundlage nach unten gedrückt. Ein Bier zu
Empfänger/-innen - mehr Altersarmut und
werden! trinken oder eine Blume zu verschenken, ist
Abwälzung des Einnahmeausfalls der Ren-
für Hartz IV-Empfänger/-innen nicht mehr vor-
tenkassen auf die Versicherten
gesehen.
• Heizkostenzuschuss beim Wohngeld - trotz
Die Kassenlage gibt vor, was als menschen-
steigender Energiekosten
würdiges Existenzminimum gilt. Und wenn die
• der so genannter Gewöhnungszuschlag
klammen Kommunen die Kosten für Unterkunft
vom Übergang von Alg I zu Alg II und Heizung pauschalieren dürfen, kommen
weitere Kürzungen auf uns zu.
Kommt am 26.11. ab 10.00 Uhr Deswegen bleibt die Forderung weiterhin aktu-
ell: Für die sofortige Erhöhung der Regelsätze
zum Brandenburger Tor! Zeigen auf 500 Euro und die Abschaffung aller Sankti-
wir dieser Politik die rote Karte! onen. Langfristig aber muss das ganze System
abgeschafft werden – Hartz IV muss weg!
2 Tag X: 26.November 10 Uhr: Sparpaket stoppen - Bundestag belagern!

„Aber gespart werden muss doch!“


Wenn die Geldbörse leer ist, dann kann man dagegen um 2,5 % gesunken. Heute arbeiten beralen Kapitalismus, der alles über den Markt
nichts mehr ausgeben. Genauso muss auch bereits 20% der abhängig Beschäftigten im regeln will. Wo wir den Markt zurückdrängen,
der Staat sparen. Klingt erstmal logisch und ist Niedriglohnsektor. Mehr als 50 Milliarden Steu- entsteht Raum für wirkliche Demokratie und für
doch gelogen. Erstens: Ein Staatshaushalt ist ergelder flossen seit 2005, um das Einkommen eine Zukunft ohne Armuts-, Hunger- und Klima-
eben ein Staats- und kein Privathaushalt. Staa- von Menschen in Billigjobs mit Hartz IV „auf- Krisen.
ten können sehr wohl mehr ausgegeben, als sie zustocken“. Damit subventioniert der Staat die
einnehmen, und sie tun das ständig, überall. Hungerlöhne der Unternehmen. „Wenn es der Wirtschaft gut
Es ist kein Sachzwang, sondern politischer Wil- geht, geht es uns allen gut!“
le, im Sozialbereich zu kürzen, Jugendeinrich- Mit dieser Politik des Lohndumping erkauft
tungen oder Schwimmbäder zu schließen. Und sich der „Exportmeister“ Deutschland seinen Der Gedanke ist schlicht: Wenn es der Wirt-
wenn über Nacht hunderte Milliarden für die Si- Wettbewerbsvorteil und ringt anderen Län- schaft gut geht, dann nützt das allen. Es nützt
cherung der Profite maroder Banken mobilisiert der Weltmarktanteile ab: Weil die Reallöhne in den Unternehmen, aber auch den Beschäftig-
werden können, dann wird klar, dass die Rede Deutschland seit Jahren nicht steigen, ist jedes ten, die mehr Lohn bekommen, den Erwerbs-
von den „leeren Kassen“ eben auch nur leeres hier gefertigte Produkt heute 25 % billiger als losen, für die es wieder Arbeit gibt, und dem
Gerede ist. in Südeuropa! Durch diese brutale Standortkon- Staat, der höhere Steuereinnahmen erhält.
kurrenz werden dort ganze Länder in den Ruin Doch ein Blick auf die Entwicklung der die letz-
Zweitens: Während die, die ohnehin zu wenig getrieben – woraus auf dem Finanzmarkt noch- ten 15 Jahre zeigt: Der „Aufschwung“ kommt
zum Leben haben, „den Gürtel enger schnallen“ mals Gewinn geschöpft wird. Gleichzeitig wird bei uns nicht an. „Die Wirtschaft“ sind schließ-
sollen, werden die Unternehmen und Vermö- gegen die Menschen gehetzt, sie hätten „über lich privatwirtschaftlich Unternehmen, deren
genden entlastet – durch die Streichung der Ver- ihre Verhältnisse gelebt“. Ziel der größtmöglichste Profit ist – er wächst
mögenssteuer und die mehrfache Senkung des durch niedrigere Löhne, schlechtere Arbeitsbe-
Spitzensteuersatzes und der Unternehmensbe- Auf der Strecke bleiben unter dem Zwang zur dingungen, geringere Sozialabgaben. Reguläre
steuerung. Das hat in den letzten zehn Jahren Profitmacherei die Interessen der Menschen an Beschäftigungsverhältnisse werden abgebaut,
zu Einnahmeausfällen von über 300 Milliarden würdigem Leben – ob hier, in Griechenland oder die Erwerbslosenstatistik schöngerechnet: Wer
Euro geführt. Der gesellschaftliche Reichtum ist Frankreich. Dabei gehört nicht viel Phantasie „in Maßnahmen geparkt“ oder vom Fallmana-
enorm – er wurde immer weiter von unten nach dazu, sich eine Wirtschaftsordnung ohne eine ger vergrault wird, wird nicht mitgezählt.
oben umverteilt. Das Sparpaket ist nur ein wei- solche Abwärtsspirale vorzustellen: in der nach
terer Streich. Nicht mit uns! den Bedürfnissen der Menschen und nach sozi-
alen und ökologischen Kriterien produziert wird,
„Wir haben über unsere Ver- und nicht aus Gewinnstreben. Krisen gehören
hältnisse gelebt“ zum Kapitalismus. Die aktuelle Wirtschaftskri-
se ist längst nicht vorbei. Ihre Ursachen liegen
Die Einkommen aus Unternehmenstätigkeit und nicht darin, dass die Manager zu gierig wären
Vermögen sind in den letzten zehn Jahren um oder die Bosse im Ethikunterricht nicht aufge-
31% gestiegen, die Nettolöhne und -gehälter passt hätten. Diese Krise ist Ergebnis des neoli-

„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“


Am 26. April 1997 hielt der damalige Bundes- tet. Opfer für diese „Modernisierung“ mussten Erwerbslose und die Abkoppelung der Gesund-
präsident Roman Herzog (CDU) eine Rede unter nicht „die Großen mehr, die Kleinen weniger“ heitskosten vom Arbeitnehmerbeitrag bedeuten
dem Titel „Aufbruch ins 21.Jahrhundert.“ Da bringen, wie es Herzog in seiner Rede behaup- für die Unternehmen niedrigere sogenannte Die Wirtschaftskrise über-
hieß es: „Durch Deutschland muss ein Ruck ge-
hen“. Herzog forderte Politik und Gesellschaft
tet hatte, sondern die Armen mussten zahlen,
während die Reichen weiter machen konnten
Lohnnebenkosten. Das bedeutet nichts anderes
als höhere Profite. So soll die Mehrheit der Be-
wunden, der „Aufschwung
zur „Modernisierung“ auf. wie bisher. Denn die „Modernisierung“ der Ge- völkerung für den steigenden Reichtum einiger XXL“ (BILD) ist da!
sellschaft bedeutet die Aushöhlung des Sozi- weniger zahlen.
Den ersten großen Aufschlag zur „Moderni- alstaates, eine immer größer werdende Schere Die Bundesregierung rechnet mit einem Wirt-
schaftswachstum von bis zu 3,4 % in diesem
sierung“ Deutschlands machte von 2003 bis zwischen Arm und Reich und verschärfte Kon- Es muss wieder ein Ruck durch Deutschland
Jahr und spricht vom „deutschen Jobwun-
2005 ausgerechnet die rot-grüne Regierung kurrenz. Der Billiglohnsektor wurde mit 1-Euro- gehen. Aber diesmal für eine solidarische Ge-
der“. Tatsächlich sind viele Menschen ge-
mit Gerhard Schröder (SPD) als Bundeskanzler. Jobs und Gehältern, von denen man nicht leben sellschaft. Profitinteressen und Marktzwänge zwungen hart dafür zu schuften, dass die
Unter dem Stichwort „Agenda 2010“ wurden kann, erst geschaffen. Die, die noch eine gut be- dürfen nicht Wirtschaft und Politik bestimmen. Gewinne der deutschen Unternehmen wie-
gegen den Willen der Bevölkerung neoliberale zahlte Arbeit haben, müssen jetzt immer mehr Die Konkurrenz darf nicht das bestimmende der sprudeln - immer mehr in Leiharbeitsver-
Reformen im Arbeitsmarkt, im Gesundheits- Angst vor einem sozialen Abstieg ins Bodenlose Prinzip zwischenmenschlichen Handelns sein. hältnissen (Verdreifachung in den letzten 10
bereich und in der Rentenvorsorge eingeführt. haben. Stattdessen muss die Wirtschaft an den Bedürf- Jahren!). Junge Menschen trifft es besonders
Die Arbeitslosenhilfe wurde auf 12 Monate be- nissen aller Menschen ausgerichtet sein. Wir hart, fast jeder zweite neue Job entsteht hier
schränkt, die Zuzahlung für Medikamente einge- Jetzt soll weiter gespart und entsolidarisiert wollen ein menschenwürdiges Leben für alle, in Leiharbeit. Die Folge: Deutlich schlechte-
rer Verdienst bei gleicher Arbeit und zuneh-
führt, der Kündigungsschutz abgebaut und das werden. Das Sparpaket, die Gesundheitsreform eine solidarische Absicherung gegen Risiken
mend prekärer Lebens- und Arbeitsverhält-
Hartz-IV-System mit Zwangselementen wie den und die Rente mit 67 sind der größte unsoziale wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit und ein viel-
nisse. Bei Auftragsschwankungen werden
1-Euro-Jobs eingesetzt. Angriff seit der Agenda 2010. Nachdem Milliar- fältiges kulturelles Angebot. Geld ist genug da. die Leiharbeiter einfach wieder vor die Tür
den für die Rettung der Banken da waren, ist die Es muss nur umverteilt werden: von oben nach gesetzt. Dieser „Aufschwung“ ist auf Aus-
Angekommen im 21. Jahrhundert, einen Inter- Stoßrichtung dieser „Sparpolitik“ eindeutig: Die unten. Bereiten wir der Regierung und ihren beutung XXL gebaut!
net-Boom und zwei Krisen später, haben die schwarz-gelbe Bundesregierung nutzt die Krise, Sparplänen den heißen Herbst, den sie verdient
Menschen in Deutschland erfahren können, was um die Verwertungsbedingungen für das Kapital haben. Zusammen können wir sie stoppen.
die Modernisierung Deutschlands für sie bedeu- in Deutschland zu verbessern. Weniger Geld für

100 Milliarden Euro


hat Deutschland die Rettung der Ban-
ken in der letzten Finanzkrise gekostet.
An den Kosten will die Regierung die
Banken nicht wirklich beteiligen: Nur
1,2 Milliarden € wird die Bankenabgabe
einbringen. Mit einer Finanztransakti-
onssteuer, die zudem noch die Risiken
einer erneuten Finanzkrise verringern
würde, würde der Staat hingegen bis
zu 36 Milliarden € Steuern einnehmen.
Alleine die Deutsche Bank erzielte im
ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von
2,9 Milliarden Euro und selbst die Plei-
tebank Hypo Real Estate zahlte 2009
ihren Topmanagern 25 Millionen € an
Boni aus.
Tag X: 26. November 10 Uhr Sparpaket stoppen - Bundestag belagern! 3

„Warum wir am 26.11. den Bundestag belagern“


Ein Gespräch mit Claudia Baum aus dem Berliner Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise!“
Am 26.11. wollt ihr den Bundestag belagern. um der Regierung und allen Abgeordneten, die hunderttausend Atomkraftgegner den Bundes- Ja, es gab schon viele Einschnitte. In diesem
Warum? sich nicht gegen dieses Sparpaket stellen, die tag umzingelt, um gegen diese Energiepolitik Herbst stehen viele wichtige Entscheidungen an,
rote Karte zu zeigen. zu demonstrieren. An diesem Tag war aber gar die die Gesellschaft weiter umgestalten werden.
An diesem Tag wird im Bundestag in der dritten kein Betrieb im Bundestag – das wird am 26.11. Das „Sparpaket“ ist der richtige Punkt, um zu sa-
Lesung des Haushalts für 2011 ein umfangrei- Die rote Karte zeigen: Was heißt das für euch? anders sein! gen: Schluss damit! Auch verfehlte alte Entschei-
ches Sparpaket beschlossen. Es geht um massi- dungen können sehr wohl rückgängig gemacht
ve Kürzungen im sozialen Bereich – Einsparun- Die rote Karte versteht jeder. Sie sagt: Stopp! So Dass legitimer Protest mittels einer ausgedach- werden. In ganz Europa werden mit dem Argu-
gen vor allem bei Erwerbslosen, Familien und kannst du nicht weitermachen! Du fliegst aus ten befriedeten Zone um den Bundestag von Po- ment der Krise massive Sparpakete aufgelegt.
Rentner/-innen. Die Schere zwischen arm und dem Spiel! Genau das wollen wir sagen: Wenn litikern ferngehalten werden soll, ist lächerlich. Mit der Standortlogik sollen wir gegeneinander
reich wird seit Jahren größer – durch das Sys- ihr für das Kürzungspaket stimmt, werden wir Wir haben das Recht darauf, unsere Meinung in ausgespielt werden. Aber das ist Quatsch, denn
tem von Hartz IV, aber auch durch Niedriglohn- euch aus dem Spiel werfen. Die rote Karte funk- hörbarer und sichtbarer Nähe von entscheiden- uns eint das Ziel, dass alle Menschen gut leben
politik, die Erhöhung des Renteneintrittsalters, tioniert ohne Worte. Wenn man uns und unsere den Orten kundzutun, uns dort zu versammeln! sollen, dass die Bedürfnisse aller Menschen
„Reformen“ im Gesundheitsbereich, Steuerent- Entscheidungen nicht hören will, dann zeigen Wir sind uns in unserem großen Bündnis darü- befriedigt werden sollen. In ganz Europa orga-
lastungen für die Reichen und ein Totsparen wir unseren Protest vor Ort. Und genau wie im ber einig, dass wir keinen Ärger mit der Polizei nisieren Gewerkschaften, soziale Bewegungen,
der Kommunen. Diese Entwicklung wird nun mit Sport wird es vorher eine letzte Warnung geben wollen, sie ist nicht unser Gegner. Wir werden Verbände und Parteien den gemeinsamen Pro-
dem Sparpaket weiter verschärft. Die Regierung - die gelbe Karte. Wir rufen alle auf, am 17.11. uns aber nicht aber von einer Bannmeile davon test: sie streiken, demonstrieren, besetzen Orte.
plant einen Herbst der Kürzungsorgien. Damit den Bundestagabgeordneten in deren Wahl- abhalten lassen, unser Nein deutlich zu ma- Daraus können wir viel lernen!
muss Schluss sein! kreisbüros die gelbe Karte zu zeigen. Es wäre su- chen!
per, wenn viele Menschen an diesem Tag überall Deswegen werden wir vor dem Bundestag stehen
Was können wir uns denn unter einer Bundes- den Abgeordneten schon mal ordentlich auf die Warum gerade jetzt? Du hast selbst gesagt, und dabei auch an die Menschen in Frankreich,
tagsbelagerung vorstellen? Pelle rücken. Einschnitte gab es schon einige. Was macht Griechenland und ganz Europa denken, die sich
die Situation so speziell, dass ihr mit einer gegen diesen Unsinn zur Wehr setzen und dieser
Wir wollen mit möglichst vielen Menschen unse- Du hast die Bannmeile angesprochen, also solchen Aktion darauf reagieren wollt? Politik die rote Karte zeigen! Ziviler ungehorsam
ren Protest gegen das Sparpaket direkt vor den den Bereich direkt um den Bundestag, in dem ist nötig. Ich freue mich darauf.
Bundestag tragen. Denn dort sollen Entschei- eigentlich keine solchen Demonstrationen
dungen über unsere Zukunft getroffen werden, stattfinden sollen, um den Politikbetrieb nicht
zu denen wir nicht gefragt werden! Die Regieren- zu stören...
den werden durch die sogenannte „Bannmeile“
um den Bundestag davor geschützt, unliebsa- Aber dieser Politikbetrieb ist doch längst ge-
men Protest hautnah zu erleben. Das lassen wir stört. Lobbyisten der Wirtschaft – ob Vertreter
uns nicht gefallen. Selbst wenn wir eine Ord- der privaten Krankenkassen oder Atomindus-
nungswidrigkeit riskieren sollten: Bei Entschei- trie – gehen dort ein und aus. Die Demokratie
dungen solcher Reichweite wollen wir direkt vor wird immer mehr ausgehöhlt. Über Nacht wur-
dem Bundestag unübersehbar und unüberhör- den Milliarden für Bankenrettung bereitgestellt,
bar sein. Wir machen der Regierung klar: Wir dann heißt es, die Kassen sind leer und das
wollen nicht diese Gesellschaft der Ungleich- Sparen ein „Sachzwang“. Mit der Laufzeitver-
heit, wir wollen eine andere Gesellschaft. Des- längerung für Atomkraftwerke wird unser Leben
halb werden wir gemeinsam, massenhaft und und das zukünftiger Generationen bedroht.
ungehorsam direkt vor den Bundestag strömen, Deswegen haben sich auch am 18. September

„ Stoppt das Sparpaket - Attac Berlin

„ Wir organisieren Solidarität


Stefan Müller
von „Zusammen gegen des Jobcenter Neukölln“

belagert den Bundestag!


Der Kapitalismus zeigt gerade in der Krise sein gegen die schikanöse Politik gegen Erwerbslose
ungeschminktes Gesicht und trotzdem läuft die das ganze Jahr über. Wir fördern und fordern den
Politik weiter wie zuvor. Bei den sozial Schwa- sozialen Widerstand gegen weitere Zumutungen
chen wird gekürzt, während der Reichtum Weni- für Empfänger und Empfängerinnen von Hartz
ger weiter wächst. Profiteure zur Kasse – Wirt- IV - auch am 26. November wenn wir gemein-
schaft demokratisieren! sam mit anderen Betroffenen und Aktivistinnen
und Aktivisten den Bundestag belagern, um das
Denn eine andere Welt ist möglich – und eine Sparpaket der Bundesregierung zu stoppen!“
andere Gesellschaftsordnung dringend nötig!“

Florian Bensdorf, Katja Kipping, MdB Bernd Riexinger, Tadzio Müller,


Klimaaktivist

„ Schulstreik - Auf zum Bun- „ Warum Schwarz-Gelb die „ Die Herrschenden dürfen „ Für ein ganz anderes (ge-
Bündnis Bildungsblockaden Einreißen und stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE Geschäftsführer von ver.di Stuttgart -

destag! rote Karte zeigen? keine Ruhe bekommen. sellschaftliches) Klima…


Der Schulstreik am 26.11. ist für mich beson- Schwarz-Gelb plant, das Urteil des Bundesver- Manchmal ist es zum Verzweifeln. In Frankreich Wenn wir am Tag X zu Tausenden den Bun-
ders wichtig, weil an diesem Tag einer der größ- fassungsgerichtes zu Hartz IV zu ignorieren. Der gehen Millionen seit Wochen gegen die Rente destag belagern, wird auch die Bewegung für
ten sozialen Kahlschläge in der BRD beschlos- Haushalt, der am 26.11. verabschiedet wird, be- mit 62 auf die Straße. In Deutschland sollen wir Klimagerechtigkeit da sein. Warum? Weil Kli-
sen werden soll. Viele meiner Freunde haben legt dies in Zahlen. Es wurde solange gerechnet, bis 67 arbeiten, wächst der Niedriglohnbereich magerechtigkeit nicht heißt, dass vor allem
jetzt schon Probleme, sich neue Schulbücher zu bis die neuen Regelsätze der Regierung in den krebsartig, da es keinen Mindestlohn gibt, die Armen den Gürtel enger schnallen sollen –
kaufen. Jeder Cent, der ihren Eltern gestrichen Kram passten. Das Grundrecht auf ein soziokul- demütigt die Regierung Hartz IV Bezieher/- weil Klimagerechtigkeit heißt, ökologische und
werden soll, fehlt am Ende des Monats. Das turelles Existenzminimum wird so unterlaufen. innen und begünstig schamlos Reiche und soziale Probleme zusammen zu denken. Weil
müssen wir uns nicht gefallen lassen und des- Wenn Schwarz-Gelb dieses Grundrecht ignoriert, Vermögende – aber es gibt keine vergleichbare Klimagerechtigkeit auch soziale Gerechtigkeit
wegen werden wir den Bundestag belagern!“ muss ihnen die Rote Karte gezeigt werden.“ Bewegung. Betriebliche Aktionen, Demonstrati- ist.“
onen, die Belagerung des Bundestages tragen
Infos zum Schul- und Bildungsstreik und zur „Der Bundesregierung die ROTE KARTE zeigen – dazu bei, dass auch in Deutschland eine neue
Demo am 26.11. zum Brandenburger Tor: Kürzungspaket stoppen“ heißt der Aufruf DER Protestbewegung entsteht. Deshalb unterstüt-
LINKEN zum 26.11.; Informationen unter: ze ich die Proteste - auch über diesen Herbst
http://www.schulstreik-berlin.de/
http://die-linke.de/politik/themen hinaus. Die Herrschenden dürfen keine Ruhe
/sparpaket_und_krise/ bekommen.“
4 Tag X: 26.November 10 Uhr: Sparpaket stoppen - Bundestag belagern!

Unsere
Forderungen: Unterstützer/-innen:
(Stand 25.10.2010)

AGIF - Föderation der ArbeitsmigrantInnen in


• Sparpaket stoppen! • 10 Euro Mindestlohn! Leihar- Krise sollen zahlen!
Deutschland; AG Soziales Berlin; antifa tu ber-
lin, Antifaschistische Initiative Reinickendorf;
• Gegen die Umverteilung des ge- beit abschaffen! Stattdessen • Verstaatlichung aller Banken un- Antifaschistische Linke Berlin; Antifaschist-
sellschaftlichen Reichtums von gesicherte Arbeitsverhältnisse, ter demokratischer Kontrolle! ische Revolutionäre Aktion Berlin; Antikapi-
unten nach oben! Löhne hoch! • Schluss mit der Hetze gegen
talistische Aktion Bonn; Arbeitskreis gegen
Sozialabbau Halberstadt; Attac Berlin; Attac
• Nein zur Gesundheitsreform! • Arbeitszeitverkürzung statt Menschen mit Migrationshinter- Schwerin; Autonome Antifa Teltow-Fläming;
Abschaffung von Hartz IV und Arbeitslosig-keit: 30-Stunden- grund! Gleiche Rechte für alle! Autonom Anarchistische Allianz (A2A); Avanti
der Agenda 2010. Stattdes- Woche bei vollem Lohn- und   • Keine Kürzungen im Bildungsbe-
- Projekt undogmatische Linke; AvEG-Kon; BAG
Grundeinkommen Die Linke; BAG Hartz IV Par-
sen Mindestsicherung, von der Personalausgleich! Weg mit der reich! Weg mit Studien-, Ausbil- tei Die Linke; Berliner Bündnis „Wir zahlen nicht
man menschenwürdig leben Rente mit 67! Keine Nullrunden dungs- und für eure Krise“; berliner Erwerbslosenzentrum
kann, ohne Sanktionen und mehr! Kita-Gebühren!
BASTA!; Berliner Montagsdemonstration gegen
Agenda 2010 und Hartz IV; Berliner Nachrich-
bürokratische Schikanen! • Reiche und Verursacher der ten; SchülerInneninitiative “Bildungsblockaden
einreißen!”; Bündnis Soziale Gerechtigkeit und
Menschenwürde e.V.; Bundeskoordination Eu-
romarsch; Bundeskoordination Krisenproteste;
DGB-Jugend Berlin-Brandenburg; DIDF – Födera-
tion demokratischer Arbeitervereine; DIE LINKE.
Neukölln; Die Linke.SDS; Die Linke / BO-Gesun-
dbrunnen; DKP Berlin; Erwerbslosenforum Ber-
lin; FelS - Für eine linke Strömung; Gängeviertel
Hamburg; Gruppe Arbeitermacht; Gruppe Sozia-
le Kämpfe; IG Contra Sozialabbau Aschersleben;
Interventionistische Linke; isl - internationale
sozialistische linke; Kirche Von Unten Berlin;
KPD(B) Berlin/Brandenburg; Komitee “Solidar-
ität mit Emmely”; KV DIE LINKE.Kyffhäuserkreis;
LAG Hartz IV Sachsen-Anhalt; LAG Sozialistische
Linke - Die Linke Berlin; Landesjugendwerk der
AWO Berlin; Landesjugendwerk der AWO Bran-
denburg; Linksjugend [`solid] Bundesverband;
Linksjugend [`solid] Berlin; MLPD Berlin; re[d]
solution - Linksjugend [‚solid] Pößneck; Jugen-
dorganisation REVOLUTION; RSB / IV. Internatio-
nale; SAV - Sozialistische Alternative; SDAJ Ber-
lin; Sozialistische Jugend - Die Falken LV Berlin;
Sozialistische Kooperation (SoKo); UBI KLiZ e. V
/ Mieterladen; Verdi Berlin

Einzelpersonen:
Konstantin Wecker, Liedermacher; Carsten Al-
brecht, DIE LINKE Berlin-Neukölln; Dario Azzel-
lini, Sozialwissenschaftler, Autor und Dokumen-
tarfilmer; Helmut Beushausen, Soziales, Arbeit,
Leben & Zukunft (SALZ) e.V.; Matthias W. Birk-
wald, MdB DIE LINKE; Horst Bohmbach, Gewerk-
schaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und
DIE LINKE; Helmut Born, Betriebsratvorsitzender,
Mitglied im Landesbezirksvorstand Ver.di NRW;
Prof. Dr. Ulrich Brand; Mario Candeias, Rosa
Luxemburg Stiftung; Dietmar Dath; Journalist
und Schriftsteller; Paul Decruppe, Mitglied des
Ortsvorstandes der IG Metall Berlin; Prof. Dr.
Alex Demirovic; Peter Dietrich, Vorsitzender des
Kontakt: BüSGM; Karin Gerlich, Erwerbslosenberatung;
Thies Gleiss, stellvertretender Landessprecher
Diese Zeitung wird herausgegeben von:
Berliner Bündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise!” Termine: Die LINKE NRW; Nicole Gohlke, MdB DIE LINKE;
26.11. Schulstreik - Auf zum Bund- Andrej Hunko, MdB DIE LINKE; Thomas Koch, DIE
6.11. Hannover: 
www.kapitalismuskrise.org estag! Am 26. November gemeinsam LINKE Rhein-Kreis-Neuss; Prof. Dr. Peter Grot-
DGB-Großdemonstration Sparpakete stoppen! Die SchülerIn- tian; Till F.E. Haupt, Künstler, Gängeviertelaktiv-
berlin-info@kapitalismuskrise.org (Bündnis) 6.11. Wendland:  neninitiative „Bildungsblockaden ist; Nele Hirsch, Mitglied im geschäftsführenden
berlin-presse@kapitalismuskrise.org Anti-Castor-Großdemonstration einreißen!“ ruft am 26.November Parteivorstand DIE LINKE; Dr. Renate Hürtgen,
(Pressegruppe) zur Unterstützung der Bundestags- Zeithistorikerin; Karsten Jagau, Attac Schwerin;
13.11. Demonstrationen des DGB: belagerung zu einem Berlinweiten Michael Jäger, Redakteur des “Freitag”; Ingrid
Eisenach: IG Metall-Aktionstag Schul- und Bildungsstreik auf. (Infos: Jost, Vorsitzende von Erwerbslose helfen Erw-
„Kurswechsel Stuttgart: DGB- http://www.schulstreik-berlin.de/
Material: Großdemonstration Nürnberg: DGB-
erbslosen; Gert Julius, Vorsitzender des BüSGM;
Katja Kipping, MdB und stellv. Parteivorsitzende
Großdemonstration Dortmund: DGB- UND NICHT VERGESSEN:
DIE LINKE; Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff;
Mach mit bei der Mobilisierung gegen das Spar- Großveranstaltung für NRW Erfurt: AM 26.11. Sparpaket stoppen! Bund-
Armin Kuhn, Sozialwissenschaftler¸Gerhard
paket, beteilige Dich an der Verteilung dieser Protesttag gegen das Sparpaket estag belagern! Ab 10:00 Uhr, Platz
Labitzke, Potsdam; Prof. Dr. Morus Markard;
Zeitung
17.11. Letzte Warnung: Gelbe Karte für des 18. März (Brandenburger Tor),
Stephan Martini, Attac Schwerin; Prof. Dr. Mar-
das Sparpaket! Wenn die schwarz- Berlin
Diese Zeitung und weitere Materialien sind auf git Mayer; Christa Müller, Mitglied des BüSGM;
gelben Abgeordneten des Bundestags 26./27.11. Aktionskonferenz der Dr. Tadzio Müller, Climate Justice Action; Marc
den Webseiten: www.kapitalismuskrise.org und
nicht gerade in Berlin fleißig für den Bundeskoordination der Krisenpro- Mulia, Landesvorstand DIE LINKE.NRW; Lothar
www.sparpaket-stoppen.de zu finden oder kön-
nächsten Sozialkahlschlag abstim- teste: Wie weiter nach dem „Heißen Nätebusch, Vorsitzender des BüSGM; Jule Na-
nen unter folgender Adresse abgeholt werden:
men, sitzen sie in ihren Wahlkreis- Herbst“ – Bestandsaufnahmen, gel, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE.
büros. Analysen, Perspektiven Sachsen, linXXnet Leipzig; Alexis Passadakis,
Red Stuff
Waldemarstr. 110 Am 17.11. werden sie dort ungemütli- Ab 18:00 Uhr bei ver.di (Bundeszen- Attac Koordinierungskreis; Rainer Perschewski,
10997 Berlin-Kreuzberg chen Besuch erhalten: Vor Beginn der trale, Berlin, Paula Thiele Straße, DKP Berlin; Michael Prütz, BASG; Elke Rein-
Haushaltswoche werden die Abgeord- Nähe Ostbahnhof); Infos unter www. ke, Sprecherinnenrat BAG Hartz IV DIE LINKE;
neten in ihren Wahlkreisen besucht, kapitalismuskrise.org oder info@ Wera Richter, DKP Berlin; Bernd Riexinger, Ge-
Impressum: um ihnen die gelbe Karte für das kapitalismuskrise.org schäftsführer Ver.di Stuttgart; Beatrice Ritzke;
Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV (ViSdP): Sparpaket zu zeigen. Letzte Warnung! Mobilisierungsveranstaltung zur Hamid Rochdi, Sprachwissenschaftler; Dirk
Pia Körner, Hasenheide. 21 10967 Berlin Eine Woche vor der geplanten Verab- Bundestagsbelagerung mit Wolf Rosehr; Sascha Schlenzig, DIE LINKE Berlin;
schiedung des Sparpakets wird den Wetzel in Berlin. Organisiert von der Peter Schrott, Stellvertretender Vorsitzender
Verantwortlichen ordentlich auf die Antifaschistischen Linken Berlin ver.di Berlin; Ilse Schütte, Dipl. Psychologin;
Auflage: 100 000 Pedram Shahyar, Attac; Babak Soultani; Eber-
Pelle gerückt. [ALB] zwischen 22.11.-26.11;
Ausgabe: November 2010 Berlin hard Speckmann, Bezirksvorsitzender DIE LINKE
Meldet euch unter info@sparpaket- aktuelle Infos: www.antifa.de
Gestaltung: backboord.de Steglitz-Zehlendorf; Dirk Stegemann, Mitglied
stoppen.de, wenn ihr in eurer Stadt Alle infos unter:
Bildquellen u.a.: Photocase ; im AK “Marginalisierte gestern und heute”;
mitmacht! www.sparpaket-stoppen.de
http://www.flickr.com/photos/jakobhuber/ Prof. Dr. Klaus Steinitz; Holger Vermeer, Gewerk-
18. 11. Kiel: DGB-Großdemonstration schaftssekretär IG BAU; Bernhard Werner,
Vorstandsmitglied des BüSGM; Prof. Dr. Raina
Zimmering;
Wer diesen Aufruf unterstützen will, schicke
bitte eine Mail an:
info@sparpaket-stoppen.de