Sie sind auf Seite 1von 1

Die stationäre Aufnahme der Patientin erfolgte wegen erneuter cardialer Dekompensation mit

Ruhedyspnoe, Tachpnoe, verlängertem Exspirium und einer SaO2 von 84%.


Die Röntgen-Thorax-Aufnahme zeigte residuelle basale Ergüsse beidseits. Bei peripherer
Exsikkose forcierten wir auf unserer Intensiv Station die bestehende diuretische Therapie,
wodurch eine Minusbilanz von 1000 ml erzielt werden konnte. Unter diuretischer Therapie
kam es zu einer Hypokaliämie, die mit Gabe von Kalinor oral kompensiert werden konnte.
Frau Uhmann konnte am 31.01.2012 bei subjektivem Wohlbefinden in Ihre weitere
hausärztliche Behandlung entlassen werden. Hier bitten wir um regelmässige Krea, Harnstoff
und Elektrolyt-Kontrollen und Anpassung der medikamentösen Therapie.

Frau Gierse wurde wegen Herz und Nierendekompensation von der chir. Abteilung unseres
Hauses übernommen. Die Röntgen-Thorax-Aufnahme zeigte pulmonalvenösen
Stauungszeichen, so dass entsprechend Diuretikatherapie erhöht wurde. Dazu passten wir die
bestehende Herzinsuffizienztherapie an. Bei entgleisten BZ-Werten haben wir die
Insulintherapie angepasst. Bei permanentem Vorhofflimmern wurde die
Antikoagulationstherapie mit Marcumar eingeleitet.
Das dokumentierte Entlassungsgewicht lag bei 94,3 kg. Hier bitten wir um regelmäßige
Elektrolyt-und Gewichts Kontrollen.
Wir entließen die Patientin am oben aufgeführten Datum bei deutlich gebessertem
Wohlbefinden wieder in die häusliche Umgebung und bitten um eine Fortführung der
medikamentös-konservativen Therapie.