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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Institut für Gesellschaftswissenschaften Lebensstil und
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Gesellschaftswissenschaften
Lebensstil und Gesundheit (Wintersemester 2004/2005)
Thomas Jakob
Ernährung und Gesundheit:
Auswirkung der (falschen) Ernährung auf
die nachfolgenden Generationen
Exkurs: Die Neue Ernährungslehre
Weston A. Price Weston A. Price Amerikanischer Zahnarzt aus Cleveland (1948 im Alter von 78
Weston A. Price
Weston A. Price
Amerikanischer Zahnarzt aus Cleveland
(1948 im Alter von 78 Jahren gestorben)
Weston A. Price • Weltreise um das Geheimnis der „vollkommenen Gesundheit“ zu ergründen • Vollgesunder
Weston A. Price
• Weltreise um das Geheimnis der „vollkommenen
Gesundheit“ zu ergründen
• Vollgesunder (Ur-)Mensch, d.h. seine Umwelt &
seine Lebensweise waren Gegenstand der
wissenschaftlichen Untersuchungen
• Ernährung der Urvölker = „vorwissenschaftliche
Erfahrungsmedizin“
der wissenschaftlichen Untersuchungen • Ernährung der Urvölker = „vorwissenschaftliche Erfahrungsmedizin“
Gliederung
Gliederung

Weston Price „Gefährdete Menschheit“ Weitere Studien Pottenger Kühnau & Bernasek Kollath Bruker Resümee

Weston A. Price Nahrung Gesundheit der Zähne Gesundheit im „Ganzen“
Weston A. Price
Nahrung
Gesundheit der Zähne
Gesundheit im „Ganzen“
Weston A. Price Nahrung Gesundheit der Zähne Gesundheit im „Ganzen“
Weston A. Price Grundsätzliche Bedeutung der Nahrung „Das Aufsaugen von Ordnung“ Schroedinger (Nobelpreisträger)
Weston A. Price
Grundsätzliche Bedeutung der Nahrung
„Das Aufsaugen von Ordnung“
Schroedinger (Nobelpreisträger)
Gliederung
Gliederung

Weston Price „Gefährdete Menschheit“ Weitere Studien Pottenger Kühnau & Bernasek Kollath Bruker Resümee

Eskimos von Alaska Ernährung der „zivilisierten“ Eskimos
Eskimos von Alaska
Ernährung der „zivilisierten“ Eskimos

• So genanntes „Lagerfutter“ wurde von der Beringsee über den Kuskokwim nach Bethel gebracht.

• Fabrikatorisch hergestellte, denaturierte und/oder konservierte Produkte:

• Konserven aller Art

• Weißmehl

• Zucker

• Gebäck

• Süßigkeiten

• Schokolade

• gesüßte Früchte

• Marmelade.

Eskimos von Alaska Andere auftretende Krankheiten
Eskimos von Alaska
Andere auftretende Krankheiten

• Veränderung der Gesichtsbildung und der Zahnbögen der Folgegenerationen.

• Gesicht wird schmaler, das Kinn spitzer.

• Zahnbögen erscheinen wie zusammengedrückt oder in ihrer Entwicklung unterbrochen.

Angebliche Folge „ungünstiger“ Rassen- mischungen.

Eskimos von Alaska
Eskimos von Alaska

• Untersuchung südlich des Yukon

• Siedlung Bethel

• Innerhalb einer einzigen Generation haben sich dort plötzlich Zahnverfall und andere Degenerationserscheinungen eingestellt

Eskimos von Alaska Auftretende Krankheiten - Zahnverfall Untersuchte Untersuchte Kariöse Ernährung Eskimos Zähne
Eskimos von Alaska
Auftretende Krankheiten - Zahnverfall
Untersuchte
Untersuchte
Kariöse
Ernährung
Eskimos
Zähne
Zähne
Kariöse
Zähne in %
n=40
Ausschließ-
Auch einige
1094
lich
252
21,1%
„Nicht-
Lagerfutter
Eskimos“
Eingeführte
n=88
2490
Nahrungs-
281
11,6%
mittel
n=21
600
Teils/Teils
38
6,3%
Eingebore-
n=27
796
1
0,1%
nenkost
Eskimos von Alaska Andere auftretende Krankheiten „In vielen Fällen ist nachweisbar, dass jene Anomalien nur
Eskimos von Alaska
Andere auftretende Krankheiten
„In vielen Fällen ist nachweisbar, dass jene
Anomalien nur bei den Kindern auftreten,
die nach Ernährungsumstellung der Eltern
geboren sind, die älteren Geschwister zeigen
unverändert das typische Eskimogesicht.“
(Haller, 1997, S.23)
Eltern geboren sind, die älteren Geschwister zeigen unverändert das typische Eskimogesicht.“ (Haller, 1997, S.23)
Eskimos von Alaska Ernährung der „primitiven“ Eskimos Tierisch: • Fische aller Art (z.B. Lachs aus
Eskimos von Alaska
Ernährung der „primitiven“ Eskimos
Tierisch:
• Fische aller Art (z.B. Lachs aus den Flüssen)
• Ringel- und Bartrobben und andere Arten
• Seelöwe, Walross
Pflanzlich:
• Tang
• Algen
• Schwarze Moosbeeren
• Sumpfheidelbeeren und –brombeeren
• Grasarten und Blumenblüten
• Wurzeln
• Algen • Schwarze Moosbeeren • Sumpfheidelbeeren und –brombeeren • Grasarten und Blumenblüten • Wurzeln
Eskimos von Alaska Ernährung der „primitiven“ Eskimos - Überblick • Fisch/Fleisch wird teilweise roh verzehrt
Eskimos von Alaska
Ernährung der „primitiven“ Eskimos - Überblick
• Fisch/Fleisch wird teilweise roh verzehrt
• Bevorzugung der inneren Organe der Tiere
• Muskelfleisch gilt als minderwertig
• Arktische Früchte werden frisch gegessen, in Öl
eingelegt oder im Winter eingefroren
• Trockenfisch in Robbenfett
• Mageninhalt der erlegten Tiere
gegessen, in Öl eingelegt oder im Winter eingefroren • Trockenfisch in Robbenfett • Mageninhalt der erlegten
Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren Krankenhaus im Brantford-Reservat
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
Krankenhaus im Brantford-Reservat
Leitender Arzt Dr. Davis
Früher:
Die Mütter der schwangeren suchten
das Krankenhaus bei Geburten nur selten
auf.
Leitender Arzt Dr. Davis Früher: Die Mütter der schwangeren suchten das Krankenhaus bei Geburten nur selten
Eskimos von Alaska Ernährung der „primitiven“ Eskimos „Mancher Fisch und manches Fleisch wird roh verzehrt.
Eskimos von Alaska
Ernährung der „primitiven“ Eskimos
„Mancher Fisch und manches Fleisch wird roh
verzehrt. Wird ein Seehund zerlegt, so kann man
beobachten, wie die Kinder so gleich etwas vom
Fett und der rohen Leber erhalten.“
(Haller, 1997, S.30)
„In manchen Gegenden, wo es Karibus
oder Rentiere gibt, gilt der gegorene,
säuerliche Inhalt des Magens dieser Tiere
als bevorzugtes ‚Gemüse‘.“
(Haller, 1997, S. 30)
gilt der gegorene, säuerliche Inhalt des Magens dieser Tiere als bevorzugtes ‚Gemüse‘.“ (Haller, 1997, S. 30)
Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren

Krankenhaus im Brantford-Reservat Leitender Arzt Dr. Davis

Heute:

Krankenhaus fast nur von schwangeren Frauen belegt. Operativ begleitete Geburten an der Tagesordnung.

Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren Krankenhaus im Brantford-Reservat
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
Krankenhaus im Brantford-Reservat
Leitender Arzt Dr. Davis
Noch früher:
„Die Großmütter gingen mit
einem Tuch in den Busch, brachten dort
ohne Komplikationen ihr Kind zur Welt und
gingen gelassen wieder in ihre Hütten
zurück.“
den Busch, brachten dort ohne Komplikationen ihr Kind zur Welt und gingen gelassen wieder in ihre
Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren Krankenhaus im Brantford-Reservat
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
Krankenhaus im Brantford-Reservat
Leitender Arzt Dr. Davis
Die Erbanlagen wurden nicht
verändert. Es kann sich also nur um
eine Unterentwicklung handeln.
Arzt Dr. Davis Die Erbanlagen wurden nicht verändert. Es kann sich also nur um eine Unterentwicklung
Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren Ernährung und Tuberkulose •
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
Ernährung und Tuberkulose
• Weisman: „In früheren Untersuchungen über die
Form des normalen und des tuberkulösen
Brustkorbs konnte festgestellt werden, dass der
normale Brustkorb im allgemeinen flach und breit,
der tuberkulöse tief und eng ist. Es konnte gezeigt
werden, dass der tiefe Brustkorb ein
unterentwickelter, primitiver Typus ist, der den
normalen Entwicklungsprozess nicht mitgemacht
hat.“
• Für Lungentuberkulose prädestinierter
Konstitutionstyp durch Fehlernährung der Eltern.
nicht mitgemacht hat.“ • Für Lungentuberkulose prädestinierter Konstitutionstyp durch Fehlernährung der Eltern.
Hochtäler der Schweiz Ernährung der „Primitiven“ Tierisch: • Kuh- und Ziegenmilch und Erzeugnisse daraus
Hochtäler der Schweiz
Ernährung der „Primitiven“
Tierisch:
• Kuh- und Ziegenmilch und Erzeugnisse
daraus (Rohmilch, Rohmilchkäse u.a.)
• Einmal in der Woche Fleisch
Pflanzlich:
• Roggen (als Brei und Vollkornbrot)
• Gemüse (vor allem Spinatpflanzen)
Einmal in der Woche Fleisch Pflanzlich: • Roggen (als Brei und Vollkornbrot) • Gemüse (vor allem
Indianer des hohen Nordens Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren „Der vererbte Typus wird
Indianer des hohen Nordens
Negative Auswirkungen der Ernährung auf die Nachfahren
„Der vererbte Typus wird nicht voll reproduziert, das
Fehlen gewisser Stoffe in der Nahrung lässt die
Entwicklung nicht zur vollen Entfaltung kommen. Die
auf diese Weise zustande kommende
Unterentwicklung des Gesichts ist auffallend, die
Verengung, also Unterentwicklung des Beckens
vielfach bezeugt, die Verengung des Brustkorbs oft
beobachtet. Es erhebt sich die Frage, ob die
Mangelnahrung auch auf diesem Wege dem
Krankheitsgeschehen, hier also der Tuberkulose, die
Bahn frei macht.“
(Haller, 1997, S. 48)
auch auf diesem Wege dem Krankheitsgeschehen, hier also der Tuberkulose, die Bahn frei macht.“ (Haller, 1997,
Hochtäler der Schweiz Lötschental (Seitental der Rhone)
Hochtäler der Schweiz
Lötschental
(Seitental der Rhone)
Hochtäler der Schweiz Lötschental (Seitental der Rhone)
Hochtäler der Schweiz Gesundheitlicher Zustand „In der Abendkühle, als Price seinen Mantel fröstelnd schließt,
Hochtäler der Schweiz
Gesundheitlicher Zustand
„In der Abendkühle, als Price seinen Mantel
fröstelnd schließt, sieht er die
kerngesunden, prächtig entwickelnden
Kinder des Lötschentals barfuss im Wasser
des Gletscherbachs fröhlich plantschen. Wie
kümmerlich und kränklich erschienen ihm in
diesem Augenblick die amerikanischen
Kinder!“
(Haller, 1997, S.80)
Wie kümmerlich und kränklich erschienen ihm in diesem Augenblick die amerikanischen Kinder!“ (Haller, 1997, S.80)
Gliederung
Gliederung

Weston Price „Gefährdete Menschheit“ Weitere Studien Pottenger Kühnau & Bernasek Kollath Bruker Resümee

Weitere Studien Sir Robert McCarrison: „Die Bedeutung der Nahrung in der Zeit der Schwangerschaft ist
Weitere Studien
Sir Robert McCarrison:
„Die Bedeutung der Nahrung in der Zeit der
Schwangerschaft ist durch viele Experimente erwiesen. Eine
Gruppe von Forschern in Toronto hat zum Beispiel in einer
Frauenklinik 90 Frauen in den Wochen vor der Entbindung eine an
Wirkstoffen und Mineralien reiche Zusatznahrung gegeben. 120
andere Frauen blieben bei der allgemein üblichen Kost. Der
Gesundheitszustand dieser Frauen war in der Zeit der
Schwangerschaft und auch in den Wochen danach schlechter, ihre
Wehen waren von längerer Dauer, und von ihren Kindern starben 14
(davon 14 Fehlgeburten, 4 Totgeburten), während die Kinder der
vollwertig ernährten Mütter sämtlich am Leben blieben.“
(Haller, 1997, S. 131)
während die Kinder der vollwertig ernährten Mütter sämtlich am Leben blieben.“ (Haller, 1997, S. 131)
Weitere Studien Stuart, Burke et al. – Harvard Medical School: Zusammenfassung durch King „Das Risiko,
Weitere Studien
Stuart, Burke et al. – Harvard Medical School:
Zusammenfassung durch King
„Das Risiko, dass ein Neugeborenes
eine schwächlich Gesundheit mitbekommt,
ist zwanzigmal größer, wenn die Mutter von
einer unterwertigen Nahrung lebte.“
(Haller, 1997, S. 131)
mitbekommt, ist zwanzigmal größer, wenn die Mutter von einer unterwertigen Nahrung lebte.“ (Haller, 1997, S. 131)
Weitere Studien Sir Robert McCarrison: „Zweifelsfrei ist, dass keine synthetische Kost, die ich ersinnen konnte,
Weitere Studien
Sir Robert McCarrison:
„Zweifelsfrei ist, dass keine synthetische Kost, die
ich ersinnen konnte, die Gesundheitserhaltenden
Qualitäten frischer Nahrungsmittel, wie die Natur sie
liefert, besitzt.“
(Haller, 1997, S. 113)
Qualitäten frischer Nahrungsmittel, wie die Natur sie liefert, besitzt.“ (Haller, 1997, S. 113)
Weitere Studien
Weitere Studien

Sir Robert McCarrison:

• Untersuchung an einem Volk von einigen tausend

Ratten.

• Bei der Gruppe mit der höchsten biologischen

Nahrung gab es innerhalb von 5 Jahren keinen Krankheitsfall. Als Todesursache traten lediglich Alter und Unfälle auf. Auch bei der Geburt gab es keine Todesfälle, es überlebten sämtliche Jungtiere.

• 2 Jahre bei einer Ratte entsprechen fünfzig Jahre bei einem Menschen!

(Haller, 1997, S. 164)

Weitere Studien Gaunt, W. E.: „Man braucht die bei Tierversuchen mit einer Mangelnahrung gemachten Erfahrungen
Weitere Studien
Gaunt, W. E.:
„Man braucht die bei Tierversuchen mit einer
Mangelnahrung gemachten Erfahrungen nicht unmittelbar auf den
Menschen zu übertragen, aber es gibt keine Gründe für die
Annahme, dass ein Mangel biologisch notwendiger Stoffe in unserer
Kost keine degenerativen Wirkungen hat. Wenn man die bei
Pflanzen und bei Tieren gefundenen Vererbungsgesetzte auch für
das menschliche Geschlecht gelten lässt, so wird man sich auch
die Wirkung der Nahrung auf die Erbmasse des Menschen
grundsätzlich ähnlich, wie sie uns der Ernährungsversuch mit
Tieren zeigt, vorstellen müssen.“
(Haller, 1997, S. 135)
ähnlich, wie sie uns der Ernährungsversuch mit Tieren zeigt, vorstellen müssen.“ (Haller, 1997, S. 135)
Weitere Studien
Weitere Studien

Gaunt, W. E.:

• Ähnliche Wirkung der gleichen Nahrung bei Mensch und Tier sollte Kritiker überzeugen.

• Ratten Versuchsgruppe wurde mit einer Kost ernährt, die der sich traditionell ernährender Inder gleichkommt. Die Ratten blieben gesund.

• Die Kontrollgruppe erhielt eine minderwertige Kost (vergleichbar mit der von indischen Stadtbewohnern). Die Ratten zeigten die gleichen krankhaften Anzeichen und Schwächen, wie die Indischen Stadtbewohner.

(Haller, 1997, S. 132)

Weitere Studien Weißmehl oder Vollkornmehl Graumehl mg je kg mg je kg Provitamin A ---
Weitere Studien
Weißmehl oder
Vollkornmehl
Graumehl
mg je kg
mg je kg
Provitamin A
---
3.3
Vitamin B 1
0.7
5.1
Nicotinsäureamid
7.7
57.0
Pantothensäure
23.0
50.0
Vitamin E
---
24.0
Kalium
1150.0
4730,0
Calcium
60.0
120.0
Eisen
7.0
44.0

(Bruker, 2001, S.172)

Weitere Studien Weißmehl oder Vollkornmehl Graumehl mg je kg mg je kg Provitamin A ---
Weitere Studien
Weißmehl oder
Vollkornmehl
Graumehl
mg je kg
mg je kg
Provitamin A
---
3.3
Vitamin B 1
0.7
5.1
Nicotinsäureamid
7.7
57.0
Pantothensäure
23.0
50.0
Vitamin E
---
24.0
Kalium
1150.0
4730,0
Calcium
60.0
120.0
Eisen
7.0
44.0

(Bruker, 2001, S.172)

Weitere Studien Barie, M. M.: „Erhalten weibliche Ratten eine vollwertige Nahrung, die jedoch nur Spuren
Weitere Studien
Barie, M. M.:
„Erhalten weibliche Ratten eine vollwertige Nahrung, die
jedoch nur Spuren von Vitamin E enthält, so wird die Zeit
des Austragens der Jungen verlängert, es kann eine
Verzögerung von 10 Tagen geben. Die Jungen sind bei
dieser Ernährung des Muttertiers nicht normal. Sie
können sich nur langsam entwickeln und bleiben
mager und kleinwüchsig trotz reichlicher Nahrung.
Sie können aber auch abnorm fett werden, zeigen
dann eine Schwäche der Beine und bekommen 18
Tage nach der Geburt Fußkrämpfe.“
(Haller, 1997, S. 133)
zeigen dann eine Schwäche der Beine und bekommen 18 Tage nach der Geburt Fußkrämpfe.“ (Haller, 1997,
Weitere Studien K. E. Mason: Untersuchung: Mangel an Vitamin A in der Nahrung. Ergebnis: „Bei
Weitere Studien
K. E. Mason:
Untersuchung: Mangel an Vitamin A in der
Nahrung.
Ergebnis: „Bei trächtigen Ratten verursacht der
Vitaminmangel eine verlängerte Tragzeit, in
schweren Fällen bis zu 26 Tagen. Der Gebärakt ist
schwer, er dauert manchmal 2 Tage, oft mit dem
Ergebnis, dass Muttertier und Junge tot sind.“

(Haller, 1997, S. 134)

Weitere Studien F. Hale: Info: Hale kaufte erblindete Ferkel von einer Farm in Ralls, Texas
Weitere Studien
F. Hale:
Info: Hale kaufte erblindete Ferkel von einer Farm in
Ralls, Texas (Blindheit durch Mangelnahrung).
These: Die Zucht war bisher immer gesund, so dass
ein Erbfaktor als Ursache ausschied.
(Blindheit durch Mangelnahrung). These: Die Zucht war bisher immer gesund, so dass ein Erbfaktor als Ursache
Weitere Studien F. Hale: Untersuchung I: Kreuzung der blinden Ferkel untereinander + vollwertiges Futter =
Weitere Studien
F. Hale:
Untersuchung I: Kreuzung der blinden Ferkel
untereinander + vollwertiges Futter = Sämtliche
Ferkel aus diesem Wurf hatten gesunde Augen und
volle Sehkraft.
Untersuchung II: Kreuzung der Muttersau mit einem
blinden Eber + vollwertiges Futter = Sämtliche Ferkel
aus diesem Wurf hatten gesunde Augen und volle
Sehkraft.
einem blinden Eber + vollwertiges Futter = Sämtliche Ferkel aus diesem Wurf hatten gesunde Augen und
Gliederung
Gliederung

Weston Price „Gefährdete Menschheit“ Weitere Studien Pottenger Kühnau & Bernasek Kollath Bruker Resümee

Katzenfütterungsversuche von Pottenger
Katzenfütterungsversuche von
Pottenger
Katzenfütterungsversuche von Pottenger
Weitere Studien F. Hale: Ergebnis: Wäre hier ein Erbfaktor mit im Spiel gewesen, so hätte
Weitere Studien
F. Hale:
Ergebnis:
Wäre hier ein Erbfaktor mit im Spiel
gewesen, so hätte die Kreuzung auch einige
blinde Ferkel hervorbringen müssen.
(Haller, 1997, S. 135/136)
im Spiel gewesen, so hätte die Kreuzung auch einige blinde Ferkel hervorbringen müssen. (Haller, 1997, S.
Francis M. Pottenger Amerikanischer Wissenschaftler
Francis M. Pottenger
Amerikanischer Wissenschaftler
Francis M. Pottenger Amerikanischer Wissenschaftler
Katzenfütterungsversuche von Pottenger
Katzenfütterungsversuche von
Pottenger

• Volle 8 Katzengenerationen wurden untersucht.

• Mangelnahrung bei Katzen.

• Fütterung mit rohem/gekochtem Fleisch.

• Fütterung mit Rohmilch/erhitzter Milch.

Katzen zeigten auffallende Degenerations- erscheinungen, die sich von Generation zu Generation steigerten.

Katzenfütterungsversuche von Pottenger • Degenerationsleiden bereits in der 1. Generation. • Starke Abweichungen
Katzenfütterungsversuche von
Pottenger
• Degenerationsleiden bereits in der
1. Generation.
• Starke Abweichungen vom Rassetyp in der
2. Generation.
• Die 3. Generation wäre ausgestorben, wenn
sie nicht durch eine vollwertige Ernährung
gerettet worden wäre.
• Nach ganzen 4 Generationen mit vollwertiger
Ernährung kamen erst wieder gesunde, nicht
degenerativ veränderte Katzen zur Welt.
4 Generationen mit vollwertiger Ernährung kamen erst wieder gesunde, nicht degenerativ veränderte Katzen zur Welt.
Katzenfütterungsversuche von Pottenger „Wenn ein weibliches Tier 12 bis 18 Monate lang die gekochte Diät
Katzenfütterungsversuche von
Pottenger
„Wenn ein weibliches Tier 12 bis 18 Monate
lang die gekochte Diät erhalten hat, kann es
nie wieder normal entwickelte Junge
gebären. Noch nach 4 Jahren haben seine
Jungen Gesichts- und Kiefermissbildungen.“
(Bruker, 2001, S. 146)
Junge gebären. Noch nach 4 Jahren haben seine Jungen Gesichts- und Kiefermissbildungen.“ (Bruker, 2001, S. 146)
Kühnau und Bernasek Tierfütterungsversuche Generation 1. 2. 3. 4. Gruppe I frisch gem. Vollkornmehl 11.3
Kühnau und Bernasek
Tierfütterungsversuche
Generation
1.
2.
3.
4.
Gruppe I
frisch gem. Vollkornmehl
11.3
9.7
12.3
12.0
Nachkommen
Gruppe II
Brot aus frisch gem. VKM
12.3
9.5
9.3
11.6
Nachkommen
Gruppe III 14 Tg. Altes Vollkornmehl
9.5
4.5
3.2
---
Nachkommen
Gruppe IV Brot aus 14 Tg. Altem VKM
8.0
3.5
2.0
---
Nachkommen
Gruppe V
Auszugsmehl
8.0
4.0
1.2
---
Nachkommen
Katzenfütterungsversuche von Pottenger • Katzen wurden nicht mit einer ihnen ungemäßen Nahrung gefüttert. •
Katzenfütterungsversuche von
Pottenger
• Katzen wurden nicht mit einer ihnen ungemäßen
Nahrung gefüttert.
• Ihre natürliche Nahrung wurde „lediglich“ durch
Kochen verändert (hier: Milch & Fleisch).
• Mensch isst nicht nur gekochte Nahrung, sondern
auch absolute Fabrikprodukte (Süßigkeiten,
Margarine, Auszugsmehl usw.)
isst nicht nur gekochte Nahrung, sondern auch absolute Fabrikprodukte (Süßigkeiten, Margarine, Auszugsmehl usw.)
Gliederung
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Weston Price „Gefährdete Menschheit“ Weitere Studien Pottenger Kühnau & Bernasek Kollath Bruker Resümee

Werner Kollath
Werner Kollath

Prof. Dr. med. Werner Kollath

Prof. Kollath‘s wichtigstes Ziel war die Erforschung und

Herstellung jener Bedingungen, die den Menschen ein gesundes Leben ohne chronische Krankheiten erlauben.

Werner Kollath Die Ordnung unserer Nahrung (Bruker, 2001, S. 136/137)
Werner Kollath
Die Ordnung unserer Nahrung
(Bruker, 2001, S. 136/137)
Max Otto Bruker • Sind bestimmte Zivilisationskrankheiten aufgetreten gilt es tierisches Eiweiß (Milch, Quark,
Max Otto Bruker
Sind bestimmte Zivilisationskrankheiten
aufgetreten gilt es tierisches Eiweiß (Milch, Quark,
Käse, Eier, Wurst, Fisch, Fleisch) zu vermeiden.
• Manche Hautkrankheiten
• Rheumatische Erkrankungen
• Nierenkrankheiten
• Allergien u.a.

Wenn die Nahrung zusätzlich auf Mineralstoffreiche Vollwertkost umgestellt wird, können bereits beste- hendeKrankheitenguttherapiert, bzw. geheilt werden.

Literatur
Literatur

Barie, M. M. (o. J.). Nutrition anterior pituitary deficiency. Biochem. Journ.* Bruker, Max Otto (2001). Unsere Nahrung – unser Schicksal. Band 1: Aus der Sprechstunde (34. Auflage). Lahnstein: Emu-Verlag. Gaunt, W. E. et al. (1939). A long-term experiment with rats on a human dietary. (Journ. Hyg. 39: 91/108).* King, C. G. & Salthe, O. (1946). Developments in the science of nutrition during World War II. (Am. Journ. Public Health 36: 879/82).* King, C. G. (1947). Recent advances in the science of nutrition. (Chem. Eng. News 24: 1524/23).* Kühnau & Bernasek (o. J.). Mitschriften aus einem Ernährungsseminar, G. Kaufmann, 2002. Hale, F. (1937). The relation of maternal vitamin A deficiency to micropht. In pigs. Texas: Verlag nicht bekannt.* McCarrison, Sir Robert (1953). Nutrition and Health. London.*

Max Otto Bruker Dr. med. Max Otto Bruker
Max Otto Bruker
Dr. med. Max Otto Bruker
Max Otto Bruker Dr. med. Max Otto Bruker
Resümee 1. Erbfaktor wird bei Schäden der Folgegenerationen (Zahnfehlstellungen, Missbildungen, Infektanfälligkeit
Resümee
1. Erbfaktor wird bei Schäden der Folgegenerationen
(Zahnfehlstellungen, Missbildungen, Infektanfälligkeit
usw.) zu hoch eingeschätzt
2. Umweltfaktor Ernährung findet zu wenig Beachtung.
3. Gesunde Nahrung = Natürliche Lebensmittel (siehe
Kollath Tabelle)
4. Bei manchen Krankheiten gilt es tierisches Eiweiß zu
meiden in Kombination mit einer vollwertigen Ernährung
(Literaturtip: Bruker, 2001, Unsere Nahrung – Unser
Schicksal)
meiden in Kombination mit einer vollwertigen Ernährung (Literaturtip: Bruker, 2001, Unsere Nahrung – Unser Schicksal)
Literatur Meigs, E. B. & Converse, H. T. (1933). Some effects of different kinds of
Literatur
Meigs, E. B. & Converse, H. T. (1933). Some effects of different kinds of
hay in the ration on the performance of dairy cows. (Journ. Dairy Sc.
16: 317).*
Pottenger, Francis M. & Simonson, D. G. (1946). The effect of heat-
processed foods and metabolized vitamin D milk on the dentofacial
structures of experimental animals. (Am. Journ. Orthodont. And Oral
Surgery).*
Price, Weston A. (1945). Nutrition and Physical Degeneration (4.
Auflage). Redlands: Verlag nicht bekannt.*
Sherman, H. C. (1952). The Nutritional Improvement of Life (2. Auflage).
New York: Verlag nicht bekannt.*
von Haller, Albert (1997) Gefährdete Menschheit – Ursache und
Verhütung der Degeneration (9. Auflage). Stuttgart: Hippokrates.
Weisman, S. A. (1937). Correlation of the positiv reaction to tuberculin
and the shape of the chest. New York. Verlag nicht bekannt.*
tuberculin and the shape of the chest. New York. Verlag nicht bekannt.* * Sekundärquellen aus Albert

* Sekundärquellen aus Albert von Haller (1997)