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Fragile Lebensräume – Die faszinierende

Welt der Korallen


Unterwasserrätsel
Das Korallenriff ist ein einzigartiges Ökosystem – alleine am Great Barrier Reef leben rund 1.500
verschiedene Fische. Und Forscher vermuten, dass viele noch nicht einmal entdeckt wurden. Doch
was wissen wir eigentlich über die Tier- und Pflanzenwelt am Korallenriff? Bitte die richtigen Antworten
ankreuzen!

Fragen stimmt! stimmt


nicht!

1. Das Great Barrier Reef liegt vor der Ostküste Australiens und ist rund 2.500  
Kilometer lang.
2. Korallen gehören zu den Pflanzen. Deshalb brauchen sie auch das Sonnenlicht.  
3. In einem Quadratzentimeter Korallengewebe können bis zu einer Million  
Algenzellen leben.
4. Korallen bestehen aus einer Ansammlung von Tausenden von Einzelpolypen.  
5. Jeder Polyp hat Nesselzellen und Tentakeln, mit denen er auch kleine  
Ruderfußkrebse fängt.
6. Die Einzelpolypen sind so groß, dass man sie schon aus größerer Entfernung  
erkennen kann.
7. Kein Polyp ist wie der andere – genetisch sie sind alle verschieden.  
8. Korallen kann man beim Tauchen ruhig berühren oder sogar abbrechen; das  
macht ihnen gar nichts.
9. Das Great Barrier Reef ist ein Barriereriff und schon über 18 Millionen Jahre alt.  
10. Alle Fische am Riff sind dick und rund.  
11. Korallenfische leben in Nischen – manche pflegen als Rasenmäher die
Algenbestände, manche arbeiten als Staubsauger und zernagen abgestorbenes  
Kalkmaterial. Und wieder andere arbeiten als Putzerfische.
12. Stachelrochen oder Haie schwimmen im Korallenriff nicht herum. Auch Seegurken  
oder Langusten kann man dort nicht finden.
13. Korallen gibt es auch in der Nord- und Ostsee. Die so genannten  
Kaltwasserkorallen leben in großen Tiefen und brauchen kein Sonnenlicht.
14. Weichkorallen bilden ein festes Kalkskelett aus – Steinkorallen dagegen nicht.  
15. Die Skelette von toten Korallen dienen als Grundstock für neue Polypenkolonien.  
16. Die Grundfarbe der Korallen kommt oft von endosymbiontischen Algen. Das sind  
Einzeller, die auch für das Wachstum und die Ernährung der Korallen wichtig sind.
17. Durch den Treibhauseffekt wird das Meer immer wärmer. Das versetzt die Korallen  
in Hitzestress und sie bleichen aus.
18. Wirbelstürme, Anker und Ölreste aus Booten, Düngemittel oder Schleppnetze  
können den Korallen gar nichts anhaben.
19. Bei der Korallenblüte geben die Korallen ihre Eier und Spermien ins Wasser ab.  
Sie vermehren sich also auch sexuell - nicht nur durch Knospung.

© Bayerischer Rundfunk