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Das Fundament 1/2008

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Januar/Februar


105. Jahrgang

Im Blick behalten Gut beobachtet

Der Prophet Jesaja Irrtum und Fälschung


in der Wissenschaft
Regionaltreffen und
Seminare 2008 DCTB- Freizeiten 2008

Einen anderen Grund kann niemand legen als den,


der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11
Das Fundament 1/08

Inhalt

Jahreslosung 2008 3
Hans-Dieter Becker: Jesaja im welt- und
heilsgeschichtlichen Horizont 5

DCTB-Regionaltreffen und Seminare 2008 13

DCTB-Intern 35

Norddeutsche Tagung Krelingen 2007 36


Buchempfehlung 38

Jürgen Koppitz: GPS - Himmlische Wegweisung 39

Fotos: © Bildmaschine (Jürgen Effner / Seite 11 ), PhotoDisc, DCTB


Seite 44: DGzRS Bremen“.
Titelfoto: Cockpit eines Airbus A320; Stefan Rühle, Korntal-Münchingen

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Jahreslosung 2008

Geleitwort zur Jahreslosung 2008

Ich lebe und ihr sollt auch leben.


Johannes 14, 19

  Leben, ja, das möchte eigentlich ungebrochen. Man kann das am


jeder Mensch, ob jung oder alt. besten an Jesus sehen. Er kam
Schon gleich nach der Geburt eines nicht nur in diese Welt, um mit
Kindes gilt der erste Schrei als den Leuten zu reden und ihnen bei
deutliches Lebenszeichen, welchem Bedarf zu helfen, sondern er kam
dann unendlich viele folgen - Jahr vielmehr, um für uns, das heißt
um Jahr. an unserer Stelle, zu leiden und zu
Während die Frage nach dem sterben. Jesus war dem Vater ge-
Beginn des Lebens bis heute na- horsam. Darum hat ihn Gott auch
turwissenschaftlich nicht wirklich von den Toten auferweckt. Er lebt!
beantwortet ist, bezeugt uns die Wer kann das verstehen?                                                 
Bibel, dass das Leben ein Geschenk Als Gott und Mensch weiß
Gottes ist, das dem ersten Men- Jesus genau, wie sehr Menschen
schen vom Schöpfer eingehaucht nach Leben lechzen und am Leben
wurde (1. Mose 2,7). Seitdem wird hängen, auch seine Nachfolger.
dieser „Lebensodem“ von Genera- Deshalb bereitete Jesus seine Jün-
tion zu Generation weitergegeben. ger damals systematisch auf sein
So hat es unser Schöpfer weise bevorstehendes Leiden und seine
geplant. Er schuf den Menschen Hinrichtung vor. Zugleich richtete
nach seinen Vorstellungen, als sein er den Blick auf das, was danach
Abbild und Gegenüber. Das allein kommen sollte. In den Evangelien
schon macht das Leben - unser wird wiederholt davon berichtet.
Leben - wertvoll für ihn. Jesus kannte seine Jünger mit
Auch wenn zwischenzeitlich ihren so unterschiedlichen Charak-
durch den Sündenfall vieles so teren durch und durch. Er selbst
ganz anders geworden ist, ist war für einige Jahre ihr Lebensmit-
Gottes unbändige Sehnsucht nach telpunkt gewesen. Wenn er nicht
Gemeinschaft mit uns Menschen mehr da sein würde, würde sich di-


Das Fundament 1/2008

ese Schar in alle Winde  zerstreuen, seine bevorstehende Auferstehung


vielleicht so ähnlich, wie einst bei hinweisen. „Ihr“, dazu gehören
der Sprachverwirrung beim Turm- letztlich bis heute alle, die durch
bau zu Babel. Mit der Anweisung den Glauben an Jesus Gottes
an seine Jünger: „… bleibt in der Kinder geworden sind. „Ihr werdet
Stadt, bis ihr ausgerüstet werdet mit leben“. Das begründet auch unsere
Kraft aus der Höhe,“ (Lukas 24,49) Zukunftshoffnung auf die ewige
beugte Jesus dieser Gefahr vor. Gemeinschaft mit Christus.
Bleibt, wo ihr seid, dann bekommt So wünsche ich Ihnen, lie-
ihr, was ihr braucht! Habt Geduld, be Mitglieder und Freunde des
denn „ich lebe und ihr sollt auch DCTB, dass Sie trotz vielleicht
leben“. mancher Widerwärtigkeiten
Zu seiner Erdenzeit war Jesus zuversichtlich ins neue Jahr gehen
selbst der Halt für die Jünger. Was können. „Jesus lebt, mit ihm auch
würde sein, wenn er weg wäre? ich!“ schrieb Professor Christian
In seinen Abschiedsreden sprach Fürchtegott Gellert vor rund 250
er wenig später vom Tröster, Jahren. Das soll uns auch im Jahr
vom Beistand oder Helfer, den er 2008 motivieren, Jesus als den Le-
senden werde. Wenn er beim Vater bendigen unter den geistlich Toten
sein würde, soll ein anderer Helfer in Studium und Beruf zu bezeu-
kommen. Der Heilige Geist, der gen. Bleiben Sie dabei, auch wenn
seit Pfingsten durch den Glauben es gegen den Trend ist und wenn
in den Christen wohnt, ist die manche sich vielleicht vornehm
Antwort auf das Versprechen: „Ich zurückhalten werden, wenn gesagt
lasse euch nicht verwaist zurück.“ werden muss: Jesus ist der Schöp-
(Vers 18). Diese großartige Zusage fer, der Erlöser und der Vollender.
wiederholte Jesus zur Vergewisse- Jesus lebt! 
rung noch mehrfach.
Mit dem Satz, „weil ich lebe,
werdet auch ihr leben“, will Jesus
ermutigen und auf den grundsätz-
lichen Sieg über den Tod durch Jens Höner, 1. Vorsitzender


Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont

Jesaja im welt- und


heilsgeschichtlichen
Horizont
Hans Dieter Becker, Dillenburg, Dozent für Altes Testament und Hebräisch
am Theologischen Seminar Ewersbach, nimmt uns mit in die politisch stür-
mische Zeit, in der Jesaja das Volk Gottes des Alten Bundes zur Umkehr ruft.
In seiner ersten Bibelarbeit, die er auf der Hauptkonferenz 2007 in Dassel
gehalten hatte und deren Redestil in diesem Artikel übernommen wurde, be-
schreibt er, wie der Herr in seiner väterlichen Art sein Volk Israel aus Babylon
hinausführte zurück nach Jerusalem. Er ist auch unser Herr, der für uns da ist,
mit uns geht, uns trägt und erlöst.

Der Prophet Jesaja kehrt heim. Der andere Sohn hieß


Raubebald-Eilebeute. Vielleicht ist
  Der Prophet Jesaja wird als auch Immanuel („Gott mit uns“)
der König unter den Propheten ein Sohn Jesajas, was aber nicht
bezeichnet und gilt als der Evange- mit Sicherheit gesagt werden kann.
list des Alten Bundes. Der Name Weil aber dieser Name ein ausge-
Jesaja bedeutet: Der Herr schafft sprochener Verkündigungsname
Heil. In diesem Namen steckt auch ist, kann man annehmen, dass er
der Name Jeschua, der für unseren der dritte Sohn des Ehepaares ist.
Heiland Jesus Christus steht. Jesaja So sind die Namen der Söhne
war der Sohn des Amoz, den wir Programm Gottes mit seinem
nicht näher kennen. Jesaja war mit Volk: der erste Name steht dafür,
einer Prophetin verheiratet (Jesaja dass Israel in die Gefangenschaft
8, 3) und sie hatten drei Söhne. gehen und dezimiert werden
Der eine hieß Schear-Jaschub wird, wobei aber ein heiliger Rest
(Jesaja 7, 3), was bedeutet: Ein Rest


Das Fundament 1/2008

zurückkehrt. Der Name des zwei- Zeitgeschichtlicher


ten Sohnes steht für die schnelle
Unterwerfung des Nordreiches
Hintergrund
Israels durch den Assyrerkönig, Israel lebte zur Zeit Jesajas auf dieser
und darüber steht der dritte Name, Brücke zwischen Asien und Afrika.
der besagt, dass in allem wir nicht Aus diesem Grund haben sie immer
allein sind, sondern Gott immer wieder mit den Großmächten im
bei uns ist. Osten und Süden zu tun gehabt:
Jesaja verkündigte Gottes Assyrien, Babylon und Ägypten.
Willen im Zeitraum von etwa 740 Im ersten Teil des Jesajabuches geht
bis 690 v. Chr. Jesaja verstarb unter es um die assyrische Weltmacht
dem Sohn des frommen Königs unter dem König Tiglat-Pileser in
Hiskia, Manasse. Er starb nach der Hauptstadt Ninive, der seine
jüdischer Überlieferung als Mär- Macht bis nach Kleinasien und
tyrer, als er sich in einem hohlen Afrika auszuweiten versuchte. Israel
Baum versteckte und der König als Reichsgebiet war geteilt: das
diesen Baum umsägen ließ. Darauf Nordreich hatte zehn Stämme mit
könnte sich Hebräer 11, 37 bezie- der Hauptstadt Samaria und das
hen: „Sie sind gesteinigt, zersägt, Südreich mit der Hauptstadt Jeru-
durchs Schwert getötet worden; sie salem bestand aus den Stämmen
sind umhergezogen in Schafpelzen Juda und Benjamin. Das Syrische
und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Reich mit der Hauptstadt Damas-
Bedrängnis, Misshandlung erduldet.” kus und das Nordreich Israel laden
Jesaja wirkt eigentlich nur in Je- Ahas, den König des Südreiches,
rusalem, was im Buch Jesaja selber ein, eine einheitliche Front gegen
deutlich wird. Er kennt sich in die- den Assyrerkönig zu bilden. Er aber
ser Stadt sehr gut aus, schildert das weigert sich (Jesaja 7) und schmie-
Leben und die Sitten und hat auch det im Gegenzug eine Allianz mit
Zugang zum Königshof. Jesaja 3 Tiglat-Pileser selber, zahlt ihm
gibt einen schillernden Einblick in sogar Tribut aus dem Tempelschatz.
die Mode- und Schmuckwelt der Es kommt dann 734 bis 732 v.
reichen Frauen in Jerusalem. Chr. zum syrisch-ephraimitischen
Krieg, wo zunächst Damaskus fällt.
Unter den Nachfolgern Tiglat-Pi-
lesers fällt dann 722 v. Chr. nach


Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont

dreijähriger Belagerung Samaria. nach Jerusalem und deportieren die


Viele Tausende Juden werden über Oberschicht, den König, die Fürsten
Ninive hinaus bis hinein in das und Adeligen und mit ihnen auch
iranische Bergland deportiert. Im die Schlosser und Zimmerleute.
Jahr 701 kommen die Assyrer unter Dadurch wollten sie Juda ganz emp-
Sanherib bis vor die Türen Jerusa- findlich schwächen.
lems und belagern es. Jesaja hatte Auf das Jesajabuch bezogen,
den König Ahas gewarnt (Jesaja haben die Kapitel 1 - 35 das Assy-
7), sich den Assyrern anzudienen, rische Weltreich im Hintergrund.
kein politisches, militärisches oder Nach einem geschichtlichen Ein-
wirtschaftliches Bündnis mit ihnen schub in den Kapiteln 36 - 39, steht
einzugehen. Sie sollten allein Gott, in den Kapiteln 40 - 66 das Babylo-
ihrem Herrn, vertrauen. Das würde nische Weltreich im Hintergrund
der prophetischen Aussagen Jesajas.

Weltgeschichte im Blick
Der Prophet Jesaja wie auch die
anderen Propheten haben in der
Regel die Weltgeschichte beobachtet
und eine Deutung derselben vorge-
ihnen allein Heil bringen. Als die nommen. Die Weltgeschichte hatte
assyrische Großmacht zerbröckelt, immer der Heilsgeschichte gedient.
erscheint Babylon am Horizont. Er führt nicht immer nur sein Volk,
Als König Necho aus Ägypten sich das Volk seines Eigentums, damals
das Machtvakuum zunutze machen das Volk Israel oder heute das Volk
möchte und bis hinauf ins Zwei- des Neuen Bundes, die lebendigen
stromland zieht, wird er in Karche- Christen. Er hat es aber immer auch
misch im Jahr 605 v. Chr. von den mit der Geschichte der Völker und
Babyloniern geschlagen, woraufhin der Weltgeschichte zu tun. In Jesaja
er sich dann wieder zurückzieht. 7, 18 lesen wir: „Zu der Zeit wird
Als die Babylonier den Ägyptern der HERR herbeipfeifen die Fliege
nachsetzen, kommen sie 597 v. Chr. am Ende der Ströme Ägyptens und


Das Fundament 1/2008

die Biene im Lande Assur.” Gott hat Gott empfangen, bringen sie öffent-
es immer auch mit den Mächtigen lich zur Sprache, verkündigen sie.
und Königen zu tun und ist Herr
über sie. Wenn Gott sie herbeipfeift,
dann kommen sie und tun seinen
Willen. Jesaja 10, 5 beschreibt die Gott schafft Fakten
Assyrer als Zuchtrute Gottes für
Israel. Obwohl es ihnen selber nicht „Wach auf, wach auf, Zion, zieh an
bewusst ist, benutzt der Herr sie als deine Stärke! Schmücke dich herrlich,
Zurechtweisung für sein ungehor- Jerusalem, du heilige Stadt! Denn es
sames Volk. Der Perserkönig Cyrus wird hinfort kein Unbeschnittener
wird in Jesaja 41, 2 der „Gerechte oder Unreiner zu dir hineingehen.
vom Osten“ genannt. Er gebraucht Schüttle den Staub ab, steh auf,
diesen König als Befreier für sein Jerusalem, du Gefangene! Mach dich
Volk aus der Babylonischen Ge- los von den Fesseln deines Halses,
fangenschaft. Er nennt ihn auch du gefangene Tochter Zion! Denn so
„mein Hirte“ (Jesaja 44, 28) und als spricht der HERR: Ihr seid umsonst
er Babylon einnimmt, endet damit verkauft, ihr sollt auch ohne Geld
auch die Gefangenschaft für die ausgelöst werden. So spricht Gott der
Menschen aus Juda. In Jesaja 45, 1 HERR: Mein Volk zog einst hinab
wird Kyrus als „Gesalbter“ bezeich- nach Ägypten, dass es dort ein Fremd-
net. Gott als der Mächtige, der El ling wäre; auch Assur hat ihm ohne
Schaddai, kann sich der Mächtigen Grund Gewalt angetan. Aber nun,
bedienen. Und unser erhöhter Herr was habe ich hier zu schaffen? spricht
Jesus Christus sagt von sich selbst: der HERR. Mein Volk ist umsonst
„Mir ist gegeben alle Gewalt im weggeführt; seine Tyrannen prahlen,
Himmel und auf Erden“ (Matthäus spricht der HERR, und mein Name
28, 18). Deshalb können wir auch wird immer den ganzen Tag gelästert.
damit rechnen, dass er die Weltge- Darum soll an jenem Tag mein Volk
schichte in seiner Hand hat. Und meinen Namen erkennen, dass ich es
wir brauchen uns nicht zu fürchten. bin, der da spricht: Hier bin ich! Wie
Den Propheten geht es darum, lieblich sind auf den Bergen die Füße
als Verkündiger Gottes Wort zur der Freudenboten, die da Frieden
Sprache zu bringen. Das, was sie in verkündigen, Gutes predigen, Heil
einem Traum, in einer Vision von verkündigen, die da sagen zu Zion:


Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont

Dein Gott ist König! Deine Wächter Fakten. Das sind keine Glaubens-
rufen mit lauter Stimme und rühmen wahrheiten oder Teile eines dogma-
miteinander; denn alle Augen werden tischen Bekenntnisses, sondern das,
es sehen, wenn der HERR nach Zion was er tut, ist zu hören, zu sehen,
zurückkehrt. Seid fröhlich und rühmt ja wahrzunehmen. Gott schafft Tat-
miteinander, ihr Trümmer Jerusa- sachen. Er sagt zu seinem Volk, dass
lems; denn der HERR hat sein Volk er da sei und dass sie seinen Namen
getröstet und Jerusalem erlöst. Der kennen sollen (52, 5 - 6).
HERR hat offenbart seinen heiligen
Arm vor den Augen aller Völker, dass
aller Welt Enden sehen das Heil un-
seres Gottes. Weicht, weicht, zieht aus Der Name Gottes
von dort und rührt nichts Unreines
an! Geht weg aus ihrer Mitte, reinigt Der Name Gottes ist im Alten
euch, die ihr des HERRN Geräte Testament sehr wichtig. Er wird uns
tragt! Denn ihr sollt nicht in Eile offenbart in 2. Mose 3, 14: „Gott
ausziehen und in Hast entfliehen; sprach zu Mose: Ich werde sein, der
denn der HERR wird vor euch her- ich sein werde. Und sprach: So sollst
ziehen und der Gott Israels euren Zug du zu den Israeliten sagen: »Ich werde
beschließen“ (Jesaja 52, 1 - 12). sein«, der hat mich zu euch gesandt.“
In diesem Abschnitt werden drei Gott ist immer, der war und der
Geschichtsperioden angesprochen. ist und der sein wird. Im Neuen
Da ist die Rede von Ägypten, wo Testament heißt es: „Jesus Christus
sie eine lange Zeit Sklaven waren. gestern, heute und derselbe auch in
Dann lesen wir von Assur, das das Ewigkeit“ (Hebräer 13, 8). Und am
Nordreich Israel zerstört hatte. Und Anfang des Buches der Offenba-
wir lesen von Babylon, in dessen rung sagt Jesus von sich selbst: „Ich
Gefangenschaft viele Juden waren. bin das A und das O, spricht Gott,
Und nun will der Herr Großes tun. der Herr, der da ist und der da war
Er wird seinen heiligen Arm vor und der da kommt, der Allmächtige“
den Augen aller Heiden offenbaren (Offenbarung 1, 8). Das sind die
und „aller Welt Enden wird sehen drei Zeitdimensionen.
das Heil unseres Gottes.“ Das, was Aber das hebräische Wort sagt
Gott jetzt tut, ist geschichtlich eigentlich noch mehr. Es bedeu-
wahrnehmbar, das sind historische tet: „Ich erweise mich, ich ereigne


Das Fundament 1/2008

mich, ich bin der lebendige Gott, aber komme zu dir im Namen des
man kann Erfahrungen mit mir HERRN Zebaoth, des Gottes des
machen“. Martin Buber übersetzt Heeres Israels, den du verhöhnt hast”
diesen Namen Gottes mit: „Ich bin (1. Samuel 17, 45).
da.“ Ich bin da für dich, wenn es dir Mit dem Namen des Herrn
gut geht oder wenn es dir schlecht dürfen wir Dämonen gebieten, mit
geht. Ich bin gegenwärtig. Gott seinem Namen kann man auch,
ist gegenwärtig. Er geht mit. Man wenn der Herr es will, Krankheiten
kann sich auf ihn verlassen. heilen. Mit dem Namen des Herrn
Der Name steht in einer Bezie- haben wir eine wunderbare Se-
hung zur Person selbst. So steckt in gensgabe geschenkt bekommen. In
dem Namen Jesus bereits, dass er der Psalm 89, 17 lesen wir: „Sie werden
Retter ist. Der Name in der Bibel ist über deinen Namen täglich fröhlich
wichtig. Er ist nicht nur Schall und sein und in deiner Gerechtigkeit herr-
Rauch. Das wird deutlich am aro- lich sein.“ Und die Apostel sagen:
nitischen Segen. Am Schluss heißt „Und in keinem andern ist das Heil,
es: „Denn ihr sollt meinen Namen auch ist kein andrer Name unter
auf die Israeliten legen, dass ich sie dem Himmel den Menschen gegeben,
segne“ (4. Mose 6, 27). Der Name durch den wir sollen selig werden“
des Herrn wird sozusagen als eine (Apostelgeschichte 4, 12). In Apos-
schützende und wärmende Decke telgeschichte 3 wird der Gelähmte
auf die Gemeinde gelegt. durch den Glauben an den Na-
„Der Name des HERRN ist eine men Jesus geheilt: „Und durch den
feste Burg; der Gerechte läuft dorthin Glauben an seinen Namen hat sein
und wird beschirmt“ (Sprüche Name diesen, den ihr seht und kennt,
18, 10). Der Name des Herrn ist
wie eine Burg, in der ich mich
bergen kann.
Der Name des Herrn gleicht
einer Angriffs- und Schutzwaffe. So
kommt David mit dem Namen des
Herrn und stellt sich dem Riesen
Goliath: „David aber sprach zu
dem Philister: Du kommst zu mir
mit Schwert, Lanze und Spieß, ich

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Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont

stark gemacht; und der Glaube, der der mitgeht und der heimbringt.
durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Er ist ein Gott, der sieht, der eine
Gesundheit gegeben vor euer aller Hagar in der Wüste sieht und sie da-
Augen“ (Apostelgeschichte 3, 16). durch rettet. Er sieht nicht mit dem
„Darum hat ihn auch Gott erhöht Auge des „big brother“, dem spio-
und hat ihm den Namen gegeben, der nierenden, dem Polizeiauge, sondern
über alle Namen ist, dass in dem Na-
men Jesu sich beugen sollen aller derer
Knie, die im Himmel und auf Erden
und unter der Erde sind, und alle
Zungen bekennen sollen, dass Jesus
Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes,
des Vaters“ (Philipper 2, 9 - 11).

Gott trägt
Im Namen Gottes ist Er, Gott
selber, anwesend, Er ist voll Dyna-
mik, voller Kraft und Energie. Im
Kontext von Jesaja 52 sind die Juden mit dem Auge des guten Hirten, das
hoffnungslos gefangen. Aber Gott Auge des Vaters. Er ist ein Gott, der
möchte, dass sie erkennen sollen, da ist. Ich bin da. Ich gehe mit. Ich
wer er ist und was er kann, ihn als antworte dir, spreche mit dir und
den lebendigen Gott erkennen. stehe in Gemeinschaft mit dir.
Sie sollen ihn erfahren, dass er mit Unser Gott ist ein tragender
ihnen mitgehen möchte, der hingeht Gott, er nimmt mich auf seine
und sie abholt. Die Vorstellung in Schulter. Das Wort für tragen wird
Vers 8 ist, dass Gott nach Babylon auch für die Sündenvergebung
geht, sein gefangenes Volk löst und gebraucht. Denn die schwerste
mit den Erlösten aus Babylon nach Last des Lebens ist noch immer
Zion kommt. Er führt sie heim. meine Sünde. Und die kann ich
Und so ist er ein abholender Gott, nicht selber tragen. Die kann ich
ein Gott, der uns entgegenkommt, nur abladen. Und das bei Jesus. Im

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Das Fundament 1/2008

Alten Testament wird ein „Sünden- sagen, dass das ganze Leben so
bock“ damit beladen. Die Sünde schwer sei, so dass sie es nicht allein
wird auf ihn durch Handauflegung schaffen, die sind ihm angenehm.
bekannt und damit wird er beladen. Wir dürfen zu ihm kommen und
Die Sünde der Gemeinde wird ihm ihm sagen, dass wir es nicht schaf-
aufgehalst. Und dann wird er in die fen. Er trägt mit. Er trägt mich.
Wüste geschickt, in das Land der Gott sagt uns: „Das was mein
Abgeschnittenheit. Und in gleicher Name einschließt, dass sollst du
Weise hat unser Herr Jesus Christus erfahren. Ich bin da. Ich hole dich
unsere Sünde an seinem Leib hi- ab, begleite dich und trage dich. Du
naufgetragen an das Holz. Er ist das bist nie allein“.
Lamm Gottes, das die Sünden der
Welt trägt. Ein tragender Gott.
Darüber hinaus trägt er auch
die Last meiner Krankheit, meiner Gott geht voran
Schmerzen, die Last des Altwer-
dens, die Last meiner Depressionen. „Denn ihr sollt nicht in Eile auszie-
Er trägt alles, was ich als Last emp- hen und in Hast entfliehen; denn der
finde und was mich in den Boden HERR wird vor euch herziehen und
drücken will. Dieser Gott, der sagt, der Gott Israels euren Zug beschlie-
dass er da ist, der trägt deine Last, ßen“ (Jesaja 52, 12). Gott geht
er trägt dich mit deiner Last. voran, er zeigt den Weg. Die zweite
„Er wird seine Herde weiden wie und dritte Generation der depor-
ein Hirte. Er wird die Lämmer in tierten Juden damals kannten den
seinen Arm sammeln und im Bausch Weg durch die Wüste nicht mehr
seines Gewandes tragen und die zurück von Babylon nach Jerusa-
Mutterschafe führen” (Jesaja 40, 11). lem. Der Herr wollte führen. Damit
Unser Gott ist ein wunderbarer, ist Gott die Vorhut der Heimkehrer.
tragender, mitfühlender Gott. Er wollte den Weg zeigen.
Diejenigen, deren Lasten zu schwer Wie dankbar sind wir, wenn uns
sind, als dass sie sie alleine tragen jemand den Weg zeigen kann, wenn
könnten, die sind Gott angenehm. wir in einer fremden Stadt nicht
Er mag nicht die hemdsärmeligen mehr weiter wissen. Und so will der
Kraftprotze, die alles im Griff Herr uns den Weg durch die Wüste
haben, die alles allein können. Die zeigen, indem er uns sein Wort gibt.
 ortsetzung auf Seite 33

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Regionaltreffen und Seminare 2008

Mannheim 23.02.2008
In wenigen Jahren haben Eigenschaften wie Flexibilität, Anpassung, Schnelligkeit im
Berufsalltag einen höheren Stellenwert eingenommen als zum Beispiel Verlässlichkeit,
Erfahrung, Pünktlichkeit. Treue gefährdet Veränderungen. Buchhaltertypen scheinen
vordergründig zum Wachstumsrisiko zu werden. Was zählt, was bleibt, was gilt lang-
fristig in einer - nicht nur - von Börsenkursen gebeutelten Welt?

Referent
Prof. Dr. Reinhard Haupt, Jena, lehrte bis zu seiner Emeritierung im Som-
mer 2007 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Produktion/Indus-
triebetriebslehre an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und war
einer der ersten Dekane der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Als
Sprecher der „Fachgruppe Wirtschaft” ist er Mitglied des Leitungskreises
der Studiengemeinschaft „WORT+WISSEN”.

Programm
9.30 Uhr Ist der Ehrliche der Dumme? - Christsein im Beruf als Lebensaufgabe
Vortrag und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Gewissen oder gerissen? - Ethik- und Erfolgskrise im Wirtschaftsleben
Vortrag und Aussprache
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Liebenzeller Gemeinschaft, Schwanenstr. 8, 68259 Mannheim-Feudenheim
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag der Teilnehmer
gedeckt.

Anmeldung mit Name, Vorname, Anschrift


bis 15.02.2007 an Brigitte Köth, Kaiserstr. 24a, 69469 Weinheim, Tel. 06201/53466,
Fax 06201/392202 oder info@dctb.de

Region Nordbaden
Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de

13
Das Fundament 1/2008

Frankenberg/Eder 23.02.2008
Schneller Wandel ist ein wesentliches Merkmal unserer Zeit und insbesondere unseres
Berufslebens geworden. Im Wirtschaftsleben, in den Medien und inzwischen auch Frei-
zeitangeboten haben „Flexibilität, Mobilität und Schnelligkeit” einen Stellenwert einge-
nommen, den früher Begriffe wie „Verlässlichkeit, Erfahrung oder Besonnenheit” inne-
hatten. Zugleich wird es für den Einzelnen immer schwieriger, in einem zunehmend
wandelbaren Umfeld verlässliche Orientierungspunkte und Leitlinien zu finden. Wie
können wir als Christen in diesem Umfeld bestehen?

Referent
Klaus-D. Rumpel, Jahrgang 1961, verheiratet, 4 Kinder, ist seit 1995 als
Personal- und Organisationsberater sowie Referent nebenberuflich selbst-
ständig und Mitglied im Beraterkreis “Christen im Personalservice” (CPS),
Kassel. Er ist Diplom- und Wirtschaftsingenieur und arbeitet hauptberuf-
lich, nach 10 Jahren Tätigkeit als Ausbildungsingenieur und Trainer in der
Luftfahrtbranche, seit 2001 an einer Evangelischen Bekenntnisschule.

Programm
9.30 Uhr Christsein in einer sich schnell verändernden Welt
- Aktuelle Veränderungen und ihre Zusammenhänge - Vortrag
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Christsein in einer sich schnell verändernden Welt - Auswirkungen
dieser Veränderungen auf Arbeit, Ehe, Familie und Gemeinde und
wie wir damit umgehen können - Vortrag und Aussprache
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, 35066 Frankenberg-Friedrichshausen, Mittelstraße
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 15.02.08 an Ulrich Garthe,
Tellweg 9, 35066 Frankenberg, Tel. 06451/21748, ur.garthe@web.de oder
Rainer Zimmermann, An der Bornhohl 11, 60437 Frankfurt, Tel. 069/95091945,
r-zimmermann-frankfurt@t-online.de

Region Nordhessen
Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de

14
Regionaltreffen und Seminare 2008

Siegen 15.03.2008
„Leben“ gehört zu den auffälligsten Erscheinungen auf der Erde. Erstaunlicherwei-
se ist trotz intensiver Bemühungen vieler Wissenschaftler auch heute noch nicht
verstanden, wie Leben entstehen kann. Angesichts großartiger Fortschritte in Bio-
technologie und Medizin können Menschen heute Leben nachhaltig manipulieren.
Mit diesen Möglichkeiten stellen sich aber immer dringender die Fragen: Wo fängt
Leben an und wo hört es auf? Wie weit darf man eingreifen und wo sind Grenzen?

Referent
Dr. Harald Binder, Konstanz, Jahrgang 1959, promovierte 1992 im Fach
Chemie, war drei Jahre Lehrer für Biologie und Chemie. Seit 1996 ist er
wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent bei der Studiengemeinschaft
„Wort + Wissen”.

Programm
9.30 Uhr Gentechnik - Wissen und Verantwortung
Vortrag und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Leben - naturwissenschaftliches Erkennen
und das biblische Zeugnis von der Auferstehung
Vortrag und Aussprache
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Freizeit- und Erholungszentrum PATMOS, Sohlbacher Strasse 171, 57078 Siegen, Tel.
0271/8800-0. Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 07.03.08 an
Jürgen Schumann, Zum Obstgarten 15, 57080 Siegen, Tel. 0271/355803;
Fax 0271/3510371

Region Siegerland
Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de

15
Das Fundament 1/2008

Bielefeld 29.03.2008
Die wachsende Präsenz der Muslime in unserer Gesellschaft macht manchen Sorge. Vor
allem gewaltbereite Islamisten flößen vielen Furcht ein, zumal im Islam Religion und Po-
litik originär zusammengehören. Bedrohung oder Herausforderung – das ist die Frage.
Christen sollten Bescheid wissen, nicht zuletzt auch über die eigene Position, über den
biblischen Auftrag und die konkreten Aufgaben der Gemeinde Jesu.

Referent
Michael Kotsch, Bad Meinberg, Theologe, Dozent an der Bibelschule Bra-
ke, Verfasser von Artikeln und Büchern zu apologetischen sowie religi-
onswissenschaftlichen Themen.

Programm
9.30 Uhr Gewalt im Islam
Vortrag und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Politik und Christsein
Vortrag und Aussprache
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Gemeindehaus der Lukaskapelle, Kampstr. 26, 33659 Bielefeld-Senne, im Schillinghofge-
biet. Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 22.03.2008 an
Dietrich Affeld, Mindener Str. 302, 32479 Hille, Tel. 05703/1754; Fax. 05703/980929,
affeld@teleos-web.de

Region Ostwestfalen
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16
Regionaltreffen und Seminare 2008

Dresden 29.03.2008
in Verbindung mit der Frühjahrstagung der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“
Die gegenwärtig äußerst emotional geführte Debatte um Schöpfung und Evolution offenbart ein
großes Defizit darüber, welche Erkenntnisse, Motivationen und Zielstellungen die evolutionskritisch
argumentierenden Wissenschaftler tatsächlich antreiben. Ebenso unklar scheint vielen die Tatsache
zu sein, dass Wissenschaft mit ihren methodischen Vorgaben keine Weltanschauung für oder gegen
Gott erzwingen kann. Ihre Ergebnisse können lediglich weltanschauliche Grundpositionen plausibel
machen und diese dienen selbst wieder dazu, spezielle Fragen an den Forschungsgegenstand
„Natur“ zu stellen.

Referenten
Dr. med. Henrik Ullrich, Riesa, verheiratet, zwei Kinder, Arzt, Vorsitzender der Studien-
gemeinschaft „Wort und Wissen“.
Dr. rer. nat. Niko Winkler, Baiersbronn, verheiratet, drei Kinder, Biologe, Fachgruppenlei-
ter „Biologie“ der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“.

Programm
9.30 Uhr Götter und Designer bleiben draußen! - Über das Wissenschaftsverständnis
bei „Wort und Wissen“ und das Wechselverhältnis von Ideologie, soziokultu-
rellem Zeitgeist und Wissenschaft - Vortrag von Dr. H. Ullrich und Aussprache
11.30 Uhr Informationen aus der Arbeit des DCTB und der SG Wort und Wissen
14.00 Uhr Was wir wissen, wenn wir glauben! - Der Zusammenhang von
biblischer Heils- und Schöpfungsgeschichte vor dem Hintergrund
naturhistorischer Forschung - Vortrag von Dr. H. Ullrich und Aussprache
16.30 Uhr Besitzt die Biologie allein im Licht der Evolution einen Sinn?
Einführung in die Erklärungsstrukturen von Evolutionstheorien
Vortrag von Dr. H. Ullrich und Aussprache
19.00 Uhr Über das Leben der Ameisen - Vortrag von Dr. N. Winkler

Ort
Evang. Freikirchliche Gemeinde (Brüdergemeinde), Bergmannstr. 19, 01309 Dresden
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift bis 20.03.2008 an Andreas Müller, Basteistr. 4 H,
01796 Pirna, Tel. 03501/5061 66 oder andreasbeatrix@freenet.de

Region Sachsen
Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de

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Das Fundament 1/2008

Bruchköbel 05.04.2008
Glauben nur noch die Dummen, Zurückgebliebenen, Ungebildeteten an einen per-
sönlichen Gott? Fast hat es den Anschein. Manche Leserbriefe in großen Zeitungen,
die im Zusammenhang mit der immer wieder neu angefachten Kreationistenschelte
signalisieren enorme Vorbehalte gegen Christus, Bibel und schlichtes Gottvertrauen.
Zeitgleich ist in unserer Gesellschaft eine allgemeine ethische Haltlosigkeit mit allen
Konsequenzen zu spüren. Was können wir tun?

Referent
Hartmut Jaeger, Jahrgang 1958, ausgebildeter Lehrer, Geschäftsführer der
Christlichen Verlagsgesellschaft mbH Dillenburg, Herausgeber und Autor
mehrerer Bücher. Elternbeirat, seit acht Jahren Vorsitzender des Schulel-
ternbeirats.

Programm
9.30 Uhr Ist es vernünftig zu glauben?
Vortrag und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Ohne Werte sind wir wertlos! - Gedanken zur Wertevermittlung
Vortrag und Aussprache
16.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

Ort
Evangelische Gemeinschaft, Hainstr. 20, 63486 Bruchköbel
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.
Bei Bedarf wird ein gesondertes Kinderprogramm angeboten.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 28.03.2008 an
Gerd Gottschalk, Franz-Liszt-Str. 14, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/76809;
gg.gottschalk@web.de

Region Hessen
Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de

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Regionaltreffen und Seminare 2008

Aidlingen 05.04.2008
Buchstabenkürzel sind meist mehrfach verwendbar. So kann auch aus den Buchstaben
„DCTB“ ein Programm formuliert werden, über das es sich lohnt nachzudenken: Des
Christen Tägliche Bestimmung. Was das bedeutet, darauf gibt die Bergpredigt Antwort.
Gottes Wort verändert letztlich das Denken und Wollen der Menschen, die Jesus folgen
und vertrauen. Glauben, der sich im Leben bewährt, ist gefragt.

Referenten
Wolfgang Wetzler (geboren 1968 in Temeschburg/Rumänien, verheiratet,
zwei Kinder) wanderte 1974 nach Deutschland aus. Er war in seiner Jugend
Leistungssportler und Sportsoldat. Nach einigen Semestern Maschinenbaustu-
dium in München orientierte er sich neu und studierte an der Freien Theolo-
gischen Akademie in Gießen. Seit 2000 ist er Mitarbeiter bei LICHT IM OSTEN in
Korntal. Als Missionar war er fünf Jahre in Rumänien tätig.
Dr. Helmut Eberspächer, Sindelfingen, arbeitete erfolgreich als Steuerbe-
rater, Metallindustrieller und Buchautor und erlebte als Zeitzeuge span-
nende Abschnitte vom Hitlerdeutschland bis in die Gegenwart.

Programm
9.30 Uhr Des Christen Tägliche Bestimmung: Sei salzig, lass dein Licht leuchten!
Vortrag Wolfgang Wetzler
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Erfahrungen und Erkenntnisse - Bericht aus einem interessanten Leben
Vortrag Dr. H. Eberspächer
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Diakonissen Mutterhaus Aidlingen, Darmsheimer Steige 1, 71132 Aidlingen
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 28.03.2008 an
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8380828; Fax 0711/8380829;
info@dctb.de

Region Württemberg
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Das Fundament 1/2008

Blekendorf  12.04.2008
Das Leben ist nicht immer einfach. Auch für Christen nicht. Zugegeben, sie kennen
Jesus und glauben an ihn. Aber was sollen sie angesichts einer „Allerweltstoleranz“ im
Blick auf Religion sagen? Wie spricht man mit Menschen, die nur das Diesseits richtig
ernst nehmen, die vor allem an Gesundheit, Geld und Erlebnissen interessiert sind? Wer
an die eigenen Grenzen stößt, fragt nach den Quellen für Kraft und wahre Stärke. Wohl
dem, der weiß, wo Halt zu finden ist!

Referent
Michael Lohrer, Lübeck, Prediger der „Gemeinschaft in der Evangelischen
Kirche“

Programm
9.30 Uhr Entweder - oder: Sagen, was Sache ist
Vortrag zu Psalm 1 und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Bei Gott zu Hause sein
Vortrag zu Psalm 84 und Aussprache
16.00 Uhr Abschluss

Ort
Freizeitheim des „Missionswerk Central“, Lange Str. 36, 24327 Blekendorf

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter bis 04.04.08 an Reinhold Duwe,
Lange Str. 3, 24327 Blekendorf, Tel. 04381/7356; rgduwe@hotmail.de

Region Holstein/Hamburg
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Regionaltreffen und Seminare 2008

Bad Mergentheim 12.04.2008


Auch wenn es viele anders meinen und wiederholen, so klar bewiesen ist die Sache mit
der Evolution immer noch nicht. Zumindest bleibt manches offen. Nicht Polemik oder
Ignoranz, sondern Nachdenken und -rechnen sind gefragt. Gute Antworten im Blick auf
die Frage „Was ist eigentlich Information?“ könnten hier entscheidend weiterhelfen.

Referent
Prof. Dr. Daniel Keim, Steißlingen, lehrt Informatik an der Universität
Konstanz. Seine Forschungsgebiete sind Datenbanken, Datenanalyse
und Visualisierung. Vorher Lehr- und Forschungstätigkeit an den Univer-
sitäten München und Halle. Mehrere Forschungsaufenthalte in verschie-
denen Forschungslabors in den USA.

Programm
9.30 Uhr Zum Informationsbegriff in Informatik und Biologie
Vortrag und Aussprache
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Glaube und Wissen – Widerspruch oder Ergänzung?
Vortrag und Aussprache
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Gemeinschaftszentrum der Liebenzeller Gemeinschaft, Unterer Graben 6/8,
97980 Bad Mergentheim
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag der Teilnehmer
gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift bis 04.04.2008 an Hermann Mühlich, Otto-Richter-Str. 24,
97074 Würzburg, Tel. 0931/4523867 oder hermann.muehlich@dctb.de

Region Unterfranken
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22
Kalender 2008
30.12. - 03.01. Silvester-City-Tour Stockholm
20.01. - 31.01. Skifreizeit Stefansdorf/Südtirol
01.02. - 03.02. Sitzung der DCTB-Bundesleitung Rehe
23.02. Regionaltreffen Mannheim
23.02. Regionaltreffen Frankenberg
23.02. - 01.03. Snowboard & Ski Stefansdorf/Südtirol
29.02. - 02.03. Seminar für Berufstätige Krelingen
07.03 - 09.03. TEAM-Tagung Neukirchen/Knüll
15.03. Regionaltreffen Siegen
29.03. Regionaltreffen Bielefeld
29.03. Regionaltreffen Dresden
05.04. Regionaltreffen Bruchköbel
05.04. Regionaltreffen Aidlingen
11.04. - 13.04. Stubi-Team Korntal
12.04. Regionaltreffen Blekendorf
12.04. Regionaltreffen Bad Mergentheim
19.04. Regionaltreffen Fürth
19.04. Regionaltreffen Mülheim
26.04. Regionaltreffen Friedrichshafen
09.05. - 12.05. Hauptkonferenz Schönblick/Schwäbisch Gmünd
30.05. - 01.06. Sitzung der DCTB-Bundesleitung Korntal
07.06. Regionaltreffen Köln
05.07. - 12.07. Hüttentour Stubaier Alpen
12.07. - 19.07. Hüttentour Virgental
26.07. - 09.08. Kanutour Schweden
28.07. - 09.08. Familienfreizeit Sellin/Ostsee
30.07. - 11.08. Geo Adventure Island
02.08. - 16.08. Bergwanderfreizeit Schladming/Österreich
10.08. - 17.08. Segeltörn Rostock - Kiel
25.08. - 05.09. Senioren-Kombi-Freizeit Lachen/Weinstraße
23.09. - 26.09. Innotrans Berlin
26.09. - 28.09. Norddeutsche Tagung Krelingen
30.09. - 02.10. Intergeo Bremen
02.10. - 05.10. Bibel intensiv, Bleidenstadt/Taunus
10.10. - 12.10. Thüringisch-Sächsische Tagung Bad Blankenburg
10.10. - 12.10. Seminar für Berufstätige Schönblick
17.10. - 19.10. Süddeutsche Tagung Lachen
24.10. - 26.10. Bayerisch-Fränkische Tagung Sulzbürg
24.10. - 26.10. Ruhr-Wupper-Sieg Tagung Velbert
31.10. - 02.11. Süddeutsche Tagung Michelsberg
11.11. - 14.11. electronica München
14.11. - 16.11. Stubi-Team Korntal
22.11. Regionaltreffen München

23
28.11. Korntaler Vortrag Korntal
Das Fundament 1/2008

Fürth 19.04.2008
Der Atheismus scheint in der westlichen Welt auf dem Vormarsch zu sein. Während der
Glaube an Gott in den Medien auf heftige, teilweise polemische Kritik stößt, sind selbst
überzeugte Christen zunächst oft sprachlos. Bücher wie „Der Gotteswahn“ werden
weltweit zu Bestsellern und bestimmen vielfach die öffentliche Meinung mit. Wie
kommt es eigentlich immer wieder zu solchen Wellen und was können wir tun, ohne
mitgespült zu werden?

Referent
Dr. Dr. Daniel von Wachter, München, Philosoph und Theologe, lehrt am
Institut für Philosophie der Universität München.

Programm
9.30 Uhr Vernunft als Propagandatrick der Aufklärung
Vortrag und Aussprache
12.00 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Aktuelles aus dem DCTB
14.00 Uhr Die neue Atheismuswelle
Vortrag und Aussprache
16.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

Ort
Evangelisch-Methodistische Kirche, Angerstr. 21/23, 90762 Fürth
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 11.04.2008 an
Georg Möller, Reichenfelser Str. 8, 91074 Herzogenaurach, Tel. 09132/61248;
georg.moeller@herzomedia.net

Region Franken
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Regionaltreffen und Seminare 2008

Mülheim/Ruhr  19.04.2008
Herausforderung Evolution – Wie viele Kompromisse verträgt der Glaube? Anhand von
Beispielen aus der Bionik werden Komplexität und Genialität lebendiger Strukturen vor-
gestellt und die berechtigte Frage nach dem Schöpfer aufgeworfen. Selbstorganisation
und Evolutionsstrategien müssen kritisch hinterfragt werden. Anschließend beschäf-
tigt uns die theologische Fragestellung nach der Vereinbarkeit von Evolutionstheorie
und Glaube an den biblischen Schöpfer.

Referent
Dipl.-Ing. Winfried Borlinghaus, Mitarbeiter im DCTB Korntal.

Programm
14.00 Uhr Bionik - wie intelligent ist die Natur?
Vortrag und Aussprache
15.30 Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB
16.00 Uhr Theistische Evolution – eine Alternative für Christen?
Vortrag und Aussprache
17.30 Uhr Abschluss

Ort
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Auerstr. 59, 45468 Mülheim/Ruhr
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 11.04.08 an Dietrich Hollatz,
Trottenburg 12, 45479 Mülheim, Tel. 0208/779607; dietrich.hollatz@gmx.de

Region Ruhrgebiet
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Das Fundament 1/2008

Friedrichshafen 26.04.2008
Die Auswirkungen der „Postmoderne“ haben uns noch voll im Griff. Selbst das seit der
Aufklärung betonte Primat der Vernunft wird in Frage gestellt. Emotionen sind wichtig,
Individualismus dominiert. Wahrheit im Sinne philosophischer und religiöser Gewiss-
heit wird abgelehnt. Davon bleibt das Verständnis von Moral und Geschichte, von Gott
und Religion, ja selbst von Wissenschaft nicht unberührt. Traditionelle Bindungen,
Solidarität und ein allgemeines Gemeinschaftsgefühl gehen verloren. Man fragt sich: ist
Wahrheit Luxusgut oder Lebenselixier?

Referent
Dr. Wolfgang Nestvogel, Hannover, ist Theologe und Leiter der Akademie
für Reformatorische Theologie in Hannover. Er ist verheiratet und hat
zwei Kinder.

Programm
9.30 Uhr Alles relativ? - Die Suche nach der Wahrheit in der Geistesgeschichte
Vortrag und Aussprache
12.00 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Alles gleich gültig? - Der Streit um die Wahrheit in den Religionen
Vortrag und Aussprache
15.00 Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB, Abschluss

Ort
VfB-Turnerheim, Mörikestraße 17, 88045 Friedrichshafen.
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter ,bis 18.04.08 an Dr. Torsten Büchner,
Edelweißweg 3, 88046 Friedrichshafen, Tel. 07541/378755; tabc.bue@gmx.de

Region Oberschwaben/Bodensee

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Regionaltreffen und Seminare 2008

Köln  07.06.2008
Christen sollten den Islam kennen und Bescheid wissen. Moslems sind auch nur Men-
schen. Wer verstehen will, wie sie denken, muss wissen, was sie glauben. Dass dazu
mehr gehört als die täglichen Kurznachrichten mit oftmals stimmungsgeladenen
Meldungen, dürfte inzwischen den meisten klar sein. Was können wir tun, was sollten
wir lassen?

Referent
Dr. Christoph Wassermann, Stuttgart, ist promovierter Physiker, Mitarbeiter der Akti-
onsgemeinschaft Ost-West-Dienste, einer Missionsarbeit für die islamische Welt.

Programm
14.00 Uhr Der Koran und die Bibel
Vortrag
15.30 Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB
16.00 Uhr Der Islam und die Menschenrechte
Vortrag
17.00 Uhr Abschluss

Ort
Freie Evangelische Gemeinde, Clarenbachstr. 180, 50931 Köln
Auf Wunsch wird eine Wegbeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 28.05.2008 an Frank Koppitz,
Gottfried-Keller-Str. 20, 50389 Wesseling, Tel. 02236/40761, Frank.Koppitz@t-online.de

Region Rheinland
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Das Fundament 1/2008

München 22.11.2008
Der tägliche Kleinkampf wird leicht zum großen Krampf und manche laufen Gefahr, die
notwendige Auseinandersetzung um Sachen zum Kampf gegen Personen werden zu
lassen. Wer das vermeiden will, wird sich rechtzeitig über seinen eigenen Standort klar
werden und nach Hilfe umschauen müssen.
Was kann aus christlicher Sicht getan werden?

Referent
Drs. Frank Koppelin, Pforzheim, Ausbildung zum Physiklaborant,
Technischer Assistent für Informatik; Studium der Theologie in Alten-
kirchen, Gießen und Kampen (NL). Pastor und Lehrer an verschiedenen
theologischen Einrichtungen; Beratung von Firmen; Mediation und TZI.

Programm
14.00 Uhr Umgang mit Konflikten - Ursachen erkennen
Vortrag und Aussprache
15.30 Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB
16.30 Uhr Umgang mit Konflikten - Lösungen finden
Vortrag und Aussprache
18.00 Uhr Abschluss

Ort
Evangelische Gemeinschaft, Kreuzstr. 8, 80331 München
Auf Wunsch wird bei Anmeldung eine Anreisebeschreibung zugesandt.

Kosten
Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Anmeldung
mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter, bis 15.11.2008 an Jörg Nolting,
Haunstetter Str. 44 a, 86343 Königsbrunn, E.-J.Nolting@online.de

Region Südbayern
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28
Regionaltreffen und Seminare 2008

Wo ist nur meine Zeit geblieben


– hat jemand sie gesehen?
Vom Umgang mit Zeit, Prioritäten und dem Erkennen
von Gottes Willen für mein Leben
Wieso scheint Zeit immer knapper zu werden? Wie ist der Umgang mit Zeit
historisch und kulturell geprägt? Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang
zwischen Zeit und Geld? Wie kann man sich beruflichen Anforderungen stellen
und sich trotzdem nicht zerreiben? Inwieweit ist „Zeitmanagement“ ein erlern-
bares sowie notwendiges Handwerkszeug? Was ist wirklich wichtig und wie
kommen wir zu einem ausgeglicheneren Leben? Neben diesen und anderen
Überlegungen wollen wir vor allem die eigene Einstellung zur Zeit hinterfragen.

Referenten
Klaus-D. Rumpel, Bassum, ist Diplom- und Wirtschaftsingenieur
und arbeitet seit 2001 an einer Evangelischen Bekenntnisschule.
Nebenberuflich ist er als Personal- und Organisationsberater
aktiv im Beraterkreis „Christen im Personalservice” (CPS), Kassel.

Dr. Manfred Dreytza, Krelingen, ist Theologe und leitet das


Krelinger Studienzentrum

Pfr. Siegfried Kettling, Schwäbisch Gmünd, ist Theologe,


Buchautor und Seminarlehrer i. R.

Leitung
Dipl.-Ing. Reinhold Wennagel, Korntal, DCTB-Geschäftsführer

Seminar für Berufstätige


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29
Das Fundament 1/2008

Freizeit- und Tagungszentrum


Krelingen 29.02 - 02.03.2008
In Zusammenarbeit mit dem Geistlichen Rüstzentrum Krelingen

Programm
Freitag, 29.02.08
20.00 Uhr Wer hat eigentlich die Zeit erfunden? –
Wirtschaftsgut Zeit in der Multioptionsgesellschaft
Vortrag von Klaus Rumpel
Samstag, 01.03.08
9.30 Uhr Von Jesus Christus lernen - Alles hat seine Zeit
Biblische Aussagen zur Zeit und dem Umgang damit
Vortrag von Klaus Rumpel
Mittagspause und Zeit für ganz persönliche Gespräche
16.00 Uhr Gesundheit und Burnout-Prävention
-Ziele, Prioritäten, Zeiteinteilung auf der Basis von Gottes Willen
Vortrag von Klaus Rumpel
20.00 Uhr „Chronos“ oder „Kairos“ - Biblische Perspektiven zu Zeit und Ewigkeit
Vortrag von Dr. Manfred Dreytza
Sonntag, 02.03.08
10.00 Uhr Gottesdienst
13.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

Preis (VP) incl. Kursgebühr



Einzelzimmer Doppelzimmer
einfach € 120,-/Person € 110,-/Person
mit Du/WC € 134,-/Person € 122,-/Person
Appartment € 148,-/Person € 134,-/Person

Anmeldung
Geistliches Rüstzentrum Krelingen -Gästebüro - 29664 Walsrode, Tel. 05167/979145;
gaestebuero@grz-krelingen.de

Seminar für Berufstätige


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30
Regionaltreffen und Seminare 2008

Christliches Gästezentrum
Württemberg 10.10. - 12.10.2008
In Zusammenarbeit mit dem Schönblick, Christliches Gästezentrum Württemberg

Programm
Freitag, 10.10.08
20.00 Uhr Wer hat eigentlich die Zeit erfunden?
- Wirtschaftsgut Zeit in der Multioptionsgesellschaft
Vortrag von Klaus Rumpel
Samstag 11.10.08
9.30 Uhr Zeit und Ewigkeit angesichts von Tod und Vergänglichkeit
- Was vor Gott wirklich wichtig ist
Vortrag von Pfr. Siegfried Kettling
Mittagspause und Zeit für persönliche Gespräche
16.00 Uhr Gesundheit und Burnout-Prävention
- Ziele, Prioritäten, Zeiteinteilung auf der Basis von Gottes Willen
Vortrag von Klaus Rumpel
20.00 Uhr Von Jesus Christus lernen - Alles hat seine Zeit
- Biblische Aussagen zur Zeit und der Umgang damit
Vortrag von Klaus Rumpel
Sonntag 12.10.08
10.00 Uhr Gottesdienst
11.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

Kosten
€ 140,- Person EZ mit WC (ohne Dusche)
€ 134,-/Person DZ mit WC (ohne Dusche)

Anmeldung
Schönblick, Christliches Gästezentrum Württemberg, Willy-Schenk-Str. 9,
73527 Schwäbisch Gmünd, Tel: 07171/9707-0, Fax: 07171/9707-172,
www.schoenblick-info.de, kontakt@schoenblick-info.de

Seminar für Berufstätige


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31
Das Fundament 1/2008

Taunusstein/Bleidenstadt
02. - 05.10.2008
Drei Tage, drei Themenbereiche und drei Referenten: das ist unser Angebot bei Bibel Intensiv 2008.
Wir laden alle herzlich ein, die sich wieder einmal intensiv mit der Bibel befassen wollen, nicht per
Internet und Online-Kurs oder im Fern- und Selbststudium, sondern in der realen Gemeinschaft von
Christen. Auf Gott und sein Wort hören, seine Wahrheit begreifen und ins Leben umsetzen sind die
Ziele für dieses verlängerte Wochenende.

Referenten
Bernhard Kaiser, Klaus Riebesehl, Theo Wüst, Dozent
D.Th., Theologe und Studienleiter und an der Bibelschule
Geschäftsführer des Dozent für Altes Beatenberg und
Instituts für Reforma- Testament am Referent für die Mis-
torische Theologie „esra:seminar“ sionsgesellschaft
Bible League.
Leitung
Armin Bachor und Winfried Borlinghaus, Korntal, Mitarbeiter im DCTB

Themen
Dogmatik: Trinität - Aussagen der Bibel und Theologie zur Dreieinigkeit: Neben dem wesent-
lichen Verständnis Gottes besitzt dieses Thema auch Brisanz in der Auseinandersetzung mit dem
Islam, dem Gespräch mit Freunden des messianischen Judentums und den Zeugen Jehovas.
Altes Testament: Exegetische Einsichten in die Propheten: In unserer Zeit, in der man das Alte
Testament eher zugunsten einer „sanften neutestamentlichen Botschaft“ vernachlässigt, bekom-
men wir exemplarisch vorgeführt, wie die Propheten auf Grundlage der Offenbarung Gottes zu
einem persönlichen Glauben an Gott zurückrufen, auch uns.
Neues Testament: Der Jakobusbrief: Gerade dieser Brief des leiblichen Bruders von Jesus Christus ist
eine Herausforderung für praktisches Christsein. Die Inhalte werden konsequent zu aktuellen persön-
lichen Fragestellungen in Beziehung gesetzt, so dass das Seminar sich als alltagstauglich erweisen wird.

Kosten
€ 150,-/Person für Vollpension und Seminarkosten € 75,-/Person Studierende, Schüler und Azubis
Die Zimmer sind einfach, aber schön ausgestattet mit Waschgelegenheit auf dem Zimmer (Etagendu-
sche). Ein eigenes Küchenteam wird uns versorgen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Ort
Freizeitheim der Christlichen Gemeinschaft Wiesbaden, Hahner Weg 7, 65232 Taunusstein-Bleidenstadt

Anmeldung und Information


Deutscher Christlicher Techniker-Bund, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, armin.bachor@dctb.de

Ein Kompaktseminar für alle


Bibel Intensiv
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32
Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont

 ortsetzung von Seite 12

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte ‚Gnädige Frau, darf ich Sie fragen:
und ein Licht auf meinem Wege” Wo geht es hier zum Kurfürs-
(Psalm 119, 105). tendamm?’ Daraufhin sagte der
Der Rat erfahrener Brüder und Steppke: „Dat is mir viel zu ville,
Schwestern ist ebenso hilfreich, und da verlof ick mir lieber.’“ So macht
auch die Leitung des Geistes. Das Gott es eben nicht. Er zeigt eindeu-
Problem ist unser Herz, das immer tig den Weg. Und wenn ich falsch
wieder den Irrweg gehen will. Aber gelaufen bin, dann war es meine ei-
Er ist bereit, uns zu führen und zu gene Entscheidung, meine Sturheit
lenken, wenn wir nur wollen. und Bockigkeit. Er geht voran und
In Berlin nennt man einen etwa macht auch die Bahn.
10 Jahre alten Jungen Steppke. „Denn dazu seid ihr berufen, da
So ein Steppke fragte einmal eine auch Christus gelitten hat für euch
vornehme Dame nach dem Kur- und euch ein Vorbild hinterlassen,
fürstendamm. Die Dame antwortet dass ihr sollt nachfolgen seinen Fuß-
dem Jungen: „Solltest du dich noch tapfen“ (1. Petrus 2, 21). Gott zeigt
einmal unterstehen, mich nach dem nicht nur den Weg, sondern hat
Kurfürstendamm zu fragen, dann auch Bahnen gemacht. Im Süd-
nimmst du zuerst die Hände aus schwarzwald kann man hier und
den Taschen, putzt dir die Nase, da Schilder lesen, auf denen steht:
nimmst die Mütze vom Kopf, „Gut gespurte Loipe für weniger
machst einen Diener und sagst: Geübte.“ Das klingt zunächst nach

33
Das Fundament 1/2008

Fachchinesisch für Skifahrer, macht bin ich gefangen in schmerzhaften


aber Sinn, wenn man selber Lang- Erinnerungen, gefangen in Neid,
läufer ist. Hass und Unversöhnlichkeit. Dass
Das ist wichtig für die Nach- ich gefangen bin in schlechten
folge Jesu. Der Herr selber hat uns Gewohnheiten oder Suchterkran-
den Weg geebnet. Er hat eine Bahn kungen. Er, der Herr, kann mich
gespurt für uns. Auch gilt das für davon befreien. Er kann mich da-
uns Ältere, dass wir den Jüngeren von losschneiden, denn aus eigener
eine gut gespurte Loipe hinterlas- Kraft schaffe ich das nicht. Es gibt
sen, auf der sie als weniger Geübte Menschen, die das Alte hinter sich
gut fahren können. lassen wollen, indem sie noch mehr
arbeiten und dann als Workaholic
frei zu werden versuchen von dem,
was sie immer wieder zurückziehen
Gott erlöst möchte in den Scherbenhaufen
der Vergangenheit. Es ist aber so,
Gott ist auch die Nachhut. Er als zöge ich an Gummiseilen. Ich
schließt auch den Zug. Die Israe- komme eine Weile voran, weil sich
liten sollten nicht rennen, so wie die Gummiseile dehnen. Aber ir-
beim ersten Auszug, beim Auszug gendwann ist der Spannungspunkt
aus Ägypten. Da rannten sie den so groß, dass es nicht mehr weiter-
nacheilenden Ägyptern davon. geht. Dann reißen mich diese Seile
Aber jetzt können sie bedäch- wieder mit aller Gewalt zurück.
tig, behutsam gehen. Auch die Der Herr macht mich frei. Ich
Schwächsten werden nicht allein brauche mich nicht mit einer unbe-
hinten bleiben, denn er schließt wältigten Vergangenheit zu plagen.
den Zug. Ich kann in seiner Ge- Die Sünde, die ich bekannt habe,
genwart ruhig sein, denn ich bin die vergeben ist, von dieser Sünde
beschützt. bin ich abgeschnitten, für immer.
So wie der Herr sein Volk Das ist Erlösung. Wir haben einen
damals aus der Gefangenschaft Gott, der losmacht. „Ich habe dich
erlöst hat, so kann er mich auch erlöst, ich habe dich bei deinem
befreien von einer Vergangenheit, Namen gerufen. Du bist mein“
die auch ein wenig wie eine Baby- (Jesaja 43, 1). Du bist frei. Des-
lonische Gefangenschaft ist. Da wegen darfst du alles abschütteln.

34
DCTB-Intern

Lass den Staub los! Du bist nicht wisst, dass ihr nicht mit vergäng-
mehr gefangen. Lebe das, was du lichem Silber oder Gold erlöst seid
bist! Du bist stark und frei, weil von eurem nichtigen Wandel nach
der Herr dich losmacht. Und das der Väter Weise, sondern mit dem
nicht durch eigene Werke, durch teuren Blut Christi als eines unschul-
bestimmte Vorleistungen, sondern digen und unbefleckten Lammes“ (1.
umsonst durch das Blut Jesu Chris- Petrus 1, 18 - 19). Ich bin frei und
ti. Nicht durch Silber oder Gold. er macht alles gut. 
Sondern ganz umsonst: „Denn ihr

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Das Fundament 1/2008

Norddeutsche Regionaltagung
in Krelingen vom 28.-30.9.2007
Gottfried Meskemper, Bremen

  Mit einem Kreis von 33 Freun-


den trafen wir uns zur ersten
Herbstkonferenz des DCTB in
diesem Jahr. Unsere Tagung stand
unter dem Motto „Meditation
und Reinkarnation als Hilfe und
Heilswege aus Fernost?“ Unsere
Referenten waren Martin und Elke Martin Kamphuis
Kamphuis aus Hüttenberg im Hes-
sischen. Beide sind „Insider“, Mar- noch eine gewisse Zeit, ehe sie den
tin Kamphuis war bis vor 17 Jahren Weg durch mancherlei evangelikale
siebeneinhalb Jahre lang Buddhist, Verstrickungen hindurch in die
er hatte sogar einige Begegnungen wahre Freiheit des Glaubens gefun-
mit dem heute so bekannten Dalai den hatten. Martin Kamphuis stu-
Lama. Elke Kamphuis war Esote- dierte in Kirchberg Theologie und
rikerin. Beide studierten zunächst wurde danach für zwei Jahre Pastor
alternative Psychotherapie. Einige einer Gemeinde der FeG. Seither
Jahre, nachdem sie sich auf einer arbeiten beide als freie Evangelisten
Meditations-Tagung kennengelernt und Konferenzredner in der ganzen
hatten, wurden sie in Australien Bundesrepublik.
von einem Christen angesprochen, Zur Erläuterung der vielfäl-
der sie in seinem Auto auf einer tigen Gefährdungen des einzelnen
langen Wegstrecke mitgenommen Gläubigen und ganzer Gemein-
hatte, und bekehrten sich zu Jesus den durch die Esoterik sind beide
Christus. In Sidney lud man sie in bestens vorbereitet. Die Neugierde
eine Pfingstgemeinde ein, in der sie in manchen Gemeinden etwa
auf Gottes Wort verwiesen wurden. gegenüber Meditationspraktiken
Nach ihrer Rückkehr dauerte es oder Phantasiereisen ist beileibe

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Norddeutsche Tagung Krelingen 2007

keine Beschäftigung mit harmlosen mene Kreis der Wiedergeburten


Techniken zur Entspannung und durchbrochen werden. Bei richtiger
Konzentration, sondern immer Beachtung des Achtfachen Pfades
zugleich ein Vereinnahmtwerden glaubt der Buddhist nach und nach
durch den dahinter stehenden einen Zustand zu erreichen, der ihn
Geist. Unmerklich werden viele Ge- dem „Nichts“ – oder der „Leer-
schwister dadurch vom Wort Gottes heit“ – immer näher bringt. Diese
abgelenkt, hören auf, den Herrn Methode ist in Wahrheit geistiger
Jesus um Beistand in schwierigen Selbstmord. All diese Praktiken
Lagen anzurufen, weil sie mit den widersprechen den göttlichen Vor-
esoterischen Praktiken vermeintlich gaben der Bibel. Die den meisten
zur Selbstheilung greifen können. recht verschlüsselt erscheinende
Die Esoterikerin Marylin Furgeson Bibelstelle 1. Mose 6, 1 - 2, in dem
hat die Übermächtigung durch das Eingehen der Göttersöhne zu
die verschiedenen Methoden der den Menschentöchtern geschildert
Esoterik (TM, Autogenes Training, wird, gewinnt durch die okkulte
Quigong, Yoga, Tai Chi, Zen und Praxis ein ganz neues Gesicht. Es
anderes mehr) als „sanfte Verschwö- sind die in der unsichtbaren Wirk-
rung“ bezeichnet. Buddhismus ist lichkeit beheimateten Kräfte und
eine Religion ohne Gott, obwohl Mächte, die darauf dringen, sich der
manche Buddhisten ihr Leitbild Menschen zu bemächtigen, um die
Gautama Buddha, den ehemaligen Schöpfung Gottes zu zerstören.
Prinzen Siddharta, als Gott vereh- Die herzliche Gemeinschaft, die
ren. Er legte sich auf vier Stufen der wir miteinander hatten, glich den –
Erkenntnis fest, die er auch seine gegenüber den vergangenen Jahren
Nachfolger lehrte: Leben ist Leiden vergleichsweise – etwas verringerten
– Leiden entsteht durch Begierden Besuch wieder aus. Wir haben uns
– Leiden werden aufgehoben durch sehr gefreut, einander wiederzuse-
Abtöten der Begierden – das Leiden hen und uns im Glauben gegen-
wird aufgehoben durch Beachtung seitig zu stärken. Die Leser dieser
des achtfachen Pfades. Das Ziel ist Zeilen sollten sie – besonders im
die völlige Selbstvernichtung und Norden – zu Herzen nehmen und
Eingehen ins angeblich „glückselige im nächsten Jahr – so Gott will und
Nichts“. Dazu muss zunächst der wir leben – vom 26 . -  28.09.2008
aus dem Hinduismus übernom- dabei sein. 

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Das Fundament 1/2008

Buddhismus – Religion ohne Gott


Martin Kamphuis, Herausgeber: Thomas Schirrmacher;
Hänssler-Verlag Kurz und Bündig, 94 Seiten,
EUR 4,95
Gottfried Meskemper, Bremen

  Martin Kamphuis (47) war Bud- der der


dhist und ist 1990 mit seiner Frau Bibel zu
Elke zum lebendigen Glauben an verste-
Jesus Christus gekommen. Er war hen ist.
7½ Jahre lang Buddhist, nachdem Die
er aus seiner bürgerlichen Vergan- „sanfte
genheit ausgebrochen und beim Verfüh-
Trampen durch die ganze Welt den rung“
Sinn des Lebens gesucht hatte. Er des
hat seine Erfahrungen im Buddhis- Bud-
mus – der ihn auch mit dem Dalai dhis-
Lama zusammenbrachte – in die- mus kommt im entchrist-
sem Büchlein niedergelegt. Der Le- lichten Deutschland und Europa
ser erfährt daraus alles, was man als besser an als der aggressive Islam,
Bürger, aber auch als bekennender der eine brutale Unterwerfung
Christ über den Buddhismus wis- fordert. Der Buddhismus schmei-
sen muss. Wer war Buddha? Wie chelt sich mit der Kampagne des
hat er gelebt? Was ist das Karma? Lächelns durch den Dalai Lama bei
Was versteht der Buddhist unter uns ein. Was aber ist die Kehrseite
Wiedergeburt? Er erfährt alles über dieser Bewegung? Ein Christ sollte
Erleuchtung und die vier grundle- informiert sein, um sich nicht den
genden Wahrheiten sowie über den meditativen Praktiken zu erge-
Achtfachen Pfad. Welche Varianten ben und um sein Umfeld warnen
des Buddhismus gibt es heute? Vor zu können. Das Buch ist flüssig
allem dürfte lebendige Christen geschrieben und leicht lesbar. Der
interessieren, wie der Buddhismus Herausgeber behauptet: In nur zwei
im Gegenüber zum Christentum Stunden wissen Sie Bescheid! 

38
GPS - Himmlische Wegweisung

GPS - Himmlische Wegweisung


Jürgen Koppitz, Holzkirchen

  Wir haben Urlaub und navigie-


ren durch die Straßen von Bremen,
dem vereinbarten Treffpunkt mit
unseren Freunden entgegen. Das
kleine, tragbare Handheld-GPS
(Global Positioning System; gemeint
ist das von den US-Amerikanern be-
triebene NAVSTAR-GPS), welches mer
zwischen Scheibe und Armaturen- der Beschil-
brett eingeklemmt ist, empfiehlt, derung. Aber es ist keine Zeit,
an der nächsten Kreuzung rechts dies nun auszudiskutieren.
abzubiegen. Der Wegweiser zum
Bahnhof am Straßenrand – und
meine Frau – empfehlen, der Straße
geradeaus zu folgen. Ich biege rechts
Blind durch die Stadt
ab; wozu habe ich GPS!? „Warum Und dann passiert es wieder ein-
biegst du ab? Hast du die Schilder mal: das GPS „sieht“ nicht mehr
nicht gesehen?“ fragt meine Frau genügend Satelliten. Die Empfangs-
vorwurfsvoll. Ich murmele etwas vor signale sind zu schwach, durch die
mich hin über dumme städtische vielen hohen Häuser in der Innen-
Verkehrsplaner und ihre Idee, den stadt ist der sichtbare Ausschnitt
Verkehr immer möglichst weiträu- des Himmels so klein, dass nicht
mig um das Stadtzentrum herumzu- wenigstens die direkt einfallenden
leiten. Wir sind zeitlich knapp dran, Signale zweier Satelliten noch emp-
und natürlich verlasse ich mich als fangen werden können. Ein kleines
Techniker ganz auf das GPS. Habe Fragezeichen erscheint auf der
ich doch vor Fahrtantritt extra die Kartendarstellung des kleinen Bild-
„kürzeste Strecke“ berechnen lassen. schirms an der letzten, bekannten
Und die folgt nun einmal nicht im- Position – und ich weiß nicht mehr,

39
Das Fundament 1/2008

wo es lang geht. Um selbstständig, Lebensumfeld, und Jesus knüpfte


auf eigene Faust, weiter zu navigie- damit bei den alltäglichen Erfah-
ren, fehlt mir der Gesamtüberblick rungen der Menschen an.
über das Straßengewirr der Innen- Wie Jesus wohl gepredigt hätte,
stadt, den das Navigationsgerät mit wenn er in unserem heutigen, von
seinem kleinen Bildschirm nicht der Elektronik geprägten Zeitalter
vermitteln kann. Und ich muss als Mensch auf der Erde gelebt
eingestehen, dass es in diesem Fall hätte? Mit Technikern und Inge-
doch eine gute Idee gewesen wäre, nieuren hätte er sicher nicht einen
auf meine Frau und die Hinweis- Weinstock oder das Senfkorn als
schilder zu hören. gleichnishaftes Beispiel gewählt,
sondern sich Gleichnissen aus dem
technischen Umfeld bedient. Din-
ge, die wir heute entwickeln und
Modernes Gleichnis im Alltag benutzen.
Stellen wir uns einmal vor, Jesus
Vielleicht haben Sie schon ähnliche ist im Gespräch mit einer Gruppe
Situationen mit diesen kleinen von Technikern. Von einem der
Navigationshelfern (kurz: Navi) Anwesenden wird die Frage nach
erlebt. Als kleines und preiswertes Gottes Führung gestellt. Wie man
Handgerät, welches nur innen an sich diese denn vorstellen könne?
der Frontscheibe des PKWs (oder Jesus hätte darauf vielleicht wie
am Lenker des Motorrads) fixiert folgt geantwortet:
wird, ist es nicht immer ganz
zuverlässig. Im Auto fest eingebaut, „Mit der Führung Gottes im
mit einer empfindlichen Antenne Leben eines Menschen ist es wie
auf dem Fahrzeugdach, ist es jedoch mit dem GPS. Die 24 Satelliten
eine verlässliche Hilfe – aktuelles des NAVSTAR-GPS, welche die
Kartenmaterial vorausgesetzt. Unser Erde ständig umkreisen, senden
Herr Jesus benutzte im Gespräch ununterbrochen ihre Signale aus.
mit seinen Jüngern und bei seinen Nie pausieren sie dabei. Jeder
öffentlichen Reden sehr oft Gleich- GPS-Empfänger auf der Erde
nisse, um den Menschen zu seiner kann diese Signale permanent
Zeit das Wesen Gottes zu erklären. empfangen – wenn er eingeschal-
Diese stammten aus dem damaligen tet ist. Um zu wissen, welche der

40
GPS - Himmlische Wegweisung

Satelliten in einem bestimmten eines GPS-Empfängers. Paulus


geografischen Bereich momentan schreibt darüber in seinem Brief
empfangen werden können (dies an die Römer in Kapitel 1, Verse
beschleunigt die Ermittlung der 19 und 20: „Denn was Menschen
Position nach dem Einschalten des von Gott wissen können, ist ihnen
Empfängers ganz erheblich!), exis- bekannt. Gott selbst hat ihnen
tiert ein internes Programm - der dieses Wissen zugänglich gemacht.
„Almanach“ - in jedem Empfän- Weil Gott die Welt geschaffen hat,
ger. Dieser Almanach sagt ihm, können die Menschen sein unsicht-
welche der Satelliten er wo und bares Wesen, seine ewige Macht
zu welcher Zeit empfangen kann. und göttliche Majestät mit ihrem
Das muss der Empfänger wissen. Verstand an seinen Schöpfungswer-
ken wahrnehmen. Sie haben also
keine Entschuldigung“ (GNB).

Gott redet ...


So verhält es sich auch mit Gott:
unablässig redet er zu uns. Die
Und Gott wartet
Bibel berichtet euch, dass er dies auf uns…
beispielsweise durch die Prophe- Nun ist das durch die Satelliten
ten im Alten Testament tat. Er ausgesendete Signal aber sehr
sprach oft unmittelbar und direkt schwach. Die geringe Sendeleis-
mit Menschen, zum Beispiel mit tung der Satelliten sowie die sehr
David, dem König. Und er redet hohe Dämpfung des Signals
nun zu euch durch mich, Jesus aufgrund der großen Entfernung
Christus, seinen Sohn. Und Gott von 20180 km zur Erde und der
wartet sehnsüchtig darauf, dass relativ hohen Sendefrequenz von
ihr auf Empfang schaltet. Oh 1575,42 MHz, resultieren in einer
ja, er hat das Wissen um seine niedrigen Empfangsfeldstärke an
Existenz und eine Sehnsucht nach der Antenne des GPS-Empfängers.
Kommunikation und Gemein- Der GPS-Empfänger funktio-
schaft mit ihm in jeden Men- niert deshalb auch in der Regel
schen auf dieser Erde hineingelegt nur, wenn er im Freien benutzt
– vergleichbar dem Almanach wird. Schon ein dichter Laubwald

41
Das Fundament 1/2008

oder Schnee auf Nadelbäumen war, kam ein ganz leiser Hauch.
im Winter kann dazu führen, Da verhüllte Elija sein Gesicht mit
dass das GPS-Signal nicht mehr dem Mantel, trat vor und stellte
empfangen werden kann. Häuser sich in den Eingang der Höhle.
und andere Hindernisse schatten Eine Stimme fragte ihn: »Elija,
zudem die Signale, die sich bei die- was willst du hier?«“
ser Frequenz ähnlich wie sichtbares Selten einmal verschafft Gott
Licht ausbreiten, ab. Und natürlich sich Gehör gegen den Lärm und
spielt auch die Empfindlichkeit des Trubel des Alltags und der Medi-
GPS-Empfängers eine große Rolle; en, die euch unablässig beschallen.
ist der Empfänger unempfindlich, Kaum einmal holt er den Hammer
genügen schon geringste Einflüsse, raus und wirft einen Menschen
um den Empfang zu unterbrechen komplett aus der Bahn, wie er es
und damit die Navigation unmög- mit Saulus tat (Apostelgeschichte
lich zu machen. 9). Wenn ihr euch nicht vom All-
So ist es auch mit Gott. Gott tag zurückzieht und in der Stille
redet zumeist in der Stille. In der die Begegnung mit ihm sucht,
Bibel könnt ihr dies lesen. Elias werdet ihr sein Reden zumeist
Begegnung mit Gott ist dafür ein nicht vernehmen können. Wenn
gutes Beispiel; die Bibel berichtet ihr dies aber regelmäßig tut, wer-
davon im 1. Buch der Könige, det ihr lernen, ihn und das, was er
Kapitel 19, Verse 11 – 13: „Der von euch möchte, immer besser zu
Herr sagte: »Komm aus der Höhle verstehen. Es wird euch mög-
und tritt auf den Berg vor mich lich sein, auch in der Hektik der
hin! Ich werde an dir vorüberge- täglichen Arbeit seine Stimme zu
hen!“ Da kam ein Sturm, der hören. Es ist dann so, als wenn die
an der Bergwand rüttelte, dass Empfindlichkeit des GPS-Emp-
die Felsbrocken flogen. Aber der fängers durch den Austausch ein-
Herr war nicht im Sturm. Als der zelner Bauteile gegen höherwertige
Sturm vorüber war, kam ein star- verbessert wird, um auch in einem
kes Erdbeben. Aber der Herr war gestörten Umfeld zuverlässig auf
nicht im Erdbeben. Als das Beben Empfang bleiben zu können. Dies
vorüber war, kam ein loderndes ist das Ergebnis einer langjährigen
Feuer. Aber der Herr war nicht Beziehung zwischen mir und zu
im Feuer. Als das Feuer vorüber Gott, meinem Vater.

42
GPS - Himmlische Wegweisung

Auf dem Weg zum Ziel


Hat der GPS-Empfänger sich
nach dem Einschalten dann auf
das Signal der Satelliten „aufsyn-
chronisiert“, ist er bereit zur Navi-
gation. Er zeigt seinem Benutzer
die grundsätzliche Richtung (den
Winkel) und die Entfernung zu
seinem Endziel. Und es führt ihn
auf Wunsch den Weg dorthin,
Schritt für Schritt, über viele
einzelne Wegpunkte als Zwi-
schenstationen. Straßenschilder
mögen die Richtung zum Ziel
anzeigen, aber sie führen auch oft
über Umwege. Die Navigation
mit dem GPS-Empfänger hinge- So hätte Jesus wahrscheinlich
gen ist unabhängig von solcher geredet. Und wir hätten seine
Beschilderung, und führt den Beispiele auch ohne große Erklä-
Nutzer auf Wunsch den kürzes- rungen verstanden.
ten und direktesten Weg an sein Ich wünsche Ihnen den star-
Ziel. ken Wunsch nach echter Stille vor
Viele solcher „Schilder“ wollen Gott.
euch heute den Weg zu einem Jesus hat es selbst gezeigt: Er und
erfüllten und glücklichen Leben Gott, der Vater, sind immer auf
zeigen. Aber Gott alleine kennt Sendung, egal, was um Sie he-
den Weg zum Ziel; er nur weiß rum passiert. Lesen Sie einmal im
wirklich, was das Beste für dich Markusevangelium, Kapitel 5, die
ist. Er und sein Wort sind absolut Verse 21 - 34.
vertrauenswürdig. Gott gewährt Gott wartet die ganze Zeit auf
euch Menschen dabei selten Ein- Sie. Suchen Sie das Gespräch mit
sicht in seine Pläne. Aber er zeigt ihm. Fragen Sie ihn nach dem
euch soviel, dass ihr immer den nächsten Schritt; er wird Ihnen
rechten Weg finden könnt.“ Antwort geben. Bestimmt! 

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DCTB e.V., Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Postvertriebsstück E 1701 F, Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt“

Bei Änderung der Anschrift bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben.

Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen


und zu retten, was verloren ist.
Lukas 19, 10

Die Seenotrettungskreuzer der Deut- Wir wünschen


schen Gesellschaft zur Rettung Schiff- unseren Mitgliedern
brüchiger (DGzRS) fahren unter dem und Freunden frohe
Hansekreuz und dem Kürzel SAR. Das be- und erfüllte Tage der
deutet „Search And Rescue“ (suchen und Besinnung und viel
retten). Die Mannschaften dieser Flotte Mut und Perspek-
suchen und retten Menschen in Seenot. tive für das neue
Jesus Christus, der Sohn Gottes kam Jahr 2008.
auf diese Welt, um alle Menschen
Ihre Mitarbeiter
vor der ewigen Verlorenheit zu
im DCTB
retten. Darum feiern
wir Weihnachten.