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Das Fundament 6/2008

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. November/Dezember


105. Jahrgang

Im Zentrum
Mit Jesus am Arbeitsplatz

DCTB-Freizeiten 2009

Einen anderen Grund kann niemand legen als den,


der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11
Das Fundament 6/2008

Inhalt

Jürgen Koppitz: Mit Jesus am Arbeitsplatz - Teil 2 4
DCTB-Freizeiten 17
Ron Kubsch: Das Sühneopfer von Jesus Christus 30
Armin Bachor: (Selbst-)Erlösung 33
Silvester einmal (wo)anders 36
Familienfreizeit Nord 38
DCTB-Finanzen 40
DCTB-Intern 42
Fundament-Register 2008 43

Fotos: © PhotoDisc, DCTB, TV SBuHL e.V. , Gerhard Weber, Grimma


(Seite 20), LM-Freizeiten Archiv (Seite 22)
Titelfoto: Advanced Micro Devices (AMD): Phenom™ X4 Quad-Core Prozessor

Impressum
Das Fundament ®
Herausgeber: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V. (DCTB)
Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
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Redaktion: Armin Bachor, armin.bachor@dctb.de
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Editorial

Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu


beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. Johannes 19, 18

   
  
Jesus sollte in unserem Leben nicht an erster Stelle stehen, sondern im
Mittelpunkt aller Überlegungen und Vorhaben. Wie könnten wir auch ver-
suchen, den Sohn Gottes, der alle Macht hat im Himmel und auf der Erde,
in eine Kette menschlicher Beziehungen oder alltäglicher Belange einzu-
reihen. Jesus steht darüber. Er möchte aus der Mitte heraus alle Aspekte
unseres Lebens bestimmen. Dann entgehen wir auch der Gefahr, dass wir
andere Dinge vor ihn stellen und ihn damit entwerten.
Im Zentrum eines Computers befindet sich auf der Hauptplatine (mo-
therboard) die sogenannte CPU (central processing unit), der Hauptpro-
zessor. Die CPU bestimmt alle Rechenvorgänge und ist damit der Mittel-
punkt des Computers, die Schaltzentrale.
Unser Titelbild zeigt den aktuellen AMD Phenom™ X4 Quad-Core
Prozessor, in dem vier Prozessorkerne nebeneinander arbeiten. Mit dem
Auge des Technikers erkennen wir hier eine mikrotechnische Meister-
leistung. Betrachtet man dieses Foto mit einem kunstorientierten Blick,
erkennt man ein wunderbares symmetrisches Gemälde, bestehend aus
unzählbaren kreuzförmigen Strukturen in verschiedensten Größen und
Farben.
Das Kreuz im Zentrum. So, wie das Kreuz Jesu auf dem Hügel Gol-
gatha zwischen zwei Kriminellen stand, in der Mitte, so soll es auch in
unserem Leben sein. Jesus soll das Zentrum sein.
Er ist die Versöhnung für unsere Trennung von Gott (1. Johannes 2, 2)
und für unsere Sünden ist er die Erlösung (Epheser 1, 7).
Jesus Christus sei auch die Mitte in unserem Alltag, im Beruf oder zu
Hause, und er soll auch das Zentrum auf unseren Freizeiten sein. Lesen Sie
mehr davon in diesem Heft. 

Shalom


Das Fundament 6/2008

Mit Jesus am Arbeitsplatz


- Unverzichtbare Voraussetzungen
und praktische Hilfen
Jürgen Koppitz, Holzkirchen

Im ersten Teil seines Vortrages, der im Fundament 5/2008 veröffentlicht


wurde, behandelte Jürgen Koppitz die Frage nach der Herausforderung und
die Bewährung als Christ am Arbeitsplatz. In einem zweiten Teil geht er
nun der Frage nach, welches die Voraussetzungen für ein gelingendes Zeug-
nis am Arbeitsplatz sind, und gibt dazu ein paar gute Praxistipps.

Unverzichtbare Voraus- liegen, dass exakt dieser Punkt mei-


ne Achillesferse ist. Also der Punkt,
setzungen - Die Verbin- an dem ich am allermeisten zu
dung zu Christus kämpfen habe, aber den ich – nicht
   Nun wollen wir zu der Frage nur deshalb – als den wesentlichen
kommen, welche unverzichtbaren und zentralen erachte. Es ist die
Voraussetzungen es gibt, wenn es enge und vertraute Verbindung mit
sich um „Mit Jesus am Arbeitsplatz” unserem Herrn Jesus Christus.
dreht. Wo soll denn die Kraft und An mehreren Stellen im Neuen
die Motivation herkommen, um die Testament wird die Gemeinschaft
oben genannten Dinge anzugehen? zwischen Jesus und seiner Gemeinde
Wie kann das gelingen? mit dem Bild der Ehe verglichen:
Ich habe mir das Thema ge- Jesus als der Bräutigam und die Ge-
raume Zeit durch den Kopf gehen meinde als die Braut. Es ist wohl
lassen und lange darüber nach- nicht überzogen, dieses Bild auch
gedacht, was denn wohl absolut auf die Gemeinschaft zwischen Jesus
„unverzichtbar” sei. Und mir ist und dem Einzelnen zu übertragen.
eine Sache dabei immer wieder ein- Als wir frisch verliebt waren,
gefallen. Das kann durchaus daran konnten wir diese Vergleiche


Mit Jesus am Arbeitsplatz

besonders gut nachvollziehen. einander Dinge unternehmen und


Warum? Nun, weil wir jede freie miteinander sprechen über das,
Minute, wenn irgend möglich, was uns bewegt. Aber wie schnell
miteinander verbrachten. Weil es geht das im hektischen Alltag
nichts Wichtigeres gab und wir so unter, und zuletzt bleibt nur noch
manche Unbequemlichkeit und viel der gemeinsame Haushalt und das
Einsatz an Zeit und Geld in diese geteilte Bett.
Beziehung gesteckt haben, in die zu So ähnlich scheint es mir auch
unserem menschlichen Partner. mit unserer Verbindung zu un-
Dann kam der Ehealltag und serem Herrn Jesus zu sein. Neu-
wir mussten es lernen, miteinander bekehrt haben wir jede Menge
im Gespräch zu bleiben. Das heißt, Literatur - auch die Bibel - versch-
am Leben und am Alltag des ande- lungen, gerne und oft mit anderen
ren Anteil zu nehmen, gemeinsam Menschen über Jesus gesprochen,
Zeit zu verbringen, indem wir mit- uns freiwillig in den Dienst in un-


Das Fundament 6/2008

serer Gemeinde gestellt, Zeit und nicht müde und schläft nicht ein“
Geld investiert. Dann kühlte dies (Psalm 121, 3 - 4).
alles langsam ab, und wir haben Aber Jesus hat sich all´ seiner
vergessen, dass in der Gemein- Gottheit „entäußert“, er wurde
schaft mit dem lebendigen Gott ganz Mensch wie wir, ein Mensch,
Gleiches zu gelten scheint wie in der ausgelaugt war, nachdem er
einer guten zwischenmenschlichen vor 5000 Zuhörern eine mehrstün-
Partnerschaft: aus dem Verliebtsein dige Rede gehalten und Kranke
muss Liebe werden. Und das be- geheilt hatte, der Phasen der Ruhe
deutet: echte Arbeit, allen Einsatz dringend benötigte, so wie jeder
und einige Mühe. andere von uns auch, Phasen des
Wir stellen uns also noch Auftankens und Atemholens, des
einmal die Frage: Wo soll denn engen und vertrauten Gesprächs
nun die Kraft und die Motivation mit Gott, dem Vater. Die Bibel
herkommen, um die zu Beginn des berichtet uns an etlichen Stellen,
Vortrags erläuterten Dinge anzuge- dass Jesus die Stille im Gespräch
hen? Wie kann das gelingen? Die mit seinem Vater suchte:
Antwort lautet: Nur auf Basis einer „Darauf verbreitete sich die
unverzichtbaren Voraussetzung: Nachricht von Jesus noch mehr.
der engen und vertrauten Verbin- Scharenweise kamen die Menschen,
dung zu Jesus Christus. „Ach,” um ihn zu hören und sich von ihren
werden Sie jetzt vielleicht sagen, Krankheiten heilen zu lassen. Aber
„so simpel soll das sein? Ich hatte Jesus zog sich zurück und hielt sich
mir da aber mehr erwartet!” Oh, in einsamen Gegenden auf, um zu
ich wünschte, es wäre so simpel! beten“ (Lukas 5, 15 - 16).
Wie sehr hat Jesus selbst die „Damals geschah Folgendes: Jesus
Gemeinschaft mit Gott, dem ging auf einen Berg, um zu beten.
Vater, gesucht! Jesus war und ist Die ganze Nacht hindurch sprach
Gottes Sohn, ja, die Bibel sagt, er im Gebet mit Gott. Als es Tag
Jesus ist Gott selbst. Und von Gott wurde, rief er seine Jünger zu sich
heißt es doch schließlich in der und wählte aus ihnen zwölf aus,
Bibel: „Und du sollst wissen: Der die er auch Apostel nannte“ (Lu-
Herr lässt nicht zu, dass du zu Fall kas 6, 12 - 13).
kommst. Er gibt immer auf dich Aber wir meinen, ohne solche
acht. Er, der Beschützer Israels, wird Phasen in unserem Leben aus-


Mit Jesus am Arbeitsplatz

kommen zu können. Jedenfalls Warum ist es so wichtig, dass wir


leben wir so. Jesus selbst nahm sich mit Jesus diese enge Vertrautheit
Zeit zum Gespräch mit Gott nach besitzen?
anstrengenden Aufgaben und vor Wenn ich weiß, was Jesus von
wichtigen Entscheidungen. Und er mir will, wenn meine innere, ver-
lehrte seine Jünger, seinem Beispiel borgene Welt in Ordnung ist und
zu folgen. ich echte persönliche Gemeinschaft
Jeder von uns erlebt als Christ mit Jesus genieße, dann bin ich in-
persönliche Begegnung mit Gott, nerlich gefestigt, um in einer rauen
zum Beispiel in unserer stillen Zeit. Welt zu bestehen und belastbar zu
Samuel Logan Brengle, ein Evan- sein. Enge Verbindung, ja Vertraut-
gelist der Heilsarmee, hat einmal heit mit Jesus bedeutet, Quellen zu
sehr treffend formuliert, was sich in besitzen, von denen man zehren
seiner stillen Zeit abspielt. Er kann kann, wenn alles um uns herum
das besser als ich, und deshalb will zusammenbricht.
ich ihn zitieren: „Ich verbringe viel Was kann man praktisch tun,
Zeit damit zuzuhören. Gebet soll um die Verbindung zu Jesus Chris-
nämlich nicht nur ein Monolog, tus zu halten?
sondern ein Dialog sein. Es ist
Gemeinschaft, eine freundliche
Unterhaltung. Während der Herr
hauptsächlich durch sein Wort mit Stille Zeit einplanen
mir redet, schenkt er mir viel Zu-
neigung auf eine sehr direkte Art Die lebendige und Leben spen-
und Weise. Mit Zuneigung meine dende Beziehung mit Christus ist
ich nicht, dass er mich drückt und ein Privileg, welches wir verspielen,
umarmt, sondern dass er mir eine wenn wir geistlich undiszipliniert
Gewissheit schenkt. Die Gewissheit leben. Das Schlimme daran ist:
seiner Gegenwart in mir und seine dann werden wir auch nur wenig
Freude an meinem Dienst.“ Kraft zur Bewältigung von Krisen-
Ist das nicht das, wonach wir momenten besitzen.
uns alle sehnen? Enge Gemein- Wir sind heute so an Lärm ge-
schaft mit unserem Herrn Jesus, wöhnt, zum Beispiel an die endlose
deren geringe Ausprägung viele Berieselung mit Musik, dass wir
von uns in ihrem Leben beklagen? ganz unruhig werden, wenn es


Das Fundament 6/2008

einmal ruhig um
uns herum ist.
So wird uns

schon
die Minute der
Stille zu Beginn der Gottes-
dienste in unserer Münchner Ge-
meinde lang: bei sechzig Sekunden
sind wir bereits nervös!
Gott ruft nicht laut, sondern er
spricht in der Stille. Wenn wir uns Auf Gott hören
die Zeit zur Stille nicht nehmen, In der Stille können wir auf Gott
werden wir Gottes Stimme nie hören. Das wird, wenn wir damit
vernehmen! neu beginnen, nicht ganz einfach
Vielleicht ist es die schwierigste sein. Es gibt dazu aber einen guten
Übung überhaupt, echte Stille zu Tipp: eine Art geistliches Tagebuch
suchen, die Routine zu durchbre- zu schreiben.
chen, sich von den Anforderungen Es ist doch komisch: viele
der äußeren Welt zurückzuziehen, Dinge, die für uns in der Arbeit
um Jesus zu treffen. Wir singen selbstverständlich sind, nutzen wir
davon in dem Lied „In der Stille im geistlichen Bereich überhaupt
angekommen ... Zeit mit Gott nicht. Wenn man einen Job hat wie
verbringen, die Welt mit seinen ich, bei dem man geistig arbeitet,
Augen sehn.“


Mit Jesus am Arbeitsplatz

indem man zum Beispiel Software schönsten, aber auch dunkelsten


entwickelt, indem man ein Projekt Momente in meinem Leben.“
oder eine Marketingstrategie plant, Ich führe auch ein solches
Budgets verfolgt und Ähnliches, Tagebuch. Nicht täglich, eher in
dann greift man zu Stift und loser Folge. Aber es hilft mir, mich
Papier – oder heute eher zum PC zu erinnern an das, was Gott mir
– und beginnt, die Gedanken und gezeigt und deutlich gemacht hat,
Ideen niederzuschreiben, vielleicht und wo ich ihn erfahren habe. Ich
in Form einer MindMap. Dies schreibe dort auch Dinge auf, die
dient dazu, die eigenen Gedanken mir in Bibelarbeiten oder beim Le-
zu strukturieren, es hilft, klarer zu sen eines Buches klar werden. Den
denken und nichts zu vergessen. kleinen Organizer, auf den ich dies
Warum setzen wir diese Technik schreibe, habe ich immer dabei,
eigentlich nicht ein, wenn wir mit wenn ich ein Buch lese, um mir
Gott im Gespräch sind? wichtige Dinge zu notieren. Und
Der amerikanische Pastor ich merke, wie ich davon profitiere.
Gordon MacDonald berichtet über Unsere Gedanken so zu kon-
seine Angewohnheit, Tagebuch zu zentrieren und in die Gegenwart
schreiben, Folgendes: „Ich fand Gottes zu bringen, benötigt Zeit,
heraus, dass, wenn ich mit einem einen Vorlauf, den wir uns erst
Stift vor einem Blatt Papier sitze, nehmen müssen, damit wir – oft
ich schon einmal erwartungsvoll emotional noch beansprucht und
bin und bereit dazu, alles von Gott außer Atem vom Alltag – zur Ruhe
zu hören, was er mir durch mein kommen können.
Bibellesen oder Nachdenken sagen Das Ergebnis dieses Hörens
könnte. ... Ich beschrieb meine Ge- auf Gott kann unterschiedlich
fühle, Ängste, Schwächen, Hoff- ausfallen: Erkennen von Schuld,
nungen und auch meine Entde- Verlangen danach, Gott zu loben
ckungen, wohin Jesus mich führen und ihm Dank zu sagen, willig
wollte. ... Mir wurde zunehmend werden, sich neu Gottes Leitung zu
klar, dass Gottes Heiliger Geist unterstellen und das, was Gott uns
viele der Gedanken und Offen- sagen möchte, neu zu begreifen.
barungen lenkte, während ich sie Und ganz wichtig: lassen Sie
notierte. ... Mein Tagebuch ist ein sich nicht verunsichern, wenn
Dokument der Treue Gottes, der die Gebetszeit angefochten und


Das Fundament 6/2008

umkämpft ist. Das ist nicht weiter wandeln, damit euer ganzes Denken
verwunderlich. Es ist so, dass der erneuert wird. Dann könnt ihr euch
Sündenfall die geistlichen Dimen- ein sicheres Urteil bilden, welches
sionen des Menschen am stärksten Verhalten dem Willen Gottes ent-
angegriffen und beeinträchtigt hat. spricht, und wisst in jedem einzelnen
Gebet, also das Reden mit Gott, ist Fall, was gut und gottgefällig und
so zu einem unnatürlichen Vor- vollkommen ist“ (Römer 12, 2).
gang für uns Menschen geworden, Es ist wichtig, dass wir in der
den wir erst wieder lernen müssen. Lage sind zu beurteilen, ob un-
ser Tun und das, wozu man uns
auffordert, dem Willen Gottes
entspricht oder nicht. Das können
Unverzichtbare wir nicht aus uns selbst heraus,
sondern nur dann, wenn Gott uns
Voraussetzungen umwandelt, wenn er unser ganzes
- Klare Prioritäten Denken komplett erneuert.
Aus der engen und vertrauten Unser Denken und unsere
Verbindung zu Jesus Christus, die Maßstäbe sind heute vielfach
wir als seine Nachfolger täglich ha- unterwandert und durchsetzt von
ben und genießen können, folgen weltlichen Werten, die manches
eine ganze Reihe von Dingen, die Mal nicht mit dem Willen Gottes
unseren Alltag prägen und verän- vereinbar sind. Ich glaube, dass wir
dern. Ein Punkt ist, dass wir als durch unser heutiges Umfeld als
Nachfolger klare Prioritäten haben, Christen viel mehr gefährdet sind,
die sich zuallererst an dem Wort als wir das wissen und wahrhaben
Gottes, der Bibel, orientieren. wollen. Wir müssen uns immer
Es ist wichtig, dass wir Jesus wieder überprüfen:
täglich darum bitten, dass er uns
sensibel macht für seinen Willen 
Welchem Gedankengut setzen
und dafür, wie wir handeln sollen. wir uns maßgeblich aus?
Paulus schreibt in seinem Brief an 
Was ist unsere Literatur, wel-
die Gemeinde in Rom: „Passt euch che Fernsehsendungen konsu-
nicht den Maßstäben dieser Welt an. mieren wir, welches Gedanken-
Lasst euch vielmehr von Gott um- gut darf uns bestimmen?

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Mit Jesus am Arbeitsplatz


Hat Gott Gelegenheit, uns was weiteres Befremden im Team
ganz zu erneuern? auslöste. Kapitän Bordon erklärte,

Was ist unser Maßstab im dass allein Gott totale Dominanz
Alltag? Das Handbuch zur beanspruchen dürfe, und fand da-
Karriereberatung für Ingeni- mit nicht nur in der beträchtlichen
eure? Oder die Bibel? Bibelfraktion Anklang.“
Ich habe mich sehr über diesen
Es ist wichtig, dass wir durch Abschnitt des Artikels gefreut.
das regelmäßige Lesen in der Bibel Die Reaktion des Schalker Ka-
in unseren Wertvorstellungen pitäns Marcelo Bordon ist ein
geprägt, und durch die Verbindung gutes Beispiel für das Christsein
zu Jesus Christus neu in unserem am Arbeitsplatz. Beeindruckt hat
Gewissen sensibilisiert werden mich hieran gleich mehrerlei: Die
– sensibel dafür zu erkennen, wo unverblümte und klare Stellung-
wir als Christen gefordert sind, nahme von Bordon. Er redet nicht
anders zu sein und uns anders verklausuliert um den heißen Brei
zu verhalten als die Kollegen herum, sondern wird ganz deutlich
um uns her. Ich will ein schönes in seiner Aussage. Er trägt seine
Beispiel dafür bringen, welches Kritik nicht vorsichtig in Form
ich in der Süddeutschen Zeitung einer Frage vor, nach dem Motto:
gelesen habe. Im Sportteil der „Ob das eine gute Strategie ist? Ob
Wochenendausgabe der SZ vom uns das denn weiter bringen wird?“
19./20.05.2007 stand zu lesen, Bordon zeigt hier ein sensibles
dass beim Fußballclub FC Schalke Gewissen und ein feines Gespür
04… „…der neue Mentaltrainer dafür, wo dem Menschen eine
im Trainingslager einen sechs- Stellung eingeräumt wird, die ihm
seitigen Fragenkatalog verteilte, nicht gebührt. Man mag seine Re-
der unter anderem Auskunft über aktion vielleicht überempfindlich
sexuelle Gewohnheiten verlangte. nennen, aber mein Eindruck ist,
Torwart Rost und Vorstopper dass Bordon die biblischen Aussa-
Krstajic verweigerten aus Prinzip gen über Gott sehr ernst nimmt.
die Teilnahme. Es setzte sich damit Dieser kurze Abschnitt zeigt
fort, dass die Spieler Hemden auch, dass eine klare und deut-
mit dem symbolhaften Aufdruck liche Positionierung als Christ am
„Totale Dominanz“ erhielten, Arbeitsplatz nicht zwangsläufig

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Das Fundament 6/2008

nachteilig für die eigene Person „Wohin kann ich gehen, um dir
sein muss. Wenn ich als Person zu entrinnen, wohin fliehen, damit
integer bin und das, was ich sage, du mich nicht siehst? Steige ich
auch zu meinem Verhalten passt! hinauf in den Himmel - du bist da.
Und diese Episode zeigt uns, Verstecke ich mich in der Totenwelt
dass es - wenn wir die Augen und - dort bist du auch. Fliege ich dort-
die Ohren offen halten - in unserem hin, wo die Sonne aufgeht, oder zum
beruflichen Alltag vielleicht mehr Ende des Meeres, wo sie versinkt:
Gelegenheiten zur Stellungnahme auch dort wird deine Hand nach
gibt, als uns das lieb sein mag. mir greifen, auch dort lässt du mich
nicht los“ (Psalm 139, 7 - 10).
„Denn wo zwei oder drei in
meinem Namen zusammenkommen,
Unverzichtbare da bin ich selbst in ihrer Mitte“
Voraussetzungen (Matthäus 18, 20).
„Darum geht nun zu allen
- Gott ist schon da! Völkern der Welt und macht die
Das ist wirklich eine unverzicht- Menschen zu meinen Jüngern und
bare Voraussetzung – so verblüf- Jüngerinnen! Tauft sie im Namen
fend simpel diese Erkenntnis auch des Vaters und des Sohnes und des
sein mag. Wie könnte ich denn mit Heiligen Geistes und lehrt sie, alles
Jesus am Arbeitsplatz sein, wenn er zu befolgen, was ich euch aufgetra-
- wenn der dreieinige Gott - nicht gen habe. Und das sollt ihr wissen:
auch da ist? Ich bin immer bei euch, jeden Tag,
Ja, er ist es, weil er an jedem bis zum Ende der Welt“ (Matthäus
Ort unserer Erde (und darüber 28, 19 - 20).
hinaus) zeitgleich anwesend ist. Wir stehen hier wieder vor einer
Wir nennen das „Allgegenwart Diskrepanz zwischen dem, was wir
Gottes” und es ist eine der Ei- daheim in unserer stillen Zeit oder
genschaften unseres Schöpfers. in der Gemeinde erleben, und der
In der Bibel lesen wir über diese Erfahrung in der Arbeit. Daheim
Eigenschaft an mehreren Stellen in fühlen wir uns im Gebet Gott
unterschiedlichen Zusammenhän- nahe; am Arbeitsplatz scheint er
gen (siehe auch Sprüche 15, 3): jedoch weit weg zu sein.

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Mit Jesus am Arbeitsplatz

Gott hat versprochen, da zu sein, kleinen Dinge unseres Alltags. Wir


wo wir sind. Wir haben es gerade düfen uns auf sein Versprechen, da
in Matthäus 28 gelesen. So hat er zu sein, ganz verlassen.
auch die Exilanten des Volkes Israel Wir dürfen uns nicht nur auf
ermutigt. Aus der Kriegsgefangen- sein „Dabeisein” verlassen, wir
schaft aus Babel zurückgekehrt, müssen es sogar. Wir werden
begannen sie damit, den Tempel als Christen nicht aus eigener
wieder aufzubauen. Bald waren Kraft heraus Zeichen an un-
sie jedoch durch den heftigen serem Arbeitsplatz setzen können.
Gegenwind entmutigt, der ihnen Das wäre eine echte „Mission
entgegenwehte. Da schickte Gott Impossible”(eine nicht mögliche
ihnen den Propheten Haggai, der zu Aufgabe)! Aber Gott hat uns ver-
ihnen sprach: „Wer von euch hat den sprochen: „Du brauchst nicht mehr
Tempel noch gesehen, bevor er zerstört als meine Gnade. Je schwächer du
wurde? Wie prächtig war er damals! bist, desto stärker erweist sich an dir
Und wie kümmerlich ist das, was meine Kraft!“ (2. Korinther 12, 9).
ihr jetzt entstehen seht! Es ist nichts,
verglichen mit dem, was früher hier
stand. Aber jetzt sagt euch der Herr:
Lasst euch nicht entmutigen! Ans
Werk, Serubbabel, ans Werk, Jeschua,
Sohn Jozadaks, du Oberster Priester!
Ans Werk, ihr Leute von Juda! Ich
stehe euch bei. Das sage ich, der
Herr, der Herrscher der Welt. Ich
habe euch meine Hilfe zugesagt,
als ihr aus Ägypten gezogen seid,
und diese Zusage gilt auch jetzt noch.
Mein Geist ist mitten unter euch,
habt keine Angst! Ich stehe euch bei!“
(Haggai 2, 3 - 5)
Es gibt keine Situation, in der Pausen nutzen
wir stehen mögen, an der Jesus
Wir haben also eine Vielzahl an
nicht interessiert wäre. Er interes-
Verheißungen der Gegenwart Got-
siert sich für die großen wie für die

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Das Fundament 6/2008

tes und der Zusage seiner Kraft. Alltag zu schaffen, an denen ich
Nun ist es gut, wenn wir uns ange- mich Jesus ganz bewusst zuwende,
wöhnen, uns dies immer wieder im um mit ihm zu sprechen und ihn
Laufe des Tages zu vergegenwärti- zu loben. Das ist eine Frage der
gen und mit ihm zu sprechen im Gewohnheit. Wir können dafür
Gebet. Ihn um Unterstützung zu die vielen natürlichen Unterbre-
bitten, wo wir sie gerade konkret chungen in unserem täglichen
benötigen, ihn aber auch immer Arbeitsablauf nutzen:
wieder für das zu loben und anzu-
beten, was er für uns getan hat und 
Die Zeit zwischen zwei Be-
was er ist: nämlich der Schöpfer sprechungen: oft eine Zeit des
Himmels und der Erde und der Umschaltens zwischen zwei
liebende Vater. Gott legt Wert auf unterschiedlichen Aufgaben.
unser Lob und unsere Anbetung;

Kurzfristig abgesagte Termine
nicht nur sonntagmorgens im Got-
oder Besprechungen: dies ist
tesdienst unserer Gemeinde.
unerwartet gewonnene Zeit, die
Gott, der Vater, und auch Jesus
wir gerne für die vielen anderen
haben uns einen Rhythmus von
Aufgaben auf unserer To-do-
Arbeit und Pausen gezeigt und
Liste nutzen. Warum nicht
vorgelebt. Dieser Bogen spannt
dann kurz innehalten und et-
sich von der Schöpfung der Erde
was dieser Zeit in ein Gespräch
und der dortigen Verankerung des
mit Jesus investieren?
siebenten Tages - des Sabbat - als
Ruhetag, bis hin zu den Auszeiten 
Kaffeepausen: immer willkom-
Jesu während seines Wirkens als mene Unterbrechungen unserer
Mensch auf der Erde. Solche Pau- täglichen Arbeit. Wir können
sen müssen natürlich nicht gleich sie nutzen, um im Internet zu
ein ganzer Tag sein. Doch einen surfen, durch Zeitschriften zu
solchen Rhythmus sollte man sich sehen oder…
unbedingt für den Verlauf eines

Wartezeiten: es gibt sie auch
Tages zu eigen machen. Das heißt,
heute noch, selbst in unserem
die tägliche Arbeit ab und an zu
gut organisierten Büroalltag.
unterbrechen und darüber nach-
Am Drucker, Kopierer oder
zudenken, von welcher Realität
Faxgerät. Woran denken wir
ich gerade umgeben bin. Inseln im

14
Mit Jesus am Arbeitsplatz

„Der Herr ist unser Gott, der Herr


und auf was konzentrieren wir
und sonst keiner. Darum liebt ihn
uns in diesen kurzen Phasen
von ganzem Herzen, mit ganzem
der geistigen Entspannung?
Willen und mit aller Kraft. Behaltet

Reisezeiten zur Arbeit und die Gebote im Gedächtnis, die ich
nach Hause, Aufenthalte an euch heute verkünde! Prägt sie euren
Bahnhöfen oder Flughäfen und Kindern ein und sagt sie euch immer
im täglichen Stau. Muss dabei wieder vor - zu Hause und auf Rei-
immer der MP3-Player laufen? sen, wenn ihr euch schlafen legt und
wenn ihr erwacht. Bindet sie euch zur

Und vor der kommenden Kri-
ständigen Erinnerung an den Arm
senbesprechung gibt es immer
und auf die Stirn. Schreibt sie auf die
noch die Toilette für ein kurzes
Türpfosten eurer Häuser und auf die
Gebet!
Tore eurer Städte“ (5. Mose 6, 4 - 9).
Man findet so viele Stellen
in der Bibel, die eine ungeheure
Aktualität besitzen. Das hier ist so
Erinnerungen schaffen eine – wenn sie auch zunächst vor
Eine meiner Lieblingsstellen in der tausenden von Jahren von Gott
Bibel steht im Alten Testament: über Mose an die Israeliten gerich-

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Das Fundament 6/2008

tet war. Der amerikanische Pastor Der Tischkalender mit


Mike Yaconelli hat garantiert diese
Textstelle im Sinn gehabt, als er
Versen aus Gottes Wort
vor einigen Jahren die Armbänder Das Läuten des Telefons. Ich ver-
schuf, die ihre jugendlichen Träger gegenwärtige mir mit dem ersten
immer wieder an den Satz erinnern Läuten vor dem Abheben: Jesus
sollten: „What would Jesus do?“ ist jetzt hier und er ist dabei in
(Was würde Jesus tun?). dem folgenden Telefongespräch,
Wir haben uns heute gegenüber vor allem, wenn ich schon an der
dem damaligen Volk Israel nicht Vorwahl sehe, dass dies wohl kein
geändert: wir benötigen praktische einfaches Gespräch werden wird!
Hilfen, um immer wieder an Gott Die Türpfosten beim Eintre-
und seine Anwesenheit in unserem ten in den Besprechungsraum: sie
Alltag erinnert zu werden. erinnern mich daran, dass Jesus
Computer bieten hier vielfältige im folgenden Meeting mit anwe-
Möglichkeiten. Die automatisch send ist, und an seine Frage an den
angezeigte Losung beim Starten Blinden in Jericho: „Was willst du?
des PCs am Morgen, das Einbin- Was soll ich für dich tun?“ (Mar-
den von Hintergrundbildern mit kus 10, 51) Und das sage ich ihm
Texten, die Nutzung von Bild- mit einem Satz.
schirmschonern, um ein biblisches Solche Erinnerungen und Pau-
Wort zur Erinnerung anzuzeigen, sen sind wie ein kurzes Atemholen
nebenbei Visitenkarten unserer unserer Seele.
Gesinnung und Zeichen für
andere. Auf einer Dienstreise nach
Dallas habe ich so bei unserem
Geschäftspartner einen Christen Betriebsgebetskreise
kennen gelernt; auf seinem Bild-
schirmschoner wand sich in großen Wir haben gerade mit einem solchen
Lettern der Schriftzug: „Er ist Kreis in unserer Firma begonnen
auferstanden!“ (He is risen!) und sind derzeit zu sechst. Nie sind
dienstagmorgens zu unseren Ge-
betstreffen alle da, aber immer tun
sie den Anwesenden gut, weil wir
eins werden im Gebet für uns, die
 ortsetzung auf Seite 29

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Freizeiten 2009

DCTB-Freizeiten 2009

Zeit mit der Bibel


Erleben, Erholen, Entspannen
Bleibende Werte

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Das Fundament 6/2008

Stefansdorf/Südtirol (Italien)
Skifreizeit
25.01. – 05.02.2009 25.01. – 01.02.2009 Jedermann

Die Dolomiten in Südtirol gelten allgemein als vielseitiges


und relativ schneesicheres Skigebiet. Da ist zunächst der
Kronplatz mit einer Fülle von Abfahrtsmöglichkeiten sowohl
für Anfänger als auch für anspruchsvolle Amateure. Darüber
hinaus erschließen die zahllosen Liftanlagen im gesamten
Dolomitengebiet von Toblach über Cortina D‘Ampezzo,
Corvara bis Wolkenstein eine einrucksvolle, weiträumige
Gebirgslandschaft. Hier wird das Skifahren zum Bergerlebnis
ersten Ranges - und alles mit nur einem, dem Dolomiti-
Superski-Pass. Aber auch Langläufer kommen voll auf ihre
Kosten. Die Loipen, direkt am Haus, rund um den Kronplatz oder aber in den Höhenre-
gionen des Ahrn-, Antholzer-, Gsieser oder Raintals sowie die Höhenloipe „Plätzwiese“
(2000 m) und die Loipen in den Zentraldolomiten laden zum Ausprobieren ein.
Die Pension „Kronblick” bietet zusammen mit der „Hurtmühle” eine heimelige
Atmosphäre, schöne DZ mit DU/WC, eine bekanntermaßen vorzügliche Verpflegung
(Frühstücksbüffet, abends 4-gängiges Menü mit Salatbüffet) sowie einen kostenlosen
Pendelbusverkehr zur Kronplatzbergbahn.
Abends wird durch Filme, Dias und Diskussionen die Langeweile ausgeschlossen.
Kurzvorträge und Gesprächsrunden anhand der Bibel über Fragen des Glaubens an
Jesus Christus sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Freizeit und machen einen
erholsamen Winterurlaub erst so richtig wertvoll.

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22,
70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829,
reinhold.wennagel@dctb.de

Organisatorische und geistliche Leitung


Reinhold Wennagel und Armin Bachor, DCTB, Korntal

Preise und Leistungen


€ 349,- / Person DZ für 8 Tage € 489.- / Person im DZ für 12 Tage
€ 421,- / Person EZ für 8 Tage € 627,- / Person im EZ für 12 Tage
Halbpension, eigene Anreise

Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.


Veranstalter LM-Reisen GmbH

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Freizeiten 2009

Tessin/Schweiz Bergwanderer
ab 18 Jahren
Alpine Bergtour 05.07. – 12.07.2009

Die ideale Mischung aus südländischem


Flair und alpiner Kulisse - das ist das Tessin!
Landschaftlich äußerst reizvoll sind die
Gegensätze zwischen den tiefliegenden,
fjordartigen Seen Lago Maggiore und
Luganer See und den gewaltigen Viertau-
sendern des Monte Rosa Massivs in der
Ferne. Herrliche Bergwanderungen rund
um und über den knapp 2000 Meter hohen
Monte Tamaro prägen diese Wanderwoche
von Hütte zu Hütte. Trotz der vergleichs-
weise bescheidenen Höhenlage sind die konditionellen Anforderungen mit bis zu
1000 Meter Höhenunterschied am Tag beachtlich. Grandiose Ausblicke und blü-
hende Bergwiesen bilden den Rahmen für das gemeinsame Lesen biblischer Texte,
die über die Tage im Gebirge hinaus unser Leben prägen und bereichern sollen.
Erforderliche Ausrüstungsgegenstände sind unter anderem: feste Bergschuhe und
Wanderstöcke. Eine gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Vor-
aussetzungen für die Teilnahme.

Organisatorische und geistliche Leitung


Alexander Hellmich, DCTB, Hartenstein
Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22,
70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828; Fax 0711/8380829
alexander.hellmich@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 470,- / Person
€ 450,- / Person für Alpenvereinsmitglieder
€ 160,- / Person Anzahlung
Übernachtung im Lager und Halbpension; eigene Anreise.

Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.


Veranstalter LM-Reisen GmbH

19
Das Fundament 6/2008

Sächsisches Burgenland Junge Leute


ab 16 Jahren
Outdoor-Akiv-Freizeit 17.07. – 26.07.2009
Wandern, Radfahren, Paddeln, Schwimmen, Klettern, das bringt’s. Will-
kommen in einer der abwechslungsreichsten Regionen Deutschlands!
„Das Tal der Burgen“, das sich entlang der sächsischen Mulde erstreckt,
bietet alles, was das Outdoor-Herz begehrt. Darüber hinaus ist es voll von
Geschichtsträchtigkeit. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser
fügen sich in die bezaubernde Natur ein. Umrahmt von dieser eindrucks-
vollen Landschaft kannst du deine Grenzen testen, neue Sportarten
ausprobieren, Gottes wundervolle Schöpfung genießen, nette Leute
kennen lernen, entspannen und natürlich Schätze in deiner Bibel heben.
Los geht‘s mit Geocaching rund um die Burg Stein, eine der ältesten und
schönsten Burgen im Muldental. Am nächsten Tag schwingst du dich auf
(d)ein Fahrrad und begibst dich auf den Muldental Radweg. Zwei (drei)
Tage begleitest du die Mulde durch enge Täler und weite Auenlandschaften, vorbei
an alten Ortskernen, historischen Wassermühlen und Schlössern. Aber was wäre die
Mulde ohne ein echtes Wassererlebnis? In Grimma steigst du vom Rad in einen 2er-Ka-
nadier und das nasse Vergnügen kann seinen freien Lauf nehmen: Zwei Tage flussab-
wärts paddeln auf einem relativ ruhigen Fluss ohne störende Berufsschifffahrt.
In der Dahlener Heide angekommen, steigst du nochmals kurz aufs Rad und dann
stehen höhere Ziele an. Im Gebiet der Leipziger Kletterschule gibt es eine Auswahl an
feinen Kletterrouten. Hier erklimmst du gut gesichert einige Felsen.
Deine Bibel wird neben dem Tal der Burgen die Haupt-
attraktion sein. Gemeinsam lassen wir uns von ihr die
Richtung auch für die Zeit nach der Trekkingtour im
Burgenland geben. Täglich werden wir in ihr auf
Entdeckungsreise gehen und neue Facetten kennen
lernen. Das Singen, Spielen und Baden wird in dieser
Woche sicher nicht zu kurz kommen. Fast hätte ich
gesagt: „Bei Nichtgefallen: Geld-zurück-Garantie“.

Organisatorische und geistliche Leitung


Alexander Hellmich, DCTB, Hartenstein, und Eric Jahn, Oelsnitz

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828; Fax 0711/8380829, alexander.hellmich@dctb.de

Preis und Leistungen


€ 275,- / Person
Übernachtung in Zelten, Vollverpflegung mit Mithilfe, Kanus mit Packsack, Kletteruten-
silien, Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Begleitfahrzeug, Eintritte; eigene Anreise.
Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.
Veranstalter LM-Reisen GmbH

20
Freizeiten 2009

Lötschental/Berner Alpen Bergwanderer


ab 18 Jahren
Alpine Bergtour 02.08. – 09.08.2009
Wir nähern uns dem herrlichen Lötschen-
tal über den geschichtsträchtigen Gemmi-
pass und den einsamen Restipass. Bereits
auf dem Hinweg steigern sich die Eindrü-
cke und Ausblicke in die Welt der Viertau-
sender jenseits des Rhônetals. Bei guten
Bedingungen stehen auch zwei aussichts-
reiche Gipfel auf dem Programm. Auf den
herrlichen Höhenwegen des Lötschentals
weitet sich der Blick in die Berner Alpen,
bevor wir durch das wildromatische Gas-
terental wieder zum Ausgangspunkt in Kandersteg zurückkehren.
Die Wege erfordern Trittsicherheit (mit gefülltem Tourenrucksack) und Schwindel-
freiheit. Kurze Kletterstellen im Schwierigkeitsgrad I sowie hin und wieder steilere
Schneefelder sollten den Teilnehmern keine Probleme bereiten. Neben der üblichen
Ausrüstung für Bergwanderer sind Leichtsteigeisen oder Grödeln sowie Teleskop-
wanderstöcke erforderlich. Eine gute Kondition und Höhenverträglichkeit sind Vor-
aussetzung für die Teilnahme. Übernachten werden wir in einfachen Berghäusern
und Hütten.
Jeden Tag wollen wir uns eine besondere Zeit mit dem Wort Gottes gönnen und
dadurch unsere Gemeinschaft prägen und unserem Leben eine neue Ausrichtung
geben lassen.

Organisatorische und geistliche Leitung


Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle
Postfach 11 22
70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828
Fax 0711/8380829
winfried.borlinghaus@dctb.de

Preis und Leistungen


€ 490,- / Person
€ 120,- / Person Anzahlung
Übernachtung im Lager und Halbpension; eigene Anreise.

Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.


Veranstalter LM-Reisen GmbH

21
Das Fundament 6/2008

Achenkirch/Österreich Familien und


Singles
Bergwanderfreizeit 08.08. – 22.08.2009
Die Ferienregion Achensee ist ein ideales Bergwandergebiet und bietet abwechlungs-
reiche 450 km Wanderwege. Ob Sie mit der Karwendelbergbahn in Pertisau auf den
Zwölferkopf, in Maurach mit der Rofanseilbahn zur Erfurter Hütte fahren oder in
Steinberg auf die Gufferthütte wandern, es ist für jeden etwas dabei.
Der Karlingerhof ist ein idealer Ausgangspunkt für
die verschiedensten Sportarten. Nicht nur der See
mit seinen vielen Wassersportmöglichkeiten wie
Schwimmen, Segeln, Surfen, Tretbootfahren oder
einer gemütlichen Schiffsrundfahrt bietet Spaß in
Hülle und Fülle, sondern es ist auch fast zu hören,
wie „der Berg ruft“. Ob Sie also mit dem Mountain-
bike oder zu Fuß auf Gipfel sowie durch Täler und
Bergwiesen streifen, die meisten Touren lassen sich
direkt ab Haus unternehmen.
Der Karlingerhof, mit großem eigenen Spielgarten,
liegt direkt am Nordende des Achensees und bietet einen schönen Blick über den See
und auf zahlreiche Gipfel. Der nahe Badestrand ermöglicht jederzeit, das Wasser zu
genießen. Größere Kinder und Jugendliche können in der hauseigenen Kletterhalle
ungefährdet das Klettern und Abspringen üben, während die kleinen beim Schaukeln,
Sandeln oder Rutschen glücklich ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können.
Traditionell gehört auf unserer Freizeit neben viel Wandern und Spielen die Beschäf-
tigung mit Gottes Wort in Vortrag und Gespräch über den Glauben an Jesus Christus
dazu. Die Kinder erhalten ihr eigenes „Bibelprogramm”. Es wird auch noch ausreichend
Zeit für eigene Ausflugsfahrten, für Stille und Entspannung sein. Der Karlingerhof ist
als Selbstversorgerhaus konzipiert, weswegen auch gelegentliche Mithilfe in der Spül-
küche und bei Tisch erwartet wird.
Organisatorische und geistliche Leitung
Reinhold Wennagel, DCTB, Korntal
Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22,
70807 Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8380828
Fax 0711/8380829, reinhold.wennagel@dctb.de
Preise und Leistungen
€ 598,- / Person im DZ € 688,- / Person im EZ
€ 528,- / Jugendl. 12 - 13 Jahre € 448,- / Kinder 7 - 11 Jahre € 298,- / Kinder 4 - 6 Jahre
€ 0,- / Kinder bis 4 Jahre Kinderpreise bei Unterbringung im Zimmer der Eltern.
Unterkunft im Freizeithaus „Karlingerhof“ in 2 - 4Bett-Zimmern mit Du/WC, Vollpension,
Kurtaxe; eigene Anreise, Mithilfe erforderlich.
Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.
Veranstalter LM-Reisen GmbH

22
Freizeiten 2009

Studierende
Nittälven/Mangen (Schweden) und junge Leute ab
Kanutrekking 15.08. – 29.08.2009 18 Jahren
Nittälven und Mangen sind zwei Gegenden in
Schweden, etwa auf der Höhe von Oslo, die
unterschiedlicher kaum sein könnten. Nittälven
zeichnet sich durch eine Flusslandschaft mit
Strömung und außerordentlich vielen Win-
dungen aus. Mangen hingegen ist ein lang-
gestreckter, weitverzweigter, naturschöner See,
auf dem man zur Ruhe kommen kann. Beide
sind abseits von jeder Zivilisation. In Schweden
angekommen, tauchen wir ein in die Wildnis und
lassen uns mit bequemem Paddelschlag den
Fluss hinunter treiben. Zwischendurch werden
wir natürlich auch die eine oder andere Stromschnelle mitnehmen. Der zweite Teil
der Freizeit wird eher ruhig. Nach einem Transfer nach Mangen bauen wir an einer
schönen Stelle mit herrlichem Ausblick unser Lager für die Freizeit auf. Von hier
aus unternehmen wir Halbtagestouren in alle Richtungen - bleiben aber auch Tage
einfach an diesem schönen Ort und genießen die Ruhe.
Gepäck, Verpflegung und Ausrüstung werden in die Kanus verladen. So sind wir völlig
unabhängig, die einsame Natur zu genießen. Übernachtet wird in Zelten. Die Rastplät-
ze sind sehr einfach gehalten. Wir werden täglich etwa 4 - 5 Stunden in den Booten
unterwegs sein, so dass noch genug Zeit zum Baden und Relaxen bleibt. Das Hören
auf Gottes Wort soll auch nicht zu kurz kommen. Meist abends werden wir uns Zeit
für gemeinsame Bibelarbeiten nehmen. Damit die Freizeit ein Erfolg wird, ist jeder
gefragt, auch mal für kleinere Aufgaben mit anzupacken: Essen kochen, Holz hacken,
Zelte aufbauen. Zu Beginn wird es eine kurze Kanuschulung geben, so dass die Tour
auch gut für Anfänger geeignet ist.

Organisatorische und geistliche Leitung


Jakob Haddick, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22
70807 Korntal-Münchingen; Tel. 0711/8380828
Fax 0711/8380829; jakob.haddick@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 745,- / Person für Studierende
€ 775,- / Person für Berufstätige
Vollpension, Übernachtung im Zelt, gemeinsame Anreise im Reisebus ab Stuttgart,
Zustieg entlang der Fahrtroute möglich.
Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.
Veranstalter LM-Reisen GmbH

23
Das Fundament 6/2008

Borkum/Nordsee Familien
22.08. – 05.09.2009
Borkum ist die westlichste und mit 36 qkm größte
der sieben Ostfriesischen Inseln in der südlichen
Nordsee. Aufgrund des Golfstroms herrscht auf
der Insel ein gemäßigtes Klima. Die Luft ist durch
ihre Hochseelage besonders pollenarm und
jodhaltig. Das Hochseeklima wirkt heilend und
nachhaltig auf alle Erkrankungen der Atemwege,
auf Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.
Am Borkumer Hauptbadestrand kann man nicht nur
baden, sondern auch segeln, surfen oder strandsur-
fen. Herrliche Touren zu Fuß oder auf dem Fahrrad
entlang den faszinierenden Dünenlandschaften sind auf 130 km Wegen kein Problem.
Doch für DCTB-Freizeitteilnehmer bedeutet Borkum mehr: Gemeinsame Ausflüge, ein
fröhliches Miteinander der Familien, gute Gespräche und Geselligkeit. Am Vormittag
werden wir die tägliche Bibelarbeit haben. Parallel dazu wird ein bewährtes Mitarbeiter-
team das separate biblische Programm für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 - 17
Jahren gestalten. Der Nachmittag und Abend steht den Teilnehmern zur freien Verfü-
gung oder bietet Möglichkeiten für gemeinsame Ausflüge und Diskussionsrunden.
Das CVJM-Gästehaus „Marina“ liegt nur 50 m
von der Promenade und dem Hauptbadestrand
entfernt in einer Seitenstraße. Es ist mit familienge-
rechten und komfortablen Zimmern mit DU/WC,
schönen Gruppenräumen, Teeküchen und Aufzug
ausgestattet. Zu den Mahlzeiten gehen wir über
die Straße ins CVJM-Haupthaus „Victoria“.

Organisatorische und geistliche Leitung


Armin Bachor, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, armin.bachor@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 895,- / Person im DZ € 1.063,- / Person im EZ
€ 695,- / Jugendliche 18-26 Jahre € 525,- / Jugendliche 12-17 Jahre
€ 345,- / Kind 7-11 Jahre € 285,- / Kind 2-6 Jahre
Kinderpreise bei Unterbringung im Zimmer der Eltern
Vollpension, eigene Anreise; zuzüglich Fähre (frühzeitig buchen!) und Kurtaxe.

Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.


Veranstalter LM-Reisen GmbH

24
Freizeiten 2009

Senioren ab
Gunzenhausen/Fränkische Seenplatte 55 Jahren
Bibel- und Aktivfreizeit 08.09. – 17.09.2009
Das Altmühltal und die Fränkische Seenplatte bei Gunzen-
hausen ist als Erholungs- und Ferienlandschaft besonderer
Güte durch die größte wasserwirtschaftliche Baumaßnahme
entstanden. Wassersportmöglichkeiten und über 500 km Rad-
und Wanderwege rund um die Seen machen diese Landschaft
zu einem idealen Gebiet für Aktivurlaub in jeder Altersgruppe.
Urlaub im „Fränkischen Seenland“ bedeutet aber auch Begeg-
nung mit Kultur und Geschichte. Überall stößt man auf Zeug-
nisse der Vergangenheit, auf interessante Natur- und Baudenk-
mäler, auf mächtige Burgen und Schlösser, auf alte ehrwürdige
Kirchen und Klöster. Schon die alten Römer haben hier viele Spuren hinterlassen,
führte doch einst der rätische Limes (Teufelsmauer) mitten durch unser Feriengebiet.
Wohnen werden wir in der modern gestalteten Begegnungsstätte „Bethanien“. Das
Haus liegt am Stadtrand von Gunzenhausen. Alle Doppel- oder Einzelzimmer sind mit
Dusche und WC ausgestattet und mit einem Aufzug erreichbar. Besonders auch der
Speisesaal mit Terrasse und Blick auf den Altmühlsee lädt so richtig zum Erholen ein.
Das Therapiebad und die Massageangebote im benachbarten „Sanatorium Hensolts-
höhe“ können nach Absprache und gegen Gebühr gerne in Anspruch genommen
werden. Der sich unmittelbar an das Gelände anschließende Burgstallwald sorgt für
gute Luft und bietet angenehme, schattige Spazierwege.
Der besondere Charakter unserer Freizeit besteht in der Kombination von zwei
Gestaltungsvarianten, mit denen wir den Ansprüchen einer größeren Senioren-Alters-
spanne gerecht werden wollen. Während die weniger mobilen Teilnehmer beschau-
liche Nachmittage mit kleineren gemeinsamen Spaziergängen, Ausflügen bzw.
Kaffeefahrten oder Bootsfahrten vorziehen, bieten wir parallel dazu ausgedehnte
Wanderungen, eventuell auch als Nordic-Walking, oder Radtouren für solche an, die
Bewegung brauchen, sich einiges zutrauen und körperlich etwas leisten wollen.
Gemeinsam sind neben den Mahlzeiten die täglichen Bibel- und Gebetsstunden, Vor-
tragsveranstaltungen oder Diskussionsrunden: Jesus Christus und Gottes Wort sind
Mittelpunkt und Leitlinie unserer Freizeit.

Organisatorische und geistliche Leitung


Reinhold Wennagel, DCTB, Korntal, und Herbert Dillig, Simmern

Anmeldung
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen, Tel.
0711/8380828; Fax 0711/8380829, reinhold.wennagel@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 510,- / Person im EZ € 460,- / Person im DZ
Vollpension, eigene Anreise.
Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.
Veranstalter LM-Reisen GmbH

25
Das Fundament 6/2008

Gotthardtunnel/Gurtnellen/Schweiz
Exkursion 25.09. – 27.09.2009
DCTB-Mitglieder
Eine technisch-naturwissenschaftlich geprägte Reise
Wir laden zu einer einmaligen Exkursions-Fahrt zur größten
Eisenbahntunnelbaustelle der Welt ein! Es ist eine ganz
besondere Tour für Technik- und Naturinteressierte! Auf dem Programm steht eine Be-
sichtigungsfahrt zum nördlichen Baustellen-Teilabschnitt des insgesamt 57 km langen
neuen Gotthard-Basistunnels. Geplant ist die Tunneleinfahrt
wenige Monate vor dem erwarteten Durchbruch des 7,8
km langen Teilabschnittes Erstfeld-Amsteg. Vor Ort werden
wir das Informationscenter besichtigen und eine kompe-
tente Führung im Bereich der sensationellen Gripper-TBM
(=Tunnelbohrmaschine) mit einem Bohrkopf von ca. 9 Meter
Durchmesser erleben. Da der Tunnel wesentliche Ab-
schnitte des Faltengebirges der Alpen durchstößt, kommen
auch geologisch interessierte Teilnehmer auf ihre Kosten.
Untergebracht sind wir in einem romantisch und aus-
sichtsreich gelegenen Haus in Gurtnellen-Dorf hoch über
der Gotthard Eisenbahnstrecke. Einfache, doch sehr gepflegte DZ-Zimmer inklusive
Seminarraum und gemütlichem Speisesaal versprechen einen angenehmen Aufent-
halt mit Möglichkeiten zum Gespräch, für Kurzvorträge und auch zur Beschäftigung
mit biblischen Texten. Diese sollen uns in geistlicher Hinsicht tiefe Einblicke in das
Handeln des größten Baumeisters gewähren.
Daneben bleibt je nach Wetterlage noch Zeit für kleinere Wanderungen, eine Fahrt
zum Vierwaldstätter See, zum Gotthardpass oder über den Oberalppass nach Se-
drun, wo sich ein Installationsplatz für den Basistunnel sowie ein interessantes Was-
serkraftwerk befindet, deren Stauanlagen im Zusammenhang mit dem Tunnelbau
permanent vermessungstechnisch überwacht werden.

Organisatorische und geistliche Leitung


Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

Anmeldung:
DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22,
70807 Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8380828;
Fax 0711/8380829, winfried.borlinghaus@dctb.de

Preis und Leistungen:


€ 265,- /Person
Halbpension in einfachen DZ mit Etagenduschen und -WC, Fahrt mit Kleinbussen ab
Stuttgart/Korntal, Tunnelführung (Gesundheitsanforderungen für Besucher!).
Gestalter Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.
Veranstalter LM-Reisen GmbH

26
Verbindliche Anmeldung (Bitte in Blockschrift ausfüllen)

Anmeldung zur DCTB-Freizeit


in

Deutscher vom/bis
Christlicher Name/Vorname
Techniker-Bund Straße
Postfach 11 22 PLZ/Wohnort
70807 Korntal-M. Geb.-Datum Familienstand

Tel. 0711/8380828 Beruf

Fax 0711/8380829 Staatsangehörigkeit

info@dctb.de Telefon privat


Telefon geschäftlich
Telefax
E-Mail
Teilnehmende Familienangehörige:
Vorname Geb.-Datum

Zimmerwunsch (gemäß Ausschreibung)


Besondere Hinweise (zum Beispiel Krankheit, Körperbehinderung ...
wenn ja, welche
Ich anerkenne die Reisebedingungen entsprechend des LM-Freizeitenkataloges und
werde den Weisungen des verantwortlichen Leiters nachkommen.
Die Anzahlung überweise ich auf das Freizeitkonto, nachdem ich die Bestätigung über
die Teilnahme erhalten habe.
Bitte senden Sie mir Informationsmaterial und Formulare über
[ ]Reiserücktrittskostenversicherung
[ ] Auslandskrankenversicherung

Datum:
Unterschrift des Teilnehmers

Erklärung des Erziehungsberechtigten (für Teilnehmer unter 18 Jahren)

Die Teilnahme an allen Freizeitveranstaltungen wie Baden, Bergtouren,


Skifahren etc. ist gestattet [ ] /nicht gestattet [ ]

Datum: Unterschrift des Erziehungsberechtigten


weitere Bemerkungen:
Deutscher Christlicher
Techniker-Bund
Das Fundament 6/2008

Postfach 11 22
70807 Korntal-Münchingen

28
Mit Jesus am Arbeitsplatz

 ortsetzung von Seite 16


Firma und die Kollegen, und weil es ich ihn dann nach dem Kalender.
uns auch das vergegenwärtigt: Gott Ob er denn verstehe, was darauf in
ist hier im Betrieb am Werk, und deutscher Sprache zu lesen sei?
wir gehen anschließend anders an Nein, war die Antwort. Er hatte
unseren Arbeitsplatz als sonst. keine Ahnung und sprach kein
Wort deutsch. Den Kalender hatte
er von seinem Vorgänger geerbt,
der ihn auf einer Dienstreise zu
Schluss: Wie es in Asien unserer Firmenzentrale nach Mün-
chen geschenkt bekommen hatte.
weiterging…
Wir sind am Ende unseres heuti-
gen Streifzuges durch das Thema
„Mit Jesus am Arbeitsplatz” ange-
langt. Und vielleicht interessiert es
Sie, wie die Sache mit dem deut-
schen Kalender in dem asiatischen
Land weiterging?
Wie schon gesagt, machte mir
der österliche Bibelvers „Der Herr ist
auferstanden! Er ist wahrhaftig auf-
erstanden!” (Lukas 24, 34), den ich
am ersten Tag der kniffligen Reise Und so konnte ich ihm erzählen,
über dem Schreibtisch entdeckt was dort stand, und von was das
hatte, viel Mut und Freude. Als eine Neue Testament berichtet. Ich weiß
Woche später der asiatische Kollege nicht, ob er darüber heute noch
wieder im Büro war, musste ich den nachdenkt, und ich habe keinen
liebgewordenen Schreibtisch wieder regelmäßigen Kontakt mit ihm.
räumen und nach einem anderen Aber wir sollen und dürfen
freien Platz Ausschau halten. In Zeugen unseres Herrn Jesus sein.
der nächsten Mittagspause fragte Das Resultat dürfen wir dann ge-
trost ihm überlassen. Immer. 
Anmerkungen:
siehe auch Lukas 9, 28-29; Matthäus 14, 23; Matthäus 26, 36.42 (Gethse-
mane); Markus 1, 35; Markus 6, 46.

29
Das Fundament 6/2008

Das Sühneopfer von


Jesus Christus
Ron Kubsch, Dozent am Martin Bucer Seminar, Bonn, in seinem Webblog
unter http://www.theoblog.de/?p=695

   „Keine Begriffe des theolo- Keine Frage, die Bibel überlie-


gischen Wortschatzes rund um fert uns eine Fülle von Begriffen,
das Kreuz haben mehr Kritik Bildern und Zugängen zum Ver-
hervorgerufen, als ‚Genugtuung’ söhnungswerk von Jesus Christus.
und ‚Stellvertretung’“, schrieb John Wir finden nicht nur einen Typus
Stott 1986 in seinem vielleicht der Versöhnungslehre. Der klas-
wichtigsten Buch: The Cross of sische ‚Christus-Victor’-Typus be-
Christ (Seite 111). tont beispielsweise in angemessener
Einerseits ist die Sühnetat von Weise die Siegestat von Christus
Jesus Christus alt- und neutes- über die Mächte des Bösen. Der
tamentlich so vielfältig bezeugt, lateinische Typus der Versöhnungs-
dass sie mit Recht zum Herz der lehre hebt demgegenüber den
christlichen Dogmatik gehört. An- satisfaktorischen Gerechtigkeits-
dererseits muss Josef Blank feststel- ausgleich hervor, der Gott gegeben
len („Weißt Du, was Versöhnung wird (und ist damit grundsätzlich
heißt“ in Blank, Werbick (Heraus- nicht argumentativ, älter als die
geber), Sühne und Versöhnung, ‚Satisfaktionslehre’ Anselms).
1986, Seite 21): „Wahrscheinlich Aber doch fällt auf, dass die
begegnet heute keine Lehre des kirchengeschichtlich etablierten
Christentums größeren Schwierig- Typen der Versöhnungslehre
keiten als die traditionelle Lehre, seit der Aufklärung (vergleiche
dass uns Jesus Christus durch besonders Kant und Schleierma-
seinen stellvertretenden Sühnetod cher) hinter eine humanisierende
am Kreuz von unseren Sünden Versöhnungslehre zurückfallen.
erlöst hat.“ Heute wird bevorzugt nur noch

30
Das Sühnopfer von Jesus Christus

von der Liebe Gottes gesprochen. thos, 1954, S. 20): „Wie kann
Nicht Gott muss versöhnt werden, meine Schuld durch den Tod eines
sondern Gott ist der versöhnende Schuldlosen (wenn man von einem
Versöhner für uns Menschen. solchen überhaupt reden darf )
gesühnt werden? Welche primitiven
Begriffe von Schuld und Gerech-
tigkeit liegen solcher Vorstellung
Was ist da passiert? zugrunde? Welch primitiver Gottes-
begriff? Soll die Anschauung vom
Der Gedanke, dass Christus stellver- sündentilgenden Tode Christi aus
tretend für uns Menschen sterben der Opfervorstellung verstanden
musste, erscheint dem aufgeklärten werden: welch primitive Mytholo-
Europäer als ungerecht und viel zu gie, dass ein Mensch gewordenes
blutig. Die Vorstellung, dass ein Gotteswesen durch sein Blut die
Unschuldiger die Schuld Sünden der Menschen sühnt! Oder
der Welt auf sich aus der Rechtsanschauung, so dass
nimmt und durch sein also in dem Rechtshandel zwischen
vollkommenes Gott und Mensch durch den Tod
Opfer be- Christi den Forderungen Gottes
zahlt, erinnert Genugtuung geleistet wäre: dann
an einen kosmischen könnte die Sünde ja nur juristisch
Kindesmiss­brauch. als äußerliche Gebotsüber-
Rudolf Bultmann tretung
hat das Problem so
formuliert („Neues
Testament und
Mythologie“ in:
Kerygma
und
My-

31
Das Fundament 6/2008

verstanden sein und die ethischen Aber ist Versöhnung


Maßstäbe wären ausge­schaltet!“
Der aufgeklärte Mensch kann
mit Gott ohne Sühne
und will also mit seinem Selbst- möglich?
verständnis einen zornigen Gott Nein! „Versöhnung bedeutet die
überhaupt nicht mehr denken Wiederherstellung eines guten Ver-
und bereinigt folglich die biblische hältnisses zwischen Feinden. Um
Versöhnungslehre durch Verkürzung dieses Verhältnis im Gegenüber
und Umdeutung von dem anstößi- von Gott und Mensch zu errei-
gen Sühnewerk. chen, müssen die Faktoren besei-
Der Benediktinerpater Anselm tigt werden, die die Feindschaft
Grün, viel gelesener Autor spiritu- hervorrufen. Das geschieht durch
eller Bücher und beliebter Lebens- Sühne“ (H.-G. Link, „Versöhnung“
berater, schreibt in seinem Buch in: Theologisches Begriffslexikon
„Erlösung“ (Kreuz Verlag, 2004, zum Neuen Testament, Band 2,
Seite 7) über das Sühneopfer von Seite 1309). Versöhnung mit Gott
Jesus Christus: „In manchen Köpfen gibt es also nur als Versühnung
schwirrt noch immer die Idee he- (vergleiche 1. Johannes 2, 2).
rum, dass Gott seinen Sohn sterben Ein Denkanstoß, da derzeit
lässt, um unsere Sünden zu verge- gern über Kontextualisierung ge-
ben. Doch was ist das für ein Gott, sprochen wird: Kann es sein, dass
der den Tod seines Sohnes nötig hat, wir unter dem Einfluss des Huma-
um uns vergeben zu können?“ nismus die biblischen Sühnetexte
Alan Mann schreibt in seinem in ihrer Schärfe und Härte gar
Buch „Atonement for a ‚sinles’ nicht mehr wahrnehmen? Ist es der
Society: Engaging with an Emerging „aufgeklärte Verstehenshorizont“,
Culture“ (Paternoster, 2005, Seite der uns den Blick auf den zornigen
94): „Ein biblisches Verständnis von Gott und die blutige Versöhnungs-
Sühne bezieht sich vor allem auf tat am Kreuz vernebelt? Ist unsere
die Wiederherstellung der gegen- Deutung des biblischen Befundes
seitigen, ungestörten, ungetrübten verzerrt durch moderne oder
göttlich-menschlichen Beziehung, postmoderne Verstehens­voraus­
nicht auf die Beschwichtigung eines setzungen? Sollten wir deshalb
Gottes, der über die Missetaten nicht besser umgekehrt unsere
seiner Geschöpfe zornig ist.“

32
(Selbst-) Erlösung

Verstehens- und Lebenszusammen- als gerecht bestehen – aufgrund der


hänge auf der Grundlage der Heili- Erlösung, die durch Jesus Christus
gen Schrift deuten? Dann nämlich geschehen ist. Ihn hat Gott zum
zeigt sich: Gott ist kein niedlicher Sühneopfer verordnet. Sein Blut,
Jemand, der dafür da ist, unsere das am Kreuz vergossen wurde, hat
emotionale Bedürftigkeit zufrieden die Schuld getilgt – und das wird
zu stellen. Gott ist gerecht, und er wirksam für alle, die es im Glau-
ist heilig. Wir als Sünder können ben annehmen.“
vor diesem Gott nicht bestehen Wer verstanden hat, was „reine
und haben den göttlichen Zorn Gnade“ ist, und damit weiß, dass
verdient. Es gibt nur eine einzige sie nicht billig ist, und glaubt,
(Er)-Lösung (Römer 3, 24-25): muss mit staunendem und frohem
„Ganz unverdient, aus reiner Herzen den anbeten, der sich selbst
Gnade, lässt Gott sie (die unge- für unsere Erlösung gegeben hat (1.
rechten Sünder) vor seinem Urteil Timotheus 2, 6). 

(Selbst-)Erlösung
Armin Bachor, Korntal

 Im Buddhismus ist die Leh- Der Achtfache Pfad


re Buddhas, die die Vier Edlen
Wahrheiten und den Achtfachen Der Achtfache Pfad zur Überwin-
Pfad beinhaltet, wegweisend. Das dung des Leidens knüpft an die
Wissen um die vier edlen Wahr- vierte Edle Wahrheit, dass es einen
heiten, die besagen, woher das Leid Ausweg aus dem Leid gibt, an und
kommt und wie eine Befreiung zeigt einen konkreten Weg aus
vom Leid zustande kommen kann, dem Leid heraus. Dieser Achtfache
führt letztlich zur Erlösung, zum Pfad stellt an jeden praktizierenden
Nirwana (Erlöschen). Buddhisten eine hohe ethische An-
forderung, die nur unter höchster
Konzentration gut gelingen kann.

33
Das Fundament 6/2008

Konzentrierte und regelmäßige erfüllen. Er bleibt immer vor ihm


Meditation und stetiges Gutestun und seinen Mitmenschen schuldig
ist nach Aussage des heute lebenden und unvollkommen und damit auch
Dalai Lama nur etwas für Men- ausgeschlossen vom Heil, denn Gott
schen mit Intelligenz und einer verlangt vom Menschen eine per-
großen Willenskraft, und nur diese fekte Makellosigkeit: „Denn darin
werden die Erleuchtung, die tiefe sind die Menschen gleich: Alle sind
Erkenntnis, das Heil, die eigene Sünder und haben nichts aufzuweisen,
Befreiung, ja die eigene Erlösung was Gott gefallen könnte“ (Römer
vollkommen erreichen. Genau das 3, 23). Die Befreiung und Erlösung
Gleiche hat Goethe im fünften des Menschen kann allein durch den
Akt des Faust ausgedrückt, als er Erlöser Jesus Christus geschehen.
schrieb: „Wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen“.
Glaube errettet
Durch den Glauben können wir
Gott erlöst diese Erlösung für uns persönlich
Im christlichen Glauben wird die in Anspruch nehmen: „Durch
Erlösung von Seiten des persön- seinen Tod hat euch Christus mit
lichen Schöpfergottes erbracht. Er Gott versöhnt, so dass ihr einmal
hat die Menschen so sehr geliebt, ohne Sünde und ohne jeden Makel
dass er seinen eigenen Sohn in diese vor Gott stehen könnt“ (Kolosser
Welt schickte (Johannes 3, 16; 2. 1, 22). Wer darauf vertraut, hat
Korinther 5, 19-21; Kolosser 1, 19- das ewige Leben: „Denn wenn du
20), damit er stellvertretend für un- mit deinem Munde bekennst: Jesus
sere Sünden am Kreuz starb. Durch Christus ist Herr; und wenn du von
seine Auferstehung von den Toten ganzem Herzen glaubst, dass Gott
kann er uns neues, ewiges Leben ge- ihn von den Toten auferweckt hat,
ben. Gottes Liebe zu den Menschen, dann wirst du gerettet werden. Wer
die von Natur aus gegen ihn einge- also von Herzen an Christus glaubt
stellt sind (Kolosser 1, 21), hat ihn und seinen Glauben auch bekennt,
dazu veranlasst, sie zu erlösen. Von der erlebt, was es heißt, von Christus
sich selber aus kann der Mensch erlöst zu sein“ (Römer 10, 9 - 10).
den ethischen Standard Gottes nicht

34
(Selbst-) Erlösung

Glaube und Liebe Christen leider nicht immer zeigt,


entwertet nicht die Forderung der
Natürlich ist auch der Christ für christlichen Ethik. Liebe, das heißt
sein Leben und seine Mitmenschen Vertrauen und Gehorsam zu Gott
verantwortlich, denn „bei ihm und Liebe zum Mitmenschen,
gilt allein der Glaube, der sich in das ist das Wesen des christlichen
selbstloser Liebe zeigt“ (Galater Glaubens (Lukas 10, 27). 
5, 6). Dass sich das im Leben der
Aus dem Themenblatt „Vergleich zwischen Christentum und Buddhismus“:
http://www.dctb.de/dctb/downloads/themenblaetter/TB2_Budd.pdf

Beilagenhinweis
Einladend weisen wir auf die Jugendkonferenz für Weltmission am 11.01.09
in Stuttgart hin. Ein Flyer liegt dieser Fundament-Ausgabe bei.

35
Das Fundament 6/2008

Silvester einmal
(wo)anders …

Eindrücke von der Silvesterfreizeit in Stockholm 2007,


von Melanie Hrdlitschka und Florian Gerischer

   
Am 30.12.2007 traf sich eine relativ kurzen Bus- und Bahnfahrt
Gruppe junger Leute am Stutt- kamen wir in Zinkensdamm,
garter Flughafen - ohne Tickets. unserer Jugendherberge an. Da wir
Diese bekamen wir, als sich alle am keine Zeit hatten, die Zimmer zu
Treffpunkt eingefunden hatten, beziehen, wurden unsere etwa 37
von Silke. Im Flugzeug hatte man Koffer in einem Zimmer verstaut.
schon die Gelegenheit, mit einigen Anschließend ging es mit dem
Freizeitteilnehmern ins Gespräch Schiff ins VASA-Museum. Zum
zu kommen. Am Flughafen in Leid einiger hungriger Mädels und
Stockholm wurden wir herzlich Jungs war es nicht das Knäckebrot
von den Freizeitleitern Eric und WASA, sondern ein altes Kriegs-
Alexander begrüßt. Nach einer schiff.

36
Silvester einmal (wo)anders

Am nächsten Morgen gab es ziemlich schwierig, dorthin zu


eine Stadtführung, eine Fotorallye gelangen, denn nicht nur wir 37
und viel Zeit, die Stadt selbst zu er- Deutsche hatten diese Idee. Nach
kunden, um einige schöne Winkel einem wunderschönen Feuerwerk
zu entdecken und ein wenig in die und viel „Gott nyttär“! hatten
Mentalität der Metropole einzu- einige von uns die Idee, aufgrund
tauchen. Nachdem wir den ganzen der furchteinflößenden Menschen-
Tag alle verstreut in der Stadt wa- massen in der U-Bahn, den Weg
ren, konnten wir uns abends zum zur Jugendherberge zu Fuß zurück-
gemeinsamen Essen in der Jugend- zulegen.
herberge wiedersehen. Die Abende Jetzt waren nur noch zwei Tage
kamen nie zu kurz, wir hatten übrig, bevor wir Stockholm wieder
gemeinsam eine Andacht mit viel verlassen mussten. Es war an der
Gebet und Musik. An einem Tag Zeit, einige schwedische Köstlich-
veranstalteten wir einen lustigen keiten wie Kottbullar (Fleischbäll-
Spieleabend. chen) oder einige süße Stückle zu
Eines Morgens durften wir probieren. Die Zeit verging wie im
uns sportlich betätigen, indem Flug. Am Tag der Abreise sahen
wir gemeinsam Schlittschuhlau- wir Stockholm noch einmal auf
fen waren. Wir mussten ein recht eine ganz andere Art. Jeder von
umfangreiches Rätsel lösen, um uns staunte nicht schlecht, als wir
das Restaurant zu finden, in dem morgens die Vorhänge zur Seite
wir abends gemeinsam Essen wa- schoben: alles war weiß!
ren. Trotz aller Schwierigkeiten Mit einem gewissen Abstand
ist aber niemand verhungert. betrachtet war die Zeit noch schö-
Am Silvesterabend sind wir ge- ner und wertvoller, als wenn man
meinsam an den Hafen gefahren, sie in einer gewissen Hektik eines
um dort das Feuerwerk anzu- Freizeitalltags wahrnimmt, und
schauen. Es gestaltete sich jedoch macht Lust auf mehr … 

!
Aufgrund der Kündigung des Gruppenvertrages von seiten der Flug-
gesellschaft musste die diesjährige Städtereise nach Lissabon abgesagt
werden. Das tut uns sehr leid! In 2009 wird es wieder eine Städtetour
geben.

37
Das Fundament 6/2008

Familienfreizeit
Nord

Königsstuhl, Rügen Armin Bachor, Korntal

   
Wer die Bilder von Caspar David such bei norddeutschen Verwand-
Friedrich (1774 - 1840) kennt, auf ten und Freunden oder legen einen
denen er Eindrücke von der Land- Zwischenstopp in Berlin ein.
schaft Rügens wiedergibt, kann Etwa dreißig Erwachsene und
nur erahnen, was es für schöne ebenso viele Kinder erlebten schöne,
Ecken auf dieser Insel zu entdecken sonnige und ereignisreiche Tage in ei-
gibt. Das durfte ich zum zweiten ner sehr guten Freizeitgemeinschaft.
Mal erleben, als wir im August die Der Termin machte es in die-
DCTB-Familienfreizeit im Haus sem Jahr möglich, dass Teilnehmer
Seeadler in Sellin durchführten. aus fast allen Bundesländern an der
Auch wenn Sellin vom Süden Freizeit teilnehmen konnten, was
Deutschlands so weit entfernt ist den Erfahrungswert der täglichen
wie Südschweden, so wird man Gemeinschaft im Haus, am Strand
am Ende der langen Reise doch oder auf Ausflügen noch erhöhte.
von dem Eindruck der grünen und Alexander und Doris Hellmich
sonnenverwöhnten Insel belohnt. sowie Rahel Hämmerling waren
Nicht wenige Teilnehmer verbin- für die Kinder und Teens im Alter
den die lange Reise mit einem Be- von 3 bis 17 Jahren in drei Gruppen

38
Familienfreizeit Nord

verantwortlich. „Menschen begeg- Fragestellung von „Arbeit und


nen Jesus“ war ihr Thema. Das die Forderung nach unbegrenzter
Flexibilität“ beleuchteten wir die
unaufgebbaren, nicht flexiblen
Ordnungen Gottes wie Ehe, seine
Gnade sowie Sünde und Verge-
bung. Unter dem Stichwort „Bun-
destrojaner“ ging es um die Macht
der modernen Medien und davon
ausgehend um die Frage, wie Gott
Medien sieht und wie wir einen
angemessenen Umgang mit ihnen
haben können. Die Diskussionen
waren sehr lebendig und manche
biblische Wahrheit überraschend
und herausfordernd.
Im nächsten Jahr geht es mit
unserer Familienfreizeit an die
Nordsee. Vom 22. August bis 5.
September werden wir wieder auf
gemeinsame Basteln, Handwerken der Insel Borkum im Gästehaus des
und Spielen schweißte die Kinder CVJM sein. Wer kommt mit?    
eng zusammen.
In den Bibelarbeiten für Seebrücke Sellin
die Erwachsenen am Vormit-
tag ging es um das Thema
„Die Familie in der Zer-
reißprobe“. Ausgehend von
unterschiedlichen aktuellen
Lebenssituationen wie zum
Beispiel „Schule und der
Pisastress“ ging es dann um
das Thema Bildung und
Herzensbildung und was
die Bibel dazu sagt. Bei der

39
Das Fundament 6/2008

Zwischenspeicher

Arbeitsspeicher / RAM

  Zwischenspeicher nennt man ablage übergeben werden - durch


in der EDV einen Bereich des Ausschneiden oder durch Kopie-
Arbeitsspeichers, der benutzt wird, ren. Der Inhalt der Zwischenablage
um zeitweilig Daten eines Pro- kann beliebig oft eingefügt werden.
gramms oder Texte oder Bilder Der Inhalt einer Zwischenablage
aufzunehmen, um diese später bleibt erhalten, bis ein neuer Inhalt
wieder „anderswo“ einzufügen, aufgenommen, die Zwischenabla-
auch in andere Programme. ge geleert oder die Arbeit am PC
Dateien können ganz oder in beendet wird. 
Ausschnitten an die Zwischen-

40
DCTB-Intern

Liebe Freunde des DCTB,


auch die Spenden im Laufe eines Jahres, die Monat für Monat eingehen,
landen zunächst in einer Art Zwischenspeicher, bevor sie für die einzelnen Ar-
beitsbereiche wieder ausgegeben werden. Manche Gabe ist kaum einen Tag „im
Hause“, weil sie sofort im „Programm“ benötigt wird. Aber nicht immer wird
sofort alles weitergegeben. Selten ist der Speicher zu klein, die „Speicher-Bank“
kann fast beliebig erweitert werden.
Kaufmännisch wichtig ist: die Summierung und die Saldierung, der Ver-
gleich von Planung und Wirklichkeit.
Die Summe aller Zwischenspeicherung vom 1. Januar bis 30. September
2008 ergab 256 GB (1 GB = EUR 1.000,-). Würde der gesamte Jahresetat
2008 auf einmal gespeichert werden müssen, wären 414 GB Speicher­kapazität
erforderlich. Jeder von Ihnen kann nun leicht nachrechnen, wieviel bis zum
Jahresende noch in die Zwischenablage nachgeschoben werden muss, damit der
Speicher nicht vorzeitig erschöpft ist.
Wir danken allen Freunden ganz herzlich, die sich noch bis Ende 2008 an
der Auffüllung beteiligen, wohl wissend, dass dies den Segen und die fehlerfreie
„Programmierkunst“ Gottes nicht ersetzen kann. Wir bitten herzlich um Ihre
begleitenden Gebete, dass der DCTB Gottes Pläne recht nachempfinden kann.

Es grüßen Sie ganz herzlich und danken im Voraus


Ihre

Philipp Berghöfer, Schatzmeister Reinhold Wennagel, Geschäftsführer

Beilagenhinweis
Dieser Fundament-Ausgabe fügen wir Überweisungsformulare bei. Im
Januar 2009 erhalten alle Spender eine Bescheinigung zur Vorlage beim
Finanzamt. Der letzte Freistellungsbescheid vom Finanzamt Leonberg für
die Jahre 2004 - 2006 ist vom 03.07.07.
Mit getrennter Post erhalten Sie Mitte November den Katalog der LM-
Freizeit und Reisen GmbH Sommer 2009.

41
Das Fundament 6/2008


Nachbestellung von info@dctb.de - Telefon 0711/8380828 -
Fundament-Ausgaben: http://www.dctb.de/dctb/medien/1hefte.php

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Fundament-Register

Das Fundament 1/2008 Das Fundament 2/2008 Das Fundament 3/2008


Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Januar/Februar Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. März/April Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Mai/Juni
105. Jahrgang 105. Jahrgang 105. Jahrgang

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11

Das Fundament 4/2008 Das Fundament 5/2008 Das Fundament 6/2008


Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Juli/August Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. September/Oktober Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. November/Dezember
105. Jahrgang 105. Jahrgang 105. Jahrgang

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11

Fundament-Register 2008
Nr. 1 Hans-Dieter Becker Jesaja im welt- und heilsgeschichtlichen Horizont
Nr. 2 Martin Kamphuis Esoterik und Buddhismus
Paul Brendle Was ist Esoterik?
Nr. 3 Armin Bachor Gott unser Vater - Er kennt uns
Gunther Seidel Der Dreisatz zum Guten
Nr. 4 Wolfgang Wetzler Des Christen tägliche Bestimmung
Jan-Frederik Bruns Eine Liebeserklärung an Gottes Wort
Nr. 5 Jürgen Koppitz Mit Jesus am Arbeitsplatz
- Herausforderung und Bewährung
Nr. 6 Jürgen Koppitz Mit Jesus am Arbeitsplatz - Unverzichtbare
Voraussetzungen und praktische Hilfen

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DCTB e.V., Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Postvertriebsstück E 1701 F, Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt“

Bei Änderung der Anschrift bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben.

Herzlich willkommen auf dem DCTB-Stand

Halle A1, Stand 1.142


11.11.- 14.11.2008
Neue Messe München

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V.


www.dctb.de

Postfach 11 22 - 70807 Korntal-Münchingen

Das Fundament: Jesus Christus