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80 80 ENTERTAINMENT ■ TECHNOLOGY Nr. Nr. 80 80 · · Dezember Dezember 2016 2016

8080

ENTERTAINMENTTECHNOLOGY

Nr.Nr. 8080

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DezemberDezember 20162016

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ZERTIFIZIERT
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Mit Sicherheit eine gute Wahl!

Qualität, Kompetenz und Sicherheit.

Dafür stehen Unternehmen mit dem DPVT Siegel für Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungstechnik.

Laufende Innovation und Verbesserung in Technik und Abläufen sind eine Herausforderung und das prägende Merkmal für Dienstleistungsunternehmen der Branche.

unterschiedlichsten geltenden Normen, Richtlinien und Gesetze bedeutet für Veranstalter, Auftraggeber und Betreiber von Veranstaltungsstätten Compliance und Nachhaltigkeit an der Quelle.

Ihre Ansprechpartner:

und Nachhaltigkeit an der Quelle. Ihre Ansprechpartner: Katrin Gleixner Geschäftsführerin +49 51 1 270 747 62

Katrin Gleixner

Geschäftsführerin +49 511 270 747 62 katrin.gleixner@dpvt.org

+49 51 1 270 747 62 katrin.gleixner@dpvt.org Cay Grossigk +49 4121 261 34 25 cay.grossigk@dpvt.org DPVT

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DPVT GmbH Die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik Fuhrenkamp 3-5 D-30851 Langenhagen info@dpvt.org

Helge Leinemann VPLT-Vorstandsvorsitzender helge.leinemann@vplt.org Schluss mit dem Preisdumping Die Veranstaltungsbranche

Helge Leinemann

VPLT-Vorstandsvorsitzender

helge.leinemann@vplt.org

Schluss mit dem Preisdumping

Die Veranstaltungsbranche ist innovativ, arbeitet sicher und verlässlich und erschafft für Auftraggeber und Zuschauer spektakuläre Welten. Und sie verkauft sich unter Wert und verschenkt ihr Know-how viel zu oft. Es ist an der Zeit, sich einmal ernsthaft über den wahren Wert unserer Arbeit Gedanken zu machen.

T rotz Ihrer fachlichen Eignung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns für einen

Mitbewerber entschieden haben – Jeder, der schon einmal eine Ausschreibung für einen

Job mitgemacht hat kennt das Gefühl. Da hat man tagelang mit seinen Mitarbeitern ein

komplexes Event geplant, sich Gedanken über den richtigen und sicheren Einsatz von Technik, Per-

sonal und Logistik gemacht und ein Angebot abgegeben, das gerade so die Kosten deckt und nur ei- nen kleinen Freiraum bietet für die weitere Unternehmensentwicklung – und am Ende gewinnt ein Mitbewerber, der das Gleiche für wesentlich weniger Geld macht.

Der Preis ist dabei häufig so niedrig, dass man ernsthaft zweifelt an der betriebswirtschaftlichen Kompetenz des Pitch-Gewinners - so günstig kann niemand rechtskonform, sicher und technisch einwandfrei arbeiten. Ich ha-

be schon häufig solche Abläufe erlebt. Sie sind frustrierend, und sie schaden unserer Branche: Durch das Preisdumping verlieren wir alle - nicht nur Geld, sondern auch Glaubwürdigkeit und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Aber auch die Auf- traggeber verlieren, indem sie die guten, hart arbeitenden und alle Gesetze befolgenden Unterneh- men abstrafen. Doch das muss so nicht bleiben.

Editorial

In der Fachsprache nennt man eine Situation. wie oben beschrieben, ein Anbieter-Dilemma. Wenn zu viele Anbieter auf einem Markt sind und sich nur noch über einen günstigen Preis durch- setzen können. Am Ende leidet die Qualität und der Ruf unserer Branche.

Denn: Bei all der Kritik an der Seite der Auftraggeber müssen wir uns als Akteure der Branche auch an die eigene Nase fassen. Schließlich sind wir es, die das Spielchen mitmachen. Aus Zwang und oftmals auch aus Nichtwissen. Zu häufig knicken wir ein und nehmen einen Auftrag mit, um den Umsatz zu steigern, auch wenn wir damit kein Geld machen. Es ist zu häufig Angst und keine betriebswirtschaftliche Weitsicht, die uns dazu bringt, uns und unsere Leistungen zu billig zu ver- kaufen oder sogar zu verschenken. Jeder Unternehmer sollte sich daher klar machen, was er ver- kauft und sich von seinen Mitbewerbern abgrenzen. Es ist nämlich keinesfalls so, dass wir alle das Gleiche verkaufen. Und das müssen wir erkennen, dann verstehen es auch die Auftraggeber. Am Anfang steht, wie so häufig, ein neues Bewusstsein und eine bessere Kommunikation. Wir müssen uns untereinander mehr austauschen bezüglich eines vernünftigen betriebswirtschaftlichen und rechtskonformen Verhaltens im Markt. Und wir müssen klare Kante zeigen bei den Dumping-Ver- suchen. Auch wenn es weh tut: Einen Auftrag, der nur Verluste macht, lieber ablehnen. Die Auftrag- geber werden auf mittelfristige Sicht schon spüren, was sie davon haben, wenn sie immer nur den billigsten auswählen.

Wir sind mehr wert! Zeigen wir es der Welt.

Helge Leinemann

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V.Minhalt

Auf ein Wort

Auf ein Wort E s ist die Zeit der großen Übernah- men. In der Veran- staltungstechnik-

E

s ist die Zeit der großen

Übernah-

men. In der Veran-

staltungstechnik-

Branche hat Peter Nellen sein Unter- nehmen Lightcom- pany an Satis + Fy übergeben, die L- Group hat Camco übernommen, und auch die renommierte Agentur Media In Res ist in der VER-Gruppe aufgegangen. Ob das nun an der mangelnden bzw. geeigneten Aus- wahl an Nachfolgern für das eigene Unter- nehmen liegt oder ob ein Überangebot am Markt zwangsäufig zu einer „Bereinigung“ führt, mag ich nicht beurteilen. Es gibt allerdings noch immer Wachs- tumsmärkte: Constantin Alexander konnte feststellen, dass selbst bei Festivals Nachhal- tigkeit ein Thema ist und sich damit sogar Geld verdienen lässt, da die Zuschauer ein neues Verantwortungsbewusstsein entwick- eln. OTT, kurz für „Over The Top“ ist ein weiterer Bereich, in der die Nobeo-Mitarbei- ter Stefan Hoff und Kai von Garnier die Zu- kunft des Medienkonsums sehen, wie sie mir im Interview erläuterten. Die Hörregion Hannover, Zusammen- schluss von großen Unternehmen wie Kind und Sennheiser und Branchenexperten mau- sert sich: So veranstaltete man kürzlich mit „Digital Sounds“ eine Fachtagung für auditi- ves Gestalten und Erleben. Referenten wa- ren u.a. Musikproduzent Mousse T. und An- dreas Sennheiser. INTHEGA und FAMAB tagten ebenfalls und vergaben ihre alljährlichen Awards. Und schließlich konnten die Tonmeister mit ihrer 29. Tagung einen großen Erfolg verbuchen Wir waren bei allen Veranstaltungen dabei, mehr dazu ab Seite 52. Das letzte Wort – „Last but not least“ – hat diesmal mein Kollege Klaus Niester vom Disco-Magazin, dessen kleiner Erfahrungs- bericht den Kreis zum Editorial dieser Aus- gabe von VPLT-Vorstandsvorsitzenden Hel- ge Leinemann schließt. In der Magazinmitte befindet sich wie in jedem Jahr der Jahreskalender für 2017. Und wer es optisch etwas spannender mag, nutzt die Rückseite: ein gelunges Bild vom Rekordkonzert von Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier in München, erstellt von Ralph Larmann, der ebenfalls das Motiv zu unserem Titel von Peter Maffay zur anste- henden Tabaluga-Tour lieferte.

In diesem Sinne, arbeitsreiche und span- nende Festtage,

STEPHAN KWIECINSKI

Herausgeber & Chefredakteur

4 VPLT.Magazin.80

BUSINESS

UNTERNEHMEN & MÄRKTE

10

Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik

Nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten bei Festivals

10

Die Zukunft des Entertainments

11

Der VPLT gestaltet Europas Veranstaltungsbranche

12

Wieso braucht die Branche den VPLT?

13

OTT – Die Zukunfst des Medienkonsums

14

L-Group übernimmt Camco

16

LEUTE

18

Das Personenkarussell der Branche

PORTRAIT

19

Electronic Theatre Controls (ETC)

KNOWLEDGE

AUS- & WEITERBILDUNG

22

Informationen der Deutschen Event Akademie (DEAplus)

Elektrofachkräfte in der Veranstaltungsbranche

22

Was bringt mir eigentlich eine FaSi?

23

Last Call – Kurse an der DEAplus

24

Stipendien für Weiterbildung werden noch hochwertiger

24

Anke Lohmann: Ein Dankeschön von der DEAplus

25

DEA-Seminarübersicht

26

POSTER

27

VPLT-Jahreskalender 2017/Andreas Gabalier by Ralph Larmann

EQUIPMENT

AUSZEICHNUNGEN

43

Aktuelle Preise, Ehrungen und Awards

Gravity, Gerriets und S.E.A.

43

TON

4 4

Aktuelle Hersteller-Informationen

LICHT

46

Aktuelle Hersteller-Informationen

MIX

4 8

Aktuelle Hersteller-Informationen

LICHT

50

Aktuelle Hersteller-Informationen

ACCESS

ALL

AREAS

 

MESSEN

&

EVENTS

52

Rückblick auf sehenswerte Veranstaltungen

Digital Sounds

 

52

Cast: Bühnen & Licht Gestalten

53

INTHEGA-Theatermarkt 2016 in Bielefeld

54

FAMAB Awards

 

55

29. Tonmeistertagung in Köln

56

INSTALLATIONEN

 

58

Die interessantesten Festeinbauten des Quartals

Echtes Blut? Dubai Aquarium & Underwater Zoo

58

Beyerdynamic: Postbank, Teheran

59

Mediasystem: Gewerkschaftshaus, Hamburg

59

Neumann & Müller: Autostadt, Wolfsburg

59

D + B Audiotechnik: KKL, Luzern

59

RENTAL

 

60

Was wurde wann wie eingesetzt, mit Blick über den „Tellerrand“

Gar nicht dumm: Silly on tour mit Visionstage

60

Tanz der Vampire mit Beyerdynamic

62

Ruhrtriennale mit Movecat

 

62

Opernfestspiele mit ETC

62

Gotthard Tunnel mit GLP

62

Latin Grammy mit Lawo

62

R.C. Rockettes mit Christie

62

GUIDE

 

EDITORIAL

 

3

AUF

EIN

WORT

4

WHO

IS

WHO

6

TERMINE

 

8

LAST

BUT

NOT

LEAST

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STELLENMARKT

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IMPRESSUM

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inhaltV.M
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V.Mwho is who

who is who

Peter Nellen V or über 30 Jahren gründete Peter Nellen (links) die Lightcompany GmbH, heute

Peter Nellen

Vor über 30 Jahren gründete Peter Nellen (links) die Lightcompany GmbH, heute eine feste Größe in der Eventbranche in Deutschland. 2014 trat Nellen an Satis & Fy Vorstand Nico Ubenauf heran, um vor dem Hintergrund der Suche nach einer geeigneten Nachfolgeregelung für sein Unternehmen über eine gemeinsame Zusammenarbeit zu sprechen. „Ich bin in einem Alter, in dem man an den Fortbestand der Firma denkt, vor allem auch vor dem Hintergrund eines sicheren Beschäftigungsverhältnisses

für die Mitarbeiter“, so der Firmenchef und Meister für Veranstaltungstechnik vor zwei Jahren. In den letzten beiden Jahren habe man feststellen kön- nen, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf dem Papier funktioniere, sondern auch im gemeinsamen Joballtag. So änderte man den Namen schließlich in Satis + Fy Düssel- dorf. Dazu Satis + Fy-Vorstand Nico Ubenauf (rechts):

„Wir haben diese Entscheidung getroffen, um dadurch die Nähe zum Medienstandort Köln/Düsseldorf zu unterstrei- chen. Außerdem ist Düsseldorf die international bekannte- re Stadt und verfügt über einen internationalen Flugha- fen.“ Von der Namensänderung nicht betroffen ist die Cyber- hoist Germany GmbH, ein Partnerunternehmen der Light- company, das mit den Kinetik-Systemen Cyberhoist und Cybermotion dreidimensionale Bühnenbewegungen bietet. „Da der Firmenname gleichzeitig der Produktname ist wird der Name beibehalten“, erklärt Peter Nellen, der in Zukunft als Managing Director den Standort Düsseldorf leiten wird.

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Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Ei ne Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu
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Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!

Für wen?

Dienstleister, Entwickler, Vertriebe, Hersteller, Systemintegratoren und die Auszubildenden und Studenten der Medien- und Veranstaltungstechnik

Warum?

Der VPLT steht seit über 25 Jahren an der Seite der Menschen und Unternehmen, die die Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information.

Wir fördern die Aus- und Fortbildungdie Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information. Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir

Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinienund Information. Wir fördern die Aus- und Fortbildung Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und

Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und MessenWir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir

Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreisesind die Interessenvertretung gegenüber Medien und Messen Wir liefern Informationen über technische Neuerungen Wir

Wir liefern Informationen über technische NeuerungenMessen Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir betreiben Imagepfl ege durch intensive

Wir betreiben Imagepflege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit

Wir vermitteln Kontakte und knüpfen NetzwerkeImagepfl ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen

Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle freut sich über
Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft?
Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle
freut sich über Ihre Kontaktaufnahme:
0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org

www.vplt.org

DPVT.

Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org www.vplt.org DPVT . Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

V.Mtermine

V.M termine Die Best of Events International (BOE) schaut am 18. und 19. Januar 2017 über

Die Best of Events International (BOE) schaut am 18. und 19. Januar 2017 über den nationalen Tellerrand:

Erstmals wird es einen Holland-Pavillon geben. Dort präsentieren sich Aussteller aus Deutschlands Nachbarland. Neu ist außerdem das breite Angebot kostenlo- ser Führungen für die Fachbesucher auf der Messe – auch hier richtet sich eine an Gäste aus den Niederlanden. Schon immer habe es starke Synergien zwi- schen dem niederländischen und dem deutschen Event-Markt gegeben, be- richtet Hans Schriever von der Düssel- dorfer Kommunikationsagentur Laurea- media. Tendenziell sei das Interesse niederländischer Marktteilnehmer ge- stiegen. „Für Landal Green Parks bei- spielsweise ist Deutschland im B2B- Geschäft einer der wichtigsten Wachs- tumsmärkte in Europa. Deshalb haben wir als Agentur, die in beiden Märkten agiert, im Zuge der Neupositionierung der Marke ‘Landal Business Line’ eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie entwickelt.“ Der deutsche Event-Markt biete großes Potenzial für niederländi- sche Event-Profis. Deshalb führt Schrie- ver gemeinsam mit Chefredakteur Sjoerd Weikamp von der niederländi- schen Medienplattform Eventbranche.nl am ersten Messetag der BOE eine Gui-

ded Tour für niederländische Marktteil- nehmer durch. Gemeinsam mit dem Messeteam der BOE haben die beiden auch das Konzept für den Holland-Pavil- lon entwickelt. Hier präsentieren sich 2017 erstmals niederländische Marktteil- nehmer, von Agenturen und Kreativbüros über Event-Locations und Destinationen bis hin zu Event-Dienstleistern aus den unterschiedlichen Marktsegmenten den Dortmunder Messebesuchern. Damit Besucher keinen Höhepunkt der BOE verpassen, bietet die Messe Westfalen- hallen Dortmund in Zusammenarbeit mit „Eatwalkshare – das Connecting Event“ 2017 eine große Bandbreite kostenloser Führungen (Guided Tours) an. Kenner der Branche vermitteln den Teilnehmern Einblicke in Innovationen der Event- Branche. Dazu gehören kurzweilige In- formationen und Geschichten sowie Handouts. An den Etappenzielen – aus- gesuchten Messeständen – informieren die Ansprechpartner der Aussteller über das jeweilige Unternehmen, beantwor- ten Fragen, erklären Produkte und Leis- tungen. Anfassen, Ausprobieren und

Produkte und Leis- tungen. Anfassen, Ausprobieren und T esten sind ausdrücklich erwünscht. Startpunkt der Guided

Testen sind ausdrücklich erwünscht. Startpunkt der Guided Tours ist der Connecting Event Place auf dem Mes- sestand von Eatwalkshare in Halle 5 A06. Hier stehen ganztags Mitarbeiter zur Verfügung. Voranmeldungen für die Guided Tours sind über die BOE-Inter- netseite möglich, spontane Anmeldun- gen je nach Verfügbarkeit. www.boe-messe.de

Bei der achten Hamburg Open werden am 19. Januar 2017 von 10 bis 18 Uhr auf insgesamt 1.800 m 2 Fläche in den Studios A3 und A9/A10 auf dem Studio Hamburg-Gelände neue Produk-

te, Hersteller-Highlights sowie Vorträge geboten. Es werden bekannte, aber auch neue Aussteller aus den Bereichen Broadcast/IT-, Film- und Medientechnik auf dem Branchentreff vertreten sein. In Zusammenarbeit mit dem Bundes- verband Beleuchtung & Bühne e.V. findet die Hamburg Open im Jahr 2017 zum ersten Mal gemeinsam mit der Filmmesse Light & Grip statt, auf der sich im Studio A5 Veranstalter aus den Bereichen Licht und Kamerabühne, Arbeitsschutz sowie Aus- und Weiterbil- dung präsentieren. www.hamburgopen.de

Der FAMAB-Sustainability Sum- mit ist ein Kooperationsprojekt des Kommunikationsverbandes FAMAB, der sich seit Jahren für Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft stark macht, sowie 2bdifferent, spezialisiert auf die Aspekte nachhaltigen Handelns in der Event-, Messe- und Meeting- branche, die durch ihre Expertise im Sustainability-Bereich wichtige inhalt- liche Akzente setzen. Die Veranstaltung, die am 2. Februar 2017 in den Westfa- lenhallen Dortmund stattfindet, soll so- wohl über aktuelle Entwicklungen infor- mieren als auch eine Plattform für Dia- log und Austausch bieten. Sie richtet sich an Agenturen und Dienstleister aus dem Eventbusiness sowie an CSR- Manager/innen und Eventplaner/innen aus Unternehmen.

www.famab.de

Das neunte AV-Fachsymposium am 9. und 10. Februar 2017 während der Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam stellt eine Plattform dar, um sich über die wichtigsten Ent- wicklungen, Techniken und Trends aus dem Bereich der audiovisuellen Me- dientechnik zu informieren. Die zweitä- gige, von den AV-Solution Partnern und der ISE-Messe organisierte Veranstal- tung ist ein Treffpunkt für Architekten, Facility Manager, Projektentwickler, Bauherren und AV- und IT-Verantwort- liche in Unternehmen und öffentlichen

Organisationen. Profis und auch New- comer, die sich zukünftig mit AV-Techni- ken beschäftigen. Mit über 1.100 Aus- stellern und 65.000 Besuchern ist die ISE die weltweit größte Fachmesse für Medien- und Steuerungstechnik. Un- terstützung erhalten die AV-Solution Partner von internationalen Herstellern der AV-Branche, die ihre neuen Produk- te und Lösungen präsentieren. Mit da- bei sind AMX by Harman, Beyerdyna- mic, Biamp, Bose, Canon, Crestron, Easescreen, Legamaster, NEC, Shure, Syscomtec und Yamaha. www.av-solutionpartner.de

Auf der vierten Greenmeetings und Events Konferenz, die vom 13. bis 14. Februar 2017 in Waiblingen stattfindet, liegt neben den Themen Technik sowie Marketing und Kommuni- kation ein besonderer Schwerpunkt auf dem Forum Soziale Nachhaltigkeit. Be- leuchtet werden die aktuellen Entwick- lungen der Veranstaltungsbranche und zukunftsweisende Themen rund um nachhaltige Veranstaltungen. www.greenmeetings-events.de

Ein Fokus der Musikmesse (Inter- nationale Messe für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -ver- marktung) die vom 5. bis 8. April 2017 in Frankfurt am Main stattfindet, liegt diesmal auf der Ausweitung der Präsen- tationsformate, um passende Angebote für sämtliche Branchenteilnehmer zu gewährleisten – von kleinen Manufaktu- ren bis zu internationalen Key-Playern. Nach zahlreichen Neuerungen im Kon- zept bei der letzten Veranstaltung möch- te die Messe Frankfurt erfolgreiche Be- standteile und Programmpunkte in 2017 fortführen und diese weiterentwickeln. So geht beispielsweise das Musikmesse Festival nach gelungener Premiere 2016 nun in die zweite Runde. Mittelpunkt des Event-Programms ist die Center Stage auf dem Freigelände: Die Open- Air-Bühne bietet vier Tage lang Top-Acts aus diversen musikalischen Genres. www.musikmesse.com

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V.Munternehmen & märkte

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Nachhaltige Wachstums- möglichkeiten bei Festivals

Immer mehr Events, Festivals, die wie Kreuzfahrten organisiert werden, und eine große Unbekannte - das Wetter: Die Open-Air-Saison 2016 zeig- te, wie kreativ und fleißig die Veranstaltungsbranche ist. Doch es gibt weiterhin noch viele Herausforderungen. Ein Rückblick von Constantin Alexander.

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10 VPLT.Magazin.80

FACHMESSE FÜR ERLEBNISMARKETING 10 VPLT. Magazin.80 W er an der Kraft der Veranstaltungstechnik- branche

Wer an der Kraft der Veranstaltungstechnik- branche zweifelt, hat noch nie ein Festival er- lebt. Es ist eine immense Leistung, die es braucht, um irgendwo in der auf dem Land nicht nur Bühnen aufzubauen, sondern die ge- samte Infrastruktur. Auf vielen Geländen gibt es wenig mehr als Wasser- oder Stroman- schlüsse. Bevor Tausende Festivalbesucher eine super Zeit haben wollen, ist einiges zu tun. Dass die Festivals ein lohnendes Geschäft sind, zeigt schon ein Blick auf die Fülle und Zahl. Gefühlt ab Mai bis September kann man theoretisch jedes Wochenende und häufig auch länger auf ein Festival in Deutschland gehen. Ob Metal wie bei Wacken, Elektro wie auf der Fusion, Pop/Rock bei Rock beim Hurricane/ Southside, Jazz beim Elbjazz oder das Rund- um-Sorglos-Paket wie beim A Summer’s Tale – für jeden Geschmack und für jedes Budget fin- det sich etwas. Die Festivals sorgen für einen großen Teil der Wertschöpfung innerhalb der Veranstal- tungsbranche – kein Wunder, dass Großunter- nehmen wie Marek Lieberberg, Live Nation oder Scorpio da mitmischen. Doch auch für die Fachkräfte, Stagehands, Event-Planer und Equipment-Hersteller und Vermieter ist es ein wichtiger Teil des Umsatzes. Für viele ist das Festival-Wochenende der wichtigste Urlaub im Jahr. In diesem Jahr gab es dabei einige klare Trends im Festivalbereich:

Trotz der wachsenden Komplexität der Tech- nik, der Professionalisierung bei allen Gewer- ken und der Digitalisierung bei den Fachkräf- ten und Besuchern bleibt eine unsichere Varia- ble bei der Festivalplanung und Durchführung:

das Wetter. Große Festivals wie Rock am Ring oder auch das englische Glastonbury wurden durch star- kes Unwetter (wieder) in Mitleidenschaft gezo- gen. Es ist gut, dass dabei niemand ums Leben kam. Denn das hätte schlimme Konsequenzen - auch für die Branche. In Südamerika wurde beispielsweise gerade die Time-Warp-Reihe verboten, nachdem dort im April ein Mensch gestorben ist. Ein weiterer Trend, der in diesem Jahr noch stärker deutlich wurde, ist die Erweiterung der Wer tschöpfungskette durch sogenannte Loca- tion Based Services auf den Festivals: Was mit der Versorgung des Geländes durch mobile LTE-Sendemasten losging, setzt sich mit der Versorgung durch WLAN fort: Gerade ältere Festivalbesucher möchten immer seltener auf

einen gewissen Komfort verzichten, und dazu gehört die Nutzung von Handys und Smartpho- nes auf dem Gelände. Gerade bei Unwetter darf das Netz vor Ort trotz intensiver Belastung nicht ausfallen! Etwas, das immer mehr Festival-Veranstalter von vornherein mit einplanen, indem sie Apps der Events anbieten, auf dem nicht nur das Pro- gramm zu finden ist, sondern über die sich die Besucher auch verabreden können.

Das Festival als Familienurlaub

Gleichzeitig steigt auch der Anspruch in Be- zug auf die Technik und Ausstattung selbst. Dass der Klang super sein und die Beleuch- tung die Stimmung auf der Bühne übertragen muss, ist natürlich inzwischen selbstverständ- lich. Doch gibt es mit dem Summer’s Tale bei- spielsweise inzwischen die Tendenz, ein Festi- val als Familienurlaub anzubieten. Ähnlich wie auf einer Kreuzfahrt können Besucher dann ne- ben dem Ticket unterschiedliche weitere Lei- stungen dazubuchen – wie zum Beispiel ein Zeltaufbaudienst, ein Shuttle oder gleich ein Schlafplatz in einem Bungalow. Auch der Anspruch an die Gelände und die Sanitäreinrichtungen sind stark gestiegen. Bei Nachhaltigkeitsberatungen, die ich in diesem Jahr beispielsweise beim Fusion-Festival und beim Fuchsbau-Festival in der Region Hanno- ver gemacht habe, wurde klar, dass das Festi- valgelände inzwischen barrierefrei sein und es einen Zugang zu kostenlosen Trinkwasser ge- ben muss. Das wird auch direkt von den Besu- chern eingefordert. Und gerade bei den Toiletten hat sich in den vergangenen unheimlich viel getan. Neben den klassischen mobilen Plastikklos gibt es immer häufiger nachhaltige Kompost- oder anderwei- tige Ökotoiletten. Dafür sind viele Gäste sogar bereit, extra zu zahlen. Die Folge: Durch ein er- höhtes Hygienegefühl sind die Besucher besser gelaunt, weniger aggressiv und geben auch mehr Geld aus. Ein Gewinn für alle. Warum diese Trends für die Veranstaltungs- branche wichtig ist? Weil das alles Dienstlei- stungen sind, die ein Unternehmen anbieten kann. Die Produktpalette erweitert sich und damit auch die Möglichkeit, Geld zu verdie- nen.

Die Zukunft des Entertainments?

3D-Audio, immersive Technik, hochauflösende Grafiken - Virtual Reality hat in den ver- gangenen Jahren einen großen Sprung gemacht. Nun schickt sich die Technologie an, ein fester Teil innerhalb der Veranstaltungsbranche zu werden. Constantin Alexander schaut auf den derzeitigen Stand und erklärt die Potenziale.

Ein engagierter Vater kämpft sich mit großen Mühen bei einem Boyband-Konzert durch die Masse der kreischenden Teenager. In der ersten Reihe angekommen holt er sein Smartphone raus und nimmt das Konzert auf. Später zu Hause lädt er den Film auf das Handy der kran- ken Tochter, die zwar nicht aufs Konzert gehen konnte, nun aber mit einer Virtual-Reality-Bril- le zumindest dem Gefühl sehr nahe kommt, wirklich dabei gewesen zu sein. Der Werbeclip eines Smartphone-Herstellers ist sicherlich ein wenig kitschig, doch zeigt er, in welche Richtung sich Virtual Reality derzeit entwickelt: Neben der Gaming-Industrie und im Bildungsbereich interessieren sich immer häufiger Akteure aus der Veranstaltungsbran- che für die Möglichkeiten der Technik. Späte- stens seit dem ersten Konzert der japanischen Hologram-Sängerin Hatsune Miku 2009 und dem Hologram-Auftritt des ermordeten Rap- Superstars Tupac Shakur 2012 hat die Branche das Potenzial erkannt, das in der Verbindung von digitaler Technologie und Entertainment liegt. Dabei geht es um mehr als nur guten Sound, tolles Licht und Apps, die die Smart- phones der Konzertbesucher synchron leuchten lassen, wie es auch hierzulande immer häufiger Künstler ausprobieren. In der Internet-Ökonomie reden derzeit alle über Disruptionen – die radikale Unterbre- chung und teils sogar Abschaffung alter Tech- nik, Prozesse und Denkweisen. In den USA wird nun diskutiert, welche Branche von der Digitalisierung als nächstes betroffen ist. Der Wandel in der Medienbranche ist seit Jahren im Gange, und dort lässt sich schon beobachten, wie anders das Arbeiten geworden ist. Die Ver- anstaltungsbranche kann sich also auf viel Neues einstellen. Und immer mehr Unternehmen reagieren darauf. So produziert das renommierte Unter- nehmen Sennheiser inzwischen als einer der er- sten überhaupt ein Mikrofon speziell für den Virtual-Reality-Bereich. „Wir dürfen uns auf einige spannende Entwicklungen in den kom- menden 24 Monaten gefasst machen“, erklärte einer der Geschäftsführer, Andreas Sennheiser, vor Pressevertretern im Frühsommer 2016 die Strategie seines Unternehmens, das auch VPLT Mitglied ist. Für ihn und sein Unternehmen sind die Mög- lichkeiten durch Virtual-Reality riesig. Schließ- lich bedeutet neue Technologie auch, dass die Hersteller und Entwickler neue Anwendungen entwickeln und damit auch mehr Wertschöp- fung erzielen können. Allein durch den Boom der Spiele-Industrie lohnt es sich schon für die Hersteller von Audio-Technologie, sich mit den neuen Möglichkeiten auseinander zu setzen. Doch auch die Dienstleister der Branche wit-

tern neue Chancen. Wohin die Reise gehen kann, zeigt die bereits erwähnte japanische Ho- logram-Kunstgestalt Hatsune Miku. Entworfen von japanischen Entwicklern, erhält die Figur durch die Wünsche und Impulse der Fans eine ganz eigene Aura. Die Lieder entstehen dabei zum Teil schon durch Computer-Algorithmen, bis 2010 waren das rund 100.000, wovon es ei- nige sogar in die Charts in Japan und Südkorea geschafft haben. Journalisten nennen die Hologram Sängerin Hatsune Miku auch gerne den „unechtesten Popstar der Welt“, übersetzt bedeutet der Name in etwa der erste Klang aus der Zukunft. Und das passt auch technisch, schließlich wird der Gesang nach dem Sampling einer Sängerin durch verschiedene Synthesizer hergestellt, un- ter anderem vom japanischen Entertainment- Technologie-Führer Yamaha. In Japan oder Südkorea kommen gerne mal Zehntausende Besucher zu den Konzer- ten. Doch seit diesem Jahr hat das Phänomen auch die USA erobert. In den Vereinigten Staaten kamen ebenfalls Tausende zu den Konzerten, bei der das Hologram von einer Liveband be- gleitet wird. Für die Techniker vor Ort ist die Arbeit mit so einer künstlich inszenierten und erschaffenen Figur etwas komplett Neues. Im größten Entertainment-Markt der Welt, den USA, stürzen sich derzeit viele Konzertveran- stalter auf diese neue Technologie: Die ersten Konzerte mit verstorbenen Stars werden bereits in Las Vegas vorbereitet. Auf der Bühne stehen dann große Entertainer aus früheren Zeiten wie Elvis Presley oder Dean Martin. Schon jetzt gibt es unzählige Reservierungen für die Shows, obwohl überhaupt noch nicht klar ist, welche Qualität diese Konzerte haben werden. Doch neben den positiven Aspekten gibt es natürlich auch Unsicherheit. Durch die Vermi- schung von digitalen und echten Elementen stehen alle Beteiligte noch vor vielen Fragen. Neben der technischen Planung spielen auch rechtliche Aspekte eine große Rolle. Wie ist es beispielsweise mit Lizenzen und Patenten für Design und Technologie, die in einer künst- lichen Welt zu sehen ist – müssen die Anbieter da bei den Besitzern um Erlaubnis bitten? Und wer kommt überhaupt noch auf Konzerte, wenn er sich auf seinem Sofa zu Hause ein Konzert der Rolling Stones mit einer Datenbrille aus verschiedenen Perspektiven anschauen kann - sogar von der Bühne aus? Noch ist die Technologie nicht so weit, dass sie das persönliche Erlebnis ersetzen kann, doch die Richtung ist klar: Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Besonders die Dienstlei- ster sollten sich in Zukunft überlegen, ob sie in die passende Technologie und Fachkräfte inve- stieren. Es könnte sich durchaus lohnen.

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kurz notiert Kürzlich begrüßte die EtherCAT Technolo- gy Group (ETG) das 4.000te Mitglied in ihren
kurz notiert
Kürzlich begrüßte die EtherCAT Technolo-
gy Group (ETG) das 4.000te Mitglied in ihren
Reihen. Die offizielle Ehrung der Firma Koch
Pac-Systeme GmbH, einem Anbieter indi-
vidueller Verpackungslösungen mit EtherCAT
sowie EtherCAT P, fand in feierlichem Rah-
men am Rande der SPS IPC Drives 2016 in
Nürnberg statt.
Stellvertretend für Koch Pac-Systeme war
Jürgen Welker (links), Bereichsleiter Auto-
matisierung und Service, nach Nürnberg ge-
reist, um das offizielle Zertifikat sowie eine
Trophäe für die Mitgliedschaft entgegen zu
nehmen. Martin Rostan, Executive Director
der ETG (rechts), übernahm von Seiten von
EtherCAT die Ehrung.
Layher bietet ein umfassendes Angebot an
Gerüst-, Schutz- und Event-Systemen sowie
Steigtechnik. Eine der ersten Niederlassun-
gen – der 1951 eröffnete Service-Stützpunkt
in Hamburg – wurde jetzt umfangreich reno-
viert. Neben einem Freilager und einer Lager-
halle stehen künftig auch ein neu gestaltetes
Bürogebäude mit großem Kundenempfangs-
bereich und Ausstellungshalle zur Verfügung.
Im Herbst 2016 wurden die in Offenbach an-
sässige VER Germany GmbH und die in
Braunschweig beheimatete Media In Res
GmbH zu einem Unternehmen verschmol-
zen, der VER GmbH. Ein räumlicher Zu-
sammenschluss beider Standorte wird ange-
strebt. Die Vertriebsleitung für Deutschland
übernimmt Erik Baum, Michael Nicht fungiert
als Geschäftsleiter/COO.
Stage Tec ist der Alliance for IP Media
Solutions (AIMS) beigetreten. Die AIMS ist
ein gemeinnütziger Wirtschaftsverband, der
2015 von Sendeanstalten, Organisationen
und Technologieanbietern der Rundfunk- und
Medienbranche gegründet wurde. Die Mit-
glieder fördern offene Standards, die einen
Umstieg von SDI auf IP-Lösungen ermög-
lichen.
Qvest Media, Handels- und Systemhaus
für professionelle Broadcast- und Medien-
technologie, baut mit einem neuen Standort
in der Schweiz die Präsenz weiter aus. Mit
der Gründung des neuen Standorts in
Schaffhausen positioniert sich Qvest Media
nun mit seinem gesamten Angebotsportfolio
in der Schweiz.

12 VPLT.Magazin.80

Der VPLT gestaltet Europas Veranstaltungsbranche

Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich der Verband aktiv in europäischen Projekten. VPLT Bereichsleiter für Finanzen und operatives Geschäft Sacha Ritter führt aus, in welchen europäischen Projekten der VPLT mitarbeitet und warum dies wichtig ist.

Vor mehr als fünf Jahren begann das Enga- gement des VPLT in europäischen Bildungs- projekten. Zuerst Leonardo, später dann Eras- mus+. In diesen Programmen geht es um die Förderung von Aus- und Weiterbildung, insbe- sondere der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung. Unser Engagement in diesen Projekten er- möglicht es, bei Fragen der Qualifikation und Wissensvermittlung über nationale Gremien hinaus mitzuwirken, mit Fachleuten anderer Länder in engen Austausch zu treten und diese Erkenntnisse letztendlich in Empfehlungen für die Europäische Union einfließen zu lassen so- wie die Umsetzung mitzugestalten. In der Projektreihe ECVAET* haben wir dies in den Projektstufen 1+2 bereits für die Fachkräfte der Veranstaltungstechnik erfolg- reich durchgeführt. Im erst kürzlich gestarteten Projekt ECVAET 2.5 wird nun der transnatio- nale Austausch von Fachkräften und die damit verbundene nationale Zusatzqualifizierung, ge- mäß den Erkenntnissen aus ECVAET 2 für die Länder Deutschland, Österreich und Liechten- stein/Schweiz, in die Praxis umgesetzt. Ge- meinsam mit der DEAplus übernehmen wir beispielweise die Entwicklung der Curricula der deutschen Weiterbildungsmodule sowie die Ve r mittlung und Hospitation von Fachkräften aus Österreich und der Schweiz in Deutsch- land. In dem seit 2015 laufenden Projekt EC- VAET 3 wird die wissenschaftliche Arbeit aus den vorherigen Projekten hinsichtlich einer eu- ropäischen Meisterqualifizierung fortgeführt. Ein ebenfalls für unsere Branche wichtiges Projekt TeBeVAT startete bereits 2015. In die-

ser Pilotstudie geht es um die Teilqualifizie- rung von Fachpersonal in der Veranstaltungs- technik, welche sich ihr Wissen nicht auf for- mellen Bildungswegen angeeignet haben. Ge- meinsam mit Partnern aus Italien, Großbritan- nien, Belgien, Österreich und Deutschland werden hierzu die Einzelkompetenzen der Fachkräfte für Veranstaltungstechnik identifi- ziert. Daraus wird ein Validierungsverfahren für Kompetenzen, gemäß europäischer Leitlinien, erarbeitet. Dies soll Fachkräften ermöglichen, länderübergreifend eine vollständige bzw. teil- weise Anerkennung Ihrer Kompetenzen im Rahmen nationaler Formalqualifikationen zu erhalten. Zum ersten Mal hat der VPLT 2016 ein eige- nes Projekt bei der europäischen Union einge- reicht: Event Industry Integration – EI-Integr. Projektinhalt ist, die Möglichkeiten einer Inte- gration von Geflüchteten und Zuwanderern innerhalb die Veranstaltungsbranche auszulo- ten. Dies in unserem Tätigkeitsfeld zu ermög- lichen und die notwendigen Hilfsmittel und Anleitungen zur Verfügung zu stellen und dies sowohl administrativ, wissensvermittelnd wie auch sozial- verträglich zu gestalten, ist Ziel dieses Projektes. Neben unseren europäischen Projektpartnern ist aus Deutschland ebenfalls der EVVC Mitglied dieses Konsortiums.

* ECVAET ist eine Wortschöpfung aus den Be- griffen ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) und VAT (VerAnstaltungsTechnik).

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Wieso braucht die Branche den VPLT?

Randell Greenlee, VPLT Bereichsleiter Politik und Internationales, stellt vier wichtige Gründe vor, weshalb eine Mitgliedschaft im und eine Partizipation am VPLT so wichtig sind.

Solidarität ist nicht nur eine moralische Forde- rung. Sie ist auch ein ureigenes Interesse von Ge- meinschaften in einer freiheitlichen Gesellschaft und Marktteilnehmern in einem Markt. Gemein- same Erlebnisse und Motivationen sowie eine hohe Wertschätzung dessen, was alle Beteiligten in der Medien- und Veranstaltungsbranche lei- sten, sorgen bei uns für ein Wir-Gefühl. Unsere Vorstellungen, Sorgen und Hoffnungen in Bezug auf unser Tun – ob Hersteller, Dienstleister oder Technikerschmieden uns zusammen. Die Mit- gliedschaft im VPLT ist eine Solidaritätserklä- rung mit allen, die unsere Tätigkeiten professio- nell und engagiert durchführen wollen. Einfluss hat der, der viele hinter sich hat, fachlich richtig argumentieren sowie andere überzeugen kann. Ein gut aufgestellter Verband wie der VPLT kann die vielfältigen Aufgaben- felder in unserer Branche priorisieren und bear- beiten. Im Bereich Bildung hat der VPLT in den vergangenen Jahren – durch arbeitsintensi- ve, langwierige und sachlich basierte politische Arbeit – vorbildlich die Interessen unserer Mit- glieder und aller Marktteilnehmer vertreten und durchgesetzt. Dass der VPLT mehrere Ver- treter im Normenausschuss Veranstaltungs- technik Bild und Funk (NVBF) des DIN sowie einen Delegierten in einem CEN/TC Nor- mungsprozess hat, ist, angesichts der Größe des Verbandes, außergewöhnlich. Genauso wie die hervorragende internatio- nale Stellung des VPLT als verlässlicher und sachkundiger Partner, ist der Verband auch bei der nationalen Politik bestens vernetzt. Eine nachhaltige und langfristige politische Arbeit findet allerdings nicht bei einem Kaminabend statt; sie ist auch nicht in der BILD-Zeitung zu lesen. Eine populistische, öffentlichkeitswirk- same Politik widerspricht nicht nur demokrati- sche Prozessen, sie ist meist wirkungslos. Sachlichkeit und Kompromissfähigkeit bestim-

men den wahren politischen Diskurs. Mitge- staltung bedeutet, dass Mitglieder durch die Wahl des Vorstandes und die Teilnahme an Gremien und Veranstaltungen des VPLT die Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Ideen in die Verbandsarbeit ein- zubringen. Wie in al- len Verbänden bedeutet die Mitgestaltung auch Mitarbeit. Im neuen Gremienmodell des VPLTs haben Projektgruppen die Aufgabe, Einzelthemenfelder zu bearbeiten und in Zu- sammenarbeit mit den Bereichsleitern Vor- schläge an den Vorstand zu erarbeiten. Als ein- zig demokratisch legitimierte Entität entschei- det alleine der Vorstand über die Politik des Verbandes und Ausrichtung der Verbandsar- beit. Deshalb ist die Teilnahme an der Jahres- hauptversammlung die wichtigste Möglichkeit der Mitgestaltung im VPLT. Kommunikation sorgt für ein besseres Verständ- nis des Marktes und ermöglicht Einblicke in The- men, die vielleicht sonst nicht wahrgenommen werden. Der VPLT bietet mehrfache Möglichkei- ten der Informationsbeschaffung: das VPLT-Maga- zin mit einer Auflage von rund 12.000 Exemplaren richtet sich an alle Marktteilnehmer. Der monatli- che Newsletter „VPLT Inside“ wird für Mitglieder erstellt und berichtet exklusiv über Themen unserer Branche. Die VPLT Website mit ihrem Mitglieder- bereich stellt besondere Informationen zu aktuel- len Themen zur Verfügung und dient als Bibliothek exklusiv für die Mitglieder des VPLT. Der Verband ist gerade dabei, diese Medien zu optimieren, um Mitglieder noch besser informieren zu können. Selbstverständlich gehört das Networking bei Ver- anstaltungen des VPLT zu einer der wichtigsten Argumente einer Mitgliedschaft. Ob auf dem VPLT Stand bei der Prolight + Sound, auf der Ton- meistertagung in Köln oder bei der Best of Events im Januar, VPLT Mitglieder kommen zusammen um gemeinsam über unserer Branche zu sprechen und zu diskutieren.

unternehmen & märkteV.M

Investitionen Flottmeier & Rehrmann, Firma mit Kom- plettservice rund um Licht, Ton, Video und Bühne,
Investitionen
Flottmeier & Rehrmann, Firma mit Kom-
plettservice rund um Licht, Ton, Video und
Bühne, hat in Prolights Produkte investiert
und seinen Materialbestand um 16 Prolights
Ruby und 8 Prolights Moonstone erweitert.
Ausgestattet mit einer 132 W Osram Sirius
Lichtquelle ist der Ruby ein Moving Light mit
kompaktem und leichtem Gehäuse, das über
einen Abstrahlwinkel von 2° verfügt. Der
Moonstone ersetzt mit seiner 180 W LED ei-
ne traditionelle 575 W HID Entladungslampe.
Es ist etwas Besonderes für Express Co.
Ltd., und das pünktlich zum 50. Jubiläum: In
seinem ersten 4K-Ü-Wagen setzt das japani-
sche Unternehmen auf Medior Net Compact.
Es ist Riedels 1500. Compact-Frame, der
weltweit installiert wurde. Zudem vertraut Ex-
press Co, Ltd auf Riedels Artist-Plattform so-
wie auf das Performer Partyline-System für
eine integrierte Kommunikation mit einwand-
freier Audioqualität. Im Bild: Mr. Otomi,
CEO Express Co. Ltd. (links) mit Toshiki
Kawakita, Riedel Sales Manager Japan.
Jansen Lichttechnik ist Spezialist für
technische Dienstleistungen bei Veranstal-
tungen, Events und Open-Air-Produktionen.
Das Paderborner Unternehmen, das seit
mehr als 25 Jahren sowohl national als auch
international tätig ist, hat jetzt in 30 Filmge-
arTungsten-Fresnel Junior MP 1kW inve-
stiert. Die Tungsten-Fresnel-Serie von Film-
gear hat sich beim Einsatz in etlichen Pro-
duktionen und Studios weltweit bewährt.
StagecoStageco gewanngewann sechssechs MalMal inin FolgeFolge undund erneuterneut 20142014 denden TPITPI awardaward inin
StagecoStageco gewanngewann sechssechs MalMal inin FolgeFolge undund erneuterneut 20142014 denden TPITPI awardaward inin derder KategorieKategorie „Favourite„Favourite StagingStaging Company“Company“
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V.M OTT – die Zukunft des Medienkonsums? DIE NEUE PLATTFORM – Effizienter vermieten – Schnell zumieten

OTT – die Zukunft des Medienkonsums?

V.M OTT – die Zukunft des Medienkonsums? DIE NEUE PLATTFORM – Effizienter vermieten – Schnell zumieten
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14 VPLT.Magazin.80

Bewegtbild ist auf allen Geräten allgegenwärtig. Mehr als je zuvor wird mit Video kommuniziert, informiert und unterhalten – und so bewegt sich die TV-Branche immer stärker „Over The Top“. Ein Interview mit Stefan Hoff und Kai von Garnier von Nobeo).

Doch wer führt die Zielgruppen und Content-Häuser auf einer Plattform zusammen, bündelt und digitalisiert die Inhalte? Vertrauensvoll, zukunftsweisend und auf höchstem technischen Niveau? Die Euro Media Group hat den „EMG Content Ser- vices“ ins Leben gerufen und erweitert ihr Leistungs- portfolio nun um exakt solche, umfassenden Lösungen und Systeme zur Verarbeitung von Video-Content, Playout, Video on Demand (VOD) und Over The Top (OTT).

zu empfangen. Über jegliche internetfähigen Endgeräte kann somit TV konsumiert werden. Und dies vollkom- men unabhängig vom jeweiligen Internetanbieter. Die- se simple technische Voraussetzung bietet den Vorteil, dass keine weiteren Empfangsgeräte benötigt werden und so alleine über das Smartphone ein Großteil der Bevölkerung erreicht wird. Unabdingbare Herausforderung an die Betreiber von OTT-Plattformen ist eine gute, schnelle und einfache Auffindbarkeit der vielfältigen Angebote. Aber zu- nächst benötigen wir für eine komplette und lückenlose Netzabdeckung, die die Übertragung hoher Datenraten gestattet, eine entsprechende Infrastruktur. Ab 2018 wird nach und nach 5G eingeführt, dies sollte dann hoffentlich die unabdingbaren Vorrausetzungen erfül- len. Die zusätzlichen Möglichkeiten von Internet TV erfordern natürlich auch eine etwas umfassendere An- wendung. Das zeigt schon heute der Blick auf die Fern- bedienung eines modernen Fernsehgerätes. In einigen Ländern wird OTT bereits verstärkt einge- setzt, auch zur Übertragung von linearem TV. In Deutschland ist dieser Markt noch recht überschaubar - worin liegen die Ursachen dafür? Kai von Garnier: Zunächst haben wir in Deutschland noch nicht alle technischen Voraussetzungen geschaf- fen. Dies liegt u.a. daran, dass das mobile Netz nur in großen Ballungszentren flächendeckend perfekten Empfang bietet. Bei einer Zugfahrt von Hamburg nach Frankfurt erreicht den Nutzer in Summe vielleicht eine ausreichende Bandbreite für das Anschauen von rund 30 Minuten Programm. Zudem sind die scheinbaren Flat Rates der Smart- phones oftmals keine echten Flat Rates, sondern sind nach oben gedeckelt. Nach der ersten Halbzeit eines Fußballspiels ist dann vermutlich schon das mögliche und kostenfreie Datenvolumen erreicht. Und: In Deutschland besteht natürlich eine nahezu perfekte, konventionelle Fernsehtechnik mit lückenlo- ser Abdeckung. Zudem gibt es politisch gewollte Kon- kurrenz zu IP. DVBT und in kürze DVBT2 sind Ange- bote, die parallel zu Internet-Angeboten existieren. An dieser Stelle ist somit auch medienpolitisch noch eini- ges zu tun. Fernsehsender und etablierte VOD-Anbieter werden durch immer neue (nationale als auch internationale) Marktteilnehmer bedrängt. Wie stark wächst der Druck auf Content-Häuser und große Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen ihre Inhalte via OTT auf Endgeräte der Zuschauer und Konsumenten zu bringen? Stefan Hoff: OTT ist DAS aktuelle Thema mit dem sich nicht nur Broadcaster, sondern auch vermeintlich „Branchenfremde“ wie Printmedien, Verlage, Werbe- treibende und Wirtschaftsunternehmen beschäftigen. Im Gegensatz zum herkömmlichen TV verzeichnet OTT starke Wachstumsraten. Grundsätzlich wird jeder, der mit Bewegtbild arbeitet, früher oder später über

Over-the-Top-TV verändert das Seh-Verhalten: Live- TV wird durch Internet-Inhalte ergänzt. Kann das her- kömmliche, lineare TV in den nächsten Jahren (über seine herkömmlichen Verbreitungswege) überhaupt noch in den deutschen Wohnzimmern bestehen oder ist der digitale Wandel bereits längst vollzogen?

Stefan Hoff: Das Fernsehen der Zukunft wird in eini-

gen Bereichen so bestehen bleiben, wie wir es aktuell

kennen und nutzen. Dies gilt vor allem für Live-Sen-

dungen, Hochglanzproduktionen und natürlich für Sport-Übertragungen. Nahezu alle anderen linearen In- halte werden künftig mehr und mehr auf nicht lineare Angebote abwandern. Serien, Spielfilme, Dokumenta- tionen - solche Formate möchte der Zuschauer schon jetzt nicht mehr erst dann sehen, wenn es die Pro- grammplaner und Programmzeitschrift vorgeben, son- dern eben unmittelbar bei Bedarf, sprich per persön- lichen Abruf. Kai von Garnier: Zukünftige „Smart TV“ Geräte las- sen die Grenze zwischen herkömmlichem und Internet- TV zudem weitgehend verschwinden. Die technischen Voraussetzungen sind dafür heute schon vorhanden, der Wandel hat somit bereits begonnen und ich denke, spätestens zur nächsten Fußballweltmeisterschaft wird es diesbezüglich nochmals einen großen Schub geben. Zuschauer haben dann eine Vielzahl neuer Möglichkei- ten, das Programm nach ihren Wünschen zu individua- lisieren. Zusätzliche Blickwinkel, ergänzende Informa- tionen, Wiederholungen und Zeitlupen etc. wird man parallel zum Live-Programm auswählen können. Die Vision des kommenden TV-Konsums geht daher deut- lich über das reine Schauen via Smartphone oder Com- puter hinaus. Stefan Hoff: Wir werden aber auch Techniken erle- ben, die wir zurzeit noch gar nicht kennen. Im Gegen- satz zum konventionellen Fernsehen, ist Internet-TV nicht auf einen Weg beschränkt. Es gibt ja beispiels- weise auch Signalwege vom Zuschauer zurück zum Sender. Fernsehen als Medium „on demand“ ist insbesondere bei den jungen Zielgruppen etabliert - welche Bedin- gungen müssen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit geschaffen werden, um alle Zielgruppen zu erreichen? Kai von Garnier: OTT ermöglicht es, Fernsehpro- gramme sowie weitere Videoinhalte über das Internet

Stephan Hoff (links), Kai von Garnier O TT und seine verwandten Bereiche nachden- k en.
Stephan Hoff (links), Kai von Garnier O TT und seine verwandten Bereiche nachden- k en.

Stephan Hoff (links), Kai von Garnier

OTT und seine verwandten Bereiche nachden- ken. Entsprechend ist in den letzten Jahren auch die Anzahl der Anbieter bereits deutlich gestiegen und diese Entwicklung wird weiter steigen. Es ist und bleibt somit ein spannendes Feld, doch wie der Markt in 10 Jahren tatsäch- lich aussieht, mag momentan noch niemand einschätzen. Aktuell ist eine deutliche Fragmentierung der Over-the-Top-Technologien zu beobachten. Fehlen für den Massenmarkt gemeinsame Stan- dards und wirklich benutzerfreundliche Be- dienkonzepte? Kai von Garnier: Die führenden, großen An- bieter arbeiten mit Nachdruck an dieser Proble- matik. Denn natürlich ist die hohe Anzahl an möglichen Endgeräten in Verbindung mit

wiederum verschiedenen Betriebssystemver- sionen eine absolute Herausforderung. Aktuell muss ein Plattformanbieter ungefähr 1.500 ver- schiedene Endgeräte mit den entsprechenden Formaten bedienen und unterstützen. Auch er- warten die Kunden einen technischen Support für ihre älteren Geräte. Für die Weiterentwicklung und Etablierung von OTT arbeitet nobeo als Unternehmen der Euro Media Group und als Bestandteil von EMG Content Services (EMGCS) in einem interna- tionalen Umfeld. Welche Erfahrungen aus an- deren Ländern lassen sich auf den deutschen Markt übertragen? Stefan Hoff: Der Ansatz der EMG Content Service nimmt sich exakt dieser Problematik an und so wurde erstmalig innerhalb der Euro

unternehmen & märkteV.M

Media Group ein internationales Team aufge- stellt. Die Sales Manager der einzelnen Länder arbeiten eng zusammen, tauschen Erfahrungen aus und treiben Entwicklungen gemeinsam voran. Das Internet ist grenzenlos und deshalb macht eine Landesgrenzen-übergreifende Ent- wicklung natürlich sehr viel Sinn und ein star- kes Leistungsangebot länderübergreifend zu etablieren, ist für die Unternehmen der Euro Media Group kein fremdes Terrain. Kai von Garnier: Die Vermarktung durch Plattformen via Youtube ist einfach, schnell und relativ kostengünstig zu realisieren. Der Nachteil liegt aber ebenfalls auf der Hand, denn der eigene Content muss erst einmal von der Zielgruppe unter zigtausenden Angeboten gefunden werden. Die zweite Herausforderung lautet, den Kunden auch bei den eigenen Inhal- ten zu halten. Dies ist bei Plattformen wie You- tube doch nur äußerst schwer umzusetzen. Zu schnell wandert der eigene Kunde dort zu ei- nem anderen Anbieter ab. Eine klare Abgren- zung der Inhalte findet nicht statt. Eine eigene Plattform kann hingegen vollkommen frei ge- staltet werden. Der Kunden wird geleitet und unterstützt, sein Nutzerverhalten analysiert und protokoliert. Diese Möglichkeiten bieten Ange- bote wie Youtube eben nur in stark abge- schwächter Variante. Entsprechend sind mit ei- ner eigenen Plattform individualisierte Anspra- chen möglich - deutlich genauer, zielgerichtet und wesentlich effektiver.

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V.Minterview

V.M interview L-Group übernimmt Camco Die L-Group als Holdinggesellschaft von L-Acoustics hat angekündigt, den
V.M interview L-Group übernimmt Camco Die L-Group als Holdinggesellschaft von L-Acoustics hat angekündigt, den

L-Group übernimmt Camco

Die L-Group als Holdinggesellschaft von L-Acoustics hat angekündigt, den deutschen Hersteller Camco, bekannt für seine High-end-Verstärker, DSP- und Audionetzwerk- Lösungen für die Pro-Audio-Industrie, zu übernehmen.

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Einvernehmliche Übernahme (v.l.):

rung gehört Camco zu den international füh- renden Herstellern im professionellen Verstär- ker- und Controllerbau. Das Unternehmen hält zahlreiche Patente in diesem Umfeld. Aktuell beschäftigt Camco mit Sitz in Wenden in

Hervé Guillaume, Geschäftsführer L-Group; Reiner Sassmann, Geschäftsführer Camco; Joachim Stoecker, Geschäftsführer Camco; Christian Heil, Gründer und Präsident der L-Group.

Deutschland 50 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in 60 Länder der Welt. Darüber hin- aus ist Camco zuverlässiger Zulieferer elektro- nischer Komponenten für einige der führenden Pro-Audio-Lautsprecherhersteller. „L-Acoustics vertraut Camco seit über ei- nem Jahrzehnt als maßgeblichem Zulieferer für elektronische Komponenten im Bereich der professionellen Audiotechnik. Camcos Exper- tise hat somit einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg der L-Acoustics Systemverstärker“, erläutert Hervé Guillaume, Geschäftsführer der L-Group. „Wir sind sehr glücklich über den Zu- sammenschluss mit einem der führenden Unternehmen der Pro-Audio-Industrie“, freut sich Reiner Sassmann, Geschäftsführer von Camco. „Die Kombination unserer Expertise in der Entwicklung und Herstellung von Verstär- kerelektronik mit der Kompetenz der L-Group

Der Camco Firmensitz bleibt am bekannten Firmenstandort mit allen Mitarbeitern erhalten. Unter seinem bestehenden Markennamen wird Camco ein Schwesterunternehmen von L- Acoustics, des Holzverarbeitungsbetrieb Simea sowie von L-ISA, Entwickler von immersiven, dreidimensionalen Klangkunst-Lösungen. Die L-Group ist ein unabhängiges Unterneh- men in Besitz sowie unter der Führung der ge- schäftsführenden Gesellschafter der Gruppe und deren Tochtergesellschaften.

in unterschiedlichen Gebieten der Beschal- lungstechnik gibt beiden Unternehmen die

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V.Mleute

V.M leute Dirk Berar Der Berliner Hersteller Stage Tec hat den langjährigen Mitarbeiter Dirk Be- rar
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Dirk Berar

Der Berliner Hersteller Stage Tec hat den langjährigen Mitarbeiter Dirk Be- rar zum Leiter Software- und System- entwicklung berufen. Der Senior Sys- tem Architect übernimmt in seiner neuen Funktion die Koordination und Moderation im Bereich der Software- entwicklung. Berar ist seit 1999 bei Stage Tec tätig, seine Berufsausbil- dung (Kommunikationselektroniker) absolvierte er bei Siemens Nixdorf.

Katrin Eichelberger

Katrin Eichelberger ist in der Kölner Niederlassung der Agentur Insglück von der Unit-Leitung in das gesamt- heitliche Management gewechselt und hat die Leitung der Niederlassung übernommen. Christian Poswa, bisheriger Niederlassungsleiter in Köln, rückt ganzheitlich in die Führungs- ebene des Unternehmens auf und un- terstützt Detlef Wintzen und Chris- toph Kirst in der Geschäftsführung.

Simon Kayser

Production Resource Group (PRG) hat Simon Kayser zum Geschäftsfüh- rer der Einkaufs- und Projektentwick- lungsabteilung in Shenzhen (China) ernannt. Er wird an Gary Boyd, Exe- cutive Vice President und COO, EMEA, berichten. Kayser hat in seiner Rolle als Technischer Leiter bei PRG jahre- lange Erfahrung auf dem chinesischen Markt gesammelt und spricht neben Deutsch und Englisch auch Mandarin.

Wolfgang Leute

Wolfgang Leute ist neuer Sales Di- rector Germany bei Meyer Sound. Er verfügt über mehr als 26 Jahre Ex- pertise im Pro-Audio-Business und war zuletzt Head of International Sa- les and Distribution bei der Beyer- dynamic GmbH. Zuvor war er bei Shure Europe als Director Distribu- tion Management, EMEA, und bei Harman Deutschland als Produkt- manager für JBL Professional tätig.

Thomas Mundorf

Seit 1. November 2016 ist Thomas Mundorf Head of Audio Project Ma- nagement & Technologies bei PRG XL Video. In seiner neuen Rolle ver- antwortet der Ton-Ingenieur die ge- samte Planung und Durchführung al- ler Audio-Projekte und wird die künfti- ge technologische Ausrichtung von PRG XL Video im Bereich Audio-Tech- nologie federführend mitgestalten. Zuvor war er bei Meyer Sound tätig.

Oliver Nachbauer

Movecat hat die Unternehmensba- sis durch Aufnahme eines weiteren Partners in den Gesellschafterkreis verstärkt. Oliver Nachbauer ist ab so- fort als kaufmännischer Geschäftsfüh- rer/CFO und weiterer Gesellschafter in das Management integriert. „Mit diesem Schritt wollen wir unser Un- ternehmen für die weitere Expansion und die internationale Ausrichtung stärken“, so CEO Andrew Abele.

Kay Ohse

Kay Ohse hat im Oktober 2016 die Funktion des General Managers bei der Kramer Germany GmbH über- nommen. Er löst Theo van Beek ab, der bei Kramer International nun als Vice President den Bereich Instal- ler Solutions europaweit verantwortet. Der 54-jährige Ohse bringt 30 Jah- re Berufserfahrung in der ITK-Bran- che mit und hatte bereits bei mehre- ren Firmen Führungspositionen inne.

Melinda Von Horvath

Melinda Von Horvath ist neues Vor- standsmitglied bei Peerless-AV. Als Sales Director für EMEA berichtet sie an Keith Dutch, der zum Geschäfts- führer EMEA befördert wurde. Keitch Dutchs Vorgänger in dieser Position, Gordon Dutch, nimmt eine neue Rolle als nicht geschäftsführender Teilzeit-Director ein, bleibt dem Unter- nehmen aber als Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten.

Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten. 18 VPLT. Magazin.80 verlustfreie HDMI- Signalübertragung
Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten. 18 VPLT. Magazin.80 verlustfreie HDMI- Signalübertragung
Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten. 18 VPLT. Magazin.80 verlustfreie HDMI- Signalübertragung
Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten. 18 VPLT. Magazin.80 verlustfreie HDMI- Signalübertragung
Mitglied des globa- len Hauptbeirats in den USA erhalten. 18 VPLT. Magazin.80 verlustfreie HDMI- Signalübertragung

18 VPLT.Magazin.80

verlustfreie HDMI- Signalübertragung über HDMI-Extender der Extraklasse Full HD, 1080p, 3D, über 100 m und

verlustfreie HDMI- Signalübertragung über

HDMI-Extender der Extraklasse

Full HD, 1080p, 3D, über 100 m und mehr, netzwerkfähig, in bestehenden Netzwerken einsetzb. bis max. 256 Empfänger, mit IR-Rückkanal, über nur ein CAT 5e/6 -Kabel, eingeb. 230V-Netzteil, in Stahlgehäusen mit spezieller Laser-Beschriftung gibt’s nur bei www.vitecco.de | Tel. 0511-22007050

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ETC

p p o o r r t t r r V a a i i t

2016 feiert der amerikanische Unternehmen Electronic Theatre Controls (ETC) sein 40- jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen aus Middleton, Wisconsin, USA, beschäftigt weltweit mehr als 1000 Mitarbeiter. Von der Steuerkonsole über die Obermaschinerie bis hin zu Scheinwerfern bietet ETC alles für die professionelle Theaterbeleuchtung.

V.Mpp oo rr tt rr aa ii tt

V . M p p o o r r t t r r a a i

Allein der Source Four Scheinwerfer wurde weltweit millionen- fach verkauft. „Man findet heute kaum ein Theater, das keinen die- ser Scheinwerfer installiert hat“, sagt ETC CEO Fred Foster. Doch ETC ist längst nicht mehr nur in Theatern zu finden. Die Produkte des Unternehmens kommen auch auf Messeständen, in TV-Studios und in der Architekturbeleuchtung zum Einsatz. „Als wir die Firma gegründet haben, hatten wir zunächst nur ein Ziel: ein computergesteuertes Lichtsystem für Theater herzustel- len. Aber im Laufe der Zeit sind wir im Markt für Architekturbe- leuchtung und für Freizeitparks sowie in den Bereichen Rigging, Touring und vielen weiteren gewachsen – also arbeiten wir tat- sächlich weit außerhalb des Theaterbereichs. Die Abkürzung für Electronic Theatre Controls ist „ETC“. Dies bedeutet, dass wir Theaterbeleuchtung machen et cetera, et cetera und so immer wei- ter expandieren können.“ Dass sie einmal so eine Erfolgsgeschichte schreiben würden, hatten sich die vier ETC-Gründer Fred und Bill Foster, Gary Be- wick und Jimmy Bradley nicht erträumt. „Ich bin unheimlich stolz darauf, was wir als Gruppe geschafft haben. Wir haben uns auf un- sere Leidenschaften konzentriert – zugunsten von ETC und unse- rer Kunden“, bilanziert Foster. Vor 40 Jahren entwickelte das Quartett seine erste gemein- same Lichtkonsole: die Mega Cue. Sie boten das Modell für 5000 Dollar an – andere vergleichbare computergestützte Konsolen die- ser Zeit kosteten bis zu 150.000 Dollar. Die Firma Colortran ver- trieb das Mega Cue Pult unter dem Namen Channel Track. Bald entschieden sich die ETC-Gründer aber komplett auf eigenen Fü- ßen zu stehen. 15 Jahre lang produzierte ETC nur Steuerkonsolen. Im Jahr 1990 kaufte das Unternehmen die Firma Lighting Me- thods und wuchs über Nacht von 25 auf 80 Mitarbeiter an. Fred Foster: „Es war, als würde eine Maus einen Elefanten schlucken.

„Es war, als würde eine Maus einen Elefanten schlucken. Und zwei Jahre später haben die Einführungen

Und zwei Jahre später haben die Einführungen des Source Four, des Sensor Dimmers und der Obsession Konsole unser Unterneh- men erneut neu definiert. Jetzt konnten wir nicht nur Steuerungs- konsolen und Dimmersysteme anbieten, wir waren auch in der La- ge die besten Spotlights zu bieten.“ Der Wachstumskurs hielt an. Auf dem gesamten Globus wurden nach und nach ETC-Büros eröffnet: 1995 in Hongkong und Lon- don; 2002 gründete ETC mit dem Kauf der Firma Transtechnik Lichtsysteme die deutsche Niederlassung. Später in den 2000ern revolutionierte ETC die professionelle LED-Beleuchtung in Thea- tern mit dem ETC-eigenen x7-Farbmischsystem, das Anwendung in den Source Four LED Profilscheinwerfern und den Selador Scheinwerfern findet. Der jüngste Expansionsschritt von ETC war die Einführung der neuen Sparte ETC Rigging im Bereich der Obermaschinerie. Auch mit der neuen Produktsparte ist und bleibt auch zukünftig der Theaterbereich der stärkste Markt für das Unternehmen – aller- dings hat die Qualität der ETC-Produkte über die Jahre weitere Bereiche erschlossen, wie prestigeträchtige Projekte im Feld der Architektur- und Messebeleuchtung. So kommen zahlreiche ETC- Scheinwerfer, Konsolen und Dimmertechnik in Freizeitparks wie Shanghai Disney oder der Harry Potter Welt der Universal Studios Hollywood zum Einsatz. Ein weiteres Beispiel: 178 Desire D40 XTI von ETC liefern ein Lichtspiel auf der Fassade der 55 Meter hohen Brücke „Tilikum Crossing, Bridge of the People“ in Portland. Dabei verändert sich die Stimmung der Beleuchtung abhängig von der Temperatur und Fließgeschwindigkeit des Flusses Willamette. Auch in Europa set- zen Lichtdesigner auf ETC-Equipment in Gebäuden. Ein Beispiel hier ist das neue Empfangsgebäude des Van Gogh Museums in Amsterdam.

in Gebäuden. Ein Beispiel hier ist das neue Empfangsgebäude des Van Gogh Museums in Amsterdam. 20

20 VPLT.Magazin.80

Auch die Automobilindustrie hat die Lichttechnik von ETC längst entdeckt, um ihre Karossen perfekt in

Auch die Automobilindustrie hat die Lichttechnik von ETC längst entdeckt, um ihre Karossen perfekt in Szene zu setzten. So wurde jüngst beispielweise der Stand der Daimler AG auf der IAA Nutzfahrzeuge mit über 650 ETC-Scheinwerfer ausgeleuchtet. VW setzt in seinem Drive Volkswagen Group Forum, wo wech- selnd die Marken des Konzerns, aber auch Kunstausstellungen präsentiert werden, ebenfalls auf die Beleuchtungstechnologie aus dem Hause ETC.

„Have fun and make money“

Eine derartige Diversifikation des Unternehmens und ein sol- ches Wachstum im Verlauf der letzten 40 Jahre seien nur Dank der motivierten und besten Mitarbeiter möglich gewesen, sagt Fred Foster. Die Mitarbeitermotivation ist daher für den ETC CEO äu- ßerst wichtig: „Der wichtigste Teil unseres Leitbilds lautet: ,Have fun and make money’. ,Spaß haben’ bedeutet nicht, dass wir die ganze Zeit nur spielen und feiern, sondern dass wir Spaß an unse- ren Aufgaben haben, genug verdienen, um stets weiter in Entwick- lungen zu investieren und zu wachsen, um den Mitarbeitern wieder neue Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu bie- ten.“ Jüngst haben die ETC-Gründungsmitglieder das langjähri- ge Engagement ihrer Mitarbeiter mit einem besonderen Schritt ho- noriert: ETC hat ein Drittel der Firmenanteile den Mitarbeitern überschrieben, um die Zukunft der Firma zu sichern. „Das ist eine Anerkennung der außergewöhnlichen Leistungen, die diese Men- schen über die Jahre erbracht haben.“ Und auch Fred Foster selbst geht nach eigener Aussage noch jeden Tag gerne zur Arbeit. „Es ist eine Mischung aus professionellen Herausforderungen, Beteili- gung an technologischer Entwicklung und der Lösung von Proble-

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von Proble- p p o o r r t t r r V a a i

men. Das ist spannend. Aber der größte Lohn für mich ist es, mit den Menschen bei ETC zu arbeiten. Wir sind eine Familie.“ In diesem Sinne ist für das Unternehmen und CEO Fred Foster die Förderung der nächsten Generation elementar: „Wir fördern leidenschaftlich gerne junge Menschen in der Industrie und helfen ihnen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Als wir Anfang 30 wa- ren, haben wir angefangen, nach passionierten Leuten Ausschau zu halten, die in diesem Business anfangen wollten. Wir haben an unsere eigenen Mentoren gedacht und festgestellt, dass wir dieje- nigen, die jünger sind als wir selbst, nicht als unsere Konkurrenz ansehen können. Wir müssen ihnen helfen, sich zu entwickeln, denn eines Tages werden sie unsere Branche anführen. Aus diesem Grund haben wir Programme entwickelt, um Studenten und junge Menschen in unsere Arbeit einzubeziehen.“ Zu diesen Programmen gehört unter anderem das LDI Stu- dent Sponsorship Stipendienprogramm, mit dem ETC Studenten aus der ganzen Welt zur LDI Messe nach Las Vegas bringt. Dort können die Studenten mehr über die neuesten Technologien erfah- ren und mit den alten Hasen der Industrie in Kontakt kommen. Außerdem können sich junge Lichtschaffende bei ETC um eine kostenlose Teilnahme (inkl. Flug) der 2017 wieder stattfindenden ETC CUE-Endnutzerkonferenz in Madison, Wisconsin bewerben. Um die angehenden Lichtschaffenden auch direkt in Deutschland zu unterstützen, hat die ETC GmbH ein Workshopan- gebot exklusiv für Bildungseinrichtungen konzipiert. ETC-Exper- ten und -Trainer führen Workshops direkt an Schulen und Hoch- schulen durch. Diese Seminare sind für die Bildungsinstitute kom- plett kostenfrei und können individuell und mit Wunschtermin or- ganisiert werden.

www.etcconnect.com

kostenfrei und können individuell und mit Wunschtermin or- ganisiert werden. www.etcconnect.com VPLT. Magazin.80 21

V.Mknowledge

Elektrofachkräfte in der Veranstaltungstechnik

Das Thema Elektrofachkraft spielt auch in der Veranstaltungstechnik eine große Rolle und sorgt immer wieder für Irritationen und Diskussionen. Ralf Stroetmann, VPLT Bereichsleiter Bildung und Recht, zeigt nachfolgend noch einmal auf, welche Anforderungen und Unterschiede es gibt.

Die Ausgangssituation: Elektrofachkraft ist kein Berufsab- schluss, sondern die Beschreibung von Voraussetzungen für eine bestimmte Funktion im Betrieb. Und bei der Beauftragung, bzw. Übertragung von Aufgaben hat der Unternehmer die persönliche und fachliche Eignung zu prüfen!

Braucht jeder (Ausbildungs-) Betrieb einen Elektromeister?

In einem Schreiben des VPLT und seiner Partner an die IHKn wird gefordert, dass im Ausbildungsbetrieb eine Person mit elektrotech- nischer Qualifikation tätig und als Elektrofachkraft benannt ist. Da der Betrieb in der Veranstaltungstechnik agiert, müssen diese Per- sonen eben auch dort ausreichende fachliche elektrotechnische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten haben. Als Mindestvoraussetzungen gelten die im IGVW SQ Q1 Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik genannten fachlichen Kompetenzen. Eine gute Basis für die Benennung sind somit:

- Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zur Fachkraft für Veran- staltungstechnik nach VO 2016

- Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zur Fachkraft für Veran- staltungstechnik nach VO 2002 und ergänzend erfolgreiche Teil- nahme am Upgrade-Modul nach IGVW SQ Q1

- Erfolgreiches Absolvieren einer Weiterbildung nach IGVW SQ

Q1

- Erfolgreiches Absolvieren einer Weiterbildung nach VPLT SR 4.0 und ergänzend erfolgreiche Teilnahme am Upgrade-Modul nach IGVW SQ Q1 Voraussetzungen für die Tätigkeit als Elektrofachkraft sind:

- eine der Arbeitsaufgabe entsprechende fachliche Ausbildung

- Kenntnisse und Erfahrungen im Arbeitsgebiet

- aktuelle Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen

- Fähigkeit, die übertragenen Arbeiten zu beurteilen Fähigkeit, mögliche Gefahren zu erkennen

- Beauftragung durch den Unternehmer Wichtig ist zur Erhaltung der fachlichen Fähigkeiten eine regel- mäßige Ausführung der Tätigkeit, aber auch die Kenntnisse der ak- tuellen Regeln und Informationen sowie des Stands der Technik, z. B. durch besuchte Seminare, Unterweisungen oder Fachinforma- tionen. Vor der Beauftragung gilt es dann noch zu überprüfen, ob die für die tatsächlichen Tätigkeiten notwendigen Kompetenzen beherrscht werden und die o. g. persönliche Eignung vorhanden ist. Wichtig ist also bei (Ausbildungs-) Betrieben der Veranstal- tungstechnik, dass eine Person im Betrieb ist, die mindestens die oben genannten Voraussetzungen erfüllt. Es müssen also nicht alle Betriebe einen Elektromeister beschäftigen.

Und was ist die Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik nun genau?

Auch hier gibt es in der Praxis viele verschiedene Interpretationen. Grundsätzlich werden unterschieden:

Elektrotechnisch unterwiesene Person ist eine Person, die durch

22 VPLT.Magazin.80

eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie hinsichtlich der notwendi- gen Schutzeinrichtungen, persönlichen Schutzausrüstungen und Schutzmaßnahmen unterwiesen wurde. Nimmt die Aufgaben nur unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft wahr! Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten führt in eige- ner Fachverantwortung gleichartige, sich wiederholende Arbeiten an Betriebsmitteln aus, für die sie ausgebildet wurden und die vom Unternehmer in einer Arbeitsanweisung beschrieben sind. Diese festgelegten Tätigkeiten dürfen grundsätzlich nur im frei geschal- teten Zustand durchgeführt werden. Unter Spannung sind Fehler- suche und Feststellen der Spannungsfreiheit erlaubt. Elektrofachkraft kann aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen und führt die übertragenen Arbeiten verant- wortlich aus. Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik ist eine Elek- trofachkraft, die aufgrund der o.g. Voraussetzungen die ihr über- tragenen Arbeiten im Bereich der Veranstaltungstechnik beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann. Sie ist also keine Elektro- fachkraft für festgelegte Tätigkeiten, sondern im Arbeitsgebiet Veranstaltungstechnik in der Lage, die typischen elektrotechni- schen Arbeitsaufgaben verantwortlich auszuführen, dazu gehören insbesondere:

- Planen der Energieversorgung

- Auf- und Abbauen nichtstationärer elektrischer Anlagen

- Prüfen nichtstationärer Anlagen

- Betreiben elektrischer Anlagen

- Prüfen und Warten elektrischer Betriebsmittel

Verantwortliche Elektrofachkraft übernimmt als Elektrofach- kraft die Fach- und Aufsichtsverantwortung und ist vom Unterneh- mer dafür beauftragt (Pflichtenübertragung).

Fazit

Die Experten von VPLT, IGVW, DGUV, VBG und BG ETEM sind sich einig: Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik im Sinne des SQ Q1 können im Arbeitsgebiet Veranstaltungstechnik nicht nur für festgelegte Tätigkeiten, sondern grundsätzlich als „vollwertige“ Elektrofachkraft für den Bereich Veranstaltungstech- nik eingesetzt werden. Und wenn es zudem bei den elektrotechnischen Tätigkeiten auf- grund der betrieblichen Situation einer besonderen Koordination und Organisation bedarf, können sie für das Arbeitsgebiet der Ver- anstaltungstechnik auch als verantwortliche Elektrofachkraft be- nannt werden. Handelt es sich aber um elektrotechnische Betriebe oder gibt es neben der klassischen Veranstaltungstechnik auch elektrotechni- sche Betriebsteile, soll die verantwortliche Elektrofachkraft aller- dings eine elektrotechnische Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker, Industriemeister, Handwerksmeister oder Ingenieur/Ba- chelor/Master haben.

Rechtsquellen: BetrSichV, DGUV Vorschrift 1, DGUV Vorschrift 3, DIN VDE 1000-10

knowledgeV.M

Was bringt mir eigentlich eine FaSi?

Diese Frage stellt sich sicher jeder Unternehmer und zwar spätestens, wenn er festgestellt hat, dass es eine gesetzliche Verpflichtung zur sicherheitstech- nischen Betreuung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FaSi) gibt. Insofern liegt ein wesentlicher Nutzen schon klar auf der Hand: Rechtskonformität! Aber ist das auch schon alles, oder leistet die FaSi noch mehr? Ralf Stroetmann, Bereichsleiter Bildung und Recht beim VPLT, zeigt Mehrwerte auf.

Die gesetzliche Verpflichtung ist im Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2 des jeweiligen Unfallversicherungs- trägers geregelt. Diese sehen grundsätzlich die Betreuung und Be- ratung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Be- triebsarzt vor. Zwar gibt es für Kleinbetriebe hier Möglichkeiten der Erleichterungen (Unternehmermodell), aber auch hier kann auf eine FaSi nicht vollständig verzichtet werden. Zudem ist dieses Modell für die Veranstaltungsbranche und den dortigen besonde- ren Anforderungen auch nicht zu empfehlen! Insofern kommt der Unternehmer nicht daran vorbei, sich mit dem Thema zu befassen, so er sich nicht einem rechtlichen Risiko aussetzen will. Aber tatsächlich leistet eine gute FaSi wesentlich mehr und kann zur Verbesserung und Produktivität des Unternehmens einen Beitrag leisten. Denn bei Vorgesprächen und Begehungen werden zum Beispiel die betriebliche Organisation und interne Prozesse im Kontext Arbeitsschutz betrachtet und ausgewertet. Häufig kön- nen durch einen geschulten externen Blick Abläufe und Zu- sammenarbeit optimiert werden, was dem Unternehmen insgesamt nutzt. Gefährdungsbeurteilungen hat der Arbeitgeber in jedem Fall zu erstellen und stößt betriebsintern dabei oft an Grenzen. Hier unter- stützen die FaSis mit einer systematischen Betrachtung der mög- lichen Gefährdungen, der Bewertung der Risiken und bei der Fest- legung und Umsetzung von wirksamen, zum Betrieb passenden und nicht zuletzt verhältnismäßigen Maßnahmen. Auch bei den daraus resultierenden Unterweisungen kann die FaSi bei Planung und Durchführung unterstützen und als externer Moderator bei schwierigen Themen vermitteln. Zu den Leistungen zählt auch die Schaffung von rechtskonformen Dokumentationen. Bei der Einrichtung und Veränderung von Arbeitsplätzen sowie bei der Beschaffung von Betriebs- und Arbeitsmitteln oder persön- licher Schutzausrüstung kann der Rat der Arbeitsschutzfachleute ebenfalls hilfreich sein. Hier spielt neben einem möglichen Unfall- risiko auch Ergonomie eine große Rolle.

Besonders in der Veranstaltungsbranche wird in unter- schied- lichen Locations und Teams gearbeitet. Dabei gibt es viele Schnitt- stellen zu anderen Unternehmen und Gewerken. Da ist es auch Sicht des Arbeitsschutzes schon nicht so einfach, die notwendigen Abstimmungen und Unterweisungen zu gewährleisten und sich mit anderen Beteiligten zu koordinieren. Dabei geht es auch um sehr konkrete Fragen: Muss ich jeden Tag unterweisen? Was muss überhaupt unterwiesen werden? Wie kann ich eine Unterweisung dokumentieren? Und komme ich dann eigentlich noch zum Arbei- ten? Und erneut ist die FaSi ein guter Ansprechpartner bei der Su- che nach Lösungen. Die Zusammenarbeit mit Fachkräften für Arbeitssicherheit ist also nicht nur eine lästige Verpflichtung, sondern kann ganz kon- krete Mehrwerte für das Unternehmen bieten und zur Lösung vie- ler Herausforderungen beitragen. Wichtig ist dabei natürlich die positive Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Führungskräften und Beschäftigten und das Verfolgen gemeinsamer Ziele. Wichtig ist auch, dass die beauftragten FaSis entsprechende Branchenkenntnisse in der Veranstaltungstechnik haben und somit die typischen Arbeiten und deren Gefährdungen kennen. Nur dann kann eine Gefährdungsbeurteilung gelingen, können wirksame und zum Betrieb passende Maßnahmen vorgeschlagen werden und die Beratung einen konkreten Nutzen bieten. Gerade die so ge- nannten KMUs tun sich hier häufig schwer, einen zu ihnen passen- den Experten zu finden. Aus diesem Grund hat der VPLT in enger Kooperation mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) die VPLT FaSi-Initiative aufgelegt. Im Rahmen dieser Initiative ist auch eine Liste von Fa- Sis mit einer Branchenqualifikation online ersichtlich, sodass ge- rade kleine und mittlere Unternehmen der Veranstaltungstechnik eine einfache Informationsmöglichkeit haben und das Thema an- gehen oder intensivieren können.

www.vplt.org/sivat

an- gehen oder intensivieren können. www.vplt.org/sivat smart Stage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von

smartStage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von Kultour

Stage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von Kultour Die größte mobile 3,5 t Bühne am
Stage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von Kultour Die größte mobile 3,5 t Bühne am
Stage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von Kultour Die größte mobile 3,5 t Bühne am

Die größte mobile 3,5 t Bühne am MarktStage 70 Die neue, große 3,5-Tonnen Bühne von Kultour Spielfläche 10 x 7,10 m Dachhöhe 6,50

Spielfläche 10 x 7,10 mBühne von Kultour Die größte mobile 3,5 t Bühne am Markt Dachhöhe 6,50 m Dachlast 2,25

Dachhöhe 6,50 mmobile 3,5 t Bühne am Markt Spielfläche 10 x 7,10 m Dachlast 2,25 t verteilt Dachhub

Dachlast 2,25 t verteiltt Bühne am Markt Spielfläche 10 x 7,10 m Dachhöhe 6,50 m Dachhub elektro-hydraulisch mit Funk-Fernsteuerung

Dachhub elektro-hydraulisch mit Funk-Fernsteuerung10 x 7,10 m Dachhöhe 6,50 m Dachlast 2,25 t verteilt Planen-Dach Geeignet für den Einsatz

Planen-Dachverteilt Dachhub elektro-hydraulisch mit Funk-Fernsteuerung Geeignet für den Einsatz in Windzone 4 Kultour GmbH

Geeignet für den Einsatz in Windzone 4elektro-hydraulisch mit Funk-Fernsteuerung Planen-Dach Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.:

Planen-Dach Geeignet für den Einsatz in Windzone 4 Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.:

Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.: +49 (25 06) 812 40-0 info@kultour.de www.kultour.de

V.Mknowledge

Last Call

Jetzt entscheiden und anmelden - exklusive Qualifizierungen nach SQQ1 Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik nach SQQ1

Ohne elektrische Anlagen wären Kongresse, Messen, Roadshows und Konzertproduktionen gar nicht mehr vorstellbar. Für Mitarbeiter in Ver- anstaltungslocations ergibt sich aus der vielfältigen Bereitstellung und Nutzung von Bühnen-, Hallen- und Beleuchtungstechnik jedoch eine umfassende Verantwortung. Die Qualifizierung zur »Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik nach SQQ1« ist ein wichtiger beruflicher Bau- stein; für alle, die in der Veranstaltungstechnik schrittweise vorankom- men und gut vorbereitet Verantwortung tragen wollen. Am 8. Februar startet bei DEAplus in Hannover/Langenhagen der nächste Lehrgang. 276 Lerneinheiten Lehrgangsblöcken bereiten gezielt auf die direkt anschließende Prüfung vor. Zugangsvoraussetzung für die Weiterbildung sind 800 Stunden praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der Elektrotechnik, die innerhalb der letzten drei Jahre geleistet und schrift- lich bestätigt werden können. Auf dem Weg zum Meistertitel in der Ver- anstaltungstechnik ist der Abschluss zur „Elektrofachkraft für Veranstal- tungstechnik nach SQQ1“ wichtige Ausgangsvoraussetzung. Die Zulas- sung zur Meisterprüfung setzt den Elektrofachkraft-Abschluss voraus.

Topaktuelles Upgrade zur „Elektrofachkraft nach SQQ1“

Neu und exklusiv im Angebot von DEAplus ist der Upgrade-Kurs für Elektrofachkräfte in der Veranstaltungsbranche, die sich noch nach inzwischen nicht mehr relevanten Standards weitergebildet hatten. Mit Blick auf die SQ Standards der Interessensgemeinschaft Veranstaltungs- wirtschaft (IGVW)hat die Deutsche Event Akademie das neue Kurskon- zept entwickelt. Veranstaltungsprofis, die ihre Elektrofachkräfte-Weiterbildung vor

2011 noch nach dem Standard VPLT SR 4.0 bzw. Fachkräfte für Veran-

staltungstechnik, die nach der Ausbildungsverordnung 2002 absolviert haben, erreichen durch das zweiwöchige Upgrade-Angebot den Ab- schluss zur „Elektrofachkraft nach SQQ1“. Zulassungsvoraussetzung für das Upgrade ist eine entsprechende elektrotechnische Qualifikation, ins- besondere durch eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach VPLT SR 4.0 oder als Fachkraft für Veranstaltungstechnik nach der Ausbildungsver-

für Veranstaltungstechnik nach der Ausbildungsver- ordnung von 2002 sowie eine zeitnahe berufliche Tätigkeit.

ordnung von 2002 sowie eine zeitnahe berufliche Tätigkeit. Für den nächsten Kursstart am 9. Januar in der DEAplus in Han- nover/Langenhagen werden noch Anmeldungen angenommen.

Qualitätszertifiziert nach SQQ1

Die Lehrgangskonzepte der Deutschen Event Akademie haben einen einzigartigen Qualitätsaspekt. Sie entsprechen den Qualitätsstandards der Interessengemeinschaft Veranstaltungstechnik (IGVW). Die SQ Standards der IGVW haben das Ziel, das erforderliche Qualitätsniveau von Dienstleistungen in der Veranstaltungswirtschaft zu definieren. SQ Standards berücksichtigen die aktuelle Rechtslage und beschreiben auf dieser Grundlage die speziellen Arbeitsverfahren der Branche. Informieren, entscheiden, anmelden unter www.deaplus.org und tele- fonisch (05 11) 270 74-771 sowie per E-Mail an info@deaplus.org.

Stipendien für Weiterbildung werden noch hochwertiger

Gut qualifizierte Mitarbeiter sichern die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und ihre eigenen persönlichen Perspektiven auf dem Berufsweg. Doch Weiterbildung ist immer auch mit Investitionen verbunden.

Dass die Förderkonditionen für Weiterbildungsstipendien besonders talentierter und engagierter Fachkräfte weiter verbessert werden, führt zu umfassenden Chancen für engagierte Weiterbildungswillige. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt junge Menschen, die sich in ihrem Berufsfeld weiter qualifizieren und neue Berufschancen bis hin zur Selbständigkeit nutzen wollen. Das Erfolgs- modell der Begabtenförderung hat sich seit 25 Jahren bewährt. Insge- samt wurden bislang mehr als 100.000 Stipendien vergeben. Jährlich werden bundesweit circa 6000 Fachkräfte gefördert.

Was wird künftig noch besser?

im Rahmen des „IT-Bonus“ die Anschaffung eines Computers mit 250 Euro gefördert. Das Weiterbildungsstipendium basiert auf einer Partnerschaft des Bundesministeriums für Forschung und Bildung mit der Stiftung Begab- tenförderung berufliche Bildung (SBB). Zum Gelingen des Förderpro- gramms tragen der DIHK, der Zentralverband des Deutschen Hand- werks, der Bundesverband der Freien Berufe sowie fast 300 zuständige Stellen und Kammern bei. Ausbildungsabsolventen, die nicht älter als 25 Jahre sind und ein sehr gutes Abschlusszeugnis sowie sehr gute Leistungen im Beruf nachwei- sen, können ihre Bewerbung für die Aufnahme als Stipendiat direkt an ihre zuständige IHK bzw. HWK richten. Wehr-/Ersatzdienst-, Elternzei- ten und Ähnliches können die Altersgrenze um maximal drei Jahre ver- längern. Die Stipendiaten tragen einen finanziellen Eigenanteil von min- destens zehn Prozent pro Weiterbildungsmaßnahme. Nächster Aufnah- metermin ist der 1. Januar 2017. Bewerbungen für die Aufnahme als Sti- pendiat können an die zuständige IHK bzw. HWK gerichtet werden. Dort gibt es auch individuelle Informationen zur Begabtenförderung.

Die maximale individuelle Förderhöhe für fachliche oder fachüber-

greifende Weiterbildung steigt von aktuell 6000 Euro ab Jahresbeginn

2017 auf 7200 Euro; ein Plus von 20 Prozent.

Künftig kann das Weiterbildungsstipendium auch für Prüfungskosten investiert werden, nicht nur für Lehrgangskosten. Die Förderung eines Stipendiaten läuft über einen Zeitraum von drei Jahren. Zusätzlich wird

24 VPLT.Magazin.80

Ein Dankeschön von der DEAplus

In dynamischen Schritten sind die zurückliegenden 12 Monate vergangen. Zeit, eine kleine Rückschau zu halten. Hier nur ein paar Highlights aus der DEAplus-Bildungswelt 2016:

nur ein paar Highlights aus der DEAplus-Bildungswelt 2016: V olles Haus bei der 11. Sommer Uni

Volles Haus bei der 11. Sommer Uni und sehr viel Resonanz auf das Angebot für die 2. Winter Uni, die im Dezember stattfindet. Zwei erfolgreich abgeschlossene, und der nächste gestartete Meisterlehrgang Veranstaltungstech- nik nach neuer Verordnung. Schon frühzeitig ausgebucht und im November wieder gestartet:

Die Zusatzqualifikation „Fachmeister Veran- staltungssicherheit“. Neue Weiterbildungskon- zepte für das Upgrade-Modul zur Elektrofach- kraft nach SQQ1, zu AV-Grundlagen, für Wiederholungsunterweisungen inklusive sze- nariobasierter Erster Hilfe. Das praxisnahe, handlungsorientierte Konzept hat sich in der Branche herumgesprochen und ein gutes Ima- ge entwickelt. Im Rahmen der Ausbildungsini- tiative 100pro gibt es bislang zwei neue Semi- narangebote: AEVO-Praxis – mit der Projekt- methode innovativ ausbilden und Existenz- gründung in der Veranstaltungsbranche. Eine stark gestiegene Zahl von Inhouse-Seminaren direkt bei unseren Kunden im gesamten Bundesgebiet. Dazu noch einige Outhouse-An- gebote in verschiedenen Regionen. Zeit auch für ein weihnachtliches Danke- schön an alle unsere Teilnehmerinnen und Teil- nehmer, Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerverbänden, an die vielen Fach- und Füh- rungskräfte in der Veranstaltungsbranche, die mit ihrer treuen Zusammenarbeit unser Tun wieder einmal so maßgeblich erfolgreich ge-

macht haben. Ein besonders herzliches Danke- schön geht an unser Dozententeam. Durch Sie und Euch ist die Qualität unseres vielfältigen Weiter- und Fortbildungsprogramms, die Pro- fessionalität, Zuverlässigkeit und die fachliche wie menschliche Kompetenz überhaupt erst möglich. Danke! Im Mittelpunkt standen wie immer unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Allen, die in diesem Jahr eine Prüfung bestanden oder ein persönliches Weiterbildungsziel im Seminar oder Workshop erreicht haben, gratulieren wir von Herzen. Und denen, die ihr Weiter- oder Fortbildungsziel in 2017 schon vor Augen ha- ben, wünschen wir ganz viel Erfolg und gutes Gelingen. Die engagierte Beratung und Unter- stützung von unserer Seite ist Ihnen und Euch sicher! Für die Weihnachtszeit und die Tage „zwi- schen den Jahren“ wünschen wir allen die Möglichkeit, geruhsam zurückzuschauen auf 2016 und neuen Elan zu tanken für spannende Aufgaben und künftige Herausforderungen im neuen Jahr. Kombiniert mit einer stattlichen Portion Gesundheit soll das neue Jahr 2017 gut gelingen! Auf gemeinsame Projekte, engagierte Ko- operationen und viele konstruktive Begegnun- gen im neuen Jahr freut sich

Anke Lohmann, Geschäftsführung

knowledgeV.M

Anmelde-Endspurt für Meisterkurs Veranstaltungstechnik Schon einige Wochen vor Lehrgangsstart ist der nächste
Anmelde-Endspurt
für Meisterkurs Veranstaltungstechnik
Schon einige Wochen vor Lehrgangsstart
ist der nächste Fortbildungslehrgang zum
„Geprüften Meister für Veranstaltungstech-
nik“ bei der Deutschen Event Akademie fast
ausgebucht. Die 12-monatige Variante star-
tet am 30. Januar 2017.
Außerdem wird der Meisterlehrgang in
2017 auch wieder in der 6-monatigen Vari-
ante angeboten. Der Lehrgangsstart ist ge-
plant für 07. August. Beide Fortbildungsva-
rianten haben einen Umfang von 540 Unter-
richtseinheiten verteilt auf 12 bis 14 Lehr-
gangswochen.
Gelernt wird handlungsorientiert und pra-
xisnah nach neuer Verordnung. Jetzt ent-
scheiden und anmelden ist der wichtige
Schritt auf dem Weg zu einer Führungsauf-
gabe oder noch mehr Kompetenz in verant-
wortungsvollen Projekten. Das Team bei
DEAplus beantwortet gerne alle Fragen zu
den Zulassungsvoraussetzungen. Infos zu
Lehrgangsinhalten und -zielen unter
www.deaplus.org/Meister.
Erster Blick ins Jahr 2017
Volles Weiterbildungsprogramm
Sozusagen „guckfrisch“ ist die Jahres-
übersicht der Deutschen Event Akademie ab
sofort online unter www.deaplus.org/Ueber-
sicht 2017 abrufbar. Ein spannendes Jahr
voller Termine: Seminare, Workshops, IHK-
zertifizierte Lehrgänge, Meisterkurse Veran-
staltungstechnik und Fachmeisterlehrgänge
für Veranstaltungssicherheit. Gezielte Wei-
terbildung für Auszubildende, Fach- und
Führungskräfte in der Veranstaltungsbran-
che sowie mehrere Angebote im Rahmen
der Ausbildungsinitiative 100PRO.
An der umfangreichen Seminarbroschüre
wird intensiv gearbeitet. Wer sich schon
jetzt ein druckfrisches Exemplar sichern
möchte, meldet sich unter info@deaplus.org
oder (05 11) 270 74-771.
schon jetzt ein druckfrisches Exemplar sichern möchte, meldet sich unter info@deaplus.org oder (05 11) 270 74-771.
schon jetzt ein druckfrisches Exemplar sichern möchte, meldet sich unter info@deaplus.org oder (05 11) 270 74-771.

schon jetzt ein druckfrisches Exemplar sichern möchte, meldet sich unter info@deaplus.org oder (05 11) 270 74-771.

V.Mknowledge

Workshops/Seminare/Fortbildungen 2017

DEAplus Deutsche Event Akademie GmbH

2017 DEAplus Deutsche Event Akademie GmbH Kurstitel Dauer Preis Preis für    
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Preis für

   

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Meister_in für Veranstaltungstechnik und IHK zertifizierte Lehrgänge

 
       

30.1.-10.2. + 27.2.-10.3. + 8.-19.5. +

7.-25.8. + 18.-29.9. + 9.-27.10. + 6.-

Meister_in für Veranstaltungstechnik

540

LE

5.950

5.355

28.8.-8.9. + 6.-24.11. + 08.-12.01.2018

24.11. + 08.-12.01.2018

Ausbilder-Eignung, AEVO

100PRO

80

LE

530

477

27.3.

- 6.4.

31.7.-10.8.

Ausbilder-Eignung, AEVO@home

100PRO

individuell

795

716

 

jederzeit

Fachmeister_in für Veranstaltungssicherheit (TÜV/DPVT)

160

LE

3.750

3.750

 

27.11.-8.12. + 15.-26.01.2018

Vorbereitungskurs für die "Externe Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik" - Modulare Buchung möglich!

     

9.1.-24.2. + 6.-17.3. + 27.-31.3. + 18.-

7.8.-5.9. + 11.-29.9. + 9.-27.10. + 13.-

480

LE

2.950

2.655

21.4. + 2.-12.5.

24.11.

Geprüfte_r Requisiteur_in

480

LE

2.950

2.655

 

auf Anfrage

Projektleiter_in Messe und Event (IHK)

160

LE

1.980

1.980

 

3.-14.7. + 27.11-8.12.

Technische Kompetenz

       

8.-17.2. + 6.-17.3. + 27.3.-31.3. +

 

Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik SQQ1

276

LE

2.550

2.295

18.-21.4. + 2.-5.5.

11.-29.9. + 9.-27.10. + 2.-3.11.

Upgrade zur Elektrofachkraft nach SQQ1

90

LE

1.250

1.125

9.-13.1. + 27.-31.3.

6.-17.11.

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 1

136

LE

1.800

1.620

16.1.-7.2.

14.8.-5.9.

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 2

120

LE

1.600

1.440

 

auf Anfrage

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 3

96

LE

1.150

1.035

 

auf Anfrage

Seilzugangstechnik Level-1 (Grundkurs)

5

Tage

950

855

30.1.-3.2.

28.8.-1.9.

Seilzugangstechnik Level-2 (Höhenarbeiter)

5

Tage

1.050

945

 

auf Anfrage

Seilzugangstechnik Level-3 (Aufsichtsführender)

5

Tage

1.200

1.080

 

auf Anfrage

Sachkunde für Anschlagmittel und Traversensysteme

3

Tage

410

369

23.-25.1.

28.-30.8.

Sachkunde für Hebezeuge

2

Tage

325

293

26.-27.1.

31.8.-1.9.

Sachkunde Verwendung PSA

5

Tage

895

806

30.1.-3.2.

21.-25.8.

Sachkundigenschulung für PSA gegen Absturz

 

395

356

8.-9.3.

23.-24.10.

(DGUV Grundsatz 312-906 vormals BGG 906)

2

Tage

   

Medien- und Steuerungstechnik

2

Tage

325

293

8.-9.5.

20.-21.11.

Der kleine Schein der Veranstaltungstechnik

80

LE

950

855

13.-24.2.

11.-22.9.

Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten (T1)

2

Tage

395

356

10.-11.5.

22.-23.11.

Grundlehrgang für den Umgang mit Bühnenpyrotechnik (T2)

5

Tage

795

795

15.-19.5.

11.-15.9.

Grundlagen Lichttechnik

5

Tage

510

459

30.1.-3.2.

13.-17.11.

Grundlagen Tontechnik

5

Tage

510

459

20.2.

- 24.2.

21.-25.8.

Grundlagen Brandschutz

1

Tag

195

176

 

6.2.

4.9.

Grundlagen Videotechnik

2

Tage

590

531

 

auf Anfrage

Sachkunde für Schallpegelmessungen

2

Tage

395

356

 

25.+ 26.9.

Grundlagen Theatertechnik

1

Tag

195

176

 

7.2.

5.9.

Vektorworks Spotlight

4

Tage

590

531

20.-23.2.

7.-10.8.

Wiederholungsunterweisungen

Wiederholungsunterweisung für Elektrofachkräfte

1

Tag

195

176

 

3.3.

30.11.

Wiederholungsunterweisung für das Verwenden von PSA + 1. Hilfe

2

Tage

245

221

1.-2.3.

 

Wiederholungsunterweisung SZT + 1. Hilfe

2

Tage

245

221

 

28.-29.11.

Wiederholungsunterweisung SZT Lev.1-3

1

Tag

195

176

 

29.11.

Wiederholungsunterweisung für das Verwenden von PSA

1

Tag

111

100

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Wiederholungsunterweisung für Anschlagmittel

1

Tag

111

100

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Wiederholungslehrgang Pyrotechnik

2

Tage

330

330

14.-15.2.

2.-3.11.

Wiederholungsunterweisung Aufsicht führende Person

1

Tag

195

176

 

16.2.

26.10.

Wiederholungsunterweisung Brandschutzbeauftragter

1

Tag

195

176

 

auf Anfrage

Arbeitssicherheit und Recht

Aufsicht führende Person

3

Tage

495

446

8.-10.2.

6.-8.9.

CE Grundlagen

1

Tag

395

356

 

12.5.

CE Aufbau

1

Tag

395

356

 

27.10.

Brandschutzbeauftragter gem. DGUV Information 205-003

64

LE

1.595

1.436

15.-24.5.

16.-25.10.

Brandschutz- und Evakuierungshelfer

1

Tag

325

293

 

17.5.

1.12.

Betreiberverantwortungen und Delegation

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Gefährdungsbeurteilung

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Aktuelles zu den Versammlungsstättenverordnungen

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Führungskompetenz

Kommunikationsthemen + Persönlichkeitsentwicklung

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Grundlagen Qualitätsmanagement

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

Marketing, Unternehmenskommunikation, Werbung

1

Tag

111

111

während der Sommer Uni

während Winter Uni

AEVO Praxis - Mit der Projektmethode innovativ ausbilden 100PRO

2

Tage

420

378

 

28.03. + 09.05.

Specials

Mathe-Angleich-Kurs

2

Tage

210

189

12.-13.1.

10.-11.8.

Existenzgründung

2

Tage

222

222

22.-23.5.

9.-10.11.

Sommer Uni

pro Tag

111

111

 

26.-30.6.

Winter Uni

pro Tag

111

111

 

11.-15.12.

Weitere Seminare, Termine, Inhouse/Outhouse Schulungen und individuelle Coachings auf Nachfrage! LE = Lerneinheiten. Alle Preisangaben ohne Prüfungsgebühren.

100PRO = Know-how im Rahmen der Ausbildungsinitiative der Veranstaltungswirtschaft 100pro.org

Infos und Anmeldung: www.deaplus.org

E-Mail: info@deaplus.org

Standort Hannover/Langenhagen: Tel 0511 270 747 71

Standort Hamburg: Tel 040 22 63 801 20

Tel 0511 270 747 71 Standort Hamburg: Tel 040 22 63 801 20 www.facebook.de/deutscheeventakademie 26 VPLT.

www.facebook.de/deutscheeventakademie

26 VPLT.Magazin.80

twitter.com/deaplus_org

www.xing.com/companies/deutscheeventakademie

Foto: Ralph Larmann
Foto:
Ralph
Larmann

VPLT.

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.org

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

Februar

 

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Valentinstag

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Rosenmontag

9

28

Di

Fastnacht

 

März

1

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Beginn der Fastenzeit – Gesundes & Karitatives Aschermittwoch

 

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Frühlingsanfang

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Beginn der

So

Sommerzeit

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April

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