Sie sind auf Seite 1von 2

Lösungen zum Übungsblatt Verhaltensbiologie

1. a) Man wollte untersuchen, woraus der SR besteht, auf den das ganz junge
Küken, bzw das 1 Woche alte Küken reagiert.
b) Ganz junges K. : Es reagiert gleich auf den ganzen Kopf und den
Schnabel alleine, auf den Kopf ohne Schnabel und den Kopf der Silbermöve
deutlich schwächer. Der rote Schnabel wirkt also allein als SR.
Das ältere Küken erkennt mehr Einzelheiten des Elterntieres, es reagiert
schwächer auf die Attrappen und die Silbermöve, fast gar nicht auf den
Kopf allein.
2. 1. Man zeigte Guppys mit verschiedener Zeichnung verschieden große
Attrappen von Weibchen und beobachtete die Reaktion der Männchen, die
in unterschiedlicher Intensität ausfielen.
Ergebnisse: Reaktion 1: Die Männchen mit reagieren bei den Farbmustern
von A bis F auf immer kleinere Weibchenattrappen. Für die Reaktionen 2
und 3 muss die Attrappe jeweils größer sein.
2. Die Hb nimmt mit der Zeichnung von A bis F zu. Je größer die Hb ist,
desto kleiner kann die Reizstärke des Weibchens (Größe) sein, um eine
Reaktion auszulösen, doppelte Quantifizierung
Das Männchen sucht zunächst ein möglichst großes Weibchen, das ihm
viele Nachkommen verspricht. Wenn es längere Zeit kein großes Weibchen
findet, balzt es auch kleinere W. an, um überhaupt Nachkommen zu
erhalten.

3. 1. Die Fächelzeit nimmt mit zunehmendem Alter des Geleges zu, bis die
Jungen schlüpfen, dann hört das Fächeln schnell auf. Bei B nimmt die
Fächelaktivität beim Schlüfen ab, steigt dann aber wieder an.
Diagramm 2: zunächst wie bei 1, nach dem Austausch nimmt das Fächeln
wieder zu, und nach einer Woche bei Schlüpfreife wieder ab. Das Gleiche
wiederholt sich. Allerdings nimmt die Fächelaktivität insgesamt im Lauf der
Wochen ab.
2. Bei A bleiben der Reiz (Eier im Nest) und die Hb erhalten, bis die Jungen
schlüpfen. Bei B fällt zwar der Reiz weg, die Hb bleibt aber so lange
erhalten, wie das Fächeln normalerweise dauern sollte.
Im D. 2 ist der Reiz immer gleich groß, aber die Hb nimmt im Lauf der Zeit
ab, da die Fortpflanzungszeit voranschreitet.
Beispiele für doppelte Quantifizierung.
4. Lauern: unger. Appetenz, Wellen: SR für ger. Appetenz, Anschwimmen:
ger. App. , Aufschneiden bis Saugen: Endhandlung

5. Schema im Heft beim Pupillenreflex


2. Reflexe sollten ohne Ermüdung immer gleich ablaufen, die Hb sollte
gleich bleiben. Das Verhalten läuft starr weiter, obwohl die Wespe schon
weg ist, diese Starrheit kann auf den Reflex hindeuten. Allerdings gibt es
ähnlich starr ablaufende Verhaltensweisen auch bei Gänsen
(Eieinrollbewegung). Es kann also nicht sicher entschieden werden, ob ein
Reflex vorliegt.
Man müsste den Frosch öfter der gleichen Situation aussetzen und schauen,
ob er das gleiche Verhalten immer wieder zeigt. Wenn es sich nicht ändert,
müsst es ein Reflex sein. Falls es sich ändert, ist es eine Instinkthandlung,
die mit Lernen verbunden ist.
3. Nerven mit Myelinscheide (WT) und saltatorischer Leitung, Nerven ohne
Scheide (Wirbellose) mit langsamer Leitung. Genaueres zum Bau…..

6. Man untersuchte, woran die Männchen ein Weibchen bzw eine Blüte
erkannten. Man zeigte den Männchen Weibchenattrappen, die flatternd
vorbeigezogen wurden. Die M. reagierten auf alle A. etwa gleich intensiv,
mit Ausnahme der weißen. Sie regieren anscheinend auf Flattergebilde, die
sich deutlich vom hellen Himmel abheben. Das bestätigt auch der Versuch
mit den Attrappen in verschiedenen Graustufen. Je besser der Kontrast,
desto höher die Intensität der Antwort.
Blütenattrappen werden selektiver angeflogen. Blaue und gelbe Blüten
werden eindeutig bevorzugt, alle anderen kaum bis gar nicht angeflogen.