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Bibeltext: Lukas 8,22-25 Der Sturm auf dem See 22 Eines Tages stieg Jesus mit seinen

Bibeltext:

Lukas 8,22-25 Der Sturm auf dem See

22 Eines Tages stieg Jesus mit seinen Jüngern ins Boot und sagte zu ihnen: »Wir wollen über

den See ans andere Ufer fahren!«

23 Während der Fahrt schlief Jesus ein. Plötzlich brach auf dem See ein schwerer Sturm los;

die Wellen schlugen ins Boot, und sie waren in großer Gefahr.

24 Die Jünger stürzten zu Jesus und weckten ihn. »Meister, Meister«, schrien sie, »wir sind

verloren!« Jesus stand auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da legte sich

der Sturm, und es wurde ganz still.

25 »Wo bleibt euer Glaube?«, fragte Jesus seine Jünger. Sie aber sagten voll Furcht und

Staunen zueinander: »Wer ist nur dieser Mann? Er befiehlt sogar dem Wind und dem

Wasser, und sie gehorchen ihm.« NGÜ

Parallelstellen

Mt 8, 23-27 Der Sturm auf dem See

23 Daraufhin stieg Jesus in das Boot; seine Jünger folgten ihm, ´und sie fuhren los`.

24 Plötzlich brach auf dem See ein heftiger Sturm los, sodass das Boot fast von den Wellen begraben wurde.

Jesus aber schlief.

25 Die Jünger stürzten zu ihm und weckten ihn. »Herr«, schrien sie, »rette uns, wir sind verloren!«

26 Aber Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?« Dann stand er auf und

wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da trat eine große Stille ein.

27 Die Leute aber fragten voller Staunen: »Wer ist das, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?« NGÜ

Mk 4, 35-41 Der Sturm auf dem See

35 Am Abend jenes Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wir wollen ans andere Ufer fahren!«

36 Sie schickten die Menge nach Hause, stiegen in das Boot, in dem Jesus bereits war, und fuhren mit ihm ab.

Einige andere Boote begleiteten sie.

37 Plötzlich brach ein heftiger Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und es begann sich mit Wasser zu

füllen.

38 Jesus aber schlief im hinteren Teil des Bootes auf einem Kissen. Die Jünger weckten ihn und schrien:

»Meister, macht es dir nichts aus, dass wir umkommen?«

39 Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und befahl dem See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich

der Wind, und es trat eine große Stille ein.

40 »Warum habt ihr solche Angst?«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Habt ihr immer noch keinen Glauben?«

41 Jetzt wurden sie erst recht von Furcht gepackt. Sie sagten zueinander:

»Wer ist nur dieser Mann, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?« NGÜ

Zusammenfassender Bericht:

Mk 4,35 Am Abend jenes Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wir wollen ans andere Ufer fahren!«

Jesus lehrte das Volk bis zum Abend

Anstrengender Tag

Wollte dem Volk entweichen

Zu Fuß nicht möglich

Einige, die Boote hatten folgten

Jesus schläft vor Erschöpfung ein.

Alles sieht gut aus

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 -

- 1

Plötzliches Unwetter Jesus schläft weiter Erfahrene Fischer versuchen zuerst alleine klarzukommen Jesus

Plötzliches Unwetter

Jesus schläft weiter

Erfahrene Fischer versuchen zuerst alleine klarzukommen

Jesus schläft weiter - er hat einen tiefen Schlaf

Jünger sind verzweifelt - schreien - Todesangst

Wecken Jesus

Jesus stillt den Sturm mit einem Befehl

Stille kehrt ein

Die Jünger wundern und fürchten sich

Wahrscheinlich allen bekannt

Oft in Kinderstunden erzählt

Wort ist uns zur Lehre

2. Tim 3,16 gegeben

Lukas war die zeitliche Abfolge nicht wichtig.--Markus berichtet exakt. --Nach Matthäus war es in der Nähe von Kapernaum.

Nach den Gleichnissen folgen Wunder Jesu , die seine Vollmacht und Göttlichkeit unter Beweis stellen : - Stillung des Sturmes, Dämonenaustreibung - Totenauferweckung

Der See Genezareth

Lk 8,22 Eines Tages stieg Jesus mit seinen Jüngern ins Boot und sagte zu ihnen: »Wir wollen über den See ans andere Ufer fahren!« Mt, 8,23 Daraufhin stieg Jesus in das Boot; seine Jünger folgten ihm, ´und sie fuhren los`.

- See Genezareth: tiefster See, stark erforscht

- sehr gutes Wasser, bedeutsam Wasserversorgung

Er wird im

 

AT Kinneret,»Harfe« (4Mo 34,11),

im NT

 

Galiläisches Meer (Mt 4,18) oder

See Tiberias (Joh 21,1) genannt.

Die Araber nennen ihn Bahr Tabarije (See von Tiberias).

Die Länge des Sees: 21 km,

die größte Breite 12 km

Oberfläche 170 km2.

Seine größte Tiefe schwankt zwischen 42 und 48 m,

während sein Spiegel 212 m unter dem des Mittelmeeres liegt.

Seebecken abgesunkenen Erdscholle,

An den Rändern der Senke treten durch Erdrisse und unterirdische Spalten vulkanische Gesteine (Basalt) an die Erdoberfläche.

o tiefe Lage des Landes im Sommer außerordentlich warm, Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind sehr gering. Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 2 -

o Gefährlich sind die auf dem See Genezareth plötzlich aufkommenden Fallwinde und Stürme. o Sie

o

Gefährlich sind die auf dem See Genezareth plötzlich aufkommenden Fallwinde und Stürme.

o

Sie können zu jeder Jahreszeit unerwartet losbrechen (Mk 4,37).

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Die aufgepeitschten Wellen werden hier besonders hoch, da die engen Küsten kein Ausrollen der See gestatten.

o

Fischerei ist der See seit dem Altertum von großer Bedeutung gewesen. Z.Zt. Jesu waren die Ufer des Sees G. dichter besiedelt als heute.

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In der Nähe der schützenden Hügel lagen ummauerte Städte und kleinere Siedlungen.

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Damals bedrängten ihn hier die Scharen (Mk 5,24) aus den Ortschaften am See.

Jesus ist ganz Mensch

23 Während der Fahrt schlief Jesus ein. / Jesus aber schlief.

Mk 4, 38 Jesus aber schlief im hinteren Teil des Bootes auf einem Kissen.

36 Sie schickten die Menge nach Hause, stiegen in das Boot, in dem Jesus bereits war, und

fuhren mit ihm ab. Einige andere Boote begleiteten sie.

Einzige Stelle, die von Jesu Schlaf spricht Dieser Bericht zeigt Jesus ganz als Mensch, seine Ermüdung und sein Bedarf an Ruhe

Jesus ist müde vom vielen Reden und Lehren - Jesus schläft vor Müdigkeit ein. Jesus ist erschöpft

Jesus war wohl müde und die Jünger hatten es erkannt, schickten das Volk weg und nahmen ihn mit. Jesus sinkt in einen tiefen Schlaf aufgrund seiner Müdigkeit wegen des anstrengenden Tages. Das Wort schlief er ein bedeutet im Urtext in tiefen Schlaf versinken. Jesus lag auf dem Hinterteil des Schiffes. Sein Kopf ruht auf einem Kopfkissen.

Der Bericht zeigt uns Jesu volle Menschlichkeit. Jesus war ganz Mensch. Er hatte Hunger, Durst, Gefühle, arbeitete bis zur Erschöpfung.

Jesus kennt unser menschliches Leben mit allen Beschränkungen

Phil 2,6ff

6 Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht

zu seinem eigenen Vorteil aus.

7 Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie

ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. NGÜ

Jesus Christus, unser Vorbild

Gott wurde Mensch - mit menschlichen Limits - Hunger, Durst, Kälte, Müdigkeit - Phil 2,5-

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Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 3 -

Der plötzliche Sturm (unzähmbare Naturgewalten) in Gottes Schöpfung Plötzlich brach auf dem See ein schwerer

Der plötzliche Sturm (unzähmbare Naturgewalten) in Gottes Schöpfung

Plötzlich brach auf dem See ein schwerer Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und sie waren in großer Gefahr.

24 Plötzlich brach auf dem See ein heftiger Sturm los, sodass das Boot fast von den Wellen

begraben wurde.

37 Plötzlich brach ein heftiger Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und es begann sich

mit Wasser zu füllen.

Abfahrt vom Ufer über das Meer. Segelboot Kleine Flotte durch Begleitung von anderen Schiffen. als ob sie sie nicht loswerden können Bei der Abfahrt war das Wetter ruhig. Fahrt ostwärts über den See

Plötzlich

schwerer Sturm heftiger Sturm Sturzwind Plötzliches Unwetter.

Große Not. Allerhöchste Gefahr. Allergrößte Schwierigkeiten.

o

tiefe Lage des Landes im Sommer außerordentlich warm, Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind sehr gering.

o

Gefährlich sind die auf dem See Genezareth plötzlich aufkommenden Fallwinde und Stürme.

o

Sie können zu jeder Jahreszeit unerwartet losbrechen (Mk 4,37).

o Die aufgepeitschten Wellen werden hier besonders hoch, da die engen Küsten kein Ausrollen der See gestatten. Über die Orkane, denen namentlich der See Genezareth ausgesetzt ist, liest man folgendes:

"Die Windstöße entfesseln sich durch die von Norden und Nordosten herabsteigenden Schluchten und sind nicht nur heftig, sondern auch plötzlich; sie brechen oft herein, wenn das Wetter ganz hell ist."

Das hängt damit zusammen, dass das galliläische Meer so tief unter dem Spiegel des Mittelmeers gelegen ist, dass daselbst die Luft durch die Sonne außerordentlich verdünnt ist. Nachdem der Wind die große im Umkreis gelegene Hochfläche durcheilt hat und eine ungewöhnliche Heftigkeit erreicht hat, stürzt er, an den Rand dieser ungeheuren Einsenkung angekommen, mit unglaublicher Gewalt herab.

Man sieht dann gleichermaßen die Windwirbel auf den See fallen.

Dalmann beschreibt in seinem Buch "Orte und Wege Jesu" folgendes:

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 4 -

Die Fischer fürchten den Westwind in der Höhe vernehmbar ist, ehe er sich auf die

Die Fischer fürchten den Westwind

in der Höhe vernehmbar ist, ehe er sich auf die Wasserfläche abstürzt sehr Genezareth liegt

208 m unter dem Meeresspiegel.

sie halten zuweilen inne und lauschen, ob er nicht schon

Was man am wenigsten beeinflussen kann es das Wetter. Niemand versteht es wirklich. In den Naturgewalten werden ungeheure Energien und Kräfte freigesetzt, denen kein Mensch Herr werden kann. Hurrikane - Fluten - Erdbeben - Vulkanausbrüche - kosmische Gewalten Diese Naturgewalten haben einen Schöpfer.

Die Größe und Kraft im Wunder des Universum ist letztlich unerklärlich. Einstein starb enttäuscht, weil er der Quelle der Kraft nicht auf den Grund kam. - so John Mc. Arthur

Plötzliche Schwierigkeiten in unserem Leben Unsere Programme, Planungen, Überlegungen werden durch äußere Ereignisse oft über den Haufen geworfen. Plötzlich kommt ein Sturzwind daher.

Aber Gott lässt seine Kinder nicht im Stich ! Gott ist der Herr des ganzen Universums. Er regiert alles.

Die Jünger im Sturm

Plötzlich brach auf dem See ein schwerer Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und sie waren in großer Gefahr.

24 Die Jünger stürzten zu Jesus und weckten ihn. »Meister, Meister«, schrien sie, »wir sind

verloren!« Jesus stand auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da legte sich

der Sturm, und es wurde ganz still.

24 Plötzlich brach auf dem See ein heftiger Sturm los, sodass das Boot fast von den Wellen

begraben wurde. Jesus aber schlief.

25 Die Jünger stürzten zu ihm und weckten ihn. »Herr«, schrien sie, »rette uns, wir sind

verloren!«

26 Aber Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?« Dann

stand er auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da trat eine große Stille

ein.

37 Plötzlich brach ein heftiger Sturm los; die Wellen schlugen ins Boot, und es begann sich

mit Wasser zu füllen.

38 Jesus aber schlief im hinteren Teil des Bootes auf einem Kissen. Die Jünger weckten

ihn und schrien: »Meister, macht es dir nichts aus, dass wir umkommen?«

Einheimische vom See Genezareth

Fischer - hartgesotten

keine Touristen

Etwas Wind oder ein paar Wellen erschrecken sie nicht.

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 5 -

Es muss eine außergewöhnliche Situation gewesen sein. Wir kommen um! Wir sind verloren ! Todesangst

Es muss eine außergewöhnliche Situation gewesen sein.

Wir kommen um!

Wir sind verloren !

Todesangst vor einem nassen Grab

Wellen schlugen ins Boot

"Fast von den Wellen begraben.

Wasser drang ein

Gefahr zu sinken

Der Sturm ist da mit seiner Urgewalt, die das Schiff mit seinen verzweifelt arbeiteten Schiffern in höchste Seenot bringt. Die Jünger sehen sich aufs äußerste bedroht von den Elementen. Sie erkennen ihre Ohnmacht.

Am Ende der eigenen Kräfte und Möglichkeiten.

Aber ebenso sind sie angegriffen und angefochten von der Tatsache, dass ihr schlafender Meister sie in der Not des Verderbens preisgegeben sein lässt.

Was tun die Jünger nun?

- Werden nervös

- schreien und verlieren die Fassung

- warum schläft und schweigt Jesus? Wie kann Jesus jetzt schlafen?

- ärgern Sie sich?

- Sind sie zornig?

Ist das Glaube?

- Nein, Glaube ist nicht Verwirrung - nicht Nervosität - nicht Ärger

Sie haben Angst !

Die Fischer wenden sich an einen Schreiner um Hilfe im Sturm. Er der kein eigenes Boot besaß. Sie wandten sich hier an Jesus, in dem Bewusstsein, dass sie göttliche Hilfe brauchten.

Markus bringt eine schärfere Formen der verzweifelten Jüngerfrage:

Lehrer, liegt dir nichts daran, dass wir untergehen? - Angst - bitterer Vorwurf - ehrfurchtsloser Ärger -

Sie wussten um seine Wunder und seine Macht über Krankheit, Dämonen und Tod.

Aber kann Jesus den Sturm stillen?

Sie wussten es nicht, aber sie konnten sich nur noch an Jesus wenden.

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 6 -

Jesus ist Gott Sturm und Wellen gehorchen - Jesus, der Schöpfer greift in seine Schöpfung

Jesus ist Gott

Sturm und Wellen gehorchen - Jesus, der Schöpfer greift in seine Schöpfung ein

Lk Jesus stand auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da legte sich der Sturm, und es wurde ganz still. Dann stand er auf und wies den Wind und die Wellen in ihre Schranken. Da trat eine große Stille ein. 39 Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und befahl dem See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich der Wind, und es trat eine große Stille ein.

Der Bericht zeigt Jesus als den der Vollmacht auch über die Naturgewalten hat.

Die Jünger meinen: Wind und Wellen hätten über ihr Leben zu verfügen. Der echter Glaube weiß: nicht Wind und Wellen, nicht Menschen verfügen über uns, sondern Gott ganz allein.

"Alles wird regiert. Auch im Sturm hat Jesus als einziger seinen Stand in Gott bewahrt. Er sah das tosende Naturelement mit der Gewissheit: dies alles ist regiert! Nicht nur der Sturm ist da. Auch der Vater ist da und reagiert. Die Natur liegt biegsam in seinen Händen; denn sie ist er sein Geschöpf. Über dem Gesetz der Natur waltet sein Wille, der Wille des Vaters; und die Unendlichkeit des Weltraumes ist umfasst von seiner Hand. Wind und Wellen und was sonst alles die Natur hat, ist Gottes Eigentum und steht deshalb ohne Unterlass in seinen Dienst." WSB Matthäus

Sie wussten nicht, dass ihnen nichts geschehen konnte, weil Jesus mit im Boot war und sein göttlicher Auftrag noch nicht erfüllt war.

Zitat: Auch wenn wir einräumen, die Angst der Jünger sei natürlich und instinktiv gewesen, stellt sich die Frage: wo blieb ihre Logik? Wenn Jesus derjenige war, als den sie ihn bereits in dieser frühen Phase ihrer Nachfolgeerfahrung erkannt hatten, dann hätte die Logik ihnen sagen müssen, dass der göttliche Plan zur Rettung der Menschheit gewiss nicht scheitern würde, weil ein Sturm den lang vorausgesagten Messias im Schlaf überrascht hatte. (Gooding)

Sie kannten Jesus als Mensch. Sie sahen seine Wunder aber auch seine Begrenzung - Jesus als Mensch ist erschöpft und müde.

aber

Jesus als Gott und Schöpfer weiß und wusste um den Sturm und sorgte sich nicht.

Er wusste um die Lehrsitutation für die Jünger.

Psalme107, 25 Er redete und bestellte einen Sturmwind, und er trieb seine Wellen hoch. 29: er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen

Hier offenbart sich Jesus als wahrer Gott.

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 7 -

Konzil von Chalcedon 451 n Chr. "Wir folgen also den heiligen Vätern und lehren alle

Konzil von Chalcedon 451 n Chr.

"Wir folgen also den heiligen Vätern und lehren alle übereinstimmend: Unser Herr Jesus Christus ist als ein und derselbe Sohn zu bekennen, vollkommen derselbe in der Gottheit vollkommen derselbe in der Menschheit, wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch derselbe, aus Vernunftseele und Leib, wesensgleich dem Vater der Gottheit nach, wesensgleich uns derselbe der Menschheit nach, in allem uns gleich außer der Sünde, vor Weltzeiten aus dem Vater geboren der Gottheit nach, in den letzten Tagen derselbe für uns und um unseres Heiles willen [geboren] aus Maria, der jungfräulichen Gottesgebärerin, der Menschheit nach, ein und derselbe Christus, Sohn, Herr, Einziggeborener in zwei Naturen unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt zu erkennen, in keiner Weise unter Aufhebung des Unterschieds der Naturen aufgrund der Einigung, sondern vielmehr unter Wahrung der Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen und im Zusammenkommen zu einer Person und einer Hypostase, nicht durch Teilung oder Trennung in zwei Personen, sondern ein und derselbe einziggeborene Sohn, Gott, Logos, Herr, Jesus Christus, wie die Propheten von Anfang an lehrten und er selbst, Jesus Christus, uns gelehrt hat, und wie es uns im Symbol der Väter überliefert ist.“

– Horos (Glaubensentscheidung) des Konzils von Chalcedon; zitiert nach Josef Wohlmuth (Hrsg.): Concilium oecumenicorum decreta. Band 1. 3. Aufl. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1998, S. 86

39 Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und befahl dem See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich der Wind, und es trat eine große Stille ein.

Schweig! Sei still!« und Wind und Wellen erkannten die Stimme ihres Schöpfers

Jesus betete nicht zum Vater, sondern er sprach und es geschah. Er ist Gott.

1 Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

2 Der, der das Wort ist, war1 am Anfang bei Gott.

3 Durch ihn ist alles entstanden; es gibt nichts2, was ohne ihn entstanden ist.

Kol 1,16 Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, Könige und Herrscher, Mächte und Gewalten. Das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel.

Bisher hatten die Jünger nur bei anderen gesehen welche Kraft Jesus hatte und welche Wunder er tun konnte. Jetzt waren sie in einer kritischen Situation in der sie ihm selbst vertrauen mussten

Sowie die Jünger können wir Jesus nun auch vertrauen, dass uns nichts zustößt, was nicht in Gottes Willen ist.

Das bedeutet nicht, dass keiner von uns eines unnatürlichen Todes sterben wird. Paulus wurde viele Male in gefährlichen Situationen bewahrt und Berichte davon. Dennoch wurde er letztlich hingerichtet.

Gott der Schöpfer schafft und bringt Stürme und er stoppt/stillt sie.

Sturm um zu testen, den Glauben zu stärken oder zur Disziplinierung-

Beispiel Jona

Aber die Geschichte demonstriert tatsächlich, dass er der Herr über die physikalischen Kräfte des Universums

Aber die Geschichte demonstriert tatsächlich, dass er der Herr über die physikalischen Kräfte des Universums ist und nichts durch Zufall geschieht. Sie lässt erkennen, dass keine Macht innerhalb der gesamten Schöpfung seinen Plan zu unserer ewigen Errettung zunichte machen oder uns von der Liebe Gottes in Christus Jesus, unseren Herrn, scheiden kann.(David Gooding)

Römer 8, 35 - 39

35 Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Not? Angst? Verfolgung? Hunger?

Entbehrungen? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`?

36 ´Mit all dem müssen wir rechnen,` denn es heißt in der Schrift: »Deinetwegen sind wir ständig vom Tod

bedroht; man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.«

37 Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat.

38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder

Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte,

39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes

trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

Glaubensprüfung

25

»Wo bleibt euer Glaube?«, fragte Jesus seine Jünger

26

Aber Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?«

40

»Warum habt ihr solche Angst?«, sagte Jesus zu seinen Jüngern. »Habt ihr immer noch

keinen Glauben?«

- Obwohl die Jünger an Jesus als den Messias glaubten überraschte sie seine Macht über die Naturgewalten.

Warum nennt der Herr solches Verhalten Unglauben?

o

Weil sie in der Not nervös werden, die Ruhe verlieren, verwirrt schreien, sich ärgern!

o

Weil sie Gott zwingen wollen, sofort zu helfen, und so zu helfen, wie sie es dachten, wie ihr Programm es war.

o

Weil ihre Schwierigkeiten beseitigt werden sollten

Im echten Glauben weiß man: Alles wird gelenkt vom allerbesten Regenten, alles liegt in den allerbesten Händen. Nach einer ägyptischen Handschriftengruppe lautet Jesu Frage an die Jünger: was seid ihr so sehr ängstlich, habt Ihr noch keinen Glauben.?

- Jünger waren noch nicht zu dieser Entschiedenheit herangereift.

- Obwohl sie schon mehrfach Zeugen der Worte und Taten Jesu waren

Der Tadel könnte auch heißen:

Sind eure Augen noch nicht geöffnet, wisst ihr Jünger immer noch nicht, dass nichts geschehen kann, ehe die große Erlösungsaufgabe vollendet ist, die der Vater mir gestellt hat?

- Zitat: wir können nicht einerseits Jesus als Gott im Fleisch bekennen und dann die vorliegende Episode als bloßes Naturwunder abtun oder andererseits Jesus als Herrn des Universums bekennen und zugleich befürchten, dass er uns und die Umstände unseres Lebens vergessen habe .Gooding

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 9 -

Stille und Gottesfurcht 25 »Wo bleibt euer Glaube?«, fragte Jesus seine Jünger. Sie aber sagten

Stille und Gottesfurcht

25 »Wo bleibt euer Glaube?«, fragte Jesus seine Jünger. Sie aber sagten voll Furcht und

Staunen zueinander: »Wer ist nur dieser Mann? Er befiehlt sogar dem Wind und dem

Wasser, und sie gehorchen ihm.« NGÜ

27 Die Leute aber fragten voller Staunen: »Wer ist das, dass ihm sogar Wind und Wellen

gehorchen?« NGÜ

41 Jetzt wurden sie erst recht von Furcht gepackt. Sie sagten zueinander:

»Wer ist nur dieser Mann, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?« NGÜ

- Alle folgenden Wunder führen dazu, dass die Zeugen dieser Wunder von Ehrfurcht ergriffen sind. Die Wunder offenbaren die Größe der göttlichen Kraft. Zu erkennen, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes zu sein bewirkt Gottesfurcht.

Gottesfurcht in der Gegenwart Gottes - ob seiner Allmacht und Stärke,- Gottes Größe und unsere Sündhaftigkeit und Schwäche

Wer ist nun dieser Mann für dich ?

- Wahrer Mensch und Gott ?

- Was sonst ?

Phil 2, 8 Aber er erniedrigte sich ´noch mehr`: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz ´wie ein Verbrecher`.

9 Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name.

10 Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen,

alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind.

11 Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem

Vater, die Ehre geben.

Predigt Wolfgang Röthgens am Sonntag, 28.04.2013 - 10 -