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Herausgeber: Präsident, Technische Universität München · Layout: Ramona Bucher · Bilder: Technische Universität München · Druck: Orthmaier, April 2010

Im Im 3. und 4. Ausbildungsjahr wird beispielsweise Folgendes vermittelt und vertieft:

wie man Qualität und Menge von Stoffen mit modernen Messgeräten analysiert,

wie man organische oder anorganische Verbindungen über mehrere Stufen herstellt

wie man zur Beschleunigung von Reaktionen Katalysatoren einsetzt,

wie man chromatographische und spektroskopische Verfahren anwendet,

wie man Emissionen und Immissionen misst, die Ergebnisse mit Bestimmungen vergleicht, dokumentiert und beurteilt sowie Maßnahmen veranlasst

wie man einen Prozessablauf plant, die entsprechenden Arbeitstechniken auswählt, beurteilt und einsetzt, den Prozessablauf kontrolliert und dokumentiert und abschließend die Ergebnisse prüft, bewertet und dokumentiert.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Universität München

Ausbildungszentrum (AuTUM) Lichtenbergstr. 4, D- 85748 Garching Tel +49.89.289.13160 email: AuTUM@tum.de http://portal.mytum.de/autum;

zum / zur Industriemeister / in (Fachrichtung Chemie)

zum / zur staatl. geprüften Techniker / in (Chemietechnik, Laborchemie, Umweltschutz)

zum / zur Diplomingenieur/in (FH) Fachrichtung Chemie.

• zum / zur Diplomingenieur/in (FH) Fachrichtung Chemie. Ausbildungsberuf Chemielaborant / in Dem Fortschritt auf der

Ausbildungsberuf

Chemielaborant / in

Dem Fortschritt auf der Spur

zum / zur Diplomingenieur/in (FH) Fachrichtung Chemie. Ausbildungsberuf Chemielaborant / in Dem Fortschritt auf der Spur

Tätigkeitsbereich:

Chemielaboranten / -innen arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien von Bergbau, Landwirtschaft, Industrie, Hochschulen, in der medizinischen Analytik, im Umweltschutz, in Materialprüf- und Untersuchungsämtern. Bei der Übertragung eines chemischen Verfahrens von klei- nen Laborverhältnissen in die betriebliche Anwen- dung werden sie auch im Technikum eingesetzt. Sie prüfen Produkte wie Prozesse, untersuchen die im Betrieb verwendeten Stoffe vom Rohstoff über Hilfs- und Betriebsstoffe bis zum Endprodukt. Sie stellen Stoffgemische sowie organische und anorganische Präparate her. Um Strukturen und Eigenschaften von Stoffen zu bestimmen, nehmen sie z.B. fotome- trische Gehaltsbestimmungen vor, wenden chroma- tografische (zur Trennung von Stoffgemischen) Ver- fahren an und führen volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen durch. Je nach Arbeitsaufgabe (und nach Schwerpunktsetzung in der Ausbildung) identifizieren und nutzen sie Mik- roorganismen, untersuchen Stoffe elektrochemisch, führen immunologische und diagnostische sowie auch biotechnische und zellkulturtechnische Arbei- ten aus. Genauso können sie sich aber auch auf die Herstellung und Prüfung von Beschichtungsstoffen spezialisieren. Die Analysen und messtechnischen Aufgaben führen sie weitgehend selbständig aus. Da sie of mit gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen sie die einschlägigen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten.

Schnupperlehre auf Anfrage

Was wir erwarten:

mind. mittlerer Schulabschluss

Interesse an Chemie

Neigung zu naturwissenschaftlicher Denkweise und den zugehörigen exakten Arbeitsverrichtungen wie Untersuchen, Beobachten, Messen, Rechnen

Neigung zu feinem, genauen Arbeiten

Neigung zu prüfender, kontrollierender, bewertender Tätigkeit

Vorliebe für Zusammenarbeit mit Fachleuten unterschiedlicher Wissensgebiete

Ausbildungsdauer: 3 1 / 2 Jahre

Ausbildungsinhalte:

wie man Arbeitsabläufe und –Ergebnisse dokumentiert, beurteilt und präsentiert,

Insbesondere im 1. Ausbildungsjahr:

wie man mit Arbeitsmitteln, und –gerä- ten, z.B. Laboreinrichtungen, Labor- und Messgeräte umgeht, sie pflegt und wartet

Wie man Einrichtungen und Arbeitsgeräte vorbereitet und richtig einsetzt,

wie man mit Arbeitsstoffen umgeht, wie man sie kennzeichnet, ihren Einsatzgebieten zuordnet,

wie man die Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen anwendet,

wie man die Konzentration berechnet

wie man Proben nimmt

Während der kompletten Ausbildungszeit wird vermittelt:

welche Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzbestimmungen bei der Arbeit anzuwenden sind.

wie man wirtschaftlich arbeitet,

wie man für die Einhaltung von Qualitätsnormen und –Standards sowie des Qualitätssicherungssystems sorgt

wie man mit Kunden umgeht,

wie man Arbeitsabläufe plant,

Im 2. Ausbildungsjahr lernt man z.B.:

wie man gravimetrische Bestimmungen durchführt

wie man chromatografische Identitätsprüfungen durchführt,

wie man Präparate herstellt

wie man Stoffe z.B. durch Filtrieren, Kristallisieren, extrahieren oder unter Druck trennt und reinigt.

herstellt • wie man Stoffe z.B. durch Filtrieren, Kristallisieren, extrahieren oder unter Druck trennt und reinigt.
herstellt • wie man Stoffe z.B. durch Filtrieren, Kristallisieren, extrahieren oder unter Druck trennt und reinigt.