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Körperspannung

1. Aufwärmen (Dreierschritt Lockern – Wahrnehmen – spezifische


Körperspannungsübung)

2. Eine Gruppe von Euch soll (noch einmal) ihren Dialog AB „Hohe-Geringe
Körperspannung“ zeigen. Beobachtet genau und notiert/ gebt Feedback:
- Sieht man deutlich die unterschiedliche Körperspannung?

- Woran?

- Wozu führt die unterschiedliche Spannung bei den Figuren (wie sie
aussehen, was sie tun, wie sie wirken,wer sie sind...)

- Ist die unterschiedliche Körperspannung wirklich Spielanlass, oder ist


sie nur „aufgesetzt“?

- Verbesserungen, nochmal spielen.

Ziel: Die unterschiedliche Körperspannung soll zum überzeugenden


intuitiven Spiel führen, die Spieler müssen sich davon leiten lassen! Die
Spieler müssen das Spiel nicht abspulen, sondern im Moment durchleben!
(damit wird das Timing immer etwas anders.)

3. Bildet Vierergruppen. Besprecht zunächst zusammenfassend und notiert,


- wozu beim Spielen von Euch die Körperspannung genutzt werden kann

- Woran man sie sieht, worauf sie bei Deinem Spiel sichtbar Einfluss hat

- Was sie im Innern des Spielers bewirkt: Wie verändert sich Dein Fühlen beim
Spielen, wenn Du die Körperspannung beim Spiel nutzt?

4. Lies den folgenden Text.

Körperspannung differenziert: Spielspannung und Punkt der Konzentration


Die Körperspannung zeigt viel über die Figur, weil sich der Fixpunkt ändert und ihr
ganzes Handeln von der Körperspannung beeinflusst wird.

Es gibt aber darüber hinaus auch eine innere Spannung. Eine „Spielspannung“. Das
bedeutet, dass sowohl bei hoher als auch bei geringer Körperspannung im Inneren
des Spielerkörpers (Bauchraum) eine „Energiequelle“ sitzt, eine Stelle mit dauernder
Spannung. Diese ermöglicht Wachheit, Aufmerksamkeit des Spielers. Sie ermöglicht
die Konzentration. Der Punkt der Konzentration ist wichtig: